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Dax auf Erholungskurs – US-Inflationsdaten im Blickpunkt

Dax auf Erholungskurs – US-Inflationsdaten im Blickpunkt

Analyen Bernstein Bank

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14.02.2018 – 10:25 Uhr: Mit guten Wirtschaftsdaten im Gepäck kann der deutsche Leitindex im frühen Handel deutlich zulegen. So verzeichnet die deutsche Wirtschaft im vierten Quartal 2017 ein Wachstum von 0,6 Prozent gegenüber Q3. In Relation zum betreffenden Vorjahreszeitraum steigt das heimische Bruttoinlandsprodukt um 2,9 Prozent. Die Inflation hierzulande schwächte sich im Monat Januar dagegen ab. Der Anstieg der deutschen Verbraucherpreise kam im Mittel mit einem Minus von 0,6 Prozent gegenüber Dezember leicht zurück. Anleger dürften zur Wochenmitte aber insbesondere auf die Inflationszahlen von der anderen Atlantikseite schauen.

Eine über den Erwartungen liegende US-Teuerungsrate im vergangenen Monat dürfte die Zinsängste abermals befeuern. Genau diese waren wiederum maßgeblicher Auslöser für die jüngste Korrekturbewegung an den Aktienmärkten. Darüber hinaus stehen die Umsätze des amerikanischen Einzelhandels, ebenfalls für Januar, auf der Agenda. Auch diese Zahlen haben nicht zu vernachlässigendes Impulspotential, da der Konsum eine tragende Säule der US-Konjunktur repräsentiert. Am späten Vormittag rücken zuvor das Wirtschaftswachstum in Q4 sowie die Industrieproduktion im Dezember, jeweils für die Euro-Zone, in den Fokus.

Zur Stunde notiert der Dax bei 12.290 Punkten 0,8 Prozent fester. Der Euro gewinnt 0,1 Prozent auf aktuell 1,2366 US-Dollar. Den selben Aufschlag präsentiert Gold bei derzeit 1.331 US-Dollar je Feinunze.

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Diese Publikation stellt eine Kundeninformation im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar. Der Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle Anleger- bzw. anlagegerechte Beratung.

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Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. So kann die Wertentwicklung nicht zuletzt durch Währungsschwankungen beeinflusst werden. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten.

Risiko

An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD / Kursdifferenzkontrakt) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

by Feb 14, 2018 Keine Kommentare

XTB | Neue Bemerkungen vom CEO einer führenden Kryptobörse

Analysen

Zusammenfassung:

  • Bitcoin (BITCOIN in der xStation 5) scheint wieder in die Verlustzone zu rutschen, da es ihm nicht gelingt innerhalb des Aufwärtstrendkanals zu bleiben
  • Jesse Powell, CEO der Kraken-Kryptobörse, liefert einige bemerkenswerte Bemerkungen zum Thema Investitionen in digitale Münzen
  • Bitcoin könnte laut eines Bloomberg-Rohstoffstrategen sogar auf 900 $ fallen
  • Islands Krypto-Mining-Unternehmen werden voraussichtlich die privaten Haushalte in Bezug auf den Energieverbrauch übertreffen

Die Bitcoin-Kursentwicklung war in letzter Zeit ziemlich ruhig. Dennoch scheint es, als hätte die Kryptowährungen ihre Gewinne bereits aufgegeben. Beachten Sie, dass die berühmteste virtuelle Währung unterhalb einer unteren Grenze eines Aufwärtstrendkanals gehandelt wird, was auf eine gewisse Müdigkeit der Bitcoin-Bullen hindeuten könnte. Von einem technischen Standpunkt aus könnte man daher annehmen, dass es Aufwärtspotenzial bis in Richtung 7.600 $ gibt, zumindest wenn er dauerhaft aus diesem Kanal ausbricht. Auf der anderen Seite bleibt das Haupthindernis für Käufer bei 9.350 $ intakt und muss erst einmal überwunden werden, wenn sie den Preis weiter stützen wollen. Aktuell scheint jedoch als Basisszenario eine Fortsetzung des Abwärtstrends als realistischer.

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Bitcoin wird bereits unterhalb einer unteren Grenze des Aufwärtstrendkanals gehandelt, daher geht das Basisszenario von einem tieferen Abpraller in Richtung 7.600 $ aus, zumindest solange der Ausbruch sich nicht als Fehlsignal erweist. Quelle: xStation 5

Sollten Bitcoin-Käufer vorsichtiger sein?

“Ich denke, letztendlich müssen die Verbraucher auf sich selbst achten, die Grundlagen jeder Münze untersuchen und sich nicht auf eine bestimmte Börse verlassen, um sich vor Marktschwankungen zu schützen”, so Jesse Powell, CEO der führenden Kryptobörse Kraken auf dem World Government Summit in Dubai. Auf den ersten Blick erscheint diese Bemerkung recht eigenartig, da dies die Anleger einschüchtern könnte. Andererseits betont Powell, dass seine Börse wirklich einen gründlichen Bewertungsprozess durchführt, um sicherzustellen, dass jede digitale Währung an der Börse in San Francisco kein Betrug ist.

Trotz eines gesunden Kursrückgangs könnte es beim Bitcoin weiter nach unten gehen

Von seinem Allzeithoch vom Dezember letzten Jahres hat der Bitcoin bereits mehr als die Hälfte der Gewinne abgegeben und dies könnte noch nicht das Ende sein. Laut Bloomberg Intelligence Rohstoffstratege Mike McGlone könnte ein weiterer Verlust von 90% aufgrund eines nicht nachhaltig wachsendem Angebots auf dem Spiel stehen. Er nutzte den unglaublichen Kursanstieg von Amazon und verglich ihn mit der Bitcoin-Preisentwicklung, da er der Meinung ist, dass diese sich sehr ähneln. McGlone unterstrich, dass nachfolgende Forks bedeuten, dass bis zu 50 Millionen ausstehende Münzen, die auf der ursprünglichen Blockchain basieren, bereits weit über das vorgesehene Angebot von 21 Millionen Münzen hinaus gewonnen wurden.

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Bitcoin könnte im Vergleich zur Leistung von Amazon weiterhin interessant sein. Quelle: Bloomberg

Die Mining-Unternehmen in Island sollen die Haushalte bei der Energienutzung übertreffen

Jeder, der in Kryptowährungen investiert hat weiß, dass die Länder im Norden die besten Orte für Mining-Unternehmen sind, da sie die Kosten für Hardware-Kühlung senkten. Island gehört zu ihnen und es scheint, dass das Land seinen Anteil am globalen Krypto-Mining ständig erhöht. Laut einem Sprecher des isländischen Energieunternehmens HS Orka dürften Bitcoin-Mining-Zentren in diesem Jahr alle Haushalte in Bezug auf den Stromverbrauch übertreffen. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass die isländische Bevölkerung ziemlich klein ist, etwa 340.000 Menschen.

 

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Feb 13, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Europäische Aktien erholen sich wieder

Analysen

Zusammenfassung:

  • US-Aktien legten am zweiten Handelstag in Folge zu
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) zieht sich von der 12.355 Punkte-Marke zurück
  • Henkel (HEN3.DE) und Lufthansa (LHA.DE) mit neuen Empfehlungen

Nach den Gewinnen, die gestern an der Wall Street zu beobachten waren, sind heute die wichtigsten Aktienindizes aus Asien gestiegen. Die japanischen Aktien entwickelten sich jedoch gegenüber ihren Mitbewerbern aufgrund der Yen-Aufwertung unterdurchschnittlich. Die gemischte Eröffnung in Europa erleichtert die Erholung der Aktienmärkte.

Während der Sitzung am Dienstag legten die US-Aktien am zweiten Handelstag in Folge zu. Der Dow Jones (US30) stieg um 1,7%, während der S&P 500 (US500) und der Nasdaq (US100) 1,39% bzw. 1,56% zulegten. Als Grund für die hervorragende Performance der US-Indizes können wir für das Jahr 2019 den Haushaltsentwurf von 4,4 Bio. Dollar nennen, der von Präsident Donald Trump vorgestellt wurde. Es ist erwähnenswert, dass die US-Aktien diese Woche den größten zweitägigen Zuwachs seit 2016 verzeichnen konnten. In der asiatischen Sitzung schloss der japanische Nikkei (JAP225) 0,65% tiefer, nachdem er die Gewinne der ersten Tageshälfte wieder abgegeben hatte. Dies lässt sich auf die Stärkung des Yen zurückführen, der sich im G10-Korb zur stärksten Währung entwickelte. Australiens S&P/ASX 200 (AUS200) stieg auf 5.855,9 Punkte und schloss nach einer zweitägigen Verlustserie 0,6% höher. Chinas Hang Seng CE (CHNComp) stieg um 0,84%.

In Europa haben sich die Aktienmärkte nach dem Ergebnis der asiatischen Sitzung unterschiedlich entwickelt. Der DAX® (DE30) verlor bei der Eröffnung an Wert, während der CAC 40 (FRA40) und FTSE 100 (UK100) mit einem leichten Gap nach oben starteten. Aktien im Bereich Reisen und Grundressourcen gehörten am Morgen zu den Top-Gewinnern, während Einzelhändler und Automobilhersteller unterdurchschnittlich abschnitten. Bei einem Blick auf die Politik der Region treffen sich die SPD-Spitzenvertreter heute in Berlin. Ziel des Treffens ist jedoch nicht das kürzlich getroffene Koalitionsabkommen mit der CDU, sondern eine Abstimmung über die Ernennung eines neuen Parteivorsitzenden. Es wird erwartet, dass Andrea Nahles nach einem mittelmäßigen Ausgang der Bundestagswahlen zum neuen Top-Sozialdemokraten ernannt wird, was das Vertrauen in Martin Schultz, den derzeitigen Führer, untergrub. An anderer Stelle ist anzumerken, dass die britischen Inflationsdaten heute veröffentlicht werden. Daher ist am britischen Aktienmarkt mit einer erhöhten Volatilität zu rechnen, da die Anleger die Wahrscheinlichkeit einer früheren Zinserhöhung abschätzen werden. Nach der ersten halben Handelsstunde gaben der DAX® (DE30) und der französische CAC 40 (FRA40) um 0,4% nach, der britische FTSE 100 (UK100) um 0,1%.

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Der Abpraller wurde durch das Widerstandsniveau von 12.355 Punkten begrenzt. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf die DE30-Tageschart kann man sehen, dass der gestrige Abpraller durch die 12.355-Punkte-Marke begrenzt war. Der DE30 gab heute im frühen Handel nach und bewegte sich auf 12.100 Punkte zu. Wenn das Abwärtsmomentum in der heutigen Sitzung vorherrscht, die Bären dieses Hindernis allerdings nicht durchbrechen, könnte sich der deutsche Leitindex zwischen 12.355 und 12.100 Punkten festigen. Wenn es den Bären jedoch gelingen sollte die zuvor erwähnte Hürde zu überwinden, kann ein wiederholter Angriff auf die Unterstützungszone auf dem Spiel stehen. Sollte es hier zu einem Durchbruch unterhalb dieser Zone kommen, wäre auch ein weiterer Rückgang nicht unrealistisch. Die Bullen könnten möglicherweise versuchen die heutige Kerze über 12.355 Punkten zu schließen. Dies würde Käufern einen soliden Boden bieten und den Weg für weitere Anstiege ebnen.

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Die DAX®-Werte entwickeln sich am Dienstagmorgen recht unterschiedlich. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Henkel (HEN3.DE) gehört am Dienstagmorgen zu den größten Verlierern unter den DAX-Werten. Das Unternehmen wurde vom Bankhaus Metzler herabgestuft. Analysten haben die Empfehlung für diese Aktie von “Kaufen” auf “Halten” gesenkt. Das neue Kursziel wurde auf 102 Euro gegenüber vorher 129 Euro festgelegt, was einen Rückgang von 2,9% gegenüber dem gestrigen Schlusskurs bedeutet. Nach der ersten halben Handelsstunde hat die Henkel-Aktie um 1,4% nachgegeben.

Lufthansa (LHA.DE) erhielt ebenfalls eine neue Empfehlung. Der Anbieter wurde von Oddo BHF von der vorherigen “Kaufen”-Bewertung herabgestuft. Das Kursziel wurde ebenfalls von 33 Euro auf 32,50 Euro gesenkt, was einen Anstieg von 21% gegenüber dem gestrigen Schlusskurs bedeutet. Nach der ersten halben Stunde Handel ist die Lufthansa-Aktie um 1,1% gestiegen.

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Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

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by Feb 13, 2018 Keine Kommentare
Deutscher Aktienindex hinter roten Vorzeichen

Deutscher Aktienindex hinter roten Vorzeichen

Analyen Bernstein Bank

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13.02.2018 – 10:35 Uhr: Mit leichten Verlusten (minus 0,2 Prozent) präsentiert sich der Dax im frühen Handel. Gemischte Vorgaben geben vor diesem Hintergrund keine klare Richtung vor. Während die US-Aktienindizes deutlich im Plus aus dem Handel gingen, rutschte der japanische Nikkei (minus 0,6 Prozent) nach einem zunächst freundlichen Handelstag schlussendlich in die Verlustzone. Der chinesische SSE 50 (plus 1,7 Prozent) konnte wiederum stattlich zulegen und begibt sich damit wie seine US-Pendants auf Erholungskurs. Der Dow Jones kletterte um 1,70 Prozent auf 24.601 Punkte. Die Nasdaq legte um 1,73 Prozent auf 6.523 Zähler zu. Der S&P schloss bei 2656 Punkten mit einem Aufschlag von 1,39 Prozent.

Belastend wirkt sich hierzulande ein wieder fester tendierender Euro (plus 0,3 Prozent) aus. Zudem dürfte nach der rasanten Talfahrt noch eine gehörige Portion Skepsis in den Knochen der Investoren stecken. Ein erster Rebound war letzte Woche postwendend wieder abverkauft worden. Vor allem die Sorge um eine anziehende Inflation und zusehends ansteigende Renditen an den Anleihemärkten hatten die internationalen Aktienmärkte unter enormen Druck gesetzt. Die derzeitige Zurückhaltung dürfte insofern auch mit den morgen anstehenden Inflationszahlen aus den USA zusammenhängen. Eine oberhalb des Konsenses liegende Teuerungsrate der Verbraucherpreise könnte die Zinsängste erneut befeuern. Im heutigen Handelsverlauf stehen dagegen kaum impulsträchtige Konjunkturdaten auf der Agenda.

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by Feb 13, 2018 Keine Kommentare
Technische Analyse Dax – Leitindex angezählt

Technische Analyse Dax – Leitindex angezählt

Analyen Bernstein Bank

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12.02.2018 – 15:50 Uhr: Nach dem fulminanten Ausverkauf zeigt der deutsche Leitindex nun erste Stabilisierungsversuche. Einer ersten technisch bedingten Gegenbewegung folgte zwar postwendend der abermalige Abverkauf. Mit einem stattlichen Hammer deutet der Leitindex nun aber an, ein zumindest vorläufiges Tief ausgetestet zu haben. Darauf weist auch das in diesem Bereich markiert Umschlags- respektive Umsatzhoch hin. Ob wir es hier tatsächlich bereits mit einer Bodenbildung zu tun haben bleibt allerdings abzuwarten.

Dynamik und Ausmaß des erfolgten Abwärtsrutsches waren jedenfalls bemerkenswert. Eine Konsolidierungsphase, auch eine ausgeprägtere Korrekturbewegung, stellen angesichts der nicht enden wollenden Rekordjagd an den internationalen Aktienmärkten und der seit Jahresanfang zu beobachtenden Trendbeschleunigung gen Norden keine Überraschung dar. Die Geschwindigkeit und Intensität des erfolgten Kursrutsches allerdings schon.

Binnen kürzester Zeit wurden signifikante Support-Zonen der Reihe nach zu den Akten gelegt. Diverse horizontale Unterstützungen, Fibonacci-Retracements und zudem die 50- und vor allem die 200-Tageslinie wurden förmlich überrannt. Damit hat der Dax einen aus charttechnischer Perspektive gewaltigen Schuss vor den Bug bekommen. Im Falle einer neuerlichen Verkaufswelle finden sich vor diesem Hintergrund Kursziele bei 11.850 Punkten (Verlaufstief aus August 2017) und 11.550 Punkten (Langfristiger Aufwärtstrend). Spätestens letzteren gilt es unbedingt zu verteidigen, um nicht auch das große Bild ins Wanken zu bringen.

Auf der anderen Seite dürfte nach der massiven Druckphase nun einiges Potential für eine Aufwärtskonsolidierung vorhanden sein. Zuvor als Unterstützung fungierende Preis-Levels repräsentieren dann betreffenden Widerstandsregionen. In diesem Szenario wäre der bei rund 12.750 Punkten verlaufende, gleitende 200-Tage-Durchschnitt (MA200) die erste Anlaufstelle. Darauf folgt dann die Unterseite der von Anfang Oktober bis Anfang Februar 2017 dominierenden Trading Range bei knapp 12.900 Zählern.

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Risiko

An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD / Kursdifferenzkontrakt) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

by Feb 12, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Positive Stimmung kehrt nach Europa zurück

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Indizes steigen zu Beginn der Woche wieder
  • DAX® (DE30) prallt von einer wichtigen Unterstützungszone ab
  • Deutsche Bank (DBK.DE) strebt eine Neubelebung ihres Aktiengeschäfts an

Nach den Gewinnen vom Freitag an der Wall Street war an den asiatischen Aktienmärkten zu Beginn der Woche die Richtung nicht ganz so klar. Die europäischen Indizes haben am Montagmorgen mit einem deutlichen Anstieg aller Branchen deutlich an Wert gewonnen.

Die US-Indizes konnten am Freitag die erste Schwächephase mit einer grünen Tageskerze beenden. Am Montagmorgen wurden die S&P 500-Futures aufgrund der besseren Stimmungslage auf den weltweiten Aktienmärkten höher gehandelt. Man sollte außerdem bedenken, dass Präsident Donald Trump seinen Budgetvorschlag für das Jahr 2019 heute vorlegen wird. Die asiatische Sitzung war recht uneinheitlich, chinesische Aktien verzeichneten nach einer der schlimmsten Börsenwochen des Landes leichte Zuwächse. Der Hang Seng CE (CHNComp) schloss jedoch flach. Auf der anderen Seite verlor der australische S&P/ASX 200 (AUS200) 0,3% an Wert. Die Aktienmärkte in Japan blieben aufgrund eines Feiertags geschlossen.

Die europäischen Indizes starteten deutlich höher in die neue Handelswoche. Alle Branchen des STOXX Europe 600 erzielen ordentliche Gewinne, wobei die Unternehmen im Bereich Grundressourcen und Chemikalien an der Spitze stehen. Im Hinblick auf die europäische Politik lohnt es sich, einen Blick auf das Thema der deutschen Koalition zu werfen. Nachdem CDU und SPD der Koalitionsvereinbarung zugestimmt hatten wurden Stimmen laut, dass sich Kanzlerin Merkel an die SPD verkauft habe. Als Gegenreaktion erklärte Angela Merkel in einem Interview für das ZDF, dass sie für die vierjährige Amtszeit kandidiert habe und auch dafür bereit sei. Mit dieser Aussage wehrte sie sich gegen die abweisenden Kritiker, die fordern, dass die Partei einen Kanzler-Nachfolger suchen solle. Im heutigen Wirtschaftskalender sind nicht viele Veröffentlichungen für die europäischen Volkswirtschaften vorgesehen, wobei der schweizerische und der portugiesische VPI die wichtigsten sind. Der Schweizer Wert zeigte im Jahresvergleich eine leichte Verlangsamung von 0,7% gegenüber erwarteten 0,8% auf. Nach der ersten Handelsstunde legte der DAX® (DE30) um 2% zu, der französische CAC 40 (FRA40) um 1,5% und der britische FTSE 100 um 1,35%.

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Der DE30 kämpft um die 12.355 Punkte-Marke. Quelle: xStation 5

Nach einem großen Rückgang am Freitag in Richtung der Unterstützungszone zwischen 11.860 und 11.990 Punkten prallte der DE30 dort wieder ab und bildete im Tageschart eine Pin-Bar-Kerzenformation aus. Im Gegenzug gab es am Wochenanfang wieder eine Bewegung in Richtung des Widerstands bei 12.355 Punkten. Falls es den Bullen gelingt dieses Niveau zu durchbrechen, wäre eine weitere Rallye bis 12.645 Punkte und ein darüber liegender 200er EMA möglich. Vor diesen Hindernissen liegt jedoch der 8er EMA, der als lokaler Widerstand fungiert. Bei einem bärischen Szenario sollte nach einem Durchbruch des Unterstützungsbereichs von 12.100 Punkte auch ein wiederholter Angriff auf die früher erwähnte Unterstützungszone nicht ausgeschlossen werden.

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Alle DAX®-Werte notieren am Montagmorgen höher. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die Deutsche Bank (DBK.DE) gehört am Montagmorgen im DE30-Vergleich zu den Top-Gewinnern. Die verbesserte Stimmung gegenüber der Bank könnte auf die Pläne zur Wiederbelebung des Aktiengeschäfts zurückgeführt werden. Nachdem die Erträge aus dem Prime-Brokerage-Geschäft der Bank bereits seit zehn Quartalen rückläufig sind, strebt das Unternehmen eine Umstrukturierung seines Aktienderivate-Bereichs an. Die Bank möchte dies durch die Einstellung von Hochschulabsolventen statt durch erfahrene und teure Fachleute erreichen. Um eine Wiederbelebung zu gewährleisten, strebt die Bank außerdem die Entwicklung einer sogenannten “Best in Class Electronic Platform” an. Nach der ersten Handelsstunde notiert die Deutsche Bank-Aktie 3,74% höher.

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Die Deutsche Bank-Aktie hat sich in den letzten Jahren deutlich schlechter entwickelt als ihre großen Wettbewerber. Quelle: Bloomberg

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by Feb 12, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Globale Aktienmärkte setzen Abverkauf fort

Analysen

Zusammenfassung:

  • Aktien aus den USA und Asien verzeichneten starke Rückgänge
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) nähert sich wieder der Marke von 12.100 Punkten
  • RWE (RWE.DE) in der Verlustzone nach enttäuschender Stromauktion in Großbritannien

Die gestrige Sitzung in den USA war durch einen enormen Kursrückgang der Aktien gekennzeichnet, da der zu Beginn der Woche verzeichnete Abverkauf wieder aufgenommen wurde. In Asien folgten die Aktienmärkte der Entwicklung ihrer US-Pendants und wiesen daher ebenfalls große Verluste auf. Die europäischen Indizes eröffneten am heutigen Handelstag etwas tiefer.

Einige Anleger dachten, dass die Aktien bereits die Wende geschafft hätten. Auf dem US-Aktienmarkt kam es allerdings zu einem erneuten starken Abverkauf. Der Dow Jones (US30) verlor gar 4,15% an Wert. Die anderen Indizes der Wall Street entwickelten sich ebenfalls stark unterdurchschnittlich, wobei der S&P 500 (US500) um 3,75% und der Nasdaq (US100) um 3,9% fiel. Später breitete sich die schlechte Stimmung in Asien aus, wo alle wichtigen Indizes deutliche Rückgänge aufwiesen. Der japanische Nikkei schloss 2,32% tiefer, der australische S&P/ASX 200 (AUS200) 0,9%. In China setzte der Hang Seng CE (CHNComp) seine Pechsträhne fort und verbuchte einen erstaunlichen Verlust von 4,13%.

Aufgrund der Rückgänge an den weltweiten Aktienmärkten eröffneten die Indizes in Europa heute tiefer. Reise- und Versorgungsunternehmen gehören zu den größten Verlierern, während die Chemieunternehmen die größten Gewinne erzielen. In Bezug auf die europäische Politik lohnt es sich einen Blick auf die Entwicklungen bezüglich der italienischen Wahlen zu werfen. Silvio Berlusconi ist ziemlich zuversichtlich, dass seine Partei (Forza Italia) die Wahlen gewinnen wird, da er sagte, dass es keine Übereinstimmung mit der Demokratischen Partei geben wird und Italien eine fünfjährigen Mitte-Rechts-Regierung bevorsteht. Außerdem sagte Berlusconi, dass er den Präsidenten des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, bitten werde die nächste Regierung zu bilden. Nach der ersten Handelsstunde wird der DAX® (DE30) flach gehandelt, der französische CAC 40 (FRA40) fiel um 0,1%, der britische FTSE 100 (UK100) um 0,4%. Auf der anderen Seite legte der italienische FTSE MIB (ITA40) um 0,4% zu.

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Der DE30 steuert wieder auf die 12.100 Punkte-Marke zu. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass der gestrige starke Abverkauf den deutschen Leitindex wieder in Richtung der 12.100 Punkte-Marke brachte, was dem Rückgang am Montag gleichkam. Die Bullen werden eventuell versuchen die heutige Tageskerze über der Unterstützungszone bei 12.355 Punkte zu schließen. Dies könnte ein solider Grund für eine potenzielle Erholung in der nächsten Woche sein. Auf der anderen Seite können Verkäufer ihre Chance nutzen, um den Preis unter die Unterstützungszone von 12.100 Punkte zu bringen. Bei einem Durchbruch sollte auch eine weitere Abwärtsbewegung in Richtung der  Unterstützungszone zwischen 11.860 und 11.995 Punkten nicht ausgeschlossen werden.

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RWE (RWE.DE) gehört heute zu den größten Verlierern unter den DAX®-Werten. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

RWE (RWE.DE) gehört am Freitagmorgen zu den größten Verlierern unter den DAX-Werten. Dies ist vor allem auf die gestrige enttäuschende Stromauktion in Großbritannien zurückzuführen. Die UK Power-Capacity-Auktion für die Lieferungen für 2021-2022 ergab nur einen Wert von 8,4 GBP pro Megawatt, erwartet wurden 18-22 GBP pro Megawatt. Das miserable Auktionsergebnis spiegelt die Überkapazitäten der großen Kraftwerke wieder, die die Gewinne der Stromversorger aufs Spiel setzen könnten. Nach der ersten Handelsstunde notierte die RWE-Aktie 1,35% tiefer.

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Feb 09, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Commerzbank mit solidem Ergebnis

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Aktienmärkte setzen Abwärtstrend fort
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) hat Schwierigkeiten die 12.645 Punkte zu überwinden
  • Commerzbank (CBK.DE) profitiert von einem soliden Finanzbericht

Die US-Sitzung am Mittwoch war ziemlich enttäuschend, da alle wichtigen Indizes der Wall Street Verluste verzeichneten. Die Aktienmärkte in Japan und Australien konnten Gewinne verbuchen, während die chinesischen Aktien weiter nachgaben. In Europa eröffneten die Märkte nach den ordentlichen Gewinnen am gestrigen Handelstag etwas tiefer.

Nach soliden Gewinnen der US-Indizes an der Wall Street vom Dienstag kam es zu anhaltenden Kursrückgängen. Das Ausmaß der Bewegung war jedoch bei weitem nicht so groß wie am Montag. Der Nasdaq (US100) war hierbei der größte Verlierer, da er um 0,9% tiefer schloss, der S&P 500 (US500) verlor 0,5% und der Dow Jones (US30) um 0,1%. Die Handelssitzung in Asien war erneut recht durchmischt. Der japanische Nikkei (JAP225) schloss den Handelstag mit einem Gewinn von 1,13%, da der Yen schwächelte. Die chinesischen Aktien entwickelten sich am schlechtesten, nachdem die Handelsbilanzdaten des Landes einen deutlich geringeren Überschuss aufzeigten als erwartet. In Australien legte der S&P/ASX 200 (AUS200) um 0,24% zu.

Nach den gestrigen soliden Gewinnen der europäischen Indizes haben die Aktienmärkte der Region am Donnerstag tiefer eröffnet. Die Aktien der Bergbauunternehmen waren die größten Verlierer am Morgen. Bei einem Blick auf die europäische Politik lohnt es sich die neuesten Entwicklungen zum Brexit-Thema zu erwähnen. Großbritannien bereitet sich auf einen sofortigen Stopp von einigen der wichtigsten EU-Vorschriften vor, nachdem die zweijährige Übergangsphase vorüber ist. Dazu können Regelungen gehören, welche die britische Finanzdienstleistungsbranche einschränken. Abgesehen davon könnte Großbritannien sich aus der EU-Zollunion lösen wollen, um Freihandelsabkommen mit Drittstaaten, wie zum Beispiel den USA, auszuhandeln. Außerdem ist anzumerken, dass CDU und SPD gestern in den Koalitionsverhandlungen einen Deal erreicht haben. Nun müssen die SPD-Mitglieder dem Ergebnis der Verhandlungen zustimmen. Nach der ersten Handelsstunde notierte der DAX® (DE30) um 0,78% tiefer, der französische CAC 40 (FRA40) fiel um 0,38%, der britische FTSE 100 (UK100) um 0,55%.

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Der DE30 stoppte seine Gewinne beim Widerstandsniveau von 12.645 Punkten. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart kann man sehen, dass die Gewinne der letzten zwei Tage durch das Widerstandsniveau bei 12.645 Punkten gestoppt wurden. Dieses entspricht dem lokalen Hoch von Mitte Juli 2017. Wenn die Bullen die Kontrolle über die heutige Sitzung übernehmen könnte es zwar zu einem Durchbruch kommen, allerdings ist das Aufwärtspotenzial durch die 8er und 200er EMAs begrenzt. Diese liegen unterhalb der unteren Grenze des zuvor gebrochenen Aufwärtstrendkanals. Das nächste Kursziel der Bären wäre das Unterstützungsniveau bei 12.355 Punkten. Sollte es zu einem Durchbruch kommen wäre ein weiterer Kursrückgang in Richtung der 12.100 Punkte nicht auszuschließen. Dieser Bereich markiert den Tiefpunkt des jüngsten heftigen Abverkaufs.

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Die Commerzbank (CBK.DE) ist heute der größte Gewinner unter den DAX®-Werten. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die Commerzbank (CBK.DE) ist heute Morgen im DE30-Vergleich mit Abstand der größte Gewinner, nachdem der Kreditgeber seinen Finanzbericht für das vierte Quartal 2017 veröffentlicht hatte. Der ausgewiesene Umsatz von 2,193 Mrd. Euro übertraf die Markterwartungen von 2,13 Mrd. Euro. Der Gewinn je Aktie fiel um 12% besser aus als erwartet und lag bei 0,07 Euro gegenüber den prognostizierten 0,063 Euro. Darüber hinaus sagte die Bank, dass sie dieses Jahr nach einer dreijährigen Pause ihre Dividende auszahlen könnte. Nach der ersten Handelsstunde hat die Commerzbank 2,8% zugelegt.

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Feb 08, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Europäischen Aktienmärkte auf Erholungskurs

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Aktienmärkte eröffnen nach einer eher gemischten Sitzung in Asien höher
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) stoppt Kursrückgang bei 12.100 Punkte-Marke
  • Adidas (ADS.DE) profitiert von einer Aufstufung der MainFirst Bank

Die US-Aktien erzielten nach einem starken Einbruch der globalen Aktienmärkte ordentliche Gewinne. Bei der Sitzung in Asien war die Richtung jedoch nicht ganz so klar, wobei die chinesischen Aktien die größten Verluste aufwiesen. Der europäische Referenzindex eröffnete heute höher, da die gemischte Stimmung in Asien sich nicht in Europa ausbreitete.

Nach einem starken Abverkauf am Montag konnten die Indizes der Wall Street am Dienstag einen Teil der Verluste wieder ausgleichen. Der Dow Jones (US30) schloss 2,33% höher, nachdem er am Vortag um 4,6% gefallen war, während der Nasdaq (US100) und der S&P 500 (US500) 2,13% bzw. 1,74% zulegten. Die positive Stimmungslage schwappte jedoch nicht auf Asien über, da sich die dortigen Indizes recht unterschiedlich entwickelten. Nach einer deutlich höheren Eröffnung konnte der japanische Nikkei (JAP225) seine Gewinne jedoch nicht halten und schloss den Handelstag nur mit einen Gewinn von 0,16%. Die chinesischen Aktien wiesen die größten Verluste auf, der Hang Seng CE (CHNComp) verlor 2,0% an Wert. Auf der anderen Seite konnte der australische S&P/ASX 200 (AUS200) einen moderaten Gewinn von 0,75% verbuchen.

Die Aktienmärkte in Europa eröffneten höher und ignorierten das gemischte Ergebnis der asiatischen Sitzung. Die wichtigsten europäischen Indizes weisen bei der Eröffnung ordentliche Gewinne auf. Die europäischen Versorger- und Telekommunikationsunternehmen schnitten im Vergleich zu anderen Branchen am schlechtesten ab. Die meisten Industriegruppen des Stoxx Europe 600 sind jedoch wieder auf dem Vormarsch. Mit Blick auf die Politik ist es wichtig zu erwähnen, dass die politische Pattsituation in Deutschland noch nicht vorbei ist. Nach 24 Stunden Gesprächszeit scheiterten CDU- und SPD-Verhandlungsführer bei der Koalitionsvereinbarung. Die SPD fordert die Verwendung von befristeten Arbeitsverträgen und auch die Ungleichheit im Gesundheitswesen bleibt eine Hürde, die den Weg für den Deal versperrt. Eine größere Gruppe von Verhandlungsführern wird die Gespräche später am heutigen Tag fortsetzen. Angesichts des Brexit-Themas ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Premierministerin Theresa May irgendeine Art von Brexit-Plan vorlegen wird, den die EU bis Ende dieser Woche gefordert hat, so der von Bloomberg zitierte britische Beamte. Nach der ersten Handelsstunde haben der DAX® (DE30) und der französische CAC 40 (FRA40) 0,4% zugelegt, der FTSE 100 (UK100) stieg um 0,6%.

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Der DE30 prallt nach einem starken Abverkauf an der 12.100 Punkte-Marke ab. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass der jüngste Einbruch bei der 12.100 Punkte-Marke gestoppt wurde. Der deutsche Leitindex schaffte es, sich über die 12.355 Punkte zurück zu kämpfen, dieser Bereich sollte vorerst als Unterstützung dienen. Für den Fall, dass die heutige Sitzung von den Bullen dominiert wird, finden sie vielleicht das erste Hindernis in der Nähe von 12.750 Punkten, wo der 8er und 200er EMA aufeinanderstoßen. Etwas darüber liegt außerdem die untere Grenze des Aufwärtstrendskanals. Sollten die Bullen diese überwinden, könnte möglicherweise der Aufwärtstrend wieder aufgenommen werden. Verkäufer könnten versuchen den Kurs in Richtung der vorher genannten Marke von 12.355 Punkten zu bringen. Sollte es dazu kommen wäre auch ein Angriff auf die Unterstützungszone zwischen 11.860 und 11.990 Punkten nicht auszuschließen.

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Adidas (ADS.DE) gehört heute zu den Top-Gewinnern unter den DAX®-Werten. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Adidas (ADS.DE) gehört heute zu den Top-Gewinnern unter den DAX®-Werten. Der Schuh- und Bekleidungshersteller profitiert vor allem von einer Aufstufung durch die MainFirst Bank. Die Analysten der Bank haben die Empfehlung von “Neutral” auf “Outperform” angehoben. Das Kursziel wurde von 200 Euro auf 230 Euro nach oben korrigiert, was einen Anstieg von 29% gegenüber dem gestrigen Schlusskurs entspricht. Die Adidas-Empfehlungen waren zuvor: 18 “kaufen”, 21 “halten” und 4 “verkaufen”. Nach der ersten Handelsstunde wurde die Adidas-Aktie 2,0% höher gehandelt.

Gleichzeitig hat die MainFirst Bank ihre Empfehlung für die Deutsche Bank (DBK.DE) von “Neutral” auf “Underperform” reduziert. Das Kursziel wurde von 15 Euro auf 12 Euro gesenkt, was einen Rückgang von 10% gegenüber dem gestrigen Schlusskurs bedeutet. Nach der ersten Handelsstunde notierte die Deutsche Bank-Aktie 0,9% tiefer.

 

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Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Feb 07, 2018 Keine Kommentare
Dax schaut wieder nach oben – Wall Street schließt deutlich im Plus

Dax schaut wieder nach oben – Wall Street schließt deutlich im Plus

Analyen Bernstein Bank

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07.02.2018 – 10:35 Uhr: Nach der seit Montag dominierenden Verkaufswelle sorgen Erholungstendenzen an der Wallstreet für ein Aufatmen hierzulande. Zuvor hatten sich bereits die fernöstlichen Börsen, mit Ausnahme Chinas, auf Erholungskurs begeben. Vor allem die US-Aktienindizes können zum Handelsende Aufschläge von mitunter über zwei Prozent vorweisen.

Abzuwarten bleibt weiterhin, ob es sich dabei lediglich um ein technische bedingte Gegenbewegung handelt. Den rasanten Absturz haben erste Investoren auf beiden Atlantikseiten jedenfalls genutzt, um entsprechend günstiger einzusteigen. Zur Erinnerung: vor gerade einmal knapp zwei Wochen notierten die US-Indizes nebst Dax noch auf Rekordhöhen. Da sich die fundamental positiven Rahmenbedingungen angesichts des massiven Abverkaufs jedoch nicht wirklich geändert haben, gehen Anleger bereits wieder ins Risiko, das aber zu deutlich attraktiveren Preisniveaus.

Ob betreffende Marktakteure recht behalten werden, werden die nächsten Tage zeigen. Die Nervosität an den Markten ist weiterhin groß, was wiederum gut an den Volatilitätsindizes abzulesen ist. Weitere Rücksetzer an den Aktienmärkten sollten also keinesfalls ausgeschlossen werden. Zur Stunde notiert der Dax bei 12.473 Punkten 0,7 Prozent fester. Der EuroStoxx gewinnt aktuell 0,5 Prozent auf 3.410 Punkte. Der Euro gibt derweil 0,2 Prozent auf momentan 1,2360 US-Dollar nach.

Tägliche Kommentare zum Marktgeschehen sowie technische Analysen zu einzelnen Basiswerten sind erhältlich unter: https://www.bernstein-bank.com/de/research

Wichtige Hinweise zu dieser Veröffentlichung:

Kein Angebot & Keine Beratung

Diese Publikation stellt eine Kundeninformation im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar. Der Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle Anleger- bzw. anlagegerechte Beratung.

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Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. So kann die Wertentwicklung nicht zuletzt durch Währungsschwankungen beeinflusst werden. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten.

Risiko

An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD / Kursdifferenzkontrakt) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

by Feb 07, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Schlechte Stimmung in Europa

Analysen

Zusammenfassung:

  • Eine Verkaufswelle traf die globalen Aktienmärkte
  • Der DAX® (DE30 in der xStation 5) fällt auf den niedrigsten Stand seit Anfang September
  • Münchener Rück (MUV2.DE) mit schlechterem Geschäftsergebnissen als erwartetet für das 4. Quartal 2017

Der immense Abverkauf von US-Aktien am Montag spornte den globalen Kursverfall an den Aktienmärkten an, da sich der Pessimismus auch in Asien ausbreitete. Die Indizes aus Europa eröffneten daraufhin deutlich tiefer, die europäischen Aktien mussten den größten Rückgang seit Juni 2016 hinnehmen.

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Die Anleger fliehen vor den riskanten Anlagen, während die weltweiten Kursrückgänge weiter fortgesetzt werden. Quelle: Bloomberg

Die Indizes der Wall Street wurden am Montag von einer starken Verkaufswelle getroffen, die dazu führte, dass der Dow Jones (US30) und der S&P 500 (US500) all ihre Gewinne dieses Jahres aufgaben. Der Dow Jones schloss 4,60% niedriger und markierte damit seinen größten Punktverlust aller Zeiten. Die schlechte Stimmung breitete sich später an den Aktienmärkten in Asien aus, da die Anleger vor den risikoreichen Anlagen fliehen. Zurückzuführen ist dies auf die Sorge, dass die Inflation zu höheren Zinsen führen könnte. In Japan gab der Nikkei 225 (JAP225) um 4,73% nach, was der größte Rückgang seit November 2016 ist. Bemerkenswert ist, dass der japanische Index seit seinem Höchststand Ende Januar um 10% gefallen ist. Chinas Hang Seng CE (CHNComp) fiel um fast 6%, der australische S&P/ASX 200 (AUS200) velor 3,20%. Darüber hinaus fliehen die Anleger vor den Aktien aus Schwellenmärkten, da sie gestern 287 Mio. US-Dollar aus dem iShares MSCI Emerging Markets ETF abzogen, was den größten Abfluss seit November 2016 darstellt.

In Europa haben die wichtigsten Aktienindizes deutlich nachgegeben, da sich die Anleger angesichts der plötzlichen Zunahme der US-Staatsanleihen vor einer möglichen Verschlechterung der US-Wirtschaft fürchten. Der Stoxx Europe 600 setzte seinen Abverkauf am siebten Tag in Folge fort und fiel auf das Niveau, das zuletzt Ende August 2017 zu beobachten war. Alle Branchen verzeichnen deutliche Rückgänge. Bei zyklischen Werten wie Autoherstellern, Technologie- und Rohstoffunternehmen fielen diese am größten aus. Betrachtet man die Nachrichten aus Europa, so ist zu beachten, dass die Gewerkschaft IG Metall bei den Lohnerhöhungen eine Vereinbarung mit den Herstellern getroffen hat. Beide Parteien haben sich auf eine Lohnerhöhung von 4,3% geeinigt, was eine Chance für das Ende von Produktionsstörungen bei den größten Herstellern in Deutschland bietet. Außerdem ist heute der entscheidende Tag bei den Koalitionsgesprächen. Nach der ersten Handelsstunde notierte der DAX® (DE30) um 2% tiefer, der französische CAC 40 (FRA40) verlor 1,6%, der britische FTSE 100 (UK100) 1,65%. Der EURO STOXX 50 (EU50) ist um 1,57% eingebrochen.

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Der DE30 klettert über die 12.355 Punkte-Marke. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass der deutsche Leitindex gestern bis auf 12.140 Punkte gefallen ist. Der Index durchbrach zuerst die Unterstützungszone bei 12.355 Punkten. Es gelang ihm jedoch einen Teil seiner Verluste wieder auszugleichen und er befindet sich daher wieder oberhalb des gerade genannten Niveaus. Wenn es den Bullen in der heutigen Sitzung gelingt die Kontrolle zurückzuerobern, sollte ein Test des 200er EMA nicht ausgeschlossen werden. Wenn die schlechte Stimmung allerdings weiter anhält, könnten wir einen Test der Unterstützungszone zwischen 11.860 und 11.995 Punkten sehen.

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Die Münchener Rück (MUV2.DE) ist im DE30-Vergleich heute der größte Verlierer. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft (MUV2.DE) gehört im DE30-Vergleich heute Morgen zu den Top-Verlierern, nachdem der Geschäftsbericht für das 4.Quartal 2017 schlechter ausgefallen ist als erwartet. Der weltweit größte Rückversicherer weist ein Ergebnis von 538 Mio. Euro auf, was deutlich unter den Erwartungen von 594,7 Mio. Euro liegt. Als Grund dafür verweisen wir auf eine der schlimmsten Hurrikan-Saisons im Atlantik und auf die Erdbeben, die Mexiko im vergangenen Jahr heimgesucht haben. Darüber hinaus scheint sich das Tempo der Rückgänge durch den Abverkauf an den globalen Aktienmärkten beschleunigt zu haben. Nach der ersten Handelsstunde wird die Münchener-Rück-Aktie 5,5% niedriger gehandelt.

 

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Feb 06, 2018 Keine Kommentare
Im Sog der Wall Street – Verkaufswelle rollt

Im Sog der Wall Street – Verkaufswelle rollt

Analyen Bernstein Bank

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06.02.2018 – 10:20 Uhr: Das ist ein Schlag ins Kontor. Eine Konsolidierung insbesondere am amerikanischen Aktienmarkt hatte sich bereits seit geraumer Zeit angedeutet. Zu hoch waren die Preisniveaus in Folge der langjährigen, nicht enden wollenden Hausse geschossen, zu groß war zuletzt die Euphorie. Eine Atempause war vor diesem Grund überfällig. Mit einer derartig panischen Korrekturbewegung innerhalb von Stunden hat dagegen wohl kaum jemand gerechnet.

Der Dow verbilligte sich gestern um fulminante 4,6 Prozent – der größte Tagesverlust der letzten sechs Jahre. In diesem Sog müssen dann auch die Börsen in Fernost massiv Federn lassen. So verliert der japanische Nikkei 1071 Zählern bzw. 4,7 Prozent auf 21 610,24 Punkte. Diese Verkaufswelle schwappt nun in den frühen europäischen Handel und drückt den Dax derzeit um 1,8 Prozent auf 12.458 Zähler. Sein bisheriges Tagestief markiert das Börsenbarometer bei 12.232 Punkten.

Als Auslöser dient die Furcht vor einer zukünftig restriktiver tendierenden Geldpolitik seitens der weltweit wichtigsten Notenbanken sowie angesichts der damit wieder anziehenden Renditen an den Anleihemärkten. Letztere entwickeln sich damit gegenüber Aktien wieder zusehends zu einer ernsthaften Anlagealternative. Forciert wurde der Absturz schließlich durch Ausführung zahlreicher Stop-Loss-Orders seitens automatisierter Handelssysteme.

Ausmaß und Dynamik des imposanten Rücksetzers dürften gleichwohl etwas zu viel des Guten gewesen sein. Abzuwarten bleibt nun ob die laufende Gegenbewegung lediglich technisch bedingt ist oder das Tief tatsächlich schon gesehen wurde. Vor diesem Hintergrund werden Anleger heute Nachmittag mit Argusaugen den Handelsstart an der Wallstreet verfolgen. Denn die Börsenmusik wird in den Vereinigten Staaten gemacht: mit welchem Nachhall hat der gestrige Abend mal wieder eindrucksvoll bewiesen.

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Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. So kann die Wertentwicklung nicht zuletzt durch Währungsschwankungen beeinflusst werden. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten.

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An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD / Kursdifferenzkontrakt) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

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XTB | DE30: Koalitionsgespräche verlängert

Analysen

Zusammenfassung:

  • Kursrückgänge an den globalen Aktienmärkten verschärfen sich
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) hat den 200er EMA durchbrochen
  • Verhandlungsführer sind zuversichtlich, die Koalitionsverhandlungen bis Dienstag abzuschließen

In Asien schlossen die australischen und japanischen Aktienmärkte den Handelstag in der Verlustzone ab. Die schlechte Stimmung breitete sich ebenfalls in Europa aus, was dazu führte, dass die europäischen Indizes bei der Eröffnung stark fielen. Außerdem konnte bei den deutschen Koalitionsgesprächen in der selbst auferlegten Frist kein Deal erzielt werden.

Nach einem immensen Abverkauf an der Wall Street letzten Freitag verschlechterte sich bei den asiatischen Aktien zu Beginn der Woche ebenfalls die Stimmung. Die Aktienmärkte in Japan und Australien verbuchen hier die größten Verluste. Die Anleger auf der ganzen Welt scheinen sich an die steigenden Anleiherenditen anzupassen, die letztendlich zu Gewinnmitnahmen an den Aktienmärkten geführt haben. Der japanische Nikkei (JAP225) fiel um 2,55%, der größte Rückgang seit 15 Monaten. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) verlor 1,55% an Wert, nachdem die australischen Anleihen nach einem Anstieg der Anleiherenditen aus den USA kräftig angezogen hatten. Auf der anderen Seite waren die chinesischen Indizes in der Lage die anfänglichen Rückgänge abzuschwächen, nachdem die chinesische Wertpapieraufsicht die Anleger gebeten hatte ihre Sicherheiten zu erhöhen, um abrupte Rückgänge der Aktienkurse zu vermeiden.

Angesichts des weltweiten Pessimismus, der sich in letzter Zeit an den globalen Aktienmärkten breit gemacht hatte, eröffneten die wichtigsten europäischen Indizes heute tiefer. Dem EURO STOXX 50 (EU50) ist es bereits gelungen alle Gewinne aus dem Jahr 2018 wieder abzugeben. Alle Industriegruppen innerhalb des STOXX EUROPE 600-Index verzeichnen heute Rückgänge. In der Politik lohnt sich die Erwähnung der jüngsten Entwicklungen bei den Koalitionsverhandlungen in Deutschland. Die Verhandlungsführer haben es versäumt eine Koalitionsvereinbarung innerhalb der selbst auferlegten Frist (Sonntag) zu treffen. Nun treten die Gespräche in eine zweitägige Verlängerung ein. Die beiden Hauptthemen, die noch diskutiert werden müssen, sind strengere Regeln für befristete Arbeitsverträge und die Überarbeitung des nationalen Gesundheitssystems. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist jedoch zuversichtlich, dass die Verhandlungen am Dienstag abgeschlossen sein werden, was darauf hindeutet, dass ein Ende in Reichweite ist. Nach der ersten Handelsstunde fiel der DAX® (DE30) um 0,6%, der französische CAC 40 (FRA40) um 0,87%, der britische FTSE 100 (UK100) um 1,25% und der EURO STOXX 50 (EU50) um 0,78%.

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Der DAX® (DE30) setzt seine Korrekturbewegung vorerst fort, da sich die Stimmung auf den Weltmärkten verschlechtert. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass die Kursrückgänge des deutschen Leitindex nach dem Allzeithoch vor zwei Wochen in den letzten Tagen deutlich zugenommen haben. Der Index stürzte am Freitag unter die untere Grenze des Aufwärtstrendkanals und des 200er EMA. Die Überwindung dieser beiden entscheidenden Unterstützungsniveaus könnte zu einer noch tieferen Korrektur führen, zumindest dann, wenn die Bullen nicht in den Trendkanal zurückkehren. Das nächste Kursziel für die Bären könnte die 12.355 Punkte-Marke sein, wo wir im April und Juli 2017 einige Preisbewegungen gesehen haben. Darunter gäbe es außerdem noch eine Unterstützungszone zwischen 11.860 und 11.190 Punkten, die das Tief von Ende August 2017 markiert.

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Die Mehrheit der DAX-Werte verliert am Montagmorgen an Wert. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die Deutsche Bank (DBK.DE) wurde von AlphaValue herabgestuft. Die neue Empfehlung des Unternehmens für die Deutsche Bank wurde von  “Reduce” auf “Sell” nach untern korrigiert. Nach der ersten Handelsstunde wird die Deutsche Bank-Aktie 0,23% tiefer gehandelt.

Laut Michael Spallek, Leiter der von Volkswagen unterstützten Lobby, erlaubte die Volkswagen-Rechtsabteilung die Durchführung der Diesel-Emissionstests an Primaten, da sie keine wissenschaftlichen, rechtlichen oder PR-Fragen damit verbunden sahen. Spallek schlug vor, dass der Volkswagen-Chef Matthias Müller zurücktreten sollte. Nach der ersten Handelsstunde ist die Aktie von Volkswagen (VOW.DE) um 1,06% zurückgegangen.

Es wird darüber spekuliert, dass Hyundai der autonomen Fahrplattform von BMW (BMW.DE) beitreten könnte. Die Kooperation mit Hyundai bei dem selbstfahrenden Projekt würde im Einklang mit dem Plan von BMW stehen, da insgesamt drei Autohersteller an diesem Projekt beteiligt sein sollen. Da das Unternehmen die geografische Abdeckung des Projekts in den Regionen Europa, USA und Asien anstrebt, scheint Hyundai das Bild zu vervollständigen, nachdem Fiat Chrysler sich dem Projekt zuvor angeschlossen hatte. Die BMW Aktie wurde um 0,6% niedriger gehandelt.

 

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Feb 05, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Deutsche Bank belastet den DAX®

Analysen

Zusammenfassung:

  • Technologiewerte aus den USA und Asien geraten unter Druck
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) bewegt sich in Richtung der unteren Grenze des Aufwärtstrendkanals
  • Deutsche Bank (DBK.DE) veröffentlicht enttäuschenden Geschäftsbericht

An der Wall Street gaben die US-Aktien gestern aufgrund der Enttäuschung über die Unternehmensgewinne nach. Die chinesischen und australischen Aktienmärkte legten zu, während die Märkte in Japan im Vergleich unterdurchschnittlich performten. Die europäischen Indizes eröffneten den heutigen Handelstag niedriger, da sich die Stimmung deutlich verschlechterte.

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Der DAX® (DE30) bewegt sich in Richtung der unteren Grenze des Aufwärtstrendkanals. Quelle: xStation5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart kann man sehen, dass der deutsche Leitindex gestern nach einem starken Rückgang in der Nähe der 12.900 Punkten geschlossen wurde. Dieser Bereich markiert die untere Grenze des Konsolidierungsbereichs Ende 2017. Heute Morgen setzte der DE30 seine Abwärtsbewegung fort und durchbrach diesen Unterstützungsbereich. Sollte das bärische Momentum während der heutigen Sitzung weiter anhalten, könnte es möglicherweise zu einem Test der unteren Grenze des Aufwärtstrendkanals kommen. Beachten Sie, dass knapp unterhalb dieser aufsteigenden Unterstützungslinie der 200er Moving Average zu finden ist, der ebenfalls als eine wichtige Unterstützung zu sehen ist. Wenn die Bullen Fuß fassen können, wäre das Überwinden der 12.900 Punkte-Marke das erste wichtige Ziel.

Bei der US-Sitzung verschlechterte sich die Stimmung etwas, da der S&P 500 (US500) und der Technologie-Index NASDAQ (US100) leichte Rückgänge verzeichneten, lediglich der Dow Jones (US30) konnte einen Gewinn verbuchen. Es ist hervorzuheben, dass Apple (APPL.US) gestern sein Geschäftsbericht veröffentlicht hat. Das Unternehmen meldete einen Umsatz von 88,293 Mrd. Dollar, was einer positiven Überraschung von 1,14% gegenüber erwarteten 87,302 Mrd. Dollar entspricht. Der Gewinn je Aktie schlug ebenfalls die Prognosen von 3,89 Dollar, erwartet wurden nämlich 3,84 Dollar. Allerdings sind Anleger besorgt, da die Anzahl der iPhone-Verkäufe nur 77,3 Mio. erreicht haben, prognostiziert wurden 80,2 Mio. In Asien stiegen die Indizes aus China und Australien moderat an. Der S&P/ASX 200 (AUS200) gewann 0,51% an Wert, der Hang Seng CE (CHNComp) 0,78%. Auf der anderen Seite rutschte der japanische Nikkei (JAP225) 0,9% in die Verlustzone vor dem Hintergrund der schwächeren Technologieaktien.

In Europa eröffneten die wichtigsten Aktienmärkte nach der gemischten Sitzung in Asien tiefer. Die europäischen Aktienmärkte sind kurz davor den größten wöchentlichen Rückgang seit August zu realisieren, da der EURO STOXX 50 (EU50) für diese Woche einen Verlust von über 2,5% vorsieht. Betrachtet man die einzelnen Branchen einmal genauer ist zu erkennen, dass fast alle Rückgänge verzeichnen. Nur die Energie-Aktien befinden sich in der Gewinnzone. Die deutschen Koalitionsverhandlungen stehen kurz vor dem selbst auferlegten Termin der SPD und CDU am kommenden Sonntag. Die Verhandlungsführer haben mitgeteilt, dass sie sich ziemlich sicher sind, den Deal bis dahin abzuschließen, geben sich aber zwei zusätzliche Tage, falls offene Fragen auftauchen sollten. Sobald der Entwurf fertig ist wird er von 440.000 SPD-Mitgliedern zur Abstimmung gestellt, was bis zu drei Wochen dauern kann. Nach der ersten Handelsstunde fiel der DAX® (DE30) um 1,05%, der französische CAC 40 (FRA40) um 0,9%, während der britische FTSE 100 (UK100) mit einem Verlust von nur 0,2% etwas besser abschnitt.

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Die Deutsche Bank (DBK.DE) verliert nach der Veröffentlichung ihrer Ergebnisse stark an Wert. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten
Die Deutsche Bank (DBK.DE) ist heute der Top-Verlierer unter den DAX®-Werten. Dies ist auf den enttäuschenden Ergebnisbericht des Unternehmens zurückzuführen. Die Bank meldete schlechtere Umsatz- und Ergebniszahlen als erwartet. Der Umsatz im 4. Quartal erreichte 5,71 Mrd. Euro gegenüber erwarteten 5,88 Mrd. Euro. Im Hinblick auf die jährliche Performance ist zu erkennen, dass die Deutsche Bank den dritten Jahresverlust in Folge gemeldet hat. Nach der ersten Stunde wird die Aktie der Bank um 6% niedriger gehandelt.

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by Feb 02, 2018 Keine Kommentare
Korrektur am deutschen Aktienmarkt – NFPs ante portas

Korrektur am deutschen Aktienmarkt – NFPs ante portas

Analyen Bernstein Bank

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02.02.2018 – 11:00 Uhr: Nach dem gestrigen Sinkflug muss der Dax auch im frühen Handel kräftig Federn lassen. Am Donnerstag hatte der Leitindex neben diversen charttechnisch signifikanten Support-Ebenen (MA50 & Fibo 23,6%) gleich auch noch die psychologisch relevante Preismarke von 13.000 Punkten aus dem Markt genommen. Bei derzeit 12.830 Punkten verliert das Börsenbarometer 1,3 Prozent und findet sich damit an der Unterseite der seit Anfang Oktober 2017 dominierenden Preisrange wieder. Besagte Unterstützungsregion gilt es nun zu behaupten, um nicht weiteres Abwärtspotential zu aktivieren. Letzteres würde sich dann zunächst bis zur 200-Tageslinie bei 12.740 Zählern und darauffolgend bis zur horizontalen Unterstützung im Bereich von 12.600 Punkten erstrecken.

Als Belastungsfaktoren fungieren insbesondere der starke Euro, der heimische Exporttiteln das Leben schwer macht, sowie anziehende Renditen, die sich damit wieder zu einer ernsthaften Anlagealternative zu Aktien entwickeln könnten. Vor diesem Hintergrund wurden in dieser Woche die im Zuge der Januar-Rally rekordnahen Preisniveaus zu Gewinnmitnahmen genutzt. In der Folge findet sich der Dax knapp 800 Punkte entfernt vom noch in der letzten Handelswoche markierten Allzeithoch wieder. Dazu kommt die traditionelle Zurückhaltung angesichts der heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden NFPs, dem offiziellen US-Arbeitsmarktreport für den Monat Januar. Darüber hinaus werden auf der anderen Atlantikseite die Industrie-Auftragseingänge für Dezember sowie der Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan für Januar publiziert.

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Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. So kann die Wertentwicklung nicht zuletzt durch Währungsschwankungen beeinflusst werden. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten.

Risiko

An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD / Kursdifferenzkontrakt) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

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XTB | DE30: Optimismus kehrt an die globalen Aktienmärkten zurück

Analysen

Zusammenfassung:

  • Positive Stimmung an den weltweiten Aktienmärkten
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) prallt an der Unterstützung bei 13.200 Punkten ab
  • Daimler (DAI.DE) veröffentlicht seinen Finanzbericht

Die moderaten Gewinne, die die US-Indizes von der Wall Street während der gestrigen Sitzung verzeichneten, stoppten den jüngsten Abverkauf an den globalen Aktienmärkten. Auch in Asien verbesserte sich die Stimmung wieder. Die wichtigsten europäischen Indizes eröffnen daraufhin heute höher.

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Der DE30 benötigt weitere bullische Impulse, um die Moving Averages zu überwinden. Quelle: xStation5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass die jüngsten Kursrückgänge gestern durch das Unterstützungsniveau bei 13.200 Punkten gestoppt wurden. Dieser Bereich markiert die obere Grenze des Konsolidierungsbereichs Ende 2017. Der deutsche Leitindex eröffnete heute höher, weitere Gewinne scheinen allerdings durch den 8er und 21er EMA begrenzt zu sein, die als lokale Widerstandsniveaus fungieren. Sollten die Bullen während der heutigen Sitzung den Markt dominieren, könnten wir nach einem Durchbruch dieser Hindernisse eine Aufwärtsbewegung in Richtung 13.330 Punkten sehen. Auf der anderen Seite scheint die Unterstützungszone bei 13.200 Punkten für die Bären bisher unüberwindbar zu sein. Sollte es jedoch zu einem Durchbruch kommen, wären auch hier weitere Kursrückgänge nicht auszuschließen.

Die wichtigsten US-Indizes verzeichneten gestern einen moderaten Anstieg und der Januar war der beste Start des Jahres seit 1997. Später verbreitete sich der Optimismus auf die asiatischen Aktienmärkte, die im Februar mit soliden Gewinnen in Japan und Australien starteten. Der Nikkei 225 (JAP225) legte um fast 1,7% zu, der S&P/ASX 200 (AUS200) um fast 0,9%. Auf der anderen Seite entwickelten sich die chinesischen Aktien deutlich schlechter, wobei der Hang Seng CE (CHNComp) mit einem Verlust von 0,94% die schwächste Woche seit 2016 erlebte. Des Weiteren ist hinzuzufügen, dass die indischen Aktien stark gefallen sind, als die Regierung des Landes eine langfristige Kapitalertragssteuer vorschlug. Die Verluste konnten jedoch vor Handelsschluss wieder ausgeglichen werden.

Die Aktienmärkte in Europa eröffneten angesichts der positiven Stimmungslage auf den anderen Kontinenten höher. Alle wichtigen Indizes verbuchen Gewinne, wobei die Banken-  und Technologiesektoren am besten performen. Im Hinblick auf die europäische Politik sind die neuesten Entwicklungen zum Thema Brexit zu erwähnen. Die britische Premierministerin Theresa May widersetzte sich den Versuchen der EU, den Schutz von Expats aus EU-Ländern in Großbritannien bis 2021 zu verlängern. Theresa May sagte, dass die europäischen Staatsangehörigen, die vor dem Brexit-Datum im März 2019 in Großbritannien ankommen, andere Rechte haben sollten als diejenigen, die während der 21-monatigen Übergangszeit nach diesem Datum einreisen. Abgesehen davon wurde der deutsche Einkaufsmanagerindex zum verarbeitenden Gewerbe bereits veröffentlicht. Dieser wies im Vergleich zum letzen Wert einen leichten Rückgang von 61,2 auf 61,1 Punkte auf. Nach der ersten Handelsstunde liegt der DAX® (DE30) mit 0,4% in der Gewinnzone, der französische CAC 40 (FRA40) mit 0,7% und der britische FTSE 100 (UK100) mit 0,22%.

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Die Mehrheit der DAX®-Werte weist zu Beginn des Handelstages Gewinne auf. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Daimler (DAI.DE) ist heute Morgen eine der interessantesten DAX®-Werte, da der Finanzbericht für das Jahr 2017 veröffentlicht wurde. Das Unternehmen meldete einen Umsatz von fast 43,59 Mrd. Euro, erwartet wurden 43,47 Mrd. Euro. Die Gewinne übertrafen die Prognosen mit einer gewaltigen Marge von 43,1%, wobei der Gewinn je Aktie bei 2,99 Euro gegenüber 2,09 Euro lag. Die Rekordgewinne können auf die starken Verkäufe von SUVs und und E-Klasse-Modelle zurückgeführt werden. Daimler ist das vierte Unternehmen aus dem DAX®, das in dieser Berichtssaison seinen Bericht veröffentlicht hat und als erster sowohl bei Umsatz als auch bei Ergebnis die Erwartungen übertreffen konnte. Nach der ersten Handelsstunde wird die Daimler-Aktie rund 0,7% tiefer gehandelt.

 

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XTB | Bitcoin rutscht unter 10.000 $ nachdem Facebook Krypto-Anzeigen verbietet

Analysen

Zusammenfassung:

  • Bitcoin (BITCOIN in der xStation 5) verliert an Wert, da Facebook alle Anzeigen für Kryptowährungen verbietet
  • Die deutsche Regulierungsbehörde fordert Kryptowährungbörse in Berlin auf, ihre Tätigkeit als Finanzbroker einzustellen
  • Samsung produziert angeblich den ASIC-Chip, der entworfen wurde, um Kryptowährungen zu minen

Bitcoin ist gestern Nachmittag aufgrund eines neuen Berichts unter die wichtige 10.000 $-Marke gerutscht. Facebook verbietet alle Anzeigen, die digitale Währungen bewerben (einschließlich Bitcoin), um die Nutzer vor “Finanzprodukten und -dienstleistungen, die betrügerische Werbepraktiken beinhalten” zu schützen. Wenn man sich vor Augen führt, welche Bedeutung Facebook zugesprochen wird, könnte man behaupten, dass dies vermutlich die zukünftige Aktivität und Förderung vieler Kryptowährungsbörsen einschränken könnte. Beachten Sie, dass es sich um ein vollständiges Verbot von Anzeigen handelt, unabhängig davon, ob eine virtuelle Börse legal oder illegal operiert. Digitale Kryptowährungsbörsen dürfen nun nicht mehr digitale Währungen promoten, aber auch Dienstleistungen wie ICOs, binäre Optionen usw. Dürfen nicht mehr beworben werden. Darüber hinaus werden Anzeigen, die gegen die neuen Regeln verstoßen, auch an anderen Stellen verboten, wo Facebook Anzeigen verkauft, einschließlich Instagram.

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Bitcoin durchbrach die untere Grenze eines Dreiecksmusters. Ein mögliches Comeback der Bullen könnte durch ein 61,8% Retracement gestoppt werden. In Übereinstimmung mit unseren bisherigen Analysen geht das Basisszenario in naher Zukunft weiterhin von einem Rückgang aus. Quelle: xStation 5

Deutsche Aufsichtsbehörde fordert Kryptowährungsbörse auf, ihr Geschäft einzustellen

Auf der Grundlage von Berichten von Bloomberg hat die deutsche Finanzaufsichtsbehörde BaFin die Crypto.exchange GmbH aus Berlin (Kryptowährungsbörse) aufgefordert, ihre Tätigkeit als Finanzmakler einzustellen. Zu diesem Schritt kam es, nachdem die Kryptowährungsbörse eine Anzeige auf ihrer Website geschaltet hatte, die Bitcoins von Kunden für Euro zu verkaufen, um diese dann anschließend an einer Börse zu verkaufen. Die BaFin hat diese Entscheidung getroffen, als einige Nutzer behaupteten, sie hätten kein Geld für ihre Kryptowährungen erhalten.

Wird Samsung in das Blockchain-Geschäft einsteigen?

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Bitmain könnte Angst vor dem ersten echten Konkurrenten in seinem Kompetenzbereich haben. Quelle: Twitter

Berichten zufolge arbeitet Samsung mit dem taiwanesischen Hersteller TSMC an der Massenproduktion des ASIC-Chips. Der Chip (Application-Specific Integrated Circuit) ist eine spezielle Hardware, die nur dazu dient Kryptowährungen auf der Basis eines speziellen Hash-Algorithmus zu minen, über den auch Bitcoin oder Litecoin laufen. Laut Hwang Min-Seong, ein Analyst bei Samsung Securities, “könnte Samsung Electronics seine Umsätze durch die ASIC-Chip-Herstellung steigern. Da die Fertigungsanlage aber nur einen kleinen Teil der Halbleiterfertigung des Unternehmens ausmacht, ist es schwer vorherzusagen, ob das Mining-Projekt des Unternehmens sich erheblich auf die Einnahmen des Unternehmens auswirken wird.” Erwähnenswert ist, dass TSMC die ASIC-Chips bereits an Bitmain, eine in China ansässige Bitcoin-Mining-Firma, liefert.

 

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Bitte beachten Sie, dass der Handel mit CFDs, die auf Kryptowährungen basieren, aufgrund der erheblichen Volatilität und der Hebelwirkung sehr riskant ist. Ihr Kapital ist verlustgefährdet.

Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

Haftungsausschluss:

Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jan 31, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Dunkle Aussichten für deutsche Hersteller

Analysen

Zusammenfassung:

  • Mögliche Streiks in Deutschland bedrohen heimische Hersteller
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) prallt an der Unterstützungszone bei 13.200 Punkten ab
  • ProSiebenSat1 (PSM.DE) verbucht nach einer Aufstufung durch die Deutsche Bank den größten Gewinn

Nach einer deutlich schwächeren US-Sitzung war auch an den asiatischen Aktienmärkten die Stimmung eher gemischt. Die Aktien in Europa haben am heutigen Handelstag jedoch höher eröffnet. Nicht schlüssige Lohnverhandlungen zwischen der IG Metall und einigen der größten deutschen Hersteller könnten zu landesweiten Streiks führen.

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Der DE30 prallt an der Unterstützungszone bei 13.200 Punkten ab. Quelle: xStation5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart kann man sehen, dass die jüngste Korrekturbewegung durch das Unterstützungsniveau bei 13.200 Punkten gestern gestoppt wurde. Nach der Eröffnung bewegte sich der deutsche Leitindex in Richtung des Widerstands bei 13.330 Punkten. Wenn die Bullen diesen Bereich jedoch erreichen wollen, müssen sie sowohl den 8er als auch den 21er EMA überwinden, die als lokale Widerstandsniveaus fungieren können. Sollten die Gewinne allerdings nicht gehalten werden, wäre ein schärferer Pullback nicht auszuschließen, da es keinen wichtigen Unterstützungsbereich in der nahen Umgebung oberhalb der 13.200 Punkte gibt. Die nächste wichtige Unterstützung liegt bei 12.900 Punkten und markiert die untere Grenze des Konsolidierungsbereichs Ende 2017.

An der Wall Street verschlechterte sich die Stimmung gestern, da alle wichtigen Indizes Kursrückgänge verzeichneten. Die Aktien aus dem Gesundheitssektor kamen unter Druck, nachdem Amazon, Berkshire Hathaway und JPMorgan eine Zusammenarbeit bei der Bereitstellung von Gesundheitsdienstleistungen für ihre Mitarbeiter angekündigt hatten. Ein weiterer Faktor, der möglicherweise zu den Rückgängen beitragen hat, sind die Gewinnmitnahmen einiger Anleger nach dem besten Januar seit über zehn Jahren. In Asien war der Handelstag recht gemischt, da die chinesischen und australischen Aktien stiegen, während die japanischen Aktien Verluste verbuchten. Chinas Hang Seng CE (CHNComp) legte um 1,3% zu, der australische S&P/ASX 200 (AUS200) um 0,25%, während der japanische Nikkei 225 (JAP225) um 0,83% nachgab.

In Europa kletterten die Aktienmärkte bei der Eröffnung höher. Das deutsche verarbeitende Gewerbe befindet sich momentan in einer schwierigen Phase, da die Tarifverhandlungen zwischen der IG Metall und den Industriegiganten Siemens und Daimler keine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung brachten. Die IG Metall ist eine Gewerkschaft, die fast 4 Millionen deutsche Arbeitnehmer repräsentiert und seit Anfang des Jahres rund eine Million Arbeitnehmer mobilisiert hat. Da die Gespräche nicht schlüssig waren beschlossen die Arbeiter in dieser Woche eine Reihe von ganztägigen Streiks durch ganz Deutschland. Darüber hinaus sollten die Worte der britischen Premierministerin Theresa May erwähnt werden, die sich auf die jüngsten Äußerungen bezog, sich von ihren Parteimitgliedern verdrängen zu lassen. Frau May sagte, dass sie nicht aufgeben würde und einen Job zu erledigen habe. Nach der ersten Handelsstunde gewinnt der DAX® (DE30) 0,38% an Wert, der französische CAC 40 (FRA40) 0,29%, während der britische FTSE 100 (UK100) nahezu unverändert blieb.

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ProSiebenSat1 Media (PSM.DE) verbucht heute Morgen nach einer Aufstufung durch die Deutsche Bank den größten Gewinn. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

ProSiebenSat1 Media (PSM.DE) ist heute Morgen im DE30-Vergleich mit Abstand der beste Performer. Zurückzuführen ist dies vor allem auf eine Aufstufung durch die Deutsche Bank. Diese hat das Unternehmen von “”Halten” auf “Kaufen” aufgestuft. Nach der ersten Handelsstunde hat die ProSiebenSat1-Aktie um 4,3% zugelegt.

Infineon Technologies (IFX.DE) könnte eine weitere interessante Aktie sein, die Anleger beobachten sollten. Grund hierfür ist ein Interview bei Bloomberg News mit Veysel Taze, Analyst bei Oddo BHF. Taze sagte, dass die reduzierte Umsatzprognose nicht nur durch die Wechselkursrisiken erklärt werden kann, auf die das Unternehmen bereits hingewiesen hatte. Seiner Meinung nach hat Infineon mit der Wachstumsstagnation im Kerngeschäft zu kämpfen. In Kombination mit Streiks der Arbeitnehmer, die im ganzen Land zu beobachten sind, könnte die Infineon-Aktie unter Druck geraten.

 

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Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jan 31, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30. Beginn der Berichtssaison

Analysen

Zusammenfassung:

  • Der Abverkauf an den globalen Anleihemärkten scheint die Aktienmarkt-Rallye zu bremsen
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) prallt an Unterstützung bei 13.200 Punkten ab
  • SAP (SAP.DE) startet die DAX®-Berichtssaison

Bei den Indizes an der Wall Street verschlechterte sich die Stimmung Anfang der Woche etwas. Die Aktien in Asien gaben ebenfalls nach, da sich die Stimmungsschwankungen aus den USA ausbreiteten. In Europa eröffneten die europäischen Aktienmärkte daraufhin tiefer.

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Der DE30 kämpft in der Nähe des 21er EMA. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass die Rückgänge oberhalb des Unterstützungsniveaus bei 13.200 Punkten gestoppt wurden. Dies entspricht der oberen Grenze des Konsolidierungsbereichs Ende 2017. Im Moment kämpft der deutsche Leitindex um den 21er EMA. Sobald dieses Hindernis überwunden ist, können die Bullen den Preis in die Nähe des nächsten Widerstandsniveaus bei 13.330 Punkten bringen, wo auch der 8er EMA liegt. Sollte es zu einem Durchbruch nach oben kommen wäre eine Wiederaufnahme der Rallye in Richtung des Allzeithochs (13.600 Punkte) nicht unrealistisch. In einem bärischen Szenario könnte der Preis unter das oben erwähnte Unterstützungsniveau von 13.200 Punkten rutschen.

Die US-Aktienmärkte haben diese Woche mit dem größten Tagesrückgang seit Jahresbeginn eröffnet. Der S&P 500-Index (US500) schloss den Handelstag vor allem aufgrund des starken Rückgangs der Technologie-Aktien (0,68% tiefer). Die schlechte Stimmung breitete sich später auch in Asien aus. Investoren aus Japan, China und Australien haben nach der jüngsten atemberaubenden Rallye an den Aktienmärkten beschlossen die Gewinne mitzunehmen. Außerdem scheint ein beschleunigter Abverkauf an den globalen Anleihemärkten die Aktienmarkt-Rallye zu bremsen. Chinas Hang Seng CE (CHNComp) gab um fast 2% nach, der japanische Nikkei (JAP225) um 1,43% und der australische S&P/ASX 200 (AUS200) um 0,87%.

Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag tiefer eröffnet, da sich die schlechte Stimmung aus den USA und Asien ausbreitete. Die wichtigsten Indizes in Europa sind aufgrund der Underperformance der Minenaktien rückläufig, da die Kupfer- und Goldpreise fallen. In den Morgen- und frühen Nachmittagsstunden steht eine große Anzahl von Veröffentlichungen aus den EWU-Ländern und der gesamten Eurozone auf der Agenda. Das französische BIP für das 4. Quartal übertrifft mit einem Anstieg von 0,6% die Erwartungen, während in Spanien die Prognose von 3,2% im Jahresvergleich verfehlt wurde. Der aktuelle Wert liegt bei 3,1%. Das BIP der Eurozone und die deutschen HVPI-Werte sollten außerdem für eine erhöhte Volatilität an den Märkten sorgen. Nach der ersten Handelsstunde ist der DAX® (DE30) mit 0,44% in der Verlustzone, der französische CAC 40 (FRA40) mit 0,32%, der britische FTSE 100 (UK100) und der spanische IBEX 35 (SPA35) verlieren 0,51% bzw. 0,78 an Wert.

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SAP (SAP.DE) legt nach der Veröffentlichung des Geschäftsberichts für Q4 2017 zu. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

SAP (SAP.DE) ist definitiv eine Aktie, die es heute zu beobachten gilt, da mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts für das 4. Quartal 2017 die DAX®-Berichtssaison begonnen hat. Das Unternehmen erzielte einen soliden Umsatz von 6,807 Mrd. Euro, was nur 0,51% unter den Analystenerwartungen lag. Die im Vergleich zum Vorjahr besseren Umsatzerlöse sind vor allem auf die gestiegenen Umsätze mit Cloud- und Software-Dienstleistungen zurückzuführen. Auf der anderen Seite übertraf der tatsächliche Gewinn je Aktie die Prognosen deutlich und wies einen Wert von 1,770 gegenüber erwarteten 1,548 auf. Nach der ersten Handelsstunde wird die SAP-Aktie 0,42% höher gehandelt.

 

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Jan 30, 2018 Keine Kommentare

XTB | Raub bei Coincheck, Kursrückgang beim Bitcoin

Analysen

Zusammenfassung:

  • Coincheck-Börse von massivem 500 Mio. US-Dollar-Raubüberfall getroffen
  • Bitcoin (BITCOIN in der xStation 5) zieht sich vom 23,6% Retracement-Level zurück
  • Russische Behörden verabschieden Bundesgesetz für Kryptowährungen

Der Bitcoin setzt zu Beginn der Woche seinen Abwärtstrend fort, nachdem der Preis sich vom 23,6% Retracement der letzten Bewegung zurückzog. Da allerdings neue niedrigere Hochs ausgebildet werden, scheinen die Bären den Markt immer noch zu dominieren. Die kurzfristige aufsteigende Unterstützungslinie könnte sich jedoch als das größte Hindernis auf dem Weg nach unten erweisen.

Der Kryptowährungsmarkt sorgte am Freitag in den japanischen Nachrichten für Aufmerksamkeit. Die Coincheck-Börse war Gegenstand eines der größten digitalen Diebstähle. Mehr als 500 Mio. US-Dollar NEM-Münzen wurden von einem unbekannten Hacker oder einer Gruppe von Hackern gestohlen. Die Firma Coincheck gab an, dass es sich bei dem Überfall nicht um einen Insider-Job handelte und dass die Münzen aus der so genannten “hot Wallet” gestohlen wurden. Hot Wallets sind Geräte, die mit dem externen Netzwerk verbunden sind und zum Speichern von Kryptowährungen verwendet werden. Sie werden als weniger sicher als “cold Wallets” (offline Hardware-Geräte) anerkannt. Der Bitcoin-Preis fiel aufgrund dieser Berichte, konnte aber am Wochenende die Verluste wieder ausgleichen. Zwei Tage nach dem Diebstahl kündigte Coincheck an, dass es sein eigenes Geld verwenden wird, um gestohlene Münzen an seine Kunden zurückzuerstatten.

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Der Bitcoin-Preis fiel nach den Berichten zum Coincheck-Überfall. Quelle: Bloomberg

Bei einem Blick auf den BITCOIN-Chart ist zu erkennen, dass sich der Preis immer noch innerhalb des Abwärtstrendkanals befindet. Der Kurs gab nach dem Erreichen des 23,6% Retracements der letzten Bewegung nach. Wenn die Abwärtsdynamik weiter anhält, möchten die Bären vielleicht das nächste Hindernis in Form einer kurzfristigen Unterstützungslinie testen. Sollte es zu einem Durchbruch kommen, wäre ein Rückgang in Richtung der unteren Grenze des Trendkanals nicht auszuschließen. Auf der anderen Seite müssen die Bullen den 8er EMA überwinden, der als lokales Widerstandslevel fungiert, sowie das oben erwähnte Retracement-Level, wobei hierfür allerdings weitere bullische Impulse notwendig wären. Der nächste Widerstand liegt in der Nähe der 13.175 $-Marke und ist gekennzeichnet durch das 38,2% Retracement des letzten Abwärtsimpulses.

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Der BITCOIN zieht sich vom 23,6% Retracement-Level der letzten Abwärtsbewegung zurück. Quelle: xStation 5

Wenn man sich das Thema Regulierung ansieht sollte erwähnt werden, dass die russische Regierung das Bundesgesetz für Kryptowährungen und Erstemissionen von Münzen fertiggestellt hat. Das Dokument regelt die Schaffung, Ausgabe, Speicherung und den Umlauf digitaler Währungen. Es beinhaltet auch die ersten offiziellen Definitionen von Kryptowährung, Smart Contracts, Token, Kryptowährungsbörsen und Mining. Die Dokumente besagen, dass die Russen das Recht haben Kryptowährungen für andere digitale Vermögenswerte sowie für die Fiat-Währungen zu handeln. Es wurde ebenfalls festgelegt, dass die Dokumente bezüglich der Freigabe von Token wie Investitionsmemorandum oder Regelungen für die Führung des Registers der digitalen Transaktionen spätestens drei Tage nach dem Verkauf veröffentlicht werden müssen.

 

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by Jan 29, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Koalitionsgespräche nehmen Fahrt auf

Analysen

Zusammenfassung:

  • Gemischte Stimmung während der Sitzung in Asien
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) kämpft an der 13.330 Punkte-Marke
  • Volkswagen profitiert von einer Aufstufung durch die Bank of America Merrill Lynch

Die asiatischen Aktien wurden am Montagmorgen recht gemischt gehandelt. In Europa haben die Märkte etwas höher eröffnet, da die Koalitionsgespräche in Deutschland an Fahrt gewinnen. Abgesehen davon sagte EZB-Ratsmitglied Klaas Knot es gebe keinen Grund, das QE-Programm fortzusetzen.

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Der DE30 sucht Unterstützung bei der 13.330 Punkte-Marke. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass der Index zuletzt etwas an Dynamik verloren hat. Im Moment nähert er sich dem Unterstützungsniveau bei 13.330 Punkten, was den falschen Ausbruch aus dem Konsolidierungsbereich von Ende 2017 kennzeichnet. Eine Stufe darüber liegt der 8er EMA, der jetzt als lokale Widerstandslinie fungiert. Sollte es den Bären gelingen die nächsthöhere Unterstützung zu durchbrechen, gibt es noch Halt beim 21er EMA. In einem bullischen Szenario könnte ein wiederholter Angriff auf die 13.530 Punkte erfolgen, dieses Niveau entspricht den Hochs von 2017. Beim letzten Durchbruch waren die Bullen allerdings nicht in der Lage dieses Niveau nachhaltig zu halten.

Die gute Stimmung an der Wall Street Ende der letzten Wochen konnte sich am heutigen Handelstag nicht in Asien nicht ausbreiten. Im Ergebnis war die asiatische Sitzung eher gemischt, die Aktien in Australien konnten etwas zulegen, während die chinesischen Märkte unter Druck gerieten. Die Sektoren Energie und Rohstoffe performten hierbei besser als andere. Der Yen fiel, als die Bank of Japan die Bemerkungen von Gouverneur Kuroda zur Verbesserung der Inflation herunterspielte. Allerdings schienen die japanischen Aktien nicht von der schwächeren Landeswährung profitieren zu können, da der japanische Nikkei (JAP225) nahezu unverändert blieb. Chinas Hang Seng CE (CHNComp) verlor 0,47% an Wert, während der australische S&P/ASX 200 (AUS200) um 0,42% zulegte.

In Europa eröffneten die Aktienmärkten aufgrund der Fortschritte bei den deutschen Koalitionsgesprächen höher. Der Vorsitzende der SPD Martin Schulz betonte, dass seine Partei und Angela Merkels CDU sich zu Themen wie Arbeit, Gesundheitsversorgung und Migration zusammenfinden müssten, da SPD-Mitgliedern über ein endgültiges Abkommen abstimmen werden. Die Verhandlungsführer versuchen die Gespräche innerhalb einer Woche abzuschließen, um die politische Sackgasse zu beenden. Darüber hinaus sollten die Worte des EZB-Ratsmitglieds Klaas Knot in einem Interview am Sonntag erwähnt werden. Knot, der auch der Leiter der niederländischen Zentralbank ist, sagte, dass es keinen Grund gibt, das QE-Programm fortzusetzen. Er betonte, dass das Programm alles getan hat, was realistisch von ihm erwartet werden könnte. Nach der ersten Handelsstunde wird der DAX® (DE30) flach gehandelt, der französische CAC 40 (FRA40) verlor 0,06% an Wert, während der britische FTSE 100 (UK100) um 0,05% zulegte.

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Volkswagen (VOW.DE) schneidet beim DE30-Vergleich heute Morgen am besten ab. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Volkswagen (VOW.DE) ist am Montagmorgen der Top-Gewinner unter den DAX-Werten. Der Autohersteller profitiert vor allem von einer Aufstufung durch die Bank of America Merrill Lynch. Die Empfehlung wurde von “Underperform” auf “Buy” angehoben. Das Kursziel wurde ebenfalls von 115 Euro auf 205 Euro angepasst. Die Bank sieht unter anderem attraktive Chancen für Investoren, sollte das Unternehmen seine LKW, Premium- und Massenmarktmarken ausgliedern. Nach der ersten Handelsstunde ist die Volkswagen-Aktie um 1,6% gestiegen.

 

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Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

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XTB | Bitcoin setzt Abwärtstrend fort, Großbritannien prüft Bitcoin-Verwendung

Analysen

Zusammenfassung:

  • Theresa Mays Regierung setzt sich mit der kriminellen Verwendung von Kryptowährungen auseinander
  • Bitcoin (BITCOIN in der xStation 5) setzt seinen Abwärtstrend fort, nachdem er an einer wichtigen Widerstandslinie abprallt
  • US-Rapper 50 Cent besitzt Bitcoins im Wert von bis zu 8 Mio. $
  • Australischer Flughafen akzeptiert Bitcoin und andere digitale Währungen

Bitcoin hat den heutigen Handelstag mit einem Kursrückgang begonnen, nachdem er an einer entscheidenden Widerstandslinie abprallte. In letzter Zeit stellte diese ein Hindernis für die Bullen dar. Nichtsdestotrotz könnten Verkäufer auf ihre erste Hürde in Form einer kurzfristigen Unterstützungslinie stoßen. Sollte es hier zu einem Durchbruch kommen, wären Kursbewegungen in Richtung 9.125 $ oder tiefer nicht möglich.

Was die letzten Berichte zum Thema Kryptowährungen betrifft, so ist eine Rede der britischen Ministerpräsidentin Theresa May zu erwähnen. Gestern sagte sie auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dass ihre Regierung sich mit der Verwendung digitaler Währungen wie Bitcoin befassen wird, da diese von Kriminellen missbraucht werden könnten. Im Gespräch mit Bloomberg gab sie jedoch keine spezifischen Hinweise, wie die Regierung bei der Prüfung des Handels oder der Nutzung vorgeht. Genauso wenig wurden mögliche Maßnahmen gegen eine kriminelle Nutzung angesprochen.

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Die technische Sicht vom Bitcoin sieht für Käufer nicht besonders vielversprechend aus, da der Preis erneut an einer wichtigen Widerstandslinie abprallte. Ein Ausbruch aus dem Dreiecksmuster könnte allerdings eine größere Bewegung auslösen. Quelle: xStation 5

50 Cent besitzt nach dem Verkauf seines Albums vor vier Jahren Bitcoins im Wert von bis zu 8 $ Mio.

50 Cent, einer der berühmtesten Rapper der Welt, hat entdeckt, dass er Bitcoins im Wert von 7  bis 8 Mio.$ besitzt, die aus dem Verkauf des Animal Ambition-Albums im Jahr 2014 stammen. Beachten Sie, dass 50 Cent zu der Zeit der erste Künstler war, der Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptierte. Damals erhielt er mehr als 700 Münzen, vergaß sie allerdings. Als er die digitalen Münzen bekam, wurde der Bitcoin um die 662 $ gehandelt, heute liegt der Preis bei knapp 11.000 $.

Der Flughafen in Brisbane wird bald digitale Währungen akzeptieren

Der Flughafen in Brisbane ist der drittgrößte in Australien, daher scheint die Entscheidung, Kryptowährungen einzuführen, beispiellos. Es ist hinzuzufügen, dass der Flughafen in seiner offiziellen Erklärung eine Partnerschaft mit dem in Queensland ansässigen Start-up-Unternehmen TravelbyBit von Bitcoin zur Einführung des Point-of-Sale-Zahlungssystems des Unternehmens über Einzelhandelsgeschäfte an beiden Terminals des Flughafens bekannt gab. Der Flughafen nannte mehrere Vorteile, die im Zusammenhang mit der Einführung digitaler Währungszahlungen einhergehen, wie beispielsweise niedrige Transaktionsgebühren, sofortige Geldüberweisungen oder mangelnde Kontrolle durch Dritte mit Peer-to-Peer-Zahlungen. Neben Bitcoin akzeptiert der Flughafen auch digitale Währungen wie Dash oder Ethereum.

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Bitte beachten Sie, dass der Handel mit CFDs, die auf Kryptowährungen basieren, aufgrund der erheblichen Volatilität und der Hebelwirkung sehr riskant ist. Ihr Kapital ist verlustgefährdet.

 

Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

Haftungsausschluss:

Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jan 26, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Gute Stimmung an den europäischen Aktienmärkten

Analysen

Zusammenfassung:

  • Angela Merkel strebt schnelle Koalitionsgespräche an
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) zieht sich vom Allzeithoch zurück
  • Bayer (BAY.DE) profitiert von der Missouri-Klageabweisung

Der Handelstag an der Wall Street war erneut recht durchmischt, der S&P500 (US500) verbuchte hierbei einen leichten Gewinn. In Asien baute der Hang Seng seine Gewinne mit einem abrupten Anstieg aus, während andere wichtige Indizes so gut wie unverändert blieben. In Europa startete die Mehrheit der wichtigsten Aktienmärkte mit Gewinnen.

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Der DE30 kämpft an der 13.330 Punkte-Marke. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart, ist zu erkennen, dass die gestrigen Kursrückgänge an der wichtigen Unterstützungszone bei 13.200 Punkten gestoppt werden konnten, nachdem sowohl die 13.330-Punkte-Marke als auch das lokale Unterstützungsniveau des 21er EMA durchbrochen wurde. Während der heutigen Sitzung könnte der Abwärtstrend allerdings fortgesetzt werden, falls die Verkäufer in der Lage sind den EMA nachhaltig zu überwinden. In solch einem Szenario sollten weitere Kursrückgänge sogar unter das Unterstützungsniveau von 13.200 Punkte nicht ausgeschlossen werden. Dies entspricht der oberen Grenze des Konsolidierungbereichs von November bis Dezember. Wenn die Bullen andererseits den Aufwärtstrend fortsetzen und über die kürzlich erreichten Allzeithochs bei 13.600 Punkten hinausbrechen wollen, müssen sie zuerst den Widerstand bei 13.330 Punkten sowie den 8er EMA hinter sich lassen.

Die gestrige US-Sitzung brachte nicht allzu viel Bewegung mit sich, der S&P500 (US500) konnte einen leichten Gewinn von 0,06% verbuchen. Betrachtet man die anderen Indizes an der Wall Street, so schnitt der Dow Jones (US30) mit einem Plus von 0,54% am besten ab. An den asiatischen Aktienmärkten konnte jedoch keine eindeutige Trendrichtung festgestellt werden. Der japanische Nikkei (JAP225) verzeichnete aufgrund des stärkeren Yen einen leichten Rückgang von 0,16%. Die japanische Währung wird auf höheren Niveaus gehandelt als von den Unternehmen erwartet, was die Wahrscheinlichkeit einer Aufwärtskorrektur der jährlichen Gewinnprognosen verringert. Der Hang Seng CE (CHNComp) wies die beste Performance auf und lag am Ende des Handelstages mit 2,51% in der Gewinnzone. Die australischen Aktienmärkte blieben heute aufgrund von Feiertagen geschlossen.

Nach dem gestrigen starken Rückgang der europäischen Aktien eröffneten die Indizes heute etwas höher. Die Stimmung an den Aktienmärkten in Europa scheint weiterhin stark zu sein und der Euro kann das hohe Niveau vor der gestrigen EZB-Pressekonferenz nicht halten. Da am Freitag wichtige Ereignisse für die Aktien der Region fehlen, wird die Aufmerksamkeit der Anleger höchstwahrscheinlich auf Davos gerichtet sein, wo mehrere Zentralbanker heute Reden halten werden, um Hinweise auf die Prioritäten der Währungsbehörden zu geben. Des Weiteren ist zu erwähnen, dass die deutschen Koalitionsverhandlungen begonnen haben und laut Kanzlerin Angela Merkel sowohl CDU als auch SPD zügig an der Einigung arbeiten werden, da die Menschen auf ein Ende der politischen Sackgasse hoffen. Nach der ersten Handelsstunde legte der DAX® (DE30) um 0,19% zu, der britische FTSE100 (UK100) um 0,34%. Die französischen Aktien übertreffen ihre europäischen Pendants, da der CAC40 (FRA40) um fast 0,8% an Wert gewann.

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Bayer (BAY.DE) profitiert von der Missouri-Klageabweisung. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Bayer (BAY.DE) ist heute Morgen einer der Top-Gewinner. Dies kann den Nachrichten aus Missouri zugeschrieben werden, wo das deutsche Pharmaunternehmen eine Klage abgewiesen hat, die von 92 nicht-Missouri-Anwohnern eingereicht wurde. Diese behaupteten, sie seien durch ihr Verhütungsmittel Essure geschädigt worden. Das Bundesgericht von Missouri argumentierte, dass es nicht über die Ansprüche von Ausländern befugt sei. Nach der ersten Handelsstunde legte die Bayer-Aktien um über 1,2% zu.

 

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Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Jan 26, 2018 Keine Kommentare

XTB | Nordea folgt JPM und verbietet Mitarbeitern den Handel mit Bitcoin

Analysen

Zusammenfassung:

  • Die Skandinavische Nordea Bank kündigt ein Verbot für ihre Mitarbeiter an, in Bitcoin zu investieren oder diesen zu handeln (BITCOIN in der xStation 5)
  • Die größte australische Goldraffinerie plant, eine goldgedeckte Kryptowährung herauszugeben
  • Südkorea veröffentlicht endlich offizielle Richtlinien für digitale Geldbörsen und Banken

Der Bitcoin ist in den letzten Stunden gestiegen, Verkäufer scheinen aber immer noch den Markt zu dominieren. Aus charttechnischer Perspektive, ist zu erkennen, dass sich der Preis zuletzt in einem aufsteigenden Dreiecksmuster bewegt hat. Allerdings fehlen weitere bullische Impulse, daher sollte in diesem Stadium ein Kursrückgang nicht ausgeschlossen werden. Hinzu kommt, dass der Preis auch einem Widerstand in Form einer absteigenden Trendlinie gegenübersteht, die in naher Zukunft eine wichtige Rolle spielen könnte.

Bevor wir uns den Charts widmen, wollen wir die recht kuriose Geschichte aus Skandinavien erwähnen. Die Nordea Bank hat sich nämlich dazu entschlossen, dem Schritt von JP Morgan aus dem vergangenen Jahr zu folgen. Die Zentralbank hat Anfang der Woche bekannt gegeben, dass sie allen Mitarbeitern untersagt hat, Bitcoin und andere Kryptowährungen zu handeln. Hiermit soll die unwissentliche Verwicklung in unethische oder illegale Aktivitäten vermieden werden. Beachten Sie, dass das Verbot anfänglich nur die Angestellten betraf, die die wohlhabendsten Kunden betreuen. Die Maßnahme wurde nun jedoch auf alle 31.500 Mitarbeiter ausgedehnt. Ebenfalls anzumerken ist, dass das neue Verbot keine Auswirkungen auf diejenigen hat, die bereits in Bitcoin investiert haben.

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Der Bitcoin stößt auf Widerstand in Form der oberen Grenze einer Dreiecksformation zusammen mit einer Trendlinie. Ein möglicher Kursrückgang könnte erwartet werden, sobald der Preis unter die Untergrenze des erwähnten Musters fällt. Quelle: xStation 5

Größte australische Goldraffinerie plant goldgedeckte Kryptowährung

Perth Mint, auch bekannt als die wichtigste australische Edelmetallraffinerie, hat mitgeteilt, dass sie ihre eigene goldgedeckte virtuelle Währung entwickelt, um Gold wieder attraktiver zu machen. Die Idee entstand, als das Unternehmen erkannte, dass immer mehr Gold-Investoren in neue alternative Anlagen (z.B. Kryptowährungen) investierten. Der CEO der Gruppe erklärte, dass seine neue Kryptowährung “alle Vorteile von etwas haben wird, das sich in einem dezentralen Hauptbuch befindet, das sehr, sehr schnell abgewickelt werden kann, leicht zu handeln ist, aber tatsächlich von Edelmetallen gestützt wird, so dass tatsächlich etwas dahinter steckt.”

Südkorea veröffentlicht endlich seine Richtlinien für den Austausch von Kryptowährungen

Nachdem die südkoreanische Aufsichtsbehörde einige Maßnahmen angekündigt hatte, entschloss sich die Regierung ebenfalls dazu ihre Richtlinien zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) für Banken, die Dienstleistungen für den Austausch von Kryptowährungen anbieten, zu veröffentlichen. Erinnern wir uns, dass Südkorea das neue “Real-Name-System” angenommen hat, das darauf abzielt den anonymen Handel mit digitalen Währungen zu beenden. Beachten Sie, dass die Einführung von AML erfolgte, nachdem die Untersuchung der Regierung ergab, dass einige Kryptowährungsbörsen in Südkorea “Gelder von Nutzern über allgemeine bei den Banken eröffnete Firmenkonten gesammelt” haben.

 

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Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Jan 25, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Unsichere Märkte vor EZB-Treffen

Analysen

Zusammenfassung:

  • Asiatische Aktien gerieten unter Druck
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) kämpft mit dem 8er EMA
  • RWE (RWE.DE) profitiert von einer Aufstufung durch Oddo BHF

Die gestrige Sitzung in den USA war recht durchwachsen, da beim S&P500 (US500) größere Marktbewegungen ausblieben. Die Indizes in Asien gerieten jedoch unter Druck und verzeichneten zum Handelsschluss starke Kursrückgänge. Die Eröffnung in Europa war sehr gemischt, was vor der heutigen EZB-Sitzung ein Zeichen der Unsicherheit sein könnte.

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Der DE30 kämpft beim 8er Exponential Moving Average. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass die gestrigen Verluste mehr oder weniger durch den 8er EMA gestoppt wurden. Der deutsche Leitindex bewegt sich derzeit in der Nähe des EMA. Daher kann es für den heutigen Handelstag entscheidend sein, ob der Kurs in den kommenden Stunden steigen oder fallen wird. Man sollte jedoch beachten, dass die Pressekonferenz nach der EZB-Sitzung mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine erhöhte Volatilität an den Märkten sorgen kann. Das nächste Kursziel für die Bullen könnte das Widerstandsniveau bei 13.530 Punkten sein, das Niveau der Hochs aus dem Jahr 2017. Auf der anderen Seite könnten die Bären den Kurs in Richtung der 13.330 Punkte-Marke nahe des 21er EMA drücken.

Die US-Sitzung verlief eher flach, wobei der S&P500 einen leichten Rückgang verzeichnete. Der NASDAQ (US100) verlor sogar 0,6% an Wert. An den asiatischen Aktienmärkten war die schlechte Stimmung deutlich spürbar, da die Mehrheit der wichtigsten Indizes stark zurückgingen. Die Aktien in Japan gerieten aufgrund des stärkeren Yen unter Druck, da der USDJPY unter die Marke von 109 fiel. Als Ergebnis schloss der Nikkei 225 (JAP225) 1,13% niedriger. Die schlechteste Performance lieferte jedoch der Hang Seng CE (CHNComp), da er um 1,7% fiel. Auf der anderen Seite entwickelten sich der australische S&P/ASX 200 (AUS200) im Vergleich zu den anderen Aktienmärkten aus der Region recht gut, auch wenn er einen leichten Rückgang von 0,08% verbuchte.

Die europäischen Indizes eröffneten mehr oder weniger auf dem Niveau des gestrigen Schlusskurses, während der DAX® angesichts der gemischten Gewinnmeldungen leicht nachgab. Nach Beginn des Handelstages konnten die meisten europäischen Aktienindizes allerdings wieder etwas steigen. Heute Vormittag kann der Handel ein wenig gedämpft sein, da Investoren auf die EZB-Sitzung und die anschließende Pressekonferenz von Präsident Mario Draghi warten. Vor diesem Hintergrund sollten wir uns am Nachmittag auf eine erhöhte Volatilität einstellen. Außerdem wurde das deutsche ifo-Geschäftsklima am Vormittag veröffentlicht. Der Wert von 117,6 übertraf die Prognosen von 117,0. Daher kann man davon ausgehen, dass die Konjunkturlage in Deutschland weiterhin hervorragend ist. Nach der ersten Handelsstunde verlor der DAX® (DE30) 0,15% an Wert, während der französische CAC40 (FRA40) und der britische FTSE100 (UK100) 0,22% bzw. 0,1% zulegten.

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RWE (RWE.DE) profitiert von einer Aufstufung durch Oddo BHF. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

RWE (RWE.DE) profitiert von der Aufstufung von Oddo BHF. Der Energieversorger wurde von “Neutral” auf “Kaufen” aufgestuft. Zuvor gab es 13 “Kaufen”, 16 “Halten” und 1 “Verkaufen”. Nach der ersten Handelsstunde hat die RWE-Aktie um 0,9% zugelegt.

Darüber hinaus könnten Anleger vorsichtig bleiben, da sie mit potenziellen Produktionsunterbrechungen konfrontiert werden. Bislang war es nämlich nicht möglich, mit der Gewerkschaft IG Metall eine Vereinbarung über Löhne und Arbeitszeiten zu erzielen. Die Gespräche sollen heute fortgesetzt werden. Man sollte jedoch bedenken, dass Proteste und Streiks entstehen können, sollte keine Einigung erzielt werden können.

 

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by Jan 25, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Europäische Aktien unter Druck

Analysen

Zusammenfassung:

  • Die europäischen Indizes beginnen am Mittwoch mit leichten Kursrückgängen
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) zieht sich in Richtung des 2017-Hochs zurück
  • Daimler (DAI.DE) und BMW (BMW.DE) trotz positiver Nachrichten in der Verlustzone

Die Indizes an der Wall Street verbesserten sich gestern, nur der Dow Jones (US30) verzeichnete einen leichten Rückgang. Die asiatische Sitzung war recht gemischt. Die chinesischen Aktien bauten ihre Gewinne aus, während in Japan der stärkere Yen auf den Aktien lastet. Die europäischen Indizes zeigen eine erste Schwäche angesichts eines stärkeren Euro und gemischter Gewinnmeldungen.

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Der DE30 zieht sich in Richtung der 13.530 Punkte-Marke zurück. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart, ist zu erkennen, dass der deutsche Leitindex sich nach der Eröffnung wieder in Richtung des Unterstützungsniveaus bei 13.530 Punkten, dem Hoch von 2017, annähert. Dieses könnte möglicherweise nur eine Gewinnmitnahme vor der morgigen EZB-Sitzung sein, da hier mit einer erhöhten Volatilität zu rechnen ist. Wenn die Bären jedoch unter die oben genannte Marke fallen, wären Rückgänge sogar bis auf 13.330 Punkte nicht auszuschließen, da der 8er Moving Average das einzige Hindernis auf dem Weg ist. Sollten die Bullen jedoch den heutigen Handelstag dominieren, könnte es zu einer Fortsetzung der Rallye in Richtung der oberen Grenze des langfristigen Aufwärtstrendkanals kommen.

Nach der gestrigen US-Sitzung schloss der S&P500 (US500) auf einem neuen Rekordhoch knapp unter der Marke von 2.840 Punkten. Während der Dow Jones (US30) flach schloss und  0,01% tiefer gehandelt wurde. Beim Blick auf die asiatischen Aktien konnte keine eindeutige Trendrichtung erkannt werden. Die chinesischen Indizes weiteten ihre Gewinne nach anfänglichen Verlusten zu Beginn der Sitzung aus, wobei der Hang Seng CE (CHNComp) um fast 1% zulegte. Auf der anderen Seite entwickelten sich die japanischen Aktien aufgrund eines stärkeren Yen etwas schlechter, da der USDJPY zum ersten Mal seit September unter die Marke von 110 fiel. Der japanische Nikkei (JAP225) verlor 0,76% an Wert, der australische S&P/ASX200 (AUS200) stieg um 0,29%.

Bei der Eröffnung der europäischen Märkte wiesen die wichtigsten Indizes eine moderate Schwäche auf. Dies kann auf die gemischten Berichtsergebnisse und die weitere Aufwertung des Euro zurückgeführt werden. Abgesehen davon sollten Anleger im Vorfeld der morgigen EZB-Sitzung vorsichtig bleiben, ebenso wie bei der jüngsten Rallye auf dem Euro-Markt. Des Weiteren könnte die hawkischere Kommunikation seit der letzten Sitzung beim morgigen Treffen für Volatilität sorgen. Die vorläufigen PMI-Werte aus Deutschland überraschten heute leicht positiv. Die Veröffentlichung zum verarbeitenden Gewerbe verfehlte jedoch die Prognosen. Die Anleger könnten insbesondere den Medien große Aufmerksamkeit schenken, da Angela Merkel und Emmanuel Macron ihre Reden heute auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos halten werden. Nach zwei Handelsstunden lag der DAX® (DE30) 0,1%, der französische CAC 40 (FRA40) 0,14% und der britische FTSE (UK100) 0,46% in der Verlustzone.

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Eine gemischte Eröffnung an der Frankfurter Börse. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die Automobilunternehmen BMW (BMW.DE) und Daimler (DAI.DE) sind am Mittwochmorgen die interessantesten DAX-Werte. Die Aktien beider Unternehmen konnten an Wert gewinnen. Dies ist vor allem auf die Nachricht zurückführen, dass BMW und Daimler nach Angaben der FAZ nächsten Monat eine Fusion ihrer Carsharing-Unternehmen DriveNow und Car2go ankündigen wollen. Darüber hinaus könnte BMW auch von dem Geschäft seiner indischen Niederlassung profitieren. BMW India gab bekannt, dass sie ein exklusiver Partner des Bengaluru International Airport geworden ist. Bei dem Deal geht es um das Chauffieren von VIP-Passagieren vom Terminal zum Flugzeug mit BMW Fahrzeugen. Nach zwei Handelsstunden haben BMW und Daimler Aktie jedoch um 0,26% bzw. 0,1% nachgegeben.

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jan 24, 2018 Keine Kommentare

XTB | Neuer Fed-Vorsitzender äußert sich zu Blockchain und Bitcoin

Analysen

Zusammenfassung:

  • Der neue Vorsitzende der Federal Reserve sieht eine Möglichkeit einer Blockchain-Einführung in das US-Finanzsystem, hat jedoch einige Zweifel bezüglich Bitcoin
  • Südkoreanische Kreditkartenfirmen arbeiten daran, Zahlungen an ausländische Kryptowährungsbörsen zu blockieren
  • Der japanische Yen ist die meistgehandelte nationale Währung beim Bitcoin

Der Bitcoin ist in jüngster Zeit bemerkenswert ruhig gewesen, trotz ziemlich ungünstiger Berichte aus Südkorea, einem der wichtigsten Märkte für die Kryptowährungsindustrie. Aus technischer Perspektive scheinen die Verkäufer den Markt zu dominieren, da der Preis unterhalb eines kurzfristigen Schlüsselwiderstands gehandelt wird. Bevor wir jedoch zur technischen Analyse übergehen, wollen wir die neuesten Bemerkungen zur Blockchain-Technologie sowie zum Bitcoin des neuen Fed-Vorsitzenden Jerome Powell erwähnen. Ihm zufolge könnte die Einführung der Distributed Ledger Technology (DTL) in die bestehenden US-Finanzsysteme eines Tages möglich sein, auch wenn die Technologie noch zu neu ist, um im Moment darauf zurückzugreifen. Auf der anderen Seite äußerte er einige Zweifel am Bitcoin, obwohl er die Blockchain zu mögen scheint. Es war nicht das erste Mal, dass er Bitcoin kritisierte, da es ähnliche Äußerungen schon im November gab.

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Aus charttechnischer Perspektive sollten Anleger beim Bitcoin einen weiteren Kursrückgang nicht ausschließen.Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den Stundenchart der berühmtesten digitalen Währung kann man feststellen, dass der Preis sich seit längerem unter der oberen Grenze des Trendkanals bewegt, die zu diesem Zeitpunkt der nächste Widerstand zu sein scheint. Darüber hinaus könnte eine Bearish-Engulfing-Kerzenformation, die leicht über der Widerstandslinie bei 12.550 $ liegt (unterstützt durch ein 50% Fibo-Retracement), als eine weitere Hürde für die Bullen angesehen werden. Da bis jetzt der Preis den Trendkanal noch nicht nach oben durchbrochen hat, ist zu erwarten, dass die Bären den Markt dominieren werden. Daher sollte eine Bewegung in Richtung der unteren Grenze des Kanals nicht auszuschließen sein. Abschließend sei noch angemerkt, dass der RSI-Oszillator trotz eines deutlichen Rückgangs vom Höchststand oberhalb der 19.000 $-Marke noch nicht in eine überverkaufte Zone gelangt ist. Beachten Sie jedoch, dass der Kurs tendenziell wieder anstieg, da der RSI wieder über 30 oder sogar 40 Punkte anstieg. Daher ist Vorsicht geboten.

Koreanische Kreditkartenfirmen arbeiten daran, Transaktionen an ausländische Börsen zu blockieren

Nach Angaben der Korean Credit Finance Association arbeiten heimische Kreditkartenunternehmen daran, Zahlungen an ausländische Kryptowährungsbörsen zu blockieren. Aus diesem Grund können Anleger keine digitalen Münzen von 20 ausländischen digitalen Geldbörsen mit Debit- oder Kreditkarten kaufen. Darüber hinaus fügte die Behörde hinzu, dass eine zunehmende Anzahl von Börsen in der Zukunft kontinuierlich blockiert werden wird. Trotz dieser Maßnahmen sollte man die anderen Zahlungsmethoden nicht vergessen, die es den Anlegern ermöglichen digitale Währungen zu kaufen. Zu diesen gehört bspw. Paypal, weshalb die Effektivität der Maßnahmen letztendlich eher vage erscheint.

Japan wird zum Top-Player in der Kryptowährung

Es besteht kein Zweifel, dass asiatische Länder einen großen Teil der gesamten Kryptowährungsindustrie ausmachen. Die neuesten Rechercheergebnisse der Japan Times (basierend auf den Daten von Coinhills.com) konnten dies nur bestätigen.

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Der japanische Yen ist mit Abstand die meistgehandelte Landeswährung, die mehr als 50% des weltweiten Bitcoin-Umsatzes ausmacht. Quelle: coinhills.com

Der Bericht zeigt, dass der japanische Yen am 15. Januar 56,2% des Bitcoin-Umsatzes ausmachte, während der US-Dollar mit 28,4% weit dahinter lag. Seitdem haben sich diese Zahlen offensichtlich verändert, jedoch bleibt die japanische Währung immer noch an erster Stelle. Hinter den beiden meistgehandelten Währungen haben wir den koreanischen Won, den Euro, den russischen Rubel und den polnischen Zloty.

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Bitte beachten Sie, dass der Handel mit CFDs, die auf Kryptowährungen basieren, aufgrund der erheblichen Volatilität und der Hebelwirkung sehr riskant ist. Ihr Kapital ist verlustgefährdet.

Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

Haftungsausschluss:

Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

 

 

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Jan 24, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: DAX® auf neuen Allzeithochs

Analysen

Zusammenfassung:

  • Die Aktienmärkte steigen angesichts des Optimismus bezüglich der Unternehmensgewinne weiter an
  • Der DAX® (DE30 in der xStation 5) erreicht neue Allzeithochs
  • Vonovia (VNA.DE) gerät nach Abstufung durch die Credit Suisse unter Druck

Die US-Aktienindizes erreichten neue Allzeithochs, nachdem die Unternehmen solide Gewinne erzielt hatten und die Stilllegung der Regierung gestoppt wurde. Die asiatischen Aktien stiegen aufgrund des Optimismus in den USA sowie den Bemerkungen des BoJ-Chefs Kuroda. In Europa stieg der deutsche Leitindex höher und bildete neue Allzeithochs aus.

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Der DE30 eröffnet höher und erreicht neue Allzeithochs. Quelle: xStation 5

Mit Blick auf den DE30-Chart, ist zu erkennen, dass der Index oberhalb der 13530 Punkte-Marke eröffnet. Dieses Niveau entspricht dem Höchststand des Jahres 2017 als auch dem historischen Hoch. Falls es keine negativen oder unerwarteten Nachrichten gibt, könnte sich der Index weiter in Richtung der oberen Grenze des Aufwärtstrendkanals bewegen. Das Ziel der Bären könnte es sein, den Preis unter das Hoch des letzten Jahres zu drücken. Wenn dies gelingt, könnte ein weiterer Rückgang möglicherweise durch lokale Unterstützungsbereiche begrenzt werden, die durch einen gleitende 8er und 21er Moving Averages gekennzeichnet sind.

Die Indizes von der Wall Street erreichten gestern wieder neue Allzeithochs, vor dem Hintergrund optimistischer Unternehmensgewinne. Doch Netflix hat gestern die Show gestohlen, da die Marktkapitalisierung des Unternehmens zum ersten Mal ein Wert über 100 Milliarden US-Dollar erreichte. Zurückzuführen ist dies auf die positiv überraschenden Umsatzzahlen. Abgesehen davon ist es erwähnenswert, dass der Kongress ein kurzfristiges Finanzierungsabkommen verabschiedete, das die Stilllegung der Regierung beendete. Die asiatischen Indizes stiegen aufgrund des Optimismus in den USA. Die größten Gewinner waren die Aktien aus Japan, da die BoJ beschloss, die aktuelle Geldpolitik beizubehalten. Außerdem hat Chef Kuroda Spekulationen heruntergespielt, dass die Zentralbanker sich dem Abbau der geldpolitischen Anreize nähern. Chinas Hang Seng CE (CHNComp) gewann an Wert, der japanische Nikkei (JAP225) legte um 1,29% zu, der australische S&P/ASX 200 (AUS200) um 0,75%.

In Europa eröffneten die Aktienmärkte aufgrund des Optimismus der amerikanischen und asiatischen Aktien höher. Die europäischen Indizes werden vor allem durch die Gewinne von Unternehmen angetrieben, die für positive Überraschungen gesorgt haben, wie bei Logitech oder EasyJet. Darüber hinaus werden sich die EU-Finanzminister heute treffen, um die weitere Entwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion und die Umsetzung eines Plans für notleidende Kredite des Bankensektors zu erörtern. Es wird erwartet, dass sie sich auch auf die Schlussfolgerungen des Jahreswachstumsberichts der Europäischen Kommission einigen. Ebenso werden die Finanzminister einen Entwurf einer Empfehlung zur Wirtschaftspolitik der Eurozone verabschieden. Nach der ersten Handelsstunde gewinnt der DAX® (DE30) 0,9% an Wert, während der französische CAC40 (FRA40) und der britische FTSE 100 (UK100) um 0,11% bzw. 0,13% zurückgingen.

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Vonovia (VNA.DE) ist heute der einzige Dax®-Wert der sich in der Verlustzone befindet. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die Vonovia-Aktie (VNA.DE) entwickelt sich schlechter als die anderen Dax®-Werte. Als Grund können wir auf eine von der Credit Suisse erhaltene Abstufung verweisen. Die Bank hat ihre Empfehlung für das Wohnungsunternehmen von “Neutral” auf “Underperform” revidiert. Das neue Kursziel liegt nun bei 41 Euro, was einem Anstieg von 0,2% gegenüber dem gestrigen Schlusskurs entspricht. Nach der ersten Handelsstunde wurde die die Vonovia-Aktie knapp 0,6% niedriger gehandelt.

 

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Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

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by Jan 23, 2018 Keine Kommentare

XTB | Bitcoin kämpft sich zurück, russische Bank eröffnet Blockchain-Labor

Analysen

Zusammenfassung:

  • Der Bitcoin (BITCOIN in der xStation 5) versucht eine wichtige Unterstützung zu verteidigen, allerdings liegen die Haupthindernisse noch bevor
  • Die größte russische Bank eröffnet ein Blockchain-Labor, das darauf abzielt, Blockchain-Projekte zu entwickeln, zu testen und zu steuern
  • Bitcoin-Miner verdienen weniger, da der Preis von seinem im Dezember festgesetzten Rekordhoch gefallen ist

Die Bitcoin-Volatilität war am Wochenende ziemlich gering, da sich der Preis innerhalb einer kurzfristigen Konsolidierung bewegte. Auch wenn Verkäufer immer noch einen Vorteil zu haben scheinen, zögerte der Preis, den zentralen Unterstützungsbereich nach unten zu durchbrechen. Daher könnte man die Schlussfolgerung ziehen, dass der Bitcoin in absehbarer Zukunft einen wichtigen Widerstand überwinden könnte. Lassen Sie uns zunächst einen näheren Blick auf den Bitcoin-Chart werfen, um die zukünftigen Bewegungen zu bestimmen. Anschließend werden wir uns den zwei interessantesten Geschichten zum Thema Bitcoin widmen.

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Technisch gesehen könnte der Bitcoin anfällig für einen Pullback sein, nachdem der Preis es geschafft hat, eine wichtige Unterstützungszone zu verteidigen. Quelle: xStation 5

Betrachtet man den H4-Chart der berühmtesten Kryptowährung der Welt, ist zu erkennen, dass der Preis sich über einem wichtigen Unterstützungsbereich von etwa 10.900 US-Dollar halten konnte. Seitdem wurde eine Bullish-Engulfing-Formation ausgebildet, die die Chancen auf einen weiteren Anstieg in naher Zukunft erhöht. Auch wenn die Käufer den Markt dominieren, gibt es immer noch mindestens zwei wichtige Widerstandsbereiche, die überwinden werden müssen. Der erste ist eine obere Grenze eines Abwärtstrendkanals, der am Samstag ausgebildet wurde, als es einen gescheiterten Ausbruch nach oben gab. Abgesehen davon gibt es eine starke Widerstandslinie bei 12.550 US-Dollar, die durch ein 50% Fibo-Retracement unterstützt wird. Solange der Bitcoin-Preis unter den beiden oben genannten Widerständen liegt, könnten die Verkäufer immer noch auf einen größeren Kursrückgang hoffen. In einem bärischen Szenario könnte der Preis auf der Grundlage einer breiten Dreiecksformation sogar auf 5.500 US-Dollar fallen.

Sberbank eröffnet ein Blockchain-Labor, um technologiebasierte Projekte zu entwickeln

Obwohl die russischen Behörden immer noch über spezifische Vorschriften für Kryptowährungen nachdenken, hat die Sberbank (die größte Bank des Landes) beschlossen, ein Blockchain-Labor zu eröffnen, um Blockchain-Projekte zu entwickeln und zu testen. Grund hierfür ist die Bereitstellung von Geschäftslösungen für die breitere Sberbank-Gruppe zur Zusammenarbeit mit Start-ups, Verbänden, Gemeinden und Allianzen. Der Senior Vice President der Bank, Bulantsev, sagte in einer Erklärung: “Blockchain kann viele Geschäftsbereiche im Zusammenhang mit dem Finanzmarkt sowie klassische Aktivitäten der Bank und unserer Kunden erheblich umformen … Es ist wichtig zu beachten, dass Blockchain den Marktteilnehmern dabei hilft, effizienter zusammenzuarbeiten. ” Beachtenswert ist, dass die russische Bank bereits mehr als 20 Blockchain-basierte Pilotprojekte durchführt.

Mining-Gewinne verdunsten zusammen mit dem verblassenden Bitcoinpreis

Ein hartes Durchgreifen bei chinesischer BTC-Börsen hat sich bereits erheblich auf die Profitabilität der Miner ausgewirkt. Eine Mining-Umsatzfunktion der Bitcoin-Preis- und Energiekosten deutet darauf hin, dass das Mining in China immer mehr an Attraktivität verliert. Daher kann man voraussagen, dass Börsen in den USA und Europa, die in relativ vorteilhaften Rechtssystemen operieren, eine größere Rolle in der digitalen Währungsindustrie spielen könnten.

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Die Rentabilität der chinesischen Miner sinkt während des Preisrückgangs und verliert daher an Attraktivität. Quelle: Bloomberg

 

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by Jan 22, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Wiederaufnahme der Koalitionsgespräche

Analysen

Zusammenfassung:

  • Gemischter Wochenstart in Asien
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) nähert sich dem Allzeithoch bei 13.530 Punkte
  • Continental (CON.DE) und Vonovia (VNA.DE) stehen nach Herabstufungen unter Druck

Die Reaktion der globalen Aktienmärkte auf die Stilllegung der US-Regierung war nur geringfügig. Die erste asiatische Sitzung der Woche war recht gemischt mit chinesischen Aktien, die leichte Gewinne verbuchten. Die europäischen Indizes rutschten nach der Nachricht über die Wiederaufnahme der deutschen Koalitionsgespräche in die Gewinnzone.

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Nach einem abrupten Anstieg am Freitag nähert sich der DE30 der Marke bei 13.530 Punkten. Quelle: xStation 5

Mit Blick auf den DE30-Chart ist zu erkennen, dass die beeindruckenden Gewinne am Freitag den Index auf den höchsten Stand seit Anfang November gebracht haben. Der deutsche Leitindex befindet sich nun in der Nähe seines Allzeithochs bei 13.530 Punkten. Wenn also der globale Optimismus an den Aktienmärkten sowie an den heimischen – im Hinblick auf die Wiederaufnahme der Koalitionsgespräche – erhalten bleibt, könnte es in naher Zukunft zu einem Angriff dieser Widerstandszone kommen. Sollte dieses Niveau gebrochen werden, wäre ein weiterer anfänglicher Anstieg nicht unwahrscheinlich. Dies ist oft der Fall, wenn es darum geht, einen neuen Höchststand zu erreichen. Sollten die Bären den heutigen Handelstag jedoch dominieren, wäre eine Korrektur des letzten Aufwärtsimpulses nicht auszuschließen. Das nächste Kursziel für Verkäufer könnte der Bereich um die 13.330 Punkte sein, der den gescheiterten Ausbruch aus der Konsolidierung Mitte Dezember markiert.

Die Aktienmärkte blieben von der Stilllegung der US-Regierung unbeeindruckt. Da es nichts Neues oder Außergewöhnliches ist (wir haben in den letzten 42 Jahren 18 “US-Government-Shutdowns” erlebt), blieben größere Bewegungen am Markt als Reaktion auf diese Neuigkeiten aus. Der Handelstag an den asiatischen Aktienmärkten war recht gemischt, die meisten wichtigen Indizes erzielten bescheidene Gewinne. Chinesische Aktien übertrafen am Montag ihre Pendants aus anderen asiatischen Ländern, der Hang Seng CE (CHNComp) gewann 0,19% an Wert. Die Aktien in Japan blieben nahezu unverändert, da der Yen vor der BoJ-Sitzung am kommenden Dienstag eine leichte Aufwertung erlebt. Der japanische Nikkei (JAP225) stieg um 0,03%, während der australische S&P/ASX 200 (AUS200) 0,23% verlor.

Die europäischen Aktienmärkte eröffneten mehr oder weniger auf demselben Niveau wie zum Schlusskurs von Freitag. Beim gestrigen Treffen haben die SPD-Delegierten mit knapper Mehrheit die Wiederaufnahme der Koalitionsgespräche mit der CDU unterstützt. Dies gibt eine Chance, die politische Pattsituation in der nahen Zukunft zu beenden und die Neuwahlen zu verhindern. Die tiefgreifenden Verhandlungen könnten bereits am Dienstag fortgesetzt werden und die CDU-Abgeordneten wollen die Gespräche innerhalb von zwei bis drei Wochen abschließen. In diesem Kontext könnte es bis Ostern zu einer Regierungsbildung kommen. Nach der ersten Handelsstunde wurde der DAX® (DE30) und der britische FTSE 100 (UK) nur wenig gehandelt, während der französische CAC 40 (FRA40) bereits um 0.15% an Wert verlor.

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Vonovia (VNA.DE) und Continental (CON.DE) gehören heute Morgen zu den größten Verlierern. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Continental (CON.DE) gehört heute Morgen im DE30-Vergleich zu den größten Verlierern. Diese Entwicklung kann auf die Herabstufung durch Bernstein von “Market Perform” auf “Outperform” zurückgeführt werden. Nach der ersten Handelsstunde ist die Continental-Aktie um 0,9% gesunken.

Abgesehen davon performte Vonovia (VNA.DE) bei der Eröffnung ebenfalls schlecht, auch hier war eine Empfehlung der wichtigste Einflussfaktor. Die Immobiliengesellschaft wurde von der Deutschen Bank von “Kaufen” auf “Halten” herabgestuft. Nach der ersten Handelsstunde hat die Vonovia-Aktie ebenfalls um 0,9% nachgegeben.

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XTB | Könnte der Bitcoin eine Trendwende erleben?

Analysen

Zusammenfassung:

  • Bitcoin (BITCOIN in der xStation 5) erholt sich wieder, wichtige Hürden bleiben jedoch bestehen
  • Einige südkoreanische Beamte könnten in Insiderhandel involviert sein, Untersuchungen sind im Gange
  • Die nordischen Länder könnten Europas Hotspot für das Mining von Kryptowährungen werden

Bitcoin hatte eine schwierige Woche, in der er fast die 9.000 $-Marke erreichte, dann aber in der Lage war, sich wieder über 11.000 $ zu erholen. Der Hauptfaktor, der hinter dieser unglaublichen Volatilität stand, war Südkorea, da das Land immer noch ein Verbot des gesamten Kryptowährungshandels in Erwägung zieht (dies würde das Ende aller Börsen bedeuten). Während der Bitcoin-Kurs wieder deutlich steigen konnte, scheinen Verkäufer immer noch besser positioniert zu sein. Werfen wir zuerst einen genaueren Blick auf den Chart, um die entscheidenden Unterstützungs- und Widerstandszonen zu identifizieren, auf die Anleger achten sollten.

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Bitcoin scheint in naher Zukunft an Dynamik zu gewinnen, der Preis bleibt jedoch konstant unter den beiden kritischen technischen Niveaus. Quelle: xStation 5

Anhand der Analyse des H4-Charts ist zu erkennen, dass der Kurs am Mittwoch einen abrupten Anstieg verzeichnete, der gestern auch beibehalten wurde. Wir könnten ebenfalls vermuten, dass die Bullen das 61,8% Fibo-Retracement als erste Unterstützung sehen, allerdings gilt es erst zwei wichtige Widerstandszonen nachhaltig zu überwinden. Die erste ist die obere Grenze des Abwärtstrendkanals, die zusätzlich durch eine Widerstandslinie zusammen mit dem 50% Fibo-Retracement (derselben Bewegung) untermauert wird. Allerdings könnte man davon ausgehen, dass ein Durchbruch der 12.550 $-Marke erstmal schwierig sein wird, es sei denn, Südkorea entscheidet sich doch gegen ein Verbot des Kryptowährungshandels oder ein ähnlich wichtiges Ereignis findet statt. Aber auch wenn dieses Niveau durchbrochen werden kann, wird es für die Bullen kein leichter Weg sein, da ein weiteres Hindernis in Form einer mittelfristigen Trendlinie überwunden werden muss. In diesem Kontext kann gesagt werden, dass erst nach einem Durchbruch dieser beiden Widerstände mit weiteren Kursanstiegen zu rechnen ist.

Südkoreanischen Beamten könnte Insiderhandel vorgeworfen werden

Während Südkorea noch über ein vollständiges Verbot aller Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen nachdenkt, beschlossen einige lokale Beamte die Situation auszunutzen. Es gibt einige Annahmen, dass die Beamten der Landesregierung angeblich alle ihre Kryptowährungsbestände verkauft und davon profitiert haben, bevor die Aufsichtsbehörden den Regulierungsrahmen für die digitalen Währungen bekanntgaben. Die Finanzaufsichtsbehörde des Landes (FSS) untersucht den Fall und bestätigte bereits bei einem Treffen am Donnerstag, dass einige Mitarbeiter der Regierung dies tatsächlich getan haben. Beachten Sie, dass die Behörde seine Mitarbeiter vor kurzem angewiesen hat keine virtuellen Währungen mehr zu handeln. “Wenn die Aufsichtsbehörden spekulative Geschäfte tätigen, wird es für die Öffentlichkeit schwierig sein, ethisch zu handeln”.

Die nordischen Länder könnten zu Europas Hotspot für das Mining von Kryptowährungen werden

Es besteht kein Zweifel, dass eine mögliche chinesische Blockade beim Bitcoin dazu führen könnte, dass in China ansässige Miner eine Verlagerung ihres Standorts erwägen. Europa könnte zu den interessantesten Orten der Welt gehören, insbesondere in den nordischen Ländern, da die Kosten für die Kühlung von Computern dort relativ niedrig sind.

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Finnland und Schweden könnten zu den Ländern gehören, die chinesische Miner am meisten anlocken könnten. Quelle: Bloomberg

Wenn man sich den obigen Chart mit den Stromtarifen in einigen europäischen Ländern genauer anschaut, fällt auf, dass die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien zusammen mit Bosnien & Herzegowina in dieser Hinsicht die günstigsten Länder sind. Das Problem sind jedoch die relativ hohen Temperaturen, die zu höheren Kosten für die Hardware-Wartung führen würden. Finnland und Schweden könnten für chinesische Miner wesentlich attraktiver sein, da dort die Temperaturen generell deutlich niedriger sind. Darüber hinaus könnten auch Island und Norwegen in Betracht gezogen werden, auch wenn hier die Energiekosten etwas höher ausfallen.

 

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Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jan 19, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Schicksalstag für deutsche Koalition am Sonntag

Analysen

Zusammenfassung:

  • Japanische Aktien stiegen angesichts des Optimismus über die Unternehmensgewinne
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) befindet sich möglicherweise in einem potenziellen Abwärtstrendkanal
  • Commerzbank (CBK.DE) profitiert von einer Aufstufung durch Morgan Stanley

Die US-Aktien gaben am Mittwoch leicht nach, da eine mögliche Stilllegung der Regierung (Government Shutdown) immer noch droht. Die meisten wichtigen Indizes aus Asien erzielten Gewinne, nur der australische Aktienmarkt verbuchte Kursrückgänge. Die europäische Eröffnung war recht gemischt, da die Bedenken hinsichtlich der Bildung einer deutschen Regierungskoalition überwiegen.

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Der DE30 könnte sich innerhalb eines kurzfristigen Abwärtstrendkanals befinden. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-H4-Chart, ist zu erkennen, dass der Kurs sich möglicherweise in einen kurzfristigen Abwärtstrendkanal befindet. Nachdem die rasante Rallye von Anfang Januar den Kurs nicht auf den Spitzenwert von 2017 getrieben hat, zeigt der deutsche Leitindex Anzeichen von Schwäche. Nachdem der DAX® sich vom jüngsten Höchststand bei knapp 13.400 Punkten zurückgezogen hat, bewegt sich der Referenzindex langsam tiefer. Infolgedessen wurde eine Abfolge von niedrigeren Hochs ausgebildet. Sollten Bullen nicht in der Lage sein die heutige Kerze über der oberen Grenze des potenziellen Trendkanals zu schließen, könnte es zu weiteren Kursrückgängen kommen. Die nächste Unterstützungszone ist an der oberen Grenze der Konsolidierung bei 13.200 Punkten zu finden. Den nächsten Widerstand, den es zu überwinden gilt, liegt bei 13.300 Punkten. Bei einem nachhaltigen Ausbruch sollten Anleger auch weitere Anstiege nicht ausschließen.

An der Wall Street verbuchten die US-Indizes gestern leichte Verluste. Dies mag daran liegen, dass der neue Plan zu den Haushaltsausgaben noch nicht verabschiedet wurde und der aktuelle heute ausläuft. Daher könnte eine mögliche Stillegung der Regierung (Government Shutdown) bevorstehen. Auf der anderen Seite stiegen die meisten wichtigen Indizes während der gesamten asiatischen Sitzung, nur der australische Aktienmarkt verzeichnete leichte Rückgänge. Die japanischen Aktien stiegen angesichts des Optimismus über die Unternehmensgewinne, was beim Nikkei zu neuen Allzeithochs führte. Die produzierenden Unternehmen werden ihre Berichte nächste Woche veröffentlichen. Da die Aussichten für die japanische Berichtssaison nach wie vor solide sind, dürften Maschinen- und Elektronikunternehmen ihre Gewinnprognose für das Gesamtjahr nach oben korrigieren. Der chinesische Hang Seng CE (CHNComp) gewann 0,9% an Wert, der japanische Nikkei 225 (JAP225) 0,19%, während der australische S&P/ASX 200 (AUS200) einen Rückgang von 0,15% verzeichnete.

Die europäische Eröffnung war recht gemischt, da keine allgemeine Tendenz für den Kontinent festgestellt werden konnte. Der DAX® eröffnete heute höher, doch die Befürchtungen, ob es diesmal zur Bildung einer Regierungskoalition kommt oder nicht, sind noch präsent. 600 SPD-Delegierte werden am Sonntag über den Vorschlag der Parteivorsitzenden abstimmen, um die formellen Gespräche mit der CDU zu beginnen. Für den Fall, dass Martin Schulz seine Parteifreunde nicht überzeugen kann, kann eine politische Blockade die Folge sein und zu Neuwahlen führen. Alles in allem bleiben die SPD-Chefs optimistisch, dass eine leichte Mehrheit der Delegierten für die Koalition stimmen wird. Nach der ersten Handelsstunde legt der DAX® (DE30) um 0,5% zu, der französische CAC40 (FRA40) um 0,1%, während der britische FTSE 100 (UK100) nahezu unverändert blieb.

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Die Commerzbank (CBK.DE) profitiert von einer Aufstufung durch Morgan Stanley. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die Commerzbank (CBK.DE) gehört heute Morgen im DE30-Vergleich zu den Top-Gewinnern. Morgan Stanley stufte die Aktie von “Equal-Weight” auf “Overweight” auf. Das Kursziel wurde von ehemals 11,15 Euro auf 16 Euro angehoben, was einen Anstieg von 22% gegenüber dem gestrigen Schlusskurs entspricht. Die Bank hatte zuvor 4 “Kaufen”-, 16 “Halten”- und 5 “Verkaufen”-Empfehlungen. Nach der ersten Handelsstunde konnte die Commerzbank-Aktie über 1,7% zulegen.

 

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Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Jan 19, 2018 Keine Kommentare

XTB | Wie kam es zur Bitcoin-Korrektur?

Analysen

Zusammenfassung:

  • BITCOIN (Bitcoin zugrundeliegender Basiswert) verbucht starke Kursrückgänge, Preis fällt unter die 10.000 $-Marke
  • Südkorea und China sind die Hauptverantwortlichen
  • Die technische Analyse sieht ein mögliches Ende der Korrektur

Diese Woche war sehr turbulent für den Bitcoin und andere Kryptowährungen, da ihre Bewertungen einbrachen. In dieser Analyse identifizieren wir drei Hauptgründe für diesen Zusammenbruch, werfen einen Blick auf einige positivere Nachrichten sowie auf die charttechnische Perspektive des Bitcoin-CFDs.

Südkorea könnte ein Verbot für Börsenbetreiber in Erwägung ziehen

Der Hauptgrund für die starke Korrektur beim Bitcoin-Preis ist Südkorea, da die Regierung über ein vollständiges Verbot von Kryptowährungsbörsen nachdenkt. Erinnern wir uns daran, dass ein solches Verbot bereits im Dezember in Erwägung gezogen wurde, die Regierung sich jedoch vorerst dazu entschloss, mildere Vorschriften einzuführen. Der Justizminister sagte allerdings, dass ein vollständiges Verbot notwendig sein könnte, um den Spekulationsrausch im Land zu stoppen. Seine Ansichten wurden von anderen Behörden – einschließlich dem Vizepräsident der Zentralbank und des Finanzministers – bekräftigt. Südkorea ist ein wichtiger Markt für Bitcoin, der etwa 25% des weltweiten Handelsvolumens ausmacht, so dass ein Verbot ein gewaltiger Schlag gegen die Kryptowährung wäre.

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Bisher wurden nur koreanische Soldaten aus dem Kryptowährungshandel verbannt, aber es wird über ein generelles Verbot diskutiert. Quelle: ccn.com

Allerdings bleibt unklar, ob und wann das Verbot umgesetzt wird. Der Vizepräsident der Zentralbank macht Kryptohändlern etwas Hoffnung, da er zuletzt verlauten ließ, dass ein vollständiges Verbot eine Option wäre, während eine andere ein Verbot von Börsen wäre, die gegen Gesetze verstoßen. Darüber hinaus unterschrieben mehr als 200.000 Koreaner eine Petition an die Regierung, die sich gegen ein Verbot aussprach. Eine offizielle Antwort könnte die Aktion weiter verzögern. Bisher haben die Behörden lediglich den Zugang zu Börsen für Soldaten aus Angst vor Cyberangriffen aus dem Norden verboten. Natürlich wird jede Entscheidung in Korea einen großen Einfluss auf den Bitcoin-Preis haben.

China will seine Bürger davon abhalten, Bitcoin zu handeln

Gleichzeitig nimmt China eine härtere Haltung gegenüber Kryptowährungen ein. China verbot im September 2017 die Inlandsbörsen, aber große Betreiber zogen nach Hongkong, sodass chinesische Bürger dadurch weiter Kryptowährungen handeln konnten. Offizielle wollen dies jetzt ändern, indem sie den Zugang zu Offshore-Plattformen blockieren und wichtige Peer-to-Peer-Plattformen verbieten. Offensichtlich wäre ein plötzlicher Nachfragerückgang beim Bitcoin aus Südkorea und China ein riesiger Schlag.

Es gibt jedoch noch mehr schlechte Nachrichten. China ist ein globaler Knotenpunkt für das Bitcoin-Mining und repräsentiert über 60% der so genannten “Hash-Power”, die für die Aufrechterhaltung der Bitcoin-Blockchain erforderlich ist. Es gab Gerüchte, dass China damit seit einer Weile nicht ganz glücklich sei, aber jetzt machte ein stellvertretender Vorsitzender der Zentralbank deutlich, dass Minern geraten würde, das Land zu verlassen.

BitConnect bricht nach Börsenschluss zusammen

Die Schließung der BitConnect-Börse aufgrund von Betrugsvorwürfen hat für Aufregung gesorgt. Während der BitConnectCoin nicht direkt mit dem Bitcoin gekoppelt ist, hat sein 90%-iger Kurssturz zusammen mit den Betrugsvorwürfen die Publicity für die gesamte Kryptowelt nicht gerade verbessert.

Es gibt auch einige gute Nachrichten

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Mark Cuban scheint trotz regulatorischer Gegenreaktion an Bitcoin zu glauben. Quelle: Twitter

Gab es nur schlechte Nachrichten in den letzten Tagen? Nicht unbedingt: Mark Cuban, ein bekannter Unternehmer und Besitzer des Dallas Mavericks NBA-Clubs, versprach einem Fan auf Twitter, dass das Franchise ab der nächsten Saison Bitcoin-Zahlungen akzeptieren wird. Zwar beginnt die nächste NBA-Saison erst Ende 2018, Cuban bestätigte jedoch im weiteren Verlauf, dass die Mavericks sowohl Bitcoin als auch Ethereum als Zahlungsmittel für Tickets akzeptieren werden. Das könnte für die Krypto-Community ein Trost sein, dass digitale Währungen trotz regulatorischer Gegenwinde noch eine geschäftliche Zukunft haben.

Technische Perspektive: Es gibt Chancen für Käufer

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Könnte eine Erholung in Sicht sein? Die wichtige Unterstützungszone liegt bei 8.400 $. Quelle: xStation 5

Trotz des dramatisch BITCOIN-Kursrückgangs gibt es einige vielversprechende Anzeichen auf dem Chart. Zuallererst besteht die Möglichkeit, dass wir kurz vor einer großen ABC-Korrektur stehen, die von den Allzeithochs im Dezember eingeleitet wurde. Obwohl die A-zu-C-Beziehung in Richtung 8.400 USD deuten könnte (das Niveau wird durch einen Widerstand gestützt), muss bei einem so volatilen Markt das A-zu-C-Gleichgewicht nicht genau eingehalten werden. Ein langer unterer Schatten bei der gestrigen Kerze ist ein positives Zeichen, muss aber erst noch durch ein Umkehrsignal bestätigt werden.

 

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Bitte beachten Sie, dass der Handel mit CFDs, die auf Kryptowährungen basieren, aufgrund der erheblichen Volatilität und der Hebelwirkung sehr riskant ist. Ihr Kapital ist verlustgefährdet.

 

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Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Jan 18, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Die Marktstimmung verbessert sich wieder

Analysen

Zusammenfassung:

  • DAX® (DE30 in der xStation 5) hat zusammen mit anderen europäischen Indizes höher eröffnet
  • Die wichtige Unterstützungszone scheint zu halten, Verkäufer könnten dennoch den Druck erhöhen
  • Infineon Technologies (IFX.DE) steigt nach einer Aufstufung durch Goldman Sachs

Die europäischen Aktienmärkte haben den heutigen Handelstag höher begonnen, da diese den Entwicklungen in den USA und Asien folgten. Nach der gestrigen trüben Sitzung hat sich die Stimmungslage zu Beginn des Handels trotz der anhaltend starken Gemeinschaftswährung deutlich verbessert. In der Zwischenzeit wurde ein Datenpaket aus China veröffentlicht, das die erste Beschleunigung in 2017 seit 2010 aufzeigt (wir werden später eine ausführliche Analyse zu diesem Thema veröffentlichen). Als Reaktion auf ein anständiges Wirtschaftswachstum in China hat der heimische Aktienmarkt kurz vor dem Handelsschluss einen Anstieg von fast 2% erreicht.

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Der DE30 war in der Lage den Unterstützungsbereich bei 13.150 Punkten zu verteidigen, bärische Impulse sollten dennoch nicht ausgeschlossen werden. Quelle: xStation 5

Aus technischer Perspektive ist die Situation nur schwer einschätzbar, auch wenn es so scheint, dass die Bullen den entscheidenden kurzfristigen Unterstützungsbereich erfolgreich verteidigt haben. Beachten Sie jedoch, dass das bullische Momentum in letzter Zeit schwach war, dies spiegelt sich in den zwei niedrigeren Hochs wider. In diesem Kontext sollten bärische Impulse daher nicht ausgeschlossen werden. In diesem Stadium könnte man zwei mögliche Szenarien betrachten: Das erste ist ein Durchbruch bei 13.150 Punkten nach unten, was den Weg für einen längeren Pullback sogar in Richtung 12.820 Punkte ebnen würde. Auf der anderen Seite könnte es zu Kursanstiegen kommen, sobald die Käufer in der Lage sind das alte Hoch bei etwa 13.340 Punkten zu überwinden. Angesichts der guten Stimmung an den weltweiten Märkten könnte man jedoch vermuten, dass ein bullisches Szenario am wahrscheinlichsten ist. Bedenken Sie jedoch, dass nächste Woche ein EZB-Treffen auf der Agenda steht, was weitere Gewinne am europäischen Aktienmarkt bremsen könnte. Grund hierfür sind die Erwartungen an den EZB-Rat, der ab der Sitzung im März vermutlich eine hawkischere Kommunikation verfolgen wird.

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Infineon Technologies (IFX.DE) schneidet heute Morgen im DE30-Vergleich am besten ab, während E.ON (EON.DE) der größte Verlierer ist. Quelle: Bloomberg

Lassen Sie uns zunächst einen Blick auf die asiatische Sitzung werfen, die sich doch als sehr positiv herausstellte. Den eindrucksvollsten Gewinn verbuchte der Hang Seng (CHNComp), da dieser seinen Anstieg nach dem höher als erwartet ausgefallenen BIP-Wachstum für das Gesamtjahr in China beschleunigen konnte. Der Index schloss mit 1,76% in der Gewinnzone und ließ andere Indizes auf dem Kontinent deutlich hinter sich. Ansonsten stieg der Shanghai Composite um fast 0,9%, während der australische Index (AUS200) nahezu unverändert blieb. Der einzige Verlierer war der japanische NIKKEI (JAP225), der um mehr als 0,4% an Wert verlor. Der Rückgang könnte auf einige Gespräche unter BoJ-Mitgliedern zurückgeführt werden, da einige von ihnen auf die Notwendigkeit von zukünftigen Normalisierungsgesprächen hinwiesen. Auch wenn sie immer noch in der Minderheit sind, könnte dies Streitigkeiten innerhalb der japanischen Zentralbank auslösen, wenn es um die Verlängerung des derzeitigen Konjunkturprogramms geht. Diese Unsicherheiten könnten Anleger möglicherweise davon abhalten, japanische Aktien zu kaufen.

In Europa haben wir eine lebhafte Eröffnung gesehen, aber die optimistische Stimmung ist seither in gewissem Maße verschwunden. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Analyse liegt der DE30 mit 0,2% in der Gewinnzone, der französische CAC40 (FRA40) und der EuroStoxx50 (EU50) bleiben nahezu unverändert, während die Aktienmärkte in Italien (ITA40) und Großbritannien (UK100) an Dynamik verlieren.

Unternehmensnachrichten

Infineon Technologies (IFX.DE) ist im heutigen DE30-Vergleich die Aktie mit der am Abstand besten Performance, da diese von einer Aufstufung durch zwei bekannte Banken profitieren konnte. Die Aktie wurde von Goldman Sachs aufgestuft, während die Société Générale gar eine Kaufempfehlung aussprach. Die Analysten von Goldman Sachs berichteten von einem starken Engagement in den schnell wachsenden Segmenten der Halbleitertechnik, fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen und Elektrofahrzeugen. Infolgedessen hob die Bank ihre Bewertung von “Neutral” auf “Kaufen” an.

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Das Umsatzwachstum von Infineon behält sein Aufwärtsmomentum bei. Quelle: Bloomberg 

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Jan 18, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Schlechte Stimmung an weltweiten Aktienmärkten

Analysen

Zusammenfassung:

  • Globale Aktien verbuchen erstmals wieder Kursrückgänge
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) kämpft an der 13.200 Punkte-Marke
  • Münchener Rück (MUV2.DE) profitiert von Aufstufung durch die Credit Suisse

Nach einem langen Wochenende gerieten die US-Aktien unter Druck, da der USD gestern seine Erholung fortsetzte. Die meisten asiatischen Indizes folgten ihren Pendants aus den USA, da die Rohstoffaktien unterdurchschnittlich abschnitten. Als Reaktion darauf eröffneten die europäischen Indizes am Mittwoch trotz des schwächeren Euro niedriger.

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Der DE30 kämpft an der 13.200 Punkte-Marke. Quelle: xStation 5

Bei näherer Betrachtung des DE30-H4-Chart, ist zu erkennen, dass die gestern aufgebauten Gewinne am Nachmittag nicht gehalten werden konnten. Der deutsche Leitindex zog sich nach einem gescheiterten Test des Widerstands bei 13.330 Punkten zurück. Derzeit kämpft der DAX® an der 13.200 Punkte-Marke. Wenn es den Bullen gelingt dieses Hindernis zu überwinden, könnten wir möglicherweise wieder bullische Impulse sehen. Nächstes Kursziel wäre dann der Widerstand bei 13.330 Punkten, der sich gestern als zu stark für Käufer erwiesen hat. Falls die Marktteilnehmer nicht in der Lage sind die 13.200 Punkte nachhaltig zu verteidigen, wäre eine weitere Korrekturbewegung nicht auszuschließen. In diesem Szenario könnte sogar mit Kursrückgängen bis 12.900 Punkte gerechnet werden. Im Tageschart finden Trader hier an der unteren Grenze der Konsolidierung Unterstützung.

Nach dem verlängerten Wochenende in den USA verschlechterte sich die Stimmung an der Wall Street, da alle wichtigen Indizes gestern in die Verlustzone rutschten. Auch in Asien gerieten die Aktienmärkte unter Druck. Die japanischen Aktien zogen sich von ihren letzten Hochständen zurück, da die Rohstoffaktien aufgrund der fallenden Rohstoffpreise (insbesondere des Ölpreises) unterdurchschnittlich abschnitten. Selbst der schwächere Yen konnte nicht genug Unterstützung bieten, um den Rückgang aufzuhalten. Lediglich Chinas Hang Seng CE (CHNComp) konnte mit einem Anstieg von 0,64% an den jüngsten Gewinnen anknüpfen. Der japanische Nikkei (JAP225) verlor 0,35% an Wert, der australische S&P/ASX200 (AUS) sogar um 0,54%.

Nach der eher schwachen Performance in Asien eröffneten die europäischen Aktienmärkte am Mittwoch tiefer. Es ist eine gewisse Unterstützung durch den schwächeren Euro zu beobachten, da die meisten wichtigen Indizes nach dem Beginn des Handels geringe Kursgewinne verbuchen. Daher können die Verluste auf den anderen Märkten nach einer beeindruckenden Rallye, die wir in letzter Zeit an den weltweiten Märkten gesehen haben, nur eine gesunde Korrektur sein. Auf der anderen Seite kann es ein Zeichen zögernder Anleger sein, da wir uns kurz vor der Berichtssaison befinden. Nach der ersten Handelsstunde verlor der DAX® (DE30) 0.15% an Wert, der französische CAC40 (FRA40) 0.20% und der britische FTSE100 (UK100) 0.23%.

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Münchener Rück (MUV2.DE) profitiert von einer Aufstufung durch die Credit Suisse. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Im DE30-Vergleich ist die Münchener Rück (MUV2.DE) heute einer der Top-Gewinner. Die Rückversicherungsgesellschaft wurde von der Credit Suisse von “Underperform” auf “Neutral” aufgestuft. Das Kursziel für die Münchener-Rück-Aktie wurde von 174 Euro auf 185 Euro angehoben, was einem Rückgang von 2,3% gegenüber dem letzten Schlusskurs entspricht. Nach der ersten Handelsstunde wird die Aktie knapp 0,6% höher gehandelt.

 

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Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jan 17, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Deutsche Koalitionsbildung in Gefahr

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Indizes eröffnen aufgrund einer positiven Sitzung in Asien höher
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) begrenzt Verluste bei der Unterstützung von 13.200 Punkten
  • Deutsche Börse (DB1.DE) erwirbt neue Technologie zur Überwachung des Handels

Nachdem die Wall Street gestern aufgrund eines Feiertages geschlossen blieb, entwickelten sich die asiatischen Aktien am Dienstag ziemlich gut, da der schwächere Yen die japanischen Aktien ankurbelte. Die europäischen Aktienmärkte haben nach der positiven Stimmung in Asien leicht höher eröffnet. Trader stellen sich auf eine bullische Sitzung ein, da die Sorgen über die deutschen Koalitionsgespräche den Euro belasten.

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Der DE30 kann seine Verluste bei der Unterstützung bei 13.200 Punkte begrenzen. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass die jüngsten Rückgänge durch das Unterstützungsniveau von 13.200 Punkten gestoppt wurden. Dieses Niveau entspricht der oberen Grenze der Konsolidierung und bewies sich für Händler in der Vergangenheit als wichtige Zone. Sollte der Handelstag von bullischen Impulsen geprägt sein, könnten Käufer möglicherweise die 13.300 Punkte-Marke testen, die den gescheiterten Ausbruch aus der Vorweihnachtszeit markiert. Auf der anderen Seite könnte das Unterstützungsniveau bei 13.200 Punkten, das gestern einen weiteren Kursrückgang gestoppt hat, in Gefahr sein, wenn die Bären die Kontrolle über die heutige Sitzung übernehmen. Angesichts der Tatsache, dass jede der letzten drei Tageskerzen einen langen unteren Schatten nahe des 21er EMA aufzeigte, müssen Verkäufer erst einmal diesen Unterstützungsbereich überwinden.

An den asiatischen Aktienmärkten war die Stimmung ziemlich gut, da sowohl die japanischen als auch die chinesischen Titel an Wert gewinnen konnten. Der japanische Nikkei 225 (JAP225) kletterte auf den höchsten Stand seit November 1991. Dies ist auf die jüngste Abwertung des Yen zurückzuführen, nachdem der Finanzminister des Landes, Taro Aso, sagte, dass plötzliche Bewegungen auf dem Devisenmarkt ein Problem darstellen. Im Ergebnis profitierten vor allem international ausgerichtete Aktien, wie Autohersteller und Elektronikkonzerne. Der japanische Nikkei 225 (JAP225) legte um 1% zu, Chinas Hang Seng CE (CHNComp) um 2,54%, während der australische S&P/ASX 200 (AUS200) einen Verlust von 0,47% verbuchte.

Die europäischen Indizes eröffnen am Dienstag nach einer optimistischen Sitzung in Asien etwas höher. Finanzdienstleistungs- und Versicherungsaktien bauen ihre Gewinne aus, während Bergbauunternehmen nach acht Tagen Rallye Rückgänge verzeichnen. Die Stimmung könnte sich jedoch etwas verschlechtern, da die deutschen Koalitionsgespräche zu scheitern drohen. Nachdem die SPD in Sachsen-Anhalt die Koalition mit Merkels CDU abgelehnt hatte, traf die Berliner SPD eine ähnliche Entscheidung. Dennoch bleibt SPD-Chef Martin Schulz zuversichtlich für die Koalitionsvereinbarung, da er optimistisch ist, dass sich die Stimmung in der Hauptstadt und in der Region Sachsen-Anhalt nicht auf das Land ausweiten wird. Nach der ersten Handelsstunde legte der DAX® (DE30) um 0,15% zu, der französische CAC40 (FRA40) um 0,05%, während der britische FTSE100 (UK100) nahezu unverändert bleibt.

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Die Mehrheit der deutschen Aktien verbuchen heute Morgen Gewinne. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die Deutsche Börse (DB1.DE) hat kürzlich berichtet, dass sie die neue Technologie von Metamako, dem führenden Anbieter intelligenter FPGA-fähiger Netzwerkplattformen, erwerben will. Ziel dieses Upgrades ist die Verbesserung der Zeitstempel-Genauigkeit und der Datenerfassung. Abgesehen davon würde die Metamako-Technologie es der Deutschen Börse ermöglichen, jeden Handel selbst bei sehr hohen Datenmengen zu überwachen und eine Echtzeit-Fehlersuche zu ermöglichen. Nach der ersten Stunde des Handels gewann das Unternehmen 0,3% an Wert.

 

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Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jan 16, 2018 Keine Kommentare

XTB|DE30: Aktienmärkte eröffnen flach, weit verbreiteter Optimismus unter Analysten

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Aktienmärkte beginnen flach, niedrige Volatilität wird später am Tag erwartet, da US-Börsen heute geschlossen bleiben
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) könnte aus technischer Sicht einen etwas längeren Pullback erleben
  • Aktienanalysten könnten sich zu sicher sein, da ihre revidierten Gewinnprognosen auf Nettobasis einen Höchststand erreichen
  • Continental (CON.DE) beginnt trotz des vielversprechenden Berichts von Citi in der Verlustzone

Die europäischen Anleger scheinen zu Beginn der Woche noch unentschlossen zu sein, da die wichtigsten Aktienmärkte weitgehend flach eröffnet haben. Nichtsdestotrotz sind die Indizes nach einer Weile leicht in die Verlustzone gerutscht, was wiederum mit einem Anstieg bei der gemeinsamen Währung zusammenhängen könnte. Der EURUSD bewegt sich aktuell bei der 1,22-Marke. An den asiatischen Aktienmärkten war die Performance ziemlich gemischt, da der Hang Seng (CHNComp) kurz vor Handelsschluss seine vorher erzielten Gewinne nicht halten konnte. Abschließend sei noch daran erinnert, dass die US-Märkte aufgrund eines Feiertages (Martin Luther King Jr. Day) heute geschlossen bleiben und daher mit einer eher geringeren Liquidität zu rechnen ist.

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Die langfristige Perspektive beim DE30 könnte in naher Zukunft auf einen Rückgang hindeuten. Quelle: xStation 5

Beginnen wir zunächst mit einer technischen Analyse, die eine mögliche Korrekturbewegung am deutschen Aktienmarkt ankündigt: Nach dem Ausbruch der lokalen Widerstands- /Unterstützungszone in der Nähe der 13.200 Punkte waren die Bullen nicht in der Lage, weitere bullische Impulse zu liefern. Als Folge prallte der Kurs an den lokalen Höchstständen ab. Daher wird erwartet, dass die erwähnte Unterstützung in den kommenden Stunden erneut getestet wird. Bei einem Durchbruch der 13.200 Punkte wäre durchaus mit einem weiteren Preisrückgang zu rechnen. In diesem Szenario wäre sogar eine Bewegung in Richtung der 12.820 Punkte nicht auszuschließen. Dieses Niveau wird durch eine langfristige Trendlinie gestützt und könnte möglicherweise einen Abwärtstrend stoppen. Zusammenfassend scheint eine Korrektur angesichts der aktuellen Dynamik und unter Berücksichtigung der erstaunlichen Rallye, die seit Anfang des Jahres an den weltweiten Aktienmärkten stattgefunden hat, völlig gerechtfertigt zu sein. Nichtsdestotrotz scheinen die Wachstumserwartungen in Europa ungebrochen positiv zu sein, weshalb ein Einbruch in Richtung der blauen Trendlinie ein weiterer Wendepunkt sein könnte.

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Werden Aktienanalysten zu selbstgefällig? Globale Aktien müssen ihren Prognosen gerecht werden, um die anhaltende Rallye aufrecht zu erhalten. Quelle: Bloomberg

Während die globalen Aktienmärkte ihre Rallye fortsetzen, werden die Aktienanalysten überall auf der Welt immer selbstgefälliger. Nach den Berechnungen von Bloomberg ist die Anzahl der Analysten, die ihre Gewinnprognosen nach oben revidieren, höher als jene, die ihre Prognosen nach unten korrigiert haben. Die Differenz der beiden Zahlen erreicht einen neuen Höchststand. Dies könnte ein weiteres Anzeichen für eine Überhitzung an den Aktienmärkten sein, die zu einer möglichen Korrektur führen könnte, zumindest dann wenn die Gewinne der Unternehmen die anspruchsvolleren Erwartungen verfehlen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Berichtssaison gerade erst begonnen hat, ist mit einer erhöhten Volatilität zu rechnen, wobei die Risiken möglicherweise nach unten verlagert werden.

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Nur 8 deutsche Aktien lagen heute Morgen in der Gewinnzone. Quelle: Bloomberg

Die erste Sitzung in Asien brachte gemischte Ergebnisse, da der Shanghai Composite 0,55% in die Verlustzone rutschte und der Hang Seng (CHNComp) alle seine während des Tages erzielten Gewinne zunichte machte. Auf der anderen Seite gewann der australische S&P/ASX 200 (AUS200) bescheidene 0,12%, der NIKKEI (JAP225) legte um 0,26% zu. Der japanische Index hätte von der über Nacht veröffentlichten, neu überarbeiteten wirtschaftlichen Bewertung der Bank of Japan profitieren können. Die Zentralbank des Landes hat ihre wirtschaftliche Bewertung für 3 der 9 japanischen Regionen erhöht, während die Bewertung der verbleibenden 6 Regionen unverändert blieb. Denken Sie daran, dass die BoJ am 22./23. Januar zusammentrifft, was zu einem Anstieg der Volatilität beim NIKKEI und dem JPY führen könnte. Insbesondere wenn man bedenkt, wie sensibel diese Märkte zu den letztlich niedrigeren Ankäufen von japanischen Staatsanleihen durch die BoJ waren. In Europa verlieren der DE30, der CAC40 (FRA40) und der EuroStoxx50 (EU50) 0,25% an Wert. Ansonsten fällt der italienische FTSE MIB (ITA40) um 0,35%, der spanische IBEX (SPA35) fällt um 0,1%.

Unternehmensnachrichten

Continental (CON.DE) gehört im DE30-Vergleich zu den Aktien mit der schlechtesten Performance, trotz des positiven Berichts von Citi. Die Bank sagte, dass europäische Unternehmen, die sich mit Automobilzulieferern in Geschäftsbeziehungen befinden, nach der US-Steuerreform einen durchschnittlichen Anstieg von 4% bei den Gewinnen pro Aktie für 2018 erwarten könnten. Die Bank nannte in diesem Zusammenhang neben Continental auch Michelin und Daimler.

 

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jan 15, 2018 Keine Kommentare

XTB | DE30: Stabile Eröffnung, da Merkel und SPD vorläufige Einigung treffen

Analysen

Zusammenfassung:

  • Die europäischen Aktienmärkte haben den Handelstag nach neuen Höchstständen an der Wall Street etwas höher begonnen
  • Merkel und SPD verhandeln über eine Koalitionsregierung
  • Volkswagen (VOW.DE) führt die Zugewinne nach Aufstufung durch Macquarie an

Die europäischen Aktienmärkte erlebten am Donnerstag eine ziemlich schwache Performance, teilweise aufgrund eines starken Anstieg des Euro. Die Einheitswährung gewann deutlich an Fahrt, als das EZB-Sitzungsprotokoll zeigte, dass der EZB-Rat seinen zukünftigen Leitfaden zu Beginn des neuen Jahres anpassen könnte. Daher ist vermutlich bereits in der Januar-Erklärung mit einer hawkischeren Haltung zu rechnen. Aufgrund der Schwankungen im Euro könnte der DAX® anfällig für hektische Bewegungen sein. Zu beachten ist, dass der Euro zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts den höchsten Stand seit Dezember 2014 erreicht hat. Kurzfristig könnte dies eine Belastung für die europäischen Indizes darstellen, langfristig ist es jedoch unwahrscheinlich, dass dies einen schädlichen Einfluss auf die Inflation haben wird.

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Der DE30 scheint kurz vor einem stärkeren Pullback zu stehen. Quelle: xStation 5

Die charttechnische Perspektive scheint darauf hinzudeuten, dass wir uns kurz vor einem möglichen Ausbruch des wichtigen Unterstützungsbereichs bei 13.200 Puntken befinden. Ein schneller Rückgang unterhalb dieser Zone könnte Anreize für weitere Verkäufe schaffen. In diesem Fall sollten stärkere Korrekturbewegungen in Richtung 12.820 Punkte nicht ausgeschlossen werden. Beachten Sie jedoch, dass die Bullen gestern in der Lage waren den Preis oberhalb dieser Unterstützungszone am Ende zu halten, was darauf hindeutet, dass der Kurs doch nicht so schnell unter Druck gerät. Der DE30 wird vor allem von zwei gegensätzlichen Faktoren beeinflusst: Der erste ist die Aufwertung der europäischen Einheitswährung, die den deutschen Leitindex kurzfristig belasten könnte, da die stärkere Währung die Margen der Exporteure (zumindest in der Theorie) mindern könnte. Auf der anderen Seite gibt es Meldungen, dass die CDU und die SPD eine vorläufige Übereinkunft getroffen haben, um über eine Koalitionsregierung zu verhandeln (dies hätte dazu beitragen können, den Euro zu stärken). Die Vereinbarung soll heute in Berlin bekannt gegeben werden.

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Beim DE30 gab es nach einem Anstieg des Euro wieder Gegenbewegung, da Merkel und die SPD eine vorläufige Einigung erzielen könnten. Quelle: Bloomberg

Während der Handel am Freitag für die wichtigsten europäischen Indizes recht gut ablief, gab es relativ schnell wieder Kursrückgänge, da der CDU/CSU-Vorvertrag veröffentlicht wurde. Während der DE30 nur einen leichten Gewinn von 0,1% erzielt, wird der französische CAC40 (FRA40) nahezu unverändert gehandelt, der EuroStoxx50 (EU50) steigt um 0,15%, der FTSE100 (UK100) um 0,1%. Beachten Sie, dass bereits wiederholt der italienische FTSE MIB (ITA40) der stärkste europäische Index ist.

In Asien hatten wir einen ziemlich erfolgreichen Handelstag, da der Hang Seng 1,4% zulegte, nachdem die Wall Street gestern neue Allzeithochs ausgebildet hatte. Ansonsten waren die Ergebnisse nicht allzu spektakulär, da der Shanghai Composite (CHNComp) 0,1% an Wert gewann, der australische S & P/ASX200 bescheidene 0,04% zulegte, während der NIKKEI (JAP225) 0,25% verlor.

Unternehmensnachrichten

Die Volkswagen-Aktie (VOW.DE) gehört heute Morgen im DE30-Vergleich zu den Top-Performern. Grund hierfür war eine Aufstufung durch Macquaries. Analysten behaupteten, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg sei, um strukturelle Verbesserungen und eine höhere Ausgabendisziplin zu erreichen. Daher beschlossen sie, ihre Empfehlung von “Neutral” auf “Outperform” aufzustufen. Das neue Kursziel wurde von 155 EUR auf 210 EUR erhöht.

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by Jan 12, 2018 Keine Kommentare

XTB-DE30: Flache Eröffnung an den europäischen Aktienmärkten

Analysen

Zusammenfassung:

  • Die wichtigen Aktienmärkte blieben nach einer glanzlosen Sitzung an der Wall Street bei der Eröffnung nahezu unverändert
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) durchbricht eine Unterstützung, Käufer sind aber immer noch vorhanden
  • SAP (SAP.DE) fällt, da Morgan Stanley die Aktie aufgrund der Selbstzufriedenheit der Anleger herabstuft

Die europäischen Aktienmärkte beendeten den Handel am Mittwoch weitgehend niedriger. Grund hierfür war ein Anstieg der weltweiten Anleiherenditen durch den von Bloomberg veröffentlichten Bericht, wonach China den Kauf der US-Staatsanleihen stoppen oder sogar einstellen könnte. Infolgedessen durchbrach der DE30 eine wichtige Unterstützungszone. Allerdings treffen Verkäufer in der Nähe der 13.200 Punkte auf einen wichtigen Widerstand, auf den wir bereits gestern hingewiesen hatten. Anleger werden vor allem das Sitzungsprotokoll des letzten EZB-Treffens im Dezember abwarten. Allerdings werden keine spektakulären Veränderungen erwartet. In naher Zukunft könnten Bewegungen beim Euro ein Treiber für den deutschen Aktienmarkt sein.

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Der DE30 prallte an der Unterstützung bei 13.200 Punkten ab und stieg in gewissem Maße wieder. Sollten er diese Zone halten, wäre ein erneuter Kursanstieg nicht auszuschließen. Quelle: xStation 5

Aus charttechnischer Perspektive ist zu erkennen, dass der Kurs im Stundenchart zwei Bullish-Engulfing-Kerzenformationen ausgebildet hat. Daher könnte man annehmen, dass Bullen wieder versuchen die Kontrolle über den Markt zu erlangen, zumindest wenn die Unterstützung nicht gebrochen wird. Die Stimmung verschlechterte sich allerdings nach der Geschichte aus China. Diese hatte einen breiten Abverkauf am globalen Anleihemarkt ausgelöst, Aktienbewertungen gerieten daraufhin ebenfalls unter Druck. Die chinesische Regierung wies jedoch darauf hin, dass die Geschichte auf irreführenden Quellen basiert (laut Reuters). Auch wenn die Anleger den Bericht bisher mit Vorsicht behandelt haben, könnte dies zu einen weiteren Abverkauf von Anleihen führen und somit einen neuen Impuls für Aktienanleger bringen. Während der heutigen Sitzung muss man das EZB-Sitzungsprotokoll genau im Auge behalten, auch wenn keine größeren Veränderungen zu erwarten sind. Zum Zeitpunkt des Schreibens könnte man zu dem Schluss kommen, dass der Anleihemarkt seinen Abverkauf begrenzt hat, da die Renditen die gestrigen Anstiege aufgelöst haben. Die 10-jährige US-Anleiherendite wird unter 2,54% gehandelt, während die 10-jährige Rendite der deutschen Bundesanleihen um zwei Basispunkte gefallen ist (0,52%).

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Bei den DE30-Werten bleiben bisher größere Kursbewegungen aus. Die Aktien der Deutschen Bank und von SAP gehörten jedoch zu den schlechtesten Performern. Quelle: Bloomberg

Die asiatische Sitzung brachte gemischte Ergebnisse, da nur der Shanghai Composite (CHNComp) und der Hang Seng in die Gewinnzone rutschten. Ansonsten fiel der NIKKEI (JAP225) um 0,3%, obwohl die japanische Währung während der asiatischen Handelszeiten nachgab. Der australische S&P/ASX200 (AUS200) verlor 0,5% an Wert, was teilweise auf die Outperformance der australischen Währung zurückzuführen ist, die sich wiederum durch die positiven Einzelhandelsumsätze erklären lässt.

In Europa sind bei den wichtigsten Aktienmärkten die Bewegungen nicht besonders beeindruckend. Der italienische FTSE MIB (ITA40) schnitt bisher mit einem Anstieg von 0,4% jedoch am besten ab. Diese Entwicklung kann vor allem auf die Aussage des Anführers der italienischen Fünf-Sterne-Bewegung (M5S) zurückgeführt werden. Dieser betonte, dass der Ausstieg des Landes aus der Eurozone nicht das Ziel seiner Partei sei. Beachten Sie, dass der Parteivorsitzende Luigi Di Maio vor den Wahlen am 4. März bei den Meinungsumfragen bislang überzeugt. Auf der anderen Seite verliert der DAX® 0,1%, der französische CAC40 (FRA40) und der EuroStoxx50 (EU50) legen jeweils um 0,1% zu, während der FTSE100 (UK100) nahezu unverändert bleibt.

Unternehmensnachrichten

Die SAP-Aktie (SAP.DE) wird kurz nach Börsenschluss tiefer gehandelt, da die Aktie von Analysten von Morgan Stanley herabgestuft wurde. Die Bank entschied sich dafür, die Aktie auf “Equal-Weight” zu setzen. Das Kursziel wurde von 111 Euro auf 105 Euro korrigiert, was einem Spielraum von 11% gegenüber dem Schlusskurs entspricht. Morgan Stanley unterstrich, dass der Konsens für das Wachstum der SAP- und Softwarelizenzerlöse im Jahr 2018 bereits am oberen Ende dessen liegt, was angemessen ist. Dies deutet daraufhin, dass weniger Platz für stärkere Gewinne vorhanden ist.

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Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jan 11, 2018 Keine Kommentare

XTB-DE30: Steilere Renditekurve hilft deutschen Kreditgebern

Analysen

Zusammenfassung:

  • Aktienmärkte in Europa begannen den Tag nach einer gemischten Sitzung in Asien etwas niedriger
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) könnte eine Unterstützungszone testen, bevor die Bullen die Rallye wieder aufnehmen
  • Lufthansa (LHA.DE) steigt aufgrund einer positiven Empfehlung der Credit Suisse, deutsche Banken steigen aufgrund der steileren Renditekurve

Die globalen Aktienmärkte und die Ölpreise haben in letzter Zeit einen unglaublichen Anstieg verzeichnet, hauptsächlich aufgrund des anhaltenden Optimismus in Bezug auf die Weltwirtschaft. Auch wenn die Wall Street am Dienstag weitere Rekordhochs ausbildete, waren die asiatischen Anleger ein wenig vorsichtiger. In der Tat brachte die Asien-Sitzung eher gemischte Ergebnisse, daher starteten die europäischen Indizes heute etwas tiefer. Solange sich der DAX® jedoch über der wichtigen Unterstützungszone befindet, sollten die Bullen den Markt weiterhin dominieren. Abschließend sind die Kommentare von Jeff Gundlach zu erwähnen, der davon ausgeht, dass der S&P500 (US500) nach den recht ordentlichen Kursanstiegen seit Anfang des Jahres eine negative Rendite verzeichnen wird.

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Der DE30 kann mit den US-Indizes nicht ganz mithalten. Die Schlüsselunterstützung bleibt jedoch bestehen. Quelle: xStation 5

Die charttechnische Perspektive scheint die DE30-Käufer zu stützen, zumindest so lange der Kurs über der Unterstützungszone in der Nähe der 13.320 Punkte gehalten werden kann. Beachten Sie, dass dieses Niveau in der Vergangenheit eine wichtige Rolle spielte, daher wird diese Zone vermutlich einen leichten Kursrückgang verteidigen könnte. Der H4-Chart sollte aber idealerweise erst einmal eine bullische Kerze ausbilden, um eine Wiederaufnahme des Aufwärtstrends zu bestätigen (oder in einem kleineren Zeitintervall, da das Timing ein entscheidender Erfolgsfaktor ist). Sobald die Bullen wieder die Kontrolle übernehmen, könnte man mit einer Rallye in Richtung 13.500 Punkte rechnen, dem Allzeithoch von Anfang November 2017. Sollten Verkäufer jedoch in der Lage sein die 13.320 Punkte nach unten zu durchbrechen, wäre eine Korrekturbewegung in Richtung 13.200 Punkte nicht auszuschließen.

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Lufthansa und die deutschen Kreditgeber gehören im frühen Handel zu den größten Gewinnern. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf die obige Grafik, ist zu erkennen, dass sowohl die Commerzbank als auch die Deutsche Bank zusammen mit der Lufthansa zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Analyse im DE30-Vergleich bisher die beste Performance hinlegen konnten. Während der Fluggesellschaft eine positive Empfehlung zu nutzen scheint, da die Credit Suisse das Kursziel der Aktien auf 36,93 Euro erhöhte (aktueller Preis 30,48 Euro), könnten die inländischen Kreditgeber von der steileren Renditekurve profitieren. Beachten Sie, dass die Renditen der 10-jährigen Bundesanleihen im Vergleich zum gestrigen Schlusskurs um 9 Basispunkte gestiegen ist. Der Gegenwert aus den USA stieg im frühen Handel über die 2,57%.

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Die deutsche Renditekurve wird aufgrund der globalen Anleihemarktverfehlung steiler, die 2- und 10-jährigen Spreads befinden sich auf dem höchsten Stand seit Ende Oktober. Quelle: Bloomberg

In Asien gelang es nur dem Shanghai Composite (CHNComp) und dem Hang Seng den Handelstag mit einigen Gewinnen zu beenden. Die Aktienmärkte in Japan und Australien rutschten mit 0,25% bzw. 0,65% in die Verlustzone. In Europa, ist der italienische FTSE MIB (ITA40) derzeit der stärkste Index, der um fast 0,3% zulegte. Abgesehen davon verliert der DE30 0,15% an Wert, der EuroStoxx50 (EU50) und der französische CAC40 (FRA40) bleiben so gut wie unverändert, während der FTSE100 (UK100) um moderate 0,15% ansteigt.

Unternehmensnachrichten

Die Lufthansa-Aktie (LHA.DE) wurde von der Credit Suisse von “Neutral” auf “Outperform” aufgestuft. Das neue Kursziel liegt jetzt 21% oberhalb des letzten Schlusskurses. Die Aktie wies gestern 11 “Kaufen”, 10 “Halten” und 6 “Verkaufen” auf.

Der CEO von Continental teilte mit, dass die Einführung der Festkörperbatterietechnologie zum Antrieb von Elektrofahrzeugen eine Gelegenheit für den deutschen Automobilzulieferer darstellt, um gegen asiatische Hersteller konkurrieren zu können. Allerdings zögern die Anleger noch mit dem Kauf der Aktie, da der Preis nach der ersten Handelsstunde um mehr als 2% gefallen ist. Die Entwicklung könnte sich aus einem Bericht ergeben, den das Unternehmen auf seiner Website veröffentlicht hat. Es wird behauptet, dass sich das Unternehmen in der Anfangsphase einer Analyse befindet, um herauszufinden wie man sich auf das schnell verändernde Umfeld in der Automobilindustrie noch flexibler anpassen kann. Die Aktie weist seit gestern 11 “Kaufen”, 10 “Halten” und 6 “Verkaufen” auf.

 

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

Haftungsausschluss:

Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jan 10, 2018 Keine Kommentare

XTB-DE30: Europäische Indizes eröffnen höher

Analysen

Zusammenfassung:

  • Die wichtigsten europäischen Indizes haben nach den anziehenden Gewinnen, die in den asiatischen Märkten zu verzeichnen waren, höhere Werte erreicht
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) könnte in absehbarer Zeit das Allzeithoch bei 13.500 Punkten erreichen
  • RWE (RWE.DE) steigt bei der Eröffnung über 2% aufgrund einer Handelsempfehlung

Die globalen Aktienmärkte haben seit Jahresbeginn vor allem aufgrund des Inflationsdrucks in Verbindung mit einer robusten globalen Wirtschaftsleistung stark zugelegt. Dies scheint eine perfekte Mischung für Aktien zu sein und deshalb sollte niemand überrascht werden, wenn es in den USA fast täglich zu neuen Rekorden kommt. Auf der anderen Seite argumentieren einige Experten, dass die Bewertung von US-Aktien nahe einem Wendepunkt stehen könnte. Auch wenn die Staatsanleihen extrem teuer sind und die Steuersenkungen in den USA umgesetzt wurden, scheinen die Aktienkäufer eher einer intuitiven Natur zu sein. Neben den Aktien könnten auch Rohstoffe anziehen. Beide Anlageklassen sollten den weit verbreiteten Optimismus an den weltweiten Märkten nutzen.

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Der DE30 scheint gut positioniert zu sein, um seine hervorragende Rallye in naher Zukunft fortzusetzen. Quelle: xStation 5

Die technische Betrachtung zeigt, dass der deutsche Leitindex in den kommenden Wochen oder sogar Monaten weiter ansteigen könnte. Beachten Sie, dass der Kurs bei etwa 13.320 Punkten oberhalb einer wichtigen Unterstützungszone blieb und daher eine Wiederaufnahme der Gewinne erwartet werden kann. Daher wäre ein Test des Allzeithochs vom November 2017 bei 13.500 Punkten nicht unrealistisch. Ein Durchbruch dieses Widerstands könnte den Weg für weitere Gewinne ebnen. Kurzfristig stützt auch der schwächelnde Euro weitere Kursanstiege beim DE30. Allerdings sollte nicht ausgeschlossen werden, dass sich dies langfristig möglicherweise wieder ändert. Darüber hinaus profitierten sowohl der Euro als auch die europäischen Aktien von einem soliden Wirtschaftswachstum, was die Nachfrage nach Rohstoffen und anderen Zwischenprodukten für Produktionsgüter untermauert. Schließlich sollten wir uns daran erinnern, dass die Gewinnsaison, die in Kürze beginnen soll, eine wichtige Rolle spielen könnte. Sobald Unternehmen über bessere finanzielle Ergebnisse berichten, sollte dies höhere Bewertungen rechtfertigen und somit als unterstützender Faktor dienen.

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RWE (RWE.DE) steigt bei der Eröffnung aufgrund einer Handelsempfehlung über 2%. Quelle: Bloomberg

Wenn man einen Blick auf die europäischen Aktienmärkte wirft, kann man zu dem Schluss kommen, dass die Stimmungslage weiterhin hervorragend ist. Nach neuen Rekordhochs an der Wall Street folgten gestern sowohl asiatische als auch europäische Indizes dieser Entwicklung. Zum Zeitpunkt des Schreibens steigt der DAX® um 0,25%, der französische CAC40 (FRA40) um 0,35%, der EuroStoxx50 (EU50) um 0,2%. Der FTSE100 (UK100) in London befand sich nach einer Kabinettsumstellung am Montag ebenfalls 0,3% in der Gewinnzone. Abschließend sei noch hinzugefügt, dass die europäischen Aktienmärkte angesichts der relativen Performance offenbar noch Spielraum für einen weiteren Anstieg haben. Während die Aktien in Asien und den USA bereits neue Rekorde erreicht haben, waren die Anleger in Europa vorsichtiger, mit Ausnahme des britischen Index, der trotz der Bedenken im Zusammenhang mit den Brexit-Gesprächen die vergangenen Hochs durchbrochen hat.

Unternehmensnachrichten

Die RWE-Aktie (RWE.DE) verbucht heute im Vergleich zu anderen DAX®-Werten mit Abstand die beste Performance. Verantwortlich hierfür ist eine Aufstufung durch Bernstein. Das neue Kursziel wurde auf 22,50 EUR gesetzt, am Montag schloss die Aktie bei 17,78 EUR. Das Unternehmen erwartet für das Jahr 2019 ein signifikantes Wachstum der verteilten Cashflows nach einem durchschnittlichen Jahr 2017, das hauptsächlich auf Kostensenkungen oder Strompreisverbesserungen zurückzuführen ist.

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Haftungsausschluss:

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jan 09, 2018 Keine Kommentare

XTB-DE30: Aktien steigen vor der Berichtssaison weiter an

Analysen

Zusammenfassung:

  • Asiatische Aktien gewinnen vor Berichtssaison an Wert
  • DAX® (DE30 in der xStation) verkleinert Abstand zu Allzeithochs
  • Lufthansa (LHA.DE) gehört nach Herabstufung durch Bankhaus Metzler zu den größten Verlierern

Die letzte Woche war für die US-Aktienmärkte außergewöhnlich gut, da die Indizes an der Wall Street allesamt stiegen. Der S&P500 (US500) legte in der Vorwoche um 2,6% zu und markierte damit den größten wöchentlichen Gewinn seit mehr als einem Jahr. Auch die asiatischen Aktien verbuchen Gewinne, da Anleger auf den Beginn der Berichtssaison warten. Die europäischen Indizes eröffneten heute Morgen aufgrund des globalen Optimismus und des schwächeren Euro höher.

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Der DE30 verkleinert den Abstand zu Allzeithochs. Quelle: xStation 5

Betrachtet man den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass sich der Kurs von der zuletzt gebrochenen Konsolidierung entfernt. Zur Zeit bewegt sich der deutsche Leitindex knapp unter der 13.400 Punkte-Marke. Sollte das bullische Momentum während der heutigen Sitzung weiter anhalten, wäre ein möglicher Angriff auf das Widerstandsniveau von 13.500 Punkten, dem November- bzw. Allzeithoch, nicht auszuschließen. Ein Durchbruch dieses Widerstandes könnte aufgrund des Optimismus der Anleger einen kurzfristigen Anstieg auslösen. Auf der anderen Seite könnten die Bären versuchen den Kurs in Richtung des Dezember-Hochs bei 13.330 Punkte zu drücken. Das Erreichen dieses Niveaus würde auch bedeuten, dass das Gap vom Wochenende geschlossen wird.

Während der heutigen Sitzung stiegen die Indizes in ganz Asien, da die Anleger voller Optimismus auf die Berichtssaison warten. Eine Reihe von japanischen Einzelhändlern und Herstellern (einschließlich Samsung Electronics Co.) werden diese Woche ihre Berichte veröffentlichen. Allerdings war der Aktienmarkt in Tokio heute aufgrund eines Feiertages geschlossen. Der chinesische Hang Seng CE (CHNComp) legte um 0,19% zu, der australische S&P/ASX 200 (AUS200) um 0,13%.

Der Optimismus aus Asien sprang auch auf die europäischen Aktienmärkte über, da sie am Montag alle Gewinne verbuchten. Der Euro stützt die Aktien aus Europa, da sich der EURUSD trotz der unterdurchschnittlichen US-Arbeitsmarktdaten in Richtung der 1,21-Marke zurückzog. Bergbauunternehmen und Autohersteller gehörten bisher zu den Top-Gewinnern, wobei letztere die höchsten Werte seit Mai 2015 erreichten. Die deutschen, italienischen und spanischen 10-jährigen Anleiherenditen stiegen um einen Basispunkt auf 0,45% (DE), 2,02% (IT) bzw. 1,54% (ES). Nach der ersten Handelsstunde legte der DAX® (DE30 in der xStation) um 0,4% zu, der französische CAC40 (FRA40) um 0,3%, während der britische FTSE100 (UK100) 0,05% an Wert verlor.

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Lufthansa (LHA.DE) gehört nach der Herabstufung durch das Bankhaus Metzler zu den größten Verlierern. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die Lufthansa-Aktie (LHA.DE) hat sich im Vergleich zu anderen DAX-Werten bisher stark unterdurchschnittlich entwickelt. Dies könnte vor allem auf die Herabstufung durch das Bankhaus Metzler zurückzuführen sein. Analysten haben die Aktie von “Halten” auf “Verkaufen” herabgestuft. Das Kursziel wurde auf 26,30 Euro revidiert, was einem Rückgang von 12% gegenüber dem Schlusskurs entspricht. Nach der ersten Handelsstunde gelang es der Aktie jedoch 0,2% ihrer Verluste wieder auszugleichen.

 

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Risikohinweis:
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Haftungsausschluss:

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Maximilian Wienke

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Jan 08, 2018 Keine Kommentare

NFP verfehlt Prognosen, USD kehrt anfängliche Schwäche um

Analysen

Zusammenfassung:

  • NFP-Zahlen: 148 Tsd., erwartet waren jedoch 190 Tsd, (Vormonat 252 Tsd.)
  • Durchschnittliche Stundenlöhne steigen um +0,3% im Monatsvergleich
  • USD fällt unmittelbar nach der Veröffentlichung. Weitere Kursrückgänge realistisch?

Der mit Spannung erwartete NFP-Bericht sorgte an den Märkten für Enttäuschungen, da die Headline einen deutlichen Rückgang aufwies. Dies führte zu unmittelbaren Reaktionen beim USD, der kurz nach der Veröffentlichung zurückging. Der Goldpreis sowie der US500 verbuchten weitere Gewinne. Innerhalb einer halben Stunde war diese Schwäche jedoch abgeklungen und zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Analyse gewinnt der USD wieder an Wert.

Die wichtigste Veröffentlichung zu den nicht-landwirtschaftlichen Beschäftigungsveränderung für Dezember scheint den größten Teil der Bewegung verursacht zu haben. Der neue Wert lag bei 148.000, die Märkte hatten jedoch einen Wert von 190.000 prognostiziert. Die Markterwartungen waren vielleicht sogar höher als beim gestrigen ADP-Bericht, der einen Anstieg auf 250.000 aufwies. In diesem Kontext kann die heutige Veröffentlichung als eine Enttäuschung gesehen werden. Es ist jedoch anzumerken, dass die vorherige Veröffentlichung von 228.000 auf 252.000 nachkorrigiert wurde. Diese zusätzlichen 24.000 Jobs würden die Zahl diesen Monats auf ansehnliche 172.000 erhöhen und wäre somit nicht allzu weit von den Markterwartungen entfernt.

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Es gab einen starken Unterschied zwischen den ADP- und NFP-Zahlen für Dezember. Bei den ersten wurden die Erwartungen übertroffen, bei den letzteren konnte diese nicht erfüllt werden. Quelle: XTB Macrobond

Angesichts der Tatsache, dass die Arbeitslosenquote weiterhin auf historisch niedrigem Niveau liegt (4,1% wie erwartet), könnte es sinnvoll sein, die Headline zu übersehen und sich stärker auf die Löhne zu konzentrieren, da diese enger mit der Inflation verknüpft sind. Vergessen wir außerdem nicht, dass ein “besorgniserregender Mangel an Inflation” von mehreren Fed-Mitgliedern angeführt wurde. In diesem Zusammenhang würde dies eine weniger hawkischere Haltung der Zentralbank rechtfertigen.

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Die Löhne korrelierten in den letzten Jahren ziemlich stark mit der Inflation (gemessen am Kern-VPI). Im vergangenen Jahr gab es jedoch eine große Abweichung. Quelle: XTB Macrobond

Die durchschnittlichen Löhne sind in diesem Bericht tatsächlich gestiegen, um +0,3% im Vergleich zum Vormonat (+0,2%). Im Jahresvergleich entsprachen die Werte den Prognosen von 2,5%, der vorherige Wert wurde auf 2,4% leicht nach unten korrigiert.

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Die Marktreaktion auf die Veröffentlichung war besonders beim EURUSD interessant. Obwohl das Währungspaar aufgrund der schwachen Zahlen zuerst anstieg, gab es kurz darauf eine Gegenbewegung. Momentan befindet es sich auf dem niedrigsten Niveau des Tages. Quelle: xStation 5

Bei größeren Zeiteinheiten kann die soeben beobachtete Mini-Umkehrung sogar noch mehr Bedeutung haben, zumindest wenn das Währungspaare nicht in der Lage ist, den Widerstand bei 1,2092 zu überwinden. Sollte der Kurs unter 1,2092 bleiben, könnte eine mögliche Double-Top-Formation im Spiel sein. In diesem Szenario besteht die Chance auf eine weitere Korrekturbewegung. Denken Sie auch an das derzeitige Niveau der Positionierung im Euro, auf die wir Anfang dieser Woche eingegangen sind. Sollten sich die Bullen dazu entscheiden ihre Positionen aufzugeben, könnte sich der Abverkauf verschärfen.

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Trotz der schwachen Headline konnten die Bullen den vorherigen Widerstand bei 1,2092 nicht durchbrechen. Verkäufer haben jetzt möglicherweise die Chance, den Markt weiter nach unten zu drücken. Quelle: xStation 5

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Maximilian Wienke

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Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Jan 05, 2018 Keine Kommentare

XTB-DE30: Europäische Aktien bauen Gewinne aus

Analysen

Zusammenfassung:

  • Amerikanische und asiatische Aktien verbuchen weitere Kursanstiege
  • DAX® (DE30 in der xStation) erreichte die obere Grenze der Konsolidierung
  • Continental-Aktie (CON.DE) profitiert von der Aufstufung von JPMorgan

Die Wall Street-Indizes verzeichneten weitere Rekorde, nachdem der private ADP-Bericht eine solide Veränderung der Beschäftigungszahlen aufzeigte. Die asiatischen Aktien folgten den US-Aktienmärkten und bauten ihre Gewinne ebenfalls weiter aus. Auch die europäischen Indizes eröffneten aufgrund des globalen Optimismus und des schwächeren Euro gegenüber dem US-Dollar höher.

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DE30 erreichte die obere Grenze der Konsolidierung. Quelle: xStation 5

Wenn wir einen Blick auf den DE30-Tageschart werfen, ist zu erkennen, dass sich der Kurs in Richtung der oberen Grenze der jüngsten Konsolidierung bei 13.200 Punkten bewegt hat. Die Bullen waren sogar in der Lage diese zu durchbrechen und steuern nun auf das Widerstandsniveau bei 13.330 Punkten zu, dem lokalen Hoch der Vorweihnachtszeit. Sollte die gute Stimmung der letzten Handelstage weiterhin anhalten, sollte ein Durchbruch dieser Zone nicht ausgeschlossen werden, da das bullische Momentum in letzter Zeit sehr solide war. Nach Überwindung dieses Hindernisses wäre der Weg in Richtung Allzeithoch bei 13.530 Punkten erst einmal frei. Wenn jedoch die Bären in der heutigen Sitzung die Kontrolle übernehmen sollten, dient der 8er und 21er Moving Average als nächste Unterstützung.

Nachdem die US-Aktienindizes neue Rekordwerte erreichten, verbuchten auch die asiatischen Aktienmärkte weitere Gewinne. Für einen weiteren Tag in Folge übertrafen ebenfalls die japanischen Aktien ihre Konkurrenten vom Kontinent, da die Technologieunternehmen nach einem weltweiten Abverkauf Ende 2017 ihre Erholung fortsetzen. Infolgedessen erreichten die japanischen Aktien ihren höchsten Stand seit Anfang der 1990er Jahre. Chinas Hang Seng CE (CHNComp) legte um 0,07% zu, der australische S&P/ASX 200 (AUS200) um 0,75% und der japanische Nikkei (JAP225) um 0,91%.

Die europäischen Aktienmärkte verbuchten die längste Siegesserie der letzten zwei Monate, wobei die Automobilhersteller und die Aktien der Gesundheitsbranche Spitzenreiter waren. Der Index der Automobilkonzerne ist auf den höchsten Stand seit 2015 gestiegen, nachdem JPMorgan für 2018 ein “Bullenmarktjahr für Autos” erwartet. Aktien aus Europa scheinen durch den relativ schwachen Euro gegenüber dem US-Dollar gestützt zu werden. Diese Situation könnte sich jedoch ändern, da die vorläufigen Veröffentlichung der Inflationsdaten aus den Ländern der Eurozone für heute geplant sind. Nach der ersten Handelsstunde gewann der DAX® (DE30) 0,65% an Wert, der französische CAC40 (FRA40) 0,45% und der britische FTSE100 (UK100) 0,12%.

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Continental-Aktie (CON.DE) profitiert von der Aufstufung von JPMorgan. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Bei der heutigen Eröffnung zählte die Continental-Aktie (CON.DE) zu den größten Gewinnern im DAX®. Der Automobilhersteller wurde von JPMorgan von “Neutral” auf “Overweight” hochgestuft. Die Bank geht davon aus, dass das Jahr 2018 ein optimistisches Jahr für Automobilaktien sein wird und sieht daher Potenzial für den großen Automobilzulieferer. Nach der ersten Handelsstunde hat Continental rund 1% zugelegt.

 

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Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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by Jan 05, 2018 Keine Kommentare

Umkehrsignale bei EURUSD und DE30 kurz vor NFP-Bericht

Analysen

Zusammenfassung:

  • EURUSD und DAX® (DE30 in der xStation) bilden im Tageschart Umkehrsignale aus
  • NFP-Bericht könnte für diese Märkte relevant sein
  • Anleger vor allem an den Lohndaten interessiert

Der beliebteste Bericht der Händler steht kurz bevor. Der NFP-Bericht für Dezember wird am Freitag um 14:30 Uhr veröffentlicht und könnte als potenzielle Rettungsleine für den USD gesehen werden. In dieser Analyse werden wir Ihnen unseren Ausblick präsentieren und uns die Umkehrmuster beim EURUSD und DE30 genauer anschauen.

Lohnentwicklung im Fokus

Die NFP-Headline misst die Veränderungen in der Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft in den USA, allerdings wird diese morgen nicht im Mittelpunkt stehen. Den Anlegern ist bewusst, dass sich die Beschäftigung von der Krise des letzten Jahrzehnts vollständig erholt hat und dass sich die Arbeitslosenquote weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau befindet. Der Grund für die jüngste USD-Schwäche ist, dass sich viele auf dem Markt darüber ärgern, dass selbst dies keine Rückkehr der Inflation zum Fed-Ziel rechtfertigen wird und dies den neuen FOMC-Präsidenten von steigenden Zinsen abhalten könnte. Der Fokus liegt daher nur auf der Inflation und den Löhnen. Das Lohnwachstum war zuletzt moderat (2,5% im Jahresvergleich) und dies wird sich voraussichtlich nicht wesentlich ändern. Eine Abweichung vom Konsens (+0,3% im Monatsvergleich, +2,5% im Jahresvergleich) könnte jedoch den USD und damit den EURUSD sowie den DE30 (über EURUSD) beeinflussen.

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Ein Lohnanstieg ist Voraussetzung für eine nachhaltige Erholung der Inflation. Quelle: Macrobond, XTB-Recherche

EURUSD – gescheiterter Test bei den 2017-Hochs

Der EURUSD könnte vor dem Bericht nicht interessanter sein. Das Währungspaar sah im Oktober und November eine Korrektur, nachdem es Anfang letzten Jahres auf fast 1,21 geschossen hatte, stieg dann aber gegen Ende des Jahres wieder deutlich an. Das Ergebnis war ein Test der Hochs des letzten Jahres. Allerdings konnten die Bären am Mittwoch einen Gegenangriff starten und bildeten beim wichtigen Widerstand eine Bearish-Engulfing-Kerzenformation aus (Umkehrmuster). Möglicherweise könnte so ein Double-Top ausgebildet werden, dafür müssen Verkäufer jedoch ihren Druck in den kommenden Tagen fortsetzen. Jede Auswirkung des NFP-Berichts könnte an dieser Stelle entscheidend sein.

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Der EURUSD hat an einem entscheidenden Widerstand ein Bearish-Engulfing ausgebildet. Quelle: xStation 5

DE30 – Kursanstieg nach einem gescheiterten Ausbruch nach unten

Der deutsche Leitindex (zugrundeliegender DAX30-Future) geriet gegen Ende des Jahres ins Straucheln, obwohl die Wall Street-Indizes deutlich stiegen. Zurückzuführen ist dies vor allem auf den EUR. Viele europäische Aktien sind Exporteure und ein zunehmend starker EUR ist für sie eine unerwünschte Entwicklung. Daher sind der DE30 und der EURUSD eng miteinander verbunden. Gerade als der EURUSD ein Bearish-Engulfing aufwies, bildete der DE30 nach einem gescheiterten Ausbruch unterhalb der Konsolidierung ein Pin-Bar-Kerzenformation aus, ein sehr aussagekräftiges Muster. Darüber hinaus entspricht es dem langfristigen Trend, der nach wie vor bullisch ist. Der DE30 wird die Reaktion des EURUSD auf die US-Daten verfolgen und könnte sich dementsprechend bewegen.

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Der DE30 bildete eine Pin-Bar-Kerzenformation aus, wodurch die Abwärtsbewegung erst einmal gestoppt wurde. Quelle: xStation 5

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

Risikohinweis:
Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

Haftungsausschluss:

Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

 

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jan 04, 2018 Keine Kommentare

XTB-DE30: Hervorragende Daten beflügeln Aktien weltweit

Analysen

Zusammenfassung:

  • Asiatische Aktien steigen weiter, dank starkem PMI für chinesische Dienstleistungen
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) bewegt sich in Richtung oberer Konsolidierungsgrenze
  • Daimler-Aktie (DAI.DE) im Aufwind dank US-Rekordverkäufen im Dezember

Die asiatischen Aktien stiegen angesichts des globalen Optimismus, da die Gewinne an der Wall Street sich für einen weiteren Tag durchsetzen konnten. Die japanischen Aktien verbuchten am ersten Handelstag des Jahres den größten Tagesanstieg der letzten 14 Monaten. Die WTI-Preise überstiegen die 62 $-Marke, da die Mehrheit der Industrierohstoffe solide Gewinne aufwies. Europäische Aktien, die aufgrund des starken Euro zurückstecken mussten, bekamen endlich etwas Aufwind und öffneten am Donnerstag höher.

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DE30 bewegt sich in Richtung der oberen Grenze der Konsolidierung. Quelle: xStation 5

Wie durch die Pin-Bar-Kerzenformation, die unterhalb der unteren Konsolidierungsgrenze ausgebildet wurde, vorhergesagt werden konnte, erholte sich der deutsche Leitindex wieder. Der DE30 eröffnete nach dem gestrigen starken Handelstag höher und stieg über den 8er und 21er Exponential Moving Average. Gegenwärtig setzt der Kurs seinen Aufwärtstrend in Richtung einer oberen Grenze der Konsolidierung bei 13.200 Punkten fort. Das Testen dieser Widerstandszone ist bis jetzt das Basisszenario. Anleger können sich ebenfalls auf die Moving Averages konzentrieren, da diese jetzt als lokale Unterstützungsniveaus fungieren.

Alle wichtigen asiatischen Indizes erzielten während der heutigen Sitzung Gewinne. Der starke Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor, der bei 53,9 Punkten lag (erwartet wurden 51,8 Punkte), erhöhte den Optimismus an den Aktienmärkten des Landes. Die japanischen Aktien wiesen allerdings heute die größten Bewegungen auf. Während der ersten Sitzung des Jahres gewann der Nikkei (JAP225) 3,3% an Wert und verbuchte somit den größten Tagesanstieg der letzten 14 Monate. Chinas Hang Seng CE (CHNComp) legte 0,95% zu, der australische S&P/ASX200 (AUS200) stieg um 0,11% .

Die europäischen Aktien stiegen angesichts des globalen Optimismus weiter an. Die Indizes werden auch durch eine jüngste Lockerung der EUR-Rallye gestützt, die ein Ergebnis des gestern vom FOMC veröffentlichten hawkischen Sitzungsprotokolls ist. Während der Eröffnung führten Autohersteller, rohstoffabhängige Aktien und Banken die Gewinne an. Man kann sehen, dass diese Unternehmen zu der Gruppe der sogenannten zyklischen Aktien gehören, die am stärksten an die Konjunkturzyklen gebunden sind. Dies deutet darauf hin, dass die globale Erholung noch im Gange ist, obwohl wir uns dem Höhepunkt eines Zyklus nähern könnten. Nach der ersten Handelsstunde legte der DAX® (DE30) rund 1% zu, der französische CAC40 (FRA40) 0,8% und der britische FTSE100 (UK100) 0,15%.

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Daimler (DAI.DE) erzielte in den USA Rekordverkäufe (für Dezember). Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Einer der Gewinner heute Morgen in Frankfurt ist die Daimler AG (DAI.DE). Die positive Entwicklung des deutschen Autoherstellers kann auf die Rekordverkäufe im Dezember in den USA zurückgeführt werden. Die Auslieferungen des GLC-Models stiegen im letzten Monat um 53%. Damit liegt Daimler vor BMW und Toyota, obwohl der Jahresumsatz um 0,9% gesunken ist. Nach der ersten Handelsstunde befindet sich die Aktie 1,3% in der Gewinnzone.

 

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
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by Jan 04, 2018 Keine Kommentare

XTB-DE30: Weltweiter Optimismus sorgt für Kursanstiege bei der Eröffnung

Analysen

Zusammenfassung:

  • Asiatische Aktien stiegen aufgrund von Zuwächsen an der Wall Street
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) bildet an unterer Grenze der Konsolidierung eine Pin-Bar-Kerzenformation
  • Volkswagen-Aktie (VOW.DE) profitiert von Aufstufung durch Intermonte Securities

An der Wall Street führte der erste Handelstag des Jahres bei den Indizes zu neuen Höchstständen, die vor allem von Aktien aus dem Technologiesektor getrieben wurden. Die asiatischen Aktienmärkte folgten dieser Entwicklung und knüpften an die gestrigen Gewinne an. Auch die europäischen Aktien stiegen bei der Eröffnung zum ersten Mal innerhalb von vier Tagen nach der Umsetzung der MiFID II-Regelung, die Gewinne konnten allerdings nur teilweise gehalten werden.

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Der DE30 bildet an der unteren Grenze der jüngsten Konsolidierung eine Pin-Bar-Kerzenformation aus – dies könnte möglicherweise auf eine Rückkehr der Bullen hindeuten. Quelle: xStation 5

Bei einem Blick auf den DE30-Tageschart ist zu erkennen, dass der Kurs in den Bereich der jüngsten Konsolidierung zurückgekehrt ist. Darüber hinaus bildete der Leitindex an der unteren Grenze der Handelsspanne bei 12.900 Punkten eine Pin-Bar-Kerzenformation aus. Diese kann als ein bullisches Signal interpretiert werden und auf eine mögliche Wiederaufnahme des langfristigen Aufwärtstrends hindeuten. In diesem Kontext erscheint eine Aufwärtsbewegung für den Moment als ein realistischen Szenario. Die 8er und 21er Exponential Moving Averages können als lokale Widerstände gesehen werden, während die 13.200 Punkte-Marke an der oberen Grenze der Konsolidierung eine wichtige Widerstandszone darstellt. Wenn die Bären jedoch wieder auf den Markt zurückkehren, sollten Anleger einen Rückgang in Richtung des 200er Moving Average nicht ausschließen. Dieser könnte als ein wichtiges Unterstützungsniveau dienen.

Grüne Kerzen dominierten den Handelstag an den asiatischen Aktienmärkten, da sich der Optimismus aus den USA über den gesamten Kontinent ausbreitete. Alle wichtigen Indizes aus Asien erzielten leichte Zuwächse, wobei die chinesischen am besten abschnitten. Beachten Sie, dass die japanischen Aktienmärkte aufgrund von Feiertagen bis morgen geschlossen bleiben. Chinas Hang Seng CE (CHNComp) legte um 0,17% zu, der australische S&P/ASX200 (AUS200) um 0,15%.

Die europäischen Aktien stiegen bei der Eröffnung, da die MiFiD-II-Regelung heute umgesetzt werden. Viele Händler bleiben jedoch zurückhaltend, um auf die langfristigen Auswirkungen der neuen Vorschriften zu warten. Wirft man einen genaueren Blick auf die einzelnen Branchen, so sind die Technologieunternehmen sowie die Einzelhändler heute Morgen die Top-Gewinner, da diese den positiven Entwicklungen in den USA und Asien folgten. Abgesehen davon scheinen sich die Autohersteller vom gestrigen Einbruch zu erholen und sorgten bei den Indizes für Kursanstiege. Nach zwei Handelsstunden stieg der DAX® (DE30) um fast 0,4%, der französische CAC40 (FRA40) um 0,3%, während der britische FTSE100 (UK100) nahzu unverändert blieb.

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Volkswagen (VOW.DE) profitiert von Aufstufung durch Intermonte Securities. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Volkswagen (VOW.DE) ist heute Morgen der Top-Gewinner. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die Aufstufung durch Intermonte Securities zurückzuführen. Analysten sprachen eine Kaufempfehlung für den Autohersteller aus und korrigierten das Kursziel auf 205 Euro (23% über dem aktuellen Marktwert). Abgesehen davon könnte Volkswagen nach dem gestrigen Einbruch von einer Erholung der gesamten Branche profitieren. Nach zwei Handelsstunden handelt die Aktie knapp 2% höher.

 

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Haftungsausschluss:

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Jan 03, 2018 Keine Kommentare

Ausgewählte gegenläufige Handelsmöglichkeiten für Anfang 2018

Analysen

Zusammenfassung:

  • Viele Märkte weisen zu Beginn des Jahres extreme Positionierungen auf
  • EURNZD hat eine Bearish-Engulfing-Kerzenformation ausgebildet
  • Industrierohstoffe überkauft, Agrarrohstoffe und Silber überverkauft

Zu Beginn des Jahres 2018 lohnt sich ein Blick auf die CFTC-Daten zu den Positionierungen, um zu prüfen, welche Märkte überkauft oder überverkauft sind. Wir analysieren die Positionierung von nichtkommerziellen Händlern, die ihre Positionen typischerweise zu spekulativen Zwecken eröffnen. Da sie häufig (vor allem kurzfristig) eine treibende Kraft für die Preise sind, ist es nicht verwunderlich, dass bei Märkten, die an Wert gewinnen, ihre Netto-Positionierung (Anzahl von Long-Positionen abzüglich Anzahl von Short-Positionen) ansteigen und bei den unter Druck geratenen sich die Positionierung verschlechtert. Es könnte jedoch zu viel des Guten sein: Wenn die Positionierungen nämlich zu extrem werden, könnte es als ein Umkehrsignal interpretiert werden (d.h. eine extrem niedrige Nettopositionierung könnte auf eine Rallye hinweisen). Bedenken Sie jedoch, dass es keine Gewissheit gibt – “extrem” ist ein relativer Begriff (wir vergleichen Positionierungsniveaus mit historischen Hochs und Tiefs) und normalerweise wird ein Auslöser benötigt, um eine entsprechende Marktbewegung einzuleiten – z.B. eine Änderung der Fundamentaldaten oder ein technisches Signal auf einem Chart. Vor diesem Hintergrund betrachten wir ausgewählte Märkte mit extremen Positionierungen.

FX:

EUR – extrem hoch

Die Netto-Positionierung im EUR bleibt in der Nähe seines Allzeithochs. Zugegeben, der Datenverkehr aus dem Euroraum ist ermutigend, insbesondere in der Industrie. Die EZB hat jedoch keine Eile, die Zinssätze zu erhöhen. Daher stellt sich die Frage, ob es genug Treibstoff für die Bullen gibt, um den Euro noch weiter nach oben zu treiben.

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Die Positionierungen im Euro bleiben in der Nähe des Allzeithochs. Quelle: Bloomberg

NZD – extrem niedrig

Trotz der weltweit guten Stimmung befindet sich die Positionierung im NZD nahe der Allzeittiefs. Dies ist das Ergebnis einiger Bedenken hinsichtlich der politischen Stabilität nach den Wahlen von 2017. Wenn sich der Staub jedoch gelegt hat, können die Anleger den allgemein solide aussehenden makroökonomischen Daten mehr Beachtung schenken. Der EURNZD befand sich bei unserer letzten Analyse nahe des Widerstandes bei 1,7250. Außerdem verzeichnete das Währungspaar im Dezember eine rückläufige Trendwende. Daher könnte es Spielraum für eine Korrektur geben.

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Die Positionierung im NZD befindet sich in der Nähe seiner Allzeithochs. Quelle: Bloomberg

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EURNZD könnte eine Umkehrung inmitten einer polarisierten Positionierung erleben. Quelle: xStation 5

Rohstoffe:

OIL.WTI – extrem hoch

Die Positionierung auf dem WTI-Markt befindet sich auf dem Allzeithoch und scheint nicht nachzulassen. Das ist seit ein paar Wochen der Fall und der Ölpreis steigt weiter. Dafür gab es einige gute Gründe: der größere Ausfall der Forties-Pipeline an der Nordsee, eine Pipeline-Explosion in Libyen und ein Bruch der Keystone-Pipeline, der die Exporte aus Kanada unterbrach. Eine extrem hohe Positionierung ist eine Warnung, dass dieser Bullenmarkt anfällig für eine Korrektur sein könnte. Händler möchten jedoch möglicherweise zuerst ein überzeugendes Signal auf dem Chart sehen. Sowohl der WTI- als auch der Brent-Chart sahen bisher bullisch aus.

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Im Hinblick auf die CFTC-Daten war Öl noch nie so überkauft. Quelle: Bloomberg

Kupfer – extrem hoch

Bisher konnten sich die Sorgen über eine Verlangsamung in China als Folge von Straffungsmaßnahmen nicht bestätigen. Die Anleger bleiben bei Industrierohstoffen extrem bullisch und haben die Kupferpreise auf das höchste Niveau seit Anfang 2014 getrieben. Eine wichtige Widerstandszone wurde knapp unter der 7.300 $-Marke ausgebildet. Allerdings gibt es kein Umkehrsignal (zumindest noch nicht) und der bullische Impuls gegen Ende Dezember war massiv.

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Die Positionierung beim Kupfer ist extrem hoch, da die Preise den Widerstand von 7.300$ testen. Quelle: Bloomberg

Silber – extrem niedrig

Silber lag 2017 weniger im Fokus der Anleger, erholte sich aber deutlich von einer Unterstützung bei 15,65 $. Könnte dieses Aufleben weiter anhalten? Vieles wird von einer Kombination der Preise von USD, Gold und Tnotes (“Treasury Notes”) abhängen, aber eine extrem niedrige Positionierung auf Silber könnten als Treibstoff für die Kurserholung beitragen.

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Silberpreise könnten eine Neupositionierung von extrem niedrigen Niveaus nutzen. Quelle: Bloomberg

Mais – extrem niedrig

Die Maispreise verzeichneten auch im Jahr 2017 ein erneut schwaches Jahr, da die Sorgen um das Angebot angesichts der Rekorderträge in den USA ausblieben. An diesem Punkt ist es viel zu früh, um über die Ernte 2018 zu spekulieren, jedoch warder Maismarkt über vier Jahre von niedrigen Preisen geprägt und die Positionierung kehrte nahe der Allzeittiefs zurück. Daher könnte dieser Markt eine Kaufgelegenheit sein.

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Die Maispreise bleiben weiterhin niedrig. Dies könnte sich jedoch ändern, wenn Händler Gründe finden, ihre extremen Positionen zu ändern. Quelle: Bloomberg

Zucker – extrem niedrig

Am Zuckermarkt gab es viel Pessimismus, da die europäische Produktion 2018 trotz Preisrückgängen im Jahr 2017 höher erwartet wird. Wir können jedoch sehen, dass die Tiefs bereits erreicht wurden und die wichtige Unterstützungszone bei 13 $ verteidigt werden konnte. Möglicherweise könnte es sich nur um eine Korrektur innerhalb eines Flaggenmusters handeln, aber es kann auch zu einer Trendwende führen, wenn sich die Fundamentaldaten verbessern.

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Es könnte nur eine Korrektur innerhalb eines Flaggenmusters sein, aber bis jetzt haben die Bullen es geschafft, die wichtige Unterstützung bei 13 $ zu verteidigen. Die Positionierung bleibt weiterhin extrem niedrig. Quelle: xStation 5

Kaffee – extrem niedrig

Die Positionierung beim Kaffee war noch nie niedriger, aber die Preise haben sich von einer starken Unterstützungszone von 121,50 $ erholt und die Kursbewegung war von einer beeindruckenden Dynamik geprägt. Kaffee gehört zu unseren Favoriten für 2018.

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Die Kaffeepreise haben sich gerade erholt. Die Positionierung bleibt kritisch niedrig, ein Faktor, der den Bullen in Zukunft helfen könnte. Quelle: Bloomberg

 

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XTB-DE30: Aktien begrüßen das neue Jahr mit Kursrückgängen

Analysen

Zusammenfassung:

  • Positive Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) durchbricht die untere Grenze der Konsolidierung
  • Lufthansa (LHA.DE) performt nach Nachrichten zu IT-Ausfällen mit Abstand am schlechtesten

In Asien wurde der erste Handelstag im Jahr 2018 von den Kursgewinnen chinesischer Aktien dominiert. Alle wichtigen Indizes der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt konnten deutlich zulegen. Die europäischen Aktienmärkte haben aufgrund des stärkeren Euros niedriger eröffnet. Die wichtigsten makroökonomischen Veröffentlichungen für die Investoren aus Europa  sind die PMIs für Großbritannien, Deutschland und die Eurozone.

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DE30 durchbricht die untere Grenze der letzten Konsolidierung. Quelle: xStation 5

Wenn wir uns den DE30-Chart anschauen, sehen wir, dass der Kurs unter die untere Grenze der jüngsten Konsolidierung von 12.900 Punkten gefallen ist. Der Durchbruch dieser Unterstützungszone kann auf die Gewinnannahmen im letzten Jahr sowie auf den stärkeren Euro, der die europäischen Aktien belastet, zurückgeführt werden. Wenn das bärische Momentum weiter vorherrscht, könnte das nächste wichtige Unterstützungsniveau der 200er Moving Average sein. Sollten während des heutigen Handelstages jedoch die Bullen die Führung übernehmen, wäre das wahrscheinlichste Szenario eine Rückkehr in den Bereich der Konsolidierung. Die 8er und 21er Exponential Moving Averages agieren hier als die nächsten Widerstände.

Während des ersten Handelstages des Jahres entwickelten sich die asiatischen Aktien relativ gut. Die Top-Gewinner waren die chinesischen Indizes, da die PMI-Veröffentlichung des Landes die Prognosen übertraf. Bauunternehmen profitierten von Zuwächsen im Verkauf. Beachten Sie, dass die Aktienmärkte in Japan bis Donnerstag aufgrund von Feiertagen geschlossen bleiben und Neuseeland morgen wieder öffnet. Chinas Hang Seng CE (CHNComp) legte um fast 3% zu, während der australische S&P/ASX200 (AUS200) um 0,1% an Wert verlor.

Rote Kerzen dominierten die europäische Eröffnung, da sich die positive Stimmung aus Asien nicht überall in Europa ausbreitete. Der starke Euro ist der Hauptfaktor, der die Indizes in Europa belastet. Bislang sind Banken dank gestiegener Erträge Spitzenreiter. Anleger werden möglicherweise am Morgen vorsichtig bleiben, da mehrere europäische PMI-Veröffentlichungen für Dezember auf der Agenda stehen. Nach der ersten Handelsstunde fiel der DAX® (DE30) um 0,8%, der französische CAC40 (FRA40) um 0,5% und der britische FTSE100 (UK100) um 0,25%.

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Lufthansa-Aktie (LHA.DE) performt nach IT-Ausfällen mit Abstand am schlechtesten. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Lufthansa (LHA.DE) war bei der Eröffnung des DAX® (DE30) der Top-Verlierer. Die schwache Performance der Fluggesellschaft ist auf Nachrichten über IT-Ausfälle zurückzuführen, die zu einigen Flugunregelmäßigkeiten auf dem Frankfurter Flughafen geführt haben. Nach der ersten Stunde rutschte die Aktie um über 5% ab.

 

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XTB-DE30: Politische Spannungen in Spanien belasten Aktienmärkte

Analysen

Zusammenfassung:

  • Ein knapper Sieg der separatistischen Parteien in Katalonien erschüttert den spanischen IBEX (SPA35 in der xStation 5), andere europäische Indizes weisen bei der Eröffnung leichte Rückgänge auf
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) prallt am 55er EMA ab, IBEX (SPA35) verteidigt entscheidende Unterstützung
  • ThyssenKrupp (TKA.DE) steht weiterhin unter Druck, da das Unternehmen den Gewerkschaften weitgehende Zugeständnisse gemacht hat

Separatistische Parteien konnten bei den Regionalwahlen in Katalonien einen knappen Sieg davontragen, spanische Aktien verbuchten daraufhin starke Kursrückgänge. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass in absehbarer Zukunft ein neues Unabhängigkeitsreferendum stattfinden wird. Darüber hinaus hat die spanische Regierung bereits angekündigt, dass eine Abspaltung der nordöstlichen Region nicht möglich ist. An den übrigen europäischen Aktienmärkten gab es daher nur leichte Kursrückgänge. Des Weiteren ist es ein positives Zeichen, dass der US-Kongress die Übergangsfinanzierung der Haushaltsausgaben verabschiedet hat. Dieser könnte sich möglicherweise positiv auf die heutige Eröffnung an der Wall Street auswirken. Auf der anderen Seite ist es der letzte Handelstag vor Weihnachten, sodass das Volumen womöglich etwas niedriger ausfällt.

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Der DE30 hat seine Abwärtsbewegung in der Nähe des 55er EMA gestoppt. Die Dark-Cloud-Cover-Kerzenformation wurde jedoch noch nicht negiert. Quelle: xStation 5

Der deutsche Leitindex hat seine Korrekturbewegung nahe des 55er EMA gestoppt. Dies hat jedoch nicht zu einer größeren Erholung geführt, der 21er EMA agiert hier als nächster Widerstand, den es erst einmal zu überwinden gilt. Somit könnte die Dark-Cloud-Cover-Kerzenformation immer noch eine Gefahr darstellen. In diesem Szenario sollte der Index die wichtige Unterstützung bei 12.950 Punkten testen. Auf der anderen Seite könnten die Bullen die obere Grenze der aktuellen Konsolidierung bei 13.240 Punkten anstreben.

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Der SPA35 verteidigt die entscheidende Unterstützungszone. Eine bullische Pin-Bar-Formation könnte einen größeren Rebound einleiten. Quelle: xStation 5

Trotz des anfänglichen Abverkaufs hat der spanische SPA35 die entscheidende Unterstützung bei rund 10.080 Punkten nicht durchbrochen. Sollte die aktuelle Tageskerze mit einem langen unteren Schatten schließen, könnte dies auf einen Abprall in den kommenden Tagen hindeuten. Das 23,6% Fibo-Retracement an der 10.300 Punkte-Marke sollte als nächster Widerstand dienen. Sollten sich die Bären am Ende des Tages durchsetzen, könnte der Index möglicherweise in den Abwärtstrendkanal zurückkehren.

Die asiatischen Indizes haben sich nur wenig verändert. Der chinesische Hang Seng CE (CHNComp) stieg um fast 0,50%. Die anderen chinesischen Aktienmärkte rutschten jedoch in die Verlustzone. Der australische S&P/ASX200 (AUS200) legte um 0,09% zu, der japanische Nikkei (JAP225) um 0,04%. Eine Verabschiedung der Übergangsfinanzierung der Haushaltsausgaben durch den US-Kongress könnte die Stimmung an den Aktienmärkten etwas verbessern.

In Europa bleibt der spanische IBEX (SPA35) hinter den anderen Aktienmärkten zurück, zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Analyse verliert dieser 0,85% an Wert. Der SPA35 war jedoch in der Lage, einen Teil seiner anfänglichen Verluste nach dem knappen Sieg des katalanischen Separatisten bei den Regionalwahlen wieder auszugleichen. Beachten Sie, dass die Abstimmung nicht zwangsläufig die Unabhängigkeit der Region bedeutet. Andere Aktienmärkte in Europa sind ebenfalls in den roten Zahlen, allerdings ist das Ausmaß der Rückgänge deutlich geringer. Der DAX® (DE30) verliert 0,30%, ebenso wie der französische CAC40 (FRA40). Erwähnenswert ist, dass der deutsche Vizekanzler Sigmar Gabriel vor einer Minderheitsregierung warnte, was den Druck auf die Aktien erhöhen könnte. Auf der anderen Seite liegt der UK FTSE100 (UK100) leicht über seinem Eröffnungskurs.

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ThyssenKrupp (TKA.DE) steht weiterhin unter Druck, da das Unternehmen den Gewerkschaften weitgehende Zugeständnisse gemacht hat. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die Aktie von ThyssenKrupp (TKA.DE) weist heute Morgen im DE30-Vergleich die zweitschlechteste Performance auf. Das Unternehmen hat weitreichende Zugeständnisse gemacht, um mit den Gewerkschaften über den Rahmen und die Bedingungen für den geplanten Zusammenschluss mit Tata Steel Europe zu verhandeln.

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: 

Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

 

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Dez 22, 2017 Keine Kommentare

XTB-DE30: Europäische Aktien können jüngste Gewinne nicht halten

Analysen

Zusammenfassung:

  • Die Verabschiedung der US-Steuergesetze führte nicht zu einer Fortsetzung der Rallye, Anleger ziehen ihre Gewinne aus dem Markt
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) durchbricht lokale Unterstützung, bedrohliches Dark-Cloud-Cover-Muster wurde ausgebildet
  • BMW-Aktie (BMW.DE) in der Gewinnzone nach Ankündigung, den Verkauf von Elektro- und Hybridautos zu steigern

Die Börsen haben sich nach der Verabschiedung der US-Steuergesetze nicht gut entwickelt, die meisten positiven Auswirkungen der Reform wurden bereits eingepreist. Anleger zogen es stattdessen vor, ihre Gewinne mitzunehmen. Im Gegenzug war der DAX®, wie auch andere europäische Indizes, nicht in der Lage, die Gewinne seit Beginn der Woche zu halten. Dies ist schlecht für die Bullen, denn ein saisonaler Einbruch des Handelsvolumens vor Ende des Jahres senkt die Chancen für eine Erholung. Beachten Sie auch, dass heute in Katalonien die Regionalwahlen stattfinden. Die Abstimmung könnte die Performance des spanischen IBEX (SPA35) in den kommenden Tagen beeinflussen.

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Der DE30 bildete im Tageschart ein bedrohliches Muster aus. Die untere Grenze der Konsolidierung könnte in Gefahr sein. Quelle: xStation 5

Der DE30 konnte nicht an die Rallye vom Wochenanfang anknüpfen, da der Leitindex in die mehrwöchige Konsolidierung zurückkehrte. Darüber hinaus wurde im Tageschart ein Dark-Cloud-Cover-Muster ausgebildet. Diese Kerzenformation ähnelt einem Bearish Engulfing und könnte die untere Grenze der derzeitigen Konsolidierung in Gefahr bringen. Wenn also der 55er EMA durchbrochen wird, wäre eine Abwärtsbewegung in Richtung 12.950 Punkte nicht auszuschließen. Dieses Niveau könnte jedoch ein perfekter Ort für die Bullen sein, um wieder in den Markt einzusteigen, da sich der DE30 in den letzten Monaten mehrmals in diesem Bereich erholen konnte.

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Die DAX®-Rendite im Dezember liegt weit unter den 5- und 10-Jahres-Durchschnitten. Quelle: Bloomberg

Auch die asiatischen Aktien befanden sich heute überwiegend in der Verlustzone, größere Kursrückgänge blieben allerdings aus. Japans Nikkei (JAP225) verlor 0,13% trotz schwächerem JPY und expansiver Haltung der Bank of Japan. Die Zentralbank hat heute ihre letzte Sitzung in diesem Jahr abgehalten und sich dazu entschlossen, ihre extrem lockere Geldpolitik beizubehalten. Des Weiteren verlor der australische S&P/ASX200 (AUS200) 0,25% an Wert. Nur die chinesischen Indizes verbuchten Gewinne am Ende des Handelstages, der Hang Seng CE (CHNComp) legte um 0,79% zu.

In Europa sind alle Augen auf Spanien gerichtet, da der Wahltag in Katalonien den Wählern eine weitere Chance gibt, ihre Meinung darüber zu äußern, ob die Region ihren Kampf zur Abspaltung fortsetzen wird. Die Wahllokale schließen um 20:00 Uhr. Das Wahlergebnis könnte Auswirkungen auf den spanischen IBEX (SPA35) haben, der sich einem entscheidenden Unterstützungsbereich nähert. Nach der ersten Handelsstunde verlor der Leitindex fast 0,60%. Der DAX® verlor knapp 0,30% an Wert. Beachten Sie ebenfalls, dass die Indexrendite für Dezember weit unter den 5- und 10-Jahres-Durchschnitten liegt. Vielleicht sind Investoren nach Weihnachten wieder etwas optimistischer. Darüber hinaus sank der französische CAC40 (FRA40) um 0,45%, der britische FTSE100 (UK100) bleibt nahezu unverändert.

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BMW-Aktie (BMW.DE) in der Gewinnzone, nach der Ankündigung, den Verkauf von Elektro- und Hybridautos zu steigern. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

BMW (BMW.DE) ist eines der wenigen Unternehmen, die heute Morgen einen Gewinn verbuchen konnten. Der Automobilhersteller kündigte an, bis Ende 2019 500.000 Elektro- und Hybridfahrzeuge zu verkaufen. Außerdem plant das Unternehmen bis 2025 zwölf vollelektrische Modelle mit einer Reichweite von bis zu 700 km auf den Markt zu bringen.

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Dez 21, 2017 Keine Kommentare

XTB-DE30: US-Steuergesetz verabschiedet, Aktien bleiben unbeeindruckt

Analysen

Zusammenfassung:

  • Die weltweiten Aktienmärkte warten auf die endgültige Abstimmung im Repräsentantenhaus zum Steuergesetz
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) testete erneut die Unterstützung bei 13.200 Punkten
  • Beiersdorf (BEI.DE) gehört nach Herabstufung der DZ Bank zu den größten Verlierern

Das lang erwartete Steuergesetz ging gestern mit einem Ergebnis von 51:48 Stimmen durch den Senat. Diese Abstimmung war entscheidend, da die Republikaner in dieser Kammer nur eine kleine Mehrheit hatten und es einige harte Verhandlungen mit wenigen Senatoren gab, die mit einer Blockade der Abstimmung drohten. Nun wird das US-Steuergesetz seine endgültige Zustimmung im Repräsentantenhaus beantragen, wo überprüft wird, ob das Projekt der sogenannten Byrd-Regel entspricht. Der asiatische Handelstag war heute gemischt, da bei den wichtigsten Indizes größere Bewegungen ausblieben. Die Eröffnung der europäischen Sitzung war relativ ruhig, da die meisten Indizes ein wenig höher notierten. Die Verkäufer versuchten jedoch, den frühen Handel zu dominieren. Investoren in Europa könnten sich vor allem auf die Rede von Carney bei der Anhörung im Parlament konzentrieren.

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Der DE30 bleibt in der Nähe der oberen Grenze der bereits duchbrochenen Konsolidierung. Quelle: xStation 5

Im H4-Chart ist zu erkennen, dass die DE30-Rallye nach dem Ausbruch aus der jüngsten Seitwärtsbewegung gestoppt wurde. Allerdings gab es nach dem Erreichen der 13.330 Punkte einen Kursrückgang in Richtung der oberen Grenze der Konsolidierung, um dort erneut die lokale Unterstützungszone zu testen. Diese liegt bei knapp 13.200 Punkten. Die Bären waren jedoch nicht in der Lage dieses Niveau nachhaltig zu durchbrechen, was zu einem erneuten Rebound führte. Im Falle, dass die Bullen den heutigen Handelstag dominieren werden, könnte ihr nächstes Kursziel bei 13.330 Punkten liegen. Sobald dieser Widerstand durchbrochen ist, wäre der Weg in Richtung des Allzeithochs bei 13.530 Punkten erst einmal frei. Sollten die Verkäufer zurückkehren, ist ein Rückgang zur nächsten Unterstützungszone bei 13.200 Punkten nicht auszuschließen. Ansonsten spielt die 13.000 Punkte-Markte psychologisch gesehen eine wichtige Rolle.

Der asiatische Handelstag brachte ziemlich gemischte Ergebnisse mit sich, da es bei den wichtigsten Indizes keine größeren Bewegungen gab. Der japanische Nikkei (JAP225) konnte dank höherer US-Renditen um 0,09% zulegen, wobei der Finanzsektor die größten Kursgewinne verzeichnete. Auf der anderen Seite performte der Bausektor am schlechtesten. Zurückzuführen ist dies auf den Verdacht einer Angebotsmanipulation. Das wichtigste Ereignis für diesen Markt ist das morgige Treffen der Bank of Japan. Obwohl eine Änderung der Zinssätze nicht zu erwarten ist, werden Anleger möglicherweise nach Hinweisen auf den geldpolitischen Kurs für 2018 Ausschau halten. Chinas Hang Seng CE (CHNComp) fiel um 0,06%, während der australische S&P/ASX200 (AUS200) um 0,06% zulegen konnte.

Bei der Eröffnung der europäischen Sitzung war die Stimmung ebenfalls gemischt. Die Aufmerksamkeit der Investoren in Europa wird mit aller Wahrscheinlichkeit auf die Rede des BoE-Gouverneurs Carney bei der Anhörung im Parlament gelenkt werden. Obwohl das Hauptthema der Finanzstabilitätsbericht für November sein wird, hoffen Anleger auf einige Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik der Zentralbank, da es nach dem letzten Treffen keine Pressekonferenz gab. Nach der ersten Handelsstunde stieg der DAX (DE30) um 0,1%, der britische FTSE100 (UK100) um 0,04%, während der französische CAC40 (FRA40) 0,08% verlor.

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Beiersdorf (BEI.DE) gehört nach Herabstufung der DZ Bank zu den größten Verlierern. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Beiersdorf (BEI.DE) zählte bei der Eröffnung des heutigen Handelstages zu den größten Verlierern. Dies kann darauf zurückgeführt werden, dass das Unternehmen von der DZ Bank von “Kaufen” auf “Halten” herabgestuft wurde, obwohl das Kursziel von 110 Euro auf 107 Euro (7% vom aktuellen Marktpreis) revidiert wurde. Beiersdorf hatte vor der Neubewertung im Bloomberg-Terminal 13 Kaufempfehlungen, 17 Holds und sechs Verkäufe.

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

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by Dez 20, 2017 Keine Kommentare

Wird der US-Steuerplan den US500 und den USD unterstützen?

Analysen

Zusammenfassung:

  • Der US-Kongress wird über die endgültige Fassung des Steuerplans abstimmen
  • Der Plan könnte die US-Wirtschaft mit einem fiskalischen Impuls unterstützen
  • EURUSD befindet sich aktuell in einer Konsolidierung, könnte allerdings eine Schulter-Kopf-Formation ausgebildet haben
  • US500 verbucht weitere Gewinne und nähert sich der 2.700 Punkte-Marke

Die letzte Handelswoche vor Weihnachten könnte für einige wichtige Finanzmärkte, wie die Aktien an der Wall Street und den USD, entscheidend sein. Es ist über ein Jahr her, dass Donald Trump zum Präsidenten gewählt wurde und es ist höchste Zeit für ihn und die Republikaner, ihre Versprechen zu halten. In dieser Analyse geben wir einen Überblick über die kommenden Abstimmungen zum Steuerplan und werfen einen Blick auf den EURUSD sowie den US500.

Worum geht es in dem Plan?

Der Steuerplan wird von den Republikanern als dringend notwendige und umfassende Überarbeitung der amerikanischen Steuergesetzgebung geworben. In der Tat sind die Veränderungen sehr weit gefasst. Am wichtigsten ist, dass dieser eine Senkung des Körperschaftsteuersatzes von 35 auf 21% beinhaltet und einige temporäre Vergünstigungen für Einzelpersonen vorsieht. Während der Plan für die Geschäftsaktivitäten eindeutig vorteilhaft ist, da der Körperschaftsteuersatz reduziert wird und kleine Unternehmen von erheblichen Steuerbegünstigungen profitieren können, sind die Auswirkungen für Privatpersonen weniger klar. Unabhängige Steuerberater weisen darauf hin, dass vor allem Reiche von einem niedrigeren Spitzensteuersatz und höheren Vergünstigungen bei der Erbschaftssteuer einen zusätzlichen Nutzen haben würden.

Warum ist dies so wichtig für die Märkte?

Ein niedrigerer Steuersatz erhöht den Anteil der Gewinne der Aktionäre, was höhere Kurs-Gewinn-Verhältnisse rechtfertigen könnte. Außerdem sollte berücksichtigt werden, dass der Gesetzentwurf über einen Zeitraum von zehn Jahren geschätzte 1,5 Billionen USD zum Haushaltsdefizit hinzufügen wird, was ihn zu einem relativ starken fiskalischen Impuls macht. Dies erhöht folglich den Spielraum für zukünftige Zinserhöhungen – womöglich ein entscheidender Hinweis für den USD.

Wann wird über den Plan abgestimmt?

Die aktuelle Fassung der Gesetzgebung benötigt getrennte Abstimmungen im Repräsentantenhaus und im Senat. Allerdings ist die Abstimmung im Senat als deutlich wichtiger einzuschätzen, da die Republikaner in dieser Kammer nur eine knappe Mehrheit von zwei Stimmen haben. Es gibt kein genaues Datum oder eine genaue Uhrzeit für die Abstimmung. Es ist jedoch zu erwarten, dass diese vermutlich nach Mittwoch stattfinden soll. Man ist sich außerdem einig, dass die Abstimmung einen bedeutenden Einfluss auf die US-Aktienmärkte sowie den USD haben wird.

EURUSD: Technische Analyse

Der EURUSD befindet sich seit Monaten in einer Konsolidierungsphase und könnte sicherlich von einem starken Impuls profitieren. Es ist zu beobachten, dass der Widerstandsbereich knapp über der 1,19-Marke für Bullen nicht zu überwinden war, zumindest für den Moment. Nachdem die große Kopf-Schulter-Formation aus dem dritten Quartal nur teilweise ausgebildet wurde, ist jetzt eine kleinere Nachbildung mit einer Schulterlinie bei 1,1855 (nächster Widerstand) und einer Nackenlinie bei 1,1720 (nächster Support) zu erkennen. Mittelfristige Unterstützung gibt es bei 1,1550.

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Beim EURUSD ist eine Ausbildung einer Kopf-Schulter-Formation zu beobachten. Quelle: xStation 5

Beachten Sie, dass eine gewisse Widerstandsfähigkeit des EUR nicht durch den Anleihemarkt gestützt wurde. In der Tat, wenn wir den 10-jährigen Spread zwischen den US-Staatsanleihen und den deutschen Bundesanleihen analysieren (was mit dem EURUSD viele Monate lang recht gut funktionierte), hat der Abstand stetig zugenommen und könnte somit Abwärtsrisiken für diesen Markt schaffen.

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Der EURUSD blieb trotz einer Verschlechterung der Zinssatzspanne stabil. Quelle: Bloomberg, XTB Research

US500: Technische Analyse

Seit der Wahl von Donald Trump hat die Wall Street eine unglaubliche Rally hingelegt. Außerdem ist zu beobachten, dass ein neuer Impuls beim US500 für einen Durchbruch oberhalb des Aufwärtstrendkanals gesorgt hat. Im Februar diesen Jahres hat es bereits eine ähnliche Bewegung gegeben, damals endete es mit kleineren Gewinnmitnahmen. Solange die Korrekturbewegungen klein bleiben (unter 100 Punkten), sollte sich an dem übergeordneten Aufwärtstrend nichts ändern. Eine weitere wichtige Unterstützung, die insbesondere für Bullen interessant sein könnte, ist somit die obere Grenze des Trendkanals. Nur ein Kursrückgang über 100 Punkte könnte den Trend ernsthaft in Gefahr bringen, da dies den Kurs vermutlich aus dem Gleichgewicht bringen würde.

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Die Rallye beim US500 hält weiter an und es gibt derzeit keine Anzeichen für eine mögliche Trendwende. Quelle: xStation 5​​​​​​​

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by Dez 19, 2017 Keine Kommentare

XTB-DE30: Die Rallye verlangsamt sich

Analysen

Zusammenfassung:

  • Die weltweiten Aktienmärkte verlangsamen die Rallye nach einem soliden Start in die neue Woche
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) durchbricht lokalen Widerstand, der Leitindex könnte sich nun in Richtung des Allzeithochs bei 13.500 Punkten bewegen
  • Siemens-Aktie (SIE.DE) profitiert von der Aufstufung der MainFirst Bank

Der Montag brachte an den meisten Aktienmärkten solide Gewinne mit sich, da Anleger in dieser Woche mit der Verabschiedung der lang ersehnten Steuerreform rechnen. Der Beginn des heutigen Handelstages war bisher jedoch relativ ruhig, obwohl die charttechnische Perspektive für ein bullisches Szenario spricht. Im Hinblick auf die makroökonomischen Veröffentlichungen stehen heute einige interessante Ereignisse auf der Agenda – der ifo-Geschäftsklimaindex dürfte heute Morgen klar im Fokus stehen, während am Nachmittag die neuen US-Daten zum Immobilienmarkt und den Öllagerbeständen ins Spiel kommen.

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Der DE30 durchbricht lokalen Widerstand und könnte sich nun in Richtung Allzeithoch bewegen. Quelle: xStation 5

Der deutsche Leitindex war endlich in der Lage, den wichtigen Widerstand vom Oktober und November bei 13.242 Punkte zu überwinden. Das bullische Momentum war recht ordentlich, daher könnte man annehmen, dass der DE30 sich nun in Richtung des Allzeithochs bei 13.500 Punkten bewegt. Allerdings sollten Anleger nicht ausschließen, dass die zuvor durchbrochenen Widerstände erneut getestet werden. Diese dienen nun als nächste Unterstützungen.

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Steigende Zinsen für US-Staatsanleihen könnten die Attraktivität der Dividendenrendite von US-Unternehmen verringern. Quelle: Bloomberg

Beim Blick auf die asiatischen Indizes schneidet der japanische Nikkei (JAP225) am schlechtesten ab. Der Leitindex verlor trotz solider Gewinne an der Wall Street und in China 0,14% an Wert. Zurückzuführen ist die schwache Performance vor allem auf die Bauunternehmer, da eine Untersuchung im Zusammenhang eines Magnetschwebebahn-Projekts über 80 Milliarden Dollar durchgeführt wurde. Auf der anderen Seite legte Chinas Hang Seng CE (CHNComp) um 1,11% zu, der australische S&P/ASX200 (AUS200) um 0,54%.

Die beeindruckenden Gewinne am gestrigen Handelstag könnten möglicherweise als Startschuss für die Weihnachtsrallye interpretiert werden (weitere Informationen zur Weihnachtsrallye erhalten Sie hier). Allerdings blieben bei der Eröffnung der europäischen Aktienmärkte größere Bewegung aus. Investoren warten vor allem auf die Abstimmung im US-Kongress über den endgültigen Steuersenkungsplan. Es scheint aber so, als wäre dies schon fast eine abgeschlossene Sache. Beachten Sie außerdem, dass steigende Zinsen für US-Staatsanleihen die Attraktivität der Dividendenrendite der US-Unternehmen senken könnten und ein positiver Einfluss der Steuerreform bereits teilweise eingepreist ist. Zum Zeitpunkt der Verfassung bleibt der DAX® (DE30) jedoch nahezu unverändert, der französische CAC40 (FRA40) verliert  0,18% an Wert. Auf der anderen Seite verbuchte der britische FTSE100 (UK100) einen leichten Gewinn von 0,20%.

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Die Siemens-Aktie (SIE.DE) profitiert von einer Aufstufung der MainFirst Bank. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die Siemens-Aktie (SIE.DE) schnitt heute Morgen im DE30-Vergleich am besten ab. Das Unternehmen wurde von der MainFirst Bank aufgestuft, von “Neutral” auf “Outperformance”. Darüber hinaus wurde das Kursziel auf 130 EUR angehoben, was einem Kursanstieg von 9% gegenüber dem aktuellen Marktpreis entspricht. Siemens hat kürzlich angekündigt, eine Beteiligung seines Healthcare-Geschäfts zu verkaufen. Diese neue Meldung hat dazu beigetragen, dass sich die Stimmung gegenüber dem Unternehmen verbessert hat.

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Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analysen und jedes Marktkommentar unter Beachtung der analytischen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

 

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

 

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Der Handel mit CFDs und Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

 

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Wir weisen aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hin, dass alle hier enthaltenen Informationen nach bestem Wissen des Autors erstellt worden sind. Es wird keinerlei Haftung durch XTB für die Richtigkeit übernommen. Das Verwenden der Inhalte und die weitere Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors erlaubt. Das Publizieren auf dieser Seite wurde ausdrücklich vom Autor genehmigt und freigegeben.

 

Diese Veröffentlichung spiegelt die Meinung des Autors wider. X-Trade Brokers DM S.A. German Branch übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und keine Haftung. Jegliche Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Dez 19, 2017 Keine Kommentare

XTB-DE30: Solider Start in die neue Handelswoche

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Aktien haben einen soliden Start in die Woche hingelegt, die Stimmung verbessert sich, da wir uns der lang erwarteten Verabschiedung des US-Steuerplans nähern
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) gewinnt im Wochenchart an bullischen Momentum und könnte möglicherweise auf die 13.500 Punkte zusteuern
  • Vonovia (VNA.DE) hinkt seinen Mitbewerbern hinterher, da das Unternehmen ein Kaufangebot für die BUWOG AG für 3,3 Milliarden EUR vorlegte

Die Stimmung an den weltweiten Aktienmärkten hat sich in der neuen Handelswoche deutlich verbessert, da der US-Kongress in dieser Woche die lang erwartete Gesetzesvorlage zur Steuerreform verabschieden könnte. Darüber hinaus könnten einige Investoren den Start der Weihnachtsrallye im Auge haben (weitere Informationen zur Weihnachtsrallye erhalten Sie hier). Beachten Sie außerdem, dass es in Katalonien Regionalwahlen gibt, die den spanischen IBEX (SPA35) erneut in den Vordergrund stellen könnten.

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Der DE30 gewinnt an bullischen Momentum und bewegt sich ich Richtung seiner jüngsten Höchststände bei 13.500 Punkte. Quelle: xStation 5

Der deutsche Leitindex wurde in jüngster Zeit von seinen US-amerikanischen Pendants übertroffen. Der DE30 war jedoch in den letzten drei Wochen in der Lage, wieder an Wert zu gewinnen. Kursrückgänge wurden im Wochenchart in der Nähe der 21er EMA abgefangen, seitdem sind wieder stärkere Aufwärtsbewegungen zu beobachten. Sollten die Bullen weiterhin die Oberhand behalten, wäre eine Bewegung in Richtung der jüngsten Höchststände bei 13.500 Punkten nicht auszuschließen. Die nächste Unterstützung gibt es beim 23,6% Fibo-Retracement, ein Durchbruch unterhalb der Aufwärtstrendlinie könnte das bullische Szenario möglicherweise zunichte machen.

Die asiatischen Aktien erzielten ordentliche Gewinne, Japans Nikkei (JAP225) schnitt mit einem Zuwachs von 1,6% am besten ab. Die positive Stimmung wurde insbesondere durch die Erwartungen an die US-Gesetzgeber angeheizt, die in den kommenden Tagen vermutlich die lang erwartete Steuerreform verabschieden werden. Die chinesischen Indizes schlossen den Handelstag ebenfalls in der Gewinnzone, jedoch könnte die heute beginnende dreitägige Central Economic Work Conference den Optimismus begrenzen. Die Führungskräfte der Kommunistischen Partei Chinas werden dort über die Wirtschaftspolitik sowie die Wachstumsziele diskutieren. Außerdem erhöhte die Chinesische Volksbank letzte Woche die Zinssätze, was darauf hindeutet, dass die chinesischen Behörden bereit sind, den Umfang der Stimulierung einzudämmen. Der Hang Seng CE (CHNComp) stieg um 0,43%, der australische S&P/ASX200 (AUS200) um 0,7%.

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Das Ergebnis der vorgezogenen Regionalwahl in Katalonien könnte diese Woche für Volatilität beim spanischen Leitindex sorgen. Quelle: FT

Auch an den europäischen Aktienmärkten war die Stimmung heute Morgen wieder deutlich positiver. Diese Woche könnte vor allem der spanische IBEX (SPA35) im Mittelpunkt stehen, da in Katalonien am Donnerstag Regionalwahlen stattfinden. Die Abstimmung wurde von der spanischen Zentralregierung in Madrid angeordnet, nachdem das katalanische Parlament die Unabhängigkeitserklärung verabschiedet hatte. Sollte es den Separatisten gelingen, die Wahlen zu gewinnen, könnten die spanischen Aktien wieder unter Druck geraten – “Esquerra Republicana de Catalunya” (Republikanische Linke Kataloniens), “Together for Catalonia” (Gemeinsam für Katalonien) und die Partei “Candidatura d’Unitat Popular” (Kandidatur der Volkseinheit) sind für die Unabhängigkeit Kataloniens..Nach der ersten Handelsstunde legte der französische CAC40 (FRA40) um mehr als 1,2% zu, der DAX® um rund 1% und der britische FTSE100 (UK100) erholte sich um 0,56%. Der spanische IBEX(SPA35) gewann 0,63% an Wert.

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Vonovia schnitt heute Morgen im DE30-Vergleich am schlechtesten ab, da das Unternehmen ein Kaufangebot der BUWOG für 3,3 Milliarden EUR vorlegte. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die deutsche Immobiliengesellschaft Vonovia SE (VNA.DE) hat angeboten, die österreichische Buwog AG für rund 3,3 Milliarden Euro zu kaufen, um weniger abhängig von ihrem Heimatmarkt zu werden. Vonovia bot für jede Buwog-Aktie 29,05 Euro in bar an.

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Dez 18, 2017 Keine Kommentare

DE30: Europäische Aktien leicht in der Verlustzone

Analysen

Zusammenfassung:

  • Europäische Aktien öffnen leicht in den roten Zahlen, bei den Banken fielen die Rückgänge am stärksten aus, da diese auf das EZB-Treffen warten
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) konnte den lokalen Widerstand nicht durchbrechen
  • Deutsche Börse-Aktie (DB1) verliert an Wert, nachdem Exane BNP Paribas das Rating auf “Underperform” gesenkt hat

Anleger an den Aktienmärkten haben heute viele Faktoren zu verdauen. Die Zinserhöhung der Fed wurde als etwas dovish interpretiert, nachdem Yellen sagte, dass die niedrige Inflation dauerhaft sein könnte. Dieser Kommentar drückte die Renditen und wirkte sich negativ auf den  USD und den Bankensektor aus. Andererseits ist ein relativ starker EUR gegenüber dem USD in der Regel ein negativer Faktor für europäische Aktien. Die Einkaufsmanagerindizes überraschten erneut positiv, waren aber keine große Unterstützung für die Aktienmärkte. Außerdem steht immer noch die EZB-Sitzung sowie die anschließende Pressekonferenz bevor. Kommentare von Präsident Draghi könnten eine höhere Volatilität auf dem Markt auslösen.

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Der DE30 ist seit über einem Monat nicht in der Lage, sich aus der aktuellen Konsolidierung zu befreien. Quelle: xStation 5

Die letzten Kursbewegungen beim deutschen Leitindex waren nicht besonders beeindruckend. Der DE30 konnte die obere Grenze der aktuellen Konsolidierung nicht erneut überschreiten. Darüber hinaus bedeckt die gestrige Kerze den Körper der vorherigen und bildete so ein Bearish Engulfing aus. Dieses Signal müsste durch eine weitere bearishe Kerze bestätigt werden. In diesem Szenario könnten Verkäufer auf die 12.950 Punkte (die untere Grenze der aktuellen Konsolidierung) steuern. Allerdings muss der 21er EMA früher zerschlagen werden – dieser diente diese Woche als lokale Unterstützung.

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Die Deutsche Börse-Aktie (DB1) gerät unter Druck, nachdem Exane BNP Paribas das Rating auf “Underperform” gesenkt hat. Quelle: Bloomberg

Im Großen und Ganzen wurden die asiatischen Aktien heute niedriger gehandelt. Ein stärkerer JPY gegenüber dem USD lastete auf den japanischen Aktien. Neben den Reaktionen auf das Fed-Treffen wurde die Stimmung auch durch eine überraschende Anhebung der kurzfristigen Zinssätze durch die chinesische Zentralbank bestimmt. Dieser Schritt unterstreicht, dass die chinesischen Behörden dazu neigen, die lockere Politik schrittweise zu beenden. Es könnte auf lange Sicht als ein richtiger Schritt gesehen werden, kurzfristig könnte dies jedoch die Stimmung verschlechtern. Der japanische Nikkei (JAP2250) verlor 0,32% an Wert, der australische S&P/ASX200 (AUS200) 0,17%. Auf der anderen Seite konnte der Hang Seng CE (CHNComp) einen leichten Gewinn von 0,10% verbuchen.

In Europa gab es zu Beginn des Handelstages leichte Rückgänge. Der höhere EURUSD hat die Exporteure unter Druck gesetzt und zunächst war vor allem der Bankensektor aufgrund niedrigerer Renditen der größte Verlierer. Dieser konnte sich allerdings wieder etwas erholen. Beachten Sie außerdem, dass die vorläufigen PMIs für Dezember nicht für einen Anstieg der Aktien sorgen konnten. Investoren werden sich heute auf das EZB-Treffen konzentrieren. Allerdings wird keine Änderung des geldpolitischen Kurses erwartet, daher könnten die Kommentare von Präsident Draghi zu größeren Marktreaktionen führen. Außerdem beginnt heute der EU-Gipfel und die Brexit-Situation gehört ebenfalls zu den Top-Themen. Nach der ersten Handelsstunde verlor der DAX (DE30) knapp 0,2%, gefolgt vom französischen CAC40 (FRA40), der 0,17% verlor. Der britische FTSE100 (UK100) performte etwas besser, lag aber trotzdem mit 0,10% in der Verlustzone.

Unternehmensnachrichten

Die Deutsche Börse (DB1 in der xStation 5) wurde von der Exane BNP Paribas von “neutral” auf “Underperform” herabgestuft. Allerdings hatte das Unternehmen 9 “Kauf”-Empfehlungen, 15 “Halten” und 1 “Verkaufen”. Bei der Eröffnung gehörte die Deutsche Börse zu den größten Verlierern.

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Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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Risikohinweis

Der Handel mit CFDs und Optionen ​ist mit Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust herbeiführen. Dieses Produkt eignet sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel von diesen Produkten verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich erforderlichenfalls von unabhängiger Seite beraten. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

by Dez 14, 2017 Keine Kommentare
Analyse der KW 26 (2017)

Analyse der KW 26 (2017)

Analysen

Rumms! In dieser Woche brach der DAX um 2,8% zusammen. Einen stärkeren Einbruch innerhalb einer Woche gab es mit -4,1% zuletzt in der KW44 2016 (endete am 07.11.2016).

Auch die Anleger verloren durchschnittlich mehr als 2% ihrer Depotsumme. 2%? Aha, hierbei handelt es sich um das 2% Muster, welches wir bereits kennen. In den kommenden Wochen müsste der Graf des BBarometers und auch des DAX folgenden Verlauf nehmen:

  1. In der ersten Folgewoche gibt es ein besseres Ergebnis (in diesem Fall besser als -1,5%)
  2. In der zweiten Folgewoche gibt es ein erneut schlechteres Ergebnis
  3. In der dritten Folgewoche gibt es ein die erste Folgewoche nochmals toppendes Ergebnis. Das beste Ergebnis dieser Kombination
  4. In der vierten Folgewoche ist wieder eine leichte Abschwächung zu erkennen

by Jul 02, 2017 Keine Kommentare

WTI: Abwärtsbewegung setzt sich fort!

Analysen

Die Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) arbeitete in der vergangenen Handelswoche fast punktgenau die übergeordnete Unterstützung bei 44,25 USD je Barrel ab und ließ im Anschluss eine technische Gegenbewegung folgen, welche bis zum gestrigen Handelstag andauerte. Auch auf die Meldung, dass die Lagerbestände in den USA erneut gestiegen seien reagierten die Notierungen zunächst positiv.

Übergeordnete Marktsituation WTI – 29. Juni 2017

Trotz der Kurserholung in der vergangenen Handelswoche bleibt die technische Ausgangslage für WTI weiterhin angespannt, da es sich bei der derzeitigen Bewegung lediglich um eine Korrektur handelt. Die Nachrichtenlage bleibt zudem weiterhin negativ. So hat die US-Frackingindustrie die Produktion in der vergangenen Handelswoche weiter erhöht. Laut Baker Hughes kamen 11 neue Ölbohrungen hinzu, womit die Dynamik nach zwei schwächeren Wochenzuwächsen sogar wieder zugenommen hat.

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Derzeit wird ein Ölpreis von um die 50 Dollar je Fass für die US-Frackingindustrie als notwendig erachtet, um profitabel zu fördern. Manchen genügt jedoch ein deutlich niedrigerer Preis. Die Schieferölproduzenten schöpfen noch aus einem erheblichen Reservoir an unvollendeten Ölquellen, die ohne größeren Kostenaufwand fertiggestellt werden können. Insoweit dürfte sich das Thema weiter negativ auf die Notierungen auswirken.

Von der Opec gab es unter der Woche keine neuen Nachrichten. Da die Förderkürzungen bislang größtenteils ins Leere liefen und die Notierungen nicht stabilisieren konnten, gilt hier „Keine Nachrichten sind gute Nachrichten“.

Die Lagerbestände in den USA nahmen derweil in der vergangenen Handelswoche wieder zu. Nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) nahmen die Bestände um 0,118 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche zu. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten einen Rückgang um 2,4 Millionen erwartet. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände um 2,5 Millionen Barrel verringert.

Bei den bereits am Vortag veröffentlichten Daten des privaten American Petroleum Institute (API) war mit plus 0,8 Millionen Barrel ebenfalls eine Zunahme registriert worden.

Die Benzinbestände nahmen um 0,894 Millionen Barrel ab. Analysten hatten ein Minus von 0,6 Millionen Barrel erwartet, nachdem sie in der vorangegangenen Woche um 0,6 Millionen gesunken waren.

Das erste Korrekturziel auf der Oberseite hat WTI am gestrigen Handelstag bereits abgearbeitet. Sollte WTI den Widerstandsbereiche bei rund 45,- USD durchbrechen, ergibt sich weiteres Potenzial bis in den Bereich bei 46,90 USD. Auf diesem Kursniveau befindet sich zudem die 50er-EMA (lila).

Unterhalb des Vorwochentiefs bei 42,25 USD rückt die Unterstützung bei 39,27 USD sowie die psychologische 40,- USD Marke in den Fokus der Anleger.

Unterstützungen und Widerstände:

Unterstützungen

Widerstände

43,40 USD

44,85 USD

42,25 USD

45,29 USD

41,15 USD

46,70 USD

40,00 USD

47,15 USD

39,25 USD

48,40 USD

Ausblick für WTI – 28. Juni 2017

Im untergeordneten Stundenchart wird nochmals die Bedeutung des Widerstandes bei 47,29 USD besonders deutlich. Gelingt es WTI im Zuge der derzeitigen Korrekturbewegung diese Marke bullish zu triggern, dürfte sich die Korrekturbewegung zunächst bis 46,70 USD fortsetzen, bevor im Anschluss die 50er-EMA ebenfalls interessant wird.

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Allerdings ist in diesen Bereich bei dem aktuellen bearishen Marktumfeld auch immer mit bearishen Reaktion und anschließenden Impulsbewegungen in Trendrichtung zu rechnen. Anleger sollten sich daher auf geeignete Einstiege in Shortrichtung konzentrieren.

Hinweis in eigener Sache:

DAX ab 0,8 Spread (ECN + Kommission) und EUR/USD ab 0,1 Spread (ECN + Kommission). Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.roboforex.de/forex-handel/handel/kontomodelle/

Wichtige Wirtschaftsdaten für Donnerstag, den 29. Juni 2017:

Zeit Währ. Ereignis

  • 14:00 EUR Deutscher Verbraucherpreisindex (Monat) (Jun)
  • 14:30 USD Bruttoinlandsprodukt (BIP) (Quartal) (Q1)
  • 14:30 USD Preisindex des Bruttoinlandsprodukts (BIP) (Quartal) (Q1)
  • 14:30 USD Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • 19:00 USD FOMC Mitglied Bullard spricht

Wichtige Wirtschaftsdaten für den kommenden Handelstag:

Alle Handelstermine finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

by Jun 29, 2017 Keine Kommentare

RoboForex USD Analyse – Draghi bewegt den Euro!

Analysen

Am gestrigen Handelstag gab es an den Devisen- und Anleihemärkten massive Kursbewegungen, die größtenteils auf Äußerungen des Vorsitzenden der europäischen Zentralbank, Mario Draghi, zurückzuführen waren. Auch die für gestern Abend angesetzte Rede Janet Yellens während des Handelstages im Fokus der Anleger und sorgte für einen schwächeren USD gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung. 

Marktsituation USD-Dollar (US Dollar Index) 28. Juni 2017:

Durch die gestrige Kursstärke bei der europäischen Gemeinschaftswährung fiel auch der US-Dollar-Index wieder deutlich zurück und nahm die untere Abwärtstrendkanallinie ins Visier. Dass diese allerdings nachhaltig und dynamisch durchbrochen wird, ist aufgrund der gestrigen massiven Bewegung allerdings eher unwahrscheinlich.

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Die Citigroup meldete bereits am Abend, dass beim EUR/USD Gewinne mitgenommen werden sollen. Diesen Ansatz dürften auch andere Marktteilnehmer wählen, weshalb eine technische Gegenbewegung im Bereich der unteren Abwärtstrendlinie durchaus wahrscheinlich ist. Entsprechende Kursziele für eine technische Gegenreaktion sind auf der rechten Seite in grün dargestellt.

Nachhaltig verbessern würde sich das Chartbild erst wenn es dem US-Dollar-Index gelingt, die Widerstände bei 97,10 und 97,70 Zählern zurückzuerobern. Bis dato besteht weiterhin eine hohe Wahrscheinlichkeit für bearishe Impulsbewegungen.

Marktsituation EUR/USD 28. Juni 2017:

Der europäischen Gemeinschaftswährung gelang am gestrigen Handelstag aufgrund der Kommentare von Mario Draghi ein bullisher Ausbruch über den Widerstandsbereich bei 1,1295 bzw. 1,13 USD.

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Draghi unterstrich deutlich, dass es sich nur um temporäre, bzw. transitorische Gründe handelt, welche aktuell für eine niedrigere Inflation im Euroraum sorgen. Implizit bedeutet dies, dass die Inflation bei Auslaufen dieser Effekte stark zunehmen werde. Von den Aussagen profitierte der Euro, da bei anziehender Inflation eine Abkehr der ultralockeren Geldpolitik seitens der EZB wahrscheinlicher wird.

Auch die Rede der Präsidentin der Federal Reserve Bank Janet Yellen bei der President’s Lecture 2017 der British Academy in London stand den Handelstag über im Fokus der Anleger, sorgte aber nicht für stärker Bewegungen. Im Rahmen dieser Rede und der anschließenden Fragerunde teilte Yellen mit, dass sie eine Finanzkrise wie in 2008 zukünftig für nicht unbedingt realistisch hält, da das Finanzsystem heutzutage wesentlich sicherer gestaltet sei. Am Währungsmarkt sorgten diese Äußerungen aber für keine nennenswerten Kurssprünge.

Beim EUR/USD wird am heutigen Handelstag entscheidend sein, ob der gestrige Kursanstieg bestätigt werden kann. Sofern weitere Käufer in den Markt kommen und die Notierungen bis in den Bereich bei 1,14 USD ziehen können, dürfte es sich durchaus um einen nachhaltigen Ausbruch handeln.

Nehmen die Gewinnmitnahmen allerdings Überhand und der EUR/USD fällt heute zügig unter den vorherigen Widerstandsbereich zurück, besteht ein hohes Risiko für ein technisches Fehlsignal und weitere Abgaben.

Unterstützungen und Widerstände:

Unterstützungen

Widerstände

1,1285

1,1350

1,1270

1,1370

1,1215

1,1430

1,1170

1,1500

1,1140

1,1600

Marksituation GBP/USD 28. Juni 2017

Das Währungspaar GBP/USD konnte sich nach seinem tieferen Tief vom 21. Juni wieder deutlich erholen und nähert sich allmählich dem Widerstandsbereich zwischen 1,2817 USD und 1,2844 USD an. Hier wird ebenfalls deutlich, dass der USD heute zwar schwächere Notierungen aufweist, der Großteil der Bewegung aber auf den starken Euro zurückzuführen ist, da sich die bullishe Bewegung beim GBP/USD am gestrigen Handelstag in Grenzen hielt.

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Sollte es dem Cable gelingen das vorangegangene Hoch bei 1,2817 USD zu überwinden wäre der vorherrschende Abwärtstrend zunächst auf neutral gestellt und eine mittelfristige Fortsetzung der seit März bestehenden Aufwärtsbewegung wäre wieder als realistisch einzustufen. Dafür wären allerdings vorab ein höheres Tief und ein anschließendes neues höheres Hoch nötig.

Hinweis in eigener Sache:

DAX ab 0,8 Spread (ECN + Kommission) und EUR/USD ab 0,1 Spread (ECN + Kommission). Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.roboforex.de/forex-handel/handel/kontomodelle/

Wichtige Wirtschaftsdaten für Mittwoch, den 28. Juni 2017:

Zeit Währ. Ereignis

  • 09:30 USD FOMC-Mitglied Williams spricht
  • 14:30 USD Warenhandelsbilanz (Mai)
  • 15:30 GBP Bank von England (BoE) Gouverneur Carney spricht
  • 15:30 JPY BoJ Gouverneur Kuroda spricht
  • 15:30 EUR Rede des EZB-Präsidenten Mario Draghi
  • 16:00 USD Schwebende Wohnungsverkäufe (Monat) (Mai)
  • 16:30 USD Erdöllagerbestand
  • 16:30 USD Rohölbestände in Cushing, Oklahoma

Wichtige Wirtschaftsdaten für den kommenden Handelstag:

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by Jun 28, 2017 Keine Kommentare

DAX verfehlt 13.000 Punkte Marke knapp!

Analysen

Der deutsche Leitindex verfehlte in der vergangenen Handelswoche die 13.000 Punkte Marke nur knapp und markierte bei 12.955 Punkten ein neues Allzeithoch. Nachhaltiges bullishes Momentum kam daraufhin allerdings nicht auf, sodass die 13.000 Punkte weiterhin ein abzuarbeitendes Kursziel bleibt. Auch der S&P 500 konnte seinen Konsolidierungsbereich nicht nachhaltig überwinden und bleibt weiterhin unter 2.450 Punkten. Währenddessen setzte der Tech-Index seine Erholung fort.

Marktsituation DAX – 26. Juni 2017:

Hinter dem deutschen Leitindex liegt eine weitere Handelswoche ohne richtungsweisende Kursbewegungen. So groß die Hoffnungen zu Beginn der Woche in Bezug auf eine dynamischere Kursbewegung vielleicht auch waren, am Ende konnten die letzten Tage diese nicht erfüllen. Zwar markierte der Dax zum Wochenbeginn noch mal ein neues Allzeithoch, fiel dann jedoch unter die vorherige Widerstandsmarke bei 12.850 Punkten zurück.

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Damit hat sich auch im Bezug auf die Unterstützungsbereiche beim DAX nichts Wesentliches verändert. Auf der Unterseite liegt der Fokus weiterhin auf dem Vorvorwochentief (VVWT) bei 12.617 Punkten. Sollte der deutsche Leitindex unter diese Unterstützung rutschen, dürfte im Anschluss ein Test des übergeordneten Unterstützungsbereiches zwischen 12.500 Punkten und 12.400 Punkten auf der Agenda stehen. Im Rahmen dieser eventuellen Korrekturbewegung sollten zudem die 50er-EMA (hellblau) sowie die seit Jahresbeginn bestehende Aufwärtstrendlinie Beachtung finden.

Auf der Oberseite sind neben dem neuen Allzeithoch bei 12.955 Punkten weiterhin die Widerstandsmarken bei 12.850 Punkten und 12.925 Punkten zu beachten. Erst wenn es dem DAX gelingt das neue Allzeithoch nachhaltig bzw. auf Wochenschlusskursbasis zu überwinden, ist eine dynamische Fortsetzung der Aufwärtsbewegung möglich.

Unterstützungen und Widerstände:

Unterstützungen

Widerstände

12.680

12.812

12.640

12.845

12.615

12.870

12.530

12.880

12.495

13.000

Marktsituation S&P 500 – 26. Juni 2017:

Auch beim S&P 500 ist die übergeordnete technische Lage fast unverändert. Allerdings gab es auch hier in der vergangenen Handelswoche einen bullishen Ausbruch aus dem Konsolidierungsbereich, welcher sich am Folgetag als Fehlausbruch herausstellte. Damit ergibt sich im Vergleich zur Vorwoche auch keine neue Handelsempfehlung. Erst wenn es dem S&P 500 gelingt nachhaltige Notierungen außerhalb der Seitwärtsrange zu generieren, ergibt sich hieraus die weitere Handelsrichtung. Der intakte Aufwärtstrend seit Jahresbeginn mit der zwischenzeitlichen Bullflag und der erfolgreichen Pullbackbewegung sprechen zwar für eine Fortsetzung des vorherrschenden Trends, eine abwärts gerichtete Korrektur ist aber ebenso möglich.

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Die hartnäckig schwächelnden Ölpreise lasten übergeordnet auf den Aktienmärkten, wie Händler sagen. Allerdings erholen diese sich etwas und hieven die Aktienindizes so knapp ins Plus. Die Markit-Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende und das nicht verarbeitende Gewerbe in den USA verfehlten zwar die Erwartungen, fallen am Markt aber nicht ins Gewicht. Nach anfänglichen Aufschlägen hat der Bankensektor mittlerweile 0,1 Prozent ins Minus gedreht. Die großen US-Banken haben den jüngsten Stresstest mit einer Simulation schwieriger Marktbedingungen bis hin zu einer schweren Rezession bestanden.

Unterstützungen und Widerstände:

Unterstützungen

Widerstände

2.431

2.434

2.419

2.440

2.404

2.446

2.382

2.450

2.378

Marktsituation NASDAQ – 26. Juni 2017:

Der Tech-Index Nasdaq setzte auch in der vergangenen Handelswoche seine Erholung fort und stieg auf 5.810 Zähler an. Da der Nasdaq kurz vor dem Wochenende etwas leichter notierte, befindet sich auf diesem Niveau mit dem Vorwochenhoch auch der erste technische Widerstand für die kommende Handelswoche. Sofern es dem Nasdaq gelingt diesen Widerstand bullish zu triggern, ergeben sich auf der Oberseite die nächsten Kursziele bei 5.846 Punkten und 5.900 Punkten.

chart-25062017-1705-nas-roboforex.jpg

Auf der Unterseite stellt das Vorwochentief bei 5.760 Punkten den ersten Unterstützungsbereich dar. Sollte diese Marke im Wochenverlauf aufgegeben werden rückt zunächst die Unterstützung bei 5.695/5.700 Punkten in den Fokus der Anleger, bevor das Monatstief bei 5.634 Punkten wieder interessant werden könnte.

Hinweis in eigener Sache:

DAX ab 0,8 Spread (ECN + Kommission) und EUR/USD ab 0,1 Spread (ECN + Kommission). Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.roboforex.de/forex-handel/handel/kontomodelle/

Wichtige Wirtschaftsdaten für Montag, den 26. Juni 2017:

Zeit Währ. Ereignis

  • 10:00 EUR Geschäftserwartungindex Deutschland (Jun)
  • 10:00 EUR Aktuelle Einschätzung Deutschland (Jun)
  • 10:00 EUR Ifo-Geschäftklimaindex Deutschland (Jun)
  • 10:30 GBP BBA Hypothekengenehmigungen
  • 14:30 USD Kernrate Gebrauchsgüter Auftragseingang (Monat) (Mai)
  • 14:30 USD Auftragseingang für Gebrauchsgüter (Monat) (Mai)
  • 19:30 EUR Rede des EZB-Präsidenten Mario Draghi

Wichtige Wirtschaftsdaten für den kommenden Handelstag:

Alle Handelstermine finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

by Jun 26, 2017 Keine Kommentare

WTI: Abwärtsbewegung setzt sich fort!

Analysen

Auch in der vergangenen Handelswoche setzte sich die Abwärtsbewegung bei der amerikanischen Rohölsorte WTI fort. Damit rückt derzeit auch die psychologische Marke bei 40,- USD wieder auf die Agenda. Zuletzt hatte die Sorte West Texas Intermediate im August 2016 unter dieser Marke notiert. Neue Befürchtungen hinsichtlich der erhöhten libyschen Förderung und eine steigende US-Bohrtätigkeit wirkten sich dabei zuletzt negativ auf die Notierungen aus.

Übergeordnete Marktsituation WTI – 22. Juni 2017

Die übergeordnete Unterstützung bei 44,35 USD konnte im vergangenen Wochenverlauf nicht verteidigt werden, wodurch WTI ein weiteres mittelfristiges Verkaufssignal generiert. Am gestrigen Handelstag gelang allerdings eine Stabilisierung an der technischen Unterstützung bei 42,25 USD weshalb eine technische Gegenbewegung in den kommenden Tagen durchaus möglich erscheint. Allerdings nur, wenn sich die Stabilisierung am heutigen Handelstag bestätigt und die gestrige Kursschwäche nicht fortgeführt wird.

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Mittelfristig dürfte dabei auch die psychologische Marke bei 40,- USD ins Visier genommen werden und somit unter Druck geraten. Eine Preisstabilisierung durch die Förderkürzung der Opec dürfte damit als gescheitert gelten, wodurch die weitere Kursentwicklung vor allem durch, steigende Unsicherheit geprägt sein dürfte. Aufgrund dieser Entwicklung kann nicht davon ausgegangen werden, dass alle Opec-Mitglieder den eingeschlagenen Kurs strikt umsetzen werden. Sollte es hier verstärkt zu Uneinigkeit unter den Mitgliedern kommen und die Förderquoten teilweise wieder erhöht werden, dürfte dies die Abwärtsbewegung bei WTI nochmals verstärken. Hieraus ergibt sich dann allerdings die Chance auf eine langfristige Marktbereinigung.

Das Kartell umfasst 14 Länder und steht für 40 Prozent der globalen Produktion. Zehn Staaten, die nicht zur OPEC gehören, beteiligen sich an der Aktion, darunter Russland. Doch die Strategie läuft ins Leere. Zum einen fördern die Gegenspieler der OPEC deutlich mehr als noch vor einiger Zeit – vor allem die USA. Das US-Energieministerium schätzt, dass 2018 zehn Mio. Barrel US-Öl täglich angeboten werden könnten. Das wäre mehr als der bis dato weltgrößte Produzent Saudi-Arabien fördert.

Die Rohöllagerbestände in den USA gaben hingegen ein positives Signal und sind in der Woche zum 16. Juni weiter gesunken. Die Lagerbestände fielen nach Angaben der EIA um 2,45 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Analysten hatten im Vorfeld einen Rückgang um 2,0 Millionen erwartet. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände um 1,7 Millionen Barrel verringert.

Bei den bereits am Vortag veröffentlichten Daten des privaten American Petroleum Institute (API) war mit 2,7 Millionen Barrel ebenfalls eine Abnahme registriert worden.

Unterstützungen und Widerstände:

Unterstützungen

Widerstände

42,25 USD

43,00 USD

42,10 USD

44,20 USD

41,15 USD

44,35 USD

40,00 USD

44,85 USD

39,25 USD

46,85 USD

Ausblick für WTI – 22. Juni 2017

Auch im kurzfristigen Stundenchart ist der Abwärtstrend weiterhin absolut intakt, sodass aus dieser Perspektive weitere Kursverluste ebenfalls eine hohe Wahrscheinlichkeit besitzen.

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Nach der kurzfristigen Stabilisierung am Dienstag und dem gestrigen Vormittag, folgte nach Bekanntgabe der US-Lagerdaten erneut eine bearishe Impulsbewegung. Eine temporäre Stabilisierung ist hier unter technischen Gesichtspunkten aber ebenfalls in den kommenden Stunden möglich.

Hinweis in eigener Sache:

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Wichtige Wirtschaftsdaten für Donnerstag, den 22. Juni 2017:

Zeit Währ. Ereignis

  • 10:00 EUR EZB Bericht
  • 12:00 GBP CBI Indrustielle Trendaufträge (Jun)
  • 14:30 USD Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • 16:00 USD FOMC-Mitglied Powell spricht

Wichtige Wirtschaftsdaten für den kommenden Handelstag:

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by Jun 22, 2017 Keine Kommentare

FED bringt noch keine Trendwende beim USD!

Analysen

In der vergangenen Handelswoche war die Notenbanksitzung der amerikanischen Zentralbank das große Thema. Wie erwartet hob das FED um ihre Vorsitzende Janet Yellen den Leitzins in den USA um 25 Basispunkte an. Aufgrund der vorangegangenen Erwartungen des Marktes stellte dies keine Überraschung dar. Für einen kurzfristigen bullishen Impuls sorgte allerdings die anschließende Pressekonferenz, bei welcher Yellen den Fokus auf die geringe Arbeitslosigkeit in den USA lenkte und damit weiteren Zinsschritten im laufenden Jahr die Tür öffnete.

Marktsituation USD-Dollar (US Dollar Index) 20. Juni 2017:

Weniger Aufmerksamkeit bekamen hingegen die amerikanischen Inflationsdaten und der US-Arbeitsmarkt. Die neugeschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft blieben zuletzt unter den Erwartungen und erhöhten somit den Druck auf die amerikanische Notenbank. Yellen zeigte sich davon aber unbeeindruckt und präsentierte sich im Rahmen der Pressekonferenz ungewohnt „zinsoptimistisch“.

chart-19062017-2048-usdollarindexfutures-roboforex.jpg

Damit stehen die Chancen für eine weitere Zinsanhebung in 2017 nach wie vor gut, weshalb der US-Dollar in den ersten Stunden nach der Notenbanksitzung deutlich zulegen konnte. Im Vorfeld wurde auf der Unterseite noch die temporäre Abwärtstrendlinie getestet.

In der Folge stieg der US-Dollar-Index bis an den mittelfristigen Widerstand bei 97,50 Zähler an, konnte diesen aber nicht nachhaltig überwinden und gab im restlichen Wochenverlauf wieder bis auf 97,10 Zähler ab. Zum gestrigen Wochenauftakt eröffnete der US-Dollar-Index dann deutlich unter dem Wochenschlusskurs bei 96,80 Zähler und nahm erst im späteren Handel wieder Kurs auf die 97,- Punkte Marke.

Damit bleibt der mittelfristige Widerstandsbereich zwischen 97,50 und 97,70 Zählern weiterhin intakt. Erst wenn es dem US-Dollar-Index gelingt diesen Bereich auszuhebeln eröffnet sich weiteres Potenzial auf der Oberseite.

Auf der Unterseite ist nach wie vor die temporäre Abwärtstrendlinie zu beachten, da diese mittlerweile dreifach getestet wurde und damit eine gewisse technische Bedeutung besitzt.

Marktsituation EUR/USD 20. Juni 2017:

Das Währungspaar EUR/USD konnte trotz kurzfristiger Volatilität im Zuge der US-Notenbanksitzung keine nachhaltigen technischen Signale generieren. Nach wie vor notiert das Währungspaar unterhalb des übergeordneten Widerstands bei 1,1295 USD und oberhalb des seit Jahresbeginn bestehenden Aufwärtstrendkanals.

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Unterhalb des Vorwochentiefs bei 1,1133 USD dürfte sich eine mittelfristige Korrektur beim EUR/USD einstellen. Gelingt hingegen ein bullisher Ausbruch über den o.a. Widerstand besteht auch die Chance auf weitere Kursgewinne sofern sich der Ausbruch als nachhaltig herausstellt. Fehlausbrüche sind in dem aktuellen Marktumfeld allerdings einzukalkulieren.

Dass das Währungspaar trotz hawkischer Kommentare von Janet Yellen nicht deutlicher unter Druck kam, ist auf die Skepsis der Marktteilnehmer aufgrund der schwächeren US-Wirtschaftsdaten zurückzuführen. Daher dürfte der Fokus in den kommenden Tagen auf verschiedenen Reden von Fed-Vertretern liegen. Anleger sollten diese Termine daher im Blick behalten.

Unterstützungen und Widerstände:

Unterstützungen

Widerstände

1,1140

1,1230

1,1133

1,1270

1,1110

1,1285

1,1075

1,1300

1,1025

1,1368

Marksituation GBP/USD 20. Juni 2017

Beim Währungspaar GBP/USD gibt es für beide Handelsrichtungen entsprechende Argumente. Für eine Fortsetzung der Kurserholung spricht beispielsweise die Stabilisierung im übergeordneten Unterstützungsbereich in der vergangenen Handelswoche. Erst wenn der Cable unter die Unterstützung bei 1,2640 USD zurückfällt, wäre eine mittelfristige Korrekturfortsetzung zu favorisieren.

chart-19062017-2049-gbpusd-roboforex.jpg

Hierfür spricht unter anderem die Trendwende im H4-Chart sowie der dortige intakte Abwärtstrend. Wer auf eine neue bullishe Impulsbewegung beim GBP/USD setzen will, sollte hier zunächst eine erneute Trendwende zum Aufwärtstrend abwarten.

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Hinweis in eigener Sache:

DAX ab 0,8 Spread (ECN + Kommission) und EUR/USD ab 0,1 Spread (ECN + Kommission). Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.roboforex.de/forex-handel/handel/kontomodelle/

Wichtige Wirtschaftsdaten für Mittwoch, den 20. Juni 2017:

Zeit Währ. Ereignis

  • 08:00 EUR Erzeugerpreisindex Deutschland (Monat) (Mai)
  • 09:30 GBP Bank von England (BoE) Gouverneur Carney spricht
  • 13:45 USD FOMC Mitglied Rosengren spricht
  • 14:00 USD FOMC Mitglied Fischer spricht
  • 14:30 USD Leistungsbilanz (Q1)
  • 21:00 USD FOMC-Mitglied Kaplan spricht

Wichtige Wirtschaftsdaten für den kommenden Handelstag:

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by Jun 20, 2017 Keine Kommentare

DAX tritt auf der Stelle, Tech-Aktien mit Stabilisierung!

Analysen

In der vergangenen Handelswoche stand mit der US-amerikanischen Notenbanksitzung ein richtungsweisender Termin an. Dabei stand weniger die Zinsanhebung im Fokus der Anleger, sondern vielmehr die Äußerungen der FED-Vorsitzenden Janet Yellen auf der anschließenden Pressekonferenz. Yellen galt allgemein hin als sehr vorsichtige und zurückhaltende Währungshüterin wenn es um eine Straffung der Zinspolitik geht. Am Mittwoch zeigte sie sich aber von einer anderen Seite und überraschte damit die Marktteilnehmer. Währenddessen gelang den US-Tech-Aktien unter der Woche eine Stabilisierung, nachdem sich die am Freitag einsetzende Korrektur noch zu Wochenbeginn fortgesetzt hatte.

Marktsituation DAX – 19. Juni 2017:

Der deutsche Leitindex zeigte sich von den wichtigen Terminen in den USA unbeeindruckt und notiert weiterhin in einer engen Handelsspanne zwischen 12.625 Punkten und 12.900 Punkten. Lediglich am Mittwoch konnte die Marke bei 12.900 Punkten kurzfristig überwunden und mit 12.924 Punkten ein neues Allzeithoch markiert werden. Allerdings konnte der DAX dies nicht für eine neue Dynamik auf der Oberseite nutzen und fiel im weiteren Wochenverlauf zurück unter die 12.800 Punkte Marke. Im Vergleich zur Vorwoche notiert der DAX damit nahezu unverändert.

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Somit bleiben den Anlegern auch die wichtigen Widerstände auf der Oberseite erhalten. Zum Wochenstart sollten insbesondere die Marken bei 12.850 Punkten und 12.924 Punkten im Auge behalten werden. Erst wenn es dem DAX gelingt diese Widerstände dynamisch zu triggern dürfte eine Trendfortsetzung in Betracht kommen.

Auf der Unterseite liegt der Fokus zunächst auf dem Vorwochentief bei 12.617 Punkten. Sollte der deutsche Leitindex unter diese Unterstützung rutschen, dürfte im Anschluss ein Test des übergeordneten Unterstützungsbereiches zwischen 12.500 Punkten und 12.400 Punkten auf der Agenda stehen. Im Rahmen dieser eventuellen Korrekturbewegung sollten zudem die 50er-EMA (hellblau) sowie die seit Jahresbeginn bestehende Aufwärtstrendlinie Beachtung finden.

Durch die ansteigenden Bewegungstiefs auf der Unterseite ist ein bullisher Ausbruch über die o.a. Widerstände weiterhin zu favorisieren. Im Gegensatz dazu zeigte sich der DAX im Bereich der 12.900 Punkte Marke sehr zurückhaltend, weshalb der Ausspruch: „Was nicht steigen kann, muss fallen“ für die kommende Handelswoche ebenfalls im Hinterkopf behalten werden sollte.

Unterstützungen und Widerstände:

Unterstützungen

Widerstände

12.710

12.765

12.640

12.845

12.615

12.870

12.530

12.880

12.495

13.000

Ausblick DAX 19. Juni 2017

Auch im Stundenchart wird deutlich, dass der deutsche Leitindex in den vergangenen Handelswochen keine nennenswerten Sprünge verzeichnen konnte und sich regelmäßig zwischen 12.650 Punkten und 12.900 Punkten bewegte.

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Auf der Unterseite sorgte der Unterstützungsbereich zwischen 12.665 und 12.640 Punkten regelmäßig für eine Stabilisierung. Auch das Vorwochentief liegt nur knapp unterhalb des Unterstützungsbereiches, wobei sich der DAX auf Stundenschlusskursbasis wieder über die Marke von 12.640 Punkten zurückkämpfen konnte.

In den letzten Handelsstunden am Freitag mühte sich der DAX an der Marke bei 12.750 Punkten ab und schaffte es nicht auf Wochenschlusskursbasis die Marke bei 12.800 Punkten zurückzuerobern. Damit steht auch in den untergeordneten Trendstufen zum Wochenauftakt der o.a. Unterstützungsbereich erneut im Fokus der Anleger.

Nur wenn dem DAX eine bullishe Handelseröffnung gelingt, dürften zunächst die Marken bei 12.850 Punkten und 12.920 Punkten in den Vordergrund rücken.

Marktsituation S&P 500 – 19. Juni 2017:

Auch der S&P 500 tritt trotz der Notenbanksitzung am vergangenen Mittwoch auf der Stelle und hängt zwischen dem Tageshoch bei 2.446 Punkten sowie dem Tagestief bei 2.416 Punkten vom 09. Juni fest (Innenstab). Erst wenn es dem S&P 500 gelingt einen Schlusskurs außerhalb der Seitwärtsrange zu generieren, ergibt sich hieraus die weitere Handelsrichtung.

chart-16062017-2011-sp-roboforex.jpg

Der intakte Aufwärtstrend seit Jahresbeginn mit der zwischenzeitlichen Bullflag und der erfolgreichen Pullbackbewegung sprechen zwar für eine Fortsetzung des vorherrschenden Trends, eine abwärts gerichtete Korrektur ist aber ebenso möglich. Anleger sollten daher zum Wochenauftakt an ihren Positionen festhalten und keine voreiligen Entscheidungen treffen. Erst wenn der S&P 500 die Seitwärtsrange nachhaltig verlässt ergibt sich neuer Handlungsbedarf.

Unterstützungen und Widerstände:

Unterstützungen

Widerstände

2.423

2.434

2.419

2.440

2.404

2.446

2.382

2.450

2.378

Marktsituation NASDAQ – 19. Juni 2017:

Der amerikanische Tech-Index zeigte am 09. Juni und zu Beginn der vergangenen Handelswoche wie eine Korrektur im derzeitigen Marktumfeld ablaufen kann. Sehr kurz und sehr hart, sodass sich wenig Chancen bieten mit überlegten Gewinnmitnahmen oder Neupositionierungen darauf zu reagieren. Umso wichtiger ist es für Anleger diesen Umstand in den Handelsplan mit einzubeziehen und ein striktes Moneymanagement zu betreiben.

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Trotz der sehr dynamischen Korrekturbewegung ist der Aufwärtstrend weiterhin intakt. Die seit Dezember 2016 bestehende Aufwärtstrendlinie wurde durch die Korrektur zwar angetestet aber nicht durchbrochen. Der Test der Abwärtstrendlinie am Montag und am Donnerstag zeigt, dass diese Aufwärtstrendlinie nach wie vor vom Markt akzeptiert ist und eine Kurserholung in der laufenden Handelswoche ein realistisches Szenario darstellt.

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Auch im kurzfristigeren H4-Chart wird deutlich, dass der Nasdaq im Bereich der langfristigen Aufwärtstrendlinie eine Bodenbildung vollzogen hat. Dies erhöht allerdings zugleich die Bedeutung der Unterstützung bei 5.635 Punkten.

Sollte der Nasdaq diese Marke nicht verteidigen, wäre eine temporäre Bodenbildung gescheitert und auch die langfristige Aufwärtstrendlinie bearish durchbrochen, woraus sich weiteres Korrekturpotenzial bis an die Marke bei 5.550 Punkten ergibt. Gegen dieses Szenario spricht der übergeordnete Aufwärtstrend., für dieses Szenario sprechen die abfallenden Bewegungshochs im kurzfristigen Bereich.

Hinweis in eigener Sache:

DAX ab 0,8 Spread (ECN + Kommission) und EUR/USD ab 0,1 Spread (ECN + Kommission). Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.roboforex.de/forex-handel/handel/kontomodelle/

Wichtige Wirtschaftsdaten für Mittwoch, den 19. Juni 2017:

Zeit Währ. Ereignis

  • 14:00 USD FOMC Mitglied Dudley spricht
  • 15:00 EUR 12-Monats BTF-Auktion Frankreich
  • 15:00 EUR 3-Monats BTF-Auktion Frankreich
  • 15:00 EUR 6-Monats BTF-Auktion Frankreich

Wichtige Wirtschaftsdaten für den kommenden Handelstag:

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by Jun 19, 2017 Keine Kommentare

Edelmetalle unter Druck!

Analysen

Gold und Silber zeigten bereits im Vorfeld der Notenbanksitzung des FED bearishes Momentum und befanden sich auf dem Rückzug vom Zwischenhoch bei 1.297,- USD. Die bearishe Impulsbewegung verstärkte sich zudem nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank, auf dem eine weitere Zinsanhebung um 25 Basispunkte bekannt gegeben wurde. Noch stärker wirkten sich hingegen die Äußerungen Yellens auf der anschließenden Pressekonferenz aus. Dabei präsentierte sich die Vorsitzende des FED ungewohnt „hawkishe“ was die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinsanhebungen in 2017 erhöht.

Marktsituation Gold – 16. Juni 2017:

Durch die sich fortsetzende Abwärtsbewegung nach dem Zwischenhoch bei 1.297,- USD besteht weiterhin das Szenario einer Doppeltop-Formation im Bereich der psychologischen Marke bei 1.300,- USD. Nachdem die mittelfristige Unterstützung bei 1.263,- USD sowie die 50er-EMA (lila) bei 1.257,- USD nicht verteidigt werden konnte und am gestrigen Handelstag nachhaltig bearish durchbrochen wurde, rückt nun auf der Unterseite die nächste Unterstützung bei 1.244,- USD auf die Agenda. Hier befindet sich zudem mit der 200er-EMA (gelb) eine weitere Hürde, welche eine Stabilisierung nach sich ziehen könnte.

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Andernfalls dürften die Notierungen einen Test der seit Jahresbeginn bestehenden Aufwärtstrendlinie vollziehen, wo dann eine weitreichende technische Entscheidung bevorstünde. Für weiteren Verkaufsdruck bei Gold sorgte am Mittwoch das FED auf ihrer Notenbanksitzung. Trotz des jüngst schwächeren Inflationstrends und der zuletzt enttäuschenden Wirtschaftsdaten hatte das FED den Leitzins zum zweiten Mal in diesem Jahr um 25 Basispunkte auf nun 1,00 bis 1,25 Prozent angehoben.

Bei der anschließenden Pressekonferenz gab sich FED-Chefin Janet Yellen „hawkishe“ und tat den Rückgang der Inflationsrate als relativ unbedeutend ab. Stattdessen wurde mehrfach die niedrige Arbeitslosenquote in den USA betont. Ihre Inflationsprognose haben die Währungshüter für dieses Jahr von 1,9 auf 1,6 Prozent gesenkt. Zudem rechnen die Notenbanker in diesem und in den kommenden Jahren mit einer niedrigeren Arbeitslosigkeit als zuletzt. Die Prognose für das US-Wirtschaftswachstum wurde zudem von 2,1 Prozent auf 2,2 Prozent leicht angehoben.

Die sog. „Dot Plots“ (Zinsprojektion) blieben unverändert und signalisieren für dieses Jahr noch eine weitere Zinsanhebung. Im Jahr 2018 dürften drei weitere Anhebungen folgen. Lediglich die Zinsprognose für Ende 2019 wurde leicht von 3,0 Prozent auf 2,9 Prozent gesenkt.

Unterstützungen und Widerstände Gold:

Unterstützungen

Widerstände

1.249,- USD

1.263,- USD

1.244,- USD

1.265,- USD

1.240,- USD

1.280,- USD

1.232,- USD

1.293,- USD

1.215,- USD

1.300,- USD

Marktsituation Silber – 16. Juni 2017

Auch bei Silber gestaltet sich der technische Ausblick in dem gegenwärtigen Marktumfeld negativ. Allerdings besteht auf dem derzeitigen Kursniveau auch die Möglichkeit einer temporären Stabilisierung sowie einer technischen Gegenbewegung, welche Silber zurück bis in den Bereich 17,20 USD bringen könnte.

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Aufgrund der technischen Ausgangslage ist in diesem Bereich mit erneuten bearishen Impulsbewegungen zu rechnen, sodass Anleger hier Shortpositionen ausbauen können. Knapp über dieser Marke verlaufen zudem die wichtigen exponentiellen Durchschnittslinien, was diesen Widerstandsbereich nochmals verstärkt.

Erst wenn diese Marken bullish getriggert werden können, würde sich das Chartbild etwas verbessern und das Bewegungshoch bei 17,78 USD könnte wieder auf die Agenda genommen werden. Solange Silber aber unter diesem Hoch notiert bleibt der Abwärtstrend zunächst intakt und Anleger sollten sich in Trendrichtung orientieren.

Unterstützungen und Widerstände Silber:

Unterstützungen

Widerstände

16,66 USD

17,00 USD

16,47 USD

17,20 USD

16,25 USD

17,40 USD

16,00 USD

17,78 USD

15,80 USD

18,00 USD

Ausblick Gold – 16. Juni 2017:

Das gelbe Edelmetall konnte sich zwar kurzfristig am mittelfristigen Unterstützungsbereich zwischen 1.263,- USD und 1.260,- USD stabilisieren, fiel im Rahmen der US-Notenbanksitzung allerdings deutlich unter dieses Kursniveau zurück. Diese Abwärtsbewegung wurde am gestrigen Handelstag bei 1.251,- zwar kurzfristig beendet, mehr als eine technische Gegenbewegung an den vorherigen Unterstützungsbereich bleibt zunächst aber unwahrscheinlich.

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Auf der Unterseite sollten Anleger den Fokus auf die technische Unterstützung zwischen 1.248,- USD und 1.246,- USD legen. In diesem Bereich erscheint eine nachhaltige Bodenbildung realistisch. Gelingt Gold dies nicht, dürfte auf der Unterseite zunächst die Marke bei 1.235,- USD als Kursziel ausgerufen werde, bevor auch die Unterstützung bei 1.214,- USD ins Visier genommen werden könnte.

Gold/ Silber Ratio:

Das Gold/Silber Ratio liegt anhand der derzeitigen Kursniveaus bei 74,95 Zählern und konnte seine Erholung aus der Vorwoche fortsetzen. Im Hinblick auf das Gold/Silber Ratio liegt damit weiterhin eine Überbewertung zu Gunsten von Gold vor, da das Gold/Silber Ratio weiterhin über dem historischen Durchschnittswert notiert. Im Durchschnitt lag die Ratio in den vergangenen 60 Jahren bei 57,6 mit einer Standardabweichung von 17,3. Am 01. März des letzten Jahres notierte die Ratio noch bei 83 Punkten und damit 3 Punkte über dem historischen Wendepunkt von 80. Aufgrund des Gold/Silber Ratios besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass die relative Stärke von Gold aus den vergangenen Wochen beibehalten wird. Seit April hat das gelbe Edelmetall im Vergleich zu Silber wieder deutlich outperformen können, was auch auf die politischen Unsicherheiten zurückzuführen ist. Damit ist die Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung des derzeit vorherrschenden Trends höher einzustufen, als eine zeitnahe Trendwende und eine erhöhte Nachfrage bei Silber.

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Hinweis in eigener Sache:

DAX ab 0,8 Spread (ECN + Kommission) und EUR/USD ab 0,1 Spread (ECN + Kommission). Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.roboforex.de/forex-handel/handel/kontomodelle/

Wichtige Wirtschaftsdaten für Freitag, den 16. Juni 2017:

Zeit Währ. Ereignis

  • 11:00 EUR Eurozonen Kern VPI (Jahr) (Mai)
  • 11:00 EUR Verbraucherpreisindex (VPI) (Monat) (Mai)
  • 11:00 EUR Verbraucherpreisindex (Jahr) (Mai)
  • 11:00 EUR Löhne in der Eurozone (Jahr) (Q1)
  • Offen EUR Treffen der EU-Finanzminister
  • 14:30 USD Baugenehmigung (Monat) (Mai)
  • 14:30 USD Baugenehmigungen (Mai)
  • 14:30 USD Wohnbaubeginne (Monat) (Mai)
  • 14:30 USD Wohnbaubeginne (Mai)
  • 16:00 USD Michigan Konjunkturerwartungen, endgültig (Jun)
  • 16:00 USD Michigan Konjunkturerwartungen (Jun)
  • 18:45 USD FOMC-Mitglied Kaplan spricht
  • 19:00 USD Baker Hughes Plattform-Zählung

Wichtige Wirtschaftsdaten für den kommenden Handelstag:

Alle Handelstermine finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

by Jun 16, 2017 Keine Kommentare

WTI: Lagerbestände in den USA nehmen erneut zu

Analysen

In der vergangenen Handelswoche wurden für die Rohölsorte West Texas Intermediate zwei Szenarien für die künftigen Handelswochen besprochen. Seitdem hat das bullishe Handelsszenario stark an Wahrscheinlichkeit eingebüßt, da der Unterstützungsbereich bei 47,- USD nicht nachhaltig verteidigt werden konnte. Auslöser waren die US-Lagerdaten. Laut US-Energieministerium kam es in der letzten Woche zu einem überraschenden Lageraufbau bei Rohöl, welcher mit 3,3 Mio. Barrel zudem recht kräftig ausfiel. Am gestrigen Handelstag legten die Lagerbestände erneut zu. Damit rückt nun das bisherige Jahrestief bei 44,40 USD wieder auf die Agenda.

Übergeordnete Marktsituation WTI – 15. Juni 2017

Allerdings ist in den Notierungen mittlerweile auch einiges an Skepsis verarbeitet worden, was grundsätzlich auch positive Überraschungen mit sich bringen könnte. Auch die diplomatische Krise in Katar konnte dem Ölpreis keinen Schub verleihen. Saudi-Arabien, die VAE, Ägypten, Jordanien und Bahrain brachen überraschend ihre diplomatischen Beziehungen zu Katar ab. Als Begründung wurde genannt, dass Katar den Terrorismus finanziere und unterstütze. Zudem wird dem Land eine Nähe zum Iran zur Last gelegt.

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Diplomatische Spannungen im Nahen Osten sorgten in der Vergangenheit regelmäßig für Kurssprünge bei den Rohölpreisen. Dieser Effekt blieb in dem aktuellen Marktumfeld aus, was deutlich macht wie stark die Skepsis gegenüber den Förderkürzungen der Opec und einem Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage tatsächlich ist. Dazu trugen auch neuerliche Meldungen des Ölkartells Opec und der amerikanischen Energieagentur (EIA) bei. Nach Angaben des Ölkartells stieg die Ölproduktion im Mai um 336.000 Barrel pro Tag, wozu die von den Produktionsbegrenzungen ausgenommenen Länder Libyen und Nigeria größtenteils beitrugen. Die an die vereinbarten Kürzungen gebundenen Länder setzten diese offenbar weiterhin weitgehend um.

Die Internationale Energieagentur IEA äußerte sich zur gegenwärtigen und künftigen Marktlage. Die OECD-Ölvorräte sind im April laut IEA leicht gestiegen und lagen weiterhin mit 292 Millionen Barrel über dem Fünf-Jahresdurchschnitt. Zudem erwarte die IEA im kommenden Jahr einen Anstieg der globalen Ölnachfrage um 1,4 Mio. Barrel pro Tag. Dem soll ein Anstieg des Nicht-OPEC-Angebots um 1,5 Mio. Barrel pro Tag gegenüberstehen. Sollte die OPEC weiterhin die Strategie verfolgen, dass der Ölmarkt nicht überversorgt ist, müsste das Kartell demnach die Förderbremse erneut verlängern. Ob dies im Hinblick auf sinkende Marktanteile gelingt, dürfte dabei die entscheidende Frage sein.

Mit dem Bruch der Unterstützung bei 47,00 USD hat sich der technische Ausblick für WTI weiter deutlich eingetrübt. Das bullishe Szenario, welches einen bullishen Bruch der mittelfristigen Abwärtstrendlinie beinhaltete, ist demnach ad acta zu legen. Vielmehr sollten sich Anleger auf einen Test des bisherigen Jahrestiefs bei 44,40 USD vorbereiten. Aufgrund des vorherrschenden übergeordneten Abwärtstrends dürfte aber auch diese technische Unterstützung nur eine kurzfristige Stabilisierung nach sich ziehen und im Anschluss das Novembertief aus 2016 bei 42,25 USD auf die Agenda genommen werden.

Auf der Oberseite sollten Anleger die Widerstände bei 47,- USD und 49,- USD im Hinblick auf bearishe Impulse beobachten. Erst wenn es WTI gelingen sollte die Marke bei 50,- USD und die mittelfristige Abwärtstrendlinie bullish zu triggern, würde sich die technische Ausgangslage wieder verbessern.

Unterstützungen und Widerstände:

Unterstützungen

Widerstände

44,55 USD

45,25 USD

44,35 USD

46,45 USD

44,00 USD

47,10 USD

43,05 USD

48,10 USD

42,25 USD

49,00 USD

Ausblick für WTI – 15. Juni 2017

Mit den erneut gestiegenen Lagerbeständen in den USA kam WTI erneut unter Druck und beendete die temporäre Konsolidierung auf Stundenbasis (Bullflag). Damit hat sich auch das Szenario eines aufsteigenden Dreiecks zerschlagen.

chart-14062017-1932-wtil_roboforex.jpg

Zum heutigen Handelsstart besteht zunächst die Möglichkeit, dass die gestern eingeleitete bearishe Impulsbewegung fortgesetzt wird. Eine Stabilisierung und eine technische Gegenbewegung an die vorherigen Unterstützungsbereiche sollten Anleger hingegen nicht für Longpositionen nutzen. Der intakte Abwärtstrend bietet hingegen die Chance bei leichten Kurserholungen die Shortpositionen weiter auszubauen.

Hinweis in eigener Sache:

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Wichtige Wirtschaftsdaten für Donnerstag, den 15. Juni 2017:

Zeit Währ. Ereignis

  • 11:00 EUR Handelsbilanz (Apr)
  • 11:10 CNY Neue Darlehen
  • Offen EUR Treffen der Eurogruppe  
  • 14:30 USD Exportpreise (Monat) (Mai)
  • 14:30 USD Importpreisindex (Monat) (Mai)
  • 14:30 USD Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • 14:30 USD NY Empire State Herstellungsaktivität (Jun)
  • 14:30 USD Philly Fed Herstellungsindex (Jun)
  • 14:30 USD Philly Fed Beschäftigung (Jun)
  • 15:15 USD Industrieproduktion (Monat) (Mai)
  • 22:00 USD TIC Langzeit-Investitionen in den USA (Apr)

Wichtige Wirtschaftsdaten für den kommenden Handelstag:

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by Jun 15, 2017 Keine Kommentare

EUR/USD: Rally verliert an Dynamik!

Analysen

Der US-Dollar setzte auch am gestrigen Handelstag gemessen am US-Dollar-Index seine Korrektur vom Freitagshoch fort und fiel dabei unter die Marke von 97,0 Zählern. Im Fokus des Devisenmarktes liegt das heute beginnende zweitägige Notenbanktreffen des FED, an dessen Ende am heutigen Abend eine Zinserhöhung um 0,25 Prozent stehen dürfte. Dementsprechend zeigt sich bei der mittelfristigen Abwärtsbewegung des US-Dollar Index auch eine nachlassende Dynamik. Gleichzeitig notiert das Währungspaar EUR/USD weiterhin unterhalb des übergeordneten Widerstands bei 1,1285 USD.

Marktsituation US-Dollar Index 14. Juni 2017:

Eine Zinsanhebung des FED am heutigen Abend gilt im Vorfeld als sichere Angelegenheit. Zudem veröffentlicht das FED die neuesten Projektionen zu Wirtschaftswachstum, Inflation und Leitzinsen, auch bekannt als „Dot-Plot“-Schema. Das Hauptaugenmerk der Anleger sollte darauf gerichtet sein, inwieweit sich die Vorsitzende Janet Yellen zu weiteren Zinsanhebungen im laufenden Jahr äußert. Aktuell liegt die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinsanhebung bis Jahresende laut FedWatch-Tool der CME noch bei knapp 50 Prozent, weshalb sich positive Signale in Richtung einer weiteren Zinsanhebung positiv auf den US-Dollar auswirken würden.

chart-13062017-2122-usdollarindexfutures-roboforex.jpg

Alledings hatte der schwächelnde US-Arbeitsmarkt die Aussichten zuletzt getrübt. Hinzu kommt, dass die negativen Nachrichten um den US-Präsidenten Donald Trump nicht abreißen und dies zu einer nach wie vor hohen Unsicherheit im Hinblick auf US-Reformen führt. Insbesondere die geplanten Steuer- und Wirtschaftsreformen hatten zu dem starken Anstieg beim Greenback seit Jahresbeginn geführt.

Aus technischer Perspektive befindet sich der US-Dollar Index weiterhin in einer intakten Abwärtsbewegung. Die Dynamik der bearishen Impulsbewegung hatte zuletzt allerdings nachgelassen, sodass eine Bodenbildung je nach Ausgang der Notenbanksitzung im Bereich des Möglichen liegt.

Ein positives technisches Signal wäre gegeben, wenn es dem US-Dollar Index gelingt, die Widerstände bei 97,50 Zählern und 97,70 Zählern bullish zu triggern.

Marktsituation EUR/USD 14. Juni 2017:

Die technische Ausgangslage beim EUR/USD ist im Vergleich zur Vorwoche fast unverändert. Das Währungspaar notiert nach wie vor unterhalb des Widerstandes bei 1,1285 USD und über der oberen Trendkanallinie. Ein bullisher Ausbruch über den Widerstandsbereich ist damit weiterhin als realistisches Szenario einzustufen.

chart-13062017-2123-eurusd-roboforex.jpg

Allerdings wird auch hier der Ausgang der US-Notenbanksitzung für den weiteren Kursverlauf von entscheidender Bedeutung sein. Sollte sich das FED positiv im Hinblick auf weitere Zinsanhebungen äußern und der Markt damit gezwungen sein dieses Szenario verstärkt einzupreisen, dürfte ein bullishes Ausbruchsszenario zunächst vom Tisch sein und der EUR/USD in den Trendkanal zurückfallen.

Sofern das FED sich aber zurückhaltend präsentiert und die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung entsprechend nach unten korrigiert wird, dürfte ein bullisher Ausbruch über den Widerstandsbereich die logische Konsequenz darstellen. In diesem Fall ergibt sich auf der Oberseite weiteres Anstiegspotenzial bis 1,1368 USD und 1,1433 USD.

Unterstützungen und Widerstände:

Unterstützungen

Widerstände

1,1186

1,1230

1,1166

1,1270

1,1110

1,1285

1,1075

1,1300

1,1025

1,1368

Ausblick EUR/USD 14. Juni 2017:

Im temporären Stundenchart hat das Währungspaar EUR/USD ein aufsteigendes Dreieck ausgebildet. Dies ergibt sich aus dem konstanten Widerstandsbereich zwischen 1,1270 USD und 1,1285 USD auf der Oberseite und den ansteigenden Korrekturtiefs (1,1075 USD, 1,1110 USD und 1,1166 USD) auf der Unterseite.

chart-13062017-2119-eurusd-roboforex.jpg

Unter technischen Gesichtspunkten ist einem bullishen Ausbruch damit eine höhere Wahrscheinlichkeit beizumessen. Wie auch im übergeordneten Chartbild ist der Newsflow durch die Notenbanksitzung aber unbedingt zu beachten.

Sobald der EUR/USD die eingezeichneten Handelsmarken (roter und grüner Pfeil) durchbricht ist allerdings mit steigender Volatilität zu rechnen, sodass Anleger ein entsprechendes technisches Signal zunächst abwarten sollten.

Marktsituation GBP/USD 14. Juni 2017:

Der Cable kam im Zuge der Wahlen in Großbritannien wieder stärker unter Druck und fiel zurück in den Bereich um 1,2645 USD. Dort konnte sich GBP/USD allerdings vorerst stabilisieren und einen Rücksetzer unter den übergeordneten Unterstützungsbereich vermeiden. Allerdings notiert das Währungspaar wieder unterhalb der wichtigsten exponentiellen Durchschnittslinien, wodurch ein technisches Verkaufssignal generiert wurde.

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Profitieren konnte das britische Pfund am gestrigen Handelstag von starken Inflationsdaten. Die britischen Verbraucherpreise stiegen im Mai im Jahresvergleich um 2,9 Prozent. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einer Inflationsrate von 2,7 Prozent wie zuletzt gerechnet.

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Wichtige Wirtschaftsdaten für Mittwoch , den 14. Juni 2017:

Zeit Währ. Ereignis

  • 08:00 EUR Deutscher Verbraucherpreisindex (Monat)
  • 10:30 GBP Durchschnittsverdienstindex (Apr)
  • 10:30 GBP Veränderung der Arbeitslosenstatistik (Mai)
  • 10:30 GBP Arbeitslosenquote (Apr)
  • Offen USD IEA Monatsbericht
  • 11:00 EUR Industrieproduktion (Monat) (Apr)
  • 11:35 EUR 10-Jahres-Bundesanleihe Tenderverfahren Deutschland
  • 14:30 USD Kern-Verbraucherpreisindex (Jahr) (Mai)
  • 14:30 USD Kernrate der Einzelhandelsumsätze (Monat)
  • 14:30 USD Verbraucherpreisindex (VPI) (Monat)
  • 14:30 USD Einzelhandelsumsätze (Monat) (Mai)
  • 16:00 USD Betriebsinventar (Monat) (Apr)
  • 16:30 USD Erdöllagerbestand
  • 16:30 USD Rohölbestände in Cushing, Oklahoma
  • 20:00 USD FOMC Wirtschaftswachstumsprognose
  • 20:00 USD FOMC Aussage
  • 20:00 USD Bekanntmachung zum Zinssatz der US-Notenbank

Wichtige Wirtschaftsdaten für den kommenden Handelstag:

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by Jun 14, 2017 Keine Kommentare
DAX: Kursziel 13.200 Punkte? NASDAQ zum Wochenende mit deutlichen Kursverlusten!

DAX: Kursziel 13.200 Punkte? NASDAQ zum Wochenende mit deutlichen Kursverlusten!

Analysen

Der deutsche Leitindex präsentierte sich in der vergangenen Handelswoche trotz EZB, Wahl in Großbritannien und der Anhörung des ehemaligen FBI-Chefs Comey relativ stabil und befindet sich damit weiterhin in einer bullishen Konsolidierungsphase. Von den Kursverlusten an der Wall-Street und insbesondere bei den Tech-Werten blieb der DAX noch unberührt. Hier kam es im späten Handel am Freitag zu stärkeren Gewinnmitnahmen.

Marktsituation DAX – 12. Juni 2017:

Der deutsche Leitindex hat in den vergangenen Handelstagen ein aufsteigendes Dreieck auf Tagesbasis ausgebildet. Diese Konsolidierungsformation impliziert regelmäßig eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen bullishen Ausbruch, da die Käufer immer früher in den Markt kommen und sich damit der Druck auf den Widerstandsbereich kontinuierlich erhöht.

Der Widerstandsbereich befindet sich in diesem Fall zwischen 12.845 und 12.885 Punkten. Sofern es dem DAX gelingt diesen Bereich bullish zu triggern, liegt ein mögliches Kursziel neben der psychologischen 13.000 Punkte Marke bei 13.200 Punkten. Dieses Kursziel ergibt sich aus der Konsolidierungsformation und dem möglichen Ausbruchsniveau.

Auf der Unterseite gilt es für Anleger das Vorwochentief bei 12.640 Punkten zu beachten. Sollte der DAX unter dieses Unterstützungsniveau zurückfallen, wäre ein Rücksetzer an die seit Jahresbeginn bestehende Aufwärtstrendlinie denkbar. Hier befindet sich zugleich der übergeordnete Unterstützungsbereich zwischen 12.500 und 12.400 Punkten.

Unterstützungen und Widerstände:

Unterstützungen

Widerstände

12.736

12.820

12.700

12.845

12.640

12.870

12.530

12.880

12.495

13.000

Ausblick DAX 12. Juni 2017

Auch im kurzfristigeren Stundenchart werden das aufsteigende Dreieck sowie die ansteigenden Bewegungstiefs deutlich. Mit dem Widerstand bei 12.820 Punkten und der Unterstützung bei 12.736 Punkten ergeben sich allerdings zwei weitere Marken, die einen Hinweis auf den weiteren Richtungsverlauf geben könnten.

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Sofern der Widerstand bei 12.820 Punkten zum Wochenstart bullish getriggert werden kann, dürfte der DAX direkt im Anschluss einen Test des Widerstandes bei 12.880 unternehmen. Sollte allerdings die Unterstützung bei 12.736 zunächst aufgegeben werden, müssten Anleger einen erneuten Test der temporären Aufwärtstrendlinie einkalkulieren.

Marktsituation S&P 500 – 12. Juni 2017:

Der S&P kam vor dem Wochenende stärker unter Druck und fiel zwischenzeitlich auf 2.415 Punkten und damit unter die Unterstützung bei 2.420 Punkte zurück. Im späten Handel zeigten sich aber bereits wieder Käufer im Markt und beschränkten den Tagesverlust auf 5 Punkte bzw. 0,2 Prozent. Insgesamt bleibt damit die Erkenntnis, dass sich der amerikanische Markt in der Breite nach wie vor ziemlich stabil präsentiert und ausreichend Nachfrage vorhanden ist, um das bullishe Momentum beizubehalten.

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Allerdings sollten Anleger nach der temporären dynamischen Korrektur auch das weitere Verhalten des S&P 500 in dem o.a. Widerstandsbereich genau beobachten. Sollte der S&P 500 hier erneut an Dynamik verlieren und sich die spät einsetzende Nachfrage zum Wochenstart nicht fortsetzen bzw. der S&P 500 erneut eine bearishe Bewegung vollziehen, bietet neben dem Vortagestief bei 2.415 Punkten die Marke bei 2.404 Punkten erneut die Chance auf eine Stabilisierung und eine übergeordnete Trendfortsetzung.

Unterstützungen und Widerstände:

Unterstützungen

Widerstände

2.425

2.437

2.419

2.440

2.404

2.446

2.382

2.450

2.378

Marktsituation NASDAQ – 12. Juni 2017:

Im Vergleich zum S&P 500 kam der amerikanische Tech-Index stärker unter Druck und verzeichnete auf Schlusskursbasis einen Tagesverlust von 2,6 Prozent. Auffällig war dabei auch die Bewegung der Apple-Aktie, welche in der Spitze einen Verlust von 5,8 Prozent verzeichnete und mit -3,9 Prozent aus dem Handel ging. Die kurze impulsive Korrektur wurde am Freitag insbesondere auf Gewinnmitnahmen zurückgeführt. Aufgrund der Dynamik des Nasdaq in den letzten Wochen und einem Anstieg von 18 Prozent seit Jahresbeginn scheinen Gewinnmitnahmen tatsächlich eine rationale Begründung für die dynamische Korrektur zu sein.

chart-11062017-1316-nas-roboforex.jpg

Eine ähnliche Korrektur verzeichnete der Nasdaq bereits am 17. Mai als es ebenfalls einen Tagesverlust von knapp 3 Prozent gab. Im Anschluss kehrten die Käufer aber wieder zügig an den Markt zurück und glichen den Verlust innerhalb von drei Tagen wieder aus. Ein ähnliches Szenario könnte nun ebenfalls den Anlegern bevorstehen. Dennoch sollte man Vorsicht walten lassen und neue Positionen unterhalb des Tagestiefs vom Freitag absichern, da auch der Beginn einer mittelfristigen Korrektur nicht ausgeschlossen werden kann.

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Wichtige Wirtschaftsdaten für Montag, den 12. Juni 2017:

Zeit Währ. Ereignis

  • 08:00 JPY Aufträge Maschinenwerkzeuge (Jahr)
  • 15:00 EUR 12-Monats BTF-Auktion Frankreich
  • 17:30 USD Tenderverfahren 3-monatiger Schatzanweisungen
  • 19:00 USD Tenderverfahren 10-jähriger Staatsanleihe
  • 19:00 USD 3-Jahres T-Note Auktion
  • 20:00 USD Bundesetat (Mai)

Wichtige Wirtschaftsdaten für den kommenden Handelstag:

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by Jun 12, 2017 Keine Kommentare
Gold bleibt als sicherer Hafen gefragt!

Gold bleibt als sicherer Hafen gefragt!

Analysen

Das gelbe Edelmetall konnte zu Wochenbeginn deutliche Kursgewinne verbuchen und stieg in der Spitze bis auf 1.296,- USD an, wodurch ein neues Siebenmonatshoch verzeichnet wurde. Dabei profitierte Gold von den neuen politischen Spannungen in der Golf-Region und dem schwächer ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag. Hier wurden die Erwartungen von 184.000 neuen Stellen mit lediglich 138.000 neuen Stellen deutlich verfehlt, was die Erwartungen an eine Zinsanhebung des FED über die nächste Sitzung hinaus schmälerte. Zudem wurde der Stellenzuwachs in den beiden Vormonaten März und April um insgesamt 66.000 Stellen nach unten korrigiert.

Marktsituation Gold 09. Juni 2017:

Aus fundamentaler Sicht gibt es derzeit zwei wesentliche Faktoren, welche die Edelmetalle und insbesondere Gold bewegen. Zum einen besteht die Möglichkeit, dass sich die Erholung der US-Realzinsen und des Dollars weiter fortsetzt, während das FED eine Straffung der Zinspolitik weiter vorantreibt, was einen belastenden Faktor für Gold und Co. darstellt. Auf der anderen Seite bleibt die globale politische Unsicherheit den Finanzmärkten erhalten. Neben der Entwicklung in Washington gilt es hierbei auch Nordkorea, die anstehenden Wahlen in Italien und Deutschland sowie die politischen Spannungen im Nahen Osten auf der Agenda zu haben. Ein Faktor, welcher die Nachfrage beim „sicheren Hafen“ Gold weiter steigern dürfte. Angesichts der zahlreichen Risikofaktoren steigt die Nachfrage nach Gold. Dass Gold als sicherer Hafen gefragt ist, zeigt sich auch an den jüngsten Zuflüssen in Gold-ETFs, die am Mittwoch mit 14,6 Tonnen die stärksten Tageszuflüsse seit elf Monaten verzeichneten.

Der gestrige Zinsentscheid der EZB brachte nur wenig Bewegung bei den Edelmetallen mit sich. Dabei gab die EZB um ihren Präsidenten Mario Draghi erste kleine Signale, dass ein Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik anvisiert werden könnte. In der Stellungnahme der EZB fehlte der Passus“ oder einem niedrigeren Zinsniveau“.

Der Goldpreis zeigte sich davon allerdings zunächst kaum beeindruckt und gab nur leicht nach bzw. erholte sich bis zum Handelsschluss wieder etwas. Dennoch zeichnet sich eine bearishe Reaktion am Widerstand bei 1.300,- USD je Feinunze ab, weshalb leicht konsolidierende Notierungen am heutigen Handelstag und zum kommenden Wochenstart nicht auszuschließen sind. Der vorherige Widerstand bei 1.263,- USD könnte hierbei als Zielzone angepeilt werden. Darüber hinaus fungiert die 200er-EMA (gelbe Linie) bei 1.240,- USD je Feinunze als weitere Zielzone.

Damit geht allerdings auch das Risiko einer Doppeltop-Formation im Bereich von 1.300,- USD einher. Anleger sollten daher genau im Blick behalten wie dynamisch eine eventuelle Korrekturbewegung ausfällt. Vom Tisch wäre dieses Szenario erst wenn es Gold gelingt den Widerstandsbereich zwischen 1.293,- und 1.304,- USD nachhaltig bullish zu triggern. In diesem Fall ergäbe sich weiteres Kurspotenzial bis auf 1.338,- USD.

Unterstützungen und Widerstände Gold:

Unterstützungen

Widerstände

1.271,- USD

1.283,- USD

1.260,- USD

1.289,- USD

1.247,- USD

1.293,- USD

1.243,- USD

1.300,- USD

1.240,- USD

1.304,- USD

Marktsituation Silber – 09. Juni 2017

Auch Silber zeigte sich in den vergangenen Tagen deutlich erholt und notiert aktuell wieder oberhalb der wichtigen exponentiellen Durchschnittslinien und über dem Widerstandsbereich zwischen 17,18 USD und 17,40 USD.

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Sofern es Silber gelingt diese Unterstützungen zu verteidigen, ist auch ein Test der bisherigen Jahreshochs bei 18,50 USD/ 18,60 USD für die kommenden Wochen nicht auszuschließen. Sollte Silber allerdings erneut unter die psychologische Unterstützung bei 17,00 USD fallen, wäre dieses Szenario wieder ad acta zu legen und Anleger sollten den Blick wieder auf das vorangegangene Bewegungstief bei 16,07 USD sowie den übergeordneten Unterstützungsbereich zwischen 15,63 USD und 15,80 USD richten.

Die doppelt getestete Abwärtstrendlinie dürfte dann keinen zusätzlichen Halt mehr bieten, da diese bis dato unterhalb des übergeordneten Unterstützungsbereiches notieren dürfte.

Unterstützungen und Widerstände Silber:

Unterstützungen

Widerstände

17,32 USD

17,55 USD

17,17 USD

17,70 USD

17,00 USD

17,77 USD

16,80 USD

18,50 USD

16,46 USD

18,62 USD

Ausblick Gold 09. Juni 2017:

Im untergeordneten Stundenchart wird deutlich, dass das gelbe Edelmetall sich innerhalb des Unterstützungsbereiches zwischen 1.269,- USD und 1.274,- USD stabilisieren konnte und dabei das gestrige Tagestief bei 1.271,- USD ausbildete. Da dieses Niveau bereits über ausreichendes Stabilisierungspotenzial verfügt, müssen sich morgen nicht zwangsläufig fallende Notierungen anschließen.

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Allerdings ist ebenso eine technische Gegenbewegung bis in den Bereich um 1.283,- USD denkbar, von wo eine weitere bearishe Impulsbewegung gestartet werden könnte. In diesem Fall rückt die nächste Unterstützung bei 1.260,- USD in den Fokus.

Gold/ Silber Ratio:

Das Gold/Silber Ratio liegt anhand der derzeitigen Kursniveaus bei 73,10 Zählern. Im Hinblick auf das Gold/Silber Ratio liegt damit weiterhin eine Überbewertung zu Gunsten von Gold vor, da das Gold/Silber Ratio weiterhin über dem historischen Durchschnittswert notiert. Im Durchschnitt lag die Ratio in den vergangenen 60 Jahren bei 57,6 mit einer Standardabweichung von 17,3. Am 01. März des letzten Jahres notierte die Ratio noch bei 83 Punkten und damit 3 Punkte über dem historischen Wendepunkt von 80. Aufgrund des Gold/Silber Ratios besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass die relative Stärke von Gold aus den vergangenen Wochen beibehalten wird. Seit April hat das gelbe Edelmetall im Vergleich zu Silber wieder deutlich outperformen können, was auch auf die politischen Unsicherheiten zurückzuführen ist. Damit ist die Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung des derzeit vorherrschenden Trends höher einzustufen, als eine zeitnahe Trendwende und eine erhöhte Nachfrage bei Silber.

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Hinweis in eigener Sache:

DAX ab 0,8 Spread (ECN + Kommission) und EUR/USD ab 0,1 Spread (ECN + Kommission). Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.roboforex.de/forex-handel/handel/kontomodelle/

Wichtige Wirtschaftsdaten für Freitag, den 09. Juni 2017:

Zeit Währ. Ereignis

  • 08:00 EUR Handelsbilanz Deutschland (Apr)
  • 10:30 GBP Industrieproduktion (Monat) (Apr)
  • 10:30 GBP Produktion des verarbeitenden Gewerbes (Monat) (Apr)
  • 10:30 GBP Handelsbilanz (Apr)
  • 10:30 GBP Nicht-EU Handelsbilanz (Apr)
  • 14:00 GBP NIESR BIP-Prognose
  • 19:00 USD Baker Hughes Plattform-Zählung

Wichtige Wirtschaftsdaten für den kommenden Handelstag:

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by Jun 09, 2017 Keine Kommentare
WTI: Zwei Szenarien für die Zukunft

WTI: Zwei Szenarien für die Zukunft

Analysen

Die Entwicklung der Rohölpreise wird dauerhaft von Spekulation über die künftige Strategie der Opec bestimmt. Dabei notiert WTI seit Jahresbeginn in einer Spanne zwischen 45,- USD und 55,- USD je Barrel. Zuletzt gab es mit dem Bruch der übergeordneten Aufwärtstrendlinie und der Verlängerung der Förderkürzungen durch die Opec zwei wichtige Signale für die mittelfristige Entwicklung. Eine technische Richtungsentscheidung steht aber nach wie vor aus, sodass Anleger weiterhin beide Handelsrichtungen auf der Agenda haben müssen.

Übergeordnete Marktsituation WTI – 08. Juni 2017

Aus technischer Perspektive gibt es ein bullishes und ein bearishes Handelsszenario (grüner und roter Pfeil), welches Anleger für die kommenden Wochen im Hinterkopf haben sollten. Diese Szenarien ergeben sich insbesondere aus der Entwicklung der letzten Wochen und dürften bei einer entsprechenden Umsetzung die mittelfristige Handelsbewegung bestimmen.

Für das bearishe Szenario spricht, dass WTI trotz positiver Umsetzung der Förderkürzung durch die Opec und anderer Förderstaaten sowie der Ausweitung der Förderkürzung bis in das erste Quartal 2018 hinein, den Widerstand bei 55,- USD nicht überwinden konnte. Dabei stellt sich die Frage, welche Spekulationen oder Nachrichten in der Lage sind, den Ölpreis über diese Schwelle zu heben und darüber hinaus einen neuen Aufwärtstrend zu etablieren. Hinzu kommt, dass mit dem Bruch der seit April 2016 bestehenden Aufwärtstrendlinie (schwarz gestrichelt) ein übergeordnetes bearishes Signal generiert worden ist. Auch die zwischenzeitliche Rückeroberung der Trendlinie brachte keine nachhaltigen bullishen Impulse mit sich, sodass WTI erneut unter diese technische Unterstützung zurückfiel. Die Kursziele bei einem bearishen Kursverlauf liegen bei rund 42,25 USD und 39,25 USD. Das Tagestief vom 05. Mai bei 44,35 USD dürfte keine nachhaltige Stabilisierung mit sich bringen, sofern das aktuelle Wochentief bei 46,80 USD nicht gehalten werden kann.

Für das bullishe Szenario spricht eine mögliche Bodenbildung durch die Bewegungstiefs bei 47,15 USD, 44,35 USD und die bullishe Reaktion zum Wochenstart im Bereich um 47,- USD. Sofern WTI hier eine bullishe Impulsbewegung etablieren und die temporäre Abwärtstrendlinie bullish triggern kann, bestehen gute Chancen nachhaltige Kursanstiege zu etablieren. Dabei dürfte dann auch das bisherige Jahreshoch bei 55,- USD in den Fokus der Anleger rücken. Allerdings sorgten die gestern veröffentlichten US-Lagerbestände für eine temporäre Abwärtsbewegung und einen Bruch der Unterstützung bei 47,- USD. Sollte es hier am heutigen Handelstag zu keiner Erholung kommen und die Unterstützung nicht zeitnah zurückerobert werden können, sollte von einer Umsetzung des bearishen Szenarios ausgegangen werden. Kaum für Bewegung sorgte hingegen die Nachricht, dass Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain zu Wochenbeginn die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen haben. Die Regierung des Landes wird beschuldigt, den Terrorismus zu unterstützen und sogar zu fördern.

Zudem wird dem Emirat eine Nähe zum Iran zur Last gelegt. Katar ist ein wichtiger Lieferant von Erdgas für die Region und stellt ein Drittel der weltweiten Flüssigerdgas-Exporte. Bei Rohöl ist Katar mit einer Tagesproduktion von 620.000 Barrel ein vergleichsweise kleiner Mitspieler, weshalb der Markt dieser Meldung weniger Gewicht beimisst. Dennoch dürften die Spannungen innerhalb der Opec weitere Maßnahmen gegen sinkende Ölpreise zukünftig erschweren.

Unterstützungen und Widerstände:

Unterstützungen

Widerstände

45,75 USD

47,00 USD

44,85 USD

48,07 USD

44,25 USD

48,55 USD

42,25 USD

49,25 USD

40,00 USD

49,65 USD

Ausblick für WTI – 08. Juni 2017

Im untergeordneten Stundenchart befindet sich WTI in einem intakten Abwärtstrend, was neben der fundamentalen Lage ebenfalls für das bearishe Handelsszenario spricht. Durch die gestrige Kursschwäche nach den veröffentlichten US-Lagerdaten wurde nach einer kurzfristigen Korrektur die nächste dynamische Impulsbewegung auf der Shortseite umgesetzt.

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Eine weitere Korrekturbewegung am heutigen Handelstag liegt aber dennoch im Bereich des Möglichen, weshalb auch eine Rückeroberung des Widerstandes bei 47,- USD (vgl. oben) in Betracht kommt. Neutralisieren würde sich der Abwärtstrend allerdings erst, wenn WTI das letzte Korrekturhoch (rotes Rechteck) bullish triggern kann. Dies wäre zwar ein erster kleiner Schritt in Richtung des bullishen Szenarios, spricht aber gegen den intakten Abwärtstrend in den unteren Trendstufen und ist damit auch nicht das Basisszenario für die kommenden Tage.

Hinweis in eigener Sache:

DAX ab 0,8 Spread (ECN + Kommission) und EUR/USD ab 0,1 Spread (ECN + Kommission). Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.roboforex.de/forex-handel/handel/kontomodelle/

Wichtige Wirtschaftsdaten für Donnerstag, den 18. Mai 2017:

Zeit Währ. Ereignis

  • 08:00 EUR Industrieproduktion Deutschland (Monat) (Apr)
  • Offen  GBP Britische Unterhauswahl
  • 11:00 EUR EU-BIP (Quartal) (Q1)
  • 11:00 EUR EU-BIP (Jahr) (Q1)
  • 13:45 EUR Zinssatz für Einlagefazilität
  • 13:45 EUR Zinssatzentscheid der Europäischen Zentralbank (Jun)
  • 14:30 USD Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • 14:30 EUR EZB Pressekonferenz

Wichtige Wirtschaftsdaten für den kommenden Handelstag:

Alle Handelstermine finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

by Jun 08, 2017 Keine Kommentare