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Bitcoin Shorten

Bitcoin Shorten

Analgeinstrumente Investieren

Bitcoin shorten – vom fallenden btc-Kurs profitieren

Der Bitcoin-Hype scheint kein Ende zu kennen und jeder spricht darüber: Taxifahrer, Friseure und Putzmänner. Jeder scheint ein Experte für Kryptowährungen zu sein. Aktuell haben sogar Sido, Kool Savas & Frauenarzt ein Lied zum Thema Veröffentlicht.

Es gibt keine Grenzen für Kursziele und durch die neuen Technologien ist der Traum vom schnellen Geld nun scheinbar in greifbare Nähe gerückt und zum Teil bereits Realität geworden.
Doch wie nachhaltig ist der Trend? Viele Finanzmarktexperten und Fondsmanager sehen die Entwicklung eher skeptisch. Nun bereiten sich zudem viele Hedgefonds auch darauf vor Bitcoin strukturiert zu shorten  – Bloomberg.

Was bedeutet Bitcoins shorten?

Bitcoins zu shorten bedeutet auf fallende Bitcoin Kurse zu setzen. Sie gewinnen also, wenn Bitcoins an Wert verlieren. Bitcoins shortet man, indem man sich zum Beispiel Bitcoins leiht, verkauft und sie zu einem späteren Zeitpunkt zurückgibt. Ist der Kurs des Coins in der Zwischenzeit gefallen, haben Sie einen Gewinn gemacht, andernfalls einen Verlust. Da dies nicht immer so einfach möglich ist, gibt es Finanzprodukte, die diesen Prozess abbilden und es so für den Anleger sehr einfach machen.

Wie können Sie Bitcoins shorten – CFDs oder Futures

Bitcoins lassen sich auf zwei verschiedene Arten und Weisen einfach shorten. Zum einen besteht die Möglichkeit dies über CFDs und zum anderen über einen Future zu machen. Die genauen Hintergründe zu den beiden Möglichkeiten haben wir unten für Sie aufgeschlüsselt. Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung:

  • Bitcoins können Sie bis zu einem Volumen von 10 Bitcoins sehr gut über CFDs shorten. Bei größeren Volumen eignen sich Futures besser, da es keine Volumenbeschränkung pro Trade gibt
  • Bitcoin-Futures werden an regulierten Märkten gehandelt
  • CFDs haben eine negative Balance Protektion und schützen den Anleger vor Nachzahlungen
  • Wenn Sie sich für einen CFD-Broker entscheiden, überprüfen Sie dessen Angebot und gleichen Sie es mit Ihrer Erwartungshaltung ab. Ein Beispiel für eine solche Checkliste finden Sie unten

Lassen Sie uns aber ein wenig mehr ins Detail gehen.

Der Bitcoin-Kursverlauf lässt nichts Gutes ahnen– Bitcoin verkaufen?

Bitcoins haben in der jungen Vergangenheit zu einer Kurs-Rally geführt, die in der Vergangenheit ihres gleichen sucht. Selten waren Kursanstiege so dramatisch und nicht einmal die Mississippi-Blase, kann den Siegeszug des Bitcoins noch übertrumpfen.

Die Historie scheint einen gerade darauf aufmerksam machen zu wollen, dass diese Entwicklung nicht gesund sein kann, denn auch damals hieß es: „so etwas hat es noch nie gegeben, jetzt wird alles anders“.

Daher stellt sich vielen nun die Frage: „Halte ich meine Bitcoin oder verkaufe ich Bitcoin über eine btc exchange und profitiere vom aktuell sehr guten btc to eur Wechselkurs?“
Diese Frage ist höchst individuell zu beantworten. Sicherlich hat Bitcoin noch einiges an Euphorie-Potenzial aber je nach persönlicher finanzieller Situation kann sich ein Ausstieg bereits jetzt nachhaltig für die Familienkasse bemerkbar machen.
Was, wenn Sie zum aktuellen Zeitpunkt keine Bitcoins haben, welche Chancen bieten sich Ihnen dann beim aktuellen btc-Kurs?

Bitcoin shorten – von fallenden btc Kursen profitieren

Anstelle Bitcoins einfach nur zu kaufen und von steigenden Kursen zu profitieren, gibt es auch bei Kryptowährungen die Möglichkeit, auf fallende Bitcoin-Euro-Kursen zu setzen.
Das Konzept ist beim Kryptowhährungshandel dasselbe wie beim Aktienhandel. Ob Bitcoins, Litecoins, Etherium, IOTA oder Aktien: es lassen sich immer beide Seiten des Trends nutzen.

Bei Bitcoins sowie Währungen im Allgemeinen, gibt es dafür viele Wege.Die beiden einfachsten werden in den folgenden zwei Abschnitten diskutiert:

Bitcoin CFD – mit einem CFD auf fallende btc-Kurse setzen

CFDs sind Contract for Difference.Diese haben beim normalen Währungshandel für Privatkunden bereits den Löwenanteil des Marktes für sich beanspruchen können. Diese Produkte sind sehr einfach strukturiert und auch die Wertentwicklung der Position ist einfach nachvollziehbar: anders als zum Beispiel bei Optionen.

CFDs eignen sich durch den Hebel bereits bei kleineren Kontogrößen, um Shortpositionen auf Bitcoin einzunehmen. Wenn Sie Bitcoin shorten, verkaufen Sie vereinfacht gesagt jemandem Bitcoins, die Sie noch nicht besitzen. Dadurch entsteht eine Verpflichtung, diese zu einem späteren Zeitpunkt zu liefern. Fällt nun der Bitcoin-Kurs im Laufe der Zeit, so können Sie ihre Verpflichtungen zu einem günstigeren btc-Kurs ausgleichen. Die Differenz ist Ihr Gewinn.
Geschäfte, die diesen Prozess abbilden, können Sie bei verschiedenen Brokern sehr einfach handeln. Die Auswahl des richtigen Krypto-CFD-Brokers sollten Sie dabei z.B. an den folgenden Kriterien festmachen:

  • Welchen Hebel bietet mir der Broker für Paare wie btc to eur oder eth to eur
  • Wie viele Kryptowährungen sind beim Broker vertreten? Hat er Bitcoin, Litecoin, Etherium, IOTA und die anderen großen alle als CFD im Angebot?
  • Wie hoch sind die Overnight-Gebühren?
  • Welche Meinungen haben die anderen Kunden?
  • Kenne ich Kunden des Brokers?
  • Welche Weiterbildungsmöglichkeiten hat der Broker im Angebot?
  • Gibt es themenspezifische Webinare?

Wie gehen Sie nun aber mit der Situation um, wenn Sie recht viele Bitcoins besitzen oder aber ein großes Budget haben und viel Geld bewegen wollen?

Bitcoin Future – Gewinne durch Bitcoin-Kursverlusten erzielen

Futures könnten in diesem Zusammenhang genau die richtige Lösung für Sie sein. Die CBOE sowie CME hat für den Bitcoin einen eigenen Future aufgelegt. Die Terminkontrakte erlauben es den Händlern sowohl Long- als auch Short-Positionen auf Bitcoin einzunehmen. Somit gibt es eine neue Alternative in Bitcoins auf einen fallenden btc to eur Kurs zu setzen.

Ein Future ist von der Wertentwicklung her vergleichbar mit einem CFD – mit dem Unterschied, dass Futures nur eine beschränkte Laufzeit haben und somit nicht wie ein Bitcoin-CFD als Position unendlich lang gehalten werden kann. Um trotz allem langfristig durch den Future positioniert sein zu können, lassen sich die Kontrakte rollen. Mehr dazu finden Sie in unserem Artikel zur Rolle von Futures.
Futures liefern zudem aufgrund der Tatsache, dass sie die Spielwiese für institutionelle Investoren sind, ausreichendes Volumen um auch mehr als 10 BTC zu handeln. Dieser Wert stellt bei CFD-Brokern oftmals die Obergrenze dar. Dabei ist allerdings die Mindestposition oftmals gleich dem Bitcoin-Future, welcher mit einem Bitcoin pro Kontrakt normiert ist.

Bitcoin-Futures werden zudem an einem regulierten Markt gehandelt, was zusätzliche Sicherheiten verspricht. Im Gegensatz zu den teils weniger renommierten Bitcoin Exchanges unterliegt der Handel der vollen Transparenz, welche auch bei anderen Finanzprodukten vorliegt. Zudem wird der Future auch über Clearing Häuser gecleart. Dies soll das Settlement garantieren und mehr Klarheit zur Abwicklung geben.
Mehr Informationen zum BTC Future findet sich beispielsweise auf der Seite der CBOE.

Bitcoin CFD oder Bitcoin Future zum Shorten von BTC

Ob ein CFD auf Bitcoin oder aber der BTC Future die richtige Lösung für einen Short-Trade in BTC ist, muss individuell entschieden werden. Möchten Sie echte Bitcoin beziehen bzw. über den Terminmarkt veräußern, und ist es für Sie wichtig, dass Sie Bitcoin an einem regulierten Markt handeln und ein standardisiertes, sicheres Clearing (Erfüllung) Ihres Trades haben. Ist dies der Fall, so ist der Future für Sie wahrscheinlich die beste und aktuell einzige Lösung die diese Ansprüche erfüllt.

Möchten Sie schnell handeln und aktiv am Markt sein, so sind unter Umständen CFDs eine gute Wahl. Diese sind oftmals durch den Broker sehr liquide gehalten und können somit auch IntraDay schnell und einfach gehandelt werden. Großer Nachteil könnte für manche die Beschränkung der Positionsgröße auf 10 btc sein, wobei dies eher die Ausnahme der Regel ist. Neben dieser Einschränkung kommt erschwerend die Tatsache hinzu, dass Sie über Bitcoin nicht die Möglichkeit besitzen, auch wirklich Bitcoin zu beziehen, bzw. liefern zu lassen. Somit haben Sie mit CFDs ein Produkt, welches Ihnen erlaubt an der Wertentwicklung von Bitcoin zu partizipieren, nicht aber Bitcoin zukünftig auch als Zahlungsmittel zu nutzen oder Ihre Bitcoins an eine andere Person zu verkaufen.

Somit liegt die endgültige Entscheidung über den richtigen Handelsweg ist bei Ihnen. Sie können Bitcoin nun auf zwei Wegen shorten, bzw. über einen geregelten Markt verkaufen. Sie haben somit einen erweiterten Überblick über die aktuell verfügbaren Möglichkeiten gewonnen und können besser am Markt agieren. Viel Erfolg.

by Dez 17, 2017 Keine Kommentare
Der perfekte Trading PC – Ein Interview mit trading-pc.com

Der perfekte Trading PC – Ein Interview mit trading-pc.com

Analysetechniken Trading


Trading-PC - Ihr Partner für Multi Monitor Systeme


InsideTrading.de – Kurze Kennenlernfrage – Wer sind die Personen hinter trading-pc.com – stellen Sie sich doch kurz vor und erzählen Sie knapp wie sie zu der Spezialisierung auf Trading Computer gekommen sind und was für eine Rolle Sie im speziellen im Unternehmen haben.

trading-pc.com – Antwort: Hinter Trading-PC.com, einer Marke der heutigen XECURIS GmbH & Co. KG, stehen die beiden Geschäftsführer Sebastian Lohr und Thomas Hoyer. Zu der Spezialisierung auf Multimonitorsysteme und Trading-Lösungen sind wir gekommen, da wir für den eigenen Handel ab ca. 1997-2000 derartige Systeme nutzen wollten, es aber auf dem Markt keine qualifizierten Anbieter gab. So wurde die heutige Firma damals nach Abschluss des Studiums als 100% Inhabergeführte „L&H Consulting GbR“ gegründet und die Marke Trading-PC entstand. Man würde es bei moderner Betrachtung als „Start-UP“ (auf dem elterlichen Bauernhof) bezeichnen.

InsideTrading.de – Kurzer Einstieg – Handeln Sie selbst – wenn ja was und wie und wieso diese Produkte/Basiswerte?

trading-pc.com – Wir haben seit der „Wende“ zu Beginn der 1990er Jahre Erfahrung mit Finanzen und Börse, Anfangs Investmentfonds, sind wir ab Ende 1998 übergegangen zum Futureshandel mittels technischer Analyse und automatischen Handelssystemen mit dem Klassiker der damaligen Zeit, der „Tradestation 2000“. Ebenfalls spielen auch klassische Langfristinvestments in Aktien eine Rolle. Wir kennen alle Bereiche der handelbaren Instrumente, außer Anleihen- und Bondhandel.

InsideTrading.de – Bei trading-pc.com bieten Sie Professionelle Computersysteme für Trader an. Sie haben sowohl private als auch institutionelle Kunden, die Deutsche Bank und Commerzbank zählen auch dazu. Wie unterscheiden sich die Anforderungen der Kundengruppen?

trading-pc.com – Der Unterschied liegt darin, dass die Banken und Institutionellen Kunden sehr genaue Anforderungsprofile haben aufgrund langjähriger Erfahrungen, während viele private Trader noch im Stadium des „Erfahrung sammeln“ sind. Ebenso sind sich die Institutionellen Kunden auch der technischen Risiken bewusst, die es für den Handel zu reduzieren gilt, während für viele private Teilnehmer die Details der technische Infrastruktur eher eine untergeordnete Rolle spielt.
Für private Kunden während des „Erfahrung sammeln“ empfiehlt es sich, generell ausbaufähige, modulare Systeme zu wählen, da gerade der diskretionäre Handel ganz besondere Anforderungen stellt wie: 

  • Überblick über die Märkte und die Entwicklung wichtiger Tradingpunkte
  • Darstellungsfläche für Symbole, Zeitebenen, Orderplattformen
  • sonstige Informationen, Scanner, News usw.

„Diskretionärer Handel“ bedeutet wortwörtlich eben: „Alles selbst machen, anschauen, bewerten, umsetzen“ – und dazu benötigt es einfach Ruhe für die Konzentration auf das wesentliche. Die Aufgabe des Diskretionären Händler ist es, um den Buchautor Michael Voigt zu zitieren: „ …nicht den Markt zu interpretieren, sondern zu suchen, Wo Bewegung entsteht“ – womit die sinnvolle Platzierung und Verwaltung von Limiten gemeint ist.
Es ist nachgewiesen, daß bei einer genauen „Selbstbeobachtung“ (z.B. ein Tradingtagebuch, wo man seinen Tagesablauf und die aufgerufenen Informationen, die Mausklicks, die aufgerufenen Märkte und Einstellungsänderungen notiert wie. z.B. ständiges Umschalten von Zeitebenen) die Effizienz um ca. 35% steigern kann, die Anzahl der Mausklicks um 80% reduzieren und damit die Konzentration um 100% steigern kann.

Ergonomische Punkte wie Ermüdung, mangelnde Konzentration, instabile Setups und „optische Täuschungen“ durch sich ständig ändernde Chartdarstellungen beim Hin- und Herschalten zwischen den Charts sind unseres Erachtens ein großer Bestandteil für Tradingfehler, mangelndem Überblick oder mangelnder Performance.

Mit dem richtigen Setup hat ein Daytrader effektiv gesehen am Tag nicht mehr als 15 Minuten Arbeit – platzieren und verschieben von Limiten (inkl. Stops). Dann hat man auch die Ruhe und die Zeit für die Überlegung zu Handelsplänen, Handelsstrategien und Handelsdisziplin.

InsideTrading.de – Was sind die meist nachgefragten Features bei Privatkunden und was würden Sie einem Einsteiger als erstes Setup empfehlen?

trading-pc.com – Unsere Erfahrung zeigt, dass wir keinen einzigen Kunden haben, der Wert auf billige Qualität legt. Bei den nachgefragten Features sind generell 2 Tendenzen zu beobachten:

  1. Bei Kunden mit Beratung von uns: Risikorelevante Features werden mit gebucht bzw. bestellt – hier treten i.d.R. auch in der Folgezeit der Nutzung weniger Probleme auf bzw. kann schneller und besser geholfen werden
  2. Kunden ohne Beratung und reiner Onlinekauf in unserem Store: Es werden fast ausnahmslos nur leistungsfähige Komponenten ausgewählt, aber bei Sicherheitsfeatures wird gespart bzw. werden diese abgewählt.


Bezüglich „Einsteiger“ sind wir der Meinung, dass es in dem Sinn keinen „Einsteiger“ beim Börsenhandel gibt und das er auch diesselben Anforderungen hat wie ein „Erfahrener“ Händler. Jeder Händler spielt ab dem ersten Trade in der 1. Liga auch mit erfahrenen Händlern, evtl. kann der einzige Unterschied heutzutage nur das Ordervolumen und die Kontogröße sein.
Unserer Meinung nach gibt es nur „Erfahrene“ und „weniger Erfahrene“ Händler, nur wird, wenn man in das Orderbuch der Börse schaut, dort niemals der Hinweis stehen: „Ich bin weniger Erfahren / ich bin Einsteiger – bitte nehmt beim Handel Rücksicht auf mich!“. Demzufolge ist jeder Händler auch für die Gestaltung des persönlich optimalen Setups verantwortlich.
Jedem „Einsteiger“ empfehlen wir grundsätzlich zu überlegen, bei einem Kauf einer Lösung diese modular offen bzw. erweiterbar zu gestalten, so dass er ohne in das funktionierende System einzugreifen („Never change a running system“) problemlos das System weiter ausbauen kann.
Eine Regel gilt: Ausreichend Anzeigefläche ist durch nichts zu ersetzen.

InsideTrading.de – Vom Einsteiger zum alten Hasen – viele private Trader die der Tätigkeit bereits einer Weile nachgehen haben bereits einen Trading PC – meist jedoch selbst zusammengestellt. Warum lohnt es sich trotzdem sich für ein System von Ihnen zu entscheiden?

trading-pc.com – Meist sind es „gewachsene“ Lösungen und im Laufe der Zeit eine bunte Zusammenstellung verschiedener Bildschirme, Auflösungen, Darstellungsgrößen. Wir haben auch viele Kunden, die früher selbst PCs „zusammengebastelt“ haben, um zu wissen, wie es geht. Bei uns geht es darum, langfristig eine stabile Produktpalette anzubieten, denn es gibt immer zwei Herangehensweisen: Man kauft irgendwelche Geräte die theoretisch zusammenpassen sollten – meist eine Einmal-Variante oder eine passende Lösung für einen speziellen Einsatzzweck, die hundertfach erprobt ist. Es ist natürlich auch für Nutzer sehr komfortabel – bei Problemen immer sofort einen Ansprechpartner zu haben, denn auch für Anwendungssoftware im Trading gilt: Keine ist 100% fehlerfrei.




Trading-PC - Ihr Partner für Multi Monitor Systeme


InsideTrading.de – Haben Sie auch eine Ladenpräsenz in der man die Produkte ausprobieren kann oder haben Sie sich dazu entschieden auf eine solche zu verzichten, wenn ja warum?

trading-pc.com – Da unsere Kundengruppe sehr speziell und weltweit aktiv ist, macht eine Ladenpräsenz keinen Sinn, da wir zum einen keinen stationären Einzelhandel betreiben und an sich ausschließlich Lösungsanbieter sind. Zudem ist unsere Kundengruppe auch sehr auf Understatement bedacht, was wohl größtenteils auch mit der Rolle zusammenhängt, die unsere Kundengruppe in unseren allgemeinen Medien spielt. Wenn Sie sich diverse Videos bei z.B. YouTube anschauen, werden Sie bei vielen namhaften Tradern und Coaches eher erst auf den zweiten Blick unsere Lösungen und Multimonitorsysteme sehen.

InsideTrading.de – Ihre letzten Worte im Interview – was würden Sie einem privaten Trader mit auf den Weg für seine Karriere geben – ein Buch, ein Tipp, was fällt Ihnen als erstes ein?

trading-pc.com – Wir würden 3 Tipps geben…

Tipp 1: Es ist nicht die Aufgabe des Traders, den Markt zu „Interpretieren“ (Hätte, wäre, Wenn – Betrachtung), sondern zu „Suchen“ (Ist-Betrachtung), wo Bewegung entsteht und wie er seine persönliche Orderlage/Limite platziert, um daran zu partizipieren.

Tipp 2: Buchempfehlung: „Das Große Buch der Markttechnik“ von Michael Voigt, die Folgebände, Videos und Seminare – am besten 10.000x durcharbeiten, anhören, wiederholen. Die Essenzen daraus Grafisch aufarbeiten und über dem Trading-PC System anbringen – zum 10.000fachen täglichen wiederholen und trainieren.

Tipp 3: Ein Trader handelt nicht „den Dax“ oder „den EUR / USD“, ein Händler handelt Signale. Wo sie auftreten – egal – man nehme immer das mit dem geringsten Risiko. Es gilt hier daraus folgend wieder weiter mit Tipp 1.

by Dez 04, 2017 Keine Kommentare
Investieren in Gold – Möglichkeiten – Chancen – Vorteile und Nachteile

Investieren in Gold – Möglichkeiten – Chancen – Vorteile und Nachteile

Analgeinstrumente Investieren

Gold gilt als sicherer Hafen für unsichere Zeiten und das bereits seit Generationen. Der Mythos um Gold ist ungebrochen und wird aktuell aktiv von Eurokritikern instrumentalisiert und gepusht. Für wen Gold als Anlage geeignet ist und in was für einer Form, muss individuell beantwortet werden. Wir haben eine Übersicht über die Chancen (Vorteile) und Risiken (Nachteile) der verschiedenen Investitionsmöglichkeiten in Gold erstellt.

 

Wie kann ich in Gold investieren?

Wer daran interessiert ist, an der Entwicklung des Goldpreises beteiligt zu sein, hat verschiedene Möglichkeiten. Zum einen gibt es die Option direkt in den Rohstoff zu investieren oder Produkte zu kaufen, die die Wertentwicklung des Goldes direkt abbilden. Zum anderen gibt es die Möglichkeit, in Fonds  oder Unternehmen zu investieren, die entweder in der Goldherstellung, – verarbeitung oder dem -handel ihren Schwerpunkt, ihr Hauptgeschäftsfeld haben.

Die Auswahl des richtigen Produktes, sowie die sich daraus ergebenden Vor- und Nachteile sind sehr individuell. Dabei sind vor allem der Zeithorizont, den der einzelne Investor mit sich bringt, sowie die Liquidität der Produkte bei der Auswahl ausschlaggebend. Welches Produkt für welche Anforderungen geeignet ist, kann der unteren Grafik entnommen werden.

Gold - Vorteile, Nachteile und Chancen

 

Goldinvestments in physisches Gold – Goldbarren und Goldmünzen

Investitionen in Goldmünzen und Goldbarren sind beliebt und werden vor allem von geldkritischen Menschen als alternatives Anlageprodukt nachgefragt. Sie sind hochgradig illiquide und verhältnismäßig teuer, da der Spread (also der Preisunterschied zwischen Kaufs- und Verkaufskurs) groß ist. Außerdem kommen Kosten für Safe, Schließfach und Transport hinzu. Ein weiterer Nachteil sind fehlende Dividendenzahlungen, denn Gold liefert als Rohstoff nur eine Rendite wenn der Goldpreis steigt. Folglich ist ein solcher Kauf per Definition eigentlich eine reine Spekulation und keine Investition.

Ein großer Vorteil ist die Einfachheit das Investment lange zu halten und somit der Spekulation die Zeit zu geben, in den Gewinn zu laufen. Durch den großen Aufwand das Gold wieder zu Geld zu machen, wird man nicht spontan aufgrund eines Kursrutsches aus Panik den Sell Button drücken. Dies verhindert sich im Zweifelsfall im schlechtesten Moment von der Position zu trennen. Zudem ist die emotionale Bindung an einen Goldbarren oder vielmehr noch an Goldmünzen extrem, was das Halten zusätzlich vereinfacht.

Die Wertentwicklung der Anlage in Münzen und Barren ist eins zu eins an den Goldpreis gekoppelt.

Wer eine physisch besicherte Anlage in Gold möchte, ohne die Nachteile von Barren und Münzen zu tragen, kann physisch besicherte ETCs auf Gold wählen (ETCs sind Exchange Traded Commodities – also quasi ETFs für Rohstoffe). Diese sind klassische Schuldverschreibungen. Das damit einhergehende Risiko wird durch physische Deckung nivelliert. Wem das Emittentenrisiko nicht wichtig ist, kann auch zu Anlagezertifikaten greifen.

Physisch besicherte ETCs sind beispielsweise:

  • GOLD ETCs USD
    • DE000A1E0HR8 db Physical Gold ETC
    • DE000EWG0LD1 EUWAX Gold
    • DE000A0S9GB0 Xetra-Gold
  • GOLD ETCs EUR HEDGED
    • DE000A1EK0G3 db Physical Gold Euro Hedged ETC
    • DE000A1RX996 ETFS EUR Daily Hedged Physical Gold

Investments in ETCs  können auch über Sparpläne erfolgen – diese liefern neben einem einfacheren Zugang zu einem physisch besicherten Gold Investment auch noch die Vorteile des Cost Average Effektes und einer automatisierten Anlageform.

ETC-Sparpläne bieten unter anderem die Comdirect und Flatex an.

 

Gold Investments durch Goldminenaktien und ETFs

Wer nicht von der reinen Wertentwicklung des Goldes abhängig sein möchte, hat die Möglichkeit in Unternehmen zu investieren, welche mit Gold arbeiten – sei es der Produktion des Rohstoffes (Minen, Schmelze, Veredelung)  oder der Verarbeitung und dem Handel. Die Optionen sind vielfältig. Durch den Kauf von entsprechenden Unternehmensanteilen hängt die Wertentwicklung nicht mehr nur von den Rohstoffpreise sondern auch vom unternehmerischen Erfolg des Konzerns, ab. Bei erfolgreicher Führung profitiert der Anleger auch von einer Wertsteigerung des Betriebs, sowie zusätzlich von ausgeschütteten Devidenden. Steigende Goldpreise wirken sich dabei je nach Unternehmen unterschiedlich auf deren Gewinne aus. So profitieren zum Beispiel Minen von steigenden Rohstoffpreisen, während Hersteller von Endprodukten unter Umständen darunter leiden, sofern sie die erhöhten Rohstoffkosten nicht an den Endkunden weitergeben können.

Hier wollen wir uns im Speziellen auf Goldminen fokussieren, da der Kauf von Minenanteilen der Markterwartung entspricht, die man beim Kauf von Gold als Rohstoff hat. Um einen Überblick über die weltweiten Marktgegebenheiten zu liefern, sind am Ende des Artikels zwei Grafiken gezeigt. Diese zeigen zum einen eine Auflistung der größten Förderländer und zum anderen die größten Minenunternehmen der Welt (nach Fördermenge). Die Zahlen sind nicht auf dem neuesten Stand, jedoch helfen sie einen Überblick über die Großwetterlage zu erhalten.

Wer nicht die Zeit und Quellen für ein intensives Research hat, um einzelne Minen-Unternehmen auszuwählen, der hat die Möglichkeit über ETFs in einen Index zu investieren, der die Entwicklung von Goldminen weltweit darstellt. Ein Beispiel hierfür ist der NYSE Gold Bugs Index, der auch als ETF bei Flatex im Sparplan kostenlos und regelmäßig investiert werden kann (Stand Juni 2017).

  • ComStage NYSE Arca Gold BUGS UCITS ETF (USD) – LU0488317701

Der beispielhaft genannte ComStage ETF wird von uns in der CostAverage 3.0 Analyse für unseren monatlichen Newsletter ebenfalls beobachtet und für die Signale in Betracht gezogen.

Der große Vorteil eines ETFs über eine einzelne Aktie ist die Diversifikation. Das heißt für den Anleger, dass auch im Falle von Problemen einzelner Minenbetreiber kein Totalausfall ins Haus steht, da andere Unternehmen diese potenziellen Kursverluste ausgleichen können. Zudem werden schlechte Unternehmen irgendwann aus dem Index geworfen und durch andere (bessere Unternehmen) ersetzt. Auf diese Art und Weise gewinnt der Investor noch eine Art Portfoliomanagement, welches regelbasiert erfolgt.

Der Nachteil: durch die Diversifikation verliert man Rendite-Chancen. Wie oben genannt sind in einem Index immer viele unterschiedliche Unternehmen enthalten. Wenn man sich durch eine genaue Analyse sicher ist, nur die Gewinner gewählt zu haben, so kann man durch deren Auswahl höhere Renditen erzielen, als durch das Investment in den Index.

Gold als Basiswert für Daytrading und Swingtrading

Wer noch höhere Renditen in noch kürzerer Zeit sucht und auf Gold als Basiswert nicht verzichten möchte, kann mit unterschiedlichen Produkten auf die kurzfristigeren Preisbewegungen des Goldes spekulieren.

So stehen einem zum Beispiel CFDs, Knock-Outs, Optionen und Optionsscheine, Futures und viele weitere Finanzprodukte zur Auswahl.

All die genannten Produkte ermöglichen durch einen Hebel eine überproportionale Rendite. Diese zusätzlichen Renditechancen gehen entsprechend aber auch mit speziellen Risiken einher.

Welches Produkt im Einzelnen das Richtige ist, um die avisierte Goldstrategie umzusetzen, unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren, welche zu individuell sind, um sie hier pauschal zu beantworten. Jedoch liefern einige unserer Artikel Antworten zu den Fragen, die zu den verschiedenen Produkten aufkommen können.

 

 

Wo kann ich mehr zu Tradingstrategien auf Gold lernen?

Bei FindeDeinenTradingCoach.de (auch als Tradingkursvergleich bekannt) stehen Informationen zu verschiedenen Kursen und Coaches zusammengefasst mit Bewertungen zur Verfügung. Dort kann jeder zum passenden Thema die passenden Kurse und Ausbildungen finden. Hier geht es zum großen Interview mit dem Gold- und Silber-Experten Michael Schupp.

 

Anhang – Tabellen

Angaben in Tonnen (2015) – Quelle Wikipedia
Rang Land Förderung Reserven Anteil in %
1. China 450 2.000 3,5
2. Australien 278 9.500 16,7
3. Russland 252 8.000 14,0
4. USA 214 3.000 5,3
5. Kanada 153 2.400 4,2
6. Peru 145 2.400 4,2
7. Südafrika 145 6.000 10,5
8. Mexiko 135 1.400 2,5
9. Usbekistan 102 1.700 3,0
10. Ghana 88 990 1,7

 

Förderung in Mio. Unzen Gold (2013) – Quelle Wikipedia
Rang Unternehmen Land Menge
1. Barrick Gold Kanada 7,16 Mio. Unzen Gold
2. Newmont Mining USA 5,07 Mio. Unzen Gold
3. AngloGold Ashanti Südafrika 4,11 Mio. Unzen Gold
4. Goldcorp Kanada 2,67 Mio. Unzen Gold
5. Kinross Gold Kanada 2,63 Mio. Unzen Gold
6. Newcrest Mining Australien 2,1 Mio. Unzen Gold
7. Gold Fields Südafrika 2,0 Mio. Unzen Gold
8. Polyus Gold Russland 1,6 Mio. Unzen Gold
9. China Narional Gold Group China 1,4 Mio. Unzen Gold
10. Yamana Gold Kanada 1,2 Mio. Unzen Gold

 

by Jun 16, 2017 Keine Kommentare
BANX Trading vs. BANX Broker – Die wichtigsten Unterschiede

BANX Trading vs. BANX Broker – Die wichtigsten Unterschiede

Anlageinstrumente

Unterschiede BANX Trading und BANX Broker

Trader, die sich schon einmal gründlich nach einem passenden Online Broker für den CFD Handel oder auch für den klassischen Aktienhandel umgesehen haben, werden unter Umständen auch auf den Anbieter BANX gestoßen sein. Wer sich dann genauer für diesen Anbieter interessiert hat, wird zudem gemerkt haben, dass hier zwei separate Online Broker am Markt präsent sind. Neben dem Anbieter BANX Trading gibt es auch BANX Broker. Im Prinzip handelt es sich bei diesen beiden Anbietern um zwei separate Marken, die aber zu dem gleichen Unternehmen gehören. Gleichwohl unterscheiden sich die beiden Anbieter zum Teil recht deutlich voneinander. Ein Vergleich zwischen BANX Trading und BANX Broker bietet sich also durchaus an. Letztendlich hängt es dabei von den Vorstellungen und den Ansprüchen der Trader selber ab, welchen dieser beiden Online Broker letztendlich der Vorzug gegeben wird. In den folgenden Abschnitten soll auf die Unterschiede in einigen wichtigen Kategorien geblickt werden.

 

Handelsangebot bei BANX Broker deutlich größer

Im Mittelpunkt des Interesses vieler Anleger und Trader, die auf der Suche nach einem passenden Online Broker sind, steht verständlicherweise das Angebot an handelbaren Werten. Hier gibt es auf dem Markt eine durchaus beachtliche Spannbreite zu verzeichnen. Es gibt Online Broker, die ihren Kunden den Zugang zu den Börsen ermöglichen und dabei den Handel mit praktisch allen verfügbaren Wertpapieren anbieten. Daneben finden sich viele Spezialanbieter, die sich auf eine bestimmte Auswahl von Produkten konzentrieren, die häufig mit einem Hebel angeboten werden. Um eine grobe Vorstellung von der Ausrichtung der beiden Anbieter BANX Trading und BANX Broker zu bekommen, sollten sich die Trader zunächst an der Unterscheidung orientieren, nach der es sich bei BANX Trading eher um den Spezialisten und bei BANX Broker eher um den Generalisten handelt. Zwar bietet auch BANX Trading mit rund 5.000 Produkten ein ausgesprochen breites Spektrum an Handelsmöglichkeiten an. Mit einer Auswahl von mehr als 1,2 Millionen Finanzprodukten wird dieses Angebot durch BANX Broker jedoch noch einmal ganz klar in den Schatten gestellt.

BANX Trading hat sich vor allem auf den CFD Handel konzentriert. Dabei kann auf eine beachtliche Auswahl von Aktien zugegriffen werden. Zudem stehen Produkte aus den Kategorien Indizes, Rohstoffe und Währungen im Programm. Im Gegensatz dazu kann BANX Broker auch als klassischer Broker genutzt werden, bei dem langfristig orientierte Anleger Aktien kaufen und in ihr Depot legen. Darüber hinaus kann aber auch mit vielen weiteren Finanzmarktprodukten gehandelt werden, wie etwa Optionsscheinen, Zertifikaten, Fonds und ETFs. Bei beiden Anbietern können im Handel Hebel eingesetzt werden. Bei BANX Trading stehen mit maximal 1:500 aber deutlich stärkere Hebel zur Verfügung. Bei BANX Broker kann maximal auf Hebel von 1:40 zugegriffen werden.

Unterschiedliche Konditionsmodelle

Entsprechend dem unterschiedlichen Handelsangebot müssen sich die Kunden bei beiden Anbietern auch auf etwas unterschiedliche Konditionen einstellen. Der zentrale Unterschied besteht zunächst darin, dass bei BANX Trading auf Basis von Spreads gehandelt wird, während die Handelskosten bei BANX Broker über Kommissionen berechnet werden. Die Spreads beginnen bei einem Konto bei BANX Trading bei 0,8 Punkten. Bei einigen Handelsarten kommen auch hier Kommissionen in Höhe von 4,5 US-Dollar je Lot hinzu. Bei BANX Broker kann dagegen ausschließlich auf Basis der Marktspreads gehandelt werden.

Unterschiede gibt darüber hinaus auch bei der Mindesteinzahlung. Während es bei BANX Trading keine Mindesteinzahlung gibt, das Konto also zunächst ohne Einzahlung geöffnet werden kann, ist es für ein Konto bei BANX Broker erforderlich, für eine Eröffnung mindestens 3.000 Euro zu hinterlegen. Das Konto kann dabei bei beiden Anbietern in einer Reihe verschiedener Währungen geführt werden, wobei die Auswahl bei BANX Broker noch deutlich breiter ist. Neben Euro, US-Dollar und britischem Pfund stehen bei BANX Broker insgesamt 14 Währungen zur Auswahl.

 

Beide Broker setzen auf unterschiedliche Handelssoftware

Auch mit Blick auf die Handelssoftware unterscheiden sich die beiden Anbieter deutlich voneinander. BANX Trading ist stärker auf kurzfristig ausgerichtete Händler spezialisiert und bietet daher zunächst die Standardsoftware MetaTrader 4 an. Für etwas professionellere Ansprüche kann auch über den LCG Trader gehandelt werden, der speziell auf das Handelsangebot von BANX Trading angepasst wurde und eine Reihe interessanter Zusatzfunktionen bietet. Bei BANX Broker wird standardmäßig über die Trader Work Station (TWS) gehandelt. Darüber hinaus steht auch der Web Trader als browserbasierte Lösung zur Verfügung. Bei beiden Anbietern steht zudem eine mobile Version für den Handel per App zur Verfügung. Unabhängig von der Handelssoftware, die eingesetzt wird, können unterschiedliche Funktionen zur Unterstützung des Handels genutzt werden. So kann bei beiden Anbietern per „One-Klick“ Handel gehandelt, Indikatoren und Alarme empfangen oder etwa Real Time Kurse genutzt werden. Die Möglichkeit, Marktnachrichten in Real Time zu empfangen, gibt es dagegen nur für Kunden von BANX Trading.

 

Einlagensicherung

Sowohl BANX Trading als auch BANX Broker treten als Anbieter auf, die sich direkt an den deutschen Markt richten. Zudem wird auch eine Niederlassung in Düsseldorf unterhalten. Die eigentlichen finanziellen Transaktionen werden allerdings über den Hauptstandort in London abgewickelt. Für die Einlagensicherung ist dieser Standort dann auch entscheidend. Prinzipiell kann bei beiden Anbietern auf eine Einlagensicherung vertraut werden. BANX Trading sichert die Einlagen der Kunden in Höhe von bis zu 50.000 Britsichen Pfund ab. Bei BANX Broker umfasst die Einlagensicherung sogar 500.000 US-Dollar je Kunde. Durch die Regulierung der britischen Behörde FCA sind beide Anbieter auch darüber hinaus an die Einhaltung wichtiger Standards im Bereich Kundenschutz gebunden.

 

Es gibt noch weitere Unterschiede – aber auch viele Gemeinsamkeiten

In vielerlei Hinsicht sind sich die beiden Anbieter aber auch sehr ähnlich. So können die Trader sowohl bei BANX Trading als auch bei BANX Broker auf einen Support in deutscher Sprache setzen, der zudem in der Zeit zwischen 9 Uhr und 19 Uhr unter anderem telefonisch zur Verfügung steht. Bei beiden Anbietern können die Trader zudem ein Demokonto nutzen, um den Handel zunächst risikolos zu testen. Unterschiede gibt es allerdings, wenn ein echtes Konto genutzt wird und Geld darauf eingezahlt werden soll. Während bei BANX Broker die Banküberweisung die einzige Möglichkeit sowohl bei Einzahlungen als auch bei Auszahlungen darstellt, kann bei BANX Trading zusätzlich auf die Kreditkarte sowie auf eine Reihe von E-Wallets zurückgegriffen werden.

 

Fazit – BANX bietet für jeden Anspruch das passende Programm

Ein Vergleich der beiden Anbieter mit dem Ziel, den richtigen Anbieter zu finden, ergibt Sinn, da unterschiedliche Gruppen von Tradern bzw. Anlegern angesprochen werden. BANX Trading ist dabei ganz klar auf kurzfristige Trader ausgerichtet, während BANX Broker eher strategisch und langfristig ausgerichtete Anleger im Blick hat.

 

BANX Broker versuns BANX Trading

by Mai 13, 2017 Keine Kommentare
Faktorzertifikate – Vorteile und Nachteile des Produktes

Faktorzertifikate – Vorteile und Nachteile des Produktes

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Faktorzertifikate – Vorteile und Nachteile

Faktorzertifikate sind Derivate, welche dem Inhaber die gehebelte Partizipation an einem Basiswert ermöglichen. Das Zertifikat vervielfacht also sowohl die bei einem Investment entstehenden Gewinne als auch Verluste. Dabei sind so strukturiert, dass der jeweilige Multiplikator zum Handelsbeginn angepasst wird, dann aber über den Handelstag konstant bleibt. Bei anderen Hebelprodukten ist dieser Faktor variabel. Die Vor- und Nachteile sind, welche aus dieser Form der Zertifikate entstehen, haben wir für euch in diesem Artikel zusammengefasst.

Was Faktorzertifikate noch besonders macht, erfahrt ihr im Detail in einem anderen Artikel von uns.

Faktorzertifikate – Vorteile

  • Faktorzertifikate erlauben das Investieren in einen Basiswert auf der Long und Short Seite
  • Ein großer Vorteil ist dabei die Bandbreite an verfügbaren Hebeln. Faktorzertifikate sind meistens in einer Palette von Hebel x2 bis hin zu x10 erhältlich.
  • Positiv ist auch, dass die Produkte bei den verschiedenen Anbietern relativ einheitlich angeboten werden. So unterscheiden sich die Papiere der einzelnen Emittenten nicht tiefgreifend.
  • Faktorzertifikate sind relativ liquide Produkte. Durch die Popularität des Produktes und die eher beschränkte Auswahl der verfügbaren Basiswerte sind Faktorzertifikate speziell für Day Trader eine interessante Alternative. Durch die liquiden Underlyings sind auch die Spreads auf den Papieren recht eng.
  • Ein großer Vorteil der Faktorzertifikate ist die Einfachheit des Produkts, Kauft man zu Beginn eines Handelstages ein solches Zertifikat, wird es immer den Hebel haben, welcher im Namen des Produkts steht. Kauft man etwa ein Zertifikat DAX Faktor 2, so wird dieses Zertifikat die Wertentwicklung innerhalb des Tages mit dem Faktor zwei darstellen, also verdoppeln.
  • Die tägliche Anpassung des Hebels kann gleichfalls als Vorteil gewertet werden. Sie erlaubt dem Inhaber des Zertifikates eine exponentielle Gewinnentwicklung. Steigt der Basiswert beispielsweise drei Tage in Folge, verstärkt sich durch die tägliche Hebelanpassung die Gewinnentwicklung.

Faktorzertifikate – Nachteile

  • Faktorzertifikate unterliegen der sogenannten Pfadabhängigkeit. Dies kann sich sowohl als Vorteil als auch als Nachteil herausstellen. Der Gewinn oder Verlust, den man durch das Zertifikat macht, hängt davon ab, ob der Basiswert zuerst steigt oder fällt. Fällt ein Basiswert stark, so wird es für das Zertifikat extrem schwierig sich wieder zu erholen, mehr dazu in unserem Artikel – Faktor Zertifikate, eine Seite die dir bares Geld spart
  • Die Verfügbarkeit der Produkte ist vom Emittenten abhängig. In sehr volatilen Marktphasen kann es passieren, dass der Emittent das Zertifikat nicht verkaufen will. Dadurch können manche Handelsstrategien nicht immer oder nur in beschränkten Stückzahlen angewandt werden.
  • Das Derivat ist nur auf eine recht beschränkte Anzahl an Basiswerten verfügbar. Die Auswah der handelbaren Märkte ist dadurch beschränkt.
  • Für hochspekulative Anleger, welche einen Hebel von mehr als 10 wünschen, sind Faktorzertifikate nicht geeignet, da ein entsprechender Multiplikator nicht verfügbar ist
  • Faktorzertifikaten sind Inhaberschuldverschreibungen. Diesen Punkt müssen Käufer eines solchen Papiers beachten. Wie auch bei anderen Zertifikaten trägt der Käufer das sogenannte Emittenten-Risiko. Wenn der Emittent ausfällt bzw. zahlungsunfähig wird, kommt dies für den Anleger einem Totalverlust gleich. Eine Alternative wären beispielsweise Leveradged ETFs. Diese sind Sondervermögen und zählen im Fall einer Insolvenz nicht zur Haftungsmasse der Bank. Dies ist offensichtlich auch ein Nachteil der Zertifikatewelt.

Was sich zusammenfassend über die Vorteile und Nachteile von Faktorzertifikaten sagen lässt:

Faktorzertifikate gehören zu der Gruppe der Hebelprodukte und sind besonders für spekulativere Anleger geeignet. Da es sich bei dem Produkt um ein Zertifikat handelt, ist es kein Sondervermögen und der Anleger erleidet im Fall der Insolvenz des Emittenten einen Totalverlust. Besonders positiv kann der feste Hebel des Produkts sein. So wird jeden Tag der Hebel wieder auf den im Namen des Zertifikates festgelegten Wert angepasst. Durch diese Anpassung entsteht ein Effekt, der die Gewinne aber auch die Verluste stark beeinflusst – das Papier unterliegt einer Pfadabhängigkeit. Durch die Liquidität der Basiswerte, auf welche Faktorzertifikate angeboten werden, sind die Konditionen zumeist recht interessant. Dadurch wird allerdings eine Vielzahl an Märkten ausgeschlossen, was als klarer Nachteil zu bewerten ist.

Am Ende des Tages ist es also eine sehr individuelle Entscheidung, inwieweit die Verwendung von Faktorzertifikaten  für einen Anleger interessant sein könnte. Wir von InsideTrading, wollen wie immer nochmals darauf hinweisen, dass es speziell mit Derivaten essentiell ist, sich genau zu informieren und die Vor- und Nachteile eines Produktes im Detail verstanden zu haben bevor man es handelt. Sollte es noch Fragen geben oder wir Vorteile bzw. Nachteile von Faktorzertifikaten vergessen haben, freuen wir uns wie immer über einen Kommentar oder eine E-Mail. Um nichts mehr von uns zu verpassen abonniert unseren Newsletter und freut euch über monatliche Updates rund um den Markt, ETFs und unsere besten Artikel.

by Feb 12, 2017 5 Kommentare
Fonds – Vorteile, Nachteile und Alternativen

Fonds – Vorteile, Nachteile und Alternativen

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Fonds- Überwiegen die Vorteile oder Nachteile? Vor allem in Zeiten niedriger Zinsen sind Tagesgeldkonten keine Option mehr und wer sich keine Immobilien leisten kann oder will, der investiert in Investmentfonds. Wir von InsideTrading.de haben die Vorteile und Nachteile von Fonds einmal in Stichpunkten aufgeführt und gegenübergestellt. Bei unserer Recherche haben wir versucht, vor allem die Argumente aufzugreifen, die immer wieder in Chats und Foren aufkommen.

Bild Beschrieftung Vorteile und Nachteile von Investmentfonds und Fonds

 

Bei dem Thema Fonds geht es meist um die Kosten und die Rendite: Ein witziges Gesprächsprotokoll zwischen einem Vermögensberater und einem Kunden. Die Zahlen beruhen auf wahrer Begebenheit. Hier geht es zum Artikel: Die Renditelüge der Fonds

Fondsrendite die Lüge

Wenn Vermögensberater über Fondsrendite sprechen.

 Vorteile von Fonds bzw. Investmentfonds

  • Neben dem klassischen Sparbuch ist der Fondssparplan einer der wahrscheinlich leichtesten Möglichkeiten sein Geld anzulegen.
  • Das Geld wird automatisch vom Konto abgebucht und dadurch steht es zum Ausgeben auf dem Konto nicht mehr zur Verfügung. Dennoch können Sie bei den meisten Fonds die Sparrate auch regelmäßig verändern oder sogar aussetzten.
  • Ausgezeichnete Risikostreuung – Man kann mit einem geringen Kapitaleinsatz sein Investmentvermögen breit streuen.
  • Das Investieren in Einzelwerte birgt immer die Gefahr, dass der Ausfall einer Anleihe oder die Pleite von einem Unternehmen das Depot sehr stark in die roten Zahlen treibt. Die breite Diversifikation eines Fonds lässt das Ausfallrisiko einzelner Wert kaum ins Gewicht fallen. Der Wertverlust einiger weniger wird meist durch die Gewinne anderer ausgeglichen.
  • Es ist nicht nötig, sich als Sparer weiter mit der Finanzanlage zu beschäftigen (auch wenn es nicht schaden würde). Sollten Sie sich einmal für einen Investmentfonds entschieden haben, dann wird alles Weitere von Experten (Fondsmanager) für Sie übernommen.
  • Professionelle Kapitalmarktexperten übernehmen die Produktauswahl, die Strategieentscheidungen und die Festlegung des Zeitpunkts einer Umschichtung. Natürlich halten Sie sich dabei an die gesetzlichen Regelungen und die Vorgaben aus dem Anlageprospekt.
  • Große Sicherheit ist ein weiter meist genannter Vorteil. Investmentfonds werden von Aufsichtsbehörden überwacht, denen der Fonds regelmäßig Rechenschaft ablegen muss.
  • Das Geld wird von einer Depotbank verwahrt und liegt nicht im Haus der Fondsgesellschaft (Sondervermögen). Die Verwahrung und Betreuung der Anlegergelder sind somit zum bestmöglichen Anlegerschutz der Anlegerinteressen getrennt.
  • In Absprache mit Ihrem Finanzberater/ Ihrem Bankberater können Sie Ihr Vermögen jeder Zeit auch von einem Fond in einen anderen umschichten. Sollten sich somit die Kurse und das Risiko nicht wie erwartet entwickeln oder der Fonds nicht mehr zu Ihren persönlichen Anlagezielen passen, dann ist die Umschichtung oft ein sinnvoller Schritt.
  • Ein großer Vorteil ist auch, dass das in einen Fonds investierte Geld als Sondervermögen Somit ist Ihr Vermögen auch in dem Fall von Liquiditätsengpässen oder einer Pleite der Fondsgesellschaft geschützt. Die Gesellschaft hat in einer solchen Situation kein Anrecht auf das Vermögen, das Sie verwaltet. Anders verhält es sich bei der Investition in ein Investmentzertifikat. Dieses würde in dem Falle einer Pleite des Emittenten in die Konkursmasse mit eingehen.
  • Sie können Ihre Anteile in der Regel börsentäglich an die Fondsgesellschaft zum Rücknahmepreis verkaufen (hohe Liquidität). Es gibt keine Kündigungsfrist. Somit sind Sie sehr flexibel und können meist schnell auf Ihr Geld zugreifen.

 

Nachteile von Fonds und Investmentfonds

  • Hohe Kosten: Im Gegensatz zu anderen Finanzprodukten gibt es bei Investmentfonds nicht nur den Spread sondern einen Ausgabeaufschlag. Dieser beträgt oft bis zu 5% und schmälert die Investitionssumme schon beim Kauf erheblich.
  • Jährliche Gebühren: Fonds verlangen eine jährliche Verwaltungsgebühr bzw. Managementgebühr, die es beispielsweise beim Kauf von Aktien nicht gibt. Diese schmälert die Performanz zusätzlich.
  • Die beworbene Rendite ist eine Bruttorendite, welche als „schön gerechnet“ bezeichnet werden kann. Mehr Information zum Thema Fondsrendite finde Sie hier: „Die Renditelüge der Fonds
  • Die Portfoliomanager des Fonds versuchen oft das Risiko durch eine breite Streuung zu minimieren. So investieren Sie oft in 100 verschiedene Finanzwerte. Dieses verringert jedoch auch die Gewinnchancen und hohe Renditen erheblich.
  • Jegliches Eingreifen in den Handel oder die Entscheidungsfindung ist nicht möglich. Im Gegensatz zu vielen anderen Investments kann man die Position auch nicht wirklich gut headgen, selbst wenn man mit der Performance des Portfoliomanagers nicht zufrieden ist. Hier bleibt einem nur das Abstoßen des Fonds.
  • Ein weiterer Nachteil von Fonds ist die Trägheit. Fonds verpassen durch weite Wege und schwierige Genehmigungsverfahren die neusten und lokutiven Trends meist völlig. Bei einem Einstieg wurden die großen Gewinne schon von anderen eingestrichen.
  • Fonds sind durch verschiedene gesetzliche Vorgaben und Anlagerichtlinien (Fondsauftrag) meist dazu verpflichtet, zu einem Mindestaß im Markt investiert zu sein. Dieses schmälert gerade in Phasen unsicherer Märkte die Performance zusätzlich. Hedgefonds haben in der Regel mehr Freiheiten und sind somit davon ausgeschlossen.
  • Die Auswahl an Investmentfonds ist vielfältig und verwirrend. Hier gilt, dass man sich bei der Auswahl mit dem Thema intensiver beschäftigen sollte, als bei dem Kauf einer Aktie. Der Grund ist, dass man allein durch den Kauf und sofortigen Verkauf einen relativ großer Verlust verbuchen würde.
  • Ausgenommen von Geldmarktfonds sind Fonds nicht für die kurzfristige Anlage geeinte. Die Gebühren sind einfach zu hoch.

 

Alternativen zu Fonds / Investmentfonds

In diesem Artikel ging es nicht darum Fonds zu bewerben oder davon abzuraten. Es ging uns nur darum, die Vorteile und Nachteile gegenüberzustellen und so ein Bewusstsein vor dem Kauf zu schaffen. Selbstverständlich gibt es nicht nur das ausgestorbene Tagesgeld und Fonds, sondern auch noch viele Alternativen. Eine der beliebtesten Alternative sind derzeit ETFs. ETF steht für exchange traded fund und bezeichnet passiv gemanagte, an der Börse handelbare Fonds. Der große Vorteil von ETFs gegenüber Investmentfonds ist, dass diese meist wesentlich günstiger in der Anschaffung und auch im Verkauf sind. Zudem ist die Diversifikation und Streuung vergleichbar.

Weitere Informationen und wichtige Links zum Thema ETFs:

 

 

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by Dez 03, 2016 Keine Kommentare
Anleihen statt Aktien – „sichere Alternative“

Anleihen statt Aktien – „sichere Alternative“

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Was sind Anleihen?

Anleihen sind Schuldverschreibungen. Diese Wertpapiere sind festverzinst und können von verschiedenen Kapitalmarktteilnehmern emittiert werden. Klassische Anleihen sind Unternehmens- oder auch Industrieanleihen sowie Staatsanleihen.
Durch die Aufnahme von Schulden am Kapitalmarkt kann der Emittent kurz- sowie langfristig Liquidität erhalten und so dem Unternehmenszweck nachkommen oder auch die Ausgaben der öffentlichen Hand finanzieren. Der Käufer dieser auch als Inhaberschuldverschreibung bezeichneten Papiere wird auch Gläubiger genannt, wohingegen der Emittent auch als Schuldner bezeichnet wird.

Im Gegensatz zu einem Kredit ist das Wertpapier einheitlich für das gesamte Emissionsvolumen und kann so transparent an den Börsenplätzen, an denen das Papier zugelassen wurde, gehandelt werden. Sobald eine Anleihe den Besitzer wechselt, gehen damit auch die Ansprüche auf die Zahlung des Zinses über. Ganz gleich zu welchem Kurs der neue Halter des Papieres die Anleihe gekauft hat, wird am Ende der Laufzeit zum Nennwert getilgt.

Unterschied zwischen Aktien und Anleihen

Ein großer Unterschied zwischen Aktien und Anleihen ist die rechtliche Behandlung sowie der Cashflow, welcher sich aus dem jeweiligen Produkt ergibt.
Während Aktien einen Anteil am Eigenkapital eines Unternehmens darstellen, sind Anleihen Schuldtitel. Entsprechend dieser Tatsache haben die Halter des jeweiligen Produktes andere Möglichkeiten bzw. Rechte. Während Aktieninhaber zum Beispiel Stimmrechte sowie eine Option auf Gewinnausschüttungen erhalten, haben Anleihenhalter den Anspruch auf den Coupon. Dieser ist im Gegensatz zu einer Dividende nicht optional, sondern wird immer zum Zinstermin verpflichtend fällig. Zudem werden Schuldtitel im Falle einer Insolvenz auf eine andere Art und Weise behandelt als Eigenkapitalbeteiligungen. So ist es möglich, dass die Anleihe besichert ist und Sicherheiten zusätzlich in die Liquidationsmasse einfließen. Ganz gleich, ob dies der Fall ist, werden Inhaber von Schuldverschreibungen im Insolvenzfall gegenüber Aktionären vorrangig behandelt. Da der Aktionär durch seine Eigenkapitalbeteiligung einen Teil des unternehmerischen Risikos trägt.

Am häufigsten hört man dabei im Zusammenhang mit Anleihen von: T-Bills, Bundesanleihen oder Anleihen verschiedener einzelner Unternehmen. Um für die Aspekte Bewertung und Vorteilhaftigkeitsbetrachtungen vorbereitet zu sein, zunächst ein paar Begriffe.

Überblick über die Fachbegriffe:

Überblick über die Fachbegriffe:

Bundesanleihen Bundesanleihen sind Anleihen, bei denen die Bundesrepublik
Deutschland als Emittent auftritt, um sich am Kapitalmarkt Geld zu beschaffen. Bundesanleihen gelten als sehr sichere
Anleihen, da die Bundesrepublik Deutschland als Schuldner mit ihrem
Steueraufkommen sowohl für die Zinszahlungen als auch für die Begleichung der Schuld zum Ender der Laufzeit haftet.
Emission Die Ausgabe neuer Anleihen am Finanzmarkt bezeichnet man als Emission.
Market Maker Ein Market Maker ist eine Bank, ein Emittent oder ein Wertpapierhandelshaus,
das sich verpflichtet hat, während der gesamten
Handelszeit eines Wertpapieres jederzeit verbindliche Geld- und
Briefkurse anzubieten. Die Funktion des Market Makers erhöht die
Liquidität des jeweiligen Wertpapieres wesentlich.
Erfüllungstag // Wertstellung // Valuta Finanzmarktgeschäfte, welche über die Börse abgewickelt werden, werden meist zwei Bankarbeitstage nach dem Handelstag
erfüllt (t+2). Der Käufer muss für die Wertpapiere bezahlen. Der Verkäufer
muss die Wertpapiere liefern.
Erfüllungstag = Handelstag + 2 Börsentage. Unter Umständen kann der Erfüllungszeitpunkt aber auch von dieser Regel abweichen und früher bzw. später erfolgen.
Fälligkeit Der Fälligkeitstag ist der Tag, an dem die Laufzeit der Anleihe
endet. Da zum Ende der Laufzeit die Schuld von Seiten des Emittenten / Schuldners beglichen werden muss, wird dem Anleiheninhaber (Anleger) nun der Fälligkeitsbetrag auf sein Konto
gutgeschrieben.
Die Stückelung – Kleinste handelbare Einheit Die Stückelung einer Anleihe gibt an, welchen
Nominalwert ein Auftrag mindestens haben muss, um aufgegeben oder gar ausgeführt zu werden. In den meisten Fällen beträgt dieser
1.000,– Euro. Bei manchen Industrieanleihen beträgt die kleinste handelbare Einheit sogar 100.000,- Euro. Bundeswertpapiere lassen bereits Stückelungen von 0,01 Euro zu.
Kündigungsrecht Bei manchen Wertpapieren besitzt der Emittent ein Recht auf
eine Kündigung vor dem wirklichen Ende der Laufzeit des Schuldtitels. In diesem Fall erfolgt die Rückzahlung gemäß
den jeweiligen Emissionsbedingungen. Diese sind auf bei den meisten Finanzseiten hinterlegt oder aber einfach über den Investors- Relations-Service des jeweiligen Unternehmens erhältlich.
Coupon Der Kupon ist der Zinssatz der Anleihe, den der Anleger auf den
Nominalbetrag erhält. Sollte die Anleihe zu einem Kurs notieren, welcher nicht dem Nominalbetrag entspricht, ist die wirkliche Verzinsung der Anleihe eine andere.
Emittent Der Emittent ist der Herausgeber und Schuldner einer Anleihe. Die Bank, welche den Emissionsprozess begleitet ist dabei lediglich intermediär.
Nachrang Anleihen Diese Form von Anleihen unterscheiden sich von erstrangigen vor
allem dadurch, dass deren Inhaber bei Insolvenz des Emittenten
nicht als erste aus der Liquidationsmasse bedient werden. Sie werden also Nachrangig behandelt.
Da dieses zusätzliche Risiko des Kapitalgebers kompensiert werden muss, ist die reale Verzinsung dieser Wertpapiere oft höher.
Nominalwert Der Nominalwert gibt die Höhe der Forderung an, den eine Anleihe verbrieft.
Rating Das Rating einer Anleihe gibt die Bonitätsbewertung des Emittenten
durch ein externes Unternehmen wieder. Ratings werden zum Beispiel von Standard & Poor‘s, Moody‘s, Fitch und anderen vergeben.
Stückzinsen Dem Anleiheninhaber steht für jeden Tag, an dem er im Besitz der Anleihe ist, ein Zinsbetrag zu. Dieser errechnet sich anhand der Haltedauer. Der Käufer muss also zusätzlich zum aktuellen Kurs noch die bis dato angelaufenen Zinsen zahlen.

 

Wieso ist der Preis einer Anleihe in Prozent angegeben?

Der Nennwert oder auch Nominalwert einer Anleihe ist je nach Anleihe und Emittent unterschiedlich. Klassisch ist die Stückelung jedoch meist 1000€ oder 100.000€.

Der aktuelle Kurs einer Anleihe wird dabei in Prozent vom Nennwert angegeben. Notiert eine Anleihe also zu 88% und hat einen Nennwert von 1000€, kostet die Anleihe aktuell 880€. Der Preis wird meist „Clean“ angegeben. Was das genau heißt, sehen wir im nächsten Abschnitt.

Bekomme ich Zinsen, wenn ich die Anleihe nur einen Teil eines Jahres halte?

Die Antwort ist ja. Jedoch werden die Zinsen dann nicht vom Schuldner bezahlt sondern vom neuen Gläubiger. Beim Kauf einer Anleihe über die Börse muss der Käufer die aufgelaufenen Stückzinsen begleichen. Der Kurs einer Anleihe wird meist „Clean“ angegeben, die Stückzinsen sind also nicht im Kurs des Wertpapieres enthalten. Sollte der Preis „Dirty“ angegeben sein, so sind die Stückzinsen in den Preis eingerechnet. Es fallen also keine zusätzlichen Kosten an.

Stückzinsen sind dabei die Zinsen, die bis zum Zeitpunkt des Kaufes theoretisch bei einer täglichen Verzinsung aufgelaufen wären.

Errechnet werden die Stückzinsen einer Anleihe wie folgt:

Nominalwert / Nennwert = 1000
Zinssatz / Kupon = 6%
Zinstermin: 01.01.2025
Kaufzeitpunkt: 01.03.2025
Kurs zum Kaufzeitpunkt: 105.00%
Zinsperiode (30/360).

Die Berechnung der Stückzinsen erfolgt durch folgende Rechnung:

Coupon*Nennwert = Jährlicher Zinsertrag
(Jährlicher Zinsertrag)*(#Tage/360)=Stückzinsen

In unserem Beispiel würde das bedeuten:

6% * 1000€ = 60€
60€ * (60/360) = 10€

Also müsste der Käufer in unserem Beispiel 10€ Stückzinsen bezahlen. Diese entfallen zusätzlich zum Kaufkurs der Anleihe. Meistens werden die aktuell aufgelaufenen Stückzinsen auf den Finanzportalen mit angegeben. Das erspart die eigene Rechnung.

Was ist der faire Preis einer Anleihe?

Der faire Preis einer Couponanleihe errechnet sich indem man den heutigen Wert aller zukünftigen Zahlungen berechnet. Diesen Prozess nennt sich abdiskontieren oder Barwertbestimmung.
Der heutige Wert errechnet sich also indem man die einzelnen Zahlungen des Zahlungsstroms (Cashflow) abzinst:

Formel Anleihen berechnen

Dabei steht C für den Coupon und der Nominalbetrag ist der Rückzahlungsbetrag oder auch Nennwert der Anleihe. Warum aber sollte der Preis der Anleihe nach Modell diesem Wert entsprechen? Das Modell geht von einer sicheren Rückzahlung der Anleihe aus. Daher sollte der Wert der Anleihe heute der Menge Geld entsprechen, die heute angelegt werden muss, um zum risikolosen Zinssatz (Leitzins//Tagesgeldzins) den Endwert des Zahlungsstromes zu erhalten.

Warum entspricht der faire Wert nicht immer dem Preis?

In den Finanzmärkten wird der Preis eines Wertpapieres durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Sollte es also aktuell Gerüchte im Markt geben, denen zufolge ein Unternehmen in Zahlungsprobleme kommen könnte, ist die Annahme des Modellpreises, nämlich die einer sicheren Rückzahlung, verletzt. Die Anleihe wird dann mit einem Abschlag auf den fairen Preis gehandelt. Diesen Abschlag sind Verkäufer der Position bereit hinzunehmen, da sie das Risiko, welches sie mit der Anleihe tragen, nicht mehr halten wollen. Sobald die Preise für eine Anleihe fallen, steigt damit auch gleichzeitig die Verzinsung, welche der Gläubiger auf das Geld erhält, welches für den Erwerb der Anleihe benötigt wird.

Wie hoch ist der Zins einer Anleihe wirklich?

Der Zins einer Anleihe wird immer zu Pari, also immer im Verhältnis zum Nennwert angegeben. Sobald eine Anleihe dann jedoch am Markt gehandelt wird, verändert sich der Kurs, während der Coupon gleich bleibt.

Beispiel:

Eine Anleihe mit dem Nennwert von 1000€ und einem Coupon von 8% handelt aktuell zu einem Kurs von 100%. Angenommen es fallen beim Kauf keine Stückzinsen an, so ist die Rendite aktuell bei exakt 8%. Hat nun aber ein Interessent die Möglichkeit, die Anleihe zu einem Kurs von 85% zu erwerben (ebenfalls ohne Fälligkeit von Stückzinsen), so ist die Verzinsung auf das Kapital, das der Gläubiger zum Kauf der Anleihe aufbringen musste, höher. Nämlich:
(80€/850€)*100 =9,41177%
Neben der höheren Rendite, die der Anleger nun durch den Coupon erzielt, erhält der Gläubiger zum Ende der Laufzeit den vollen Nennwert der Anleihe zurückgezahlt und macht somit auch hier eine zusätzliche Rendite. Beides zusammen genommen ergibt die Gesamtrendite, die der Anleger der Anleihe macht.

Die Rendite setzt sich also zusammen aus der Rendite, die durch den Coupon erzielt wird (diese nennt sich auch Yield) und dem Kursgewinn, beziehungsweise der Differenz aus Rückzahlung der Anleihe und Kaufkurs.

Wann und für wen sind Anleihen interessant?

Anleihen sind tendenziell für Anleger interessant, welche eine kontinuierliche Einnahme aus ihren Investitionen erhalten wollen. Daher wird die Anlageklasse auch oft als Rente bezeichnet. Im Allgemeinen tendieren Anleihen zu einer geringeren Volatilität als Aktien, wodurch kurzfristige Kursverluste weniger dramatisch ausfallen. Dieser Umstand erleichtert auch das Festhalten an Positionen und reduziert das Risiko eines Panikverkaufes.
Klassische Anlageberatung geht immer vom Lebenszyklus eines Anlegers aus und „empfiehlt“ zu Beginn größere Positionen in Aktien zu haben, da diese langfristig die höheren Erträge liefern, dafür aber auch volatiler sind. Diese Positionen sollen dann aber gegen Renteneintritt zunehmend in Anleihen umgeschichtet werden, um Sicherheit und eine größere Wertbeständigkeit sowie eine kontinuierliche Einnahme aus den Zinsflüssen zu erreichen.

Anleihen als Trading-Chancen

Dennoch können auch Anleihen immer wieder interessante Trading-Chancen bieten. Wenn zum Beispiel Blue Chip Aktien durch Nachrichten oder Prozesse kurzfristig unter Druck geraten, werden auch Schuldtitel abverkauft. Dadurch lassen sich mit „geringen“ Risiken gute Zinsen sichern, welche eine Grundperformance für das Depot gewährleisten. Des Weiteren können Anleihen, die ihr Investmentgrading verloren haben, oft günstig am Markt erworben werden, da viele Fonds sich von ihnen trennen müssen und das obwohl es im Zweifelsfall neben dem Downgrade der Analysten keinen fundamentalen Grund für einen Verkauf gibt. Solche Optionen können die Kontinuität und die Performance eines Depots erhöhen und die Volatilität mindern. Des Weiteren schützt die Diversifikation den Anleger auch durch die Erweiterung des Anlagehorizontes auf neue Assetklassen.

by Jul 19, 2016 Keine Kommentare
Das  ETF 1×1 – Vorteile, Nachteile, Gebühren, Steuern & eine Kaufanleitung

Das ETF 1×1 – Vorteile, Nachteile, Gebühren, Steuern & eine Kaufanleitung

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ETFs – Vorteile, Nachteile, Gebühren, Steuern & eine Kaufanleitung

ETF – Der Inbegriff der jüngsten Finanzgeschichte. Kaum eine Abkürzung fällt an Aktienstammtischen häufiger. Ob Profis, Fortgeschrittene, Anfänger oder Warren Buffett selbst – es scheint, als hätte jeder schon einmal ETFs empfohlen oder einen empfohlen bekommen. Auch wir haben uns dem Thema schon mehrfach angenommen und kamen zu interessanten Ergebnissen, mithilfe derer wir den Vermögensaufbau mit ETF-Sparplänen erleichtern wollen – Cost Average 2.0 & Cost Average 3.0.

Was ist ein ETF?

ETF ist die Abkürzung für Exchange Traded Fund. Exchange Traded Funds sind Investmentfunds, die direkt über die Börse am Sekundärmarkt gekauft und verkauft werden können. Ursprünglich beschreibt ein Investmentfund einen Zusammenschluss von mehreren Investoren. Die Vorteile liegen darin, dass eine Gruppe von Investoren in eine Vielfalt von Märkten investieren kann, um das Risiko für den Einzelnen zu minimieren.

Ein ETF kann sowohl aktiv als auch passiv gemanagt sein. Der aktiv gemanagte Fund wird von einem Fondsmanager verwaltet, der den Markt schlagen will. Ein passiv gemanagter Fond bildet hingegen die Wertentwicklung eines Index ab.

Passiv gemanagt: Ziel ist die Abbildung des Vergleichsindex.

Aktiv gemanagt: Ziel ist es, den Vergleichsindex zu schlagen.

Die Großzahl der ETFs sind passiv verwaltete Indexfonds.

Wie funktioniert ein ETF?

ETF-Anteile gelten als anteiliger Besitz am Sondervermögen und werden getrennt vom Vermögen der emittierenden Investmentgesellschaft geführt. Das bedeutet, die Gelder sind auch im Insolvenzfall der Investmentgesellschaft geschützt. Weder die Investmentgesellschaft selbst noch die Gläubiger der Investmentfirma haben ein Anrecht auf das Sondervermögen.

Wie anfänglich schon erwähnt sind EFTs meist passiv gemanagt. Der Fondsmanager entscheidet also nicht, in welche Märkte investiert wird. Er bildet die Werteentwicklung eines Finanzindexes nach.

Welche Vorteile und Nachteile haben ETFs

  • Sie können einen ganzen Markt, einen Index oder eine Branche mit nur einem ETF-Anteil erwerben. Dieses wäre über eine Direktanlage sehr schwierig und teuer.
  • Die Handelbarkeit eines ETFs ist im Gegensatz zu einem traditionellen Fonds viel einfacher und geben Ihnen viel mehr Möglichkeiten. ETFs bieten an vielen Börsenplätzen die gleichen Handelsmöglichkeiten wie einzelne Aktien. Das ermöglicht auch Limit-Orders, GTC-Orders und Leerverkäufe (Orderarten).
  • Ein Market Maker sorgt durch Käufe und Verkäufe für eine hohe Liquidität.
  • Eine Outperformance des Marktes ist mit einem ETF nicht gewollt. Dieses kann nur mit einem aktiv gemanagten Fond erreicht werden.
  • Durch einen ETF ist es nur selten möglich einen Index oder Markt zu 100% abzubilden. Die Gründe hierfür finden Sie weiter unten.
  • ETFs unterliegen dem allgemeinen Marktrisiko.

 

Wie wird der Preis von ETFs gebildet?

Angebot und Nachfrage bestimmen über den Preis eines ETFs. Aus Gründen der Arbitrage ist dieser sehr nahe am Nettoinventarwert des Sondervermögens. Der Nettoinventarwert beschreibt den aktuellen Marktwert, Wiederbeschaffungswert beziehungsweise Liquidationswert des ETFs. Ein indikativer Nettoinventarwert wird vom Emittenten fortlaufend während des Handelstages veröffentlicht.

Die Liquidität von ETFs wird durch Market Maker gewährleistet. Im Gegensatz zu nicht börsengehandelten Fondsanteile, die nur über die Fondsgesellschaft erworben werden können, stellen Market Maker laufend Ankaufs- und Verkaufskurse für ETFs. So können bei den liquideren ETFs an einigen Handelsplätzen neben Bestens- und Limit-Aufträgen auch Stopp-Orders platziert werden.

Was kosten ETFs?

Der große Vorteil von ETFs sind die geringen Kosten. Aber was bezahlt man für einen ETF wirklich? Bei ETFs werden eigentlich nur zwei Kostenarten unterschieden. Das sind zum einen die Gesamtkostenquote (TER) und zum anderen die Transaktionskosten (inklusive der Orderprovision, Maklercourtage, dem Abwicklungsentgelt und der Geld-Brief-Spanne). Ein Ausgabeaufschlag fällt bei Exchange Traded Funds im Gegensatz zu herkömmlichen Fonds nicht an. Der Grundliegt darin, dass diese über die Börse gekauft werden und nicht über den Emittenten.

Was ist die Gesamtkostenquote / das Total Expense Ratio?

Das Total Expense Ratio (TER) gibt Auskunft über die jährlichen Kosten eines Investmentfonds. Diese werden vom Emittenten jährlich für die Nachbildung des Indexes dem Sondervermögen entnommen. Im deutschsprachigen Raum ist auch immer öfter die Rede von der Gesamtkostenquote. Beide Begriffe haben dieselbe Bedeutung. Das TER beinhaltet die Verwaltungsgebühren, die auf der Seite des Fonds anfallen. Hierzu gehören die Kosten für die Fondsgeschäftsführung, das Portfoliomanagement, die Wirtschaftsprüfer, die Betriebskosten, die Depotbankgebühren, Marketingkosten und viele weitere. Der §41 des Deutschen Investmentgesetzes schreibt seit dem Jahre 2004 vor, dass jede Investmentgesellschaft, die ihre EFTs in Deutschland vertreiben möchte, die Gesamtkostenquote (TER) in Prozent zu veröffentlichen hat.

Die Transaktionskosten oder auch externen Kosten

Diese Kosten haben nichts mit dem ETF-Anbieter zu tun. Die Bank- oder auch Ordergebühren erfahren Sie bei Ihrer Depotbank oder Online-Bank. Die Abweichungen können hier relativ groß sein. Sie sollten daher verschiedene Anbieter miteinander vergleichen. Des Weiteren ist es ratsam vor dem Handel einen Blick auf die unterschiedlichen Handelsplätze zu werfen. Der Unterschied zwischen der Geld-Briefspanne (Spread) als der Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs kann an den verschiedenen Handelsplätzen voneinander abweichen. Transaktionskosten können im Rahmen eines Ansparprogrammes vermieden werden. Anbieter sind unter anderem das comdirect Depot.

Was kosten EFTs wirklich? – Total Cost of Ownership

Wie anfänglich schon erwähnt, „werden eigentlich nur zwei Kostenarten unterschieden“. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit.

ETF – Total Cost of OwnershipEs entstehen bei einem ETF auch immer noch interne Kosten oder besser gesagt Differenzen, die im TER nicht enthalten sind. Dazu zählen beispielsweise die Kosten für interne Transaktionen, Steuern oder auch Erträge, die durch das Verleihen von Wertpapierleihe erwirtschaftet werden. Transaktionskosten und Steuern fallen an, wenn der Emittent Aktien kaufen oder verkaufen muss. Gründe dafür können sein, dass sich die Zusammensetzung oder Gewichtung im Index verändert hat. Sind die ETFs hingegen synthetisch nachgebildet (mehr dazu später), fallen Swap-Gebühren an. Diese hier aufgezählten Gebühren und Erträge sind nicht ETF-spezifisch. Sie sollten bei allen Arten von Investmentfonds zusätzlich zur Gesamtkostenquote betrachtet werden.

Jetzt fragen Sie sich natürlich, wo finde ich eine Auskunft über die zusätzlichen Kosten? Diese versteckten Kosten finden Sie nicht auf der Webseite des Anbieters.

Die Tracking-Differenz ist der Schlüssel zur ETF-Transparenz

Diese versteckten Kosten befinden sich in der Tracking-Differenz (Tracking Unterschied). Die Tracking-Differenz betrachtet die Rendite des ETFs und dem zugrundeliegenden Index. Die Formel für die Berechnung ist also: Tracking Differenz = ETF-Rendite minus Index-Rendite. 

ETF – Tracking Unterschied

Hierzu ein kleines Beispiel: Ist die Rendite des Dax 13 Prozent und der DAX-ETF hat nur eine Rendite von 11,7 Prozent erzielt, dann ist der Tracking Unterschied -1,3 Prozentpunkte.

So lassen sich mit der Tracking Differenz die Gesamtkosten für den Besitz (Total Cost of Ownership) des ETFs ableiten – jedoch nur für vergangene Zeiträume. Der Tracking Unterschied kann als Indikator für die kommenden Jahre verwendet werden, aber ist keine 100%ig zuverlässige Größe.

Die Tracking Differenz kann unter Umständen auch mal positiv für einen Betrachtungszeitraum ausfallen. Dazu kommt es, wenn die zusätzlichen Einnahmen größer sind als die Ausgaben. Gründe sind in zusätzlichen Erträgen durch Wertpapierleihe, geringere Steuerausgaben und Abweichungen der ETF-Zusammensetzung zu sehen.

Wie berechne ich die Tracking Differenz?

Für möglichst genaue Informationen ist es erforderlich, die Renditen des Basis-Index zu suchen und diese mit den Renditen des ETFs zu vergleichen. Das können Sie natürlich auch mit mehreren EFTs machen, um den Besten zu finden. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, einen Chartvergleich vorzunehmen. Dazu ziehen Sie die Kursentwicklung des Basisindex und die der verschieden ETFs in den Chart.

Für beide Ansätze gilt, dass der ETF mit der höchsten Rendite in der Regel die geringsten Gesamtkosten hat. Hier ist es von Vorteil verschieden lange Zeiträume zu betrachten. In Zukunft werden wir eine kostenfreie EFT-Suchmaschine anbieten. Abonnieren Sie unseren Newsletter, um die Einführung nicht zu verpassen.

Woraus besteht ein ETF – Physischer ETF vs. Synthetischer ETF

Es gibt zwei unterschiedliche Ansätze zur Nachbildung eines ETFs.

ETF – Unterschied Physischer und Synthetischer ETF 

Physische Replikation – Vollständige Nachbildung des Index

Die physische Nachbildung (direkte Replikation) bildet den zugrundeliegenden Index 1 zu 1 nach. Das bedeutet, dass der Indexanbieter alle im Index enthaltenden Aktien direkt kauft. Bei einem DAX-ETF investiert der Emittent in die 30 im Index enthaltenden Unternehmen und gewichtet diese entsprechend der Vorgaben der deutschen Börse.

Die physische Replikation ist für Indizes wie zum Beispiel dem DAX, der aus nur 30 Unternehmen besteht, kein Problem. Besteht ein Index aber aus 500 oder sogar 1600 Unternehmen, wie es bei dem S&P500 oder dem MSCI World der Fall ist, dann stößt diese Art der Nachbildung an ihre Grenzen. Diese großen Indizes werden häufig mit der Sampling- Methode nachgebildet.

Das Sampling eines ETFs

Die Sampling-Methode kauft nicht alle im Index enthaltenden Aktien und hält diese physisch im Depot. Bei dieser Methode werden nur die wichtigsten, einflussreichsten und liquidesten Unternehmen gekauft.

Vorteile und Nachteile der Sampling-Methode

Der Vorteil der Sampling-Methode gegenüber der physischen Replikation liegt in den geringeren Kosten. Die Verwaltungs- und Transaktionsgebühren können vor allem bei Indizes mit vielen Titeln sehr stark reduziert werden.

Ein Nachteil ist, dass es durch die näherungsweise Nachbildung zu Abweichungen in der Performance kommen kann. Gemeint sind damit die Abweichungen zwischen dem Index und dem ETF. Die Abbildungsgenauigkeit wird mit dem Tracking Error gemessen. Dazu mehr im Verlauf des Artikels.

Synthetische Replikation von ETFs

Die synthetische Replikation (indirekte Nachbildung) ist eine Art Tauschgeschäft (Swap-Geschäft) zwischen dem EFT-Anbieter und einem Finanzinstitut. Ein synthetisch replizierter ETF besteht aus einem Sicherheits-Portfolio und den Swap-Erträgen (siehe Bild oben). Bei der indirekten Nachbildung geht der ETF-Anbieter ein Swap-Geschäft mit einem Finanzinstitut ein. Bei diesem Swap-Geschäft bekommt der ETF-Emittent die Indexrendite inklusive aller Dividendenzahlungen. Im Gegenzug erhält das Finanzinstitut eine Swap-Gebühr und die Rendite aus den Wertpapieren im Sicherheits-Portfolio.

Die im Sicherheits-Portfolio enthaltenen Wertpapiere dienen der Sicherheit für das Swap-Geschäft. Die dort enthaltenen Aktien müssen nichts mit dem nachgebildeten Index zu tun haben. So können in dem Sicherheits-Portfolio von einem S&P500-EFT auch nur europäische Aktien enthalten sein.

Vorteile und Nachteile von Synthetischen ETFs (Swap-ETFs)

Vor allem bei Indizes mit einer großen Anzahl von Aktien und in illiquiden Märkten können synthetische Nachbildungen von Vorteil sein. Zudem ist eine physische Replikation sehr schwierig, wenn Handelsrestrektionen, Eigentumsbeschränkungen oder verschiedene Zeitzonen ins Spiel kommen. Des Weiteren ist eine Investition über ETFs in den Rohstoffmarkt oder Geldmarkt ohne einen „Swap-ETF“ nicht denkbar. In einigen Fällen werden auch steuerliche Vorteile genannt, wenn es um die Vorteile einer indirekten Nachbildung geht.

Der Tracking Error, der die Schwankungen der täglichen Abweichungen zwischen dem ETF und dem Index misst, kann durch die synthetische Nachbildung reduziert werden. Da die Swap-Kosten aber nicht in der Gesamtkostenquote (TER) enthalten ist, sollten Sie auch immer einen Blick auf die Tracking Differenz werfen. Vor allem bei den synthetischen ETFs ist die Betrachtung des Tracking Unterschieds unumgänglich.

Ein häufig genannter Nachteil ist das Kontrahenten-Risiko. Das Kontrahenten-Risiko aus einem Swap ist aber per Gesetz auf maximal 10 Prozent des Fondsvermögens begrenzt. Durch die Sicherheitsmaßnahmen vieler ETF-Anbieter ist das Risiko in der Realität um einiges geringer. Die hohe Transparenz der meisten ETF-Anbieter ermöglicht es Ihnen, auf der Webseite des Emittenten sogar die Zusammensetzung des Sicherheits-Portfolios und die Höhe des Kontrahenten-Risikos einzusehen – oft sogar mit einem täglichen Update.

Wie werden neue ETF-Anteile geschaffen

Die Schaffung neuer ETF-Anteile erfolgt über den Creation-Prozess. Bei einem solchen Prozess werden in der Regel Blöcke von 50.000 Anteilen erstellt. Die Investmentgesellschaft erhält für den Creation-Prozess Barmittel oder einen Wertpapierkorb von dem Market Maker. Der Wert entspricht dem zu erstellenden ETF-Anteil. Die neu geschaffenen Anteile werden dann von dem Market Maker über die Börse veräußert.

Der Wertpapierkorb entspricht hierbei im Idealfall der Zusammensetzung des ETFs. Bildet der ETF beispielsweise den Dax ab, dann bekommt die Investmentgesellschaft die Aktien der DAX-Unternehmen in der richtigen Indexgewichtung. Erfolgt der Creation-Prozess über einen Wertpapierkorb in der richtigen Indexgewichtung, dann wird das als „creation in kind“ bezeichnet. Erhält die Investmentgesellschaft hingegen Barmittel, dann redet man von einer „cash creation“.

Wie werden ETF-Anteile vom Markt genommen?

Der Market Maker kann auch ETF-Anteile an die Investmentgesellschaft zurückgeben. Dieses geschieht, wenn Market Maker eine gewisse Anzahl an Anteilen am Sekundärmarkt zurückkauft. Im Gegenzug erhält der Market Maker von dem Emittenten Barmittel oder einen Wertpapierkorb. Dieser wird als Redemption-Prozess bezeichnet.

Als institutioneller Investor, der große Volumina kaufen oder verkaufen möchte, können Sie dieses auch außerbörslich direkt über den Emittenten machen. Auch dies erfolgt über den Creation- bzw. Redemption-Prozess. Liefert oder erhält der Investor beim Kauf bzw. Verkauf einen Wertpapierkorb, kann dies für ihn steuerliche Vorteile haben.

 

Steuern und ETFs – Was muss man wissen?

Im Zusammenhang mit ETFs ist in den Foren immer die Rede von „steuereinfachen ETFs“. Was ist das aber eigentlich? Beim Investieren in Finanzanlagen, egal mit welchen Produkten, müssen Gewinne bzw. Erträge versteuert werden. Die Art der Besteuerung bei ETFS ist von der Fondsstruktur, dem Fondsdomizil und der Ertragsverwendung abhängig.

Die nachfolgenden Hinweise stellen keine steuerliche Beratung dar. Sie sind nur allgemeiner Natur. Zudem sollten Sie immer beachten, dass sich die gesetzliche Grundlage jederzeit ändern kann. In aktuellen steuerlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.

Die geliebte Abgeltungssteuer, der Solidaritätszuschlag und eventuell auch die Kirchensteuer sind für Verkaufserlöse und für laufende Erträge zu entrichten. Als laufende Erträge gelten Dividendenzahlungen und Zinsen, die innerhalb des ETFs entstehen. Die eben genannte Besteuerung gilt für ETFs, die nach dem 01.01.2009 gekauft wurden.

Was beutet „steuereinfach“?

ETFs werden als steuereinfach beschrieben, wenn keine Gefahr einer Doppelbesteuerung besteht. Eine Doppelbesteuerung droht bei ausländisch thesaurierenden ETFs.

An diesem Punkt sollten wir kurz ausschüttende ETFs und thesaurierende ETFs unterscheiden. Ausschüttende ETFs werden als steuereinfach betrachtet und thesaurierende nicht. Bei thesaurierenden ETFs bleiben die laufenden Dividenden und Zinserträge im Fond und werden nicht ausgeschüttet. Die laufenden Erträge werden also sofort wieder reinvestiert. Die reinvestierten Gelder gelten am Geschäftsjahresende des Fonds als „Ausschüttungsgleiche Erträge aus Kapitalvermögen“ und müssen vom Anleger versteuert werden, auch wenn der Anleger keine Zahlungen erhalten hat.

Der Mehraufwand bei einem ausländisch thesaurierenden ETF besteht darin, dass Sie als Anleger die Erträge selbst in die Anlage KAP der jährlichen Steuererklärung einbringen müssen. Im Gegensatz dazu führt ein Fond mit deutschem Fondsdomizil die Steuern automatisch ab.

Zurück zum eigentlichen Thema – der Doppelbesteuerung. Bei ausländisch thesaurierenden ETFs kommt es zu einer Doppelbesteuerung, wenn Sie den ETF verkaufen. Ungeachtet der Tatsache, dass Sie die Thesaurierungsbeträge der vergangenen Jahre fleißig versteuert haben, müssen Sie die gesamten Verkaufserlöse versteuern. Die am Ende doppelt gezahlten Steuern kann der Anleger sich über die Steuererklärung zurückholen. Damit ist die Steuerbelastung ungeachtet des Fondsdomizils gleich. Der Aufwand ist nur um einiges größer und daher gelten ausländisch thesaurierende ETF nicht als steuereinfach!

Das ETF Fondsdomizil entscheidet

„Ich investiere nur in Fonds, deren ISINs / Wertpapierkennnummer mit „DE“ anfangen und daher bin ich auf der sicheren Seite“. Diesen Tipp findet man in vielen Foren und Chats. Das Fondsdomizil eines Fonds, dessen Wertpapierkennnummer mit „DE“ startet, muss nicht zwangsläufig in Deutschland sein. Hier gibt es Ausnahmen und daher sollten Sie das Fondsdomizil immer überprüfen.

Steuerlast für synthetisch replizierte ETFs

Sie müssen ausländisch thesaurierende ETFs nicht grundsätzlich meiden! Bildet ein ausländischer thesaurierender ETF einen Index beispielsweise synthetisch nach (swapbasierte ETF), dann entstehen keine ausschüttungsgleichen Erträge. Die Erträge aus Termingeschäften werden erst beim Verkauf des ETFs besteuerungspflichtig. Bei synthetisch replizierten ausländisch thesaurierenden ETF besteht die Gefahr der Doppelbesteuerung also nicht.

Auskunft über die erzielten Erträge eines jeden ETFs erhält man in den Besteuerungsgrundlagen des Bundesanzeigers. Alle „steuereinfach“ ausschüttenden ausländischen ETF sollten hier auch auf Thesaurierungen geprüft werden.

Hinweis: Ihre depotführende Bank sollte Sie auch immer über Erträge und Thesaurierungen Ihrer ETFs informieren. Diese Informationen erhalten Sie in einer jährlichen Steuerbescheinigung Ihrer Bank.

 

Wer legt ETFs auf?

Passiv gemanagte Index-ETFs werden durch zahlreiche Emittenten aufgelegt. Zu den derzeit bekanntesten Emittenten zählen: AXA Funds Management, Barclays Global Investors Limited (iShares), ComStage, Credit Suisse Asset Management Funds, Zurich, db x-trackers, ETFlab Investment, Gesticon FCP, Lyxor International Asset Management, Market Access SICAV, Power Shares, Societe Generale, SPDR Europe plc., street Tracks ETFs SICAV, UBS ERF SICAV und XMITCH Management Company.

Wie kaufe ich meinen ersten ETF?

  1. Eröffnen Sie Depot bei einem Online Broker oder einer Depotbank
  2. Suchen Sie sich einen Markt, Index oder eine Branche aus, in die Sie investieren möchten. Beliebt sind hier der MSCI World, der S&P500, der DAX und andere bekannte Märkte.
  3. Kaufen und verkaufen Sie diesen ETF ein paar Mal in einem Demokonto bei dem Online Broker oder der Depotbank Ihrer Wahl. Ein kostenfreies Demokonto bietet derzeit fast jeder Anbieter an. Diese ersten Transaktionen werden Ihnen helfen, den Prozess zu verinnerlichen. Sollten währenddessen aufkommen Fragen, kontaktieren Sie Ihren Kundenberater und klären Sie alle offenen Punkte vollständig.
  4. Gehen Sie shoppen und werden Sie mit einem Kauf eines ETFs zu einem echten Investor!

by Jul 02, 2016 Keine Kommentare
Was sind Rollkosten?

Was sind Rollkosten?

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Was sind Rollkosten?

Rollkosten sind keine echten Kosten! Es ist eine Art Preisdifferenz, die sich auf die Partizipation am Basiswert auswirken kann. Nachfolgend beschreibt die Partizipation, die Veränderung der Positionsgröße. Rollkosten können sowohl „Verluste“ als auch „Gewinne“ generieren.

Wie entstehen Rollkosten?

Schuld an den Rollkosten sind Kursdifferenzen, welche die an den Terminbörsen gehandelten Kontrakte zu einem bestimmten Zeitpunkt aufweisen können. Kaufen Sie beispielsweise einen DAX-Future (FDAX), dann hat dieser eine begrenzte Laufzeit (Verfallstermin bzw. Liefertermin). Der Verfallstermin ist immer der dritte Freitag des Liefermonats. Liefermonate sind der März, Juni, September und Dezember. Sollte der Freitag auf einen Feiertag fallen, so verfallen die Kontrakte schon am Donnerstag. Da an diesen Tagen auch weitere Finanzprodukte auslaufen, wird dieser Verfallstag auch oft als Hexensabbat bezeichnet.

Was passiert an einem solchen Verfallstermin und warum entstehen Rollkosten?

Die Rollkosten entstehen bei dem Übergang zwischen dem alten Future und dem neuen Future. Im Falle unseres Beispiels: Läuft unser DAX-Future (Future vs CFD) am dritten Freitag im März aus, können wir unsere Position in den neuen Future rollen. Die Preisdifferenz zwischen dem fairen Preis des neuen und alten Future werden als Rollkosten bezeichnet. Für unsere DAX-Future Position am Terminmarkt kann dieser Ersetzungsvorgang eine Auswirkung auf die erforderliche Margin (Geldmenge) haben. Denn es ist möglich, dass wir für dieselbe Partizipation eine geringere oder höhere Geldmenge benötigen. Die wirklichen Rollkosten sind also die Kommission, die zu entrichten ist, um die Future Position in dem selben Umfang aufrecht zu erhalten.

Contago – der nachfolgende Future ist teurer

Ist der Preis des nachfolgenden Futures teurer als der, in dem wir bisher investiert waren, so können wir uns – sollten mehr Sicherheiten verlangt werden – nur noch eine geringere Anzahl an Kontrakten von dem Geld kaufen. Investieren wir also dieselbe Geldmenge, so hat sich sowohl unsere Anzahl an Futures als auch unsere Partizipation verringert. Diese Situation wird als Contango bezeichnet.

Backwardation – der nachfolgende Future ist günstiger

Ist die Notierung des nächsten Future günstiger, dann kommt es zu einer umgekehrten Situation. Wir können uns je nach Margin Anforderungen nun mit dem Einsatz derselben Geldmenge mehr Future-Kontrakte kaufen. Die Partizipation am Basiswert ist also höher. Dieser Zustand wird als Backwardation bezeichnet.

Warum entstehen Rollkosten und wann kommt es dazu?

Rollkosten entstehen also, wenn durch Angebot und Nachfrage der Preis des Futures nicht seinem theoretischen Wert entspricht. Das heißt, wir bezahlen zu viel oder zu wenig für den neuen Future. Einen Rollgewinn generieren wir, wenn der Preis des neuen Futurs „zu niedrig“ ist. Handelt ein Future hingegen „zu hoch“, entstehen Rollverluste. Weitere Verluste können entstehen, wenn der Bid-Ask-Spread im neuen Future aufgrund von geringerer Liquidität sehr groß ist.

Rollkosten bei CFDs

Viele kennen CFDs nur als Kontrakte ohne Laufzeit und Verfallstermin (Endloskontrakte). Aber auch hier gibt es Ausnahmen, denn einige Contracts for Difference werden auf dem Future abgebildet. Dazu zählen des Öfteren Öl (WTI und Brent), Gold, Silber und der Bund-Future. Basiert ein CFD auf einem Future, so muss der CFD-Broker seine Kunden vor dem Auslaufen der Kontrakte informieren und anschließend die Kontrakte der Kunden vor der Fälligkeit umschichten. Das heißt beispielsweise die Positionen im März-Future schließen und gleichzeitig im Juni-Future eröffnen. Dieses veranlasst der Broker in der Regel schon ein paar Tage vor dem Auslaufen des Kontrakts. Bei diesem Rollvorgang kann es zu einem Preisunterschied im Basiswert kommen. Kontrakte mit einem weiter in der Zukunft liegenden Verfallstermin werden meistens zu einem höheren Preis gehandelt, als früher fällige Kontrakte. Dadurch erfolgt das Eröffnen der neuen Positionen zu einem höheren Preis als das Schließen der alten Positionen. Diese positive Preisdifferenz erfordert eine höhere Margin für das weitere Halten der Position. Zusätzlich kann es zu einem Stop Out kommen, falls sich bei dem höheren Basiswert ein Stopp Loss befand oder die Margin-Anforderungen auf dem Trading-Konto nicht ausreichten.

Der Rollover bei einem Knock Out:

Um die Rollkosten zu vergüten, werden die erwarteten Kosten, die pro Jahr für die Darstellung des Produktes anfallen, in den Preis des Produktes eingerechnet. Zum Zeitpunkt eines Ersetzungsereignisses wird die Differenz der Future Preise auf die Basis des Knock-Out-Produktes aufgeschlagen, beziehungsweise im Falle einer Backwardation Situation abgeschlagen. Der Zeitpunkt, zu dem der Future in dem Produkt ersetzt wird, ist in den Produkt-Prospekten festgelegt. Durch diesen Prozess erfolgt der Rollvorgang bei den Produkten neutral hinsichtlich des Gewinnes oder Verlustes in einer Position.

Grundsätzlich gilt, was auch immer für ein Produkt Sie handeln, sollten Sie sich mit den Eigenarten des Rollens bzw. Ersetzungsvorgänge beschäftigen. So erlebt man im Zweifelsfall kein „böses Erwachen“ , wenn es zu einem Ersetzungsereignis kommt.

by Jun 29, 2016 Keine Kommentare
Wie aus dem Unterschied von Optionen und Optionsscheinen deren  Vor- und Nachteile deutlich werden

Wie aus dem Unterschied von Optionen und Optionsscheinen deren Vor- und Nachteile deutlich werden

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Unterschiede von Optionen und Optionsscheinen – deren  Vor- und Nachteile

Für viele Privatanleger ist es bei der Vielzahl von Finanzprodukten schwierig, den Überblick zu behalten. Vor allem an den Terminbörsen winken Tradern und Investoren großartige Möglichkeiten, ihr Depot in unsicheren Zeiten abzusichern und in volatilen Phasen hohe Renditen zu erzielen. Jeder, der an den Terminbörsen erfolgreich agieren möchte, sollte diesen Markt aber gut kennen und zumindest über den Unterschied zwischen einem Future, Optionsschein und einer Option Bescheid wissen.

Terminbörsen – den heutigen Preis für die Zukunft sichern

Das Ziel einer Option und eines Optionsscheins ist so ziemlich das selbe: Es wird das Recht erworben, ein Finanzprodukt (Basiswert) zu dem heutigen Preis in der Zukunft verkaufen (Put) beziehungsweise kaufen (Call) zu können. Hierbei werden zwei verschiedene Stile der Ausübung unterschieden. So kann ein amerikanischer Kontrakt zu jedem Zeitpunkt während der Laufzeit ausgeübt werden, wohingegen ein europäischer Kontrakt nur am Ende der Laufzeit ausgeübt werden kann.

Anstatt von einem Basiswertes redet man meist von dem sogenannten „Underlying“ (englischer Begriff).

klassische Underlyings: Aktien, Anleihen, Währungen, Indizes und Rohstoffe

derivative Instrumente: Optionen, Futures, Swaps, Swaptions (…)

 

Die Unterschiede zwischen Optionsscheinen, Optionen und Futures

Optionsscheine:
Optionsscheine, im englischen „Warrants“, sind Wertpapiere, die meistens von Banken aufgelegt werden. Bei dem Auflegen eines Optionsscheines (der sogenannten Emission) haben die Emittenten hinsichtlich der Konditionen viel Spielraum. Das führt zu einer Vielzahl von Produkten auf dem Finanzmarkt, die sich je nach Gattung stark von einander unterscheiden. Trotz der großen Anzahl an Produkten soll die Handelbarkeit gewährleistet werden. Daher gibt es von Seiten der Börsen eine Quotierungspflicht für Market Maker, wie sie in den Ausführungsbedingungen festgehalten ist: Ausführungsbestimmungen (§22). Um das Produkt genau zu kennen ist es wichtig, sich die endgültigen Bedingungen des Produktes anzuschauen. Diese sind in den AGBs des Scheins, welche den rechtlich gültigen Rahmen bilden, hinterlegt. Alles, was zur Anwendung kommen kann, ist hier festgelegt. Man findet sie auf der Website des Emittenten. Aus Erfahrung kann ich berichten, dass man grundsätzliche und tiefergehende Fragen auch in einem Telefonat klären kann – auch wenn man bis zur vollständigen Beantwortung der Frage manchmal mehrmals weitergeleitet wird.
Bei klassischen Optionsscheinen wie sie hier thematisiert werden, sind die Unterschiede zwischen den Emittenten aufgrund des starken Wettbewerbes jedoch relativ gering. Der intensive Wettbewerb garantiert auch schon fast eine aggressive Preisstellung seitens der Emittenten.

Die wichtigsten Begriffe:

Laufzeit: Hiermit wird der Zeitraum zwischen dem heutigen Datum und dem Tag, an dem die Option zuletzt ausgeübt werden kann, bezeichnet.

Amerikanischer Stil: Sind Kontrakte, die während ihrer gesamten Laufzeit ausgeübt werden können.

Europäischer Stil: Sind Kontrakte, die nur am Ende der Laufzeit ausgeübt werden können.

Bermuda Stil: Sind Kontrakte, die zu bestimmten Zeitpunkten ausgeübt werden können.

Asiatischer Stil: Sind Kontrakte, bei denen der durchschnittliche Preis während der Laufzeit zur Bewertung herangezogen wird.

Basiswert, Bezugswert oder Underlying: Diese Begriffe bezeichnen den Gegenstand eines Termingeschäfts. Diese sind vor allem Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe und Indizes.

Basispreis, Bezugspreis oder Ausübungspreis: Bezeichnet den vereinbarten Preis bei einem Termingeschäft. Zu diesem Preis kann der Käufer des Kontraktes das Underlying (den Basiswert) vom Emittenten kaufen (Call), beziehungsweise an diesen verkaufen (Put).

Call: Ist das Recht, den Basiswert vom Emittenten zu kaufen.

Put: Bezeichnet das Recht, den Basiswert an den Emittenten zu verkaufen.

Optionen und Optionsscheine

Optionen Optionsscheine
–       Standardisierte Kontraktgrößen, Laufzeiten und Basispreise.

–       Die Preise werden an der Terminbörse gebildet, an der sich Käufer und Verkäufer gegenüberstehen.

–       Banken und Makler agieren als neutrale Market Maker.

–       Für Privatkunden unzugänglicher Brokermarkt.

–      Leerverkäufe (Naked-Shorts, Verkauf einer Option ohne entsprechende Hedge-Position) und Stillhaltergeschäfte (Verkauf von Optionen gegen vorhandenen Aktienbestand) sind möglich.

–       Die Emittenten sind in der Gestaltung der Preise und Konditionen frei.

–       Produktgestaltung von Emittent zu Emittent unterschiedlich.

–       Stillhaltergeschäfte sind nicht möglich.

–       Teils höhere Liquidität als im Terminmarkt.

–       Teils engere Spreads als im Terminmarkt (Wettbewerb unter Banken).

–       Aufgeld (Marge des Emittenten).

–       Größere Vielfalt an Laufzeiten und Basispreisen.

Optionen
Optionen werden im Gegensatz zu Optionsscheinen direkt an den Terminbörsen gehandelt und sind im Bezug auf die Kontraktgröße, den Basispreis und die Laufzeit standardisiert.
Bei einer Option steht dem Käufer (Inhaber) immer ein Gegenpart – der Verkäufer (Stillhalter) – gegenüber. Die Höhe der Prämie wird vom Markt, also von Angebot und Nachfrage bestimmt, wobei eine Vielzahl von Akteuren um die besten Preise konkurrieren.
Die Plattform für den Austausch der Rechte und Pflichten wird von der Börse gestellt. Hierbei gilt das Clearing als zentrale Verrechnungsstelle zwischen dem Käufer und Verkäufer. Für die Liquidität sorgen die Banken und Wertpapierhandelshäuser, welche als Market-Maker auftreten und unverbindliche Brief- und Geldkurse stellen. Diese Kurse werden als Quotierungen bezeichnet.
Als Terminbörse mit dem weltweit größten Umsatz an Kontrakten gilt die Eurex. An der Eurex sind die Preise nicht nur im offenen Orderbuch zu finden, auch die tagesaktuellen Kurse sind online ständig abrufbar. Des Weiteren können auch jederzeit Informationen zum Handelsvolumen, der Anzahl der Trades und der offenen Kontrakte eingeholt werden. Genaue Orderbucheinsichten und direkter Handel am Terminmarkt ermöglichen Broker wie zum Beispiel BANX.

 

Von der Angst anderer profitieren (Absicherungen anbieten)

Im Gegensatz zu Optionsscheinen bieten Optionen die Möglichkeit von Stillhaltergeschäften. Stillhaltergeschäfte sind der Verkauf von Kaufoptionen auf bestehende Aktienpositionen. Das Ziel eines Verkäufers besteht dabei beispielsweise vor allem bei starken Kursschwankungen von hohen Optionsprämien zu profitieren. Um Stillhaltergeschäfte einzugehen, ist es notwendig zu gewährleisten, dass die Verpflichtungen erfüllt werden können. Dafür müssen Sicherheiten die sogenannte Margin hinterlegt werden. Selbst Optionen schreiben.

Leerverkaufen – etwas verkaufen, das man nicht besitzt

Leerverkauf-ähnliche Positionierungen, sogenannte naked calls and puts, sind eine weitere Form der Termingeschäfte, welche Optionen ermöglichen. Leerverkäufe sind Titel, die von Investoren verkauft werden, wenn diese die Titel nicht besitzen. Die Absicht dahinter ist, die verkauften Titel zu einem Zeitpunkt in der Zukunft günstiger zu kaufen. Das heißt, der Investor erwartet fallende Kurse für dieses Produkt. Hier wird dementsprechend eine Put-Option oder Call-Option verkauft.

Die wichtigsten Begriffe:

Long gehen: Ist der Kauf eines Kontrakts. Der Käufer rechnet mit steigenden Kursen.

Short gehen: Ist der Verkauf eines Kontrakts. Der Verkäufer erwartet fallende Kurse.

Inhaber: Der Inhaber kauft Terminkontrakte/ ein Recht und geht somit long.

Stillhalter: Der Stillhalter verkauft Kontrakte/ eine Verpflichtung und geht somit short.

Wichtig: Man kann somit long Call, short Call, long Put und short Put sein.

Long Call sein bedeutet, dass man eine Call Option gekauft und somit das Recht hat, das Underlying zum Verfall zum Basispreis (Strike) zu erwerben.

Short Call sein bedeutet, dass man eine Call Option verkauft (geschrieben) hat und somit einem anderen Marktteilnehmer das Recht einräumt, einem anderen das Underlying zum Basispreis (Strike) zu verkaufen.

Long Put sein bedeutet , dass man eine Put Option gekauft hat und man das Rech besitzt,  eine Aktie zu einem angedachten Preis an den Verkäufer der Option zu verkaufen. Der Kurs, zu dem das Underlying verkaufen werden kann, ist dabei der Basispreis (Strike oder auch Excercise Price)

Short Put sein bedeutet, dass man jemanden das Recht verkauft, ein Underlying zum Basispreis (Strike) an einen selbst zu verkaufen.

Glattstellen: Dieser Begriff kommt ursprünglich aus dem Future- und Devisen-Handel und beschreibt das Schließen einer Position durch das Eingehen der Gegenposition. Das heißt der Trader liquidiert seine Position indem er eine long Position durch eine short Position schließt und umgekehrt.

Umgangssprachlich verwenden Day-Trader und Privatanleger den Begriff „Glattstellen“ aber auch des Öfteren, wenn sie all ihre Positionen am Ende des Tages geschlossen haben.

 

Ausüben oder Verfallen lassen

Sowohl bei Optionsscheinen als auch bei Optionen erwirbt man das Recht, aber nicht die Pflicht, den Basiswert zu kaufen beziehungsweise zu verkaufen. Das bedeutet, der Inhaber darf das Recht einfach nicht ausüben und somit die Option verfallen lassen.

Im Geld: Ein Käufer einer Call-Option wird diese ausüben, wenn der Markpreis über dem Basispreis liegt. Diese Konstellation (Kurs/Basispreis-Verhältnis) wird bei einer Call-Option als „im Geld“ bezeichnet.

Aus dem Geld: Ein Käufer einer Call-Option wird diese nicht ausüben, wenn der Marktpreis unter dem Basispreis liegt. In diesem Fall wird die Option als „aus dem Geld“ bezeichnet.

Am Geld: Der Basispreis entspricht dem Marktpreis.

Bei einer Put- Optionen gelten die oben genannten Definitionen im Bezug auf Marktkurs und Basispreis vice versa.

Kurs/Basispreisverhältnis
Call Put
Aus dem Geld Kurs < Basispreis Kurs > Basispreis
Am Geld Kurs = Basispreis Kurs = Basispreis
Im Geld Kurs > Basispreis Kurs < Basispreis

Der Inhaber einer Option hat 3 Möglichkeiten: ausüben, verfallen lassen oder die Gegenposition einnehmen. Wenn der Investor das Recht verfallen lässt, ist der höchstmögliche Verlust auf die Prämie begrenzt.

Der Stillhalter hat 2 Möglichkeiten: er kann die Ausübung der Option abwarten oder seine Position zurückkaufen. Damit ist er positionslos und trägt keinerlei Risiko mehr.

Anmerkung: Optionen von Privatanlegern und institutionellen Investoren werden an der Eurex gleichberechtigt behandelt, jedoch ist der direkte Zugang zum Handel an der Eurex Unternehmen der Finanzbranche vorbehalten. Privatanleger müssen ihre Orderaufträge daher an ihre Bank bzw. Ihren Broker weitergeben.

 

Vorteile von Optionen 

  • Optionen sind klar definiert und der Zeichner muss Sicherheiten hinterlegen. Optionsscheine sind dagegen bank-abhängige Derivate mit beliebig gewählten Parametern. Zudem besteht ein Emittentenrisiko, da als Garant für das Auszahlungsprofil die emittierende Bank auftritt.
  • Kurse von Optionen müssen mindestens einmal täglich gestellt werden — wodurch eine gute Preistransparenz herrscht. Bei Optionsscheinen erfolgt die Kursstellung von Seiten des Emittenten fortlaufend indikativ. Dabei kann es aber aufgrund von besonderen Marktsituationen oder technischen Problemen zu Einschränkungen kommen.
  • Optionen können auch verkauft (geshortet bzw. geschreiben) werden, sodass Investoren von der Optionsprämie profitieren können. Optionsscheine lassen sich nur kaufen.
  • Bei ausgeübten Optionen werden die Basiswerte auf Wunsch auch ausgeliefert. Bei Optionsscheinen wird die Differenz meistens bar ausgezahlt, mehr dazu in den jeweiligen AGBs des Optionsscheins.

 

Ein Beispiel: Lassen Sie sich die Wartezeit bezahlen

Sie würden gerne 200 Aktien der InsideTrading AG für 20 EUR je Aktie kaufen (aktueller Preis 25 EUR). Dann können Sie entweder eine Limit-Order platzieren und warten. Wenn Sie sich aber ziemlich sicher sind, dass der Preis erreicht wird, können Sie auch einfach 2 Put-Optionen schreiben. So werden Sie auch für die Wartezeit entlohnt (Optionsprämie) und bekommen zum entsprechenden Zeitpunkt die 200 Aktien für 4.000 EUR sofern die Aktie unterhalb von 20€ notiert. Dieser Prozess lässt sich auch wiederholt anwenden, wobei jedes Mal die Prämie verdient wird. Das Schöne hierbei ist, dass Sie die Prämie auch erhalten, wenn der gewünschte Kurs nicht erreicht wird.

Welche Erfahrungen habt ihr bisher mit Optionen und/oder Optionsscheinen gesammelt?

by Jun 17, 2016 Keine Kommentare
Ein Produkt für jede Marktphase

Ein Produkt für jede Marktphase

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Ein Produkt für jede Marktphase

Etwas absolut Neues:
Der Markt hat nur 3 Richtungen:

  • aufwärts
  • abwärts
  • seitwärts

Und für alle diese Situationen gibt es Finanzprodukte, die eine Partizipation an dem jeweiligen vorliegenden Trend bieten. In diesem Artikel wird es dabei um gehebelte Produkte gehen, da für ungehebelte Investments meistens auch eine direkte Investition verfügbar ist, wie zum Beispiel eine Aktie oder Anleihe. Sollte dies nicht der Fall sein, so existieren meist ETFs, welche den Zielmarkt abbilden und eine kostengünstige Alternative für mittel- bis langfristige Investments darstellt.

Daher „strippen“ wir die Produkte nun nicht in ihre Bestandteile, sondern schauen uns einmal genau an, wie sich diese in den jeweiligen Marktsituationen verhalten. Wo liegen die Vor – und Nachteile der Produkte und wie könnte man beispielsweise in sie investieren.

In einem Aufwärtsmarkt liegen Primärphasen der Progression und der Kontraktion vor, einfach gesagt Trendbewegung und Korrektur.
In Folge betrachten wir nur Geschäfte, welche mit der Trendrichtung handeln. Diese Grundannahme gilt für alle folgenden Marktphasen.

In besagtem Aufwärtstrend gehen wir nun von einer starken Bewegung aus. Uns bieten sich hier nun zwei Möglichkeiten an. Die eine ist ein sogenanntes Faktor-Zertifikat, die andere ein Knock-Out Produkt.
Dies sind nicht alle zur Verfügung stehenden Produkte, doch mit die populärsten.
Ein Faktor-Zertifikat punktet dabei durch seine Einfachheit. Doch genau diese ist für viele Investoren gerade so tückisch, denn der fixierte Hebel, der auf den ersten Blick überaus attraktiv erscheint, kann je nach Marktsituation auch zum scharfen Schwert werden, das zurück schwingt.
Faktor-Zertifikate wurden bereits in einer vorangegangenen Sektion besprochen: Faktorzertifikate.
Hier wird mit ihnen das Beispiel für die Short Seite gerechnet.

Auf der Long Seite soll dieses Mal ein Knock-Out der klassischen Form herhalten.

Knock Out

Ein klassischer Knock-Out zeichnet sich durch seine Eigenschaft aus wertlos zu verfallen, sobald ein bestimmter Basiswert unterschritten wird. Zumeist wird das Produkt dann gegen eine kleine Rückzahlung ausgebucht. Diese Rückzahlung wird aus steuerlichen Gründen geleistet, zu denen wir aus rechtlichen Gründen keine weiteren Angaben machen dürfen. Bei Detailfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Steuer- / Anlageberater.
Der Wert eines Knock-Out berechnet sich dabei durch seinen „inneren Wert“(+Aufgeld). Diese Begrifflichkeit kommt dabei von der Tatsache, dass ein Knock-Out im Prinzip der Gattung der Optionsscheine entstammt, da es diese Zertifikate auch mit Laufzeitbeschränkungen gibt.
Der innere Wert ist definiert als die Differenz zwischen Barriere und dem aktuellen Kurs multipliziert mit dem Bezugsverhältnis.

An einem Beispiel: Es wurde ein Knock-Out Call auf die InsideTrading AG gekauft. Der zugrundeliegende Basiswert (Insidetrading) steht aktuell bei 45€, der Basispreis des Knock-Outs ist 40€, das Bezugsverhältnis sei als 0.1 gegeben.
Daher ist der Wert des Scheins:

(45€-40€)*0.1 = 50 Cent

In dem Moment, in dem der Basiswert – also hier InsideTrading– im Handel den Wert von 40€ erreicht oder unterschreitet, verfällt der Schein wertlos und wird aus dem Depot ausgebucht.
Der große Vorteil des Produktes ist wie im Knock-Out Artikel besprochen im Gegensatz zu Aktien oder Futures, dass man von vornherein weiß, wie viel Geld man maximal verlieren kann. Bei einer Aktie oder einem Future ist dies theoretisch ein Fallen des Basiswertes auf 0.

In Seitwärtsmärkten gibt es verschiedene Formen an Produkten, welche sich eigenen: Discount-Zertifikate, Bonus-Zertifikate, Aktienanleihen, Inline-Optionsscheine sowie Express-Zertifikate.

Da Discount- und Bonuszertifikate aber auch für leicht steigende Märkte geeignet sind, fokussieren wir uns jetzt auf die Produkte, welche wirklich für den Seitwärtsmarkt strukturiert werden.

Ein Inline-Optionsschein ist ein Knock-Out Produkt, welches beim Verlassen eines Korridors wertlos verfällt. Da ein Inline-Optionssschein ein Knock-Out Produkt ist, bietet es entsprechend Renditen im niedrigen aber auch im hohen zweistelligen Bereich.
Da aber viele Anleger dieses Knock-Out Risiko gerade in Seitwärtsspekulationen vermeiden wollen, bietet sich die Alternative eines sogenannten Express-Zertifikates.

Express-Zertifikat

Diese Express-Zertifikate werden im Laufe ihres Lebens an verschiedenen Bewertungstagen betrachtet und je nach Stand des Basiswertes ­–also unsere für Beispiele herangezogene InsideTrading AG­– gewinnt das Produkt an Wert (Bonuszahlung) oder aber es erfolgt eine Rückzahlung.

Im Detail:

  • Liegt die InsideTrading AG unter ihrem Bewertungslevel, so läuft das Produkt weiter, eine Rückzahlung erfolgt in diesem Moment nicht.
  • Liegt die InsideTrading AG über ihrem Bewertungslevel, so wird der entsprechende Nominalwert zuzüglich Bonusbeträge ausgezahlt.

Am letzten Bewertungstag:

  • Liegt der Basiswert am letzten Bewertungstag auf oder oberhalb des Auszahlungslevels, erfolgt die Rückzahlung zum Nominalbetrag zuzüglich Bonusbetrag.
  • Liegt der Basiswert am letzten Bewertungstag auf oder oberhalb der Barriere aber unterhalb des Auszahlungsniveaus, so erfolgt die Rückzahlung zum Nominalbetrag.
  • Notiert die InsideTrading AG unglücklicherweise zum finalen Bewertungstag unterhalb der Barriere, so erleidet der Anleger einen Verlust in Höhe des prozentualen Abstandes zur Barriere.

Auch hier ist ein kleines Beispiel sicher nicht verkehrt.

Betrachten wir die theoretische InsideTrading AG:
Es wird nun ein Express-Zertifikat angeboten. Das Zertifikat läuft über zwei Jahre und soll dabei einmal pro Jahr eine Bewertung erfahren. InsideTrading steht bei 100€, die Barriere ist mit 90€ 10% entfernt. Das Auszahlungsniveau sei bei 100€ festgelegt.
Für jedes Mal, wenn die InsideTrading Ag am Bewertungstag unterhalb der Bewertungsschwelle notiert, wird der Bonus dem Produkt gutgeschrieben und es läuft weiter.
Angenommen das Produkt wird nun beim ersten Mal wie genannt unterhalb der Schwelle liegen, beim zweiten Mal liegt es jedoch oberhalb, so wird der Nominalwert zuzüglich dem Bonus ausgezahlt.
Hier wären dies entsprechend 10€ plus dem Nominalwert 100€ = 110€.

Wenden wir uns zum Schluss nun dem bearischen Marktumfeld zu. Wie versprochen soll nun das Faktor Zertifikat zum Einsatz kommen. Bei diesem ist der Kaufzeitpunkt nicht relevant für den Hebel, welchen das Produkt beim Kauf hat, denn der Hebel ist per Konstruktion festgelegt.

Faktor Zertifikat

Bauen wir uns ein Beispiel. InsideTrading hat aktuell einen Kurswert von 42€, dem Investor hat der letzte Artikel nicht gefallen und er möchte sich rächen und nimmt eine auf fallende Kurse setzende Position ein. Zu unserem Unglück behält er recht, er hatte sich ein vierfach gehebeltes Faktor Zertifikat gekauft, welches bei 42€ einen Wert von 1€ hatte. Der neue Kurs nach der schlagartig an einem Tag stattfindenden Abwärtsbewegung liegt bei 35€. Das entspricht einem Kursverfall von 16,6%. Das Faktor Zertifikat multipliziert nun die Bewegung, also sowohl die Gewinne als auch die Verluste, um den Faktor 4.
Der Gewinn, den der Anleger mit seinem Zertifikat machte, ist also:

4*16,6% = 66,4%

Also ist der neue Preis des Faktorzertifikates steigt also um 66,4% auf 1.66€.
Wichtig ist dabei, dass die Bewegung an einem Tag stattfand, denn der Hebel des Zertifikates wird an jedem neuen Tag an den Schlusskurs des vorangegangenen Tages gekoppelt. Genaueres über diesen Effekt ist im Artikel Faktorzertifikate oder im Wissensbereich zu finden.

Wir hoffen, dass diese Ausführungen dabei helfen, die Produktwelt der Zertifikate, welche unendlich erscheint, etwas besser kennen zu lernen.

Hier noch einige Rufnummern zu den Hotlines der Emittenten, sodass weitere Rückfragen keine Umstände machen sollen, denn nichts ist wichtiger als sein Produkt zu kennen.

 

Beste Grüße, InsideTrading.

by Feb 16, 2016 Keine Kommentare
Faktor-Zertifikate Eine Seite, die dir bares Geld spart!

Faktor-Zertifikate Eine Seite, die dir bares Geld spart!

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 Faktor-Zertifikate Eine Seite, die dir bares Geld spart!

Hey Insiders,

den Titel meine ich absolut ernst! Immer wieder werden wir angesprochen und gefragt: “Warum habe ich Verluste mit diesem Produkt gemacht?“ oder: “Wieso erholt sich mein Produkt nicht wie der Basiswert?“.

Fast immer ist die Rede von Faktor-Zertifikaten.
Was sich nach einem einfachen Hebelzertifikat anhört, ist in der realen Umsetzung etwas komplizierter. Denn für Investments sind diese Produkte auf Grund ihrer Struktur Gift, für das kurzfristige Trading jedoch sehr interessant.
Schauen wir uns das einmal genauer an.

Formal: Ein Hebel allgemein multipliziert die Gewinne wie auch die Verluste.

Besser gesagt, Bewegungen verstärken sich, die Kurs-Schwankungen des Faktor-Zertifikates sind also ein Vielfaches der normalen Aktie (höhere Chance bei höherem Risiko).

Formula

Ein Zertifikat mit dem Hebel 5 reagiert also 5-mal so stark auf Kursschwankungen, wie die Aktie. Das multipliziert sowohl Gewinne als auch Verluste und stellt somit gleichzeitig Chance als auch Risiko dar.

Warum dann aber die Fragen, wenn es doch so einfach ist?

Hier kommt das Produkt ins Spiel. Das gerade gerechnete Beispiel ist ein ganz einfaches Hebelzertifikat.Bei einem Faktorzertifikat, wird der Hebel über die  gesamte Laufzeit (meist endlos) konstant gehalten. Dazu wird am Ende des Tages der Schlusskurs als neue Basis in die Berechnung eingesetzt.(Die Hintergründe werden in einem unserer Kurse erläutert werden, da es den Rahmen etwas sprengt. Aber so viel sei verraten, es geht um:“Hedgen“)

Genau das ist das tückische an diesen Produkten, denn hier schlägt ein mathematischer Effekt durch: Die Prozentrechnung – alles ist relativ, deine Gewinne eben auch.

Du ahnst vielleicht schon, um was es geht. Ein Gewinn von 5% ist nicht immer gleich groß. Ein Gewinn von 5% bei einem Kurswert von 100€ ist absolut gesehen, weitaus weniger als 5% bei 1000€ (5€ Vs. 50€).
Diese Reihe lässt sich beliebig fortsetzen.
Je größer der Basiswert desto größer der absolute Wertzuwachs und gerade das ist die Falle, in die viele tappen und gleichfalls auch der Grund, warum ich das Produkt für Daytrading empfohlen habe (da Du so den Effekt umgehst).

Rechnen wir einmal ein Beispiel.

Die Aktie der InsideTrading AG fällt zu Beginn um 5%, steigt in Folge um 5%. Die Volatilität steigt, der Markt fällt extreme 15% und gewinnt am Folgetag wieder 16%.
Wenn Du nun alle Renditen zusammenrechnest, kommst du auf +1%.
Wie hätte sich aber ein Faktorzertifikat Hebel 2 verhalten? Angenommen die obrige Rechnung stimmt, so sollten wir 2 % im Plus sein.

Hier das versprochene Beispiel.:

Tabelle

*Tabellarische Darstellung der beschriebenen hypothetischen Wertentwicklung

Equity*Line-Graph der Daten aus der Tabelle

In Wahrheit hat das Papier nun aber einen Verlust von immerhin fast 8.6% erlitten.

 

Kurz für Dich zusammengefasst.:

  • Fester Hebel aber kein fester Basispreis.
  • Muss nach Verlusten wesentlich stärker steigen um, Verluste auszugleichen (siehe oben).
  • Es ist wichtig zu beachten, was der relevante Basiswert ist.
  • Eher für Kurzfristige Trades / Day-Trading geeignet (hier ist fester Hebel von Vorteil, da einfach zu rechnen).

Daher ist es enorm wichtig, dass du dir bei der Nutzung von Faktorzertifikaten immer im Klaren darüber bist, wie diese Produkte sich verhalten. Gerade in Seitwärtsmärkten führt die Tägliche Anpassung zu massivsten Verlusten in deinem Wertpapier.

Was hast Du bereits für Erfahrungen mit Faktor-Zertifikaten gemacht, beziehungsweise wofür nutzt Du sie?
Hast Du sonstige Fragen und Anregungen zum Thema oder auch etwas vollkommen anderem, lass es uns wissen.

Dein InsideTrading Team

by Aug 07, 2015 Keine Kommentare
Futures Handel: die echte Alternative zum CFD

Futures Handel: die echte Alternative zum CFD

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Futures Handel: die echte Alternative zum CFD

Was sind Futures ?

Terminkontrakte über bestimmte Güter nennt man Futures. Je nach Art der Ware spricht man von Commodity Futures oder Financial Futures. Erstere betreffen beliebige Waren, beispielsweise Obst. Letztere meinen Aktien, Anleihen oder Devisen. Von Managed Futures spricht man, wenn Investmentfonds im Spiel sind, bei denen es nur um Futures- Kontrakte geht.

Was macht Futurehandel interessant ?

Im Wesentlichen geht es darum, dass der Käufer eines Kontraktes sich verpflichtet, die beschriebene Ware zu einem in der Zukunft liegenden Termin, einer festgelegten Qualität und einer definierten Abnahmemenge zum vereinbarten Preis zu erwerben bzw. zu liefern. Käufer und Verkäufer gehen gegenseitige Verpflichtungen ein. Der Besitzer eines Futures kann dieses weiterverkaufen. Interessant an diesem Modell ist, dass Käufer und Verkäufer bei Vertragsabschluss nur eine Sicherheitsleistung auf ein „Margin- Konto“ leisten müssen.

Futures – ein Geschäft mit der Zukunft

Gezahlt wird in Bar oder mit wertstabilen Staatsanleihen. Die Restsumme wird in der
Zukunft fällig. Die Höhe der Sicherheitsleistung oder Marge variiert und kann bei langen Kontaktlaufzeiten angepasst werden. Als Mittelsmann fungiert ein Broker. Es geht hier um rechtsverbindliche Verträge, die Ähnlichkeit mit börsengehandelten Termingeschäften haben. Lieferung und Abnahme sind beiderseits verbindlich geregelt. Außerdem definiert der Kontrakt.

=> den Vertragsgegenstand / Basiswert
=> die Qualität der Ware
=> die Menge oder Größe der Warenparteien
=> den Liefer- oder Annahmezeitpunkt, der in der Zukunft liegt
=> den zu zahlenden Preis

Futures vereinfachen den Handel und erhöhen die Transparenz von Handelsvorgängen. Prämien für den Broker gibt es nicht. Kritisch wird aber angemerkt, dass zunehmend Spekulationsgeschäfte mit Rohstoffen – Futures gemacht werden. Der Vorwurf der Kritiker lautet, dass dadurch Preistreiberei gefördert wird. Während die einen überteuerte Preise zahlen müssen, geraten andere in Armut. Angesichts einer Preisblase am Rohöl – Markt im Jahre 2008 überlegte man, ob Futures – Spekulationen unterbunden, limitiert oder reguliert werden sollten.

Berechnung der Kontaktbedingungen

Angebot und Nachfrage definieren die Preise am Futures – Markt. Gehandelt wird an Terminbörsen zum tagesaktuellen Preis. Die preis bezogenen Feinheiten des Futures – Handels sind nur Insidern verständlich. Fakt ist, dass nahe gelegene Warentermingeschäfte häufig günstiger sind als weit entfernt liegende Termine, die längere Lagerung und Bereitstellungs- Investitionen erfordern. Man kann die in der Zukunft anfallenden Kosten aber im Voraus Berechnen. Als Rechengröße werden der aktuelle Kassapreis, eventuelle Versicherungskosten und die absehbaren Bestandshaltungskosten zu einem bestimmten Zinssatz in Beziehung gesetzt.

Cost of Carry – die Bestandshaltungskosten

Die Bestandshaltungskosten bezeichnet man auch als „Cost of Carry“. Da Zinsen anfallen, ist die aktuelle Geldpolitik in gewissen Maße Einflussnehmer bei Futures – Geschäften. Dass überhaupt Zinsen erhoben werden, ist erklärlich: Immer ist das Kapital aus der Sicherheitszahlung bis zum Geschäftstermin gebunden und kann nicht gewinnbringend angelegt werden. Auch wenn ein anderer den Terminkontrakt kauft, kann der Besteller damit rechnen, dass der Kontrakt exakt wie beschrieben erfüllt wird.

Realtausch und Spekulation

Man kann also mit Hilfe eines Futures 1000 Einheiten gefrorenes Orangensaftkonzentrat aus Florida zur Lieferung im Dezember des kommenden Jahres bestellen, ohne die bestellte Menge gleich voll bezahlen zu müssen. Man spricht auch vom Handel mit Derivaten. Damit handelt man heutzutage nicht nur gegen einen definierten Warenwert, sondern auch spekulativ. Seit den neunziger Jahren hat der spekulative Futures – Handel dramatisch zugenommen. Realtauschgeschäfte sind mittlerweile in der Minderzahl. Die Liquidität am der Derivatenbörsen entsprechend hoch.
Judith Pia Reiterer
DayTrader/in


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by Aug 07, 2015 1 Kommentar