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DE30: Französische Aktien versuchen Abwärtsdruck zu widerstehen

  • Bemerkungen zum italienischen Haushalt von Sitzung der Eurogruppe
  • DE30 gerät weiter unter Druck
  • Infineon (IFX.DE) fällt, Broadcom (AVGO.US) könnte Ausblick verbessern

Der Beginn der europäischen Sitzung war am Freitag weniger optimistisch. Französische Aktien konnten zwar leicht zulegen, doch Aktien aus anderen westeuropäischen Ländern notierten unter ihren gestrigen Schlusskursen. Bei den Subindizes des STOXX Europe 600 gehören Reiseunternehmen und Banken zu den schwächsten Werten. Telekommunikationsunternehmen schneiden wiederum am besten ab. Erwähnenswert sind außerdem die Gewinne bei den russischen und ungarischen Aktien.

Der DE30 setzt seinen Mitte letzter Woche begonnenen Abwärtstrend fort. Sollten die Tiefs von 2018 unterschritten werden, könnte die 11.700 Punkte-Marke in Gefahr sein. Anleger müssen außerdem vorsichtig bleiben, da sich neue Entwicklungen beim Thema Handelskonflikte abzeichnen und die Risiken für das globale Wachstum erheblich sind. Quelle: xStation 5

Die Finanzminister der europäischen Länder treffen sich heute in Wien. Der erste Teil des Treffens begann um 9:00 Uhr und betraf ausschließlich die Finanzminister aus den Ländern des Euroraums. Es überraschte nicht, dass der italienische Haushaltsplans angesprochen wurde. Pierre Moscovici, EU-Kommissar für Wirtschafts- und Finanzfragen, sagte, dass Italien seine strukturellen Schulden reduzieren muss. Der Kommissar lehnte es jedoch ab, spezifische Zahlen zu nennen. Finanzminister Olaf Scholz sagte, dass alle Länder der Eurozone zwar ihre eigenen Probleme haben, allerdings sei die Einhaltung der EU-Regeln von großer Bedeutung. Mario Centeno, portugiesischer Finanzminister und Chef der Eurogruppe, war dagegen optimistischer und sagte, dass Italien die wirtschaftspolitischen Leitlinien der EU befolgen werde, da sich die Regierung dazu verpflichtet habe. Dieses Thema dürfte auch bis Mitte Oktober für Diskussionsstoff sorgen, denn dann legen die EU-Länder den EU-Beamten ihre Haushaltsentwürfe für das kommende Jahr vor. Um 10:30 Uhr begann das Finanzminister-Treffen aller EU-Länder.

Um 11:00 Uhr wurden die endgültigen BIP-Daten des zweiten Quartals für die Eurozone veröffentlicht. Im Quartalsvergleich wurde das Wachstum nicht revidiert und blieb unverändert bei 0,4%. Auf jährlicher Basis wurde jedoch der vorläufige Wert von 2,2% auf 2,1% nach unten korrigiert.

Wichtige europäische Aktienindizes nach den ersten zwei Handelsstunden:
– DE30: -0,18%
– FTSE 100 (UK100): -0,30%
– CAC 40 (FRA40): +0,11%
– IBEX (SPA35): -0,24%
– FTSE MIB (ITA40): -0,28%

Infineon (IFX.DE) befindet sich am Freitag erneut unter den größten Nachzüglern. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten
Unter den DE30-Werten mit der schlechtesten Wertentwicklung befindet sich Infineon (IFX.DE). Die Halbleiterhersteller sind in letzter Zeit unter Druck geraten. Der Abverkauf in diesem Sektor hat sich kürzlich auch nach Asien ausgebreitet. Es besteht jedoch eine Chance für einen Abpraller. Broadcom (AVGO.US), einer der größten Chiphersteller der Welt, gab nämlich eine Verkaufsprognose heraus, die die Schätzungen der Analysten übertraf. Die Prognose bezog sich auf das im Oktober endende 3. Quartal. Broadcom begründete seine Beurteilung damit, dass die allgemeine Nachfrage nach Datenzentren stark ist. Sollte dies der Fall sein, könnte die gesamte Branche in den kommenden Wochen einige Gewinne erzielen.

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

Haftungsausschluss:

Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

Wirtschaftskalender: Alle Augen auf NFP-Bericht gerichtet

  • US-Non-Farm-Payrolls dürften im August steigen
  • Kanadisches Pendant und Ivey-EMI am Nachmittag
  • Baker Hughes-Bericht für Ölhändler interessant

Das Thema Handelskonflikte kehrt erneut zurück und sorgt bei Anlegern für Unsicherheiten. Die asiatische Sitzung war zweideutig, da der Markt eine Bemerkung von Donald Trump erwartete. Der US-Präsident twitterte stattdessen über den US-Bundesstaat Montana. Dennoch ist der heutige Kalender mit dem NFP-Bericht an der Spitze ziemlich vollgepackt. Abgesehen davon könnten sich CAD-Händler am Nachmittag auf ihren eigenen NFP-Bericht aus Kanada sowie den Ivey-EMI konzentrieren. Am Abend erhalten wir außerdem das Update von Baker Hughes zu den Ölbohrungen.

14:30 Uhr | USA, NFP-Bericht: Am Freitag erwarten USD-Händler den monatlichen US-Arbeitsmarktbericht. Das ist die letzte wichtige Veröffentlichung vor dem nächsten FOMC-Treffen. Die letzten Zahlen zeigten eine deutliche Verlangsamung (157 Tsd.) im Vergleich zu den vorherigen zwei (244 Tsd. im Juli, 248 Tsd. im Juni). Der Marktkonsens geht jedoch davon aus, dass wir heute einen Anstieg um 190 Tsd. sehen werden. Könnte der NFP-Bericht den US-Dollar erneut stärken? Darüber hinaus wird prognostiziert, dass die Arbeitslosenquote leicht auf 3,8% zurückgeht, während der durchschnittliche Stundenlohn voraussichtlich auf dem bisherigen Niveau von 2,7% Jahresvergleich liegen sollte.

14:30 Uhr | Kanada, NFP-Bericht: Nach einem atemberaubenden Bericht im letzten Monat prognostizieren die Märkte in Kanada diesmal einen deutlich schwächeren Bericht. Die Beschäftigung wird voraussichtlich nur um 5 Tsd. zunehmen und die Arbeitslosenquote dürfte auf 5,9% ansteigen. Die Erwartungen sind recht gedämpft, gibt es daher eine Chance für den CAD?

16:00 Uhr | Kanada, Ivey-EMI (August): Die kanadische Wirtschaft hat sich in letzter Zeit ziemlich gut entwickelt. Die Bank of Canada beließ den Leitzins unverändert, doch das ist nicht überraschend, da die BoC in der Regel den Entscheidungen der Fed folgt. Dennoch fiel der Ivey-EMI zuvor etwas schwächer aus als erwartet (mit 61,8 Punkten dennoch recht solide). Für August gehen die Marktteilnehmer von einem kleinen Anstieg auf 62,3 Punkte aus. Können die Markterwartungen diesmal erfüllt werden?

19:00 Uhr | USA, Baker Hughes-Bericht: Wie jeden Freitag wird Baker Hughes seinen Bericht über die Anzahl der aktiven Ölbohrungen veröffentlichen. Allerdings hat dieser Indikator in letzter Zeit keine klare Richtung gezeigt, da eine Konsolidierung bei rund 860 Ölbohrungen zu beobachten war. Die letzte Woche zeigte nur einen leichten Anstieg von 860 auf 862.

Folgende Reden von Zentralbankmitgliedern stehen heute auf der Agenda:
– 14:30 Uhr | Rosengren von der Fed
– 15:00 Uhr | Mester von der Fed
– 19:20 Uhr | Kaplan von der Fed

 

Vor kurzem hat sich der EURUSD vom Widerstand (Oberseite der letzten Konsolidierung) erholt. Heute Morgen sind die Bewegungen vor dem NFP-Bericht eher ruhig. Abgesehen davon scheint das Paar seit Mittwoch Halt beim 33er EMA im H4-Chart gefunden zu haben. Quelle: xStation 5

Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

Haftungsausschluss:

Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

Wirtschaftskalender: Kann der Dienstleistungs-EMI das GBP retten?

  • EMI zum Dienstleistungssektor könnte letzte Chance für GBP sein
  • US-Handelsbilanzdefizit dürfte im Juli weiter steigen
  • Keine Zinserhöhung der Bank of Canada zu erwarten

Am Mittwoch erhalten wir eine ganze Reihe an unterschiedlichen Daten. Der Marathon beginnt mit dem britischen EMI zum Dienstleistungssektor, gefolgt von den Einzelhandelsumsätzen aus der Eurozone. Am frühen Nachmittag werden die USA und Kanada ihre Handelsbilanzzahlen veröffentlichen, die angesichts anhaltender Handelskonflikte für die Märkte von größerer Bedeutung sein könnten. Später wird die Bank of Canada ihren Zinsentscheid bekannt geben. Ölhändler werden sich am Abend auf den API-Bericht zu den Rohöllagerbeständen konzentrieren.

10:30 Uhr | Großbritannien, EMI zum Dienstleistungssektor: Die EMIs zur Fertigung als auch zum Baugewerbe aus Großbritannien enttäuschten die Anleger in diesem Monat. Der endgültige Wert zum Dienstleistungssektor wird heute veröffentlicht. Dies ist die letzte Chance, das Britische Pfund vor dem Treffen der Bank of England nächste Woche zu retten. Es sieht jedoch so aus, als ob die BoE bis zum Brexit in einer Wartehaltung bleibt, weshalb das Treffen in der nächsten Woche wahrscheinlich ein unbedeutendes Ereignis sein wird. Die von Bloomberg befragten Ökonomen erwarten im August einen leichten Aufwärtstrend von 53,5 auf 53,9 Punkte.

11:00 Uhr | Eurozone, Einzelhandelsumsätze (Juli): Die Einzelhandelsumsätze aus der Eurozone haben sich stark verschlechtert, nachdem sie im November 2017 auf 3,9% im Jahresvergleich gestiegen waren. Wir haben in den darauf folgenden Monaten eine allmähliche Verschlechterung beobachten können und erwarten heute einen Anstieg von 1,2% auf 1,3% im Jahresvergleich. Abgesehen davon werden eine Stunde früher (10:00 Uhr) die endgültigen EMI-Werte für die Eurozone veröffentlicht. Die endgültigen Werte weichen jedoch selten signifikant von den vorläufigen Daten ab. Daher ist es unwahrscheinlich, dass es in der Folge zu größeren Preisbewegungen kommen wird.

14:30 Uhr | USA und Kanada, Handelsbilanz (Juli): Da die USA immer noch einen Handelskonflikt mit China führen und die amerikanisch-kanadischen Beziehungen in Bezug auf den NAFTA-Deal immer noch in Frage gestellt werden, könnten die Handelsbilanzdaten einige Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die US-Handelsbilanz für Juli wird voraussichtlich ein Defizit von 47,6 Mrd. USD (46,3 Mrd. USD im Juni) aufweisen. Bei den kanadischen Daten wird ein Defizit von 1,2 Mrd. CAD gegenüber den vorherigen 0,63 Mrd. CAD erwartet.

16:00 Uhr | Kanada, Zinsentscheid der Bank of Canada: Angesichts der Tatsache, dass die BoC bei den geldpolitischen Schritten häufig der Fed folgt, ist es unwahrscheinlich, dass sich das Zinsniveau heute ändern wird. Die US-Notenbank trifft sich erst am 26. September wieder. In der Tat schätzt der Geldmarkt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung während der heutigen Sitzung auf lediglich 9,2% ein. Da die US-Notenbank jedoch im September die Zinsen erhöhen wird, stehen auch für Kanada bei der nächsten Sitzung (Oktober) die Chancen bei 82,1%.

22:40 Uhr | USA, API-Bericht zu den Rohöllagerbeständen: Aufgrund des US-Feiertages am Montag werden die Öldaten diese Woche mit einer Verzögerung von einem Tag veröffentlicht. Die jüngste Rallye am Ölmarkt brachte den Brent-Preis in die Nähe von 79,75 USD, bevor dieser wieder umkehrte. Der WTI-Preis hingegen konnte die 71 USD-Marke überwinden. Die heutigen Daten werden voraussichtlich einen Anstieg der Rohöllagerbestände um 1 Mio. Barrel aufzeigen und könnten als Hinweis für den morgigen DoE-Bericht dienen.

Folgende Reden von Zentralbankmitgliedern stehen heute auf der Agenda:
– 10:30 Uhr | Praet von der EZB
– 15:20 Uhr | Bullard von der Fed
– 22:00 Uhr | Kashkari von der Fed

USDCAD konnte über die mittelfristige Aufwärtstrendlinie zurückkehren. Darüber hinaus überschritt das Paar später die kurzfristige Abwärtstrendlinie und könnte daher seinen Kurs fortsetzen.. Quelle: xStation 5

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DE30: Italienische Aktien übertreffen Pendants aus der Region

  • Länder der Eurozone um Zinserhöhungen besorgt
  • DE30 könnte letztes Tief bei 12.297 Punkten erneut testen
  • Deutsche Bank (DBK.DE) steigt trotz Ausstieg aus dem Euro Stoxx 50

Die asiatische Sitzung war ein bisschen gemischt. Der japanische Nikkei (JAP225) schloss 0,05% tiefer. Größere Rückgänge wurden in Australien beobachtet, wo der S&P/ASX 200 (AUS200) 0,28% an Wert verlor, nachdem der AUD aufgrund des RBA-Treffens aufwertete. Auf der anderen Seite sahen wir deutliche Zuwächse auf den chinesischen Märkten. Der Hang Seng (CHNComp) wird um 0,65% höher gehandelt, während andere Indizes aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt über 1% zulegen.

Bei der Mehrheit der europäischen Aktienmärkte wurden zu Beginn der Sitzung am Dienstag Gewinne beobachtet. Der italienische FTSE MIB (ITA40) schnitt in den ersten Handelsminuten besser ab als seine Pendants aus der Region, während der spanische IBEX leicht zurücklag. Alle 19 Sektor-Subindizes des STOXX Europe 600 wurden am Dienstag höher gehandelt. Die größten Anstiege verzeichnen Banken und Versicherungen, während Medienwerte und Bergbauunternehmen nur geringfügig höher gehandelt werden.

Der DE30 stieg am Morgen. Die Bullen konnten jedoch den 33er EMA im H4-Chart nicht überwinden (grüne Linie). Im Gegenzug entfernte sich der Kurs von der Widerstandszone und könnte sein jüngstes Tief bei 12.297 Punkten testen, zumindest wenn sich die Stimmung nicht verbessert. Quelle: xStation 5

Finanzminister und Notenbanker der Eurozone werden sich am Freitag in Wien treffen. Eines der Themen, die auf der Tagesordnung stehen sollen, ist die Fähigkeit der Eurozone zukünftige Zinserhöhungen zu bewältigen. Während sich die EZB darauf vorbereitet, ihre geldpolitischen Maßnahmen auslaufen zu lassen, tauchte die Diskussion auf, ob das Ende des billigen Geldes die europäischen Finanzmärkte destabilisieren wird oder nicht. Einige Mitgliedstaaten haben bereits ihr Besorgnis zum Ausdruck gebracht. Die Deutsche Bundesbank sagte, dass Häuser in der größten Wirtschaft Europas um bis zu 35% überbewertet sind. In Frankreich wurden Sorgen über den hoch verschuldeten Unternehmenssektor laut, während Italien befürchtet, dass der italienische Anleihemarkt bei Zinserhöhungen zum Ziel von Spekulanten werden könnte. Wie man sehen kann, sind die Einsätze hoch, daher ist eine vernünftige Diskussion sowie rechtzeitige Reaktionen erforderlich. Anleger aus Europa werden vermutlich den eingehenden Nachrichtenfluss im Auge behalten, da neue Bemerkungen die Bewertung der europäischen Vermögenswerte beeinflussen könnten.

Wichtige europäische Aktienindizes nach der ersten Handelsstunde:
– DE30: -0,05%
– FTSE 100 (UK100): +0,10%
– CAC 40 (FRA40): -0,15%
– IBEX (SPA35): +0,47%
– FTSE MIB (ITA40): +1,04%

Die Deutsche Bank (DBK.DE) führt trotz enttäuschender Nachrichten die Gewinne der DE30-Werte an. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten
Die Deutsche Bank (DBK.DE) gehört am Dienstag zu den stärksten DE30-Werten. Dies ist eine recht interessante Entwicklung, da die jüngsten Nachrichten über das Unternehmen nicht als optimistisch bezeichnet werden können. Die Bank kündigte an, dass der Leiter der österreichischen Niederlassung, Rainer Polster, das Unternehmen verlassen wird, um “eine neue Herausforderung in der deutschen Finanzindustrie” zu suchen. Noch entmutigender ist jedoch die Tatsache, dass die Deutsche Bank nicht mehr im Euro Stoxx 50 notieren wird. Der deutsche Kreditgeber wird die Indexzusammensetzung am 24. September (Montag) verlassen.

Die Deutsche Bank (DBK.DE) handelt weiterhin innerhalb des bärischen Trendkanals. Die gute Performance von heute bietet jedoch die Chance ein Test der 10 EUR-Marke vorzunehmen. Quelle: xStation 5

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Wirtschaftskalender: Fokus auf Umfragedaten und Zentralbank-Reden

  • Umfragedaten aus GB, USA und Kanada
  • ISM-Index zum Fertigungssektor dürfte erneut zurückgehen
  • BoE-Mitglieder sagen vor Treasury-Ausschuss aus

Der Dienstag dürfte wieder interessanter werden, da Händler aus Kanada und den USA auf die Märkte zurückkehren und wir Daten aus drei großen Volkswirtschaften erhalten. Abgesehen davon sollten die AUD-Händler um 11:30 Uhr vorsichtig bleiben, da RBA-Gouverneur Lowe nur fünf Stunden nach dem Zentralbank-Treffen sprechen wird. Darüber hinaus werden die britischen Zentralbanker Carney, Haldane und Tenreyro um 14:15 Uhr vor dem Treasury-Ausschuss des Parlaments über die Wirtschafts- und Inflationsaussichten aussagen.

10:30 Uhr | Großbritannien, EMI zum Baugewerbe (August): Der gestern veröffentlichte britische Einkaufsmanagerindex zum verarbeitenden Gewerbe enttäuschte die Anleger, da er nicht nur die Erwartungen verfehlte, sondern auch auf den niedrigsten Stand seit Juli 2016 fiel. Die Produktionszahlen verschlechterten sich Ende 2017 und wenn die Werte für Bau und Dienstleistungen diesem Trend folgen, könnte das Bild der britischen Wirtschaft düsterer ausfallen. Die von Bloomberg befragten Ökonomen erwarten einen Rückgang des EMI zum Baugewerbe von 55,8 auf 54,9 Punkte. Die Veröffentlichung für den Dienstleistungssektor wird morgen um 10:30 Uhr veröffentlicht.

15:30 Uhr | Kanada, EMI zum verarbeitenden Gewerbe (August): Während der britische Einkaufsmanagerindex zum verarbeitenden Gewerbe die Anleger kontinuierlich enttäuschte, sieht die Situation in Kanada in letzter Zeit anders aus. Nach einem leichten Rückgang im Juli deuten die Ökonomen darauf hin, dass die August-Zahlen wieder auf 57,1 Punkte steigen dürften, das höchste Niveau des Jahres. Für den Fall, dass wir eine positive Überraschung sehen, würde sich der Wert auf den höchsten Stand seit mindestens Ende 2012 bewegen. Der jüngste NAFTA-Fall wird sich wahrscheinlich nicht in den heutigen Daten widerspiegeln. Sollte Kanada bei dem Abkommen ausgelassen werden, könnten wir in den kommenden Monaten eine Verschlechterung erleben. Denken Sie daran, dass die Bank of Canada morgen ihren Zinsentscheid bekannt geben wird.

16:00 Uhr | USA, ISM-Index zum verarbeitenden Gewerbe (August): Während die Umfragedaten aus Europa lange Zeit schwach waren, stiegen die US-Werte immer weiter an. Uns wurde jedoch im Juli eine glanzlose Veröffentlichung angeboten, die als besorgniserregend betrachtet werden könnte, wenn wir sie mit anderen Berichten kombinieren. Sollte dies im August der Fall sein, könnten einige die Leistungsfähigkeit der US-Wirtschaft in Frage stellen, mit dem derzeitigen Wachstumstempo Schritt zu halten. Der ISM-Index zum verarbeitenden Gewerbe wird voraussichtlich von 58,1 auf 57,6 Punkte sinken. Der Index zum Dienstleistungssektor wird am Donnerstag veröffentlicht.

Folgende Reden von Zentralbankmitgliedern stehen heute auf der Agenda:
– 11:30 Uhr | Gouverneur Lowe von der RBA
– 14:15 Uhr | Carney, Haldane und Tenreyro von der BoE

GBPUSD gerät seit Mitte April wieder unter Druck. Das Paar versuchte kürzlich sich zu erholen, scheiterte jedoch an der Widerstandszone zwischen 1,3050 und 1,.3130. Quelle: xStation 5

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Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

DE30: Italienische Aktien steigen trotz Rating-Abstufung

  • Europäische Aktien werden zu Beginn der Woche tiefer gehandelt
  • Fitch senkt Italiens Rating-Ausblick, Tria unterstützt Anleihen
  • Deutsche Autohersteller verlieren aufgrund der Brexit-Entwicklung an Wert

Europäische Aktien haben den September mit moderaten Rückgängen begonnen, da die Anleger vorsichtig bleiben und erwarten, dass Donald Trump mit Strafzöllen auf chinesische Waren in Höhe von 200 Mrd. USD fortfahren könnte. Darüber hinaus wurden uns auch ziemlich negative Brexit-Enthüllungen angeboten, was darauf hindeutet, dass für eine endgültige Einigung noch viel zu tun ist. Zuallerletzt entwickelten sich die von den europäischen Volkswirtschaften stammenden EMIs ebenfalls schwächer als erwartet. Der Gesamtindex für das verarbeitende Gewerbe blieb jedoch unverändert bei 54,6 Punkten. Ein kurzer Blick auf die europäischen Aktienmärkte zeigt, dass der britische FTSE (UK100 in der xStation 5) am besten performt und seine Gewinne um 10:10 Uhr auf 0,6% ausbauen konnte. Der FTSE MIB (ITA40) legte um 0,25% zu und der spanische IBEX (SPA35) lediglich um 0,05%. Aktien aus Deutschland und Frankreich werden wiederum flach gehandelt. Schauen wir uns den DE30-Chart einmal genauer an.

Der DE30 scheint kurz vor einem tieferen Rückgang zu stehen, zumindest wenn die Bären die 12.320 Punkte unterschreiten. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den H4-Chart fällt auf, dass der DE30 bisher die 12.320 Punkte verteidigen konnte. Käufer könnten daher auf einen Anstieg auf das 23,6% Fibo-Retracement hoffen, das Gleichgewicht der Risiken scheint dennoch immer noch nach unten geneigt zu sein. Grund hierfür sind vor allem mehrere riskante Ereignisse: NAFTA, chinesische Strafzölle, NFP-Bericht und Brexit. Sollten Käufer jedoch in der Lage sein, die 12.320 Punkte zu halten, wäre mit einer Bewegung in Richtung 12.550 Punkte zu rechnen. Dieser Bereich dürfte die nächste große Hürde darstellen, von dort aus könnte sich möglicherweise der Abwärtsdruck erneut erhöhen. Die 12.100 Punkte dürften mittelfristig als wichtigste Unterstützung fungieren, gefolgt von 11.900 Punkten als entscheidendes langfristiges Niveau.

Deutsche Autohersteller gehören am Montagmorgen zu den schlechtesten DE30-Werten. Quelle: Bloomberg

Die Schwäche der deutschen Autohersteller resultiert vor allem aus den jüngsten Äußerungen des EU-Verhandlungsführers Michel Barnier. Er warnte davor, dass in Europa ansässige Automobilhersteller nach dem Brexit weniger in Großbritannien hergestellte Teile verwenden werden. Beachten Sie, dass etwa 186 Tsd. Menschen in der britischen Automobilindustrie beschäftigt sind. Barnier fügte hinzu, dass es “überlappende Interessen in den Bereichen Sicherheit und Außenpolitik gebe”. Er fügte hinzu: “Als Antwort auf die 100 Seiten des britischen White Paper würde das EU-Angebot zum zukünftigen Handelsabkommen wegen mangelnder Gemeinsamkeiten in der wirtschaftlichen Beziehung wahrscheinlich nur auf 15-20 Seiten kommen”. In diesem Kontext ist auch der britische Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe zu erwähnen, der im August von 53,8 auf 52,8 Punkte gefallen ist.

Des Weiteren wurde der Ausblick von Fitch für Italien am Freitag von “Stable” auf “Negative” gesenkt. Die Ratingagentur gab Bedenken bezüglich des Haushaltes an, beließ das Rating dennoch bei BBB. Nichtsdestotrotz sind die italienischen Anleiherenditen heute Morgen leicht rückläufig, da die Anleger an die späteren Bemerkungen des Finanzministers Giovanni Tria zu glauben scheinen. Er behauptete, dass die Spreads enger werden, wenn die Details zum Haushaltsplan veröffentlicht werden. Tria versichert den Anlegern, dass die haushaltspolitischen Grenzen eingehalten werden, damit Italien nicht gegen eine Defizitobergrenze von 3% des BIP verstößt. Am Morgen sind die italienischen Anleihen leicht rückläufig, die Aktien steigen bis 10:40 Uhr um 0,25%.

Die italienischen Anleiherenditen sind heute Morgen rückläufig, die Spreads bleiben dennoch erhöht. Die kommenden Wochen werden für italienische Vermögenswerte kritisch sein, bis die Details zum Haushaltsplan bekannt gegeben werden. Quelle: Bloomberg

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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Wochenausblick: Handelskonflikte kehren zurück

  • US-Wirtschaftsdaten und EMIs aus Europa
  • Handelskonflikte wieder im Fokus
  • USD-gebundene Währungspaare betroffen

Der US-Feiertag am Montag wird den Rest der Woche noch intensiver machen. Der kommende Monat war historisch gesehen für Aktien eher schlecht. Die US-Aktienindizes notieren jedoch nahe ihrer Allzeithochs, während einige Schwellenländer ziemlich unter Druck stehen (eine eher untypische Entwicklung). Der Kalender ist voll mit makroökonomischen Daten, wobei der NFP-Bericht und die ISM-Indizes die Liste anführen. Investoren müssen aber auch die Geopolitik beobachten und Donald Trump scheint bereit zu sein, die Handelskonflikte wiederzubeleben.

Der heutige Kalender weist im Gegensatz zu den kommenden Tagen deutlich weniger interessante Veröffentlichungen auf. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die EMIs aus Europa zum verarbeitenden Gewerbe sowie einige andere Berichte. Der türkische Verbraucherpreisindex (9:00 Uhr) könnte einige Anleger auf sich aufmerksam machen. Anschließend werden die EMIs aus Spanien (9:15 Uhr), Italien (9:45 Uhr) und Großbritannien (10:30 Uhr) veröffentlicht. Beim britischen Index geht der Konsens von einem Rückgang von 54 auf 53,8 Punkte aus.

NFP-Bericht aus den USA (Freitag, 14:30 Uhr)
Der NFP-Bericht vom August ist die letzte wichtige Veröffentlichung vor dem Zinsentscheid des FOMC im September. Ungeachtet des Berichts wird die Fed die Zinssätze bei der nächsten Sitzung erhöhen. Die Daten könnten sich jedoch auf die Botschaft der Sitzung auswirken, die vermutlich wichtiger ist als der Zinsentscheid selbst. Die Schlüsselfrage vor dem Bericht lautet: Werden wir endlich eine Belebung des Lohnwachstums sehen? Die Löhne stiegen nur langsam an und gaben der Fed die Möglichkeit, die Zinsen in einem gemäßigten Tempo zu erhöhen.
Betroffene Märkte: EURUSD, Gold.

ISM-Indizes aus den USA (Dienstag und Donnerstag, jeweils um 16:00 Uhr)
Die ISM-Indizes vom Juli sahen große Rückschläge, wenn auch von hohen Niveaus. Aufgrund des hohen Wirtschaftswachstums in den USA wurde dies aber kaum wahrgenommen. Weitere Rückgänge wären alarmierend, da einige US-Daten in letzter Zeit enttäuschend waren. Denken Sie daran, dass das Weiße Haus den momentanen starken Wachstums nutzt, um seine Handelskonflikte zu führen. Eine Verlangsamung der US-Wirtschaft könnte diese Taktik gefährden.
Betroffene Märkte: US500, USDJPY.

Handelskonflikte (ganze Woche)
Obwohl der Kalender mit makroökonomischen Veröffentlichungen überhäuft ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Politik die Märkte dominieren könnte. Nach der Unterzeichnung des NAFTA-Abkommens fühlt sich Präsident Trump ermutigt, einen neuen Handelskonflikt mit China und Europa auf der Suche nach besseren Vereinbarungen zu führen. Dieser Prozess könnte schmerzhaft sein und die Zölle auf chinesische Waren in Höhe von 200 Mrd. USD werden das Wirtschaftswachstum beeinträchtigen. Der Weltmarkt hat sich an dieses Risiko zwar ein wenig gewöhnt, doch da die US-Märkte auf Allzeithochs notieren, könnte es kein guter Zeitpunkt für Selbstgefälligkeiten sein.
Betroffene Märkte: DE30, AUDUSD.

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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DE30: Handelskonflikte belasten Europa, Lufthansa fällt nach Herabstufung

  • Europäische Aktien eröffnen nach Eskalation der Handelskonflikte tiefer
  • Donald Trump droht erneut mit WTO-Austritt
  • DE30 baut seine Verluste weiter aus
  • Lufthansa (LHA.DE) fällt nach Herabstufung um über 4%

Die europäischen Aktienmärkte weisen am Freitag weitgehend Kursrückgänge auf.  Dies ist auf eine weitere Eskalation beim Handelskonflikt zwischen den USA und China zurückzuführen sowie Trumps Androhung die Welthandelsorganisation (WTO) zu verlassen. Nach 30 Minuten fällt der DE30 um fast 0,9% und ist damit der schwächste Aktienindex in Europa. Während sich die allgemeine Stimmung am Aktienmarkt deutlich verschlechtert hat, leiden die Schwellenländerwährungen weiterhin unter ihren starken Rückgängen vom Donnerstag. Insbesondere die Abwertung des argentinischen Peso sorgte für Aufmerksamkeit. Dies veranlasste die Zentralbank dazu, den 7-Tage-Reposatz um bis zu 1.500 Basispunkte auf 60% anzuheben.

Dies war ein erstaunlicher Schritt, wenn man berücksichtigt, dass Zentralbanken üblicherweise Erhöhungen um 25 Basispunkte oder weniger vornehmen. Des Weiteren lehnte Donald Trump den EU-Vorschlag ab, alle Strafzölle auf Autoimporte abzuschaffen und drohte außerdem mit einem WTO-Austritt, wenn die internationale Organisation sich nicht weiterentwickeln würde. In einem Interview mit Bloomberg kritisierte der US-Präsident am Donnerstag erneut die Behandlung der USA durch die Handelsorganisation. Handelsminister Wilbur Ross folgte Trumps Gedanken und sagte: “Wir haben kein Geheimnis daraus gemacht, dass unserer Ansicht nach einige Reformen in der WTO notwendig sind”.

Der DE30 fällt weiter, da die 12.500 Punkte-Marke nicht gehalten werden kann. Quelle: xStation 5

Die charttechnische Perspektive für den deutschen Aktienmarkt verschlechtert sich weiter. Dies gilt insbesondere, wenn wir das nahende Wochen- und Monatsende berücksichtigen. Im Wochenchart könnte der DE30 in der Nähe der 12.500 Punkte eine Shooting-Star-Formation ausbilden. In diesem Kontext nimmt die Wahrscheinlichkeit für weitere Rückgänge in den nächsten Tagen oder sogar Wochen zu. Sollten wir heute keinen Schlusskurs oberhalb der 12.500 Punkte sehen, wäre eine Abwärtsbewegung in Richtung 12.100 Punkte nicht unrealistisch. Angesichts der zurückgehenden Risikobereitschaft an den weltweiten Aktienmärkten dürften es die DE30-Bullen jedoch nicht leicht haben.

Lufthansa (LHA.DE) fällt nach einer deutlichen Herabstufung durch die Citibank. Quelle: Bloomberg

Die aktuelle Lage der europäischen Aktienmärkte könnte möglicherweise auf eine tiefere US-Eröffnung am Nachmittag hinweisen. Die S&P 500-Futures notieren zum Zeitpunkt des Schreibens fast 0,2% tiefer. In letzter Zeit waren die Aktienindizes der Wall Street jedoch recht widerstandsfähig gegenüber einer abnehmenden Risikobereitschaft, daher sollten auch weitere Gewinne nicht ausgeschlossen werden. Bei einem Blick auf die einzelnen DE30-Werte ist vor allem die Lufthansa (LHA.DE) hervorzuheben. Die Aktie verlor nach einer Herabstufung der Citibank über 4% an Wert. Die Bank stufte das Unternehmen von “Kaufen” auf “Verkaufen” ab und senkte das Kursziel von 32,50 EUR auf 19,90 EUR. Ebenfalls wurde darauf hingewiesen, dass die Gewinne von Nahost- und Billigfluggesellschaften gedrückt werden könnten. Ryanair, easyJet und Wizz sehen in Deutschland insgesamt steigende Kapazitäten, die die mittelfristige Preisschwäche vorantreiben könnten. Der Bericht zeigte auch, dass die Lufthansa sich deutlich weniger auf die Aktionärsrenditen konzentriert.

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Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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Marktkommentar: Trump hält an Autozöllen fest, droht mit WTO-Ausstieg

  • Trumps Äußerungen sorgen für Unsicherheiten
  • Türkische Lira erholt sich am Freitag etwas
  • DE30 gab am Donnerstag Wochengewinne ab
  • EURUSD notiert nahe wichtigem Widerstand   

Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sorgte Ende Juli für ein Aufatmen an den Märkten. Man einigte sich darauf, Gespräche zum Abbau von Handelshemmnissen aufzunehmen. Doch offenbar reicht Donald Trump eine von der EU vorgeschlagene Null-Zollpolitik bei Autoimporten nicht aus. In einem Interview mit Bloomberg sagte er am Donnerstag “Die Offerte sei nicht gut genug”. Dies könnte die allgemeine Marktstimmung und insbesondere die deutsche Autoindustrie belasten. Solange keine positiven Ergebnisse in Sicht sind, dürften die Erwartungen gedämpft sein. Des Weiteren drohte der US-Präsident gestern mit einem Ausstieg aus der WTO. Aufgrund der “unfairen Behandlung” kritisierte er in der Vergangenheit bereits die Organisation. Die jüngsten Äußerungen deuten also wieder auf eine Eskalation beim Thema Handelskonflikt hin und stellen ein ernsthaftes Risiko für den Welthandel dar.

Die türkische Lira verlor diese Woche weiterhin an Boden. Aufgrund der wieder stärkeren Gemeinschaftswährung erreichte der EURTRY im Vergleich zum USDTRY gestern kurzzeitig seine Höchststände von Mitte August (8,00). Über Nacht konnte die TRY zwar wieder etwas aufwerten (7,6150), an der Trendrichtung dürfte dies jedoch nichts ändern. Die Beziehung zwischen den USA und der Türkei bleibt angespannt (Stichpunkt US-Pastor Brunson und Strafzölle) und Ökonomen sehen den bisherigen wirtschaftspolitischen Kurs von Präsident Erdogan als äußerst kritisch. Eine Inflation von 15%, ein hohes Handelsdefizit, zurückgehende Investitionen sowie schwache Wachstumsprognosen für 2019 setzten die TRY massiv unter Druck. Chefvolkswirt der DZ Bank Stefan Bielmeier sagt: “So müsste die Unabhängigkeit der Zentralbank sichergestellt, der Leitzins deutlich angehoben und das Finanzministerium neu besetzt werden”. Ein Einlenken der türkischen Regierung scheint aber vorerst nicht in Sicht.

Die Stimmung am deutschen Aktienmarkt verschlechtert sich wieder. Die Aufwärtsdynamik der letzten Erholung konnte in den letzten drei Handelstagen nicht aufrechterhalten werden. Damit scheiterte der Test der Widerstandszone bei 12.600 Punkten. Außerdem gaben die Bullen am Donnerstag so gut wie alle Zuwächse der Woche ab. Sollten wir kurstechnisch zum Ende der Woche keinen positiven Impuls erhalten, könnte dies in einer weiteren abnehmenden Risikobereitschaft resultieren. Noch bleibt der Aufwärtstrend beginnend im Februar 2016 (W1-Chart) intakt, doch die zahlreichen Umkehrsignale (Double-Top, tiefere Hochs etc.) dürften ein Zurückgewinnen des Vertrauens in den DE30 erschweren. Kurzfristig könnte auch eine wieder stärkere Gemeinschaftswährung das Aufwärtspotenzial begrenzen. Die heutige Eröffnung ist zwar als relativ neutral zu beurteilen, doch in der ersten halben Stunde gerät der DE30 erneut unter Druck.

Der EURUSD kämpfte sich in den letzten zwei Wochen wieder in den Konsolidierungsbereich von Ende Mai bis Ende Juli (siehe W1-Chart). Die Unterseite bei 1,15 wurde zurückerobert und auch ein Test der 1,17 konnte in den letzten Handelstagen beobachtet werden. Bislang scheint das Paar diese technische Hürde allerdings zu respektieren. Angesichts der jüngsten beeindruckenden Erholung dürfte eine Verschnaufpause aber durchaus angebracht sein. Im Tageschart wird die genannte Widerstandszone durch den 100er EMA unterstützt. Einerseits könnte dies ein Überwinden erschweren, andererseits würde ein Tagesschlusskurs oberhalb dieses Niveaus das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung stärken. Im frühen Handel sehen wir bereits wieder eine leichte EUR-Aufwertung (1,1679).

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DE30: Entscheidender Tag für italienische Anleihen

  • Europäische Aktien beginnen den Donnerstag weitgehend tiefer
  • Italienische Aktien werden flach gehandelt, Anleiherenditen etwas tiefer
  • DE30 versucht entscheidende Unterstützung zu überwinden

Die heutige Eröffnung an den europäischen Aktienmärkten war trotz ermutigender Ergebnisse an der Wall Street weniger erfolgreich. Alle drei US-Aktienindizes verbuchten Gewinne, wobei der Nasdaq (US100) um 1% zulegte. Allerdings dürfte die nächtliche Stellungnahme des Weißen Hauses hinsichtlich der Strafzölle zu der schlechteren Stimmung in Europa beitragen haben. Donald Trump wiederholte, dass er abgesehen von einigen Ausnahmen gegenüber Südkorea, Brasilien und Argentinien, keine Änderungen vornehmen wird. In der Folge fallen die europäischen Aktien stark, wobei der DE30 ab 9:45 Uhr um 0,7% gesunken ist.

Bevor wir zum Thema Italien übergehen, fassen wir die makroökonomischen Daten aus Deutschland zusammen. Die Arbeitslosenquote blieb im August bei 5,2%, während die Arbeitslosigkeit entsprechend den Erwartungen der Ökonomen um 8 Tsd. zurückging. Beachten Sie, dass wir am Donnerstag viele regionale Inflationswerte für August erhalten. Das Update für die gesamte Wirtschaft wird um 14:00 Uhr veröffentlicht. Bisher haben wir die Werte aus Sachsen, Brandenburg und Bayern. In Bezug auf das erste Bundesland verlangsamte sich die monatliche Inflationsrate von 0,4% auf 0%. Die gleiche Entwicklung zeigte sich in Brandenburg, wo die monatliche Inflation von 0,4% auf -0,1% sank, während das Preiswachstum in Bayern unverändert bei 0,2% lag. Die jährlichen Inflationsraten lagen ebenfalls unter den Erwartungen, wodurch der Konsens von 2% für das gesamte Land gefährdet ist.

Für die DE30-Bullen scheinen die 12.500 Punkte eine entscheidende technische Marke zu sein. Quelle: xStation 5

Die charttechnische Perspektive spricht nicht wirklich für ein bullisches Szenario. Nachdem der Kurs vor drei Handelstagen die 12.500 Punkte überschritten hatte, konnte der DE30 seine Rallye nicht fortsetzen. Einige Käufer haben hier bestimmt mit weiteren Gewinnen gerechnet, nachdem die gestrige Kerze einen langen Schatten aufzeigte. Diese Entwicklung legte eine gewisse Ermüdung der Verkäufer nahe. Bisher konnte diese Annahme allerdings nicht bestätigt werden. Tatsächlich unterschritt der deutsche Leitindex heute Morgen wieder die 12.500 Punkte. Aus technischer Sicht könnte man schlussfolgern, dass die heutige Sitzung bemerkenswert wichtig ist, da wir uns dem Ende der Handelswoche nähern. Die wachsende Divergenz zwischen dem DE30 und dem US-amerikanischen S&P 500 verdient ebenfalls Aufmerksamkeit. Wir hatten bereits über die schwache Berichtssaison in Deutschland im Vergleich zu den viel besseren Ergebnissen aus den USA geschrieben, aber heute möchten wir auf einen weiteren Punkt eingehen. Nach den Schätzungen der Credit Suisse hat die US-Berichtssaison des zweiten Quartals eine Chance, die Ergebnisse der letzten sieben Jahre zu übertreffen und ein Gewinnwachstum von 25,5% zu erreichen. In diesem Kontext ist jedoch folgendes wichtig: Diesen Schätzungen zufolge hätten US-amerikanische Unternehmen diesen Rekord erreicht, obwohl die Steuersenkungen noch nicht mit eingerechnet sind. Dies ist ein wichtiger Hinweis für diejenigen, die die Ansicht geteilt haben, dass bessere Erträge fast ausschließlich aus der verringerten Steuerlast resultieren.

Die Mehrheit der DE30-Werte geraten heute Morgen unter Druck. Quelle: Bloomberg

Kommen wir auf Italien zu sprechen. Vizepremierminister Luigi Di Maio weist einen Medienbericht zurück, demnach Italien die Europäische Zentralbank um Hilfe gebeten haben soll. Dieser Bericht sorgte gestern für Aufsehen. In der Tat gleiten die Renditen in gewissem Maße entlang der gesamten Kurve, obwohl die Bewegungen bisher nicht besonders groß waren. In Bezug auf die Zukunft der italienischen Anleihen muss man sich auf die heutige Auktion der 5- und 10-jährigen Anleihen konzentrieren. Erinnern wir uns daran, dass die Auktionen im Juli zeigten, dass die Nachfrage mit den B/C-Bewertungen für beide Papiere, die unter ihren 1-Jahres-Durchschnitten fielen, schrumpfte. Wenn die heutigen Auktionen eine Verbesserung bringen, würde dies den Anlegern einen weiteren Grund geben, an einen kurzlebigen Anstieg der italienische Anleihen zu glauben.

Nach der Rallye bei der 10-jährigen Renditedifferenz der italienischen und deutschen Anleihen seit Mitte des Jahres verlangsamte sich das Tempo. Dies deutet darauf hin, dass die Risikoprämie nicht mehr steigt. Quelle: Bloomberg

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

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