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DE30: Schwacher Start in Europa trotz Gewinnen an der Wall Street

Analysen

  • Europäische Aktienmärkte mit moderaten Rückgängen
  • DE30 scheitert am bullischen Trendkanal
  • Münchener Rück (MUV2.DE) verliert nach schwachem Q2 mehr als 3%

Trotz der Tatsache, dass US-Händler die Wall Street-Indizes (US500 und US100) in die Nähe ihrer Höchststände brachten, haben die europäischen Märkte am Mittwoch etwas schwächer begonnen. Eine Erklärung für dieses Szenario könnte ein starker Rückgang des chinesischen Shanghai Composite sein, der den Handelstag 1,3% tiefer beendete, obwohl die Handelsdaten des Landes ziemlich beruhigend waren. Die Exporte wuchsen mehr als prognostiziert, trotz der Zölle auf Waren im Wert von 34 Mrd. USD, die in die USA importiert werden. Der rückläufige Yuan könnte die nachteiligen Auswirkungen der Zölle mehr als ausgeglichen haben. Auf der anderen Seite schrumpfte der Handelsüberschuss mit den USA nur leicht, was darauf hindeutet, dass der Handelskonflikt wahrscheinlich vorerst bestehen bleibt. In der Tat sagten die USA am Dienstag, dass sie ab dem 23. August einen Zollsatz von 25% auf zusätzliche chinesische Waren im Wert von 16 Mrd. USD erheben werden. Dieser Schritt war erwartet worden, da er Teil des gesamten angekündigten 50 Mrd. USD-Pakets ist. Wenn man bedenkt, dass China für einen Vergeltungsschlag bereit zu sein scheint, könnte man annehmen, dass sich der Konflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt sogar noch verschlimmern könnte. Infolgedessen zeigen europäische Investoren heute Morgen mehr Zurückhaltung, obwohl es noch Chancen für die Bullen gibt.

link do file download linkDer DE30 war nicht in der Lage seinen entscheidenden Widerstand zu überwinden. Der Kurs drehte daraufhin um. Quelle: xStation 5

Aus technischer Sicht scheint der Tageschart unsere Annahmen der gestrigen Analyse zu bestätigen. Wir deuteten an, dass es für den Kurs schwierig sein könnte, sich durch die untere Grenze des mittelfristigen aufsteigenden Trendkanals zu bewegen (orange Linien). Der deutsche Leitindex hatte in der Tat Schwierigkeiten und zog sich daraufhin zurück. Allerdings ist der Preis in einen anderen Trendkanal (blaue Linien) gerutscht, dessen Untergrenze bereits erfolgreich getestet wurde. Der breitere Ausblick bleibt jedoch derselbe. Der Preis müsste erst die 12.750 Punkte durchbrechen, um sich deutlich höher bewegen zu können. Andernfalls würde ein Unterschreiten der unteren Grenze des blauen Trendkanals den Preis sogar auf 12.100 Punkte sinken lassen. Dies dürfte jedoch nicht der Fall sein, zumindest bis die US-Indizes weiter steigen. Wie im obigen Chart zu beobachten ist, stieg der S&P 500 (hellblaue Kerzen) weiter an und näherte sich seinem Allzeithoch, während der DE30 in den letzten Tagen nur moderat gestiegen ist.

link do file download linkDie Münchener Rück (MUV2.DE) ist heute Morgen nach enttäuschenden Ergebnissen im zweiten Quartal der schlechteste Einzeltitel im DE30-Vergleich. Quelle: Bloomberg

Die Münchener Rück (MUV2.DE) ist die weltweit größte Rückversicherungsgesellschaft, die fast 100% an der ERGO Group hält. Die heutigen Rückgänge ergeben sich aus dem Ergebnis nach Steuern für das zweite Quartal. Das Betriebsergebnis ging um 13,7% auf 977 Mio. EUR zurück, wobei die mittlere Schätzung von 1,1 Mrd. EUR verfehlte wurde, da die gebuchten Bruttoprämien um 5,2% gesunken sind. Das Unternehmen hat den Nettogewinn des Geschäftsjahres von 2,1 Mrd. Euro auf 2,5 Mrd. Euro und die Bruttoprämie von 46 Mrd. Euro auf 49 Mrd. Euro bestätigt. Darüber hinaus erklärte Joachim Wenning, CEO der Gesellschaft, dass die Firma nicht mehr in Anleihen und Aktien von Unternehmen investieren wird, die ihren Gewinn (in Höhe von mehr als 30% des Gesamtgewinns) aus kohlebezogenen Sektoren erzielen. Die Entscheidung wurde unter dem Druck der Aktionäre getroffen, die einen solchen Schritt verlangten.

link do file download linkDie Münchener Rück hat mit einem riesigen bärischen Gap eröffnet. Dies kann auf die Reaktion der Investoren auf das Ergebnis des zweiten Quartals zurückgeführt werden. Die erste nennenswerte Unterstützung könnte in der Nähe von 176,5 EUR gefunden werden. Quelle: xStation 5

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Aug 08, 2018 Keine Kommentare

DE30: Lustloser Start in die europäische Handelssitzung

Analysen

  • Deutsches Finanzministerium macht Trumps Steuerreform für den Handelsüberschuss mit den USA verantwortlich
  • DE30 zieht sich unter 12.900 Punkte-Marke zurück
  • BMW (BMW.DE) erhöht Fahrzeugpreise in China

Die asiatischen Anleger starteten die neue Handelswoche in eher deprimierender Stimmung. Die größten Kursrückgänge waren in Japan zu beobachten, da der Nikkei (JAP225) um 0,74% nachgab. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) verlor 0,35% an Wert, der chinesische Hang Seng (CHNComp) 0,1%.

Die wichtigsten Aktienindizes aus Westeuropa fielen in den ersten Handelsminuten tiefer. Es ist jedoch zu beachten, dass sowohl spanische als auch italienische Aktien besser abschneiden als ihre Pendants aus der Region. Alle 19 Sektor-Subindizes des EuroStoxx 600 eröffneten in der neuen Woche tiefer, wobei die größten Rückgänge bei Bergbau- und Nahrungsmittelunternehmen zu verzeichnen waren.

Während sich der Handelskonflikt zwischen den USA und der EU nach dem Trump-Juncker-Treffen abgeschwächt hat, sorgen nun einige interessante Bemerkungen des deutschen Finanzministeriums über den Ursprung des Konflikts für Aufmerksamkeit. Die deutschen Behörden erklärten, dass es keine bestimmte politische Handlung aus Deutschland gibt, die zu einem Anstieg des Handelsüberschusses mit den USA führen könnte. Auf der anderen Seite wird behauptet, dass die Schuld sogar bei den Amerikanern gefunden werden könnte. Laut dem Finanzministerium führte die expansive US-Fiskalpolitik (Steuerreform) dazu, dass US-Bürger und Unternehmen mehr Geld zur Verfügung hatten, um deutsche Waren zu kaufen. Das Ministerium kam zu dem Schluss, dass sowohl die deutschen als auch die europäischen Leistungsbilanzen aus marktgetriebenen Angebots- und Nachfrageentscheidungen von Einzelpersonen und Unternehmen und nicht aus steuerlichen Maßnahmen in Deutschland oder der Europäischen Union resultieren.

Wichtige europäische Aktienindizes nach der ersten Handelsstunde:
– DE30: -0,25%
– FTSE 100 (UK100): -0,35%
– CAC 40 (FRA40): -0,38%
– IBEX 35 (SPA35): +0,09%
– FTSE MIB (ITA40): +0,07%

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Der DE30 könnte weiterhin innerhalb des kurzfristigen Aufwärtstrendkanals gehandelt werden. Quelle: xStation 5

Der DE30 setzte am Ende der vergangenen Handelswoche seine Aufwärtsbewegung fort. Nach dem Anstieg in Richtung 12.880 Punkte haben die Bullen jedoch etwas an Kraft verloren und haben im Gegenzug einen Kursrückgang auf 12.800 Punkte vorgenommen. Nach der heutigen tieferen Eröffnung konnte der deutsche Leitindex aber wieder steigen. Aufgrund der letzten ausgebildete Hochs und Tiefs zeichnet sich außerdem ein Aufwärtstrendkanal ab, eine weitere Bewegung innerhalb dieser Handelsspanne dürfte daher das wahrscheinlichste Szenario sein. Sollte der Markt wiederum eine Kehrtwende machen und einen erhöhten Abwärtsdruck aufweisen, könnte die 12.740 Punkte-Marke für Bären als übergeordnetes Kursziel fungieren.

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Die starke Performance der Deutschen Bank (DBK.DE) und der Lufthansa (LHA.DE) reicht nicht aus, um die Rückgänge der meisten DE30-Werte auszugleichen. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten
Das Trump-Juncker-Treffen könnte den Handelsstreit zwischen den USA und der EU auf Eis gelegt haben. Man sollte jedoch bedenken, dass der Handelskonflikt zwischen den USA und China immer noch im Gange ist. BMW (BMW.DE) ist ein weiteres Unternehmen, nach Daimler (DAI.DE) und Tesla (TSLA.US), das beschlossen hat, seine Autopreise in China anzuheben. BMW gab bekannt, dass die Verkaufspreise für ihre X5 und X6 Modelle, die im US-Werk in Südkalifornien hergestellt werden, nun erhöht werden. Rund 70% aller im US-Werk produzierten Autos werden exportiert, ca. ein Viertel davon geht nach China. Nach der ersten Handelsstunde wird die Aktie 0,6% tiefer gehandelt.

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Jul 30, 2018 Keine Kommentare

DE30: Aktien eröffnen flach, BASF-Bericht enttäuscht

Analysen

  • Europäische Aktien eröffnen nach kräftigen Kursgewinnen am Donnerstag flach
  • EZB signalisiert keine Zinserhöhung vor September, deutsche Renditen danach etwas tiefer
  • Q2-Bericht von BASF (BAS.DE) enttäuscht, Aktien fallen deutlich

Nach den ordentlichen gestrigen Gewinnen haben die europäischen Aktienmärkte den Handel am Freitag ziemlich flach eröffnet. Viele Anleger könnten nach den bemerkenswerten Anstiegen erste Gewinne mitnehmen. Aus technischer Sicht wäre der DE30 allerdings in einer guten Position, um weiter nach Norden zu ziehen, da er einen entscheidenden Widerstand durchbrach und gleichzeitig ein bärisches Gap schloss. Bevor wir jedoch zur den Charts übergehen, werfen wir einen Blick auf das Juli-Treffen der Europäischen Zentralbank.

Die Zentralbank hat klar kommuniziert, dass bis zum Ende des Sommers 2019 niemand mit Zinserhöhungen rechnen sollte. Auf die Frage nach einigen Fehlinterpretationen der Juni-Stellungnahme sagte Draghi, dass die einzige Version, auf die der EZB-Rat sich einigt, die in englischer Sprache ist. Wenn man dies berücksichtigt, kann man schlussfolgern, dass die Aussage im Juni ziemlich eindeutig war: Keine Zinserhöhung bis mindestens September 2019. Draghi wiederholte am Donnerstag eine solche Ansicht, die die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung um 10 Basispunkte von 20% auf unter 14% drückte. Ist dieser Schritt für Händler schockierend? Die Antwort lautet: Überhaupt nicht. Auf der anderen Seite gab Mario Draghi den Bullen etwas zum Nachdenken und achtete auch auf den letzten Anstieg des Lohnwachstums. Er räumte ein, dass die Beschleunigung durch einen Lohndrift ausgelöst worden sein könnte. Dieser misst den Unterschied zwischen dem tatsächlichen Lohn der Beschäftigten und dem Lohnniveau, das auf der Grundlage der langfristigen Lohnabschlüsse vereinbart wurde. Beachten Sie, dass eine solche Situation in der Regel in einem ermutigenden makroökonomischen Umfeld auftritt, da Unternehmen bereit sind, ihren Mitarbeitern mehr zu zahlen (möglicherweise für zusätzliche Stunden), um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.

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Die Inflationserwartungen der Eurozone scheinen sich im akzeptablen Bereich der EZB aufzuhalten. Quelle: Bloomberg

Am Ende des Tages warnte Draghi, dass es noch zu früh sei, um bei der Inflation von einem Sieg sprechen zu können, auch wenn das Wachstum der Gesamtinflation im Juni 2% betrug und damit etwas über dem langfristigen EZB-Ziel liegt. Allerdings führte er diesen Anstieg auf höhere Ölpreise zurück, die angesichts des schlaffen Tempos des Kerinflationswachstums hier zu addieren sind. Infolgedessen bleiben die marktbasierten Inflationserwartungen bei etwa 1,7% (siehe obige Grafik). Das Niveau liegt damit in dem von der EZB akzeptablen Bereich.

link do file download linkDer DE30 durchbrach die 12.750 Punkte und ebnet damit den Weg für weitere Gewinne. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu beobachten, dass der Kurs im Zuge der EUR-Abwertung nach der EZB-Pressekonferenz einen entscheidenden Widerstand durchbrach. Insgesamt sahen wir aber an den europäischen Aktienmärkten auf breiter Front Kursanstiege. Der deutsche Leitindex schließt somit das bärische Gap von Mitte Juni. In diesem Kontext könnte man durchaus erwarten, dass der DE30 sich in Richtung des nächsten wichtigen Widerstandes nahe der 13.200 bewegt. Dort wurde vor nicht allzu langer Zeit ein Double-Top ausgebildet.
link do file download linkDie Übersicht der DE30-Werte zeigt, dass BASF (BAS.DE) heute Morgen zweifellos die schwächste Aktie ist. Quelle: Bloomberg

Kommen wir zu einem schnellen Überblick der europäischen Aktienmärkte von heute Morgen. In erster Linie bewegt sich der DE30 um 0,25% höher, der französische CAC 40 (FRA40) 0,15%, der EuroStoxx50 (EU50) 0,25% und der FTSE 100 (UK100) 0,3%. Beachten Sie, dass asiatische Aktien den Handelstag recht gemischt mit leicht fallenden chinesischen Indizes abschlossen. Der japanische Nikkei (JAP225) legte hierbei um 0,55% zu, obwohl der JPY im asiatischen Handel recht gut abschnitt.

Unternehmensnachrichten
BASF (BAS.DE) ist heute Morgen der DE30-Wert mit der schlechtesten Performance, nachdem die Zahlen für das zweite Quartal unterdurchschnittlich ausfielen. Das bereinigte Betriebsergebnis des Unternehmens verfehlte hierbei die niedrigste Schätzung der Analysten. 2,36 Mrd. EUR wurden erwirtschaftet, während die Schätzungen zwischen 2,4 und 2,54 Mrd. EUR lagen. Der Umsatz lag bei 16,78 Mrd. EUR und übertraf damit die Prognose von 16,59 Mrd. Euro. Auch das EBITDA und der Gewinn je Aktie blieben hinter den Erwartungen zurück. Letzteres zeigte 1,77 EUR, erwartet wurden 1,88 EUR.

Thyssenkrupp (TKA.DE) teilte mit, dass es beabsichtige, zwischen 150 und 250 Mio. USD in ein neues US-Hauptquartier für sein Aufzugsgeschäft zu investieren. Grund hierfür war, dass es keinen Hinweis gibt, dass der Auftriebsboom nachgelassen habe. Beachten Sie, dass Aufzüge ein Kerngeschäft für die Firma sind, obwohl ein bemerkenswerter Teil der Einnahmen auch durch Wartungsdienstleistungen generiert wird. Die Aktien werden zum Zeitpunkt der Schreibens 0,4% höher gehandelt.

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Jul 27, 2018 Keine Kommentare

DE30: Daimler hängt anderen Automobilherstellern hinterher

Analysen

  • Trump und Juncker treiben europäische Aktien an
  • DE30 versucht erneut die 12.750 Punkte zu überwinden
  • Ergebnisbericht von Daimler (DAI.DE) zeigt Auswirkungen von Zöllen

Die gestrige Sitzung in den USA hat die wichtigsten Indizes der Wall Street nach oben getrieben, wobei der Nasdaq (US100) die Führung übernahm. Es sollte jedoch hervorgehoben werden, dass Facebook nach dem Börsenschluss enttäuschende Gewinne meldete und dass der Börsenwert im nachbörslichen Handel um bis zu 150 Mrd. USD gesunken ist. Wenn es um den asiatischen Handel geht, sahen wir einen eher enttäuschenden Handelstag. Australische und japanische Aktien entwickelten sich leicht unterdurchschnittlich, da der ASX/S&P 200 (AUS200) und der Nikkei (JAP225) um 0,05% bzw. 0,16% nachgaben. Die chinesischen Aktien könnten vor einem größeren Abverkauf stehen, da der Hang Seng (CHNComp) 0,5% tiefer gehandelt wird.

Die wichtigsten europäischen Aktienindizes eröffneten am Donnerstag höher, möglicherweise aufgrund der neuen Fortschritte eines möglichen Handelsabkommens nach dem gestrigen Treffen zwischen Trump und Juncker. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die britischen und belgischen Aktien hinter ihren Pendants aus der Region zurückblieben. Die größten Zuwächse nach den ersten Minuten des europäischen Handels wurden an den schweizer und deutschen Aktienmärkten beobachtet. Unternehmen aus den Bereichen Gebrauchsgüter und Telekommunikation wiesen die stärkste Aufwärtstendenz auf, während Technologie- und Versorgeraktien am schlechtesten abschnitten.

Die harte Grenze zu Irland wird oft angesprochen, wenn man über den Brexit spricht. Erinnern wir uns daran, dass die Insel Irland in zwei Teile geteilt ist: Republik Irland (unabhängiges Land) und Nordirland (ein Teil Großbritanniens). Britische Gesetzgeber waren besorgt darüber, wie ein Brexit zustande kommen könnte, der die Verbindungen zur EU abbaut, während die harte Grenze auf der Insel vermieden wird. Die neuesten Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Option des letzten Ausweges darin bestehen würde, Nordirland weiterhin unter den EU-Marktvorschriften zu belassen, falls keine bessere Lösung gefunden wird. Eine solche Entwicklung könnte für Premierministerin May verheerend sein, da ihre Partei von der Demokratischen Unionspartei Nordirlands abhängig ist, wenn es um die Mehrheit für die Verabschiedung von Gesetzen geht. Es sollte jedoch angemerkt werden, dass die große Mehrheit der nordirischen Bürger im Juni 2016 für “Remain”, also für einen Verbleib in der EU,  gestimmt hat.

Wichtige europäische Aktienindizes nach der ersten Handelsstunde:
– DE30: +1,37%
– FTSE 100 (UK100): ±0%
– CAC40 (FRA40): +0,7%
– IBEX (SPA35): +0,42%
– FTSE MIB (ITA40): +0,75%

link do file download linkDie Bullen haben gestern das Unterstützungsniveau bei 12.600 Punkten verteidigt, so dass der DE30 zu Beginn der heutigen Sitzung die 12.750 Punkte-Marke erneut testen konnte. Quelle: xStation 5

Nachdem der deutsche Leitindex zum zweiten Mal an der 12.750 Punkte-Marke scheiterte, zog er sich auf 12.600 Punkte zurück. Ein Blick auf den H4-Chart zeigt, dass der Versuch diesen Bereich zu unterschreiten von den Marktbullen vereitelt wurde (langer unterer Schatten, orangefarbener Kreis). Daraufhin wurde in der Nähe des erwähnten Unterstützungsniveaus und des 33er EMA eine Pin-Bar-Kerzenformation ausgebildet. Theoretisch deutet dies auf steigende Kurse hin und auch diesmal haben wir weitere Käufer gesehen. Der Index stieg und notiert nun unterhalb der 12.750 Punkte. Sollte diese Hürde nachhaltig überwunden werden, könnte eine Aufwärtsbewegung in Richtung 12.900 Punkte auf dem Spiel stehen. Angesichts der Tatsache, dass der DE30 in den letzten zwei Wochen seinen dritten Versuch unternimmt, sollte auch ein Abpraller nicht ausgeschlossen werden.

link do file download linkDaimler (DAI.DE) bleibt aufgrund eines schwachen Ergebnisberichts hinter anderen Autoherstellern zurück. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten
Angesichts der Tatsache, dass Trump und Juncker sich darauf geeinigt haben, die Strafzölle auf Autos zu stoppen und die Industriezölle zu senken, ist es nicht verwunderlich, dass Volkswagen (VOW.DE), BMW (BMW.DE) oder Thyssenkrupp (TKA.DE) heute Kursanstiege aufweisen.

Allerdings kann man feststellen, dass Daimler (DAI.DE) von diesen Neuigkeiten nicht profitiert. Als Grund dafür kann man das Ergebnis des zweiten Quartals nennen. Während der Marktkonsens einen Umsatzanstieg von rund 3,1% im Jahresvergleich prognostizierte, ging der Gesamtumsatz im zweiten Quartal um 1,1% auf 40,76 Mrd. EUR zurück. Das EBIT ging um 21% auf 2,64 Mrd. EUR und der Nettogewinn von 2,44 Mrd. EUR vor einem Jahr auf 1,73 Mrd. EUR zurück. Als Grund für die schlechte Performance nannte Daimler die Autozölle für seine in den USA hergestellten und nach China exportierten Fahrzeuge, da diese auf den Gewinnmargen des Unternehmens lasten. Nach der ersten Handelsstunde wird die Aktie von Daimler 0,1% höher gehandelt.

link do file download linkDaimler (DAI.DE) konnte den Widerstand bei 59,05 EUR nicht überwinden und zog sich daraufhin zurück. Die enttäuschenden Gewinne verschlechtern die Aussichten und ließen die Aktie unter die 57,70 EUR-Marke fallen. Möglicherweise könnte nun ein Test der unteren Grenze des Abwärtstrendkanals bevorstehen. Quelle: xStation 5

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Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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Haftungsausschluss:

Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

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by Jul 26, 2018 Keine Kommentare

DE30: Volkswagen stellt Top-BMW-Manager ein, Aktie steigt

Analysen

  • Moderate Eröffnung an europäischen Aktienmärkten
  • DE30 testet Schlüsselwiderstand bei 12.600 Punkten
  • Volkswagen (VOW.DE) kündigt Einstellung des ehemaligen BMW-Einkaufsvorstands an

Während die US-Indizes den gestrigen Handelstag gemischt beendet und nicht weit von den vorherigen Schlusskursen haben, kann das nicht über die heutige asiatische Sitzung gesagt werden. Die Aktien aus der Region sind am Dienstag deutlich gestiegen, nachdem die chinesischen Behörden erklärt hatten, dass China die Möglichkeit habe, die Binnennachfrage anzukurbeln. Im Gegenzug stieg der japanischen Nikkei (JAP225) um 0,51%, der australischen S&P/ASX 200 (AUS200) um 0,61%. Chinas Hang Seng (CHNComp) gewann sogar 2,4% an Wert.

Wichtige europäische Aktienindizes eröffneten heute höher, wobei Aktien aus Osteuropa etwas hinter ihren westlichen Pendants zurückblieben. Die größten Zuwächse wurden an der italienischen Börse verzeichnet, gefolgt vom spanischen Aktienmarkt. Bergbauunternehmen und Banken konnten in den ersten Minuten des europäischen Handels andere Branchengruppen leicht outperformern, während Versorger und Gesundheitsunternehmen zu den größten Nachzüglern zählten.

Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, wird sich morgen in Washington mit US-Präsident Donald Trump treffen. Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow sagte, dass er erwartet, dass der EU-Politiker mit einem “bedeutenden” Handelsangebot eintrifft. Die Europäische Kommission bestreitet jedoch, dass ein Angebot vorgelegt wird. Die EU sagte, dass der Dialog ein Schlüssel zur Lösung des aktuellen Konflikts ist und dass der Besuch eine Gelegenheit zum Reden und Engagement bietet, nachdem der US-Präsident diese zum Feind erklärt hatte. Erinnern wir uns daran, dass die USA Zölle auf Stahl und Aluminium aus der EU verhängt hatten und mit zusätzlichen Strafzöllen auf Autos drohten. Laut EU-Vertretern ist Juncker gut auf das Treffen vorbereitet und möchte mit dem Besuch die Spannungen zwischen der EU und den USA “entdramatisieren”.

Wichtige europäische Aktienindizes nach der ersten Handelsstunde:
– DE30: +0,45%
– FTSE 100 (UK100): +0,10%
– CAC40 (FRA40): +0,40%
– IBEX (SPA35): +0,35%
– FTSE MIB (ITA40): +0,8%

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Der DE30 testet das Widerstandsniveau bei 12.600 Punkten, nachdem die Bären den 33er EMA nicht unterschreiten konnten. Quelle: xStation 5

In Übereinstimmung mit unserer vorherigen Analyse ist es dem DE30 gelungen, in den Bereich zwischen 12.580 und 12.600 Punkten zu klettern. Nach der Eröffnung in der Nähe des Widerstands bei 12.600 Punkten zog sich der deutsche Leitindex aber wieder in Richtung des 33er EMA zurück, konnte diesen jedoch nicht unterschreiten. Die Anfangsschwäche wurde schnell reduziert und der DE30 testet zum Zeitpunkt des Schreibens den erwähnten Widerstand. Ein weiterer Anstieg könnte den Weg in Richtung des vorherigen lokalen Hochs ebnen, das mit dem 50% Fibo-Retracement des Rückgangs seit Anfang des Jahres (12.750 Punkte) übereinstimmt. Darüber hinaus sollte angemerkt werden, dass sich etwas oberhalb dieses Fibo-Niveaus der 200er EMA befindet. Mit einer 60-Tage-ATR bei 166 Punkten hat der Index eine gute Chance, dieses Gebiet bereits heute zu testen.

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Volkswagen (VOW.DE) steigt aufgrund der Nachricht, dass eine BMW-Führungskraft dem Unternehmen beitritt. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten
Der Personalwechsel beim Management von Volkswagen (VOW.DE) wird fortgesetzt. Der deutsche Autohersteller gab heute bekannt, dass der BMW Einkaufsleiter Markus Duesmann in das Unternehmen einsteigen wird. Duesmanns Verpflichtungen gegenüber BMW hindern ihn jedoch daran, gleich nach seinem Ausscheiden aus dem Unternehmen am Ende des Jahres zu Volkswagen zu wechseln. Nichtsdestotrotz hat Volkswagen gesagt, dass er so bald wie möglich ohne definierte Rolle in den Vorstand eintreten wird. Allerdings soll er die Audi-Niederlassung als Nachfolger von Bram Schot führen. Erinnern wir uns, dass Schot die Verantwortung für Audi übernahm, nachdem der frühere CEO Rupert Stadler wegen des Emissionsskandals inhaftiert worden war. Nach der ersten Handelsstunde wird die Volkswagen-Aktie 2,2% höher gehandelt.

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Volkswagen (VOW.DE) handelt weiterhin über seiner langfristigen Aufwärtstrendlinie. Die neueste Preisbewegung wurde jedoch durch die 150 EUR-Marke begrenzt. Ein nachhaltiger Durchbruch könnte den Weg in Richtung 154 EUR ebnen. Die genannte Trendlinie könnte als die nächstliegende Unterstützungszone betrachtet werden. Quelle: xStation 5

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

Haftungsausschluss:

Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jul 24, 2018 Keine Kommentare

DE30: Ryanair belastet europäische Fluggesellschaften

Analysen

  • Ehemaliger italienischer Finanzminister warnt vor Regierungsmaßnahmen
  • DE30 versucht zu Beginn der neuen Handelswoche zu steigen
  • Deutsche Bank (DBK.DE) könnte am Mittwoch Details zu Restrukturierungsplan bekannt geben

Die asiatischen Anleger starteten die neue Handelswoche in gemischter Stimmung, da an den chinesischen Aktienmärkten Gewinne zu beobachten waren, andere wichtige Aktienindizes aus der Region jedoch zurückblieben. Der japanische Nikkei (JAP225) gab durch den kräftigen Anstieg der heimischen Währung um fast 1,4% nach. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) schloss 0,93% tiefer. Chinas Hang Seng (CHNComp) legte etwa 0,5% hinzu.

Rote Zahlen dominierten heute die Eröffnung der europäischen Sitzung. Breitere Kursrückgänge konnten bei den Blue-Chip-Indizes aus Westeuropa beobachtet werden, während die Aktien aus Osteuropa dem Abwärtsdruck standhielten. In den ersten Minuten des europäischen Handels notierte der polnische WIG20 (W20) sowie der russische RTS (RUS50) höher. Immobilien- und Telekommunikationsunternehmen zählten im frühen Handel zu den besten Performern, während Versorger die größten Nachzügler waren.

Der ehemalige italienische Finanzminister, Pier Carlo Padoan, äußerte seine Unzufriedenheit mit den Plänen der neuen Regierung. Padoan behauptete, dass die von den populistischen Führern vorgeschlagenen Reformen eine Bedrohung für die Wirtschaft darstellen. Dies könnte alle Bemühungen umkehren, die während seiner Amtszeit im Finanzministerium unternommen wurden. Erinnern wir uns daran, dass die neue Regierung zwischen der Fünf-Sterne-Bewegung und der Lega die Steuern drastisch senken und gleichzeitig die Sozialausgaben für die Armen erhöhen will. Die von der EU gesetzten Haushaltsgrenzen scheinen die Regierungskoalition nicht zu stören, da der Vorsitzende der Lega, Matteo Salvini, heute in einem Interview sagte, dass die Steuersenkungen bei der nächsten Haushaltsanpassung erfolgen und Brüssel seine Regeln überprüfen muss.

Wichtige europäische Aktienindizes nach der ersten Handelsstunde:
– DE30: -0,15%
– CAC40 (FRA40): -0,50%
– FTSE 100 (UK100): -0,70%
– IBEX (SPA35): -0,35%
– FTSE MIB (ITA40): -0,55%

link do file download linkDer DE30 prallt von dem Unterstützungsniveau bei 12.450 Punkten ab. Quelle: xStation 5

Der DE30 geriet am Freitag unter Druck, da Trumps Kommentare den aktuellen Handelskonflikt neu entfachten. Der deutsche Leitindex konnte sich aber etwas oberhalb der Unterstützung bei 12.450 Punkten stabilisieren und den Kurs wieder Richtung Norden bringen. Nach einer heutigen bärischen Eröffnung stieg der DE30 wieder an und für den Fall, dass es keine negativen Nachrichten gibt, könnte möglicherweise ein Test des 33er EMA bevorstehen. Ein Dutzend Punkte darüber kann außerdem ein relevantes Widerstandsniveau gefunden werden (12.600 Punkte). In einem bullischen Szenario könnte sich die Widerstandszone zwischen 12.580 und 12.600 Punkten als eine große Hürde erweisen.

link do file download linkLufthansa (LHA.DE) fällt nach Gewinnrückgang von Ryanair. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten
Die Deutsche Bank (DBK.DE), der größte deutsche Kreditgeber, könnte in den kommenden Tagen zusätzliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Laut den Berichten von Bloomberg wollen einige Top-Aktionäre des Unternehmens vom neuen CEO Christian Sewing über Einzelheiten seines Umstrukturierungsplans informiert werden. Sewing sagte, dass er die Bank wieder auf Kurs bringen will, indem er sein Investment-Banking-Geschäft (hauptsächlich in den USA) reduziert und bis zu 7 Tsd. Arbeitsplätze abbaut. Erinnern wir uns daran, dass dies der vierte Umstrukturierungsplan der Deutschen Bank in drei Jahren sein wird. Die wichtigsten Stakeholder möchten, dass die Führungskraft am Mittwoch Einzelheiten bekannt gibt, wenn die neuen Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt werden. Nach der ersten Handelsstunde wird die Aktie der Deutschen Bank 0,15% höher gehandelt.

Des Weiteren ist die schlechte Performance von Lufthansa (LHA.DE) zu Beginn der heutigen Sitzung hervorzuheben. In letzter Zeit gab es keine größeren negativen Nachrichten über das Unternehmen, daher könnte der Abverkauf auf branchenweite Faktoren zurückgeführt werden. Die Irische Discount-Fluggesellschaft Ryanair hat heute ihren Ergebnisbericht vorgelegt, der einen enormen Gewinnrückgang verzeichnete. Das Unternehmen macht hier die Streiks der Flugsicherung und der Gewerkschaften verantwortlich, ebenso wie Faktoren, die zu einer geringen Flugbereitschaft führen. Zusätzlich zu den höheren Ölpreisen erhalten wir somit ein düsteres Bild für die Branche. Alle genannten Faktoren könnten auch auf andere europäische Fluggesellschaft übertragen werden und möglicherweise den Abverkauf der Lufthansa von heute erklären. Nach der ersten Handelsstunde wird die Aktie von Lufthansa 2,1% tiefer gehandelt.

link do file download linkNachdem die Deutsche Bank (DBK.DE) wieder in den Bereich des Abwärtskanals zurückkehrte, konnte die Widerstandszone zwischen 10,50 und 10,75 EUR nicht überschritten werden. Eine Verschlechterung der Aussichten für die Luftfahrtindustrie birgt die Gefahr eines baldigen Tests der Unterstützung bei 10,00 Uhr EUR. Quelle: xStation 5

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Maximilian Wienke

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Jul 23, 2018 Keine Kommentare

DE30: Glanzloser Start in die europäische Sitzung

Analysen

  • Deutsches Finanzministerium sieht im zweiten Quartal ein beschleunigtes Binnenwachstum
  • DE30 hat sich nahe der 12.660 Punkte festgefahren
  • Automobilhersteller bleiben hinter den Erwartungen zurück, USA prüfen mögliche  Gefahr für nationale Sicherheit durch Importe

Kommentare des US-Präsidenten Donald Trump zur Unabhängigkeit der US-Notenbank haben den US-Dollar getroffen und den riskanteren Vermögenswerten Auftrieb gegeben. Im Gegenzug konnten wir deutliche Zuwächse an den asiatischen Aktienmärkten beobachten. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) legte um 0,37% zu, der chinesische Hang Seng (CHNComp) sogar um 1,9%. Der japanische Nikkei (JAP225) war mit einem Verlust von 0,29% der einzige Underperformer.

Die meisten europäischen Aktienmärkte eröffneten am Freitag tiefer. Die stärksten Rückgänge sind bei den italienischen Aktien zu sehen, während belgische und schweizer Blue Chips als einzige über den gestrigen Schlusskursen notierten. Die Unternehmen im Bereich Gebrauchsgüter entwickelten sich nach der Eröffnung besser als andere europäische Werte. Es war auch der einzige EuroStoxx 600 Subindex, der in Grün eröffnete. Auf der anderen Seite sind Bergbauunternehmen und Raffinerien dem größten Abverkauf ausgesetzt.

Das deutsche Finanzministerium hat im zweiten Quartal einige Kommentare zum Binnenwachstum abgegeben. Die Institution teilte mit, dass sich das deutsche Wirtschaftswachstum voraussichtlich von den 0,3% im ersten Quartal beschleunigen wird. Externe Risiken sind die größte Gefahr für die deutsche Wirtschaft, insbesondere der Anstieg protektionistischer Tendenzen. Das deutsche Finanzministerium nannte die Binnennachfrage und den privaten Konsum als Ankurbler des Wirtschaftswachstums. Nach den jüngsten Daten ist die Steuererhebung in der deutschen Wirtschaft noch effektiver geworden, da die Steuereinnahmen im Juni um 18,7% im Jahresvergleich gestiegen sind. Eine Beschleunigung der deutschen Wirtschaft könnte sich positiv auf den gesamten EU-Block auswirken.

Wichtige europäische Aktienindizes nach der ersten Handelsstunde:
– DE30: -0,05%
– CAC40 (FRA40): -0,15%
– FTSE 100 (UK100): +0,25%
– IBEX (SPA35): -0,35%
– FTSE MIB (ITA40): -1%

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Der DE30 hat Kursrückgänge in der Nähe der 12.630 Punkte stoppen können. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf dem H4-Chart des DE30 ist festzustellen, dass sich kurstechnisch seit gestern nicht viel geändert hat. Der deutsche Leitindex fiel wieder auf 12.630 Punkte, wo die Bullen aber wieder begannen, die Kontrolle über den Markt zu übernehmen. Im Gegenzug sehen wir, dass der Kurs in Richtung des vorherigen lokalen Hochs bei 12.750 Punkte steigt (50% Fibo-Retracement des Februar-Einbruchs). Die Unterstützungszone bei 12.600 Punkten kann als bedeutender Bereich bezeichnet werden, da dieser zusätzlich durch den 33er EMA gestärkt wird. Aus charttechnischer Perspektive befinden wir uns aber immer noch in einem Aufwärtstrend, da die kurzfristige Abfolge von höheren Hochs und Tiefs noch nicht gebrochen wurde.

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Die deutschen Automobilhersteller sind am Freitagmorgen unter den DE30-Nachzüglern zu finden. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten
Die Automobilhersteller gehören am Freitagmorgen unter den DE30-Werten zu den Aktien mit der schlechtesten Wertentwicklung. Es scheint, dass Handelskonflikte und drohende Strafzölle auf Autos immer noch auf Unternehmen wie BMW (BMW.DE) oder Volkswagen (VOW.DE) lasten. Die Sorgen verschärften sich nochmals, nachdem zahlreiche Automobilhersteller eine Warnung an den US-Präsidenten ausgesprochen hatten, dass Strafzölle der globalen Autoindustrie und somit auch der US-Wirtschaft schaden würden. Die US-Behörden versuchen derzeit herauszufinden, ob importierte Fahrzeuge aus dem Ausland eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstellen oder nicht. Sollte dies der Fall sein, könnten die Aktienkurse der Automobilhersteller stark unter Druck geraten.

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by Jul 20, 2018 Keine Kommentare

DE30: Deutsche und holländische Aktien in Europa vorn

Analysen

  • Juncker soll sich nächste Woche mit Trump treffen, um Autozölle zu diskutieren
  • DE30 testet das 50% Fibo-Retracement des Februar-Rückgangs
  • Volkswagen (VOW.DE) erhält von den US-Behörden die Genehmigung, Emissionsänderungen vorzunehmen

Die Indizes der Wall Street konnten gestern zulegen, was den asiatischen Anlegern etwas Optimismus bescherte. Der japanische Nikkei (JAP225) konnte um 0,52% zulegen und der australische S&P/ASX 200 (AUS200) um 0,67%. Unter den chinesischen Aktien war jedoch eine leichte Schwäche zu beobachten, da der Hang Seng (CHNComp) um 0,1% tiefer gehandelt wird.

Wichtige Aktienindizes aus Europa eröffneten am Mittwoch mit spürbar höheren Kursen. Die niederländischen Aktien können in den ersten Minuten des europäischen Handels als Outperformer genannt werden, da der AEX-Index um 1% gestiegen ist. Auf der anderen Seite konnte bei den russischen und belgischen Aktien eine Schwäche festgestellt werden. Die Technologieaktien stiegen am Morgen und waren die beste Sektorgruppe des EuroStoxx 600, während Immobilien- und Versorgungsunternehmen am schlechtesten abschnitten.

Laut Bloomberg-Berichten wird sich der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, nächste Woche mit US-Präsident Donald Trump treffen. Ziel des Treffens ist es, die Möglichkeit für Verhandlungen zur Senkung von Autozöllen zu prüfen. Juncker dürfte Trump vorschlagen, die Strafzölle auf Kraftfahrzeuge für die europäischen Länder sowie einige andere große Autoexporteure zu senken. Sollte ein solcher Deal zustande kommen, könnte dies die Aussichten für die globale Automobilindustrie erheblich verbessern. Angesichts der jüngsten Handelspolitik Trumps scheint es jedoch unwahrscheinlich, dass der US-Präsident dies akzeptieren wird.

Wichtige europäische Aktienindizes nach der ersten Handelsstunde:
– DAX: +0,8%
– CAC40 (FRA40): +0,55%
– FTSE 100 (UK100): +0,45%
– IBEX (SPA35): -0,25%
– FTSE MIB (ITA40): -0,15%

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Der DE30 kämpft in der Nähe des 50% Fibo-Retracements des Februar-Rückgangs (12.755 Punkte). Quelle: xStation 5

In Übereinstimmung mit unserer vorherigen Analyse hat der DE30 einen wiederholten Angriff auf das Widerstandsniveau bei 12.600 Punkten unternommen und dieses Mal ist ihm ein Ausbruch gelungen. Eine starke Aufwärtsbewegung brachte den deutschen Leitindex am gestrigen Abend in die Nähe von 12.700 Punkten. Die Bewegung wird auch heute fortgesetzt und der DE30 notiert nun in der Nähe des 50% Fibo-Retracements des Februar-Rückgangs. Ein deutlicher Durchbruch über diese technische Hürde könnte möglicherweise den Weg zum Widerstand bei 12.900 Punkten ebnen. In Anbetracht der Tatsache, dass wir einen Anstieg über 200 Punkte mit nur einer kurzen Korrektur von ca. 20 Punkten gesehen haben, wäre ein Pullback nicht auszuschließen. In solch einem Szenario könnte die kürzlich überwundene 12.600 Punkte-Marke eine wichtige Unterstützung für Käufer darstellen.

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Volkswagen (VOW.DE) steigt in der ersten Handelsstunde der europäischen Sitzung. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten
Volkswagen (VOW.DE) ist am Montagmorgen einer der stärksten Werte im DE30. Der Automobilhersteller erhielt vom California Air Resources Board und von der United States Environmental Protection Agency die Genehmigung für Emissionsänderungen. Der Fall betrifft die verbleibenden Volkswagen-Modelle mit einer Software, die die Emissionskontrollmechanismen verzerren. Erinnern wir uns daran, dass das Unternehmen nach dem Emissionsskandal 2015 sehr gelitten hat und versucht hat, die verursachten Schäden zu begrenzen und das Vertrauen der Kunden wiederzugewinnen. Nach der ersten Handelsstunde wird die Aktien von Volkswagen 2,4% höher gehandelt.

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Volkswagen (VOW.DE) erholte sich von der langfristigen Aufwärtstrendlinie. Ein deutlicher Durchbruch über den 21er EMA könnte möglicherweise einen Test des 38,2% Fibo-Retracements (153,90 EUR) des Rückgangs von 2015 mit sich bringen. Quelle: xStation 5

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by Jul 18, 2018 Keine Kommentare

Kryptowährungen: Russland veröffentlicht Krypto-Whitelist

Analysen

  • Brettspiel “Go” erhält Blockchain-Version
  • Russland mit neuer Whitelist von Krypto-Unternehmen
  • Viele Südafrikaner wollen in Kryptowährungen investieren

Kryptowährungen versuchen die Verluste der letzten Woche zu verringern. Am Wochenende waren bei den großen virtuellen Währungen nämlich ziemlich schnelle Anstiege zu beobachten. Die Kapitalisierung des gesamten Marktes liegt über 2,55 Mrd. Dollar, während die Kapitalisierung ohne die bekannteste Kryptowährung Bitcoin bei über 1,45 Mrd. Dollar liegt. Eine interessante Nachricht kommt aus Russland, da es eine neue Whitelist für digitale Währungen gibt.

Konzentrieren wir uns zunächst auf eine neue Spielidee. Ein bekanntes Brettspiel namens “Go” soll eine neue Blockchain-Version bekommen. Lee Sedol, einer der namhaftesten Spieler des Spiels, gab bekannt, dass er an einer modernen Version von “Go” arbeite. Ein Spiel namens GoBlock wird in Zusammenarbeit mit einer koreanischen Blockchain-Firma veröffentlicht. Sedol möchte mit der Blockchain-Technologie ein neues System von Auszeichnungen und Vorteilen schaffen. GoBlock wird im Ethereum-Netzwerk erschaffen und ist keineswegs die erste Spielidee, die mit Ethereum-Coins in Verbindung steht. So wird Ether mehr und mehr zu einer “Gaming-Münze”.

link do file download linkBITCOIN hat einen Teil seiner Verluste wieder ausgleichen können. Die digitale Währung wird um die 6.320 US-Dollar gehandelt und testet den 8er und 33er EMA (gelbe und violette Linie). Ein nachhaltiger Durchbruch könnte möglicherweise zu einer längeren Aufwärtsbewegungen führen. Quelle: xStation 5

Russland hat eine neue Liste vertrauenswürdiger Krypto-Unternehmen herausgebracht. Die “Russian Association of Cryptocurrencies and Blockchain” hat diese Whitelist erstellt, um Betrügereien mit Kryptowährungen zu begrenzen. Die Russen haben in diesem Jahr aufgrund von kriminellen Aktivitäten bereits digitale Währungen im Wert von über 4 Mio. Dollar verloren. Die neue Liste könnte zukünftig die Zahl ähnlicher Missbräuche reduzieren. Über fünfzig Unternehmen sind bisher auf der Liste aufgeführt. Darüber hinaus kündigte der russische Gesetzgeber eine Regulierung im Bereich der Kryptowährungen an, die allerdings noch ausgearbeitet wurden muss.

link do file download linkLITECOIN steigt ebenfalls wieder. Der Coin versucht derzeit die obere Grenze des Abwärtstrendkanals (orange Fläche) zu durchbrechen. Ein starker Anstieg könnte möglicherweise weitere Käufer anlocken. Ein Rückzug in den bärischen Trendkanal wäre allerdings nicht auszuschließen, sollten die Bullen an einem Ausbruch scheitern. Quelle: xStation 5

Kommen wir nun auf Afrika zu sprechen, denn viele Südafrikaner wollen vom Potenzial der Kryptowährungen profitieren. Laut einer Umfrage von Old Mutual möchten 38% der Südafrikaner, die sich der Existenz digitaler Währungen bewusst sind, in Kryptowährungen investieren. Der Krypto-Markt in einer der größten afrikanischen Volkswirtschaften entwickelt sich ständig weiter. Die hohe Anzahl potentieller Investoren kann vor allem auf die immer weiter steigende Popularität zurückgeführt werden. Auf der anderen Seite verglichen 43% von ihnen Kryptowährungen mit einem Schneeballsystem.

link do file download linkRIPPLE nähert sich genau wie Litecoin der oberen Grenze eines Abwärtstrendkanals. Die Kryptowährung liegt zum Zeitpunkt des Schreibens unterhalb der 0,44 US-Dollar. Quelle: xStation 5

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Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

Haftungsausschluss:

Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jul 16, 2018 Keine Kommentare

DE30: Finanzminister Le Maire warnt die Vereinigten Staaten

Analysen

  • Europäische Indizes steigen am Freitagmorgen
  • DE30 könnte Widerstand bei 12.600 Punkten testen
  • Fresenius (FRE.DE) fällt nach Problemen bei Akorn-Deal

Nach einer positiven Sitzung in Europa war auch ein ähnlicher Optimismus an der Wall Street zu beobachten. Der Nasdaq (US100) stieg um fast 1,4%, der S&P 500 (US500) sowie der Dow Jones (US30) legten jeweils um 0,9% zu. Während der heutigen asiatischen Sitzung hielten sich die Anleger jedoch etwas zurück, da der australische S&P/ASX 200 (AUS200) den Handelstag flach schloss, während der chinesische Hang Seng (CHNComp) um 0,1% stieg. Der japanische Nikkei (JAP225) war der einzige große Aktienindex aus der Region, der mit einem Plus von 1,85% deutlich zulegen konnte.

Die europäischen Aktienmärkte eröffneten am letzten Handelstag der Woche überwiegend im grünen Bereich. Bei den Schweizer Aktien wurde eine gewisse Schwäche festgestellt, da der SMI der einzige Index war, der am Freitag tiefer eröffnete. Alle 19 Sektorindizes aus dem EuroStoxx 600-Index notierten bei der Eröffnung höher, wobei die Finanzdienstleistungswerte die größten Underperformer waren, da sie nur geringfügig über dem gestrigen Schlusskurs lagen. Technologieunternehmen übertreffen wiederum die anderen Sektoren, gefolgt von Berbauunternehmen und Automobilherstellern.

Der französische Finanzminister Bruno Le Maire sprach gestern in einem Interview mit Le Figaro über die Handelspraktiken der USA. Le Maire erklärte, dass die EU handeln muss, falls die USA den Handelskonflikt weiter eskalieren lassen. Der französische Politiker sagte: “Solange die Amerikaner unfaire, einseitige Maßnahmen haben, die dem Gesetz widersprechen, werden wir nicht verhandeln”. Er behauptete, dass solche Verhandlungen ein Zeichen der Schwäche seien und dem Interesse des EU-Blocks “grundsätzlich” entgegenstünden. In Bezug auf die iranischen Sanktionen sagte er, dass es nicht Sache der USA sei, zu entscheiden, mit welchen Ländern die EU das Recht habe, Geschäfte zu machen. Dennoch können wir intensivere Verhandlungen erwarten, falls die Spannungen weiter steigen sollten.

Wichtige europäische Aktienindizes nach der ersten Handelsstunde:
– DE30: +0,5%
– CAC40 (FRA40): +0,5%
– FTSE 100 (UK100): +0,75%
– IBEX (SPA35): -0,25%
– FTSE MIB (ITA40): +0,4%

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Nach einer bullischen Eröffnung bewegt sich der DE30 in Richtung des Widerstands bei 12.600 Punkten. Quelle: xStation 5

Nach einem hektischen Start in den gestrigen Tag stieg der DE30 am Nachmittag kräftig an und durchbrach sowohl den 33er EMA (grüne Linie) als auch den Widerstand bei 12.450 Punkten. Der deutsche Leitindex eröffnete heute höher und brachte den Kurs in Richtung 12.600 Punkte. Falls das Aufwärtsmomentum aufrecht erhalten werden kann, sollten Anleger an diesem Widerstandsniveau vorsichtig bleiben. Da wir in den letzten Monaten mehrmals einen Kursrückgang von diesem Bereich gesehen haben, kann eine Wiederholung dieses Szenarios nicht ausgeschlossen werden. Wenn es den Bullen jedoch gelingt, diese Hürde zu überwinden, kann das nächste Kursziel bei 12.900 Punkten lokalisiert werden. Beachten Sie, dass die Einzeltitel des DE30 in der kommenden Woche ihre Gewinnmeldungen veröffentlichen werden. Daher könnten mögliche Überraschungen die Kursbewegungen beeinflussen.

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Fresenius (FRE.DE) fällt nach Problemen bei Akorn-Deal. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten
Fresenius (FRE.DE) ist am Freitagmorgen der größte Underperformer unter den DE30-Werten. Als Grund dafür kann man die Probleme im Zusammenhang mit der geplanten Fusion mit Akorn nennen. Einigen Berichten zufolge hat Fresenius versucht, den 4,3 Mrd. Dollar-Deal aufgrund der wechselnden Testergebnisse von Akorn aufzuheben. Gestern sagte der CEO von Fresenius, Mats Henriksson, dass, wenn sein Unternehmen mit der Fusion fortfahren würde, Akorns Produkte zurücgekrufen werden müssten und dieses Vorhaben das Unternehmen bis zu 250 Mio. Dollar kosten könnte. Nach der ersten Handelsstunde wird die Fresenius-Aktie fast 3% tiefer gehandelt.

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jul 13, 2018 Keine Kommentare

DE30: Schleppende Eröffnung an europäischen Aktienmärkten

Analysen

  • Trump kritisiert Deutschland während NATO-Gipfel
  • DE30 versucht 12.450 Punkte-Marke zu überwinden
  • Thyssenkrupp (TKA.DE) steigt nach Citi-Empfehlung

Die wichtigsten Aktienindizes der Wall Street folgten den Fußstapfen ihrer europäischen Pendants und schlossen die gestrige Sitzung niedriger. Die Marktstimmung änderte sich jedoch während der asiatischen Sitzung, da überall auf dem Kontinent Gewinne zu beobachten waren. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) und der chinesische Hang Seng (CHNComp) legten beide um 0,85% zu, während der Nikkei (JAP225) in Japan sogar 1,17% an Wert gewann.

Nach einer optimistischen asiatischen Sitzung eröffneten die Aktienmärkte in Europa hauptsächlich im grünen Bereich. Russische Aktien können als Underperformer bezeichnet werden, da der RTS-Index (RUS50) der einzige große europäische Index ist, der mit einem bärischen Gap in den Handelstag startete. In den ersten Handelsminuten sind Raffinerien die größten Underperformer. Auf der anderen Seite weisen Bergbauunternehmen und Medienaktien die größten Gewinne auf.

Gestern haben wir über den NATO-Gipfel in Brüssel berichtet. Am ersten Tag des Treffens konnten Risse in der Integrität der Allianz entdeckt werden. US-Präsident Trump beschuldigte Deutschland, von Russland “gefangen” zu sein. Er bezog sich auf die Nord-Stream-Gaspipeline, die von Deutschland und Russland gebaut wird. Das russische Thema könnte die Märkte noch für einige Zeit beschäftigen, denn für Montag (16. Juli) ist das Treffen von Trump mit Putin in Helsinki angesetzt. Des Weiteren diskutierten die NATO-Mitglieder auch den Kauf eines russischen Flugabwehrraketensystems der Türkei. Heute werden die Gespräche fortgesetzt.

Wichtige europäische Aktienindizes nach der ersten Handelsstunde:

  • DE30: +0,17%
  • CAC40 (FRA40): +0,12%
  • FTSE 100 (UK100): +0,31%
  • IBEX (SPA35) -0,22%
  • FTSE MIB (ITA40): -0,4%
  • RTS (RUS50): -0,65%

link do file download linkDE30 versucht die 12.450 Punkte-Marke zu überwinden.Quelle: xStation 5

Der DE30 unterschritt gestern die 12.450 Punkte-Marke und den 33er EMA. Der Leitindex rutschte für eine Weile unter 12.400 Punkte, schaffte es aber eine Rückkehr über dieses Niveau. Auch wenn wir heute eine höhere Eröffnung gesehen haben, wurden erneut die 12.450 Punkte sowie der 33er EMA nach unten durchbrochen. Nach dem Schließen des Gaps begann der DE30 jedoch einige der Verluste wieder auszugleichen. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der DE30 wieder in der Nähe der 12.450 Punkte. Ein Schlusskurs der heutigen Tageskerze oberhalb dieses Bereiches, könnte bei Bullen für etwas Optimismus sorgen.

link do file download linkObwohl 60% der DE30-Werte höher gehandelt werden, ist der Gewinn des gesamten Index gering. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten
Thyssenkrupp (TKA.DE) litt unter dem anhaltenden Handelskonflikt. Die Aktie wird jetzt um 14% niedriger gehandelt. Allerdings gab es in letzter Zeit einige positive Nachrichten und das Unternehmen gehört heute zu den stärksten DE30-Werten. Citi empfiehlt nämlich Thyssenkrupp zum Kauf. Die Bank sieht den freien Cashflow des Unternehmens als positiv, ebenso wie die Fortschritte bei der Restrukturierung. Citi hat das Kursziel für Thyssenkrupp von 25 Euro auf 26 Euro angehoben. Nach der ersten Handelsstunde wird die Aktie 0,9% höher gehandelt.

Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

Haftungsausschluss:

Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jul 12, 2018 Keine Kommentare

Warum sind US-Inflationsdaten und EZB-Protokoll so wichtig?

Analysen

  • US-Inflation dürfte sich im Juni beschleunigt haben
  • EZB-Sitzungsprotokoll könnte auf einige Diskussionen innerhalb des EZB-Rates über eine Zinserhöhung im nächsten Jahr hinweisen
  • US500 nähert sich einem entscheidenden Widerstand, EURUSD zurück im Konsolidierungsbereich

Der US-Dollar hat diese Woche auf dem falschen Fuß begonnen, konnte aber seither seine Verluste in gewissem Umfang abbauen, während US-Aktien weiter nach oben tendieren. Dennoch gibt es in dieser Woche zwei wichtige Veröffentlichungen, die sowohl den EURUSD als auch den S&P 500 (US500) erheblich beeinflussen könnten.

Was ist vom EZB-Sitzungsprotokoll zu erwarten?
Die Europäische Zentralbank beschloss, ihre Wertpapierkäufe zwischen Oktober und Dezember auf 15 Mrd. Euro pro Monat zu senken und dann die Käufe insgesamt einzustellen, mit Ausnahme von Reinvestitionen. Ein Hinweis bei Mario Draghis  Pressekonferenz, der darauf hindeutete, dass Zinserhöhungen bis mindestens Sommer 2019 unwahrscheinlich sind, wurde jedoch mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Diese Bemerkung ließ den Euro deutlich fallen, kurz danach gab es aber wieder Hoffnung für die Bullen. Anfang Juli erhielten wir nämlich Enthüllungen, dass einige politische Entscheidungsträger der Europäischen Zentralbank sich nicht sicher sind, ob die Anleger eine Zinserhöhung bis Dezember einpreisen. In der Tat könnte man anhand der Geldmarktpreise feststellen, dass Händler bis Juni lediglich zu 33% auf einen Anstieg um 10 Basispunkte rechnen. In diesem Kontext könnte man erwarten, dass es unter den politischen Entscheidungsträgern einige Streitigkeiten bezüglich des richtigen Zeitpunkts gab. Dieses Thema könnte für den Euro entscheidend sein. Das Sitzungsprotokoll wird am Donnerstag um 13:30 Uhr veröffentlicht.

Das Lohnwachstum in den USA reicht nicht aus, um schnellere Zinserhöhungen zu erzielen

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Das Lohnwachstum in den USA ist in den letzten Monaten ins Stocken geraten, was darauf hindeutet, dass die Federal Reserve entgegen ihrer Signale wahrscheinlich keine größeren Zinserhöhungen vornehmen wird. Quelle: Bloomberg, XTB Research

Die zweite entscheidende Veröffentlichung für diese Woche ist die US-Inflation für Juni, wo der Konsens einen Anstieg von 2,9% gegenüber dem Vorjahr erwartet. Die VPI-Kerninflation dürfte sich im Vergleich zum Mai von 2,2% auf 2,3% verbessert haben. Dennoch muss man feststellen, dass der Juni vermutlich der letzte Monat mit solch unterstützenden Basiseffekten sein wird (im Juni letzten Jahres gab es einen Tiefpunkt beim Verbraucherpreisindex). Daher muss man sich ab dem Juli bewusst sein, dass ein statistischer Effekt immer schwächer wird. Angesichts der Tatsache, dass das Lohnwachstum im Jahresvergleich deutlich unter 3% liegt, könnte der VPI Schwierigkeiten haben länger über 2,5% zu liegen. Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass die Zinserhöhungen in den USA bereits eingepreist sind, was den Spielraum für positive Überraschungen im Gegensatz zur EZB begrenzt. Der Bericht wird am Donnerstag um 14:30 Uhr veröffentlicht.

EURUSD
Der Donnerstag wird vermutlich eine erhöhte Volatilität beim EURUSD mit sich bringen. Paradoxerweise könnte das EZB-Sitzungsprotokoll für Währungshändler im Vergleich zu den US-Inflationsdaten wichtiger werden, zumindest wenn Letzteres keine große Überraschung aufweist. Nach Ausbildung eines bärischen Kerzenmusters im Tageschart hat das Währungspaar begonnen, seine früheren Gewinne abzugeben. Daher scheint es, als könnte möglicherweise die Konsolidierung mit einer Schlüsselunterstützung zwischen 1,1450 und 1,1520 und einem Widerstand bei 1,1850 beibehalten werden.

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Der EURUSD kehrt seinen jüngsten Anstieg um, nachdem eine Shooting-Star-Formation in der Nähe des 23,6% Fibo-Retracements ausgebildet wurde. Quelle: xStation 5

US500
Die jüngste Rallye am US-Aktienmarkt ist wirklich beeindruckend, da der US500 zum sechsten Mal in Folge höher gehandelt wird. Allerdings könnten die Bullen auf ein entscheidendes Hindernis in der Nähe von 2.800 Punkten stoßen. Im Tageschart kann eine zentrale Unterstützung bei 2.680 Punkten gefunden werden (eine Unterstützung bei 2.740 Punkten könnte ebenfalls eine wichtige Rolle spielen).

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Der US500 gewinnt eine weitere Sitzung in Folge an einem entscheidenden Widerstand. Quelle: xStation 5

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Jul 11, 2018 Keine Kommentare

DE30: Milder Handelsbeginn, Draghi sieht Inflationsziel in Reichweite

Analysen

  • Europäische Aktienmärkte mit leichten Gewinnen
  • DE30 kämpft an Widerstand bei 12.550 Punkten
  • EZB-Präsident Draghi trotz Handelssorgen optimistisch

Die europäischen Aktienmärkte haben nach den guten Gewinnen in Asien leicht höher eröffnet, da die Anleger die jüngste Umgestaltung im Kabinett von Premierministerin May neu bewerten. Lassen Sie uns daran erinnern, dass nach dem Rücktritt des Brexit-Ministers David Davis am Wochenende auch Außenminister Boris Johnson beschlossen hat, die aktuelle Position von Theresa May in den Verhandlungen mit der Europäischen Union vor der Abspaltung im Herbst zu untermauern. Darüber hinaus haben Händler mit Fokus auf europäische Vermögenswerte, einschließlich des Euro selbst, sich auf die gestrige Rede des EZB-Präsidenten Mario Draghi im EU-Parlament konzentriert. Bevor wir jedoch zu seiner Rede kommen, werfen wir einen technischen Blick auf den deutschen Leitindex sowie Neuigkeiten einzelner Aktienwerte.

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Die Bullen versuchen erneut einen wichtigen Widerstand zu durchbrechen. Quelle: xStation 5

Aus der technischen Perspektive könnte der DE30 erneut vor einem großen Breakout stehen. Sollte er am Ende des Tages über 12.550 Punkte schließen, würde dies den Weg für weitere Gewinne ebnen. Übergeordnetes Kursziel wäre dann möglicherweise das Gap von MItte Juni in der Nähe der 12.780 Punkte. Allerdings scheint es so, als ob die Bullen etwas an Momentum verlieren und wenn sich die Umkehrung nicht bald beruhigt, wäre auch ein deutlich tieferer Pullback Richtung 12.370 Punkte nicht unrealistisch. In diesem Bereich ist eine wichtige Unterstützung zu finden. Beachten Sie, dass die kurzfristige Unterstützungslinie bei 12.440 Punkten ebenfalls von Bedeutung sein könnte.

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RWE (RWE.DE) gehört am Montagmorgen zu den Aktien mit der schlechtesten Wertentwicklung. Quelle: Bloomberg

Bei den Einzeltiteln des deutschen Aktienmarktes ist festzustellen, dass RWE (RWE.DE) im frühen Handel etwas mehr als 1% verliert. Diese Underperformance könnte angesichts der gestrigen vielversprechenden Empfehlung von RBC-Analysten etwas rätselhaft erscheinen. Die Empfehlung für RWE wurde erhöht und die Aktie in eine Liste mit der besten Outperformance platziert. E.ON (EON.DE) geht es am Morgen auch nicht gut, obwohl wir von Bloomberg eine optimistische Studie zu erneuerbaren Energien erhalten haben. Anzumerken ist, dass das Unternehmen klimafreundliche Lösungen für Energieprobleme anbietet. Nach den von Bloomberg durchgeführten Untersuchungen wird Ökogas zu einer bedeutenden Energiequelle für Wärme und Strom werden, während erneuerbare Gase auch dazu beitragen werden, Unterbrechungen von Wind- und Sonnenenergie auszugleichen.

Kommen wir abschließend noch auf Draghis gestrigen Auftritt im EU-Parlament zu sprechen, wo er über die Robustheit der Wirtschaft redete. Draghi hat die Risiken im Zusammenhang mit Handelskonflikten abgebremst, was die Zusage der EZB in Bezug auf eine Reduzierung von Konjunkturanreizen verstärkt. Draghi behauptete, dass “wir zuversichtlich sind, dass die Inflationsrate im Grunde dank unserer Geldpolitik unseren Zielen entsprechen wird” und damit die Grundlage für das Ende der Anleihekäufe nächstes Jahr schafft. Kurz vor 10:00 Uhr verlieren der DE30 und der EuroStoxx50 (EU50) 0,1%, der französische CAC 40 (FRA40) steigt um 0,2%, während der FTSE 100 (UK100) unter dem Einfluss politischer Unruhen unter Druck gerät.

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Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

Haftungsausschluss:

Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jul 10, 2018 Keine Kommentare

DE30: BMW hardert mit Import-Autozöllen

Analysen

  • Japanische Händler lassen europäische Anleihen fallen
  • DE30 nähert sich der wichtigen Marke von 12.600 Punkten
  • BMW (BMW.DE) muss Autopreise in China aufgrund von Zöllen überprüfen

Anleger in Asien starteten die neue Handelswoche in besserer Stimmung, da wichtige Aktienindizes aus der Region am Montag deutlich höher gehandelt werden. Trotz des Hochwassers in der Gegend von Hiroshima und der Schließung einiger Industrieanlagen hat der japanische Nikkei (JAP225) um 1,21% zugelegt. Chinas Hang Seng (CHNComp) wird 1,5% höher gehandelt und der australische S&P/ASX 200 (AUS200) gewann 0,22% an Wert.

Auch in Europa war die Stimmung durchaus positiv. Wichtige Aktienindizes aus der Region eröffneten nach dem Wochenende höher. Aktien aus Russland und Polen scheinen im Vergleich zu ihren europäischen Pendants am besten abzuschneiden. Bergbauunternehmen sind am Morgen unter den europäischen Aktien die größten Gewinner, gefolgt von Raffinerien und Bauunternehmen. Der einzige Subindex des EuroStoxx 600, der tiefer eröffnete, war der Versorger-Index. Andererseits scheinen sich japanische Anleger Sorgen um den Zustand der europäischen Volkswirtschaften zu machen. Am Morgen wurden die Zahlungsbilanzdaten des Landes veröffentlicht. Im Mai verkauften Händler aus Japan den größten Anteil der deutschen Schulden (6,3 Mrd. Dollar) in drei Jahren. Außerdem war dies der erste Monat seit August letzten Jahres, in dem japanische Anleger ihre Positionen in französischen Anleihen reduzierten. Hinzu kommt der größte Verkauf italienischer Anleihen seit mindestens einem halben Jahr. Es zeichnet sich also kein so rosiges Bild von der EWU-Wirtschaft ab.

Der heutige Wirtschaftskalender sieht ziemlich leer aus, was nicht unbedingt untypisch für den Montag ist. Mario Draghis Rede im Europäischen Parlament (15:00 Uhr) scheint das einzig wichtige Ereignis für Händler zu sein.

Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte nach einer Handelsstunde:

  • DE30: +0,45%
  • CAC 40 (FRA40): +0,7%
  • FTSE 100 (UK100): +0,35%
  • IBEX 35 (SPA35): +0,45%
  • FTSE MIB (ITA40): +0,5%

link do file download linkDie DE30-Bullen könnten möglicherweise einen Test des Widerstandsniveaus bei 12.600 Punkte vornehmen. Quelle: xStation 5

Nach einigen erfolglosen Versuchen, das Unterstützungsniveau bei 12.150 Punkten (orangener Kreis) zu durchbrechen, bewegt sich der DE30 wieder Richtung Norden. Im 4-Stundenchart überwand der deutsche Leitindex am Donnerstag den 33er EMA und nach einem kurzen Rücksetzer wird er jetzt über der 12.500-Punkte-Marke gehandelt. Wenn man bedenkt, dass der DE30 Eröffnungs-Gaps oftmals schließt, wäre ein Rückzug auf 12.505 Punkte nicht unrealistisch. Falls das Aufwärtsmomentum jedoch überwiegen sollte, könnten wir in den kommenden Stunden einen Test des Schlüsselwiderstands bei 12.600 Punkten sehen.

link do file download linkTrotz eines weiteren Problems im Zusammenhang mit den Dieselmotoren verzeichnet Daimler (DAI.DE) am Montagmorgen einen ordentlichen Gewinn. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten
Der andauernde Handelsstreit zwischen China und den USA trifft weiterhin die europäischen Automobilhersteller. BMW (BMW.DE) gab heute bekannt, dass die neuen Zölle für Autos aus den USA, die nach China importiert werden, nicht vollständig abgefangen werden können. Die chinesische Niederlassung des Unternehmens berechnet derweil notwendige Preiserhöhungen, die später bekannt gegeben werden sollen. Nach der ersten Handelsstunde wird die BMW-Aktie 0,3% höhe gehandelt.

Daimler (DAI.DE) gab bekannt, dass es die Lieferung eines Dieselmotors eingestellt hat. Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem das Unternehmen herausgefunden hatte, dass es möglicherweise ein technisches Problem gibt, das zu höheren als erlaubten Stickoxidemissionen führen kann. Daimler sagte, dass es derzeit Gespräche mit dem KBA (Kraftfahrt-Bundesamt) führt, um das Problem zu lösen. Der genannte Motortyp wurde bis 2013 in europäischen Mercedes-Benz Modellen eingesetzt. Nach der ersten Handelsstunde wird die Daimler-Aktie 0,6% höher gehandelt.

link do file download linkDaimler (DAI.DE) erholt sich von seinem 2-Jahrestief bei 54,80 Euro. Die Aktie notiert nur knapp unter dem Widerstandsniveau von 59,05 Euro und an der Untergrenze des Abwärtstrendkanals. Ein Durchbruch darüber könnte den Weg für eine längere Aufwärtsbewegung ebnen. Quelle: xStation 5

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Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jul 09, 2018 Keine Kommentare

DE30: Chinas Gegenreaktion auf US-Strafzölle drückt Aktienkurse

Analysen

  • Europäische Aktienmärkte eröffnen höher, bewegen sich aber nach der Ankündigung Chinas weiter nach unten
  • DE30 testet wichtigen Widerstand, fällt dann aber zurück
  • Thyssenkrupp (TKA.DE) steigt nach Ausscheiden des CEO

Die europäischen Aktienmärkte eröffneten heute zwar höher, doch die Gewinne konnten nicht lange gehalten werden. Die Stimmung hat sich nach der chinesischen Ankündigung bezüglich der Strafzölle verschlechtert. Nach Angaben des chinesischen Außenministeriums wurden Zölle auf US-Importe eingeführt, Details wurden bisher aber keine angegeben. Frühere Zugewinne, die bei chinesischen Aktien zu beobachten waren, sahen recht fragil aus. Grund dafür ist, dass diese letztendlich zum Großteil auf Hoffnungen beruhten, dass China nicht mit einem Vergeltungsschlag reagieren würde. Daher kann man erwarten, dass das erneute Nachziehen von Zöllen (jetzt ist der “Staffelstab” erneut in die USA gegangen – neue Zölle in Höhe von 16 Mrd. sind bereits in den kommenden zwei Wochen geplant) weiterhin auf der Performance weltweiter Aktien lastet. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf den Aktien, die ein bedeutendes Absatzengagement auf dem chinesischen Markt haben.

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Der DE30 konnte nach der Ankündigung chinesischer Zölle seine Gewinne in der Nähe der 12.550 Punkte nicht halten. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den obigen Chart ist zu beobachten, dass der Kurs von seinem Widerstand bei 12.550 Punkten abgeprallt ist und seine lokale Unterstützung erneut getestet hat. Allerdings ist nicht zu übersehen, dass der DE30 am Donnerstag wieder in die Nähe der 12.380 Punkten zurückkehrte. Es ist offensichtlich, dass der Optimismus, der vor dem chinesischen Bericht geteilt wurde, auf einem schwachen Fundament beruhte. Daher sollte ein Kursrückgang nicht besonders überraschend sein. Auf der anderen Seite könnte sich eine Widerstandslinie bei 12.550 Punkten als wirklich schwierige Hürde für Käufer erweisen, da sie in der Vergangenheit wichtig war. Vergessen Sie nicht, dass dies durch ein 38,2% Fibo-Retracement der jüngsten Abwärtsbewegung untermauert wird, was einen zusätzlichen Widerstand für die Bullen darstellen könnte. Wichtig ist möglicherweise auch das 23,6% Fibo-Retracement. Dieses wurde auch mehrmals getestet, bis ein größerer Ausbruch erfolgte.

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Thyssenkrupp (TKA.DE) und Deutschen Bank (DBK.DE) sind am Morgen die Aktien mit der besten Performance. Quelle: Bloomberg

Im Anschluss der chinesischen Bekanntgabe haben die lokalen Aktien einige ihrer Gewinne aufgrund der “Stille” Chinas reduziert. Infolgedessen schloss der Shanghai Composite lediglich 0,5% im Plus, während der Hang Seng (CHNComp) einen bescheidenen Gewinn von 0,14% verzeichnete. Die Aktien in Europa haben sich nach einem schnellen Rückgang, der unmittelbar nach Bekanntgabe der Entscheidung des chinesischen Außenministeriums erfolgte, leicht erholt. Um 10:20 Uhr steigt der DE30 um 0,05%, der französische CAC 40 (FRA40) um 0,2%, der EuroStoxx 50 (EU50) um 0,1%, während der FTSE 100 (UK100) relativ flach gehandelt wird.

​​​​​​​Unternehmensnachrichten
ThyssenKrupp (TKA.DE) gehört nach dem Ausscheiden des Vorstandsvorsitzenden zu den Aktien mit der besten Performance auf dem gesamten deutschen Markt. Heinrich Hiesinger trat nach sieben Jahren an der Spitze eines der führenden deutschen Industriegiganten zurück, nachdem die Aktionäre wegen des rückläufigen Umsatzes und Aktienkurses verärgert waren. Ein beeindruckender Anstieg der Aktien der Deutschen Bank ist wiederum auf die überraschende Ankündigung zurückzuführen, dass JP Morgan eine mögliche Investition zusammen mit der ICBC (Industrial and Commercial Bank of China) prüfen wird. Beachten Sie, dass der deutsche Kreditgeber eine Stellungnahme abgelehnt hat.

 

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Maximilian Wienke

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Jul 06, 2018 Keine Kommentare

Wirtschaftskalender: Alle Augen auf den NFP-Bericht gerichtet

Analysen

  • US-Arbeitsmarktbericht voraussichtlich mit weiterem soliden Anstieg der Beschäftigung
  • Kanadischer Arbeitsmarktbericht könnte sich vor BoC-Treffen als kritisch erweisen
  • Ölhändler sollten auf wöchentliche Baker Hughes-Veröffentlichung achten

Am Freitag dreht sich alles um die Beschäftigungsberichte aus den USA sowie aus Kanada. Ersterer wird vor allem in Bezug auf das Lohnwachstum scharf beobachtet, während die Erwartungen hinsichtlich der Veröffentlichung aus Kanada nicht enttäuschen sollten, da Händler in der kommenden Woche noch auf eine Zinserhöhung der Bank of Canada setzen. Am Ende des Handelstages erhalten wir die wöchentliche Veröffentlichung von Baker Hughes zu den aktiven Öl-Bohrungen.

14:30 Uhr | US-Arbeitsmarktbericht: Die Erwartungen bezüglich der heutigen Veröffentlichung scheinen nicht überbewertet zu sein. Der Konsens deutet darauf hin, dass die US-Wirtschaft im vergangenen Monat 195 Tsd. neue Arbeitsplätze im nichtlandwirtschaftlichen Sektor geschaffen hat, gegenüber 223 Tsd. im Mai. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich bei 3,8% und die Erwerbsquote bei 62,7% bleiben. Wie üblich sollten die Lohnwachstumsdaten die größte Aufmerksamkeit auf sich ziehen, da die Marktteilnehmer nach Anzeichen für einen steigenden Inflationsdruck Ausschau halten, der weitere Zinserhöhungen durch die Federal Reserve rechtfertigen könnten. Und obwohl sich das Lohnwachstum nicht über 3% pro Jahr hinaus beschleunigen sollte, ist in Anbetracht der derzeitigen Haltung des Ausschusses zu vermuten, dass die Fed nicht mit weiteren Zinserhöhungen aufhört. Nur eine nennenswerte finanzielle Katastrophe würde den Plan der Fed ändern. Das jährliche Lohnwachstum wird auf 2,8% geschätzt.

14:30 Uhr | Kanadischer Arbeitsmarktbericht: Arbeitsmarktberichte zur kanadischen Wirtschaft sind im Vergleich zu den aus den USA wesentlich volatiler. Die letzte Veröffentlichung führte zu einer Enttäuschung, so dass diesmal mit einer positiven Überraschung gerechnet werden könnte. Der Bericht vom Juni scheint besonders wichtig zu sein, da die BoC nächste Woche zusammentreffen wird und eine Zinserhöhung zu erwarten ist (Wahrscheinlichkeit liegt heute Morgen bei 80%). Nur eine heutige katastrophale Veröffentlichung könnte dies möglicherweise verhindern. Bei einer Nettoveränderung der Beschäftigung wird ein Anstieg von 20 Tsd. neuen Arbeitsplätzen prognostiziert, die Arbeitslosenquote sollte bei 5,8% bleiben, während das Lohnwachstum von 3,9% im Jahresvergleich auf 3,7% sinken dürfte (Basiseffekte sollten das höhere Wachstum weniger unterstützen). Darüber hinaus wird der Ivey Einkaufsmanagerindex um 16:00 Uhr veröffentlicht.

19:00 Uhr | Wöchentliche Veröffentlichung von Baker Hughes: Öl stand in dieser Woche klar im Mittelpunkt. Die letzte Veröffentlichung, die es für den Markt zu berücksichtigen gilt, kommt von Baker Hughes (Erdöl-Service-Gesellschaft). Angesichts des jüngsten stetigen Anstiegs der Preise wird von US-Bohrern immer noch erwartet, dass neue Borhanlagen hinzugefügt werden. Daher wird es wahrscheinlich bis heute Nachmittag eine höhere Anzahl als 862 geben, die letzte Woche zu sehen war.

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Der USDCAD bildete letzte Woche eine Bearish-Engulfing-Formation aus und wenn die heutige Kerze unter 1,31 schließt, könnte dies beim Währungspaar einen tieferen Pullback auslösen. Quelle: xStation 5

 

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by Jul 06, 2018 Keine Kommentare

DE30: Auto-Aktien steigen, EZB-Berichte unterstützen Euro

Analysen

  • Europäische Aktien trotz recht deutlicher Rückgänge in Asien im Plus
  • DE30 durchbricht zentralen Widerstand, Auto-Aktien steigen aufgrund möglicher Senkung der US-Autozölle
  • EZB-Berichte lassen Euro steigen

Obwohl China deutliche Kursrückgänge verzeichnete, stiegen die europäischen Aktienmärkte bei der Eröffnung stark an. Außerdem verleihten die hawkischen Äußerungen der Europäischen Zentralbank der Gemeinschaftswährung gestern Auftrieb. Aus technischer Sicht kann man feststellen, dass der DE30 bereits den wichtigen Widerstand bei 12.380 Punkten durchbrochen hat, über den wir bereits Anfang der Woche geschrieben hatten. Wenn sich dieser Ausbruch als dauerhaft erweist, könnte dies zu weiteren Kursanstiegen führen. Die nächste mögliche Widerstandslinie könnte bei 12.550 Punkten gefunden werden.

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Der DE30 hat seine entscheidende Widerstandslinie bei etwa 12.380 Punkten durchbrochen. Quelle: xStation 5

Mit Blick auf den DE30-Stundenchart ist zu beobachten, dass die Bullen kurz nach Handelsbeginn den Widerstand bei 12.380 Punkten überwunden haben. Im Moment kann man einen Pullback auf dieses Niveau nicht ausschließen. Da dieser Bereich nun als wichtige kurzfristige Unterstützung fungiert, könnte dies möglicherweise weitere Käufer anlocken. Wenn dies der Fall ist, wäre auch ein stärkerer Anstieg Richtung 12.550 Punkte und dann 12.780 Punkte nicht unrealistisch. Beachten Sie, dass beide Widerstandsmarken mit Fibonacci-Retracements zusammenfallen, die von der im Juni stattgefundenen Abwärtsbewegung stammen. Allerdings könnte es nicht so einfach sein die 12.550 Punkte zu durchbrechen. Grund hierfür ist das 23,6% Fibo-Retracement der Rallye von Mai 2016 bis Januar 2018.

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Auto-Aktien steigen am Morgen aufgrund der positiven Kommentare aus Washington in Bezug auf die Zolltarife. Quelle: Bloomberg

Die relative Outperformance der deutschen Autoaktien ergibt sich aus dem Kommunique des US-Botschafters in Deutschland. Dieses deutet daraufhin, dass Washington die Senkung der Autozölle für US-amerikanische und europäische Autohersteller auf Null unterstützen würde. Die Nachricht ist das Ergebnis eines Treffens zwischen dem US-Botschafter und den Chefs von Volkswagen, Daimler und BMW sowie dem Leiter des Zulieferers Continental. Zusätzlich zu dem Bericht erhielt Daimler (DAI.DE) auch eine positive Empfehlung vom Bankhaus Lampe, welches die Aktie unter Berücksichtigung der jüngsten Kursbewegungen (deutliche Kursrückgänge im Juni) von “Halten” auf “Kaufen” aufstufte.

Über den deutschen Aktienmarkt hinausgehend (Anstieg von 1% zum Zeitpunkt des Schreibens) können wir feststellen, dass Gewinne in ganz Europa weit verbreitet sind. Der französische CAC 40 (FRA40) steigt um 0,7%, der EuroStoxx 50 (EU50) um 0,75%, der FTSE 100 (UK100) um 0,4% und der beeindruckendste Anstieg wurde bisher beim italienischen FTSE MIB (ITA40) mit 1,2% verzeichnet. Am Ende des heutigen frühen Handels lohnt es sich, einige Gerüchte über die Geldpolitik der EZB zu beachten. Nach Ansicht der mit der Angelegenheit vertrauten Personen sehen einige EZB-Politiker eine Zinserhöhung Ende 2019 als zu spät an, und daher ist eine Bewegung im September oder Oktober nächsten Jahres in Sicht. Als Ergebnis stieg die Gemeinschaftswährung am Mittwoch, schaffte es aber nicht die 1,17-Marke zu knacken. Beachten Sie, dass selbst der stärkere Euro (+0,25% um 10:16 Uhr) nicht in der Lage war, Aktienanleger vor risikoreicheren Anlagen abzuschrecken, da der ermutigende Bericht deutscher Autohersteller offenbar überwiegt.

 

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by Jul 05, 2018 Keine Kommentare

DE30: Politische Unruhen belasten deutsche Aktien

Analysen

  • Politisches Chaos in Deutschland lastet auf europäischen Aktien
  • DE30 scheint weiter zu fallen, wichtige technische Unterstützung in Sicht
  • Gemischte Empfehlungen für Infineon (IFX.DE) setzten Aktie unter Druck

Deutschland hat einen holprigen Start in die zweite Jahreshälfte hingelegt, da die Koalitionsregierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Frage gestellt wird. Infolgedessen notieren sowohl der Euro als auch deutsche Aktien am Morgen deutlich niedriger. Beim Euro hielt sich der Abverkauf aber bis jetzt noch in Grenzen und konnte sich sogar nach Berichten über CSU-Chef Seehofer etwas erholen. Doch auch wenn diese Entwicklung mit der Nachricht übereinstimmt, dass sich Merkels Partei hinter sie stellt und der von ihr und anderen EU-Führern zuletzt ausgearbeitete Migrationsplan eine überwältigende Mehrheit erhielt, verheißt es nichts Gutes für die Zukunft von Merkels Regierung. Warum könnte Merkels Koalitionsregierung kurz vor dem Scheitern stehen?

Ein Rücktritt Seehofers (das könnte schon heute Abend nach dem CSU/CDU-Spitzentreffen passieren) würde bedeuten, dass die CSU nicht versuchen wird, in einer Koalition mit der CDU zu bleiben und möglicherweise einen neuen Innenminister stellt. Sollte dies der Fall sein, könnte dies zu einer Auflösung der langjährigen Koalition führen, die Mehrheit von Angela Merkel im Parlament gefährden und somit auch das gesamte Land in unbekannte Gewässer führen. Erinnern wir uns daran, dass der deutsche Innenminister und CSU-Vorsitzende das Migrationsabkommen, das am Freitag von den EU-Staats- und Regierungschefs ausgearbeitet wurde, in Frage gestellt hatte und seine Äußerungen nicht mit denen kurz nach der Ankündigung des Abkommens übereinstimmten. In diesem Kontext könnte das für heute Abend geplante CDU/CSU-Treffen kritisch sein und möglicherweise einen Rücktritt von Seehofer zur Folge haben. Beachten Sie, dass Medien das Merkel-Seehofer-Treffen als “die letzte Chance” bezeichnen.

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Der DE30 hat den Handelstag deutlich niedriger begonnen und die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass wir eine Abwärtsbewegung in Richtung 11.900 Punkte sehen könnten. Quelle: xStation 5

Technisch gesehen hat der deutsche Leitindex nach dem gescheiterten Erholungsversuch am Freitag ein bärisches Gap ausgebildet. Angesichts der noch immer unklaren politischen Lage in Deutschland und der kurzfristigen Belastung des Euro sowie anderer Vermögenswerte könnte man vermuten, dass sich der DE30 möglicherweise in Richtung einer entscheidenden Unterstützungszone bei 11.900 Punkten bewegt. In diesem Bereich wäre es möglich, dass Investoren auf einen Abpraller setzen, dennoch gibt immer noch Spielraum für einen tieferen Kursrückgang. Die sicherste Variante für den deutschen Aktienmarkt wäre es aber, auf ein klares Ergebnis bei den politischen Entwicklungen abzuwarten.

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Nur drei Aktien waren bisher in der Lage dem breiten Abverkauf, der durch das politische Chaos in Deutschland ausgelöst wurde, zu widerstehen. Quelle: Bloomberg

Bevor wir zum DE30 kommen, wollen wir die letzten Einkaufsmanagerindizes aus den europäischen Volkswirtschaften erwähnen. Während der Index für das deutsche verarbeitenden Gewerbe unverändert bei 55,9 blieb, korrigierte der französische Messwert nach unten (von 53,1 auf 52,5), während der Index für die Eurozone nur geringfügig von 55 auf 54,9 zurückging. Im Großen und Ganzen hatten die endgültigen Veröffentlichungen keine entscheidenden Auswirkungen auf den Euro. Sie zeigten jedoch, dass eine Verbesserung der Produktion in Europa nicht so lebhaft sein konnte, wie es schien.

Bei den Einzeltiteln ist die Aktie von Infineon (IFX.DE) zu erwähnen, da diese am Morgen aufgrund von Empfehlungen um mehr als 1% tiefer gehandelt wird. Einerseits wurde die Aktie durch eine Empfehlung von Warburg Research von “Halten” auf Kaufen” aufgestuft. Barclays hat wiederum beschlossen, die Aktie auf “Underweight” herabzustufen und das Kursziel von 24 auf 20 Euro deutlich zu senken.

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Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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by Jul 02, 2018 Keine Kommentare

DE30: Deutsche Aktien nach Eröffnung unter Druck

Analysen

Zusammenfassung:

  • Kursgewinne an europäischen Aktienmärkten verblassen rasch nach schwachem Handel in Asien
  • DE30 verbucht kurz nach Eröffnung Kursrückgänge
  • Deutsche Bank (DBK.DE) fällt, da EZB die Handelsaktivitäten einiger Banken prüfen wird

In Anbetracht der Tatsache, dass eine Zinserhöhung in den USA bereits voll eingepreist ist, richtet sich die Aufmerksamkeit der Investoren auf den endlosen Handelskonflikt zwischen den USA und anderen Volkswirtschaften, diesmal mit Blick auf China. Während des Treffens von Donald Trump mit dem nordkoreanischen Führer Kim Jong Un in Singapur setzte er den Spekulationen über US-Sanktionen gegen Nordkorea schnell ein Ende: Diese sollen weiterhin in Kraft bleiben. Unterdessen wird erwartet, dass die Regierung von Trump Zölle auf einige chinesische Importgüter, die sie kürzlich angekündigt hat, erheben wird. Bevor jedoch zusätzliche Kosten eingeführt werden, müssen die USA eine Liste der Produkte erstellen, die von diesen Abgaben erfasst werden. Dieses Thema scheint für Anleger momentan im Mittelpunkt zu stehen und deshalb könnten Aktien auf der ganzen Welt unter Druck geraten. Schauen wir uns den DE30-Chart an, der kurz nach der Eröffnung Kursrückgänge verzeichnete.

link do file download linkDer deutsche Aktienmarkt brach kurz nach der Eröffnung ein. Quelle: xStation 5

Technisch gesehen sollten Käufer den oben dargestellten Chart mit einer gewissen Vorsicht betrachten, da der Kurs nach der Eröffnung eine lange, bärische Kerze ausbildete. Infolgedessen haben wir uns durch eine lokale Unterstützung bewegt, die möglicherweise in naher Zukunft den Weg für weitere Rückgänge ebnen könnte. Diese Entwicklung scheint den Risiken im Zusammenhang mit den Handelsspannungen zwischen den USA und China zu entsprechen und könnte zumindest bis Freitag andauern. Darüber hinaus wäre am Aktienmarkt mit weiterem Abwärtsdruck zu rechnen, wenn die Europäische Zentralbank mit einem hawkischen Sitzungsprotokoll ein Ende ihres Ankaufprogramms ankündigt (sollte bis Ende 2018 laufen). In diesem Kontext könnte der DE30 in Richtung 12.735 Punkte fallen, gefolgt von einer starken Nachfrage in der Nähe von 12.550 Punkten.

link do file download linkDie Deutsche Bank gehört am Mittwochmorgen zu den größten Verlierern unter den DE30-Werten. Quelle: Bloomberg

Die asiatische Sitzung brachte ziemlich große Verluste mit sich, nur der japanische Nikkei (JAP225) legte hauptsächlich aufgrund der JPY-Schwäche um 0,4% zu. Neben dem japanischen Aktienmarkt verlor der Hang Seng (CHNComp) 1,5%, der Shanghai Composite 1% und der australische S&P/ASX 200 (AUS200) 0,5%. Bei einem Blick auf die einzelnen DE30-Werte sticht vor allem die Aktie der Deutschen Bank hervor, da diese heute Morgen am schlechtesten performt. Laut der Süddeutschen Zeitung hat sich die EZB mit den Handelsaktivitäten des deutschen Kreditgebers (und einigen anderen Banken wie Société Générale und BNP Paribas) befasst. Die Aufsichtsbehörden untersuchen, wie die Banken Kredite, Aktien und Derivate in den Bilanzen bewerten und ob das Risiko angemessen berücksichtigt wird. Die drei Banken wurden ausgewählt, da sie nach den Vorschriften der EZB die größten Kreditgeber in diesem Bereich sind. Indem sie sich auf diese konzentriert, strebt die EZB die Einführung einheitlicher Standards an. Bisher haben weder die EZB noch die Banken offizielle Erklärungen abgegeben.

link do file download linkDie Aktie der Deutschen Bank hat ihre kurzfristige Trendlinie bereits getestet. Es besteht jedoch die Gefahr, dass diese Linie durchbrochen wird, da die Käufer die 9,80 EUR-Marke noch nicht überwunden haben. Quelle: xStation 5

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Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jun 13, 2018 Keine Kommentare

DE30: Falscher Ausbruch trotz hoffnungsvollem Trump-Kim-Treffen

Analysen

Zusammenfassung:

  • Meiste europäische Aktienmärkte beginnen positiv, Gewinne sind jedoch nicht wesentlich
  • DE30 steigt und fällt daraufhin, obwohl Trump-Kim-Gipfel zu einer Denuklearisierungsvereinbarung führt
  • David Davis kündigt Brexit-White-Paper an, das nach dem EU-Gipfel im Juni veröffentlicht wird
  • Daimler (DAI.DE) vermeidet enorme Bußgelder, Aktie steigt

Wir haben unmittelbar nach der Eröffnung der europäischen Aktienmärkte einen Aufschwung erlebt. Allerdings ist der Auftrieb bis zu einem gewissen Grad wieder verschwunden, selbst als der Trump-Kim-Gipfel mit einigen vielversprechenden Ergebnissen endete. Am Morgen sehen wir, dass sich der DE30 gut entwickelt und etwa 0,2% zulegte, während beim britischen FTSE 100 (UK100) aufgrund von Brexit-Kommentaren Zurückhaltung zu beobachten ist. Bevor wir aber zum Brexit-Thema kommen, werfen wir einen Blick auf den DE30-Chart. Dieser zeigt, dass es Käufern an Durchhaltevermögen mangelte, als der Kurs zu Beginn des Tages über 12.900 Punkte kletterte. Kurz gesagt, der jüngste Stunden-Chart sieht vom Standpunkt des Käufers eher düster aus.

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Der DE30 verzeichnete am Morgen einen kurzen und falschen Ausbruch, was ein Anzeichen für die Müdigkeit der Käufer war. Quelle: xStation 5

Im Stunden-Chart fällt auf, dass der Kurs nicht über der Marke von 12.900 Punkten gehalten werden konnte und sich wieder in Richtung der nächsten Unterstützung bei 12.850 Punkten zurückzog. Die Käufer dürften auf ein Ende des anhaltenden Rücksetzters in der Nähe eines 23,6 Fibo-Retracements und danach auf eine Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung hoffen. Solange der Kurs über diesem Bereich bleibt, könnte ein weiterer Ausbruchsversuch bei 12.900 Punkten unternommen werden. Für Anleger, die sich auf die technische Analyse fokussieren, wird letztendlich aber die heutige Tageskerze von großer Bedeutung sein. Andererseits würde bei einem Durchbruch nach unten eine Bewegung in Richtung 12.735 Punkte auf dem Spiel stehen.

Beachten Sie, dass die Finanzmärkte trotz optimistischer Äußerungen aus Singapur  beim Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong Un kein breiter Optimismus zu beobachten war. Die Details legen nahe, dass beide Länder neue Beziehungen im Einklang mit dem Wunsch nach “Frieden, Wohlstand und Sicherheit” aufbauen wollen. Unter den Schlüsselpunkten der Erklärung können die gemeinsamen Anstrengungen hervorgehoben werden, um ein dauerhaftes und stabiles Friedensabkommen auf der koreanischen Halbinsel aufzubauen. Außerdem soll Nordkorea weiterhin auf eine vollständige Denuklearisierung hinarbeiten. Auf den ersten Blick klingen all diese Bemerkungen sehr ermutigend, auch wenn es ein großes Fragezeichen gibt, ob sie im Laufe der Zeit umgesetzt werden. Wenn all dies jedoch nicht nur leere Versprechungen sind, könnte dies wirklich ein historischer Moment sein.

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Daimler (DAI.DE) ist heute Morgen der stärkste DE30-Wert, da das Unternehmen massive Bußgelder vermeiden konnte. Quelle: Bloomberg

Abgesehen vom Trump-Kim-Treffen ist beim Brexit-Thema ebenfalls das Treffen zwischen David Davis und Michel Barnier erwähnenswert. Allerdings war dieses weniger erfolgreich, da der Brexit-Verhandlungsführer der EU große Teile des britischen Zollplans ablehnte, um eine stärkere Grenze in Irland zu vermeiden. Davis forderte Barnier auf, die Vorbereitung der zukünftigen Handelsbeziehungen zwischen Großbritannien und der EU während des Treffens am Montag in Brüssel zu beschleunigen. Im Gegenzug teilte Davis heute mit, dass nach dem EU-Gipfel am 28. Juni ein Whitepaper zum Brexit veröffentlicht werden soll. Er gab auch zu verstehen, dass er in der vergangenen Woche nicht annähernd zurückgetreten war (es gab Gerüchte, dass er das vielleicht getan hätte). Nach mehr als einer Handelsstunde legte der DE30 0,25% zu, während andere Indizes in Europa weder Gewinne noch Verluste zeigen.
 

Unternehmensnachrichten
Daimler (DAI.DE) steigt am Morgen über 1%, obwohl die deutsche Regierung das Unternehmen angewiesen hat bis zu 238.000 Fahrzeuge in Deutschland zurückzurufen. Grund hierfür war die Entdeckung illegaler Software zur Verfälschung von Dieselemissionen. In Europa sprechen wir von 774.000 Fahrzeugen. Zu den am stärksten betroffenen Modellen gehören die Diesel-Modelle der C-Klasse, des Vito und des GLC. Gleichzeitig hat das Unternehmen die erdrückenden Kosten der Geldbußen vermieden, und das ist der Hauptgrund warum die Aktie heute steigt. Analysten behaupten, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass Daimler Software entwickelt hat, um absichtlich Abgasuntersuchungen zu betrügen.

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jun 12, 2018 Keine Kommentare

DE30: Italienischer Index größter Gewinner

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Aktienmärkte beginnen die Woche optimistisch, italienische Aktien erholen sich nach pro-europäischen Kommentaren des Wirtschaftsministers
  • Italienische Anleihen profitieren von niedrigerer Risikoprämie
  • DE30 bewegt sich weiter nach Norden

Der Italienische Aktienmarkt steigt, während die Anleiherenditen nach einer Welle pro-europäischer Äußerungen des italienischen Wirtschaftsministers am Wochenende zusammenbrechen. Die Eröffnung des italienischen Aktienmarktes passte zu den positiven Stimmungen, obwohl der G7-Gipfel ohne Konsens endete. Aktieninvestoren scheinen auch das für morgen geplante Trump-Kim-Treffen herunterzuspielen, da die Erwartungen in Bezug auf einen bevorstehenden Durchbruch in der letzten Zeit getrübt wurden. Beachten Sie, dass die Märkte vor einigen Wochen noch erwartet hatten, dass während des Juni-Treffens ein Deal zur Denuklearisierung Nordkoreas gemacht werden könnte. Seitdem hat Trump seine positive Meinung abgeschwächt, was darauf hindeutet, dass zur Denuklearisierung mehr Zeit benötigt wird. Daher scheint sich die Mehrheit einen Tag vor dem Treffen einig zu sein, dass es sich nicht um ein einmaliges Ereignis handeln wird.
link do file download linkDer italienische Aktienindex (ITA40) prallt an einer wichtigen Unterstützungszone ab und könnte damit den Weg für weitere Wochengewinne ebnen. Technisch gesehen haben wir hier Potenzial für ein vielversprechendes Chance-Risiko-Verhältnis, zumindest wenn der Trend nicht wieder nach Süden dreht. Bislang wurden aber alle Kursrückgänge durch die Marke von 21.300 Punkten begrenzt. Quelle: xStation 5

Wenn man auf das Wochenende zurückblickt, sollten einige Bemerkungen erwähnt werden, die während des G7-Gipfels von Bundeskanzlerin Angela Merkel gemacht wurden. Sie versicherte, dass der G7-Gipfel kein Ende der transatlantischen Partnerschaft bedeutet, gleichzeitig sagte sie aber auch “Wir lassen uns nicht ein ums andere Mal über den Tisch ziehen. Wir handeln dann auch”. Beachten Sie, dass ähnliche Kommentare von der US-Regierung kamen, was darauf hindeutet, dass die Handelsspannungen zwischen der EU und den USA nicht in absehbarer Zeit abklingen werden. Bei den Äußerungen des italienischen Wirtschaftsministers haben wir weitere Zusagen erhalten, dass die neue Regierung keinen Ausstieg aus dem Euro verfolgen wird. Giovanni Tria sagte, dass die Regierung entschlossen sei, die Marktbedingungen die zu einem Ausstieg führen würden, in irgendeiner Weise zu verhindern. Diese Kommentare spiegelten sich auch am Anleihenmarkt des Landes wider, da die Renditen auf breiter Front fielen.

link do file download linkDer DE30 bewegt sich weiterhin in einer recht engen Handelsspanne, Käufer könnten aber möglicherweise wieder die 12.900 Punkte in Angriff nehmen. Beachten Sie, dass die Verkäufer heute Morgen vor der bullischen Aufwärtsbewegung den Kurs in Richtung 12.735 Punkte bewegten. Quelle: xStation 5
link do file download linkBanken führen erneut die Gewinne angesichts steigender Zinsen in Erwartung einer hawkischen Haltung der EZB an. Quelle: Bloomberg

Für Euro-Investoren scheint die EZB-Sitzung diese Woche das einzige interessante Ereignis zu sein, da das Fed-Treffen bereits eine abgeschlossene Sache sein sollte (eine Zinserhöhung ist fast vollständig eingepreist, daher glauben wir, dass sich die Risiken beim Dollar eher nach unten richten werden). Vor etwa drei Wochen waren die Erwartungen an die EZB noch recht gering, sind aber in letzter Zeit aufgrund einer Reihe von aggressiven Äußerungen prominenter EZB-Vertreter, darunter der Chefökonomen Peter Praet, in die Höhe geschnellt. Gleichzeitig erwies sich der G7-Gipfel als ein Nicht-Ereignis, das bei einigen Vermögenswerten nur kurzlebige Bewegungen mit sich brachte. Aus diesem Grund glauben wir, dass die G7-Auswirkungen durch die bevorstehenden Fed- und EZB-Treffen schnell in den Schatten gestellt werden könnten (BoJ trifft sich ebenfalls am Freitag, allerdings erwartet hier niemand irgendwelche Änderungen).

Nach einer Handelsstunde ist der italienische FTSE MIB (ITA40) mit 2,35% auf dem besten Weg, seine europäischen Konkurrenten weit hinter sich zu lassen. Der spanische IBEX (SPA35) steigt um 1%, der EuroStoxx 50 (EU50) zusammen mit dem DE30 um jeweils 0,6%, der FTSE 100 (UK100) um 0,5%. Während der asiatischen Sitzung war bei den Investoren die Stimmung jedoch recht gemischt. Der Nikkei (JAP225) war mit fast 0,5% der größte Gewinner. Allerdings wurde er zum Großteil von der JPY-Schwäche angetrieben. Der chinesische Shanghai Composite verlor 0,5%, während der Hang Seng (CHNComp) um bescheidene 0,1% zulegte

Unternehmensnachrichten
Die Commerzbank (CBK.DE) weist heute Morgen im DE30-Vergleich die größten Gewinne auf. Die Bank profitiert unter anderem von einer Aufstufung durch die HSBC, die das Unternehmen von “Halten” auf “Kaufen” aufstufte. Das Kursziel wurde ebenfalls von 11 auf 13 Euro angehoben, was einem potenziellen Gewinn von fast 40% entspricht. Des Weiteren hat die HSBC die Deutsche Post (DPW.DE) von “Kaufen” auf “Halten” herabgestuft. Das Kursziel wurde hierbei von 40,50 auf 30,50 Euro angepasst. Zum Zeitpunkt des Schreibens verliert die Aktie über 2%.

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Maximilian Wienke

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jun 11, 2018 Keine Kommentare

DE30: Flache Eröffnung in Europa, Euro baut Gewinne aus

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Aktien beginnen am Mittwoch wenig verändert, stärkerer Euro belastet
  • Hansson und Weidmann vor EZB-Sitzung nächste Woche mit hawkischen Ansichten
  • DE30 weigert sich entscheidenden Widerstand zu überwinden

Der Euro gewinnt an Boden und dies ist auch an den europäischen Aktienmärkten spürbar. Erinnern wir uns daran, dass wir am Dienstag einige Enthüllungen erhalten haben, dass die EZB bereits nächste Woche ein Ende ihres Anleihekaufprogramms signalisieren könnte. Berücksichtigen sie jedoch, dass die Märkte dies bereits eingepreist haben (der Konsens legt zwar nahe, dass die EZB ihre Anleihekäufe bis Ende dieses Jahres stoppen wird, allerdings betrifft dies nicht die Reinvestitionen). Auf kurze Sicht tendiert der höhere Euro dazu, die Performance europäischer Aktien zu belasten. Auch am heutigen Handelstag scheint dies nicht anders zu sein, da der DE30 nach einem bullischen Gap wieder etwas zurückgeht. Anzumerken ist, dass es dem Index gestern nicht gelang, einen wichtigen Widerstand zu überwinden. Um einen erneuten Ausbruchsversuch vorzunehmen, müssen wir also mehr Initiative seitens der Käufer sehen.

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Die Käufer scheiterten am Dienstag an der 12.900 Punkte-Marke, da sich die Stimmungslage kurz vor Börsenschluss wieder verschlechterte. Quelle: xStation 5

Technisch gesehen sieht der deutsche Aktienmarkt nicht so vielversprechend aus wie gestern. Grund hierfür ist vor allem der gescheiterte Ausbruchsversuch an der 12.900 Punkte-Marke. Da sich der DE30 in einer recht engen Handelsspanne bewegt, könnte man kurzfristig ein Tauziehen zwischen Bullen und Bären erwarten. In diesem Kontext wäre auch ein Range-Trading eine mögliche Strategie, mit einer Unterseite bei 12.550 und einer Oberseite bei etwa 12.900 Punkten. Bei einem Durchbruch nach unten oder oben, sollten Anleger jedoch mit einer stärkeren Impulsbewegung rechnen. Wie bereits erwähnt, muss aber auch die inverse Beziehung zwischen dem Euro und dem europäischen Aktienmarkt berücksichtigt werden, zumindest kurzfristig. Auf lange Sicht dürfte dieser Effekt schwinden. Daher ist es recht unwahrscheinlich, dass die stärkere Währung Auslöser für fallende Aktienkurse ist, es sei denn zusätzliche Faktoren kommen hier ins Spiel.

Die gesunden Gewinne bei der Gemeinschaftswährung wurden durch die Äußerungen zweier EZB-Entscheidungsträger – Hanson und Weidmann – gestützt. Das estnische EZB-Mitglied Hanson sagte, dass höhere Zinsen noch vor Mitte 2019 möglich seien, wenn die Inflation moderat steigt. Diese Art von Kommentaren sorgen natürlich vor dem EZB-Treffen nächste Woche (Donnerstag) bei den Anlegern für Gesprächsstoff. Im Gegenzug behauptet Weidmann, dass das Preiswachstum allmählich wieder zum Zielniveau zurückkehren sollte, weshalb die Markterwartungen für das Ende des QE bis Ende 2018 plausibel erscheinen. Er wies auch darauf hin, dass die Normalisierung der Geldpolitik angemessen kommuniziert werden sollte, um keine Turbulenzen an den Märkten zu verursachen. Weidmann ist bekannt für seine hawkische Haltung, daher sollten die heutigen Kommentare nicht allzu überraschen. Andererseits resultieren sie in steigenden Erwartungen, dass die EZB ein konkretes Datum liefern könnte.

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Zwei Drittel der DE30-Werte steigen am Mittwoch im frühen Handel. Quelle: Bloomberg

Beachten Sie, dass der Euro einen weiteren Grund für Aufwertungen erhielt, da sich die Einkaufsmanagerindizes für den Einzelhandel der europäischen Volkswirtschaften im Mai merklich verbessert haben. In der Tat handelt der Euro derzeit deutlich über 1,1750 und ist zusammen mit dem australischen Dollar die stärkste Währung. Aktien in Asien beendeten den Handelstag im grünen Bereich, wobei der australische Benchmark (AUS200) mit einem Anstieg von 0,5% am besten performte. In Europa schneiden der britische FTSE 100 (UK100) und der französische CAC 40 (FRA40) am besten ab, die Gewinne sind jedoch weniger spektakulär (jeweils +0,2%). Auf der anderen Seite verliert die FTSE MIB (ITA40) bis zu 0,7%, nachdem eine neue Regierung gestern ihre erste Vertrauensabstimmung im Senat mit 171 Ja- und 117 Nein-Stimmen gewonnen hat. Dies war ein erwartetes Ergebnis angesichts der Tatsache, dass die 5-Sterne-Bewegung und die Lega in beiden Kammern eine Mehrheit haben. In diesem Kontext scheint auch die zweite Vertrauensabstimmung in der Abgeordnetenkammer (die heute stattfinden wird) eine beschlossene Sache zu sein.

Unternehmensnachrichten
Fresenius (FRE.DE) steigt aufgrund einer Aufstufung durch Kepler über 2% und ist damit heute Morgen der größte Gewinner unter den DE30-Werten. Die Empfehlung der Aktie wurde von “Neutral” auf “Kaufen” hochgesetzt und zu einer europäischen Auswahlliste von Kepler hinzugefügt. Das Kursziel wurde ebenfalls von 63 EUR auf 82 EUR angepasst. Kepler argumentiert mit seiner Entscheidung, dass es kein zusätzliches Abwärtsrisiko durch den Rechtsstreit mit Akorn (einem amerikanischen Hersteller von Generika) gibt und bewertet die Chancen, dass das Unternehmen unversehrt davon kommt, mit 70%.

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Risikohinweis:
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Haftungsausschluss:

Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jun 06, 2018 Keine Kommentare

DE30: Europa im Schatten der Italien-Abstimmung

Analysen

Zusammenfassung:

  • Flache Eröffnung in Europa, italienischer FTSE MIB (ITA40) jedoch etwas stärker
  • DE30 bricht aus Abwärtstrendkanal aus und setzt Aufwärtspotenzial frei
  • Italienische Anleiherenditen lassen nach, bleiben aber auf hohem Niveau

Der Handelsbeginn am Dienstag war nicht so positiv wie gestern, andererseits sind wir noch weit von einem breiteren Abverkauf entfernt. Aus der charttechnischen Perspektive könnte man vermuten, dass der DE30 einige Käufer findet, da der Kurs in jüngster Zeit aus einem bärischen Trendkanal ausgebrochen ist. Interessanterweise steigen die italienischen Aktien vor dem heutigen Vertrauensvotum für die neue Regierung im frühen Handel am meisten. Auch wenn die Anleiherenditen in letzter Zeit nachgelassen haben, bewegen sie sich weiter auf hohem Niveau, was darauf hindeutet, dass eine Risikoprämie in absehbarer Zeit nicht verschwinden wird. Beginnen wir mit einem technischen Ausblick für den DE30.

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Technisch gesehen könnte der deutsche Leitindex zukünftig an Boden gewinnen. Quelle: xStation 5

Beachten Sie, dass der DE30 in der Lage war, die Oberseite des bärischen Trendkanals zu druchbrechen. Dies deutet möglicherweise darauf hin, dass zukünftig wieder mehr Käufer nach Einstiegsmöglichkeiten suchen. Sollte der Kurs also wieder steigen, würde die Widerstandszone bei 12.900 Punkten als übergeordnetes Kursziel fungieren. Anzumerken ist, dass der Kurs nicht zufällig nachgab, sondern am 38,2% Fibo-Retracement der gesamten jüngsten Bewegung abprallte. Im Basisszenario ist also kurzfristig mit weiteren Anstiegen zu rechnen. Die verbesserte Stimmung könnte auf den ersten Blick auf die zurückgehenden politischen Risiken in Europa zurückgeführt werden.

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Die Deutsche Bank (DBK.DE) gehört erneut zu den besten DE30-Werten. Quelle: Bloomberg

Lassen Sie uns die asiatische Sitzung zusammenfassen, bevor wir uns der Italien-Thematik zuwenden. Der Shanghai Composite war über Nacht der robusteste Index, da er um 0,75% zulegen konnte und seine regionalen Konkurrenten weit hinter sich ließ. Der japanische Nikkei (JAP225) schloss fast 0,3% höher, der Hang Seng (CHNComp) wird immer noch gehandelt, weist aber auch keine allzu großen Bewegungen auf. Andererseits verlor der australische S&P/ASX 200 (AUS200) nach einem neuen Datenpaket 0,5% an Wert. Dessen Einschätzung scheint etwas knifflig zu sein, angesichts einer hartnäckigen Zurückhaltung, die die Reserve Bank of Australia heute am Vortag äußerte, obwohl die Zentralbank einräumte, dass das Lohnwachstum möglicherweise bereits die Talsohle erreicht hat.

In Europa haben sich die Gewinne seit Handelsbeginn beschleunigt und der italienische FTSE MIB (ITA40) gehört vor dem Vertrauensvotum zur neuen Conte-Regierung (wird voraussichtlich heute Nachmittag stattfinden) zu den stärksten Aktienmärkten. Der DE30 steigt um 0,4%, der französische CAC 40 (FRA40) um 0,3%, eine ähnliche Entwicklung ist auch beim EuroStoxx50 (EU50) und dem FTSE MIB (ITA40) zu beobachten. Im Gegenzug gibt der britische UK100 0,1% nach, teilweise aufgrund eines starken Rückgangs (3,5% zum Zeitpunkt des Schreibens) der RBS (Royal Bank of Scotland). Grund hierfür war die gestrige Aussage, dass die Regierung plant 7,7% seines Anteils an der RBS zu veräußern.

Beachten Sie, dass die Veräußerung noch in dieser Woche stattfinden wird und der gesamte Prozess von Investmentbanken wie Morgan Stanley, JPMorgan, Citi oder Goldman Sachs verwaltet wird. Doch kommen wir nochmal zurück auf das Thema Italien. Das Vertrauensvotum für die neue Conte-Regierung sollte im Senat und morgen im Unterhaus wahrscheinlich reibungslos verlaufen. Die beiden Parteien (5-Sterne-Bewegung und Lega) haben in beiden Kammern eine Mehrheit. Auf den ersten Blick scheint es vielleicht so, als seien die Italiener und damit auch die Investoren bereits aus dem Schneider, jedoch sollte man sich nicht zu früh freuen. Es gibt immer noch viele Unbekannte, die sich jeden Moment in besorgniserregende Knotenpunkte verwandeln könnten. Deshalb sollte es nicht überraschen, dass die italienische Zinskurve im Monatsvergleich angestiegen ist.

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Die italienische Renditen sind in letzter Zeit zurückgegangen, bleiben aber deutlich über den Niveaus vom letzten Monat und spiegeln eine brodelnde Risikoprämie wider. Quelle: Bloomberg

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Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

Haftungsausschluss:

Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jun 05, 2018 Keine Kommentare

DE30: Deutsche Post profitiert von möglicher Erhöhung der Postgebühr

Analysen

Zusammenfassung:

  • Regierungsbildung in Italien beschäftigt europäische Aktienmärkte
  • DE30 könnte erneuten Test der Widerstandszone wagen
  • Deutsche Post (DPW.DE) steigt nach Bild am Sonntag-Bericht

An den asiatischen Aktienmärkten war die Stimmung zu Beginn der neuen Handelswoche recht gemischt. Der japanische Nikkei (JAP225) verzeichnete einen leichten Gewinn von 0,13%, während der australische S&P/ASX 200 (AUS200) um fast 0,5% nachgab. Chinas Hang Seng (CHNComp) wird zum Zeitpunkt der Schreibens 0,75% höher gehandelt. Man sollte bedenken, dass aufgrund von Feiertagen in Großbritannien und den USA mit einer geringeren Volatilität an den weltweiten Märkten zu rechnen ist.

Die wichtigsten Aktienindizes aus Europa eröffneten am Montag zunächst aufgrund der nachlassenden Besorgnis über die nächste italienische Regierung höher. Banken und Bauaktien sind während der Eröffnung die größten Gewinner, während Immobilienagenturen und Raffinerien am schlechtesten abschneiden. In Italien verweigerte Präsident Sergio Mattarella den Vorschlag der Populisten, den euro-skeptischen Wirtschaftswissenschaftler Paolo Savona zum Finanzminister zu ernennen. Im Gegenzug wird ein Szenario, in dem die Italiener erneut zu den Wahllokalen gehen, immer wahrscheinlicher. Populistische Führer waren aufgebracht über die jüngsten Entwicklungen und warfen Finanzlobbyisten und Ratingagenturen vor, eine zu große Rolle bei der Regierungsbildung zu spielen. Matteo Salvini von der Lega Nord sprach sich für Neuwahlen aus, während Di Maio von der Fünf-Sterne-Bewegung den Antrag von Mattarellas Amtsenthebung erwägt. Die Ablehnung des euroskeptischen Finanzministers in Verbindung mit der Distanzierungsperspektive einer populistischen Regierung trug dazu bei, dass die Gemeinschaftswährung von dem 6-Monats-Tief abprallte. Als Reaktion auf die Ablehnung Savonas verzichtet der deisgnierte Ministerpräsident Giuseppe Conte auf das Amt und gibt den Regierungsauftrag an Staatspräsident Mattarella zurück. Nach der ersten Handelsstunde legte der DE30 um 0,5% und der französische CAC 40 (FRA40) um 0,44% zu.
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Der DE30 prallte von der Unterstützungszone bei 12.900 Punkten ab und könnte möglicherweise einen erneuten Test der Widerstandszone in Erwägung ziehen. Quelle: xStation 5

Der gescheiterte Ausbruchsversuch über der mittelfristigen Widerstandszone (rote Farbe im Chart) hat den DE30 zurück auf das Unterstützungsniveau bei 12.900 Punkten geschickt. Nach einer kurzfristigen Konsolidierung sieht es so aus, als würde sich der Kurs wieder stabilisieren und nun einen möglichen Angriff der erwähnten Widerstandszone in Erwägung ziehen. Das Abwärtspotenzial könnte aber durch den 33er EMA im H4-Chart begrenzt sein, da dieser mit dem Niveau des heutigen Eröffnungskurses übereinstimmt. Das Verhalten an dieser Widerstandszone könnte daher für die zukünftige Entwicklung entscheidend sein. Ein nachhaltiger Durchbruch würde technisch gesehen den Weg in Richtung Allzeithoch bei 13.600 Punkten ebnen. Ein weiterer Abpraller birgt wiederum die Gefahr einer tieferen Korrektur. In einem solchen Szenario sollten Anleger sowohl dem erwähnten gleitenden Durchschnitt als auch dem Unterstützungsniveau bei 12.900 Punkten Aufmerksamkeit schenken.
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Die Deutsche Post (DPW.DE) gehört am Montagmorgen zu den größten Gewinnern unter den DE30-Werten. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten
Bayer (BAYN.DE) ist am Montagmorgen der größte Verlierer unter den DE30-Werten. Der Rückgang der Unternehmensbewertung ist jedoch auf die Dividendenausschüttung zurückzuführen, die vom Aktienkurs abgezogen wird. Nach der ersten Handelsstunde hat die Bayer-Aktien um 1% nachgegeben.

Die Deutsche Post (DPW.DE) gehört zu Beginn der neuen Handelswoche mit zu den größten Gewinnern. Die starke Performance der Aktie kann dem gestern veröffentlichten Bild am Sonntag-Bericht entnommen werden. Die Zeitung deutete an, dass die Deutsche Post plant, die Versandkosten für Standardbriefe um 10 Cent von 0,70 Euro auf 0,80 Euro zu erhöhen. Bevor es jedoch zu solch einem Anstieg kommt, erfolgt erst eine Überprüfung durch die deutschen Regulierungsbehörden. Nach der ersten Handelsstunde wird die Deutsche Post-Aktie um über 1,2% höher gehandelt.
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Nach einem Höchststand bei 41,355 Euro am 20. Dezember fiel die Aktie der Deutschen Post (DPW.DE) in einen kurzfristigen Abwärtstrendkanal. Die Aufwärtsbewegung wird durch den 8er und 21er EMA begrenzt. Sollte das bärische Momentum anhalten, könnte die 32,30 Euro-Marke als nächste Unterstützungszone dienen. Quelle: xStation 5

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Mai 28, 2018 Keine Kommentare

DE30: Kursrückgänge bei europäischen Aktien

Analysen

Zusammenfassung:

  • Starke Rückgänge an den europäischen Aktienmärkten
  • DE30 unterschreitet den kurzfristigen Aufwärtstrendkanal
  • Deutsche Bank (DBK.DE) poliert Deutsche Postbank zur Ergebnissteigerung auf

Die drei großen Indizes der Wall Street schlossen gestern den Handel mit Verlusten ab. Dies schien auch bei der asiatischen Sitzung den Ton anzugeben, da bei meisten wichtigen Indizes aus der Region Rückgänge zu beobachten waren. Der japanische Nikkei (JAP225) verlor aufgrund der JPY-Aufwertung 1,16% an Wert. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) gab um 0,16% nach und Chinas Hang Seng (CHNComp) sogar um fast 2%.

Die europäischen Aktienmärkte eröffneten am Mittwoch weitgehend tiefer. Alle 19 Branchenindizes des STOXX Europe 600 waren in den ersten Handelminuten rückläufig, wobei Raffinerien und Bergbauunternehmen am schlechtesten abschnitten. Nahrungsmittelunternehmen waren die größten Gewinner, da deren Indizes nur knapp unterhalb der gestrigen Schlusskurse notierten. Die vorläufigen EMI-Werte aus den großen Volkswirtschaften der Eurozone wurden bereits am Morgen veröffentlicht. Der französische EMI zum verarbeitenden Gewerbe legte fast 1,5 Punkte zu, während der EMI für den Dienstleistungssektor einen deutlichen Rückgang aufwies. Bei den deutschen Werten waren bei beiden Messwerten starke Rückgänge zu beobachten. In der Eurozone ging der EMI für den Dienstleistungssektor von 54,7 auf 53,9 Punkte und der für das verarbeitende Gewerbe von 56,2 auf 55,5 Punkte zurück. Das heutige Update trägt zur kontinuierlichen Verschlechterung der Einkaufsmanagerindizes bei, die bereits Anfang 2018 begonnen hat. Nach der ersten Handelsstunde wurden der DE30 bis zu 1,25% und der französische CAC 40 (FRA40) 1,15% tiefer gehandelt. Der britische FTSE 100 (UK100) erwies sich mit einem Minus von “nur” 0,7% am widerstandsfähigsten.
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Der DE30 bewegt sich deutlich unterhalb der Unterseite des kurzfristigen Aufwärtskanals. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass die gestrige Kerze ein Doji-Muster im Bereich der mittelfristigen Widerstandszone ausgebildet hat. Dieses Muster deutet auf die Unentschlossenheit der Anleger hin und könnte daher eine Trendwende einläuten. Der heutige frühe Handel scheint dies zu bestätigen, da der deutsche Leitindex deutlich unter dem kurzfristigen bullischen Trendkanal gehandelt wurde. Auf makroökonomischer Ebene verheißt die Verschlechterung der schwachen Indikatoren für die Bullen nicht Gutes. Für den Fall, dass das bärische Momentum weiter anhält, könnte der DE30 versuchen, das Unterstützungsniveau bei 12.900 Punkten zu testen. Man sollte bedenken, dass der 21er EMA subtil unterhalb dieser Niveaus liegt, weshalb Verkäufer es schwer haben werden, diese zu durchbrechen.
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RWE (RWE.DE) ist der einzige DE30-Wert, der sich am Mittwochmorgen über Wasser hält. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten
Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender von Thyssenkrupp (TKA.DE), befindet sich derzeit stark in der Kritik. Investoren beschuldigen den CEO, das Unternehmen nicht neu gestaltet zu haben. Erinnern wir uns, dass die Thyssenkrupp-Aktie seit dem Personalwechsel an der Spitze im Jahr 2011 um 30% eingebrochen ist. Darüber hinaus verzeichnet das Unternehmen rückläufige Umsätze und steigende Kosten. Angeblich soll die Elliott Management Corp. ihre Beteiligung an dem Unternehmen ausbauen, um Hiesinger zu entlassen. Der versprochene Deal mit Tata Steel scheint für die Zukunft des CEO entscheidend zu sein. Andere Aktionäre sind wiederum besorgt über die komplizierte Struktur des Unternehmens und fordern eine Einschränkung bei der Produktpalette. Nach der ersten Handelsstunde wir die Aktie von Thyssenkrupp 1,6% tiefer gehandelt.

Die Deutsche Bank (DBK.DE) versucht nach einigen Jahren konsekutiver Verluste weiterhin den Break-Even zu erreichen. Die neueste Idee der Bank ist die Umgestaltung der Deutschen Postbank, die das Unternehmensergebnis belastet. Die Deutsche Bank will durch den Verkauf der Immobilien der Postbank Sondererträge erzielen. Laut der Börsen-Zeitung werden rund 70 Postämter deutschlandweit überprüft, um die Frage von Verkäufen oder Renovierungen zu klären. Nach der ersten Handelsstunde verliert die Aktie der Deutschen Bank 1,15% an Wert.
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Thyssenkrupp (TKA.DE) stieg gestern aufgrund der Nachricht, dass Elliot Management eine große Beteiligung an dem Unternehmen kauft. Der Aufwärtsimpuls wurde durch den 200er EMA (violette Linie) gestoppt. Da der Kurssprung nicht durch die wirtschaftliche Lage des Unternehmens verursacht wurde, sondern durch einen einmaligen Faktor, könnte es zu einem Pullback kommen. Quelle: xStation 5

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Mai 23, 2018 Keine Kommentare

DE30: Deutsche Börse baut Verluste aus

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Aktienindizes verlieren im frühen Handel an Wert
  • DE30 kehrt nach Berühren einer Widerstandszone um
  • Deutsche Börse (DB1.DE) testet Unterseite des Trendkanals

Die drei großen Indizes der Wall Street verzeichneten während der gestrigen Sitzung leichte Rückgänge. Dies traf jedoch nicht auf die asiatische Aktienmärkte zu, da die Handelssitzung auf diesem Kontinent etwas optimistischer war. Der japanische Nikkei (JAP225) legte um 0,39% und der chinesische Hang Seng (CHNComp) um 0,75% zu. Australiens S&P/ASX 200 (AUS200) notierte am Ende des Handelstages 0,11% tiefer.

Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben am Freitag etwas tiefer eröffnet, wobei der französische CAC 40 der größte Underperformer ist. Aktienindizes aus Osteuropa scheinen in den ersten Minuten des Handels ihre westlichen Pendants zu übertreffen. Finanz- und Versicherungsunternehmen sind die größten Gewinner, während TK-Unternehmen am schlechtesten abschneiden. Beim Gipfeltreffen in Bulgarien haben sich 28 EU-Staats- und Regierungschefs darauf geeinigt, die EU-Beziehungen zum Iran beizubehalten. Dieser Schritt steht im Gegensatz zu Donald Trumps Austritt aus dem Iran-Atomabkommen. Die europäischen Staats- und Regierungschefs entschieden sich dafür, das sogenannte “Blocking-Statute” zu nutzen. Dieses sollte europäischen Unternehmen zumindest teilweise vor US-Sanktionen schützen. Es ist das erste Mal seit mehr als 20 Jahren, dass diese Maßnahme verwendet wird. Dennoch warnten die EU-Staats- und Regierungschefs davor, dass mögliche Sanktionen zu befürchten sind und dass das Abwehrgesetz nicht ganze Branchen vor den Auswirkungen der Sanktionen schützen kann. Die jüngsten unvorhersehbaren Aktionen von US-Präsident Trump haben außerdem zu einer Distanzierung zwischen den USA und der EU geführt und könnten somit eine entschiedenere Reaktion seitens der EU fordern. Nach der ersten Handelsstunde gab der DE30 um 0,15% nach, der britische FTSE 100 (UK100) um 0,2% und der französische CAC 40 (FRA40) um 0,3%.

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Der DE30 kehrte nach dem Berühren der mittelfristigen Widerstandszone um. Quelle: xStation 5

Der deutsche Leitindex befindet sich immer noch in einem kurzfristigen Aufwärtstrendkanal. Im frühen Handel hat sich der DE30 zwar in Richtung der mittelfristigen Widerstandszone bewegt, war aber nicht in der Lage diese zu überwinden. Daraufhin drehte der Index um und wird zum Zeitpunkt des Schreibens etwas unterhalb der Marke von 13.100 Punkte gehandelt. Anleger sollten insbesondere bei einem stärkeren Pullback achtsam sein, denn in der Nähe der 13.020 Punkte ist die untere Grenze des Trendkanals zu finden. Die technische Situation scheint für Käufer aber weiterhin gut zu sein, da der kurzfristige Aufwärtstrend weiterhin intakt ist. Entscheidend wird aber letztendlich der heutige Schlusskurs sein.

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Deutsche Börse (DB1.DE) ist heute Morgen erneut unter den größten Verlierern bei den DE30-Werten zu finden. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

BMW (BMW.DE), Deutsche Telekom (DTE.DE), SAP (SAP.DE) und Fresenius Medical Care (FME.DE) gehören heute Morgen zu den größten Verlierern unter den DE30-Werten. Die Rückgänge sind jedoch hauptsächlich auf die Dividendenausschüttung zurückzuführen.

Die Deutsche Börse (DB1.DE) setzt ihre gestrigen Verluste fort. Berenberg stufte das Unternehmen heute von “Halten” auf “Verkaufen” herab. Die Bank begründet ihre Anpassung damit, dass sich die Aktienbewertung der Deutschen Börse zwei Standardabweichungen über dem langjährigen Durchschnitt nähert. Darüber hinaus erwartet Berenberg für das zweite Quartal einen Rückgang des Volumens bei wichtigen Derivaten, was sich im Ergebnis des Unternehmens widerspiegeln könnte. Sie wies ebenfalls darauf hin, dass die Aktien der Börsen CME und ICE vor kurzem zurückgegangen sind, während dies bei der Deutschen Börse nicht zu beobachten war. Zum Zeitpunkt des Schreibens wird die Aktie der Deutschen Börse um ca. 1% tiefer gehandelt.
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Für den zweiten Tag in Folge eröffnete die Deutsche Börse-Aktie (DB1.DE) deutlich tiefer. Der heutige Schlusskurs könnte hierbei entscheidend sein, da sich der Preis am Rande des bullischen Trendkanals befindet. Quelle: xStation 5

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Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Mai 18, 2018 Keine Kommentare

DE30: Brexit-Whitepaper im Juni?

Analysen

Zusammenfassung:

  • Theresa May weist Kabinett an, im Juni ein Whitepaper zur Verfügung zu stellen
  • DE30 könnte Test des letzten Wochenhochs bei 13.050 Punkten vornehmen
  • Volkswagen (VOW.DE) hat Schwierigkeiten bei der Börseneinführung seiner Bus- und Lkw-Einheit

Der stärkere USD lastet auf den US-Aktien, folglich schlossen die drei wichtigsten Indizes der Wall Street gestern deutlich niedriger. Auch in Asien verschlechterte sich die Stimmung, da die meisten Indizes der Region Rückgänge verzeichneten. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) war mit einem Plus von 0,15% der einzige Index, der den Handelstag überhaupt mit einem Gewinn schloss. Japans Nikkei (JAP225) verlor 0,4% an Wert, während Chinas Hang Seng (CHNComp) zum Zeitpunkt des Schreibens flach gehandelt wird.

In Europa ist eine ähnlich Entwicklung zu beobachten, da die Mehrheit der Blue Chip-Indizes am Mittwoch tiefer eröffnete. Der DE30 und der britische FTSE 100 schafften es jedoch, den Handelstag über den gestrigen Schlusskursen zu starten. Bergbauunternehmen weisen hierbei die beste Performance auf, während Raffinerien und Medienunternehmen am schlechtesten abschneiden. Erwähnenswert ist, dass bald eine eindeutigere Vorstellung über die Situation nach dem Brexit präsentiert werden könnte, da die britische Premierministerin Theresa May ihrem Kabinett eine Frist gesetzt hat, um ein Whitepaper vorzulegen. Das Dokument, das sich auf die Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU konzentriert, soll voraussichtlich im Juni veröffentlicht werden. Des Weiteren wird die Europäische Union am 28. Juni ihren Gipfel abhalten. Daher könnte die britische Premierministerin versuchen, die Entwürfe vorher zu veröffentlichen und das Treffen als Chance für Verhandlungen zu nutzen. Es wird erwartet, dass Großbritannien und die EU innerhalb von fünf Monaten Details zum Brexit-Ablauf vorlegen werden. In diesem Kontext könnte dies die letzte Chance für Verhandlungen sein, zumindest wenn die beiden Parteien den ersten Brexit-Termin für die erste Hälfte des Jahres 2019 einhalten wollen. Nach einer halben Handelsstunde legte der DE30 um 0,2% zu, der französische CAC 40 (FRA40) um 0,15% und der britische FTSE 100 (UK100) um 0,2%.

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Der DE30 könnte möglicherweise einen Test des letzten Wochenhochs bei 13.050 Punkten vornehmen. Quelle: xStation 5

Die DE30-Bullen haben gestern Unterstützung beim 8er EMA (blaue Linie) gefunden und die anfänglichen Rückgänge gestoppt. Nachdem der deutsche Leitindex etwas unterhalb der 13.000 Punkte-Marke schloss, nahm er die Aufwärtsbewegung mit der heutigen Eröffnung wieder auf. Sollte es während des Tages keine negativen Nachrichten geben, wäre ein Test der Höchststände der letzten Woche bei 13.050 Punkten nicht unrealistisch. In solch einem Szenario könnten wir möglicherweise einen Angriff der mittelfristigen Widerstandszone (rote Farbe) sehen. Ein nachhaltiger Durchbruch würde außerdem den Weg in Richtung Allzeithoch bei 13.600 Punkten ebnen. Andererseits könnte eine Abwärtsbewegung durch den erwähnten 8er EMA und das Unterstützungsniveau bei 12.900 Punkten begrenzt werden.

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Die Commerzbank (CBK.DE) und Merck (MRK.DE) weisen heute Morgen die größten Bewegungen unter den DE30-Werten auf. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Merck (MRK.DE) und die Commerzbank (CBK.DE) weisen heute Morgen die größten Bewegungen auf. Merck ist hierbei die stärkste Aktie. Da in den vergangenen Stunden keine wichtigen Nachrichten über das Unternehmen veröffentlicht wurden, kann die heutige Entwicklung, nach dem gestrigen starken Einbruch aufgrund des enttäuschenden Gewinnberichts, als korrektiver Schritt betrachtet werden. Bei der Commerzbank sieht es ähnlich aus. Nach dem gestrigen Anstieg scheinen Anleger heute jedoch Gewinne mitzunehmen. Nach der ersten halben Handelsstunde wird die Aktie von Merck fast 1,7% höher und die der Commerzbank 2,8% tiefer gehandelt.

Volkswagen (VOW.DE) stößt im Zusammenhang mit dem Börsengang seiner Bus- und Lkw-Einheit (VW Truck & Bus) auf Schwierigkeiten. Mit Beginn der Vorbereitungen für die bevorstehende Börsennotierung der Aktien hat sich der Finanzchef Matthias Gründler von seinem Amt zurückgezogen. Dies kann als großer Rückschlag gewertet werden, da ein erfahrener Finanzchef mit breiten Verbindungen eine wichtige Rolle beim erfolgreichen Börsengang eines Unternehmens spielt. Gründler, ein ehemaliger Daimler-Manager, war ein solcher Finanzchef und er kannte die Firma sehr gut, da er in den letzten Jahren für alle wichtigen Geschäfte der Einheit verantwortlich war. Nach der ersten halben Handelsstunde wird die Aktie von Volkswagen 0,1% höher gehandelt.

 

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Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

Haftungsausschluss:

Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Mai 16, 2018 Keine Kommentare

DE30: Daimler verfehlt Umsatzprognosen

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Finanzminister diskutieren mögliche Bankenunion
  • DE30 testet Widerstand bei 12.600 Punkten
  • Daimler (DAI.DE) gleicht Entwicklungskosten für Elektroautos mit Absatz von Mercedes-Luxuswagen aus

Die asiatischen Anleger waren während der Freitags-Sitzung gut gelaunt, nachdem die Indizes der Wall Street gestern Gewinne verbuchen konnten. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) stieg um 0,73%, der japanische Nikkei (JAP225) um 0,66% und Chinas Hang Seng (CHNComp) legte um 0,77% zu.

Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte eröffneten am letzten Handelstag der Woche höher. Auch der DE30 ist der Lage im frühen Handel etwas an die gestrige Aufwärtsbewegung anzuknüpfen. In Europa sind die Chemie- und Medienunternehmen die größten Gewinner, während Nahrungsmittelaktien die größten Verluste aufweisen. Des Weiteren treffen sich heute die Finanzminister der Eurozone, um über die mögliche Umsetzung einer Bankenunion in der EU zu diskutieren. Thema wird außerdem die Dynamik des Lohnwachstums und das wirtschaftliche Anpassungsprogramm Griechenlands sein. Um 10:00 Uhr wurden bereits Zahlen zum deutschen Arbeitsmarkt veröffentlicht. Im April ging die Arbeitslosenzahl um 7 Tsd. zurück, während die Arbeitslosenquote auf dem Niveau von 5,3% blieb. Nach der ersten Handelsstunde legte der DE30 um 0,22% zu, der französische CAC 40 (FRA40) um 0,08% und der britische FTSE 100 (UK100) um 0,18%.

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Der DE30 testet die Widerstandszone bei 12.600 Punkten. Quelle: xStation 5

In Übereinstimmung mit unserer vorherigen Analyse war der DE30 in der Lage den 33er EMA zu überwinden. Ein solider Durchbruch brachte den deutschen Leitindex auf das Widerstandsniveau von 12.600 Punkten. Zu beachten ist, dass dies eine letzte große technische Hürde ist, die im Frühjahr 2018 bisher eine stärkere Erholung begrenzte. Ein nachhaltiger Durchbruch dieses Bereiches könnte zu einer längeren Aufwärtsbewegung führen. Daher ist zu vermuten, dass Verkäufer versuchen werden, Widerstand zu leisten. Sollten diese heute den Markt dominieren, wäre ein Abpraller in Richtung des 33er EMA nicht unrealistisch. Da für heute keine weiteren Veröffentlichungen mehr anstehen, könnte es eine weniger volatile Sitzung geben.

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Daimler (DAI.DE) steigt im frühen Handel aufgrund eines anständigen Ergebnisberichts. Quelle: xStation 5

Unternehmensnachrichten

RWE (RWE.DE) ist heute Morgen der größte Verlierer unter den DE30-Werten. Anleger sollten sich jedoch keine Sorgen darüber machen, da die Dividende von 1,50 Euro von der Unternehmensbewertung abgezogen wird.

Daimler (DAI.DE) hat heute seinen Ergebnisbericht für das erste Quartal 2018 vorgelegt. Der deutsche Automobilhersteller verfehlte mit 39,785 Mrd. Euro die Umsatzprognose von 40,066 Mrd. Euro. Das Unternehmen enttäuschte auch in Bezug auf das Ergebnis, da der Gewinn je Aktie 2,120 gegenüber erwarteten 2,163 betrug. Der Absatz von Mercedes-Luxuswagen erreichte in den ersten drei Monaten des Jahres ein Rekordhoch. Dies ist wichtig, da es ausreicht, um alle Ausgaben für die Entwicklung der Elektroautos auszugleichen. Nach der ersten Handelsstunde wird die Aktie von Daimler 0,42% höher gehandelt.

 

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

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Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Apr 27, 2018 Keine Kommentare

DE30: Berichtssaison eröffnet

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Aktien gleichen frühe Verluste aus
  • DE30 scheitert erneut am 33er EMA
  • Volkswagen (VOW.DE) zuversichtlich bezüglich des Umsatzwachstums 2018

Trotz einer gemischten Performance an der Wall Street war die Stimmung in Asien eher schlecht. Nur der japanische Nikkei (JAP225) konnte um 0,49% zulegen. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) verlor 0,18% an Wert, was bis zu einem gewissen Grad auf eine leichte AUD-Aufwertung zurückgeführt werden kann. Chinas Hang Seng (CHNComp) wiederum fiel um 1,4%.

Die wichtigsten europäischen Indizes eröffneten heute etwas tiefer. Der spanische IBEX (SPA35) und der italienische FTSE MIB (ITA40) verbuchten jedoch leichte Gewinne. Aktien im Bereich Versorgung und Telekommunikation sind heute Morgen die größten Gewinner, während Bergbauunternehmen am schlechtesten performen. Laut den jüngsten Berichten hat die britische Ministerpräsidentin Theresa May ein geheimes Treffen mit konservativen Tory-Mitgliedern abgehalten, die sich für eine saubere Abspaltung von der EU entscheiden. Laut einer Person, die von Bloomberg zitiert wurde, versicherte May Euroskeptikern, dass sie sich um den von ihnen gewünschten Brexit kümmern wird. Dies bedeutet, dass der Austritt aus der Zollunion tatsächlich erfolgen könnte, trotz der jüngsten starken Ablehnung dieser Idee im Oberhaus. Da die Tories Mays Führung herausfordern könnten, scheint sie eher dazu geneigt zu sein, Zugeständnisse zu machen. Nach der ersten Handelsstunde wird der DE30 flach gehandelt, der französische CAC 40 (FRA40) und der britische FTSE 100 (UK100) legen um 0,2% zu, der spanische IBEX 35 (SPA35) 0,3% und der italienische FTSE MIB (ITA40) fast 0,4%.

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Der DE30 hat immer noch Schwierigkeiten den 33er EMA zu überwinden. Quelle: xStation 5

Nach dem gescheiterten Ausbruchsversuch des 33er EMA im 4-Stundenchart zog sich der DE30 in Richtung des Unterstützungsniveaus bei 12.355 Punkten zurück. Die Bullen waren aber in der Lage den Kurs wieder zu stabilisieren. Der lange untere Schatten der letzten H4-Kerze signalisiert außerdem, dass sie nicht aufgeben. Ein weiterer Anstieg scheint nicht unrealistisch. Falls ein solches Szenario eintritt, könnte es zu einer Bewegung in Richtung 12.600 Punkte kommen. Dieser Bereich spielt insbesondere für die langfristige Perspektive eine entscheidende Rolle. Andererseits würde ein weiterer Fehlschlag mehr Aufwärtspotenzial freisetzen.

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Volkswagen (VOW.DE) ist nach seinem Quartalsbericht der größte Gewinner unter den DE30-Werten. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die Deutsche Börse (DB1.DE) hat ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2018 veröffentlicht. Das angepasste EBITDA erreichte 438 Mio. Euro und der Nettoumsatz betrug 692 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie beträgt 1,45 Euro. Der Bericht kann als hervorragend angesehen werden, da alle drei Kennzahlen die höchsten Schätzungen der Analysten übertroffen haben. Darüber hinaus erklärte der CFO des Unternehmens: “Wir sind derzeit klar über dem Mindestwachstumsziels von 10 Prozent für 2018”. Darüber hinaus hat das Unternehmen SAP (SAP.DE) Senior Vice President Christoph Böhm als CIO und COO benannt. Nach der ersten Handelsstunde wird die Aktie der Deutschen Börse rund 0,3% höher gehandelt.

Auch Volkswagen (VOW.DE) hat seinen Ergebnisbericht für das erste Quartal vorgelegt. In den ersten drei Monaten des Jahres 2018 belief sich der Umsatz des Unternehmens auf 58,2 Mrd. Euro, der operative Gewinn erreichte 4,21 Mrd. Euro. Die Ergebnisse entsprachen somit den Markterwartungen. Der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen sagte, dass “der Konzern sich in einer robusten wirtschaftlichen Position befindet”, aber das laufende Geschäftsjahr könnte Herausforderungen in Verbindung mit dem verschärften Wettbewerb und der Volatilität des Wechselkurses mit sich bringen. Das Unternehmen prognostiziert, dass der Umsatz im Jahr 2018 um 5% steigen und die Umsatzrendite 6,5% -7,5% erreichen wird. Nach der ersten Handelsstunde notiert die Aktien von Volkswagen 3% höher.

 

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Apr 26, 2018 Keine Kommentare

DE30: Infineon heute früh größter Gewinner

Analysen

Zusammenfassung:

  • Neue Entwicklungen zum Thema Regierungsbildung in Italien
  • DE30 könnte einen erneuten Test des 33er EMA vornehmen
  • Infineon (IFX.DE) erholt sich vom jüngsten Abverkauf

An der Wall Street hat sich die Stimmung gestern deutlich verschlechtert, da alle drei großen Indizes um mehr als 1,35% nachgaben. Die asiatischen Aktienmärkte schienen dieser Entwicklung zu folgen. Erinnern wir uns außerdem, dass die Verkaufswelle an den US-Börsen durch die 10-jährigen US-Anleiherenditen angespornt wurde, die gestern die 3%-Marke durchbrochen haben. In Japan schloss der Nikkei (JAP225) 0,28% tiefer, der chinesische Hang Seng (CHNComp) sogar 1,2%. Die Börsen in Australien und Neuseeland blieben aufgrund von Feiertagen geschlossen (Anzac Day).

Bei der europäischen Eröffnung waren bei den meisten Indizes bärische Gaps zu beobachten, mit Ausnahme des polnisches WIG20, der nahezu unverändert blieb. Bergbauunternehmen und Raffinerien sind am Morgen die größten Verlierer, während Einzelhändler die einzigen sind, die Gewinne verbuchten. Wenige Stunden, nachdem Italiens Demokratische Partei (PD) erklärt hatte, offen für Regierungsverhandlungen mit der Fünf-Sterne-Bewegung (M5S) zu sein, kündigte M5S-Führer Luigi de Maio an, dass die Koalitionsgespräche mit der rechten Allianz gescheitert seien. Dies führt zu der Situation, dass zwei hartgesottene Wahlrivalen – PD und M5S – tatsächlich Gespräche über die Bildung einer gemeinsamen Regierung beginnen könnten. Einige der Führungskräfte der PD bestehen jedoch darauf, in die Opposition zu gehen anstatt sich mit der Fünf-Sterne-Bewegung zu verbünden. Nach der ersten Handelsstunde notierte der DE30 0,74% tiefer, der französische CAC 40 (FRA40) 0,14% und der britische FTSE 100 (UK100) 0,32%. Der polnische WIG20 (W20) verzeichnete einen leichten Zuwachs von 0,03%.

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Könnten wir beim DE30 heute einen Test des 33er EMA erleben. Quelle: xStation 5

Nachdem der DE30 gestern im frühen Handel das Widerstandsniveau bei 12.600 Punkten durchbrochen hatte, kehrte er um und war letztendlich nicht in der Lage diesen Bereich zu verteidigen. Das vorherrschende bärische Momentum brachte den DE30 auf 12.450 Punkte, ein Teil der Verluste konnte aber wieder ausgeglichen werden. Nach der heutigen Eröffnung bewegte sich der DE30 in Richtung des 33er EMA, ein Test blieb allerdings aus. Dennoch könnten wir heute möglicherweise einen erneuten Test sehen, da wir zum Zeitpunkt des Schreibens nur 15 Punkte von diesem Bereich entfernt sind. Außerdem scheint sich die Mehrheit der europäischen Indizes von den frühen Rückgängen zu erholen.

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Infineon (IFX.DE) widersteht dem vorherrschenden Abwärtsdruck am deutschen Aktienmarkt. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die Deutsche Post (DPW.DE) ist heute Morgen der größte Verlierer unter den DE30-Werten. Abgesehen von den allgemeinen Stimmungsschwankungen, die die globalen Aktienmärkte heute lenken, wurde die Bewertung des Unternehmens durch die Dividendenausschüttung getrübt, die mit der heutigen Eröffnung vom Kurs abgezogen wurde. Daher sollte der ausstehende Kursrückgang nicht auf eine mögliche Verschlechterung der Stimmung gegenüber dem Unternehmen zurückgeführt werden. Nach der ersten Stunde wir die Aktie der Deutschen Post fast 4% unter dem gestrigen Schlusskurs gehandelt.

Auf der anderen Seite haben wir mit Infineon Technologies (IFX.DE) den größten Gewinner im frühen Handel. Die gute Stimmung sind allerdings nicht auf positive Meldungen zurückzuführen. Die überdurchschnittliche Performance könnte mit der großen Erholung der Apple-Lieferanten in Verbindung gebracht werden, nachdem diese unter Druck geraten waren. Nach der ersten Handelsstunde ist die Aktie von Infineon um 2,1% gestiegen.

 

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by Apr 25, 2018 Keine Kommentare

Wirtschaftskalender: Düstere Aussichten für TRY?

Analysen

Zusammenfassung:

  • Türkische Zentralbanker treffen Zinsentscheid am Mittag
  • Öl-Lagerbestände könnten die zweite Woche in Folge fallen
  • Poloz und Wilkins halten Reden vor dem kanadischen Senat

Am Mittwoch geht es vor allem um ein zentrales makroökonomisches Ereignis, nämlich den Zinsentscheid der türkischen Zentralbank. Die Türkische Lira verlor aufgrund politischer Ungewissheit und unangemessener geldpolitischer Entscheidungen zuletzt stark an Wert. Daher wird die heutige Entscheidung von den Marktteilnehmern genau beobachtet. Darüber hinaus erhalten die Investoren den wöchentlichen DoE-Bericht zu den Öl-Lagerbeständen. CAD-Händler sollten am Abend vorsichtig bleiben, da der Gouverneur der Bank of Canada Poloz und der stellvertretende Senior-Gouverneur Wilkins vor dem Ständigen Senatsausschuss für Banken, Handel und Gewerbe sprechen werden.

13:00 Uhr | Zinsentscheid der türkischen Zentralbank: Die türkische Zentralbank zögerte unter dem Druck von Präsident Erdogan, Zinserhöhungen vorzunehmen. Sollte diese Situation jedoch anhalten, könnte dies weitere negative Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes haben. Zusätzlich zu den jüngsten politischen Risiken in Verbindung mit Russland und Syrien, die eine intensive TRY-Verkaufswelle in der Türkei ausgelöst haben, könnte es sich am Rande der Währungskrise befinden. Das heutige Treffen scheint die letzte Chance für die türkischen Währungsbehörden zu sein, um eine solche Entwicklung zu verhindern, da die Inflation außer Kontrolle gerät (das Inflationsziel liegt seit 2012 bei 5%, während die tatsächliche Inflation 10% übersteigt). Dennoch erwarten die Märkte, dass die Zinsen unverändert bleiben. Wenn dies der Fall ist, wird die türkische Lira in den kommenden Tagen mit Sicherheit die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich ziehen.

16:30 Uhr | Wöchentlicher DoE-Bericht zu den Öl-Lagerbeständen: Der gestrige API-Bericht zu den Lagerbeständen verpasste mit einem Anstieg von fast 1,1 Mio. Barrel sehr deutlich die Prognosen von -2 Mio. Barrel. Wenn dies durch den heutigen Regierungsbericht bestätigt werden soll, könnten die Ölpreise unter Druck geraten und sich von den jüngsten Höchstständen weiter entfernen. Die von Bloomberg befragten Ökonomen wiesen allerdings auf einen Rückgang der Lagerbestände von 1.267 Mio. Barrel hin. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass auch bei den Benzin- und Destillatbeständen Rückgänge prognostiziert werden.

Folgende Reden von Zentralbankmitlgiedern stehen heute auf der Agenda:

  • 9:00 Uhr | Villeroy, Knot und Lane von der EZB
  • 10:15 Uhr | Poloz und Wilkins von der BoC

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Der USDTRY bleibt in seinem bullischen Trendkanal. Nachdem Erdogan vorgezogene Neuwahlen angekündigt hatte, erholte sich die türkischen Lira etwas. Doch der Kurs scheint sich wieder in Richtung der jüngsten Hochs bei 4,195 zu bewegen. Der heutige Zinsentscheid könnte für die Zukunft der Währung entscheidend sein. Quelle: xStation 5

 

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Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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by Apr 25, 2018 Keine Kommentare

DE30: Vorsichtiger Start in Europa, SAP überzeugt mit Zahlen

Analysen

Zusammenfassung:

  • Gemischte Eröffnung an den europäischen Aktienmärkten
  • DE30 mit zunehmend mehr Aufwärtspotenzial
  • SAP (SAP.DE) steigt nach ersten Quartalsergebnissen

Diese Woche war insbesondere für riskantere Anlagen unterstütztend. Durch die ermutigenden Entwicklungen in Nordkorea gab es wieder mehr Hoffnung an den chinesische Aktienmärkten, dass die PBoC bereit sein wird, den Mindestreservesatz noch weiter zu senken. Bedenken Sie, dass diese Schritte darauf abzielen den kleinsten Unternehmen zu helfen, die mit der Verschärfung der finanziellen Bedingungen durch die Behörden zu kämpfen haben könnten, um in einigen Teilen der Wirtschaft aufgeblähte Schulden abzubauen. Es scheint als hätten die europäischen Investoren einige Zeit gebraucht, um die erwähnten optimistischen Nachrichten aufzunehmen. Nach der eher vorsichtigen Eröffnung war allerdings eine höhere Risikobereitschaft zu beobachten.

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Der DE30 bewegt sich weiterhin innerhalb eines bullischen Trendkanals, nachdem gestern die untere Grenze verteidigt werden konnte. Quelle: xStation 5

​​​​​​​Aus der charttechnischen Perspektive scheinen die Bullen gut positioniert zu sein, um in naher Zukunft an Schwung zu gewinnen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die gestrigen Verluste vom frühen Handel bis zum Handelsschluss fast alle wieder ausgeglichen wurden. Dies könnte in den nächsten Handelstagen weitere Gewinne rechtfertigen, zumindest solange die Risikobereitschaft nicht wieder abnimmt. Wenn wir die geopolitischen Risiken außer Acht lassen, rückt vor allem die Berichtssaison wieder ins Rampenlicht, da sie der Haupttreiber für die Bewertung von Aktien ist. Anzumerken ist, dass wir noch viele Berichte vor uns haben. Für das letzte Quartal wurden bisher nur zwei veröffentlicht.

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Ein Großteil der DE30-Werte steigt im frühen Handel, wobei die zwei stärksten Aktien am meisten hervorstechen. Quelle: Bloomberg

Wie bereits erwähnt waren die chinesischen Anleger heute besonders glücklich, da nach den neuen Hoffnungen, dass die PBoC den kleinsten Unternehmen durch eine weitere Kürzung des Mindestreservesatzes helfen wird, große Zugewinne zu beobachten waren. Der Shanghai Composite gewinnt 2% an Wert und der Hang Seng (CHNComp) sogar mehr als 2%. Ansonsten stieg der japanische Nikkei (JAP225) um 0,9% und der australische Index (AUS200) um 0,6%, wobei letzterer sich im Vergleich zu seinen Pendants der Region erholen konnte und von einem gedämpften Preiswachstum für das erste Quartal profitiert. In Europa wird der DE30 0,3% höher gehandelt, der EuroStoxx50 (EU50) 0,1%, der britische FTSE 100 (UK100) und der französische CAC 40 (FRA40) bleiben nahezu unverändert.

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Der ifo-Geschäftsklimaindex stimmt mit den enttäuschenden Einkaufsmanagerindizes überein, was auf eine Wachstumsverlangsamung im ersten Quartal hindeutet. Quelle: Macrobond, XTB Research

Im Hinblick auf die makroökonomischen Veröffentlichungen ist für Europa der Kalender ziemlich leer. Nur der ifo-Geschäftsklimaindex sorgt heute Vormittag für Aufmerksamkeit. Mit einem Wert von 102,1 Punkten konnten die Erwartungen (102,8 Punkte) jedoch nicht erfüllt werden. Im März lag dieser noch bei 103,3 Punkten. Anzumerken ist, dass das ifo-Institut die Methodik ihrer Datenerhebung geändert hat und der Index daher seit April zu 50% aus Dienstleistungen besteht (früher gab es einen separaten Index für Dienstleistungen).

Unternehmensnachrichten

SAP (SAP.DE) gehört am Montagmorgen unter den DE30-Werten zu den größten Gewinnern. Zurückzuführen ist dies auf das neue Finanzergebnis. Die Erträge des Unternehmens übertrafen die Erwartungen und die Absatzprognose für dieses Jahr wurde aufgrund einer größeren Akquisition und eines sich beschleunigenden Cloud-Geschäfts erhöht. Selbst das langsamer als prognostizierte Tempo des Free-Cash-Flow belastete die Aktie nicht.

 

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Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Apr 24, 2018 Keine Kommentare

DE30: Stärkere EMIs können Anlegervertrauen nicht verbessern

Analysen

Zusammenfassung:

  • Vorläufige Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone übertreffen Erwartungen
  • DE30 durchbricht eine wichtige Unterstützung
  • Fresenius Medical Care (FME.DE) fällt nach der gescheiterten Übernahme von Akorn

Alle, die nach der Ankündigung aus Nordkorea auf eine grüne Eröffnung hofften, wurden enttäuscht. Auch die stärker als erwarteten Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und Frankreich sorgten nicht für bessere Stimmung. Infolgedessen durchbricht der deutsche Leitindex seine kritische kurzfristige Unterstützungslinie bei 12.535 Punkten. Dieser Bereich wurde zusätzlich durch die untere Grenze eines bullischen Trendkanals gestützt. In diesem Kontext könnte man zukünftig mit einem stärkeren Rückgang rechnen, zumindest wenn die heutige Tageskerze unterhalb dieses Niveaus schließt.

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Die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor konnten sich im April etwas stabilisieren, während die zum verarbeitenden Gewerbe ihren Abwärtstrend weiter fortsetzen. Quelle: Macrobond, XTB Research

Es scheint, als würde sich alles um die Erwartungen drehen, denn das würde die EUR-Abwertung nach den schwächeren EMIs rechtfertigen. Die Erwartungen der Ökonomen waren viel vorsichtiger und konnten somit einfacher erfüllt werden. Doch die Details sind nicht so rosig und sie ändern nicht die bereits weit verbreitete Ansicht, dass die europäische Wirtschaft im letzten Quartal 2017 vielleicht schon ihren zyklischen Höhepunkt erreicht hat. Wir weisen darauf hin, dass der deutsche EMI-Wert zum verarbeitende Gewerbe sein 9-Monatstief erreicht hat, obwohl mit 58,1 Punkten die Erwartungen übertroffen werden konnten. Beim EMI zum Dienstleistungssektor wurde mit 54,1 Punkten allerdings ein höherer Wert als im Vormonat erzielt. Dies führte dazu, dass der Gesamtindex auf 55,3 Punkte stieg und die Prognosen von 54,8 übertroffen werden konnten. In Frankreich waren ähnliche Entwicklungen zu beobachten, da der EMI zum verarbeitenden Gewerbe mit 53,4 Punkten auf ein 13-Monatstief fiel, während sein Pendant zum Dienstleistungssektor mit 57,4 Punkten sein 2-Monatshoch erreichte. Unter dem Strich ist die europäische Wirtschaft im zweiten Quartal nach den schwächeren ersten drei Monaten des Jahres wieder auf dem richtigen Weg. Selbst wenn das Wachstumstempo abnimmt, kann zum aktuellen Zeitpunkt nicht von einer wesentlichen Verlangsamung gesprochen werden. Da die EZB-Sitzung für diesen Donnerstag angesetzt ist, wird es interessant zu sehen sein, wie sehr die jüngste Reihe enttäuschender makroökonomischer Veröffentlichungen die Haltung der EZB beeinflusst.

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Der deutsche Leitindex bewegt sich in der Nähe wichtiger technischer Niveaus. Quelle: xStation 5

Aus der charttechnischen Perspektive bewegt sich der DE30 aktuell in einem kritischen Bereich. Vor diesem Hintergrund könnte der heutige Handelstag für die Stimmung der nächsten Tage von großer Bedeutung sein (beachten Sie, dass die wichtigsten US-Indizes auch nahe an ihren technisch relevanten Niveaus liegen). Ein Schlusskurs unterhalb der 12.535 Punkte wäre möglicherweise mit einem Pullback verbunden. Bei einem Durchbruch der 12.400 Punkte-Marke wäre auch eine Fortsetzung dieser Bewegung nicht unrealistisch.

Kommen wir noch auf die asiatische Sitzung zu sprechen. Trotz positiver Entwicklungen in Nordkorea war die Stimmung an den Aktienmärkten eher weniger optimistisch. Der japanische Nikkei (JAP225) beendete den Handelstag 0,3% tiefer, der Shanghai Composite 0,1%, der Hang Seng (CHNComp) 0,4% und der australische S&P/ASX 200 (AUS200) 0,3%. In Europa verliert der DE30 0,15% an Wert, der CAC 40 (FRA40) 0,2% und der EuroStoxx 50 (EU50) 0,15%. Nur der britische FTSE 100 (UK100) scheint den Korrekturbewegungen in Europa zu widerstehen, da er unverändert blieb.

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Fresenius Medical Care (FME.DE) gerät im frühen Handel stark unter Druck, da das Unternehmen sich öffentlich von einer Übernahme von Akorn distanziert. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Fresenius Medical Care (FME.DE) gerät im frühen Handel unter Druck und belastet den gesamten Index. Zurückgeführt werden kann diese Entwicklung auf die gescheiterte Übernahme von Akorn, einem US-amerikanischen Hersteller generischer Krebsmedikamente, im Wert von 4,3 Mrd. US-Dollar. Als Grund könnten einige Probleme mit den Produktentwicklungsmethoden des Unternehmens angeführt werden. Darüber hinaus reduziert das Unternehmen sein Ziel für das Umsatzwachstum für das Jahr 2018 auf 5-7%. Vor der Anpassung wurde ein Umsatzanstieg von rund 8% prognostiziert.

 

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Apr 23, 2018 Keine Kommentare

DE30: Lufthansa fällt trotz Aufstufung durch S&P

Analysen

Zusammenfassung:

  • Flache Eröffnung an den europäischen Aktienmärkten
  • DE30 kämpft weiter an der Unterseite des Aufwärtstrendkanal
  • Lufthansa (LHA.DE) fällt trotz einer Aufstufung durch S&P

Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben den Handel am Freitag ohne nennenswerte Bewegungen begonnen und nach 90 Minuten notierten die meisten von ihnen weiter am Schlusskurs vom Donnerstag. Aus der charttechnischen Perspektive hat sich seit unserer letzten Analyse nicht viel verändert, der Kurs befindet sich immer noch innerhalb des bullischen Trendkanals. Sollte dieser nicht nach unten durchbrochen werden, ist in nahe Zukunft mit einer Fortsetzung des Aufwärtstrends zu rechnen.

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Der DE30 versucht an der unteren Grenze des Trendkanals abzuprallen. Quelle: xStation 5

Auf der Suche nach kurzfristigen Handelsmöglichkeiten könnten einige Anleger auch nach bestimmten Aktien Ausschau halten. Beim DE30 selbst scheint die technische Perspektive nicht allzu schlecht zu sein, da die Bullen in der Lage waren die Unterstützung bei 12.535 Punkten zu verteidigen. Für heute sind sonst keine relevanten makroökonomischen Veröffentlichungen geplant, die die Wahrnehmung der Anleger beeinflussen könnten. Daher dürfte die reine Kursbewegung bis Ende dieser Woche eine wichtige Rolle spielen. Sollte die engste Unterstützung halten, gäbe es Potenzial für einen stärkeren Abpraller. In einem bullischen Szenario wäre das übergeordnete Kursziel bei 12.900 Punkten zu finden.

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Die Lufthansa-Aktie fällt im frühen Handel trotz verbessertem Ausblick für das Unternehmen. Quelle: Bloomberg

Die chinesischen Aktienmärkte performten am Freitag unterdurchschnittlich und verzeichneten einen Verlust von 1,5%, während sich die Indizes in Japan und Australien nicht allzu sehr bewegten. In Europa verliert die DE30 0,1% an Wert, der französische CAC 40 (FRA40) und der Euro Stoxx 50 (EU50) werden flach gehandelt, während der FTSE 100 (UK100) nach dem schwächeren Pfund aufgrund der Rede von Carney mehr als 0,3% zulegt. Nehmen wir zur Kenntnis, dass seine Bemerkung einen Rückgang der britischen Anleiherenditen bewirkte, da Händler nicht mehr mit einer Zinserhöhug im Mai rechnen. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass dies den britischen Aktienmarkt länger antreibt, der UK100 wird vermutlich erneut durch Berichte zum Brexit-Thema gelenkt werden.

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Lufthansa (LHA.DE) fällt nach einem fehlgeschlagenen Versuch sich zu erholen. Sollte es zu einem Durchbruch der Unterstützung bei 26 EUR kommen, wäre eine Bewegung in Richtung des  50% Fibo-Retracement möglich. Quelle: xStation 5

Unternehmensnachrichten

Lufthansa (LHA.DE) wurde von Standard & Poors aufgestuft (von “Stable” auf “Positive”). Die Ratingagentur unterstrich, dass das Unternehmen höhere freie Cashflows und niedrigere bereinigte Schulden als erwartet meldete und fügte ebenfalls hinzu, dass die solide EBITDA-Performance in den Jahren 2018-2019 wahrscheinlich fortgesetzt wird. Das Rating wurde unverändert bei BBB- belassen. Trotzdem wird die Aktie derzeit 2% tiefer gehandelt und technisch sieht es für Käufer nicht gut aus.

 

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Apr 20, 2018 Keine Kommentare

DE30: Weitere Personalwechsel bei der Deutschen Bank

Analysen

Zusammenfassung:

  • Lords bescheren Premierministerin May eine peinliche Niederlage
  • Keine klare Richtung beim DE30 in der Nähe der 12.600 Punkte
  • Procter & Gamble (PG.US) übernimmt Geschäftseinheit von Merck (MRK.DE)

Die gestrige US-Sitzung hat die asiatischen Aktien heute nicht von einem Anstieg abgehalten. Bei allen wichtigen Indizes aus der Region konnten Zuwächse beobachtet werden. Der japanische Nikkei (JAP225) legte um 0,2% zu und der australische S&P/ASX 200 (AUS200) um 0,33%. Chinesische Aktien übertrafen ihre asiatischen Pendants, wobei der Hang Seng (CHNComp) über 2% stieg.

Die wichtigsten europäischen Indizes haben etwas oberhalb der gestrigen Schlusskurse eröffnet. Der deutsche Leitindex war die einzige Ausnahme, da er etwas tiefer eröffnete. Bergbauunternehmen sind heute die größten Gewinner, gestützt durch steigende Metallpreise, während Finanzdienstleister und Automobilhersteller am schlechtesten abschneiden. Die gestrige Abstimmung im britischen Oberhaus wird Premierministerin Theresa May für lange Zeit im Gedächtnis bleiben, da sie mit ihrem Brexit-Gesetz einen schweren Rückschlag erlitt. Zurückzuführen ist dies auf die Lords, welche die Änderung des Gesetzentwurfs unterstützen, wonach die Minister ihre Anstrengungen zur Sicherung der Zollunion bis Ende Oktober melden müssen. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass Großbritannien in der Zollunion der EU bleiben wird. Ein Regierungssprecher erklärte, dass die Regierungspolitik zwar nicht geändert wird, doch das Ausmaß der Niederlage (348 zu 225) enthüllte May’s Schwäche im Oberhaus des Parlaments. Erinnern wir uns daran, dass dem Brexit-Entwurf noch fünf weitere Abstimmungen bevorstehen. Die Endversion könnte daher stark vom Vorschlag der Lords abweichen. Nach der ersten Handelsstunde notiert der britische FTSE 100 (UK100) 0,2%, der französische CAC 40 (FRA40) 0,17% und der deutsche Leitindex (DE30) 0,13% höher.

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Der DE30 kämpft immer noch in der Nähe des Widerstandsniveaus bei 12.600 Punkten. Quelle: xStation5

Da die Tageskerze gestern nicht deutlich über dem Widerstandsniveau bei 12.600 Punkten schloss, fiel der DE30 nach der heutigen Eröffnung tiefer. Dennoch bleibt der Index in der Nähe dieses wichtigen Widerstands, sodass die Preisbewegungen in den kommenden Stunden für die zukünftige Wertentwicklung entscheidend sein könnten. Sollten die Bullen zurückkehren, wäre eine Aufwärtsbewegung in Richtung des nächsten Widerstandspunktes bei 12.900 Punkten nicht auszuschließen. Wenn man bedenkt, dass der 60-Tagesdurchschnitt ungefähr 220 Punkte beträgt, ist das Erreichen dieses Niveaus während der heutigen Sitzung höchst unwahrscheinlich. Das Kursziel für Verkäufer könnte das Unterstützungsniveau bei 12.450 Punkten sein. Ein Durchbruch ist jedoch schwer zu erreichen, da dieses Niveau zusätzlich durch den 33er EMA gestärkt wird. Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt dieser etwas darunter.

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Merck ist nach Bekanntgabe eines Deals mit Procter & Gamble heute einer der stärksten DE30-Werte. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Laut einem Bericht des Wall Street Journal wird Procter & Gamble (PG.US) die Geschäftseinheit für rezeptfreie Medikamente von Merck KGaA (MRK.DE) übernehmen. Die Transaktion soll 4,2 Mrd. USD betragen und dem US-Konsumgiganten dabei helfen, seine Präsenz in Europa zu erhöhen sowie das Portfolio durch rezeptfreie Medikamente zu erweitern. Erinnern wir uns, dass Merck im vergangenen Jahr den Geschäftsbereich auf den Markt gebracht hat, um Geld für die Weiterentwicklung seiner neuen Medikamente, darunter das Krebsmedikament Bavencio, einzusammeln. Nach der ersten Handelsstunde notieren die Merck-Aktien 0,17% höher.

Beim Management der Deutschen Bank steht ein weiterer Personalwechsel bevor. Gestern veröffentlichte die Deutsche Bank (DBK.DE) eine Erklärung, dass Kim Hammonds (Chief Operating Officer) ihren Posten zum 24. Mai verlassen wird. Etwas früher an diesem Tag informierte das Unternehmen seine Mitarbeiter darüber, dass John Andrews, der in den letzten fünf Jahren für die Investor Relations-Arbeit verantwortlich war, die Bank ebenfalls verlassen wird. Erinnern wir uns außerdem daran, dass der ehemalige CEO, John Cryan, in der vergangenen Woche aus seinem Amt verdrängt wurde und Christian Sewing sein Nachfolger wurde. Nach der ersten Handelsstunde notieren die Aktien der Deutschen Bank 0,5% höher.

 

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by Apr 19, 2018 Keine Kommentare

DE30: Autobauer unter Druck, da Umsatz in Europa sinkt

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Indizes eröffnen nach Optimismus in Asien und den USA höher
  • DE30 durchbricht Widerstand bei 12.600 Punkten
  • Deutsche Automobilhersteller nach schwachen Verkaufszahlen unter Druck

Nach der deutlich positiven Sitzung gestern an der Wall Street verbesserte sich auch an den asiatischen Aktienmärkten die Stimmung. Der japanischerNikkei (JAP225) war mit einem Anstieg von 1,47% der größte Gewinner unter den wichtigsten Indizes der Region. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) legte ebenfalls zu, wobei der Gewinn mit +0,34% nicht ganz so beeindruckend war. Chinas Hang Seng (CHNComp) legte um 0,5% zu.

Von der guten Stimmung in Asien und den USA profitieren auch die europäischen Aktienmärkte, da diese am Mittwoch etwas höher eröffneten. Alle wichtigen Indizes in Europa sind in den ersten Minuten der heutigen Sitzung gestiegen. Bergbauunternehmen verbuchen heute die größten Gewinne, während Reiseunternehmen und Automobilhersteller unterdurchschnittlich performen. Des Weiteren beginnt heute eine neue Ära beim Brexit-Thema, da der Brexit-Entwurf in der Oberkammer des britischen Parlaments zur Abstimmung gestellt wird. Dies ist entscheidend, da das House of Lords viel gespaltener ist als das House of Commons (Unterhaus) und Premierministerin May hier keine Mehrheit hat. Vor diesem Hintergrund wird erwartet, dass mehrere Punkte des Entwurfs von den Lords abgelehnt werden, einschließlich das Verlassen der europäischen Zollunion. Insgesamt sind sechs Sitzungen in der Oberen Kammer geplant, die letzte soll am 8. Mai stattfinden. Abgesehen davon wird der endgültige Verbraucherpreisindex für die Eurozone um 11:00 Uhr veröffentlicht, im Jahresvergleich wird ein  Wert von 1,4% prognostiziert. Nach der ersten Handelsstunde notierte der DE30 0,13% höher, der französische CAC 40 (FRA40) 0,34% und der britische FTSE 100 (UK100) 0,43%.

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Der DE30 durchbricht ein wichtiges Widerstandsniveau bei 12.600 Punkten. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den 4-Stundenchart ist zu erkennen, dass der deutsche Leitindex den wichtigen Widerstand bei 12.600 Punkten überwunden hat. Dies ist grundsätzlich ein gutes Zeichen für die Bullen, allerdings muss der Schlusskurs der heutigen Tageskerze auch oberhalb des erwähnten Niveaus schließen. Falls dieses Szenario eintritt, kann der nächste Widerstand bei 12.900 Punkten gefunden werden. Sollte es also nicht zu stärkeren Kursrückgängen kommen, wäre eine Fortsetzgung des Aufwärtstrend durchaus realistisch. Wenn es den Bären jedoch gelingt die heutige Sitzung zu dominieren, wäre ein Rückgang in Richtung der vorherigen Handelsspanne zwischen 11.800 und 12.600 Punkten vorstellbar. Eine Range-Trading-Strategie wäre hiermit eine Option.

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Der DE30 steigt im frühen Handel, die Gewinne halten sich allerdings in Grenzen. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die deutschen Automobilhersteller geraten heute Morgen unter Druck, da die Branche das umsatzschwächste Quartal in den letzten fünf Jahren aufwies. Im März sanken die Verkäufe europäischer Autohersteller um 5,2% auf 1,84 Mio. Fahrzeuge. Im gesamten ersten Quartal 2018 stieg der Umsatz um 0,6% und markierte damit den niedrigsten Zuwachs seit dem zweiten Quartal 2013. Die Sorgen um den Brexit belasteten die Nachfrage in Großbritannien, dem zweitgrößten Markt für Autos in Europa. Nach der ersten Handelsstunde wird die Aktie von Daimler (DAI.DE) 0,47% tiefer gehandelt, während die Aktie von BMW (DMW.DE) in der Nähe des gestrigen Schlusskurses bleibt. Die Aktie von Volkswagen (VOW.DE) konnte wiederum um 0,5% steigen.

 

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Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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by Apr 18, 2018 Keine Kommentare

DE30: Europäische Aktien gewinnen an Fahrt, Bayer steigt weiter

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Aktienmärkte eröffnen am Dienstag mit moderaten Gewinnen
  • DE30 bewegt sich weiterhin innerhalb eines bullischen Trendkanals
  • Bayer (BAY.DE) steigt, da staatliche Firma aus Singapur dem Kauf von 31 Mio. Aktien zustimmt

Die gestrige erfolgreiche Sitzung an der Wall Street und die nachlassenden geopolitischen Risiken haben dazu beigetragen, dass die europäischen Indizes bei der heutigen Eröffnung höher gehandelt wurden. Allerdings bleiben weitere Kursanstiege bislang aus, wie bspw. beim DE30 zu beobachten ist. Dieser bewegt sich weiterhin innerhalb eines kurzfristigen Aufwärtstrendkanals. Bullen könnten mit einer Bewegung in Richtung der oberen Grenze ein positives Signal liefern. Denken Sie außerdem daran, dass die chinesischen Daten von heute Nacht mehr Zuversicht geben könnten, das Wachstumsziel von 6,5% in diesem Jahr recht einfach zu erreichen.

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Dem DE30 ist es bis jetzt gelungen innerhalb des Trendkanals zu bleiben. Allerdings müssen die Bullen einen Impuls liefern um die Aufwärtsbewegung aufrechtzuerhalten. Quelle: xStation 5

​​​​​​​Aus der charttechnischen Perspektive könnten die Bullen möglicherweise auf einen Abpraller hoffen, da der Kurs bis jetzt über der unteren Grenze des Trendkanals geblieben ist. Beachten Sie, dass dieses Niveau bereits gestern erfolgreich getestet wurde. Angesichts der positiven Stimmungslage nach dem chinesischen BIP-Wachstum ist zu erwarten, dass die globalen Aktienmärkte in naher Zukunft recht gut abschneiden werden. Dies spiegelt sich auch in den S&P 500-Futures wider. Diese werden zum Zeitpunkt des Schreibens 0,3% höher gehandelt und deuten somit auf eine weitere robuste Sitzung hin.

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Nach einer vielversprechenden Aussage aus Asien ist Bayer im frühen Handel der größte Gewinner unter den DE30-Werten. Quelle: Bloomberg

Werfen wir einen Blick auf die Asien-Sitzung, wo die chinesischen Indizes ziemlich unter Druck geraten sind. Bei den japanischen und australischen Aktienmärkten war jedoch eine ganz andere Entwicklung zu beobachten. Der Shanghai Composite (CHNComp) verzeichnete einen Verlust von 1,4% und der Hang Seng von 1%. Auf der anderen Seite schlossen sowohl der japanische sowie der australische Index den Handelstag nahezu unverändert. In Europa verbuchen die Aktienmärkte Gewinne, mit Ausnahme des britischen FTSE 100 (UK100). Anleger warten vor allem auf den morgigen Tag, da eine Reihe makroökonomischer Daten veröffentlicht und über das Brexit-Gesetz abgestimmt wird. Nach einer Handelsstunde notiert der DE30 0,35% höher, der französische CAC 40 (FRA40) 0,15%, der Euro Stoxx 50 (EU50) 0,25% und der italienische FTSE MIB 0,45%.

Unternehmensnachrichten

Bayer (BAY.DE) ist im frühen Handel der größte Gewinner unter den DE30-Werten. Zurückgeführt werden kann diese Entwicklung auf die in Singapur ansässige staatliche Investmentfirma Temasek, die zugestimmt hat, 31 Mio. Aktien des deutschen Pharmaunternehmens zu kaufen. Dies entspricht einem Wert von 3,7 Mrd. Dollar. Vorrangiges Ziel ist es, die Beteiligung an Bayer vor der geplanten Übernahme des US-Konkurrenten Monsanto zu erhöhen. Die jüngsten Enthüllungen deuten darauf hin, dass Bayer kurz davor steht, die Zustimmung des US-Kartellamtes für das Geschäft zu erhalten. Sollte dies der Fall sein, würde es das letzte wichtige Hindernis für den Erwerb beseitigen.

 

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Apr 17, 2018 Keine Kommentare

DE30: Europäische Aktien eröffnen trotz Syrien-Konflikt flach

Analysen

Zusammenfassung:

  • Wichtigste europäischen Aktienmärkte eröffnen mit kleinen Gewinnen
  • DE30 bewegt sich innerhalb eines bullischen Trendkanals
  • Lufthansa (LHA.DE) steigt, da eine Übernahme der verlustreichen Fluggesellschaft Alitalia bevorstehen könnte

Bei einem Blick auf die Finanzmärkte scheint sich die Stimmung trotz der zunehmenden geopolitischen Risiken in Syrien aufgrund des am Wochenende stattgefundenen Luftangriffs nicht wirklich verschlechtert zu haben. Daher sollten stärkere Kursrückgänge erst einmal begrenzt worden sein. Anleger werden sich somit mehr auf die makroökonomischen Veröffentlichungen und die noch immer nicht gelösten Handelskonflikte konzentrieren. Eine bescheidene Reaktion auf die syrischen Enthüllungen spiegelt sich auch sehr gut beim DE30 wider, der weiterhin innerhalb eines bullischen Trendkanals gehandelt wird. Bei einem kurzen Blick auf den nachfolgenden Chart wäre aber nach der Ausbildung eines Dark-Cloud-Cover-Musters in naher Zukunft eine Bewegung nach unten nicht auszuschließen.

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Der deutsche Aktienmarkt könnte sich weiter nach Norden bewegen, die Bullen müssen jedoch zunächst die obere Grenze des Trendkanals überwinden. Quelle: xStation 5

Die charttechnische Perspektive scheint weiterhin gut für die Käufer zu sein, da der Kurs in der letzten Handelswoche oberhalb des mittelfristigen Abwärtskanals schloss. Infolgedessen wurde ein Aufwärtstrend eingeleitet, Anleger sollten jedoch mit einem kurzfristigen Pullback rechnen. Solange die untere Grenze des erwähnten Trendkanals verteidigt weden kann, erscheint eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung nicht unrealistisch. In einem bullischen Szenario wären 12.900 Punkte das übergeordnete Kursziel. Spätestens in der Nähe dieses Preisniveaus sollten Verkäufer wieder mehr Druck aufbauen. Wenn den Bullen allerdings hier ein Durchbruch gelingt, könnte auch ein Test der Hochs vom November 2017 und Januar 2018 bei knapp 13.400 Punkten auf dem Spiel stehen.

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20 der 30 DE30-Werte steigen am Montagmorgen. Die Aktie der Lufthansa (LHA.DE) gehört hierbei zu den größten Gewinnern. Quelle: Bloomberg

Die europäischen Investoren haben zwar die geopolitischen Risiken heruntergespielt, während der Asien-Sitzung konnte dies allerdings nicht beobachtet werden. Im Ergebnis fiel der Shanghai Composite um 1,5% und der Hang Seng um 2,5%. In Europa steigt der DE30 um 0,2%, angetrieben durch die Lufthansa-Aktie, die zum Zeitpunkt des Schreibens um 1% an Wert gewinnt (weitere Details am Ende der Analyse). Abgesehen vom deutschen Aktienmarkt werden alle übrigen Indizes zwischen 0,05% bis 0,2% höher gehandelt. Ein Grund, warum es am Montag nicht zu einem Abverkauf an den Märkte gekommen ist, könnte möglicherweise der Tweet von US-Präsident Trump sein. Dieser erklärte den am Wochenende stattgefunden Militäreinsatz in Syrien als Sieg. Auslöser für den Einsatz war ein Chemieangriff am 7. April, der angeblich von der syrischen Regierung unter Präsident al-Assad ausging.

Unternehmensnachrichten

Lufthansa (LHA.DE) wird am Montagmorgen 1% höher gehandelt. Zurückgeführt werden kann diese Entwicklung auf eine mögliche Übernahme der verlustreichen Fluggesellschaft Alitalia. Der italienische Minister für wirtschaftliche Entwicklung bezeichnete das Angebot von Lufthansa bisher als das “vielversprechendste”. Alitalia bleibt aber weiterhin fragil und benötigt daher einen Partner, um sich zu retten.

Fast 1,5% verliert Covestro (1COV.DE), nachdem der Vorstand über den Rücktritt des CEO Patrick Thomas zum 31. Mai 2018 abgestimmt hat. Markus Steilemann wurde zu seinem Nachfolger ernannt, der in den Augen des Vorstandes für Kontinuität und einen reibungslosen Übergang sorgen soll.

 

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Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Apr 16, 2018 Keine Kommentare

Brent steigt wieder auf 70 Dollar

Analysen

Zusammenfassung:

  • Ölsorte Brent steigt wieder auf 70 US-Dollar pro Fass
  • Preis befindet sich wieder nahe seiner höchsten Niveaus seit 2014
  • Laut Berichten will Saudi Arabien vor dem Aramco-IPO die 80 Dollar-Marke sehe

Der Ölpreis (Brent) ist zu Beginn dieser Woche gestiegen und die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten nach dem jüngsten Chemieangriff in Syrien haben diese Entwicklung begünstigt. Öl hat heute um mehr als 2% an Wert gewonnen und wird erneut um die 70 Dollar pro Barrel gehandelt. Der Rohstoff bewegt sich nun wieder in der Nähe seines höchsten Niveaus seit 2014.

Der Tageschart zeigt, dass der Preis heute aus einem kurzfristigen Abwärtstrendkanal ausgebrochen ist. Die Bullen werden wahrscheinlich beim Wert des Januar-Hochs (70,77 Dollar pro Barrel) versuchen, einen erneuten Ausbruchsversuch vorzunehmen. Der Abverkauf am Freitag in Verbindung mit dem unterschreiten der Unterstützungszone bei 67,45 Dollar pro Barrel ließ erst nichts Gutes erahnen. Doch am Wochenende machten die syrischen Nachrichten dies jedoch zu einem Fehlausbruch.

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Der Ölpreis versucht nach dem Ausbruch aus dem Abwärtstrendkanal einen weiteren Anstieg zu erzielen. Möglicherweise könnte ein erneuter Test des diesjährigen Hochs bei 70,77 Dollar pro Barrel bevorstehen. Quelle: xStation 5

Während die syrischen Spannungen kurzfristig einen Einfluss auf den Ölpreis haben, ist die längerfristige Ausrichtung vor allem sensibel für die saudi-arabische Politik, da das Königreich der größte Swing-Produzent (Ausgleichsproduzent) der OPEC ist. Der Börsengang von Saudi Aramco, der im Jahr 2019 erwartet wird, ist ein wichtiger Faktor, der hier berücksichtigt werden sollte und Saudi Arabien möchte seine Ölreserven zu idealen Marktpreisen in Umlauf bringen.

In diesem Sinne gibt es einige Andeutungen, dass Saudi-Arabien versuchen wird den Ölpreis zukünftig nach oben zu treiben. Die jüngsten Berichte deuten darauf hin, dass sie dies auch den OPEC-Delegierten und anderen Ölmarktteilnehmern weitergaben. Obwohl kein Zielpreis öffentlich bekannt gegeben wurde, könnte dies auf 80 US-Dollar pro Barrel geschätzt werden. Dies entspräche einem Anstieg von 10 US-Dollar gegenüber dem aktuellen Preisniveau.

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Der Ölpreis nähert sich wieder der 70 Dollar-Marke. Laut Berichten, die aktuell die Runde machen, strebt Saudi Arabien vor dem Saudi Aramco-IPO an einen Preis um die 80 US-Dollar an. Quelle: xStation 5

Ein erstes Warnsignal für den Ölpreis könnte das aktuelle Niveau der spekulativen Positionierung liefern. Diese befindet sich in der Nähe der Höchststände des vergangenen Jahres. Während es sich als klug erweisen könnte, auf der gleichen Seite des Handels zu stehen wie professionelle Vermögensverwalter, könnten extreme Positionierungen auch als potentielles Umkehrsignal angesehen werden. Hintergrund ist, dass wenn Fonds bereits schon länger auf steigende Kurse spekulieren, der Markt dementsprechend weniger potenzielle Kaufkraft hat. Daher sind selbst positive Nachrichten nicht zwangsweise mit einer größeren Nachfrage verbunden. Auf der anderen Seite gibt es viel Spielraum für Enttäuschungen. Sollten die gemanagten Fonds ihre Ansichten ändern, besteht die Möglichkeit, dass größere Verkäufe getätigt werden.

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Extreme Niveaus bei der spekulativen Netto-Long-Positionierung könnten für einige Anleger ein Warnsignal darstellen. Quelle; CFTC, ICE, Bloomberg und Saxo Bank

 

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Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Apr 10, 2018 Keine Kommentare

DAX®: Bayer bekommt grünes Licht für Monsanto-Deal

Analysen

Zusammenfassung:

  • Aktienmärkte steigen nach positiven Äußerungen von Xi Jinping
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) nähert sich dem Niveau des letzten Double-Top
  • US-Justizministerium stimmt Übernahme von Monsanto (MON.US) zu, Bayer (BAY.DE) steigt

Über Nacht wurde die erwartete Rede des chinesischen Präsidenten Xi Jinping gehalten und es gab einige positive Bemerkungen für die Märkte. Es sieht so aus, als sei China nicht an einem Handelskrieg interessiert und würde sich lieber auf das weitere Wachstum und die Ausweitung des Handels konzentrieren. Während der Asien-Sitzung verbesserte sich daher die Stimmung an den Märkten. Der japanische Nikkei (JAP225) schloss 0,64% höher und der australische S&P/ASX 200 (AUS200) legte 0,83% zu. Die chinesischen Indizes erzielten jedoch die besten Ergebnisse, der Hang Seng (CHNComp) konnte sogar um 2,29% zulegen.

Mit Ausnahme des russischen RTS (RUS50) wurde heute fast jeder größere Index aus Europa höher gehandelt. Alle 19 Branchen-Indizes vom STOXX Europe 600 legten bei der Eröffnung zu, wobei der Bergbausektor am besten abschnitt und das Baugewerbe am meisten hinterherhinkt. Kommen wir zur europäischen Politik: Der neue Finanzminister Olaf Scholz ist bekannt für seine freundliche Haltung gegenüber den Briten und Großbritannien. Er gilt als größter britischer Verbündeter unter den 27 EU-Finanzministern, die sich mit dem Brexit befassen. Zusammen mit dem britischen Schatzkanzler Philip Hammond suchen sie Unterstützung für die sanftere Annäherung an den Brexit. Vor diesem Hintergrund kann man erwarten, dass das für Montag in Berlin angesetzte Treffen dazu dient, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Großbritannien und der EU nach dem erfolgten Brexit zu stärken. Nach der ersten halben Handelsstunde notiert der DAX® (DE30) 1,16% höher, der französische CAC 40 (FRA40) 0,7% und der britische FTSE 100 (UK100) 0,48%. Der russische RTS (RUS50) wurde 2,41% niedriger gehandelt.

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Der DE30 nähert sich langsam dem Niveau der Double-Top-Formation von März. Quelle: xStation 5

Der deutsche Leitindex (DE30) eröffnete heute über 12.355 Punkten. Durch das Überwinden dieses Bereiches dient der gestrige Widerstand nun als Unterstützung. Außerdem bietet er den Bullen eine solide Grundlage, um einen Test der Double-Top-Formation bei 12.450 Punkten vorzunehmen. Sollten die Käufer die heutige Sitzung dominieren, kann der Index näher an das Widerstandsniveau bei 12.600 Punkten heranrücken. Ein Überschreiten dieser Hürde würde einen Befreiungsschlag aus der Konsolidierungsspanne bedeuten, in der wir uns seit einiger Zeit befinden. In solch einem Szenario könnte mit einer längeren Gewinnphase gerechnet werden, da die technische Situation für die Bullen definitiv als positiv einzuschätzen ist. Dennoch sollten Anleger vorsichtig bleiben, da neue Entwicklungen beim Thema Handelskonflikte den DE30 wieder auf den Abwärtspfad bringen könnten.

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Bayer (BAY.DE) legt zu, nachdem das US-Justizministerium das Übernahmeangebot von 66 Mrd. US-Dollar für Monsanto (MON.US) genehmigt haben soll. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Bayer (BAY.DE) ist am Dienstagmorgen der größte Gewinner unter den DAX®-Werten. Nach den neuesten Nachrichten aus den USA verbuchte die Aktie ordentliche Gewinne. Das US-Justizministerium genehmigte Bayers Übernahmeangebot für Monsanto (MON.US) in Höhe von 66 Mrd. US-Dollar. Die Bemerkungen kommen jedoch vom Wall Street Journal und müssen erst von den Beamten der US-Regierung bestätigt werden. Wenn sie sich jedoch als wahr erweisen, würde dem größten Deal im Saatgut- und Pflanzenchemie-Sektor nichts mehr im Weg stehen. Die Bayer-Aktie erlebt den größten Tagesanstieg seit zwei Jahren und wird nach der ersten Handelsstunde 5,4% höher gehandelt.

Continental (CON.DE) wies im frühen Handel ebenfalls eine gute Performance auf. Zurückgeführt werden kann diese Entwicklung auf eine Aufstufung durch Morgan Stanley. Die Bank hat die Empfehlung von “Equal-weight” auf “Overweight” und das einjährige Kursziel auf 245 Euro angehoben. Morgan Stanley begründet seine Entscheidung mit verbesserten Aussichten für die Reifenindustrie und dem Bestreben von Continental, bis 2025 eines der drei führenden Unternehmen in diesem Sektor zu werden. Nach der ersten Handelsstunde legten die Continental-Aktien 3,1% zu.

 

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Apr 10, 2018 Keine Kommentare

DAX®: Guter Start in die neue Handelswoche

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Aktienmärkte folgen asiatischen Pendants und steigen zu Beginn der neuen Handelswoche
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) startet mit einem bullischen Gap
  • Christian Sewing wird neuer Chef der Deutschen Bank

Die asiatischen Aktienmärkte sowie die US-Futures verbuchten am Montag Gewinne. Chinas Hang Seng CE (CHNComp) war mit einem Anstieg von 0,88% der größte Gewinner. Man sollte jedoch im Hinterkopf behalten, dass dies eine Reaktion auf die Ereignisse der letzten Woche sein könnte, da die Aktienmärkte in China aufgrund von Feiertagen geschlossen blieben. Der japanische Nikkei (JAP225) legte um 0,51% zu und der australische S&P/ASX 200 (AUS200) um 0,34%.

Die europäischen Aktienmärkte eröffneten die neue Handelswoche aufgrund der verbesserten Stimmung in Asien höher. Die französischen Aktien schneiden etwas schlechter ab als die deutschen und britischen, während in Russland starke Kursrückgänge zu beobachten waren. Banken sind am Morgen die Top-Gewinner, Bergbau- und Lebensmittelunternehmen hängen am meisten hinterher. Die Spannungen bezüglich des Handelskonflikts könnten Einfluss auf die europäische Politik nehmen, da sowohl der französische Präsident Emmanuel Macron als auch Bundeskanzlerin Angela Merkel diesen Monat Donald Trump im Weißen Haus treffen werden. Die Treffen werden sich höchstwahrscheinlich auf die Strafzölle konzentrieren, da die EU den USA voraussichtlich ein Handelsabkommen vorlegen wird. Dieses soll Donald Trump dazu bringen, Europa mit Strafzöllen auf Stahl ab dem 1. Mai zu verschonen. Einigen Kommentatoren zufolge kann eine Entwicklung, bei der die EU sich den USA gegen China anschließt, nicht ausgeschlossen werden und soll bereits einige Anhänger innerhalb der EU gefunden haben. Daher scheint es, als müssten die EU-Beamten eine sehr schwierige Entscheidung treffen, ob sie Europa den US-Zöllen aussetzen oder ihre Beziehungen zu China erheblich verschlechtern wollen. Nach der ersten halben Handelsstunde notiert der DAX® (DE30) 0,9% höher, der französische CAC 40 (FRA40) 0,55% und der britische FTSE 100 (UK100) 0,3%. Der russische RTSI (RUS50) verlor 4,2% an Wert.

link do file download linkDer DE30 könnte zu Beginn der neuen Handelswoche den Widerstand bei 12.355 Punkten testen. Quelle: xStation 5

Der DAX® (DE30) drehte in der Vorwoche etwas unterhalb der 12.355 Punkte-Marke um. Nach einem kurzen Kursrückgang in Richtung 12.150 Punkte konnte sich der deutsche Leitindex zu Beginn der neuen Handelswoche aber wieder fangen und scheint auf den erwähnten Widerstand bei 12.355 Punkten zu zusteuern. Da es im Hinblick auf das Thema Handelskonflikt bislang keine weiteren Neuigkeiten gibt, würde dies dem Index sogar einen Anstieg in Richtung der Double-Top-Formation von Mitte-März bei 12.450 Punkte zu ermöglichen. Des Weiteren ist anzumerken, dass der DE30 in den letzten zwei Wochen Gewinne verbuchte. Sollte es zu einer Fortsetzung dieser Entwicklung kommen, wäre dies das erste mal seit sechs Monaten. In diesem Kontext könnten wir entweder eine stärkere Erholung erleben oder ein Szenario, bei dem die Verkäufer wieder den Markt dominieren.

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Die Deutsche Bank (DBK.DE) ist nach der Ernennung des neuen CEO der größte Gewinner unter den DAX®-Werten. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Bei einer Aufsichtsratssitzung am Sonntag wählte die Deutsche Bank (DBK.DE) Christian Sewing zum neuen Chef und Nachfolger von John Cryan. Darüber hinaus wird Garth Ritchie zukünftig das Investment Banking des Unternehmens leiten. Sewing und Ritchie sollen der Investitionsabteilung der Bank den früheren Glanz zurückgeben, nachdem sie in den letzten Jahren zu einer Quelle von Skandalen geworden ist. Allerdings scheinen nicht alle mit dieser Entscheidung zufrieden zu sein. Laut Bloomberg sagte einer der fünf größten Aktionäre der Deutschen Bank, dass dies besorgniserregend sei, da Paul Achleitner, der Aufsichtsratsvorsitzende der Bank, keinen anständigen externen Kandidaten für die Stelle gefunden habe und sich daher auf das eigene Personal verlassen müsse. Nach der ersten halben Handelsstunde wird die Deutsche Bank-Aktie 3,2% höher gehandelt.

 

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Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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by Apr 09, 2018 Keine Kommentare

Handelskonflikt sorgt in Europa für weitere Unsicherheiten

Analysen

Zusammenfassung:

  • Neueste Entwicklungen beim Thema Handelskonflikt setzen Aktien unter Druck
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) bewegt sich in Richtung einer Unterstützung bei 12.150 Punkten
  • Deutsche Bank (DBK.DE) sucht angeblich nach neuem CEO

Nach dem unglaublichen gestrigen Handelstag in Europa haben wir auch eine anständige US-Sitzung gesehen. Die Wichtigsten Indizes der Wall Street erzielten ordentliche Gewinne, der Nasdaq (US100) legte um 0,5% zu und der Dow Jones (US30) sogar um 1,0%. Die jüngsten Entwicklungen beim Thema Handelskonflikte verschlechtert jedoch die Stimmung etwas, so dass die Performance der asiatischen Aktien deutlich schwächer ausfiel. Der japanische Nikkei (JAP225) schloss 0,3% tiefer, während der australische S&P/ASX 200 (AUS200) unverändert blieb.

Die europäischen Aktienmärkte haben am letzten Tag der Handelswoche tiefer eröffnet. Die sich verschlechternde Stimmung zeigte sich sowohl in Ost- als auch in Westeuropa. Der britische FTSE 100 (UK100) scheint aber gegenüber den Rückgängen etwas widerstandsfähiger zu sein als der DAX® (DE30) oder der französische CAC 40 (FRA40). Versorger- und Gebrauchsgüteraktien gehören zu den einzigen Sektoren, die während der Eröffnung Zuwächse verzeichneten. Autohersteller und im Bergbau tätige Unternehmen sind die größten Verlierer. Des Weiteren weist Allianz Global Investors darauf hin, dass die schwächer werdende Korrelation zwischen dem STOXX Europe 600 und dem S&P 500 dazu führen könnte, dass europäische Aktien in diesem Jahr besser abschneiden als ihre US-amerikanischen Pendants. Die europäischen Märkte waren bei dem weltweiten Abverkauf deutlich weniger anfällig, da Technologieaktien nur 5% des STOXX Europe 600 ausmachen, beim S&P 500 Aktien sind es sogar bis zu 25%. Auch die Auswirkungen des Handelskonflikts zwischen den USA und China auf die europäischen Aktien waren geringer als bei den US-Märkten. Zahlen zur Industrieproduktion in Deutschland wurden bereits heute Morgen veröffentlicht und zeigten, dass die Produktion im Februar um 1,6% zurückgegangen ist. Nach der ersten Handelsstunde notierte der DAX® (DE30) 0,6% tiefer, der französische CAC 40 (FRA40) 0,45% und der britische FTSE 100 (UK100) 0,2%.

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Der DE30 machte bei etwas unterhalb der 12.355 Punkte-Marke eine Kehrtwende. Daher könnte ein Test des Unterstützungsniveaus bei 12.150 Punkten auf dem Spiel stehen. Quelle: xStation 5

Im Einklang mit unserer gestrigen Analyse gelang es dem DAX® in Richtung der 12.355 Punkte zu steigen. Da der deutsche Leitindex jedoch heute tiefer gehandelt wird, wäre ein potenzieller Test des Unterstützungsniveaus bei 12.150 Punkten nicht auszuschließen. Im Tageschart ist dort außerdem der 8er EMA zu finden, sodass diesem Bereich eine größere Bedeutung zugesprochen werden könnte. Sollten die Bullen jedoch wieder in der Lage sein festen Boden zu finden, wäre auch ein Ausbruch über den erwähnten Widerstand bei 12.355 Punkten nicht auszuschließen. Falls dieses Szenario eintritt, läge das nächsten Kursziel um die 12.450 Punkte, da dort Mitte März eine Double-Top-Formation ausgebildet wurde.

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Daimler (DAI.DE) ist heute Morgen unter den DAX®-Werten der größte Verlierer. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Daimler (DAI.DE) ist heute Morgen unter den DAX®-Werten der größte Verlierer. Erinnern wir uns daran, dass der chinesische Milliardär Li Shufu im Februar einen großen Anteil an der Firma erworben hat. Die Aktionäre waren besorgt, ob diese Entwicklung zu einer Weitergabe des Firmen Know-How führen könnte, was außerdem als einer der Hauptgründe für Donald Trumps protektionistisches Handeln gedeutet wird. Die schlechte Wertentwicklung der Aktien ist größtenteils auf den Dividendenabschlag zurückzuführen, welcher bei der gestrigen Hauptversammlung angesprochen wurde. Nach der ersten Handelsstunde wird die Daimler-Aktie 6,0% tiefer gehandelt.

Ein weiteres Unternehmen mit einer schwachen Performance ist die Deutsche Bank (DBK.DE). Da die Bank in letzter Zeit keine angemessenen Erträge erzielen konnte, sollen Personalvermittler derzeit Ersatz für den aktuellen CEO des Unternehmens John Cryan suchen. Matt Zames, ehemaliger Geschäftsführer von JP Morgan Chase & Co., gilt als einer der Kandidaten, die die Aufmerksamkeit der Personalvermittler auf sich gezogen haben. Darüber hinaus soll Zames die Unterstützung eines der Hauptaktionäre erhalten haben. Nach der ersten Handelsstunde wurde die Aktie der Deutschen Bank 1,8% tiefer gehandelt.

 

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Apr 06, 2018 Keine Kommentare

Könnte der NFP-Bericht den US-Dollar stärken?

Analysen

Zusammenfassung:

  • USD hat aufgrund höherer Anleiherenditen unausgeschöpftes Potenzial
  • Die technische Analyse zeigt, dass beim EURUSD eine Korrektur möglich ist
  • Ein Lohnwachstum von 3% könnte einen entscheidenden Impuls liefern

Die US-Währung hatte ein schwaches Jahr 2017 und auch zu Beginn diesen Jahres konnte sich die Marktstimmung nicht wirklich verbessern. Die vom Weißen Haus initiierte Handelskonflikt-Rhetorik half dabei nicht und widersprach letztendlich der Zusicherung, dass die Regierung einen “starken Dollar” wolle. Aus diesem Grund wertete der USD selbst bei der Zinserhöhung der Fed weiter ab. Könnte der NFP-Bericht das ändern?

Fundamentalanalyse: Kommt der Abwärtstrend?

Wir haben einen starken Anstieg der US-Anleiherenditen sowie eine entsprechende Renditedifferenz gegenüber den deutschen Bundesanleihen gesehen. Allerdings konnte das dem Dollar nicht helfen bzw. einen Anstieg beim EURUSD verhindern. Das Währungspaar folgte über mehrere Jahre der Entwicklung der Renditedifferenz der 10-jährigen Anleihen, sodass das Ausmaß der gegenwärtigen Diskrepanz etwas rätselhaft erscheint. Eine Erklärung möglicher Gründe für diese Divergenz geht über den Rahmen dieser Analyse hinaus. Abschließend lässt sich jedoch sagen, dass dies für das Währungspaar einen Rückschlag bedeuten könnte, zumindest wenn die Marktteilnehmer den Anleiherenditen wieder mehr Aufmerksamkeit schenken.

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Es gibt eine gewaltige Diskrepanz zwischen dem EURUSD und der Renditedifferenz der 10-jährigen Anleihen. Quelle: Bloomberg, XTB Research

Technische Analyse: Zeichen der Erschöpfung?

Im Tages- und Wochenchart besteht kein Zweifel, das beim EURUSD der Aufwärtstrend intakt ist. Es stellt sich jedoch die Frage, ob dieser Trend zukünftig aufrechterhalten werden kann. Im Wochenchart sehen wir eine deutliche Konsolidierungszone zwischen 1,21 und 1,25. Auch wenn dies nur eine Pause in einem Trend sein könnte, sollten Sie beachten, dass die letzten Wochenkerzen meist obere Schatten aufwieisen. Das bedeutet, dass Aufwärtsimpulsen innerhalb der jeweiligen Wochen von Verkäuferseite her schnell entgegengewirkt wurde – nicht gerade ein Zeichen von Stärke.

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Im Wochenchart sind Anzeichen von Schwäche zu beobachten. Quelle: xStation 5

Im Tageschart sehen wir einen starken Aufwärtstrendkanal mit Kursbewegungen, die aktuell die untere Grenze testen. Allerdings gibt es viele Zahlen, auf die man achten sollte. Erstens hat die gesamte Expansion das 61,8% Fibo-Retracement des riesigen Bärenmarktes erreicht, der bis Anfang 2017 anhielt. Zweitens hat der mehr als ein Jahr alte Bullenmarkt das 112%-Level einer ähnlichen Bewegung erreicht, ausgehend von 2012/13. Beide Werte liegen oberhalb der 1,25-Marke und markieren eine mögliche Umkehrung. Bei einem Durchbruch der unteren Grenze des Trendkanals könnte möglicherweise ein Test der 1,20 bevorstehen.

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Der EURUSD testet die untere Grenze des Aufwärtstrendkanals. Quelle: xStation 5

3,0% ist die magische Zahl

Wir haben außerdem einige starke Hinweise vom US-Arbeitsmarkt bekommen: Der ADP-Bericht zeigte einen weiteren gesunden Anstieg der privaten Beschäftigung (241 Tsd. nach 246 Tsd. im März, beide Veröffentlichung fielen höher als erwartet aus). Der ISM-Index zum Dienstleistungssektor, bei dem der Konsens bei der Headline nur knapp verfehlt wurde, zeigte eine erhöhte Einstellungsquote auf (der Wert stieg von 55,0 auf 56,6 Punkte). Der Fokus liegt jedoch auf dem Lohnwachstum, wo wir die 3,0%-Marke seit Anfang 2009 nicht gesehen haben. Der Januar-Wert lag nahe der 2,9% (revidiert auf 2,8% im letzten Monat) und im Februar gab es einen Rückgang auf 2,6%, teilweise aufgrund einer hohen Basis des letzten Jahres. Könnten die 3,0% erreicht und die Spekulationen über vier Zinserhöhungen in diesem Jahr wiederbelebt werden? Unsere Antwort lautet: Ja, aber nicht jetzt. Die Markterwartungen liegen bei 2,7% und das sollte auch leicht erreicht werden. Der Basiseffekt verbesserte sich um fast 0,2 Prozentpunkte, was einem Wert von 2,7/2,8% entsprechen würde. Der Basiseffekt wird sich den ganzen Sommer hindurch leicht verbessern. Wenn wir also einen kleinen Anstieg des Lohndrucks sehen, ist im zweiten Quartal ein Wert von 3,0% möglich. Der Bericht wird am kommenden Freitag um 14.30 Uhr veröffentlicht.

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Zur Förderung der Inflationserholung ist ein höheres Lohnwachstum erforderlich. Quelle: Macrobond, XTB Research

 

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Apr 05, 2018 Keine Kommentare

Europäische Aktienmärkte auf Erholungskurs

Analysen

Zusammenfassung:

  • Asiatische und europäische Aktien profitieren von der starken Wall Street-Sitzung
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) durchbricht den Widerstand bei 12.150 Punkten
  • BaFin äußert sich kritisch gegenüber angeblicher Fusionspläne zweier deutscher Großbanken

Trotz der Verluste an der Wall Street zu Beginn der gestrigen Sitzung gelang es den wichtigsten Indizes den Handelstag in der Gewinnzone zu schließen. Diese Entwicklung kann als optimistische Reaktionen auf ein mögliches Handelsabkommen zwischen China und den USA angesehen werden. Im Gegenzug stiegen am Donnerstag die Aktien in Japan und Australien, wobei der Nikkei (JAP225) mit 1,53% besser abschnitt als seine Pendants aus der Region. Die chinesischen Aktienmärkte blieben heute feiertagsbedingt geschlossen.

Da sich die Stimmung in Asien und den USA verbesserte, eröffneten die wichtigsten europäische Indizes heute mit einem bullischen Gap. Alle 19 Branchen aus dem STOXX Europe 600 verbuchten im frühen Handel Gewinne, wobei die Minen- und Technologieaktien die größten Gewinner sind. Deutschland wurde von anderen EU-Ländern für den Nord Stream 2-Deal mit Russland stark kritisiert. Am Dienstag hatte US-Präsident Donald Trump seinem Unmut über die Energiebeziehungen von Europas größter Volkswirtschaft mit Russland Luft gemacht. Er sagte, es sei nicht richtig, dass Deutschland nicht seinem “fairen Anteil” für die NATO nachkommt, sondern Mrd. von Dollar an das Land Wladimir Putins zahlt. Als Reaktion darauf erklärten Politiker der deutschen Regierungskoalition, dass es sich um eine “Fake News” handele und dass Trump “Äpfel mit Birnen vergleiche”. Außerdem sagten sie, dass es ein Versuch sei die US-Exporte von Flüssigerdgas aus der Schieferproduktion zu fördern. Deutschland gilt aufgrund seines Handelsüberschusses gegenüber den USA als eines der Hauptziele von Donald Trump. Nach der ersten Handelsstunde notierte der DAX® (DE30) 1,8% höher, der französische CAC 40 (FRA40) 1,7%, während der britische FTSE 100 (UK100) mit einem Anstieg von 1,2% etwas hinterherhinkt.

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Der DE30 hat im heutigen frühen Handel das Widerstandsniveau bei 12.150 Punkten durchbrochen. Quelle: xStation 5

Dem deutschen Leitindex gelang es im frühen Handel das Widerstandsniveau bei 12.150 Punkten zu überwinden. Kurzfristig könnte dies ein wichtiger Wendepunkt für den DAX® sein, da er möglicherweise aus der jüngsten Konsolidierung ausgebrochen ist. Falls das bullische Momentum während der heutigen Sitzung anhalten sollte, wäre auch ein Angriff der 12.355 Punkte-Marke möglich. Das Schließen der heutigen Tageskerze in der Nähe dieses Bereichs könnte Bullen eine gute Position vor der Double-Top-Formation von Mitte März bei 12.460 Punkten verschaffen. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass der Index gestern im 4-Stundenchart den 33er EMA durchbrochen hat, so dass wir nun möglicherweise in eine Phase stabilerer Aufwärtsbewegungen eingetreten sind. Solange der DE30 jedoch die 12.600 Punkte nicht nachhaltig überwinden kann, sollten Anleger in naher Zukunft eine Umkehrung in Richtung der langfristigen Unterstützungszone erst einmal nicht ausschließen.

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Alle DAX®-Werte verbuchen heute Morgen Kursanstiege. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Ein neues Kapitel, und wahrscheinlich das letzte, hat in der Geschichte des Volkswagen-Prevent-Konflikts gerade erst begonnen. Erinnern wir uns daran, dass der Konflikt letzten Sommer begann, als einige der Prevent-Tochtergesellschaften die Zulieferung von Teilen an Volkswagen (VOW.DE) einstellten. Laut dem Handelsblatt hat Volkswagen nun beschlossen, alle Verträge mit Prevent zu kündigen. Dieser Ausstieg soll den Automobilhersteller über 200 Mio. Euro kosten. Als Reaktion darauf drohte Prevent mit rechtlichen Schritten gegen die Aufhebung dieser Verträge. Nach der ersten Handelsstunde wird die Volkswagen-Aktie 1,5% höher gehandelt.

Auf die jüngsten Spekulationen über eine mögliche Fusion zweier deutscher Großbanken hat nun auch die BaFin reagiert. Raimund Röseler, der Exekutivdirektor der Aufsichtsbehörde, brachte in einem Interview zum Ausdruck, dass eine mögliche Fusion der Deutschen Bank (DBK.DE) und der Commerzbank (CBK.DE) kein Heilmittel für die sinkenden Erträge darstellt. Er fügte außerdem hinzu, dass die einzige sichere Entwicklung dieser Fusion die Entstehung einer Institution wäre, die “too big too fail” (systemrelevant) ist. Des Weiteren sollte es Banken nicht erlaubt sein, eine Größe anzunehmen, die das Finanzsystem des Landes in Gefahr bringen könnte, zumindest beim Fall einer Pleite. Nach der ersten Handelsstunde ist die Aktie der Commerzbank um 3,7% und die der Deutsche Bank über 2,5% gestiegen.

 

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by Apr 05, 2018 Keine Kommentare

DAX® baut Verluste aus, China plant Zölle auf US-Waren

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Aktienmärkte eröffnen mit moderaten Verlusten, nach Enthüllungen aus China kommt es zu weiteren Rückgängen
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) gerät am Morgen unter Druck, Chart deutet auf einen Durchbruch der kurzfristigen Unterstützung hin
  • Lufthansa (LHA.DE) belastet den deutschen Aktienmarkt

Trotz anständiger Gewinne an der Wall Street konnte sich die Stimmung an den asiatischen Märkten nicht verbessern. Lediglich der japanische Nikkei schloss den Handelstag mit einem kleinen Gewinn von 0,13%. Auf den ersten Blick besteht kein Zweifel daran, dass der Handelskrieg zwischen den USA und China über Nacht eine wichtige Rolle spielte, da der chinesische Hang Seng um 2,3% nachgab. Darüber hinaus wird China laut CCTV gegen 106 US-Produkte Zölle erheben, einschließlich Sojabohnen (25% Zoll). Chinesische Zölle sollen auf US-Waren im Wert von 50 Mrd. Dollar angewandt werden und sich auf landwirtschaftliche Produkte wie Weizen, Mais, Baumwolle oder Tabak sowie amerikanische Autos und Chemikalien konzentrieren. Die europäischen Aktienmärkte gerieten zu Beginn des Handelstages unter Druck, wobei der DAX® erneut der schlechteste Index ist. Nach der Ankündigung aus China haben die europäischen Aktien ihre Kursrückgänge fortgesetzt und der DAX® notiert derzeit deutlich unter einer wichtigen kurzfristigen Unterstützung.

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Der DE30 verbucht weitere Kursrückgänge. Grund hierfür sind die Enthüllungen, dass China Zölle auf US-Waren im Wert von 50 Mrd. Dollar einführen könnte. Quelle: xStation 5

Der deutsche Leitindex baut nach den neuen Nachrichten aus China seine Verluste weiter aus, was darauf hindeutet, dass das Thema Handelskrieg noch lange nicht beendet ist. Aus charttechnischer Perspektive muss die Tageskerze die Anleger jedoch erst überzeugen, da dies der größte Einbruch seit Mitte März ist. Der DE30 nähert sich außerdem einer besonders entscheidenden Unterstützungszone. Sollte es hier zu einem Durchbruch kommen, würde diese  den Weg für eine weitere Abwärtsbewegung ebnen. Zum Zeitpunkt des Schreibens gibt der deutsche Aktienmarkt um 1,2% nach und die S&P 500-Futures fallen einige Stunden vor der Eröffnung um 1,1%.

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Bei Betrachtung der einzelnen DAX®-Werte ist zu erkennen, dass die Lufthansa (LHA.DE) am stärksten auf dem deutschen Aktienmarkt lastet. Quelle: Bloomberg

Beginnen wir mit einer kurzen Momentaufnahme der aktuellen Entwicklung an den europäischen Aktienmärkten: Der DAX® verliert 1,2% an Wert, der italienische FTSE MIB (ITA40) 0,8% und der Euro Stoxx 50 (EU50) 0,7%. Der britische FTSE 100 (UK100) und der französische CAC 40 (FRA40) geben jeweils um 0,4% nach. Es sieht so aus, als würde das Thema Handelskrieg das Verhalten der Anleger im Laufe des Tages lenken.

Unternehmensnachrichten

Die Lufthansa-Aktie (LHA.DE) ist heute Vormittag der größte Verlierer unter den DAX®-Werten. Diese Entwicklung könnte auf den gestern veröffentlichten Bericht des Unternehmens zurückgeführt werden. Die Fluggesellschaft wird die Preise für einige Plätze in der Economy Class auf 70 Strecken in ganz Europa um 20 Euro senken. Allerdings nur für Kunden, die Tickets direkt von der Firma kaufen. Der Rabatt gilt für Strecken ab Frankfurt, München, Zürich und Wien.

 

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by Apr 04, 2018 Keine Kommentare

Die drei stärksten Märkte seit Anfang diesen Jahres

Analysen

Zusammenfassung:

  • Wir sehen uns die Spitzenmärkte aus den Bereichen Indizes, Devisen und Rohstoffe an
  • BraComp weist entgegen der Erwartungen bereits eine zweistellige Rendite auf, gestützt durch Rohstoffaktien
  • Der mexikanische Peso profitiert vom schwachen Dollar, da die NAFTA-Hoffnungen sich verbessern
  • ​​​​​​​Kakao hat in diesem Jahr eine atemberaubende Rallye erlebt, da sich die Produktionsperspektiven verschlechtern

Aktienindizes: BraComp (+11,4% in diesem Jahr)

Die meisten Aktienindizes hatten bisher ein schwieriges Jahr, aber nicht in Brasilien. Der BraComp verbuchte seit Anfang des Jahres eine beeindruckende Rallye von 11,4% und der Februar-Schock an den weltweiten Aktienmärkten entsprach hier nur einem kurzen Rückschlag. Des Weiteren ist es eine Fortsetzung eines riesigen Bullenmarktes, der seit Anfang 2016 zu beobachten ist. Der Index hat sich in den letzten zwei Jahren mehr als verdoppelt. Doch woher kamen diese Gewinne?

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Der BraComp hat dieses Jahr seine massive Rally fortgesetzt. Quelle: xStation 5

Erstens gelang es Brasilien, sich von einer tiefen Rezession und einem politischen Durcheinander, das es zwischen 2014 und 2016 plagte, zu erholen. Gleichzeitig konnte eine hohe Inflation abgewehrt werden. Dies ist eine bemerkenswerte Veränderung, die das Vertrauen der Anleger wiederhergestellt hat. Zweitens erholte sich China, der wichtigste Exportmarkt des Landes, von der Yuan-Krise, die sich 2015 negativ auf Brasilien ausgewirkt hatte. Schließlich machen Rohstoffaktien mehr als 25% der Indexkapitalisierung aus, sodass ein Anstieg der Öl- und Eisenerzpreise viel mit der Index-Rallye zu tun hat. Die Frage ist, kann diese Rally in Zukunft fortgesetzt werden? Anleger müssen hohe Bewertungen gegen das Risiko einer Verlangsamung in China abwägen, welches in Brasilien direkt und indirekt spürbar ist. Bedenken Sie auch, dass das Wachstum niedrig bleibt und Brasilien gegen mögliche Risikofaktoren anfällig ist. Technisch liegt der Index gut innerhalb des Aufwärtstrendkanals mit einer unteren Grenze, die derzeit unter 80.000 Punkten notiert.

Devisen: Mexikanischer Peso (+5,6% in diesem Jahr)

Der mexikanische Peso sah Mitte 2017 wie ein großer Gewinner aus, da sich die Sorgen über die Auswirkungen der Präsidentschaft Trumps auf die Wirtschaftsbeziehungen mit Mexiko als übertrieben herausstellten. Der USDMXN verzeichnete jedoch gegen Ende des Jahres 2017 eine deutliche Aufwärtskorrektur, und die diesjährigen Gewinne (5,6% handelsgewichtet und 6,6% gegenüber dem US-Dollar) können angesichts des sich allgemein abschwächenden US-Dollars als fortgesetzte Erholung der Aufwertung gesehen werden. Die Anleger sehen die Hoffnung, dass die NAFTA-Gespräche ein positives Ende haben könnten, was auch der mexikanischen Währung geholfen hat. Die wichtigste Unterstützungszone beim USDMXN ist bei knapp 17,25 zu sehen.

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Der USDMXN hat sich in diesem Jahr bisher hauptsächlich nach Süden bewegt. Quelle: xStation 5

Rohstoffe: Kakao (+38% in diesem Jahr)

Kakao ist der unbestrittene Spitzenreiter, da sich die Preise von einem starken Einbruch im Jahr 2016 und einer Konsolidierung im Jahr 2017 erholt haben. Erinnern wir uns daran, dass die Kakaopreise zwischen 2.700 und 3.400 USD lagen, bevor ein großer Überschuss die Preise unter 1.800 USD drückte. Ein massiver Rückgang der spekulativen Positionierung trug jedoch zur Erholung der Preise bei, da die Anleger gezwungen waren ihre Short-Trades angesichts schwächerer Produktionsaussichten in diesem Jahr zu liquidieren. Die Kakaopreise nähern sich immer mehr der 2.700-Dollar-Marke an und Anleger sollten bedenken, dass die spekulative Positionierung inzwischen wieder im positiven Bereich liegt.

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Die Kakaopreise haben angesichts schwacher Produktionsperspektiven eine massive Rallye verzeichnet. Quelle: xStation 5​​​​​​​

 

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

Haftungsausschluss:

Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Mrz 29, 2018 Keine Kommentare

EURUSD und S&P 500 vor dem FOMC-Treffen

Analysen

Zusammenfassung:

  • Es wird erwartet, dass die Fed am Mittwoch die Zinsen erhöht und einen hawkischeren geldpolitischen Kurs einschlägt
  • Trader werden beim Sitzungsprotokoll und dem Dot-Plot nach Änderungen suchen
  • Zinsentscheid und Dokumente werden am Mittwoch um 19:00 Uhr veröffentlicht, die Pressekonferenz beginnt 30 Minuten später

Das FOMC-Treffen ist in dieser Woche das mit Abstand am meisten erwartete Marktereignis. Händler halten nicht nur nach der ersten Zinserhöhung in diesem Jahr Ausschau, sondern auch nach zusätzlichen Hinweisen. Da diese für eine erhöhte Volatilität an den Märkten sorgen könnten, werden wir in dieser Analyse einen Blick auf mögliche Auswirkungen werfen. Außerdem präsentieren wir Ihnen die aktuelle Situation des EURUSD und des S&P 500 (US500), jeweils im Tageschart.

Was ist von der Fed zu erwarten?

Das FOMC-Treffen enthält einige wichtige Punkte: Zinsentscheid, Sitzungsprotokoll, Wirtschaftsprognosen, Dot-Plot und anschließende Pressekonferenz. Der Entscheid scheint offensichtlich zu sein: Die Fed wird die Zinsen um 25 Basispunkte erhöhen. Alles andere wäre ein Schock. Die Händler wollen jedoch wissen, ob die Fed bereit ist das Tempo der geldpolitischen Straffung gegenüber der Kommunikation vom Dezember zu erhöhen (drei Erhöhungen für dieses Jahr). Interessanterweise erwarten die von Bloomberg befragten Analysten für 2018 bereits vier Zinserhöhungen. Allerdings gehen viele von ihnen davon aus, dass die Fed im März sich davor scheuen wird, dies zu kommunizieren. Es gibt drei Möglichkeiten, dies zu tun:

  • Sitzungsprotokoll: Das Sitzungsprotokoll könnte darauf hindeuten, dass sich das Risiko für den Ausblick positiv geändert hat (vom ausgewogenen Zustand im Dezember). Dies halten wir jedoch für relativ unwahrscheinlich.
  • Dot-Plot: das Diagramm, das auf die zukünftigen Zinsentwicklung der FOMC-Mitglieder hindeutet, könnte in diesem Jahr auf vier Zinserhöhungen hinweisen. Auch dies scheint unwahrscheinlich. Beachten Sie, dass bereits der Dot-Plot vom Dezember eine Unterstützung für drei Erhöhungen in diesem Jahr etwas schwach war (6 Punkte unten und nur 4 oben). Eine Verschiebung auf durchschnittlich vier Erhöhungen würde daher eine große Veränderung der Ansichten erfordern. Eine Änderung der langfristigen Erwartungen ist wahrscheinlicher, hier lag der Durchschnitt bei 2,75%. Es scheint, dass eine Bewegung auf 3% angesichts der starken Wirtschaft und fiskalischen Impulse natürlich wäre. Ein Anstieg auf 3,25% könnte bereits erhebliche Marktfolgen haben.

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Eine deutliche Veränderung der langfristigen Zinserwartungen ist bei der Fed wahrscheinlicher, als bei den Prognosen für 2018. Quelle: federalreserve.gov, XTB Research

  • Anschließende Pressekonferenz: Jerome Powell könnte vorschlagen, dass die Fed eine schnellere Zinserhöhung vornimmt als die Märkte bislang erwartet hatten. Wir würden das als wahrscheinlich erachten, zumindest wenn er Mark Carney wäre. Ist er aber nicht. Powell hat während seiner Aussagen vor dem Kongress im Februar nicht zu viel erzählt und es gibt nur wenige Gründe, warum er jetzt die Märkte erschüttern sollte.

Wie werden die Märkte reagieren?

Je hawkischer die Fed wird, desto besser für den US-Dollar und desto schlechter für die Aktienmärkte. Gegenwärtig sieht der Konsens eine geringfügig hawkischere Anpassung (kleine Dot-Plot-Änderungen plus ein etwas positiveres Sitzungsprotokoll) vor, so dass keine Änderungen tatsächlich als dovish einzuschätzen wären.

EURUSD

Das Währungspaar scheint um die 1,21-1,2150 starke Unterstützung zu haben. Solange diese Niveaus gehalten werden können, ist der Aufwärtstrend weiterhin intakt. Beachten Sie, dass dieser Unterstützungsbereich trotz der negativen Auswirkungen der Double-Top-Formation nicht durchbrochen wurde. Verkäufer benötigen daher starke Karten, um diesen Hindernis am Mittwoch zu überwinden.

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Der EURUSD hat im Bereich 1,21-1,2150 starke Unterstützung. Quelle: xStation 5

US500

Nach dem Erreichen des 78,6% Fibo-Retracements im Februar rutschte der US500 deutlich tiefer. Beachten Sie, dass das Volumen vor allem bei den roten Kerzen hoch ist, was darauf hindeutet, dass die Bären noch nicht aufgegeben haben. Die nächste Unterstützung kann bei knapp 2.650 Punkten gefunden werden.

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Nach einem Abpraller vom 78,6% Fibo-Retracement bleiben die Bären beim US500 weiter im Spiel. Quelle: xStation 5

 

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Mrz 20, 2018 Keine Kommentare

DAX® versucht Verluste auszugleichen, Trump verdirbt Stimmung in Europa

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Aktienmärkte versuchen nach dem trostlosen Handelstag an der Wall Street ihre gestrigen Verluste wieder auszugleichen
  • ZEW-Konjunkturerwartungen brechen im März ein, Trumps-Einfuhrzölle lasten auf der Stahl- und Autoindustrie
  • Lufthansa (LHA.DE) gewinnt 1% nach Aufstufung durch AlphaValue

Die weitverbreiteten Kursrückgänge, die gestern an der Wall Street zu beobachten waren, führten zu einem breiteren Abverkauf in Asien und erschwerten die Erholung in Europa. Nach ein paar Handelsstunden haben die europäischen Indizes Schwierigkeiten die gestrigen Verluste auszugleichen. Zum Zeitpunkt des Schreibens verbuchte der ungarische Index (HUNComp in der xStation 5) die größten Gewinne. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass der Index am Montag um 3% gefallen ist. Im Gegenzug scheint der DAX® (DE30) trotz des Ausbruchs seiner kurzfristigen Aufwärtstrendlinie aus technischer Sicht immer noch interessant zu sein. Bevor wir uns den Einbruch des deutschen Aktienmarktes genauer ansehen, werfen wir einen Blick auf den 4-Stunden-Chart.

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Technisch gesehen könnte die Bullish-Engulfing-Kerzenformation, die am Ende des gestrigen Handelstages ausgebildet wurde, den DAX®-Bullen Hoffnung machen. Wenn sie jedoch versuchen wollen die 12.460 Punkte erneut zu testen, müssen sie vor dem heutigen Schluss über die Aufwärtstrendlinie klettern. Sollte dies nicht gelingen, wäre ein Rückgang auf 11.800 Punkte nicht auszuschließen. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf die Einzeltitel des deutschen Leitindex fällt auf, dass Henkel (HEN.DE) an die starken Kursrückgänge vom Montag anknüpft. Auf der anderen Seite führt Covestro (1COV.DE) die Gewinne an, da die Aktie von der Citibank von “Verkaufen” auf “Neutral” aufgestuft wurde.

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Henkel verliert den zweiten Handelstag in Folge an Wert, Covestro versucht dem entgegenzuwirken. Quelle: Bloomberg

Die Daten in Europa sind heute ziemlich weich. Die einzige Veröffentlichung, die heute von Bedeutung ist, sind die ZEW-Konjunkturerwartungen. Die von Bloomberg befragten Ökonomen deuteten auf 13 Punkte hin, allerdings konnte selbst die bereits niedrigere Prognose nicht erreicht werden. Im März rutschte der Wert somit gegenüber dem Vormonat von 17,8 auf 5,11 Punkte ab. Worauf kann diese Verlangsamung zurückgeführt werden? Trump könnte hier zum größten Schuldigen für den starken Rückgang erklärt werden, da Trumps-Einfuhrzölle auf der Stahl- und Autoindustrie lasten.

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Die von Donald Trump verhängten Einfuhrzölle setzten die europäischen Stahl- und Automobilhersteller unter Druck. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Lufthansa (LHA.DE) gewinnt nach einer Aufstufung durch AlphaValue 1% an Wert, da die Aktie von “Reduce” auf “Add” angehoben wurde. Gestern hatte die Firma 13 “Kaufen”, 10 “Halten” und 4 “Verkaufen”.

 

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Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

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by Mrz 20, 2018 Keine Kommentare

DAX®: Schwache Eröffnung, Henkel größter Verlierer

Analysen

Zusammenfassung:

  • Schlechte Stimmung an den europäischen Aktienmärkten trotz ruhiger Sitzung in Asien
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) prallt nach der Ausbildung einer Double-Top-Formation an lokalem Widerstand ab
  • Henkel (HEN.DE) fällt um 5%, da das Unternehmen bei den Umsätzen vor einem “langsamen Start” warnt

Trotz einer milden Sitzung in Asien haben europäische Investoren beschlossen einen Teil ihrer Aktien zu verkaufen, da die wichtigsten Indizes im frühen Handel an Wert verloren. Wenn man sich die Aktienmärkte anschaut fällt auf, dass der deutsche und der italienische Index zu den größten Verlierern gehören und bisher jeweils über 1% gefallen sind. Aus technischer Sicht könnte der DAX® seine Verluste jedoch abbauen, da sich der Kurs einer kurzfristigen Aufwärtstrendlinie nähert, die als Unterstützung für die Käufer dienen könnte. Auf der anderen Seite war der DE30 nicht in der Lage das lokale Hoch bei 12.460 Punkten zu durchbrechen. Diesen Widerstand müssen die Bullen erst einmal überwinden, bevor es zu weiteren stärkeren Aufwärtstrendbewegungen kommen kann.

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Nach dem gescheiterten Ausbruchsversuch des DE30 bei 12.460 Punkten konnte ein weiterer Kursrückgang jedoch durch eine Aufwärtstrendlinie gestoppt werden. Quelle: xStation 5

Die charttechnische Sicht ist recht ambivalent, da sich der Kurs nach der Ausbildung einer Double-Top-Formation immer noch oberhalb der Aufwärtstrendlinie befindet. Daher könnte man erwarten, dass der Index wieder steigen wird. Allerdings hängt dies stark von der Performance bestimmter Aktien ab, wie beispielsweise Henkel, die den Index heute am meisten belastet. Das Chemieunternehmen teilte mit, dass es einen “langsamen Start” ins Jahr 2018 hatte und in zwei der drei Hauptgeschäftsbereiche (Wäscherei/Reinigungsmittel und Schönheitspflege) die Umsätze zurückgingen. Hauptverantwortlich für die enttäuschenden Verkaufszahlen ist der Wechsel zu einem neuen nordamerikanischen Logistikanbieter. Hans van Bylen, CEO des Konzerns, sagte: “Wir sind mit dieser Entwicklung nicht zufrieden und wir sind entschlossen, unser profitables Wachstum fortzusetzen”.

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Nach der Bekanntgabe lastet die Henkel-Aktie auf dem DAX®. Quelle: Bloomberg

Das Unternehmen wollte den Anlegern versichern, dass das Logistikproblem gelöst wird. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass dies bis Ende Juni passiert. Nach der Ankündigung kamen einige Antworten von Aktienanalysten auf und einige stellten in Frage, ob der offizielle Bericht tatsächlich benötigt wurde. Analysten gehen derzeit davon aus, dass Henkel den operativen Gewinn um 6% auf 874 Mio. EUR steigern wird. Darüber hinaus bestätigte das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr mit einem Umsatzwachstum von 2-4%, einer Betriebsgewinnmarge von 17,5% sowie einem Anstieg des bereinigten Gewinns je Aktie zwischen 5% und 8%.

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Trotz eines steigende Gewinns je Aktie sah sich Henkel einigen Hindernissen gegenüber, um gleichzeitig steigende Umsätze zu erzielen. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Neben Henkel verzeichnet auch Linde (LIN.DE) zum Zeitpunkt des Schreibens einen deutlichen Kursrückgang von fast 2,5%. Die Entwicklung ist vor allem auf einen Bericht der Citi zurückzuführen, da die Bank wieder eine neutrale Bewertung einnimmt.

Im Gegenzug kann die Münchener Rückversicherung (MUV2.DE) dem breiten Abverkauf standhalten. Grund hierfür ist eine Aufstufung von JP Morgan auf “Overweight” nach der Veröffentlichung des Ergebnisberichts letzte Woche. Leider lieferte die Bank kein spezifisches Kursziel.

 

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PwC kündigt Blockchain-Prüfungsdienst an

Analysen

Zusammenfassung:

  • Bitcoin klettert über 8.000 $, Mark Carney von der BoE half virtuellen Währungen
  • PricewaterhouseCoopers kündigt seinen neuen Blockchain-Prüfungsdienst an
  • Der Senat von Wyoming (USA) wird Kryptowährungen von der Vermögenssteuer befreien

Der gesamte Krypto-Markt hatte ein recht turbulentes Wochenende, da Händler und andere Krypto-Experten auf den heutigen G20-Gipfel in Argentinien warten. Erinnern wir uns daran, dass es einige Enthüllungen gab, dass der Gipfel ein wichtiges Ereignis für Kryptowährungen sein könnte. Zurückzuführen ist dies auf die Erwartungen der Mitglieder über die Umsetzung eines gemeinsamen Regelwerks zu sprechen, welches weltweit Anwendung finden soll. Bevor wir erste Bemerkungen aus Argentinien erhalten, lohnt es sich einen Blick auf einige Kommentare von Mark Carney von der Bank of England zu werfen. Dieser sagte, dass digitale Währungen keine Risiken für die Finanzstabilität darstellen. Er fügte ebenfalls hinzu, dass ihr kombinierter globaler Marktwert sogar bei ihrem Höhepunkt weniger als 1% des globalen Bruttoinlandsprodukts ausmachte und daher weniger als Bedrohung zu sehen ist. Für den Vergleich entsprach zur globalen Finanzkrise vor einem Jahrzehnt der Nominalwert der Credit Default Swaps 100% des globalen BIPs.

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Bitcoin schaffte es eine wichtige Unterstützungszone bei knapp 7.650 $ zu verteidigen. Daher sollte ein Anstieg in Richtung des nächsten übergeordneten Widerstands bei 9.350 $ nicht ausgeschlossen werden. Quelle: xStation 5

PricewaterhouseCoopers macht eine große Ankündigung in Bezug auf Blockchain

PwC hat einen Blockchain-Prüfungsdienst angekündigt, der Menschen dazu ermutigen soll, die neue Technologie zu nutzen. Was ist unter der Dienstleistung zu verstehen? Die Dienstleistung ermöglicht es Unternehmen, eine externe Überprüfung anzubieten, um ihnen zu zeigen, wie sie die noch neue Technologie nutzen können und wie sie diese effizient umsetzen können. Das Unternehmen ist sich jedoch einiger Hürden bewusst, die es zu bewältigen gilt, einschließlich Rechts- und Compliance-Bedenken in Unternehmen und Organisationen, Fragen der Unternehmenskontrolle sowie des Risikomanagements. PwC sagte, dass am letzten Freitag zwei Kunden, eine große Börse und ein digitaler Wallet-Anbieter, die neue Dienstleistung in Anspruch genommen haben.

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Litecoin prallt an der unteren Grenze des Abwärtstrendkanals ab, daher könnte es zu einer weiteren Aufwärtsbewegung in Richtung 175 $ kommen. Bei einem Durchbruch diese Niveaus könnten wir auch wieder deutlich stärkere Kursanstiege sehen. Quelle: xStation 5

Wyoming wird der neunte US-Staat ohne Steuern auf Kryptowährungen

Der Senat von Wyoming verabschiedete einen Gesetzentwurf, der digitale Währungen von der Vermögenssteuer im diesem Staat befreit. Tyler Lindholm, Abgeordneter des Repräsentantenhaus aus Wyoming, erklärte, dass es beim Bitcoin-Mining keine Grundsteuer, Einkommenssteuer und Körperschaftssteuer mehr gibt. Der Staat gesellt sich somit zu den neun US-Bundesstaaten ohne Einkommenssteuer. Lindhold fügte hinzu, dass der Staat viel überschüssige Elektrizität hat, den größten Teil seiner gesamten Produktionskapazität exportiert und die Implementierung des neuen Gesetzesentwurf soll Bitcoin-Miner dazu verleiten, dorthin zu ziehen.

 

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DAX® tritt auf der Stelle, EWU-Inflation unerwartet nach unten korrigiert

Analysen

Zusammenfassung:

  • Nach einem kräftigen Abpraller in der vergangenen Woche dürfte der deutsche Leitindex die aktuelle Woche ohne besondere Veränderungen beenden
  • Der Inflationswert der Eurozone für Februar wurde unerwarteterweise aufgrund niedrigerer Nahrungsmittelpreise nach unten korrigiert
  • Lufthansa (LHA.DE auf xStation5) ist im DAX®-Vergleich der größte Gewinner

Die großen europäischen Indizes haben den Handelstag nicht weit von ihren gestrigen Schlusskursen begonnen, obwohl die jüngsten Enthüllungen auf einen weiteren bevorstehenden Personalwechsel im Weißen Haus hindeuten. Aus charttechnischer Perspektive scheint sich beim deutschen Leitindex nicht viel zu ändern, da er immer noch innerhalb einer Konsolidierung gefangen bleibt. Bei einem Blick auf den DE30-Wochenchart fällt auf, dass der Kurs genau in der Mitte dieser Handelsspanne notiert. Daher ist es unwahrscheinlich, dass sich daran in absehbarer Zeit etwas ändert.

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Im Wochenchart sieht es aus, als würde sich diese Woche beim DE30 nicht viel ändern, da sich der Kurs immer noch unter einer langfristigen Trendlinie befindet. Quelle: xStation 5

Abgesehen von irgendwelchen überraschenden Ereignissen wird der DE30 wahrscheinlich die Woche in der Nähe des Schlusskurses der letzten Wochen beenden, da die Bereiche für einen größeren Ausbruch nach oben als auch nach unten noch weit entfernt sind. Eine relevante Widerstandszone könnte bei knapp 12.900 Punkten gefunden werden und es ist anzunehmen, dass es die Bullen schwer haben werden diese zu durchbrechen. In diesem Kontext ist auch die Aufwärtstrendlinie zu erwähnen, die hier einen weiteren Anstieg begrenzen könnte und es den Bullen umso schwerer macht. Solange wir uns also unter der 12.900 Punkte-Marke befinden, haben Verkäufer womöglich weiterhin einen Vorteil. Auf der anderen Seite würde eine Bewegung unterhalb der 11.800 Punkte den Weg für stärkere Kursrückgänge ebnen, die mit höheren Kreditkosten in Verbindung stehen würden, da erwartet wird, dass die Europäische Zentralbank ihre monetären Stimulierungsmaßnahmen bereits im nächsten Jahr auflösen wird.

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Lufthansa (LHA.DE) ist nach zwei Handelsstunden der größte Gewinner unter den DAX®-Werten. Quelle: Bloomberg

Bei einem Blick auf den makroökonomischen Kalender für Freitag sind nicht viele relevante Veröffentlichung zu erkennen. Die endgültigen Inflationsdaten aus der Eurozone, die kürzlich veröffentlicht wurden, wurden überraschenderweise nach unten korrigiert. Eurostat zufolge ist der Verbraucherpreisindex im Februar nur auf 1,1% gestiegen, im Vormonat lag dieser noch bei 1,3% und bei der vorläufigen Veröffentlichung bei 1,2%. Der Hauptgrund waren niedrigere Nahrungsmittelpreise. Der zugrunde liegende Trend blieb jedoch unverändert bei 1%, was darauf hindeutet, dass die Bemühungen der EZB im Laufe der kommenden Monate Früchte tragen könnten. Was mehr Aufmerksamkeit verdient ist die Tatsache, dass der durchschnittliche VPI-Wert 1,22% betrug (nach den Daten für zwei Monate) und auf das glanzlose Tempo des Preisanstiegs im Vergleich zu den jüngsten makroökonomischen Prognosen der EZB-Mitarbeiter hindeutet. Diese rechnen im ersten Quartal mit einem Anstieg auf 1,3%. Sollte sich die Prognose bewahrheiten, müssten die Inflationsdaten im März die 1,4% übersteigen (ohne Rundung).

Unternehmensnachrichten

Lufthansa (LHA.DE) gewinnt nach zwei Handelsstunden 1,5% an Wert, da das Unternehmen von der LBBW von “Verkaufen” auf “Kaufen” hochgestuft wurde. Das neue Kursziel wurde ebenfalls von 25 EUR auf 28 EUR angehoben. Das Unternehmen hatte vor der heutigen Sitzung 12 “Kaufen”, 10 “Halten” und 5 “Verkaufen”-Empfehlungen.

 

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Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Mrz 16, 2018 Keine Kommentare

Kryptos beruhigen sich, CBOE plant mehr Krypto-Derivate

Analysen

Zusammenfassung:

  • Die großen digitalen Währungen scheinen sich von Kursrückgängen nach der Google-Geschichte zu erholen
  • CBOE plant Derivatekontrakte auf andere Kryptowährungen
  • Krypto-Börse aus Großbritannien gibt Einstieg in Bitcoin-Future-Markt bekannt

Bei einem Blick auf den Krypto-Markt fällt auf, dass sich die meisten von ihnen nach den turbulenten Stunden nach der Google-Story wieder beruhigen konnten. Die Ankündigung eines Verbots von Krypto-Anzeigen, welches im Juni in Kraft treten soll, hatte für stärkere Kursrückgänge gesorgt. Litecoin fiel unter eine entscheidende Unterstützung, die für Bullen nun als Widerstand fungiert. Trader sollten daher vorsichtig bleiben, zumindest solange sich der Kurs wieder oberhalb der 175 $ stabilisiert.

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Litecoin ist unter eine wichtige Unterstützungszone gerutscht. Käufer könnten sich daher schwer tun den Kurs wieder über dieses Hindernis und somit in Richtung der oberen Grenze des Abwärtstrendkanals zu bringen. Auf der anderen Seite würde ein Durchbruch der unteren Grenze dieses Trendkanals den Weg für weitere Verluste ebnen. Quelle: xStation 5

Als die CBOE ihre Bitcoin-Futures einführte, war der Hype um Kryptowährungen außergewöhnlich hoch. Nach ein paar Monaten plant die selbe Börse Berichten zufolge nun ihr Krypto-Angebot zu erweitern. Laut CBOE-Präsident Chris Concannon “ist die Vision, einen Krypto-Komplex zu schaffen”. Allerdings gab er keine weiteren Details bezüglich der Auswahl der neuen Kryptowährungen. Neben Bitcoin sind momentan Ethereum, Ripple, Bitcoin Cash und Litecoin die größten Coins.

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Nachdem im 4-Stundenchart eine Morning-Star-Kerzenformation ausgebildet wurde, hielt sich der Abpraller beim Bitcoin jedoch in Grenzen. Solange sich der Kurs allerdings oberhalb der Unterstützungszone befindet, wäre eine weiterer Anstieg in Richtung 9.350 $ nicht auszuschließen. Quelle: xStation 5

CoinfloorEX, eine in London ansässige Krypto-Börse, gab am Mittwoch bekannt, dass sie nächsten Monat in den Bitcoin-Futures-Markt einsteigen wird. Beachten Sie, dass Coinfloor im Gegensatz zu einigen seiner Mitbewerber physisch auszuliefernde Futures-Kontrakte anbieten wird. Das heißt, wenn der Kontrakt ausläuft, wird der tatsächlich gehandelte Vermögenswert geliefert (in diesem Fall Bitcoin). Die von CME und CBOE angebotenen Bitcoin-Futures-Kontrakte werden in bar abgewickelt und liefern Bitcoin nicht an die Besitzer des Kontrakts.

 

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Mrz 16, 2018 Keine Kommentare

DE30: Deutsche Aktien können frühe Gewinne nicht halten

Analysen

Zusammenfassung:

  • Anleger versuchen weltweit die Auswirkungen des Personalwechsels im Weißen Haus einzuschätzen
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) kämpft mit dem 8er EMA
  • Lufthansa (LHA.DE) profitiert von positivem Ergebnisbericht

Die Sitzung in Asien war recht gemischt, da die Anleger erst einmal versuchen den Personalwechsel im Weißen Haus einzuschätzen. Larry Kudlow wird Gary Cohn als neuen Wirtschaftsberater von Präsident Donald Trump ersetzen. Mit Kudlows Haltung gegenüber China steigt die Gefahr einer Eskalation bezüglich eines Handelskrieges. Der japanische Nikkei (JAP225) konnte den anfänglichen Kursrückgang verringern und schloss 0,15% höher, der australische S&P/ASX 200 (AUS200) gab 0,24% nach. Chinas Hang Seng CE (CHNComp) konnte um 0,28% zulegen.

Die wichtigsten europäischen Indizes eröffneten am Donnerstag etwas höher. Die Versicherungs-Aktien gehören am Morgen zu den größten Gewinnern, während Einzelhändler und Immobilienunternehmen am schlechtesten abschneiden. Theresa May befand sich in einer schwierigen Position, da sie sich für eine Weile von den Brexit-Problemen befreien und sich mit der Vergiftung des ehemaligen Spions in Salisbury auseinandersetzen musste. Zusammen mit vielen anderen politischen Führern rund um den Globus beschuldigt May Russland des Angriffs. Als Reaktion darauf wies die Premierministerin insgesamt 23 russische Diplomaten aus Großbritannien aus. Da dies als eine direkte Bestrafung der Russischen Föderation zu interpretieren ist, können wir in den kommenden Tagen mit Vergeltungsmaßnahmen rechnen. Nach zwei Handelsstunden notierte der DAX® (DE30) 0,35% höher, der französische CAC 40 (FRA40) 0,28% und der britische FTSE 100 (UK100) 0,2%.

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Der DE30 kämpft in der Nähe des 8er EMA. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass die Bullen die gestrigen Kursgewinne nicht über den 8er EMA hinaus halten konnten. Heute hat sich der deutsche Leitindex mehr oder weniger auf dem Niveau dieses EMA eröffnet. Nach einem anfänglichen Anstieg in Richtung des Widerstandsniveaus bei 12.355 Punkten kehrte der Index um und testete den zuvor erwähnten EMA, der nun als Unterstützung dient. Wenn es den Verkäufern gelingt dieses Hindernis zu überwinden, könnten wir möglicherweise eine Abwärtsbewegung in Richtung der 12.100 Punkte-Marke sehen. Sollten die Käufer jedoch in der Lage sein, den 8er EMA zu verteidigen, könnte es zu einem erneuten Test des erwähnten Widerstands bei 12.355 Punkten kommen.

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Lufthansa (LHA.DE) profitiert von der Veröffentlichung seines neuen Ergebnisberichts. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die Deutsche Lufthansa (LHA.DE) gehört am Donnerstagmorgen unter den DAX®-Werten zu den Gewinnern. Die deutsche Fluggesellschaft veröffentlichte heute ihren Ergebnisbericht, was als Grund für die gute Performance der Aktie genannt werden kann. Das Nettoergebnis des Unternehmens stieg 2017 um 33,1% auf 2,36 Mrd. Euro. Der Gesamtumsatz von Lufthansa belief sich im Jahr 2017 auf 35,6 Mrd. Euro, was einem Zuwachs von 12,4% gegenüber 2016 entspricht. Die Verkehrserlöse kamen auf 28,4 Mrd. Euro des Gesamtumsatzes. Im Jahr 2017 betrug der Gewinn je Aktie 5,03 Euro gegenüber 3,81 Euro im Vorjahr. Für das Jahr 2018 erwartet das Unternehmen ein leicht rückläufiges bereinigtes EBIT. Darüber hat der Aufsichtsrat Carsten Spohr für weitere fünf Jahre zum CEO des Unternehmens ernannt. Nach zwei Handelsstunden wird die Lufthansa-Aktie 0,73% höher gehandelt.

 

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by Mrz 15, 2018 Keine Kommentare

Bitcoin feiert Comeback durch wichtige technische Unterstützung

Analysen

Zusammenfassung:

  • Bitcoin verbuchte Kursrückgänge, konnte sich aber nach der Google-Nachricht wieder erholen
  • Lagarde vom IWF fordert Blockchain-gestützte Bitcoin-Vorschriften
  • Die wirtschaftliche Unsicherheit in Südafrika erhöht die Anzahl der Google-Suchanfragen nach Bitcoin und anderen Kryptowährungen

Gestern gab es neue Nachrichten von Google bezüglich eines Verbots von Anzeigen, die digitale Währungen und verwandte Produkte wie ICOs bewerben. Zuerst blieben bei der Veröffentlichung dieser Neuigkeiten beim Bitcoin die Reaktionen gedämpft. Mit etwas Verzögerung gab es dann aber doch eine Abwärtsbewegung bis unter 8.000 $. Seitdem konnte sich der Bitcoin allerdings wieder fangen und aus charttechnischer Sicht haben sich die Zukunftsaussichten wieder deutlich verbessert. Werfen wir daher einen Blick auf den Chart unten, um mögliche Zukunftsszenarien zu skizzieren.

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Der Bitcoin könnte bereits seinen Tiefpunkt erreicht haben, nachdem er auf 7.650 $ gefallen ist. Derzeit versucht der Bitcoin, die jüngsten Gewinne zu halten. Sollte ihm dies gelingen, können wir möglicherweise eine bullische Kerzenformation in Form eines Morning-Stars sehen. Solange sich der Bitcoin über dem erwähnten Bereich aufhält, wäre eine Fortsetzung der aktuellen Aufwärtsbewegung durchaus realistisch. Sollte dies der Fall sein, könnten wir eine Bewegung in Richtung des nächsten wichtigen Widerstands bei 9.350 $ sehen. Quelle: xStation 5

Zweifellos hat die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) in letzter Zeit recht umstrittene Äußerungen zu digitalen Währungen gemacht. In Anbetracht dessen, was sie in dem Dienstag-Blogpost schrieb, änderte sich jedoch etwas: Lagarde geht davon aus, dass Aufsichtsbehörden Blockchain- oder andere Distributed-Ledger-Technologien (DLT) einsetzen können, um Bitcoin und andere Kryptowährungen zu regulieren und zu verhindern, dass sie im Zusammenhang mit Geldwäsche und anderen Finanzverbrechen eingesetzt werden. Ebenfalls erwähnenswert sind die neuen Enthüllungen zum Thema Regulierung, da Aufsichtsbehörden sich dazu entschlossen haben eine engere Zusammenarbeit anzustreben. Dieses Thema wird voraussichtlich auf dem kommenden G20-Gipfel am Montag diskutiert werden.

 

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Dash prallt von seinem entscheidenden Unterstützungsbereich ab, der etwas unter 400 $ zu finden ist. In diesem Kontext könnte eine mögliche Fortsetzung der Rallye erwartet werden, solange die digitale Währung ihr bullisches Momentum beibehält. Quelle: xStation5

Könnte wirtschaftliche Unsicherheit ein Grund sein, Kryptowährungen zu kaufen? Wenn man sich das südafrikanische Beispiel anschaut, könnte man dem zustimmen. Trotz der schwächelnden Währung, die etwas mit Zumas Enteignung zu tun hat, ist das Interesse für Kryptowährungen zur gleichen Zeit gestiegen. Laut Google-Daten hat die Anzahl der Bitcoin-Suchanfragen unter den Top 66 Ländern die höchste Rate erreicht. Woher kommt dieses zunehmende Interesse? Viele Analysten schreiben, dass die radikalen Reformen des neuen Präsidenten Cyril Ramaphosa zu wirtschaftlicher Instabilität führen könnten.

 

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Mrz 15, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Adidas steigt nach neuem Ergebnisbericht

Analysen

Zusammenfassung:

  • Die globalen Aktienmärkte fielen aufgrund erneuter Sorgen um einen Handelskrieg
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) steigt nach den gestrigen Kursrückgängen wieder
  • Adidas (ADS.DE) steigt nach Ergebnisbericht und Rückkaufankündigungen

Die Entlassung von Rex Tillerson und die erneuten Sorgen um einen Handelskrieg lösten an der Wall Street gestern eine Verkaufswelle aus, wobei der Nasdaq (US100) einen Verlust von über 1% verbuchte. Auch in Asien verbreitete sich die schlechte Stimmung. Der Hang Seng CE (CHNComp) schloss aufgrund positiver Meldungen zur chinesischen Wirtschaft zwar 0.43% höher, der japanische Nikkei 225 (JAP225) und der australische S&P/ASX 200 (AUS200) gaben jedoch um 0,87% bzw. 0,66% nach.

Die wichtigsten europäischen Indizes eröffneten am Mittwoch niedriger, wobei der UK FTSE 100 (UK100) der einzige Index ist, der in der Nähe des gestrigen Schlusskurses blieb. Die Aktien im Bereich Grundressourcen schnitten am besten ab, während die Technologie- und Immobilienunternehmen zu den größten Verlierern gehören. Es wurde allgemein erwartet, dass Jens Weidmann, Präsident der Bundesbank, Mario Draghi als Präsident der Europäischen Zentralbank ersetzen wird. Laut Bloomberg könnten die Dinge jedoch einen anderen Lauf nehmen. Es wird darüber gesprochen, dass Angela Merkel bereit sei die Position des EZB-Chefs zu opfern, um mehr Einfluss auf Emmanuel Macron und dessen Forderung auf engere Zusammenarbeit der Euroländer zu erhalten. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass in den kommenden Jahren die Mandate einiger EU-Spitzenbeamter, einschließlich die des EU-Ratspräsidenten, des EU-Kommissionspräsident und des Präsidenten der Eurogruppe auslaufen werden. Daher könnte die Entscheidung der Bundeskanzlerin Teil eines größeres Plans sein. Nach der ersten Handelsstunde bleibt der DAX® (DE30) nahezu unverändert, der französische CAC 40 (FRA40) steigt um 0,1%, der britische FTSE 100 (UK100) um 0,25%.

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Der DE30 fiel in Richtung der Unterstützungszone bei 12.100 Punkten, konnte diese jedoch nicht durchbrechen. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass der deutsche Leitindex gestern in Richtung der Unterstützungszone bei 12.100 Punkten zurückgefallen ist. Nachdem die Verkäufer dieses Hindernis jedoch nicht erreichen konnten, schloss der DE30 in der Nähe der 12.150 Punkte. Die Bullen werden es mit Sicherheit schwer haben die Verluste von gestern auszugleichen, da der Kurs unter den 8er und den 21er EMA gerutscht ist. Diese fungieren heute als erste wichtige Widerstände. Einige Marktteilnehmer könnten den gestrigen Kursrückgang aber als Kaufgelegenheit sehen, so dass eine Bewegung in die Nähe des 23,6% Fibo-Retracement bei knapp 12.300 Punkten nicht unrealistisch wäre. Sollten allerdings die Bären den heutigen Handelstag dominieren, könnte möglicherweise ein erneuter Durchbruchsversuch der erwähnten Unterstützungszone bei 12.100 Punkten auf dem Spiel stehen.

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Adidas (ADS.DE) steigt nach der Veröffentlichung des neuen Ergebnisberichts. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Adidas (ADS.DE) ist heute Morgen mit Abstand der größte Gewinner unter den DAX®-Werten. Zurückgeführt werden kann diese Entwicklung vor allem auf die Veröffentlichung des neuen Ergebnisberichts. Im Jahr 2017 stieg das Nettoergebnis des Unternehmens um 25,2% auf 1,35 Mrd. Euro, der Umsatz um 7,87% auf 5,056 Mrd. Euro. Dieser hervorragende Bericht kam nach einer Verlangsamung im 3. Quartal, was die hervorragende Performance der Adidas-Aktie am Mittwochmorgen erklären würde. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Umsatz im Jahr 2018 im zweistelligen Bereich wachsen wird, angeführt von einem soliden Wachstum auf dem US-Markt. In Westeuropa dürfte sich das Adidas-Umsatzwachstum im laufenden Jahr jedoch verlangsamen. Darüber hinaus kündigte Adidas vor der Veröffentlichung des Berichts an, bis 2018 ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 1 Mrd. US-Dollar und bis 2021 bis zu 3 Mrd. US-Dollar durchzuführen. Nach der ersten Handelsstunde hat die Adidas-Aktie um 8,6 Prozent zugelegt.

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Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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XTB | Europäische Behörde äußert sich positiv zu Kryptowährungen

Analysen

Zusammenfassung:

  • Der Vorsitzende der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde sagt, dass Kryptowährungen nicht übermäßig reguliert werden sollten
  • Thomson Reuters führt ein Bitcoin Sentiment-Datenfeed ein
  • Garlinghouse (CEO von Ripple) behauptet, dass digitale Währungen reale Bank- und Überweisungsprobleme lösen können

Die wichtigsten Kryptowährungen haben in letzter Zeit keine größere Volatilität erlebt, so dass die meisten von ihnen in einem Konsolidierungsmodus geblieben sind. Während sich die Preise nicht zu sehr geändert haben, gab es einige interessante Geschichten über digitale Währungen, die auf den ersten Blick positiv erscheinen. Beginnen wir mit den merkwürdigen Bemerkungen des Vorsitzenden der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde, Andrea Enria. Er sprach sich gegen übermäßige Regelungen virtueller Währungen aus, da zu strenge Gesetze die finanzielle Innovation einschränken oder sogar zunichte machen könnten. Obwohl Enria einigen Zentralbanken zustimmte, dass Kryptowährungen nicht über die institutionelle Absicherung verfügen und nicht in der Lage seien, die Funktionen von Geld (Recheneinheit, Tauschmittel und Wertsicherung) zu erfüllen, ist er nicht hinreichend überzeugt, dass virtuelle Währungen ähnlich reguliert werden sollten wie das traditionelle Finanzsystem.

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Dash scheint sich aktuell in einem Aufwärtstrendkanal zu befinden, daher könnte es in Zukunft zu einem Abpraller kommen. In solch einem Szenario läge das nächste übergeordnete Kursziel an der oberen Grenze des Trendkanals bei 573 $. Quelle: xStation 5

Laut einer offiziellen Stellungnahme von Thomson Reuters, die gestern veröffentlicht wurde, wird das Unternehmen in Zusammenarbeit mit MarketPsych Data einen eigenen Bitcoin Sentiment-Datenfeed starten. Die Aussage von Thomson Reuters lautet: “Nachrichten und soziale Medien treiben den Investitions- und Risikomanagementprozess mehr denn je mit dem kontinuierlichen Anstieg des passiven und Quant-getriebenen Handels voran. Je komplexer der Finanzmarktplatz wird, desto größer besteht auch die Notwendigkeit unseren Kunden nicht nur die relevanten Daten, sondern auch die Hilfsmittel, mit denen sie diese Daten verwalten und analysieren können, zur Verfügung zu stellen”. Wenn es zur Einführung kommt, könnte es ein bemerkenswerter Indikator sein, um bei den bekanntesten virtuellen Währungen das wechselnde Verhalten der Händler zu beurteilen.

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Die Anzahl der täglichen Bitcoin-Transaktionen (14-Tage-Durchschnitt) hat möglicherweise einen Tiefpunkt erreicht, da sich bereits an der 8.000 $-Marke ein Abpraller bemerkbar gemacht hat. Quelle: bitcoin.com

In einem Gespräch mit Bloomberg Asia betonte Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, dass digitale Währungen reale Bank- und Überweisungsprobleme lösen könnten und daher die zukünftige Generierung von sogenannten virtuellen Vermögenswerten die Zahlungsfähigkeit weiter verbessern würde, insbesondere länderübergreifend. Er gab das Beispiel, dass “wenn Sie 10.000 $ von Singapur nach Kalifornien schicken wollen, der schnellste Weg ein Flug mit dem Flugzeug ist”. Er fasste zusammen: “Das ist verrückt, wenn man im Zeitalter des Internets darüber nachdenkt”, und fügte hinzu “wir ändern die Zahlungsart, um eine Transaktion nach Kalifornien in Sekunden vorzunehmen, welche normalerweise Tage braucht,”.

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Eine mögliche Dreifachbodenbildung könnte für Ripple-Käufer von Vorteil sein. Wenn es gelingt, den Preis oberhalb der grünen Zone zu halten, wäre eine Erholung in Richtung 0,86 $ nicht auszuschließen. Quelle: xStation 5

 

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Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Mrz 13, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Versorgungsunternehmen knüpfen an gestrige Gewinne an

Analysen

Zusammenfassung:

  • Die Märkte bleiben vor den neuen US-Inflationsdaten vorsichtig
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) fand Unterstützung beim 21er EMA
  • RWE (RWE.DE) veröffentlicht Ergebnisbericht, verfehlt jedoch die Prognosen

Die gestrige Sitzung an der Wall Street war recht gemischt. Der Nasdaq (US100) bildete ein neues Allzeithoch aus, während andere US-Indizes Kursrückgänge aufwiesen. In Asien war an den Aktienmärkten die Richtung ebenfalls nicht ganz klar, da die Anleger vor der Veröffentlichung der neuen US-Inflationsdaten vorsichtig blieben. Der japanische Nikkei (JAP225) legte um 0,66% zu, der chinesische Hang Seng (CHNComp) um 0,39%, während der australische S&P/ASX 200 (AUS200) um 0,36% nachgab.

Die wichtigsten europäischen Indizes eröffneten am Dienstag etwas höher, während Indizes aufstrebender Volkswirtschaften zurückblieben. Die Technologieunternehmen schnitten bei der Eröffnung am schlechtesten ab, während die Versorgeraktien die größten Gewinner waren. Nach der Veröffentlichung der Frühjahrsprognose von Philip Hammond um 12:30 Uhr wird das britische Office for Budget Responsibility (OBR) heute den “Brexit divorce bill” (Zahlungsverpflichtungen Großbritanniens an die EU) erläutern. Dies ist das erste Mal, dass die britischen Behörden einige Zahlen zu den Kosten des Brexit vorlegen werden. Die EU verlangt mindestens 60 Mrd. Euro. Dies ist eine Zahl, die die Investoren bei der Beurteilung der Kosten als Anhaltspunkt verwenden werden. Nach der ersten Handelsstunde notiert der DAX® (DE30) 0,1% höher, der französische CAC40 (FRA40) 0,4%, während der britische FTSE 100 (UK100) unverändert bleibt.

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Der DE30 nähert sich stetig dem 38,2% Fibo-Retracement. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart sieht man, dass der deutsche Leitindex gestern in der Nähe des 21er EMA schloss und sich somit als Unterstützungslevel erwies. Nach einer leicht höheren Eröffnung stieg der DE30 heute Morgen in die Nähe des 38,2% Fibo-Retracements bei 12.547 Punkten. Ein Durchbruch dieses Hindernisses würde den Bullen gut tun, da es mehr oder weniger mit dem lokalen Hoch von Ende Februar zusammenfällt. Sollte es den Käufern in den kommenden Tagen gelingen, den 200er EMA (liegt zum Zeitpunkt des Schreibens bei 12.710 Punkten) nachhaltig zu überwinden, könnte es möglicherweise zu einer Wiederaufnahme des Aufwärtstrends kommen.

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E.ON (EOAN.DE) und RWE (RWE.DE) führen den zweiten Tag in Folge die Gewinne unter den DAX®-Werten an. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

RWE (RWE.DE) hat heute seinen Ergebnisbericht für 2017 veröffentlicht. Nachdem das Jahr 2016 mit einem Verlust abgeschlossen wurde, konnte das Unternehmen vor allem aufgrund der soliden Ergebnisse seiner europäischen Stromsparte Gewinne verbuchen. Das Unternehmen meldete einen Nettogewinn von 1,9 Mrd. Euro und verfehlte damit die Prognosen von 2,37 Mrd. Auf der anderen Seite erreichte das bereinigte Nettoergebnis einen Wert von 1,23 Mrd. Euro, Analysten hatten nur mit 777 Mio. Euro gerechnet. Die Aktiengesellschaft wird eine Dividende von 1,50 Euro vorschlagen. Für das Jahr 2018 wird ein Rückgang der Unternehmensergebnisse erwartet. Nach der ersten Handelsstunde notiert die RWE-Aktie 0,9% höher.

E.ON (EOAN.DE) übertrifft heute die anderen DAX®-Werte. Das Unternehmen hat angekündigt insgesamt 5.000 Arbeitsplätze zu streichen. Der Energieversorger will bis 2020 zwischen 600 und 800 Mio. Euro einsparen, um das Innogy-Übernahmeangebot zu finanzieren. Nach der ersten Handelsstunde wird die E.ON-Aktie 5,6% höher gehandelt.

 

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Mrz 13, 2018 Keine Kommentare

XTB | Krypto-Interesse nimmt ab, weiteres Sicherheitsproblem zu beachten

Analysen

Zusammenfassung:

  • Basierend auf Google-Daten nimmt das Interesse für Kryptowährungen rasant ab
  • Binance, eine der größten weltweiten Krypto-Börsen, bietet nach dem letzten Raub eine Belohnung von 250.000 US-Dollar für die Verhaftung von Hackern
  • Rumänen scheinen mit Kryptowährungen gut vertraut zu sein

Ein Großteil der digitalen Währungen bewegt sich zu Beginn der neuen Handelswoche seitwärts. Der Bitcoin bildete gestern ein Bullish-Engulfing-Kerzenmuster aus, das in den nächsten Tagen zu einem Abpraller führen könnte. Beachten Sie, dass die Sonntags-Kerze den Preis wieder über 9.350 $ gebracht hat, ein aus charttechnischer Perspektive wichtiger Schritt. Allerdings scheint das allgemeine Interesse an virtuellen Währungen in letzter Zeit geschrumpft zu sein, was sich auch entsprechend in der Volatilität widerspiegelt.

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Die Suchanfragen nach dem Begriff “Kryptowährung” sind erheblich gesunken. Quelle: bitcoin.com

Nach den Daten von Google Trends sind die Suchanfragen nach “Bitcoin” in letzter Zeit um 80% zurückgegangen, ebenso wie bei anderen digitalen Währungen wie Ripple, Ethereum und generell “Kryptowährung”. Wenn Sie die oben genannte Grafik mit der Bitcoin-Preisentwicklung vergleichen, ist zu erkennen, dass sich beide Linien mehr oder weniger in die gleiche Richtung bewegt haben. Dies unterstreicht, dass der Haupttreiber für Kryptowährungen weiterhin das Interesse ist. Wenn man sich einige Details der Google-Daten anschaut ist ebenfalls festzustellen, dass das höchste Interesse für Bitcoin in Südafrika, Slowenien, Australien, den Niederlanden, Singapur, Österreich, Kanada, der Schweiz oder Norwegen registriert wurde.

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Bitcoin bildete am Sonntag eine Bullish-Engulfing-Kerzenformation aus, die darauf hindeutet, dass Bullen zukünftig wieder den Markt dominieren könnten. In diesem Kontext sollte ein Test des Widerstandsbereiches bei 11.750 $ nicht ausgeschlossen werden. An diesem Preisniveau gab es bereits einige Durchbruchsversuche. Quelle: xStation 5

Binance, eine der größten Krypto-Börsen der Welt im Hinblick auf das Handelsvolumen, informierte heute Morgen darüber, dass es eine Belohnung von 250.000 US-Dollar für Informationen anbietet, die zur Verhaftung der Hacker führen, die letzte Woche die Börse ins Visier genommen haben. In derselben Erklärung entschied sich das Unternehmen außerdem, 10 Mio. US-Dollar für zukünftige “Kopfgeld-Belohnungen” gegen jegliche illegalen Hacking-Versuche an der Börse beiseite zu legen. Erwähnenswert ist, dass die Diebe trotz des Raubs letzte Woche nichts erbeuten konnten. Im Gegenteil, sie haben dabei sogar Geld verloren. Laut der Financial Times war der versuchte Raub von “großem Ausmaß” und wurde von “gut organisierten” Cyberkriminellen über einen sogenannten Phishing-Betrug durchgeführt.

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Ethereum bewegt sich konstant über einer wichtigen Unterstützungszone bei 650 $. Sollte es Käufern gelingen dieses Preisniveau zu halten wäre einer stärker Anstieg in Richtung der 1000 $-Marke nicht unrealistisch. Quelle: xStation 5

Laut der Umfrage von Isense Solutions haben 57% der in Stadtgebieten wohnenden Rumänen bereits von Kryptowährungen gehört, während ein Drittel von ihnen glaubt, dass virtuelle Währungen “die Währung der Zukunft” werden. Was noch bemerkenswerter ist: Rund 17% der Befragten geben zu, dass sie innerhalb des nächsten Jahres planen, digitale Münzen zu erwerben, während 8% bereits in den letzten 12 Monaten digitale Münzen gekauft haben. Die Firma, die die Studie durchgeführt hat, schrieb in ihrer Erklärung: “Die Rumänen haben begonnen, sich mit dem Begriff Kryptowährung vertraut zu machen. Sie wollen mit den Trends Schritt halten und die Chancen der neuen Technologien nutzen”.

 

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Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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by Mrz 12, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: E.ON und RWE steigen dank Innogy-Deal

Analysen

Zusammenfassung:

  • Globale Aktienmärkte optimistischer nach positivem US-Arbeitsmarktbericht
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) startet die neue Handelswoche mit einem bullischen Gap
  • Versorger gewinnen nach Innogy-Deal an Wert

Nach der großartigen Wall Street-Sitzung am Freitag starteten die asiatischen Aktienmärkte die neue Handelswoche in optimistischer Stimmung. Erinnern wir uns daran, dass die US-Aktien am Ende der letzten Wochen nach dem hervorragenden US-Arbeitsmarktbericht kräftig gestiegen sind. Angesichts des Optimismus in den USA und der nachlassenden Besorgnis über einen möglichen Handelskrieg stieg der japanische Nikkei (JAP225) um 1,65% und der australische S&P/ASX 200 (AUS200) um 0,55%. Erneut übertrafen die chinesischen Aktien ihre Pendants der Region, wobei der Hang Seng CE (CHNComp) sogar 2,14% zulegte.

Aufgrund der allgemein guten Stimmung an den weltweiten Aktienmärkten haben auch in Europa die wichtigsten Indizes zu Beginn der neuen Handelswoche höher eröffnet. Alle 19 Sektoren des STOXX Europe 600 verbuchten bei der Eröffnung Gewinne. Die Versorger- und Automobilwerte sind hierbei die größten Gewinner. Wenn man sich die europäische Politik anschaut ist anzumerken, dass die ehemals regierende Demokratische Partei (Partito Democratico) in Italien trotz ihrer unterdurchschnittlichen Wahlperformance bei der Regierungsbildung eine entscheidende Rolle spielen könnte. Es wird erwartet, dass die führenden Fronten, die Fünf-Sterne-Bewegung und die Mitte-Rechts-Koalition, beide die PD zur Bildung einer Koalition einladen, nachdem keiner von ihnen die regierende Mehrheit gewinnen konnte. Die Führer der Demokratischen Partei werden sich heute in Rom treffen, um den Rücktritt von Matteo Renzi als Parteichef zur Kenntnis zu nehmen und eine gemeinsame Haltung vor den Koalitionsgesprächen zu diskutieren. Nach der ersten Handelsstunde legte der DAX® (DE30) um 0,55% zu, der italienische FTSE MIB (ITA40) um 0,2% und der französische CAC 40 (FRA40) um 0,1%. Auf der anderen Seite wird der UK FTSE 100 (UK100) 0,1% niedriger gehandelt.

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Der DE30 eröffnete heute Morgen über dem 21er EMA, der für die Bullen nun als Unterstützung fungiert. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass der deutsche Leitindex in der vergangenen Woche sehr gut abgeschnitten hat. Nach einem anfänglichen Kursrückgang auf 11.730 Punkte war der Index in der Lage die Handelswoche über 12.370 Punkte zu schließen, was dem Niveau des 21er EMA entspricht. Am Montagmorgen startete der Index mit einem bullischen Gap und konnte somit das erwähnte Hindernis überwinden. Sollte das bullische Momentum weiter anhalten, wäre ein möglicher Test des 38,2% Fibo-Retracement nicht auszuschließen, der um die 12.550 Punkte-Marke zu finden ist. Erwähnenswert ist, dass der DE30 Ende Februar dieses Niveau nicht überwinden konnte, da der Kurs damals unter dem zuvor erwähnten EMA notierte. Dieser EMA wurde bereits heute im frühen Handel getestet, erwies sich jedoch als zu stark für die Bären, was grundsätzlich erstmal ein Gutes Zeichen für die Bullen zu interpretieren ist.

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E.ON (EOAN.DE) und RWE (RWE.DE) gewinnen am Montagmorgen an Wert. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

E.ON (EOAN.DE) und RWE (RWE.DE) sind am Montagmorgen die größten Gewinner unter den DAX®-Werten. Die hervorragende Verfassung dieser Unternehmen kann auf ein großes Geschäft auf dem deutschen Versorgungsmarkt zurückgeführt werden: E.ON hat mit RWE vereinbart, seine Beteiligung an Innogy für 43 Mrd. Euro zu übernehmen. Diese Akquisition festigt die Position der deutschen Energieversorger in Europa, nachdem auch große französische und italienische Unternehmen ihre Angebote für den deutschen Ökostromanbieter abgegeben hatten. Die Vereinbarung soll den deutschen Versorgungssektor wiederbeleben, nachdem er durch die Energiepolitik von Angela Merkel geschwächt wurde. Nach der ersten Handelsstunde handeln die E.ON-Aktien 5,5% und RWE-Aktien 8,5% höher.

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XTB | DE30: Kein Brexit-Deal bis 2019?

Analysen

Zusammenfassung:

  • Ankündigung des Trump-Kim-Gipfeltreffens sorgt in Asien für gute Stimmung
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) kämpft an der 12.355 Punkte-Marke
  • Continental (CON.DE) bereitet den Start einer tech-fokussierten Abteilung vor

Die US-Aktien erholten sich gestern, nachdem Präsident Donald Trump eine Gesetzesvorlage zu Importzöllen unterschrieben hatte, die Spielraum für Ausnahmeregelungen lässt. Der S&P 500 (US500) gewann 0,45% an Wert, der Dow Jones (US30) 0,38% und der Nasdaq (US100) um 0,42%. Die positive Stimmung breitete sich später in Asien aus und wurden zusätzlich durch die Ankündigung des Gipfeltreffens der USA und Nordkorea im Mai gestützt. Die zunehmende Risikobereitschaft sorgte für einen weiteren Anstieg der Aktien. Der japanische Nikkei (JAP225) legte um 0,47% zu, der australische S&P/ASX 200 (AUS200) um 0,34%. Chinas Hang Seng CE (CHNComp) stieg um 0,78%.

Die meisten europäischen Aktienmärkte haben bei der Eröffnung am Freitag leicht nachgegeben, wobei der spanische IBEX 35 (SPA35) der einzige wichtige Index war, der einen Gewinn verbuchen konnte. Versorgungsunternehmen aus dem STOXX Europe 600 legten am stärksten zu, während die Chemiewerte die größten Verlierer waren. Laut Bloomberg wird der Brexit-Deal möglicherweise nicht innerhalb der festgesetzten Oktoberfrist erreicht. Mit dem Fall vertraute Quellen sagen, dass sich die tatsächliche Frist auf Januar 2019 verschieben könnte. Sollte dies zutreffen, würde die Ungewissheit das Geschäft in Großbritannien belasten, da das neue Datum kurz vor dem für März 2019 geplanten Brexit-Tag liegt. Es bleibt somit nur wenig Zeit für Großbritannien und das EU-Parlament, um dies zu genehmigen. Nach der ersten Handelsstunde notiert der DAX® (DE30) 0,2% tiefer, der französische CAC 40 (FRA40) und der britische FTSE 100 (UK100) werden flach gehandelt. Der spanische IBEX 35 (SPA35) legt um 0,4% zu.

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Der DE30 kämpft in der Nähe des Widerstandsniveaus bei 12.355 Punkten, nachdem gestern der 21er EMA nicht überwunden werden konnte. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass der deutsche Leitindex zwar gestern auf den 21er EMA stieg, jedoch nicht in der Lage war die Gewinne zu halten. Der DE30 drehte und schloss den Handelstag in der Nähe des Widerstands bei 12.355 Punkten. Nach der heutigen Eröffnung rutschte der Kurs unter dieses Hindernis. Sollten die Bären heute den Markt dominieren, können wir möglicherweise einen Test des 8er EMA sehen, der zum Zeitpunkt des Schreibens in der Nähe der 12.275 Punkte zu finden ist. Wenn die Bullen es allerdings schaffen, die 12.355 Punkte zu überwinden, wäre eine Aufwärtsbewegung in Richtung der 12.600 Punkte nicht auszuschließen. In der Nähe ist ebenfalls der 21er EMA zu finden. Vor diesem Hintergrund werden die kommenden Stunden entscheidend für die zukünftige Richtung des DE30 sein.

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Continental (CON.DE) ist am Freitagmorgen der größte Verlierer unter den DAX®-Werten. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Continental (CON.DE) ist heute Morgen mit Abstand der größte Verlierer unter den DAX®-Werten. Das Unternehmen hat kürzlich seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung erhöht und plant für Mitte des Jahres die Einführung einer technologie-fokussierten Abteilung, um von der Einführung von Elektrofahrzeugen zu profitieren. Im Gegenzug sank die Marge des Unternehmens, was die Ursache für die heutige Leistung sein könnte. Man sollte jedoch bedenken, dass die Margen auf Reifen bei Continental auch nach diesem Fall fast doppelt so hoch sind wie die der Hauptkonkurrenten. Nach der ersten Stunde wird die Continental-Aktien 2% tiefer gehandelt.

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XTB | Könnte Ripple der neue Bitcoin werden?

Analysen

Zusammenfassung:

  • Einige Krypto-Experten lassen Gutes für die Zukunft von Ripple erahnen und deuten darauf hin, dass die digitale Währung der nächste Bitcoin werden könnte
  • Bitcoin zieht sich zurück und folgt der Stellungnahme der SEC, dass Online-Handelsplattformen für Kryptowährungen sich bei der Behörde registrieren müssen
  • Die japanische Aufsichtsbehörde ordnete an, die Aktivitäten für zwei inländische Krypto-Börsen auszusetzen

Die großen Kryptowährungen haben gestern einen Schlag erlitten und ihre am Vortag begonnenen Kursrückgänge fortgesetzt. Was Krypto-Enthüllungen betrifft gab es einen besonders wichtigen Bericht von der US-Börsenaufsicht SEC. Hinzu kamen interessante Meinungen einiger Krypto-Experten bezüglich Ripple sowie negative Nachrichten aus Japan, wo die lokale Finanzaufsichtsbehörde anordnete, die Aktivitäten von zwei inländischen Krypto-Börsen auszusetzen. Nichtsdestotrotz beginnen wir mit der Geschichte von Ripple, da die charttechnische Perspektive gerade besonders interessant ist.

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Ripple rutschte unter die untere Grenze des Aufwärtstrendkanals. Die Bullen könnten allerdings Schwierigkeiten haben den Kurs wieder oberhalb dieses Bereiches zu bringen. Sollte dies nicht gelingen, wäre ein Abpraller in Richtung der 0,55 $-Marke nicht auszuschließen. Quelle: xStation 5

Hat Ripple eine Chance, der neue Bitcoin zu werden?

Das ist die Frage, auf die jeder eine Antwort haben möchte. Aber es ist natürlich erstaunlich schwer vorherzusehen, wie sich Ripple zukünftig entwickeln wird. Allerdings gibt es einige Krypto-Experten, die bereits ihre optimistischen Äußerungen zum Ausdruck gebracht haben, warum sich der Ausblick für die digitale Währung zukünftig verbessern könnte. Einer von ihnen ist Craig Cole von CryptoMaps. Er sieht Potential bei Ripple, wenn wir schnellere Transaktionsgeschwindigkeiten zusammen mit niedrigeren Gebühren sehen. Das sind die zwei Eigenschaften, die es dem Finanzmärkten erleichtern könnten, die virtuelle Währung zu akzeptieren. Denken Sie daran, dass Ripple Finanzinstituten dabei hilft, Geld zu sparen. Ripple könnte laut ihm sogar auf das Level steigen, auf dem Bitcoin bereits ist (natürlich nur, wenn es mehr Institutionen gibt, die dies unterstützen).

Bitcoin rutscht nach der SEC-Ankündigung wieder unter die 10.000 Dollar-Marke

Bitcoin erlebte am Mittwoch einen Abverkauf, der die Kryptowährung im Anschluss an die Ankündigung der SEC auf unter 10.000 Dollar brachte. Die SEC verlangt, dass Krypto-Handelsunternehmen sich bei der Behörde registrieren lassen. Die starken Kursrückgänge sind eine Reaktion auf die Befürchtungen, dass schärfere Regulierungen den zukünftigen Handel einschränken könnten. Es muss jedoch gesagt werden, dass die neue Regulierung virtuelle Vermögenswerte betreffen soll, die als Wertpapiere gelten. An dieser Stelle lohnt es sich auf die Meinung von Spencer Bogart, Partner bei Blockchain Capital, hinzuweisen. Dieser sagte, dass “von allen Kryptowährungen der Bitcoin am wenigsten wahrscheinlich als Wertpapier angesehen wird, zumindest auf lange Sicht”. Obwohl man noch nicht weiß, inwieweit das neue Gesetz langfristig negative Auswirkungen haben wird, reagierten die Händler auf Anhieb und drückten den Preis unter 10.000 Dollar.

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Der Bitcoin geriet unter Druck, nachdem sich die SEC entschlossen hatte, den Krypto-Handel stärker zu regulieren. Quelle: xStation 5

Während die Entscheidung der SEC offenbar nicht eindeutig war, sind die Schritte der japanischen Finanzaufsichtsbehörde (FSA) unmissverständlich. Die FSA hat nämlich eine zweimonatige Aussetzung für zwei inländische Krypto-Währungsbörsen (FSHO und Bit Station) angeordnet, die ab heute in Kraft tritt. Die Aufsichtsbehörde entschied, dass sieben Handelsplattformen (Tech Bureau, GMO Coin, Mister Exchange, Bike Limited, Coincheck sowie die beiden oben genannten) ihre Sicherheitsmaßnahmen verbessern und bis zum 22. März einen schriftlichen Verbesserungsplan vorlegen müssen. Der Hauptgrund ist der jüngste 500 Mio. Dollar-Raub, der die laufende Untersuchung ausgelöst hatte.

 

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Mrz 08, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Gemischte Eröffnung in Europa

Analysen

Zusammenfassung:

  • An den europäischen Aktienmärkten war die Eröffnung trotz der optimistischen Sitzung in Asien gemischt
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) zeigt Schwäche im frühen Handel
  • CEO von Linde (LIN.DE): Praxair-Fusion immer noch im Gespräch, nachdem für 2017 anständige Ergebnisse gemeldet wurden

An der Wall Street war bei der letzten Sitzung die Richtung nicht ganz klar. Der Dow Jones (US30) verlor an Wert, der Nasdaq (US100) legte zu und der S&P 500 (US500) blieb nahezu unverändert. Die asiatischen Investoren waren hier deutlich bullischer. Alle wichtigen Aktienindizes des Kontinents erzielten Gewinne, da sich die Sorgen um einen Handelskrieg beruhigten und einige positive Daten veröffentlicht wurden. In Australien legte der S&P/ASX 200 (AUS200) um 0,69% zu, während der japanische Nikkei (JAP225) etwas zurückblieb, aber trotzdem einen Gewinn von 0,54% verbuchen konnte. Die chinesischen Aktien übertrafen ihre Pendants der Region, wobei der Hang Seng CE (CHNComp) um 1,27% an Wert gewann.

Die europäischen Aktienmärkte haben mehr oder weniger auf dem Niveau des gestrigen Schlusskurses eröffnet. Beim STOXX Europe 600 bleiben die Rohstoffwerte bei der Eröffnung hinter den anderen Sektoren zurück. Die Versorgungs- und Telekommunikationsaktien weisen die größten Gewinnen auf. Der spanische IBEX 35 (SPA35) und der britische FTSE 100 (UK100) sind die einzigen Indizes, die bei der Eröffnung Kursrückgänge verzeichneten, die jedoch relativ begrenzt blieben. Im Hinblick auf die Politik ist es erwähnenswert, dass Angela Merkel nach dem offiziellen Amtsantritt eine Reise nach Paris plant, um sich schon nächste Woche mit Emmanuel Macron zu treffen. Von den beiden wird erwartet, dass sie Macrons Bemühungen zur Neugestaltung der europäischen Politik angesichts der jüngsten Befürchtungen im Zusammenhang mit dem Handelskrieg und der ergebnislosen Wahlen in Italien diskutieren. Es wird erwartet, dass Angela Merkel in ihrer Rede auf dem EU-Gipfel am 22. und 23. März ihre Vision eines “neuen Europa” vortragen wird. Europäische Anleger sollten sich außerdem im Klaren sein, dass die EZB am frühen Nachmittag ihren Zinsentscheid bekannt gibt und nach der Sitzung eine Pressekonferenz stattfindet. Daher sollten an den Märkten mit einer erhöhten Volatilität gerechnet werden. Nach der ersten Handelsstunde gaben der DAX® (DE30) und der französische CAC 40 (FRA40) um 0,2% nach, der britische FTSE 100 (UK100) notierte flach, während der spanische IBEX 35 (SPA35) um 0,3% zurückging.

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Der DE30 prallte am 23,6% Fibo-Retracement ab. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Chart ist zu erkennen, dass sich der deutsche Leitindex gestern nach der Eröffnung in der Nähe der oberen Grenze der langfristigen Unterstützungszone wieder erholt hat. Die Aufwärtsbewegung wurde etwas unterhalb des 23,6 Fibo-Retracement des letzten großen Kurseinbruchs gestoppt. Heute eröffnete der DE30 in einem Bereich oberhalb des 32er EMA, der sich vorläufig als lokales Unterstützungsniveau erweisen könnte. Sollte diese Unterstützung in der Lage sein bärische Impulse zu verteidigen, könnten Käufer versuchen, den Preis auf das 38,2% Fibo-Retracement zu bringen. Dieses Niveau begrenzte Ende Februar die Gewinne.

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Adidas ist nach einer Aufstufung durch BofAML der größte Gewinner unter den DAX®-Werten. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Linde (LIN.DE) hat heute seinen Ergebnisbericht für 2017 veröffentlicht. Der Gesamtjahresumsatz belief sich auf 17,113 Mrd. Euro, wobei die Markterwartungen von 17,241 Mrd. Euro leicht verfehlt wurden. Auf der anderen Seite lag das bereinigte Nettoergebnis des Unternehmens 2017 fast 22% über den Prognosen der Analysten und erreichte einen Wert von 1,68 Mrd. Euro. Linde-CEO Aldo Belloni erklärte, dass 2017 ein “sehr anständiges Jahr” für das Unternehmen war und die geplante Fusion mit Praxair weiterhin im Gespräch ist. Nach der ersten Handelsstunde wird die Linde-Aktie 0,2% tiefer gehandelt.

Adidas (ADS.DE) ist heute der größte Gewinner unter den DAX®-Werten. Der Grund dafür könnte eine Aufstufung durch die Bank of America Merrill Lynch sein. Die Bank hat die Empfehlung für Adidas von “neutral” auf “kaufen” angehoben. Das Kursziel wurde ebenfalls von 195 Euro auf 240 Euro angepasst, was einen Anstieg von 37% gegenüber dem gestrigen Schlusskurs bedeutet. Der Textilhersteller wird seinen Gewinnbericht für 2017 am 14. März bekannt geben. Nach der ersten Handelsstunde hat die Adidas-Aktie um 2,35% zugelegt.

 

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Mrz 08, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Europäische Aktien eröffnen nach Cohn-Rücktritt tiefer

Analysen

Zusammenfassung:

  • Weltweite Aktienmärkte sind nach Rücktritt von Trumps Berater zurückgegangen
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) konnte die 12.100 Punkte-Marke nicht überwinden
  • Deutsche Post (DPW.DE) verliert nach der Veröffentlichung ihres Ergebnisberichts an Wert

Die US-Aktienmärkte beendeten den gestrigen Handelstag in der Gewinnzone, doch einige Zeit nach Börsenschluss gab Gary Cohn, Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, aufgrund der Streitigkeiten bezüglich der Einfuhrzölle seinen Amtsrücktritt bekannt. Nach der Ankündigung wurde bei den US-Aktien-Futures sowie an den asiatischen Aktienmärkten eine Verkaufswelle ausgelöst. Der japanische Nikkei (JAP225) schnitt mit einem Verlust von “nur” 0,77% noch am besten ab. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) und der chinesische Hang Seng CE (CHNComp) schlossen beide 1% tiefer.

In Europa eröffneten die wichtigsten Indizes nach den Verlusten in Asien tiefer. Während der Eröffnung waren die Immobilienaktien die einzigen in der Gewinnzone, Rohstoff- und Automobilunternehmen waren die größten Verlierer. Der italienische FTSE MIB übertrifft die anderen Indizes der Region, da die Unsicherheit aufgrund der italienischen Wahlergebnisse nachlässt. Um beim Thema Italien zu bleiben könnten diejenigen, die an eine schnelle Regierungsbildung glauben, enttäuscht werden. Seit den Wahlen 1992 in Italien dauerte es im Schnitt 51 Tage, um eine Regierung zu bilden, so dass wir wochenlang und nicht nur Tage auf das neue Kabinett warten könnten. Dieser Zeitraum kann sogar noch länger werden, wenn wir die Diskrepanzen zwischen den zwei Parteien berücksichtigen, die am Sonntag die Mehrheit der Stimmen erhalten haben. Erwähnenswert ist auch, dass die EZB heute ihre zweitägige Sitzung beginnt, die mit dem morgigen Zinsentscheid abgeschlossen wird. Nach der ersten Handelsstunde notiert der DAX® (DE30) 0,5% tiefer, der britische FTSE 100 (UK100) 0,2%, während der französische CAC 40 (FRA40) nahezu unverändert bleibt. Der italienische FTSE MIB (ITA40) legt um 0,15% zu.

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Der DE30 schafft es nicht, das Widerstandsniveau bei 12.100 Punkten zu überwinden. Quelle: xStation5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass der deutsche Leitindex heute tiefer in der Nähe der oberen Grenze einer langfristigen Unterstützungszone eröffnet hat. Nach der Eröffnung stieg der DE30 in Richtung des Widerstandsniveaus bei 12.100 Punkten, wo ein weiterer Anstieg erst einmal gestoppt wurde. Sollten die Bullen die neuen Entwicklungen bezüglich der US-Zölle verharmlosen, könnte es zu einer Aufwärtsbewegung über diese Hürde und zu einem möglichen Test des 8er EMA kommen, der zum Zeitpunkt des Schreibens bei 12.190 Punkten zu finden ist. Allerdings könnte es auch sein, dass die Verkäufer nicht einfach aufgeben und daher versuchen werden die heutige Tageskerze innerhalb der zuvor erwähnten Unterstützungszone oder sogar darunter zu schließen.

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Die deutschen Automobilhersteller geraten weiterhin unter Druck. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die Deutsche Post (DPW.DE) gehört am Mittwochmorgen unter den DAX®-Werten zu den größten Verlierern. Die schwache Performance könnte auf die Veröffentlichung des Ergebnisberichts des Unternehmens zurückgeführt werden. Im 4. Quartal 2017 lag der Umsatz der Deutschen Post bei 16,11 Mrd. Euro, prognostiziert wurden jedoch 16,37 Mrd. Euro. Das EBIT für das 4. Quartal verfehlte mit 1,18 Mrd. Euro ebenfalls die Prognosen (1,21 Mrd. Euro). Auf der anderen Seite übertraf der Gewinn je Aktie für das Gesamtjahr mit 1,15 Euro die Erwartungen von 1,13 Euro. Das Unternehmen rechnet damit, dass das EBIT 2018 auf rund 4,15 Mrd. Euro und 2020 sogar auf über 5 Mrd Euro ansteigen wird. Nach der ersten Handelsstunde verliert die Aktie der Deutschen Post 2,2% an Wert.

 

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Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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by Mrz 07, 2018 Keine Kommentare

XTB | Kursausschlag bei Ripple nach Coinbase-Gerüchten

Analysen

Zusammenfassung:

  • Ripple, die drittgrößte digitale Währung in Bezug auf die Marktkapitalisierung, sprang nach Gerüchten über einen Coinbase-Beitritt auf und ab
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin auf 100 $ fällt, ist größer als ein Anstieg auf 100 Tsd. $
  • Aus charttechnischer Perspektive könnte der Dienstag für den Bitcoin ein entscheidender Handelstag sein

Bei einem genaueren Blick auf den Krypto-Markt ist feststellen, dass Ripple, die drittgrößte digitale Währung in Bezug auf die Kapitalisierung, in letzter Zeit am volatilsten war. Dennoch ist die Volatilität unter Berücksichtigung der üblichen Bewegungen bei digitalen Währungen begrenzt geblieben. Der Hauptgrund für den starken Kursausschlag bei Ripple waren die Gespräche bzw. Gerüchte über die Möglichkeit die virtuelle Währung zu Coinbase hinzuzufügen, einer der größten digitalen Devisenbörsen der Welt in San Francisco.

Dank dieser Informationen stieg der Ripple-Preis sprunghaft an, allerdings konnten die Gewinne nicht nachhaltig gehalten werden, da der Preis wieder einbrach nachdem Coinbase getwittert hatte, dass “noch keine Entscheidung getroffen wurde”. Laut Alex Sunnarborg, Gründungspartner des Krypto-Fonds Tetras Capital, werden größere Käufe im Vorfeld der erwarteten Nachrichten in diesen Märkten durch Kleinanleger verstärkt, die aus Angst vor dem Ausbleiben kaufen und versuchen, Gewinne zu hinterherzujagen.

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Coinbase-bezogene Gerüchte lassen den Ripple-Preis kurzzeitig nach oben schnellen. Technisch scheint der Preis bei 0,92 $ Unterstützung gefunden zu haben. Quelle: xStation 5

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin auf einen Wert von 100 Tsd. $ steigt?

Bitcoin wird zum Zeitpunkt des Schreibens etwas über 11.200 $ gehandelt, so dass der Preis sowohl von 100 $ als auch von 100 Tsd. $ weit entfernt ist. Es stellt sich nur die Frage in welche Richtung der Bitcoin sich zukünftig bewegen wird. Laut Kenneth Rogoff, Professor und Ökonom der Harvard-Universität, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Bitcoin-Preis in den nächsten zehn Jahren auf 100 $ fällt größer als ein Anstieg auf 100 Tsd. $.

Er ist der Meinung, dass der Bitcoin in Zukunft nur einen Bruchteil des aktuellen Preises wert sein wird. In einem Interview mit CNBC sagte er, dass “wenn Sie die Möglichkeit der Geldwäsche und Steuerhinterziehung wegnehmen, wäre die tatsächliche Verwendung für Bitcoin als Transaktionsvehikel nur sehr klein”. Schließlich behauptete der ehemalige Chefökonom des IWF, dass der letzte Nagel zum Bitcoin-Sarg die Regulierung durch die Regierungen sein wird. Allerdings sollte eine Regulierung global erfolgen, daher reichen die bereits von den USA, China oder Japan ergriffenen Schritte nicht aus, um dem Thema Geldwäsche ein für allemal ein Ende zu setzen.

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Der Bitcoin ist erneut auf ein Hindernis gestoßen, daher kann der heutige Schlusskurs einen entscheidenden Hinweis auf zukünftige Bewegungen liefern. Sollte heute tatsächlich ein Bearish-Engulfing-Muster ausgebildet werden, wäre ein verlängerter Pullback in Richtung der 10.500 $ nicht auszuschließen. Möglicherweise aber auch bis 9.350 $, das ist nämlich der Bereich, an dem Bitcoin vor etwa zwei Wochen eine bedrohliche Kerze ausgebildet hatte. Quelle: xStation 5

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by Mrz 06, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Italienische Aktien gleichen Verluste aus

Analysen

Zusammenfassung:

  • Optimismus an den globalen Aktienmärkten, da Sorgen wegen Handelskrieg nachlassen
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) steigt nach der Ausbildung eines Bullish-Engulfing-Kerzenmusters
  • Vonovia (VNA.DE) schwächelt trotz eines positiven Ergebnisberichts

Als die Sorgen über den potenziellen Handelskrieg nachließen, waren die US-Aktien in der Lage sich zu stabilisieren und den zweiten Tag in Folge zu steigen, wobei alle drei wichtigen Indizes der Wall Street über 1,0% zulegten. Später breitete sich die positive Stimmungen auch in Asien aus, wo die wichtigsten Indizes der Region ordentliche Gewinne verbuchten. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) schloss den Handelstag 1,14% höher, der japanische Nikkei (JAP225) 1,79%. Die chinesischen Aktien waren jedoch die Top-Performer, da der Hang Seng CE (CHNComp) sogar um 2,67% zulegen konnte.

Die europäischen Aktienmärkte haben den Dienstag mit einem deutlichen Gap nach oben begonnen, da der Optimismus wieder an die globalen Aktienmärkte zurückgekehrt ist. Auch der italienische FTSE MIB (ITA40) war in der Lage seine Verlust, die vor der Wahl verbucht wurden, wieder auszugleichen. Die Automobilkonzerne wiesen beim STOXX Europe 600 die größten Gewinne auf, während die Immobilienaktien am Morgen die einzigen Underperformer waren. Nach dem Ergebnis der italienischen Parlamentswahlen hat der deutsche Europaabgeordnete Henkel gestern in einem Interview einige interessante Bemerkungen gemacht. Henkel behauptet, dass der Sieg der populistischen Gruppen in Italien den Weg für die weitere Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit der italienischen Industrie geebnet habe und daher zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit in der italienischen Wirtschaft führen könnte. Der deutsche Europaabgeordnete erklärt auch, dass die verantwortlichen Populisten zu einer Erhöhung der Schulden des Landes führen könnten (derzeit sind es etwa 130% des BIP) und das Geld in der Eurozone tatsächlich von Norden nach Süden fließen wird. Vor diesem Hintergrund fordert Henkel die deutschen Behörden auf aus der Eurozone auszutreten, da der Verbleib in der EWU verheerende Folgen für die deutsche Wirtschaft haben könnte. Nach der ersten Handelsstunde notierte der DAX® (DE30) 1,13% höher, der französische CAC 40 (FRA40) 0,6%, während der britische FTSE 100 (UK100) und der italienische FTSE MIB (ITA40) beide um über 1% zulegen.

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Der DE30 steigt in die Nähe des 8er EMA. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass der deutsche Leitindex nach dem anfänglichen Kursrückgang unter die langfristige Unterstützungszone nicht nur die Verluste wieder ausgleichen konnte, sondern auch einen ordentliche Gewinn verbuchte. Der Index schloss weit über dem Widerstand bei 12.100 Punkten. Nach der heutigen höheren Eröffnung war ein Anstieg in die Nähe der 12.240 Punkte zu beobachten, wo das bullische Momentum allerdings durch den 8er EMA gestoppt wurde. Sollte es hier zu einem Durchbruch kommen, wäre ein möglicher Test des Unterstützungsniveaus bei 12.355 Punkten nicht unrealistisch. Der kurzfristige Ausblick scheint für die Käufer günstig zu sein, da die gestrige Tageskerze ein Bullish-Engulfing-Muster ausbildete.

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Vonovia (VNA.DE) bleibt am Morgen hinter den anderen DAX®-Werten zurück. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Vonovia (VNA.DE) ist am Dienstagmorgen der größte Verlierer unter den DAX®-Werten. Das Unternehmen hat heute seinen Ergebnisbericht für das vierte Quartal 2017 veröffentlicht. Im letzten Quartal 2017 meldete das deutsche Immobilienunternehmen ein überraschendes EBITDA von 683,1 Mio. Euro gegenüber den erwarteten 331,667 Mio. Das bereinigte Nettoergebnis erreichte einen Wert von knapp 206 Mio. Euro, die Analysten prognostizierten lediglich 154 Mio. Außerdem ist eine Dividende von 1,32 Euro pro Aktie geplant, im Vorjahr lag diese noch bei 1,12 Euro pro Aktie. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass der Finanzvorstand von Vonovia, Stefan Kirsten, sich entschlossen hat, sein Amt in der Unternehmensleitung niederzulegen. Helene von Roeder wird die Aufgabe ab dem 9. Mai übernehmen. Nach der ersten Handelsstunde wird die Vonovia-Aktie 0,8% tiefer gehandelt.

 

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

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Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

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by Mrz 06, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Europäische Aktien verringern Anfangsverluste

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Aktien gleichen anfängliche Verluste aus, die vor allem auf politische Probleme zurückzuführen sind
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) prallt an wichtiger Unterstützungszone ab
  • Deutsche Autohersteller bleiben aufgrund von Tarifbedrohungen unter Druck

An den asiatischen Aktienmärkten verschlechterte sich zu Beginn der Woche die Stimmung. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf die mit einem Handelskrieg verbundenen Risiken. Erinnern wir uns daran, dass US-Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche die Einführung eines Zolltarifs von 25% auf Stahlimporte angekündigt hat. Dieses Vorgehen wurde von anderen Ländern weitgehend kritisiert, daher sollte hier mit einer Gegenreaktion zu rechnen sein. In Japan verlor der Nikkei (JAP225) 0,66% an Wert, der australische S&P/ASX 200 (AUS200) 0,57%. Die chinesischen Aktienmärkte waren die größten Verlierer, da der Hang Seng CE (CHNComp) sogar um 1,74% nachgab.

In Europa eröffneten die wichtigsten Indizes nach den hervorragenden Ergebnissen der Anti-Establishment-Parteien bei den italienischen Wahlen etwas tiefer. Diese Verluste wurden jedoch später wieder ausgeglichen, wobei nur der italienische FTSE MIB (ITA40) unter dem Schlusskurs vom Freitag blieb. Auf der anderen Seite eröffnete der FTSE 100 (UK100) nach dem Wochenende so gut wie unverändert. Gegen 11:00 Uhr sind die Technologie- und Rohstoffaktien beim STOXX Europe 600 die größten Gewinner, während Banken und Versicherungen weiter unter Druck bleiben. In Hinblick auf die europäische Politik ist es erwähnenswert, dass SPD-Delegierte für eine Koalition zwischen SPD und CDU gestimmt haben, was bedeutet, dass Angela Merkel ihre vierte Amtszeit als Bundeskanzlerin gesichert hat. Die einzige makroökonomische Veröffentlichung aus der Eurozone wurde bereits heute Morgen veröffentlicht. Der britische Einkaufsmanagerindex zum Dienstleistungssektor konnte die Erwartungen (53,3 Punkte) mit 54,5 Punkten deutlich übertreffen. Nach zwei Handelsstunden legte der DAX® (DE30) um 0,8% zu, der französische CAC 40 (FRA40) um 0,37% und der britische FTSE 100 (UK100) um 0,45%. In Italien wird der FTSE MIB (ITA40) 1,0% tiefer gehandelt.

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Der DE30 prallt an einer wichtigen Unterstützungszone ab. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass der deutsche Leitindex es geschafft hat, nicht nur die anfänglichen Verluste ausgleichen, sondern auch einige Gewinne oberhalb der langfristigen Unterstützungszone zwischen 11.850 bis 11.990 Punkten zu verbuchen. In diesem Zusammenhang wurde eine bullische Pin-Bar-Kerzenformation ausgebildet. Daher könnte man erwarten, dass es zukünftig zu weiteren Kursanstiegen kommt. Man sollte jedoch bedenken, dass diesem Kerzenmuster eine größere Bedeutung zugesprochen wird wenn diese bis zum Schlusskurs beibehalten werden kann. Sollten die heutigen Bullen den Markt dominieren, könnten wir in den kommenden Tagen möglicherweise eine Aufwärtsbewegung in Richtung 12.355 Punkte erleben. Auf dem Weg dahin können Käufer Hindernisse in Form eines Widerstandsniveaus bei 12.100 Punkten und einem 8er EMA (nahe der 12.215 Punkte) finden. In einem bärischen Szenario könnten die Verkäufer versuchen, den heutigen Schlusskurs unterhalb der zuvor erwähnten Unterstützungszone zu drücken.

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Die Automobilhersteller gehören heute zu den schwächsten DAX®-Werten. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die deutschen Automobilhersteller bleiben weiter unter Druck und sind am Montagmorgen die schwächsten DAX®-Werte. Zurückzuführen ist dies auf die Angst der Anleger, ob die angekündigten US-Zölle für die europäischen Autos umgesetzt werden oder nicht. Erinnern wir uns daran, dass die europäischen Aktien der Autohersteller nach der Ankündigung der US-Zölle auf Stahlimport gefallen sind. Als die EU warnte, dass solch ein Schritt Konsequenzen haben würde, drohte der US-Präsident auf Twitter, dass er den europäischen Autos zusätzliche Zölle auferlegen könnte. Nach zwei Handelsstunden notiert die Daimler-Aktie (DAI.DE) 0,27% und die BMW-Aktie (BMW.DE) 1,0% tiefer, während die Volkswagen-Aktie (VOW.DE) einen leichten Gewinn von 0,22% verbucht.

 

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

Haftungsausschluss:

Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Mrz 05, 2018 1 Kommentar

XTB | DE30: Theresa Mays Rede zu zukünftigen Handelsbeziehungen

Analysen

Zusammenfassung:

  • Britische Premierministerin Theresa May wird heute ihre Rede über die Handelsbeziehungen zwischen Großbritannien und der EU nach einem erfolgten Brexit halten
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) nähert sich einer wichtigen Unterstützungszone
  • Lufthansa (LHA.DE) wird voraussichtlich ihren Marktanteil auf dem Inlandsflugmarkt ausbauen

Die US-Aktienmärkte haben ihre Verluste weiter ausgebaut. Grund hierfür war die gestrige Ankündigung von Präsident Donald Trump die Einfuhr von Metallen und Aluminium in erheblichem Umfang zu verzollen, was auf einen möglichen Handelskrieg hindeuten könnte. Auch in Asien verschlechterte sich nach der schwachen Entwicklung in den USA die Stimmung deutlich. Der japanische Nikkei (JAP225) verlor sogar 2,5%, Chinas Hang Seng CE (CHNComp) schloss 1,8% tiefer. In Australien verlor der S&P/ASX 200 (AUS200) 0,74% an Wert.

Die wichtigsten europäischen Indizes wurden am Freitag tiefer gehandelt, angetrieben durch die negative Stimmung auf den anderen Kontinenten. Alle 19 Branchen des STOXX Europe 600 notieren bei der Eröffnung tiefer, wobei die Unternehmen im Bereich Baugewerbe und Industriegüter am schlechtesten abschneiden. Am Nachmittag wird die britische Premierministerin Theresa May eine Rede zu ihren Zielen für den Handel zwischen Großbritannien und der EU nach dem Brexit halten. Es wird erwartet, dass sie ihre Vision von Großbritannien als Verfechter des Freihandels auf der Grundlage hoher Standards hervorhebt. Darüber hinaus sagen Kommentatoren, dass sie ihre Hoffnung betonen wird, dass die Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU auf gegenseitiger Unterstützung beruhen sollte und sie daher ein möglichst weitreichendes und tiefgreifendes Abkommen anstrebt. Im Hinblick auf die Europapolitik ist erwähnenswert, dass die Italiener diesen Sonntag in die Wahllokale gehen werden, um ein neues Parlament zu wählen. Unsere Analyse und Einschätzung zu den Parlamentswahlen in Italien finden Sie hier. Nach der ersten Handelsstunde verlor der DAX® (DE30) 1,65% an Wert, der französische CAC 40 (FRA40) 1,2% und der britische FTSE 100 (UK100) 0,6%.

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Der DE30 nähert sich der Unterstützungszone zwischen 11.850 und 11.990 Punkten. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass der Abverkauf an Tempo gewinnt. Der deutsche Leitindex durchbrach gestern das Unterstützungsniveau bei 12.100 Punkten. Der Preis bewegt sich in der Nähe der Unterstützungszone zwischen 11.850 und 11.990 Punkten, daher können wir nicht ausschließen, dass es in der heutigen Sitzung zu einem möglichen Test kommt. Nur knapp darüber befindet sich außerdem die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten, daher sollte in diesem Bereich mit Preisbewegungen gerechnet werden. Käufer möchten vielleicht den Kurs wieder über die 12.100 Punkte bringen, da dies eine gute Position wäre, um in der kommenden Woche einen Teil der Verluste wieder auszugleichen.

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Bei den DAX®-Werten war die Richtung heute Morgen ziemlich klar. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Eine Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt zeigte für die Fluggesellschaft Lufthansa (LHA.DE) eine zunehmend vielversprechende Zukunft. Laut der Studie soll der Marktanteil von Lufthansa für Inlandsflüge von 70% im Sommer 2017 auf 87% Mitte 2018 steigen. Die Dominanz der Fluggesellschaft ist sogar stark sichtbar, wenn wir uns die Flüge genauer ansehen: Von den 122 Flugrouten in Deutschland werden 94 ausschließlich von Lufthansa und 18 von anderen Fluggesellschaften angeboten. Nur 10 Strecken unterliegen dem Wettbewerb, da mehr als ein Unternehmen sie anbietet. Nach der ersten Handelsstunde wird die Lufthansa fast 2% tiefer gehandelt.

 

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Mrz 02, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Europäische Aktienmärkte bauen Verluste aus

Analysen

Zusammenfassung:

  • Großbritannien lehnt EU-Entwurf zum Brexit-Vertrag ab
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) verfehlt den 5-Jahres-Durchschnitt vom Februar
  • Beiersdorf (BEI.DE) verliert nach Ergebnisbericht an Wert

In Asien war die heutige Sitzung recht gemischt, nachdem die US-Aktienmärkte den schlechtesten Monat der letzten zwei Jahren erlebten. Der japanische Nikkei (JAP225) verlor 1,56% an Wert, der australische S&P/ASX 200 (AUS200) 0,71%. Auf der anderen Seite übertrafen die chinesischen Aktien ihre Konkurrenten der Region, nachdem der Caixin-Einkaufsmanagerindex mit 51,6 Punkten die Erwartungen übertreffen konnte. Chinas Hang Seng CE (CHNComp) konnte daher um 0,46% zulegen.

Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte eröffneten heute tiefer und knüpften an die gestrigen Verluste an. Medien- und Technologieunternehmen sind die größten Verlierer, während die Nahrungsmittel- und Bauaktien die einzigen Werte sind, die bei der Eröffnung Gewinne erzielen konnten. Die EU hat gestern ihren Entwurf zum Brexit-Vertrag veröffentlicht, wobei britische Amtsträger sich deutlich gegen den Vorschlag ausgesprochen haben. Ihrer Ansicht nach würde die Umsetzung des Entwurfs die Integrität der britischen Verfassung untergraben, da er in Erwägung zieht, Nordirland in die Zollunion der EU mit einzubeziehen. Premierministerin Theresa May wird sich heute mit dem EU-Ratspräsidenten Donald Tusk treffen, um ein neues Kapitel in den Verhandlungen zu beginnen. Es ist erwähnenswert, dass die Übergangszeit voraussichtlich im März 2019 beginnen wird, so dass es nur noch ein Jahr gibt, um einen Entwurf auszuarbeiten. Nach der ersten Handelsstunde notierte der DAX (DE30) 0,7% tiefer, der französische CAC 40 (FRA40) sowie der britische FTSE 100 (UK100) verlieren beide 0,3% an Wert.

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Der DE30 führt seine Abwärtsbewegung weiter fort, nachdem er am Montag am 21er EMA abprallte. Quelle: xStation 5

Auf dem DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass der deutsche Leitindex sich vor kurzem noch über dem 8er EMA befand, sich dann jedoch in Richtung der Unterstützung bei 12.355 Punkten zurückzog. Da sich die Stimmungslage an den weltweiten Aktienmärkten weiterhin verschlechtert, verstärkten sich die Abwärtsbewegung beim DE30 im frühen Handel. Das nächste Unterstützungslevel kann bei 12.300 Punkten gefunden werden, wo auch das 23,6% Fibo-Retracement der letzten Abwärtsbewegung zu finden ist. Wenn es den Verkäufern gelingt dieses Niveau zu überwinden, könnte eine weitere Korrekturbewegung in Richtung der 12.100 Punkte auf dem Spiel stehen. Käufer werden vermutlich versuchen die heutigen Verluste auszugleichen und möglicherweise einen Angriff auf den 8er EMA vornehmen.

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Der DAX® verpasste 2018 deutlich den 5-Jahres-Durchschnitt vom Februar. Quelle: Bloomberg

Zu Beginn des neuen Monats lohnt es sich, einen Blick auf die DAX®-Heatmap zu werfen. Wir können sehen, dass der deutsche Leitindex nach dem übertreffen des 5-Jahres-Durchschnitts vom Januar nicht mit dem Durchschnitt vom Februar mithalten konnte. Dies ist hauptsächlich auf den Kurseinbruch zurückzuführen, der zu Beginn des Monats an den globalen Aktienmärkten zu beobachten war. Zudem hat der Index das 5-Jahres-Tief unterschritten. Der 5-Jahres-Durchschnitt für März liegt bei 2,65%. Wird es den Bullen gelingen, die schlechte Performance des Vormonats aufzuholen?

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Beiersdorf (BEI.DE) verliert nach der Veröffentlichung seines Ergebnisberichts für 2017 deutlich an Wert. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Beiersdorf (BEI.DE) gehört am Donnerstagmorgen zu den größten Verlierern unter den DAX-Werten. Das Unternehmen hat gerade seinen Ergebnisbericht für 2017 veröffentlicht. Erzielt wurde ein Nettogewinn von 689 Mio. Euro, das Ergebnis liegt jedoch deutlich unter den 727 Mio. Euro vom letzten Jahr. Dies ist vor allem auf die einmaligen Zuwächse im Jahr 2016 zurückzuführen. Beiersdorf hat den Gewinn je Aktie auf dem Niveau des Vorjahres bei 0,7 Euro angesetzt. Darüber hinaus erwartet das Unternehmen für das Jahr 2018 ein Umsatzwachstum auf dem diesjährigen Niveau von 4%. Auf der anderen Seite soll der Gewinn nach Steuern im Jahr 2018 leicht steigen. Nach der ersten Handelsstunde gibt die Beiersdorf-Aktie um 4% nach.

 

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Mrz 01, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Europäische Aktien folgen ihren asiatischen Kollegen

Analysen

Zusammenfassung:

  • An den globalen Aktienmärkte verschlechtert sich die Stimmung
  • DAX® (DE30 in der xStation5) zieht sich vom 38,2% Fibo-Retracement zurück
  • Analysten schätzen den Ausblick für die Allianz (ALV.DE) positiv ein

Die Aktienmärkte in Asien verbuchten Verluste, nachdem alle wichtigen Aktien an der Wall Street Kursrückgänge verzeichneten. Die chinesischen Aktienmärkte waren hierbei die größten Verlierer, da enttäuschende makroökonomische Veröffentlichungen die Stimmung zusätzlich verschlechterten. Chinas Hang Seng CE (CHNComp) schloss den Handelstag 2,52% im Minus. In Japan fiel der Nikkei (JAP225) um 1,44%, da der Yen an Wert gewann. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die Bank of Japan, die ihre Anleihenkäufe kürzen will. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) verlor 0,68% an Wert.

In Europa haben die wichtigsten Aktienmärkte aufgrund der sich verschlechternden Stimmung auf den anderen Kontinenten tiefer eröffnet. Die Unternehmen im Bereich Grundressourcen und Gesundheitswesen schnitten am schlechtesten ab, während Versicherer die größten Gewinne verbuchten. Michel Barnier, Hauptverantwortlicher der EU für die Austrittsverhandlungen mit Großbritannien, erklärte, dass es das Ziel der EU sei die Übergangszeit so kurz und klar wie möglich zu gestalten. Vor diesem Hintergrund kann lässt sich feststellen, dass es erhebliche Abweichungen zwischen den gewünschten Vorgehensweisen der EU und Großbritannien gibt. Ein Grund hierfür ist, dass Unternehmen in Großbritannien Premierministerin May dazu drängen, die Zweijahresfrist zu verlängern. Abgesehen davon wurden heute Vormittag die neuen Arbeitsmarktdaten aus Deutschland veröffentlicht. Die Zahl der Arbeitslosen ging im Februar um 22 Tsd. zurück und übertraf damit die Prognose von 15 Tsd. Die deutsche Arbeitslosenquote entsprach den Erwartungen und bleibt auf dem Niveau von 5,4%. Nach der ersten Handelsstunde notierte der DAX® (DE30) 0,35% tiefer, der französische CAC 40 (FRA40) 0,38% und der britische FTSE 100 (UK100) 0,4%.

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Der DE30 fällt unter den 8er EMA. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass die gestrige Kerze das lokale Widerstandsniveau in Form eines 8er EMA durchbrach. Für den Fall, dass die Bullen während des heutiges Handelstages Fuss fassen können, wäre ein Versuch den Kurs auf das Niveau des 38,2% Fibo-Retracements in der Nähe der 12.550 Punkte zurück zu bringen nicht auszuschließen. Diesem Bereich könnte sogar eine noch größere Bedeutung zugesprochen werden, da dort der 21er EMA zu finden ist. Allerdings haben die Käufer den zuvor erwähnten 8er EMA immer noch vor sich. Verkäufer könnten möglicherweise versuchen, die Unterstützungszone bei 12.355 Punkten zu testen.

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Allianz (ALV.DE) gehört heute heute Morgen unter den DAX®-Werten zu den Top-Gewinnern. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die Allianz (ALV.DE) gehört heute Morgen im DE30-Vergleich zu den Top-Gewinnern. Die gute Performance der Aktie könnte auf eine Aufstufung durch das Bankhaus Lampe zurückgeführt werden. Analysten haben ihre Empfehlung für die Allianz von “Halten” auf “Kaufen” angehoben. Das neue Kursziel wurde ebenfalls von 205 Euro auf 225 Euro nach oben korrigiert.  Die Bank begründet ihre Entscheidung mit den nachhaltigen Auswirkungen der Umsetzung der US-Steuerreform. Darüber hinaus habe der deutsche Versicherer genügend Kapital für mögliche Fusions- und Übernahmetransaktionen sowie für den Rückkauf von Aktien. Nach der ersten Handelsstunde wird die Allianz 0,4% höher gehandelt.

 

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