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COT-Daten Veröffentlichungen 2018 | Commitments of Traders Reports

COT-Daten Veröffentlichungen 2018 | Commitments of Traders Reports

COT-Report

Der „Commitments of Traders Report“ wird um 15:30 Uhr US-amerikanischer Zeit (21:30 Uhr deutscher Zeit) veröffentlicht. Der “Futures Only Report” und der “Futures and Options Combined Report” werden in der Regel freitags veröffentlicht und enthalten die Daten vom vorherigen Dienstag. Die Veröffentlichung kann sich jedoch durch US- Feiertage um einen oder zwei Tage verzögern.

Die folgende Tabelle enthält alle Veröffentlichungen von 2018.

Wir von InsideTrading veröffentlichen jeden Freitag eine grafische Auswertung der aktuellen COT-Daten. Diese enthalten die Daten der Commercials, kleinen Spekulanten (Non Reportables), großen Spekulanten (Reportables) und einer Zusammenfassung aller Nettopositionen der folgenden Märkte: Dow JonesNASDAQ100EURUSDGoldErdgasPalladiumSilberWTI OilBaumwolleKaffeeKakaoMaisSojabohnenWeizen und Zucker. Alle COT-Reports stehen Ihnen zu jedem Zeitpunkt in unserem Insider-Bereich zur Verfügung.

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Vorteil 1

Kein klassischer Indikator der sich an den Preisen der Vergangenheit ableitet, sondern ECHTE Insider-Daten der einflussreichsten Marktteilnehmer.

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VORTEIL 2

Nicht nur die grafische Darstellung der Zusammenfassung aller Positione, sondern aller wichtigen Marktteilnehmer. Ein echter Mehrwert für jeden Trader!

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VORTEIL 3

Langfristige Trends vor den klassischen preisorientierten Tradern erkennen. Fundamental durch die Daten der Produzenten belegt.  

by Feb 16, 2018 Keine Kommentare
Wofür wird eine Finanzierung aufgenommen und lohnt sich ein Kreditvergleich

Wofür wird eine Finanzierung aufgenommen und lohnt sich ein Kreditvergleich

EF

Niedrige Leitzinsen machen Kreditfinanzierungen in vielen Ländern der Welt aktuell sehr günstig, auch in Deutschland ist der Zinssatz auf einem historischen Tief. Doch was des Sparers Leid, ist des Kreditnehmers Freud. Die Kreditzinsen sind auf einem Tiefstand, nie war der Vergleich von Krediten und der Online-Abschluss so leicht möglich. Selbst die Bonitätsprüfung ist heutzutage mit Anbietern wie Score Kompass online sowohl kostenlos als auch in Sekundenschnelle erledigt. Daher wollen wir einmal betrachten, wie viele Bundesbürger einen Kredit aufgenommen haben, wofür die Deutschen diesen Kredit verwenden und auf was bei einem Vergleich bzw. dem Abschluss solcher Konsumkredite zu achten ist.

Wofür der Deutsche gerne einen Kredit aufnimmt

In Deutschland sind nach den Zahlen einer Studie der GFK Finanzmarktforschung zum aktuellen Zeitpunkt (Stand Marktstudie 2017) 38.500.000.000€ an Kreditvolumen ausstehend. Alleine im Jahr 2016 wurden davon 38,5 Mrd. € an Privatpersonen ausgezahlt. Diese beeindruckende Summe spiegelt sich auch in der Anzahl derer wider, die zum aktuellen Zeitpunkt eine Finanzierung nutzen. In Deutschland sind es etwa 36% der Befragten, die mindestens auf eine Art einen Kredit aufgenommen haben – das ist in etwa jeder Dritte. 27% der Befragten haben einen Ratenkredit und immerhin 14% verfügen über einen Dispokredit. Aus der Gruppe der Ratenkreditnehmer fallen im Schnitt zwei Ratenkredite auf jeden Kreditnehmer. Die durchschnittlich ausstehende Restschuld liegt bei 9800€. Ziel der GFK-Studie war es, zu diesen Zahlen die Verteilung aller Kredite zu erfassen und den Anteil unterschiedlicher Verwendungszwecke am Gesamtvolumen herauszuarbeiten, um einen Überblick über die Konsumneigungen der Bewohner der Bundesrepublik zu erhalten. Die Ergebnisse lassen sich dem Schaubild entnehmen. Score KompassAbb.: Wofür die Finanzierung genutzt werden (% > 100%, da Mehrfachnennung)

Wofür werden die Kredite genutzt?

Fassen wir die Ergebnisse der Studie nochmals in Worten zusammen:
– 32% finanzieren ihren Gebrauchtwagen und 26% ihren Neuwagen.
– Möbel sowie eine neue Küche werden von rund 17% finanziert.
– Laut der Studie benutzen nur 16% der Finanzierungsnehmer ihr Darlehen, um einen Ratenkredit abzulösen.
– Unterhaltungselektronik, wie eine neue Spielekonsole oder ein Heimkinosystem werden von 14% der Deutschen mit einem Ratenkredit finanziert.
– Haushaltsgroßgeräte werden zu 13% finanziert.
– 12% gleichen ihren Dispozinskredit aus.
– Renovierungen oder Umzüge werden von insgesamt 10% per Finanzierung bezahlt.
– 7% finanzieren Bekleidung und Schmuck.
– 6% nehmen für den Urlaub eine Finanzierung auf.

Es ist in der Autonation Deutschland kaum verwunderlich, dass der Löwenanteil der vergebenen Konsumkredite für die Finanzierung von Neu- und Gebrauchtwägen in Anspruch genommen wird. Immerhin 32% der Befragten gaben an mit Ihren Krediten ein gebrauchtes Automobil erworben zu haben bei 26% war es ein Neufahrzeug. Das heißt mehr als jeder Dritte hat mit dem aufgenommenen Geld seinen Traum eines neuen Autos finanziert. Dabei gilt es besonders beim Automobilkredit die unterschiedlichen Angebote zu vergleichen und sich das bestmögliche zu sichern, denn die Händlerfinanzierung ist nicht immer am sinnvollsten.

Beispiel, wieso ein Onlinekreditvergleich sinnvoll ist.

Gebraucht- und Neuwagenkauf: Wie im oberen Abschnitt bereits angemerkt, ist speziell beim Autokauf auf die Auswahl einer passenden Finanzierung zu achten. Es ist nicht nur wegen des Kreditvolumens, sondern auch aufgrund der Häufigkeit dieser Kredite elementar, hier einen Überblick über die gegebenen Möglichkeiten zu haben. Selbst wenn Sie aktuell nicht planen, ein neues Auto zu kaufen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Sie in Ihrem näheren Umfeld jemanden haben, der von Ihrem Wissen in der nahen Zukunft profitieren kann. Zudem lassen sich die in Folge genannten Punkte prinzipiell auf alle möglichen Umstände und Verwendungszwecke projizieren. Bei der Automobilfinanzierung bieten sich im Allgemeinen zwei unterschiedliche Möglichkeiten an einen Kredit aufzunehmen. Zum einen gibt es fast immer die Option einer Händlerfinanzierung. Auf der anderen Seite steht die Online-Finanzierung. Dabei gibt es zu diesen beiden Kreditfinanzierungsformen vier entscheidende Punkte zu nennen, die die Online-Finanzierung im direkten Vergleich besser abschneiden lassen.

Nachteil der Händlerfinanzierung:
– Ist nicht neutral – kommt über Partner- oder Herstellerbank
– Verkäufer erhalten oftmals eine Provision für die Vermittlung (pushy Abverkauf)

Vorteil der Online-Autokredite
– Neutraler Anbieter
– Große Auswahl aus über 20 Banken

Ein weiterer großer Vorteil von Onlin- Krediten ist die einfache Bonitätsprüfung, die heutzutage im Internet kostenfrei und in Echtzeit möglich ist. Wir sehen darin einen echten Pluspunkt, da hier dem Kunden gegenüber wirkliche Transparenz geschaffen wird. Eine Plattform, die eine solche Bonitätsprüfung online durchführt, ist beispielsweise Score Kompass. Abschließend bleibt zu sagen, dass in jedem Fall eine Kreditfinanzierung immer zu prüfen und zu vergleichen ist, um das bestmögliche Angebot für sich zu finden, denn nur so ist sichergestellt, dass Sie mit Ihrem Kauf rundum zufrieden sind.


Quellen: https://www.bfach.de/media/file/17231.Marktstudie_2017_Konsum-Kfz-Finanzierung_BFACH.pdf https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6804/umfrage/kredite-an-privatpersonen-in-deutschland/ Große FORSA Umfrage 2016 bei über 1.000 Kreditnehmern

by Feb 06, 2018 Keine Kommentare
Ripple kaufen (XRP) | Einfach erklärt | Coinbase & Binance

Ripple kaufen (XRP) | Einfach erklärt | Coinbase & Binance

EF

Ripple (XRP) werden nicht direkt gekauft, sondern getauscht (trading). Dafür eignen sich Bitcoins oder noch besser Ether, da hier die Transaktionskosten etwas geringer sind.

DIE ANLEITUNG Ripple kaufen (XRP)  (FÜR SCHNELLE LESER):

  1. Coinbase Konto eröffnen
  2. Ethereum oder Bitcoin kaufen
  3. Binance Konto eröffnen
  4. Ethereum bzw. Bitcoins von Coinbase zu Binance transferieren
  5. Ethereum bzw. Bitcoins gegen Ripple (XRP) eintauschen

Wichtig: Sie sollten zum transferieren Ethereum und nicht Bitcoins kaufen, da die Transfergebühren wesentlich geringer sind.

SCHRITT 1 – COINBASE KONTO ERÖFFNEN:

Gehen Sie auf die Seite www.coinbase.com. Wenn Sie diesen Link verwenden, bekommen Sie bei einer Kontoeröffnung und anschließender Einzahlung von 100 USD (aktuell ca. 85 EUR) oder mehr noch einmal zusätzlich 10 USD (ca. 8,50 EUR) in Bitcoins gutgeschrieben. Füllen Sie das Formular einfach aus. Anschließend werden Sie aufgefordert, Ihre E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Identität zu bestätigen. Dieser Prozess ist komplett selbsterklärend und dauert nur wenige Minuten.

SCHRITT 2 – Ethereum KAUFEN:

Nachdem Sie sich angemeldet haben, klicken Sie auf Kaufen/Verkaufen und wählen Ihre bevorzugte Kryptowährung aus. Anschließend legen Sie den Betrag fest, für den Sie Ethereum kaufen möchten. Parallel werden Ihnen auf der rechten Seite auch gleich die Gebühren angezeigt. Mit einem Klick auf Sofortkauf werden Ihrem Konto die Ethereums gutgeschrieben.

SCHRITT 3 – BINANCE KONTO ERÖFFNEN:

Im nächsten Schritt gehen Sie auf die Seite von www.binance.com und klicken auf registrieren. Auch dieser Prozess ist komplett selbsterklärend. Unter dem Artikel finden Sie einen Affiliatelink bzw. eine Referel-ID, durch welchen wir für unsere Arbeit einen kleinen Bonus erhalten.

SCHRITT 4 – Ethereum VON COINBASE ZU BINANCE TRANSFERIEREN:

Nach der Registrierung auf Binance gehen Sie zurück zu Coinbase und klicken Sie auf Konten.

  • Wählen Sie die Währung, die Sie senden möchten.
  • Die Empfänger-Adresse finden Sie auf der Seite von Binance. Klicken Sie dafür auf Funds -> Deposite/ Withdrawal.
  • Suchen Sie in der Liste nach Ethereum und klicken Sie auf Deposite.
  • Kopieren Sie die Empfänger-Adresse und gehen Sie zurück auf die Seite von Coinbase.
  • Geben Sie anschließend den Betrag ein, den Sie zum Kauf von Ripple (XRP) verwenden möchten und klicken Sie auf Fortfahren.

SCHRITT 5 – Ethereum GEGEN Ripple (XRP) EINTAUSCHEN:

Sobald die Ethereum Ihrem Binance-Konto gutgeschrieben wurden, klicken Sie auf Exchange- > Basic. Suchen Sie jetzt auf der rechten Seite nach dem Währungspaar XRP/ETH und klicken Sie auf dieses. Anschließend klicken Sie unter dem Chartfenster auf den Tab „Market“ und geben Sie die Anzahl der Ripples (XRP)  ein, die Sie kaufen möchten. Bestätigen Sie abschließend den Kauf mit BUY Ripple (XRP).

Die wichtigsten Links:
Coinbase: https://www.coinbase.com/join/5a317472856bf90135a15639
Binance: https://www.binance.com/?ref=12922281 (12922281)

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Handelsentscheidungen,
Team InsideTrading

by Jan 25, 2018 Keine Kommentare
Wie kaufe ich IOTAs? | UpDate! |Coinbase & Binance 

Wie kaufe ich IOTAs? | UpDate! |Coinbase & Binance 

EF

 

IOTA kaufen Update – Anmeldung bei Bitfinex funktioniert nicht mehr

 

 

Die wichtigsten Links:

Coinbase: https://www.coinbase.com/join/5a317472856bf90135a15639
Binance: https://www.binance.com/?ref=12922281 (12922281)

 

Die Anleitung (für schnelle Leser):

  1. Coinbase Konto eröffnen
  2. Bitcoins kaufen
  3. Binance Konto eröffnen
  4. Bitcoins von Coinbase zu Binance transferieren
  5. Bitcoins gegen IOTAs eintauschen

 

Schritt 1 – Coinbase Konto eröffnen:

Gehen Sie auf die Seite www.coinbase.com. Wenn Sie den Link unter dem Video verwenden, bekommen Sie bei einer Kontoeröffnung und anschließender Einzahlung von 100 USD (aktuell ca. 85 EUR) oder mehr noch einmal zusätzlich 10 USD (ca. 8,50 EUR) in Bitcoins gutgeschrieben. Füllen Sie das Formular einfach aus. Anschließend werden Sie aufgefordert, Ihre E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Identität zu bestätigen. Dieser Prozess ist komplett selbsterklärend und dauert nur wenige Minuten.

 

Schritt 2 – Bitcoins kaufen:

 Nachdem Sie sich angemeldet haben, klicken Sie auf Kaufen/Verkaufen und wählen Ihre bevorzugte Kryptowährung aus. Anschließend legen Sie den Betrag fest, für den Sie Bitcoins kaufen möchten. Parallel werden Ihnen auf der rechten Seite auch gleich die Gebühren angezeigt. Mit einem Klick auf Sofortkauf werden Ihrem Konto die Bitcoins gutgeschrieben.

 

Schritt 3 – Binance Konto eröffnen:

 Im nächsten Schritt gehen Sie auf die Seite von www.binance.com und klicken auf registrieren. Auch dieser Prozess ist komplett selbsterklärend. Unter dem Video finden Sie einen Affiliatelink bzw. eine Referel-ID, durch welchen wir für unsere Arbeit einen kleinen Bonus erhalten.

 

Schritt 4 – Bitcoins von Coinbase zu Binance transferieren:

 Nach der Registrierung auf Binance gehen Sie zurück zu Coinbase und klicken Sie auf Konten.

  • Wählen Sie die Währung, die Sie senden möchten.
  • Die Empfänger-Adresse finden Sie auf der Seite von Binance. Klicken Sie dafür auf Funds -> Deposite/ Withdrawal.
  • Suchen Sie in der Liste nach Bitcoins und klicken Sie auf Depositen.
  • Kopieren Sie die Empfänger-Adresse und gehen Sie zurück auf die Seite von Coinbase.
  • Geben Sie anschließend den Betrag ein, den Sie zum Kauf von IOTA verwenden möchten und klicken Sie auf Fortfahren.

 

Schritt 5 – Bitcoins gegen IOTAs eintauschen:

 Sobald die Bitcoins Ihrem Binance-Konto gutgeschrieben wurden, klicken Sie auf Exchange- > Basic. Suchen Sie jetzt auf der rechten Seite nach dem Währungspaar IOTA/BTC und klicken Sie auf dieses. Anschließend klicken Sie unter dem Chartfenster auf den Tab „Market“ und geben Sie die Anzahl der IOTAs ein, die Sie kaufen möchten. Bestätigen Sie abschließend den Kauf mit BUY IOTA.

 

Die wichtigsten Links:

Coinbase: https://www.coinbase.com/join/5a317472856bf90135a15639
Binance: https://www.binance.com/?ref=12922281 (12922281)

 

by Dez 17, 2017 Keine Kommentare
Bitcoins kaufen – Vorteile, Nachteile und mögliche Auswirkungen

Bitcoins kaufen – Vorteile, Nachteile und mögliche Auswirkungen

EF

Bitcoins gehören zu den meist diskutiertesten Finanzthemen der letzten Jahre. Jeder ist ein Experte und hat zumeist eine vordefinierte Meinung. Wir beschäftigen uns heute mit den Vorteilen, Nachteilen und möglichen Auswirkungen von Bitcoins.

Viele sind reich geworden, noch viel mehr wollen reich werden, aber ist das das Ziel von Bitcoins?

Neben diesen Gesichtspunkten wollen wir uns den häufigsten Fragen und Gerüchten in einzelnen Unterpunkten widmen.

 

Bitcoins kaufen – Vorteile und Chancen

  • Vertrauen! Jede Währung (EUR, USD, YEN, …) lebt nur von dem Vertrauen in die Währung. Dazu drei Beispiele:
    • Versuchten morgen alle ihr Geld vom Bankkonto abzuheben, würden viele vor leeren Automaten stehen.
    • Sollte Ihre Hausbank pleitegehen, gehört Ihr hart verdientes Bankguthaben der Bank und nicht Ihnen.
    • Ihr Geld kann von Behörden reguliert, besteuert und eingefroren werden.

In all den Szenarien bleibt Ihnen nur das Vertrauen in eine dritte Partei (Staat, Bundesbank, Zentralbank, …). Der Einlagensicherungsfond, der eine Summe bis zu 100.000 Euro abdeckt, wird in diesen Fällen greifen. Sollte sich Ihr Vertrauen jedoch nicht auszahlen, sind Sie ganz schnell mittellos. Bitcoin-Besitzer sind von keiner weiteren Partei abhängig. Die Bitcoins gehören zu jedem Zeitpunkt dem Besitzer und keinem anderen.
Expertenmeinung: Es gibt einiges an Studien zu verschiedenen Krisenszenarien und fast alle Experten sind sich einig, dass der Staat den Ausfall von ein oder zwei Banken abfangen könnte. Sollte jedoch eine Bankenkrise eintreten, kann das kein Staat und auch keine Behörde abfangen. Die Bafin beschreibt es so: Zum Artikel.

  • Begrenzte Verfügbarkeit | inflationsgeschützt! Über die Geldmenge wird von einer Reihe von Behörden entschieden, woraufhin einfach mehr Geld ins System gebracht oder dem System entzogen wird. Bitcoins hingegen werden über eine sehr komplexe Formel von Computern berechnet. Dieses nennt man „Mining“ oder „Schürfen“. Dieser Prozess ist vergleichbar mit dem Abbau von Gold – langwierig, zeitintensiv und sehr teuer.
    Beispiel:  Als Deutschland seine Kriegsschulden nicht mehr begleichen konnte, druckte der Staat immer mehr Geld. Es kam sogar so weit, dass ein Laib Brot den Gegenwert einer Schubkarre voll Geld hatte.
  • Geschwindigkeit! Die Transaktionen mit Bitcoins sind deutlich schneller als mit den bisherigen Systemen (Visa, …).
  • Bitcoin = Bargeld! Tausende von Jahren haben wir zunächst Ware gegen Ware und dann Geld gegen Waren getauscht. Erst seit ein paar Jahrhunderten zahlen wir für unser Geld Zinsen, Steuern, Transaktionsgebühren, und vieles weitere. Bitcoins haben den Vorteil, dass sich keine weiteren Parteien etwas vom Kuchen abschneiden können.
  • Dezentralisiert! Sollten die Systeme meiner Bank ausfallen, dann komme ich an mein Geld nicht mehr heran – zumindest für den Moment nicht. Bitcoins bzw. Kryptowährungen im Allgemeinen sind komplett dezentralisiert und laufen auf verschiedenen Servern auf der ganzen Welt verteilt.
    Ein passender Vergleich: In einem Interview wurden Bitcoins einmal mit dem Internet verglichen. Selbst wenn ganze Länder vom Netz genommen werden, wird es das Internet noch geben und so ist es auch mit der digitalen Währung Bitcoin. Es ist möglich, dass Teile mal für einen Moment nicht verfügbar sind, aber mehr nicht.
  • Können Bitcoins abgeschaltet werden? Nein, können sie nicht! So wie auch das Internet von keinem einzelnen kontrolliert wird, so kontrolliert auch keiner alle Bitcoins. Daher kann auch keiner Bitcoins komplett abschalten!
    Beispiel: Selbst wenn in China Bitcoins abgeschaltet oder verboten werden, können Chinesen noch über verschiedene Wege auf ihre Bitcoins zugreifen.
  • Können Bitcoins verboten werden? Nein, Bitcoins können nicht verboten werden. Jeder Bürger (egal aus welchem Land) kann frei über sein Zahlungsmittel entscheiden. Wenn ich Hühner habe, dann kann ich die Eier gegen andere Waren tauschen. Ein KFZ-Mechaniker könnte Ihr Auto auch im Tausch gegen den Wochenendeinkauf reparieren.
    Wir wählen das Zahlungsmittel Euro nur aus dem Grund, da es skalierbar ist und einen einheitlichen Wert darstellt. Es ist ein Leichtes, dem Mechaniker, Bauern oder auch jedem anderen Bitcoins zu überweisen.
    Anmerkung: Sollte es irgendwann kaum noch Bargeld geben, dann wird die Hemmschwelle auch noch mal um einiges geringer. Mehr zum Thema der Bargeldabschaffung.
  • Wertanlage (Store of Value)! Aktuell werden Bitcoins oft mit Gold verglichen. Auch wenn das Bezahlen mit Bitcoins möglich ist halten viele an ihren Bitcoins fest und sehen diese als Wertanlage.
  • Spekulation! Wir waren uns nicht sicher, ob dieser Punkt als Vorteil oder Nachteil zu sehen ist und daher haben wir diesen bei beiden Aufzählungen dabei.
    Bitcoins sind eine Währung, auf die aktuell viele Spekulanten aufspringen. Das kann zu starken Preisansteigen führen, aber auch zu einem schnellen Abverkauf. Dieses sollte nicht der Grund für einen Einstieg sein, aber es könnte einen netten Bonus darstellen.
  • Währungskriege! Auf lange Sicht könnten damit die ganzen Währungskriege zwischen den verschiedenen Ländern bzw. Währungszonen (der Euro wird nicht nur von einem Land verwendet) aufhören. Die aktive Beeinflussung der Währung kann das Verhältnis zwischen Import und Export positiv beeinflussen. Dieses Interesse verfolgt so gut wie jeder Staat.
  • Bitcoin-Geldautomaten! In den USA und auch in ein paar weiteren Ländern kann man schon heute Bitcoins aus einem Geldautomaten bekommen.
  • Geheimhaltung! Es ist nicht nachzuvollziehen, wie viel Geld Sie wohin geschickt haben.
  • Spenden! Gemeinnützigen Organisationen Geld zu spenden, ist für viele ein zweischneidiges Schwert, da es nicht nachzuvollziehen ist, wo die Geldspende landet. Ein Unternehmen aus den USA hat eine Technologie entworfen, die es ihnen ermöglicht, zu sehen, was mit ihrem Geld gekauft wurde. Dieses ist nur durch die Entwicklung von Bitcoins und auch anderen Kryptowährungen möglich gewesen.

 

 

Bitcoins kaufen – Nachteile und Risiken

  • Starke Preisschwankung! Unternehmer starten, ihre Services gegen Bitcoins zu tauschen. Durch die starken Schwankungen werden die Preise jedoch noch immer in EUR oder USD angegeben. Beispielsweise kostet das Erstellen einer Webseite bei einem Webdesigner 3.000 EUR. Sie zahlen dann sozusagen den heutigen Gegenwert von 3.000 EUR in Bitcoin.
    Sollten die Preise irgendwann nur noch wenige Prozentpunkte im Jahr schwanken, dann werden noch viel mehr Unternehmer diesen Schritt wagen.
  • Zugang! Der Zugang ist noch nicht lange so benutzerfreundlich, dass bisher nur die in Bitcoins investiert haben, die technisch sehr versiert sind. Die Infrastruktur rund um die verschiedenen Kryptowährung wächst aber exponentiell und es wird in nächster Zeit immer mehr Apps und Programme geben, die den Umgang erleichtern.
  • Dem traditionellen Bankensystem den Rücken kehren! Es gibt schon jetzt einige, die dem traditionellen Bankensystem den Rücken gekehrt haben und für ihre erbrachten Leistungen Bitcoins oder Bitcoin-ähnliche Währungen verlangen und auch nur noch auf diesem Weg bezahlen. In Ländern wie beispielsweise Venezuela ist das schon der größere Teil der Bevölkerung. Die Tendenz ist hier stark steigend.
    Hiervon sind wir in Deutschland noch weit entfernt, aber sich schon jetzt mit diesem System zu beschäftigen, ist „höchstwahrscheinlich“ keine verschenkte Zeit und ein gutes Investment. Auf Bitcoin.de können Sie in nur wenigen Schritten für ein paar Euros Bitcoins erwerben.
  • Transaktionskosten! Beim Versenden von Bitcoins entstehen Kosten. Diese Transaktionsgebühren steigen mit der Zeit. Grund ist die komplexe Verschlüsselung von Bitcoins.
  • Besteuerung! Mit Hilfe von Bitcoins können Geschäfte und Transaktionen getätigt werden, die der Staat nicht einsehen kann. So könnten viele Unternehmen am Staat vorbeiarbeiten und ihrer Steuerpflicht nicht nachkommen. Hier muss eine Lösung gefunden werden.
  • Schwarzmarkt! Der Staat hatte in den 70er Jahren das Ziel (den Traum), die totale Kontrolle aller Finanztransaktionen zu haben und jede Transaktion zu dokumentieren. Dieser Traum muss durch eine digitale Währung wie Bitcoins aufgegeben werden.
    Vor allem für den Waffen- und Drogenhandel ist dies förderlich.
  • Wallets und Hacker! Bitcoins werden in sogenannten Wallets aufbewahrt. Diese wurden in der letzten Zeit immer mal wieder gehackt. Daher gilt auch hier, dass Sie Ihre Investments streuen sollten. Investieren Sie nicht all Ihr Geld in nur ein Anlagegut. Haben Sie mehrere Bitcoins, dann verwenden Sie verschiedene Wallets.
  • Dezentralisiert! Sollten die Systeme Ihrer Bank ausfallen oder gehackt werden, muss die Bank für die Schäden aufkommen. Bei einem Verlust Ihrer Bitcoins haften Sie selbst. Dieses wird sich in Zukunft aber auch noch ändern.
  • Verfügbarkeit! Obwohl Bitcoins im Leben vieler angekommen sind, können wir damit aktuell noch nicht durchs Leben gehen. Im Supermarkt sind die kryptischen Währungen noch nicht angekommen.

 

Mögliche Auswirkungen von Bitcoins

Erinnern Sie sich an die Zeiten, wo Handys noch in Aktenkoffern getragen werden mussten und die Sim-Karten noch so groß wie Telefonkarten waren? Mit der heutigen Ausführung und Benutzerfreundlichkeit einiger Kryptowährungen befinden wir uns gerade auf diesem Entwicklungsniveau – dort werden wir aber nicht lange bleiben und dann ist die digitale Währung genauso massentauglich wie das Handy heute. Dieses wird wie auch damals zu vielen neuen Großkonzernen und dem Untergang vieler jetziger Unternehmen führen. Bestes Beispiel von damals ist Nokia, die Apple für ihr Smartphone ausgelacht haben.

In Deutschland hinken wir technologisch gesehen weit hinterher. Dieses wird uns in den nächsten Jahren auf die Füße fallen. Egal, ob es die Automobilbranche ist oder das Finanzsystem. Die ganzen großen Konzerne wie Facebook, Apple, Google und Amazon haben meist mehr Bargeld rumliegen, als unsere großen Vorzeigeunternehmen insgesamt wert sind.

Seien Sie daher proaktiv, machen Sie sich mit den Möglichkeiten der neuen Tehnologien vertraut und beschäftigen Sie sich schon jetzt mit dem Thema. Cryptowährungen haben das Potenzial, eine ähnliche Erfolgsgeschichte zu durchlaufen wie soziale Netzwerke, die unsere Art mit dem Internet umzugehen gravierend geändert haben. Es gibt bereits etablierte, deutsche Anbieter, wie Bitcoin.de, die Ihnen als Plattform seriös alle notwendigen Services rund um Bitcoin zur Verfügung stellen. Lassen Sie sich also von den technologischen Entwicklungen nicht abhängen.

Team
InsideTrading

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by Dez 09, 2017 Keine Kommentare
Non-Farm Payrolls 2018 | USA Arbeitslosenzahlen Termine

Non-Farm Payrolls 2018 | USA Arbeitslosenzahlen Termine

EF

Was sind Non-Farm Payrolls?

Non-Farm Payrolls sind die Gehaltsabrechnungen aller amerikanischen Beschäftigen außerhalb des Landwirtschaftssektors. Die Veröffentlichung ist eine der bedeutendsten Wirtschaftsmeldungen Amerikas. Sie bieten jeden Monat interessante Handelsmöglichkeiten. In der Regel wird der offizielle Arbeitsmarktbericht immer am ersten Freitag des Monats, um 14:30 Uhr unserer Zeit veröffentlicht. Non-Farm Payrolls geben Auskunft über die monatliche Beschäftigungsentwicklung von etwa 80% aller in Amerika beschäftigen Personen. Die restlichen 20% entfallen auf Arbeiter in der Landwirtschaft, Regierungsbeamte, Privatleute und Personen, die in gemeinnützigen Organisationen arbeiten.

 

Non-Farm Payrolls 2018 | Termine der US-Arbeitslosenzahlen

wdt_ID Datum Uhrzeit Daten
1 05. Januar 2018 14:30 NONFARM PAYROLLS (Dezember 2017)
2 02. Februar 2018 14:30 NONFARM PAYROLLS (Januar 2018)
3 09. März 2018 14:30 NONFARM PAYROLLS (Februar 2018)
4 06. April 2018 14:30 NONFARM PAYROLLS (März 2018)
5 04. Mai 2018 14:30 NONFARM PAYROLLS (April 2018)
6 01. Juni 2018 14:30 NONFARM PAYROLLS (Mai 2018)
7 06. Juli 2018 14:30 NONFARM PAYROLLS (Juni 2018)
8 03. August 2018 14:30 NONFARM PAYROLLS (July 2018)
9 07. September 2018 14:30 NONFARM PAYROLLS (August 2018)
10 05. Oktober 2018 14:30 NONFARM PAYROLLS (September 2018)

 

 

Warum kann das für Trader von Bedeutung sein?

Kurz gesagt – Volatilität. Die Beschäftigtenangaben sagen sehr viel über den Zustand einer Volkswirtschaft aus. Insbesondere wenn die Zahl höher oder niedriger ausfällt als erwartet. Soetwas kann eine erhebliche und unmittelbare Auswirkung auf die Finanzmärkte haben und signifikante Handelsmöglichkeiten eröffnen. Natürlich beinhaltet eine höhere Volatirität auch ein höheres Handelsrisiko.

 

Welche Märkte können Sie während der Payrolls traden?

Der wichtigste Markt ist der Forex-Markt. Basierend auf der konjunkturellen Entwicklung der vereinigten Staaten von Amerika werden die Hauptwährungspaare von Händlern bewegt, die den Dollar kaufen oder verkaufen.

Abhängig von der weiteren Wachstumsperspektive werden Investoren auch Aktien kaufen oder verkaufen. In der Regel neigen auch große Aktien Indices zu schnellen Kursbewegungen. Gold und Anleihen, die sogenannten sicheren Hilfen, reagieren ebenfalls stark auf Arbeitsmarktdaten und die konjunkturellen Einschätzungen der Investoren. Tatsächlich können die Non-Farm Payrolls jeden Kapitalmarkt weltweit beeinflussen. Seien Sie also immer aufmerksam und halten Sie stets nach neuen Tradingchancen Ausschau.

 

Vorsicht vor der erhöhten Volatilität

Dennoch sollten Sie immer mit Vorsicht agieren, denn in Zeiten höherer Volatirität ergeben sich viele Möglichkeiten, von denen Sie profitieren können. Genauso schnell kann es aber auch zu Verlusten kommen. Wenn Sie also die Veröffentlichung von Non-Farm Payrolls handeln wollen, ist das Setzen von Stop-Loss-Marken zu empfehlen, um das Verlustrisiko zu begrenzen. Ansonsten können Sie auch einfach warten, bis sich die Märkte ein wenig beruhigt haben, bevor Sie eine Position eröffnen.

 

by Dez 06, 2017 Keine Kommentare
IOTA kaufen | Schritt für Schritt Anleitung

IOTA kaufen | Schritt für Schritt Anleitung

EF

IOTA kaufen | So einfach geht es

IOTA werden nicht direkt gekauft, sondern getauscht (trading). Dafür eignen sich Bitcoins oder noch besser Ether, da hier die Transaktionskosten etwas geringer sind.

 

Für schnelle Leser:

  1. Bitcoins oder Ether auf Bitcoin.de kaufen.
  2. Bei Bitfinex registrieren.
  3. Bitcoins oder Ether von Bitcoin.de zu Bitfinex transferieren.
  4. Auf Bitfinex die Bitcoins bzw. Ether gegen IOTA tauschen.

WICHTIG!!!

Bitfinex nimmt gerade keine neuen Kunden an, daher empfehlen wir für den Kauf von IOTA auf die Plattform von Binance zurückzugreifen. Alternative zu Bitcoin.de können Sie auch Coinbase verwenden. Coinbase schenkt allen Neukunden mit diesem Link 10$ (ca. 8,50€) in Bitcoins.

 

Hier geht es zum UPDATE: WIE KAUFE ICH IOTAS? | UPDATE! |COINBASE & BINANCE 

 Ausführliche Schritt für Schritt Anleitung:

 

1. Bitcoins oder Ether auf Bitcoin.de kaufen.

Die Plattform ist ziemlich selbsterklärend. Registrieren Sie sich einfach und wählen Sie einen Verkäufer aus. Wie lange dieser Prozess dauert, hängt stark von Ihrer gewählten Bank ab.
Die 2-Faktor-Authentifizierung empfehlen wir Ihnen hier

 

 

2. Bei Bitfinex registrieren.

Klicken Sie einfach auf „OPEN ACCOUNT“ und bestätigen Sie im nächsten Schritt Ihre E-Mail-Adresse.

 

3. Bitcoins oder Ether von Bitcoin.de zu Bitfinex transferieren.

Klicken Sie auf den gelben Button „mein Bitcoin.de“ und wählen Sie Ein- /Auszahlung. Wechseln Sie anschließend von dem Reiter „Einzahlung“ zu „Auszahlung“ (siehe Screenshot).

 

Empfängeradresse

Die Empfängeradresse erhalten Sie im Login-Bereich von Bitfinex. Klicken Sie dafür oben rechts auf Deposit -> Bitcoin -> Exchange Wallet. Diesen Schlüssel kopieren Sie in das Feld Empfängeradresse auf Bitcoin.de.

Die Gutschrift der Bitcoins bzw. Ether auf Bitfinex kann einige Minuten dauern.

 

4. Auf Bitfinex die Bitcoins bzw. ETher gegen IOTA tauschen.

Wählen Sie auf der Bitfinex-Plattform „Trading“ (oben links) aus,  im Untermenü klicken Sie auf „Iota“ -> IOTA/BTC.

Jetzt öffnet sich auf der linken Seite das Orderformular (ORDER FORM). Wählen Sie hier einfach „Market“ statt „Limit“ und geben Sie die gewünschte Anzahl an (AMOUNT).

 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Handelsentscheidungen,
Team InsideTrading

 

Eine Alternative zum Kaufen, Verkaufen und sicheren Aufbewahren von Bitcoin, Ethereum und Litecoin ist Coinbase. Mit diesem Link erhalten Sie beim Eröffnen eines Kontos 10$ (8€) in Bitcoins geschenkt. Die Mindesteinlage beträgt gerade mal 100$ (84€). Zur Seite von Coinbase!

by Dez 04, 2017 3 Kommentare
Forex und CFD Trading – From zero to hero!

Forex und CFD Trading – From zero to hero!

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Forex und CFD Trading – From zero to hero!

Die ersten Schritte im Trading können sehr verwirrend sein und aus diesem Grunde haben wir uns in der Redaktion mal zusammengesetzt und einen Schlachtplan entwickelt. So oder so ähnlich könnte Ihr Start im Forex- und CFD-Trading aussehen. Egal wie lange Sie schon Traden oder die Märkte beobachten, nutzen Sie die nächsten Zeilen, um sich etwas in Selbstreflexion zu üben oder um sich einen Schlachtplan zurecht zulegen.

Wir wollen keinen Vortrag über das richtige oder falsche Traden halten, denn wir denken „Es gibt kein Richtig und Falsch im Trading, aber es gibt Themen zu denen man eine Meinung haben sollte“.

1. Lernen Sie die Software und die Sprache verstehen 

Mein damals schon 80 Jähriger Basketballtrainer meinte immer so wie Handwerker mit Ihrem Werkzug umgehen können müssen, so müsst auch Ihr lernen mit eurem Werkzeug, dem Basketball, um gehen zukönnen. In dieser Aussage steckt mehr als so mancher glaubt, denn nur wer in kritischen Situationen und schnellen Märkten reagieren kann und das umsetzten kann, was er vor hat wird auch erfolgreich sein.

Als Trader bedeutet das, dass Sie wissen müssen, wie Sie Positionen schließen, öffnen, welche Orderarten es gibt und wann man welche benutzt, was Sie machen können, wenn Ihr Internet ausfällt usw.

Handlungsanweisung:

  • Melden Sie sich bei 2- 3 Brokern an und eröffnen Sie Demo-Konten. ( Banx TradingAdmiral Markets und GKFX.)
  • Setzten Sie sich mit der Handelssoftware auseinander und besuchen Sie ein paar Basic-Webinare.
  • Eröffnen und schließen Sie Positionen ohne, dass Sie sich über den Kontostand Gedanken machen.
  • Rufen Sie beim Kundenservice und erkunden Sie sich über deren Öffnungszeiten und Services.
  • Lernen Sie die Sprache, indem Sie Themen wie Orderarten, Pip- und Punkt-Wert, Leverage, Lot und  Basiswert zu definieren lernen.

2. Verinnerlichen Sie das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV)

Das Chance-Risiko-Verhältnis (von hier an CRV) beschreibt das Verhältnis zwischen dem, was ich riskiere und dem was ich mit dem eingegangenen Risiko gewinnen kann.

Beispiel: Beim Würfeln bekommen Sie für jede 1, 3 und 5 einen Betrag von 2 Euro und bei einer 2, 4 und 6 zahlen Sie 1 Euro. In diesem Fall ist Ihr CRV 2 zu 1.

Die erste Zahlt beim CRV stellt die Chance dar und die zwei das Risiko. So redet man von einem positiven CRV, wenn die erste Zahl größer ist als die zweite und von einem negativen CRV, wenn die zweite Zahl größer ist als die erste.

Beispiel: Die Aktie eines bekannten Automobilherstellers fällt in nur kürzester Zeit von 250 Euro auf 100 Euro pro Aktie. Jetzt kaufen Sie die Aktie und begrenzen das Risiko durch einen Stop Loss (alles zum Stop Loss) auf 2 Euro pro Aktie und Ihre Chance für diese Aktie sehen Sie bei 112 Euro. In diesem Fall ist ihr CRV 6:1 (12 zu 2) und daher positiv.

Warum ist das CRV so wichtig?
Das CRV ist daher so wichtig, da es angibt wie häufig ich gewinnen muss, um als Trader erfolgreich zu sein. Wenn ich immer mit einem CRV von 1:1 trade, ich also einen Euro einsetze um einen Euro zu gewinnen, muss ich mehr als 50% meiner Trades mit Gewinn schließen, um profitabel zu sein.

Hier mal eine Übersicht, die das CRV und die erforderliche Trefferquote zum profitablen Traden ins Verhältnis stellt.

Chance-Risiko-Verhältnis Erforderliche Trefferquote
1:5  größer 83,33%
1:4 größer 80%
1:3  größer 75%
1:2  größer 66,67%
1:1 größer 50%
2:1 größer 33,33%
3:1  größer 25%
4:1  größer 20%
5:1  größer 16,67%
10:1  größer 9,09%
25:1  größer 4%

Wie Sie sehen, ist ein großes CRV die bessere Wahl und sicherlich stellen Sie sich jetzt die Frage: Warum handelt nicht jeder mit einem großen, positiven CRV, da ja jeder durch einen Stop Loss und Take Profit das CRV selbst bestimmen kann? Diese Frage beantworten Sie sich am besten selbst, nachdem Sie unsere Handlungsanweisung befolgt haben.

Handlungsanweisung:

Traden Sie ein paar Tage oder auch Wochen und setzen Sie bei jedem Trade ein Stop Loss und ein Take Profit, sodass Sie schon bei der Aufgabe der Order wissen, welches Chance-Risiko-Verhältnis Sie jetzt eingehen. Zudem sollten Sie sich während dieser Zeit beobachten, denn nicht jeder Trader ist so geduldig und kann mit einem großen CRV umgehen.

3. Einstiege und Wahrscheinlichkeiten

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Das Beispiel auf der linken Seite zeigt ein CRV von 2000:1, was auf den ersten Blick großartig aussieht. ABER die Frage ist: Wie viele Gewinnerlose gibt es? Ist jedes 10. Los ein Gewinn – wahrscheinlich nicht, da sich dieses für die Lotterie nicht lohnen würde. Selbst wenn jedes 2000. Los den Hauptgewinn enthalten würde und jedes andere Los eine Niete währe, würde die Lotterie am Ende der Lotterie bei Plus-Minus-Null stehen, dass würde aus den Augen des Tierparks einfach keinen Sinn machen!!!

Was lehrt uns dieses Beispiel? Wir wollen nicht nur ein hohes CRV, sondern wir wollen zudem eine Hohe Trefferquote! Da wir als Trader aber nicht Lotto spielen, sondern aus Erfahrung heraus Entscheidungen treffen, nennen wir das nicht Trefferquote, sondern Erwartungswert. Dieser Begriff kommt aus der Stochastik und ordnet einer Zufallsvariable eine Zahl zu, die diese im Mittel annimmt.

Ein Beispiel ist angebracht: Nehmen wir an, Sie spazieren mit ziemlich viel Geld in ein Casino und ein Croupier, der heute seinen ersten Tag hat, bietet Ihnen folgendes Spiel an:

Croupier: Für jede gerade Zahl bekommen Sie 2000€ und für jede ungerade Zahl, zahlen Sie 1000€. Möchten Sie spielen? (Erwartungstreuer Würfel)

Sie: Als wissender InsideTrading-Abonnent, sagen Sie natürlich nicht gleich: „JA, ICH WILL SPIELEN“, sondern Sie fragen den Croupier: „Wie oft wiederholen wir das Spiel?“

A) Croupier: 1 mal würfeln pro Person.
A) Sie: Nein, Danke!

B) Croupier: So lange Sie wollen, wir haben 24/7 geöffnet.
B) Sie: Ja, ich bin dabei! (insgeheim denken Sie: „Heute werde ich reich“)

Was bedeutet das jetzt im Bezug auf unser Traden?
Wir müssen es schaffen Einstiege zu finden, die einen möglichst hohen Erwartungswert für uns bereit halten. Auch wenn es hier unglaublich viele verschiedene Ansätze, Philosophien oder auch Religionen gibt, kann man diese dennoch in zwei große Lager aufteilen. Das Lager der Charttechniker und das der Fundamentalanalysten.

Fundamentalanalysten sind auf der Suche nach dem fairen oder angemessenen Preis eines Finanzproduktes. Sie stützen ihre Entscheidungen auf betriebswirtschaftliche Daten und das ökonomische Umfeld des Marktes, den sogenannten Fundamentaldaten. Dieses Verfahren wird hauptsächlich für die Analyse von Aktien verwendet und basiert auf Kenngrößen, die aus der Bilanz eines Unternehmens abgeleitet werden können. Hierzu zählen beispielsweise die Dividendenrendite, das Kurs-Gewinn-Verhältnis, das Kurs-Buchwert-Verhältnis, das Kurs-Cashflow-Verhältnis, die Gesamtkapitalrendite und die Eigenkapitalrendite. Weiterhin werden die Aussichten aus den Quartals- und Jahresberichten der Unternehmen zur Berechnung des fairen Kurses hinzugezogen.

Charttechniker berücksichtigen die Kurshistorie und eventuell noch das Handelsvolumen des Finanzproduktes. Betriebswirtschaftliche Daten werden bei der technischen Analyse nicht berücksichtigt, da man davon ausgeht, das alle relevanten Daten und Informationen der Vergangenheit und Zukunft schon im Preis enthalten sind, was Prognosen für voraussichtliche Kursentwicklungen zulässt. Bei der charttechnischen Analyse geht man davon aus, dass es wiederkehrende, beobachtbare Ereignisse mit jeweils ähnlichen, wahrscheinlichen Zukunftsverläufen gibt.

Handlungsanweisung:

Wie Sie sehen, gibt es eine ganze Reihe von Ansätzen, wenn es zu dem Thema des richtigen Einstiegs kommt. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, in welche Richtung es gehen soll. Daher raten wir Ihnen zum einen, bekannte Leute aus den einzelnen Bereichen zu verfolgen und zum anderen eigene Erfahrungen auf einem Demo-Konto oder kleinem Live-Konto selbst zu machen.

by Apr 05, 2017 Keine Kommentare
Angela Merkel – Vorteile, Nachteile und Auswirkungen für Deutschland

Angela Merkel – Vorteile, Nachteile und Auswirkungen für Deutschland

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Angela Merkel – Vorteile, Nachteile und Auswirkungen für Deutschland. Deutschland bzw. Europa ist ohne Merkel kaum vorzustellen, oder? Als deutsche Kanzlerin beeinflusst sie die Politik weltweit nun seit 12 Jahren. In dem nachfolgenden Beitrag haben wir die Vorteile und Nachteile einer weiteren Amtszeit mal in Stichpunkten zusammengetragen. Zusätzlich haben wir versucht, die wichtigsten Kennzahlen und Entwicklungen mit denen ihrer Vorgänger zu vergleichen.

 

Vortele und Nachteile von Merkel

 

Vorteile der Wiederwahl von Angela Merkel

  • So konnte Angela Merkel die deutsche Wirtschaftsleistung pro Kopf (inflationsbereinigt) in jedem Jahr durchschnittlich um 460€ auf zuletzt 38.000€ steigern. Helmut Kohl und Gerhard Schröder hingegen erreichten „nur“ 355€.
  • Eine der meist diskutierten Wirtschaftsdaten ist die Arbeitslosenquote. Diese konnte unsere Frau Bundeskanzlerin In den bisherigen drei Amtszeiten von 10,9% auf 5,8% senken. Anders war dies bei Gerhard Schröder und Helmut Kohl – bei beiden stieg die Arbeitslosenquote.
  • Zwischen den ganzen Männern in der Politik gilt sie nicht nur als eine der mächtigsten Frauen in Europa, sondern als eine der mächtigsten und angesehensten Politikern weltweit. So konnte sie die deutschen Interessen in vielen Bereichen vertreten und stärken.
  • Während viele europäische Länder ernste wirtschaftliche Probleme haben, geht es Deutschland aktuell (in Zahlen) besser denn je.
  • Trotz der Finanzkrise und den ganzen Rettungspaketen ist mit Merkel als Kanzlerin die Staatsverschuldung in Deutschland von rund 80% auf 60% des BIP gesunken. Dies ist ein großartiger Wert und könnte in Zukunft einen enormen Wettbewerbsvorteil gegenüber vielen anderen Ländern darstellen.
  • Die Klimakanzlerin – Angela Merkel und die Energiewende. Trotz zahlreicher Kritik wagte sie den Schritt und leitete die Energiewende in unserem Land ein. Hier gehört Deutschland heute zu den Vorreitern, was uns irgendwie auch stolz machen sollte.
  • Sie wurde stark für ihre Flüchtlingspolitik kritisiert und dennoch ist Deutschland größtenteils von islamistischen Angriffen verschont geblieben. Die Aufnahme und der weitgehend herzliche Empfang von so vielen Flüchtlingen könnte einer der Gründe dafür sein. In dieser Situation hat unsere „Mutter der Nation“ Herz gezeigt und entgegen vieler die Aufnahme von tausenden Flüchtlingen einfach durchgesetzt.
  • Von vielen heißt es immer, sie würde Deutschland nur verwalten und nicht aktiv regieren. Das möchte ich hier mal als Vorteil gelten lassen. Ich (persönlich) sehe es als Vorteil, wenn ein Kanzler abwartend agiert und nicht sofort eine Meinung zu allem hat. Es wirkt einfach unprofessionell, wenn ein Bundeskanzler seine Meinung zu Themen ständig revidiert.
  • Konstanz und Stabilität – dafür steht unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das sind zwei Eigenschaften, die in einer instabilen Welt wie heute Gold wert sein können.
  • Ein weiterer großer Vorteil Angela Merkels ist ihre Erfahrung. Sie hat in den 12 Jahren ihrer Amtszeit einige schwierige Entscheidungen treffen müssen und einige Krisen gemeistert.

 

Nachteile der Wiederwahl von Angela Merkel

  • Ein Nachteil von Angela Merkel, der ihr seit Jahren immer wieder vorgeworfen wird, ist, dass sie Deutschland nur verwaltet und nicht gestaltet.
  • Die Investitionen in Deutschland sind gesunken. Ohne Investitionen kann das Anlagevermögen nicht aufrecht erhalten werden. Das wirtschaftliche Fundament Deutschlands hat Risse bekommen. Hier sollte man die schwarze Null eventuell etwas öfter in Frage stellen.
  • Reformen brauchen in der Politik immer lange. Seitdem jedoch Merkel im Amt ist, hat man das Gefühl, dass wichtige Reformen nur ganz langsam umgesetzt werden.
  • Richtige und wichtige Visionen werden auf die Agenda gesetzt, aber nur unzureichend umgesetzt. So hat Deutschland in Bereichen der Internet-Anbindung oder Förderung von Start-ups den Anschluss an viele andere Länder verloren
  • 12 Jahre ist wirklich eine lange Zeit, In vielen anderen Demokratien ist die Amtszeit von wichtigen Positionen auf maximal 2 oder 3 begrenzt. Dieses hat den Vorteil, dass regelmäßig frischer Wind in ein solches Amt kommt. So könnte man sagen, dass Deutschland ein personeller Wechsel in der Position des Kanzlers nach 12 Jahren gut tun würde.
  • Die Erfolge Merkels, so sagen viele, seien nicht ihr Verdienst, sondern das „Erbe“ der ‚Agenda 2010‘ von Gerhard Schröder (SPD), der die Weichen richtig stellte. Die Vorarbeit von Schröder sei auch der Hauptgrund für das relativ gute Überstehen der Wirtschaftskrise.
  • Positiv wirkten sich auch die Sondereffekte der Geldpolitik der EZB auf den Haushalt aus (über 100 Milliarden Euro Zinsersparnis) und stabilisierten so die Investitionen, Kreditvergabe und Inflation.
  • Die Schere zwischen Arm und Reich ist in Deutschland – so wie auch in vielen anderen Ländern – weiter auseinandergegangen.
  • Sorgen aufgrund der demographischen Auswirkungen auf die Renten- und Krankensysteme sind weiterhin vorhanden und nicht gelöst

 

Angela Merkel – Auswirkungen für Deutschland

  • Mit Merkel an der Spitze würde es keine großen Überraschungen geben. Sie würde wie gewohnt weiter regieren.
  • Ihr ist zudem zuzutrauen, dass sie mit dem Rechtsschwung, den die AfD mitbringt, gut umzugehen weiß.
  • Der richtige Umgang mit Trump und Putin wird in den nächsten Jahren große diplomatische Fähigkeiten und Erfahrung erfordern und auch da macht es Sinn, auf eine erfahrene Politikerin zu setzen.
  • Zudem ist eine Bankenkrise in Europa, ein weltweiter Währungskrieg und die Zerschlagung des Euroraums präsent.

 

Fazit

Es stellt sich die Frage, ob Deutschland wirklich über 16 Jahre von ein und derselben Person geführt werden sollte. Der Vorteil eines Wechsels wären neue Ideen und Ansätze. Denn seien wir mal ehrlich; 4 Amtszeiten lang der gleiche „kreative“ Kopf mit immer wieder denselben Strategien und Ansätzen, das klingt einfach nicht richtig.  Doch schauen wir uns in der SPD, den Grünen, der AfD, den Linken oder der FDP mal um, dann fehlen uns die Alternativen. Viel schlimmer noch, selbst wenn wir einen neuen Kanzler wählen, welche Macht wird dieser in Deutschland haben? In den uns bevorstehenden Zeiten brauchen wir eine Person, die in Deutschland eine große Mehrheit erzielt und in Europa und der Welt angesehen ist.

Die Politik mit Angela Merkel hat mit Emotionen nichts zu tun! Sie ist trocken, zäh, langweilig und unemotional! Dennoch würde die Wiederwahl von Angela Merkel Deutschland eine starke politische Stimme verleihen und nach außen hin Einigkeit ausstrahlen. Auch wüssten die deutschen Bürger eine erfahrene, unaufgeregte und mächtige Anführerin bzw. Kanzlerin im Amt. Angela Merkel steht für Stabilität und Konstanz – dies ist in Zeiten des Wandels, der Instabilität und großer weltpolitischer Sorgen viel wert.

 

Bundestagswahl 2017, Alternativlos?!

 

Ergänzungen und Kommentare sind herzlich Willkommen.

 

by Dez 27, 2016 Keine Kommentare
RoboForex – Vorteile, Nachteile und Erfahrungen

RoboForex – Vorteile, Nachteile und Erfahrungen

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RoboForex – Vorteile und Nachteile: Als ein neuer Stern am Brokerhimmel erscheint seit kurzem auch der CFD- und Forex-Broker RoboForex. Wir haben diesen Broker mal auf Herz und Nieren getestet. Zudem haben wir das Gespräch mit vielen Kunden gesucht, die sich sowohl positiv als auch negativ in Foren und auf verschiedenen Plattformen geäußert haben. Die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf den Stand vom 18.11.2016.

 

Vorteile von RoboForex

  • Kostenlose Demokonten zu Live-Bedingungen. Die Demokonten habe keine Laufzeitbegrenzung und sind so lange aktiv, wie sie genutzt werden.
  • 50 EUR Tradingguthaben geschenkt für alle Neukunden. Jetzt die 50 EUR holen.
  • Kostenlose Ein- und Auszahlung.
  • Keine Mindesteinlage. Es ist möglich, schon mit wenigen Euros den Broker selbst auf Herz und Nieren zu testen.
  • Eine breite Produktpalette mit Indizes, Devisen, Edelmetallen und Energien.
  • Ganz neu bei RoboForex sind eine neue Webplattform auf der über 8.000 verschiedene Aktien und ETFs auf CFD-Basis angeboten werden.
  • RoboForex veröffentlicht auf der Webseite nicht nur die Minimum Spreads wie viele andere Broker, sondern gibt auch Auskunft über den Durchschnitts-Spread der letzten 3 Monate. Die Angaben stimmten mit unserem Spreadindikator überein. Zu den Kontraktdetails.
  • Gehandelt wird auf den beliebten MetaQuotes Handelsplattformen MetaTrader4 (MT4) und MetaTrader5 (MT5). Zudem wird ein hauseigener WebTrader angeboten.
  • Im MetaTrader5 bietet der Broker RoboForex ein zusätzliches Konto an, auf dem man gleichzeitig Positionen in beide Richtungen gleichzeitig eröffnen kann. Das heißt, Sie können auch im MT5 hedgen.
  • Ein weiterer Vorteil ist der kostenlose VPS-Server, den RoboForex seinen Kunden ab einer Einzahlung von 300 USD zur Verfügung stellt. Jedoch müssen zum Aufrechterhalten des Zugangs jeden Monat 3 Lots umgesetzt werden. Dies sollte aber für die meisten aktiven Trader mit einem Expert Advisor kein Problem darstellen. Zum Angebot.
  • Rebates (Cashback): Viel-Tradern bietet RoboForex eine Teilrückerstattung des Spreads an. So bekommen Sie beispielsweise 5 Prozent des Spreads zurück, wenn Sie 10 Lots oder mehr umsetzten und 10 Prozent bei einem Tradingvolumen von 100 Lots. Weitere Informationen finden Sie hier: Spreaderstattung bei RoboForex..
  • Des Weiteren ist es möglich, den Hebel je nach Finanzprodukt frei zu wählen. Zur Auswahl stehen bei dem CFD Broker aktuell Hebel von 1:1 bis 1:1000. Wie bei den meisten anderen Brokern werden die Marginanforderungen bei wachsendem Kontostand höher.
  • Schutz vor negativen Kontoständen: RoboForex setzt die Kontostände wieder auf null, falls es an den Märkten mal ganz anders lief, als Sie planten. Die genauen Bedingungen entnehmen Sie bitte der Webseite von RoboForex.
  • Wöchentlich und monatliche interne Trading-Contests, bei denen man auf Demokonten verschiedene Preisgelder gewinnen kann.
  • Einzahlungsbonus: Bei jeder Einzahlung kann zwischen verschiedenen Einzahlboni gewählt werden. Diese Bonusprogramme scheinen von dauerhafter Natur zu sein, das ist jedoch nur eine Vermutung.
  • Social Trading: CopyFX ist ein weiteres Angebot des Forex Brokers mit dem auch das Social Trading betrieben werden kann.
  • RoboForex verzinst die nicht verwendeten Einlagen auf dem Tradingkonto. Der Zinssatz ist von den gehandelten Lots abhängig. Das ist eine interessante Idee, die sich vor allem für Viel-Trader sehr lohnen kann. Man sollte dennoch nicht mehr Geld auf seinem Tradingkonto einzahlen, als man sich zu verlieren leisten kann. Tagesgeld bei RoboForex.

 

Nachteile von RoboForex

  • RoboForex hat ein unglaublich vielfälliges Angebot, bestehend aus vielen Finanzprodukten, Bonuszahlungen, Rückerstattungen, Kontomodellen und vielem mehr. Dieses kann anfänglich sehr erschlagend sein und viele Interessenten abschrecken.
  • Über einige Zahlungswege kann man nur einzahlen, aber nicht auszahlen.
  • Immer wieder beklagen Kunden, dass das Prozedere der Auszahlung nervenaufreibend war. Unsere Gespräche ergaben jedoch, dass der Grund hierfür meist auf ein Missverständnis zurückzuführen ist.
    Ein Kunde berichtet: „Ich habe über Skrill 1.000 EUR eingezahlt und wollte ein paar Wochen später einen Teilbetrag über Skrill auszahlen. Zu dem Zeitpunkt bot RoboForex aber noch keine Auszahlung über Skrill an und ich musste erst einen kleinen Betrag über ein anderes Zahlungssystem einzahlen, um dann den ganzen Betrag über den anderen Zahlungsweg auszuzahlen. Der Grund für die zusätzliche Einzahlung war, dass dieser Zahlungsweg auch verifiziert werden musste. Das ist eine Vorschrift der Regulierung.“ (RoboForex arbeitet daran, alle Einzahlungswege auch als Auszahlungswege zur Verfügung zu stellen. Bei Skrill ist das mittlerweile umgesetzt worden.)
  • Die Webseite von RoboForex ist für Handy und Tablets nicht optimiert. Das macht das Lesen etwas umständlicher. (Der Broker meinte, er arbeite daran gerade.)

Wir hoffen die Auflistung hat Ihnen geholfen einen Überblick über den CFD-Broker RoboForex zu erhalten. Sollten Sie eigene Erfahrungen gemacht haben, die wir eventuell nicht aufgeführt haben, dann würden wir uns über einen Kommentar sehr freuen.

by Nov 21, 2016 Keine Kommentare
Die Renditelüge der Fonds

Die Renditelüge der Fonds

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Immer wieder greifen Anleger und Sparer auf Fonds bzw. Investmentfonds (beide Begriffe meinen dasselbe) zurück. Die Freude ist dann meistens am Ende des Jahres groß, wenn Ihnen Ihr Bank- oder Vermögensberater voller Stolz berichtet: „Ihr Fonds hat im vergangen Jahr eine Rendite von 7 Prozent erzielt“. Bedeutet das aber, dass aus Ihren 1000 EUR Startkapital jetzt 1070 EUR wurden?

Gesprächsprotokoll zwischen einem Vermögensberater und einem Kunden. Die Zahlen beruhen auf wahrer Begebenheit.

Fondsrendite die Lüge

Wenn Vermögensberater über Fondsrendite sprechen.

Gesprächsprotokoll: Vermögensberater vs. Kunden

Berater: Sie haben in Ihrem Fondssparplan jetzt 2.483 EUR und somit eine Rendite von 8,35%.

Kunde: Das klingt doch super. Wie lange läuft der Sparplan jetzt schon genau?

Berater: Seit 27 Monaten sparen Sie jetzt schon fleißig.

Kunde: Okay, wenn ich jetzt seit 27 Monaten 100 EUR spare, dann sollte ich doch schon mehr als 2.700 EUR in meinem Fondssparplan haben?

Berater: Gerade am Anfang sind die Gebühren bei einem Sparplan etwas höher. Von den 2.700 EUR wurden für 2.291,67 EUR Fondsanteile gekauft und der Rest waren Gebühren.

Kunde: Über 400 EUR…

Fonds – Fluch oder Segen?

Das Schöne an einem solchen Investmentfonds besteht doch in der Leichtigkeit der Geldanlage. Die 50, 100, 200 oder sogar 500 EUR werden jeden Monat einfach automatisch von dem Konto abgebucht und investiert. Weitere Vorteile von Fonds sind unter anderem, dass man sein hart erarbeitest Geld in die Hände eines vermeintlichen Profis gibt und dieser das Geld diversifiziert anlegt.

Gerade das monatliche Investieren kann aber auch schnell zu einem Nachteil werden. Der Grund hierfür ist die fehlende Übersicht. Oder haben Sie die Rendite schon einmal nachgerechnet. Jeden Monat bekommt der Fondsverwalter sein Geld, aber wieviel habe Sie nach drei Jahren eingezahlt und was ist dieses Investment heute wert.

Eingezahlte
Summe
Investierte

Summe

Vermeintliche
Rendite
Rendite
3.600,00 3.428,64 4,00 % – ­0,65 %
3.600,00 3.428,64 5,00 % + 0,36 %
3.600,00 3.428,64 6,00 % + 1,38 %

Die Tabelle zeigt drei Fondssparpläne mit unterschiedlichen Renditen. Alle Sparpläne wurden über 3 Jahr mit einem monatlichen Investmentbetrag von 100 EUR bespart. Als Ausgabeaufschlag wurden wie branchenüblich 5 Prozent angenommen und die Verwaltungsgebühren beliefen sich in den Beispielen auf 1,5%.

Diese drei Beispiele und auch die Konversation weiter oben zeigen, dass man gerade die Kosten bei Fonds und Fondssparplänen im Auge behalten muss. Nachfolgend möchte ich eine Übersicht aller Kosten darstellen, sodass Sie für Ihr nächstes Gespräch mit Ihrem Bankberater bzw. Vermögensberater gewappnet sind.

 

Welche Kosten entstehen durch Fonds?

Die Kosten eines Fonds werden in die folgenden Kategorien aufgeteilt: der Ausgabeaufschlag, die Verwaltungsgebühren, die Depotgebühren, die Performance Fee, die Transaktionskosten und die sonstigen Kosten.

 

Ausgabeaufschlag:

Die Höhe des  beim Kauf fälligen Ausgabeaufschlags hängt von der Form des Investmentfonds ab. Bei Geldmarktfonds kann er mit einem typischen Wert von  einem Prozent deutlich geringer ausfallen als beispielsweise bei Aktienfonds, bei welchen er nicht selten fünf Prozent beträgt. Bei einer monatlichen Sparrate von 100 Euro werden also beim Geldmarktfonds Anteile im Wert von 99,01 Euro erworben, wohingegen beim Aktienfonds nur Anteile für 95,24 Euro gekauft werden können (100 Euro = 101% bzw. 105%). Die Fondsanteile werden an die Fondsgesellschaft und nicht direkt am Markt verkauft. Selten wird daher zusätzlich ein Rücknahmeabschlag erhoben.

 

Verwaltungsgebühr:

In der Regel werden null bis zwei Prozent als Verwaltungsgebühr erhoben. Oftmals ist sie umso höher je geringer der Ausgabeaufschlag ist. Sie wird jährlich oder monatlich aus dem Fonds bezahlt. Liegt der Fondswert beispielsweise bei 20.000 Euro und die Gebühr 1,5%, wird ein Betrag von 300 Euro jährlich bzw. 25 Euro monatlich fällig. Das neue Fondsvermögen ist gleichzeitig auf 19.700 Euro gesunken.

 

Depotbankgebühr:

Das Vermögen des Fonds wird von der Investmentgesellschaft bei einer Depotbank hinterlegt, die für das Führen des Depots eine Gebühr erhebt. Diese wird normalerweise aus dem Fondsvermögen entrichtet.

 

Performance Fee:

Ist die Entwicklung eines  aktiv gemanagten Fonds besser als der vorher festgelegte Vergleichsindex, wird die erfolgsabhängige Performance Fee fällig. Hier einmal eine Beispielrechnung: Die Performance Fee beträgt 20%. Das Fondsvermögen liegt bei 20.000 Euro. Der Fonds hat in diesem Jahr 6%, der Vergleichsindex hat 4% erzielt. Von den zusätzlich erzielten 400 Euro (2% von 20.000 Euro) erhält die Gesellschaft 80 Euro bzw. 20%.

Der Fonds hat in diesem Jahr sechs Prozent Plus gemacht, der Vergleichsindex nur vier Prozent. Das Mehr an Rendite von zwei Prozent sind 400 Euro. Davon bekommt die Gesellschaft 20 Prozent, also 80 Euro.

Die Investmentgesellschaft partizipiert also am besseren Abschneiden im Vergleich zum gewählten Vergleichsindex, beteiligt sich aber nicht zwangsweise auch an Verlusten. Zusätzlich ist folgendes Szenario möglich: Der Vergleichsindex hat 5% an Wert verloren, der Fond hat mit -3% dennoch besser abgeschnitten. Auch in diesem Fall lässt sich die Investmentgesellschaft die bessere Performance über die Performance Fee vergüten.

 

Transaktionskosten:

Findet im Fonds eine Umschichtung statt – einige Wertpapiere werden verkauft andere dafür gekauft – müssen die Anleger Transaktionskosten bezahlen. Die Transaktionskosten sind umso höher je häufiger umgeschichtet wird – und mit ihnen schwindet die Rendite. Oftmals ist es aufgrund mangelnder Transparenz schier unmöglich die genaue Höhe der Transaktionskosten zu beziffern.

 

Sonstige Kosten

Bei der Erhebung von sonstigen Kosten ist die Fantasie der Investmentgesellschaft riesig. Rechtliche Grenzen gibt es kaum. So wird beim Kauf ein Ausgabeaufschlag und zusätzlich beim Verkauf ein Rücknahmeabschlag fällig. Verleiht der Fonds Wertpapiere und verdient dadurch Geld, wird eine zusätzliche Gebühr erhoben. So könnten wir hier noch weitere Gebühren nennen, die sich eigentlich jeder Grundlage entziehen. Um herauszufinden, welche sonstigen Gebühren anfallen, müssen die Fondsunterlagen genau geprüft werden. Beim Vergleich der anfallenden Kosten der verschiedenen Fonds kann die Total Expense Ratio (TER) bzw. die Gesamtkostenquote ausschlaggebende Informationen liefern. Auch wenn die TER für Transparenz sorgen soll, ist das nur teilweise der Fall, da nicht alle Kosten wie beispielsweise der Ausgabeaufschlag oder die Performance Fee enthalten sind.

 

Was kostet ein Fonds?

Fonds erreichen oft eine stattliche Rendite, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Jedoch sind diese Angaben mit großer Vorsicht zu genießen. Was ein Anleger unbedingt verstehen sollte, ist, dass die Fondsgesellschaft als erstes bezahlt wird. Sie nimmt sich etwas von Ihrer Zahlung und nur von einem Teil Ihrer Zahlung werden anschließend Anteile gekauft. Zusätzlich werden dann alle weiteren anfallenden Gebühren auch von noch von dem Fondsvermögen abgezogen. Um einen sehr guten Eindruck für die Kosten eines Fonds zu erhalten, hilft ein Fonds-Rechner. Einen sehr guten Rechner, den ich bei meiner Recherche für diesen Artikel gefunden, wird zum kostenlosen Download von der Verbraucherzentrale (https://www.verbraucherzentrale.de/fonds-kostenrechner) angeboten. Diesen habe ich auch für die Beispiele in der Tabelle verwendet.

 

Tricks und Kniffe der Branche

Ein weiterer Trick der Fondsgesellschaften ist die Werbung mit vergangen Renditen und „Kursgewinnen“. So werden beispielsweise viele Fonds mit einem recht kleinen Anlagevolumen risikoreich gemanagt. Sollten diese dann überdurchschnittlich gut performen, werden sie der Öffentlichkeit vorgestellt und beworben. Das mit einem 10 mal oder sogar 1.000 mal größerem Anlagevolumen dann keine außerordentlich guten Rendite erzielt werden, ist keine Überraschung. Dennoch ist die Overall Performance im Durchschnitt auch noch einige Jahre später sehr beeindruckend und das obwohl Sie schon seit einigen Jahren eine geringe Rendite erziehlen.

 

Zusammenfassung:

Fonds sind eine Möglichkeit sein Geld anzulegen, aber nicht unbedingt die Beste. Der ausschlaggebende Vorteil liegt darin, dass Ihr Geld jeden Monat vom Konto abgeht und Sie nichts weiter tun müssen. Des Weiteren brauchen Sie keinerlei Vorwissen und müssen sich auch nicht weiter mit dem Thema beschäftigen. Vielen ist die Rendite hier sogar ziemlich egal, da sonst man gar nichts gespart hätte. Getreu dem Motto: Mit vollen Händen zum Fenster raus (Was auf dem Konto ist, kann auch ausgegeben werden).

Dennoch sollte man die Kosten im Blick halten, schauen wie lange es den Fonds schon gibt und seine vermeintlichen Renditen kritisch hinterfragen.

 

Alternativen zu Fonds

Wer sich etwas mit dem eigenen Geld beschäftigen möchte und nach Alternativen sucht, der findet auf unserer ETF-Seite alles zu dem Thema und kann sich über die richtige Kombination von ETFs informieren – So schlagen Sie den Markt ohne hohe Gebühren für viele Zwischenhändler (Berater, Fondsverwalter, Bank, usw.) zu zahlen.

 

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by Nov 16, 2016 Keine Kommentare
Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten

Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten

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Die 11 besten Börsenfime aller Zeiten

Es gibt eine ganze Reihe von Erfolgsgeschichten, großen Namen und noch größeren Krisen in der Finanzwelt. Viele von diesen haben es sogar bis nach Hollywood geschafft. In unserer Reihe “ Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten” haben wir die interessantesten für euch einmal zusammengetragen.

Bei einigen der Top 11 konnten wir sogar den kompletten Film, die Dokumentation bzw. die Serie auf YouTube finden und haben sie für euch gleich integriert. Zudem haben wir bei einigen ausgewählten Filmen die Bücher, auf deren Grundlage der Film entstand, verlinkt, denn oft sind die Bücher um ein Vielfaches besser und umfangreicher als der daraus entstandene Film.

Viel Spaß beim Lesen und Teilen.

 

 

Platz 11 >>

by Nov 01, 2016 1 Kommentar
Donald Trump – Vorteile, Nachteile und Auswirkungen für Deutschland

Donald Trump – Vorteile, Nachteile und Auswirkungen für Deutschland

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Kaum ein Thema wird in den Nachrichten gerade mehr diskutieret als der US-Wahlkampf 2016. In den meisten Medien klingt es, als würde ein Wahlsieg von Donald Trump einem Weltuntergang nahekommen. Aus Interesse habe ich mal recherchiert, welche Vorteile und Nachteile sich aus einer Präsidentschaft von Donald Trump ergeben könnten.

„Trump kann in einer Rede zu einem Thema komplett widersprüchliche Aussagen machen“. (Carsten Brzeski, Ökonom bei der ING DiBa)

Daher können einige der hier aufgezählten Punkte heute keine Relevanz mehr haben, was aber nicht bedeutet, dass diese morgen nicht doch wieder richtig sind. Auf dem diesjährigen Berliner Börsentag hat der N-TV Korrespondent Markus Koch den US-Wahlkampf als „Pest gegen Cholera“ beschrieben, wobei die Pest von Trump verkörpert wird und Clinton die Cholera darstellt. Schauen wir uns also mal die Vorteile und Nachteile der Pest etwas genauer an.

 

Vorteile von Donald Trump

  • Trump könnte in den USA wirklich etwas verändern, da er sowohl den Kongress als auch den Senat (beides republikanisch) hinter sich hat. Im Gegensatz dazu hätte die demokratische Clinton dieselben Problem wie Obama und würde immer wieder an den beiden Instanzen scheitern.
  • Zudem möchte er viel Geld ausgeben, um die Infrastruktur zu verbessern. Dies könnte viele Jobs im Land schaffen.
  • Mit dem Ziel der Steuersenkung für Unternehmen könnte er weitere Jobs schaffen, auch wenn dieser Effekt heute kaum noch Relevanz hat. Solche Steuerersparnisse werden oft zum Rückkauf von Aktien verwendet oder am Kapitalmarkt investiert und landen eher selten in der Forschung und Entwicklung.
  • Durch die Abschaffung der Steuer bei den Geringverdienern möchte er die Kaufkraft weiter ankurbeln und somit die Wirtschaft stärken.
  • Durch Straffzölle und eine geringere Importquote könnte es sich für viele amerikanische Unternehmen wieder lohnen im eignen Land zu produzieren. Das könnte zu einem Aufblühen der Mittelschicht führen.
  • Trumps Pläne zum Thema Immigration gehören zu den wohl umstrittensten, aber auch das Schließen und stärkere Bewachen der Grenzen könnte zu einem erhöhten Sicherheitsgefühl im Land führen. Des Weiteren führt eine solche Politik eventuell zu einer Abwanderung, die die Zuwanderung zahlenmäßig übersteigt. Auch das könnte zu mehr Jobs für die amerikanische Bevölkerung führen, da viele „billig“ Arbeitskräfte wegfallen.
  • Seit Jahren bestehen Spannungen zwischen den Amerikanern und Russland. Da aber sowohl Putin als auch Trump viel gemein haben und sich persönlich schätzen, könnte sich die Situation etwas entspannen. Zudem wären zwei Weltmächte wie Russland und die USA, die an einem Strang ziehen und sich gegenseitig positiv beeinflussen, eine gute Ausgangssituation um die in der Welt bestehenden Spannungen etwas zu lockern.
  • Gegen China würde Trump eine härtere Gangart an den Tag legen, was die Finanzmärkte öffnen und die chinesische Währung aufwerten könnte. Dieses würde die Importe verteuern und zu einer vermehrten lokalen Produktion führen.
  • Donald Trump ist kein Politiker und versteht laut einiger Amerikaner die Bevölkerung und die Probleme des „kleinen Mannes“ besser als viele Politiker, die sich ihren Weg in die Spitze ihrer Partei „erschlafen“ haben. Daher könnte er der Bevölkerung auch schwierige Entscheidungen verkaufen.
  • Waffenhersteller können sich freuen! Ein Wahlsieg des „Politikers“ Trump, der die Militärausgaben erhöhen will, könnte weitere große Gewinner hervorbringen: die Rüstungsindustrie.

 

Nachteile von Donald Trump

  • Trump ist kein Politiker und sagt, was er denkt. Dadurch tritt er vielen auf den Schlips. Das kann dazu führen kann, dass er den Rückhalt in der eigenen Partei verliert und somit in den nächsten 5 Jahren in den USA nichts passiert.
  • Vor allem die Finanzmärkte mögen Beständigkeit und Struktur. Daher kann es zu sehr hohen Kursausschlägen und -schwankungen kommen, wodurch sehr viele Unternehmen und Marktteilnehmer leiden werden.
  • Vor allem große Schwankungen in der US-amerikanischen Währung, dem USD, könnten den künftigen USA-Tourismus, den Import und auch Export sehr negativ beeinflussen.
  • Viele amerikanische Unternehmen, die sehr exportorientiert sind, werden sich ganz schön umschauen müssen, wenn Trump viele Handelsabkommen platzen lässt.
  • Ein Trump-Wahlsieg würde mit großer Wahrscheinlichkeit auch den Preis des Edelmetalls in Wallung versetzen. So könnte der Stellenwert des Golds auch wieder aufwerten und seine Rolle als sicheren Hafen wiederfinden.
  • Trump will das Pariser Klimaabkommen aufkündigen, da er der Meinung ist, dass diese Klimapolitik amerikanische Arbeitsplätze zerstört. Er bevorzugt die Förderung von fossilen Brennstoffen. Was das bedeutet, brauche ich wohl nicht weiter erläutern.
  • Eine weitere Forderung Trumps ist ein freier Wettbewerb in der Gesundheitspolitik. Das wird dazu führen, dass wieder Millionen von Menschen in den USA nicht krankenversichert sind, weil sie es sich einfach nicht leisten können. (Je nach Einkommenssituation werden Amerikaner dieses als Vor-oder auch Nachteile sehen.)
  • Eine harte Gangart gegen China und eine stärkere heimische Industrieproduktion könnte zu einem Wirtschafts- und Währungskrieg zwischen diesen Weltmächten führen.
  • Mit Trump wird es auch keine Verschärfung eines Waffenrechts geben. Das Recht auf das Tragen und Besitzen einer Waffe bezeichnet Trump als Freiheit. (Meiner Meinung ein Nachteil)
  • Seine Migrationspolitik, die teilweise sehr fremdenfeindlich wirkt, könnte die USA zu einer noch größeren Zielscheibe für terroristische Anschläge machen.
  • Bei einem Wahlsieg von Trump würde er sein Vermögen und seine Investitionen nicht wie von vielen gefordert in eine Art „Black Box“ verfrachten, sondern dieses von seinen Kindern verwalten lassen. Ein Insiderhandel und eine Bereicherung seinerseits wären damit ziemlich wahrscheinlich.
  • Seine Marke und sein Unternehmen sind sein Baby und das wird jeder Unternehmer auch verstehen. Daher ist auch die Frage berechtigt, ob er wirklich 24/7 Präsident sein könnte?
  • Die angekündigten Steuererleichterungen würden einer Berechnung zufolge nicht unbedingt helfen den Staat zu entlasten, obwohl gerade das ein großes Ziel von Trump ist. So könnte die Schuldenquote bis 2036 um 80 Prozentpunkte steigen.

 

Vorteile und Nachteile von Trump für Deutschland

  • Deutsche und europäische Firmen müssten sich auf Handelserschwernisse mit den USA einstellen. „Strafzölle könnten zurückkehren, das heißt: Aktien von Unternehmen, die grenzübergreifende Geschäfte machen, geraten aller Voraussicht nach unter Druck“, sagt Brzeski.
  • Trump pocht darauf, dass alles, was in Amerika produziert werden kann, auch in Amerika produziert werden sollte. Unternehmen, die sich darüber hinwegsetzen, müssen mit Strafen rechnen. Macht der Populist mit den protektionistischen Maßnahmen ernst, könnte dies – wie so oft in der Geschichte – leicht in einen Handelskrieg münden. Ein solches Vorhaben würde den Exportweltmeister Deutschland stark schwächen.
  • Ein Präsident Trump hat das Ziel, dass Länder wie Deutschland und Frankreich mehr Geld für Verteidigung lockermachen. Ein solches Szenario dürfte für Rüstungsbetriebe wie Rheinmetall aus Deutschland mehr Aufträge bedeuten.
  • Der Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus könnte sich dann auch über volle Auftragsbücher freuen.

 

Mögliche Verlierer im DAX sind die Globalisierungsgewinner

  • BMW erzielt ein Fünftel seiner Erlöse in Amerika.
  • Daimler setzt in der Freihandelszone NAFTA, die von den Vereinigten Staaten dominiert wird, ein Drittel um.
  • Der Pharmakonzern Bayer macht 27 Prozent seines Geschäfts in Nordamerika.
  • Der Chemieriese BASF 22 Prozent.
  • Der deutsche Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC), verbucht dort fast drei Viertel seines Umsatzes.
  • Bankaktien sind am Vorabend einer möglichen Ära Donald Trump nicht als das klügste Investment zu bezeichnen. „Hillary Clinton würde den US-Staat weiter für die Belange von Big Business und Wall Street einsetzen. Bei Trump könnte man immerhin hoffen, dass er mit dieser unheilvollen Koalition bricht“, urteilt Degussa-Chefökonom Thorsten Polleit.

 

 

Abschließend sei gesagt, dass viele Trump mit Reagan vergleichen und sagen, die Politik würde nicht von den Präsidenten gemacht, sondern von den Experten im Hintergrund. Das Problem bei Trump scheint oft jedoch, dass er sich nichts sagen lässt und alles besser weiß. Daher könnte ein Präsident namens Donald Trump ein sehr interessantes Experiment werden. Zudem sprechen Aussagen von Trump wie „Wenn wir Atomwaffen haben, warum setzen wir sie nicht ein?“ für sich selbst!

 

by Okt 12, 2016 5 Kommentare
Zerstören EFT’s und Anleihen unsere Unternehmen?

Zerstören EFT’s und Anleihen unsere Unternehmen?

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Ich weiß, mit diesem Titel erwartet jetzt jeder eine weitere Verschwörungstheorie. Aber in diesem Artikel geht es mehr um die Mentalität der Deutschen ­– unserem konservativen Anlageverhalten.

Vor einiger Zeit hatte ich bei einem Freund das Buch mit dem vielversprechenden Titel „Unternehmensbewertung & Kennzahlenanalyse: Praxisnahe Einführung mit zahlreichen Fallbeispielen börsennotierter Unternehmen“ von Nicolas Schmidlin in der Hand, das mir beim Durchblättern und kurzem Querlesen sofort richtig gut gefiel. Nachdem der Postbote mir bereits ein paar Tage später das Buch überreichte, las ich total interessiert sofort das Vorwort. Es wurde von dem Kapitalmarktstrategen Philipp Vorndran aus Würzburg geschrieben und machte mir wirklich Lust, das Buch augenblicklich zu lesen. Ich möchte euch an dieser Stelle die Gedanken aus dem Vorwort zusammenfassen, weil es einige meiner Meinung nach interessante Thesen aufwirft.

Philipp Vorndran wird regelmäßig gefragt, wo der DAX am Ende das Jahres stehen würde. Dies spiegelt die heimatfokussierte und indexgesteurte Investmentphilosophie deutscher Anleger wider, die sich in einer großen und leistungsfähigen Volkswirtschaft wähnen. Diesen Heimatfokus (Home Bias) könne man daher auch in den USA, Japan und Großbritannien finden. Obwohl der deutsche Aktienmarkt nur etwa 5% der globalen Marktkapitalisierung ausmachen, stammen bei den deutschen Anlegern etwa 75% der direkt gehaltenen Unternehmen aus dem Heimatland. Als Gründe hierfür nennt der Autor die Sprache, die Vertrautheit mit dem lokalen Rechtssystem, den täglichen Kontakt mit der Produkten von deutschen Unternehmen und das fehlende Wechselkursrisiko. Obwohl all diese Fakten natürlich nicht von Hand zu weisen sind, liefern Sie keinen Grund für das Vernachlässigen ganzer Regionen oder Sektionen. Die Einführung des Euros und die exorbitanten Entwicklung von Schwellenländern hat den Home Bias in den letzten Jahren etwas abgeschwächt.

Im Gegensatz dazu hat sich allerdings ein Trend zum Indexinvestment herauskristallisiert. Doch was wären die Folgen, würden wir alle nur noch ETFs, Zertifikate oder benchmarktnahe Aktienfonds handeln? Nun, für eine Volkswirtschaft wäre das traurig und langfristig auch schädlich, da die Investoren den Bezug zu den Unternehmen mit ihren Chancen und Nöten schrittweise verlieren würden. Dabei sind es eben diese, die das Rückgrat unserer sozialen Marktwirtschaft bilden. Wenn Anleger die Produkte ihrer Unternehmen gerade einmal noch über deren Produkte kennen, finden die Standortvoraussetzungen für leistungsfähige und international agierende Unternehmen in der politischen Diskussion kaum noch Gehör.

Wenn sich Eigenkapital (Aktie) langfristig nicht mehr rentiert als Fremdkapital (Anleihe), gäbe es in einer Marktwirtschaft bald keine Unternehmen mehr. Investoren, die bei der Geldanlage langfristig orientiert sind, legen den Großteil ihres Anlagevermögens in gute Firmen an, nicht in Sparbriefe oder Anleihen. Doch warum zeigt sich beim durchschnittlichen Deutschen ein starker Überhang von Anleihen? Glauben wir nicht mehr an die positiven Effekte unseres Systems? Haben wir vielleicht nie daran geglaubt? Sind wir noch immer verliebt in die Planwirtschaft?

Im zweiten Teil des Vorwortes geht Philipp Vorndran konkreter darauf ein, was man vom dem Buch „Amazonlink für das Buch: Unternehmensbewertung & Kennzahlenanalyse“ erwarten kann. Es wird darum gehen, wie man gute Unternehmen findet. Die erste Grundvoraussetzung dafür ist seiner Meinung nach ZEIT. Und diese nehme ich mir jetzt und steige tiefer in das Buch ein, um mehr über das Zahlenwerk unserer Gesellschaft zu lernen. Ich denke, dieses Buch wird mir sehr dabei helfen.

by Okt 05, 2016 2 Kommentare
Das Orderbuch richtig lesen!

Das Orderbuch richtig lesen!

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Wie entsteht ein Börsenkurs?

Orderbuch: Ob in der Tageszeitung, auf dem Handydisplay, dem Händlerbildschirm am Arbeitsplatz oder der Kurstafel über dem Börsenparkett: die aktualisierten Kurse verschiedener Basiswerte prägen die eingeschlagene Marktrichtung nachhaltig.

Die Frage nach der künftigen Entwicklung dieser Kurse beschäftigt zahlreiche Börsenexperten, professionelle sowie unerfahrene Anleger und füllt ganze Regalreihen mit entsprechender Fachliteratur. Bei der Analyse potentieller Preisänderung von Finanztiteln überspringen viele Investoren allerdings vor dem gewagten Schritt in die Zukunft den essentielleren Schritt bei der Kursprognose- Die Frage nach der Entstehung.

Die vermeintliche Antwort nach der Wurzel des aktuellen Marktpreises für ein Finanzinstrument liegt meist in einer Kombination von Wirtschaftsnachrichten, Fundamentaldaten oder häufig verwendeten Chartmustern. Natürlich sind diese Ansätze nicht falsch. Sämtliche der genannten Parameter tragen ihren individuellen Part zur Dynamik der Kurse bei. Allerdings ist die Antwort viel simpler als zumeist angenommen.

Der Preis für eine Aktie, einen Rohstoff, ein Währungspaar oder andere Finanztitel entsteht, wie bei allen anderen Gütern, durch das Aufeinandertreffen von Angebot und Nachfrage.

Erster Schritt in Richtung Orderbuch – Der Begriff Order

Diese preisbestimmenden Determinanten werden an der Börse durch Kauf- und Verkaufsanweisungen der Marktteilnehmer repräsentiert. Im Fachjargon spricht man hierbei von einer Order, die den Handel eines Finanztitels am Kassa- oder Terminmarkt in Auftrag gibt.

Die Order beinhaltet grundsätzlich folgende Informationen:

  • Identifikationsnummer des zu handelnden Wertpapieres
  • Klassifikation des Auftrages (Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments)
  • Volumen des Auftrags
  • Form der Order (limitierter oder unlimitierter Auftrag)
  • Gültigkeit der Order
  • Börsenplatz bzw. Plattform über die das Geschäft abgewickelt werden soll

Was ist ein Spread/Bid/Ask?

Zwar lassen diese initialen Kenntnisse zum Entstehungsprozess vermuten, dass die Preisfindung ein simpler Vorgang ist, allerdings erhöht sich die Komplexität durch das Einwirken der primären Triebkräfte Angebot und Nachfrage. Die Vorstellungen über einen gerechten Preis für das Finanzinstrument sind zumeist ebenso individuell wie die Individuen, welche den entsprechenden Auftrag an den Handelsplatz übermitteln. In einem theoretisch vollkommenen Markt dürften die Vorstellungen von Anbieter und Nachfrager im Grunde nicht signifikant voneinander abweichen. Von diesem Idealzustand sind die tatsächlichen Gegebenheiten weit entfernt.

Den einen tatsächlichen Preis in Form einer alleinstehenden Dezimalzahl in der zugehörigen Währung gibt es nicht. Tatsächlich erhält der Marktteilnehmer zu jedem Produkt ein dynamisches bilaterales Gefüge von Kauf- und Verkaufspreis. Auf der linken Seite steht der Geldkurs, der dem Inhaber eines Wertpapiers den erzielbaren Betrag bei einem Verkauf ausweist. Der englische Begriff Bid (deutsch: Angebot) erscheint an dieser Stelle zielführender, denn der Term lässt auf einen Anbieter schließen, der seine Ware veräußern will.

Einen zumeist höheren Preis findet der Investor auf der rechten Briefseite. Der publizierte Wert zeigt dem Interessenten, zu welchem Gegenwert er aktuell den Finanztitel erstehen kann. Auch in diesem Fall findet sich die treffendere Umschreibung der Briefseite im angelsächsischen Namen Ask (deutsch: Nachfrage).

Die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs lässt sich rational durch die unterschiedlichen Zielsetzungen der Akteure erklären. Der Verkäufer will die Ware zu einem möglichst hohen Preis veräußern, während der Käufer daran interessiert ist, das Gut zu geringfügigen Kosten zu erhalten. Der Unterschiedsbetrag zwischen Geld- und Briefkurs wird im Fachjargon als Spread bezeichnet. Zwar gibt es diverse Variationen in der Herleitung dieser Handelsspanne, allerdings konzentrieren wir uns in diesem Fall auf den absoluten Spread. Dieser resultiert, indem man vom Betrag der Briefseite den Gegenwert der Geldseite subtrahiert.

Leider wird die beschriebene Geld-Brief-Spanne, gemessen an ihrer Bedeutung, von vielzähligen Anlegern nicht ausreichend gewürdigt. Grundsätzlich ist es wichtig zu verstehen, dass der zu zahlende Unterschiedsbetrag für den Anleger ein Kostenfaktor und für das Emissionsunternehmen bzw. den vermittelnden Broker einen Ertrag darstellt. Daher sollte der potentielle Investor sich bereits vor dem ersten Handelsabschluss mit den Spreads des jeweiligen Brokers intensiv auseinandersetzen, denn diese beeinflussen seine Gesamtkosten und somit seine Performance.

Ein attraktiv erscheinender Anbieter, der mit einem spreadlosen Handelsgeschäft wirbt, kann den entgangenen Ertrag durch die höheren Ordergebühren mühelos ausgleichen. Auch für das eigene Depot ist der Spread von Bedeutung. Bei jedem eingegangenen Handelsabschluss erhöht der Spread hypothetisch die Gesamtkosten, denn die unmittelbare Glattstellung der Position würde einen Verlust mit sich bringen. Ein Kleinanleger in der Lernphase mit einem vergleichsweise geringeren Budget sollte sich zunächst eher an liquideren Märkten und Produkten orientieren, um die möglichen Verluste vorab zu begrenzen.

Bei hohen Abständen zwischen Kauf- und Verkaufspreisen spricht man von einem breiten Spread. Enge Geld-Brief-Spannen werden mit dem Adjektiv eng betitelt. Der tatsächliche Unterschiedsbetrag variiert mit zunehmenden Zeitverlauf und ist abhängig von vielen unterschiedlichen Faktoren wie der Liquidität des zugrundeliegenden Basiswertes, dessen Volatilität, dem Emittenten des Wertpapiers oder dem Börsenplatz, über den das Produkt gehandelt wird. Die Differenzen im umsatzstärkeren Markt des Devisenhandels werden geringer ausfallen als bei exotischeren Basiswerten mit einer geringen Marktkapitalisierung.

Im Falle eines besonders liquiden Marktes spricht der versierte Händler von einem Tight Market oder Narrow Market, da hier der Spread besonders eng ist. Das genaue Gegenteil hat der Investor bei einem Slack Market zu erwarten. Welche Rolle der Bid-Ask-Spread bei der Kursermittlung einnimmt, wird nun bei der Erläuterung des Orderbuches erläutert.

Einführung Orderbuch

Orderbuch lesen

Tatsächlich repräsentiert die Kursfeststellung eine der wichtigsten Aufgaben jeder Börse. Ausgeführt wird dieser Auftrag von einem Börsenmakler, welcher bei dieser Tätigkeit von der internen Handlungsüberwachungsstelle überprüft wird. Neben verschiedenen Informations- und Kontrollsystemen greift der Makler bei der Kursfindung auf das Orderbuch zurück.

Das Orderbuch offeriert dem Händler eine Bestandsliste mit gegenwärtigen Kaufs- und Verkaufsaufträgen für das entsprechende Finanzinstrument. Im Rahmen dieser Aufstellung sind die gesammelten Kundenorders gemäß ihrer Limitierung angeordnet.

Um das Orderbuch zielführend zu instrumentalisieren, sind die darin enthaltenen Informationen über das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage sachgemäß zu interpretieren. Der Anleger erhält zumeist einen Überblick über die zehn Aufträge mit den zum Zeitpunkt besten Kursen in Relation zum zuletzt festgestellten Gleichgewichtspreis. Auf der linken Seite des Buches werden die Kaufaufträge gelistet. Die Anzahl der Anordnungen wird mit absteigenden Preis aufsummiert, denn ein Investor würde das betrachtete Finanzprodukt nicht nur zum aufgegebenen Limit, sondern auch günstiger erstehen wollen.

Funktionsweise und Aufbau der rechten Seite – mit den Verkaufsorders – entspricht nahezu vollständig der gegenüberliegenden Käuferseite. Der gravierende Unterschied liegt in der Kumulation der Orders, denn die letzte Anzahl an Verkaufsaufträgen wird hier beim nächst höheren Preis zum entsprechenden Gebot hinzugerechnet.

Unter den Investoren wird die Anzahl der Aufträge häufig durch den Begriff Volumen ersetzt. Das Volumen wird im Gegensatz zu den Preisen nicht nur quantitativ, sondern durch die grafische Darstellung von farblichen Balken auch visuell präsentiert.

Schlussendlich eröffnet das Orderbuch einen Einblick in die Kurshistorie. In der Historie des vorliegenden Bildbeispiels sind neben den festgestellten Preisen der vergangenen Periode auch einige Kurse mit dem Zusatz „G“ versehen worden. In diesem Fall konnte die limitierte Kauforder nicht ausgeführt werden, da das eingestellte Kaufgebot unterhalb des aktuellen Briefkurses liegt. Der Makler zeigt dem Kunden durch den festgestellten Geldkurs (G), dass die Order registriert wurde, aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausführbar ist. Der Geldkurs signalisiert, zu welchem Preis das Produkt aktuell am entsprechenden Börsenplatz verkauft werden kann. Unter der Zuhilfenahme der vergangenen Schlusskurse und der festgestellten Preise innerhalb der betrachteten Handelsphase kann der Anleger die Kontinuität der Kurse beurteilen und bei seiner eigenen Order berücksichtigen.

Sämtliche Informationen aus dem Orderbuch helfen dem Makler bei seiner Aufgabe, einen ordnungsgemäßen Kurs festzustellen. Hierbei sind vor allem die Preis- und Zeitpriorität zu beachten. Der Börsenmakler ist verpflichtet, den Kurs festzustellen, zu dem der höchstmögliche Umsatz durch die Ausführung von Kauf- und Verkaufsaufträgen generiert werden kann. Dieses Ziel, möglichst viele Orders durchzusetzen, wird in der Händlersprache Meistausführungsprinzip benannt.

Im Rahmen der Statuten kann es auch zu einer Teilausführung kommen, sofern auf Käufer- oder Verkäuferseite ein Überhang besteht und zum gegenwärtigen Kurs somit nur ein Teil des Bedarfs erfüllt werden kann.

Abgesehen von der preisbezogenen Orientierung ist die zeitliche Komponente bei der Kursfeststellung von Bedeutung. Das System versieht jede Order mit einem zeitlichen Eingangsvermerk, sodass bei der Ausführung kein Auftrag vernachlässigt wird. Somit werden identische Gebote in Relation zu ihrem zeitlichen Eingang abgewickelt.

Die im Orderbuch enthaltenen Kauf- und Verkaufsaufträge können erst dann ausgeführt werden, wenn Geld- und Briefkurs übereinstimmen. In speziellen Fällen kann der Börsenmakler durch einen Liquiditätszuschuss für die Ausführung sorgen, auch wenn Geld- und Briefkurs nicht übereinstimmen. Nichtsdestotrotz muss der Kurs innerhalb des vorgegebenen Spreads festgestellt werden. Zur Unterstützung des Händlers signalisiert ein automatisiertes Kontrollsystem dessen Ausführbarkeit.

Nachdem die entsprechende Order nach dem Meistausführungsprinzip abgewickelt wurde, verschwinden die betroffenen Aufträge aus dem Buch und die nachstehenden Gebote ersetzen ihren Platz. Im Preisfindungsprozess werden sogenannte Stop-Loss- bzw. Stop-Buy- Orders nicht berücksichtigt, da Sie bei der Auslösung zumeist in eine Market Order transformiert werden und erst mit dieser erfolgten Umwandlung realisiert werden können.

Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen offenem und geschlossenem Orderbuch. Selbstverständlich erhält der professionelle Börsenhändler bei der Kursfeststellung die aufgeführten Informationen in beiden Versionen, allerdings bleiben diese beim geschlossenen Orderbuch anderen Anlegergruppen vorenthalten. Deshalb ist das offene Orderbuch und seine potentiellen unterstützenden Hinweise für die Handelsstrategie von Privatanlegern äußerst lukrativ.

Welche Vorteile bietet das offene Orderbuch

Nachdem die Anatomie und die Funktionsweise des Orderbuches oben sukzessive definiert wurde, gilt es nun, den Mehrwert für das eigene Handeln durch die Anwendung des erlernten Verständnisses zu verdeutlichen.

Das offene Orderbuch ist nicht nur als reine Bestandsliste von Kauf- und Verkaufsanweisungen zu betrachten. Liest man zwischen den Zeilen, so erhält man wertvolle Hinweise für die eigene Handelsstrategie.

Das bezifferte Verhältnis von Käufern und Verkäufern galt bereits in der Historie als unterstützendes Werkzeug bei der Prognose kurzfristiger Kursverläufe. Der gezielte Blick auf die Orderlage wurde bereits vor der heute weit verbreiteten Charttechnik täglich genutzt, da in der Vergangenheit die Preise zur Vervollständigung des Kursbildes aufwendig abgetragen und zusammengeführt werden mussten.

Des Weiteren dient das Wissen hinsichtlich des Handelsvolumens und der Nachfrage- oder Angebotspreise als Orientierungspunkt für den eigenen Gegenwert des bevorstehenden Kaufs oder Verkaufs. Somit erhöht sich die Chance einem nicht marktgerecht kalkulierten Preis und somit einem potentiellen Verlust oder einer Teilausführung präventiv entgegenzuwirken.

Schlussendlich wird die Orderlage durch die visuelle Gegenüberstellung von Kaufs- und Verkaufsvolumen zu den Kursen um den entsprechenden Gleichgewichtspreis erweitert. Das symmetrische Zusammenspiel von bezifferten und grafisch aufbereiteten Informationen offeriert dem Investor einen transparenten und schnellen Überblick bezüglich der gegebenen Preisdynamik (preislichen Dynamik/Kursdynamik) am fokussierten Markt.

Das Orderbuch, kurz zusammengefasst

Schlussendlich wird die initiale Frage nach der Entstehung des Börsenkurses auf die vorgenannten zusammenwirkenden Energien von Angebot und Nachfrage beantwortet. Das aktuelle Verhältnis zwischen den kaufenden und verkaufenden Marktteilnehmern, lässt sich aus der nun transparenteren Anatomie des Orderbuches ableiten und instrumentalisieren.

Die augenblickliche Orderlage, sowie das Wissen hinsichtlich des Preisfindungsprozesses können dem Anleger bei der Bestimmung eines angemessenen Kauf- oder Verkaufsgebots unterstützen und langfristig zur Verbesserung seiner Performance beitragen.

Letztlich bleibt zu erwähnen, dass der Komfort eines offenen Orderbuches und somit ein Überblick der aktuellen Lage nicht an jedem Börsenplatz geboten wird. Steht diese potentielle Informationsquelle dem Investor jedoch zu Verfügung, sollte er diese bei seiner finalen Anlageentscheidung stets berücksichtigen.

Viel Erfolg dabei wünscht Euch

Das Insidetrading-Team

by Aug 19, 2016 3 Kommentare
Cost Average 3.0 – Die Lösung – ETF-Sparpläne richtig kombinieren!

Cost Average 3.0 – Die Lösung – ETF-Sparpläne richtig kombinieren!

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Update – jetzt mit ~ 100 beobachteten ETFs im Newsletter

ETF-Sparpläne richtig kombinieren: Sind Sie es leid auf die nächste Krise zu warten? Wie oft hört man die Ausrede: „Aktuell steht der Markt viel zu hoch, um zu kaufen“ – In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, dass diese Ausrede nicht zählt!!!

Vor ein paar Wochen haben wir in dem Artikel „Cost Average 2.0 – Der ETF-Sparplan auf dem Prüfstand!“ gezeigt, dass die größten Ausreden am Finanzmarkt keinerlei Bedeutung haben und dass das Investieren kein Hexenwerk ist. (Die Grundlagen zum Cost Average können hier nochmals nachgelesen werden).

Es hat uns überrascht, wie viel positives Feedback wir für diesen Artikel bekommen haben. In vielen Kommentaren und E-Mails konnten wir aber dennoch heraushören, dass es noch immer eine Frage gibt. Wie setze ich den „Extremversuch 2.0“ in die Tat um? (Eine Erklärung des Versuches folgt)

Das Ergebnis unseres Vergleichs von ETF-Sparplänen

In dem Artikel „Cost Average 2.0“ haben wir 5 beliebte ETF-Sparpläne mit einander verglichen. Wir haben in unserem Versuch jeden Monat 33 EUR gespart und in einem Zeitraum von 22 Jahren investiert. Unsere beiden Gewinner waren der klassische Index-Sparplan und der Extremversuch 2.0.

Klassischer Index-Sparplan

Wir investieren jeden Monat einen Betrag von 33 EUR. Hierbei handelt es sich um einen ganz normalen ETF-Sparplan. Es wurden immer DAX-ETF-Anteile erworben. Stand der DAX sehr hoch, konnten wir weniger Anteile erwerben und wenn der DAX niedriger notierte, konnten wir in diesem Monat mehr neue Anteile in unserem Depot begrüßen.

Extremversuch 2.0

Wir kaufen nur dann, wenn der aktuelle Preis mindestens 50% unterhalb des letzten Hochs ist. Wenn es zu diesem Szenario kommt, kaufen wir jeden Monat für 580 EUR anstatt für 33 EUR. Dieses Szenario kommt nicht so häufig vor. Daher haben wir am Ende des Betrachtungszeitraums sowohl bei dem normalen ETF-Sparplan als auch bei dem Extremversuch die selbe Summe investiert.

In der Grafik zeigt der rote Graph die Depotentwicklung des ETF-Sparplans. In lila ist die Depotentwicklung des Extremversuchs 2.0 dargestellt. Der blaue und grüne Chart zeigt die erworbenen ETF-DAX-Anteile.

In der Grafik zeigt der rote Graph die Depotentwicklung des ETF-Sparplans. In lila ist die Depotentwicklung des Extremversuchs 2.0 dargestellt. Der blaue und grüne Chart zeigt die erworbenen ETF-DAX-Anteile.

Unser damaliges Fazit: „Timing lohnt sich nur, wenn auch Kapital verfügbar ist, welches geballt investiert werden kann. Ansonsten wird der Vorteil aus den günstigen Kursen von dem Nachteil des nicht Investierens überwogen, da nicht das gesamte Einkommen zu jeder Zeit zum Investieren bereit ist.“

Auch wenn das Kaufen in Krisen (Extremversuch) etwas profitabler war, kamen wir dennoch zu dem Schluss einfach jeden Monat zu investieren. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zum einen kann es passieren, dass in der Krise nicht ausreichend Kapital zur Verfügung steht. Zum anderen sitzt der Sparer im Bullenmarkt auf seinem Geld. Des Weiteren haben viele nicht die Geduld so lange zu warten, sodass die Gefahr groß ist, dass das ersparte Geld konsumiert wird (Fernseher, Wasserbett, Auto).

Dennoch wollen viele von euch nur in Krisen kaufen. Da wir das sehr gut nachvollziehen können, stellen wir euch nachfolgend unseren Ansatz vor.

Die Lösung – Kombinieren von ETF-Sparplänen

Dass unser geliebter DAX-Index in naher Zukunft unterhalb der Marke von 6.187,37 Punkte (Allzeithoch 12.374,73) notieren wird, können wir uns nur schwer vorstellen. Würden wir heute mit dem Sparen beginnen, könnten wir vielleicht erst in einigen Jahren mit dem Investieren starten. Diese Vorstellung ist für viele Anleger verständlicherweise sehr unbefriedigend.

Da wären wir wieder bei der Ausrede: „Aktuell steht der Markt viel zu hoch, um zu kaufen“. In dieser Situation müssten wir der Ausrede sogar zustimmen. ABER, wir haben ja versprochen, dass wir aufzeigen, warum es diese Ausrede nicht gibt!

Die Lösung liegt im Kombinieren von ETF-Sparplänen. Betrachtet man nur einen Markt, dann kann es passieren, dass man Jahre auf einen günstigen Einstieg warten muss. Betrachtet man jedoch mehrere Märkte, findet man viel häufiger günstige Einstiege und gelangt zudem zu einem sehr diversifiziertes Portfolio.

So funktioniert es…

Wir schauen uns die Entwicklung vom DAX, einem amerikanischen Index, Gold, Öl, Japan, China, den Immobilien und einigen anderen Märkt an. Jedes Mal, wenn einer dieser Märkte zum Monatsende um 40 oder sogar 50 Prozent unterhalb seines Hochs notiert, kaufen wir. Wir investieren immer nur einen kleinen Betrag, sodass wir es uns auch leisten könnten, wenn mal zwei oder auch drei Märkte für mehrere Monate so tief stehen.

Weiter unten finden Sie eine Übersicht der ETF-Sparpläne, die wir selbst fahren. In unserem kostenfreien monatlichen Newsletter werden wir ab sofort darüber berichten, welche der ETFs weit von ihrem Allzeithoch entfernt sind.

Diversifizierung

Natürlich ist es schön, wenn man nicht nur Einzelaktien kauft, sondern den DAX-Index als ETF. So hat man eine Vielzahl von Unternehmen im Depot. Wenn eines dieser Unternehmen mal schlechter performt, können die 29 anderen Unternehmen das eventuell ausgleichen.

Um unser Portfolio noch weiter zu diversifizieren und möglichst häufig Einstiege zu finden, schauen wir uns aktuell 38 unterschiedliche Märkte an. In dem unterem Klapptext haben wir für Sie einmal alle aufgeführt. Klicken Sie einfach auf das weiße Pluszeichen, um den Text auszuklappen. Hier finden Sie zu jedem ETF eine kleine Beschreibung und die ISIN, die wir von der Seite Finanzen.net entnommen haben. 

Eine Übersicht all unserer ETF-Sparpläne!

DAX® TR UCITS ETF (LU0378438732) Comdirect,

Das Anlageziel des Fonds besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des DAX (R) Index (ISIN DE0008469008) anknüpft. Hierzu wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und zudem derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds Deutschland

MDAX TR UCITS ETF (LU1033693638) Comdirect,

Das Anlageziel des ComStage MDAX® TR UCITS ETF besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des MDAX® TR (Performance-Index) (ISIN DE0008467416) (der „Index“) anknüpft. Zur Erreichung des Anlageziels erwirbt der Fonds eine Anzahl von Aktien, die in ihrer Zusammensetzung nicht unbedingt mit den im Index enthaltenen Aktien übereinstimmen müssen. Um die Differenz in der Wertentwicklung zwischen diesen Aktien und dem abzubildenden Index auszugleichen, schließt der Fonds mit der Commerzbank einen Tauschvertrag (sog. Index- Swap) ab.
Kategorie: Aktienfonds Deutschland/Nebenwerte

CAC 40 UCITS ETF (LU0419740799) Comdirect,

Das Anlageziel des Fonds besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des CAC 40 (R) Index (ISIN FR0003500008) anknüpft. Hierzu wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und zudem derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds Frankreich

Dow Jones Switzerland Titans 30 Net TR UCITS ETF (LU0392496427) Comdirect,

Das Anlageziel des Fonds besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des SMI (R) Index anknüpft. Hierzu wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und zudem derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds Schweiz

FTSE China A50 UCITS ETF (LU0947415054) Comdirect,

Das Anlageziel des ComStage ETF FTSE China A50 UCITS ETF besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des FTSE China A50 Index USD Preisindex ( („Index“) anknüpft. Der Index ist ein nach Streubesitz-Marktkapitalisierung gewichteter Index in USDollar, der die 50 größten Unternehmen in Festland-China umfasst, deren A-Aktien an den Börsen Shanghai und Shenzhen gehandelt werden.
Kategorie: Aktienfonds Hong Kong + China

HSI UCITS ETF (LU0488316729) Comdirect,

Das Anlageziel des Fonds besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des Hang Seng Index anknüpft. Hierzu wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und zudem derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds Hong Kong + China

MSCI USA Large Cap TRN UCITS ETF (LU0392495882) Comdirect,

Das Anlageziel des Fonds besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des MSCI Total Return Net USA Large Cap Index anknüpft. Hierzu wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und zudem derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds USA

MSCI USA Small Cap TRN UCITS ETF (LU0392496005) Comdirect,

Das Anlageziel des Fonds besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des MSCI Total Return Net USA Small Cap Index anknüpft. Hierzu wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und zudem derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds USA/Nebenwerte

MSCI World TRN UCITS ETF (LU0392494562) Comdirect,

Das Anlageziel des Fonds besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des MSCI Total Return Net World Index anknüpft. Hierzu wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und zudem derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds International

Nasdaq-100® UCITS ETF (LU0378449770) Comdirect,

Das Anlageziel des Fonds besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des Nasdaq-100 (R) Index (ISIN US6311011026) anknüpft. Hierzu wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und zudem derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds USA

Nikkei 225® UCITS ETF (LU0378453376) Comdirect,

Das Anlageziel des Fonds besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des Nikkei 225 (R) Stock Average Index (ISIN XC0009692440) anknüpft. Hierzu wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und zudem derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds Japan

NYSE Arca Gold BUGS UCITS ETF (LU0488317701) Comdirect,

Das Anlageziel des Fonds besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des NYSE Arca Gold BUGS (TM) Index (ISIN XC0009699965) anknüpft. Hierzu wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und zudem derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds Gold

PSI 20 UCITS ETF (LU0444605215) Comdirect,

Das Anlageziel des Fonds besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des PSI 20 (Preis-) Index anknüpft. Zur Erreichung des Anlageziels wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und zudem derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds Branchen + Themen/Sonstige

SDAX® TR UCITS ETF (LU0603942888) Comdirect,

Das Ziel besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des SDAX (R) TR Index anknüpft. Der Index ist der Auswahlindex für 50 kleinere Unternehmen, sogenannte Small Caps. Enthalten sind die klassischen Industriebranchen, darunter Medien, Chemie, Transport, Industrie und Finanzdienstleistungen. Zur Erreichung des Ziels wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und kann zudem derivative Techniken einsetzen, wie z.B. mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds Deutschland/Nebenwerte

STOXX ® Europe 600 Food & Beverage NR UCITS ETF (LU0378435803) Comdirect,

Das Anlageziel des Fonds besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des STOXX (R) Europe 600 Food & Beverage (NR) (Performance Index) (ISIN EU0009658756) anknüpft. Hierzu wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und zudem derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds Nahrung

STOXX ® Europe 600 Health Care NR UCITS ETF (LU0378435985) Comdirect,
Das Anlageziel des Fonds besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des STOXX (R) Europe 600 Health Care (NR) Index (Performance Index) (ISIN EU0009658731) anknüpft. Hierzu wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und zudem derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds Pharma + Gesundheit

STOXX ® Europe 600 Real Estate NR UCITS ETF (LU0378436793) Comdirect,

Das Anlageziel des Fonds besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des STOXX (R) Europe 600 Real Estate (NR)Index (Performance Index) (ISIN CH0024505791) anknüpft. Hierzu wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und zudem derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds Immobilien + Reits/Europa

STOXX ® Europe 600 Banks NR UCITS ETF (LU0378435399) OnvistaBank,

Das Anlageziel des Fonds besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des STOXX (R) 600 Banks NR Index (ISIN EU0009658814) (Performance Index) anknüpft. Hierzu wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und zudem derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds Finanzwerte

Lyxor ETF Euro Corporate Bond – C-EUR  (FR0010737544) OnvistaBank,

Der Fonds bildet den Anleihenindex Markit iBoxx EUR Liquid Corporates nahezu eins zu eins ab. Der Markit iBoxx EUR Liquid Corporates Index bildet 40 in Euro denominierte Unternehmensanleihen mit Investment Grade ab. Um die größtmögliche Korrelation mit der Performance des Index zu erreichen, wird der Fonds in einen Korb mit Wertpapieren aus der Eurozone und in Höhe von maximal 10% seines Vermögens in einen außerbörslich gehandelten aktien-, anleihe- und indexbezogenen Swap anlegen.
Kategorie: Rentenfonds EUR/Unternehmen

F.A.Z. Index UCITS ETF (LU0650624025) OnvistaBank,

Das Anlageziel besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des F.A.Z. Index anknüpft. Der Index umfasst die Aktien der 100 bedeutendsten Unternehmen, die Ihren Hauptsitz in Deutschland haben und an der Deutschen Börse gelistet sind. Zur Erreichung des Anlageziels wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und kann zudem derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds Deutschland

TOPIX ® UCITS ETF (LU0392496773) OnvistaBank,

Das Anlageziel des Fonds besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des TOPIX (R) Index anknüpft. Hierzu wird der Fonds in erster Linie in übertragbare Wertpapiere investieren und zudem derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Swap-Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps.
Kategorie: Aktienfonds Japan

Lyxor ETF Eastern Europe (CECE NTR EUR) – C-EUR  (FR0010204073) OnvistaBank,

Das Anlageziel des Fonds besteht darin, die Entwicklung des CECE EUR Index nachzubilden und dabei gleichzeitig die Standardabweichung der Renditen (Tracking Error) zwischen dem Fonds und dem CECE EUR Index so gering wie möglich zu halten. Das Ziel ist ein über einen Zeitraum von 52 Wochen berechneter Tracking Error von weniger als 1%. Sollte der Tracking Error trotz allem 1% übersteigen, besteht das Ziel darin, unterhalb von 5% der Volatilität des CECE EUR Index zu bleiben.
Kategorie: Aktienfonds Osteuropa

Liste der neuen ETFs - Weltweit investieren

AKTIEN ETFs

„DAX® TR UCITS ETF (LU0378438732)“,
„DE000ETF9504_COMSTAGE_1_EURO_STOXX_50_UCITS_ETF“,
„MDAX TR UCITS ETF (LU1033693638)“,
„CAC 40 UCITS ETF (LU0419740799)“,
„Dow Jones Switzerland Titans 30 TR UCITS ETF (LU0392496427)“,
„FTSE China A50 UCITS ETF (LU0947415054)“,
„HSI UCITS ETF (LU0488316729)“,
„LU1104577314_COMSTAGE_MSCI_SPAIN_TRN_UCITS“,
„MSCI USA Large Cap TRN UCITS ETF (LU0392495882)“,
„MSCI USA Small Cap TRN UCITS ETF (LU0392496005)“,
„MSCI World TRN UCITS ETF (LU0392494562)“,
„Nasdaq-100® UCITS ETF (LU0378449770)“,
„Nikkei 225® UCITS ETF (LU0378453376)“,
„NYSE Arca Gold BUGS UCITS ETF (LU0488317701)“,
„PSI 20 UCITS ETF (LU0444605215)“,
„SDAX® TR UCITS ETF (LU0603942888)“,
„STOXX ® Europe 600 Food & Beverage NR UCITS ETF (LU0378435803)“,
„STOXX ® Europe 600 Real Estate NR UCITS ETF (LU0378436793)“,
„STOXX ® Europe 600 Banks NR UCITS ETF (LU0378435399)“,
„Lyxor ETF Euro Corporate Bond – C-EUR (FR0010737544)“,
„F.A.Z. Index UCITS ETF (LU0650624025)“,
„TOPIX ® UCITS ETF (LU0392496773)“,
„Lyxor ETF Eastern Europe (CECE NTR EUR) – C-EUR“,
„ComStage ATX UCITS ETF – LU0392496690“,
„ComStage CAC40 UCITS ETF – LU0419740799“,
„iShares DivDAX® UCITS ETF (DE) – DE0002635273“,
„iShares Dow Jones Asia Pacific Select Dividend 30 – DE000A0H0744“,
„iShares Core EURO STOXX 50 UCITS ETF – IE00B53L3W79“,
„iShares Core MSCI Japan IMI UCITS ETF – IE00B4L5YX21“,
„iShares Core MSCI Pacific ex Japan UCITS ETF – IE00B52MJY50“,
„iShares Core MSCI World UCITS ETF – IE00B4L5Y983“,
„iShares S&P 500 Minimum Volatility UCITS ETF – IE00B6SPMN59“,
„iShares STOXX Europe Large 200 UCITS ETF (DE) – DE0005933980“,
„iShares STOXX Europe Mid 200 UCITS ETF (DE) – DE0005933998“,
„iShares STOXX Europe Small 200 UCITS ETF (DE) – DE000A0D8QZ7“,
„ComStage STOXX Europe 600 Constr. & Mat – LU0378435639“,
„ComStage STOXX Europe 600 Financial Serv – LU0378435712“,
„ComStage STOXX Europe 600 Ind. Goods & Serv – LU0378436017“,
„ComStage STOXX Europe 600 Technology – LU0378437098“,
„ComStage STOXX Europe 600 Utilities – LU0378437338“,
„ComStage Dow Jones Switzerland Titans 30 – LU0392496427“,
„ComStage MSCI EMU TRN – LU0392494729“,
„ComStage MSCI Italy TRN – LU1104574725“,
„ComStage MSCI Spain TRN – LU1104577314“,
„ComStage Nasdaq-100 – LU0378449770“,
„ComStage STOXX Europe 600 Autom. & Parts – LU0378435043“,
„ComStage STOXX Europe 600 Chemicals – LU0378435555“,
„ComStage STOXX Europe 600 Food & Bev – LU0378435803“,
„ComStage STOXX Europe 600 Health Care – LU0378435985“,
„ComStage STOXX Europe 600 Insurance – LU0378436108“,
„ComStage STOXX Europe 600 Media – LU0378436363“,
„ComStage STOXX Europe 600 Oil & Gas – LU0378436447“,
„ComStage STOXX Europe 600 Personal & Household Goods – LU0378436520“,
„ComStage STOXX Europe 600 Retail – LU0378436876“,
„ComStage STOXX Europe 600 Travel & Leisure – LU0378437254“,
„iShares MSCI Europe Momentum Factor – IE00BQN1K786“,
„iShares MSCI Europe Quality Factor – IE00BQN1K562“,
„iShares MSCI Europe Size Factor – IE00BQN1KC32“,
„iShares MSCI Europe Value Factor – IE00BQN1K901“,
„iShares MSCI World Momentum Factor – IE00BP3QZ825“,
„iShares MSCI World Quality Factor – IE00BP3QZ601“,
„iShares MSCI World Size Factor – IE00BP3QZD73“,
„iShares MSCI World Value Factor – IE00BP3QZB59“,
„iShares MSCI UK – IE00B539F030“,
„iShares MSCI USA Small Cap – IE00B3VWM098“,
„iShares SLI – DE0005933964“,
„iShares US Equity Buyback Achievers – IE00BQT3VN15“,
„iShares China Large Cap IE00B02KXK85“

BONDS ETFs

„ComStage CB Bund-Future TR -LU0508799334“,
„ComStage iBoxx EUR Germany Cov. Cap. Overall TR – LU0488317610“,
„ComStage iBoxx EUR Germany Cov. Cap. 3-5 TR – LU0488317370“,
„ComStage iBoxx EUR Germany Cov. Cap. 5-7 TR – LU0488317453“,
„ComStage iBoxx EUR Liq. Sov. Div. Overall TR – LU0444605645“,
„ComStage iBoxx EUR Liq. Sov. Div. 1-3 TR – LU0444605991“,
„ComStage iBoxx EUR Liq. Sov. Div. 10-15 TR – LU0444606452“,
„ComStage iBoxx EUR Liq. Sov. Div. 15+ TR – LU0444606536“,
„ComStage iBoxx EUR Liq. Sov. Div. 25+ TR – LU0444606619“,
„ComStage iBoxx EUR Liq. Sov. Div. 3-5 TR – LU0444606023“,
„ComStage iBoxx EUR Liq. Sov. Div. 3m-1 TR – LU0444605728“,
„ComStage iBoxx EUR Liq. Sov. Div. 5-7 TR – LU0444606296“,
„ComStage iBoxx EUR Liq. Sov. Div. 7-10 TR – LU0444606379“,
„ComStage iBoxx EUR Sov. Germ. Capped 1-5 TR – LU0444606882“,
„ComStage iBoxx EUR Sov. Germany Capped 10+ TR – LU0444607005“,
„ComStage iBoxx EUR Sov. Germ. Capped 3m-2 TR – LU0444606700“,
„ComStage iBoxx EUR Sov. Germ. Capped 5-10 TR – LU0444606965“,
„ComStage iBoxx EUR Sov. Infl.-Link. Euro-Infl. TR – LU0444607187“,
„iShares Emerging Asia Local Government Bond – IE00B6QGFW01“,
„iShares Emerging Markets Local Government Bond – IE00B5M4WH52“,
„iShares J.P. Morgan $ Emerging Markets Bond – IE00B2NPKV68“,
„iShares J. P. Morgan $ EM Bond EUR Hedged – IE00B9M6RS56“,
„iShares $ Emerging Markets Corporate Bond – IE00B6TLBW47“,
„Lyxor UCITS ETF iBoxx $ Liquid Emerging Markets Sovereigns – FR0010967323“,
„iShares Global Corporate Bond – IE00B7J7TB45“,
„iShares Global Corporate Bond EUR Hedged – IE00B9M6SJ31“,
„iShares Global Inflation Linked Government Bond – IE00B3B8PX14“,
„iShares Global High Yield Corp Bond – IE00B74DQ490“

Anleitung: So einfach geht es

Um die Transaktionskosten möglichst gering zu halten und die Käufe zu automatisieren, setzen wir für jeden Markt, den wir jetzt kaufen wollen, einen Sparplan bei der Comdirect bzw. OnvistaBank auf. Dadurch wird auch in den Folgemonaten automatisch zu einem von uns vorher definierten Betrag gekauft. Diesen ETF-Sparplan setzen wir dann einfach aus, wenn der Markt nicht mehr unter unseren gewünschten 40 Prozent vom letzten Hoch notiert. Dieses Aussetzen ist aktuell bei vielen Banken noch kostenfrei. So kann es passieren, dass Sie gerade 10 oder 20 Sparpläne aussetzen. Wenn einer dann wieder interessant wird, können Sie diesen einfach wieder aktivieren.

In unserem monatlichen Newsletter werden wir immer auf mögliche Einstiege hinweisen. Tragen Sie sich einfach in unseren kostenlosen Newsletter ein.

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by Aug 05, 2016 Keine Kommentare
Day-Trading ohne Bauchschmerzen – Wenn Fundamentalanalysten zu Day-Tradern werden.

Day-Trading ohne Bauchschmerzen – Wenn Fundamentalanalysten zu Day-Tradern werden.

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Day-Trading ohne Bauchschmerzen – Day-Trading und Fundamentalanalyse

Als Fundamentalanalyst und Value-Investor komme ich im Durchschnitt auf 3,7 Wertpapierkäufe im Monat – wovon gut die Hälfte Absicherungen sind. Doch alle paar Jahre gibt es ein bis zwei Monate, da werden es auch mal 25 Trades und mehr.

 

Der erste „erfolgreiche“ Versuch im Day-Trading

Ein Déjá-vu: Ich erinnere mich auf einmal als wäre es gestern gewesen. Im März 2011 als es in Fukushima, Japan zur Nuklearkatastrophe kam, rückten die erneuerbaren Energien in den Vordergrund. Jeder Anleger, Börsenbrief und auch jede Zeitschrift analysierte die zukunftsträchtigen Aktien. Alle suchten die Aktie, die den Unterschied macht und von dem Unfall in Fukushima stark profitiert. Nach einer, für meine damaligen Kenntnisse, ausführliche Analyse blieben zwei Unternehmen (welche spielt hier keine Rolle) auf meiner Liste. Wichtig hier war, dass der Intraday-Chartverlauf so ziemlich jeden Tag gleich aussah –stark in der europäischen Haupthandelszeit, etwas schwächer bei den amerikanischen und noch schwächer im asiatischen Handel. So konnte ich die Aktien oft morgens kaufen und am Nachmittag verkaufen. Diese Trades haben mich nicht reich gemacht, aber ich habe jeden oder zumindest jeden zweiten Tag ein paar Euro verdienen können.

 

Ohne Bauchschmerzen und Emotionen Traden

Was mich aber besonders an dieser Form des „Intradayhandels“ fasziniert hat, ist der Fakt, dass ich die Aktien sowieso im Depot haben wollte. Das heißt, ich habe nicht jeden Tag ein wahnsinnig hohes CRV gebraucht, denn wenn die Aktie zwei Tage leicht fiel oder auf der Stelle tummelte, war das nicht schlimm. Ich habe sie dann einfach gehalten und konnte mich auch an dem Besitz erfreuen.

Oft sind es die Emotionen, die das Traden zu diesem unglaublich schwierigen Beruf machen. Immer sind es die gleichen drei Optionen, die einem immer wieder im Kopf umschwirren: kaufen, verkaufen oder doch halten?

Viele Versuche im Handel mit Optionen, Futurs und auch Währungspaaren habe ich abgebrochen, da sie mich emotional einfach zu sehr gefordert haben. Vieles hätte auf langes Sicht wirklich vielversprechend enden können, aber mein größtes Problem war das ständige Zweifeln. Heute weiß ich, dass der Hauptgrund einfach auch der war, dass ich die meisten Produkte eigentlich nie besitzen wollte. Ich war froh, wenn ich diese wieder los war. Dieser Wunsch im Hinterkopf hat des Öfteren zu zu frühen, emotionalen Verkäufen geführt.

 

Der Rohstoffmarkt als Möglichkeit

Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass ich von einem Déjá-vu geschrieben habe. Die Idee für den Artikel kam mir, als ich auf der Suche nach einem Minenunternehmen für mein Portfolio war. Denn auch hier hatten/ haben wir gerade eine Situation, die die Edelmetalle wieder in den Vordergrund rücken. Ein starker Abverkauf in den letzten Jahren und eine eventuell unsichere Zeit sind die Gründe dafür. Trump, Brexit, große Banken in Geldnot und viele weitere unschöne Szenarien KÖNNTEN eine Trendwende einleiten.

Zurück zum Thema: Auch hier habe ich ein Unternehmen gefunden, dass für ein paar Wochen Intraday unter sehr starken Schwankungen litt und mir in dieser Zeit ein paar Euro verschaffte. 🙂 Da ich in der Aktie gerade selbst investiert bin und wir von InsideTrading keine Anlageberatung betreiben, ist es mir nicht möglich diese Aktie zu benennen.

Mir ging es in diesem Artikel eher um die Idee dahinter und um EURE Meinng. Wie steht ihr zu dem Thema Day-Trading? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht und habt ihr schon einmal den selben Ansatz verfolgt?

by Aug 03, 2016 Keine Kommentare
MetaTrader Secrets – unnötigen Traffic vermeiden

MetaTrader Secrets – unnötigen Traffic vermeiden

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MetaTrader – unnötigen Traffic vermeiden

Unnötigen Traffic vermeiden: Der MetaTrader (MT) gehört mittlerweile zu den beliebtesten Handelsplattformen im Forex- und CFD-Trading. Die von MetaQuotes entwickelte Tradingsoftware ist so konzipiert, dass Beginner sofort und ohne jedes Vorwissen mit dem Handeln starten können und auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten kommen.

In unsere Serie „MetaTrader Secrets“ schauen wir uns nützliche Einstellungen an, die nicht jedem bekannt sind, aber für alle von großem Vorteil sein könnten. Heute:

Unnötigen Traffic vermeiden:

So funktioniert es:

  1. Blenden Sie alle nicht benutzten Symbole im Marktfenster aus. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Marktübersicht und wählen „verbergen alle“.
  2. Deaktivieren Sie die Nachrichten. Dazu klicken Sie auf Extras -> Optionen -> Server -> News erlauben.

 

Sollten Sie noch weitere Ideen für Videos oder Fragen zum MetaTrader haben, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail oder hinterlassen Sie einen Kommentar.

 

 

by Jul 25, 2016 Keine Kommentare
Risikomanagement im CFD-Trading – Theorie, Praxis, der Ist-Zustand

Risikomanagement im CFD-Trading – Theorie, Praxis, der Ist-Zustand

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Risikomanagement im CFD-Trading – Theorie, Praxis

Das Risikomanagement oder auch Money-Management entscheidet an der Börse zwischen Sieg und Niederlage. Vor allem bei dem CFD-Trading, bei dem man versucht von kleineren Bewegungen zu profitieren, kann man ohne die richtige Absicherung bereits mit einem Trade alles verlieren. Doch wie wird man vom betenden und hoffenden Spieler zum rational denkendem Trader? Wir haben dazu eine kleine Anleitung zusammengestellt.

 

Risikomanagement – Der Ist-Zustand!

Bei vielen Anfängern und auch Fortgeschrittenen sieht das Trading wie folgt aus: Das Einstiegssignal kommt und es wird eine Position eröffnet. Das Einstiegsignal kann ein Indikator, die Charttechnik, Nachrichten oder einfach der Fakt sein, dass der Trader jetzt gerade Zeit hat – Auf die Einstiege gehen wir hier jetzt nicht weiter ein.

Anschließend wird die Position beobachtet. Sollte diese sofort in den Gewinn laufen, dann reicht einem dieser häufig nicht. Man wird gierig und glaubt, dass die Position immer weiter für einen laufen wird. So wird die Position erst wesentlich später als geplant mit einem kleinen Gewinn oder sogar einem Verlust geschlossen. Fällt die Position hingegen nach der Eröffnung direkt in die Verlustzone, dann wird diese Position meist gehalten. Man akzeptiert nicht, dass man einen Fehler gemacht haben könnte und glaubt in dieser Situation, man wisse es besser als der Markt. Gedanken wie, „die Position dreht schon wieder“, gefolgt von innerlichem Anfeuern steht dann auf der Tagesordnung. Siehe da, in einigen Fällen hilft das Beten beziehungsweise Anfeuern auf scheinbar magische Weise und die Position dreht wirklich wieder. Man kann sie mit einem nur kleinen Verlust oder sogar mit einem kleinen Gewinn schließen. Der Händler versteht nicht, dass ein Verlust, welcher gemanagt wird und sich im Rahmen eines guten Money-Management bewegt, ein erfolgreiches Geschäft war. Er knüpft Erfolg an einen Geldbetrag, den er mit der Position erwirtschaften wollte. So wiederholt sich diese Achterbahn der Gefühle anschließend ein paar Mal und führt zu vielen kleinen Gewinnen und ein bis zwei großen Verlusten, die das Konto plätten.

 

Risikomanagement – die Theorie

Das Schöne am CFD-Trading ist, dass die Produkte denkbar einfach gestrickt sind. Es gibt keine Einflussfaktoren wie Delta, Gamma, Vega, Theta oder Rho. Auch ein Mathematikstudium oder ein genauer Blick auf die Marktsituation ist nicht zwingend notwendig, da sich ein CFD immer gleich verhält. Zudem kommt es zu den Haupthandelszeiten des jeweiligen Brokers kaum zu Spread-Ausweitungen und auch ein Aufgeld von seitens des Emittenten ist kein Thema.

 

Das Risiko minimieren

Um das Risiko zu minimieren, muss das Risiko begrenzen werden. Sollte die Position gegen uns laufen, muss der CFD-Kontrakt bei einem gewissen Verlust automatisch geschlossen werden. Dies erfolgt durch einen Stop Loss. Alles zum Stop Loss erfahren Sie in dem Video.

Das Absichern JEDER Position durch einen Stop Loss ist schon die halbe Miete. Vermutlich liegt das vorrangige Ziel Ihrer Trading-Aktivität aber nicht nur darin, den eingesetzten Geldbetrag nicht zu verlieren. Sie wollen auch etwas oder sogar etwas mehr Gewinn an den Märkten erwirtschaften. Bei jedem Trade, den Sie eingehen, sollte der mögliche Gewinn größer sein, als der mögliche Verlust. Man nennt diese Relation „Chance-Risiko-Verhältnis“. Nachfolgend verwenden wir für das Chance-Risiko-Verhältnis die Abkürzung CRV. Ein CRV von 3:1 bedeutet also, dass Sie für jeden riskierten Euro, 3 Euro bekommen könnten. Wie Sie sicherlich schon mitbekommen haben, behält man an den Finanzmärkten nicht immer Recht. Ein positives CRV von beispielsweise 5:1 ermöglicht es Ihnen vier Mal falsch zu liegen und dennoch mit dem fünften Trade wieder profitabel zu werden.

Hier ist die Rechnung:

Bei den nachfolgenden Trades riskiert der Händler pro Trade 10 Euro mit einem potenziellen Gewinn von 50 EUR. Es handelt es sich also um ein CRV von 5:1.

  1. Trade: -10 Euro
  2. Trade: -10 Euro
  3. Trade: -10 Euro
  4. Trade: -10 Euro
  5. Trade: +50 Euro

Gesamt: +10 Euro

 

Wie viel darf man pro Trade riskieren?

Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, denn es gibt hier kein Richtig oder Falsch. Wir von InsideTrading sind ein großer Fan von der Faustformel: „Man riskiert nicht mehr als ein Prozent des Kontoguthabens“. Der Grund hierfür ist denkbar einfach. Wenn Sie es schaffen, Ihr Risiko bei jedem Trade unterhalb von einem Prozent zu halten, dann können Sie sehr oft falsch liegen.

Zwei Beispiele dazu:

Sie starten mit einem 1000 EUR Konto und riskieren bei jedem Trade 20%.

  1. Trade -200 EUR -> Depot 800 EUR
  2. Trade -160 EUR -> Depot 640 EUR
  3. Trade -128 EUR -> Depot 512 EUR
  4. Trade -103 EUR -> Depot 409 EUR

Bei diesem hohen Risiko verlieren Sie bei 4 erfolglosen Trades fast 60 Prozent des gesamten Guthabens und sind so schnell handlungsunfähig. (bei beiden Beispielen wurde großzügig gerundet)

Sie starten mit einem 1000 EUR Konto und riskieren bei jedem Trade 1%.

  1. Trade -10 EUR -> Depot 990 EUR
  2. Trade -10 EUR -> Depot 980 EUR
  3. Trade -10 EUR -> Depot 970 EUR
  4. Trade -10 EUR -> Depot 960 EUR

Bei diesem Risiko haben Sie durch die 4 Verlust-Trades nur knapp 4 Prozent Ihres Guthabens verloren. (bei beiden Beispielen wurde großzügig gerundet)

Kritik: Jetzt sagen Sie bestimmt: „Aber wenn das Risiko so gering ist, dann ist auch der Gewinn extrem niedrig.“ Das stimmt zwar in den meisten Fällen, ABER dieser Ansatz ermöglicht es Ihnen lange genug im Spiel zu bleiben, um langfristig erfolgreich zu sein. Zudem reden wir hier davon das Risiko zu begrenzen und nicht den Gewinn bzw. die Erwartung.

 

Der Strategietester

Für unsere Kunden, Follower und auch alle anderen Trader haben wir einen Strategietester entwickelt. Hier können Sie kostenfrei überprüfen, ob Ihre Strategie langfristig aufgehen würde.

 

Hier sehen Sie die mögliche Kontoentwicklung für 100 getätigte Trades mit einer Trefferquote von 50%, einem CRV von 1:1 und einem Risiko von 2%.

Hier sehen Sie die mögliche Kontoentwicklung für 100 getätigte Trades mit einer Trefferquote von 50%, einem CRV von 1:1 und einem Risiko von 2%.

Hier sehen Sie die mögliche Kontoentwicklung für 100 getätigte Trades mit einer Trefferquote von 50%, einem CRV von 3:1 und einem Risiko von nur 1%.

Hier sehen Sie die mögliche Kontoentwicklung für 100 getätigte Trades mit einer Trefferquote von 50%, einem CRV von 3:1 und einem Risiko von nur 1%.

So gelangen Sie zu unserem Strategietester. Rechnen Sie Ihre Strategie einmal durch, bevor Sie mit dem Traden starten. Unten auf der Seite des Strategietesters finden Sie auch noch ein kleines Video zum Thema.

 

Teilschließungen

Wie heißt es schön im Wertpapierhandel „Man soll die Verlust begrenzen und die Gewinne laufen lassen“. Diese Weisheit ist oft zitiert und dennoch so schwierig umzusetzen. Das Problem hierbei ist, dass kein Kurs schnurstracks steigt. Es gibt immer kleine Rücksetzer. Bei der Betrachtung eines Rücksetzers ist es nachträglich leicht zu sagen: halten, kaufen, verkaufen, halten, verkaufen, kaufen,… . Währenddessen sieht es aber ganz anders aus: warten und eventuell kleinere Gewinne akzeptieren oder verkaufen und den möglichen Mehr-Gewinn nicht mitnehmen. Außerdem ist der Schmerz eines entgangenen Gewinnes größer. Diese emotionale Irrfahrt ist eine der schwierigsten Situationen im Live Trading und auch ein Demokonto oder Paper Trading können darauf nicht vorbereiten. Daher bedarf es auch hier Strategien und einem Regelwerk.

Eine mögliche Strategie, die man verfolgen kann, um Gewinne laufen zu lassen und Verlust klein zu halten, sind die Teilverkäufe. Teilschließungen oder Teileverkäufe sind bei vielen Tradern ein umstrittenes Thema. Kurz zur Theorie. Bei einer Teilschließung wird die Hälfte der Position nach Erreichen eines Zwischenziels geschlossen und die andere Hälfte lässt man laufen. Dadurch wird nach Erreichen des Zwischenziels ein Gewinn verbucht. Bei der zweiten Hälfte der Position zieht der Trader den Stop Loss dann meist mindestens auf das Einstiegsniveau nach. So kann man mit der Position als Ganzes nichts mehr verlieren.

Als umstritten gilt das Thema aus dem Grund, dass viele Trader sagen: Wenn man davon ausgeht, dass die Position noch weiter läuft, dann braucht man die Hälfte auch nicht schließen. So verschenkt man die Hälfte des Gewinns. All das ist Ansichtssache und hier gibt es unserer Meinung nach kein Richtig und kein Falsch. Ein Handelsstil sollte immer zur Persönlichkeit und den persönlichen Umständen passen. Falls ihr eine Meinung zu Teilschließungen habt, die sich mit dieser Idee nicht deckt, teilt uns das gerne in den Kommentaren mit. Mit Sicherheit könnt ihr so anderen bei dieser komplizierten Thematik helfen.

 

Gewinne laufen lassen – Trailing-Stop

Eine der bekanntesten Möglichkeiten, um sowohl das Risiko zu begrenzen, als auch den Gewinn laufen zulassen, ist der Trailing Stop.

Der Trailing-Stop ist ein nachziehender Stop-Loss. „To trail something“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „etwas hinter sich her ziehen“. Solange der Kurs der Aktie steigt, bewegt sich der Trailing-Stop in gleichbleibendem Abstand hinterher. Bei fallenden Kursen stagniert der Trailing-Stopp jedoch und löst den Verkauf als Market-Order („Bestens“) aus, sobald der Kurs unter die nachgezogene Marke fällt.

Trailing-Stop-Order können auch für eine Kauforder als Start-Buy-Order gesetzt werden. Die Order wird als „Billigst“ ausgeführt. Trader verwenden den Trailing-Stop, um Gewinne abzusichern oder Verluste zu begrenzen. Als Limit sind absolute oder prozentuale Differenzwerte möglich.

Schauen wir uns ein Bespiel an. Sie kaufen eine Aktie, die nach sehr guten Nachrichten stark steigt und eigentlich haben Sie Ihr vorher festgelegtes Ziel-Niveau schon überschritten. Sie müssten die Position jetzt eigentlich verkaufen. In genau dieser Situation ermöglicht der Trailing-Stop den perfekten Ausstieg. Sie platzieren diesen einfach auf Ihrem eigentlichen Ziel-Niveau, nehmen die steigenden Kurse mit und werden ausgestoppt, sobald der Kurs wieder fällt.

 

 

Goldene-Regeln des Risikomanagement

Begrenzen Sie Ihre Verluste!!!

  • Stop Loss setzen
  • Take Profit verwenden
  • Maximal 1 Prozent des Guthabens riskieren
  • Positives Chance-Risiko-Verhältnis (CRV)
  • Gute Einstiege, damit die Trefferquote passt, sind aber auch nicht ganz unwichtig 🙂
  • Testen Sie Ihre Strategie in unserem Strategietester
  • Beschäftigen Sie sich mit den verschiedenen Orderarten

 

 

by Jul 22, 2016 Keine Kommentare
Brexit – Vorteile, Nachteile und Chancen für Deutschland

Brexit – Vorteile, Nachteile und Chancen für Deutschland

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Brexit – Vorteile, Nachteile und Chancen für Deutschland

Brexit (Britain + Exit = Brexit): Welche Vorteile, Nachteile und Chancen für Deutschland könnte der Austritt der Briten haben? In diesem Artikel wollen wir nicht in mehreren tausenden Wörtern auf die gesetzlichen Regelungen der Europäischen Union eingehen und diskutieren, ob und wie der Ausstieg nun von statten geht. Gesetze sind schnell geändert und angepasst. Wir wollen uns anschauen, welche Vorteile, Nachteile und Chancen sich aus der Abstimmung vom 23. Juni 2016 ergeben. Als Trader und auch Investor müssen wir immer auch die Interessen und Geldströme verstehen.

Wer welches Risiko trägt und wie die Verträge beziehungsweise Handelsvereinbarungen nach dem Brexit aussehen, ist schwierig einzuschätzen. Zudem wird sich dieser Prozess noch das ein oder andere Jahr hinziehen. Dennoch haben wir die aktuell wichtigsten Für und Wider einmal für euch zusammengetragen.

 

Brexit – Vorteile für die Briten

  • London wird fiskal- und wirtschaftspolitische selbständiger. Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) gelten für Briten nicht mehr. Die aktuell strengen Regelungen, die zur Haushaltsdisziplin verpflichtet, werden außer Kraft gesetzt und in zukünftigen (Finanz-) Krisen kann die britische Notenbank komplett unabhängige geldpolitische Maßnahmen ergreifen.
  • Einer der Hauptargumente für den Brexit ist das Thema Einwanderung. Die britische Regierung würde gerne die Zahl der Einwanderer aus der EU minimieren. Die Migranten und Einwanderer werden von der Bevölkerung als eine Gefahr gesehen. Der Grund für die Furcht besteht in der Konkurrenz um Arbeits- und Schulplätze. Des Weiteren ist das Gesundheitssystem überlastet.
    ABER: Sollte die Regierung in London anfangen zwischen Briten und EU-Bürgern zu unterscheiden, könnte es sehr unangenehm werden. Mit dem Zurückweisen von Bürgern aus EU-Ländern könnten/würden alle Briten das Recht auf die freie Wahl ihres Wohnsitzes auf dem europäischen Kontinent verlieren.
  • Ein weiteres Hauptargument für die Briten war, dass die „Regulierungswut“ der EU die britische Wirtschaft lähmt. Laut den Daten der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) gehört Großbritannien aber schon jetzt zu einer der am wenigsten regulierten Wirtschaftsregionen der Welt.
  • Durch den Austritt sparen die Briten jährlich etwa 25 Milliarden Euro.
  • Einige wenige Stimmen behaupten auch, dass der Brexit eine zusätzliche Chance für den Finanzsektor in Großbritannien sein kann. Durch das Wegfallen der lästigen EU-Regulierung könne London noch offensiver um Investoren werben.
  • Bleibt das britische Pfund so niedrig, könnte der Währungsvorteil zu mehr Tourismus und mehr Export führen. Das wird aber auch stark von Importzöllen der Handelspartner abhängen.

 

Brexit – Nachteile für die Briten

  • Schottland, Nordirland und London (Hauptstadt von England) haben gegen den Brexit gestimmt. Der Grund hierfür ist vor allem der, dass Schottland, Nordirland und Wales von den Unterstützungen der Europäischen Union mehr profitierten als England. Als Beispiel kann man hier den Strukturförderfonds der EU nennen. Dieser sollte 2014 bis 2020 fast zwei Milliarden Euro an Wales, 500 Millionen Euro an Nordirland und mehr als 900 Millionen an Schottland zahlen.
    So haben die Schotten schon vor der Abstimmung ein Referendum über die schottische Unabhängigkeit, im Falle eines Brexit, angekündigt. Länder wie Schottland, Nordirland und Wales könnten jetzt nach und nach ihre Unabhängigkeit fordern, sodass England mit der Entscheidung für den Breixt ganz alleine dasteht.
  • Auch eine Unabhängigkeit bzw. Abspaltung der Hauptstadt (London) wird von vielen diskutiert. London gilt als die Finanzmetropole in Europa. Der Finanzsektor macht derzeit acht bis zwölf Prozent der Wirtschaftsleistung in Großbritannien aus. Damit hat Großbritannien den größten Anteil an der Finanzdienstleistung in der ganzen EU. Bis zu dem Referendum haben sich viele Banken und Finanzdienstleister in London niedergelassen, um sich durch das „Passport Right“ einen Zugang zur gesamten EU zu verschaffen. Durch einen Austritt aus der EU könnte dieser Sektor fast komplett wegbrechen. Es ist damit zu rechnen, dass viele Unternehmen ihre Filialen auf die anderen EU-Länder aufteilen. US-Großbanken wie Goldman Sachs oder JP Morgan haben schon früh davor gewarnt. Einer Studie der Beratungsfirma Capital Economics nach könnte der Verlust jährlich rund 10 Milliarden Pfund betragen. Begründet wird dieser Verlust laut Capital Economics dadurch, dass alleine durch das „Passport Right“ der Export von britischen Finanzdienstleistungen um bis zu 50 Prozent einbrechen könnte. Zur Vermeidung des Abwanderns zahlreicher Finanzdienstleister könnte London die Unabhängigkeit fordern. (Auch wenn diese Szenario eher unrealistisch scheint, soll es der Vollständigkeit halber erwähnt werden.)
  • Eine weitere Schwierigkeit könnte das Rekrutieren von Personal aus dem Europäischen Ausland sein, wenn es zu einem Wegfall der Freizügigkeit für EU-Arbeitnehmer kommt. Sowohl für Banken, Hedgefonds, Versicherungen als auch für viele andere Branchen könnte das ein zusätzlicher Wettbewerbsnachteil sein.
  • Viele Unternehmen und Politiker in Großbritannien fürchten aber nicht nur die finanzielle Einbußen, sondern auch einen Machtverlust auf internationaler Ebene. Vor allem Wales, Nordirland und Schottland könnte das in ihren Politikfeldern und Kompetenzgebieten, wie beispielsweise der Landwirtschaft und Umwelt, hart treffen.
  • Ein großer Vorteil der EU-Mitgliedschaft ist, allen voran der freie Zugang zum EU-Binnenmarkt. Diesen müssten die Briten spätestens zwei Jahre nach dem EU-Austritt verlassen. In Gesprächen mit der EU wäre es natürlich möglich diesen Zugang zu behalten. Experten meinen aber, dass die EU-Kommission es den Briten sehr schwer machen wird. Hier gilt es von Seiten der EU ein Ausrufezeichen zu setzen, um andere Länder abzuschrecken.

Brexit – Vorteile und Chancen für Deutschland

  • Der Brexit kann für Deutschland eine wirklich große Chance darstellen. Viele Finanzdienstleister, die London verlassen, brauchen eine neue Niederlassung, um in Europa wie gewohnt agieren zu können. Deutschland gilt schon jetzt als wirtschaftlich stark und als eines der krisenfestesten Länder Europas. Zum anderen haben wir mit Frankfurt (Zuhause der EZB) das Herz der Europäischen Finanzindustrie im eigenen Land. Eine clevere Regierung könnte schon jetzt dafür sorgen, dass sich viele Unternehmen am Main oder im aufstrebenden Berlin an der Spree niederlassen.
  • Die geschwächte Position der Briten könnte dazu führen, dass die USA nach einem neuen Partner in Europa sucht. Bisher sind die Briten der wichtigste Verbündete der USA. Obama selbst warnte Großbritannien und sagte, dass die Briten als EU-Mitglied mehr beitragen könnte. Als zukünftiger Premium-Partner könnte Berlin seine Stellung in Europa und auch außerhalb Europas stärken.

 

Brexit – Nachteile für Deutschland

  • Durch den Austritt werden sich die Gewichte innerhalb der EU verschieben. Das könnte vor allem für Deutschland unangenehm werden. Bei wirtschaftspolitischen Entscheidungen waren die marktliberalen Briten oft ein Verbündeter Deutschlands. So könnten sich die Franzosen mit ihren ganzen Regulierungen den Weg zu einer Transferunion mit Finanzausgleich und Eurobonds bahnen.
  • Der drittgrößte Handelspartner Deutschlands ist nach den USA und Frankreich, Großbritannien. Rund 2.500 deutsche Unternehmen haben auf der Insel eine Niederlassung und beschäftigen dort ca. 370.000 Menschen. Das sind etwas mehr als ein Prozent aller Beschäftigten in Großbritannien. Auch 3.000 Unternehmen aus Großbritannien sind in Deutschland aktiv und beschäftigen viele tausende Menschen hier im Lande.
  • Der Chef des Ifo-Instituts, Clemens Fuest warnte sogar mit den Aussagen: „Deutschland wäre wahrscheinlich der größte Verlierer eines Brexit, abgesehen von Großbritannien selbst“ und „Ein Austritt trifft die gesamte deutsche Industrie.“
  • Sollte es zu dem Szenario kommen, dass viele Unternehmen aus London nach Deutschland abwandern, steigen die Immobilienpreise in den Metropolen noch drastischer. Gleiches gilt für die Mieten. Der bezahlbare Wohnraum würde sich weiter verringern. Das könnte ein weiteres Auseinanderdriften der gesellschaftlichen Schichten in Deutschland nach sich ziehen.

 

Brexit – Vorteile für Europa

  • Dadurch, dass die Briten immer eine Sonderrolle für sich beanspruchten, sehen einige Experten den Austritt als eine Chance für Europa. Es könnte ein homogeneres Europa entstehen, das enger zusammenrück und noch mehr für einander da ist.
  • Der Brexit könnte also der Anstoß werden, um festgefahrene Strukturen in Europa zu lockern und eine Restrukturierung der Staatengemeinschaft vorzunehmen. Dadurch könnten unter anderem die Verschlankung der Bürokratie und eine einheitlichere Fiskalpolitik, sowie Steuerpolitik ermöglicht werden. Der Zugewinn an Steuereinnahmen würde den Einzelstaaten sowie der Gemeinschaft neue Möglichkeiten bei Investitionen für die Zukunft bieten.
  • Auch die Entscheidungsfindung innerhalb der EU könnte schneller von statten gehen, da es oft die Briten waren, die einen Fuß auf der Bremse hatten und Prozesse ausgebremst haben.

 

Brexit – Nachteile für Europa

  • Die größte Gefahr für die EU ist, dass andere Länder es den Briten nachmachen könnten. Das würde dazu führen, dass der Traum der vereinigten Staaten von Europa gescheitert wäre. Vor allem der Frexit (Frankreich), angeführt von Marine Le Pen (Vorsitzende der rechtsextremen Front National) und der Nexit, der Austritt der Niederlande, sind aktuell heiß diskutiert.
  • Eine weitere große Gefahr besteht in der eventuellen Verringerung der Liquidität an den Finanzmärkten. Das könnte weitreichende Folgen haben.
  • Vor allem kulturell, wirtschaftlich und militärisch gehört Großbritannien zu dem einflussreichsten Nationen der Welt. Der Austritt führt somit zu einem kleineren und schwächeren Europa. Gegenüber den USA, China und den aufstrebenden Mächten wie Brasilien und Indien hat die EU in Zukunft ein noch geringeres Mitspracherecht, wenn es um außenpolitische Entscheidungen geht.
  • Ein ganz großer Verlier des Brexit muss hier noch erwähnt werden: Irland verfügt über sehr enge wirtschaftliche Beziehungen zu ihrem Nachbarn. Laut Schätzungen könnte der Brexit den Handel um 20 Prozent oder mehr einbrechen lassen. Zudem könnten die Importe für Irland deutlich teurer werden. Auch Grenzkontrollen und das erneute Aufflammen der Unruhen zwischen Nordirland und Irland sind denkbar.
  • Die Einlage Großbritanniens fehlt dem Haushalt der EU. Es muss zeitnah geklärt werden, wie diese Finanzierungslücke geschlossen werden kann. Der wirkliche Finanzierungsrahmen der EU muss bestimmt werden, um so Engpässe zu vermeiden.
  • Es ist denkbar, dass Regierungen beim Blick auf die Welt wieder einen egoistischeren Blickwinkel einnehmen. Der Sinn für die Gemeinschaft wird (kurzfristig) vergessen, um so die Anti-EU-Stimmung für eigene politische Interessen zu nutzen. Diese Entscheidungen können sehr weitreichende Folgen haben und so das Leben der zukünftigen Generation verändern. Wenn der Ursprungsgedanke der EU nicht mehr im Vordergrund steht, kann der europäische Kontinent langfristigen Schaden nehmen und an Stabilität verlieren. Die Geschichte hat zahlreiche Beispiele dafür parat.

Das Konstrukt EU wird immer wieder in Frage gestellt. Zudem treten die Briten zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt aus. Euro-, Griechenland-, Flüchtlingskrise und jetzt auch noch der Brexit. Sowohl die Unterschiede zwischen Nord- und Süd- als auch die zwischen West- und Osteuropa sind oft nur schwer zu überwinden. Da stellt sich echt die Frage, ob der Brexit zu diesem Zeitpunkt eine clevere Idee war und ob das System die nächsten 30 Jahre übersteht.

 

Könntet ihr euch einen Dexit (Deutschland + Exit) vorstellen? Wie würdet ihr/würde Deutschland wohl abstimmen?

Wie seid ihr im Bezug auf das Pfund und FTSE 1000 positioniert?

by Jul 13, 2016 4 Kommentare
Cost Average 2.0 – Der ETF-Sparplan auf dem Prüfstand!

Cost Average 2.0 – Der ETF-Sparplan auf dem Prüfstand!

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Cost Average 2.0 – Der ETF-Sparplan auf dem Prüfstand!

Gerade für den privaten Sparer, der sich nicht schon seit Jahren mit dem Finanzmarkt beschäftigt, ist es schwierig den richtigen Ansatz zu finden. Damit ihr dem Finanzberater eures Vertrauens nicht gleich alles glauben müsst, haben wir mal einiges vorbereitet.

Die Ausreden

Vor allem drei AUSREDEN sorgen dafür, dass Interessierte es immer wieder schaffen sich mit dem Thema Investieren beziehungsweise Sparen nicht weiter zu beschäftigen. Mein Platz eins „Ich habe nicht genügend Geld“, Platz zwei „Das Risiko ist viel zu groß“ und auf Platz drei „Aktuell steht der Markt viel zu hoch, um zu starten“.

Es gibt eine Vielzahl von Ansätzen und Möglichkeiten, um „perfekte“ Einstiege und Kaufmöglichkeiten zu finden. In diesem Artikel wollen wir „4 einfache und auch relativ drastische“ ETF-Sparpläne einmal mit einander vergleichen und ich kann euch versprechen, das Ergebnis wird überraschend sein.

Der Grundgedanke ist, dass wir langfristig investieren. Zu Zeiten „günstiger“ Kurse kaufen wir und zu Zeiten „hoher“ Kurse setzen wir die Käufe aus. Dabei gilt, dass wir jeden Monat einen Betrag von 33 EUR „sparen“, welchen wir auf einem Tagesgeldkonto parken auf dem es nicht verzinst wird. Das Geld könnte genauso gut auch auf einem Geldmarktkonto oder am Anleihenmarkt investiert werden. Zum besseren Verständnis wird in diesem Versuch aber das nicht investierte Geld nicht verzinst.

In den verschiedenen Versuchen wird das Geld vom Tagesgeldkonto dann entweder direkt investiert oder dort angespart, wenn unsere Indikatoren den aktuellen Preis als zu teuer darstellen. Des Weiteren investieren wir unser Geld in dem wir einen DAX-ETF (ETFs: Warren Buffetts Investment-Tipp) kaufen. Dabei fallen meist keine Gebühren an. Es kann immer die gesamte Summe ohne Rest investiert werden. Im Gegensatz zu einem normalen Fond kann hier die gesamte Summe investiert werden. Es schneidet sich vorher kein Manager und/oder Berater einen Teil vom Kuchen ab. Vor- und Nachteile von ETFs.

Der ETF-Sparplan im Überblick:

Index Sparplan
Wir investieren jeden Monat einen Betrag von 33 EUR. Hierbei handelt es sich um einen ganz normalen ETF-Sparplan.

25% Abstand vom Hoch
Wir kaufen nur dann, wenn der aktuelle Preis mindestens 25% unterhalb des letzten Hochs ist. Wenn es zu diesem Szenario kommt, kaufen wir jeden Monat für 100 EUR anstatt für 33 EUR. Dieses Szenario kommt nicht so häufig vor. Daher haben wir genügen Geld auf unserem Tagesgeldkonto, um dieses zu realisieren.

 

720 SMA
Dieser Ansatz kauft immer dann, wenn der Kurspreis des ETFs unterhalb des Durchschnittspreises der letzten 720 Handelstage liegt. Kommt es zu diesem Szenario, werden jeden Monat wieder 100 EUR investiert.

2 Jahres Tief
Bei diesem Ansatz werden nach einem Erreichen des 2-Jahrestiefs jeden Monat DAX-ETFs für 100 EUR gekauft und zwar für die nächsten 12 Monate. Entsteht innerhalb des Jahres (12 Monate) ein neues Tief, verlängert sich der Investitionszeitraum um ein weiteres Jahr.

Depotentwicklung der verschieden ETF-SparpläneDie Grafik 1 zeigt die Kontoentwicklung der vier verschiedenen Szenarien. Als Beginn der Investition gilt das Jahr 1993. Somit schauen wir auf einen Investitionszeitraum von 22 Jahren zurück. In diesem Zeitraum wurde durch den ETF Sparplan ein Kontostand von 22.108,80 EUR, durch die Strategie 25% Abstand vom Hoch 20.346,62 EUR, mit der 720 SMA Strategie 19.166,60 EUR und durch das Investieren nach einem 2 Jahres Tief 18.627,28 EUR erzielt.

Erworbene Anteile am DAX

Bei jeder Strategie ist es nicht nur wichtig zu wissen, wie viel wir am Ende eines Investitionszeitraums auf dem Konto haben. Für die zukünftige Entwicklung eines Kontos ist es mindesten genauso interessant, wie viele Anteile von einem Produkt zu welchem Preis erworben wurden.

Da wir eine Strategie haben, die jeden Monat kauft und drei Strategien haben, die nur investieren wenn uns der Einstieg vergleichsweise günstig erscheint, müssen die nachfolgenden Werte betrachtet werden. Gerade für die zukünftige Entwicklung eines Depots wollen wir nicht ständig über Barvermögen verfügen, sondern unser Geld für uns arbeiten lassen. Nachfolgend ist die Rede von „DAX-Anteilen“. Das ist nicht ganz korrekt formuliert, da der DAX ein Index ist und man einen Index nicht kaufen kann. Es sind also die ETF-Anteile gemessen am Punktwert des Index gemeint.

Investitionsgrad in Dax-EinheitenDie Grafik 2 zeigt auf der linken Seite, gemessen am Punktestand des Index, die erworben „ETF-Anteile“. Auf der rechten Seite der Grafik sind die Punkte des Index dargestellt.

Im Vergleich der Ansätze lässt sich eindeutig erkennen, dass der Sparplan die meisten „Dax-Anteile“ im betrachteten Zeitraum erworben hat. Die anderen Ansätze haben weniger Einstiege gefunden. Durch das relativ seltene Investieren verfügen die anderen Ansätze über ein größeres Barvermögen.

Der Extremversuch

Es heißt immer wieder „Der Markt ist aktuell zu teuer und ich warte noch mit meinen Investitionen, bis dieser wieder weiter runter kommt“. Aus diesem Grund haben wir mal einen Extremversuch durchgerechnet. Bei diesem Versuch üben wir uns noch weiter in Geduld und kaufen nur dann, wenn der Markt um 50% gefallen ist. Das heißt, wir kaufen jeden Monat Anteile, solange der Markt 50% unter seinem letzten Alltime-High liegt. Das würde für den DAX beispielsweise bedeuten, dass wir nur investieren, wenn dieser von 9.000 Punkte auf 4.500 Punkte gefallen ist. Da dies nur selten der Fall ist, investieren wir jeden Monat 250 EUR, sparen aber weiterhin 33 EUR im Monat an.

ETF-Sparplan – Extremversuch

In Grafik 3 sind die Entwicklung des Extrem-Sparplanes in grün, die Anteile am DAX in rot, die Tagesgeldentwicklung des Extremversuches in blau und der DAX-Chart in lila dargestellt. Die linke Seitenachse zeigt den ETF Anteil-Wert, DAX bzw. Kontostand, die rechte Achse spiegelt die Anzahl an DAX-Anteilen, die wir durch unseren Sparplan erworben haben, wider. Ein Wert von beispielsweise 0,9 bedeutet, dass wir aktuell ETF-Anteile im Wert von 0,9 mal dem aktuellen Dax Stand besitzen.

Die Kaufzeitpunkte sind also sehr gut gewählt worden, da der Ansatz die Wendepunkte im Dax gut getroffen hat. Es gibt im Vergleich mit dem normalen Sparplan, der in Grafik 1 gezeigt wurde, keine Outperformance. Das Tagesgeldkonto (blau) verläuft bis zum 18.10.2002 identisch mit der Equity-Kurve des Extremversuchs (grün). Die Equity-Kurve ergibt sich aus der Summe des Tagesgeldkontos und des Depots (zu diesem Zeitpunkt noch 0 EUR). Da der Dax dann um mehr als 50% eingebrochen ist, kam der Extrem-Sparplan zum Einsatz. Wir haben monatlich für 250 EUR ETF-Anteile gekauft, bis das Kapital auf dem Tagesgeldkonto verbraucht war. Das ist am Anstieg der roten Kurve und dem kurzzeitigen Abfall der blauen Kurve deutlich zu erkennen.

Das Ergebnis unseres Extremversuchs ist eine Gesamtentwicklung von 18.807,47 EUR (grün). Davon liegen 4.962,00 EUR noch auf dem Tagesgeldkonto (blau) und wurden nicht investiert. Im Vergleich zu dem normalen Sparplan (22.108,80 EUR, siehe Grafik 1) zeigt dieser Versuch, dass sich das Aussetzen des Sparplan zugunsten der Investition in „günstigen“ Zeiten nicht lohnt. Zudem haben wir im Vergleich mit allen Versuchen die geringste Anzahl an DAX-Anteilen erworben.

ETF-Sparplan – Durchschnittspreis

Die Grafik 4 gibt den Preis an, der bei den 5 verschiedenen Szenarien für einen „DAX-Anteil“ bezahlt wurde. Die Achse auf der linken Seite gibt hierbei den Betrag in Euro an.

Auf den ersten Blick lassen sich hier zwei Ausreißer beobachten: Der „Sparplan“ hat mit 5.454,59 EUR am meisten für jeden Anteil bezahlt. Der Ansatz „50% Off High“ konnte mit 3.135.48 EUR die Anteile am billigsten einkaufen.

Zusammenfassung unseres Versuchs

Im Vorfeld habe ich über die Top 3 der Ausreden geschrieben, warum man nicht mit dem Investieren beginnt. Ich habe euch versprochen, dass ich diese widerlegen werde. Betrachten wir erst einmal nur die Kontoentwicklung, dann fällt sehr schnell auf, dass der Sparplan unschlagbar ist. Wir haben in unserem Betrachtungszeitraum eine Rendite von 154,73 % bei einer Sparrate von nur 33 EUR im Monat erzielt.

(Rechnung: 263-Monatssparraten à 33 EUR = 8.679,00 EUR;
Schlussstand des Sparplans war 22.108,80 EUR;
Rendite = 22.108,80/8.679,00-1=1,5473 ~ 154,73%)

Ich habe nicht genügend Geld

Der Punkt eins der Ausreden „Ich habe nicht genügend Geld“ ist widerlegt. Der Sparplan zeigt, dass kein großes Vermögen vorhanden sein muss, um mit dem Investieren zu starten.

Das Risiko ist viel zu groß

Zu dem Platz 2 der Ausreden „Das Risiko ist viel zu groß“ lässt sich sagen, dass das Risiko bei einer Index-Investition sehr gering ist. Der Grund hierfür ist, dass man durch einen Zusammenschluss mit anderen Investoren in viele Aktien gleichzeitig investieren kann. Der zugrundeliegende Index gibt dabei vor, in welche Aktien investiert wird und welche Gewichtung gilt. Zudem ist das von uns gewählte Produkt ein „ETF“, sodass keinerlei Managementgebühren anfallen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Performance eines ETFs nicht von den Entscheidungen eines Fond-Managers abhängig ist. In dem Artikel „Das ETF 1×1 – Vorteile, Nachteile, Kosten, Gebühren & eine Kaufanleitung“ erfahren Sie alles ,was Sie über ETFs wissen müssen.

Aktuell steht der Markt viel zu hoch, um zu starten

Vor allem der Extremversuch hat sicher geholfen, die Ausrede „aktuell steht der Markt viel zu hoch, um zu starten“ einmal zu hinterfragen. In unserem Betrachtungszeitraum wurde deutlich, dass für jemanden, der mit dem Investieren startet und über keinerlei Kapital verfügt, der ETF-Sparplan der richtige Weg ist. Der gesunde Menschenverstand geht oft davon aus, dass wir nur dann investieren sollten, wenn der Markt stark gefallen ist. Hierbei wird oft einfach vergessen, dass wir in den letzten Jahren immer mehr Bewegung in den Märkten verzeichnen (ein ständiges Auf und Ab). Es ist keine Seltenheit mehr, dass zum Beispiel der DAX in 2 bis 3 Monaten um mehrere tausend Punkte fällt, um nur wenig später ein neues Allzeithoch auszubilden.

Dem klassischen ETF-Sparplan sind solche Bewegungen egal, da immer Anteile für 100% der Summe gekauft werden. In teuren Marktphasen werde weniger Anteile erworben und in einem günstigen Bärenmarkt werden dem Depot mehr Anteile gutgeschrieben. Dieses Phänomen nennt sich Cost average Effect (Durchschnittspreis).

 

Warum man sich dennoch mit dem Investieren beschäftigen sollte.

Der ETF-Sparplan hat zum Ende unseres Versuches den höchsten Depotstand verzeichnet und dennoch können wir hier ein kleines „Aber“ finden. Bei der Betrachtung des Durchschnittspreises (Grafik 4) fällt auf, dass wir bei keinem anderen Ansatz mehr für unsere ETF-Anteile bezahlt haben. Weiterhin ließ sich beobachten, dass wir „logischerweise“ bei dem Extremversuch die günstigsten Einstiege gefunden haben. Der Grund hierfür liegt auf der Hand, denn wir haben nur dann investiert, wenn der Markt „extrem“ günstig war.

So schlagen wir den ETF-Sparplan

Ausgehend davon, dass wir in fallenden Märkten weniger für unsere Anteile zahlen und somit mehr für unser Geld bekommen, haben wir nach besseren Alternativen gesucht.

Schauen wir uns die Grafik 3 noch einmal genauer an. Es fällt auf, dass wir in den „wichtigsten Krisen“, in denen wir hätten viele Anteile für wenig Geld kaufen können, nicht genügend Kapital zum Investieren hatten. Aus diesem Grund haben wir einen Extremversuch 2.0 durchgerechnet. In diesem Versuch sind wir davon ausgegangen, dass wir nicht jeden Monat 33 EUR sparen, sondern die komplette Summe schon vor dem Start des Betrachtungszeitraumes besitzen. In den Bärenmärkten können wir so jeden Monat einen erhöhten Betrag von 580 EUR investieren. Am Ende des Betrachtungszeitraums haben wir sowohl bei dem normalen ETF-Sparplan als auch bei dem Extremversuch die selbe Summe investiert.

Der Extremversuch 2.0

ETF-Sparplan – Extremversuch2.0

Die Grafik 5 zeigt auf der linken Achse den Depotstand bzw. das Tagesgeldkonto in Euro. In rot werden die Dax-Anteile angezeigt. Zu beachten ist, dass das Konto (blau) zum Ende des Investitionszeitraums bei Null steht. Dieser Graf weißt zwischenzeitlich einen negativen Kontostand auf. Das soll einfach nur zeigen, dass das Sparen von monatlich 33 EUR nicht immer ausgereicht hätte.

Ein Blick auf die Grafik 5 zeigt mit einem Depotstand von 37.083,49 EUR und einer Rendite von 326,31 % die mit Abstand beste Performance.

Abschließend lässt sich sagen:

Timing lohnt sich nur, wenn auch Kapital verfügbar ist, welches geballt investiert werden kann. Ansonsten wird der Vorteil aus den günstigen Kursen von dem Nachteil des nicht Investierens überwogen, da nicht das gesamte Einkommen zu jeder Zeit zum Investieren bereit ist.


Die Fortsetzung:

Die Lösung – ETF-Sparpläne richtig kombinieren!

by Jul 08, 2016 2 Kommentare
Warum und wofür benötigt der Markt Optionen

Warum und wofür benötigt der Markt Optionen

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Warum und wofür benötigt der Markt Optionen

Es gibt unzählig viele Arten von Finanzprodukten: Anleihen, Aktien, CMOS (Collateralized Mortgage Obligations), Vorzugsaktien, REITs (Real Estate Investment Trusts), Investmentfonds, geschlossene Fonds, ETFs (Exchange Traded Funds), UITS (Unit Investment Trusts), CFDs und tausende von Versicherungen, um nur ein paar aufzuzählen. Da kommt die berechtigte Frage auf – Warum sollte man sich jetzt auch noch mit Optionen auseinandersetzten? Um diese Frage einfacher und hoffentlich auch verständlicher zu beantworten, möchte ich vorher kurz die Bedeutung von Aktien und Autoversicherungen erläutern.

Warum geht ein Unternehmen an die Börse (der Aktienmarkt)?

Mit einem Börsengang (Initial Public Offering – IPO) erlangt das Unternehmen den Zugang zum Kapitalmarkt. Das heißt, wenn ein Unternehmen an die Börse geht, dann verkauft dieses einen Teil des Unternehmens in Form von Aktien zu dem sogenannten Emissionskurs. Im Gegenzug haben die Aktionäre ein Mitspracherecht und können von der positiven Entwicklung des Unternehmens profitieren.

Das Geld, das das Unternehmen durch den Verkauf der Aktien zu dem Emissionskurs erzielt, steht dem Unternehmen zum Wirtschaften zur Verfügung und muss auch nicht wieder zurückgezahlt werden. Zudem kann das Unternehmen auch später weitere Aktien am Markt platzieren, um somit frisches Kapital zu beschaffen. Hierzu zwei kleine Beispiele:

Beispiel 1: Bei ihrem Börsengang im November 1996 erzielte die Deutsche Telekom umgerechnet 13,0 Mrd. US-Dollar, dieser gilt bis heute als der größte Börsengang in der Geschichte der deutschen Bundesrepublik. Auch wenn dieser Börsengang im Nachhinein für viel Unmut sorgte, hatte das Unternehmen in kürzester Zeit 13 Mrd. USD von Investoren eingesammelt und konnte somit weiter investieren und wachen.

Beispiel 2: Am 19. September 2014 gab das chinesische Unternehmen Alibaba sein Börsendebüt an der New Yorker Börse und konnte durch den Börsengang, Aktien im Wert von 25 Mrd. USD verkaufen. Dieser Börsengang gilt bis heute als der größte weltweit und auch hier führte der Börsengang dazu, dass das Unternehmen große Summen einsammeln, konnte um das Wachstum weiter voranzutreiben.

Ich hoffe, dass diese Beispiele gezeigt haben, warum ein Börsengang und die Existenz des Aktienmarktes so wichtig für Unternehmen sind – denn Börsen lösen die Probleme der Kapitalbeschaffung für Unternehmen.

Wer trägt jetzt aber das ganze Risiko?

Privatanleger kaufen oft Aktien und lassen sie liegen – getreu dem Motto: ab und an gibt es eine Dividende und es gibt Zeiten, in denen der Aktienkurs steigt und Zeiten, in den der Aktienkurs fällt. Wenn Sie Aktien kaufen, sind sie bereit ein Risiko einzugehen und wenn der Markt ein paar Jahre lang fällt, dann verdient man halt nichts an Ihrem Investment.

Eine solche Einstellung findet man bei einem professionellen Anleger nicht! Bevor ein Banker investiert, wird er das Risiko prüfen und wissen, wie die Position zu jedem Zeitpunkt abgesichert werden kann, um das Risiko möglichst gering zu halten.

Ja, Sie haben richtig gelesen: „absichern“. Investoren sind bereit eine Prämie zu bezahlen, um ihre Aktienpositionen in unsicheren Zeiten zu versichern.

Autoversicherung vs. Option

Sie zahlen einmal im Jahr eine Gebühr (Prämie) an ein Versicherungsunternehmen, damit dieses Ihr Auto versichert und im Falle eines Falles für den Schaden aufkommt. Nur weil Sie diese Versicherung haben und jedes Jahr dafür bezahlen, hoffen Sie natürlich trotzdem nicht auf einen Unfall. Dennoch fühlen Sie sich sicherer weil Sie wissen, dass Sie im Schadensfall Sie nicht alleine dastehen.

Noch deutlicher wird es, wenn Sie sich im Urlaub in einem ärmeren Land ein Auto mieten und Sie wissen hier werden Autos geklaut, beworfen, zerkratzt und in den Schlaglöchern könnten Sie nach einem regnerischeren Tag baden. Wäre es Ihnen möglich, sich in einem solchen Land ein Auto auszuleihen, beruhigt durch die Gegend zu fahren und die Zeit vor Ort dennoch zu genießen? Wahrscheinlich nicht, denn Sie wären die ganze Zeit so angespannt und würden sich um das Auto Gedanken machen. Daher gibt es Versicherungen!!! Damit sind Sie auch auf einer Safari in Afrika nicht durchgehend den Leihwaagen im Hinterkopf haben… auch nicht als Deutscher. 🙂

Also zusammenfassend kann man sagen, dass Versicherungen das Problem des Risikos lösen, sodass auch Ottonormalverbraucher sich beispielsweise eine Operation leisten können.

 

Optionen – die Versicherungen der Profis?!

Mit dem Kauf einer Aktie erlangen Sie einen Anteil eines Unternehmens und können mit diesem Kauf hohe Gewinne erzielen. Eine solche Investition beinhaltet aber auch immer ein Risiko.

Schauen wir uns beispielsweise wieder die Telekom Aktie an. Das ehemalige Staatsunternehmen hat bei dem ersten Börsengang im November 1996 die Aktie für umgerechnet 14,57 EUR herausgegeben. Bei einer Kapitalerhöhung im Juni 1999 kosteten die Aktien dann schon 39,90 EUR und ein Jahr später, als die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) 200 Millionen Aktien verkaufte, bekam der Bund dafür 66,50 EUR je Aktie. Um diese Aktie gab es in Deutschland eine solche Euphorie, dass die Aktie auf ihrem Allzeithoch bei über 100 EUR notierte, bevor sie in nicht einmal 2 Jahren bis auf 8,42 EUR fiel. Die Gründe hierfür sind zahlreich und sollen hier nicht weiter beleuchtet werden. Das Beispiel zeigt aber deutlich, dass die Börse keine Einbahnstraße ist.

An den Börsen kommt es alle paar Jahre zu einem Bärenmarkt, bei dem auch gut geführte und erfolgreiche Unternehmen mit Kurseinbrüchen zu kämpfen haben. Das Problem des unberechenbaren Risikos kann mithilfe von Optionen gelöst werden. Optionen erlauben uns mit Hilfe eines Risikomanagements unsere Aktienposition zu einem kontrollierbaren Risiko zu halten.

Am Optionsmarkt wird Risiko entweder akzeptiert oder transferiert

Warum jemand das Risiko des Aktieninhabers übernehmen sollte, scheint auf den ersten Blick schwer zu verstehen. Hier sind wir jetzt wieder bei unserer Autoversicherung. Solange die Prämie hochgenug ist, wird sich immer jemand finden, der das Risiko gerne trägt.

Wie auf vielen anderen Märkten auch, wollen einige Marktteilnehmer ihr Risiko weitergeben. Andere hingegen halten suche genau nach diesen Risiken, um für die Übernahme Prämien kassieren zu können. Es ist also immer die Frage, von welcher Seite Sie den Markt betrachten.

Zudem gibt es hier nicht nur „Versicherer“, die nach Risiko Ausschau. Auch sogenannte Spekulanten möchten in nur kürzester Zeit mithilfe von einem hohen Risiko eine hohe Rendite erwirtschaften.

Jetzt denken Sie eventuell, mit Spekulanten möchte ich nichts am Hut haben. Aber auch die sind für den Markt wichtig und haben ihre Aufgaben. So streiten sie sich beispielsweise mit anderen Versicherern am Markt um Ihr Risiko. Sie persönlich müssen durch diesen Wettbewerb weniger für die Versicherung des Risikos bezahlen.

Wenn Sie auch in Zukunft die Informationen und Artikel auf InsideTrading.de verfolgen, werden Sie lernen, dass Sie Optionen selbst schreiben können. In diesem Fall kassieren Sie die Prämie und nicht der anonyme Versicherer. Die Vorgehensweise dazu werde ich Ihnen in einem anderen Artikel aufzeigen. Tragen Sie sich einfach in unseren Newsletter ein, um einmal monatlich ein Update von InsideTrading zu erhalten und keinen Artikel zu verpassen.

Ich hoffe, der Artikel hat die Bedeutung von Optionen für den Markt deutlich gemacht. Optionen lösen das Problem des Risikos auf den Finanzmärkten. Wenn es eine solche Form der Absicherung nicht gäbe, wäre es für viele Unternehmen um einiges Schwieriger an Kapital zu kommen. Es wären vor allem viele professionelle Anleger nicht mehr bereit eine solche Vielzahl von Aktien in ihrem Depot zu halten.

Natürlich habe ich den Grund für die Existenz von Optionen in diesem Artikel sehr stark vereinfacht, denn es gibt unglaublich viele weitere Gründe und Funktionen von Optionen. Es ging mir in diesem Artikel nur darum, Ihnen die Angst vor der Komplexität zu nehmen. In vielen weiteren Artikeln werden wir Ihnen Optionen nach und nach nähre bringen. Für die Ungeduldigen unter Ihnen: Um schon jetzt Optionen in einem Demo-Konto zu handeln, empfehle ich Ihnen einfach ein Konto bei Banx Broker zu eröffnen.

by Jul 06, 2016 Keine Kommentare
Das  ETF 1×1 – Vorteile, Nachteile, Gebühren, Steuern & eine Kaufanleitung

Das ETF 1×1 – Vorteile, Nachteile, Gebühren, Steuern & eine Kaufanleitung

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ETFs – Vorteile, Nachteile, Gebühren, Steuern & eine Kaufanleitung

ETF – Der Inbegriff der jüngsten Finanzgeschichte. Kaum eine Abkürzung fällt an Aktienstammtischen häufiger. Ob Profis, Fortgeschrittene, Anfänger oder Warren Buffett selbst – es scheint, als hätte jeder schon einmal ETFs empfohlen oder einen empfohlen bekommen. Auch wir haben uns dem Thema schon mehrfach angenommen und kamen zu interessanten Ergebnissen, mithilfe derer wir den Vermögensaufbau mit ETF-Sparplänen erleichtern wollen – Cost Average 2.0 & Cost Average 3.0.

Was ist ein ETF?

ETF ist die Abkürzung für Exchange Traded Fund. Exchange Traded Funds sind Investmentfunds, die direkt über die Börse am Sekundärmarkt gekauft und verkauft werden können. Ursprünglich beschreibt ein Investmentfund einen Zusammenschluss von mehreren Investoren. Die Vorteile liegen darin, dass eine Gruppe von Investoren in eine Vielfalt von Märkten investieren kann, um das Risiko für den Einzelnen zu minimieren.

Ein ETF kann sowohl aktiv als auch passiv gemanagt sein. Der aktiv gemanagte Fund wird von einem Fondsmanager verwaltet, der den Markt schlagen will. Ein passiv gemanagter Fond bildet hingegen die Wertentwicklung eines Index ab.

Passiv gemanagt: Ziel ist die Abbildung des Vergleichsindex.

Aktiv gemanagt: Ziel ist es, den Vergleichsindex zu schlagen.

Die Großzahl der ETFs sind passiv verwaltete Indexfonds.

Wie funktioniert ein ETF?

ETF-Anteile gelten als anteiliger Besitz am Sondervermögen und werden getrennt vom Vermögen der emittierenden Investmentgesellschaft geführt. Das bedeutet, die Gelder sind auch im Insolvenzfall der Investmentgesellschaft geschützt. Weder die Investmentgesellschaft selbst noch die Gläubiger der Investmentfirma haben ein Anrecht auf das Sondervermögen.

Wie anfänglich schon erwähnt sind EFTs meist passiv gemanagt. Der Fondsmanager entscheidet also nicht, in welche Märkte investiert wird. Er bildet die Werteentwicklung eines Finanzindexes nach.

Welche Vorteile und Nachteile haben ETFs

  • Sie können einen ganzen Markt, einen Index oder eine Branche mit nur einem ETF-Anteil erwerben. Dieses wäre über eine Direktanlage sehr schwierig und teuer.
  • Die Handelbarkeit eines ETFs ist im Gegensatz zu einem traditionellen Fonds viel einfacher und geben Ihnen viel mehr Möglichkeiten. ETFs bieten an vielen Börsenplätzen die gleichen Handelsmöglichkeiten wie einzelne Aktien. Das ermöglicht auch Limit-Orders, GTC-Orders und Leerverkäufe (Orderarten).
  • Ein Market Maker sorgt durch Käufe und Verkäufe für eine hohe Liquidität.
  • Eine Outperformance des Marktes ist mit einem ETF nicht gewollt. Dieses kann nur mit einem aktiv gemanagten Fond erreicht werden.
  • Durch einen ETF ist es nur selten möglich einen Index oder Markt zu 100% abzubilden. Die Gründe hierfür finden Sie weiter unten.
  • ETFs unterliegen dem allgemeinen Marktrisiko.

 

Wie wird der Preis von ETFs gebildet?

Angebot und Nachfrage bestimmen über den Preis eines ETFs. Aus Gründen der Arbitrage ist dieser sehr nahe am Nettoinventarwert des Sondervermögens. Der Nettoinventarwert beschreibt den aktuellen Marktwert, Wiederbeschaffungswert beziehungsweise Liquidationswert des ETFs. Ein indikativer Nettoinventarwert wird vom Emittenten fortlaufend während des Handelstages veröffentlicht.

Die Liquidität von ETFs wird durch Market Maker gewährleistet. Im Gegensatz zu nicht börsengehandelten Fondsanteile, die nur über die Fondsgesellschaft erworben werden können, stellen Market Maker laufend Ankaufs- und Verkaufskurse für ETFs. So können bei den liquideren ETFs an einigen Handelsplätzen neben Bestens- und Limit-Aufträgen auch Stopp-Orders platziert werden.

Was kosten ETFs?

Der große Vorteil von ETFs sind die geringen Kosten. Aber was bezahlt man für einen ETF wirklich? Bei ETFs werden eigentlich nur zwei Kostenarten unterschieden. Das sind zum einen die Gesamtkostenquote (TER) und zum anderen die Transaktionskosten (inklusive der Orderprovision, Maklercourtage, dem Abwicklungsentgelt und der Geld-Brief-Spanne). Ein Ausgabeaufschlag fällt bei Exchange Traded Funds im Gegensatz zu herkömmlichen Fonds nicht an. Der Grundliegt darin, dass diese über die Börse gekauft werden und nicht über den Emittenten.

Was ist die Gesamtkostenquote / das Total Expense Ratio?

Das Total Expense Ratio (TER) gibt Auskunft über die jährlichen Kosten eines Investmentfonds. Diese werden vom Emittenten jährlich für die Nachbildung des Indexes dem Sondervermögen entnommen. Im deutschsprachigen Raum ist auch immer öfter die Rede von der Gesamtkostenquote. Beide Begriffe haben dieselbe Bedeutung. Das TER beinhaltet die Verwaltungsgebühren, die auf der Seite des Fonds anfallen. Hierzu gehören die Kosten für die Fondsgeschäftsführung, das Portfoliomanagement, die Wirtschaftsprüfer, die Betriebskosten, die Depotbankgebühren, Marketingkosten und viele weitere. Der §41 des Deutschen Investmentgesetzes schreibt seit dem Jahre 2004 vor, dass jede Investmentgesellschaft, die ihre EFTs in Deutschland vertreiben möchte, die Gesamtkostenquote (TER) in Prozent zu veröffentlichen hat.

Die Transaktionskosten oder auch externen Kosten

Diese Kosten haben nichts mit dem ETF-Anbieter zu tun. Die Bank- oder auch Ordergebühren erfahren Sie bei Ihrer Depotbank oder Online-Bank. Die Abweichungen können hier relativ groß sein. Sie sollten daher verschiedene Anbieter miteinander vergleichen. Des Weiteren ist es ratsam vor dem Handel einen Blick auf die unterschiedlichen Handelsplätze zu werfen. Der Unterschied zwischen der Geld-Briefspanne (Spread) als der Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs kann an den verschiedenen Handelsplätzen voneinander abweichen. Transaktionskosten können im Rahmen eines Ansparprogrammes vermieden werden. Anbieter sind unter anderem das comdirect Depot.

Was kosten EFTs wirklich? – Total Cost of Ownership

Wie anfänglich schon erwähnt, „werden eigentlich nur zwei Kostenarten unterschieden“. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit.

ETF – Total Cost of OwnershipEs entstehen bei einem ETF auch immer noch interne Kosten oder besser gesagt Differenzen, die im TER nicht enthalten sind. Dazu zählen beispielsweise die Kosten für interne Transaktionen, Steuern oder auch Erträge, die durch das Verleihen von Wertpapierleihe erwirtschaftet werden. Transaktionskosten und Steuern fallen an, wenn der Emittent Aktien kaufen oder verkaufen muss. Gründe dafür können sein, dass sich die Zusammensetzung oder Gewichtung im Index verändert hat. Sind die ETFs hingegen synthetisch nachgebildet (mehr dazu später), fallen Swap-Gebühren an. Diese hier aufgezählten Gebühren und Erträge sind nicht ETF-spezifisch. Sie sollten bei allen Arten von Investmentfonds zusätzlich zur Gesamtkostenquote betrachtet werden.

Jetzt fragen Sie sich natürlich, wo finde ich eine Auskunft über die zusätzlichen Kosten? Diese versteckten Kosten finden Sie nicht auf der Webseite des Anbieters.

Die Tracking-Differenz ist der Schlüssel zur ETF-Transparenz

Diese versteckten Kosten befinden sich in der Tracking-Differenz (Tracking Unterschied). Die Tracking-Differenz betrachtet die Rendite des ETFs und dem zugrundeliegenden Index. Die Formel für die Berechnung ist also: Tracking Differenz = ETF-Rendite minus Index-Rendite. 

ETF – Tracking Unterschied

Hierzu ein kleines Beispiel: Ist die Rendite des Dax 13 Prozent und der DAX-ETF hat nur eine Rendite von 11,7 Prozent erzielt, dann ist der Tracking Unterschied -1,3 Prozentpunkte.

So lassen sich mit der Tracking Differenz die Gesamtkosten für den Besitz (Total Cost of Ownership) des ETFs ableiten – jedoch nur für vergangene Zeiträume. Der Tracking Unterschied kann als Indikator für die kommenden Jahre verwendet werden, aber ist keine 100%ig zuverlässige Größe.

Die Tracking Differenz kann unter Umständen auch mal positiv für einen Betrachtungszeitraum ausfallen. Dazu kommt es, wenn die zusätzlichen Einnahmen größer sind als die Ausgaben. Gründe sind in zusätzlichen Erträgen durch Wertpapierleihe, geringere Steuerausgaben und Abweichungen der ETF-Zusammensetzung zu sehen.

Wie berechne ich die Tracking Differenz?

Für möglichst genaue Informationen ist es erforderlich, die Renditen des Basis-Index zu suchen und diese mit den Renditen des ETFs zu vergleichen. Das können Sie natürlich auch mit mehreren EFTs machen, um den Besten zu finden. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, einen Chartvergleich vorzunehmen. Dazu ziehen Sie die Kursentwicklung des Basisindex und die der verschieden ETFs in den Chart.

Für beide Ansätze gilt, dass der ETF mit der höchsten Rendite in der Regel die geringsten Gesamtkosten hat. Hier ist es von Vorteil verschieden lange Zeiträume zu betrachten. In Zukunft werden wir eine kostenfreie EFT-Suchmaschine anbieten. Abonnieren Sie unseren Newsletter, um die Einführung nicht zu verpassen.

Woraus besteht ein ETF – Physischer ETF vs. Synthetischer ETF

Es gibt zwei unterschiedliche Ansätze zur Nachbildung eines ETFs.

ETF – Unterschied Physischer und Synthetischer ETF 

Physische Replikation – Vollständige Nachbildung des Index

Die physische Nachbildung (direkte Replikation) bildet den zugrundeliegenden Index 1 zu 1 nach. Das bedeutet, dass der Indexanbieter alle im Index enthaltenden Aktien direkt kauft. Bei einem DAX-ETF investiert der Emittent in die 30 im Index enthaltenden Unternehmen und gewichtet diese entsprechend der Vorgaben der deutschen Börse.

Die physische Replikation ist für Indizes wie zum Beispiel dem DAX, der aus nur 30 Unternehmen besteht, kein Problem. Besteht ein Index aber aus 500 oder sogar 1600 Unternehmen, wie es bei dem S&P500 oder dem MSCI World der Fall ist, dann stößt diese Art der Nachbildung an ihre Grenzen. Diese großen Indizes werden häufig mit der Sampling- Methode nachgebildet.

Das Sampling eines ETFs

Die Sampling-Methode kauft nicht alle im Index enthaltenden Aktien und hält diese physisch im Depot. Bei dieser Methode werden nur die wichtigsten, einflussreichsten und liquidesten Unternehmen gekauft.

Vorteile und Nachteile der Sampling-Methode

Der Vorteil der Sampling-Methode gegenüber der physischen Replikation liegt in den geringeren Kosten. Die Verwaltungs- und Transaktionsgebühren können vor allem bei Indizes mit vielen Titeln sehr stark reduziert werden.

Ein Nachteil ist, dass es durch die näherungsweise Nachbildung zu Abweichungen in der Performance kommen kann. Gemeint sind damit die Abweichungen zwischen dem Index und dem ETF. Die Abbildungsgenauigkeit wird mit dem Tracking Error gemessen. Dazu mehr im Verlauf des Artikels.

Synthetische Replikation von ETFs

Die synthetische Replikation (indirekte Nachbildung) ist eine Art Tauschgeschäft (Swap-Geschäft) zwischen dem EFT-Anbieter und einem Finanzinstitut. Ein synthetisch replizierter ETF besteht aus einem Sicherheits-Portfolio und den Swap-Erträgen (siehe Bild oben). Bei der indirekten Nachbildung geht der ETF-Anbieter ein Swap-Geschäft mit einem Finanzinstitut ein. Bei diesem Swap-Geschäft bekommt der ETF-Emittent die Indexrendite inklusive aller Dividendenzahlungen. Im Gegenzug erhält das Finanzinstitut eine Swap-Gebühr und die Rendite aus den Wertpapieren im Sicherheits-Portfolio.

Die im Sicherheits-Portfolio enthaltenen Wertpapiere dienen der Sicherheit für das Swap-Geschäft. Die dort enthaltenen Aktien müssen nichts mit dem nachgebildeten Index zu tun haben. So können in dem Sicherheits-Portfolio von einem S&P500-EFT auch nur europäische Aktien enthalten sein.

Vorteile und Nachteile von Synthetischen ETFs (Swap-ETFs)

Vor allem bei Indizes mit einer großen Anzahl von Aktien und in illiquiden Märkten können synthetische Nachbildungen von Vorteil sein. Zudem ist eine physische Replikation sehr schwierig, wenn Handelsrestrektionen, Eigentumsbeschränkungen oder verschiedene Zeitzonen ins Spiel kommen. Des Weiteren ist eine Investition über ETFs in den Rohstoffmarkt oder Geldmarkt ohne einen „Swap-ETF“ nicht denkbar. In einigen Fällen werden auch steuerliche Vorteile genannt, wenn es um die Vorteile einer indirekten Nachbildung geht.

Der Tracking Error, der die Schwankungen der täglichen Abweichungen zwischen dem ETF und dem Index misst, kann durch die synthetische Nachbildung reduziert werden. Da die Swap-Kosten aber nicht in der Gesamtkostenquote (TER) enthalten ist, sollten Sie auch immer einen Blick auf die Tracking Differenz werfen. Vor allem bei den synthetischen ETFs ist die Betrachtung des Tracking Unterschieds unumgänglich.

Ein häufig genannter Nachteil ist das Kontrahenten-Risiko. Das Kontrahenten-Risiko aus einem Swap ist aber per Gesetz auf maximal 10 Prozent des Fondsvermögens begrenzt. Durch die Sicherheitsmaßnahmen vieler ETF-Anbieter ist das Risiko in der Realität um einiges geringer. Die hohe Transparenz der meisten ETF-Anbieter ermöglicht es Ihnen, auf der Webseite des Emittenten sogar die Zusammensetzung des Sicherheits-Portfolios und die Höhe des Kontrahenten-Risikos einzusehen – oft sogar mit einem täglichen Update.

Wie werden neue ETF-Anteile geschaffen

Die Schaffung neuer ETF-Anteile erfolgt über den Creation-Prozess. Bei einem solchen Prozess werden in der Regel Blöcke von 50.000 Anteilen erstellt. Die Investmentgesellschaft erhält für den Creation-Prozess Barmittel oder einen Wertpapierkorb von dem Market Maker. Der Wert entspricht dem zu erstellenden ETF-Anteil. Die neu geschaffenen Anteile werden dann von dem Market Maker über die Börse veräußert.

Der Wertpapierkorb entspricht hierbei im Idealfall der Zusammensetzung des ETFs. Bildet der ETF beispielsweise den Dax ab, dann bekommt die Investmentgesellschaft die Aktien der DAX-Unternehmen in der richtigen Indexgewichtung. Erfolgt der Creation-Prozess über einen Wertpapierkorb in der richtigen Indexgewichtung, dann wird das als „creation in kind“ bezeichnet. Erhält die Investmentgesellschaft hingegen Barmittel, dann redet man von einer „cash creation“.

Wie werden ETF-Anteile vom Markt genommen?

Der Market Maker kann auch ETF-Anteile an die Investmentgesellschaft zurückgeben. Dieses geschieht, wenn Market Maker eine gewisse Anzahl an Anteilen am Sekundärmarkt zurückkauft. Im Gegenzug erhält der Market Maker von dem Emittenten Barmittel oder einen Wertpapierkorb. Dieser wird als Redemption-Prozess bezeichnet.

Als institutioneller Investor, der große Volumina kaufen oder verkaufen möchte, können Sie dieses auch außerbörslich direkt über den Emittenten machen. Auch dies erfolgt über den Creation- bzw. Redemption-Prozess. Liefert oder erhält der Investor beim Kauf bzw. Verkauf einen Wertpapierkorb, kann dies für ihn steuerliche Vorteile haben.

 

Steuern und ETFs – Was muss man wissen?

Im Zusammenhang mit ETFs ist in den Foren immer die Rede von „steuereinfachen ETFs“. Was ist das aber eigentlich? Beim Investieren in Finanzanlagen, egal mit welchen Produkten, müssen Gewinne bzw. Erträge versteuert werden. Die Art der Besteuerung bei ETFS ist von der Fondsstruktur, dem Fondsdomizil und der Ertragsverwendung abhängig.

Die nachfolgenden Hinweise stellen keine steuerliche Beratung dar. Sie sind nur allgemeiner Natur. Zudem sollten Sie immer beachten, dass sich die gesetzliche Grundlage jederzeit ändern kann. In aktuellen steuerlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.

Die geliebte Abgeltungssteuer, der Solidaritätszuschlag und eventuell auch die Kirchensteuer sind für Verkaufserlöse und für laufende Erträge zu entrichten. Als laufende Erträge gelten Dividendenzahlungen und Zinsen, die innerhalb des ETFs entstehen. Die eben genannte Besteuerung gilt für ETFs, die nach dem 01.01.2009 gekauft wurden.

Was beutet „steuereinfach“?

ETFs werden als steuereinfach beschrieben, wenn keine Gefahr einer Doppelbesteuerung besteht. Eine Doppelbesteuerung droht bei ausländisch thesaurierenden ETFs.

An diesem Punkt sollten wir kurz ausschüttende ETFs und thesaurierende ETFs unterscheiden. Ausschüttende ETFs werden als steuereinfach betrachtet und thesaurierende nicht. Bei thesaurierenden ETFs bleiben die laufenden Dividenden und Zinserträge im Fond und werden nicht ausgeschüttet. Die laufenden Erträge werden also sofort wieder reinvestiert. Die reinvestierten Gelder gelten am Geschäftsjahresende des Fonds als „Ausschüttungsgleiche Erträge aus Kapitalvermögen“ und müssen vom Anleger versteuert werden, auch wenn der Anleger keine Zahlungen erhalten hat.

Der Mehraufwand bei einem ausländisch thesaurierenden ETF besteht darin, dass Sie als Anleger die Erträge selbst in die Anlage KAP der jährlichen Steuererklärung einbringen müssen. Im Gegensatz dazu führt ein Fond mit deutschem Fondsdomizil die Steuern automatisch ab.

Zurück zum eigentlichen Thema – der Doppelbesteuerung. Bei ausländisch thesaurierenden ETFs kommt es zu einer Doppelbesteuerung, wenn Sie den ETF verkaufen. Ungeachtet der Tatsache, dass Sie die Thesaurierungsbeträge der vergangenen Jahre fleißig versteuert haben, müssen Sie die gesamten Verkaufserlöse versteuern. Die am Ende doppelt gezahlten Steuern kann der Anleger sich über die Steuererklärung zurückholen. Damit ist die Steuerbelastung ungeachtet des Fondsdomizils gleich. Der Aufwand ist nur um einiges größer und daher gelten ausländisch thesaurierende ETF nicht als steuereinfach!

Das ETF Fondsdomizil entscheidet

„Ich investiere nur in Fonds, deren ISINs / Wertpapierkennnummer mit „DE“ anfangen und daher bin ich auf der sicheren Seite“. Diesen Tipp findet man in vielen Foren und Chats. Das Fondsdomizil eines Fonds, dessen Wertpapierkennnummer mit „DE“ startet, muss nicht zwangsläufig in Deutschland sein. Hier gibt es Ausnahmen und daher sollten Sie das Fondsdomizil immer überprüfen.

Steuerlast für synthetisch replizierte ETFs

Sie müssen ausländisch thesaurierende ETFs nicht grundsätzlich meiden! Bildet ein ausländischer thesaurierender ETF einen Index beispielsweise synthetisch nach (swapbasierte ETF), dann entstehen keine ausschüttungsgleichen Erträge. Die Erträge aus Termingeschäften werden erst beim Verkauf des ETFs besteuerungspflichtig. Bei synthetisch replizierten ausländisch thesaurierenden ETF besteht die Gefahr der Doppelbesteuerung also nicht.

Auskunft über die erzielten Erträge eines jeden ETFs erhält man in den Besteuerungsgrundlagen des Bundesanzeigers. Alle „steuereinfach“ ausschüttenden ausländischen ETF sollten hier auch auf Thesaurierungen geprüft werden.

Hinweis: Ihre depotführende Bank sollte Sie auch immer über Erträge und Thesaurierungen Ihrer ETFs informieren. Diese Informationen erhalten Sie in einer jährlichen Steuerbescheinigung Ihrer Bank.

 

Wer legt ETFs auf?

Passiv gemanagte Index-ETFs werden durch zahlreiche Emittenten aufgelegt. Zu den derzeit bekanntesten Emittenten zählen: AXA Funds Management, Barclays Global Investors Limited (iShares), ComStage, Credit Suisse Asset Management Funds, Zurich, db x-trackers, ETFlab Investment, Gesticon FCP, Lyxor International Asset Management, Market Access SICAV, Power Shares, Societe Generale, SPDR Europe plc., street Tracks ETFs SICAV, UBS ERF SICAV und XMITCH Management Company.

Wie kaufe ich meinen ersten ETF?

  1. Eröffnen Sie Depot bei einem Online Broker oder einer Depotbank
  2. Suchen Sie sich einen Markt, Index oder eine Branche aus, in die Sie investieren möchten. Beliebt sind hier der MSCI World, der S&P500, der DAX und andere bekannte Märkte.
  3. Kaufen und verkaufen Sie diesen ETF ein paar Mal in einem Demokonto bei dem Online Broker oder der Depotbank Ihrer Wahl. Ein kostenfreies Demokonto bietet derzeit fast jeder Anbieter an. Diese ersten Transaktionen werden Ihnen helfen, den Prozess zu verinnerlichen. Sollten währenddessen aufkommen Fragen, kontaktieren Sie Ihren Kundenberater und klären Sie alle offenen Punkte vollständig.
  4. Gehen Sie shoppen und werden Sie mit einem Kauf eines ETFs zu einem echten Investor!

by Jul 02, 2016 Keine Kommentare
Was sind Rollkosten?

Was sind Rollkosten?

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Was sind Rollkosten?

Rollkosten sind keine echten Kosten! Es ist eine Art Preisdifferenz, die sich auf die Partizipation am Basiswert auswirken kann. Nachfolgend beschreibt die Partizipation, die Veränderung der Positionsgröße. Rollkosten können sowohl „Verluste“ als auch „Gewinne“ generieren.

Wie entstehen Rollkosten?

Schuld an den Rollkosten sind Kursdifferenzen, welche die an den Terminbörsen gehandelten Kontrakte zu einem bestimmten Zeitpunkt aufweisen können. Kaufen Sie beispielsweise einen DAX-Future (FDAX), dann hat dieser eine begrenzte Laufzeit (Verfallstermin bzw. Liefertermin). Der Verfallstermin ist immer der dritte Freitag des Liefermonats. Liefermonate sind der März, Juni, September und Dezember. Sollte der Freitag auf einen Feiertag fallen, so verfallen die Kontrakte schon am Donnerstag. Da an diesen Tagen auch weitere Finanzprodukte auslaufen, wird dieser Verfallstag auch oft als Hexensabbat bezeichnet.

Was passiert an einem solchen Verfallstermin und warum entstehen Rollkosten?

Die Rollkosten entstehen bei dem Übergang zwischen dem alten Future und dem neuen Future. Im Falle unseres Beispiels: Läuft unser DAX-Future (Future vs CFD) am dritten Freitag im März aus, können wir unsere Position in den neuen Future rollen. Die Preisdifferenz zwischen dem fairen Preis des neuen und alten Future werden als Rollkosten bezeichnet. Für unsere DAX-Future Position am Terminmarkt kann dieser Ersetzungsvorgang eine Auswirkung auf die erforderliche Margin (Geldmenge) haben. Denn es ist möglich, dass wir für dieselbe Partizipation eine geringere oder höhere Geldmenge benötigen. Die wirklichen Rollkosten sind also die Kommission, die zu entrichten ist, um die Future Position in dem selben Umfang aufrecht zu erhalten.

Contago – der nachfolgende Future ist teurer

Ist der Preis des nachfolgenden Futures teurer als der, in dem wir bisher investiert waren, so können wir uns – sollten mehr Sicherheiten verlangt werden – nur noch eine geringere Anzahl an Kontrakten von dem Geld kaufen. Investieren wir also dieselbe Geldmenge, so hat sich sowohl unsere Anzahl an Futures als auch unsere Partizipation verringert. Diese Situation wird als Contango bezeichnet.

Backwardation – der nachfolgende Future ist günstiger

Ist die Notierung des nächsten Future günstiger, dann kommt es zu einer umgekehrten Situation. Wir können uns je nach Margin Anforderungen nun mit dem Einsatz derselben Geldmenge mehr Future-Kontrakte kaufen. Die Partizipation am Basiswert ist also höher. Dieser Zustand wird als Backwardation bezeichnet.

Warum entstehen Rollkosten und wann kommt es dazu?

Rollkosten entstehen also, wenn durch Angebot und Nachfrage der Preis des Futures nicht seinem theoretischen Wert entspricht. Das heißt, wir bezahlen zu viel oder zu wenig für den neuen Future. Einen Rollgewinn generieren wir, wenn der Preis des neuen Futurs „zu niedrig“ ist. Handelt ein Future hingegen „zu hoch“, entstehen Rollverluste. Weitere Verluste können entstehen, wenn der Bid-Ask-Spread im neuen Future aufgrund von geringerer Liquidität sehr groß ist.

Rollkosten bei CFDs

Viele kennen CFDs nur als Kontrakte ohne Laufzeit und Verfallstermin (Endloskontrakte). Aber auch hier gibt es Ausnahmen, denn einige Contracts for Difference werden auf dem Future abgebildet. Dazu zählen des Öfteren Öl (WTI und Brent), Gold, Silber und der Bund-Future. Basiert ein CFD auf einem Future, so muss der CFD-Broker seine Kunden vor dem Auslaufen der Kontrakte informieren und anschließend die Kontrakte der Kunden vor der Fälligkeit umschichten. Das heißt beispielsweise die Positionen im März-Future schließen und gleichzeitig im Juni-Future eröffnen. Dieses veranlasst der Broker in der Regel schon ein paar Tage vor dem Auslaufen des Kontrakts. Bei diesem Rollvorgang kann es zu einem Preisunterschied im Basiswert kommen. Kontrakte mit einem weiter in der Zukunft liegenden Verfallstermin werden meistens zu einem höheren Preis gehandelt, als früher fällige Kontrakte. Dadurch erfolgt das Eröffnen der neuen Positionen zu einem höheren Preis als das Schließen der alten Positionen. Diese positive Preisdifferenz erfordert eine höhere Margin für das weitere Halten der Position. Zusätzlich kann es zu einem Stop Out kommen, falls sich bei dem höheren Basiswert ein Stopp Loss befand oder die Margin-Anforderungen auf dem Trading-Konto nicht ausreichten.

Der Rollover bei einem Knock Out:

Um die Rollkosten zu vergüten, werden die erwarteten Kosten, die pro Jahr für die Darstellung des Produktes anfallen, in den Preis des Produktes eingerechnet. Zum Zeitpunkt eines Ersetzungsereignisses wird die Differenz der Future Preise auf die Basis des Knock-Out-Produktes aufgeschlagen, beziehungsweise im Falle einer Backwardation Situation abgeschlagen. Der Zeitpunkt, zu dem der Future in dem Produkt ersetzt wird, ist in den Produkt-Prospekten festgelegt. Durch diesen Prozess erfolgt der Rollvorgang bei den Produkten neutral hinsichtlich des Gewinnes oder Verlustes in einer Position.

Grundsätzlich gilt, was auch immer für ein Produkt Sie handeln, sollten Sie sich mit den Eigenarten des Rollens bzw. Ersetzungsvorgänge beschäftigen. So erlebt man im Zweifelsfall kein „böses Erwachen“ , wenn es zu einem Ersetzungsereignis kommt.

by Jun 29, 2016 Keine Kommentare
Dax Handeln – Kann man den Dax kaufen?

Dax Handeln – Kann man den Dax kaufen?

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Dax Handeln – Kann man den Dax kaufen?

Immer wieder liest man Dinge wie: „Habe gerade den DAX gekauft“ oder „morgen überlege ich den DAX einzukaufen“. Anfänger wundern sich meist, googlen und finden nichts. Kann man den DAX kaufen? Fortgeschrittene formulieren ihre Aktion oftmals zu knapp und für Anfänger verwirrend, worüber Profis meist lachen können.

Doch fragt man in Foren nach, so werden bei der Beantwortung dieser Frage viele verschiedene Begriffe durcheinander geworfen. Die meisten wollen helfen – was an sich eine lobenswerte Einstellung ist – doch schaffen am Ende durch wahllos in den Raum gestellte Phrasen und Aussagen meist nur mehr Verwirrung beim Anfänger. Für eine befriedigende Beantwortung der Frage „Kann man den DAX kaufen“ reichen ein paar Zeilen einfach nicht aus. Zudem möchte jemand, der eine solche Frage postet eigentlich wissen: „Wie kann ich den Dax kaufen“!

Daher haben wir uns, von InsideTrading.de, vorgenommen, dieses Thema zu sortieren und strukturierte Handlungsanweisungen zu geben. Damit dieser Artikel auch in Zukunft vielen Tradern, Investoren, Händlern, Anfängern und „Dummies“ weiterhilft, bitten wir euch in den Kommentaren alles aufzuzählen, was eurer Meinung nach an Produktkategorien noch fehlt und wie man das ein oder andere noch besser oder einfacher formulieren kann.

Kann man den DAX als Aktie kaufen?

Nein, man kann nicht einfach so Dax-Anteile kaufen! Der Dax ist keine Aktie. Er ist, wie es in einem Forum so schön beschrieben wurde, einfach nur eine Liste der 30 „wichtigsten“ und umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands.

Der Dax, welcher auch oft nicht ganz korrekt als DAX30, GER30, DB DAX oder L&S DAX bezeichnet wird, ist ein Index (mehr zu den verschiedenen DAX-Bezeichnungen und Indikationen). Das Wort Index kommt aus dem Lateinischen und bezeichnet eine Art Verzeichnis. Viele Länder haben einen oder mehrere Indizes (die Mehrzahl von Index), welche die Entwicklung eines bestimmten Marktes, einer Brache oder eines Bereiches an der Börse widerspiegeln. In Deutschland gibt es beispielsweise den DAX, der bezogen auf die Marktkapitalisierung, den Streubesitz und Börsenumsatz die 30 größten deutschen Unternehmen zusammengefasst, den MDAX (Mid-Cap-DAX, beinhaltet die 50 nächstgrößten Unternehmen), den SDAX (Small-Cap-DAX, die 50 Unternehmen, die hinsichtlich Umsatz und Marktkapitalisierung den MDAX- Unternehmen folgen), den TecDax und viele weitere.

Ein Index wird immer in Punkten angeben, die keinen direkten Bezug auf eine Währung haben. Steht oder notiert der Dax beispielsweise bei 9.000 Punkten, dann sind das keine 9.000 EUR, sondern es sind und bleiben 9.000 Punkte (hierzu mehr im Verlauf des Artikels unter der Überschrift DA Day-Trading).

Lesen Sie am Ende des Tages, dass einer der Indizes gestiegen ist, heißt das somit einfach nur, dass die in ihm gelisteten Unternehmen oder zumindest ein großer Teil, an der Börse im Wert gestiegen sind (der Aktienpreis ist gestiegen). Der Leitindex eines Landes ist der Index mit den größten und wichtigsten Unternehmen des Landes. Die Unternehmen unterschiedlichster Formen sollen ein Abbild der wirtschaftlichen Performance des Landes geben. So wird ein Leitindex, wie der DAX, meist als eine Art Indikator für die wirtschaftliche Situation des Landes gesehen. Ein oberflächlicher Vergleich von Index zu Land ist dadurch möglich.

Wer mehr über die Zusammensetzung, Berechnung und Geschichte des deutschen Aktienindex erfahren möchte, kann das in dem Artikel nachlesen: Dax 30 – Leitindex des deutschen Aktienmarktes.

Als Einsteiger ist Ihnen aus den Nachrichten wahrscheinlich nur der Xetra DAX bekannt und noch immer fragen Sie sich – Wie kann man auf den Dax setzen oder in den Dax investieren?

 

Den Dax mit Aktien nachbilden

Ein praktisch veranlagter Einsteiger wird sich jetzt fragen: Kann man nicht einfach alle Dax-Aktien auf einmal kaufen? Rein theoretisch ist das möglich. Man könnte sich von jedem Unternehmen Aktien besorgen. Hierbei besteht jedoch das Problem, dass Indizes mit einer Gewichtung arbeiten. Einige Unternehmen haben mehr Einfluss (meist die Unternehmen mit der größten Marktkapitalisierung) wodurch man sein Portfolio immer wieder der Gewichtung des Index anpassen müsste. Dies wäre, auf Grund der Gebühren, ein teurer Spaß.

In den Dax investieren, ihn handeln oder kaufen

Es ist gar nicht so einfach den Dax (Dachs) einzufangen (sorry, aber das wollte ich unbedingt einbauenJ). Die Banken, Broker, Finanzdienstleister und Wetthäuser haben jedoch erkannt, dass es eine große Nachfrage von Seiten der Anleger gibt Indizes zu handeln. So wurden zahlreiche Finanzprodukte entwickelt, welche Indizes nachbilden bzw. eine Illusion des jeweiligen Index darstellen. Anleger, Investoren, Trader und Spekulanten können dadurch eine Art Abbildung des Dax kaufen und somit sowohl von einem steigenden als auch fallenden deutschen Leitindex profitieren.

Bevor wir nun jedoch direkt in den technischen Part einsteigen, wie man den DAX handeln kann, wollen wir Ihnen ein paar Tipps diesbezüglich mit auf den Weg geben. Es ist unglaublich wichtig, sich als Trader seines Investments bewusst zu sein und dieses vorzubereiten. Dazu gehört das Definieren von Ziel, Zeitraum, Summe und anderen Aspekten.

Möchten Sie beispielsweise einmalig ein paar hundert oder tausend Euro investieren und das Geld dort für einen längeren Zeitraum liegen lassen? Wollen Sie jeden Monat ein paar Euro in einen Dax-Sparplan investieren? Wollen Sie ein Trader werden und von kurzfristigen Bewegungen (fallend und steigend) profitieren oder haben Sie die Absicht aus Spaß an der Freude kurzfristige „Wetten“ zu platzieren?

Die nachfolgenden Aufzählungen sind nicht vollständig. Da es unglaublich viele verschiedene Finanzprodukte gibt, würde es den Rahmen sprengen diese zu erklären und vor allem Einsteiger unnötig verwirren. Auch die vier von mir festgelegten Kategorien werden eventuell auf einer anderen Seite andere Namen erhalten und zudem gibt es bestimmt auch Fortgeschrittene, die sich durch die Klassifizierung auf den Schlips getreten fühlen. Bedenken Sie daher immer, dass wir Anfängern eine Anleitung an die Hand geben wollen, damit sie nicht bei dem falschen Broker landen und ihr hart erarbeitetes Geld verlieren.

 

Der Investor – langfristiger Anlagehorizont

Der Investor kauft ein Finanzprodukt in der Regel, weil er an den Wert des Produktes glaubt und zudem möchte er dieses Finanzprodukt auch für einen längeren Zeitraum in seinem Depot halten. Die einfachste und meiner Meinung nach auch beste Möglichkeit, um als Investor den Dax zukaufen, sieht wie folgt aus:

  1. Ein Depot bei einer Online Bank wie zum Beispiel der Comdirect eröffnen.
  2. Einen ETF (Exchange Trades Funds), der den Dax abbildet, auswählen. ETFs sind passiv gemanagte Fonds mit jährlichen sehr geringen Kosten. Auch bei der Auswahl des Produkts kann die Bank weiterhelfen.
  3. Kaufen Sie diesen Fond in einem Demokonto bei der Online Bank und verkaufen Sie diesen nach ein paar Tagen wieder. Wichtig, es sollte zu diesem Zeitpunkt zu einer Kurs- bzw. Preisveränderung gekommen sein. Alles, was Sie während des Prozesses nicht verstanden haben, fragen Sie telefonisch direkt bei der Bank nach. Durch den Kauf und Verkauf sollten Sie ein Gefühl für Kosten bekommen und in der Lage sein, einen angemessenen Betrag für sich zu definieren.
  4. Jetzt sollten Sie zur Umsetzung bereit sein und das Grundkonzept verstanden haben. Bedenken Sie aber dennoch, dass die Börse keine Einbahnstraße ist und es nicht schaden kann, zu dem Thema noch ein paar weitere Artikel zu lesen.

Entstehende Kosten: jährliche Verwaltungsgebühren, einmalige Kaufs- und Verkaufsgebühren

 

Der Dax-Sparer – Einen Dax Sparplan einrichten

Für die, die keinen Einmalbetrag in den Dax investieren wollen, sondern jeden Monat ein paar Euro investieren möchten, ist ein ETF-Sparplan genau das Richtige. Die Vorteile hier sind, dass oft keine Transaktionsgebühren für den Kauf anfallen und man 100% investieren kann, ohne das ein Rest entsteht. Kostet ein ETFbeispielsweise 80,00EUR und Sie sparen jeden Monat 100EUR, dann erhalten Sie für Ihre 100EUR, 1,25 ETF-Anteile. Die Handlungsanweisung ähnelt hier schon sehr der des Investors.

Jedoch sollten Sie einen Sparplan für mindestens 2 Monate in einem Demokonto testen und auch dann wieder das Gespräch mit der Bank suchen. Gerade bei der Comdirect ist vieles aber auch selbsterklärend.

Entstehende Kosten: jährliche Verwaltungsgebühren, viele Banken bieten einige ETFs gebührenfrei an, sodass für den monatlichen Kauf keine Kosten entstehen.
Tipp: Für alle die an einem Sparplan interessiert sind, für die bieten wir in unserem Newsletter einen speziellen Service an der auf dem Artikel Cost Average 3.0 basiert.

 

Der Trader – von kurzfristigen Bewegungen profitieren

Der Trader versucht von kurz- oder mittelfristigen Bewegungen in einem Markt zu profitieren. Hierfür werden oft professionelle Handelsplattformen verwendet, wie zum Beispiel die TraderWorkStation, der AgenaTrader oder auch der MetaTrader. Zudem werden beim Traden des Öfteren große Hebel eingesetzt.

Die beiden Begriffe, die in Foren in diesem Zusammenhang immer wieder auftauchen, sind Futures und CFDs. Es gibt auch viele weitere Produkte. Zum Beispiel Optionen oder Optionsscheine, um zwei zu nennen. Wir wollen uns jedoch erst einmal auf Futures und CFDs konzentrieren.

Wenn ein Trader den Dax-Future (FDax) handelt, dann handelt er an der sogenannten Terminbörse. Eine Kursveränderung von einem Dax-Punkt führt im F-Dax zu einem Gewinn oder auch Verlust von 25EUR. Das heißt, sollte der Markt mal 50, 100 oder auch 200 Punkte gegen Sie laufen, dann kann das schnell zu großen Verlusten führen (Es gibt nicht nur den Dax-Future sondern noch viele weitere und um korrekt zu sein, einige Broker bieten auch schon den Mini FDax mit einem Punktwert von 5 EUR an.)

Eine Alternative zum F-Dax ist der CFD-Markt (Contract For Difference). Der Unterschied hier ist, dass der CFD-Broker oft als MarketMaker auftritt und der Broker Ihre Position nicht an den Markt weitergibt. In diesem Fall betreibt der Broker ein Bookmatching und stellt somit auch die Liquidität. Das muss aber nichts Schlechtes sein. Der große Vorteil ist hier, dass eine 1-Punkt-Veränderung im Dax nur 1 EUR oder sogar noch weniger kostet und nicht gleich 25 EUR. Mehr zu den Unterschieden zwischen CFDs und Futures erfahren Sie hier.

Intensivieren Sie Ihre Erfahrung und vor Allem Ihr Wissen bezüglich der Finanzprodukte bevor Sie Ihr privates Geld voreilig riskieren.

Ein Broker, mit dem wir gute Erfahrungen gemacht haben, ist Banx Broker. Bei diesem Broker haben Sie die Möglichkeit sowohl den FDax als auch CFDs zu handeln und Sie können alles kostenfrei in einem Demokonto testen.

  

Der Zocker: Wetten platzieren

Wer den Handel an der Börse aus Spaß an der Freude betreiben möchte und auf die Entwicklung des Dax wie bei einer Sportwette setzten möchte, für den ist der neuste Trend „binäre Optionen“ eventuell genau das Richtige. Da das unserer Meinung nach aber nichts mit dem Investieren von Geldern zu tun hat, möchten wir hierzu nicht mehr sagen und auch keinen Anbieter verlinken. Bitte beachten Sie jedoch, dass binäre Optionen sehr riskant sind.

Wir hoffen Sie der Welt des Handelns von Indizes näher geführt haben zu können. Nun wissen Sie, was sich hinter der Phrase „Ich habe den DAX gekauft“ verstecken kann. Bei Fragen und Anregungen können Sie gern die Kommentar-Funktion nutzen. Wir beantworten jede Frage und helfen gern.

by Jun 24, 2016 Keine Kommentare
Wie aus dem Unterschied von Optionen und Optionsscheinen deren  Vor- und Nachteile deutlich werden

Wie aus dem Unterschied von Optionen und Optionsscheinen deren Vor- und Nachteile deutlich werden

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Unterschiede von Optionen und Optionsscheinen – deren  Vor- und Nachteile

Für viele Privatanleger ist es bei der Vielzahl von Finanzprodukten schwierig, den Überblick zu behalten. Vor allem an den Terminbörsen winken Tradern und Investoren großartige Möglichkeiten, ihr Depot in unsicheren Zeiten abzusichern und in volatilen Phasen hohe Renditen zu erzielen. Jeder, der an den Terminbörsen erfolgreich agieren möchte, sollte diesen Markt aber gut kennen und zumindest über den Unterschied zwischen einem Future, Optionsschein und einer Option Bescheid wissen.

Terminbörsen – den heutigen Preis für die Zukunft sichern

Das Ziel einer Option und eines Optionsscheins ist so ziemlich das selbe: Es wird das Recht erworben, ein Finanzprodukt (Basiswert) zu dem heutigen Preis in der Zukunft verkaufen (Put) beziehungsweise kaufen (Call) zu können. Hierbei werden zwei verschiedene Stile der Ausübung unterschieden. So kann ein amerikanischer Kontrakt zu jedem Zeitpunkt während der Laufzeit ausgeübt werden, wohingegen ein europäischer Kontrakt nur am Ende der Laufzeit ausgeübt werden kann.

Anstatt von einem Basiswertes redet man meist von dem sogenannten „Underlying“ (englischer Begriff).

klassische Underlyings: Aktien, Anleihen, Währungen, Indizes und Rohstoffe

derivative Instrumente: Optionen, Futures, Swaps, Swaptions (…)

 

Die Unterschiede zwischen Optionsscheinen, Optionen und Futures

Optionsscheine:
Optionsscheine, im englischen „Warrants“, sind Wertpapiere, die meistens von Banken aufgelegt werden. Bei dem Auflegen eines Optionsscheines (der sogenannten Emission) haben die Emittenten hinsichtlich der Konditionen viel Spielraum. Das führt zu einer Vielzahl von Produkten auf dem Finanzmarkt, die sich je nach Gattung stark von einander unterscheiden. Trotz der großen Anzahl an Produkten soll die Handelbarkeit gewährleistet werden. Daher gibt es von Seiten der Börsen eine Quotierungspflicht für Market Maker, wie sie in den Ausführungsbedingungen festgehalten ist: Ausführungsbestimmungen (§22). Um das Produkt genau zu kennen ist es wichtig, sich die endgültigen Bedingungen des Produktes anzuschauen. Diese sind in den AGBs des Scheins, welche den rechtlich gültigen Rahmen bilden, hinterlegt. Alles, was zur Anwendung kommen kann, ist hier festgelegt. Man findet sie auf der Website des Emittenten. Aus Erfahrung kann ich berichten, dass man grundsätzliche und tiefergehende Fragen auch in einem Telefonat klären kann – auch wenn man bis zur vollständigen Beantwortung der Frage manchmal mehrmals weitergeleitet wird.
Bei klassischen Optionsscheinen wie sie hier thematisiert werden, sind die Unterschiede zwischen den Emittenten aufgrund des starken Wettbewerbes jedoch relativ gering. Der intensive Wettbewerb garantiert auch schon fast eine aggressive Preisstellung seitens der Emittenten.

Die wichtigsten Begriffe:

Laufzeit: Hiermit wird der Zeitraum zwischen dem heutigen Datum und dem Tag, an dem die Option zuletzt ausgeübt werden kann, bezeichnet.

Amerikanischer Stil: Sind Kontrakte, die während ihrer gesamten Laufzeit ausgeübt werden können.

Europäischer Stil: Sind Kontrakte, die nur am Ende der Laufzeit ausgeübt werden können.

Bermuda Stil: Sind Kontrakte, die zu bestimmten Zeitpunkten ausgeübt werden können.

Asiatischer Stil: Sind Kontrakte, bei denen der durchschnittliche Preis während der Laufzeit zur Bewertung herangezogen wird.

Basiswert, Bezugswert oder Underlying: Diese Begriffe bezeichnen den Gegenstand eines Termingeschäfts. Diese sind vor allem Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe und Indizes.

Basispreis, Bezugspreis oder Ausübungspreis: Bezeichnet den vereinbarten Preis bei einem Termingeschäft. Zu diesem Preis kann der Käufer des Kontraktes das Underlying (den Basiswert) vom Emittenten kaufen (Call), beziehungsweise an diesen verkaufen (Put).

Call: Ist das Recht, den Basiswert vom Emittenten zu kaufen.

Put: Bezeichnet das Recht, den Basiswert an den Emittenten zu verkaufen.

Optionen und Optionsscheine

Optionen Optionsscheine
–       Standardisierte Kontraktgrößen, Laufzeiten und Basispreise.

–       Die Preise werden an der Terminbörse gebildet, an der sich Käufer und Verkäufer gegenüberstehen.

–       Banken und Makler agieren als neutrale Market Maker.

–       Für Privatkunden unzugänglicher Brokermarkt.

–      Leerverkäufe (Naked-Shorts, Verkauf einer Option ohne entsprechende Hedge-Position) und Stillhaltergeschäfte (Verkauf von Optionen gegen vorhandenen Aktienbestand) sind möglich.

–       Die Emittenten sind in der Gestaltung der Preise und Konditionen frei.

–       Produktgestaltung von Emittent zu Emittent unterschiedlich.

–       Stillhaltergeschäfte sind nicht möglich.

–       Teils höhere Liquidität als im Terminmarkt.

–       Teils engere Spreads als im Terminmarkt (Wettbewerb unter Banken).

–       Aufgeld (Marge des Emittenten).

–       Größere Vielfalt an Laufzeiten und Basispreisen.

Optionen
Optionen werden im Gegensatz zu Optionsscheinen direkt an den Terminbörsen gehandelt und sind im Bezug auf die Kontraktgröße, den Basispreis und die Laufzeit standardisiert.
Bei einer Option steht dem Käufer (Inhaber) immer ein Gegenpart – der Verkäufer (Stillhalter) – gegenüber. Die Höhe der Prämie wird vom Markt, also von Angebot und Nachfrage bestimmt, wobei eine Vielzahl von Akteuren um die besten Preise konkurrieren.
Die Plattform für den Austausch der Rechte und Pflichten wird von der Börse gestellt. Hierbei gilt das Clearing als zentrale Verrechnungsstelle zwischen dem Käufer und Verkäufer. Für die Liquidität sorgen die Banken und Wertpapierhandelshäuser, welche als Market-Maker auftreten und unverbindliche Brief- und Geldkurse stellen. Diese Kurse werden als Quotierungen bezeichnet.
Als Terminbörse mit dem weltweit größten Umsatz an Kontrakten gilt die Eurex. An der Eurex sind die Preise nicht nur im offenen Orderbuch zu finden, auch die tagesaktuellen Kurse sind online ständig abrufbar. Des Weiteren können auch jederzeit Informationen zum Handelsvolumen, der Anzahl der Trades und der offenen Kontrakte eingeholt werden. Genaue Orderbucheinsichten und direkter Handel am Terminmarkt ermöglichen Broker wie zum Beispiel BANX.

 

Von der Angst anderer profitieren (Absicherungen anbieten)

Im Gegensatz zu Optionsscheinen bieten Optionen die Möglichkeit von Stillhaltergeschäften. Stillhaltergeschäfte sind der Verkauf von Kaufoptionen auf bestehende Aktienpositionen. Das Ziel eines Verkäufers besteht dabei beispielsweise vor allem bei starken Kursschwankungen von hohen Optionsprämien zu profitieren. Um Stillhaltergeschäfte einzugehen, ist es notwendig zu gewährleisten, dass die Verpflichtungen erfüllt werden können. Dafür müssen Sicherheiten die sogenannte Margin hinterlegt werden. Selbst Optionen schreiben.

Leerverkaufen – etwas verkaufen, das man nicht besitzt

Leerverkauf-ähnliche Positionierungen, sogenannte naked calls and puts, sind eine weitere Form der Termingeschäfte, welche Optionen ermöglichen. Leerverkäufe sind Titel, die von Investoren verkauft werden, wenn diese die Titel nicht besitzen. Die Absicht dahinter ist, die verkauften Titel zu einem Zeitpunkt in der Zukunft günstiger zu kaufen. Das heißt, der Investor erwartet fallende Kurse für dieses Produkt. Hier wird dementsprechend eine Put-Option oder Call-Option verkauft.

Die wichtigsten Begriffe:

Long gehen: Ist der Kauf eines Kontrakts. Der Käufer rechnet mit steigenden Kursen.

Short gehen: Ist der Verkauf eines Kontrakts. Der Verkäufer erwartet fallende Kurse.

Inhaber: Der Inhaber kauft Terminkontrakte/ ein Recht und geht somit long.

Stillhalter: Der Stillhalter verkauft Kontrakte/ eine Verpflichtung und geht somit short.

Wichtig: Man kann somit long Call, short Call, long Put und short Put sein.

Long Call sein bedeutet, dass man eine Call Option gekauft und somit das Recht hat, das Underlying zum Verfall zum Basispreis (Strike) zu erwerben.

Short Call sein bedeutet, dass man eine Call Option verkauft (geschrieben) hat und somit einem anderen Marktteilnehmer das Recht einräumt, einem anderen das Underlying zum Basispreis (Strike) zu verkaufen.

Long Put sein bedeutet , dass man eine Put Option gekauft hat und man das Rech besitzt,  eine Aktie zu einem angedachten Preis an den Verkäufer der Option zu verkaufen. Der Kurs, zu dem das Underlying verkaufen werden kann, ist dabei der Basispreis (Strike oder auch Excercise Price)

Short Put sein bedeutet, dass man jemanden das Recht verkauft, ein Underlying zum Basispreis (Strike) an einen selbst zu verkaufen.

Glattstellen: Dieser Begriff kommt ursprünglich aus dem Future- und Devisen-Handel und beschreibt das Schließen einer Position durch das Eingehen der Gegenposition. Das heißt der Trader liquidiert seine Position indem er eine long Position durch eine short Position schließt und umgekehrt.

Umgangssprachlich verwenden Day-Trader und Privatanleger den Begriff „Glattstellen“ aber auch des Öfteren, wenn sie all ihre Positionen am Ende des Tages geschlossen haben.

 

Ausüben oder Verfallen lassen

Sowohl bei Optionsscheinen als auch bei Optionen erwirbt man das Recht, aber nicht die Pflicht, den Basiswert zu kaufen beziehungsweise zu verkaufen. Das bedeutet, der Inhaber darf das Recht einfach nicht ausüben und somit die Option verfallen lassen.

Im Geld: Ein Käufer einer Call-Option wird diese ausüben, wenn der Markpreis über dem Basispreis liegt. Diese Konstellation (Kurs/Basispreis-Verhältnis) wird bei einer Call-Option als „im Geld“ bezeichnet.

Aus dem Geld: Ein Käufer einer Call-Option wird diese nicht ausüben, wenn der Marktpreis unter dem Basispreis liegt. In diesem Fall wird die Option als „aus dem Geld“ bezeichnet.

Am Geld: Der Basispreis entspricht dem Marktpreis.

Bei einer Put- Optionen gelten die oben genannten Definitionen im Bezug auf Marktkurs und Basispreis vice versa.

Kurs/Basispreisverhältnis
Call Put
Aus dem Geld Kurs < Basispreis Kurs > Basispreis
Am Geld Kurs = Basispreis Kurs = Basispreis
Im Geld Kurs > Basispreis Kurs < Basispreis

Der Inhaber einer Option hat 3 Möglichkeiten: ausüben, verfallen lassen oder die Gegenposition einnehmen. Wenn der Investor das Recht verfallen lässt, ist der höchstmögliche Verlust auf die Prämie begrenzt.

Der Stillhalter hat 2 Möglichkeiten: er kann die Ausübung der Option abwarten oder seine Position zurückkaufen. Damit ist er positionslos und trägt keinerlei Risiko mehr.

Anmerkung: Optionen von Privatanlegern und institutionellen Investoren werden an der Eurex gleichberechtigt behandelt, jedoch ist der direkte Zugang zum Handel an der Eurex Unternehmen der Finanzbranche vorbehalten. Privatanleger müssen ihre Orderaufträge daher an ihre Bank bzw. Ihren Broker weitergeben.

 

Vorteile von Optionen 

  • Optionen sind klar definiert und der Zeichner muss Sicherheiten hinterlegen. Optionsscheine sind dagegen bank-abhängige Derivate mit beliebig gewählten Parametern. Zudem besteht ein Emittentenrisiko, da als Garant für das Auszahlungsprofil die emittierende Bank auftritt.
  • Kurse von Optionen müssen mindestens einmal täglich gestellt werden — wodurch eine gute Preistransparenz herrscht. Bei Optionsscheinen erfolgt die Kursstellung von Seiten des Emittenten fortlaufend indikativ. Dabei kann es aber aufgrund von besonderen Marktsituationen oder technischen Problemen zu Einschränkungen kommen.
  • Optionen können auch verkauft (geshortet bzw. geschreiben) werden, sodass Investoren von der Optionsprämie profitieren können. Optionsscheine lassen sich nur kaufen.
  • Bei ausgeübten Optionen werden die Basiswerte auf Wunsch auch ausgeliefert. Bei Optionsscheinen wird die Differenz meistens bar ausgezahlt, mehr dazu in den jeweiligen AGBs des Optionsscheins.

 

Ein Beispiel: Lassen Sie sich die Wartezeit bezahlen

Sie würden gerne 200 Aktien der InsideTrading AG für 20 EUR je Aktie kaufen (aktueller Preis 25 EUR). Dann können Sie entweder eine Limit-Order platzieren und warten. Wenn Sie sich aber ziemlich sicher sind, dass der Preis erreicht wird, können Sie auch einfach 2 Put-Optionen schreiben. So werden Sie auch für die Wartezeit entlohnt (Optionsprämie) und bekommen zum entsprechenden Zeitpunkt die 200 Aktien für 4.000 EUR sofern die Aktie unterhalb von 20€ notiert. Dieser Prozess lässt sich auch wiederholt anwenden, wobei jedes Mal die Prämie verdient wird. Das Schöne hierbei ist, dass Sie die Prämie auch erhalten, wenn der gewünschte Kurs nicht erreicht wird.

Welche Erfahrungen habt ihr bisher mit Optionen und/oder Optionsscheinen gesammelt?

by Jun 17, 2016 Keine Kommentare
MetaTrader Secrets – Den MACD anpassen und eine 2. Linie einfügen

MetaTrader Secrets – Den MACD anpassen und eine 2. Linie einfügen

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MetaTrader – Den MACD anpassen, eine 2. Linie einfügen

Der MetaTrader (MT) gehört mittlerweile zu den beliebtesten Handelsplattformen im Forex- und CFD-Trading. Die von MetaQuotes entwickelte Tradingsoftware ist so konzipiert, dass Beginner sofort und ohne jedes Vorwissen mit dem Handeln starten können und auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten kommen.

In unsere Serie „MetaTrader Secrets“ schauen wir uns nützliche Einstellungen an, die nicht jedem bekannt sind, aber für alle von großem Vorteil sein könnten. Heute:

Den MACD anpassen und eine 2. Linie einfügen:

So funktioniert es:

  1. Klicken Sie im MetaTrader auf Datei -> Dateiordner öffnen –> MQL4 -> Indicators.
  2. Suchen Sie anschließend nach der Datei „MACD.mq4“ und klicken Sie doppelt auf diese, woraufhin sich der MetaEditor öffnet.
  3. Hier verändern Sie in Zeile 36 „DRAW_HISTOGRAM“ zu „DRAW_LINE“.
  4. Dann klicken Sie auf die Diskette in der Menüleiste, um die Änderungen zu speichern.
  5. Mit dem grünen „Play-Button“ in der Menüleiste können Sie die Änderung ausführen.

 

MetaTrader4 MACD anpassen

Sollten Sie noch weitere Ideen für Videos oder Fragen zum MetaTrader haben, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail oder hinterlassen Sie einen Kommentar.

 

PS: sollten die Dateien in dem MetaTrader nicht finden, dann können Sie diese hier herunterladen. MACD
Diese Dateien einfach entpacken und in den Order einfügen: Datei -> Dateiordner öffnen –> MQL4 -> Indicators

 

by Jun 17, 2016 Keine Kommentare
Dein EA auf dem Prüfstand – die größten Fehler und Schwachstellen eines Expert Advisors.

Dein EA auf dem Prüfstand – die größten Fehler und Schwachstellen eines Expert Advisors.

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Dein EA auf dem Prüfstand – die größten Fehler und Schwachstellen eines Expert Advisors.

InsideTrading hat heute für euch Andrey Bulezyuk von in-trading.eu im Interview. Er ist der Autor des Buches „Algorithmisches Trading: MetaTrader4 | MQL4“.
Mehr zum Programmieren mit MQL5 findet ihr bei uns.
Algorithmisches Trading Inside Trading

Im Forex- und CFD-Handel sind nicht immer alle Versuche mit Erfolg gekrönt und daher greifen immer mehr Trader auf ein voll- oder halbautomatisiertes  Handelssystem zurück. Da es in den Weiten des Internets eine Vielzahl von Expert Advisors (EAs) gibt und viele von denen auch kostenfrei sind, bekommen wir immer wieder Fragen zu diesem Thema, welche wir jetzt einfach einmal an Andrey weitergegeben haben:

Inside: Hallo Andrey, kurz etwas zu deiner Person, wie bist du auf das Thema der EA-Programmierung aufmerksam geworden und in welchen Märkten bist du zu Hause?

Andrey: Hallo Inside, vielen Dank für die Einladung zu diesem Interview. Als ich anfing mich mit dem Forex-Markt auseinanderzusetzten, besaß ich bereits relativ gute Kenntnisse verschiedener Programmiersprachen. Aus diesem Grund betrachtete ich bereits als Anfänger das Trading aus einem anderen Winkel als typische Trading-Einsteiger. Die Anwendung des Programmierwissens auf den Forex-Markt ist unausweichlich für jeden, der programmieren kann.

Ich habe im Forex-Markt angefangen und fühle mich im “ Dschungel ” der Währungen und der Rohstoffe sicher. Gleichzeitig muss ich erwähnen, dass die Bewegungen des Forex-Marktes schwieriger zu interpretieren sind als es bei Aktien der Fall ist. Ein Bekannter von mir, CEO einer “Machine Learning” Firma in den USA, untersuchte mit verschiedenen Methoden den Forex- und Aktienmarkt. Seine Ergebnisse zeigen, dass der Forex-Markt Intraday beinahe komplett zufällig agiert. Automatisierte Systeme im Aktienmarkt sollten also tendenziell besser wirtschaften (ceteris paribus).

Inside: Welches sind deiner Meinung nach oftmals die größten Schwachstellen eines EA, die man in Form eines kostenfreien Download finden kann?

Andrey: Grundsätzlich sollte man nicht naiv sein und sich klar machen, dass man sich sogar bei bezahlten automatisierten Systemen (EA) nicht sicher sein kann, dass dieses System Geld generieren wird. Deswegen sollte man bei kostenloser Software erst recht vorsichtig sein.

Zu den Schwachstellen von kostenlosen EAs gehören die Abwesenheit des Supports bei Problemen und die mangelnde Individualisierung der Strategie/des EAs. Eine Anleitung zur Anwendung sowie der direkte Draht zu dem Entwickler fehlen meistens ebenfalls. Wenn man es mit dem automatisierten Handel ernst meint, sollte man sich einen kompetenten MQL4-Entwickler suchen und eine individuelle Software erstellen lassen.

Inside: Bevor unsere Leser einen teuren EA kaufen, worauf sollten diese achten? Kann man erkennen, ob die Statistiken auf der Webseite ein optimierter Backtest sind oder wirklich aus einem Live-Konto stammen?

Andrey: Je mehr ein EA kostet, desto mehr Ergebnisse sollte man von dem Anbieter verlangen. Vor allem bei Anbietern, welche einen 4-stelligen Betrag für ein System verlangen, sollte man Berichte einfordern.

Backtests und Live-Berichte sind gut, können aber gefälscht oder vom Käufer falsch interpretiert werden. Bei In-Trading bekommen die Leser/Auftragsgeber beispielsweise zuerst eine kostenlose Demoversion. Das ist die idealste und sicherste Lösung für den Kunden. Man riskiert keinen Cent und kann persönlich auf dem eigenen Rechner Live-Tests und Backtests durchführen, ohne Angst zu haben, dass der Anbieter diese auf seiner Seite verfälscht hat. Erst nachdem man sich als Anwender und Trader von der Software überzeugt hat, sollte man Geld überweisen.

Inside: Ein Leser hat einen EA gekauft. Was nun? Einschalten und vergessen?

Andrey: Nun, das ist der Punkt, an dem viele Trader scheitern. Genau so stellt man sich den automatisierten Handel vor: „Einschalten und vergessen“. Doch ein automatisiertes Handelssystem braucht regelmäßige Kontrolle der Software an sich und der darin integrierten Strategie. Man muss die von dem System getätigten Transaktionen genauso erfassen und analysieren, wie man es als manueller Trader auch gemacht hat.

Inside: Muss man den eigenen Rechner 24/5 eingeschaltet lassen?

Andrey: Nein. Zuerst muss man sich als Anwender festlegen, auf welchem Gerät der EA laufen soll. Es kann beispielsweise ein gemieteter VPS-Server oder ein eigener Mini-Server sein. Einen vollwertigen PC oder Laptop sollte man nicht für diesen – technisch gesehen – relativ anspruchslosen Prozess benutzen.

VPS-Server eignen sich als die einfachste Lösung für die meisten Trader. Man zahlt monatlich einen Betrag und muss sich nicht mehr um die technische Seite kümmern. Entscheidet man sich für einen gemieteten VPS-Server, so muss man die Internetgeschwindigkeit des Anbieters ins Visier nehmen und darauf achten, dass der “Ping” bis zu den Servern des Brokers möglichst klein ist. Dies ist vor allem bei solchen EAs wichtig, welche mit kleinsten Bewegungen arbeiten (z.B: Scalping-EA, Breakout-EA, News-EA, usw.).

Tipp: Ich persönlich habe einen Raspberry Pi 3 zu einem 24/7/365 Server umgewandelt. Diese Variante ist effizienter, aber auch komplizierter. Ein Raspberry Pi 3 ist ein Mini-Rechner, der nicht größer als eine Handfläche ist, kaum Strom verbraucht und Linux als Betriebssystem hat. Einen solchen R-Pi3 kann man für weniger als 100 Euro erwerben, am Modem oder hinter dem Bildschirm platzieren und muss sich weder Sorgen um den Platzbedarf, die Geräusche oder die Stromkosten machen. Langfristig gesehen ist ein R-Pi3 viel rentabler als ein gemieteter VPS-Server.

Welche Erfahrungen habt ihr mit bisher mit Expert Advisors (EAs) gesammelt?

by Jun 14, 2016 2 Kommentare
Der Hedge-Rechner: Hedgen mit Optionen und Optionsscheinen

Der Hedge-Rechner: Hedgen mit Optionen und Optionsscheinen

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Der Hedge-Rechner: Hedgen mit Optionen und Optionsscheinen

Wer kennt das nicht, die Wirtschaftsnachrichten werden schlechter, die Tage kürzer, Bahn und Lufthansa streiken und es ist abzusehen, dass die Aktien etwas fallen.

Wenn ihr in dieser Situation eure Aktien behalten wollt, ohne dass das Depot an Wert verliert, lohnt es sich oft, über einen Depot-Hedge nachzudenken.

Was ist ein Hedge bzw. eine Absicherung?

Ob als Urlaub-, Korrektur-, oder kurzfristiger Newshedge, ein Hedge bzw. eine Absicherung ist eine Art Versicherung gegen Verluste. Wenn ich beispielsweise viele Aktien habe und der Markt anfängt zu fallen oder ich in den Urlaub fahre und die Märkte dann nicht verfolge, kann ich eine Versicherung kaufen, um mein Portfolio zu schützen.

Sagen wir einmal, die Abbildung zeigt die momentane Entwicklung des Marktes und ich rechne damit, dass es jetzt eine Korrektur geben wird oder ich in den nächsten Wochen keine Zeit habe, meine Aktien im Auge zu behalten:

ETF

Dann kann ich sagen, wenn der Markt um XY-Prozent fällt, soll meine Versicherung greifen. Das heißt, ich kann Verluste zu 100%, 90% oder auch 80% absichern. Sollte der Markt dann wirklich fallen, kann ich meine Versicherung teurer verkaufen und dieses Geld zum Nachkaufen nutzen.

 

Hedgen: Eine Schritt für Schritt Anleitung

Auch wenn dieses Video schon ein paar Tage älter ist und wir den Rechner wie oben schon erwähnt komplett überarbeitet und auf unserem Analyseboard in die Webseite integriert haben, erläutert es dennoch sehr schön die Strategie dahinter.

Die Hedge-Formel:

Die zur Teil- bzw. Vollabsicherung benötigte Stückzahl lässt sich wie folgt berechnen, wobei der Absicherungsgrad in Prozenten angegeben wird.

Formel Hedgen mit Optionsscheinen

Hierzu ein kleines Beispiel: Nehmen wir einen Depotwert von 100.000 EUR an und dass der Dax gerade bei 11.700 Punkten steht. Wir benötigen daher 833 Optionsscheine bzw. Zertifikate, um den Depotwert zu 100% abzusichern.

Beispiel Hedgen mit Optionsscheinen

Hinweis: Ein gängiger Ansatz ist, dass man Optionsscheine in ruhigen Marktphasen und Hebelzertifikate in volatileren Phasen verwendet.

Das Grundprinzip des Hedgen mit Optionen:

Es macht in der Regel keinen Sinn jede einzelne Aktie für sich zu hedgen da dieses sehr kosten- und zeitaufwendig ist. Aus diesem Grund schaut man sich an, welche Positionen mehr oder weniger mit einander korrelieren – sich also im Großen und Ganzen in die selbe Richtung bewegen. So könnte man beispielsweise sagen, dass man Gold und Silber nicht unbedingt separat betrachten muss.

Korrelationen: Wenn ihr euer Portfolio absichern möchtet und ihr sagt, die Aktien aus dem Depot bewegen sich in etwa wie der Dax, Dow, SMI oder irgend einem anderen Index – was ganz oft der Fall ist – dann reicht es einfach, den Wert des Depots zu bestimmen. Wie viel EUR sind die Aktien, Aktienfonds und Indexfonds also gerade wert?

Absicherungsgrad: Als nächstes gilt es zu bestimmen, wie viel ihr absichern wollt. Wollt ihr 100% eures Depots absichern oder seit ihr bereit 10 oder sogar 20% des Risikos selbst zu tragen.

Laufzeit: Im letzten Schritt solltet ihr die Laufzeit bestimmen. Da ein Optionsschein auch immer einen Zeitwert hat, würde ich euch empfehlen einen Optionsschein mit einer Laufzeit zwischen 3 und 12 Monaten zu wählen, auch wenn ihr nur zwei Wochen im Urlaub seid.

Ausführliche Rechenbeispiele und Depotsimulationen erhaltet am Ende von diesem Video (ab Minute 3:12).

Beste Grüße,
InsideTrading

InsideTrading - Hedgerechner


Für Ihre Strategie benötigen Sie die folgende Anzahl an Optionen:

Index Entwicklung Indexstand Depotwert Wert des Optionsscheins Kosten der Absicherung Depotwert Gesamt
+50%
+25%
+10%
-10%
-25%
-50%

Was kann der Hedge-Rechner?

Bitte beachten Sie, dass wir den Hedge-Rechner vereinfacht und Ihnen zusätzlich die Tabelle mit den Szenarien ergänzt haben.
Die Berechnungen basieren auf der Annahme einer 1:1 Korrelation Ihres Portfolios zum Index sowie der Betrachtung zum Ende der Laufzeit der Option, da der Optionspreis während der Laufzeit von weiteren Faktoren als nur dem Preis des Index abhängt.

MEHR ZU OPTIONEN UND OPTIONSSCHEINEN: UNTERSCHIEDE VON OPTIONEN UND OPTIONSSCHEINEN – DEREN  VOR- UND NACHTEILE
MEHR ZUM THEMA WARUM OPTIONEN INTERESSANT SIND: WARUM UND WOFÜR BENÖTIGT DER MARKT OPTIONEN

by Jun 10, 2016 Keine Kommentare
MetaTrader Secrets – Ein Investorpasswort festlegen/ ändern.

MetaTrader Secrets – Ein Investorpasswort festlegen/ ändern.

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MetaTrader – Ein Investorpasswort festlegen/ ändern.

Der MetaTrader (MT) gehört mittlerweile zu den beliebtesten Handelsplattformen im Forex- und CFD-Trading. Die von MetaQuotes entwickelte Tradingsoftware ist so konzipiert, dass Beginner sofort und ohne jedes Vorwissen mit dem Handeln starten können und auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten kommen.

In unsere Serie „MetaTrader Secrets“ schauen wir uns nützliche Einstellungen an, die nicht jedem bekannt sind, aber für alle von großem Vorteil sein könnten. Heute:

Ein Investorpasswort festlegen

So funktioniert es:

  1. Klicken Sie in der Menüleiste auf Extras -> Optionen
  2. Im Pop-Up klicken Sie dann den Tab „Server“ aus und klicken neben dem Wort „Passwort“ auf „Ändern“
  3. Geben Sie Ihr aktuelles MetaTrader-Passwort ein, klicken Sie auf „Read-Only (Investor) Passwort ändern“, legen Sie ein Passwort fest und bestätigen Sie es mit „Okay“

Investorpasswort:

Das Investorpasswort ermöglicht es Dritten im Zusammenhang mit der Metadrader-Kontonummer Ihre Trades und Kontoaktivitäten zu verfolgen. So können Sie Freunden zeigen, wie Sie Traden. Sie haben zudem die Möglichkeit Ihre Trades zu kopieren.

Sollten Sie noch weitere Ideen für Videos oder Fragen zum MetaTrader haben, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail oder hinterlassen Sie einen Kommentar.

by Jun 06, 2016 Keine Kommentare
MetaTrader Secrets – Zu einem Datum/Zeitpunkt springen

MetaTrader Secrets – Zu einem Datum/Zeitpunkt springen

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MetaTrader– Zu einem Datum/Zeitpunkt springen

Zu einem Datum/Zeitpunkt springen: Der MetaTrader (MT) gehört mittlerweile zu den beliebtesten Handelsplattformen im Forex- und CFD-Trading. Die von MetaQuotes entwickelte Tradingsoftware ist so konzipiert, dass Beginner sofort und ohne jedes Vorwissen mit dem Handeln starten können und auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten kommen.

In unsere Serie „MetaTrader Secrets“ schauen wir uns nützliche Einstellungen an, die nicht jedem bekannt sind, aber für alle von großem Vorteil sein könnten. Heute:

Zu einem Datum/Zeitpunkt springen:

So funktioniert es:

  1. Um zu einer bestimmten Stelle im Chart zu gelangen, klicken Sie auf „Enter“
  2. Jetzt können Sie nach den folgenden Zeitpunkten suchen:
    MM.YY (nach einem Tag)
    DD.MM.YY HH:MM (nach einem Zeitpunkt an einem beliebigen Tag)
    HH:MM (nach einer Uhrzeit am aktuellen Tag)
  3. Bestätigen Sie die Eingabe mit „Enter“
  4. Die erste Kerze im angezeigten Chart enthält die gewünschten Informationen.

 

Wichtig:

Nullen können bei der Suche weggelassen werden. Zudem werden pro Zeitperiode nur eine gewisse Anzahl an Kerzen gespeichert. Können Sie also den gewünschten Zeitpunkt nicht finden, sollten Sie sich eine größere Periode anzeigen lassen.

 

Sollten Sie noch weitere Ideen für Videos oder Fragen zum MetaTrader haben, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail oder hinterlassen Sie einen Kommentar.

 

 

by Mai 10, 2016 Keine Kommentare
MetaTrader Secrets – der 2 Minuten Chart

MetaTrader Secrets – der 2 Minuten Chart

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2 Minuten Chart:

Der MetaTrader (MT) gehört mittlerweile zu den beliebtesten Handelsplattformen im Forex- und CFD-Trading. Die von MetaQuotes entwickelte Tradingsoftware ist so konzipiert, dass Beginner sofort und ohne jedes Vorwissen mit dem Handeln starten können und auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten kommen.

In unsere Serie „MetaTrader Secrets“ schauen wir uns nützliche Einstellungen an, die nicht jedem bekannt sind, aber für alle von großem Vorteil sein könnten. Heute:

 

Der 2 Minuten Chart

 

So funktioniert es: 

  1. öffnen Sie den M1 Chart eines Marktes Ihrer Wahl, beispielsweise EURUSD
  2. ziehen Sie den „PeriodeConverter“ auf den M1 Chart (unter Navigator -> Skripte)
  3. verändern Sie den „Wert“ unter dem Reiter „Eingaben“ auf 2, um den 2 Minuten Chart zu erhalten oder belassen Sie diesen bei 3, um den 3 Minuten Chart zu öffnen.
  4. Klicken Sie auf Datei (oben links) -> offline Chart öffnen -> öffnen Sie den M2 bzw. M3 Chart
  5. passen Sie das Template an (so geht es)

Navigator Fenster MetaTrader  Period Converter MetaTrader4 offline Chart MetaTrader4

 

Wichtig:

  • der Offline-Chart eignet sich auch zum Traden, da dieser Live-Charts zeigt
  • nachdem Sie den MetaTrader geschlossen haben, müssen Sie diese Prozedur wiederholen

 

Sollten Sie noch weitere Ideen für Videos oder Fragen zum MetaTrader haben, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail oder hinterlassen Sie einen Kommentar.

 

 

by Apr 28, 2016 Keine Kommentare
MetaTrader Secrets – das Standard Template verändern

MetaTrader Secrets – das Standard Template verändern

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MetaTrader Secrets – das Standard Template verändern

Standard Template verändern: Der MetaTrader (MT) gehört mittlerweile zu den beliebtesten Handelsplattformen im Forex- und CFD-Trading. Die von MetaQuotes entwickelte Tradingsoftware ist so konzipiert, dass Beginner sofort und ohne jedes Vorwissen mit dem Handeln starten können und auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten kommen.

In unsere Serie „MetaTrader Secrets“ schauen wir uns nützliche Einstellungen an, die nicht jedem bekannt sind, aber für alle von großem Vorteil sein könnten. Heute:

Das Standard Template anpassen:

So funktioniert es:

  1. Richten Sie sich den Chart nach Belieben ein, verändern Sie die Farben und fügen Sie Indikatoren ein
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste irgendwo in das Chartfenster und wählen Sie -> Vorlagen -> Vorlagen speichern
  3. Speichern Sie das eben erstellte Template als unter „default.tpl“
  4. Jeder neu geöffnete Chart aus der Marktübersicht wird jetzt in Ihren voreingestellten Einstellungen erstrahlen

 

MetaTrader Template speichern MetaTrader default.tpl Template

 

 

 

Wichtig:

Offline- und Backtest-Charts werden,dennoch in dem „hässlichen“ Grün-Schwarzen-Gitter-Standard-Chart angezeigt, aber Sie können die erstellte Vorlage im Nachhinein einfach anwenden. (Rechtsklick auf den Chart -> Vorlagen -> Default)

 

Sollten Sie noch weitere Ideen für Videos oder Fragen zum MetaTrader haben, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail oder hinterlassen Sie einen Kommentar.

 

 

by Apr 07, 2016 Keine Kommentare
Bargeld-Abschaffung – Vorteile, Nachteile, Welche Aktien werden interessant?

Bargeld-Abschaffung – Vorteile, Nachteile, Welche Aktien werden interessant?

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Bargeld-Abschaffung – Vorteile, Nachteile, Welche Aktien werden interessant?

Bargeld-Abschaffung – Kaum ein Thema wird in letzter Zeit mehr diskutiert und irgendwie wie gibt es bei Vielen (auch bei mir) noch immer die Hoffnung, dass das nur eine Phase ist und dann wieder in Vergessenheit gerät. Aber wenn wir nur ein paar Kilometer in den Norden schauen, dann sehen wir in Schweden ein Land, das auf diesem Gebiet schon ganz weit vorne liegt. Damit ist es kein Einzelfall, denn auch die dänische Zentralbank hat angekündigt, aufgrund von mangelnder Nachfrage, keine Banknoten mehr zu drucken. Welche Vor- und Nachteile hat die Bargeldabschaffung?

Vorteile der Bargeld-Abschaffung:

  • In Schweden gab es signifikant weniger Überfälle auf Banken, kleinere Geschäfte, Busse und Privatpersonen nachdem es viel weniger Bargeld im Umlauf gab. Das heißt, weniger Bargeld führt zu einem sicheren Umfeld, da sich Raub nicht mehr lohnt.
  • Bargeld ist unsichtbar und lässt eine ganze Menge krimineller Handlungen zu, denn man kann eine ganze Menge davon besitzen ohne, dass es jemand weiß.
  • Schwarzarbeit würde extrem erschwert werden, was zu viel mehr Steuereinnahmen führt und eventuell sogar zu einem faireren Steuersystem (wahrscheinlich Wunschdenken, sorry dafür).
  • Der Kauf und Verkauf von Drogen und Waffen würde extrem erschwert werden, da die Zahlungen digital auftauchen würden.
  • Die EZB und die Zentralbanken könnten uns durch negative Zinsen dazu zwingen unser Geld auszugeben, um die Wirtschaft anzukurbeln. Dann müsste die EZB nicht mehr mit Geld um sich schmeißen, sondern nur noch an der Zinsschraube drehen. (persönlich sehe ich das nicht unbedingt als Vorteil, aber viele wären da anderer Meinung und deswegen erwähne ich es sowohl bei den Nachteilen, als auch bei den Vorteilen)
  • Die Verwaltung von Bargeld ist unglaublich teuer (Druck, Transport, Aufbewahrung, Austausch, Kontrolle)
  • Geldfälscher würden arbeitslos werden.
  • Experten behaupten, dass die Schattenwirtschaft um mindestens ein Drittel gesenkt werden kann.

Nachteile der Bargeld-Abschaffung:

  • Für viele ältere Leute wäre es eventuell sehr umständlich und eine große Umstellung über Smartphones zu zahlen und ihre Geschäfte online abzuwickeln.
  • Die EZB und die Zentralbanken könnten uns durch negative Zinsen dazu zwingen unser Geld auszugeben, um die Wirtschaft anzukurbeln (Strafzins für Sparer).
  • Der Kontrollstaat würde Wirklichkeit werden und wir würden noch gläsener werden. Betreiber wissen, was ich wann kaufe und es ist leichter uns zu manipulieren.
  • Cybercrime würde weiter zunehmen und wir als Endverbrauch könnten im Zweifel nur zuschauen.
  • Wenn wir alle nur noch digital (mit Karten oder über das Handy) zahlen, ist es ein Leichtes dafür Gebühren zu verlangen, da es keine Alternative mehr gibt.
  • In Deutschland gilt nur das Bargeld als offizielles Zahlungsmittel, dass heißt wir würden in Wirklichkeit kein Geld mehr besitzen, da das Geld auf unserem Girokonto im Zweifel der Bank gehört und nicht uns. Wenn die Bank pleite geht, dann fließt das Geld in die Insolvenzmasse ein und wir können nur hoffen, dass die Einlagensicherung vom Staat greift. Sollte es keine neuen Gesetze geben, nimmt man uns also das Recht Geld zu besitzen.

Neue digitale Zahlungsmittel, sogenannte Kryptowährungen, würden mit Sicherheit entstehen. Aber auch diese Zahlungsmittel MÜSSEN von staatlicher Seite akzeptiert werden, da es ansonsten nicht möglich wäre, „Geld“ in diese neue Digitalwährung umzuwandeln. Es gibt schon heute Länder, in denen Zahlungsmittel wie Bitcoins verboten sind, um zu große Schwankungen, Volatilität und Geldwäsche an den Finanzmärkten zu verhindern. Alles zum Bitcoin erfahrt ihr auf dem Finanzblog von Jonas, „Beben am Kapitalmarkt – Währungs-Revolution, Bitcoin„.

Die oben genannten Argumente sind nur eine Auflistung der Vor- und Nachteile. Ich möchte mit diesem Artikel weder die eine noch die andere Position einnehmen und nur die Vor- und Nachteile auflisten, auf die ich bei der Recherche gestoßen bin.

Jetzt aber zur eigentlichen Frage: Welche Aktien und Unternehmen sollten wir im Zuge einer schleichenden Bargeldabschaffung im Auge behalten?

Bevor wir uns Einzelwerte anschauen, sollten wir erst einmal verstehen, wie die Leute dann zahlen. Es wird mit Sicherheit einiges über das Handy abgewickelt, vieles mit der Kredit- bzw. Girokarte und zusätzlich sollte auch die Digitalwährung Bitcoins nicht aus den Augen gelassen werden.

Um die Kreativität unserer aufmerksamen Leser nicht zu beeinflussen, möchte ich hier keine Einzelaktien nennen und würde mich über eine interessante Diskussion sehr freuen.

Welche Aktien besitzt ihr? Wer kommt in frage? Wann wäre eurer Meinung nach der richtige Zeitpunkt zum Investieren?

by Apr 01, 2016 9 Kommentare
RSI – Relative Strength Index

RSI – Relative Strength Index

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RSI – Relative Strength Index

Der Relative Strength Index (RSI) gehört zu den Oszillatoren und wird im deutschsprachigen Raum auch oft als Relative-Stärke-Index oder Relative-Stärke-Indikator bezeichnet. Erfinder des RSI ist J. Welles Wilder, der diesen und weitere technische Indikatoren erstmalig in seinem bahnbrechenden Buch „New Concepts in Technical Trading Systems“ im Jahre 1978 erwähnte.

Der Relative Strength Index setzt die aktuellen und historischen Stärken und Schwächen eines Finanzproduktes ins Verhältnis. Grundlage für die Berechnung sind die Schlusskurse des vorher festgelegten Betrachtungszeitraums.

Der RSI wird auch als Momentum-Oszillator bezeichnet, da dieser sich auf die Geschwindigkeit und das Ausmaß der aktuellen Preisbewegungen bezieht.

Das bedeutet, dass Wells die Dynamik des Verhältnisses von höheren zu niedrigeren Schlusskursen betrachtet und somit Finanzprodukte mit einer positiven Entwicklung ein höheres RSI aufweisen als Finanzprodukte mit einer negativen Preisentwicklung.

Der übliche und von Wilder empfohlene Betrachtungszeitraum ist 14 Tage, aber dieser ist grundsätzlich frei wählbar. Ein kürzerer Betrachtungszeitraum führt zu einer hohen Volatilität und vielen Signalen, wohingegen ein längerer Zeitraum weniger Signale generiert.

Wie berechnet sich der RSI

Nachdem es einen neuen Schlusskurs gibt, wird erst einmal festgestellt, ob es sich in dieser „neuen“ Periode um eine positive (U upward Change) oder negative (D downward Change) Entwicklung handelt.

Positive Entwicklung:
U = Schlusskurs (neu) – Schlusskurs (alt)
D = 0

Negative Entwicklung:
D = Schlusskurs (alt) – Schlusskurs (neu)
U = 0

Wenn es keine Veränderung zum vorherigen Betrachtungszeitraum gibt, ist U= D= 0.

Als nächstes wird die Summe aller U und D für den entsprechenden Betrachtungszeitraum (n-Perioden) berechnet und durch n geteilt, um das arithmetische Mittel (Mittelwert) zu erhalten.

Summe aller positiven Entwicklungen:
Sum (D) = n1 + n2 + … +nn

Summe aller negativen Entwicklungen:
Sum (U) = n1 + n2 + … + nn

arithmetisches Mittel der positiven Entwicklungen in n Perioden:
avg (D) = Sum (D) / n

arithmetische Mittel der positiven Entwicklungen in n Perioden:
avg (U) = Sum (U) / n

Dadurch berechnet sich der Relative Strength Index wie folgt:
RSI = avg (D) / (avg (D)+ avg (U))

Anwendung

Der Relative Strength Index ist ein Indikator, der nicht im Preischart eingezeichnet wird, sondern darunter oder darüber zu finden ist (siehe Titelbild). Der Wert des Relative-Stärke-Index ist eine Zahl zwischen 0 und 100, wobei die einzelnen Werte zu einem Chart verbunden werden. Der Indikatoraufbau ist wie folgt:

RSI

In der Regel gibt es eine obere Markierungslinie bei 70, eine mittlere bei 50 und eine untere Markierungslinie bei 30. Die RSI-Werte werden als Chart dargestellt (hier blau).

Interpretation

Die Intention von Wilder ist es, mit diesem Indikator überkauftes und überverkauftes Verhalten an den Märkten zu signalisieren. Das bedeutet, wenn Kurse sehr stark und schnell steigen, dann werden diese irgendwann überkauft sein und dieses führt dazu, dass diese wieder fallen auch wenn es nur für eine kurze Korrektur ist. Dasselbe gilt natürlich vice versa: wenn ein Markt oder das Finanzprodukt sehr stark und schnell fällt, dann wird dieses irgendwann überverkauft sein und nicht weiter fallen, sondern wieder steigen.

Der RSI signalisiert überkauftes und überverkauftes Verhalten und das bedeutet, dass eine Reaktion vom Markt und damit einhergehend eine Gegenbewegung bevorsteht.

 RSI_überkauft_überverkauft

Im Bild sehen wir in blau den Relative Strength Index als Chart eingezeichnet. Der RSI gibt die aktuelle/jüngste Stärke bzw. Schwäche eines Finanzproduktes an und die Steigung des RSI ist zu der Geschwindigkeit der Veränderung des Trends direkt proportional.

Wilder glaubt, dass Höchst- und Tiefst-Positionen durch einen Relative Strength Index von über 70 oder unter 30 dargestellt werden. So wird ein RSI-Trading-Level von über 70 als überkauft und ein RSI-Trading-Level von unter 30 als überverkauft gewertet. Kurse zwischen 30 und 70 werden als neutral bezeichnet, ein RSI von 50 weist keinen Trend auf.

Abweichungen / Divergenzen

Grundsätzlich wird angenommen, dass eine Divergenz zwischen dem RSI und der Preisentwicklung ein starker Indikator für eine bevorstehende Trendwende ist. Eine bearische Divergenz liegt vor, wenn die Preisentwicklung des Basiswertes ein neues Hoch ausbildet, aber dieses vom RSI nicht durch neue Hochs bestätigt wird. Für die bullische Divergenz gelten neue Tiefs in der Preisentwicklung und eine fehlende Bestätigung im RSI.

Hier geht es zu unseren großen Sammlung der wichtigsten Analysetools!

by Mrz 17, 2016 Keine Kommentare
Breakeven und das echte CRV

Breakeven und das echte CRV

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Breakeven und das echte CRV

Ist es euch auch schon passiert, dass euer Depot an Wert verliert, obwohl eure Aktie eigentlich eine Wertsteigerung erfahren hat? Grund dafür sind die zu zahlenden Steuern und Gebühren, die manchmal den kompletten Gewinn auffressen können. Da stellt sich doch die Frage: Wie viel Gewinn muss man eigentlich einfahren, um die anfallenden Kosten zu decken und eine tatsächliche Wertsteigerung des Depots zu erzielen? Welchen Einfluss haben die Kosten, die durch den Kauf und Verkauf von Aktien anfallen, eigentlich auf das Chance-Risiko-Verhältnis? Diesen und weiteren Fragen werden wir uns heute widmen.

1. Der Spread

Viele Einsteiger fragen sich oft: Warum hat jede Aktie zwei Preise?

Der erste Preis ist der Preis, zu dem Investoren momentan bereit sind, ihre Aktien zu verkaufen und nennt sich Geldkurs, der zweite Preis nennt sich Briefkurs und ist der Preis, zu dem Anleger jetzt gerade bereit sind, die Aktie zu kaufen.

Nehmen wir einmal an, wir können bei unserem Broker komplett kostenfrei kaufen und verkaufen. Wenn wir jetzt eine Lufthansa-Aktie kaufen, bezahlen wir dafür 11,71€ und wenn wir diese Aktie in derselben Zehntelsekunde wieder verkaufen, bekommen wir dafür nur noch 11,64€. Das heißt, wir haben bei diesem Trade 7 Cent (ca. 0,6%) Verlust gemacht. Diese Differenz zwischen dem Kaufkurs und dem Verkaufskurs nennt sich Spread.

Der Spread kann variieren und ist meist nur von Angebot und Nachfrage abhängig.

2. Die Ordergebühren

Die Ordergebühren sind allein vom Broker abhängig und im Zeitalter von Online-Brokern sollte KEINER mehr 25€ und/ oder ein Prozent Order-Provision zahlen müssen. Wenn jetzt noch Börsenplatz-Gebühren (oft abhängig von der Ausführungsvariante) und eine Maklercourtage anfallen, frisst das dermaßen die Gewinne, sodass das Traden und Investieren kaum noch einen Sinn macht.

Daher solltet ihr euch anschauen, welche Märkte ihr traden wollt und danach den Broker wählen. Zudem ist es oft sinnvoll, seinen Broker regelmäßig zu wechseln, um die neusten Angebote und die Depotwechsel-Prämien zu erhalten.

In den folgenden Beispielen werde ich mit durchschnittlichen Ordergebühren von 10€ rechnen, es geht aber auch deutlich günstiger.

Kauf:

1171,00€   100 Lufthansaktien (11,71€ je Aktie)
1181,00€   Ordergebühren (10€)

Der gezahlte Preis je Aktie ist jetzt 11,81€ und der aktuelle Wert ist 11,64€ (Verlust von 1,44%). Das heißt, unsere Aktie muss jetzt 1,44% steigen, damit wir wieder Plus-Minus-Null sind.

Verkauf:

1171,00€   100 Lufthansaktien (11,71€ je Aktie)
1191,00€   Ordergebühren (2x 10€)

Der gezahlte Preis je Aktie ist jetzt 11,91€ und der aktuelle Wert ist noch immer 11,64€, dass heißt, wir haben unsere Aktie mit einem Verlust von 2,27% (2,3%) verkauft.

WICHTIG: Die Ordergebühren bezogen auf eine einzelne Aktie verringern sich natürlich mit wachsendem Ordervolumen.

3. Steuern

Es gibt zwei verschiedene Arten von Steuern, die auf Kursgewinne gezahlt werden müssen und seit dem 1. Januar 2009 ist es auch total unwichtig, wie lange man die Aktien schon hält. Auf Verluste müssen keine Steuern gezahlt werden, können aber bei der Steuererklärung steuermindernd wirken. Die Abgeltungssteuer (vor 2009 vergleichbar mit der Kapitalertragssteuer) beträgt 25% und ist von jedem Privatanleger zu entrichten. Zudem sind 5,5% der Abgeltungssteuer als Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls 8% bzw. 9% der Abgeltungssteuer als Kirchensteuer zu entrichten.

Ein kleines Beispiel:

1000,00€ Gewinn
– 250,00€ Abgeltungssteuer
–   13,75€ Solidaritätszuschlag
–   22,50€ Kirchensteuer (9%)
=713,75€ Gewinn nach Steuern

Die Ordergebühren sind gewinnmindernd, das heißt wenn man Aktien für 1000€ kauft und für 2000€ verkauft, hat man 1000€ minus der Ordergebühren zu versteuern.

Der Steuerbetrag wird direkt nach dem Verkauf durch den Broker an das Finanzamt abgeführt. Sollte der Broker jedoch im Ausland sitzen, trägt man selbst die Verantwortung und muss den zu versteuernden Betrag bei der Jahressteuererklärung angeben.

4. Breakeven und das echte CRV

Von Breakeven reden Anleger in der Regel, wenn ihr Investment den Einstiegspreis erreicht hat. Gerade bei Aktien, die für eine gewisse Zeit in die ungewünschte Richtung liefen, ist es leicht zu sagen: „ich bin breakeven raus“ und dennoch hat der Investor den Spread und die Ordergebühren verloren.

Nachdem wir über die verschiedenen Kosten einmal gesprochen haben, möchte ich deren Relevanz aufzeigen.

Nehmen wir an, wie investieren in das Unternehmen XY und unsere Aktien steigen von 10€ auf 15€, dass heißt um 50% (der Spread wird in diesem Beispiel vernachlässigt)!!!

Aktienkauf für 1000€
= 99 Aktien(990€) + 10€ Ordergebühren

Nach einer gewissen Zeitspanne werden die Aktien für 15€ wieder verkauft:
= 99 *15€
= 1485 -10€ Ordergebühren
= 1475€ -1000€ Startkapital
= 475€ zu versteuernder Betrag

Nach dem Steuerabzug von 28%
= gutgeschriebener Gewinn= 475*0,72= 342€

Die Aktie hat also einen Gewinn von 50% erzielt. Der Trade brachte aber nur ein Plus von 34,2% für das Depot.

Hier möchte ich kurz an eines meiner Lieblingszitate von Kostolany erinnern: „Hin und Her Taschen leer“. Dieses Zitat passt auch zum Verhalten vieler Trader, die die gewisse Selbstdisziplin nur schwer aufbringen können und an Trades nicht emotionslos herantreten.

Deswegen sollte man meiner Meinung nach den echten Breakeven-Wert immer im Kopf haben, bevor man eine Order abschickt.

Zurück zum Beispiel: Wie ihr seht, wird einiges abgezogen…. Und mal ehrlich, wie oft machen eure Aktien 50% und welches Risiko muss man dafür in der Regel eingehen?

Das führt mich zum eigentlichen Thema: Was ist das wirkliche Chance-Risiko-Verhältnis (CRV)?

Bei unserem Beispiel war die Chance meiner Meinung nach nicht 5€ sondern NUR 3,42€! Das heißt, wenn man bei diesem Trade ein Risiko von 2€ eingegangen ist, dann war nach dem konventionellen Ansatz das CRV 2 zu 5. Unter einem mathematischen Gesichtspunkt war das CRV aber nicht 2 zu 5 sondern 2,2 zu 3,42!!!

Und mit diesem Gedankengang möchte ich meinen heutigen Artikel auch beenden.

Bitte hinterlasst ein Kommentar und lasst mich wissen, wie ihr an die Sache herantretet.


 

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by Mrz 11, 2016 Keine Kommentare
Bis zu 30% Spread- bzw. Kommission-Erstattung bei RoboForex   

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Viele Spaß und Erfolg beim Traden!
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Bitte beachten Sie, dass wir keine Werbung für diesen Broker machen wollen, sondern nur einen zusätzlich Service für unsere Kunden anbieten.

by Feb 27, 2016 Keine Kommentare
DAX-Indikationen und unterschiedliche Kursstellungen

DAX-Indikationen und unterschiedliche Kursstellungen

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DAX-Indikationen und unterschiedliche Kursstellungen

Immer wieder kommt es in Foren zu der Frage: „Warum gibt es so viele unterschiedliche Werte bzw. Kursstellungen für den DAX?“.

Manchmal heißt es in den Medien nur DAX, oft liest man aber auch DB-DAX, ein anderes Mal ist die Sprache von dem L&S DAX, DAX30, GER30 und so könnte ich wahrscheinlich noch viel andere Bezeichnungen aufzählen. Weiterhin ist dann oft auch noch die Rede von DAX-Indikationen, von einem Kassamarkt, Xetra und dem DAX-Future. Heute möchte ich versuchen, diese Begriffe zu definieren und in einen geordneten Zusammenhang zu bringen.

Der einzig echte DAX

Der Dax ist ein eingetragenes Warenzeichen der Deutschen Börse AG und darf von keinem anderen als der Deutschen Börse verwendet werden. Grundlage der Berechnung sind die Xetra-Kurse der 30 DAX-Aktien und der von der Deutschen Börse festgelegte Gewichtungsschlüssel.

Weitere Informationen zur DAX-Berechnung, Gewichtung und Zusammensetzung findet ihr in meinem Artikel der letzten Woche: DAX 30-Leitindex des deutschen Aktienmarktes.

Dadurch, dass der DAX ein geschütztes Produkt ist, dürfen Broker, Banken, Finanzinstitute und andere Marktteilnehmer diesen nicht einfach verwenden. Damit beispielsweise Banken oder auch Broker die real-time-Kurse verwenden dürfen, müssen sie die Deutsche Börse dafür bezahlen. Ich habe gelesen, dass selbst der verzögerte Kurs kostenpflichtig ist, diese Informationen stammen aber nicht aus erster Hand.

Der DAX-Future

Vereinfacht lässt sich der DAX-Future als eine Art Wette auf den DAX Stand zu einem bestimmten Termin in der Zukunft verstehen. Der Kurs des Futures wird durch Angebot und Nachfrage an der Terminbörse bestimmt. Ein Future bewegt sich grundsätzlich synchron zum Kassamarkt des Underlying (Benzin, Orangensaft-Konzentrat, DAX…). Unterschiede zwischen dem Kassamarkt und dem Future würden Abirtragegeschäfte (risikolose Geschäfte) erlauben. Diese Chancen werden von Marktteilnehmer in der Regel sofort erkannt, sodass Abweichungen und Divergenzen sofort ausgeglichen werden. Dennoch kann der Preis eines Futures von dem Basispreis abweichen, gerade wenn der Erfüllungszeitpunkt noch weit in der Zukunft liegt. Zum Verfallstermin entspricht der DAX-Future aber dem DAX30.

Kassamarkt

Der Gegensatz zum Terminmarkt (Future-Markt) ist der Kassamarkt. Bei einem Terminmarkt sind Abschluss und Erfüllung von einander zeitlich getrennt, wohingegen am Kassamarkt die Ausführung einer Wertpapierorder und die Erfüllung eng beieinander liegen. Nachfolgend ist mit dem Kassamarkt der von der Deutschen Börse AG gestellte DAX-Kurs (Xetra) gemein.

DAX-Indikationen – Warum?

Die Finanzdienstleister versuchen natürlich die Gebühr, die für die Verwendung der echten DAX-Kurse an die Deutsche Börse AG bezahlt werden müssen, zu umgehen. Das schaffen sie,  in dem sie eine Abbildung des DAX veröffentlichen. Dies hat dann lustige Namen wie beispielsweise GER30, Deutsche Bank Indikation, L&S DAX und so weiter zur Folge. Die Vorteile einer solchen Indikation liegen für Finanzdienstleister nicht nur in den geringeren Kosten, sondern auch im Marketingeffekt, denn die meisten Unternehmen stellen ihre Indikationen Nachrichtensendern und Finanzseiten kostenfrei zur Verfügung. Aus diesem Grund sind alle Emittenten von DAX-Indikationen auch immer daran interessiert, so nahe wie möglich an den Xetra-Wert heranzukommen. Ein ganz wichtiger weiterer Grund, warum viele Banken ihre eigene Indikation stellen, ist zudem, dass sie ihren Kunden auch den außerbörslichen Handel verschiedener Derivate (Zertifikate, Optionsscheine…) ermöglichen und dafür eine Einschätzung des Underlyings (z.B. DAX) benötigen.

Wie berechnen sich diese DAX-Indikationen?

Wie sich diese DAX-Indikationen berechnen und auf welcher Grundlage sie entstehen, war die für mich interessanteste Frage beim Research für diesen Artikel. Und nachdem ich keine zufriedenstellenden Antworten im WorldWideWeb finden konnte, suchte ich das direkte Gespräch mit allen großen Banken, die Indikationen stellen. In den netten und teilweise auch sehr lehrreichen Gesprächen konnte, beziehungsweise wollte mir keiner konkrete Antworten geben (verständlich, aber schade). Alle Banken meinten, dass sich die DAX-Indikationen während der Xetra-Handelszeit auf den DAX und den DAX-Future beziehen.

Außerhalb der Xetra-Handelszeit ist es wohl noch wesentlich komplizierter, Aussagen zu treffen.

Gerade die Vorindikation (vor dem Xetra-Handelsstart um 9 Uhr) ist für viele Anleger und Trader von großer Bedeutung. Diese DAX-Indikationen sind keine simplen Vermutungen, sondern eine Annährung anhand einer komplexen Formel. In diese Berechnung fließen dann Nachrichten, Ereignisse und Börsenstimmung aus den USA, aus dem Asien-Handel und frühe Meldungen aus Europa mit ein.

 

Nach dem Xetra-Handelsschluss um 17:30 stehen für die DAX-Indikationen noch der Dax-Future und der L-DAX zur Verfügung (das L steht hier für Late). Dieser wird von der Deutschen Börse auf Basis der 30 Dax-Unternehmen berechnet.

 

Das Problem hierbei ist wohl, dass um 17:30 viel Marktteilnehmer den Handel einstellen und dieser im Zuge dessen sehr illiquide wird, was beide Notationen sehr schwankungsanfällig macht und zu irrationalen, nicht gerechtfertigten Ausschlägen führen kann. Aus diesem Grund sind der DAX-Future und der L-DAX als Gradmesser für eine gute Indikation aus Sicht vieler Marktteilnehmer nicht gerechtfertigt. Deshalb wird sich für die Berechnung der DAX-Indikationen nach weiteren relevanten Indikatoren umgeschaut, sodass beispielsweise der Dow-Jones, der S&P 500, viele nachbörsliche Nachrichten und andere externe Faktoren eine große Rolle spielen.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass während der Xetra-Handelszeit viele Indikationen als eine sehr gute Orientierung dienen, da die Abweichungen oft nur minimal sind. Aber vor allem vor und nach Börsenschluss sind Indikationen von großer Bedeutung für den Handel.

Beste Grüße,

InsideTrading

PS: Wenn ihr etwas mitnehmen konntet, dann teilt diesen Artikel und unterstützt uns!

by Feb 26, 2016 3 Kommentare
Warum die Charttechnik funktioniert?!

Warum die Charttechnik funktioniert?!

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Warum die Charttechnik funktioniert?!

in unserer Serie „Charttechnik“ geht es darum, wie man den Markt anhand seiner Preisentwicklung bewerten und prognostizieren kann. Für viele klingt das etwas unrealistisch und fragwürdig, doch viele Anleger, auch auf institutioneller Seite, prüfen die charttechnische Situation an den Märkten, bevor sie zu Investieren beginnen.

Bei der charttechnischen Analyse wird speziell versucht, sich auf die Seite des Marktes zu stellen, welche einem Anleger Kursgewinne verspricht. Man versucht dem aktuellen Markt-Moment zu folgen.

Die Kurse an den Märkten werden durch die Kauf- und Verkaufseite geformt, die Charttechnik bedient sich nun verschiedener Instrumente, welche die Richtung des Preis-Trends herausstellen sollen und/oder aufzeigen, wann der Markt überkauft oder -verkauft ist.
Wenn ein Kurs nun nachhaltig steigt und die technische Analyse entsprechend Kaufsignale liefert, resultiert dies aus größerem Kauf- als Verkaufsinteresse.
Steigende Kurse wirken wiederum attraktiv auf Investoren, welche noch keine Position im Markt eingenommen haben.
Hier nochmals das Schema aus dem Charttechnik-Bereich:

Chartechnische Analyse 1

Chartechnische Analyse 2

Chartechnische Analyse 3

Gleiches gilt für den sich im fallenden Zustand befindenden Markt. Hier nutzen Investoren Phasen, in denen der Kurs sich etwas erholt, um erneut zu verkaufen. Dadurch wird der Verkaufsdruck auf den Markt größer als der Support, den die Käufer den Kursen bieten – daher auch Support-Level oder Unterstützungsniveau. Diese Levels sind einfach Preisniveaus, in denen sich historisch ein besonderes Kauf- oder Verkaufsinteresse gezeigt hat, was auf eine „faire“ Bewertung nach Ermessen des Marktes schließen lässt.
Klassisch zeichnet man diese immer an den Hoch- und Tiefpunkten ein, da sich an diesen Kursstellen bzw. zu diesen Preisen ein Nachfrage-/Angebotsüberhang bilden konnte, der den Kurs wieder drehen lies.

Chartechnische Analyse 4

Daher haben Trends die Eigenschaft sich, kontinuierlich selbst am Leben zu erhalten, was dem Sprichwort „The Trend is your friend“ einen ganz neuen Anstrich verleiht.

Das zu den Grundprinzipien der Chart- und Markttechnik.

Warum funktioniert nun aber die technische Analyse im Detail, da diese ja Durchschnitte und andere Ableitungen des Preises und der Rendite wie zum Beispiel die Volatilität verwendet?

Die technische Analyse nutzt das Sentiment aus, dass gerade am Markt vorherrscht, in dem sie zum Beispiel einen Durchschnitt der Preise der letzten Handelsperioden bildet, sogenannte Moving-Averages oder auch gleitende Durchschnitte.
Diese Durchschnitte haben nun die Eigenschaft, dem Markt immer etwas hinterher zu hängen. Sie liegen daher in einem Abwärtstrend oberhalb des aktuellen Preises und in einem Aufwärtstrend tendenziell unterhalb. Dies liegt an der Berechnungsweise, da auch die Kurse der vergangenen Perioden mit eingerechnet werden und diese in einem Abwärtstrend tendenziell höher lagen als der aktuelle Kurs und im Fall eines Aufwärtstrends eben äquivalent niedriger.
Wie sich diese Methodik rechtfertigt? Auf zwei Weisen!

Erstens: Wir wissen aus unserer Beschreibung oben, dass ein Handeln mit dem Trend eine größere Erfolgswahrscheinlichkeit hat. Wenn der Markt durch einen solchen Indikator eine eindeutige Trenddefinition erfährt, hilft dies nicht gegen die aktuelle Trendrichtung zu handeln und erleichtert so das Herausfiltern von Signalen mit einer geringeren Erfolgschance, wenn man den Trend handeln möchte.

Zweitens: Solange die Kurse tendenziell immer höher liegen, ist auch der Kaufdruck größer als der Verkaufsdruck. Wenn man den Kurs selbst betrachten würde, um daran den Trend zu definieren, wäre dies nicht besonders einfach.
Angenommen unsere Trenddefinition ist es, dass wir nach einem Tag, an dem der Markt höher geschlossen hat einen Aufwärtstrend annehmen und wenn der Markt schwächer geschlossen hat einen Abwärtstrend, so würde ein einziger Tag das Bild über den Haufen werfen, welches wir uns vom Markt gemacht haben.
Ein Durchschnitt hilft, denn auch wenn der aktuelle Tag negativ ist, oder auch einige vorhergegangene, so kann ein Durschnitt trotz allem weiterhin einen steigenden Wert aufweisen und verwirft nicht sofort die aktuell getroffene Trenddefinition.

Die Trenddefinition mithilfe von gleitenden Durschnitten kennt allerlei Formen, so gibt es den sogenannten Moving Average Crossover.

Chartechnische Analyse 5

Wie gut zu erkennen ist, verläuft der blaue (schnellere) gleitende Durchschnitt während Aufwärtstrendphasen oberhalb des langsameren grünen Durchschnittes.
Schnell und langsam meint dabei wie viele Perioden betrachtet werden. Im Beispiel handelt es sich bei den Durchschnitten um die Perioden 30 und 200, also um die letzten 30 beziehungsweise 200 Schlusskurse der gewählten Zeiteinheit, hier der M1 des DAX.
Der Crossover verbildlicht, wie die kürzere und die längere Vergangenheit miteinander in Verbindung stehen.
Im Beispiel befand sich der Markt zu Beginn des Bildes in einer Abwärtsbewegung, denn Verkäufer dominierten den Markt und Preise wurden immer weiter nach unten gedrückt. Als plötzlich Käufer in den Markt kommen und eine schnell Bewegung einsetzt, reagiert der schnelle gleitende Durchschnitt als erstes und zieht über den langsameren. Dies deutet an, dass sich das aktuelle Marktumfeld von dem bisherigen unterscheidet und aktuell der Kaufdruck den Verkaufsdruck überwiegt. Solche und ähnliche Techniken lassen sich sehr gut nutzen, um Trendfolgestrategien zu entwickeln und auszubauen.
Ein Beispiel wäre eben die genannte Strategie des Cross-Over, diese wurde im Artikel Automatisiertes Trading näher erläutert (ein kleiner Klick entfernt).

Kurz zusammengefasst lässt sich also sagen, dass die Charttechnik aufgrund der Psychologie der Marktteilnehmer und deren Spuren funktioniert, die sie durch ihr Handeln im Orderbuch und damit auch im Preisverlauf hinterlassen.
Handeln mit Charttechnik und technischer Analyse bedeutet also immer auch, sich zu überlegen was andere Marktteilnehmer aktuell bewegt und wo deren Stopps und Limits liegen könnten.

Mehr zu den angesprochenen Themen findet sich in unserem Wissensbereich.

InsideTrading.

by Feb 10, 2016 Keine Kommentare
88 der beliebtesten Börsenzitate und Weisheiten von Warren Buffett

88 der beliebtesten Börsenzitate und Weisheiten von Warren Buffett

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88 der beliebtesten Börsenzitate und Weisheiten von Warren Buffett

Wenn der Starinvestor Warren Buffett redet, dann hören alle zu, denn er schaffte es, unglaublich komplizierte Dinge auf den Punkt zu bringen und in einem netten Statement zu verpacken. Oftmals schwirrt einem dies dann noch Wochen im Kopf herum.

Wer jetzt an einen geschniegelten Wall Street Investmentbänker denkt, den muss ich enttäuschen, denn Warren Buffett ist alles andere als das, aber seht selbst:


Der heute (x²+2)³/x-(x³·x³+28)·¼ Jahre alte (Stand 2015), in Omaha (USA) geborene Milliardär von nebenan. Mehr über Warren Buffett erfahrt ihr hier.

Meist ist es nicht, nötig ganze Autobiografien oder Artikel zu lesen, da sowieso nur ein paar Aussagen und Zitate im Kopf bleiben (obwohl es nicht schadet ein paar davon zu lesen). Bei der Recherche bin ich auf viele Zitate und Weisheiten von Warren Buffett gestoßen, sodass es teilweise schwer nachvollziehbar ist, ob all diese Börsenweisheiten richtig überliefert wurden. Da es in den meisten Fällen aber um die Aussagen selbst und nicht die genaue und perfekte Schreibweise geht, bitte ich Euch, mir kleine Abweichungen zu verzeihen.

PS ein Zitat ist nicht von Warren Buffett sondern aus meiner eigenen Feder. Wollen wir doch mal schauen, wer das Zitat als erstes erkennt. Für einen echten Insider sollte das kein Problem sein! 

PS PS  x ist selbstverständlich 2 und wir von InsideTrading hoffen, dass sich Warren Buffett noch lange bester Gesundheit erfreuen wird!

Viel Spaß beim Lesen und Philosophieren – es lohnt sich!

  1. Die wichtigsten Regeln: „Regel Nr. 1: „Verliere nie Geld“, Regel Nr. 2: „Vergiss nie Regel Nr. 1“

  2. Bei den Milliardären, die ich kenne, bringt das Geld nur ihre grundlegenden Charakterzüge zum Vorschein. Wenn sie Deppen waren, bevor sie zu Geld kamen, sind sie hinterher immer noch Deppen, aber mit einer Milliarde Dollar.

  3. Betrachte Fluktuationen am Markt als Freund, nicht als Feind. Profitiere vom Börsenwahn statt mit ihm mitzumachen.

  4. Das Risiko ist Teil von Gottes Spiel, für alle Menschen und Nationen in gleichem Maße.

  5. Das Risiko streuen müssen nur Investoren, die nicht wissen was sie tun.

  6. Das Wichtigste für einen Investor ist nicht der Intellekt sondern das Temperament. Dein Temperament sollte so sein, dass Du weder große Freude empfindest, wenn Du mit der Masse läufst, und ebenso wenig, wenn Du gegen den Strom schwimmst.

  7. Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.

  8. Der erfolgreiche Investor hat sehr viel Geduld, er kauft weit unter dem fairen Wert und verkauft weit über dem fairen Wert.

  9. Der Investor von heute profitiert nicht vom Wachstum von gestern.

  10. Der Preis ist, was du zahlst. Der Wert, ist was du bekommst.

  11. Der richtige Zeitpunkt, diese Anteile zu kaufen ist an Tagen ohne Y im Namen. (Im englischen endet jeder Wochentag auf „day“.)

  12. Der Schlüssel zum erfolgreichen Investieren liegt nicht in der Frage, wie sehr eine Industrie die Gesellschaft beeinflusst oder ob sie wachsen wird, sondern darin, herauszufinden, ob ein bestimmtes Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil hat und wenn ja, wie lange dieser anhalten wird.

  13. Die Frage, wie man reich wird, ist leicht zu beantworten. Kaufe einen Dollar, aber bezahle nicht mehr als 50 Cent dafür.

  14. Die Ketten der Gewohnheit sind zu leicht, um sie wahrzunehmen, bis sie zu schwer sind, um sie zu zerbrechen.

  15. Die Ketten, die unsere schlechten Angewohnheiten uns anlegen, nehmen wir erst wahr, wenn wir sie nicht mehr sprengen können.

  16. Die meisten Leute interessieren sich für Aktien, wenn alle anderen es tun. Die beste Zeit ist aber, wenn sich niemand für Aktien interessiert.

  17. Die wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten zeichnen lieber schwierige und komplizierte Verhaltensweisen als einfache aus, aber einfache Verhaltensweisen sind effektiver.

  18. Die Zeit ist der Freund toller Unternehmen und ist der Feind der mittelmäßigen.

  19. Die Zukunft ist niemals klar: Schon für ein bisschen Gewissheit muss man einen hohen Preis zahlen. Unsicherheit ist deshalb der Freund von Langfrist-Investoren.

  20. Diversifizieren ist ein Schutz gegen Unwissen. Es macht wenig Sinn für diejenigen, die Bescheid wissen.

  21. Du must nur sehr wenige Dinge in Deinem Leben richtig machen, solange Du nicht zu viele Dinge falsch machst.

  22. Ein Risiko entsteht, wenn du nicht weißt, was du tust.

  23. Eine Aktie, die man nicht 10 Jahre zu halten bereit ist, darf man auch nicht 10 Minuten besitzen.

  24. Eine Meinungsumfrage ersetzt nicht das selbständige Denken.

  25. Erfolgreiches Investieren benötigt Zeit, Disziplin und Geduld. Unabhängig davon, wie groß Dein Talent oder Deine Anstrengungen sind, einige Dinge brauchen einfach Zeit: Man kann kein Kind in einem Monat bekommen, indem man 9 Frauen schwängert.

  26. Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer ohne Badehose schwimmen gegangen ist.

  27. Es dauert zwanzig Jahre, sich eine Reputation zu erwerben und fünf Minuten, sie zu verlieren. Wenn man das im Auge behält, handelt man anders.

  28. Es gibt eine Menge Geschäftsfelder, von denen Charlie und ich nichts verstehen, aber das verursacht uns keine schlaflosen Nächte. Es bedeutet nur, dass wir zum nächsten weitergehen, und das sollte jeder Investor tun.

  29. Es ist bei weitem besser, ein herausragendes Unternehmen zu einem anständigen Preis zu kaufen, als ein anständiges Unternehmen zu einem herausragenden Preis.

  30. Es ist besser, ungefähr recht zu haben, als sich tödlich zu irren.

  31. Es ist gut mit Leuten herumzuhängen, die besser sind als Du. Such Dir Menschen, die ein besseres Benehmen haben als Du, und Du wirst automatisch in ihre Richtung treiben.

  32. Es ist nicht notwendig, außergewöhnliche Dinge zu tun, um außergewöhnliche Resultate zu erzielen.

  33. Es ist schmerzlich auf soviel Geld zu sitzen. Aber noch schmerzlicher ist es, etwas Dummes damit anzustellen.

  34. Es ist wesentlich besser, ein wundervolles Unternehmen zu einem fairen Preis zu kaufen, als ein faires Unternehmen zu einem wundervollen Preis zu erwerben.

  35. Es scheint da einen gewissen perversen menschlichen Charakterzug zu geben, der gerne einfache Dinge kompliziert macht.

  36. Gelegenheiten kommen unregelmäßig. Wenn es gerade Gold regnet, stell einen Eimer vor die Tür und keinen Fingerhut.

  37. Glücklicherweise gibt es mehrere Wege, die zum Finanzhimmel führen.

  38. Ich bin ein besserer Investor, weil ich ein Geschäftsmann bin und ein besserer Geschäftsmann, weil ich Investor bin.

  39. Ich bin fest davon überzeugt, dass es auf der ganzen Erde nicht so viele komplette Schnarchnasen gibt, wie in den Vereinigten Staaten. Niemand kann sich eine angemessene Vorstellung davon machen, der noch nicht hier war.

  40. Ich denke nie darüber nach, was die Börse machen wird. Ich weiß nicht, wie man die Börse oder die Zinsen oder die Konjunktur vorhersagen kann. Und ich habe keine Ahnung, ob die Börse in zwei Jahren höher oder tiefer stehen wird.

  41. Ich fühle mich nicht schuldig wegen meines Vermögens. So wie ich es sehe, habe ich einfach eine ganze Menge Berechtigungsscheine gegen die Gesellschaft. So als ob ich diese kleinen Papierstücke in Konsum umwandeln könnte. Wenn ich wollte, könnte ich 10.000 Leute anheuern, die nichts anderes täten, als den Rest meines Lebens jeden Tag ein Bild von mir zu malen. Das Bruttosozialprodukt würde dadurch steigen. Aber das Ergebnis wäre sinnlos und ich würde diese 10.000 Leute davon abhalten, über AIDS zu forschen, zu unterrichten oder Kranke zu pflegen. Deswegen tue ich das nicht. Ich verwende nur wenige dieser Berechtigungsscheine. Es gibt nicht viele materielle Güter, die ich gerne besitzen würde. Wenn meine Frau und ich gestorben sind, vermache ich alle diese Berechtigungsscheine der Wohlfahrt.

  42. Ich habe mich widerstrebend von dem Gedanken verabschiedet, mein Portfolio nach meinem Tod weiter zu managen – meine Hoffnung aufgebend, dem Begriff »über den Tellerrand schauen« eine neue Bedeutung zu geben. (im Original ‘thinking outside the box.’ Box ist hier doppeldeutig auch als Sarg zu verstehen.)

  43. Ich habe nicht vor, über sieben Fuß hohe Hürden zu springen. Ich suche einen Fuß hohe Hürden, die ich mit einem Schritt übersteigen kann.

  44. Ich trage teure Anzüge. Aber an mir sehen sie billig aus.

  45. Ich versuche nicht, zwei Meter hoch zu springen. Ich schaue mich nach Hindernissen um, die 30 Zentimeter hoch sind, und die ich einfach überschreiten kann.

  46. Ich versuche nie, mit Aktien Geld zu verdienen. Ich kaufe in der Überzeugung, dass die Börse am nächsten Tag auch für fünf Jahre schließen könnte.

  47. Ich wusste immer, dass ich reich werden würde. Ich glaube nicht, dass ich jemals eine Sekunde daran gezweifelt habe.

  48. Im Geschäftsleben ist der Rückspiegel immer klarer als die Frontscheibe.

  49. Institutionen, die mit Geschäftsanteilen handeln, ›Investoren‹ zu nennen ist wie jemanden, der nur One-Night-Stands hat, als ›romantisch‹ zu bezeichnen.

  50. Investiere nur in eine Aktie, deren Geschäft du auch verstehst.

  51. Investieren ist kein Spiel, in dem derjenige mit einem IQ von 160 diejenigen mit einem IQ von 130 schlägt. Vernunft ist wesentlich.

  52. Investoren, die in einem überhitzten Markt kaufen, müssen sich darüber klar werden, dass es oft eine lange Zeit braucht, bis auch der Wert eines herausragenden Unternehmens den Preis erreicht, den sie dafür bezahlt haben.

  53. Je klüger die Journalisten sind, desto besser für eine Gesellschaft. Bis zu einem gewissen Grad lesen Leute die Zeitungen, um sich zu informieren – und je klüger der Lehrer, desto klüger die Schüler.

  54. Kaufe nie eine Aktie, wenn du nicht damit leben kannst, dass sich der Kurs halbiert.

  55. Kaufe nur etwas, das du auch gerne behalten willst, wenn die Börse für zehn Jahre schließt.

  56. Kaufen Sie billig, verkaufen Sie nie!

  57. Konzentrieren Sie Ihre Investments. Wenn Sie einen Harem mit vierzig Frauen haben, lernen Sie keine richtig kennen.

  58. Kurzfristig ist der Markt ein Schönheitswettbewerb, langfristig ist er eine Waage.

  59. Man braucht 20 Jahre, um sich einen Ruf zu erarbeiten und es braucht nur 5 Minuten, um ihn zu ruinieren. Wenn man das im Kopf behält, geht man einige Dinge anders an.

  60. Man muss im Leben nur sehr wenig richtig machen, solange man nur nicht allzu viel falsch macht.

  61. Man sollte nur in Firmen investieren, die auch ein absoluter Vollidiot leiten kann, denn eines Tages wird genau das passieren!

  62. Nichts betäubt Rationalität mehr als ohne Aufwand verdientes Geld.

  63. Reich wird, wer in Unternehmen investiert, die weniger kosten, als sie wert sind.

  64. Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun.

  65. Seien Sie ängstlich, wenn die Welt gierig ist und seien Sie gierig, wenn die Welt ängstlich ist.

  66. Solange unsere Investments in jedem Jahr 15% Prozent zulegen, mache ich mir um Quartalszahlen keine Sorgen.

  67. Solltest Du Dich eines Tages in einem chronisch undichten Boot befinden, dann ist es wahrscheinlich besser, Deine Energie darein zu investieren, in ein anderes Boot umzusteigen, als ständig Lecks zu stopfen.

  68. Überlass es den Holzköpfen zu lesen, was Holzköpfe geschrieben haben.

  69. Unsere bevorzugte Haltezeit ist: für immer.

  70. Verlass dich niemals darauf, einen guten Verkaufspreis zu erzielen. Halte den Einkaufspreis so niedrig, dass selbst ein mittelmäßiger Verkauf ein gutes Ergebnis bringt.

  71. Vor langer Zeit hat mir Ben Graham beigebracht, dass ‘der Preis das ist, was Du zahlst, und der Wert das ist, was Du bekommst.’ Ob wir über Socken oder über Aktien reden: Ich mag es, Dinge zu kaufen, wenn sie heruntergesetzt sind.

  72. Vor langer Zeit hat uns Sir Isaac Newton drei Gesetze der Bewegung gegeben, die das Werk eines Genies sind. Aber Sir Isaacs Talente erstreckten sich nicht auf das Investieren: Er verlor eine Menge Geld im Südseeschwindel und erklärte später: »Ich kann die Bewegung der Sterne berechnen, aber nicht die Verrücktheit der Menschen.« Wäre er von seinem Verlust nicht so traumatisiert gewesen, hätte Sir Isaac vielleicht noch ein viertes Gesetz der Bewegung gefunden: Für Investoren im Allgemeinen gilt: je größer die Bewegung, desto kleiner der Gewinn.

  73. Warum nicht sein Geld nur in Unternehmen investieren, die man wirklich liebt? Wie Mae West sagte: »Ein Übermaß an guten Dingen kann etwas Wundervolles sein.«

  74. Warum soll ich die zweitbeste Aktie kaufen, wenn ich die beste haben kann?

  75. Was wir aus der Geschichte lernen, ist, dass Menschen nicht aus der Geschichte lernen.

  76. Wenn die Vergangenheit das Maß aller Dinge wäre, wären die reichsten Leute die Archivare.

  77. Wenn Du nicht bereit bist, eine Aktie für zehn Jahre zu halten, solltest Du auch nicht darüber nachdenken, sie für zehn Minuten zu besitzen. Wenn Du Dir ein Portfolio zusammenstellst, das Aktien von Unternehmen enthält, deren Einnahmen über die Jahre steigen, dann wird auch der Marktwert Deines Portfolios steigen.

  78. Wenn du zu den glücklichsten 1 Prozent der Menschheit gehörst, schuldest du es dem Rest der Menschheit, dir Gedanken über die anderen 99 Prozent zu machen.

  79. Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.

  80. Wenn jemand gute Aktien hat, wäre er verrückt, wenn er sie nur wegen eines Kursrückschlags verkaufen würde. Ich suche Unternehmen, die ich verstehe und von deren Zukunftsaussichten ich überzeugt bin.

  81. Wer sich nach den Tipps von Brokern richtet, kann auch seinen Friseur fragen, ob er einen neuen Haarschnitt empfiehlt.

  82. Wir denken uns arm, weil die falschen Dinge uns das Gefühl von Reichtum geben.

  83. Wie erkennt man, wann man am besten Aktien kauft: „Die Tatsache, dass Leute gierig, ängstlich und töricht sind, lässt sich sehr wohl voraussehen. Nicht jedoch in welcher Reihenfolge.

  84. Wir haben das 21. Jahrhundert begrüßt, indem wir in solch hochmoderne Branchen wie Baumaterialien, Teppiche, Dämmstoffe und Farben investiert haben.

  85. Wir lieben den Prozess weit mehr als den Fortgang.

  86. Wir versuchen einfach, vorsichtig zu sein wo andere gierig sind und gierig wo andere vorsichtig sind.

  87. Wir werden nicht für Aktivität bezahlt, sondern dafür Recht zu haben. 

  88. Zeit ist der Freund von wunderbaren Unternehmen und der Feind von mittelmäßigen Unternehmen.

 

Viele Grüße und ein erfolgreiches Handeln,

Erik

PS falls ihr noch weitere Zitate lesen möchtet, hier geht es zu denen von André Kostolany

 

by Sep 25, 2015 1 Kommentar
100 der beliebtesten Börsenzitate und Weisheiten von André Kostolany

100 der beliebtesten Börsenzitate und Weisheiten von André Kostolany

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100 der beliebtesten Börsenzitate und Weisheiten von André Kostolany

André Kostolany (* 9. Februar 1906 in Budapest, Österreich-Ungarn; † 14. September 1999 in Paris) war ein Börsianer, Finanzexperte, Spekulant, Journalist, Schriftsteller und Entertainer mit ungarischer Herkunft und US-amerikanischer Staatsbürgerschaft. Wer mehr zu seinem Leben erfahren möchte, findet hier seinen Lebenslauf.

Immer wieder schauen wir uns historische Kursverläufe an, hören aber denen, die sie erlebt haben, nicht zu. 

Meist ist es nicht, nötig ganze Autobiografien oder Artikel zu lesen, da sowieso nur ein paar Aussagen und Zitate im Kopf bleiben (obwohl es nicht schadet ein paar davon zu lesen). Bei der Recherche bin ich auf viele Zitate und Weisheiten von André Kostolany gestoßen, sodass es teilweise schwer nachvollziehbar ist, ob all diese Börsenweisheiten richtig überliefert wurden. Da es in den meisten Fällen aber um die Aussagen selbst und nicht die genaue und perfekte Schreibweise geht, bitte ich Euch, mir kleine Abweichungen zu verzeihen.

Viel Spaß beim Lesen und Philosophieren – es lohnt sich!

  1. 90 Prozent der Börsenspieler haben keine Ideen, geschweige denn Überlegungen. Sogar Renn- und Totospieler haben Ideen und Motivation. Die Börsenspieler gehen meist nur blind mit der Masse.

  2. Aktien kaufen und Baldrian trinken, wenn Sie wieder aufwachen, haben Sie Geld verdient.

  3. Als ich Auto fahren lernte, sagte einmal der Fahrer zu mir: „Sie werden nie wirklich Auto fahren können.“ – „Warum?“ fragte ich erschrocken. „Weil Sie immer nur auf die Motorhaube schauen. Heben Sie den Kopf und schauen Sie dreihundert Meter voraus auf die Straße.“ So ist es auch an der Börse. Vorstellen muß man sich nicht, was morgen oder übermorgen sein kann, sondern man muß die Zukunft erforschen, auf Jahre vorausdenken.

  4. An der Börse ist alles möglich – auch das Gegenteil.

  5. An der Börse ist eine halbe Wahrheit eine ganze Lüge.

  6. An der Börse sagt uns oft das Gefühl, was mir machen, und der Verstand, was wir vermeiden sollen.

  7. An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muss nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten.

  8. An der Börse sind zwei Jahre nicht genug, um ein Guru-Diplom zu erwerben. Dafür braucht man mindestens zwanzig Jahre.

  9. An der Börse wird immer das gleiche Theater gespielt, nur mit verschiedenen Darstellern.

  10. Anfangs war ich der festen Überzeugung, die Börse sei die größte Erfindung der Welt. Ich bin noch derselben Auffassung.

  11. Auch seine bis heute vielbeachteten „4 Gs“ trugen zu seinen Börsenerfolgen bei:
    • Geld, und zwar eigenes und kein geliehenes
    • Gedanken, die eigenen und nicht die irgendwelcher Börsenexperten
    • Geduld, denn an der Börse zählt: 2 + 2 = 5 – 1
    • Glück, das leider nicht jeder hat“

  12. Bargeld in der Tasche und gleichzeitig die Absicht zu haben, bei niedrigen Kursen in die Börse einzusteigen, ist dasselbe Vergnügen, wie hungrig zu sein und sich auf dem Weg ins Restaurant zu befinden.

  13. Bei jeder guten bürgerlichen französischen Familie hat man den dümmsten Sohn zur Börse geschickt. Bestimmt hat das seine Gründe.

  14. Beim Tiefstand der Kurse haben die Hartgesottenen die Papiere und die Zittrigen das Geld, auf dem Höhepunkt des Booms, die Hartgesottenen das Geld und die Zittrigen die Papiere.

  15. Betriebswirte, Wirtschaftsingenieure, Volkswirte und andere Experten sollten der Börse fernbleiben. Sie ist für die eine gefährliche Falle, die sich ihr mit wissenschaftlichen Methoden annähern wollen. Ich kann für sie nur Dante zitieren: „Lasst, die ihr eingeht, alle Hoffnung schwinden!“

  16. Betriebswirtschaft und Technik sind die größten Feinde der Börsenlogik, da die Börse ihre eigene Logik hat.

  17. Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.

  18. Börsengewinne sind Schmerzengeld. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld.

  19. Börsengurus empfehlen oft genau die Aktien, die sie selbst zu einem günstigen Kurs loswerden wollen!

  20. Börsenwissen ist das, was übrig bleibt, wenn man schon alle Details vergessen hat.

  21. Das Gefährlichste an der Börse ist die Überraschung. Dabei können nur die wenigsten Börsianer ihre Ruhe und Objektivität bewahren. Meistens ist die Ursache eines Börsenkrachs nicht objektive Überlegung, sondern ein massenpsychologisches Phänomen. Einer entdeckt irgendein Problem, so klein es auch sein mag, und das verbreitet sich wie ein Lauffeuer.

  22. Das große Unglück bei uns alten Spekulanten ist, daß wir zwar viele Erfahrungen gesammelt, unsere Waghalsigkeit jedoch verloren haben.

  23. Das wenige, was ich über Wirtschaft und Finanzen weiß, habe ich nicht an den Universitäten oder aus Fachbüchern, sondern im Dschungel gelernt. Bestimmt habe ich mehr Schulgeld bezahlt, als es mich in Harvard gekostet hätte.

  24. Denken Sie mal über Aluminium-Aktien nach(Kostolany in einer Audi-Werbung Ende der 90er Jahre)

  25. Die beiden schwersten Sachen an der Börse sind, einen Verlust hinzunehmen und einen kleinen Profit nicht zu realisieren. Am schwersten aber ist es, eine selbständige Meinung zu haben, das Gegenteil von dem zu machen, was die Mehrheit tut.

  26. Die Börse ist launisch und unberechenbar. Man muß auch die Reaktion des Publikums erraten.

  27. Die Deutschen sind der Tücke des Geldes nicht gewachsen. Das Volk der Romantiker, Philosophen und Musiker ist in Geldangelegenheiten unromantisch und verliert jeden Hang zur Philosophie und besonders zur Phantasie.

  28. Die Experten sagen’s, wissen’s aber nicht. (Kostolany über Anlageberater)

  29. Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten – oder umgekehrt.

  30. Die größte Spekulation der Welt wäre es, einen Politiker zu dem Wert einzukaufen, den er hat, und ihn zu dem Wert zu verkaufen, den er sich selbst einräumt.
  31. Die Logik an der Börse ist, daß man oft unlogisch sein muß – und das ist die große Kunst des Spekulierens und der Börsenanalyse.

  32. Die massenpsychologischen Reaktionen sind an der Börse wie im Theater:
    • Einer gähnt, und in kürzester Zeit gähnt jeder.
    • Einer hustet, hustet sofort der ganze Saal.

  33. Die meisten Menschen, die die Eigenschaft besitzen, viel Geld zu machen, haben selten auch die Eigenschaft, es zu genießen.

  34. Die Rothschilds können eine Hausse hervorrufen aber eine Baisse nicht verhindern.

  35. Die sicherste Bremse gegen eine wilde Spekulationswut ist der Verlust.

  36. Die sogenannte allgemeine Meinung an der Börse ist nicht einmal zehn Pfennig wert.

  37. EDV-Systeme verarbeiten, womit sie gefüttert werden. Kommt Mist rein, kommt Mist raus.

  38. Ein alter Börsianer kann alles verlieren, nur nicht seine Erfahrung.

  39. Ein Mann kann zwischen mehreren Methoden wählen, sein Vermögen loszuwerden: Am schnellsten geht es am Roulette-Tisch, am angenehmsten mit schönen Frauen und am dümmsten an der Börse.

  40. Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit.

  41. Entscheidungen über Geld trifft man, indem man die Zeitungen zwischen den Zeilen liest.

  42. Es gibt alte Piloten und es gibt kühne Piloten, aber es gibt keine alten, kühnen Piloten.

  43. Feststellen, wer ein guter Börsianer war, das können nur die Erben.

  44. Freund Grün bat den weisen Rabbi in Budapest um Rat, ob er seiner Tochter zur Hochzeitsnacht ein Nachthemd oder einen Pyjama schenken solle. „Ganz egal“, war das Urteil, „Nachthemd oder Pyjama, vernascht wird sie sowieso.“

  45. Geld flieht überall dort, wo man es festhalten will. Deshalb gleicht die Devisen-Zwangswirtschaft ein wenig dem Versuch, die Niagarafälle mit der Hand aufzuhalten.

  46. Geld ist der Sauerstoff der Börse.

  47. Gewinne an der Börse sind Schmerzensgeld. Erst kommen die Schmerzen und dann das Geld.

  48. Gewinnen kann man, verlieren kann man, aber zurückgewinnen: unmöglich.

  49. Gewinnen kann man, verlieren muss man.

  50. Ich bin früher täglich zur Börse gegangen, weil ich nirgendwo auf der Welt so viele Dummköpfe pro Quadrat­meter treffen kann wie dort.

  51. Ich empfehle meinen Lesern nicht nur, nicht an dem Treiben am Neuen Markt teilzunehmen. Nein, ich verbiete es ihnen. Alles wird mit einem fürchterlichen Krach enden.

  52. Ich frage mich oft, ob es nützlicher ist, während der Börsenzeit zur Börse oder zum Angeln zu gehen. An der Börse kann man zwar verschiedene Tips erfahren und dann das Gegenteil davon machen, beim Angeln aber kann man in Ruhe überlegen, was man besser nicht machen sollte.

  53. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie man schnell reich wird; ich kann Ihnen aber sagen, wie man schnell arm wird: indem man nämlich versucht, schnell reich zu werden.

  54. Ich will unabhängig sein. Und das beste Mittel für Unabhängigkeit ist Geld.

  55. Immer Angst haben, nie erschrecken!

  56. Immer wieder bin ich überrascht von der Überraschung der Experten, wenn der Dollar um ein paar Pfennige steigt.

  57. Inflation ist wie Nikotin oder Alkohol. In kleinem Maße stimulierend, man darf nur kein Kettenraucher werden oder Alkoholiker.

  58. Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln.

  59. Je geschickter ein Spekulant ist, desto eher geht er gegen die alllgemeine Tendenz.

  60. Je mehr Tips man nachläuft, um so größer sind die Enttäuschungen.

  61. Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten, und schauen Sie die Papiere nicht mehr an. Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich.

  62. Können die Kurse nicht weiter steigen, müssen sie fallen.

  63. Man kann auch von einem Dummkopf etwas lernen, besonders, was man nicht tun soll.

  64. Man soll die Ereignisse nicht mit den Augen verfolgen, sondern mit dem Kopf. Oft ist es sogar an der Börse besser, die Augen zu schließen.

  65. Mit der Wirtschaft und der Börse verhält es sich wie mit dem Mann und seinem Hund beim Spaziergang. Der Mann läuft langsam und gleichmäßig weiter. Der Hund läuft vor und zurück. Aber beide bewegen sich in die gleiche Richtung. Der Mann ist die Wirtschaft, der Hund die Börse.

  66. Mit wenig Wünschen und vielen kleinen Vergnügen so lange wie möglich zu leben, macht den Sinn.

  67. Nicht reich muß man sein, sondern unabhängig.

  68. Nicht wegen der eigenen Klugheit, sondern an der Dummheit der anderen verdient der erfolgreiche Börsianer.

  69. Oft kann man durch Zufall die glücklichsten Dummheiten begehen.

  70. Sie kennen ja meinen Leitsatz, den ich von einem ungarischen Zigeunermusiker habe: Ka Geld, ka Musik!

  71. Sind nicht die größten Wahrheiten immer auch simpel? Die zehn Gebote zum Beispiel sind ja auch simpel und trotzdem bestehen sie schon seit Jahrtausenden.

  72. Solange der Spekulant an der Börse operiert, ist das gewonnene Geld nur geliehenes Geld.

  73. Spekulieren kann jeder. Es zur richtigen Zeit zu tun – das ist die Kunst.

  74. Staatsbankrott? Bankenkrisen? Darauf gibt es nur eine Antwort: Viel Lärm um nichts!

  75. Steigt die Börse, kommt das Publikum, fällt die Börse, geht das Publikum.

  76. Verwenden Sie auf den Aktienkauf ebensoviel Zeit wie auf den Kauf eines Gebrauchtwagens!

  77. Viele Kapitalisten verbringen ein Drittel ihres Lebens damit, Kapital zu schaffen, ein weiteres Drittel, ihr Geld zu bewahren, und im letzten Drittel befassen sie sich mit der Frage, wem sie es vermachen sollen.

  78. Von einem Fünftel der Börse leben die Spekulanten, von vier Fünfteln die Brokerfirmen.

  79. Was an der Börse jeder weiß, macht mich nicht heiß.

  80. Was wäre die Börse ohne Narren?!

  81. Wenn alle Spieler auf eine angeblich todsichere Sache spekulieren, geht es fast immer schief.

  82. Wenn die Börse auf gute Nachrichten nicht mehr reagiert, herausgehen – und wenn schlechte Nachrichten keine Wirkung mehr haben, hereingehen.

  83. Wenn die Börsenspekulation leicht wäre, gäbe es keine Bergarbeiter, Holzfäller und andere Schwerarbeiter. Jeder wäre Spekulant.

  84. Wenn du einen Freund hast, schenke ihm einen Fisch. Aber wenn du ihn wirklich liebst, lehre ihn fischen.

  85. Wenn ein Bankier auf einen Vorschlag „nein“ sagt, meint er „vielleicht“, sagt er „vielleicht“, meint er „ja“, sagt er aber spontan „ja“, dann ist er kein guter Bankier.

  86. Wenn ein Spekulant auf einen Tip „ja“ sagt, meint er „vielleicht“, sagt er „vielleicht“, meint er „nein“, und wenn er spontan „nein“ sagt, ist er kein wirklicher Spekulant.

  87. Wenn es keine Narren auf der Welt gäbe – was wäre die Welt … und erst die Börse?

  88. Wenn irgendein Ereignis auf dem Markt eine psycholoigische Wirkung haben sollte, muss sie sofort kommen, denn am nächsten Tag ist das Ereignis vergessen

  89. Wenns um Geld geht, gibt’s nur ein Schlagwort: „Mehr!“

  90. Wer an der Börse nicht an Wunder glaubt, der ist ein Realist.

  91. Wer den Dollar nicht hat, wenn er zurückgeht, hat ihn auch nicht, wenn er wieder steigt.

  92. Wer die Aktien nicht hat, wenn sie fallen, der hat sie auch nicht, wenn sie steigen.

  93. Wer gut essen will, kauft Aktien; wer gut schlafen will, kauft Anleihen.

  94. Wer nicht fähig ist, sich selbst eine Meinung zu bilden und selbst eine Entscheidung zu treffen, sollte nicht zur Börse gehen.

  95. Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muss spekulieren.

  96. Wir befinden uns nicht mehr im Irrgarten der Währungsspekulation, sondern in einem wahrhaftigen Irrenhaus.

  97. Wirtschaft kann man nicht dozieren, man muß sie selbst erleben – und überleben.

  98. Wirtschaftsstudenten brauchen natürlich ihr Diplom als Eintrittskarte ins Erwerbsleben. Vielleicht werden sie sogar einmal gute Professoren. Aber haben sie schon einmal einen reichen Professor gesehen? – Um an der Börse Erfolg zu haben, halte ich Kenntnisse der Jurisprudenz, der Psychologie und der Philosophie für viel wichtiger.

  99. Wäre ich erst 70, also noch jung genug, würde ich die Hoffnung hegen, über die Berufspessimisten wahrhaft zu triumphieren.

  100. Über Hedgefonds sagte Kostolany, sie seien eine Irreführung des Publikums, eine doppelte sogar: Erstens sei es kein Hedge und zweitens kein echter Fonds. Daher sollten seriöse Anleger Hedgefonds nicht anfassen

 

 

by Sep 11, 2015 Keine Kommentare
Der Hedge-Rechner: hedgen mit Optionsscheinen

Der Hedge-Rechner: hedgen mit Optionsscheinen

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Wer kennt das nicht, die Wirtschaftsnachrichten werden schlechter, die Tage kürzer, Bahn und Lufthansa streiken, und es ist abzusehen, dass die Aktien etwas fallen.

Wenn ihr in dieser Situation eure Aktien behalten wollt, lohnt es sich, über einen Hedge nachzudenken.

In diesem Video möchte ich eine Schritt für Schritt Anleitung zum Hedgen mit Optionsscheinen geben und euch unseren Hedge-Rechner vorstellen.

Zu unserem neuen Hedge-Rechner

Was ist ein Hedge bzw. eine Absicherung?

Ein Hedge bzw. eine Absicherung ist eine Versicherung gegen Verluste. Wenn ich beispielsweise viele Aktien habe und der Markt anfängt zu fallen oder ich in den Urlaub fahre und die Märkte dann nicht verfolge, kann ich eine Versicherung kaufen, um mein Portfolio zu schützen.

Sagen wir einmal, die Abbildung zeigt die momentane Entwicklung des Marktes und ich rechne damit, dass es jetzt eine Korrektur geben wird oder ich in den nächsten Wochen keine Zeit habe, meine Aktien im Auge zu behalten.

ETF

Dann kann ich sagen, wenn der Markt jetzt um XY-Prozent fällt, dann möchte ich, dass ab diesem Punkt meine Versicherung greift. Das heißt, ich kann Verluste zu 100%, 90% oder auch 80% absichern. Sollte der Markt dann wirklich fallen, kann ich meine Versicherung teurer verkaufen und dieses Geld zum Nachkaufen nutzen.

Ich weiß, dass das ein sehr komplexes Thema ist und falls ihr noch Fragen, Verbesserungsvorschläge oder auch andere Ansätze zur Absicherung habt, dann hinterlasst einen Kommentar.

Viel Erfolg beim Traden,

PS wir sind ein junger Blog und freuen uns riesig über jeden Like und Kommentar.

by Mai 31, 2015 Keine Kommentare
Der Cost-Average-Effekt: investieren für jedermann

Der Cost-Average-Effekt: investieren für jedermann

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Der Cost-Average-Effekt: investieren für jedermann

Im heutigen Artikel/ Video geht es um den Cost-Average-Effekt und das Nachkaufen. Passend zum ETF-Artikel gibt euch dieses Video eine Art Anleitung, die Tipps von Warren Buffet in die Tat umzusetzen.
Neben diesem Basisartikel, haben wir auch noch erweiterte Formen von ETF Sparplänen getestet und entwickelt.
Cost Average 2.0 ; sowie die Anwendung
Cost Average 3.0 – ETF-Rotation

Was ist der Cost-Average-Effekt?

Der Cost-Average-Effekt oder auch Durchschnittskosteneffekt beschreibt eine Art des Investierens, bei der in regelmäßigen Abständen gleich viel Geld in ein Finanzprodukt investiert wird. In diesem Fall werden bei fallenden Kursen mehr Anteile und bei steigenden Kursen weniger Anteile erworben, sodass die Anteile zu einem Durchschnittspreis erworben werden, der zwar über dem günstigsten Preis der Betrachtungsperiode, aber auch unter dem ungünstigsten Preis liegt.

Mehr dazu im Video:

Falls ich mein Ziel erreicht habe und ihr etwas unternommen habt, lasst es mich wissen und hinterlasst ein Kommentar.

by Mai 15, 2015 Keine Kommentare
ETFs: Warren Buffetts Investment-Tipp

ETFs: Warren Buffetts Investment-Tipp

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Warren Buffetts Investment tipps

Der “Kult-InvestorWarren Edward Buffett hat seine Hinterbleibenden angewiesen, nach seinem Tod 90 Prozent seines Barvermögens in einen S&P500 Indexfond und 10 Prozent in kurzfristige Staatsanleihen zu investieren.

Warren Buffett gilt als einer der erfolgreichsten Investoren aller Zeiten. Das “Oracle von Omaha”, wie er auch oft genannt wird, ist mit einem geschätzten Privatvermögen von 72,7 Milliarden US-Dollar (Stand März 2015) der drittreichste Mensch der Welt, wenn man der Forbesliste von 2015 Glauben schenken darf. Buffett leitet das Investment-Unternehmen Berkshire Hathaway, das er selbst aufgebaut hat und dessen größter Aktionär er selbst ist. Eine Aktie seines Unternehmens kostet so viel wie keine andere Aktie der Welt (sie hatte am 6. Mai 2015 einen Wert von 218.000,00 US-Dollar). Warum das so ist? Nun, Buffett hat geschafft, wovon viele Investmentprofis nur träumen können: Er steigerte den Wert seines Unternehmens pro Jahr um mehr als 19%. Er übertrifft damit deutlich den S&P500! Das ist eine wirklich beeindruckende Leistung.

Die Aktivitäten der Holdingsgesellschaft Berkshire Hathaway Inc. reichen von Erst- und Rückversicherung über Schienengüterverkehr, Energieversorgung, Finanzdienstleistungen und dem produzierenden Gewerbe bis hin zum Groß- und Einzelhandel. Anders als viele Hedgefonds oder Private-Equity-Unternehmen übernimmt Berkshire nicht das operative Geschäft ihrer 80 Tochtergesellschaften. Zukäufe werden auch nicht durch die Aufnahme neuer Schulden oder durch die Neuemissionen von Aktien erworben, sondern durch cleveres Investieren des zuvor erwirtschafteten Vermögens.

Berkshire Hathaway Geschäftsbericht

Christen, Kinder und Männer feiern jedes Jahr Weihnachten, Ostern und Christi Himmelfahrt. Aktienanalysten und Valueinvestoren feiern den Tag im Jahr, an dem Warren Buffett den Geschäftsbericht seiner Berhshire Hathaway Holding veröffentlicht. Mit dem Schreiben richtet er sich an seine Aktionäre und erläutert seine aktuellen Einschätzungen im Bezug auf Berhshire, die aktuelle Wirtschaft und vieles mehr.

Im Geschäftsbericht 2013 gab der heute 85-jährige, der sich aktuell bester Gesundheit erfreut, zusätzlich Auskunft über einige Anweisungen, die seine Hinterbleibenden nach seinem Tod in die Tat umsetzen sollen:

“My money, I should add, is where my mouth is: What I advise here is essentially identical to certain instructions I’ve laid out in my will. One bequest provides that cash will be delivered to a trustee for my wife’s benefit. (I have to use cash for individual bequests, because all of my Berkshire shares will be fully distributed to certain philanthropic organizations over the ten years following the closing of my estate.) My advice to the trustee could not be more simple: Put 10% of the cash in short-term government bonds and 90% in a very low-cost S&P 500 index fund. (I suggest Vanguard’s.) I believe the trust’s long-term results from this policy will be superior to those attained by most investors – whether pension funds, institutions or individuals – who employ high-fee managers.”

Warren Buffett –Geschäftsbericht 2013

Mit der Empfehlung, 10% des Bargeldvermögens in kurzfristige Staatsanleihen und 90% in günstige S&P500 Indexfonds zu investieren, hält Buffett einen überraschenden Tipp für Investoren weltweit bereit.

Der Großmeister des Aufspürens interessanter Investments rät zu einem passiven Investment und erwähnt mit keiner Silbe das Investieren in Einzelaktien???

Warum der S&P500?

Der S&P500 ist ein Aktienindex, wobei S&P für Standard & Poor’s steht und die 500 für die Anzahl der im Index enthaltenden Unternehmen. Die 500 größten börsennotierten US-amerikanischen Unternehmen werden so wie auch der DAX30 mit Hilfe der Marktkapitalisierung gewichtet. Im Gegensatz zu dem DAX30 ist aber der S&P500 ein Kursindex und kein Performanceindex.

Berechnungsgrundlage und Begriffsdefinitionen

Mit seiner Empfehlung tritt Buffett vielen Investoren und Fondsmanagern auf die Füße, denn er sagt indirekt, dass sie den S&P500 trotz aller Uniabschlüsse und Computerprogramme auf lange Sicht nicht übertreffen können. Wenn man also direkt und selbst auf den S&P500 setzt, spart man sich die Kosten für die Investmentprofis. Der S&P500 gilt dabei als eine sichere Sache (wenn man einen entsprechend langen Anlagehorizont wählt), da ständig die 500 größten amerikanischen Aktien enthalten sind. Die Einordnung erfolgt, ähnlich wie beim DAX30, voll automatisch nach transparenten Regeln. Emotionen oder Interessen einzelner Marktteilnehmer spielen dabei keine Rolle. Im Gegensatz zu dem Stock-Picking, bei dem einzelne Aktien ausgewählt werden, um von deren Performance zu profitieren, bietet eine Investition in einen Index zwei große Vorteile:

  1. Entsprechend der Eigenschaft eines Fonds wird das Risiko breit gestreut
  2. ETFs sind eine entspannte Art und Weise der Investition, da man nicht ständig den Gewinnen der einzelnen Aktien hinterherjagen muss.

S&P500


Was ist ein ETF und wie funktioniert dieser?

ETF steht für Exchange Traded Fund. Im Deutschen wird es auch als Indexfond bezeichnet. Das Prinzip ist denkbar einfach: Ein ETFs spiegelt die Wertentwicklung eines Börsenindex wider, d.h., wenn beispielsweise der Dow Jones um 5% steigt, gewinnt auch der Indexfond 5%. Dasselbe gilt natürlich auch, wenn der Dow Jones fällt.

EFTs sind im Grunde passiv verwaltete Indexfond. Das bedeutet, dass sie nicht von Fondgesellschaften gemanagt werden, sondern sind eine exakte Abbildung eines Index. Im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds sind ETFs viel günstiger, da die Ausgaben für die Verwaltung wegfallen. Wie Aktien sind ETFs Anteile ohne Laufzeitbegrenzung, die am Sekundärmarkt permanent erworben und gehandelt werden. Als Sondervermögen gehen ETFs im Falle eines Falles nicht in die Insovenzmasse ein, sodass der Einsatz nicht verloren wäre.

EFTs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit (weltweit sind fast 2500 Milliarden Dollar in ETFs investiert). Der Grund ist einleuchtend: Nicht zuletzt die Studie des Nobelpreisträgers Eugene Fama zeigen, dass kaum ein Fondmanager auf lange Sicht eine bessere Performance verzeichnen kann als die großen Indices. ETFs können so flexibel gehandelt werden wie Aktien, haben eine ähnlich günstige Kostenstruktur wie Zertifikate und bieten durch ihre Zusammensetzung eine breite Risikostreuung. Sie gelten als relativ sichere Anlage und sind daher auch für Privatanleger geeignet.

Der passende Index

Okay, das Grundprinzip des ETFs haben wir beleuchtet. Doch wie wählt man den richtigen Index aus? Indexfonds gibt es auf alles Mögliche. Aber ob es richtig erscheint, auf den thailändischen Index MSCI zu setzten, muss man wohl selbst entscheiden. Einfach den S&P500 wählen, so wie Buffet es rät, wäre natürlich auch eine Möglichkeit.

Als Anfänger macht es zunächst Sinn, einen vertrauten Index wie den DAX oder den Euro Stoxx 500 zu wählen, da deren aktueller Stand einfach und ständig abrufbar ist. Trotzdem ist man auch als Anfänger nicht auf diese Indices beschränkt. So kann man beispielsweise sein Geld weltweit streuen und sich für den MSCI World (ein Mischfonds von Aktien aus Schwellen- und Industrieländern) entscheiden.

Unabhängig vom gewählten Index sollte man als Anleger verstehen, wie sich der gewählte Index zusammensetzt und wie die einzelnen Bestandteile, die den Index ausmachen, für die Bewertung gewichtet werden. Die nötigen Informationen dazu befinden sich in der Regel auf den Internetseiten der Emittenten.

Kennzahlen, Wertentwicklung, Auswahlkriterien

Obwohl jeder ETF die Wertentwicklung des jeweiligen Index widerspiegeln soll, gibt es immer mal wieder geringfügige Abweichungen. Wie groß diese Abweichungen sind, gibt der Tracking-Error an. Je höher der Tracking Error ist, umso größer ist auch die Abweichung. Ein Tracking-Error von null bedeutet, dass es keine Abweichung gibt. Werte von 0,5% gelten hierbei bereits als hoch. In diesem Falle sollte der Kauf zumindest noch einmal überdacht werden. Eine weitere wichtige Kennzahl ist die Tracking Difference. Sie gibt Auskunft über die Differenz der Rendite des ETFs und der Rendite des zugrundeliegenden Index. Fällt die Kennzahl positiv aus, hat der ETF die Wertentwicklung des Index übertroffen. Das kann beispielsweise passieren, wenn Fonds ihre Aktien kurzfristig verleihen oder Steuerrückerstattungen vom Anbieter an die Kunden weitergereicht wurden.

Was darf ein ETF kosten?

Wie bei allen anderen Finanzprodukten auch spielen die Kosten auch bei den ETFs eine große Rolle. Auch wenn diese im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds deutlich geringer ausfallen, sollte auch hier auf jeden Euro geachtet werden. Oftmals finden sich die Gesamtkosten auf der Anbieterseite unter “TER” (englische Abkürzung für Gesamtkostenquote) wieder. Zudem sollte darauf geachtet werden, wie groß der Spread (Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufskurs) ist.

Da ETFs am Markt gehandelt werden, entstehen zusätzliche Odergebühren, die vom jeweiligen Broker abhängen.

Das soll an dieser Stelle als Einstieg in das Thema „ETFs“ reichen. Wie ihr den Denkansatz in die Tat umsetzten könnt? Darüber werde ich in der nächsten Woche schreiben. Außerdem werde ich euch zeigen, wie ich durch einen mehr oder weniger automatischen Spar- und Investionsplan die Werteentwicklung meines Portfolios nicht nur von einem einzigen Einstiegszeitpunkt abhängig mache und so das Risiko vermindern kann. Aber dazu mehr in der nächsten Woche.

Bis dahin eine erfolgreiche Zeit.

 

PS so setzt man einen ETF-Sparplan richtig um und schlägt auch den Markt: ETF-Sparpläne richtig kombinieren

 

by Mai 06, 2015 1 Kommentar
Der Stop Loss – risikobegrenztes Traden

Der Stop Loss – risikobegrenztes Traden

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Der Stop Loss – risikobegrenztes Traden

Hallo Insiders, heute soll es um ein Thema gehen, das für viele Trading-Einsteiger oft ein Buch mit sieben Siegel ist für Fortgeschrittene aber ein routinemäßiges Vorgehen darstellt! Und, könnt ihr euch schon denken, worum es in diesem Artikel gehen soll? Richtig, wir reden über Stop Loss!

Der Orderzusatz Stop-Loss wird verwendet, um Verluste zu begrenzen und Gewinne zu realisieren! Diese Order ruht solange, bis die vorher festgesetzte Notierung, welche bei Kaufaufträgen unterhalb des aktuellen Kurses liegt, erreicht wurde. Sie wird bei Erreichen des Kurses automatisch zu bestens ausgeführt; der Verkaufskurs kann also auch etwas unter dem Stop-Kurs liegen.

Videoskript

Folie0:
Hey Insider, willkommen auf unserem YouTube Kanal.
Das heutige Thema ist der Stop Loss: Vor-und Nachteile vom risikobegrenzten Traden.

Folie1: Was ist ein Stop Loss?
Mit einem SL habt ihr die Möglichkeit, euer Risiko zu begrenzen, indem ihr nach dem Kauf einer Aktie eine Verkaufsorder zu einem bestimmten, niedrigeren Preis aufgebt.

Diese Verkaufsorder wird dann automatisch ausgeführt falls der Preis der Aktie das SL-Niveau erreicht. Somit könnt ihr im Vorfeld festlegen, wie viel ihr maximal breit seid zu verlieren.

Folie 2: Screenshot
Hier sehen wir jetzt einen Chartausschnitt der Lufthansa Aktie. Zu dem aktuellen Preis kaufen wir diese Aktie und gleich nach dem Kauf setzen wir einen SL. Jetzt bewegt sich die Aktie erst seitlich, bevor diese sehr stark fällt.

Bildschirmfoto 2015-11-12 um 23.17.53

In diesem Fall verlieren wir nur 1 Euro pro Aktie und nicht 3 oder 4 Euro, die wir eventuell ohne einen SL verloren hätten.

Folie 3:
Auch bei diesem Beispiel setzten wir einen SL und begrenzen unser Risiko dadurch auf 1 Euro pro Aktie.
In diesem Fall erzielen wir einen Gewinn von 5 Euro pro Aktie. Somit war das Chance:Risiko-Verhältnis 5 zu 1.

Bildschirmfoto 2015-11-12 um 23.18.01

Folie 4:
Es gibt viele Trader, die sich von ihren Positionen nicht trennen können, solange diese im Minus sind. Erst wenn die Wertpapiere dann wieder im Plus sind, verkaufen sie diese und rühmen sich damit, dass sie immer richtig liegen. Diese Trader schauen oft mehrmals täglich ins Portfolie, sitzen ständig betend vor dem PC und arbeiten wirklich hart für ihren Gewinn von 3,50€.

Wie die Grafik zeigt, kann diese Strategie auf lange Sicht nicht funktioniert, da jeder Trade wieder ins Plus läuft und oft schon ein Verlusttrade reicht, um 9 oder mehr Gewinntrades zunichte zu machen.

Folie 5:
Mit dem Wissen, dass die Verluste begrenzt sind, ist es oft auch leichter Gewinne einfach mal laufen zu lassen. Das führt in der Regel dazu, dass der erwartete Gewinn viel, viel größer ist, als der erwartete, begrenzte Verlust.

Das Beispiel zeigt eine vereinfachte Strategie, bei dem der SL greift, wenn der Verlust je Trade 50€ erreicht. Und obwohl nur 3 der 10 Trades mit einem Gewinn geschlossen wurden, hat der Trader einen Gewinn von 460€ erzielt, da er seine Verluste begrenzte und die Gewinne laufen lies.

Bildschirmfoto 2015-11-12 um 23.18.21

Der SL ist unter den Tradern sehr umstritten, da man oft ausgestoppt wird, kurz bevor sich der Markt dann doch in die erwartete Richtung bewegt.

Ich hoffe die beiden Beispiele haben dennoch deutlich gemacht, wie wichtig ein SL ist.

Folie 6:
Wenn euch dieses Video gefallen hat, dann schaut euch an, woran wir sonst noch basteln.

Wo muss der Stop Loss hin?

So weit, so gut! Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht immer! Es stellt sich die Frage, wie groß der Abstand zwischen aktueller Notierung und dem Stop-Loss-Kurs gewählt werden soll. Wählt man den Stop-Kurs zu nah am aktuellen Kurs, wird man bei einer kleinen Korrektur ausgestoppt und kann nur noch teilnahmslos zusehen, wenn der Kurs sich in die ursprünglich gedachte Richtung entwickelt. Auf der anderen Seite will man das Risiko des Kapitalverlustes möglichst gering halten und kann darf den Abstand daher nicht zu groß wählen. Bildschirmfoto 2015-11-12 um 23.17.53Deshalb hat wahrscheinlich jeder Trader seine eigene Philosophie über dieses Thema. Auch wenn es keine goldene Regel gibt, wird für Standardwerte oftmals ein Abstand von 10% empfohlen. Sind Schwankungen auf dem gehandelten Markt größer, sollte auch der Stop-Loss entsprechend angepasst werden. Beim Festlegen der Stopp-Marke orientieren sich viele Trader am Chart. Würde sich das Gesamtbild beim Unterschreiten eines bestimmten Kurses signifikant ändern? In diesem Fall wird diese Marke, die manchmal einfach ein kürzlicher Tiefpunkt manchmal aber auch eine längerfristig gebildete Handelsspanne ist, oft als Grenze gewählt und der Stop-Kurs kurz unter diese Kursunterstützung platziert. Auch die Volatilität des gehandelten Finanzproduktes sollte beachtet werden, da die Order bei Erreichen des Stop-Loss ausgeführt wird, also auch nach einer Kurslücke oder ähnlichem. Dies birgt bei hoch volatilen Märkten natürlich ein kleines Risiko als bei nicht sehr volatilen Märkten, da auf diesen Kurssprünge häufiger vorkommen können.

Den größten Einfluss bei der Wahl des Abstandes hat jedoch in jedem Fall die Risikobereitschaft des einzelnen Traders. Am Ende muss also jeder Trader seine eigene Strategie finden.

Gewinne absichern mit dem Stop Loss!

Wir haben nun lange diskutiert, wie groß der Abstand zu wählen ist. Es ging bisher also eher um die Minimierung des Risikos. Der Stop-Loss dient aber auch der Absicherung von Gewinnen. Stellen wir uns also vor, wir haben Aktien von der Inside-Trading AG zu einem Kurs von 40 Euro gekauft und uns für einen Stop-Loss von 36 Euro entschieden – wir haben uns also ganz konservativ für den 10%igen Abstand entschieden. Spätestens nach der Veröffentlichung des Geschäftsberichtes der Inside-Trading AG sind eine Menge Leute auf die außerordentliche gute Performance der Unternehmung aufmerksam geworden sodass die Nachfrage der Aktien stetig gestiegen ist. Der Kurs steht also 2 Monate nach unserem Kauf bei 50 Euro. Wollen wir unseren Stop-Loss jetzt tatsächlich bei 36 Euro belassen? Nicht wirklich! Verkaufen wollen wir aber auch noch nicht. Der positive Trend ist nämlich noch immer aktiv. Es gäbe daher die Möglichkeit, den Stop-Loss auf 45 Euro anzupassen. Leider verlangen viele Broker Gebühren für solche Transaktionen. Eine andere Möglichkeit, die von immer mehr Brokern angeboten wird, ist der Trailing-Stop-Loss. Wie der Name schon vermuten lässt, verfolgt dieser Stop den aktuellen Kurs im vom Trader festgelegten Abstand, wobei auch hier der Abstand relativ oder absolut angegeben werden kann. In diesem Fall würde unser Stop-Loss also kontinuierlich angepasst werden und wir müssten uns nicht ständig neu entscheiden. Würde der Kurs nun unter 45 Euro fallen, würde wir automatisch ausgestoppt und könnten einen Gewinn von 5 Euro pro Aktie verbuchen (anstelle eines Verlustes von 4 Euro pro Aktie, falls wir den Stop-Loss nicht angepasst hätten).

Fassen wir noch einmal zusammen:

Stop-Loss-Ordern werden von vielen Tradern routinemäßig eingesetzt, um:

  • Gewinne zu realisieren
  • Verluste zu begrenzen
  • Trades zu automatisieren, ohne ständig die Kursentwicklung verfolgen zu müssen.

Soviel nun aber zur grauen Theorie! Falls ihr aber auch zum visuellen Lerntyp zählt (aber auch falls nicht), schaut euch doch unser Video zum Thema an.

Viel Spaß beim Traden,

Erik

by Apr 30, 2015 3 Kommentare
DAX 30-Leitindex des deutschen Aktienmarktes

DAX 30-Leitindex des deutschen Aktienmarktes

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DAX 30-Leitindex des deutschen Aktienmarktes

Der DAX 30 spiegelt als deutscher Leitindex  die tendenzielle Entwicklung an den Börsen wider.  Im DAX 30 sind bezogen auf die Marktkapitalisierung und den Börsenumsatz die 30 größten deutschen Unternehmen zusammengefasst und wird auch als Blue-Chip-Index bezeichnet. Da diese Unternehmen den verschiedensten Marktsektoren entspringen und rund 80 Prozent des in Deutschland zugelassenen Börsenkapitals ausmachen,  gilt der DAX 30 als Indikator für die Entwicklung der deutschen Volkswirtschaft. Außerdem ist er Basiswert für derivate Finanzinstrumente und strukturierten Produkten.

Geschichte des DAX 30

Der Dax startete im Juli 1988 bei einem Stand von 1.000 Punkten. Zu diesem Zeitpunkt galt dieser Index nur als Ergänzung zur den schon existierenden Indizes und entwickelte sich nach und nach zum international anerkannten Hauptindex der deutschen Börsenwelt.

Bereits im Jahre 1871 entwicklte der Ökonom Ernst Louis Étienne Laspeyres eine kommplexe Formel, mit der aus einer Vielzahl von Einzelwerten ein Index berechnet werden konnte und legte damit den Grundstein des DAX 30. Der Deutsche mit französichen Wurzeln gewichtete die Einzelwerte dabei unterschiedlich, sodass der Einfluss auf den Index variierte.

Wer wird in den DAX aufgenommen?

Im DAX befinden sich die 30 größten deutschen Unternehmen in Bezug auf die Marktkapitalisierung und den Börsenumsatz. In den Leitindex werden aber nur Unternehmen aufgenommen, die zudem noch die folgenden Kriterien erfüllen:

  •         im Prime Standard der Deutschen Börse gelistet
  •         einen Streubesitz (Freefloat) von mindestens zehn Prozent aufweisen
  •         juristischen Sitz in Deutschland

Eine Veränderung der DAX-Zusammensetzung findet nach folgenden vier Regeln statt:

Fast-Exit (45/45) (sofortiger Rauswurf)

Wenn ein Unternehmen, in Bezug auf den Börsenumsatz oder die Marktkapitalisierung nicht mehr zu den größten 45 gehört, wird dieses aus dem DAX genommen, sofern ein Nicht-Index-Wert beim Börsenumsatz mindestens Rang 45 und bei der Marktkapitalisierung mindestens Rang 35 erreicht.

Fast-Entry (25/25) (sofortige Aufnahme)

Neu in den DAX aufgenommen wird ein Unternehmen, sofern es in beiden Kriterien mindestens den 25. Rang erreicht. In diesem Fall scheidet das Unternehmen aus dem DAX 30 aus, welches in mindestens einem der beiden Kriterien schlechter als Rang 35 ist und die geringste Marktkapitalisierung aufweist.

Regular-Exit (40/40) (regulärer Rauswurf)

Aus dem DAX30 wird ein Unternehmen genommen, sobald es in einem der beiden Kriterien nicht mehr zu den 40 besten zählt und es einen Nicht-Index-Wert gibt, der nach beiden Kriterien mindestens zu den besten 35 gehört.

Regular-Entry (30/30) (regulärer Aufnahme)

Neu in den DAX aufgenommen wird ein Unternehmen, dass nach Definition der beiden Kriterien zu den 30 größten gehört, falls es ein Unternehmen gibt, dass in einem der beiden Kriterien nicht mehr zu den Top 35 gehört.

Alle 4 Regeln kommen zum ordentlichen Anpassungstermin im September zur Anwendung.  Zusätzlich gibt es aber noch außerordentliche Anpassungstermine im März, Juni und Dezember, an denen es zu einem “sofortigen Rauswurf” oder einer “sofortigen Aufnahme” kommen kann. Außerdem kommt es zu einer außerordentlichen Anpassung im Fall von Insolvenzen und wenn ein Unternehmen die oben genannten Voraussetzungen nicht mehr erfüllt. Weiterhin kann es zu Abweichungen von diesen Regeln kommen, falls es zu Übernahmen kommt oder signifikante Veränderungen im Freefloat auftreten — darauf  müssen sich aber der Vorstand der Deutschen Börse AG und der Arbeitskreis Aktienindizes einigen.

Aktuelle Zusammensetzung (Stand 31. März 2015)

Der Kurs des DAX30 setzt sich aus den Aktienkursen der einzelnen in ihm enthaltenden Unternehmen zusammen. Am 31. März 2015 waren dieses die folgenden 30 deutschen Unternehmen:

Volkswagen, ThyssenKrupp, Siemens, SAP, RWE, Münchener Rück, Merck, Lufthansa, Linde, Infineon, LANXESS, K+S, Henkel vz, HeidelbergCement, Fresenius Medical Care, Fresenius, E.ON, Deutsche Telekom, Deutsche Post, Deutsche Börse, Deutsche Bank, Daimler, Continental, Commerzbank, BMW, Beiersdorf, Bayer, BASF, Allianz, adidas

Anteile der Unternehmen im DAX nach Marktsegment (Stand 31. März 2015).

Anteile der Unternehmen im DAX — aufgeteilt nach Marktsegment (Stand 31. März 2015).

Gewichtung des DAX 30

Es werden aber nicht alle Kurse der 30 Unternehmen gleich stark gewichtet. DAX-30-Unternehmen mit einer höheren Marktkapitalisierung (des Streubesitzes) beeinflussen den Kurs des Leitindex stärker als Unternehmen mit einer geringeren Marktkapitalisierung (des Streubesitzes). Bei der Gewichtung spielt der Börsenwert oder das Gesamtkapital des Unternehmens keine Rolle. Die Marktkapitalisierung ist das Produkt des Aktienkurses eines Unternehmens und der Anzahl aller vom Unternehmen ausgegebenen Aktien.

Beispiel: Der Kurs der InsideTrading AG beträgt 3,00€ und beim Börsengang wurden 1.000.000 Aktien ausgegeben. Demnach ist die Marktkapitalisierung 3.000.000,00€.

Aktien, die sich im Festbesitz oder im Besitz des herausgebenden Unternehmens befinden, sind für die Gewichtung nicht relevant, wobei Festbesitz bedeutet, dass ein Großaktionär 5% oder mehr der Aktien hält.

Grundsätzlich lässt sich sagen, je höher der Streubesitz einer Aktie ist, desto höher ist auch das Gewicht im Index. Kein DAX-Unternehmen darf jedoch ein höheres Indexgewicht als zehn Prozent aufweisen.

Kursveränderungen der DAX-30-Aktien werden sekündlich in die Neubewertung des Dax-Kurses mit einbezogen, wobei Änderungen im Streubesitz nur quartalsweise von der Deutschen Börse erfasst werden und daher die Gewichtung der Einzelaktien im DAX nur vierteljährlich angepasst wird.

 

Dax Gewichte

Die fünf einflussreichsten DAX-Unternehmen (Stand 31. März 2015).

 

Berechnung des DAX

Die Berechnung des DAX unterscheidet sich von der Berechnung vieler anderer Leitindizes (Dow Jones, EURO STOXX 50,…) dahingehend, dass der uns bekannte DAX ein Performanz-Index ist und nicht, wie viele andere Indizes ein Kursindex. Ein Performanz-Index unterscheidet sich von einem Kursindex diesbezüglich, dass bei einem Performanz-Index alle Dividenden und sonstigen Zahlungen in den Index reinvestiert werden und bei einem Kursindex Kapitalveränderungen und Dividendenzahlungen nicht enthalten sind. Natürlich gibt es den Dax auch als Kursindex, dieser ist aber eher unbekannt.

DAX-Performanz-Index: DE0008469008
DAX-Kursindex: DE0008467440

Als Grundlage der Aktienkurse werden die Kurse des elektronischen Handelssystems Xetra verwendet. Die Berechnung startet börsentäglich ab 9:00 Uhr. Die erste Notation kommt zustande, sobald es für alle 30 Unternehmen eine Kurstellung gibt, spätestens jedoch um 9:03 Uhr. Wenn es bis zu diesem Zeitpunkt keinen Eröffnungskurs einzelner Aktien gibt, wird der Schlusskurs des Vortages (Xetra 17:30 Uhr) zur Berechnung verwendet.

Wer mehr Informationen zur genauen Berechnung wünscht, der googelt bitte nach der statistischen Index-Formel von Laspeyres.

Handelszeiten

Die Haupthandelszeit des Dax ist werktags von 9:00- 17:30 Uhr, welches auch der Xetra-Handelszeit entspricht.

Von der Deutschen Börse werden aber auch vor Handelsbeginn und nach Handelsschluss (17:30 Uhr) Kurse des L/E-DAX (Late/Early DAX) berechnet. In der Zusammensetzung entspricht der L/E-DAX dem DAX. Berechnet wird dieser Kurs börsentäglich von 8:00 – 9:00 Uhr und von 17:45 – 20:00 Uhr. Als noch wichtigerer Indikator für die Entwicklung des DAX 30 wird hingegen der X-DAX bezeichnet, welcher börsentäglich von 8:00 – 9:00 Uhr sowie von 17:45 – 22:00 Uhr berechnet wird. Grundlage für die Berechnung des X-DAX sind die Preise des an der Terminbörse gehandelten DAX-Futures mit der kleinsten Restlaufzeit und die Euribor-Zinssätze der Europäischen Zentralbank.

Soviel zunächst als Einstieg in das wirklich komplexe Thema. Es wird zu diesem Artikel in der nächsten Woche einen zweiten Teil geben, in dem es um verschiedene Notationen (Future, Deutsche Bank, Xetra, usw.) gehen wird. Hier geht es zum zweiten Teil.

PS hinterlasst ein Kommentar und besucht unsere Facebook-Seite! 🙂

 

by Apr 15, 2015 3 Kommentare