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Analyse der KW 30 (2017)

Analyse der KW 30 (2017)

BBarometer

Während die US-Kurse weiter steigen und Rekordhochs fest im Blick haben, lässt der DAX nach und verliert weiter an Boden. Wo die USA fester wirkt, bekommt der DAX weiche Knie.

Aus der Analyse der letzten Wochen (Analyse der KW 29): “Alle 4 Signale deuten auf dasselbe hin – Der DAX sollte in der KW30 eine Wochenperformance besser als -3,4% erreichen. Hinweis: Dies könnte denoch eine negative Wochenperformance sein. […] Ich erwarte eine gute erste Hälfte und eine ernüchternde zweite.”

Wie an der ersten Abbildung ersichtlich, stieg der DAX tatsächlich in der ersten Wochenhälfte. Mit 12.181 Punkten am Montag morgen gestartet erreichte der DAX sein Wochenhoch bei 12.322 (+1,16%) Punkten am Mittwoch um etwa 12 Uhr. Bis zum Wochenschluss fiel der deutsche Leitindex jedoch daraufhin um 1,3% auf 12.163 Punkte.

Der DAX verbesserte sich diese Woche auf einen Verlust von 0,6%. Anleger besserten sich leicht und verloren in der KW 30 0,4% ihrer Depotsumme. Nachdem letzte Woche vier Signale auf diese Bewegung hindeuteten deuten in dieser Woche noch zwei weiterhin laufende Muster auf eine Verschlechterung der DAX-Performance in den nächsten 7 (eher) bis 14 Tagen hin. Der DAX sollte, basierend auf den Analysen und vergangenen Erfahrung dieses Musters, in den kommenden 7 bis 14 Tagen eine Performance schlechter als -0,6%, eventuell sogar erneut von mehr als -2% erreichen.

 

Nach dem die Bullen den DAX nun viele Monate lang mit konstantem Druck stetig über der 200er EMA gehalten hatten sind mittlerweile die Bären am Ruder. Geordnet tritt der DAX hierbei den Rückzug an und verliert Woche für Woche leicht an Performance. Derzeit nähert er sich wieder seinem 200-Tage-Durchschnitt. Wird der DAX von der 200EMA abprallen oder kurzzeitig unter diese tauchen? Dem BBarometer zufolge könnte es, nach zwischenzeitlicher Stabilisierung, zu einer weiteren Annäherung an den Durchschnitt kommen.

by Jul 29, 2017 Keine Kommentare
Analyse zur KW 29 (2017)

Analyse zur KW 29 (2017)

BBarometer

Der vier Monate währende jugendliche Übermut des DAX hat in dieser Woche sein endgültiges Ende besiegelt. Während der Dow Jones nur 0,3% seiner unkte verlor und der MSCI World Index gar 0,1% hinzugewinnen konnte verlor der deutsche Leitindex satte 3,4%. Man kann das hämische Grinsen der großen Indizes, welche den Ton wieder angeben, regelrecht spüren.

Nach zwischenzeitlich 12,3% Jahres-Performance steht der DAX nun wieder bei (jedoch immer noch guten) 6,6%. Aus dem einstigen mehrere Prozente schweren Vorsprung sind nun 2,1% Rückstand auf den MSCI und 2,7% auf DOW geworden.

 

Es ist wieder mehr Bewegung im DAX? Was mich in dieser Woche besonders interessierte: In den letzten 31 Wochen (seit dem 19.12.2016) haben wir gerade einmal 10 Wochen (32%) mit einem Ergebnis von mehr als plus oder minus 1,5% (nennen wir sie high-performance-weeks) erlebt. Hierbei erlebten wir ein Drittel der high-performance-weeks der letzten 31 Wochen in den letzten 4 Wochen. Es ist wieder mehr Bewegung im DAX!

Hierzu habe ich kurzerhand eine neue Grafik entwickelt. Diese zeigt die durchschnittliche prozentuale Stärke der Bewegung des DAX der vergangenen 4 Wochen an. Zu erkennen ist ein Tief in der Kalenderwoche 26 2017. Hierbei hatte der DAX in den vergangenen 4 Wochen (KW23-KW26) durchschnittlich gerade einmal 0,6% Performance pro Woche hingelegt (ob positiv oder negativ spielt in diesem Fall keine Rolle). Mittlerweile ist wieder mehr Bewegung im DAX. Ende der KW29 steht der Wert wieder bei 1,3%.

Seit 2015 erhebt das BBarometer Daten. Seit 2015 ist alles in allem eine Verflachung der durchschnittlichen Performance des DAX zu erkennen. Der Mittelwert der prozentualen Stärke der wöchentlichen Performance des DAX lag 2015 noch bei 2,7%. 2016 sank die Stärke der wöchentlichen Bewegungen des DAX bereits durchschnittlich auf 2,2%. Derzeit, im Jahr 2017, sind es durchschnittlich nur magere 1,1%.

Doch trotz diesem Umstand gilt es den Blick auf Wochengeschäft nicht zu verlieren. Wo könnte es nächste Woche hingehen?

Der DAX hat steht bereits 4,5% unter seinen Hochs bei über 12.800 Punkten. Auch ist dieser nicht, wie seit Dezember 2016 bisher der Fall, von seinem SMA38-Durchschnitt abgeprallt, sondern darunter gefallen und befindet sich auf dem Weg in Richtung der EMA200-Linie. Doch auf Jahressicht steht noch die Schließung des Gaps bei 12.050 Punkten an – Und der DAX scheint dies anzuvisieren …

Im Graph des BBarometers überschlagen sich die Ereignisse. Mehrfach wurde das 2-Prozent-Muster ausgelöst. Wer kennt dieses Muster noch nicht? Es ist das älteste und wahrscheinlich auch häufigste Muster in den Analysen. Erreicht die wöchentliche Performance des DAX oder der Anleger einen Wert von mehr als 2% im positiven oder auch negativen Bereich ist in über 90% aller Situationen ein durchaus sehr ähnlicher Ablauf zu erkennen, welcher sich einfach handeln lässt.

Der Ablauf, wenn der DAX gleich oder mehr als +2% erreicht lautet:

  1. In der ersten Folgewoche sinkt die Wochenperformance unter die der Ursprungswoche
  2. In der zweiten Folgewoche steigt die Wochenperformance auf einen Wert höher als dieser der ersten Folgewoche
  3. In der dritten Folgewoche sinkt die Wochenperformance unter die der ersten Folgewoche. Hier markiert das Muster sein Tief in der Abfolge
  4. In der vierten Folgewoche steigt die Wochenperformance auf einen Wert höher als dieser der dritten Folgewoche

Die Umsetzung des Musters erfolgt meist in den ersten 7 Tagen nach Erkennen. Durchaus kann es zu verzögerten Abfolgen kommen und sich das Erwartete Bild im Chart erst nach 14 Tagen herausbilden. Ein Nicht-Eintreffen der Erwartung nach mehr als 14 Tagen ist sehr selten, kann jedoch auch vorkommen.

Markiert der DAX einen Wert von mehr als -2% so erfolgt das Muster ebenfalls, nur gespiegelt …

 

Wir erkennen nun aus den letzten 4 Wochen drei Wochen mit Ergebnissen von mehr als 2%. Aktuell liegen drei Signale des 2-Prozent-Musters gleichzeitig vor. Das stellt kein Problem dar, so ergänzen die Signale sich und bestätigen sich gegenseitig.

In der KW26 erreichte der DAX -2,8%. Die Erwartung hierbei steht derzeit wie folgt:

  1. Ein Wert besser als -2,8% in der KW27. Dies wurde durch +0,1% in der KW27 erreicht.
  2. Ein Wert schlechter als +0,1% in der KW28. Diese Erwartung traf in den ersten 7 Tagen nicht ein – der DAX stieg um 2,0%. Trifft die Erwartung verzögert nach bis zu 14 Tagen ein?
  3. Ein Wert schlechter als +0,1% wurde verzögert nach 14 Tagen mit einem Wert von -3,4% erreicht.
  4. Aktuell wird basierend auf dem Ablauf des 2-Prozent-Musters aus der Kalenderwoche 26 ein Wert besser als +0,1% in der KW30 erwartet.

In der KW28 erreicht der DAX +2,0%. Die Erwartung hierbei steht derzeit wie folgt:

  1. Ein Wert schlechter als +2,0% in der KW29. Dies wurde mit -3,4% erreicht.
  2. Aktuell wird basierend auf dem Ablauf des 2-Prozent-Musters aus der Kalenderwoche 28 ein Wert besser als -3,4% in der KW30 erwartet.

In der KW29 erreichte der DAX -3,4%. Die Erwartung hierbei steht derzeit wie folgt:

  1. Der DAX sollte in der KW30 einen Wert besser als -3,4% erreichen.

Des Weiteren liegt uns mit dem Top-to-the-Bottom-Cut (wenn der DAX in seiner Wochenperformance die der Anleger von oben nach unten schneidet) ein viertes Signal vor, welches auf einen in der Wochenperformance sich wieder verbessernden DAX hinweist. Die Entwicklungs-Arbeit des BBarometers ist immer wieder faszinierend: Es liegt 4 unterschiedliche Muster vor, doch zu Verwirrung und Differenzen in den Aussagen kommt es nicht. Alle 4 Signale deuten auf dasselbe hin – Der DAX sollte in der KW30 eine Wochenperformance besser als -3,4% erreichen. Hinweis: Dies könnte denoch eine negative Wochenperformance sein.

Im Wikifolio des BBarometers (hier findest du es) habe ich dennoch die DAX-Long-Position nachgekauft. Unter der Woche wird das DAX ebenfalls Wellenbewegungen vollziehen. Ich erwarte eine gute erste Hälfte und eine ernüchternde zweite.

by Jul 23, 2017 Keine Kommentare
Analyse der KW 28 (2017)

Analyse der KW 28 (2017)

BBarometer

Nachdem DAX und BBarometer in der letzten Kalenderwoche 27 sich von mehr als 2% Verlust der KW26 auf +0,1% verbesserten hatte ich auf Grund des 2-Prozent-Musters eine nochmalige Verschlecherung der Werte in der KW28 und eine wiederkehrende Verbesserung in der KW29 erwartet. Diese Erwartung hat sich nun als falsch herausgestellt.

Entgegen der Erwartung verbesserten sich die Werte nochmals und zögern die Erwartung um nochmals 7 Tage hinaus. Anleger konnten in dieser Woche ihre Depotsumme durchschnittlich um 1,1% steigern. Der DAX dagegen stieg dynamisch um 2%. 2%? AHA! Schon wieder. Nur 14 Tage nach dem Reißen der magischen 2% Marke im Bereich der Verluste folgt diese nun – nur diesmal als Zugewinn. Was ist da los? Es ist Bewegung im Markt …

Nun verdichtet sich die Erwartung in Richtung des DAX in der kommenden Woche einen Wert schlechter als +2% hinzulegen, um daraufhin sich wieder zu verbessern in der KW30. Ob es in der nächsten KW29 nun nur leichte Zugewinne oder gar Verluste geben wird lässt sich hierbei nicht genau sagen. Das der DAX zwischenzeitig einige Tage abtaucht ist jedoch durchaus anzudenken.

by Jul 15, 2017 Keine Kommentare
Analyse der KW 27 (2017)

Analyse der KW 27 (2017)

BBarometer

Wie in der letzten Woche gedacht verfolgt der DAX nun in seiner Wochen-Performance das von mir so genannte “2-Prozent-Muster”.

Hierbei verbessert sich der DAX nach einer Woche schlechter als 2% in der ersten Folgewoche, um sich dann in der zweiten Folgewoche (diese Woche!!!) nochmals zu verschlechtern und dann in der dritten Folgewoche noch besser abzuschneiden als in der zweiten. Werden wir dann wieder Zugewinne sehen?

by Jul 08, 2017 Keine Kommentare
Analyse der KW 26 (2017)

Analyse der KW 26 (2017)

Analysen

Rumms! In dieser Woche brach der DAX um 2,8% zusammen. Einen stärkeren Einbruch innerhalb einer Woche gab es mit -4,1% zuletzt in der KW44 2016 (endete am 07.11.2016).

Auch die Anleger verloren durchschnittlich mehr als 2% ihrer Depotsumme. 2%? Aha, hierbei handelt es sich um das 2% Muster, welches wir bereits kennen. In den kommenden Wochen müsste der Graf des BBarometers und auch des DAX folgenden Verlauf nehmen:

  1. In der ersten Folgewoche gibt es ein besseres Ergebnis (in diesem Fall besser als -1,5%)
  2. In der zweiten Folgewoche gibt es ein erneut schlechteres Ergebnis
  3. In der dritten Folgewoche gibt es ein die erste Folgewoche nochmals toppendes Ergebnis. Das beste Ergebnis dieser Kombination
  4. In der vierten Folgewoche ist wieder eine leichte Abschwächung zu erkennen

by Jul 02, 2017 Keine Kommentare
Analyse der KW 17 (2017)

Analyse der KW 17 (2017)

BBarometer

Ob das Allzeithoch am 6. April 2015, das Halbjahreshoch am 18. April 2016 oder das neue Allzeithoch vom 24. April 2017. Ewig grüßt das Halbjahres-, Jahres- oder Allzeithoch im April. So auch im April 2017. Diesmal in der Kalenderwoche 17. In dieser Woche stieg der DAX dynamisch um 3,2% und zeigt den weltweit großen Indizes weiterhin die Rücklichter.

Ein Mix aus positiven Unternehmens- und Konjunktur-Daten, einer anziehenden Inflation (wirtschaftliche Normalisierung) und der Erleichterung über die Dominanz eines mit Macron gemäßigten Kandidaten in der ersten Wahlrunde der französischen Präsidentschaftswahl schoben den DAX auf ein neues Allzeithoch.

Weiterhin bleibt es eine spannende Situation. Der Druck auf die EZB, zu handeln, wächst. Die FED steht vor ihrem nächsten bedeutenden Termin. Und die französische Stichwahl steht kurz bevor. Die politisch getriebene und seit August 2016 in einer stark bullischen Rallye befindlichen Börse wird reagieren – aber wie?

Im BBarometer erkennen wir zwei Dinge: Der DAX schneidet die Performance der Anleger von unten nach oben und erreicht einen Wert von mehr als 2%!

Schnitt der DAX die Performance der Anleger von unten nach oben, dann war dies bisher immer ein Signal gewesen, dass der DAX in den kommenden 7 bis 14 Tagen wieder eine schwächere Performance aufweisen würde.

Auf der anderen Seite ist das stärkere Signal die 2% Hürde. Hier erkennen wir im Chart ganz deutlich, wie sich die Performance des DAX nach einer solchen bullischen “Übertreibung” immer mehr als halbierte. Durchschnittlich performte der DAX in der Folgewoche eines solchen Anstiegs zwischen 2,5 und 3,5% schlechter. Somit würde der DAX in der kommenden Woche um den Nullpunkt tendieren.

Das passt in den Kontext der vergangenen Monate. Zu erkennen war eine politische Börse welche vor politischen Einflüssen seitwärts tendierte, dann kurz zwischen 2 und 5 Tage reagierte und dann immer befreit zur nächsten Rallye ansetzte. Eine eher seitwärtsgerichtete Phase mit leichten Gewinnen oder Verlusten in der kommenden Woche wäre durchaus vorstellbar.

by Apr 30, 2017 Keine Kommentare
Die Bullen schwächeln – sell in may?

Die Bullen schwächeln – sell in may?

Analysen

Seit Mitte 2016 schieben die Bullen der Börse DAX & Co. mit schier unbegrenztem Willen und Kapital an. Bis auf einzelne politische Einflüsse erlebten wir nur wenige nennenswerte Korrekturen. Selbst Brexit, Trump-Wahl, das gescheiterte italienische Referendum oder die Zinsanhebung der FED führten nur für wenige Tage zu Kursverlusten. Schnell sammelten die Bullen die Kaufgelegenheiten ein und schoben viele Indizes auf Allzeithoch.

Nun notiert der DAX die dritte Woche in Folge mit Verlusten. Nach zwei Wochen mit 0,9% Kursverlusten folgten nun in der Kalenderwoche 16 nochmals 0,5%. Die Bullen schwächeln. Fehlt es an Willen oder Kapital?

Jeder Börsen-Akteur kennt das Sprichwort im Mai zu verkaufen und erst im September wieder zurückzukehren – sell in may and go away, but remember to come back in september.

Drei Wochen in Folge Kursverluste erlebten wir beim DAX zuletzt im Mai 2016. Geht den Bullen die Puste aus oder steigen diese bald wieder ein?

Zu beachten ist der politische Einfluss der französischen Wahlen. Seit einigen Jahren erleben wir stark durch politische Ereignisse geprägte Börsen. Zuletzt erlebten wir seit August 2016 immer wieder, dass die Kurse kurz vor einflussreichen Ereignissen verharrten oder stagnierten, um nach eben jenen Terminen dann erneut mit der Kraft der Bullen zur nächsten kleinen Rallye anzusetzen. Wird dies erneut so passieren?

Zu erkennen ist, dass die deutschen Bullen ihre “Übertreibung” wieder abgebaut haben. Während Dow Jones und MSCI World seit dem 01.03. nahezu konstant Punkte verloren, setzte der DAX am 01.04. zu einem Alleingang in Richtung Allzeithoch an. Bereits am 8. April wies ich daraufhin und schrieb, dass der DAX sich wohl eher den großen Indizes wieder angleichen wird als andersrum.

Wie es mit den Kursen weitergehen wird wird sich aus meiner Sicht nach den französischen Wahlen zeigen. Entweder kommen die Bullen zurück und schieben die Kurse wieder bis wenige Wochen vor das nächste politische Ereignis an, oder die drei schwächeren Wochen und die vielen politischen Ereignisse (Trump‘s Eskapaden, Terror-Anschläge, französische Wahlen, …) führen zu einer nachhaltiger Schwächephasen und der von vielen bereits seit länger erwarteten Korrektur.

Sell in may and go away – eventuell ist dies bereits an den Kursen zu erkennen. Die Herde folgt diesem Sprichwort?

by Apr 21, 2017 Keine Kommentare
Analyse der KW 14 (2017)

Analyse der KW 14 (2017)

Analysen

Den Markt in Short in einem Bullenmarkt zu handeln ist riskant. Seit August 2016 schieben die Bullen die Märkte mit unglaublicher Konzentration und Unnachgiebigkeit voran. Diesen Markt antizyklisch zu shorten bedeutet die Seite des David einzunehmen und gegen Goliath anzutreten. Das sahen auch andere Händler und kritisierten “Direkt bärisch würde ich diesen Markt nicht gehen” oder “Viel Spaß beim Geld verbrennen“.

Trotz des Risikos wurde das Signal “DAX Short” gehandelt. Signal ist Signal. Auch ein Bullenmarkt braucht Verschnaufpausen und steigt nicht Woche für Woche pausenlos. Und so kam es auch. In dieser Woche dann ließ der Druck der Bullen nach und der DAX fiel um 0,9%.

Weiterhin erfreut sich das BBarometer einer Quote von 100% zutreffenden Signalen in diesem Jahr. Nach einem eher ruhigen Start lohnte sich das konzentrierte Abwarten. Die Anzahl der Signale nimmt zu …

In mehreren Teilverkäufen konnte die DAX Short Position mit 0,62 bis 1,99% Gewinn aufgelöst werden. Schritt für Schritt wurde die Gewichtung täglich verringert. Insgesamt steht nun am Ende der Woche eine Steigerung der Depotsumme im Wikifolio um 0,8% zu Buche.

Du bist neu und kennst das BBarometer nicht? Hier haben wir dir dieses genauer erklärt!

Wie in der Analyse letzte Woche beschrieben (hier nochmal nachzulesen), hatten sich die deutschen Bullen mit über 2% Zugewinn in nur 5 Handelstagen etwas übernommen. Auch hatte der DAX sich konträr zu den übrigen großen Indizes entwickelt. So hatten Dow Jones und andere Leitindizes seit Anfang März eher an Stärke verloren – der DAX legte jedoch einen kleinen Sprint hin. Hier stand bereits die Frage im Raum, ob sich die großen Indizes dem DAX angleichen würden oder, wie sonst auch immer, der DAX sich wieder den anderen Märkten. Zweiteres scheint derzeit zumindest zuzutreffen.

Nun ist das Short Signal durch und die Position wurde glatt gestellt. Wer aufmerksam den Handel im Wikifolio beobachtet hat, der konnte erkennen, dass bereits am Freitag eine kleine DAX Long Position aufgebaut wurde. Diese steht bereits selbst mit +0,9% im Gewinn.

Gedanke dieses Handels war es jedoch sich bereits für die kommende Woche zu positionieren. Meistens kamen die Bullen nach dieser Verschnaufpause wieder zurück. Wurden letzte Woche die Kanonen übermütig leer geschossen, so wurden sie in dieser wieder nachgeladen. Für die erneute Offensive der Bullen in der kommenden Woche habe ich mich wieder auf die andere Seite der Front gestellt. Diesmal möchte ich lieber mit Goliath sein, anstelle gegen diesen.

Der DAX ist derzeit wieder im Zick-Zack-Kurs unterwegs. Erwartete wird ein leicht steigender DAX in der kommenden Kalenderwoche 15.

by Apr 08, 2017 Keine Kommentare
Analyse der KW 13 (2017)

Analyse der KW 13 (2017)

Analysen

Erneut schnitt der DAX in dieser Woche wesentlich besser als andere Indizes ab. Während Dow und MSCI seit dem 01.03.2017 auf das Jahr gesehen an Performance verloren, so hat der DAX beide Indizes überrundet und baute seinen Abstand auch in dieser Woche weiter aus. Während der MSCI um 0,6% stieg, schoss der DAX um 2,1% in die Höhe und beendete die Woche knapp unter seinem Allzeithoch.

Mit 7,43% ist der DAX in seiner Jahresperformance nun über 2,5% besser als der DOW (+4,9%) und der MSCI (+4,8%). Weiterhin stellt sich mir die Frage ob sich der DAX nun wieder den anderen Indizes anpassen wird oder ob die diversen Märkte anderer Länder nachziehen und sich dem DAX anpassen? Mit dem Wissen, dass der US-Markt meist den deutschen bestimmt und bewegt, kann ich mir aktuell nicht vorstellen, warum nun der DAX den US-Markt anschieben/ziehen sollte …

Du bist neu und kennst das BBarometer nicht? Hier haben wir dir dieses genauer erklärt!

In dieser Woche stieg der DAX um 2,1%. Mittel- bis langfristige Anleger, welche vorwiegend in Aktien investiert sind, konnten ihre Depotsumme durchschnittlich um 1% steigern.

Für den DAX stellt diese Woche aktuell die beste Woche im Börsenjahr 2017 dar. Erneut erreichen wir ein Jahreshoch und eventuell auch ein ATH Ende März bzw. Anfang April. Das erlebten wir im April 2015 (ATH & Jahreshoch), sowie auch im April 2016 (Jahreshoch Mitte/Ende April des 1. Halbjahres bzw. bis August).

Finde hier die Analyse der letzten Woche

In dieser Woche erkennen wir ein Short-Signal und sind bereits für die kommende Woche in unserem Wikifolio “Börsen Barometer Trading” mit 69% der Depotsumme DAX Short investiert. Warum?

Der DAX ist in dieser Woche um 2,1% gestiegen. Zu erkennen ist aus den Daten aus mehr als 12 Monaten, dass der DAX meist ab einem Wochenwert von etwa 1,7 oder 1,8% sich sozusagen übernommen hat und der Phase darauf etwas korrigiert. Haben die Bullen zu viel Gas gegeben?

Wir erwarten in den kommenden 7 bis 14 Tagen einen zwischen 0 und -2% fallenden DAX und haben uns dementsprechend im Wikifolio positioniert.

 

by Apr 01, 2017 Keine Kommentare
Analyse der KW 12 (2017)

Analyse der KW 12 (2017)

Analysen

Der Schmerz der verpassten Chance. In der Analyse der KW 11 hatten wir auf Grund eines Signals einen in dieser Woche fallenden Markt erwartet. So fiel der MSCI World Index beispielsweise um 1,2% oder der Dow Jones Industrial Average um satte 1,5% in dieser 12. Kalenderwoche des Jahres 2017. Der DAX verlor bis zum Mittwoch rund 1,6% seiner Punkte – konnte jedoch in einer beeindruckenden Aufholjagd 170 Punkte zurückholen und beendete die Woche moderat mit -0,15%.

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Einen fallenden Markt hatte ich in der Kalenderwoche bereits, wie in der Analyse beschrieben, erahnt. Leider jedoch vergessen den Trade im Wikifolio einzustellen. Am Wochenende ist das immer ärgerlich auf die kurzen Handelszeiten zu warten und diese dann manchmal zu verpassen. So hätte das Wikifolio diese 12. KW mit 1,5 bis 2,5% Rendite abschließen können.

Doch ändern lässt es sich nicht. An der Börse wird die Zukunft gehandelt und nicht die Vergangenheit betrauert. Das BBarometer ist auch in diesem Jahr perfekt aufgestellt. In 7 Analysen konnten 4 Muster erkannt werden, welche alle richtig waren. 100% der Analysen sind aktuell richtig! Dies habe ich im Graf eingetragen. S steht hierbei für ein Signal, welches einen fallenden DAX in der kommenden Woche erwartete. L im Gegensatz dazu für Long.

In dieser Woche erwarteten wir einen fallenden Markt. Anleger verloren durchschnittlich 1,1% ihrer Depotsumme. Der DAX verlor wie beschrieben rund 0,2% seiner Punkte. Leider lässt sich aus dem Chart in der nun 8. Analyse in diesem Jahr kein Muster erkennen und kein Signal für die kommende Woche generieren. Wir werden dementsprechend nicht handeln!

Auffallen tut jedoch auf jeden Fall, dass der DAX wesentlich besser in dieser Woche abgeschnitten hat als der Gesamtmarkt. Die meiste Zeit hinkte die Jahresperformance des DAX dem von DOW und MSCI eher hinterher. In dieser Woche konnten beide Indizes vom DAX, wie im zweiten Chart dargestellt, klar überholt werden. Was wird also am Montag passieren? Wird der DAX sich mit einem kräftigen Down-Gap um 0,5 bis 1,0% an die anderen Indizes anpassen?

by Mrz 25, 2017 Keine Kommentare
Analyse der KW 11 (2017)

Analyse der KW 11 (2017)

BBarometer

Herzlichen Willkommen zur Analyse des BBarometers in der Kalenderwoche 11. Du bist neu hier und weißt nicht was das Barometer ist und wie es funktioniert? Kein Problem, -> hier <-  haben wir es dir ausführlich erklärt.

In der letzten Woche wurde leider keine Analyse veröffentlicht. So ist die Auswertung der aktuell ablaufenden Kalenderwoche 11 jedoch wesentlich spannender.

Das Ergebnis des Signals aus der Kalenderwoche 8

Am 24.02.2017, in der KW8, hatten wir ein Signal generiert, welches DAX Long signalisierte. Doch nicht nur das – die Auswertung der vergangenen Szenarien ergab eine hohe Wahrscheinlichkeit eines in den kommenden drei Wochen steigenden DAX, wenn dieser in der ersten Woche nach dem Signal sofort steigt.

Und so kam es auch. Bis zum 03.03.2017 stieg der DAX dann in der KW9 um 1,8% auf rund 12.040 Punkte. So stand die Handelsentscheidung die DAX Long investierte Position Schritt für Schritt zu verkaufen, aber basierend auf dem Wissen der Analyse drei Wochen lang zu halten.

Und so hatten wir die Position von 46,64% Anteil an der Depotsumme des Wikifolios step by step am 01.03. mit 3,5% Gewinn auf 11,8% Anteil zurückgesetzt und nun am 17.03. mit 3,8% Gewinn glattgestellt. Übergeordnet brachte das Signal aus der KW8 eine Rendite über 1,2% ein.

Doch nicht nur die Depotsumme des Wikifolios wuchs. Auch der DAX bestätigte das Signal und stieg in den drei Folgewochen nach der KW8 nun um 291 Punkte oder auch 2,5% von rund 11.800 auf rund 12.000 Punkte.

Das Signal ist somit abgeschlossen. Äußerst erfolgreich.

Wo steht das Barometer nun? Insgesamt war das Wikifolio in vier der bisher 11 Wochen investiert und konnte in drei dieser vier Wochen Gewinne verzeichnen. Aus zwei Analysen bzw. erkannten Signalen konnte Rendite gemacht werden. So steht das BBarometer aktuell bei 75% gewinnbringenden Wochen und 100% gewinnbringenden Signalen. Das Jahr ist jedoch noch jung. Aus der Vergangenheit wissen wir, dass es auch schlechte Phasen gab und weiterhin geben wird. Bisher jedoch läuft alles rund.

Was wir für die kommende Woche erwarten

In dieser KW10 hatte der DAX das Barometer von oben nach unten geschnitten. Dies war bereits ein Long Signal. So stieg der DAX auch prompt in dieser Woche, das Signal bestätigend, um 1,1%.

Interessant ist jedoch nun, was wir für die kommende Woche erwarten. Erkannt haben wir einen Bottom-Up-Cut. Das bedeutet, dass die Kurve der wöchentlichen DAX-Performance (in Prozent) die der durchschnittlichen Anleger-Rendite von unten nach oben geschnitten hat.

Schauen wir uns nun die acht vergleichbaren Szenarien an, dann erkennen wir, dass der DAX in 7 dieser die aufgestellte Marke in den folgenden Wochen nicht nochmals überbieten konnte. In drei Szenarien fiel der DAX in der ersten Folgewoche, in zwei weiteren näherte er sich zumindest der Null-Performance an.

Leider sagt uns dieses Signal wenig darüber aus, ob es sich nun lohnen würde den DAX Long oder Short zu handeln. Als Erkenntnis können wir jedoch mitnehmen, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist in den folgenden 7 bis 14 Tagen die 1,1% Rendite nicht nochmals aufstellen oder überbieten zu können.

Möchte man nun noch detaillierter werden könnte man sagen, dass bei allen solcher Szenarien mit mehr als 3,8% DAX-Performance der DAX in den folgenden Wochen stieg, aber schwächer. In allen Szenarien mit weniger als 3,8% fiel er. Ist das so oder sehen nun nur etwas was wir sehen wollen? Wir werden es herausfinden und wollen den DAX mit 30% der Depotsumme in der kommenden Woche Short handeln.

by Mrz 18, 2017 Keine Kommentare
Analyse der KW 9 (2017)

Analyse der KW 9 (2017)

BBarometer

In der Analyse der vorherigen Woche wurde auf die sich kreuzenden Grafen hingewiesen und die Wahrscheinlichkeit eines in den kommenden 7 bis 14 Tagen steigenden DAX am höchsten eingestuft. Wir haben das Long Signal gehandelt – So stieg der Wert des zu diesen Analysen gehörenen Wikifolios “Börsen Barometer Trading” um 1,1%.

Wie man erkennen kann hat der DAX seine Performance erneut verbessert und stieg in dieser Woche um 1,8% auf über 12.000 Punkte.

Was letzte Woche noch wie Damokles-Schwert über der Analyse hing ist nun eine erfreuliche Nachricht: In den vergangenen Daten war zu erkennen gewesen, dass der DAX immer drei Wochen lang fiel, wenn die erste Woche nach der Kreuzung negativ war bzw. dass der DAX drei Wochen lang stieg, wenn die erste Woche nach dem Kreuzen positiv war.

Nun war die erste Woche positiv. Wird der DAX nun auch in den Kalenderwoche 10 und 11 steigen?

Für die kommende Woche erkennen wir jedoch leider kein genaues Signal. Es ist aber zu erwarten, dass der DAX noch weitere Zugewinne verzeichnen wird.

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Hier findest du das Wikifolio des BBarometers

by Mrz 04, 2017 Keine Kommentare
Analyse der KW 8 (2017)

Analyse der KW 8 (2017)

BBarometer

Nun sind DAX, Dow und MSCI World Index mit Pauken & Trompeten in das neue Jahr gestartet. Wo der Markt in den letzten Jahren bis in das 2. Halbjahr noch Verlust schrieb in der Jahresperformance, da stehen zumindest Dow und MSCI aktuell bereits bei rund 5% Rendite seit dem Neujahr.

Bei dem Druck der Bullen ließen sich bisher nicht viele Signale generieren. Bisher wurde lediglich in der Kalenderwoche 6 gehandelt. Diese konnte mit einem Prozent Gewinn abgeschlossen werden. Nun konnte ein neues Signal generiert werden. Die Grafen des DAX und der Anleger schnitten sich mit dem Ergebnis dieser 8. Kalenderwoche. Was das genau bedeutet soll im weiteren Verlauf dieses Beitrages analysiert werden.

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Interessant ist die gegenläufige Entwicklung von Index und Markt. So sinkt die durchschnittliche Rendite der Anleger seit drei Wochen. Nach +1,6% in der KW6 und +0,9% in der KW7 sank der durchschnittliche Zuwachs der Depotsummen in der aktuell endenden Kalenderwoche 8 auf -0,02%. Im gleichen Zeitraum stieg der DAX jedoch von 11.667, über 11.757,02 auf 11.804,03 Punkte. Der Index steigt, die Rendite der Anleger sinkt.

Nachdem sich der Graf des BBarometers und DAX in der letzten Woche fast getroffen hatten (0,9% zu 0,8%), schnitten diese sich in der aktuellen Woche. Nun ist die heiße Frage der Woche, ob der DAX das Barometer von unten nach oben oder das Barometer den DAX von oben nach unten geschnitten hat. Dies ist eine durchaus wichtige Frage. Den das eine Signal signalisiert einen fallenden DAX, das andere einen steigenden.

Meine Sichtweise ist: Das Barometer schnitt den DAX von oben nach unten. Warum? Der DAX stieg selbst nicht, sondern verschlechterte seine Performance von +0,9% in der Vorwoche auf +0,5% in dieser. Der Graf des DAX fällt und doch schneidet das Barometer diesen von oben nach unten. So viel dazu.

Nun habe ich die 12 seit 12 Monaten stattgefundenen “Top-to-Bottom-Cuts” (so habe ich das Muster genannt) im Chart markiert. Was passiert also nun beim 13. Durchlauf dieses Musters?

In der Vergangenheit war dies bisher immer ein DAX-Long-Signal gewesen, weswegen ich bereits im Wikifolio 50% der Depotsumme auf DAX-Long eingestellt habe (Einkauf nachdem der DAX am Montag um 0,5% gestiegen ist). In 9 der 12 Situationen stieg der DAX tatsächlich in den darauffolgenden 7 bis 14 Tagen. Das heißt, dass in 75% aller Situationen das Muster zutraf. Die Wahrscheinlichkeit dies erneut zu erleben, auch im 13. Durchlauf, ist also dementsprechend hoch.

  • In 6 der 12 Situationen (50%) bzw. in 6 der 9 zutreffenden Situationen (67%) stieg der DAX direkt in den kommenden 7 Tagen.
  • In 3 der 12 Situationen (25%) bzw. in 3 der 9 zutreffenden Situationen (33%) stieg der DAX in den auf das Signal folgenden 14 Tagen.
  • Stieg der DAX in der ersten Folgewoche (nach 7 Tagen), dann konnten wir bisher oftmals 3 Wochen in Folge mit Zugewinnen erkennen.
  • Stieg der DAX erst nach 14 Tagen, dann war es meist nur eine einzelne Woche

Die schlechte Nachricht ist: In den drei Situationen, in denen das Muster nicht zutraf erlebten wir einen in den kommenden 3 bis 5 Wochen ununterbrochen fallenden DAX.

by Feb 25, 2017 Keine Kommentare
Analyse der KW 6 (2017)

Analyse der KW 6 (2017)

BBarometer

In der vergangenen Woche war im Grafen des Barometers ein ‘Top-to-Bottom-Cut’ zu erkennen. Dieses Muster signalisierte uns bereits in der KW 5 eine hohe Wahrscheinlichkeit eines in den kommenden 7 bis 14 Tagen steigenden DAX. Dementsprechend wurde die Möglichkeit am Schopfe gepackt und im Wikifolio die erste Woche im Jahr 2017 gehandelt. Die erste Handelswoche brachte sogleich auch den ersten Gewinn. Auf Wochensicht stieg der DAX um 0,1%. Das Börsen Barometer Wikifolio konnte einen Zugewinn über 0,5% verzeichnen.

Der Markt lief in dieser Woche motiviert erneut die 11.700 Punkte an, doch gab wieder nach. Mit nur rund 20 Punkten Zugewinn tendierte der DAX eher seitwärts. Wir erlebten seit August 2016 bereits zahlreiche Seitwärtsphase und bisher kaum Korrekturen oder Sell Offs. Die größten “Korrekturen” in den letzten 5 1/2 Monaten stammen mit -5,2 und -4,8% noch aus dem Herbst 2016. Erleben wir nun erneut eine Seitwärtsphase und einen nach einen politischen Einfluss nach oben ausbrechenden Markt? Erleben wir die 12.000 nach der französischen Präsidentschaftswahl?

Im aktuellen bericht der Börsen Liga konnte das Barometer auch gleich eine gute Positionierung erreichen. Hier der Bericht.

Hier findest du das Börsen Barometer Wikifolio

Du möchtest verstehen was das Börsen Barometer ist und wie es funktioniert? Hier findest du die Erklärung.

Die Analyse für die kommende KW 7 (2017)

Beim BBarometer passierte das, was wir in der letzten Woche erkannten und in dieser Woche erwarteten, sowie mit dem Wikifolio handelten. Der DAX konnte seine Performance verbessern und nach fast 2% Verlust in der Vorwoche wieder leichte Zugewinne verzeichnen. Die Anleger verdienten sich durchschnittlich 1,6% ihrer Depotsumme dazu (siehe Abbildung 1, BBarometer).

Damit schnitten die Anleger nach 1,0% in der KW6 erneut wesentlich besser als der DAX ab. In dieser Woche waren es sogar 1,5% Unterschied zum Vergleichsindex.

Seit dem 30.03.2015 wird auch BBarometer-Index, der BINDEX, mitgerechnet. bei 12.200 Punkten DAX-Stand wurde die Punktzahl des DAX mitgerechnet und die Anleger starteten mit der selben Punktzahl und ihrer durchschnittlichen Performance (siehe Abbildung 2, BINDEX). Mit mehr als 15.500 Punkten hat der BINDEX auch in dieser Woche ein neue Allzeithoch (ATH) erreicht. Der DAX konnte sich verbessern, doch steht immer noch etwa 5% unter dem Stand vom 30.03.2015. Zu erkennen ist jedoch, dass die Anleger seit Mai 2015 zwar ATHs generieren, aber in Relation zum DAX an Boden verlieren. Der Abstand zum Vergleichsindex beträgt nach 30 bis 35% über lange Zeit “nur noch” 25%. Weiterhin gilt jedoch: Für die Anleger könnte es seit drei Jahren kaum besser laufen.

In dieser Woche erkennen wir leider kein neues Signal für die kommende Woche. Nun könnte man die Aussage des steigenden DAX in den kommenden 7 bis 14 Tagen auch auf die nächste Woche übertragen. Hier verfügen wir jedoch über keine Auswertung der Daten, ob dem so ist. Da aktuell kein neues Signal erkennebar ist, wird in der kommenden Woche nicht gehandelt werden.

by Feb 11, 2017 Keine Kommentare
Analyse der KW 5 (2017)

Analyse der KW 5 (2017)

BBarometer

Während der DAX in dieser Woche satte 1,3% seiner Punktzahl verlor und von rund 11.800 auf 11.600 Punkte fiel, so sanken der MSCI World Index und auch der Dow Jones Industrial Average mit nur -0,2% moderat. Auch der Durchschnitt, der natürlich global diversifizierten mittel- bis langfristig orientierten Anleger, lag mit -0,2% auf Augenhöhe des globalen und us-amerikanischen Leitindex.

Das BBarometer handelt wieder

In der kommenden Kalenderwoche 6 wird nun zum ersten in diesem Jahr auch im Wikifolio des Börsen Barometers (hier zu finden) gehandelt werden – und zwar DAX Long. Grund ist das seit längerem bekannte “Top-to-Bottom”-Muster. Wie im Chart eingezeichnet sahen wir diese Konstellation allein seit dem 27.06.2016 acht Mal und erleben nun in der kommenden Woche die neunte Runde.

Bei diesem Muster schneidet der DAx das Barometer von oben nach unten: Der DAX verschlechterte seine Performance von +1,6% in der KW4 auf -1,3% in der KW5. Der Anleger-Durchschnitt verschlechterte sich weniger stark von +1,1% in der KW4 auf -0,2% in der KW5.

In 7 von 8 Situationen dieser Chart-Konstellation konnte der DAX in den kommenden 7 bis 14 Tagen Zugewinne verzeichnen. Dieses Muster traf in der Vergangenheit mit einer Häufigkeit von 87,5% zu und in 6 von 8 Situationen stieg der DAX in den ersten 7, in nur einer in den ersten 14 Tagen nach Erkennen des Musters.

Der Diffex deutet das Gleiche an

Ich versuche das BBarometer stetig weiterzuentwickeln und spiele mit den Daten rum auf der Suche nach Mustern und aussagefähigen Dingen. Im Zuge dessen arbeite ich derzeit verstärkt mit dem Diffex. So nenne ich dieses Chart. Diffex für Differenz-Index. Hierbei lasse ich die Differenz zwischen der Performance von DAX und Anlegern mitrechnen. Ist der DAX besser? Oder die Anleger? Oder andersrum bzw. wenn ja, wie viel?

Auch im Differenz-Index “Diffex” (siehe Abbildung 2) erkennen wir ein Muster, bei dem die Performance des DAX fiel, aber sich die Performance der Anleger im Vergleich zum DAX verbesserte. Wo die Anleger letzte Woche noch um 0,8% schlechter als der DAX abschnitten, da stehen sie in dieser KW5 bereits um 1% besser da.

In 5 der 6 erkannten Situationen seit dem 27.06.2017 stieg der DAX in den folgenden 7 bis 14 Tagen wieder.

Erklärungsversuch

Nun kann das natürlich alles Kaffeesatzleserei sein und man stiert so lange in die Charts, bis man etwas sieht. Einerseits spricht der langfristige Erfolg des BBarometers dagegen (2015 und 2016 eine Erfolgsquote von 2/3 aller Aussagen im Jahr), aber andererseits interessiert mich auch sehr bzw. viel mehr warum alles so treffsicher zutrifft:

Wir sehen aktuell eine Situation, in welcher der Markt schlechter performt als der Durchschnitt der Anleger. Aus meiner Sicht könnte das entweder beim automatisierten Handel zum Signal führen einzukaufen oder aus psychologischer Sichtweise greifen die Anleger nun zu. Es könnte sein, dass die Masse der Händler die Situation nun als günstig empfindet und Geld in die Hand nimmt und so die Kurse in den kommenden 7 bis 14 Tagen wieder ansteigen könnten.

by Feb 04, 2017 Keine Kommentare
Analyse der KW 4 (2017)

Analyse der KW 4 (2017)

BBarometer

Nachdem der Markt in den Kalenderwochen 2 und 3 nahezu ohne Performance ausharrte und schier auf die Inauguration von Donald Trump wartete, so hat sich nun der Knoten gelöst und die Börse spielt wieder befreit auf. Der DAX stieg um +1,6% auf über 11.800 Punkte. Bei den eingereichten Depotentwicklungen der Anleger ergab sich ein durchschnittliches Wachstum der Depotsumme von deutschen mittel- bis langfristig und auf Aktien fokussierte Anleger von +0,9%.

Wie das Barometer funktioniert ist auf reich-mit-plan.de nochmals genau erklärt

Die Muster des Barometers sind in diesem Beitrag nochmals ausführlich erklärt.

Weiterhin bleibt das BBarometer in diesem Jahr auf stand by. Wir können im Grafen immer noch kein uns bekanntes Muster erkennen, welches man Handeln könnte bzw. mit welchen man einen Schluss auf das Verhalten des Marktes in der kommenden Woche mit mehr als 50% Treffergenauigkeit (in der Vergangenheit) schließen könnte. Beide Grafen sind angezogen. Der des BBarometers und der des DAX. Doch keiner hat den anderen geschnitten oder die magische Schwelle von 2% gebrochen.

Wir vom BBarometer sind jedoch weiterhin entspannt. Im vergangenen Jahr haben wir in rund der 30 Wochen Analysen anfertigen können. Dementsprechend ist es nicht ungewöhnlich, wenn es Marktphasen gibt, bei welchen wir die Füße still halten müssen.

Nun unter allen Umständen irgendwelche Muster sehen zu wollen und diese zwanghaft zu handeln wäre falsch. Sachliches Kalkül ist an der Börse eine der wichtigsten Eigenschaften. Wenn nix is, is nix. Wenn aktuell Nichts am Markt zu holen ist nach unserem Handelsansatz, dann nehmen wir das so hin, bleiben auf stand by und beobachten. Wie bereits André Kostolany sagte: Einer Möglichkeit und einer Straßenbahn solltest du nie nachlaufen – die nächste kommt bestimmt.

Spannender wäre es zu handeln und am Markt mitzumischen – wir erkennen jedoch kein vielsagendes Muster und warten weiterhin ab.

by Jan 29, 2017 Keine Kommentare
Analyse der KW 1 (2017)

Analyse der KW 1 (2017)

BBarometer

Herzlich Willkommen im Neuen Jahr nun ist die erste Woche vorbei und der DAX steht etwas über 100 Punkte bzw. 1% höher als noch am letzten Handelstag des vergangenen Jahres. Für das Barometer heißt es nun: Die Analysen starten wieder und wir hoffen erneut auf rund 2/3 zutreffende Erwartungen.

+ 1,3 % – Anleger-Durchschnitt
+ 1,0 % – DAX
+ 1,0 % – DOW
+ 1,7 % – MSCI
+ 0,1 % – EUR/USD
+ 1,9 % – Gold
+ 0,4 % – WTI

Was ist das Barometer? Dies kannst du hier nachlesen: http://www.reich-mit-plan.de/boersen-barometer
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Die Auswertung hat ergeben, dass Anleger in dieser ersten Kalenderwoche des Jahres 2017 ihre Depotsumme durchschnittlich um 1,3% steigern konnten. Im gleichen Zeitraum sind der DAX und DOW um jeweils 1% und der MSCI World Index um 1,7% gestiegen.

Wir erkennen in der Grafik, dass der Graph des Barometers den des DAX von unten nach oben schneidet. Die durchschnittliche Performance des Anleger verbesserte sich von 0,0 auf 1,3%. Die des DAX verbesserte sich zwar ebenfalls, jedoch vergleichsweise schwächer von 0,1 auf 1,0%.

Steigt die Performance der Anleger schneller an als der DAX und ist dies als Schneiden der Graphen von unten nach oben (durch das Barometer) zu erkennen, dann sprechen wir seit 2016 von einem Bottom-Up-Cut.

Der Bottom-Up-Cut weist auf einen in der kommenden Woche fallenden DAX hin! Warum das so ist, ist schwer zu sagen. Eventuell kommt es in der Folgewoche zu vermehrten Gewinnmitnahmen, wenn (vorallem automatisierte Algorithmen) die überdurchschnittlich zum DAX in der Vorwoche gestiegenen Depotgewinne absichern.

In diesem Fall ist zwar ein Muster zu erkennen, jedoch ist davon abzuraten dieses zu handeln. Ende 2016 war das Volumen am Markt sehr gering. Die Anleger lagen bei 0% und waren größtenteils nicht mehr investiert. Der DAX hätte mit nur wenig zusätzlichem Volumen ganz woanders stehen können.

Wir nehmen dieses Muster so und beobachten es. Im Wikifolio wird es jedoch in der KW 2 (2017) nicht gehandelt werden.

by Jan 07, 2017 Keine Kommentare
Muster des BBarometers

Muster des BBarometers

BBarometer

In diesem Beitrag möchte ich auf die verschiedenen gefundenen Muster und Definitionen des BBarometers eingehen.

(1) Sauberer Ablauf

Erkennen wir ein Muster im Chart, dann erwarten wir eine bestimmte Bewegung in der folgenden Woche, also innerhalb von 7 Tagen. Trifft diese Erwartung innerhalb von 7 Tagen tatsächlich zu, dann sprechen wir von einem sauberen Ablauf des Musters.

(2)Unsauberer Ablauf

Hin und wieder kann es jedoch passieren, dass eine Erwartung nicht erfüllt wird und sich der Grad in der ersten folgenden Woche anders verhält. Oft erkennen wir jedoch, dass die Erwartung dann in der zweiten Woche, also nach 14 Tagen, erfüllt wird. Ist dies der Fall, dann sprechen wir von einem unsauberen Ablauf. Das Muster bzw. die Erwartung wird jedoch trotzdem als “zutreffend” bewertet. Wir geben dem Muster ein wenig Spielraum.

(3) Falscher Ablauf

Ist die Erwartung auch nach 14 Tagen noch nicht eingetreten, dann wird die Erwartung bzw. das Muster als “nicht eingetroffen” gewertet.

(4) Das 2-Prozent-Muster

Definition: Bei diesem Muster ist ein immer wiederkehrender Ablauf zu erkennen, wenn der Wert des Barometers über +2% steigt. Passiert dies, dann fällt der Wert in der folgenden Woche (a), steigt in der zweiten Folge-Woche wieder an (b), um in der dritten Folge-Woche noch tiefer zu liegen als in der ersten (c). Am Ende steigt der Kurs von dem Tief (c) wieder an (d). Kurz gesagt: über 2%, runter (a) , hoch (b), noch weiter runter (c), wieder hoch (d). Kompliziert? Unter diesem Text findest du die Grafik.

Häufigkeit: 10 Mal (Stand Jan 2016) sahen wir in der Aufzeichnung einen Wert über der 2-Prozent-Barriere. In 5 Situationen (50%) sahen wir einen sauberen Ablauf des Musters. In 4 Situationen (40%) Situationen sahen wir einen unsauberen Ablauf. In einer Situation traf das Muster trotz Bruch der 2%-Marke nicht zu. In 81% aller Situationen in der das Barometer über 2% stieg konnte das Muster sauber oder unsauber verfolgt werden.

Erklärung: Warum passiert das? Ist es nur ein Muster, weil wir es sehen wollen und eben finden? Eine mögliche und von uns derzeit verfolgte Erklärung ist, dass die Bullen sich hin und wieder übernehmen. Sobald ein Wert über 2% erreicht wird ist davon auszugehen. 2% heißt es ja auch im Durchschnitt. Hierbei gibt es Anleger mit unter 2% Gewinnen, aber auch viele mit sehr hohen Gewinnen. In den folgenden Wochen stemmen sich die Bullen zwar weiterhin gegen fallende Kurse, haben aber bereits viel Kraft verpulvert. Und so sehen wir ein tendenzielles fallen des Wertes: Runter (Bären), Hoch (Bullen stemmen sich nochmal dagegen), Noch weiter runter (Bären).

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(5) -3-Prozent-Muster

Definition: In diesem Fall haben wir mehrfach beobachtet, dass nach Erreichen eines Wertes unter -3% ein starker Rebound zu sehen ist. Dies scheint das Gegenkonzept zum 2-Prozent-Muster zu sein. Die Bären haben sich übernommen oder die Bullen genügend Kraft gesammelt. Nach einem Wert unter -3% ist Schluss mit Lustig und fallenden Kursen. Dann ist mit einem weit aus höheren Wert in der nächsten Woche zu rechnen. Kurz: Nach einem Wert unter -3% ist eine starke Umkehr mit deutlicher Verbesserung zu erkennen.

Häufigkeit: Wir haben die Linie nun bei -3% gezogen. Das Muster lief in 5 von 6 Fällen sauber ab. Beispiele: Es ging -3,3 auf +2,5, von -4,95 auf -1,2, von -5,25 auf +5,6 oder von -3,1 auf +2,6%. Der Rebound ist stets ziemlich stark. Im Chart/Grafik sind daraufhin lange Linien zu finden. In 83% aller Situationen in der das Barometer unter -3% sank war dieses Muster zu erkennen.

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(6) +3-Prozent-Muster

Selbiges ist auch gespiegelt im positiven Bereich zu erkennen. In 5 von 6 Fällen brach der Wert nach einem durchschnittlichen Gewinn der Anleger über +3% stark ein. Dieses Muster wurde in 67% aller Situationen bestätigt.

(7) Bulls Return

In diesem Fall ist zu erkennen, dass die Bullen auf eine bärische Phase reagieren. Nach mehreren desaströsen Wochen im Depot trauen sich die Bullen wieder etwas und/oder die Schnäppchenjäger greifen am Markt zu. Zu erkennen ist, dass auf eine stark-bärische Phase mit herausstechend tiefen Spitzen eine bullische folgt, welche äußerst positiv mit zwei guten Spitzen startet. Daraufhin folgt eine seitwärtsgerichtete Phase mit tendenzieller Steigung und Neigung zum Positiven. Nach diesen fünf Wochen wir das Aufbegehren der Bullen mit nochmaligem Anlauf und Angriff und erneuten zwei Spitzen beendet.

bulls return(8) Top-to-Bottom-Cut

Die meisten im Jahr 2015 gefundenen Muster liegen zwischen +/- 2 und 3%. Nachdem wir 2016 erkannten, dass wir diese Werte kaum noch erreichten entwickelten wir den Chart weiter. Wir nahmen den DAX mit auf um etwaige Muster auf den DAX zu übertragen (teils mit Erfolg) und das Verhalten von Barometer & DAX zueinander zu untersuchen. In diesem Kontext haben wir einige neue Muster finden können.

Beim Top-To-Bottom-Cut schneidet der DAX das Barometer von oben nach unten. Stand der DAX eine Woche zuvor noch höher als das Barometer so steht er eine Woche später tiefer als dieses. In 7 von 7 Situationen 2016 (100% Treffergenauigkeit) konnten wir erkennen, dass ein solcher Schnitt ein Long-Signal war. In den folgenden 3 Wochen ist zu erkennen, dass der DAX Aufwärtsdruck entwickelt und dynamisch nach oben schießt.

Dies ist 2016 in den 8 zutreffenden Wochen in 43% aller Fälle direkt in der ersten Folgewoche, in 43% in der zweiten Folgewoche und in 14% der Fälle in der dritten Folgewoche passiert.

Barometer 10.07.2016

(9) Bottom-Up-Cut

Wie beim Muster des Punkts 8 haben wir auch ein Muster erkannt bei dem der DAX das Barometer von unten nach oben schneidet. Steht er in der Vorwoche noch tiefer als das Barometer und in der Woche danach dann höher so sprechen wir von einem Bottom-Up-Cut. In diesem Fall war das Muster in 6 von 7 Situationen im Jahr 2016 (85,7% Treffergenauigkeit) zutreffend.

Zu erkennen ist, dass der DAX nach einem solchen Schnitt sein Hoch nicht verteidigen kann. Direkt in der ersten Folgewoche notiert der DAX schwächer. Das muss nicht fallend heißen, sondern kann auch (wie in der KW 16 mit +3,2%) bedeuten, dass der DAX lediglich etwas schwächer als in der Vorwoche steigt. Zu erkennen ist jedoch ein klarer Rückgang der Performance innerhalb der nächsten 14 Tage nach dem Bottom-Up-Cut.

Barometer 01.07.2016

 

by Jan 06, 2017 Keine Kommentare
Was ist das BBarometer?

Was ist das BBarometer?

BBarometer

Es ist der feuchte Traum aller Anleger. Die Kursentwicklung vorhersagen und die Zukunft erahnen zu können. Hat das Börsen Barometer mit dieser Vision einen Schritt nach vorne getan? Wird ein bekanntes Muster entdeckt, so kann die durchschnittlich-prozentuale Entwicklung der Depotsummen von Anlegern und der Performance des Marktes für die kommenden 7 bis 14 Tage teilweise mit einer Eintrittswahrscheinlich von 100% konstruiert werden. Wie geht das? Was ist das? Das geht doch nicht!

Es sind die unscheinbaren Ideen, welche Potential besitzen. Es sind die in einem Nebensatz versteckten Ansätze, welche interessant sind. Und so entstand auch das Börsen Barometer. Anfang 2015 habe ich eine kleine Börsenliga gegründet, bei der prozentuale Wochenperformance in Punkte umgerechnet werden. Aus Spaß an der Statistik bildete ich wöchentlich den Durchschnitt der Performance und trug diesen in einen Chart ein. Schnell merkte ich, dass sich bestimmte Muster wiederholten. Darauf basierte die eigentlich unscheinbare und naive Idee: Kann man nicht aus dem Chart der durchschnittlichen prozentualen Wochenperformance von vielen Anlegern etwas herauslesen?

Über mich

Mein Name ist Jonas Höfgen. Ich habe 2012 mit 18 Jahren mein erstes Gewerbe gegründet und Mitte 2014 wieder geschlossen. Seitdem konzentriere ich mich auf mein BWL-Studium, mein Engagement an der Börse mit Facebook-Gruppe, Gastbeiträgen bei Inside Trading und der Arbeit bei einer Beteiligungsgesellschaft.

Darüber hinaus habe ich das Börsen Barometer entwickelt und bin selbst heute noch von der Treffergenauigkeit der Analysen fasziniert. An der Börse konzentriere ich mich auf Fundamentaldaten und das Anwenden psychologischem Wissens. Das Börsen Barometer ist eine Art Ansatz der Verhaltenspsychologie. Aus dem durchschnittlichen Verhalten der Anleger sollen Verhaltensmuster in Relation zum Markt erkannt werden.

Wie funktioniert das BBarometer?

Beim Börsen Barometer werden, wie bereits angedeutet, die prozentualen Ergebnisse zahlreicher Anleger (aktuell neun) zusammengetragen und der Durchschnitt errechnet. Dieser Durchschnitt wird in einen Chart eingetragen und bildet einen Grafen. Seit 2016 wird in diesem Chart auch der DAX geführt.

Wie funktioniert das Börsen Barometer?

Wöchentlich wird am Freitag der neuste Durchschnitt eingetragen und eine Analyse für die kommende Woche erstellt. Hierbei wird nach bekannten Mustern gesucht und die Erwartung an einen erneuten Ablauf dieser in die Zukunft prognostiziert. Das Barometer macht Aussagen für die kommenden 7 bis 14 Tage. Erstaunlich ist die Treffergenauigkeit. Aktuell (KW37 / 2016) trafen 80% der Analysen in diesem Jahr zu. Viele Muster, welche gefunden werden können, haben Eintrittswahrscheinlichkeiten zwischen 70 und 90%.

Backtest

Im März 2015 habe ich das Börsen Barometer entwickelt. Ende 2015 rechnete ich nach was man hätte verdienen können, wenn man mit Hebel 4 und 5.000€ Startkapital die Analysen des Barometers mitgehandelt hätte. Es stellte sich heraus, dass man 20.000€ hätte verdienen können. Da dies natürlich eine theoretische Aussage ist, die man auch verfälschen kann, habe ich Mitte Februar 2016 das Wikifolio Börsen Barometer Trading eröffnet. Hier werden die Analysen 1:1 nachgehandelt, um den Erfolg oder Misserfolg auch transparent vorweisen zu können.

Insgesamt werden die Analysen wöchentlich auf der Facebook-Seite veröffentlicht, auf der man sich auch in den kostenlosen Newsletter eintragen kann, um wöchentlich die Analysen zu erhalten. Auf meinem Blog gibt es einen umfangreichen Bereich mit allen Daten zum Börsen Barometer, aber immer nur die aktuellste Analyse. Und im Wikifolio kann man das Trading der Analyse nachvollziehen.

Welche Muster gibt es?

Muster Trat wie oft ein? Traf wie oft zu? Eintrittswahrscheinlichkeit
2%-Muster 12 10 83%
-3%-Umkehr 6 6 100%
3%-Umkehr 7 6 86%
Bulls Return 2 2 100%
Top-to-Bottom-Cut 8 5 63%
Bottom-Up-Cut 9 8 89%

*Stand 15.09.2016 **die Muster sind hier nochmals erklärt und visuell dargestellt

Gesucht wird nach auffälligen und sich wiederholenden Mustern. An den Wiederholungen lässt sich erkennen ob man auf diesem Muster basierend Aussagen machen kann und wie es sich in unterschiedlichen Phasen verhält.

Hierbei gibt es beispielsweise das vor allem in 2015 gesehene 2-Prozent-Muster. Hierbei war zu erkennen, dass es immer wieder einen Ablauf der Anlegerperformances gibt nachdem die durchschnittliche Performance in einer Woche höher als 2% lag. Und zwar konnte man dann in 83% aller Fälle in der ersten Folgewoche einen niedrigeren Wert sehen, in der zweiten einen wieder höheren und in der dritten Folgewoche einen Tiefstwert in diesem Muster. Kurz: 2%, runter, hoch, noch weiter runter. Dieses Muster war in den meisten Fällen zu erwarten. Sobald der Anlegerkurs über 2% stieg hatte man eine Ahnung wie das Chart ungefähr in den kommenden drei Wochen aussehen müsste. Genau nach solchen Mustern wird gesucht.

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Skizzierung von 10 x 2%-Prozent-Muster

An sich stellt das Börsen Barometer eine verzerrte Chart-Analyse dar. Im Gegensatz zum DAX, in dessen Kurs alles enthalten ist, fixieren wir uns auf die Daten von Anlegern verschiedenster Anlageformen, Einzelwerte, Strategien und so weiter, um ein möglichst breites Bild abzubilden und daraus Muster zu erkennen. Klingt komisch – ist es auch, aber funktioniert dennoch super. Genau daran arbeite ich.

Warum funktioniert das?

Wie kann man es weiterentwickeln? Wie nützt uns dieses Wissen am besten?
Begründungen liegen teils dabei sogar auf der Hand. Wird ein Wert über 2% erreicht haben die Bullen viel Druck aufgebaut. In einer Woche 2% Gewinne durchschnittlich in den Depots ist viel. In der Folgewoche müssen die Bullen dann nachlassen und Luft holen. Sie haben ihr Pulver verschossen und müssen nachladen. Das Nachladen erkennt man in dem in der ersten Folgewoche fallenden Kurs des 2%-Musters. Darauf, in der zweiten Folgewoche, begehren die Bullen nochmals auf und drücken die Kurse nochmals hoch. Doch das meiste Pulver ist verschossen, sodass in der dritten Folgewoche der Kurs nochmals tiefer liegt. Bzw. nicht der Kurs, sondern die durchschnittliche Performance der Anleger.

Fazit

Das gesamte Börsen Barometer ist transparent und kostenlos. Es ist ein aus meiner Sicht spannendes aber noch junges Projekt. Es ist ein Mix aus Forschung am Projekt und Umsetzung von Ideen. Ich freue mich sehr über Follower, aber auch Teilnehmer an der kleinen aber feinen Börsenliga, denn das Börsen Barometer basiert auf bereitgestellten wöchentlichen prozentualen Depotdaten. Auch freue ich mich natürlich über jeden, welcher das Barometer mit mir weiterentwickeln möchte.

by Jan 05, 2017 Keine Kommentare
Analyse der KW 48 (2016)

Analyse der KW 48 (2016)

BBarometer

Das Börsen Barometer hat einen kleinen Lauf. Die Analysen der letzten sechs Wochen bzw. die vergangenen fünf Analysen trafen alle zu. Jeweils am Wochenende wird die durchschnittliche Rendite von Anlegern (welche ihre freiwillig melden) in einem Chart analysiert mit der prozentualen Wochen-Entwicklung des DAX verglichen. Daraus ergeben sich Long- und Short-Signale. Die letzten fünf so generierten Signale trafen alle zu und sagten die Bewegung des DAX in der kommenden Woche richtig voraus.

Analyse der letzten Woche: http://hoefgen-blog.de/barometer-kw47

KW 43 -> Short-> Richtig -> DAX -0,6%
KW45 -> Long -> Richtig-> DAX +4,0%
KW46 -> Short-> Richtig -> DAX -0,0%
KW47 -> Long -> Richtig -> DAX +0,3%
KW 48 -> Short-> Richtig -> DAX -1,7%

In dieser Woche fiel der DAX um 1,7% von 10.696 auf 10.513 Punkte. Erneut wurde vor einem bewegenden Ereignis die negative Erwartungshaltung eingepreist. Doch im Vergleich zur US-Wahl wurde wesentlich verhaltener eingepreist. So fiel der DAX in der Vorwahl-Woche der US-Wahl um 4,0%. Das italienische Referendum wird als viel bedeutender für Europa und den DAX angesehen – und dann fällt die Einpreisung mit “nur” -1,7% derart vergleichweise mager aus? Entweder hat der Markt den erwartet negativen Ausgang des Referendums noch nicht vollständig eingepreist und in der kommenden Woche erwarten uns nochmals zwischen 2 und 5% Verlust oder das Referendum wurde bereits in den Vorwochen ausreichend eingepreist – immerhin ist die Erwartung dessen schon seit über drei Wochen bekannt – die Erwartung der Wahl Trumps verhärtete sich erst eine Woche vor der Wahl. Seit dem Hoch nach der Trump Wahl am 10.11.2016 ist der DAX aktuell um 2,36% gefallen.

DAX: -1,7%
Dow Jones: +0,1%
Nikkei: +0,2%
Gold: -0,5%
WTI: +12,2%
EUR/USD: +0,5%

Was das Barometer ist können Sie ausführlich in meinem Beitrag bei Dividendenalarm nachlesen: http://www.reich-mit-plan.de/boersen-barometer
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Rückblick auf die vergangene Analyse

“Wurde das Ende nächster Woche stattfindende italienische Verfassungsreferendum bereits eingepreist? Der DAX machte seit der US-Wahl +4%, +0% und +0,3%. Sieht so eine Einpreisung des erwartet negativen Ausgangs der Abstimmunga aus? In der kommenden Woche könnte der DAX fallen …” (Jonas Höfgen, 27.11.2016)

In der KW47 habe ich mich bereits auf die Gedanken der Einpreisung bezogen und eine Analyse des Umfeldes und des Sentiments mit in die Barometer-Analyse einfließen lassen, da das Barometer kein eindeutiges Signal generierte. So hatte ich bereist vor dieser aktuellen Handelswoche erkannt, dass das italienische Referendum nicht ausreichend eingepreist ist. So hatte der DAX doch bis zum 25.11. (KW46) gerade einmal 0,6% bzw. 68 seiner Punkte verloren.

Aus diesem Gesamtbild und einem unterstützenden Signal des Barometers kam ich zu dem Schluss, dass der DAX in dieser Woche fallen müsste. Wie wir nun wissen traf diese Erwartung zu. Es ist die 5. zutreffende Erwartung aus den letzten 5 Analysen.

Zwischenzeitig hatte der DAX (Freitag, 02.12.2016, 10:15 Uhr) 2,7% seiner Punkte verloren – endete jedoch nach einem kleinen Endspurt “nur” mit einem Wochenverlust über 1,8%.
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Analyse für die kommende Woche

Das aktuelle Spiel am Markt habe ich vor zwei Wochen als “Das Hin und Her von Bulle und Bär” betitelt. Dies wurde durch das erkannte 2-Prozent-Muster unterstützt. Was genau bedeutet das? Seit 2015 konnten wir bereits über ein dutzend Mal das 2-Prozent-Muster beobachten. Hierbei ist in über 80% der Situationen ein gewisser Ablauf zu erkennen, wenn die Bullen in einer Woche ihre Depot-Summen durchschnittlich um mehr als 2% steigern konnten.

In der darauffolgenden Woche ist die Luft und der Druck der Bullen erst Mal raus, sodass die Bären einen schlechteren Wert verursachen. Das Barometer geht runter. In der zweiten Folgewoche dann greifen die Bullen nochmals an und schieben den Kurs wieder nach oben, nur um in der dritten Folgewoche entgültig nachlassen zu müssen. Die Bären zerren den Kurs wieder runter und auch immer noch weiter runter als in der ersten Folgewoche (dem ersten “Runter”). Kurz gesagt geht das 2-Prozent-Muster also so: 2%, runter, hoch, noch weiter runter, wieder hoch.

Das “wieder hoch” erwarten wir in der kommenden Woche. Nachdem es nun – wie erwartet – einen dreiwöchigen Kampf von Bulle und Bär gab (runter, hoch, runter) haben die Bären dominiert und auch in Hinsicht auf das italienische Referendum die besseren Argumente gehabt. Zumeist erkennen wir nun in der vierten Folgewoche wieder etwas bessere Kurse.

Da der DAX in dieser Woche um 1,7% gefallen ist könnte ein “wieder hoch” jedoch trotzdem im negativen Bereich liegen. Ich habe mich im Wikifolio dieses Barometers bereits am Freitag mit rund einem Drittel der Depotsumme “DAX Long” positioniert, weil ich bereits wusste, dass nun das “wieder hoch” folgen wird und mich rechtzeitig zu guten Preisen positionieren wollte. Doch in der kommenden Woche könnte es eventuell auch nochmals zwischen -0,1 und -1,0% Verluste geben. Am Montag und Dienstag könnte sich das italienische Referendum negativ aus den DAX auswirken und für einen in Richtung 10.000-Punkte fallenden DAX sorgen. Doch mit der EZB am Donnerstag könnten die zwischenzeitigen Verluste wieder eingeholt werden und entweder auf ein moderates Minus oder eventiell leichte Zugewinne gedreht werden.

Wie die kommende Woche genau ablaufen wird, werden wir schon bald wissen. Ich habe mich “DAX Long” positioniert und erwarte einen Wert des Depotzuwaches besser als -1,7% – nicht schlechter.

by Dez 03, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 47 (2016)

Analyse der KW 47 (2016)

BBarometer

KW47-Wochenentwicklung: DAX: +0,3% / MSCI: +1,38% / DowJones: +1,5% / EURUSD: +0,09% / Gold: -2,2% / WTI: +1,3% / Barometer: +0,9%

KW48-Ausblick: Wurde das Ende nächster Woche stattfindende italienische Verfassungsreferendum bereits eingepreist? Der DAX machte seit der US-Wahl +4%, +0% und +0,3%. Sieht so eine Einpreisung des erwartet negativen Ausgangs der Abstimmunga aus? In der kommenden Woche könnte der DAX fallen …

Die USA war im Thanks Giving-Modus. Zutreffend daher das Kommentar eines Kollegen: “Da sieht man wer beim DAX die Hosen an hat.” Nicht wir! Die USA! Läufts bei denen nicht, dann auch nicht bei uns. Und obwohl die US-Börsen Rekorde feiern möchte bei uns die 10.800 einfach nicht fallen. Seit nun vier Monaten stecken wir im Seitwärtskanal fest …
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Was das Barometer ist können Sie ausführlich in meinem Beitrag bei Dividendenalarm nachlesen: http://www.reich-mit-plan.de/boersen-barometer
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RÜCKBLICK

In der letzten Woche waren wir von einem steigenden DAX ausgegangen. Nach keinem Zuwachs in der KW46 traf dies in der aktuellen KW47 tatsächlich zu. Dieser wuchs schwach mit +0,3%.

Außerdem wurde beim 2-Prozent-Muster der Rendite der Anleger (Barometer) ein Anstieg der Rendite erwartet – dies war nicht der Fall.
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DAS WIKIFOLIO

Diese Woche konnte mit einem Zugewinn über +0,8% abgeschlossen werden.
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ANALYSE FÜR NÄCHSTE WOCHE

Erneut möchte ich die Signale vorhergehend auflösen und dann ausführlich erklären: Wurde das Ende nächster Woche stattfindende italienische Verfassungsreferendum bereits eingepreist? Der DAX machte seit der US-Wahl +4%, +0% und +0,3%. Sieht so eine Einpreisung des erwartet negativen Ausgangs der Abstimmunga aus? In der kommenden Woche könnte der DAX fallen …

2-Prozenz-Muster
In der KW45 wurde mit einer durchschnittlichen Anleger-Wochen-Rendite über +2,3% das 2-Prozent-Muster ausgelöst, welches eine grobe Rendite-Entwicklung der Händler ausgibt: Runter, Hoch, noch weiter Runter.

Nach dem Wert über mehr als zwei Prozent sahen wir in der ersten Folge-Woche sofort das “Runter” mit einem durchschnittlichen Zuwachs der Depotsummen über +1,0%.

Aber was sollen wir mit dieser Woche nur anfangen? Der DAX verbesserte sich, die Anleger nicht. Der Durchschnitt sank um 0,1% auf +0,9%. Die Rendite ist in etwa gleich. Es ist sozusagen Nichts passiert. Die letzte Woche wurde bei den Anlegern nochmals wiederholt, was bei bei einem DAX von 0% und 0,3% in diesem zwei Wochen auch nicht wirklich verwunderlich ist.

Doch was nun tun? In der nächsten Woche könnte entweder das erwartete “wieder Hoch” kommen und die Rendite der Anleger steigt wieder oder wir erlebten in dieser Woche diesen Schritt etwas verzerrt und nicht ersichtlich und bereits in der kommenden Woche folgt das “noch weiter runter”.

Bedenkt man, dass uns Ende der nächsten Woche das italienische Referendum und die österreichische Präsidentschaftswahl erwartet und bedenkt man, dass wir einen negativen Ausgang dieser Szenarien nach nun zwei Woche mit minimalen Zugewinnen irgendwie noch nicht eingepreist haben (oder?) könnten wir in der kommenden Woche einen sinken DAX erleben.

by Nov 27, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 46 (2016)

Analyse der KW 46 (2016)

BBarometer

KW46-Wochenentwicklung: DAX: -0,03% / MSCI: +0,97% / DowJones: +0,1% / EURUSD: -2,5% / Gold: -4,1% / WTI: +4,6% / Barometer: +1,0%

KW47-Ausblick: Es liegt zwei Signale für einen in der kommenden Woche stärkeren DAX vor!

An dieser Stelle erst einmal herzlichsten Dank für 100 Likes 🙂 gemeinsam Ideen & Wissen austauschend kommen wir am weitesten!

In dieser Woche verlor der DAX nur einige Punkte und steht quasi bei einer Performance von 0% (Genauer: -0,0….%). Der MSCI World Index dagegen gewann 0,97% seiner Punkte dazu. Der DAX tendiert weiterhin zum oberen Rand seiner Seitwärtsrange, aber doch trauen die Bullen sich nicht entscheidend anzugreifen. Zumal in der Vorwoche das Pulver mit 4% Zugewinn bereits verschossen worden war.
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Was das Barometer ist können Sie ausführlich in meinem Beitrag bei Dividendenalarm nachlesen: http://www.reich-mit-plan.de/boersen-barometer

Informationen zum Wikifolio, die aktuelle Analyse und Erklärungen zu den Mustern finden Sie auf meinem Blog: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter
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RÜCKBLICK

12.11. -> “Wir haben nun ein TRIPPLE-SIGNAL für einen in den kommenden 7 bis 14 Tagen fallenden DAX.”

12.11. -> “[…] über die 3% Schwelle geklettert. Dies deutet immer auf einen starken GEGENTREND hin.”

12.11. -> “Der Ablauf nach dem Brechen der 2%-Marke ist in über 80% der Fälle: Runter, Hoch, Noch weiter runter.”

12.11. -> “Es liegen aktuell drei Signale vor, welche auf einen schwächeren DAX hinweisen. […] Die Bullen müssen erst einmal kurz durchatmen während die Bären wieder Kraft gesammelt haben.”

Die Erwartungen für diese Woche haben sich bewahrheitet. Der DAX war wesentlich schwächer unterwegs als in der Vorwoche. Mit gaaanz viel Glück kann man auch das “er fällt” aufnehmen, immerhin verlor der DAX einige wenige Punkte. Aber das ist mehr Glück als Vorhersage. Interessant wird nun die kommende Woche. Zumal das 2-Prozent-Muster immer gleich 3 bis 4 Wochen am Stück “vorhersagt”
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DAS WIKIFOLIO

Das Wissen über einen wahrscheinlich schwächeren DAX konnte durch zwei Einkäufe am Montag und Dienstag genutzt werden, um sich ausreichend gut zu positionieren, diese Woche mit +0,8% Gewinn zu beenden.

Das Wiki: https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading
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ANALYSE FÜR NÄCHSTE WOCHE

Erneut möchte ich die Signale vorhergehend auflösen und dann ausführlich erklären: aktuell liegen zwei Signale für einen in der kommenden Woche stärkeren DAX vor.

(1) Top-to-Bottom-Cut
http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#Top-to-Bottom-Cut
Auf Grund der größeren Emotionen schneiden sich DAX und Barometer aktuell wöchentlich. Aus dem emotionalen Handel enstehen erkennbare Differenzen und Verwerfungen zwischen Anlegern und Markt. Während der DAX in dieser Woche (wie erwartet) wesentlich schlechter nach +4% eine Nullnummer hinlegte, fiel die Bilanz für Anleger mit durchschnittlich einem Prozent Zugewinn der eignen Anlagen nicht schlecht aus.

Aus dieser Differenz ergibt sich (zumindest aus meiner Sicht) ein Sentiment, bei dem die Anleger positiv gestimmt in die nächste Woche mit Hoffnung auf weitere Gewinne gehen UND den wesentlich schwächer abgeschnittenen DAX bzw. dessen Unternehmen als Einstiege nutzen. So erwarte ich, basierend auf diesem Muster, einen in der kommenden Woche stärkeren DAX.

(2) 2-Prozenz-Muster
http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#Das%202-Prozent-Muster
Wie bereits dargestellt können 3 bis 4 Wochen “vorhergesagt” bzw. ungefähr erahnt werden, wenn das Barometer die 2%-Hürde übersteigt. 2015 war dies eines der häufigsten Muster – hier haben wir die meisten Daten vorliegen. 2016 war die Rendite der Anleger schwächer, sodass nur zwei Mal die 2% überstiegen wurden: einmal traf das Muster zu (siehe Grafik) und einmal nicht.

Grob gesagt funktioniert dieses Muster so: 2%, runter, hoch, noch weiter runter als beim ersten runter, wieder hoch

Nun sahen wir in der KW45 die 2%, in der aktuellen KW46 das “Runter” (Die Rendite der Anleger fiel) und erwarten für die kommende Woche als zweites Long-Signal einen stärken DAX basierend auf der Erwartung steigender Rendite der Anleger von mehr als durchschnittlich 1%.

Dieses Muster erkläre ich mir so, dass die Bullen nach einer durchschnittlichen Depot-Rendite von 2% in den Depot mittel- bis langfristig anlegender Anleger stufenweise gegen die Bären verlieren, aber immer wieder Druck aufbauen. So entsteht das Runter durch den Druck der Bären, das wieder Ansteigen der Rendite, wenn die Bullen sich nochmals aufbäumen und Druck aufbauen, aber zuletzt zu wenig Kraft haben (das Pulver in der 2%-Woche schon größtenteils verschossen), sodass der Kurs am Ende am tiefsten sinkt. Es ist ein Hin und Her der Bullen Bären, ein Hoch und Runter, welches in 2/3 der Situationen die Bären gewinnen und die Bullen stufenweise in der Rendite runterdrücken.


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RISIKOHINWEIS
Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Zuverlässigkeit, Vollständigkeit, Genauigkeit und Angemessenheit der Informationen übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieser Blog stellt weder ein Angebot zum Kauf irgendwelcher Wertpapiere oder anderer Anlageformen dar, noch enthält er derzeit Grundlagen für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Es wird keine Haftung für eine bestimmte Wertentwicklung oder Verluste, die sich aus einer Anlageform ergeben können, übernommen.

by Nov 19, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 45 (2016)

Analyse der KW 45 (2016)

BBarometer

TRIPPLE-SIGNAL FÜR EINEN IN DEN KOMMENDEN 14 TAGEN FALLENDEN DAX

Eine aufregende Woche. Die Volatiliät ist zurück. Nach -4,1% in der KW44 machte der DAX in der aktuel KW 45 +4,0%. Wer die Analysen des Barometers, insbesondere die der letzten Woche gelesen hat, ist nicht überrascht.

Und doch brauchten Trader in dieser Woche gute Nerven, um den Hin und Her, Einbrüchen und Ausbrüchen nicht emotional zu erliegen. Trotz der teils extremen Volatilität passierte jedoch Nichts besonders schlimmes. Der DAX pendelte sich am Ende wieder in seiner Seitwärtsbewegung zwischen 10.250 und 10.800 Punkten ein. Wenn nicht einmal der Schock “Trump” ausreicht den DAX aus seinem seit dem 4. August bestehenden Seitwärtstrend herauszuholen – was kann es dann schaffen?
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Was das Barometer ist können Sie ausführlich in meinem Beitrag bei Dividendenalarm nachlesen: http://www.reich-mit-plan.de/2016/10/das-boersen-barometer-indikator-analyse-und-handelsansatz/

Informationen zum Wikifolio, die aktuelle Analyse und Erklärungen zu den Mustern finden Sie auf meinem Blog: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter
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RÜCKBLICK

Auszug aus der Analyse von Samstag (05.11.2016, 11 Uhr): “Machen wir es kurz: Es liegt ein DOPPEL-Signal vor, dass der DAX in den kommenden 7 bis 14 Tagen sich klar verbessern und auch steigen müsste.”

In der letzten Woche hatte ich auf das DOPPEL-Signal für einen steigenden DAX hingewiesen. Der Top-To-Bottom-Cut (http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#Top-to-Bottom-Cut) deutete auf einen steigenden DAX hin und die Minus-3%-Umkehr ( http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#-3-Prozent-Umkehr) zeigte einen stark steigenden DAX an.

Dies bewahrheitete sich sauber nach 7 Tagen. Von -4,1% in der vorherigen Woche explodierte der DAX um +4% in dieser Woche. Am Barometer konnte man dies bereits am vorherigen Freitag erkennen.
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DAS WIKIFOLIO

Im Wikifolio wurde nicht die ganze Bewegung ausgeschöpft. 30% der Summe waren vor Wochenstart investiert und macht am noch fallenden Montag Verluste. Daraufhin wurde die Investitionsquote auf 50% angehoben. Zur Sicherheit wurde die Position dann mit einem gewinn über 0,8% verkauft. In Relation zum DAX mit +4% miserabel, aber nach langen Wochen ohne Trading und der immens hohen Summe, mit der gehandelt wird, eine gute Sache aus meiner Sicht.

Das Wiki: https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading
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ANALYSE FÜR NÄCHSTE WOCHE

Kurz gesagt: Die Muster haben sich umgedreht und ein drittes Muster hat sich dazugesellt. Wir haben nun ein TRIPPLE-SIGNAL für einen in den kommenden 7 bis 14 Tagen fallenden DAX.

(1) Bottom-Up-Cut
Hier ausführlich: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#Bottom-Up-Cut

Letzte Woche sahen wir den Top-To-Bottom-Cut bei dem der DAX den Grafen des Barometers von oben nach unten durchschnitt. Ein Long-Signal. In dieser Woche umgekehrt: Der Graf des DAX schneidet den des Barometers von unten nach oben. Dies ein Short-Signal bzw. deutet auf einen baldig schwächeren DAX hin. Die Kurse sind stärker gestiegen als die Anleger Gewinne gemacht haben. Meist führt dies zu einem verhalteneren Auftreten der Bullen in den kommenden 7 bis 14 Tagen.

(2) Plus-3%-Umkehr
Hier ausführlich: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#+3-Prozent-Umkehr

Während das erste hier beschriebende Muster eine grobe Richtung vorgibt sind wir mit dem DAX erneut über die 3% Schwelle geklettert. Dies deutet immer auf einen starken GEGENTREND hin. Warum? Die Bullen haben sich übernommen. Zu schnell, zu viel, zu euphorisch. Bewegungen über 3% zeigten in der Vergangenheit meist an, dass es eine emotional überladene Situation war, welche in der kommenden Woche erneut emotional aber gegenstzlich korrigiert wird. Basierend auf diesem Muster erwarten wir einen wesentlich schwächeren DAX. Maximal +2%, eher weit weniger oder Verluste.

(3) 2-Prozenz-Muster
Hier ausführlich: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#Das%202-Prozent-Muster

Dieser Muster hatten wir 2015 in jedem Monat erlebt, 2016 erst einmal. Es ist wohl eines der bekanntesten Muster dieses Barometer und jenes mit welchem ich die Arbeit angefangen haben und er Frage: gibt es da noch mehr Muster, die sich wiederholen?

Das 2%-Muster wurde vom Graf der Anleger (Barometer) gebrochen, welche +2,3% in dieser Woche machten. Auch dieses Muster deutet auf einen schwächeren DAX hin, kann jedoch wesentlich längere Zeiträume anzeigen. Der Ablauf nach dem Brechen der 2%-Marke ist in über 80% der Fälle: Runter, Hoch, Noch weiter runter. In der ersten Folgewoche nach den 2% sinkt die Rendite der Anleger, um in der zweiten Folgewoche wieder zu steigen und in der dritten Folgewoche noch tiefer zu fallen als in der ersten Folgewoche. Zu kompliziert? Siehe Link mit einer Grafik.

FAZIT
Es liegen aktuell drei Signale vor, welche auf einen schwächeren DAX hinweisen. Nach der euphorisch-emotionalen Woche sollte also für die nächste Woche eine Korrektur erwartet werden. Die Bullen müssen erst einmal kurz durchatmen während die Bären wieder Kraft gesammelt haben.


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RISIKOHINWEIS
Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Zuverlässigkeit, Vollständigkeit, Genauigkeit und Angemessenheit der Informationen übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieser Blog stellt weder ein Angebot zum Kauf irgendwelcher Wertpapiere oder anderer Anlageformen dar, noch enthält er derzeit Grundlagen für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Es wird keine Haftung für eine bestimmte Wertentwicklung oder Verluste, die sich aus einer Anlageform ergeben können, übernommen.

by Nov 12, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 44 (2016)

Analyse der KW 44 (2016)

BBarometer

Wir erlebten in dieser Woche die SCHLECHTESTE BÖRSENWOCHE seit Januar 2016!! 😮

Startschuss einer Korrektur/Panik oder emotionale Übertreibung?

Aus den bisherigen 44 Handelswochen 2016 erlebten wir in dieser Woche drittstärksten Verluste in diesem Jahr. 4,1% verlor der DAX und rutschte vom oberen Rand seines seit Anfang August bestehenden Seitwärtskanals bis zum unteren auf 10.260 Punkte und überrante sogar die bedeutende 200er-EMA.

Doch sind diese Abschläge gerechtfertigt? Märkte hassen Unsicherheit und erst wurde das Jahreshoch in der vorherigen Woche gandenlos abverkauft und nun ist der Ausgang der bedeutenden US-Wahl ungewiss. Doch ist dies ein Grund eine der größten Korrekturen (auf Wochensicht) in diesem Jahr durchziehen zu müssen? Ich denke nicht – in diesem Kursen steckt viel Emotion und Psychologie. Es könnte sich bereits um eine irrationale Übertreibung (irrational exuberance) handeln. Wurden die Kurse zu stark abverkauft?

Die größten Bären-Wochen 2016:
KW1 -> -8,3%
KW5 -> -5,6%
KW44 -> -4,1%
KW6 -> -3,4%
KW17 -> -3,2%
KW2 -> -3,1%

Was das Barometer ist können Sie ausführlich in meinem Beitrag bei Dividendenalarm nachlesen: http://www.reich-mit-plan.de/…/das-boersen-barometer-indik…/

Informationen zum Wikifolio, die aktuelle Analyse und Erklärungen zu den Mustern finden Sie auf meinem Blog: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter

ANALYSE FÜR NÄCHSTE WOCHE

Machen wir es kurz: Es liegt ein DOPPEL-Signal vor, dass der DAX in den kommenden 7 bis 14 Tagen sich klar verbessern und auch steigen müsste.

Ich werde im Barometer-Wikifolio, wo diese Signale gehandelt werden, mit über 90% des Kapitals DAX Long gehen.

Warum das? Was sind die drei Signale?

(1) Die Minus-Drei-Prozent-Umkehr
Hier das Muster nachlesen: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#-3-Prozent-Umkehr
Eines der zuverlässigsten Signale (über 80% Treffergenauigkeit) und auch eines mit der größte Chance hoher Rendite, ist die -3%-Umkehr. Diese besagt, dass ein Wertverlust von mehr als 3% ein Long-Signal ist. Und zwar ein starkes. Meist ist zu erkennen, dass der DAX sich in der folgenden Woche wesentlich verbesserte. Wie kommt das? Meist haben sich die Bären in diesem Fall übernommen. Fallen die Kurse um mehr als 3%, dann ist die Verkaufswelle so stark, dass in der Folgewoche bereits die Kraft der Bären aufgebraucht ist und die Schnäppchenjäger wieder Kapital in die Kurse drücken und diese anschieben.

(2) Der Top-to-Bottom-Cut
Hier das Muster nachlesen: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#Top-to-Bottom-Cut
In dieser Woche hat der DAX das Barometer von oben nach unten (also from the Top to the Bottom) geschnitten. Die Kurse sind in der breiten Masse also stärker gefallen als die Verluste der Anleger. Dies ist ebenfalls ein Signal für eine Übertreibung und deutet auch auf einen in den kommenden 7 bis 14 Tagen steigenden DAX hin.

Anleger verloren in dieser Woche durchschnittlich 2,8% ihrer Depotsumme. In diesem Jahr war bereits ab einem Verlust von 1,5% bereits eine klare Gegenreaktion über ein bis zwei Wochen zu erkennen. Dies ist zwar kein Signal bzw. bekanntes Muster doch ein weiteres Indiz.

Diese Signale und Muster waren durchaus erwartbar. So halten sich die meisten Anleger aktuell doch zurück und warten die US-Wahl ab. So verhielten sich diese eher Verhalten während die Bären wüteten. Sie Signale deuten bereits an, dass die Anleger bald zurück in die Kurse drängen sollten. Ich erwarte klare Verbesserung. Eine der besten Gewinnwochen des DAX zwischen 2 und 3% in den kommenden 14 Tagen wäre nicht ungewöhnlich.

Ich bin bereits in meinem privaten Wikifolio DAX, Amazon und Adidas Long gegangen. Diese Einstiegspunkte nutze ich. Hier könnte sich trotz des HOHEN RISIKOS des Unsicherheitsfaktors US-Wahl ein antizyklisches Leckerchen ergeben haben: http://hoefgen-blog.de/dax-amazon-adidas-long

RISIKOHINWEIS

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by Nov 05, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 43 (2016)

Analyse der KW 43 (2016)

BBarometer

Das war sie: die letzte Woche vor dem spannenden November. In der kommenden Woche wird die FED nach Erwartung des Marktes eine Leitzinsanhebung verschieben (zu über 90% eingepreist) und eine Woche darauf folgt bereits die Präsidentenwahl – dann wissen wir, welcher der beiden Teufel der Weltgemeinschaft vier Jahre lang das Leben schwer machen wird 😀 sehen wir es nicht so negativ: für die Medien und Satiriker wird das ein Konjunkturpaket werden!

Der MSCI World Index verlor in dieser Woche 0,5% seiner Punkte und der DAX verlor 0,1% seiner Zähler. Anleger verloren durchschnittlichen nach meinen Daten 1,1% ihrer Anlagesumme. Die Berichtsaison lässt Grüßen: die Indizes hält es bei Null, hin und her gerissen zwischen großen Gewinnern und Verlierern. Die Anleger “erfreuen” sich an den Nieten in ihren Depots und müssen hier und da bluten.

Was das Barometer ist können Sie ausführlich in meinem Beitrag bei Dividendenalarm nachlesen: http://www.reich-mit-plan.de/…/das-boersen-barometer-indik…/

Informationen zum Wikifolio, die aktuelle Analyse und Erklärungen zu den Mustern finden Sie auf meinem Blog: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter

RÜCKBLICK

In der KW41 zeigte sich der Bottom-Up-Cut, welcher auf einen fallenden DAX hinwies. In der ersten Folgewoche bewahrheitete sich dies nicht. Deswegen wiederholte ich in der letzten Woche (KW42) nochmals die Analyse, dass das Muster sich nun spätestens in dieser Woche auflösen müsste. Und so kam es nun auch, wenn auch schwach: der DAX klappte zusammen und verlor 0,1% seiner Punkte. Weiterhin liegt die Trefferquote der Muster in den ersten 7 Tagen bei über 50% und in den ersten 14 Tagen bei über 70%.

AUSBLICK

Die Analyse dieser Woche wird leider erneut kürzer. Scheinbar warten die Indizes und Märkte auf den November und zeigen seit Wochen Nichts mehr richtig an. Zumindest auf Wochensicht. Ich kann aktuell kein mir bekanntes Muster erkennen und kann aus diesem Grund für die nächste Woche keine Aussage formulieren. Oder siehst du ein wiederkehrendes Muster?

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by Okt 29, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 42 (2016)

Analyse der KW 42 (2016)

BBarometer

während der MSCI World Index in dieser Woche um +0,3% zulegen konnten, sicherten sich Anleger durchschnittlich +1,1% Zugewinne und der DAX übertrumpfte mit einem Zuwachs über +1,3%.

Mit 10.710 Zählern liegt der DAX in etwa auf der Höhe, mit welcher wir das Jahr begonnen haben. Der 30.12.2015 endete mit 10.743 Punkten. Noch stehen uns US-Wahl, Syrien-Konflikt, CETA-Problem, EZB-Andeutungen und FED-Zinsschritt bevor. Jetzt bereits über das Jahr zu reden wäre verfrüht. Doch auch 2015 war ein durchwachsenes Jahr und endete mit etwa +10% versöhnlich. Was können wir in diesem Jahr noch schaffen? Mit nochmal 5% würde der DAX bei rund 11.200 Punkten enden.

Was das Barometer ist können Sie ausführlich in meinem Beitrag bei Dividendenalarm nachlesen: http://www.reich-mit-plan.de/…/das-boersen-barometer-indik…/

Informationen zum Wikifolio, die aktuelle Analyse und Erklärungen zu den Mustern finden Sie auf meinem Blog: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter

WIKIFOLIO

Im Wikifolio habe ich einige Chancen verpasst. Rund 5% Rendite fehlen. Und doch, obwohl zum Jahresende weniger gehandelt wurde, steht das Wikifolio weiterhin mit +5% im grünen Bereich. Dies sollte sich immer weiter verbessern dank der hohen Trefferquoten des Barometers.

Das Wikifolio können sie hier einsehen: https://www.wikifolio.com/…/wikif…/boersen-barometer-trading

ANALYSE ZUR KW 43

In der letzten Woche hatte wir den Bottom-Up-Cut beobachtet. Hierbei schneidet der DAX das Barometer von unten nach oben bzw. der Zuwachs des DAX steigt schneller als der der Anleger. Normalerweise ist dies ein Signal für einen schwächeren DAX. Bewusst wurde dies nicht gehandelt, da das Muster sehr schwach ausfiel. Dies war gut, denn der DAX wurde stärker.

Nun könnte man politische und börsliche Themen vermengen. Noch etwa zwei Wochen sind es bis zur US-Wahl. Erneut setzte der DAX, wie bereits im Februar und anderen Monate, ab Mitte des Monats (in diesem Fall dem 13. Oktober, zu einer Vorwahl- bzw. Notenbank-Rallye an. Seit dem wuchs der DAXwert um 300 Punkte oder auch +2,9%.

Weiterhin befindet sich der DAX zwar in einem seit Februar bestehenden Aufwärtstrend, jedoch seit Anfang August ebenfalls in einer Seitwärstphase zwischen 10.300 und 10.800 Punkten. Aktuell nähert sich der DAX wieder dem oberen Rand dieses Korridors. Aus diesem Grund könnte man für die nächste Woche einen fallenden DAX erwarten. Denn wenn dieser durchbricht, dann doch mit den Entscheidungen der FED am 02.11. und der US-Wahl am 08.11.

Dies würde auch zum Barometer passen. In den ersten 7 Tagen löste sich der Bottom-Up-Cut nicht auf. Signalisiert wurde ein fallender DAX, doch dieser stieg. Ich sage in diesem Fall, dass das Muster nun nicht sauber nach 7 Tagen in Erfüllung ging, aber in der nächsten Woche noch, also nach 14 Tagen, unsauber passieren kann. Dementsprechend werde ich das Wikifolio auf DAX-Short einstellen.

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by Okt 22, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 41 (2016)

Analyse der KW 41 (2016)

BBarometer

In der Kalenderwoche 39 hatten wir analysieren können, dass der DAX in den kommenden 7 bis 14 Tagen steigen könnte. In der ersten Folgewoche darauf verbesserte sich der DAX zwar von -1,0 auf -0,2%, aber stieg nicht. Dies tat er in dieser aktuellen KW 41 mit +0,8%. Anleger erwirtschafteten im Schnitt +0,2% Zuwachs in ihren Depots.

ANALYSEN & WIKIFOLIO

Aktuell habe ich in 26 der 41 Wochen in diesem Jahr eine Analyse mit Short oder Long Aussage zum DAX erstellt. 19 dieser stellten sich als zutreffend raus. Damit steht das Börsen Barometer weiterhin bei über 70% Treffer-Quote (73%).

Im Wikifolio habe ich 23 der 26 Analysen gehandelt. Hin und wieder habe ich leider vergessen die Orders am Wochenende zu setzen. 17 dieser 23 Wochen (74%) konnten mit Gewinnen beendet werden. In 40% der 23 Wochen konnte das Wikifolio um mehr als 1% besser als der MSCI World Index abschneiden und diesen outperforman.

Aktuell steht das Wikifolio bei +5,44%: https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading

DIE ANALYSE FÜR NÄCHSTE WOCHE

So wichtig wie das überprüfen der Daten und Analysen der Vergangenheit ist, um nach Fehlern und Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen. So wichtig ist auch die Analyse für die kommende Woche.

Wer erinnert sich noch an den Bottom-Up-Cut?
http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#Bottom-Up-Cut

Wenn der DAX (von -0,2 auf +0,8%) das Barometer (von -0,2 auf +0,2%) von unten nach oben schneidet ist dies ein Zeichen für einen wieder fallenden DAX. Dies könnte daran liegen, dass sich der Index stärker entwickelt hat als der Durchschnitt der Anleger positioniert war und sich dies in der kommenden Woche oder 14 Tagen wieder korrigiert.

Nun ist der Up-Cut nicht besonders stark. Aus diesem Grund kann man dieser Analyse zwei konträre Dinge sagen:
(1) Ja, es ist ein Bottom-Up-Cut und deswegen erwarten wir einen fallenden DAX in der kommenden Woche.
(2) Da der Up-Cut sehr schwach ist könnte der DAX nächste Woche auch nochmals steigen und dann den Cut aufzeigen, also in 14 Tagen etwa fallen.

Auf was lege ich mich nun fest? Es sind noch zwei “freie” Handelswochen und in der dritten erwarten wir keine Zinsanhebung durch die FED. Aus meiner Sicht wird der DAX aus diesem Grund in der KW 42 oder KW 43 steigen. Die Erwartung keiner Handlung durch die FED (aktuell vom Markt zu über 90% in den Futures eingepreist) sollte nochmals in den Indizes wiedergespiegelt werden. Was erwartet wird steckt jedoch bereits in den Kursen weswegen die Kurse zum FED-Entscheid bereits wieder purzeln könnten – da der Dezember dann eingepreist wird bei dem man eine Anhebung erwartet.

Es bleibt spannend. Vor Allem mit der FED am 02. November als Einfluss, aber auch den nahenden US-Wahlen. Wir sehen einen Bottom-Up-Cut, legen uns jedoch nicht auf etwas fest, sondern beobachten dieses Szenario um zu lernen und in den kommenden Analysen noch besser zu sein.

RISIKOHINWEIS

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by Okt 16, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 40 (2016)

Analyse der KW 40 (2016)

BBarometer

In dieser Woche hat der DAX 21 Punkte oder auch 0,2% seiner Zähler vom Freitag der KW 39 verloren. Damit hat er sich zwar von -1,0 auf -0,2% verbessert, jedoch nicht – wie erwartet – Zugewinne verzeichnet.

Anleger verzeichneten durchschnittlichen, wie bereits in der Vorwoche, 0,2% Verlust ihrer Depotsumme.

Die Analyse in dieser Woche wird kurz: Es ist kein neues Muster zu erkennen und nachdem es wird weiterhin eine Verbesserung des DAX mit Zugewinnen in der kommenden KW 41 erwartet.

Ich wünsche Euch allen eine erfolgreiche Handelswoche

by Okt 09, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 39 (2016)

Analyse der KW 39 (2016)

BBarometer

Die Erwartung der KW 38 für die aktuelle KW 39, dass der DAX fallen wird, weil die Bullen sich übernommen hatte, traf zu. Dies ist die 18. richtige von 24 Analysen in diesem Börsenjahr 2016.

Leider hatte ich für diese Woche keine Order für das Wikifolio dieses Barometers erstellt. So konnten 7,4% Rendite nicht erwirtschaftet werden. Bei einer Trefferquote der Analysen über 75% bin ich jedoch zuversichtlich, dass die nächsten Wochen mit satten Gewinnen nicht lange auf sich warten lassen werden: https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading

In dieser KW 39 hat der DAX 1% seiner Punkte verloren. Bis Freitag, den 30.09., um 9:30 stand immernoch ein herber Verlust über 3,8%, welcher daraufhin von nochmals angreifenden Bullen auf moderate -1% begrenzt wurde.

Sie können sich nun auf dieser Fanpage auch in den NEWSLETTER eintragen. Ab 10 Personen wird die Analyse wöchentlich am Wochenende kostenlos an Sie verschickt.

ANALYSE FÜR DIE KW40

Mittel- bis langfristig ausgerichtete Anleger verloren in dieser Woche durchschnittlich 0,2% ihrer Depotsumme, während der DAX 1% seiner Punkte einbüßte.

In der letzten Woche hatten wir das Muster der +3%-Umkehr erkannt bei dem eine Woche (5 Börsentage) mit einer Steigerung des DAX von mehr als +3% darauf hinweist, dass die Bullen sich übernommen haben und all ihr Pulver verschossen haben.

In dieser Woche konnten wir bereits am Mittwoch feststellen, dass dich kurz darauf nun die Bären mit mehr als -3% scheinbar übernommen hatten. Short-Wetten und Gewinnmitnahmen ließen den DAX in sich zusammenfallen. Am Freitag konnten die Bullen den DAX bereits wieder um 3,2% von seinem Wochentief bei 10.227 Punkten auf den Wochenendestand der KW39 in Höhe von 10.511 Punkten schieben.

Was erwartet uns nächste Woche? Aus meiner Sicht weiter steigende Kurse.

TOP-TO-BOTTOM-CUT
Grund dieser Annahme ist das bekannte Muster des Top-to-Bottom-Cuts. Dieses Muster beschreibt die Situation in der der DAX-Graf in unserem Barometer-Chart die Linie des Barometers bzw. den Durchschnitt der Anleger von oben nach unten schneidet. Dies ist in dieser Woche geschehen. Der DAX ist von +3,1 auf -1,0% gefallen während die Anleger von +1,4 auf -0,2% gefallen sind.

In 7 von 9 Situationen 2016 (78% Treffergenauigkeit) konnten wir erkennen, dass ein solcher Schnitt ein Long-Signal war. In den folgenden 4 Wochen in der Vergangenheit ist zu erkennen, dass der DAX Aufwärtsdruck entwickelt und dynamisch nach oben schießt.

In 5 der 9 Situationen verzeichnete der DAX direkt in der ersten Folgewoche Gewinne. Das entspricht 56% aller Situationen. In zwei Fällen verzeichnete der DAX in der dritten Folgewoche Gewinne und in weiteren zwei Fällen erst in der vierten Folgewoche.

Am Freitag zeigte sich bereits die zurückkehrende Kraft der Bullen. Das Wikifolio mit 50% des Kapitals Long eingestellt. Das Signal ist eines der besten, welches das Barometer zu bieten hat.

DEFINITIONEN

Die -3%-Umkehr: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#-3-Prozent-Umkehr

Die +3%-Umkehr: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#+3-Prozent-Umkehr

Der Top-to-Bottom-Cut: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#Top-to-Bottom-Cut

RISIKOHINWEIS

Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Zuverlässigkeit, Vollständigkeit, Genauigkeit und Angemessenheit der Informationen übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieser Blog stellt weder ein Angebot zum Kauf irgendwelcher Wertpapiere oder anderer Anlageformen dar, noch enthält er derzeit Grundlagen für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Es wird keine Haftung für eine bestimmte Wertentwicklung oder Verluste, die sich aus einer Anlageform ergeben können, übernommen.

by Okt 01, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 38 (2016)

Analyse der KW 38 (2016)

BBarometer

Guten Morgen lieber Leser, ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende. Nach einigen falschen Analysen und einigen Wochen ohne erkennbare bzw. handelbare Muster kommt wieder Volatilität am Markt auf. Das ist gut für das Barometer, da unsere besten Analysen ab +/- 2% losgehen 🙂

“Die Welle der Volatilität reiten” (Höfgen Blog): http://hoefgen-blog.de/welle-der-volatilitaet

In dieser Woche gewannen die Anleger durchschnittlich 1,4% ihrer Depotsumme dazu während der DAX um 3,1% anstieg. Beobachten wir die Daten der Vergangenheit, so erkennen wir, dass nach einem Wert über 3% immer ein Einbruch der Zuwachses an Performance erfolgte oder der DAX gar wieder Punkte verlor. Sichtbar sind jedoch die großen Unterschiede der Woche über +3% und der Folgewoche. Theoretisch könnte man auch alle DAX-Werte über 2% in dieses Muster der +3%-Umkehr einpflegen.

Daten des DAX über +3%
In diesem Jahr gewann der DAX in 7 Wochen mehr als 3% seiner Punkte dazu. In 6 dieser 7 Wochen verlor der DAX direkt in der Folgewoche stark an Performance. In 4 dieser 7 Wochen verlor der DAX in der folgenden Woche Punkte.

Daten des DAX über +2%
In diesem Jahr gewann der DAX in 10 Wochen mehr als 2% seiner Punkte dazu. In 9 dieser 10 Wochen verlor der DAX direkt in der Folgewoche stark an Performance. In 6 dieser 10 Wochen verlor der DAX in der folgenden Woche Punkte.

In weit über 50% der bisher gesehenen Situationen dieser Art sank die Performance in den folgenden 7 bis 14 Tagen stark. Dies könnte daran liegen, dass sich die Bullen übernommen haben. Zu schnell und euphorisch sind diese in die Kurse geprescht. Gewinnmitnahmen erfolgen und das Pulver ist verschossen. Die Bullen müssen ihre Kanonen für die nächste Angriffswelle neu laden. Ein Moment in dem die Bären gerne zum Gegenangriff ansetzen.

Ich gehe im Signal Wikifolio nächste Woche DAX Short.

RISIKOHINWEIS

Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Zuverlässigkeit, Vollständigkeit, Genauigkeit und Angemessenheit der Informationen übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieser Beitrag stellt weder ein Angebot zum Kauf irgendwelcher Wertpapiere oder anderer Anlageformen dar, noch enthält er derzeit Grundlagen für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Es wird keine Haftung für eine bestimmte Wertentwicklung oder Verluste, die sich aus einer Anlageform ergeben können, übernommen.

by Sep 24, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 37 (2016)

Analyse der KW 37 (2016)

BBarometer

Ein Glück habe ich diese Woche nicht gehandelt. Die Aussage der letzten Woche war “DAX Long”. Das hat der DAX jedoch nicht mitbekommen und ist in dieser Woche um 2,8% auf unter 10.300 Punkte gefallen. Aktuell sinkt die Eintrittswahrscheinlichkeit der Analysen auf 71% nach 80% vor 14 Tagen.

In dieser Woche sehen wir eine seltene Konstellation, welche in dieser Woche entdeckt wurde. Während der DAX seine Performance von -1,0% auf -2,8% verschlechterte, verbesserten die Anleger ihre durchschnittliche Performance von -0,1% auf +0,3% in dieser Woche. Dies sahen wir bisher erst drei Mal in diesem Jahr. Wirklich stichhaltige Reaktionen auf dieses Muster lassen sich nicht entdecken. Einzig und allein eine 4- bis 6-wöchige Phase moderat-positiver Zugewinne. Doch auf Grund der seltenen Vorkommnis kann man dieses Muster nicht als statistisch bewiesen verstehen. Es gibt zu wenige Wiederholungen und erkennbar vergleichbare Muster.

Ein Kollege (Michael) aus der Börsen-Liga vermutete, dass wahrscheinlich viele Anleger amerikanische Werte im Depot haben und während der DAX fiel stiegen die US-Werte. So lässt sich diese Diskrepanz wahrscheinlich erklären.

Der DAX fällt um 2,8%. Bisher verbesserten sich die Kurse in Folge dessen oder die Verluste waren geringer. Doch auch dies lässt sich nicht perfekt nachvollziehen im Chart. Ab -3% erkennen wir wieder ein Muster. Aber derzeit noch nicht. Deswegen werden wir in der kommenden Woche nicht handeln, vermuten jedoch, dass der DAX weniger stark fällt oder leicht steigt.

RISIKOHINWEIS

Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Zuverlässigkeit, Vollständigkeit, Genauigkeit und Angemessenheit der Informationen übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieser Beitrag stellt weder ein Angebot zum Kauf irgendwelcher Wertpapiere oder anderer Anlageformen dar, noch enthält er derzeit Grundlagen für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Es wird keine Haftung für eine bestimmte Wertentwicklung oder Verluste, die sich aus einer Anlageform ergeben können, übernommen.

by Sep 17, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 36 (2016)

Analyse der KW 36 (2016)

BBarometer

Börse kann so unfair sein. Die Short-Position wurde am Mittwoch, den 07.09., ausgetsoppt als der DAX auf ein neues Jahreshoch gestiegen war. Noch am selben Tag postete ich, dass ich nun sehr schmerzhaft wäre, wenn der DAX dann am Donnerstag und Freitag fallen würde. Und was tat er? Natürlich, nachdem die Short-Position mit -5,6% Verlust ausgestoppt war fiel der DAX – wie erwartet – in sich zusammen. Doch das Wikifolio hatte davon Nichts mehr und muss in dieser Woche eine zweite Verlustwoche mit -1,1% Verlust der Depotsumme verkraften. Börse kann so unfair sein. Das Barometer steht nun bei nur noch +5%: https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading

Und obwohl nicht davon profitiert werden konnte erwies sich unsere Analyse (unsauber) nach 14 Tagen als richtig. Der DAX klappte zusammen und erreichte sogar die von uns definierte Schwelle von -1%. Am 27.08. schrieb ich (und wiederholte dies am 03.09.): “Wir erwarten einen stärker als -1% fallenden DAX in den kommenden 7 bis 14 Tagen.”

Erneut zeigt sich die erstaunliche Genauigkeit des Barometers. Die Erwartung trifft nach 14 Tagen zu und die Mindestschwelle wird sogar haargenau erreicht. Wahnsinn. Wir haben nun in diesem Jahr 22 Analysen veröffentlicht von welchen 17 (78%) zutrafen.

ANALYSE FÜR NÄCHSTE WOCHE

Die Anleger performen weiterhin schwach. Durchschnittlich verloren sie in dieser Woche -0,1% ihrer Depotsumme. Der DAX klappte dagegen um -1% zusammen. Diese Situation, in der der DAX das Barometer von oben nach unten schneidet, nennen wir Top to Bottom Cut (http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#Top-to-Bottom-Cut). Der Markt bricht sozusagen stärker zusammen als die Anleger druchschnittlich erwarteten oder selbst agierten. Haben die Bären sich also übernommen?

Wir sahen in diesem Jahr bisher 9x den Top to Bottom Cut. Ein Mal traf die Erwartung nicht zu, 8x konnte man den erwartbaren Verlauf beobachten. In 4 Situationen löste sich das Muster direkt nach 7 Tagen auf. In einer Situation nach 14 Tagen und 2 Situationen erst nach 21 Tagen. Das Barometer hat eine Eintrittswahrscheinlich zwischen 65 und 85%. In 45% aller Situationen schoss der DAX direkt in der Folgewoche – also in diesem Fall nächste Woche – nach oben. Auf die Überreakion der Bullen folgte also bisher meist schnell eine starke Antwort der Bullen.

Auch in dieser Konstellation können wir die Stelle, an der der DAX das Barometer schneidet, als Mindesterwartung definieren. Bei etwa +0,05% ist die Schnittstelle. Wir erwarten also einen um mehr als 0,05% steigenden DAX in den kommenden 7 bis 21 Tagen und positionieren uns gemäß der Wahrscheinlichkeit von 45% für die nächsten 7 Tage mit 45% unseres Depots DAX Long.

RISIKOHINWEIS

Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Zuverlässigkeit, Vollständigkeit, Genauigkeit und Angemessenheit der Informationen übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieser Beitrag stellt weder ein Angebot zum Kauf irgendwelcher Wertpapiere oder anderer Anlageformen dar, noch enthält er derzeit Grundlagen für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Es wird keine Haftung für eine bestimmte Wertentwicklung oder Verluste, die sich aus einer Anlageform ergeben können, übernommen.

by Sep 10, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 35 (2016)

Analyse der KW 35 (2016)

BBarometer

Während Anleger in dieser Woche ihren Depotwert durchschnittlich um 0,7% mehren konnten gewann der DAX 2% seiner Punkte dazu. In der 21. Handelswoche in diesem Jahr stellte sich die Analyse der letzten Woche in dieser Woche als falsch raus. Damit verzeichnet das Wikifolio “Börsen Barometer Trading” in dieser Woche 3,1% Verlust in seiner 5. Verlustwoche.

WIKIFOLIO
Bis 14.30 Uhr am gestrigen Freitag, den 02.09., konnten wir Gewinne verzeichnen. So stand der DAX 3 1/2 Stunden vor Wochenschluss noch 0,3% unter seinem Startwert. Mit den überraschend negativ ausgefallenen Arbeitsmarktdaten des August schossen jedoch die europäischen und amerikanischen Indizes, sowie die Rohstoffe, nach oben, da eine Leitzinserhöhung im September durch das Fed-Board nun als sehr unwahrscheinlich gehandelt wird. Der Markt handelt eine Erhöhung auf 0,50 – 0,75% US-Leitzins für den September nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 28% (mehr dazu hier). Wenige Minuten vor Wochenschluss erreichte der DAX sein Wochenhoch und das Wikifolio dementsprechend sein Wochentief.

LAST WEEK
In der letzten Woche war ich bereitsauf das Bottom-Up-Muster eingegangen. Hierbei ist zu erkennen, dass in 78% aller Situationen das Schneiden der Barometer-Kurve durch die DAX-Kurve von unten nach oben ein Signal für einen bald wieder fallenden DAX war. In 71% aller Situationen passierte dies innerhalb der nächsten 7 Tage. Das ist, wie wir an den Verlusten des Wikifolio’s unschwer erkennen können, nicht passiert.

NEXT WEEK
Da durch aktuelle Bewegung der Grafen in dieser Woche kein neues Muster zu erkennen ist halte ich an der Analyse der letzten Woche fest und werde nochmals 7 Tage DAX-Short investiert sein. Weiterhin besteht die Erwartung, dass der DAX auf unter -1% in der kommenden Woche fällt. Wo in dieser Woche die Arbeitsmarktdaten einen Strich durch die Erwartung machten und als gewichtiger externer Einfluss die Stimmung unerwartet veränderten und unsere Analyse somit unbrauchbar machten könnte in der kommenden Woche der Schub der Bullen der letzten Stunden des Freitag wieder ausgepreist werden. Weiterhin ist das Sentiment der Anleger tendenziell antizyklisch und misstrauisch. Wird die Herde die Kursgewinne erneut hinterfragen und für Verkäufe nutzen? Ich bleibe Short.

by Sep 03, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 34 (2016)

Analyse der KW 34 (2016)

BBarometer

Eine zähe und schwierige Woche, welche durchaus schwierig zu handeln war wo der Markt in einer Art sorgenvoller Schreckstarre verharrte und sich nur ungern bewegte und am Ende dann auf Yellen’s Rede doch nicht so stark reagierte. Eine ungemütliche Woche für Trader …

Der MSCI machte in dieser Woche die >>3<< zu seiner Zahl – so sank er doch um 0,3% auf 1.303,03 Punkte 😀 der DAX dagegen konnte unsere Erwartungen erfüllen und stieg um 0,4%. Wir konnten in unserem Wikifolio 0,2% Gewinn machen. Dies stellt die 16. erfolgreiche Woche aus 20 Handelswochen dar (Y)

Was ist das Barometer? Wie wird es errechnet? Und welche Muster gibt es? Als dies kannst du unter http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter erfahren.

ANALYSE

In der letzten Woche hatten wir das Muster “Top-to-Bottom-Cut” aufgezeigt, bei dem der DAX (rote Linie) unser Barometer (blaue Linie) von oben nach unten schneidet, was mit einem Long-Signal gleichzusetzen ist.

In dieser Woche dreht sich das Muster und wir können nun auf den “Bottom-up-Cut” hinweisen. Hierbei schneidet der DAX das Barometer nun von unten nach oben. Der DAX verbesserte sich von -1,6% in der KW 33 auf +0,4% in dieser aktuellen KW 34. Das Barometer agierte flacher und stieg von -1,1% auf -0,4%.

Wie Treffergenau ist dieses Signal? Im Jahr 2016 sahen wir dieses bisher 9 Mal. In 7 von 9 Situationen traf das Short Signal innerhalb der nächsten 7 bis 14 Tage zu. Das ergibt eine Treffergenauigkeit von 78%. Auch zu erkennen ist, dass sich das Muster in 5 Situationen innerhalb von 7 Tagen löste und nur in 2 Situationen 14 Tage benötigte.

Eine zweite, in dieser Woche gemachte, Beobachtung zeigt auf, dass in 6 der 7 zutreffenden Situationen der DAX innerhakb von 14 Tagen unter die Marke der Kreuzung beider Linien sank. Schauen wir in die KW 1 dann kreuzte der DAX das Barometer bei ca. -4,6%. 14 Tage später stand der DAX dann bei -5,2%. Unter der Marke. Nur in der KW 28 sank der DAX kurz über die Marke, aber nicht darunter.

Was lernen wir daraus? Wir erwarten einen fallenden DAX und gehen mit unserem Wikifolio und 2/3 der Anlagesumme DAX Short. Wir erwarten einen stärker als -1% fallenden DAX in den kommenden 7 bis 14 Tagen.

RISIKOHINWEIS

Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Zuverlässigkeit, Vollständigkeit, Genauigkeit und Angemessenheit der Informationen übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieser Beitrag stellt weder ein Angebot zum Kauf irgendwelcher Wertpapiere oder anderer Anlageformen dar, noch enthält er derzeit Grundlagen für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Es wird keine Haftung für eine bestimmte Wertentwicklung oder Verluste, die sich aus einer Anlageform ergeben können, übernommen.

by Aug 27, 2016 Keine Kommentare
Analyse KW 33 (2016)

Analyse KW 33 (2016)

BBarometer

Ich freue mich über die 15. erfolgreiche Woche. Somit trafen die Analysen 2016 nun in 78,9% der 19 Handelswochen zu. All dies in im Wikifolio nachvollziehbar, in welchem in dieser Woche wieder die +10%-Marke übersteigen konnten mit einem Wochengewinn in der aktuellen Kalenderwoche 33 in Höhe von 1,6%. Das Wikifolio: https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading

In dieser Woche ist der DAX um rund 1,6% von 10.713,43 Punkten auf 10.544,36 Zähler gesunken. Auch der MSCI World Index ist gefallen und zwar um 0,6% auf 1.307 Punkte. Dies war eine für das Barometer erwartbare Woche. Keine Überraschung. Alles nach Plan. Alles wie gewohnt.

Was ist das Barometer? Wie wird es errechnet? Und welche Muster gibt es? Als dies kannst du unter http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter erfahren.

RÜCKBLICK

In der letzten Woche hatten wir bereits auf die +3%-Umkehr hingewiesen. Nachdem der DAX um +3,3% nach oben auf über 10.7000 Punkte (Jahreshoch) geschossen ist signalisierte das +3%-Umkehr-Muster bereits eine weit schlechtere nachfolgende Woche. Dieses Muster war 2016 bisher beeindruckend in 100% aller Situationen (9 von 9) zutreffend. In 89% der Situationen löste sich das Muster bereits innerhalb von 7 Tagen auf und in nur einer Situation erst nach 14 Tage.

Ich habe dies darauf bezogen, dass die Bullen zu viel Kapital und Kraft in’s Gefecht geworfen haben. Das Pulver wurde zu schnell verschossen. In dieser Woche musste die Bullen nachladen, wodurch die Bären nachsetzen konnten und die Kurse wieder brökelten. Die konnten ich basierend auf dem Barometer und den Mustern bereits letzte Woche derart formulieren und in dieser Woche erwarten sowie handeln.

AUSBLICK

Wir erkennen nun im Barometer, dass die Bullen erfolgreich nachgeladen haben und in den nächsten 7 bis 14 Tagen das Gefecht wieder zu ihren Gunsten drehen wollen. Wodran erkennen wir das? Am Muster des Top-to-Bottom-Cut: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#Top-to-Bottom-Cut

Zu erkennen ist, dass der DAX in seiner Performance die der Anleger (im Durchschnitt) von oben nach unten geschnitten hat. Auch in diesem Fall können wir mit einer Eintrittswahrscheinlich – basierend auf den Daten der Vergangenheit – von bis zu 100% arbeiten. Zu erkennen ist bei diesem Muster, dass der DAX in den folgenden 7, 14 oder 21 Tagen wieder steigen wird. Hierbei liegt die Wahrscheinlichkeit für in-den-ersten-7-tagen bei 43% wie auch für das Szenario eines steigenden Kurses innerhalb von 14 Tagen. Die 21-TageStrecke kommt vor, aber selten.

Im Barometer wird 82% der Depotsumme bereitgehalten, um diese in zwei Schritten – 50% in der KW 34 und 50% in der KW 35 – zu investieren und das Muster optimal zu nutzen. Basierend auf dem Muster sind steigende Kurse in den kommenden 7 bis 14 Tagen erwartbar.

RISIKOHINWEIS

Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Zuverlässigkeit, Vollständigkeit, Genauigkeit und Angemessenheit der Informationen übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieser Beitrag stellt weder ein Angebot zum Kauf irgendwelcher Wertpapiere oder anderer Anlageformen dar, noch enthält er derzeit Grundlagen für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Es wird keine Haftung für eine bestimmte Wertentwicklung oder Verluste, die sich aus einer Anlageform ergeben können, übernommen.

by Aug 20, 2016 Keine Kommentare
Analyse KW 32 (2016)

Analyse KW 32 (2016)

BBarometer

Nach einigen Wochen ohne Analysen und Handel steigen wir nun wieder aktiv ein. In dieser Woche konnte der MSCI 0,9% seiner Punkte hinzugewinnen, der DAX um 3,3% steigen und das Barometer (die durchschnittlichen Gewinne der Anleger) auf 0,7% zeichnen.

Was ist das Barometer? Wie wird es errechnet? Und welche Muster gibt es? Als dies kannst du unter http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter erfahren.

DIE ANALYSE

Wir konzentrieren uns in dieser Woche auf den DAX-Grafen, welcher mit +3,3% in unser Muster der +3%-Umkehr fällt. Wie dieses Muster funktioniert kannst du hier, bei Interesse, nachlesen: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#+3-Prozent-Umkehr

Nehmen wir ausnahmsweise alle Werte über 2% haben wir in die Analyse, dann gab es 2016 bereits neun +3%-Umkehr-Muster beim DAX. In 100% der Situationen ist der DAX in der Folge-Woche und manchmal auch zwei bis drei Wochen in Folge WEIT schwächer notiert als der Höchstwert.

Wie erklären wir uns das? Aus unserer Sicht könnte dies ein Signal eines kurzfristig überkauften Marktes bzw. DAX sein. Die Bullen haben die Kurse euphorisch um 3,3% nach oben getrieben. Damit ist die Kraft und der Willen erst einmal erschöpft, sowie Gewinnmitnahmen einen weiteren Anstieg von nochmals mehr als 3% fast unmöglich machen. Wobei man an der Börse ja nie von “nie” oder “unmöglich” sprechen sollte.

Für uns ist es jedoch ein Zeichen, dass die Bullen ihr Pulver für die kommenden ein und vielleicht auch zwei Wochen verschossen haben und der DAX schwächer steigen oder vielleicht auch fallen wird. Aus diesem Grund setzten wir mit 2/3 der Depot-Summe unseres Wikifolio’s auf DAX-Short: https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading

Zu erkennen waren 2016 immer Einbrüche zwischen 3 und 7% weswegen wir in den kommenden 14 Tagen ein DAX-Punktewachstum zwischen 0,3% und -3,5% erwarten.

RISIKOHINWEIS

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by Aug 13, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 31 (2016)

Analyse der KW 31 (2016)

BBarometer

Wir setzen nun wieder ein mit der Berichterstattung, den Analysen und dem Handel. Anbei findet ihr das Barometer ergänzt um die fehlenden Kalenderwochen 30 und 31. Die Performance war positiv aber ist abgeflacht.

Der MSCI World Index beispielsweise tritt seit 3 Wochen auf der Stelle bei 1.303 Punkten und veränderte seinen Wert nur in den Kommastellen …

Wir handeln in dieser Woche nicht. Im Barometer sind derzeit keine uns bekannten Muster erkennbar. Wir beobachten jedoch die Entwicklung, denn mittlerweile zählen die Anleger ihre 6. durchschnittliche Gewinnwoche in Folge. Der DAX hat in den letzten 5 von 6 Wochen bzw. 4 Wochen in Folge Zugewinne verzeichnet. Die Bullen machen Druck. Doch wie lange können Sie diesen aufrecht erhalten?

 

by Aug 08, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 29 (2016)

Analyse der KW 29 (2016)

BBarometer

Wie erwartet konnte der DAX seinen Zugewinn der KW28 (+4,5%) in dieser Woche nicht toppen und stieg schwächer. Wir konnten die erste Schwächephase des DAX bis Mittwoch (auf ca. 9.950 Punkte) nutzen und mit einer Short-Wette 0,5% der Depotsumme hinzuverdienen. Doch was erwartet uns in der kommenden Woche?

Was ist das Barometer? Wie wird es errechnet? Und welche Muster gibt es? Als dies kannst du unter http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter erfahren.

In 29 Wochen des Jahres 2016 konnten wir bisher 18 Analysen verfassen von denen 14 im Wikifolio mit Gewinnen gehandelt werden konnten: https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading

ANALYSE FÜR NÄCHSTE WOCHE

Wir beobachten aktuell für die kommende zwei Muster, welche beide auf einen DAX hinweisen, welcher nochmals stärker als 1,1% steigen wird. Der DAX könnte in der kommenden Woche also mindesten 10.250 Punkte steigen. Wie kommen wir darauf?

(1) Top-to-Bottom-Cut
Die Erklärung dieses Musters finden Sie hier: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#Top-to-Bottom-Cut
Der DAX schneidet das Barometer von oben nach unten. In 86% aller Fälle (7 in diesem Jahr) war daraufhin in der ersten oder zweiten Folgewoche eine klare Verbesserung des DAX zu erkennen. Was können wir also erwarten? +2%? +3%? Steigt der DAX in den kommenden 2 Wochen auf ein neues Jahreshoch höher als 10.400 Punkte? Das Top-to-Bottom-Cut-Muster signalisiert starke Zugewinne in den kommenden Wochen.

(2) 2-Prozent-Muster
Die Erklärung dieses Musters finden Sie hier: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#Das%202-Prozent-Muster
Eines unserer ältesten Muster ist das 2%-Muster. Dieses wird offiziell erst ab 2,0% ausgelöst doch wir beobachten dieses Muster nebenher seit den 1,9% des Barometers in der KW28. Unser Barometer ist nicht absolut genau weswegen wir nicht sagen können ob es nun ein 1,9 oder 2,0 oder 2,1%-Muster ist. Dementsprechend beobachten wir dies mit den 1,9% nun auch.

Wie läuft dieses Muster ab? In der ersten Folgewoche fällt das Barometer (runter), was wir nun auch erlebten (von 1,9 auf 1,2%). In der zweiten Woche steigt das Barometer wieder (also über 1,2% in der nächsten Woche) um dann in der dritten Folgewoche unter das Tief der zweiten (die 1,2%) zu fallen. Kurz: 2%, runter, wieder hoch, noch weiter runter.

Dieses Muster bestätigt den Top-to-Bottom-Cut und spricht sich für einen Anstieg in der KW30 aus. Folgt man diesem Muster könnten wir erleben, dass die Bullen in den kommenden 7 bis 14 Tagen weiterhin angreifen und DAX eventuell auf neue Jahresbestwerte peitschen. Doch irgendwann ist die Luft dann auch raus und die Bären könnte das “Handelsvakuum” nutzen um die Kurse wieder zu drücken während auch viele Trader ihre Gewinne mitnehmen. Daraufhin könnte der DAX nochmals um einige Prozent nach unten korrigieren.

RISIKOHINWEIS

Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Zuverlässigkeit, Vollständigkeit, Genauigkeit und Angemessenheit der Informationen übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieser Beitrag stellt weder ein Angebot zum Kauf irgendwelcher Wertpapiere oder anderer Anlageformen dar, noch enthält er derzeit Grundlagen für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Es wird keine Haftung für eine bestimmte Wertentwicklung oder Verluste, die sich aus einer Anlageform ergeben können, übernommen.

by Jul 23, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 28 (2016)

Analyse der KW 28 (2016)

BBarometer

Normalerweise findet ein Short-Squeeze innerhalb weniger Minuten oder Stunden statt. In der dieser Woche erlebten wir eine Short-Squeeze-Woche

Nach dem britischen Referendum mussten viele Spekulanten, Fonds, Banken und Anleger ihre Depots aufräumen. Viele Short-Positionen wurde nach einem ersten Einknicken des DAx auf 9.318 Punkte am 6. Juli aufgelöst. Durch das Auflösen von Shorts entsteht Nachfrage am Markt. Diese zusätzliche Nachfrage schob den DAX in dieser Woche um 4,6% nach oben.

Was ist das Barometer? Wie wird es errechnet? Und welche Muster gibt es? Als dies kannst du unter http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter erfahren.
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WIKIFOLIO
https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading

Wir konnten in dieser Woche 1,3% unserer Depotsumme hinzuverdienen. Unsere Analyse der letzten Woche war zutreffend. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 33% und mit 33% der Depot-Summe waren wir DAX-Long positioniert. Dies stellt die 13. richtige Analyse in 17 Handelswochen dar. 76,5% unserer Handelswochen konnten wir mit Gewinn abschließen und in 41,2% unserer Handelswochen um mehr als 1% besser als der MSCI World Index abschneiden (Y) #läuft
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ANALYSE FÜR NÄCHSTE WOCHE

MUSTER 1 -> DAX-schneidet-BAROMETER-von-unten-nach-oben
Art: Short-Signal
Treffergenauigkeit: 85,7% im Jahr 2016

In der KW 26 schnitt der DAX das Barometer im Grafen von unten nach oben, was für uns ein Short-Signal darstelle.
In der KW 27 schnitt der DAX das Barometer im Grafen von oben nach unten, was für uns ein Long-Signal darstelle.
In der KW 28 schnitt der DAX das Barometer im Grafen von unten nach oben, was für uns ein Short-Signal darstelle.

Die Analyse, was passiert, wenn der DAX das Barometer von unten nach oben schneidet haben wir in diesem Post der KW 26 bereits grafisch visualisiert und erklärt: https://www.facebook.com/530394110455154/photos/a.539627359531829.1073741829.530394110455154/588007881360443/?type=3&theater

Auf Grund dieses Musters, welches im Jahr 2016 in 6 von 7 Fällen zutraf (85,7% Treffergenauigkeit) gehen wir in unserem Wikifolio für die KW 29 DAX-Short mit Hebel 2 und 75% unserer Depot-Summe. Wir erwarten in den kommenden 14 Tagen einen fallenden oder nur sehr schwach steigenden DAX. Es könnte durchaus sein, dass wir nach der Short-Squeeze-Woche, in der viel Nachfrage-Druck durch aufgelöste Shorts entstanden ist, nochmals unter die 10.000 tauchen, da der Nachfrage-Druck nicht durch die Händler selbst aufrechterhalten werden kann.

MUSTER 2 -> DAX-3%-Umkehr
Art: Short-Signal
Treffergenauigkeit: nicht bestimmbar (ca. 75%)

Wir erkennen des Weiteren einen DAX über 3%. Dies war ebenfalls mit einer hohen Treffergenauigkeit immer wieder ein Signal für einen stark schwächeren DAX, welcher in den kommenden 14 Tagen weit schlechter abschneiden sollte. Hierbei ist nicht genau ersichtlich, ob der DAX fällt oder schwach steigt. Wir können aus diesem Muster jedoch ablesen, dass der DAX in den kommenden 14 Tagen in einer Woche definitiv nicht stärker als 2% steigen wird und vielleicht sogar fällt. Es könnte durchaus passieren, dass der DAX zu Wochenbeginn einknickt, konsolidisiert und dann die 10.000 wieder angreift.

Die +3%-Umkehr kann auch hier nachgelesen werden:https://www.facebook.com/530394110455154/photos/a.539630062864892.1073741830.530394110455154/539631436198088/?type=3&theater

MUSTER 3 -> Barometer-2%-Muster
Art: Short-Signal

Dieses Muster ist nicht ganz gegeben. Das Barometer erreichte 1,9% während das 2%-Muster, wie der Name besagt, bei 2% zu erkennen ist. Dieses Muster ist unser beliebtestes und bekanntestes Muster, welche wir jedoch im Jahr 2016 viel zu selten erkennen. Leider. Bei 1,9% sind wir noch zu tief, aber das Barometer ist nicht genau und so könnte auch hier bereits das Muster erkennbar sein. Was besagt dieses? In diesem Fall wird der DAX in der ersten Woche tiefer als 1,9% stehen, in der zweiten Woche höher als in der ersten, um daraufhin in der dritten Folgewoche nochmals tiefer als das Tief der zweiten Woche zu notieren. Kurz: 1,9%, runter, hoch, noch weiter runter. Wie gesagt: Dieses Muster ist nicht ausgelöst, aber auf Grund der Knappheit von 1,9 zu 2,0% wollten wir dieses in diesem Fall erwähnen. Schaden tut es nicht. Wir haben bereits 2 Short-Signale. Auch das dritte Muster würde Short signalisieren …

Das 2%-Muster kann auch hier nachgelesen werden: https://www.facebook.com/530394110455154/photos/a.539630062864892.1073741830.530394110455154/539634032864495/?type=3&theater


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Risikohinweis
Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Zuverlässigkeit, Vollständigkeit, Genauigkeit und Angemessenheit der Informationen übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieser Beitrag stellt weder ein Angebot zum Kauf irgendwelcher Wertpapiere oder anderer Anlageformen dar, noch enthält er derzeit Grundlagen für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Es wird keine Haftung für eine bestimmte Wertentwicklung oder Verluste, die sich aus einer Anlageform ergeben können, übernommen.

by Jul 16, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 27 (2016)

Analyse der KW 27 (2016)

BBarometer

Während der MSCI World Index in der KW 27 0,3% seiner Punktzahl hinzugewinnen konnte und die Anleger im Durchschnitt ihre Depotsummen um 0,2% steigern konnten fiel der DAX um 1,7% von 9.776 Punkten auf 9.626 Zähler.

Erinnern wir uns an die Analyse der letzten Woche zurück:

“Zum 7. Mal im Jahr 2016 schneidet der Graf des DAX in dieser Woche den des Barometers von unten nach oben. In zuletzt 5 von 6 Fällen war dies ein NEGATIVES Signal gewesen, dass der DAX in den kommenden 1 – 2 Wochen schwächer notieren wird.”

Unsere Analyse (Vorahnung) der letzten Woche hat sich zutreffend herausgestellt. In nun 6 von 7 Fällen (85,7% Trefferquote) ist der DAX eingebrochen nachdem er das Barometer von unten nach oben geschnitten hat. Im Barometer Wikifolio konnten wir so in dieser Woche mit einer Wette DAX Short (Hebel 2) 1,9% der Depotsumme hinzuverdienen.

Was ist das Barometer? Wie wird es errechnet? Und welche Muster gibt es? Als dies kannst du unter http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter erfahren.
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DAS WIKIFOLIO
https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading

Unser Wikifolio steht nun bei insgesamt +6,44% in 140 Tagen. Wir haben in 16 Wochen in diesem Jahr gehandelt und konnten 12 (75%) mit Gewinnen beenden basierend auf den Signalen dieser Analysen. In 7 Wochen waren um mehr als 1% besser als der MSCI World Index, in 6 Wochen um +/-1% gleich wie der MSCI und in 3 Wochen westentlich schlechter. Kurz: In 44% unserer 16 Handelswochen konnten wir den MSCI um mehr als 1% outperforman.
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ANALYSE FÜR NÄCHSTE WOCHE

Für die nächste Woche kann man das zuvor gesehene Muster beinahe umdrehen. Der DAX (rot) hat das Barometer (blau) in der letzten Woche von oben nach unten geschnitten. Dies passierte 2016 bisher sieben Mal.

Zu erkennen ist, dass in folgenden 1 – 3 Wochen der DAX eine Aufwärtsbewegung macht. Scheinbar ist hier ein Zyklus zu erkennen. Nach dem Schneiden von DAX und Barometer von oben nach unten (bärisch) ist in den kommenden 3 Wochen ein Angriff der Bullen zu erwarten (Bodenfindung?) und andersherum beim Schneiden von unten nach oben sind Einbrüche in folgenden 1 – 2 Wochen erwartbar.

In 2 Fällen (33%) preschte der DAX sofort in der ersten Folgewoche nach oben, in drei Situationen in der zweiten Folgewoche (50%) und in einem Fall (17%) erst in der dritten Woche nach dem Schneiden von oben nach unten.

Man könnte gewichten, dass die größte Wahrscheinlichkeit ist, dass der DAX spätestens in der zweiten Folgewoche einen Up-Move macht. Wie gehen wir vor und wie gehen wir damit um? Wir haben im Wikifolio 106.000€ Kapital. Wir kopieren die Gewichtung auf den Einstieg. Nächste Woche (KW 28) wetten wir mit 33% des Kapitals DAX Long mit Hebel 2. Sollte sich Nichts neues ergeben wetten wir daraufhin in der KW 29 mit 50% des Kapitals DAX Long und gehen notfalls in der dritten Woche mit nochmal 17% rein.
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Tritt unserer Facebook-Gruppe Börsen-Barometer für Diskussion, Information und Trading bei 🙂

Folge der Die Börsen Liga aus deren Daten sich das Barometer bildet. Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer, welche seine prozentuale Wochenperformance mit uns teilt um die Arbeit am Barometer zu verbessern

by Jul 10, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 27 (2016)

Analyse der KW 27 (2016)

BBarometer

Während der MSCI World Index in der KW 27 0,3% seiner Punktzahl hinzugewinnen konnte und die Anleger im Durchschnitt ihre Depotsummen um 0,2% steigern konnten fiel der DAX um 1,7% von 9.776 Punkten auf 9.626 Zähler.

Erinnern wir uns an die Analyse der letzten Woche zurück:

“Zum 7. Mal im Jahr 2016 schneidet der Graf des DAX in dieser Woche den des Barometers von unten nach oben. In zuletzt 5 von 6 Fällen war dies ein NEGATIVES Signal gewesen, dass der DAX in den kommenden 1 – 2 Wochen schwächer notieren wird.”

Unsere Analyse (Vorahnung) der letzten Woche hat sich zutreffend herausgestellt. In nun 6 von 7 Fällen (85,7% Trefferquote) ist der DAX eingebrochen nachdem er das Barometer von unten nach oben geschnitten hat. Im Barometer Wikifolio konnten wir so in dieser Woche mit einer Wette DAX Short (Hebel 2) 1,9% der Depotsumme hinzuverdienen.

Was ist das Barometer? Wie wird es errechnet? Und welche Muster gibt es? Als dies kannst du unter http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter erfahren.
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DAS WIKIFOLIO
https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading

Unser Wikifolio steht nun bei insgesamt +6,44% in 140 Tagen. Wir haben in 16 Wochen in diesem Jahr gehandelt und konnten 12 (75%) mit Gewinnen beenden basierend auf den Signalen dieser Analysen. In 7 Wochen waren um mehr als 1% besser als der MSCI World Index, in 6 Wochen um +/-1% gleich wie der MSCI und in 3 Wochen westentlich schlechter. Kurz: In 44% unserer 16 Handelswochen konnten wir den MSCI um mehr als 1% outperforman.
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ANALYSE FÜR NÄCHSTE WOCHE

Für die nächste Woche kann man das zuvor gesehene Muster beinahe umdrehen. Der DAX (rot) hat das Barometer (blau) in der letzten Woche von oben nach unten geschnitten. Dies passierte 2016 bisher sieben Mal.

Zu erkennen ist, dass in folgenden 1 – 3 Wochen der DAX eine Aufwärtsbewegung macht. Scheinbar ist hier ein Zyklus zu erkennen. Nach dem Schneiden von DAX und Barometer von oben nach unten (bärisch) ist in den kommenden 3 Wochen ein Angriff der Bullen zu erwarten (Bodenfindung?) und andersherum beim Schneiden von unten nach oben sind Einbrüche in folgenden 1 – 2 Wochen erwartbar.

In 2 Fällen (33%) preschte der DAX sofort in der ersten Folgewoche nach oben, in drei Situationen in der zweiten Folgewoche (50%) und in einem Fall (17%) erst in der dritten Woche nach dem Schneiden von oben nach unten.

Man könnte gewichten, dass die größte Wahrscheinlichkeit ist, dass der DAX spätestens in der zweiten Folgewoche einen Up-Move macht. Wie gehen wir vor und wie gehen wir damit um? Wir haben im Wikifolio 106.000€ Kapital. Wir kopieren die Gewichtung auf den Einstieg. Nächste Woche (KW 28) wetten wir mit 33% des Kapitals DAX Long mit Hebel 2. Sollte sich Nichts neues ergeben wetten wir daraufhin in der KW 29 mit 50% des Kapitals DAX Long und gehen notfalls in der dritten Woche mit nochmal 17% rein.


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by Jul 10, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 26 (2016)

Analyse der KW 26 (2016)

BBarometer

KW46-Wochenentwicklung: DAX: -0,03% / MSCI: +0,97% / DowJones: +0,1% / EURUSD: -2,5% / Gold: -4,1% / WTI: +4,6% / Barometer: +1,0%

KW47-Ausblick: Es liegt zwei Signale für einen in der kommenden Woche stärkeren DAX vor!

An dieser Stelle erst einmal herzlichsten Dank für 100 Likes 🙂 gemeinsam Ideen & Wissen austauschend kommen wir am weitesten!

In dieser Woche verlor der DAX nur einige Punkte und steht quasi bei einer Performance von 0% (Genauer: -0,0….%). Der MSCI World Index dagegen gewann 0,97% seiner Punkte dazu. Der DAX tendiert weiterhin zum oberen Rand seiner Seitwärtsrange, aber doch trauen die Bullen sich nicht entscheidend anzugreifen. Zumal in der Vorwoche das Pulver mit 4% Zugewinn bereits verschossen worden war.
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Was das Barometer ist können Sie ausführlich in meinem Beitrag bei Dividendenalarm nachlesen: http://www.reich-mit-plan.de/boersen-barometer

Informationen zum Wikifolio, die aktuelle Analyse und Erklärungen zu den Mustern finden Sie auf meinem Blog: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter
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RÜCKBLICK

12.11. -> “Wir haben nun ein TRIPPLE-SIGNAL für einen in den kommenden 7 bis 14 Tagen fallenden DAX.”

12.11. -> “[…] über die 3% Schwelle geklettert. Dies deutet immer auf einen starken GEGENTREND hin.”

12.11. -> “Der Ablauf nach dem Brechen der 2%-Marke ist in über 80% der Fälle: Runter, Hoch, Noch weiter runter.”

12.11. -> “Es liegen aktuell drei Signale vor, welche auf einen schwächeren DAX hinweisen. […] Die Bullen müssen erst einmal kurz durchatmen während die Bären wieder Kraft gesammelt haben.”

Die Erwartungen für diese Woche haben sich bewahrheitet. Der DAX war wesentlich schwächer unterwegs als in der Vorwoche. Mit gaaanz viel Glück kann man auch das “er fällt” aufnehmen, immerhin verlor der DAX einige wenige Punkte. Aber das ist mehr Glück als Vorhersage. Interessant wird nun die kommende Woche. Zumal das 2-Prozent-Muster immer gleich 3 bis 4 Wochen am Stück “vorhersagt”
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DAS WIKIFOLIO

Das Wissen über einen wahrscheinlich schwächeren DAX konnte durch zwei Einkäufe am Montag und Dienstag genutzt werden, um sich ausreichend gut zu positionieren, diese Woche mit +0,8% Gewinn zu beenden.

Das Wiki: https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading
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ANALYSE FÜR NÄCHSTE WOCHE

Erneut möchte ich die Signale vorhergehend auflösen und dann ausführlich erklären: aktuell liegen zwei Signale für einen in der kommenden Woche stärkeren DAX vor.

(1) Top-to-Bottom-Cut
http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#Top-to-Bottom-Cut
Auf Grund der größeren Emotionen schneiden sich DAX und Barometer aktuell wöchentlich. Aus dem emotionalen Handel enstehen erkennbare Differenzen und Verwerfungen zwischen Anlegern und Markt. Während der DAX in dieser Woche (wie erwartet) wesentlich schlechter nach +4% eine Nullnummer hinlegte, fiel die Bilanz für Anleger mit durchschnittlich einem Prozent Zugewinn der eignen Anlagen nicht schlecht aus.

Aus dieser Differenz ergibt sich (zumindest aus meiner Sicht) ein Sentiment, bei dem die Anleger positiv gestimmt in die nächste Woche mit Hoffnung auf weitere Gewinne gehen UND den wesentlich schwächer abgeschnittenen DAX bzw. dessen Unternehmen als Einstiege nutzen. So erwarte ich, basierend auf diesem Muster, einen in der kommenden Woche stärkeren DAX.

(2) 2-Prozenz-Muster
http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter#Das%202-Prozent-Muster
Wie bereits dargestellt können 3 bis 4 Wochen “vorhergesagt” bzw. ungefähr erahnt werden, wenn das Barometer die 2%-Hürde übersteigt. 2015 war dies eines der häufigsten Muster – hier haben wir die meisten Daten vorliegen. 2016 war die Rendite der Anleger schwächer, sodass nur zwei Mal die 2% überstiegen wurden: einmal traf das Muster zu (siehe Grafik) und einmal nicht.

Grob gesagt funktioniert dieses Muster so: 2%, runter, hoch, noch weiter runter als beim ersten runter, wieder hoch

Nun sahen wir in der KW45 die 2%, in der aktuellen KW46 das “Runter” (Die Rendite der Anleger fiel) und erwarten für die kommende Woche als zweites Long-Signal einen stärken DAX basierend auf der Erwartung steigender Rendite der Anleger von mehr als durchschnittlich 1%.

Dieses Muster erkläre ich mir so, dass die Bullen nach einer durchschnittlichen Depot-Rendite von 2% in den Depot mittel- bis langfristig anlegender Anleger stufenweise gegen die Bären verlieren, aber immer wieder Druck aufbauen. So entsteht das Runter durch den Druck der Bären, das wieder Ansteigen der Rendite, wenn die Bullen sich nochmals aufbäumen und Druck aufbauen, aber zuletzt zu wenig Kraft haben (das Pulver in der 2%-Woche schon größtenteils verschossen), sodass der Kurs am Ende am tiefsten sinkt. Es ist ein Hin und Her der Bullen Bären, ein Hoch und Runter, welches in 2/3 der Situationen die Bären gewinnen und die Bullen stufenweise in der Rendite runterdrücken.

by Jul 01, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 26 (2016)

Analyse der KW 26 (2016)

BBarometer

Nach dem Trubel um das britische Referendum haben sich die meisten Überreaktionen wieder verflüchtigt. Auch der britische Leitindex FTSE ist wieder in der Gewinnzone. Wir haben in dieser Woche gehandelt während der DAX 2,3% seiner Punkte in dieser Woche hinzugewinnen und Anleger im Durchschnitt 1,7% ihrer Depotsumme hinzuverdienen konnten (Y)

Was ist das Barometer? Wie wird es errechnet? Und welche Muster gibt es? Als dies kannst du unter http://hoefgen-blog.de/boersen-barometer erfahren.
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In der 17. Woche in Folge können wir aus dem Barometer kein Signal ableiten. Mit 1,7% sind wir knapp unter der Schwelle bei 2,0% ab der wir Aussagen machen können. Knapp vorbei ist eben doch daneben 😉

Doch mit der Kombination von DAX und Barometer fahren wir seit einigen Wochen recht gut. Zum 7. Mal im Jahr 2016 schneidet der Graf des DAX in dieser Woche den des Barometers von unten nach oben. In zuletzt 5 von 6 Fällen war dies ein NEGATIVES Signal gewesen, dass der DAX in den kommenden 1 – 2 Wochen schwächer notieren wird. Schwächer bedeutet in diesem Fall nicht zwingend, dass der DAX sinkt. Dies kann auch bedeuten, dass der DAX in den kommenden Wochen schwächer steigt. Einen “sicheren” Ansatz könne wir in diesem Fall, wie Sie merken, nicht präsentieren.

In der kommenden Woche könnten wir einen fallenden DAX sehen oder haben für die kommenden 7 bis 14 Tage die prozentual beste Entwicklung des DAX in einer Woche erlebt.

Im Wikifolio traden wir die Idee jedoch mit. Wir gehen für kommende Woche mit 80% des Kapitals und Hebel 2 DAX Short. Dieses Wikifolio können Sie hier einsehen: https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading
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Risikohinweis
Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Zuverlässigkeit, Vollständigkeit, Genauigkeit und Angemessenheit der Informationen übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieser Beitrag stellt weder ein Angebot zum Kauf irgendwelcher Wertpapiere oder anderer Anlageformen dar, noch enthält er derzeit Grundlagen für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Es wird keine Haftung für eine bestimmte Wertentwicklung oder Verluste, die sich aus einer Anlageform ergeben können, übernommen.

by Jul 01, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 25 (2016)

Analyse der KW 25 (2016)

BBarometer

Da wurde der bisher eher lauwarme #heißeJuni doch noch richtig hitzig. Nach EZB, FED und OMT brachte das britische Referendum Schwung in den Markt. Doch bereits am Freitag Abend hatte sich alles wieder beruhigt. Der DAX verlor auf Wochensicht gerade einmal 0,7%. Der MSCI World verzeichnete 1,3% Verluste.

Was ist das Barometer? Wie wird es errechnet? Und welche Muster gibt es? Als dies kannst du unter http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter erfahren.
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WIKIFOLIO

In unserem Wikifolio konnten wir die aus der KW 23 stammende Wette auf eine klare Verbesserung des DAX erfolgreichg auflösen mit 2,5% Wochengewinn. Was war die Wette? Beim Wert von -2,7% des DAX in der KW23 haben wir erkannt, dass in diesem Fall in den kommenden 7 bis spätestens 14 Tagen eine klare Verbesserung des DAX zu erkennen ist. Ging die Wette in der KW24 noch nicht auf (Verluste) so rauschte der DAX in der KW24 bis Donnerstag auf 10.300 Punkte nach 9.900 in der KW23.

Aufbau der Position (Einkauf):
11.06.2016 -> 526 Stück -> Kurs: 76,011€
13.06.2016 -> 20 Stück -> Kurs: 74,48€

Abbau der Position (Verkauf):
20.06.2016 -> 153 Stück -> Kurs: 78,14€ -> +2,88% Gewinn
21.06.2016 -> 126 Stück -> Kurs: 78,79€ -> +3,73% Gewinn
21.06.2016 -> 125 Stück -> Kurs: 79,42€ -> +4,57% Gewinn
22.06.2016 -> 72 Stück -> Kurs: 80,034€ -> +5,37% Gewinn
23.06.2016 -> 71 Stück -> Kurs: 80,921€ -> +6,54% Gewinn
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DAS BAROMETER

Eigentlich hatten wir uns in dieser Woche bereits darauf gefreut nach nun 18 Wochen ohne klares Signal durch die hohe Volatilitä wieder Werte über 2,0 oder -2,0% zu sehen. Doch Pustekuchen. Wir schmiegen uns erneut an die 0,00

Erneut bleibt Nichts anderes übrig als zu sagen, dass derzeit kein Muster erkennbar ist und wir in der nächsten Woche nicht handeln werden.

by Jun 25, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 24 (2016)

Analyse der KW 24 (2016)

BBarometer

Ein möglicher Brexit schwebt über der Börse wie ein Damoklesschwert. Entweder harrt der Markt gelähmt aus und beobachtet besorgt die eintreffenden Daten oder preist neuste Geschehnisse und Informationen ein. Meist nach unten. Nächste Woche werden wir erlöst 😀 dann stimmen die Briten endlich ab

Doch weiterhin läuft alles recht geordnet ab. Wir haben keine wirren Tage, Mal so und Mal so, sondern eine Struktur im Verlauf:
07.06.: +1,52%
08.06.: -0,63%
09.06.: -1,28%
10.06.: -2,52%
13.06.: -2,06%
14.06.: -1,13%
15.06.: +0,91%
16.06.: +0,26%
17.06.: +0,50%

Was ist das Barometer? Wie wird es errechnet? Und welche Muster gibt es? Als dies kannst du unter http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter erfahren.
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Wir hatten uns in der letzten Woche entschieden in unserem Wikifolio DAX Long zu gehen für einige Wochen mit rund 1/3 der Anlagesumme. Während der DAX in dieser Woche 2% seiner Punkte verlor, so verloren wir im Wikifolio 1% unserer Anlagesumme. Wir verbleiben weiterhin DAX Long.

Hier findest du das Wikifolio: https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading

Die DAX-Long-Position steht aktuell -2,54% im roten Bereich. Uns genügt ein Anstieg des DAX um rund 1,3% um den Break-Even zu erreichen. Ab rund 9.800 Punkten machen wir “Gewinne”.
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Wir halten weiterhin an diesem Gedankengang fest. Bisher war oft und deutlich zu erkennen, dass nach Werten weit unter -1,5% die Bullen meist zurückkamen. Entweder hatten sich die Bären übernommen oder die Bullen nutzen die Einstiefgskurse massiv aus. In den folgenden Wochen gab es meist eine klare und profitable Verbesserung. Dementsprechend würden wir für die kommende Woche, basierend auf diesen Daten aus der Vergangenheit, einen Anstieg des DAX von mindestens 1,5% erwarten.

Eine Tendenz war in dieser Woche zu erkennen. Der DAX “verbesserte” sich von -2,7% auf -2,0%. Folgt in der kommenden Woche eine erneute Erholung? Dem könnte so sein. Wir haben weiterhin massive externe und besondere Einflussfaktoren. Doch ein Bewertung des OMT-Beschlusses als rechts-konform durch den EuGH und ein Verbleib der Briten in der EU könnte den Kursen einen Boost verschaffen.

by Jun 18, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 23 (2016)

Analyse der KW 23 (2016)

BBarometer

Wär hätte ein solches Einknicken auf zuletzt 9.831 Punkte erwartet? Dabei startete die Woche durchaus positiv nachdem der DAX am Montag 0,20% und am Dienstag 1,52% seiner Punkte hinzugewonnen hatte um bei 10.281 Zählern endete. Auch der Mittwoch war mit -0,63% kein beunrihigender Tag. Während der DAX am Donnerstag 1,28% verlor und bei 10.085 Punkten endete folgte am Freitag ein stärkerer Verkaufsdruck welcher den DAX nochmals um satte 2,52% nach unten auf 9.831 Zähler drückte.

Bloomberg Markets schrieb: “European stocks headed for their biggest decline since the worst of the February slump as investors shunned risky assets before monetary-policy and political events later this month.”

Legende zur Grafik:
rote Linie: DAX-Wochen-Performance
blaue Linie: Barometer (Anleger-Wochen-Performance im Durchschnitt)
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Die Wochen-Performances im Überblick: Der DAX verlor 2,7% seines Wertes, der MSCI World 0,8% seiner Punkte und die Anleger verloren im Durchschnitt 0,7% ihrer Depot-Summe.

Seit 15 Wochen tendiert das Barometer unter +2% und über -2%. Wir erkennen keine klaren Signale. Zuletzt am 24. Mai haben wir versucht neue Muster zu erkennen und diese gehandelt und uns ordentlich die Finger verbrannt. Seit dem 28. Mai, also nun bereits 2 Wochen, haben wir nicht mehr gehandelt, da uns die Signale fehlen. Siehe Wikifolio: https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading

Ist dies ein Beleg dafür das kein System für die Ewigkeit ist? Seit dem April 2015 konnten fast wöchentlich Signale interpretiert werden. Seit nun über 3 Monaten hatten wir kein eindeutiges Signal mehr. Woher kommt das Abflachen der Depotbewegungen der Anleger? Erkennt man hier das “sell in may”?

Am Grafen des Barometers erkennen wir Nichts. Kein Signal.

Am Grafen des DAX erkennen wir ebenfalls Nichts eindeutiges. Das einzige was man interpretieren könnte ist, dass nach Werten wie -8,3% (KW1), -5,2% (KW5), -3,4% (KW6), -1,8% (KW14) und -3,2% (KW17) jeweils ein stärkerer Aufschwung folgte. Jeweils waren in der direkt folgenden Woche (in 3 Fällen), nach zwei Wochen (1 Fall) oder nach 4 Wochen (1 Fall) Werte von über +2,0% erkennbar: +2,3% (KW2), +4,7% (KW7), +4,5% (KW15) und +3,8% (KW18).

In dieser Woche verlor der DAX 2,7%. Ist dies als Signal zu werten, dass wir in den kommenden 2 Wochen (Wahrscheinlichkeit 60%) oder 4 Wochen einen Zugewinn von mehr als 2% in einer Woche erleben werden? Es könnte sein. Doch die Frage ist inwiefern die FED oder der Brexit dieses Muster verzerren und verziehen. Dies sind bedeutende externe Einflüsse.

Wir gedenken im Wikifolio DAX Long für die kommenden zwei bis drei Wochen zu gehen mit 1/3 unserer Anlagesumme. Das Barometer ist auch zu finden unter: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter

by Jun 11, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 22 (2016)

Analyse der KW 22 (2016)

BBarometer

Die im Jahr 2015 erkannten Muster sind nutzlos. Warum? Diese signalisieren etwas erst bei 2,3 oder -2,-3%. Seit 14 Wochen haben die Anleger jedoch nie mehr als +1,6% oder -1,3% in ihren Depots erlebt. Im Durchschnitt!!

Wodran liegt das? Man erkennt, dass der Durchschnitt der Anleger (blaue Linie) seit der KW 10 der DAX in abgeflachter Form ist. Sind die Anleger defensiver geworden und haben mehr Cash im Depot?

Auch zu erkennen im Chart-Vergleich von Barometer und DAX (eingetragen ist die prozentuale wöchentliche Veränderung) ist, dass in 4 von 5 Fällen (80%) sich die Performance der Anleger verschlechterte nachdem der DAX zuvor die Performance der Anleger von unten nach oben geschnitten hat. Kompliziert. Anders erklärt: Wenn der DAX in der Vorwoche schlechter performte als die Anleger, dann jedoch die Performance der Anleger schneidet und in der darauffolgenden Woche besser performte als die Anleger können die Anleger erwarten in der nächsten Woche schwächer abzuschneiden.

Beispiel: In der KW 6 verlor der DAX -3,4% und die Anleger “nur” -2,0%. Eine Woche später, in der KW 7, jedoch gewann der DAX +4,7% und die Anleger “nur” +3,8%. In KW 6 performte der DAX schlechter, schnitt dann die Anleger, überholte diese, und performte in der KW 7 besser. In der KWw 8 dann schnitten die Anleger schlechter ab. Nicht schlechter als der DAX sondern schlechter als in der Vorwoche. Gewannen sie in der KW 7 noch 3,8% ihrer Anlagen hinzu so waren es in der KW 8 “nur noch” 1,5%.

Erneut erkennen wir leider Nichts im Chart, aber wir bleiben dran. Das Barometer ist lukrativ und wir wollen dies weiterhin beweisen. Finden wir jedoch neue Muster? Können wir das Trading bald wieder anwenden? Warum ist die Kurve seit 14 Wochen plötzlich so flach und wenig volatil? Fragen über Fragen die wir zu ergründen versuchen. Wir bleiben dran für euch

by Jun 05, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 21 (2016)

Analyse der KW 21 (2016)

BBarometer

Nach mehrwöchigem Pendeln zwischen 10.100 und 9.800 Punkten hat der DAX dank verschiedenster Einflüsse in dieser Woche ein kleines Freudenfeuer abgebrannt. Er gewann um 3,7% an Wert und stieg auf 10.311 Punkte.

Der Durchschnitt der bei uns eingereichten Werte ergab, dass Anleger ihren Depot-Wert durchschnittlich um 1,6% verbesserten.
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WIKIFOLIO
https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading

Unsere Vermutung hat sich als FALSCH herausgestellt. Wir waren DAX-Short eingestellt. War verzeichnen wir 10 positive und nur 3 negative Wochen (77% aller Wochen erfolgreich) doch ist der Dispositions-Effekt im Wikifolio klar erkennbar. Dieses Phänomen steht für das Verhalten von Anlegern Gewinne zu schnell zu verkaufen und Verluste zu lange laufen zu lassen.

In den Kalenderwochen 18 bis 20 haben wir beispielsweise +0,1%, +0,2% und +0,4% gemacht. Drei positive Wochen in Folge klingen gut sind aber am Ende obsolet, wennn die KW 21 mit -3,4% mehr als doppelt so viele Verluste in einer Woche anhäuft, wie drei Gewinnwochen zuvor an Gewinnen einbrachten.

Weiterhin stehen wir bei +3,17% im Wikifolio nachdem wir zwischenzeitlich bei +15% lagen. In den letzten 30 Tagen haben wir rund 4,6% des Depotwertes verloren. Wir sind weiterhin im Plus, aber die Zahlen sind noch nicht besonders überzeugend aus!
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RÜCKBLICK

In der letzten Woche hatten wir uns darauf eingeschossen, dass uns eine volatile Zeit kurz dem heißen Juni erwartet. Auf Grund der Unsicherheit und Nervosität erwarteten wir nochmals eine negative Woche. Doch die positiven Konjunkturdaten und die Versicherungen der US-Notenbanker nun die Leitzinsen erneut anheben zu wollen ließen keine Unsicherheit, sondern Zuversicht aufkommen.

Draghi sollte Nichts machen oder nochmals die Geldpolitik lockern während die FED abwartet oder den Leitzins erhöht. Das Brexit-Referendum dagegen ist noch weit weg. Die Anleger schauen positiv nach vorne. Die USA freut sich über einen starken Markt und Europa über einen erstarkenden Euro, sowie die Weltgemeinschaft generell einen erneut steigenden bei derzeit rund 50$ tendierenden Ölpris gutheißt.
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AUSBLICK AUF DIE KW 22

Machen wir es kurz: Wir erkennen Nichts!

Die aktelle Kursbewegung findet sich nicht nochmals im Chart sowie wir bei 1,6% keine zuverlässigen Muster generieren. Des Weiteren wird in der nächsten Woche am Donnerstag den 02.06. mit der EZB ein gewichtiger externer Einfluss eventuell einiges Verändern. Wir lecken unsere Wunden und beobachten den Markt.
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NEUES HANDELSSYSTEM
https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/daxfirst2days

Wir haben übrigens ein neues Handelssystem veröffentlicht. Die Auswirkung des Montags und Dienstags auf die Gesamt-Woche ist beeindruckend. Im Backtest hatten wir sehr gute Werte. Sollte sich ein Signal generieren (Mo & Dienstag beide positiv oder negativ) dann startet der Handel 🙂

by Mai 28, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 20 (2016)

Analyse der KW 20 (2016)

BBarometer

Es ist die 11. Woche in Folge in der wir kein klares Signal generieren können. In der letzte Woche haben wir einen negativen Wert für diese Woche erwartet. Das Interessante ist, dass der DAX Short funktioniert hat basierend auf dieser Erwartung, aber der Wert der Depots dennoch positiv geendet ist. Unser generiertes Signal traf auf den DAX, aber nicht auf unser Chart zu. Während der DAX in der KW 20 0,4% seiner Punkte verlor so verdienten die Anleger im Durchschnitt 0,7% ihres Depotwertes hinzu.

Mit der Strategie des Barometers verzeichnen wir derzeit 10 positive (83,3%) und nur zwei verlustreiche Wochen (16,7%) im Wikifolio. Es wird daran gearbeitet das Wikifolio investierbar zu machen. Nach 12 Wochen stehen wir aktuell bei +7,25%. Vor Allem die letzten 3 Wochen brachten leider jeweils nur 0,1%, 0,2% und 0,4% ein. Hier wollen wir mehr Rendite schaffen. Leider fehlen die glasklaren Signale an denen wir sonst immer gut verdienten.

Wir verbinden unseren Barometer-Grafen mit der News-Lage und erkennen, dass nach einer Rallye-Phase in den Kalenderwochen 35 bis 45 des Jahres 2015 eine sehr volatile Phase folgte. In dieser Phase bewegten uns die Entscheidungen von FED (Leitzinsanhebung) und EZB (QE-Ausweitung). Auch erkennbar ist, dass der kleine Kollaps darauf Anfang des Jahres folgte. Auch jetzt erlebten wir eine kleine sachte Rallye von unter 9.000 Punkten auf zwischenzeitlich 10.500 (rund +20%). Derzeit wird es etwas volatiler, jedoch nicht derart stark wie 2015. Doch könnte uns dann im Juli ein kleiner Kollaps wachrütteln?

Wir erwarten Volatilität. Nach +0,4 in der letzten und +0,7% in dieser Woche gehen wir erneut DAX Short und erwarten einen negativen Wert. Die Anleger nehmen nochmal die Luft raus, sichern Gewinne und verschlanken ihre Portfolios eine Woche bevor die EZB berichtet.

by Mai 22, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 19 (2016)

Analyse der KW 19 (2016)

BBarometer

DER MARKT
Die Märkte bleiben leicht nervös vor dem „heißen Juni“ (EZB; FED; Brexit). Zu erkennen war der bärische Druck eines leicht negativen kurzfristigen Sentiments (Erwartung für die kommenden 4 Wochen), welches Misstrauen in den Markt brachte. Die leicht positive mittelfristige Markt-Stimmung (Erwartung für die kommenden 6 Monate) dagegen unterstützte wie ein Fundament zuversichtlich die Kurse. (Daten von Sentix.de) Am Ende machte der DAX in dieser 19. Kalenderwoche des Jahres 2016 rund +0,8% nach diversen Ausflügen nach oben und unten.

DAS WIKIFOLIO
Hier: https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading
Wir konnten nach +0,1% in der KW18 in dieser Woche +0,2% erreichen. Damit sind 81,8% aller Handelswochen positiv. In 9 der 11 Wochen verzeichneten wir Gewinne. Doch wir müssen zugeben, dass wir uns mehr Rendite erhofft haben. Im Wikifolio wetten wir derzeit mit Hebel 2 auf und gegen den DAX je nach Signal des Barometers. Aktuell stehen wir bei +7,4% nach 77 Handelstagen. Das entspricht durchschnittlich +0,7% in der Woche oder auch +2,7% im Monat. Wir wollen weitaus mehr erreichen …

RÜCKBLICK
In der letzten Woche haben wir folgende Aussage aufgestellt: „Wir erwarten nach der bullischen Phase und dem zweiwöchigen Gegendruck der Bären nun eine Antwort der Bullen. Eine volatile und unruhige Phase über die kommenden drei Wochen wäre auch in Hinsicht auf den kommenden und bewegenden Monat Juni nicht ungewöhnlich. Die Börse läuft sich warm und wird unruhig in Hinblick auf die wichtigen Entscheide um EZB, FED und Verbleib Englands in der EU. Auch das letzte Wörtchen um Griechenland ist nocht nicht gesprochen. Wir schielen auf ein Wochenergebnis der kommenden KW 19 zwischen -0,2 und +1,5%.“

Dem ist auch so gekommen. Nach -1,3% in der KW18 erreichten wir in dieser Woche einen Wert von +0,4%. Die Erwartung und der Zielbereich wurden erreicht.

DAS BAROMETER
Weiterhin erkennen wir keine eindeutigen Signale, welche aus der Vergangenheit erkennbar und belegbar sind. Wir verbleiben jedoch bei unserem Game-Plan der volatilen Vorphase des heißen Juni. In der KW22 berichtet die EZB. Wir erleben nun also noch zwei weitere vorherige Wochen. Wir können uns durchaus vorstellen, dass es weiterhin schwankt und wir in der kommenden KW20 einen leicht schlechteren Wert erleben und in der KW21 dann nochmals eine Verbesserung, ja, eventuell sogar eine kleine dynamische Mini-Rallye kurz bevor die EZB berichtet.

Für die kommende Woche erwarten wir eine durchschnittliche Rendite der langfristig aufgestellten Anleger zwischen -0,5% und -1,5%. Wir gehen dementsprechend für die kommende Woche DAX-Short. Nach derzeitigem Stand erwarten wir dann für die KW21 eine erneute Verbesserung von über +0,5%.

Weiterhin dämpft eine kurzfristige gedrückte Stimmung die Kurse und wird nur durch eine mittelfristig optimistische Grundhaltung stabilisiert. Die vielfachen Angriffe des Marktes auf die 10.000 und 10.100 in der letzten Woche und das Aufgeben der Höhen bei 10.500 Punkten zuvor zehren jedoch an den Nerven und Kräften der Bullen und Anleger. Schleichend verlässt den Markt der Druck. Für die kommende Woche erwarten wir eine klare Antwort der Bären.

by Mai 14, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 18 (2016)

Analyse der KW 18 (2016)

BBarometer

In dieser Woche verlor der DAX 1,7% seiner Punkte, unser Signal-Wikifolio gewann 0,2% seiner Anlagesumme hinzu und die mittel- und langfristig handelnden Anleger machten in dieser Woche im Durchschnitt 1,3% Verluste.

Es war eine gute Entscheidung zu Beginn der Woche den DAX Long zu verkaufen, da aus unserer Sicht der Bulls Return (hier erklärt:http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter) abgeschlossen war.
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Weiterhin ist es schwer etwas handfestes im Grafen zu erkennen. Wir generieren “zuverlässige” Signale ab plus und minus zwei Prozent. Seit nun mehr neun Wochen wurde diese Marke nicht mehr erreicht.

TREND
Zu sehen ist ein seit der KW28 2015 anhaltender Trend, dass die Anleger weniger Wochen mit überdurchschnittlich guten Gewinnen verzeichnen, jedoch tendenziell mehr Wochen mit außergewöhnlich hohen Verlusten. Derzeit schmiegen wir uns erneut an diesen Trend. Die Bären sind zurück. Der Ausflug nach oben ist vorbei. Oder kommen die Bullen zurück?

BULLS RETURN
Mit der Rückkehr-der-Bullen können wir nicht zuverlässig arbeiten, da wir hier nur einen vergleichbaren historischen Verlauf haben. Doch beim letzten Mal kam es nach dem bärischen Einbruch und der darauffolgenden druckvollen Bullenphase (Bulls Return) zu einer volatilen Auseinandersetzung zwischen Bären und Bullen wer denn nun den weiteren Kursverlauf prägen solle. Wird dies erneut so werden?
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Unsere Datenlage ist weiterhin sehr sehr dünn. Leider. Wir entscheiden uns jedoch für die kommende Woche mit einer kleineren Summe DAX Long zu gehen. Eine kleinere Summe, da die Datenlage sehr dünn und weniger zuverlässig ist und wir weiterhin keine klaren Signale generieren. Und dennoch gehen wir long, da die Bären uns nun bis zum Trend der Depots gedrückt haben. Der mittelfristige Sentiment ist “moderat positiv” und aus diesem Grund, dass die Stimmung am Markt stabil ist, sehen wir keinen Grund warum es nun zu einem schockartigen Abverkauf kommen sollte. Wir erwarten nach der bullischen Phase und dem zweiwöchigen Gegendruck der Bären nun eine Antwort der Bullen. Eine volatile und unruhige Phase über die kommenden drei Wochen wäre auch in Hinsicht auf den kommenden und bewegenden Monat Juni nicht ungewöhnlich. Die Börse läuft sich warm und wird unruhig in Hinblick auf die wichtigen Entscheide um EZB, FED und Verbleib Englands in der EU. Auch das letzte Wörtchen um Griechenland ist nocht nicht gesprochen. Wir schielen auf ein Wochenergebnis der kommenden KW 19 zwischen -0,2 und +1,5%.

by Mai 07, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 17 (2016)

Analyse der KW 17 (2016)

BBarometer

Der DAX verlor diese Woche 3,2% und fiel zurück in Richtung der 10.000-Punkte-Marke. Der Durchschnitt der Anleger, von welchen wir die Depot-Werte erfassen, lag in dieser woche bei -0,9%. Unser Wikifolio, welches mit rund 1/3 des Kapitals DAX-Long wettete, machte 1,6% Verluste.

Im Sentiment ist zu erkennen, dass die kurzfristige Stimmung für die kommenden vier Wochen wieder leicht nachgab nach einem kurzen aber starken Freudensprung. Doch die mittelfristige Zuversicht für die kommenden 6 Monate stabilisiert sich zunehmend. Während natürlich kurzfristig Emotionen hin & her peitschen scheint sich die Grundstimmung für das kommende halbe Jahr zu heben. Ist dies ein Hinweis darauf, dass sich das Fundament einer Rallye bildet?

Im Barometer erkennen wir weiterhin leider sehr wenig. Zuverlässige Signale werden uns ab 2 und 3% geliefert. Derzeit erkennen wir weiterhin (dünne schwarze lange Linie) einen fallenden Trend. Seit der KW 35 bzw. eventuell sogar seit der KW 28 im Jahr 2015 nehmen die Spitzen der Gewinne in den Depots der Anleger stetig ab. Verzeichneten die Anleger im Jahr 2015 noch in 25% aller Wochen einen Zugewinn über 2% und drei Wochen mit mehr als 4% Gewinnen, so sehen wir im Jahr 2016 derzeit erst in 2 von 17 Wochen (12%) Erfolge über 2% Zugewinn. Die Spitzen nehmen stetig ab. Die Anleger verzeichnen mehr besonders negative und weniger überdurchschnittlich gute Wochen.

BULLS RETURN (Neues Muster)
Um trotz der derzeit wenig ergiebigen Phase Signale zu generieren haben wir uns das Barometer nochmals vorgenommen und genauestens analysiert. Hierbei haben wir erkannt, dass nach einer negativen Welle mit Tiefs und mehreren negativen Spitzen in kurzer Zeit die Bullen zurückkehren und wieder Druck aufbauen. Wir haben das Muster dementsprechend Bulls Return genannt.

Zwischen der KW29 und KW34 im Jahr 2015 waren mehrere heftige Ausschläge nach unten verzeichnet wurden. Doch die Bullen kamen zurück und feierten ein Come-Back. Zu erkennen war, dass die darauffolgende bullische Phase mit +5,6% und +2,4% dynamisch positiv startete. Darauf folgte eine 5-wöchige seitwärtsphase mit tendenziell positiven werten. Der Bulls Return wurde am Ende mit einem positiven Abschluss mit +3,1% und +3,5% positiv beendet.

Zwischen der KW1 und KW7 im Jahr 2016 wüteten die Bären erneut. In diesem Fall waren 3 negative Spitzen in den Depots zu erkennen. Doch auch hier kamen die Bullen zurück und läuteten eine erholsame Phase mit einem guten Start über +3,8% und +2,6% ein. Daraufhin folgte eine seitwärtsgerichtete Phase. Auch diese dauerte 5 Wochen. Nun scheint der positive Abschluss dieser Phase mit der kleinen Beule über +1,2% in der KW15 und +0,9% in der KW15 erfolgt zu sein.

WIKIFOLIO
Wir haben scheinbar zu spät das Muster erkannt und falsch gewettet. Wir sind DAX Long gegangen, weil wir eine positive Endphase dieses zweiten Bulls Returns erwarteten. Wir sind erst seit der KW16 Long, doch müssen wohl übersehen haben, dass KW15&16 eventuell bereits der Abschluss waren. Es ist wahrlich ein sehr dürftiger Abschluss 😉

Was machen wir nun? Der Bulls Return scheint abgeschlossen In einer zweiten Analyse wollen wir auf die bullischen Wimpel eingehen.

Neben dem eventuell abgeschlossenen “Bulls Return” beobachten wir darüber hinaus bullische Wimpel. Natürlich kann man diese im Chart an verschiedensten Stellen einzeichnen. Wenn man sie sucht, dann findet man sie auch. Doch wollen wir dies in diesem Kontext mit folgender Einzeichnung versuchen. Wir suchen immer noch ein Signal nach welchem wir handeln können.

Wie bereits beschrieben erkennen wir spätestens seit der KW35 des Jahres 2015 einen abwärtsgerichteten Trend-Kanals. Die Depots verzeichnen immer weniger herausragend gute Wochen und immer mehr herausstechend schlechte Wochen. Mehrfach bäumen sich die Bullen jedoch dagegen auf. Dies war auch in den kleinen Rallyes des DAX von Okt – Dez 2015 und Feb – Mai 2016 zu erkennen. In beiden Phasen baute sich immenser bullischer Druck auf. Doch spätestens Mitte bis Ende Dezember schloss sich der Wimpel. Dies ist in unserem Chart, welches den Durchschnitt prozentualer Gewinne oder Verluste von verschiedensten Anlegern verzeichnet, zu erkennen. Die Bären dominierten und zerrten die Kurse Anfang Januar brutal nach unten. Erneut fielen die Depot-Bewegungen im Rahmen des Trend-Kanals aus.

Mit der Kalenderwoche 6 und 7 im jahr 2016 berappelten sich die Bullen erneut und bauten Druck auf. Von unter 9.000 Punkten ging es bis auf zuletzt fast 10.500 Punkte im DAX. Doch hat sich auch jetzt erneut ein Wimpel geschlossen? Die Bullen konnten nach der ersten Spitze in der KW7 mit +3,8% keine neuen Hochs aufbauen. Nach +2,6 war die letzte erkennbare Spitze +1,2 in der KW15. Mit -0,9% in dieser Woche und einem fallenden DAX unter die 200er EMA und zurück in Richtung 10.000 Punkten durchbricht auch in unserem Barometer der Graf das Wimpel (erneut) nach unten. Droht uns ein Rückfall in den fallenden Trendkanal?

Wir wollen auf diese nur schwach begründbare Stellung im Chart mit dem Wikifolio nicht wetten. Wir entscheiden uns jedoch nicht auf eine erneute bullische Spitze zu warten und glätten das Depot. Die DAX Long Wette kommt raus. Eventuell könnte es zu weiteren negativen Erlebnissen in den kommenden 2 bis 3 Wochen kommen. So unsere Sicht anhand dieser Analyse

by Apr 30, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 16 (2016)

Analyse der KW 16 (2016)

BBarometer

Obwohl der DAX innerhalb von zwei Wochen von rund 9.600 auf 10.400 Punkte sprintete (ca. +8%) ist dies bei den Anlegern kaum zu erkennen. Eventuell hat jeder in der Berichtsaison hier und da eine Niete im Depot, wie in dieser Woche Daimler oder vor Allem Ströer. Nach +1,2% in der Vorwoche konnten die Anleger in dieser Woche im Durchschnitt ihren Depotwert um +0,9% mehren.

WIKIFOLIO
Da wir erst am Montag den Short im Wikifolio verkauften verzeichnete unser Barometer-Wikifolio in dieser Woche +2,3% Rendite. Wir zählen nun 7 Wochen mit Gewinnen und eine Woche mit Verlusten. Check it out: https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading

ANALYSE
Es sit derzeit sehr schwer etwas im Chart zu erkennen. Keine uns bekannten Muster werden derzeit ausgelöst. Dementsprechend hatten wir bereits für die letzte Woche kein Signal herausgegeben. Jedoch wollen wir dies nicht erneut tun und auch das Wikifolio nicht 14 Tage ohne handeln verstauben lassen. Dementsprechend haben wir das Chart nochmal genauer angesehen.

Von der KW 35 2015 bis zur KW 6 2016 ist ein temporärer Abwärtskanal zu erkennen. Mit heftiger Volatilität mussten die Anleger jedoch tendenziell eher höhere Verluste akzeptieren. Die erste positive Nachrichte ist, dass dieser Abwärtskanal verlassen wurde. Hat der Markt sich beruhigt? Konnte sich die Stimmung am Markt verbessern? Nach einer ersten guten Phase sahen wir nun eine längere Phase schwacher Depotbewegungen. Auch Sentiment-Anbieter erkennen, dass sich vor Allem das kurzfristige Sentiment (Erwartungshaltung für die kommenden 4 Wochen) klar verbesserte. Dementsprechend gehen wir derzeit von einem positiv gestimmten Markt aus, welcher die volatil negative Phase hinter sich lassen konnte.

Wir erkennen derzeit ein Muster. Leider ist dieses Muster nur ein Mal im Chart vorhanden. Das Muster ist also nicht durch mehrfache Wiederholungen in der Vergangenheit als zutreffend oder wahrscheinlich bestätigt.

In den Kalenderwochen 29 bis 34 des Jahres 2015 ist eine extrem volatil-negative Phase zu erkennen. Mehrfach lag der Durchschnitt bei Verlusten von mehr als -5%. Kurz darauf stabilisierte sich die Bewegung und es war über 10 Wochen eine Erholung zu erkennen, welche mit einer positiven Phase startete, dann leicht seitwärts mit tendenziellem Anstieg ohne viel Bewegung stattfand und mit einer erneut guten Phase mit hoher Rendite endete.

Anfang des Jahres 2016 sahen wir erneutr eine Phase mit hohen Verlusten von erst mehrfach über -4,5% (im Durchschnitt!!!) und daraufhin nochmal über -3,6%. Auch darauf folgte eine positive Phase von drei Wochen mit hohen Zugewinnen in den Depots, sowie die derzeitig seitwärtsgerichtete aber tendenziell steigende Phase ohne viel Bewegung. Erkennen wir eine Relation zu 2015? Wenn ja, dann könnten wir eine abschließend positive Phase erwarten mit Zugewinnen zwischen 1,5 und 3,5% über zwei oder drei Wochen hinweg. Auf den DAX übertragen könnte dies bedeuten, dass dieser nochmals um 5 bis 10% auf rund 10.900 bis 11.400 Punkte steigen könnte.

Wir werden uns dementsprechend im Wikifolio long positionieren. Doch nicht wie bisher mit 80% unseres Kapitals, da dieses Muster noch nie bestätigt wurde, sondern mit lediglich 40%. Wir gehen vorsichtiger vor sind jedoch zuversichtlich

by Apr 23, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 15 (2016)

Analyse der KW 15 (2016)

BBarometer

Leider endet jede Serie irgendwann ein Mal. Wir hatten für diese Woche ein Short-Signal generiert und auch mit dem Wikifolio darauf gewettet. Nach vielen eher unbelebten Wochen im DAX hat dieser jedoch in der KW15 aufgedreht und aus dem Stand +4,5% gemacht. Nach nun sechs erfolgreichen Wochen mit korrekten Signalen mussten wir die erste Verlust-Woche (-7,6%) im Jahr 2016 verzeichnen.

Der Durchschnitt der von uns verzeichneten Depotbewegungen von Anlegern betrug in dieser Woche +1,2%.

Unsere Analyse für die nächste Woche wird diesmal sehr kurz: Wir können derzeit kein uns bekanntes Muster erkennen und können dementsprechend keine Aussage machen.

by Apr 16, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 14 (2016)

Analyse der KW 14 (2016)

BBarometer

007 – Meine Name ist Street, Wall Street 😀 Es ist eine James Bond-Woche: durchschnittlich verloren die Anleger, von welchen wir Daten erheben, 0,07% ihrer Anlagesumme im Depot.

Erneut erkennen wir eine wenig volatile Woche. Es ist die fünfte Woche in Folge in unter ein Prozent ihrer Anlagesumme verdienten oder verloren. Es ist ziemlich wenig los. Seitwärtsphase?

WOCHENDATEN
Durchschnitt letzte Woche: +0,5%
Durchschnitt diese Woche: -0,07%
Signal der KW13 für die KW14: DAX Short
DAX-Performance der KW14: -1,7%
Wikifolio-Performance der KW14: +2,7%

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WIKIFOLIO
Spaß beiseite. Wir haben in der letzten Woche für diese Woche ein Short-Signal aus dem Barometer erlesen und dieses mit dem Wikifolio gehandelt (2/3 der Anlagesumme mit Hebel 2 auf DAX Short). Wir konnten 2,7% Gewinne verzeichnen und stehen nach sechs erfolgreichen Wochen bei +14,99%. Das Wikifolio findest du bei Interesse hier: https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/boersen-barometer-trading // Das Wikifolio wird derzeit von Lang&Schwarz geprüft und könnte bald bereits investierbar sein (Y)

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UNSERE ANALYSE
Wir beobachten seit der KW9 das 2-Prozent-Muster. Was dieses Muster ist haben wir hier nochmals erklärt: https://www.facebook.com/530394110455154/photos/a.539630062864892.1073741830.530394110455154/539634032864495/?type=3&theater

Der Ablauf bisher
KW 9 -> +2,6% -> Signal für KW10: Short
KW10 -> -0,2% -> Signal für KW11: Long
KW11 -> -0,2% -> Signal für KW12: Long
KW12 -> +0,1% -> Signal für KW13: Short
KW13 -> +0,6% -> Signal für KW14: Short
KW14 -> -0,07%

Das Muster bisher
Bei dem Muster folgt auf einen Wert über 2% (2,6% in der KW9) ein tieferer Wert (-0,2% in der KW10). Daraufhin steigt der Graf wieder an (0,1% in der KW12). Erwartet wird als letztes ein Tiefstwert, welcher bisher noch nicht erreicht worden ist.

Kurz: Wert über 2%, runter, wieder hoch, noch weiter runter.

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AUSSICHT AUF DIE KW15
Wie beschrieben ist das 2-Prozent-Muster im Grafen/Barometer zu erkennen. Wir erwarten derzeit einen Tiefstwert. Das bedeutet, dass der Graf unter das erste Tief/”Runter” sinkt. Dieses liegt bei -0,20%. Nun erkennen wir, dass die KW14 mit einem Wert in Höhe von -0,07% dieses erwarteten Tiefswert noch nicht erfüllt hat. Wir geben einem Muster immer maximal 14 Tage Zeit eine Erwartung zu erfüllen. Nach 7 Tagen hat die derzeitige nicht erfüllt. Wir erwarten also für die kommende Woche einen Wert unter -0,20%. Wir nutzen dies und gehen im Wikifolio DAX Short

by Apr 09, 2016 Keine Kommentare
Analyse zur KW 13 (2016)

Analyse zur KW 13 (2016)

BBarometer

Erneut fehlt es dem Markt an Schubkraft, um große Kursveränderungen umzusetzen. Die Anleger machten in der KW 13 im Durchschnitt +0,5% Rendite. Das Wikifolio dieses Barometers konnte zum fünften Mal von fünf Wochen Gewinne verzeichnen (Y)

Das Barometer agiert jedoch weiterhin unter dem Motto “wie sie sehen, sehen sie Nichts” 😀 wir wollen aus Bewegungen des Grafen Muster erkennen. Doch der Graf bewegt sich derzeit kaum …

++ Aubslick auf die KW 14 ++

Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das einzige erkennbare Muster ist weiterhin das 2-Prozent-Muster (Erklärung des Muster als Album dieser Seite zu finden) aus der KW 9.

Nach +2,6% ging es sauber runter auf -0,2%. Danach erwarteten wir das “wieder hoch”, welches sich jedoch erst nach zwei Wochen unsauber in der KW 12 mit einem Wert von +0,1% erfüllte. Nach dem “wieder hoch” dieses Musters kommt bekanntlich das “noch weiter runter”. Wir erwarten also eine Wert uinter -0,2%. In dieser Woche hat sich das im Graf nicht erfüllt. Dieser stieg auf +0,5%. Was nach 7 Tagen nicht sauber erfüllt wurde könnte nach 14 Tagen unsauber eintreffen.

Wir gehen dementsprechend nochmals mit dem Wikifolio für die kommende KW 14 DAX Short, da wir eine Bewegung auf unter -0,20% erwarten.

Wir hoffen auf baldige rückkehrende Volatilität um mehr Spaß am Grafen zu haben 😉 aber wir erhoffen uns auch eine sechste Gewinnwoche. Teu Teu Teu …

by Apr 02, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 12 (2016)

Analyse der KW 12 (2016)

BBarometer

Was soll man denn in dieser Phase erkennen? 😀 In der KW 10 sahen -0,2%, in der KW 11 nochmals -0,2% und in der KW 12 nun +0,1%. Kaum Bewegungen, kaum Dynamik, kaum Möglichkeit wirklich Anhaltspunkte zu finden. Aber wer nicht wagt der nicht gewinnt:

RÜCKBLICK

Wir beobachten weiterhin das 2-Prozent-Muster aus der KW 9 (2,6%). Darauf folgte in der ersten Folge-Woche sauber das “runter” mit -0,2%. Das Muster wurde in der zweiten Woche unsauber und stieg nicht wie erwartet, sondern verharrte bei -0,2%. In der letzten Woche hatten wir einen anderen Wert ermittelt, falls Sie sich nun wundern. Wir haben noch mehr Daten bekommen und konnten den Wert präzisieren. In dieser Woche stieg der Wert nun basierend auf den derzeitigen Werten an auf +0,1%. Dies sollte das “hoch” des Musters unsauber nach 14 Tagen gewesen sein.

AUSBLICK

Es ist sehr schwer etwas zu erkennen. Wenn wir uns nach dem Muster richten dann erwarten wir für die KW 13 oder KW 14 das “runter” des Musters. Es wird also ein Wert unter -0,2% erwartet. Generell ist es schwierig aus diesen dünnen Bewegungen wirklich etwas zu erkennen, um darauf basierend etwas zu sehen.

Die Marktlage ist derzeit ruhig. Es fehlt ein prägender Einfluss. Jederzeit kann es zu Ausschlägen im Muster kommen.

Wir halten am dünnen, aber ersichtlichen Muster fest und setzten unser Wikifolio für die nächste Woche auf short (diesmal vergessen wir es nicht 😉 ).

by Mrz 25, 2016 Keine Kommentare
Analyse der KW 11 (2016)

Analyse der KW 11 (2016)

BBarometer

Unser Wikifolio steht bei +10% und hat vier Wochen in Folge Gewinne gemacht (Y)

RÜCKBLICK

(1) In der KW 7 wurde das 2-Prozent-Muster ausgelöst, welche sauber ablief. Runter (+1,5%), wieder hoch (+2,6%) und noch weiter runter (-0,2%). Nun ist in der KW 11 das Muster mit einem letzten wieder hoch (0,00%) beendet.

(2) In der KW 9 wurde jedoch erneut das 2-Prozent-Muster ausgelöst. Daraufhin folgte das Runter (-0,2%) und in dieser KW 11 nun das wieder Hoch mit 0,00%. Derzeit läuft das Muster erneut sauber ab.

ERINNERUNG

Die Muster findest du auch noch Mal als Foto-Album auf dieser Seite erklärt. Sauberer Ablauf bedeutet, dass Woche auf Woche (also alle 7 Tage) die Erwartung erfüllt wird. Unsauber ist das Muster, wenn es erst nach 14 Tagen eintritt. Beispiel: Nach einem Wert über 2% erwarten wir einen schlechteren in der Folge-Woche. Erfüllt sich dies, dann war der Ablauf sauber. Geht der Wert in der ersten Folge-Woche nochmal höher und DANN erst in der zweiten Folge-Woche tiefer (wie eigentlich erwartet), dann ist das Muster unsauber. Nach mehr als zwei Wochen ohne Erfüllung der Erwartung ist das Muster falsch.

AUSBLICK

Die Preisfrage ist nun erneut, ob das Muster sauber abläuft oder nicht. Die erwartete Verbesserung ist sehr schwach ausgefallen. Es ging von -0,20 auf 0,00%. Da wir die Performances der Anleger messen spielt auch viel persönliches Verhalten mit rein, was den Wert immer leicht verzerrt.

MÖGLICHKEITEN

(1) Wir sehen einen sauberen Ablauf. Dann müsste in der nächsten Woche ein Tief erreicht werden im Muster. Zu erwarten wäre ein Wert unter -0,2%.

(2) Das Muster läuft unsauber ab, dann wäre in der nächsten Kalenderwoche 12 ein Wert besser als 0,00% möglich und erst in der KW 13 sehen wir einen Wert unter -0,20%.

AUSSAGE & WIKIFOLIO

Da wir jedoch nie einen unsauberen Ablauf erwarten gehen wir für die nächste Woche DAX Short mit Hebel 2 im Wikifolio. Wir erwarten die Möglichkeit (1). Sollte diese nicht zutreffen, dann halten wir den Short bis zum Ende der KW 13.

by Mrz 19, 2016 Keine Kommentare
Analyse KW 10 (2016)

Analyse KW 10 (2016)

BBarometer

In dieser KW 10 liegt der durchschnittliche Verlust der Anleger bei -0,5%. Seit 4 Wochen beobachten wir nun das 2-Prozent-Muster, welches sauber und in jeder Woche zutreffend ablief. Mit unserem Wikifolio konnten wir durch die Signale innerhalb dieser 4 Wochen 9,5% Gewinne machen (Y)

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Das 2-Prozent-Muster haben wir im Chart gefunden. Wird ein Wert über 2% erreicht, so ist zu erkennen, dass der Wert in der ersten Folge-Woche (a) fällt, in der zweiten Folge-Woche (b) wieder steigt und in der dritten Folge-Woche (c) noch tiefer fällt als in der ersten Folgewoche (a). Kurz: (a) runter, (b) hoch, (c) noch weiter runter

Das Muster wurde 11 Mal in 12 Monaten erkannt
In 9 Situationen traf das Muster zu
In 2 Situationen nicht
Treffergenauigkeit: 81%

In 54% aller Situationen lief das Muster sauber ab. Sauber bedeutet, dass Woche auf Woche das Signal erfüllt wird. Manchmal kann es jedoch passieren, dass ein Signal nicht nach 7, sondern erst nach 14 Tagen eintritt. Dann sprechen wir von einem unsauberen Muster. Das Muster ist erkennbar, aber unsauber. Ist das Signal nach 14 Tagen nicht eingetreten, dann ist das Muster als nicht-eingetroffen/falsch gewertet.

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AUSBLICK AUF DIE KW 11

In der KW 9 haben wir mit 2,6% erneut die 2%-Marke überwunden. Wir sind also bereits dabei zum 12. Mal nun das 2-Prozent-Muster zu beobachten. Wir erinnern uns: Über 2%, runter, wieder hoch, noch weiter runter. In der KW 9 erreichten wir 2,6%. In der ersten Folge-Woche, der KW 10, ging es nun erwartbar runter. Wir stehen aktuell bei -0,5%. Nun eröffnen sich uns zwei Möglichkeiten:

(1) Das Muster läuft sauber ab. Dann können wir ein der KW 11 einen Wert besser als -0,5% erwarten. Auf den DAX übertragen könnte es eine seitwärts-gerichtete Woche geben oder die 10.000 wird in Angriff genommen.

(2) Das Muster läuft unsauber ab. Dann könnte es in der KW 11 einen zweiten Dip nach unten geben und wir sehen nach einem schlechteren Wert in der nächsten Woche erst in der KW 12 das erwartbare “wieder hoch”

FAZIT -> Wir werfen nochmals einen Blick in die Muster und erkennen, dass in bisher 8 von 8 Fällen, in denen das Muster zu erkennen war, in der sozusagen vierten Folge-Woche (d) es immer eine Verbesserung gab. Auf der einen Seite bricht also nun im aktuellen Muster die zweite Folge-Woche (b) an, welche auf ein “wieder hoch” hindeutet UND es bricht außerdem die vierte Folge-Woche (d) des vorherigen Muster an, was ebenfalls auf ein “wieder hoch” hindeutet.

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Wir stellen unser Wikifolio entsprechend der Analyse und den Mustern auf DAX Long Hebel 2 ein.

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Alle Erklärungen zu den Mustern findest du auch unter http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter

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RISIKOHINWEIS

BITTE LESEN SIE DEN RISIKOHINWEIS IN DEN INFORMATIONEN! Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Zuverlässigkeit, Vollständigkeit, Genauigkeit und Angemessenheit der Informationen übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieser Blog stellt weder ein Angebot zum Kauf irgendwelcher Wertpapiere oder anderer Anlageformen dar, noch enthält er derzeit Grundlagen für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Es wird keine Haftung für eine bestimmte Wertentwicklung oder Verluste, die sich aus einer Anlageform ergeben können, übernommen.

by Mrz 12, 2016 Keine Kommentare
Analyse KW 9 (2016)

Analyse KW 9 (2016)

BBarometer

Rückblick: Wir beachten zum 11. Mal seit rund einem Jahr das 2-Prozent-Muster. In der KW 7 wurde ein Wert höher als 2% erreicht. Daraufhin ist in 90% der Situationen zu erkennen, dass der Graf wie folgt verläuft: er fällt in der ersten Folgewoche, steigt in der zweiten wieder und fällt in der dritten Folgewoche noch tiefer als in der ersten.

Ausblick:
Nach 3,8% in der KW 7 sahen wir 1,5% in der ersten Folgewoche (KW 8) und nun 2,6% in der zweiten Folgewoche. Dementsprechend erwarten wir in der nächsten Woche bzw. dritten Folge-Woche einen Grafen unter 1,5% 🙂

Außerdem:
Mit 2,6% in der KW 9 haben wir nicht nur das laufende Muster bestätigt, sondern auch erneut die 2%-Hürde überstiegen. Die Aussichten für die kommenden Wochen sind also ein fallender Graf, dann wieder ein steigender und am Ende ein nochmals fallender.

Unser Wikifolio:
Wir gehen nächste Woche DAX Short.

Hinweis: Das Barometer gibt nur ungenaue Angaben. Trifft die Einschätzung in 7 Tagen zu sprechen wir von einem sauberen Ablauf. Wenn die Erwartung erst in 14 Tagen zutrifft, dann ist es ein unsauberer Ablauf. Ist das Muster nach 14 Tagen immer noch nicht erfüllt bzw. erkennbar, dann war die Aussage falsch. Es kann also passieren, dass eine Aussage für die nächste Woche nicht in der nächsten (7 Tage), sondern erst in der übernächsten Wochen eintritt (14 Tage).

Risikohinweis:
BITTE LESEN SIE DEN RISIKOHINWEIS IN DEN INFORMATIONEN! Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Zuverlässigkeit, Vollständigkeit, Genauigkeit und Angemessenheit der Informationen übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieser Blog stellt weder ein Angebot zum Kauf irgendwelcher Wertpapiere oder anderer Anlageformen dar, noch enthält er derzeit Grundlagen für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Es wird keine Haftung für eine bestimmte Wertentwicklung oder Verluste, die sich aus einer Anlageform ergeben können, übernommen.

by Mrz 05, 2016 Keine Kommentare
Analyse KW 8 (2016)

Analyse KW 8 (2016)

BBarometer

RÜCKBLICK
Unsere Aussage der letzten Woche hat sich bewahrheitet. Das doppelte Signal für schwächere Ergebnisse konnte auch durch unser Wikifolio mit 2,9% Rendite abgeschöpft werden.

KALENDERWOCHE 8
In dieser Woche konnten die Anleger im Durchschnitt 1,5% ihrer Anlagen hinzuverdienen nach 3,9% in der KW 7.

AUSBLICK AUF DIE NÄCHSTEN WOCHEN
Wir haben für die kommende Woche leider erneut zwei widersprüchliche Signale. Dies macht eine Analyse sehr schwer. Welches Signal soll stärker gewichtet und als wahrscheinlicher angesehen werden?

(1) 2-Prozent-Muster
Treffergenauigkeit: 90%
Mit den +3,9% in der KW 7 wurde die 2%-Marke geknackt. Der Ablauf daraufhin war in 9 von 10 Fällen: Runter, Hoch, noch weiter Runter als beim ersten Runter. Wir haben nun in der KW 8 vorbildlich mit den +1,5% das “Runter” erlebt. In den nächsten 7 bis 14 Tagen müsste diesem Muster zufolge nun das “Hoch” einsetzten. Es wird also eine Verbesserung erwartet.

(2) 3-Prozent-Umkehr
Treffergenaugkeit: 67%
Zu erkennen war in 5 von 6 Situationen, dass nach einem Wert über +3% eine Umkehr einsetzte und eine starke Verschlechterung zu erkennen ist. Dieses Muster ist immer ziemlich schwierig zu interpretieren. Nach 3,9% in der KW 7 sahen wir nun in der KW 8 1,5%. Ist dies bereits eine starke Umkehr? Oder geht die Umkehr noch weiter? Da unsere Muster immer auf 7 bis 14 Tage ausgelegt sind wäre dieses Muster nun zwingend in der Kalenderwoche 9 zu erwarten. Wir sind uns jedoch unsicher, ob dies nicht bereits die Umkehr war. Immerhin sahen wir diese Woche mit 1,5% einen 2,4% schlechteren Wert als in der Woche zuvor.

ZUSAMMENFASSUNG
Das eine Muster sagt eine Verbesserung voraus. Das andere schwierig zu analysierende dagegen eine nochmalige Verschlechterung. Wir werden unser Wikifolio für die kommende Woche DAX Long mit Hebel 2 einstellen

by Feb 27, 2016 Keine Kommentare
Analyse KW 7 (2016)

Analyse KW 7 (2016)

BBarometer

In dieser Woche ergaben die Daten, dass Anleger im Durchschnitt +3,6% in ihren Depots gemacht haben. Glückwunsch dazu 🙂

Auswertung unserer Aussage für diese Woche:
Wir hatten für diese Woche zwei gegensätzliche Signale. Das eine sagte hoch und das andere runter. Wir haben jedoch das hoch-Signal als wahrscheinlicher eingeordnet. So ist es in dieser Woche auch gekommen. Nach einem Wert schlechter als -3% erwarten wir immer in den kommenden 7 bis 14 Tagen eine deutliche Verbesserung. Es ging nun von -3,9% in der KW 5 über -2,0 auf +3,6% in der KW 7.

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SIGNAL: Für die kommende Woche haben wir ein doppeltes Signal. Beide Muster deuten auf eine schlechtere Phase hin.
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(1) Wir haben diese Woche +3,6% erreicht, was über der Umkehr-Marke von 3% liegt. In der Grafik haben wir dies mit den roten Linien markiert. Wir erwarten also in den kommenden 7 bis 14 Tagen eine klare Verschlechterung und einen fallenden DAX.

Treffer-Genauigkeit der +3%-Umkehr: 83%
In 5 von 6 Fällen war das Muster zu erkennen

(2) Mit einem Wert von über +2% werden wir wieder zum 11. Mal seit April 2015 das 2%-Muster beobachten dürfen. Dieses lief bisher wie folgt ab: Nach einem Wert über 2% ging es erst runter, dann wieder hoch und zuletzt in der dritten Folge-Woche weiter runter als in der zweiten Folge-Woche (beim ersten runter). Wir haben dies in der Grafik am Beispiel des 22.10.2015 aufgezeigt.

Treffer-Genauigkeit des 2%-Musters: 90%
In 9 von 10 Fällen war das Muster zu erkennen
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ZUSAMMENFASSUNG

Haben sich die Bullen in dieser Woche übernommen? 478 Punkte oder auch 5,4% hat der DAX in dieser Woche gemacht. Die Bullen haben sich gezeigt. Haben die Bullen es jedoch eventuell übertrieben und können diese Verbesserung in den kommenden 7 bis 14 Tagen nicht halten?

Grundlegend signalisieren beide Muster fallende Kurse. Das 2%-Muster zeigt für die KW 8 eine niedrigere Performance als die dieser Woche an, für die KW 9 eine Verbesserung und für die KW 10 eine weitere Verschlechterung. Die 3%-Umkehr signalisiert uns in den kommenden 7, 14 oder, wenn man es mit dem anderen Muster kombiniert, 21 Tagen einen klar fallenden DAX.

Die Muster genau zu lesen ist in dieser Woche schwer, da sich das 2%-Muster über 2 bis 5 Wochen hinziehen kann je nachdem ob es sauber oder unsauber abläuft (sauber = Woche für Woche der erwartete Ablauf / unsauber = Unerwartete Zusatz-Wochen).

Bleiben wir bei der einfachen Analyse: Beide Muster signalisieren fallende Kurse und die kommende Woche sollte nur mit moderaten Zugewinnen oder gar Verlusten im DAX beendet werden.
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Du verstehst die Muster nicht? Hier sind diese nochmals ausführlich erklärt: http://hoefgen-blog.de/boersen-baromter

by Feb 19, 2016 Keine Kommentare
Analyse KW 6 (2016)

Analyse KW 6 (2016)

BBarometer

Zwei Möglichkeiten erwarten uns in der Woche 7 (15.02.2016 bis 19.02.2016):

(1) Auf der einen Seite beobachten wir das 2%-Muster. Nach 1,8% wurde ein schwächerer Wert (Runter) erwartet. Es ging tatsächlich runter auf -3,9%. Nach diesem Runter wurde ein Hoch erwartet. Dieses kam ebenfalls mit -2%. Läuft das Muster sauber ab (Sauber: Das Signal trifft in 7 Tagen zu / Unsauber: Das Signal trifft innerhalb von 14 Tagen zu), dann ist nun in dieser Woche ein starker Fall auf einen Wert unter -3,9% zu erwarten.

SIGNAL: Starke Verluste erwartet
Treffergenauigkeit des 2%-Musters bisher: 90%

(2) Auf der anderen Seite kennen wir das Muster des -3%-Rebounds. Hierbei gibt in den folgenden 7 oder 14 Tagen eine klare und starke Verbesserung des Wertes. Mit -3,9% in der Kalenderwoche 5 wurde diese Grenze unterschritten. Der erwartete Rebound wurde nun jedoch nicht sauber nach 7 Tagen umgesetzt. Es gab nur eine moderate Verbessrung auf -2%. Deshalb wäre nun möglich, dass ein zweiter Schritt des Marktes unternommen und sich der Wert in der zweiten Woche nochmals verbessert. Dann würde das Signal unsauber ablaufen (Eintreffen nach 14 Tagen).

SIGNAL: Weitere Verbesserung erwartet
Treffergenauigkeit des -3%-Rebounds bisher: 83%

ZUSAMMENFASSUNG

Beide Muster widersprechen sich auf dem ersten Blick. Das eine sagt “hoch” und das andere sagt “runter”. Aber nur auf den ersten Blick! Der -3%-Rebound müsste in dieser Woche nun eintreffen. Er wäre dann unsauber nach 14 Tagen eingetreten. Die Erwartung des 2%-Musters, dass ein Einbruch auf unter -3,9% erwartet wird ist gerade in den ersten 7 Tagen. Unser Fazit ist also, dass wir diese Woche eine Verbesserung mit einem Wert besser als -2% sehen könnte und in der nächsten Woche dann einen Einbruch unter die besagten -3,9% erleben.

by Feb 15, 2016 Keine Kommentare

Fast geschafft - der letzte Schritt

 

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