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Trading-Heroes24 – Die Wahrheit, Erfahrungen & Kritik

Trading-Heroes24 – Die Wahrheit, Erfahrungen & Kritik

Interviews

Die Wahrheit über TRADING HEROES24 | Erfahrungsbericht

Trading-Heroes24: „Erfahren Sie, wie wir durch diesen ungewöhnlichen Trick, täglich zwischen 184,00 € und 397,00 € verdienen…“ – gutes Marketing oder echter Erfolg??? Im Interview mit Markus Noack haben wir über das Trading-Erfolgsprogram von ihm und Elmar Bluhm (Wirtschaftsmathematiker und Profi-Trader) gesprochen.

Falls Sie von den beiden noch nicht gehört haben, dann empfehlen wir Ihnen sich das kostenfreie Video einmal anzuschauen:

 

10 kurze Fragen zum Auflockern:

Was gab es bei Dir heute zum Frühstück?
Blueberry-Pancakes weil wir Montags meist Team-Frühstück ab 09:00 Uhr abhalten.

Sport oder Couch?
Eindeutig Sport! – ohne wäre undenkbar! Meist in den frühen Morgenstunden, damit ich voller Energie in den Tag starte… Ich spiele leidenschaftlich gerne Tennis seit meiner Kindheit, liebe es bereits morgens zu joggen oder ein paar Bahnen zu schwimmen, obwohl mein Nachbar mich ständig  für verrückt erklärt 🙂

 Was bestellst du in einer Bar?
Vodka Manhatten oder oder auch mal nur ein Bud Light…

Welches Buch würdest du zum Kauf weiterempfehlen, dass Dich persönlich in der Vergangenheit motiviert bzw. inspiriert hat?
Die Macht Ihres Unterbewusstseins von Dr. Joesph Murphy

Netflix, Sky, Amazon und Co. sorgen immer häufiger dafür, dass wir für nichts mehr Zeit haben. Bei welcher Serie bleibst Du derzeit hängen?
Ich nutze keins der genannten Dinge.

Welches Zitat nutzt Du am häufigsten?
Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden…

Womit kann man dir mal so richtig die Stimmung verderben?
Wenn ich mir im Konferenzraum einen Kaffee holen will und der Satzbehälter am Kaffeeautomat mal wieder übervoll ist…mein Team kann das bestätigen 🙂

2019 werde ich …
Zusammen mit meinem Expertenteam, das stärkste und mächtigste Trading-System aller Zeiten (REAL MAGIC ROBOT)  launchnen, welches sogar auf 30-Sekunden-Charts unschlagbar gut arbeitet. Es wird die mächtigste Waffe für jeden Trader sein.. UND: Endlich meine Reise nach Hawaii antreten.

Bitcoins: Kritiker oder Investor?
Ich verurteile niemals Investoren die risikofreudig sind! Im Gegenteil, ich schätze Menschen, die nicht immer nur sichere Anlagestrategien suchen, bei denen es am Ende nur wenig Rendite gibt.

Allerdings investiere ich persönlich und auch keiner aus meinem Team in Kryptowährungen. Wieso Monate auf einen Profit warten, wenn dieser bereits nach ein paar Stunden oder gar nach 3-4 Minuten beim beim Scalptrading erwirtschaftet werden kann…

Wenn Du die Möglichkeit hättest eine Nachricht mit der ganzen Welt zu teilen, was würdest Du sagen?
Bildet euch trotz Massenmedien stets eure eigene Meinung. Sonst bekommt Ihr diese aufgezwängt!

 

 

Schluss mit Lustig – Jetzt wird es ernst!

InsideTrading: Wenn du auf einer Party gefragt wirst, “Was machst Du eigentlich beruflich?”, wie sieht deine Antwort aus?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Du meinst abgesehen von meinem Zweitjob (nachts im Fledermauskostüm das Verbrechen in der Stadt bekämpfen)  ?? … nein Spaß!!! 🙂 Ich antworte meist: Ich bin leidenschaftlicher Trader und arbeite zusätzlich, gemeinsam mit einem großartigen Team daran, stets die besten Strategien und Systeme für unsere Kunden zu entwickeln.

 

InsideTrading: In verschiedenen Foren und auf einigen anderen Plattformen wirst Du als Experte auf den Gebieten “Finanzmarkt, Börse und Trading” gehandelt. Wie kam es dazu? What is your story?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Das >>>DELUXE-PAKET war unser Durchbruch! Es hat die Sichtweise vieler Trader teilweise total zerstört, denn wir haben damit eine der einfachsten und zeitgleich lukrativsten Trading-Methoden überhaupt veröffentlicht. Vielen Tradern wurde bewusst, dass man keinesfalls 20 Indikatoren und Analyse-Tools auf seinem Chart benötigt. So absurd es klingt, aber die Strategie aus dem DELUXE-PAKET arbeitet nach Naturgesetzen und wird auch dann noch funktionieren, wenn der 3. Weltkrieg ausbricht! Keine andere Strategie sagt größere Mega-Trends auf einfachste Art und Weise voraus! Daher sind wir unheimlich stolz, dieses System entwickelt zu haben.

 

InsideTrading: Seit wie vielen Jahren bist du jetzt an den Märkten aktiv und mit welchen Produkten hast du angefangen? Erinnerst du dich noch an deinen ersten Kauf?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Uhhhhhh gute Frage… mittlerweile kann ich sicherlich auf weit über 10 Jahre Erfahrung zurückblicken. Ergänze ich diese Erfahrungen mit den Erfahrungen aus meinem Expertenteam, so stehen wir garantiert zusammen mit über 120 Jahren geballter Erfahrung da!

Mein erstes Produkt war ehrlich gesagt ein Buch, über das Leben von Martin A. Armstrong. Einige Jahre später wurde sein Leben sogar verfilmt (The Forecaster =mittlerweile immer noch bei Amazon als DVD erhältlich) Armstrong hatte durch seine Entdeckung (Der Pi-Code) einen Traum in mir geweckt. Nämlich das es möglich ist, alle großen Ereignisse in der Wirtschaft vorherzusagen. In seinem Film wird Armstrong befragt, ob er etwa eine Glaskugel besitzt um Großereignisse wie bsp. den Irak-Krieg etc. vorherzusagen ? Darauf sagte er nur: Nein er besitze keine Glaskugel, aber man erkennt bereits im Vorfeld das die Diktatoren und Machtmenschen dieser Welt, Ihre Gelder bereits vor Kriegsausbruch in den Märkten verschieben… somit ist es möglich auch Kriege vorherzusagen.

Ohhhhhhh einfach eine Legende dieser Typ! 🙂

 

InsideTrading: Wie würdest du dein Tradingstil / Investment-Ansatz in ein paar Sätzen zusammenfassen?

TEAM – TRADING HEROES24 (vertreten durch: Markus Noack): Scalp-Trading = kurze Haltedauer = schnelles Ergebnis, kaum Wartezeit, keine Übernachtgebühren! Und UNBEDINGT: Break-even-Strategien vermeiden! Meiner Meinung nach ist Break-even der größte Irrtum im gesamten Trading! Break-Even ist ein Dämon der den Trugschluss vermittelt, seine Gewinne abzusichern und seine Verluste zu begrenzen. In Wahrheit aber und vor allem auf lange Sicht mindert man damit eher potentielle Gewinne!!

 

InsideTrading: Wie sieht dein perfekter Arbeitstag aus. Welche Rolle spielen hierbei unterstützende Medien wie Charts und News?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Ich handle meist erst nachmittags, sobald der Dow Jones bzw. die US-Börsen öffnen. Warum ? Der Dow ist und bleibt der Leitwolf, der Bewegung in die Märkte bringt. Genau diese Bewegungen brauchen wir Trader! Wenn keine wirklich wichtigen Ereignisse anstehen, wie bsp. Wahlen oder Zinsentscheid, dann nutze ich wenig bis gar keine Wirtschaftsnachrichten. Die meisten Strategien von TRADING HEROES 24 sind völlig unabhängig von dem täglichen Wirrwarr an Nachrichtenflut! Persönlich nutze ich natürlich den MT4 und den Ninjatrader.

 

InsideTrading: Was muss passieren, dass du einen Tag nicht tradest? (Krankheit, Verlust am sind  Vortag,…)

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Ich trade täglich – ohne Wenn und Aber! Allerdings meist nur nachmittags für max. 30 Minuten und Abends ab ca. 20:30 für nochmal 20 Minuten. Das wars!

 

InsideTrading: Was führt dazu, dass du deinen Tradingtag abbrichst/ vorzeitig beendest?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Wenn mein Freund Elmar mich mal wieder kurzfristig  zu einem Bootstrip oder einem Angelausflug bei schönem Wetter überredet. 🙂

 

InsideTrading: Was kommt dir bei dem Wort “Risikomanagement” als erstes in den Sinn?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): STOP-Loss ein – Emotionen aus!

 

InsideTrading: Angenommen du könntest die Zeit zurückdrehen und deinem Trading-Anfänger-Ich zwei Tipps geben, welche wären das und wie alt warst du damals?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): 
– Break-Even-Strategien unbedingt vermeiden!
– Charttechnik schlägt Indikatoren!
– Mit Diversifikationsstrategien vertraut machen (nach Warren Buffett)

 

 

Trading Heroes24 | Kritik, Erfahrungen und Kommentare

InsideTrading: Trading-Coaches und auch Online-Ausbildungen im Allgemeinen stehen oft in der Kritik. Was macht deiner Meinung nach den Unterschied zwischen einem guten Kurs und einem großartigen Kurs aus?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Ein guter Kurs beinhaltet eine gewisse Struktur und ist auch für Anfänger geeignet.

Ein großartiger Kurs  bündelt das nötige Wissen auf das das wichtigste!!! 

Wir haben uns bei Trading Heroes24 auf die Fahne geschrieben, dass ein gutes Produkt einen echten Mehrwert darstellen muss und unsere Kunden nicht erst eine Lernphase von mehreren Wochen oder gar Monaten durchlaufen müssen, welche schnell zur Überforderung führen kann. So muss beispielsweise kein Anfänger sich mit  Ichimoku-Strategien oder Renko-Strategien befassen, wenn er die gleichen oder gar besseren Ergebnisse auch mit einfachster Charttechnik erzielen kann!

Das >>> DELUXE-PAKET muss ich an dieser Stelle einfach nochmals ins Spiel bringen. Nirgendwo gibt es eine verlässlichere Methode, die selbst blutige Anfänger im Handumdrehen erlernen können!

 

InsideTrading: Als Ersteller von Onlinekursen lässt Kritik oft nicht lange auf sich warten. Objektive Kritik verbessert unser Schaffen. Welche subjektiven Makel wurden dir in der Vergangenheit vorgeworfen?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Ohja, ein westenlicher Kritikpunkt in der Vergangenheit war, dass wir zuwenig die Funktionen des MT4 erklären. Wir haben dies nun aber deutlich verbessert! Allerdings findet man auf youtube und Co. mittlerweile zahlreiche kostenlose und gut gemachte Erklärvideos für die wichtigsten Funktionen des MT4. Auch Broker bieten hierzu immer wieder kostenlose Webinare an. Wir wollen kein Wissen bereitstellen, welches man mit wenigen Mausklicks überall bekommt – dies entspricht sicherlich nicht unserer Firmen-Philosophie! Dennoch ist unser Support-Team jederzeit für Rückfragen da!

 

InsideTrading: Wie transparent bist du in Bezug auf deine eigenen Positionen?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Die Kunden und Mitglieder von Trading Heroes24 fordern kaum Einsicht in unseren eigenen Handel! Warum ? Weil Sie selbst in der Lage sind erfolgreich zu handeln! Das heißt, Sie hinterfragen oder misstrauen uns nicht! Denn unsere Kunden wissen genau: Auch wenn Sie heute nur 20 € pro Position gewinnen, werden mit dem richtigen Moneymanagement auch irgendwann 2000 € daraus und so weiter! Und genau das liebe ich so beim Trading! Trading ist das einzigste  Business weltweit, dass unendlich skalierbar ist – und das ohne mehr Arbeit reinzustecken! Schließlich arbeitet man zeitlich nicht mehr, wenn man 2 Kontrakte oder 200 Kontrakte kauft!

 

InsideTrading: Welche Lehren hast du selbst aus dem Erstellen und Abhalten deiner Coachings gezogen? Kannst du uns von ein paar Erfahrungen berichten?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Natürlich sammelt man im Laufe der Jahre so einige Erfahrungen im Coachingbereich. Was aber immer wieder auffällig ist, ist die Tatsache, dass es manchen Kunden und Interessenten einfach schwer fällt mit alten Verhaltensmustern zu brechen. So wollen z.B. viele Trader unbedingt eine DAX-Strategie haben.

Entschuldige jetzt bitte meine deutlichen Worte, aber unterm Strich sollte es einem Trader sch**ßegal sein ob er seine Gewinne vom DAX bezieht oder vom EUR/JPY, Gold, Brent Öl etc.! Was viele einfach nicht verstehen wollen: Ein Rohstoff-Trader mit einer guten Swingtrading-Strategie, kann am Monatsende genauso erfolgreich mit seiner Strategie sein, wie ein Scalp-Trader im Forex-Markt auf M1-M5.

Wichtig ist immer, dass die Strategie zu den persönlichen Bedingungen passt!

 

Trading Heroes24 | Erfahrungen deiner Kunden

 

 

 

Hier ein paar weitere Feedbacks der letzten Tage:

 

Ihr Support für Ihre Kunden ist sehr vorbildlich und die Produkte von Ihrem Unternehmen sind hervorragend. Ihnen und ihrem Team wünsche ich ein schönes Wochenende.
(P. Hofstätter)

Als erstes möchte ich möchte ich mich bedanken für die tollen Videos und guten ausführlichen Anleitungen von euch! Ich habe alle 3 Pakete von euch erworben und konnte bereits ein einige Trades mit euren Strategien erfolgreich umsetzen.
(V. Hesse)

 

Guten Tag,
Ich wollte Ihnen mal ein kleines Feedback geben zu Deluxe-Paket. Ich kann nur sagen was besseres gibt es nicht!! Seit ich nach dieser Methode handle, hab ich fast nur noch Gewinne. Klar sind ein paar Verluste auch mal die Tagesordnung aber das macht man mit dem nächsten Trade wieder gut. Ich verstehe Sie also absolut das man für diese Strategie eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben musste. Die Investition zum Deluxe-Paket und z Trading Heroes24 sich mehr als gelohnt hat.

An alle ein grosses Danke schön für diese Leistung.
Freundliche Grüsse
(D. Hartmann)

 

Vielen Dank. Habe bereits erste Einblicke gewonnen und bin sehr dankbar, dass es Trading Heroes 24 gibt.
(M. Hofer) 

 

Hallo Ihr da in BW. Hat man euch eigentlich schon gesagt das IHR SPITZE seit ??
Nein??? Dann tu ich das jetzt mal , und ich mus sagen das ich Froh bin euch Entdeckt zu haben . Ihr habt recht es gibt zu viele Brocker und andere die nur das Geld im Auge haben wobei ihr euer Wissen weiter gebt!!
(T. Kayser)

 

 

Abschließende Worte und Tipps für unsere Leser

 

InsideTrading: Angenommen du hast 2 Stunden, um einen “blutigen Anfänger” auf die nächsten Deutschen Trading-Meisterschaften vorzubereiten, wie würdest du starten? (gerne in Stichpunkten, damit es nicht zu lang wird)

 

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Ein blutiger Anfänger wird auf einer Meisterschaft höchstwahrscheinlich nicht erfolgreich abschneiden! Dennoch hier meine beste Herangehensweise:

– Scalp-Trading ab M1-M5 (max. auf M15 handeln)

– Viele Trader (gerade Anfänger) scheuen die kleinen Zeiteinheiten wie M1 & M5, da es in diesen Zeiten oft sehr chaotisch zugehen kann.

Allerdings sind die wahren Profis meist Scalp- oder Swingtrader! Ein Scalp-Trader setzt im Vergleich zu einem Daytrader immer deutlich mehr Positionen um, was am Ende einen enormen Vorteil darstellt. Echte Profis warten niemals stundenlang auf Ihr Resultat (Gewinn oder Verlust)! Genau aus diesem Grund wird der Highfrequency-Handel auch im großen Stil von Wallstreet Hedgefonds so gerne genutzt.

– Auf den Forex-Markt auf Hauptwähungspaare mit geringem Spread stürzen

– Große Broker wählen = je größer der Anbieter, desto geringe die Gebühren

– Take-Profit-STOP-Verhältnis max. 2:1 / 1,5:1 oder gar 1:1

– Preisumkehr-Strategie nutzen

– Break-even vermeiden

– Wenn möglich algorithmische Analysen verwenden

– Keinesfalls vollautomatische Systeme (EA´s nutzen), da Broker EA´s auslesen können und geschickt gegen dich manipulieren können.

– Money-Management auf Strategie abstimmen

Diversifikationsstrategie nutzen: Wenn man bsp. 2-3 hintereinander im EUR/USD falsch liegt, dann einen Wechsel auf einen komplett anderen, gegensätzlichen Markt in Betracht ziehen. (z.B. von EUR/USD nicht auf EUR/GBP, sondern dann auf AUD/CAD wechseln = Gesetz der Diversifikation).

 

InsideTrading: Bei welchem Broker tradest du und warum hast du diesen gewählt?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): ICMarkets und Tickmill = geringster Spread im Forex-Markt! Und vorallem keine Fake-Spreads wie die meisten Broker! Spreads sind dort in Echtzeit ablesbar! Will hier aber keine Werbung für Broker machen 🙂

 

InsideTrading: Was können unsere Leser bei dir in den Kursen lernen und welche Möglichkeiten gibt es teilzunehmen?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Bei den Produkten von Trading Heroes24 lernet man definitiv alles nötige von A-Z um die Märkte zu beherrschen!!!

Geballtes Insiderwissen, leicht und verständlich erklärt (Schritt für Schritt Anleitungen). Alles zu 100% nachvollziehbar und verständlich! Für jeden was dabei!

 

 

 

Weitere Informationen und die wichtigsten Links von unserem Interview:

 

JETSET-Tradersystem (Scalp-Trading-Strategie): 
https://trading-heroes24.com/

 

DELUXE-PAKET (Strategie für Longterm-Trader und auch Aktieninvestoren):
https://trading-heroes24.com/deluxe-paket/

 

WOLFE WAVE Robot (präzise Signale nach der legendären Strategie von Bill Wolfe):
https://www.tradingheroes24-tools.com/ww-robot

 

 

 

Vielen Dank für das tolle Interview 🙂 macht weiter so!!!
Liebe Grüße vom gesamten Team von Trading Heroes24

 

 

 

by Apr 16, 2019 Keine Kommentare
Michael Schupp: Der Gold und Silber Experte

Michael Schupp: Der Gold und Silber Experte

Interviews

Michael Schupp: Der Coach rund um das Thema „Edelmetalldepots“

Bekannt ist Michael Schupp durch sein Online-Coaching. In seinem Kurs „Die profitable Gold-Startegie“ dreht sich sonst alles um den Kauf und Verkauf von Gold und Silber. Heute hingegen hat er sich ein paar Minuten genommen, um uns schriftlich unsere Interviewfragen zu beantworten. Es hat nicht den Umfang, den Du von „InsideTrading“ gewohnt bist, aber dennoch wirst Du ein paar spannende Antworten finden.

 

WARMUP: 8 KURZE FRAGEN ZUM AUFLOCKERN

Was gab es bei dir heute zum Frühstück?
2 volle Gläser lauwarmes Wasser, 1 Banane und 1 Eiweißbrot mit Honig

Sport oder Couch?
Sport

Was bestellst du in einer Bar?
Einen alkoholfreien Cocktail oder einfach nur ein Wasser

Welches Buch würdest du zum Kauf weiterempfehlen, dass dich persönlich in der Vergangenheit motiviert bzw. inspiriert hat?
Harv Eker (So denken Millionäre)
Susan Jeffers (Selbstvertrauen gewinnen)

Wen oder was zitierst du am häufigsten?
Mich selbst 🙂 & Persönlichkeiten, die die Welt verbessern

Womit kann man dir mal so richtig die Stimmung verderben?
Nicht sein Wort einhalten

2017 werde ich …
1.000 Mitglieder aufbauen

Single und das ist gut so oder Beziehungsmensch?
Beziehungsmensch

 

Schluss mit Lustig – Jetzt wird es ernst!

Wenn du auf einer Party gefragt wirst, “Was machst du eigentlich beruflich?”, wie sieht deine Antwort aus?

Michael Schupp (Gold-Startegien): In meiner Arbeit geht es darum, nette Menschen dabei zu unterstützen ihre Ersparnisse vor der steigenden Inflation (alles wird teurer) zu schützen. Vor allem ist es aber meine Aufgabe, möglichst vielen Menschen dabei zu helfen, ihre persönliche finanzielle Situation und damit ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Seit wie vielen Jahren bist du jetzt an den Märkten aktiv und mit welchen Produkten hast du angefangen?

Michael Schupp (Gold-Startegien): Ich bin seit über 8 Jahren aktiv an den Finanzmärkten. An meinen ersten Kauf kann ich mich noch sehr gut erinnern. Damals habe ich physische Edelmetalle gekauft (Gold- und Silberbarren).

Angenommen du könntest die Zeit zurückdrehen und deinem Investoren-Anfänger- Ich zwei Tipps geben, welche wären das und wie alt warst du damals?

Michael Schupp (Gold-Startegien): Meine beiden Tipps wären:
Tipp 1: Leg jeden Monat mindestens 10% deines Einkommens auf die Seite. Wenn möglich 20%, 30% oder sogar 50%.
Tipp 2: Gib nie mehr aus, als du verdienst.

Kritik, Erfahrungen und Kommentare

Online-Trading-Kurse oder auch Onlinekurse im Allgemeinen stehen oft in der Kritik. Was macht deiner Meinung nach den Unterschied zwischen einem Kurs und einem großartigen Kurs?

Michael Schupp (Gold-Startegien):Das ist eine sehr gute Frage. Ich würde sagen, dass großartige Kurse das Problem der Zielgruppe lösen! Alles andere ist nicht großartig.

Als Ersteller von Onlinekursen lässt Kritik oft nicht lange auf sich warten. Objektive Kritik verbessert unser Schaffen. Welche subjektiven Makel wurden dir in der Vergangenheit vorgeworfen?

Michael Schupp (Gold-Startegien): Was ich immer wieder höre, ist, dass Onlinekurse sehr kostspielig sind. Ich antworte für gewöhnlich, die meisten dieser Kurse sind Ihren Preis wert und bieten den Kunden einen absoluten Mehrwert, dadurch erreichen die Mitglieder Ihr gewünschtes Ziel schnell und einfach.

Welche Lehren hast du selbst aus dem Erstellen und Abhalten deiner Coachings gezogen? Kannst du uns von ein paar Erfahrungen berichten?

Michael Schupp (Gold-Startegien): Immer locker bleiben

 

Wir bedanken uns vielmals bei Michael Schupp und wünschen Ihm weiterhin viel Erfolg. Hier erfahrt ihr mehr zu seinen aktuellen Projekten: www.gosikon.de

by Mrz 27, 2018 Keine Kommentare
Talerbox – ETF-Sparpläne richtig kombiniert (All Wetter Portfolio nach Ray Dalio)

Talerbox – ETF-Sparpläne richtig kombiniert (All Wetter Portfolio nach Ray Dalio)

Interviews

talerbox | etf-sparplaene richtig kombiniert | all wetter portfolio nach ray dalio

Mit „Bastian Glasser“ von Talerbox habe ich von InsideTrading mein erstes Live-Interview geführt und es hat einfach nur riesigen Spaß gemacht. Schon vor Jahren – als ich anfing mich mit der Börse zu beschäftigen – überwältigte mich die Vielfalt der kostenlosen und kostenpflichtigen Webinare, Seminare, Schulungen und Online-Kurse der verschiedenen Broker, Banken, Fonds und Börsenprofis. Ohne einen Mentor hätte ich mich sicherlich nicht zurecht gefunden, denn irgendwie versuchen doch alle etwa zu verkaufen.
Schon beim Erstellen des Konzepts dieser Seite habe ich mich auf ehrliche Interviews wie das folgende gefreut. Ich selbst konnte aus diesem Interview einiges mitnehmen und habe viel gelernt. Daher hoffe ich sehr, dass es euch ähnlich gehen wird. Auch wenn es nur eine Buchempfehlung oder ein neuer Podcast ist.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und Teilen.

 

WARMUP: 10 KURZE FRAGEN ZUM AUFLOCKERN

Was gab es bei dir heute zum Frühstück?
Die Frage finde ich ganz Lustig, weil bei mir gibt es so ein Standardfrühstück, dass ich mir immer mache. Das ist ein sehr gesundes Frühstück. Auf das Gramm genau abgewogen, da bin ich sehr penibel, gibt es bei mir jeden Morgen:
90g Haferflocken
50g Himbeeren (gefroren)
10g Chia Samen
25g Eiweißpulver
1 Dattel
10g Nussfix

Sport oder Couch?
Da ich von zu Hause aus arbeite, ist Sport für mich enorm wichtig. Ich trainiere 5 Mal in der Woche. Meine Routine sieht so aus, dass ich an vier Tagen in der Woche ins Fitnessstudio gehe und zusätzlich einmal laufe oder schwimme (Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung, da ein Meniskusriss ihn gerade vom Laufen abhält).

Was bestellst du in einer Bar?
Ich bestelle Bier – sonst gibt es bei mir keine anderen alkoholischen Getränke, auch wenn ich aus einer Weinregion komme. Meistens trinke ich Sterni (Sternburger).

Welches Buch würdest du zum Kauf weiterempfehlen, dass dich persönlich in der Vergangenheit motiviert bzw. inspiriert hat?
Ich würde generell sagen alle Bücher von Tony Robbins. Vor allem das neue Buch von ihm „Unshakeable„. Das erklärt, wie man sich ein Vermögen durchs Investieren aufbaut. Es ist so zu sagen der Nachfolger von dem Buch „Money: Die 7 einfachen Schritte zur finanziellen Freiheit„.

Netflix, Sky, Amazon und Co. sorgen immer häufiger dafür, dass wir für nichts mehr Zeit haben. Bei welcher Serie bleibst du derzeit hängen?
In der Hinsicht bin ich sehr diszipliniert. Ich höre alle um mich herum über Serien reden, aber es gibt keine Serie, die ich ganz durchgeguckt habe. Da wir bei uns in der WG Netflix haben, schaue ich ab und an mal „How I meet your mother“ während des Spülens oder anderer Hausarbeit.
Ich bin eher auf YouTube unterwegs und folge dort Leuten wie Casey Neistat, Gary Vaynerchuk, Jon Olsson und einigen weiteren.

Hast du denn ein „Lieblings-Video“, das findest empfehlen kannst? Eines, das dir so spontan als erstes in den Sinn kommt.
Casey Neistat: Do what you can’t!

Wen oder was zitierst du am häufigsten?
Das wechselt bei mir relativ häufig. Das meiste kommt aber von dem griechischen Philosophen Marc Aurel.

Womit kann man dir mal so richtig die Stimmung verderben?
Mit Pessimismus! Wenn jemand immer schlecht drauf ist oder sagt „Das schafft man nicht“. Ich glaube schon, dass die Einstellung auch Berge versetzen kann. Also diese positive Einstellung ist mir schon sehr wichtig.

Single und das ist gut so oder Beziehungsmensch?
Single durch und durch. Was eventuell auch der Sache geschuldet ist, dass ich ziemlich viel reise. Aktuell wechsel ich so alle zwei Jahre den Standort (Im Anschluss haben wir uns noch kurz über TinderTagebuch.de ausgetauscht, aber schaut selbst mal drauf). 

Südsee oder Ostsee?
Ganz klar Südsee! Ich habe auch in Bali mal ein halbes Jahr studiert und liebe schöne Strände, das warme Klima und Surfen.

 

Talerbox: Schluss mit Lustig – Jetzt wird es ernst!

Wenn du auf einer Party gefragt wirst, “Was machst du eigentlich beruflich?”, wie sieht deine Antwort aus?

Bastian Glasser (Talerbox): Die Frage wird mir aktuell ziemlich häufig gestellt und meine Antwort ist meist: „Ich zeige anderen auf YouTube, wie ich mein Geld investiere und damit verdiene ich Geld.“ Ich beantworte zudem viele Fragen meiner Hörer, wie beispielsweise „Wo kann ich investieren“, „Wie ist das mit den Steuern“, „Wie kann ich investieren“, usw. Ich versuche, den Usern genau die Fragen zu beantworten, die sie haben und verdiene darüber mein Geld.

In verschiedenen Foren und auf einigen anderen Plattformen wirst du als Experte auf den Gebieten “Finanzmarkt, Börse und Trading” gehandelt. Wie kam es dazu? What is your story?

Bastian Glasser (Talerbox): Ich bin der festen Überzeugung, dass es an meiner Kontinuität liegt. Wenn man am Ball bleibt und auch schwierige Zeiten durchmacht, dann kann man auf langer Sicht gesehen bestehen, gut werden und damit erfolgreich sein. Zum anderen ist es auch ein wenig Talent. Ich habe meinen Bachelor in Finance in Frankfurt am Main – und anschließend meinen Master in Finance in Mainz gemacht. Zwischendurch bin ich für ein Semester in Wien und für einige Zeit in Indonesien auf Bali gewesen. Da bekommt man verschiedene Sichtweisen auf Dinge mit, die mir in meinem Beruf weiterhelfen. Vor allem macht einen ein fundiertes Studium bei den Kunden ein Stück weit glaubhafter, da diese Tatsache offeriert, dass ich Ahnung von der Materie habe. Aber natürlich ist nicht nur ein Studium wichtig. Ich habe zum Beispiel mit 13 Jahren mein erstes Finanzbuch über den Euro bekommen, das ich dann natürlich gelesen habe. So habe ich dann immer weitergemacht. Viele Bücher auf Deutsch und Englisch über Finanzen gelesen. Was aber, denke ich, einen großen Unterschied macht, ist “Trial and Error”. Wenn man im Endeffekt nur theoretisches Wissen wie ein Professor hat, kann man nicht bestehen. Ich habe mich selbst versucht, getradet und runtergehandelt. Mittlerweile kann ich auf 10 Jahre Erfahrung in diesem Bereich zurückschauen und mir zu vielen Themen ein Urteil bilden.

Hast du dir das Geld für deine Reisen durch Traden verdient?

Bastian Glasser (Talerbox): Ich muss sagen, dass ich nie einen richtigen Studentenjob hatte. Beim Pokern war ich ziemlich gut. Eine Zeit lang, so mit 19 Jahren glaube ich, habe ich das ziemlich exzessiv betrieben. Wenn dann ein paar Tausend Euro auf dem Tisch liegen, wird einem schon anders. Die wohl beste Erfahrung für meine Zukunft war, als ich 50.000 Euro verzockt habe. Trotzdem hatte ich noch genügend Geld über, um während des Studiums Devisen-Handel zu betreiben. Auch wenn sich das vielleicht doof anhört, aber ich hatte wirklich nie einen richtigen Studenten-Job, wenn man nach den alten konservativen Werten geht.

Erinnerst du dich noch an deinen ersten Kauf?

Bastian Glasser (Talerbox): Meinen ersten Kauf muss man differenzieren. Also meinen ersten ETF habe ich am 17.12.2012 gekauft. Ich bin durch einen Zeitungsartikel in der “EURO” darauf gestoßen. Dann verging aber trotzdem ein halbes Jahr, in dem nichts passiert ist. Bis ich dann zur “World of Trading” Messe in Frankfurt am Main gegangen bin. Da hat mich die Leidenschaft wieder gepackt. Ich habe zwar vorher auch getradet, aber immer wieder auf die Nase bekommen. Deshalb hat sich dieser Kauf so bei mir eingeprägt, weil dieser mein erster Kauf war, mit dem ich langfristig Erfolg hatte und der sich mit dem, was ich heute mache, vergleichen lässt.

Weisst du noch, auf was du den ETF gekauft hast? DAX, EURO, etc. …?

Bastian Glasser (Talerbox): Den habe ich auf den “DAX” gekauft.

Wahrscheinlich “long” oder?

Bastian Glasser (Talerbox): Ja genau!

Wie würdest du dein Investmentstil in ein paar Sätzen zusammenfassen? Ist die Depotabsicherung (hedging) für dich ein Thema?

Bastian Glasser (Talerbox): Die Schlagwörter sind auf jeden Fall “passiv” und “automatisiert”. Davon bin ich einfach ein großer Fan. Ich investiere halt langfristig. Kein Trading, kein “hin und her, Taschen leer”.
Meine Strategie ist die sogenannte “Paritäten-Strategie”. Man kann es auch als “Allwetter Portfolio” bezeichnen. Es gibt vier Jahreszeiten an der Börse. Das Portfolio ist nach verschiedenen Korrelationen ausgerichtet. Man ist somit sehr ausgeglichen aufgestellt und kann auch in Finanzkrisen bestehen. Die Strategie stammt ursprünglich von Ray Dalio, dem Gründer von “Bridgewater House”. Das ist einer der größten Hedgefonds der Welt. Man benötigt mindestens eine Milliarde an Vermögen, um in den Fond reinzukommen. Einhundert Millionen muss man dann mindestens anlegen. Er ist einer der erfolgreichsten Investoren überhaupt. In der Finanzkrise, in der fast alle aufgeschrien haben, ist er relativ gut durchgekommen. Im Studium habe ich mich dann sehr intensiv mit ihm beschäftigt und mir seinen Hedgefonds mit ETFs nachgebaut.

Bringst du das deinen Kunden im Online-Kurs bei?

Bastian Glasser (Talerbox): Genau. Es geht nicht darum, die beste Aktie zu finden, sondern über Sparpläne passiv zu investieren. Dabei lernen die Teilnehmer, wie man einen solchen monatlichen Sparplan optimal zusammenstellt. Einmal im Jahr wird ganz entspannt ein “Rebalancing” gemacht. Bei dieser Strategie muss man wirklich nicht stündlich den Börsenticker lesen, sondern einfach ganz in Ruhe kontinuierlich die Strategie für sich arbeiten lassen.

Auf wie viele Käufe bzw. Verkäufe kommst du im Monat?

Bastian Glasser (Talerbox): Aktuell sind es ungefähr 9 bis 10 ETF-Sparpläne, die jeden Monat automatisiert gekauft werden. Auf das gesamte Jahr gerechnet sind es also um die 120 Transaktionen.

Wie sieht dein perfekter Arbeitstag aus. Was steht bei dir im Fokus?

Bastian Glasser (Talerbox): Da ich nicht aktiv handle, spielen die aktuellen Kursbewegungen keine große Rolle für mich. Ich bin kein Trader. Meine Morgenroutine sieht so aus, dass ich um 5 Uhr aufstehe und versuche Videos und Content zu produzieren. Ich lese quasi zu einem Thema alles, was ich finden kann und produziere dann Videos, fertige anschließend die Präsentation dafür an und gehe mittags ins Fitnessstudio. Anschließend beschäftige ich mich mit dem klassischen Marketing. Mit meinen eigenen Investments befasse ich mich einmal im Monat für ungefähr 20 Minuten.

Wie schwierig ist es dann für dich, neue Einstiege zu finden?

Bastian Glasser (Talerbox): Das Gute ist, dass ich überhaupt keinen Einstieg finden muss. Dadurch, dass alles automatisiert passiert, muss ich mich nicht damit beschäftigen. Je nachdem wie man den ETF-Sparplan einstellt (1. jeden Monats, 7. jeden Monats, 15. jeden Monats = es kommt darauf an, bei welchem Broker man ist), wird das automatisch ausgeführt. Was man machen kann/ muss, ist das vorhin angeschnittene “Rebalancing”. Man hat zu Beginn eine “Ist-Gewichtung”, also wie das Portfolio aufgestellt ist (z. B. 50% Aktien, 40 % Anleihen, 10 % Rohstoffe). Diese Gewichtung kann/ muss man gegebenenfalls anpassen. Manche gehen die Sache auch komplexer an. Wenn sie im Laufe des Jahres merken, dass die Gewichtung auf 60 % angestiegen ist, dann kann man das auch zwischendurch regulieren und mit einem anderen Sparplan wieder anpassen. So wird/ werden dann die Sparplangröße/ Sparplanbeträge erhöht und für den nächsten Monat angepasst. Das ist das “Average-Verfahren”, bei dem ich jeden Monat den selben Betrag investiere und somit peu à peu Vermögen aufbaue.
Es gibt noch eine andere Variante, in der man eine “Dynamisierung” einbaut, um den Vermögensaufbau zu beschleunigen.
Beispiel: Man nimmt pro Jahr 5 % mehr Sparrate. Im ersten Jahr hätte man dann 100 Euro auf dem DAX und im nächsten Jahr wären es dann 105 Euro. Im darauffolgenden Jahr nimmt man dann wieder 5 % mehr. Der Hintergrund ist der, dass man im Regelfall mit dem Alter mehr Geld verdient. Mit dieser Dynamisierung kann man dann mit steigendem Verdienst, den Vermögensaufbau von Jahr zu Jahr beschleunigen.

Was kommt dir bei dem Wort “Risikomanagement” als erstes in den Sinn?

Bastian Glasser (Talerbox): Da fällt mir spontan eine Redewendung ein: ”Ein Tisch steht nicht auf einem Bein”.
Mit dem “Money-Management” steht und fällt alles. Es entscheidet darüber, ob man gewinnt oder verliert. Ich schaue zunächst, wie die “Erstlokalisation” ist (Anlagen, Crowdfunding, P2P-Kredite, Kryptowährung, etc.). Für mich ist die “Erstlokalisation” einfach das Wichtigste. Mir hat mal jemand gesagt, dass es relativ einfach ist reich zu werden, aber die Wenigsten schaffen es reich zu bleiben. Da sind meiner Meinung nach die besten Beispiele die, die durch einen Lotto-Gewinn plötzlich viel Geld zur Verfügung haben und dieses durch zu viele falsche Entscheidungen einfach wieder aus dem Fenster schmeißen. Da kommt dann das Wort “Money-Management” zum Tragen. Diese Leute haben von diesem Wort meist keine Ahnung und haben somit kein “Risiko-Management”.

Angenommen du könntest die Zeit zurückdrehen und deinem Investoren-Anfänger-Ich zwei Tipps geben, welche wären das und wie alt warst du damals?

Bastian Glasser (Talerbox): Zuerst würde ich “passiv” anstelle von “aktiv” sagen. Man nimmt dabei die Emotionen raus. Was ich dabei gemerkt habe, ist, dass wenn ich “Forex” gehandelt habe, dann habe ich die ganze Zeit auf den Chart geschaut und im Umkehrschluss Fehlentscheidungen durch Emotionen getroffen. Diesen Fehler machen viele, wenn sie Informationen in den Nachrichten sehen und sich sofort von diesen leiten lassen. Ein simples Beispiel ist, wenn ich keine Zeit hatte, um den Chart zu verfolgen und meine Entscheidungen durch “Stopp-Loss” oder “Take-Profit” getroffen wurden, konnte ich anschließend im “Trading-Journal” verfolgen, dass diese Trades langfristig gesehen die Besseren waren.
Das Zweite wäre, dass man versucht Prozesse zu automatisieren. Dass man nicht schaut, wann das Timing für einen Einstieg perfekt ist, sondern dass man durch diese Automatisierung, die manuellen und somit emotionalen Entscheidungen vermeidet. So wie ich das vorhin schon angesprochen habe, dass ich das monatlich verfolge.

 

Kritik, Erfahrungen und Kommentare

Online-Trading-Kurse oder auch Onlinekurse im Allgemeinen stehen oft in der Kritik. Was macht deiner Meinung nach den Unterschied zwischen einem Kurs und einem großartigen Kurs?

Bastian Glasser (Talerbox): Es ist wichtig, sich nicht auf das Geld zu konzentrieren, dass ich damit verdienen könnte, sondern zu schauen, was der “Ist-Zustand” des Kunden ist und wohin man ihn bringen möchte. Kunden haben oft ein konkretes Problem. Dieses muss man bei einem großartigen Kurs angehen und Lösungen finden. Um es anders auszudrücken, muss der Mehrwert, den man dem Kunden bietet, definitiv größer sein, als das, was er für deinen Kurs bezahlt. Es geht nicht darum, Leute mit tollen Marketingsprüchen zu locken und ihnen das zu geben, was sie wollen, sondern sich wirklich ihren Problemen anzunehmen und ihnen einen wirklichen Mehrwert bieten. Die Leute, die mit den angesprochenen Marketingsprüchen eine Menge Geld verdienen, machen den Markt für die Leute, die sich den Problemen annehmen wollen, um Lösungen zu finden, oft kaputt. Aber im Endeffekt setzt sich Qualität immer durch und man wird auch wenn es länger dauert, langfristig erfolgreicher sein, als die Blender. Für Leute, die online ihr Geld verdienen, ist es umso wichtiger Qualität zu liefern, denn der eigene Name kann schnell durch den Dreck gezogen werden.

Als Ersteller von Onlinekursen lässt Kritik oft nicht lange auf sich warten. Objektive Kritik verbessert unser Schaffen. Welche subjektiven Makel wurden dir in der Vergangenheit vorgeworfen?

Bastian Glasser (Talerbox): Ich höre öfters die Anklagen, dass ja alles online z. B. bei YouTube verfügbar ist und was denn nun der wirkliche Unterschied in meinen Onlinekursen sein soll. Ich vergleiche das dann immer mit dem Beispiel, dass man in einem Raum in einer Ecke des Zimmers ist und zur anderen Seite kommen will (der Weg des Investierens). Die Leute, die sich dann bei z. B. YouTube einfach berieseln lassen, die wissen meist nicht, wo das eigentliche Ziel ist und laufen gegen Stühle und andere Gegenstände, die im Raum stehen. Bei meinen Kursen ist es dann so, dass ich meine Kunden virtuell an die Hand nehme und ihnen den “roten Faden” aufzeige, und sie somit nicht gegen Stühle laufen. Der Kunde muss sich nicht von YouTube-Video zu YouTube-Video hangeln und sich die Informationen alleine raussuchen, um anschließend wieder vor einem neuen Problem zu stehen, um sich dann wieder mit zu vielen nutzlosen Informationen rumzuschlagen. Ich bekomme oft per Email dieselben Fragen gestellt, die man sich in vielen Fällen selber beantworten kann, wenn man diese Frage bei Google eingibt.
Bei jüngeren Leuten kommt oft das Kommentar auf, dass der Kurs zu teuer wäre. Wenn man aber z.B. zu einem Seminar geht und für dieses 2000 Euro ausgibt, dann hat man eine einmalige Vorstellung ohne Mitschnitt. Oder man geht zu einem Anlageberater, der auch gut und gerne 150 Euro die Stunde nimmt. Bevor man mit ihm ein vernünftiges Portfolio aufgebaut hat, können 5 bis 6 Stunden vergehen. Das wiederum ist auch eine Menge Geld. Dann sollte man schon so eine Dienstleistung im Verhältnis zu einem Onlinekurs sehen, für den man wie bei mir z. B. 149 Euro ausgibt. Diese 149 Euro muss man wie ein Investment sehen, denn man gibt diese Summe einmalig aus, kann aber durch diese Investition und den erhaltenen Mehrwert viel mehr Geld verdienen.

Welche Lehren hast du selbst aus dem Erstellen und Abhalten deiner Coachings gezogen? Kannst du uns von ein paar Erfahrungen berichten?

Bastian Glasser (Talerbox): Dass man sich wirklich in das Problem der Kunden hineinversetzen muss. Mir hat mal jemand gesagt, dass man sich vorstellen muss, dass es Freitag um 16 Uhr ist und man sich überlegen sollte was mein Kunde gerade jetzt für ein Problem haben könnte. Ich habe festgestellt, dass die Geschmäcker der Kunden verschieden sind und vergleiche es deshalb die Börse gerne mit einem Lieferservice, einem Restaurant und einer Do it yourself (DIY)-Kochanleitung. Ich sehe mich hierbei als die DIY-Kochanleitung, indem ich ein Video zu Verfügung stelle und meine Kunden es dann selber nachkochen müssen. Der Lieferservice wäre dann z. B. “Robo-Advisor” oder “Berater”, die dann ein paar Fragen beantworten. Die Antworten sind oft von der Stange. Die lassen sich halt gut mit z.B. “Foodora” vergleichen. Die machen im Prinzip nichts anderes. Sie gehen zu einem Restaurant, liefern dem Kunden das Essen und verlangen dafür natürlich einen Aufschlag. Ein Restaurant wäre dann ein “Fonds”. Dieses kann gut sein, muss aber nicht. Aktuell bin ich halt nur in dem Bereich “DIY” tätig. Zukünftig will ich mich aber mit dem Thema “Lieferservice” befassen, denn es gibt Kunden, die einfach nicht die Zeit für einen Onlinekurs investieren wollen und auf ihre Fragen, eine schnelle Antwort geliefert bekommen wollen. Diesen Kunden werde ich dann zukünftig ein Portfolio zusammenstellen und es ihnen liefern.

Hast du ein Video für unsere Leser, dass es ihnen ermöglicht, sich vorab ein Bild von der Struktur deiner Kurse machen können?

Bastian Glasser (Talerbox): Im Grunde sind meine Kurse so aufgebaut, dass es vorab 3 kostenlose Videos gibt. In dem ersten stelle ich mich vor, wer ich bin und was ich mache. 2 Tage später kommt dann das zweite Video, indem ich die 3 häufigsten Fehler von Anlegern erläutere. Im dritten Video wird dann angesprochen, wie sich Prozesse automatisieren lassen (z. B. automatische Sparpläne anlegen oder automatisch Geld beiseite legen). Erst anschließend wird mit dem “Wie investiere ich?” angefangen.

Hier geht es zum ersten kostenlosen Video: Viel Spaß

Abschließende Worte und Tipps für unsere Leser

Bei welcher Depotbank handelst du und warum hast du diese gewählt?

Bastian Glasser (Talerbox): Ich bin bei der Comdirect, Consorsbank (ehemals DAB Bank) und bei der Flatex. Diese Banken bieten kostenlose Sparpläne an, bei denen ich mir dann die Rosinen rausgesucht habe. Ich habe bei den genannten Banken jeweils mehrere kostenlose Sparpläne, um somit keine Kosten/ keine Ordergebühren zu haben. Normal bezahlt man ja für jede Transaktion (z. B. einem Aktienkauf) mindestens 5 Euro. Bei einem Sparplan ist es meist so, dass man 1,5 % des Anlagevolumens bezahlt. Ich habe das alles so eingestellt, dass ich wirklich 0 Euro bezahle.

Was können unsere Leser bei dir in den Kursen lernen und welche Möglichkeiten gibt es teilzunehmen?

Bastian Glasser (Talerbox): Ich nehme ihnen zum einem die Ängste Fehler zu machen. Das ist wie ein digitaler Blick über die Schulter. Ich gebe ihnen einen Leitfaden, wie sie investieren müssen. Zum Anfang geht es darum, wie sieht ein Portfolio aus, wie baue ich es mir auf, was sind meine Ziele, was will ich erreichen. Wenn man diesen ersten Schritt gemacht hat, geht man dann zu dem nächsten Step über, bei dem man überlegt, wie man Aktien kaufen kann, wo man sie kaufen kann, wie man das Portfolio zusammenstellt. Wenn man dann das Portfolio zusammengestellt hat, wird erklärt, wie man das Portfolio managt. Ich erkläre dann, was man machen muss, wenn es an der Börse mal heiß zugeht (die Angst nehmen). Zusätzlich gehe ich noch auf den Bereich des “Rebalancing” ein.
Meine Onlinekurse werden direkt auf meiner Seite TALERBOX angeboten.

Wie läuft es ab, wenn man bei dir einen Onlinekurs kauft? Gelangt man dann über den zugesandten Link direkt zu dem ersten kostenlosen Video?

Bastian Glasser (Talerbox): Wie vorhin schon erklärt, erhält man zu Beginn die ersten 3 kostenlosen Videos. Nachdem man sich diese nach und nach angeschaut hat, kann man den Kurs im ganzen kaufen.
Wenn man sich für den Kauf entscheidet, bekommt man zusätzlich zu den Videos noch Emails zugeschickt, in denen ich die Vorteile zu einem Onlinekurs gegenüber von Berater oder Fonds darlege. Das ist meiner Ansicht nach ein riesiger Mehrwert.

Wir bedanken uns bei Bastian Glaser von Talerbox für seine Zeit und wünschen Ihm auch weiterhin viel Erfolg bei seinen Projekten. Solltet ihr Interesse an seinem Kurs oder auch nur den drei kostenfreien Videos haben, dann klickt doch einfach hier.

 

by Mrz 27, 2018 Keine Kommentare
Florian Günther im Interview – Value Investing | Ex-Investmentbanker | Warren Buffett

Florian Günther im Interview – Value Investing | Ex-Investmentbanker | Warren Buffett

Interviews

Florian Günther: der Value Investor und Ex-Investmentbanker im Interview

Heute hatten wir das Vergnügen, mit einem der größten Fans von Warren Buffett zusammen zu sitzen. Vielen Dank Florian Günther, dass du dir die Zeit für uns und unsere Leser genommen hast. Er hat uns zudem zugesichert eure Fragen unter dem Interview zu beantworten. Viel Spaß beim Lesen und Teilen.

 

Warmup: 10 kurze Fragen zum Auflockern

Was gab es bei dir heute zum Frühstück?
Zu viel Kaffee und einen wunderbaren Milchreiskuchen von meiner Frau, allerdings war der Kuchen noch von gestern.

Sport oder Couch?
Erst Sport dann Couch. Wenn ich die Reihenfolge ändere, fällt Sport automatisch weg.

Was bestellst du in einer Bar?
Kommt ganz drauf an. Ich trinke gerne amerikanisches Bier. Wenn eins da ist, dann das. Sonst eher Cola.

Welches Buch würdest du zum Kauf weiterempfehlen, dass dich persönlich in der Vergangenheit motiviert bzw. inspiriert hat?
Kommt auch drauf an. Mein erstes Buch über Motivation usw. habe ich relativ früh gelesen mit 11 Jahren oder so: Ein Hund Namens Money von Bodo Schäfer. Das war sehr motivierend, auch wenn ich nicht alle Inhalte vorbehaltlos empfehlen kann. Im Laufe der Zeit kamen viele andere Bücher dazu. Jetzt würde ich sagen, dass das Buch von Alice Schroeder: Warren Buffett, Das Leben ist wie ein Schneeball, echt super motivierend ist.

Netflix, Sky, Amazon Prime und Co. sorgen immer häufiger dafür, dass wir für nichts mehr Zeit haben. Bei welcher Serie bleibst du derzeit hängen?
Ja, auch ich bleibe leider hängen. Als Value Investor und „YouTube Produzent“ schaue ich jedoch auf die Kosten und schaue lieber YouTube-Videos. Hier sehe ich mir einige interessante Kanäle an. Die sind kontrovers und lehrreich. Es gibt hier einige interessante Kanäle (auch von Universitäten). Alles Top-Inhalte und kostenlos.

Wen oder was zitierst du am häufigsten?
Warren Buffett – keine Frage 🙂

Blowjob, Bondage, … oder das Standardprogramm, was spielt sich wo bei dir ab?
Jetzt werde ich rot…

Womit kann man dir mal so richtig die Stimmung verderben?
Es ärgert mich, wenn Menschen urteilen, ohne die Sache an sich zu verstehen oder zu hinterfragen. Konstruktive Kritik ist gut, etwas nicht verstehen ist auch gut. Zu urteilen ist aus meiner Sicht schlecht.

2017 werde ich …
…war ich: mit meiner Frau 4 Wochen in Australien und es war der HAMMER!

Südsee oder Ostsee?
Bei mir ist eher die Frage Alpen oder Gardasee. Ich komme aus Bayern. Genauer gesagt aus der Nähe von Nürnberg. Salzburg und die Berge erreiche ich in 3 Stunden. Den Gardasee in 6 Stunden mit dem Auto. Ich muss jedoch nicht zwingend weg. Wir haben bereits alle Kontinente bereist und haben das Glück, bei uns Zuhause alles so zu haben, wie wir es wollen.

  „Mein perfekter Morgen: Ich sehe mir auch immer die Prospekte an. Dort sehe ich, was meine Firmen gerade zu welchem Preis verkaufen. Im Gegensatz zu allen anderen hoffe ich meistens auf steigende Preise“ 🙂

 

Value Investing: Schluss mit Lustig – Jetzt wird es ernst!

Wenn du auf einer Party gefragt wirst, “Was machst du eigentlich beruflich?”, wie sieht deine Antwort aus?

Florian Günther: Das ist eine schwierige Frage. Wenn ich Amerikaner wäre, würde ich sagen: Ich bin Ex-Investmentbanker, Autor, Value Investor und Unternehmer. Ich lebe den amerikanischen Traum und bin finanziell unabhängig.

Das kommt auf einer Party in Deutschland nicht so gut an, das hab ich schon probiert 🙂 Daher sage ich meist, dass ich im Bereich Finanzen tätig bin und Familiy Offices berate. Wenn jemand dann mehr wissen will, erkläre ich das natürlich genauer. In Deutschland ist es jedoch so, dass über solche Themen sehr wenige Leute sprechen wollen.

In verschiedenen Foren und auf einigen anderen Plattformen wirst du als Experte auf den Gebieten “Finanzmarkt, Börse und Trading” gehandelt. Wie kam es dazu? What is your story?

Florian Günther: …Experte auf dem Gebiet “Finanzmarkt, Börse und Trading”…

Danke für das Kompliment. Bei mir war die Entwicklung eher langfristig. Ich habe mit einer handfesten Bankkaufmann-Lehre begonnen und da immer weitergemacht. Mich haben die Themen Unternehmen und Börse einfach interessiert. Wenn andere sich am Wochenende getroffen haben, habe ich Unternehmensbilanzen gelesen. Ich weiß, dass hört sich nicht normal an. Ist es auch nicht. Aber warum soll ich meiner Leidenschaft nicht nachgehen? Ich habe das Glück, mein Hobby zum Beruf machen zu können. Ich muss nicht aufstehen und in die Arbeit gehen. Bei mir ist es eher so, dass endlich der nächste Morgen da ist um weiterzumachen. Ich liebe das, was ich tue und ich wünsche es jedem anderen, dass er auch das findet, was er liebt und zum Beruf machen kann.

Ich hatte einige beeindruckende Ergebnisse bei den Aktien erreicht. Auch bei meinen Kunden aus der Bank. Viele haben mich dann gefragt: Wie machst Du das? Da ich glücklicherweise nun schon seit 15 Jahre aufschreibe, warum ich was gekauft und verkauft habe, konnte ich daraus ein Buch erstellen. Dieses Buch ist keine einfache Aneinanderreihung von Anlageentscheidungen. Es ist das Fundament meiner persönlichen finanziellen Freiheit und der Grund, warum ich heute davon leben kann. Kennzahlen kannst man überall kostenlos lesen und errechnen, aber keiner sagt Dir wie man das Ganze dann einordnen und bewerten muss. Aus diesem Grund besteht das Buch „Das Handbuch der Aktienanalyse“ auch aus drei Einzelteilen, die alle im Preis dabei sind: physisches Buch, Hörbuch (immer und überall hörbar) und eBook (die Analysetabellen kann man somit immer wieder ausdrucken).

Ich vergleiche Value Investing immer mit einem Handwerksberuf wie z. B. einem Fliesenleger. Wie bei einem Handwerksberuf kann man die Kunst des Value Investings auch lernen. Über viel Übung, Fleiß und Konzentration. Für meine Anlagekunden ist mir Qualität das wichtigste. Ich erstelle in jeder Woche eine qualitative und quantitative Unternehmensanalyse, die auch Ansprüchen eines Investmentbankers gerecht werden. Diese Analysen sind die Grundlage für darauffolgende Investmententscheidungen. Diese Analyse kann man auch wöchentlich in meinem Börsenbrief erhalten.

Letztlich bin ich schon mein ganzes Leben lang von Unternehmen beeindruckt. Eine der ersten Unternehmen, die ich besucht habe, war Coca Cola in Erlangen (mittlerweile geschlossen). Dort habe ich so viele Fragen gestellt, dass meine Kumpels mich schon rausschmeißen wollten. Ich war da 8 Jahre alt.

Jeder sollte nach dem Motto leben: „Du bist, was Du sein möchtest“. Es geht nicht darum, extrem viel Geld zu verdienen. Es geht darum, glücklich zu sein. Selbst wenn ich manchmal den einen oder anderen reißerischen Spruch loslasse (dies ist aus marketing-technischer Sicht gut – siehe Donald Trump), geht es mir immer um den Menschen. Mir ist es tatsächlich wichtig, dass wir unsere Gelder härter arbeiten lassen, als wir es selber tun. Ich möchte die Geldanlagekultur in Deutschland ändern.

Mein Ziel mit Investorenausbildung.de ist es, eine Plattform für all diejenigen zu schaffen, die mehr wollen. Ich will der perfekte Ansprechpartner für Einsteiger sein und ein ebenso toller Sparings-Partner für Anlageprofis. Mit meinen Videokursen, Büchern, Tools und Vorträgen bis hin zur gemeinsamen Geldanlage hoffe ich, ein breites Spektrum für alle anbieten zu können.

Seit wie vielen Jahren bist du jetzt an den Märkten aktiv und mit welchen Produkten hast du angefangen?

Florian Günther: Meine erste Aktie war die Deutsche Post. Meinem Vater habe ich mit 11 Jahren 2 Aktien abgekauft (schriftlicher Vertrag), da ich noch kein eigenes Depot hatte. Viele Kinder haben ihre Kommunions- und Konfirmationsgelder in Sparbriefen angelegt. Ich war (so sagte mir zumindest mein damaliger Berater) der jüngste Aktionär meiner Hausbank.

Ich habe keine Produkte und werde sie nie besitzen. Ich besitze Anteile an tollen Unternehmen und werde diese nicht mehr verkaufen. Das ist auch der Grund, warum ich sehr gute Ergebnisse erziele: Ich möchte nicht handeln, ich will keine Produkte und mir ist die Börse extrem egal. Ich halte Anteile an meinen Unternehmen, deren Produkte ich zu großen Teilen selber benutze. Wenn ich also dieses Produkt nutze oder kaufe, bereichere ich mich quasi selber.

Erinnerst du dich noch an deinen ersten Kauf?

Florian Günther: Wie gesagt: Deutsche Post Aktien mit 11.

Wenn Du jedoch mein erstes Investment allgemein wissen möchtest, da war ich viel jünger und habe meinem Kumpel mit (gekauften, also investierten) Gummibärchen einen Teil seines Baumhaus abgekauft.

Wie würdest du dein Investmentstil in ein paar Sätzen zusammenfassen? Ist die Depotabsicherung (Hedging) für dich ein Thema?

Florian Günther: Extrem unaufgeregt, trocken und analytisch. Hedging findet bei mir im Kopf statt. Hedging ist das Ausgleichen von Risiko durch geeignete Gegenmaßnahmen. Für mich gibt es kein Risiko, außer mein eigenes Verhalten. Kurseinbrüche sind etweder die logische Konsequenz aus schlechtem Unternehmertum (da bin ich dann so und so nicht dabei) oder ansonsten eine super Möglichkeit, um endlich mein Geld zu investieren (da warte ich teilweise sehr lange darauf).

Risiko ist, wenn ich nicht weiß, was ich tue. Ich mache meine Hausaufgaben nicht und begebe mich (oder meine Kunden) in Gefahr.

Deswegen findet Hedging in meinem Kopf statt, indem ich genau überlege, was ich für mich und meine Kunden tue.

Wie sieht dein perfekter Arbeitstag aus. Welche Rolle spielen hierbei unterstützende Medien wie Charts und News?

Florian Günther: Mit Charts, News und Medien kann ich wenig anfangen. Mein perfekter Arbeitstag startet um 6.00 Uhr mit viel Kaffee. Ich lese die Süddeutsche Zeitung und das Wallstreet Journal. Im Anschluss analysiere ich ein Unternehmen (an Hand der letzten 10 Jahresbilanzen), spreche mit meinen Anlegern, gehe laufen und schaue am Abend ein paar extrem kritische Wissenschaftler auf YouTube an. Dazwischen esse ich extrem viele Süßigkeiten.

Das ist ein wunderbarer Tag für mich!

Welche Kennzahlen benutzt du, um den fairen Preis einer Aktie zu berechnen (die Gewichtung darfst du natürlich für dich behalten)?

Florian Günther: Dies ist eine schwierige Frage, denn die wichtigsten Eigenschaften sind aus meiner Sicht ein tolles Management. Hier stehe ich ganz extrem auf Familienunternehmen. Danach ist es wichtig, dass finanzielle Stabilität (Eigenkapitalquote) und Rentabilität (Eigenkapitalrentabilität) vorhanden ist. Man kann dies nicht isoliert betrachten und es ist immer eine „Von Fall zu Fall“ Entscheidung.

Als Value Investor berechnet man ja häufig hunderte von Aktien bis man ein paar Einstiege findet. Wie entscheidest du, welche Aktien du analysierst?

Florian Günther: Dies entsteht auf Grund von Alltagssituationen. Wenn ich oder Freunde ein Produkt häufig anwenden und es niemals ersetzen würden (wie z. B. WD-40), dann ist es ganz oft so, dass ein Value Investment vorliegt. Ich prüfe im Anschluss die Bilanzen und komme dann (wie bereits richtig erwähnt) oft zu der Erkenntnis, dass das Unternehmen aktuell zu teuer ist.

Was kommt dir bei dem Wort “Risikomanagement” als erstes in den Sinn?

Florian Günther: Mach Deine Hausaufgaben, Florian. Sei geduldig und scharfsinnig!

Angenommen du könntest die Zeit zurückdrehen und deinem Investoren-Anfänger-Ich zwei Tipps geben, welche wären das und wie alt warst du damals?

Florian Günther: Ich war damals 11 und ich würde ihm sagen: „Mach alles genau so (mit allen Fehlern sowie Ups und Downs), wie du es machen willst.“

Ich bin wirklich zufrieden, wie alles gelaufen ist. Jeder Fehler (es waren richtig teure Fehler mit mehreren Tausend € dabei) hat sich durch meine anschließende Analyse und Lernen zu etwas Positivem entwickelt. Ich bin wirklich glücklich, wie es bisher gelaufen ist.

Und wenn jemand einem weiß machen will, dass alles perfekt läuft und er der absolute Überflieger ist, dann muss man sich einfach fragen, warum er dann nicht schon längst Millionär ist…?

Fehler waren eine ganz wichtige Sache in meinem Leben, ohne die ich nicht das wäre, was ich heute bin. Ich bin finanziell unabhängig und will anderen durch meine Produkte aufzeigen, wie sie es auch schaffen können. Ich wünsche meinen Kunden daher immer auch, dass sie Fehler machen (in einem gewissen Maße natürlich). Einfach um danach noch gründlicher und besser zu arbeiten.

Die Ergebnisse kommen durch tolle Arbeit von alleine.

   

Kritik, Erfahrungen und Kommentare 

Online-Trading-Kurse oder auch Onlinekurse im Allgemeinen stehen oft in der Kritik. Was macht deiner Meinung nach den Unterschied zwischen einem Kurs und einem großartigen Kurs?

Florian Günther: Ich möchte jetzt keine Werbung für meine Sache machen. Ich denke, ich habe oben schon einiges berichten können und aufgezeigt, dass hier hochwertiges Lernmaterial zur Verfügung steht.

Ich möchte vielmehr ein paar allgemeine Gedanken zu Online-Produkten und Online-Kursen geben.

Es ist richtig, die Produkte sind nicht für jeden geeignet. In meinem Studium musste ich mich auch mit Didaktik (Theorie des Unterrichtens und des Lehrens) beschäftigen. Daher weiß ich, dass es vier verschiedene Lerntypen gibt: Der Kommunikative, der Visuelle, der Auditive und der Motorische. Mit meinen Produkten decke ich weitestgehend alle Lerntypen ab (am meisten die Visuellen und Auditiven). Ergänzt um meine Vorträge kann ich wirklich behaupten, Value Investing sehr gut vermitteln zu können. Wenn jemand jedoch zum Lernen „reines lesen, ohne Ton“ bevorzugt, dann sind nicht alle Produkte geeignet (in diesem Fall nur mein Buch).

Ich denke über digitale Produkte wie folgt: Richtig, ich kann mir mehr oder weniger alle Inhalte der Produkte kostenlos in Fachbüchern, Fachzeitschriften, Eigenstudium und in Unis erwerben.

Die Frage ist jedoch, will ich das?

Praktisches Beispiel: Nur weil ich am Wochenende einen Braten zubereiten will, kaufe ich noch lange nicht ein ganzes Rind. Ich gehe zu einem Metzgereifachverkäufer, erzähle ihm, was ich vorhabe und er berät mich. Wenn ich mit der Beratung zufrieden bin, kaufe ich.

Genauso ist das mit meinen Produkten. Über 90 Prozent meiner wertvollen Inhalte erhalten meine Leser kostenlos auf meinem Blog, Youtube Kanal und überall, wo sie mich sehen wollen. Wenn die Leser dann zufrieden sind, kaufen sie meine Produkte.

Klar kann ich mir Value Investing selbst beibringen. Dies dauert jedoch Jahre und auf dem Weg dahin wird man mit Sicherheit extrem viel Geld verlieren. Von daher ist es eine legitime Frage: Was ist effektiver?

Den Kurs (vermeintlich teuer) kaufen, sofort anwenden und Erfolg haben.

ODER

Kostenlos selbst probieren, links und rechts Geld verlieren und nach Jahren vielleicht ans Ziel gelangen.

Meine Produkte haben alle ein 30 tägiges Rückgaberecht. Probiert es einfach aus oder schreibt mich an. Ich bin mir sicher, dass ich helfen kann.

Was ich zudem auch noch anmerken muss: Das Marketing ist recht marktschreierisch. Das gebe ich zu. Ich habe in dem Bereich schon viel ausprobiert und muss einfach sagen, dass dieses Verkäuferische einfach besser ankommt.

Es kommt bei meinen Produkten nicht darauf an, was ich davon halte. Es ist wichtig, was drinsteckt. Es ist wichtig, ob ich damit meinen Kunden helfen kann. Die Verpackung ist nebensächlich, der Inhalt ist entscheidend. Ich bin erst zufrieden, wenn mein Kunde zufrieden ist.

Als Ersteller von Onlinekursen lässt Kritik oft nicht lange auf sich warten. Objektive Kritik verbessert unser Schaffen. Welche subjektiven Makel wurden dir in der Vergangenheit vorgeworfen?

Florian Günther: Zum einen ist es der Preis. Der Videokurs hat natürlich einen gewissen Preis, das weiß ich. Ich habe diesen bewusst gewählt. Wenn ein Kunde meine Systeme Schritt für Schritt anwendet, wird er finanziellen Erfolg erhalten. Da bin ich mir absolut sicher. Von dem her ist der Preis eigentlich noch viel zu gering. Ich will mit diesem Preis auch etwas aussieben. Es gibt einfach Kunden, die kaufen und denken, dass z. B. der Videokurs eine eingebaute Gelddruckmaschine hat. Das hat er leider nicht (sonst würde ich ihn ja auch nicht verkaufen). Es ist ein Weg, den ich meinen Kunden vorschlage. Ich gehe ihn mit meinen Kunden gemeinsam. Ich kann ihn aber leider nicht für ihn gehen.

Zum anderen sind es eher oberflächliche Dinge, wie z. B. „noch so ein Info-Produkt“. Da denke ich mir, dass es offensichtlich in der Vergangenheit schon sehr viele schlechte Produkte gegeben haben muss.

Welche Lehren hast du selbst aus dem Erstellen und Abhalten deiner Coachings gezogen? Kannst du uns von ein paar Erfahrungen berichten?

Florian Günther: Diese Produkte sind eine Zusammenfassung meiner bisherigen Coachings. In den Produkten stecken Stunden an echtem „Face to Face“ Coaching. Ich wäre wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen, so etwas selber zu machen. Einer meiner Coaching-Kunden ist ein berühmter Online-Marketer aus dem Bereich des Muskelaufbaus. Er hat mich in die Sache eingeführt und mir alles zu diesem Thema erklärt. Er ist quasi an allem Schuld.

   

Abschließende Worte und Tipps für unsere Leser

Die Aktienkultur in Deutschland ist als eher mau anzusehen. Als ehemaliger Banker hattest du mit vielen Kunden zu tun. Was glaubst du sind die größten Fehler, die Aktienanfänger machen?

Florian Günther: Der größte Fehler ist es, sich blind in die Sache (und voll euphorisiert von Gesprächen mit Leuten, die nur vorgeben, erfolgreich zu sein) zu stürzen. Lasst es langsam angehen und nehmt euch die nötige Zeit. Schritt für Schritt kommt ihr an Eure Ziele. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Bei welcher Depotbank handelst du und warum hast du diese gewählt?

Florian Günther: Ich bin bei flatex aus zwei Gründen: 1. Kostenführer 2. Die Support Abteilung sitzt in Kulmbach, da kann ich zur Not auch mal hinfahren, wenn mir was nicht passt.

Was können unsere Leser bei dir in den Kursen lernen und welche Möglichkeiten gibt es teilzunehmen?

Florian Günther: In meinen Produkten geht es um das Thema Value Investing. Ich habe ein Buch geschrieben, das als 3er Pack (also Buch, Hörbuch und eBook) erhältlich ist.

Es gibt einen wöchentlich erscheinenden Börsenbrief, der dir fertige Unternehmensanalysen präsentiert. Man kann seine Käufe und Verkäufe daran anlehnen, oder prüfen, ob man richtig liegt.

Es gibt ein Online-Tool, dass dir automatisiert den wahren Wert eines Unternehmens „auswirft“.

Darüber hinaus habe ich einen Videokurs erstellt. In dem Kurs stelle ich auf einfache Art und Weise meine wissenschaftlich getestete Methode vor, mit der ich es zu finanzieller Unabhängigkeit geschafft habe. Es ist eine Schritt für Schritt Anleitung zum perfekten Value Investoren.

Ich kann nur alle Leser ermutigen, die Angebote zu prüfen (und bei mir zu kaufen :-))

Ich bin der einzige, der nicht nur darüber redet. Ich bin der einzige, der seine Erfolge auch öffentlich macht (siehe Bild von Depot).

trading statistiken Florian Günther

Manchmal zutreffend: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern viel Erfolg auf ihrem Weg zur eigenen finanziellen Unabhängigkeit.

Bei der Beantwortung dieser Fragen fällt mir gerade auf, dass ich noch etwas für absolute Einsteiger bringen werde. Auf diesem Gebiet werde ich also demnächst noch was bringen…

Stay tuned!

by Mrz 27, 2018 Keine Kommentare
Marcus Klebe (YouTube)-  Der Deutsche Trading-Meister 2017 im Interview

Marcus Klebe (YouTube)- Der Deutsche Trading-Meister 2017 im Interview

Interviews

Marcus Klebe von Meega Trading – Deutscher Trading Meister 2017

Wir sind bei den diesjährigen Deutschen Forex-Trading-Meisterschaften auf den diesjährigen Sieger Marcus Klebe aufmerksam geworden und haben ihn für euch einfach mal gelöchert. Im Interview sind wir nicht nur auf seinen spektakulären Sieg bei den Deutschen Trading-Meisterschaften eingegangen, sondern auch auf seine Geschichte, Lieblingsbücher, Tipps für Trading-Anfänger, was er anders machen würde, wenn er heute noch einmal starten könnte und vieles, vieles mehr.

 

WARMUP: 10 KURZE FRAGEN ZUM AUFLOCKERN

Was gab es bei dir heute zum Frühstück?
Nach einigen Tassen Kaffee gönnte ich mir ein Croissant mit Nutella und später noch etwas Rührei. Unter der Woche frühstücke ich selten ausführlich – da ist mir Zeit und Ruhe zum Mittag essen doch viel wichtiger. Oft esse ich zum Frühstück auch einfach nur etwas Müsli oder Obst.

Sport oder Couch?
Naja, theoretisch eigentlich eher Sport statt Couch – aktuell geht für ein neues Projekt jedoch die meiste Zeit für die Arbeit drauf und der Sport ist etwas ins Hintertreffen geraten. Aber da der Winterspeck ja bald weg sein muss, starte ich jetzt zeitnah wieder mit dem Fahrrad- und Lauftraining.

Was bestellst du in einer Bar? Ich bin absolut kein Bierfreund – und es kommt natürlich darauf an, ob ich mit dem Auto unterwegs bin oder nicht. Gern trinke ich dann mal den einen oder anderen CokeWhiskey oder auch gerne mal einen Ramazotti mit Eis und Zitrone. Bin ich der Fahrer – was nicht selten vorkommt- dann Coke Zero oder stilles Wasser.

Welches Buch bzw. welche Bücher sollte jeder gelesen haben?
Oh, ich muss ehrlich zugeben, dass ich definitiv keine Leseratte bin! Ich habe zwar eine sehr große Sammlung an Fachbüchern zum Thema Börse, Wirtschaft und Finanzen – gelesen habe ich aber aus den meisten Büchern nur die Kapitel, welche mich wirklich interessieren. Einen wirklichen Tipp mit Mehrwert kann ich somit gar nicht geben. Da fällt mir gerade ein, ich habe doch auch mal ein Buch in nahezu einem Atemzug durchgelesen: „Geht nicht, gibt’s nicht!“ von Sir Richard Branson. Warum dieses Buch? „Geht nicht gibt’s nicht“ ist auch eines meiner Herangehensweisen an Aufgaben und somit ein Lebensmotto.

Netflix, Sky, Amazon und Co. sorgen immer häufiger dafür, dass wir für nichts mehr Zeit haben. Bei welcher Serie bleibst du derzeit hängen?
Ich liebe „The Big Bang Theory“ und „Two and a half Man“ – um mal den Kopf ausschalten zu können, sind diese Serien perfekt. Sonst schaue ich nur sehr selten TV.

Was sind deine Lieblingszitate bzw. deine Lieblingsmantras, nach denen du auch lebst?
Hier kann ich ganz klar sagen: „Carpe Diem“ – Ich versuche jeden Tag zu genießen, versuche es mir und meiner Familie so schön wie möglich zu gestalten. Und wie oben schon erwähnt, gehe ich Aufgaben immer nach dem Motto: „Geht nicht, gibt`s nicht“ an.

Womit kann man dir mal so richtig die Stimmung verderben?
Eigentlich geht das gar nicht so schnell – da muss schon so einiges passieren, damit ich mal so richtig schlechte Laune bekomme. Gerade an der Börse, wo viele Tage nicht so laufen wie man das gerne hätte, muss man lernen die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind und ebenso lernen, dass am Ende der Strich unter der Rechnung gemacht wird und nicht zwischendurch. Diese Denkweise hilft ungemein über vermeintlich schlechte Situationen hinweg und lässt einen Dinge viel ruhiger angehen und verarbeiten. Was bringt es schlechte Laune zu haben? Es bringt einen selbst und auch die Umwelt um kein Stück weiter!

2017 werde ich …
Wo wir vorhin schon bei der Frage mit dem Sport waren: Ich werde 2017 wieder Sport machen! …und ein neues Projekt starten, in dem ich börsen- und tradingbegeisterten Menschen eine Plattform bereitstellen möchte, mit Hilfe derer ich den Weg zur finanziellen Freiheit begleite, Hilfestellung bei Finanzfragen geben und natürlich auch weiterbilden möchte. Man darf also gespannt sein!

Single und das ist gut so oder Beziehungsmensch? Alan oder Charlie/Marshal oder Barney – wer bist du?
Ich bin definitiv ein Beziehungsmensch, wobei ich mich nicht wirklich mit Marshal vergleichen möchte. Ich liebe es, nach Hause zu kommen und erwartet zu werden, gemeinsam mit meiner Freundin schöne Dinge zu erleben und Ereignisse zu teilen. Aber jeder sollte auch sein eigenes Leben führen können und diesen Spagat habe ich mit meiner Freundin sehr gut hinbekommen.

Südsee oder Ostsee?
Für Kurztrips gern Ostsee – wir haben 3 Hunde und die freuen sich immer tierisch auf das endlose Rennen am Strand. Leider geht das immer nur außerhalb der Saison. Für einen längeren entspannten Urlaub dann aber ab in die Südsee, wobei ich mich gern für ein paar Entspannungstage in Richtung Balearen zurückziehe – je nach verfügbarer Zeit.

 

Marcus Klebe: Schluss mit Lustig – Jetzt wird es ernst!

Wenn du auf einer Party gefragt wirst, “Was machst du eigentlich beruflich?”, wie sieht deine Antwort aus?

Marcus Klebe: Ui, das ist eine spannende Frage… Über die vielen Jahre, in denen ich auf dem Gebiet des Tradens und Investierens unterwegs bin, musste ich dann doch irgendwann eine kleine Strategie für die Beantwortung dieser Frage entwickeln. Die Frage kommt ja tatsächlich recht oft vor und wenn ich dann sage: „Ich bin Trader, Investor und Finance Coach“, dann lässt einen das Thema für den Abend oft nicht mehr los. Ich liebe meinen Job und das, was ich tue und das führt sehr schnell dazu, dass eine harmlosen Frage zu meinem Job in endlosen Gesprächen endet. Und da Abschalten einer der wichtigsten Punkte beim Börsenhandel ist, habe ich dann manchmal einfach nur eine langweilige Wirtschaftsberatung…

In verschiedenen Foren und auf einigen anderen Plattformen wirst du als Experte auf den Gebieten “Finanzmarkt, Börse und Trading” gehandelt. Wie kam es dazu? What is your story?

Marcus Klebe: Mein Start war vorerst recht unspektakulär, ähnlich dem Start vieler in dem Bereich Börse. Ende der 90er Jahre mit dem Boom des Neuen Marktes startete auch ich mit den ersten Gehversuchen und zeichnete noch als Schüler im Abitur meine ersten Aktien. Die sogenannten Neuemissionen ermöglichten einem damals schnelle Gewinne und ich war infiziert mit dem Virus der weltweiten Finanzmärkte. Ab da an begann eine abenteuerliche Reise durch alle nur denkbaren Facetten der Börse. Ich durfte mit sehr vielen, sehr guten Tradern und Investoren zusammenarbeiten, durfte von ihnen lernen, konnte meine Fähigkeiten verbessern und durfte erleben, auf was es wirklich ankommt, um an der Börse erfolgreich zu bestehen. Gerade eine sehr interessante Zeit in der Finanzmetropole New York intensivierte mein Verständnis über die Märkte um ein vorher ungeahntes Level. Die noch so guten Erfahrungen und Erlebnisse bringen jedoch nahezu gar nichts, wenn man als angehender Trader und Investor nicht lernt, sich selbst kennen zu lernen. Nur die wenigsten von uns bekommen die überlebensnotwendigen Fähigkeiten eines nachhaltig erfolgreichen Finanzmarktteilnehmers in die Wiege gelegt und somit war eine der langwierigsten Aufgaben die Arbeit an mir selbst. 

Seit wie vielen Jahren bist du jetzt an den Märkten aktiv, aber mit welchen Produkten hast du angefangen?

Marcus Klebe: Ich feiere dieses Jahr meinen 18. Börsengeburtstag und blicke auf spannende Jahre mit diversen Ereignissen zurück. Es gab gute und es gab schlechte Zeiten, wobei die guten Gott sei Dank nach den schlechten kamen. Mein Start war damals mit Aktien – hauptsächlich aus dem Nemax50, dem damaligen Index des Neuen Marktes. Relativ zügig entdeckte ich dann die weite Produktpalette der Futures. Diese handle ich unter anderem bis heute, wobei diese mittlerweile nicht mehr den Hauptstellenwert haben.

Erinnerst du dich noch an deinen ersten Kauf?

Marcus Klebe: Mein erster richtiger Kauf über eine Onlineplattform waren ein paar Aktien der Firma GPC Biotech – ja daran erinnere ich mich noch recht gut. Einen kleinen Profit von ein paar Cent pro Aktie konnte ich als Gewinn verbuchen. Da ich jedoch weder einen Plan noch annähernd Ahnung hatte, was ich da tat, war dieser Gewinn schnell wieder aufgebraucht. Vorherige Geschäfte hatte ich immer noch am Telefon mit meinem Bankberater umgesetzt – klingt für heutige Verhältnisse mega altmodisch, war damals aber noch völlig normal.

Wie würdest du deinen Tradingstil in ein paar Sätzen zusammenfassen? 

Marcus Klebe: Meine Herangehensweise kann man mit wenigen Worten nur schlecht beschreiben. In der Summe ist es ein gesunder Mix verschiedene Produkte diskretionär und teilweise auch systematisch zu handeln. Auch handle ich kaum noch auf sehr kurzfristigen Zeitebenen und mixe seit einigen Jahren meinem Handel nun auch ETFs und Optionen bei. Über die Jahre hat sich gezeigt, dass sich nahezu immer Möglichkeiten an der Börse ergeben – eine gewisse Vielfältigkeit an Produkten und Strategien jedoch vorausgesetzt. Auch unterscheidet sich der Handel meines eigenen Kontos zu dem Handel der Konten in der Vermögensverwaltung, da die Risikoprofile doch etwas voneinander abweichen.

Wie sieht dein perfekter Arbeitstag aus. Welche Rolle spielen hierbei unterstützende Medien wie Charts und News?

Marcus Klebe: Ich versuche meinen Alltag mittlerweile nicht mehr nur von der Börse bestimmen zu lassen. Vor noch wenigen Jahren startete ich mit dem ersten Augenaufschlag mit dem Blick auf die Märkte und auch der letzte Blick aufs Handy am Abend war ein Überblick über Euro, S&P und Co. Ich versuche, alles ein wenig zu reduzieren, um von den weltweiten Börsengeschehnissen nicht mehr permanent bestimmt zu sein. Gerade bei Tradingideen über mehrere Tage kann man auch zwischendurch mal ohne Bauchschmerzen den Arbeitsplatz verlassen. Mein perfekter Arbeitstag besteht heute idealer Weise aus 3 – 5 Stunden Börse und weiteren 3 – 5 Stunden Arbeit an anderen Projekten. Ich nutze dabei natürlich diverse Plattformen für die Informationsbeschaffung, unter anderem die Trader Workstation (TWS) von einem meiner Broker Lynx, den Ninja Trader und auch diverse Websites.

Was muss passieren, dass du einen Tag nicht tradest? (Krankheit, Verlust am Vortag,…)

Marcus Klebe: Es gibt viele Tage, an denen ich nicht trade, aber es gibt nur sehr wenige Tage an denen ich mich nicht mit den Märkten beschäftige. Es gibt diverse Situationen, an denen meine Strategien und Herangehensweisen Signale geben und gleichwohl gibt es viele Tage ohne handelbare Situationen. Meine Handelsaktivitäten korrelieren somit stark mit den Bewegungen und mit den Ereignissen der Märkte. Als aktiver Trader und Investor muss man prinzipiell immer den Blick am Puls der Börse haben und selbst wenn man keine neuen Positionen eingeht, müssen laufende Positionen überwacht und angepasst werden. Ich bringe somit zwar weniger Stunden am Tag für den aktiven Handel auf, trotzdem nahezu täglich. Lediglich wenn ich ins fernere Ausland fliege, baue ich kurzfristiger orientierte Positionen ab, was die nötige Kontrolle etwas verringert.

Was führt dazu, dass du deinen Tradingtag abbrichst/ vorzeitig beendest?

Marcus Klebe: Definitiv wenn meine Tagesverlustgrenze erreicht ist, höre ich auf zu handeln und nutze den frühen Feierabend für Sport oder andere Hobbys. Ich versuche jedoch, dass dieses Szenario kaum noch eintritt. Allein durch den längeren zeitlichen Horizont meiner Handelsgedanken entwickeln sich Trades ja nicht ganz so schnell und auch im Rahmen der Vermögensverwaltung fahre ich ja prinzipiell ein recht moderates Risikoprofil für den Handel. Ansonsten gibt es diverse Gründe warum an einem Tag keine Trades mehr eingegangen werden. Ich sage meinen Schülern immer: „Der nächste Bus kommt bestimmt, und wenn es morgen oder übermorgen ist!“

Was kommt dir bei dem Wort “Risikomanagement” als erstes in den Sinn?

Marcus Klebe: Geld und Kapital bestmöglich mit Sinn und Verstand schützen!

Wie viel Prozent des Einkommens / des Ersparten sollte maximal auf dem Trading-Konto landen?

Marcus Klebe: Das Tradingkonto muss immer eines der letzten Konten sein, welches gefüllt wird! In meinen Coachings gehe ich dieser Frage immer sehr intensiv nach. Es ist im Detail für jeden etwas anderes, wie viel auf welchen Konten landen sollte. In Abhängigkeit zum Beispiel des Alters, der Risikoneigung, der Ziele und vielem mehr trennt sich hier sehr stark der Weg der zu nutzenden Strategien und Herangehensweisen. Ich habe im Laufe meiner mittlerweile unzähligen Coachings und Seminare leider sehr oft den Fehler gesehen, dass sehr viel auf die eine Tradingkarte gesetzt wird und allein schon durch den daraus resultierenden Druck die Chancen zu bestehen leider nicht sehr gut stehen. Es sollte somit vorerst ein starkes finanzielles Fundament aufgebaut werden und eine gesunde Diversifikation, bevor es an die Königsdisziplin des Tradens geht.

Angenommen, du könntest die Zeit zurückdrehen und deinem Trading-Anfänger zwei Tipps geben, welche wären das und wie alt warst du damals? 

Marcus Klebe: Ich kann nur ganz klar an Neulinge und Einsteiger appellieren, sich an einen seriösen Coach zu wenden, um den Weg des erfolgreichen Traders und Investors geldschonend abzukürzen. Ich habe in der Summe nicht nur rund 6 Jahre an Zeit benötigt, um langsam auf die erfolgreiche Bahn zu kommen, sondern auch so einiges an finanziellen Mitteln. Ich habe damals durch „Trail & Error“  die Börse mit all ihren Tücken kennen gelernt – definitiv ein Methode welche ich nicht empfehle! Diesen langen Weg kann eine Profibegleitung definitiv abkürzen. Von heute auf morgen wird man trotzdem nicht reich, aber man hat eine sehr realistische Chance diesen Weg geld- und nervenschonend zu bestreiten. Der zweite Tipp ist, sich über den Zinseszins einmal Gedanken zu machen. Ein Effekt der sich, gerade für junge Leute wie ich es zu meinem Börsenstart war, enorm positiv auswirkt. Der Zinseszins gepaart mit monatlichem Sparen und einigen guten Strategien kann definitiv wahre Wunder bewirken.

Abschließende Worte und Tipps für unsere Leser

Angenommen, du hast 2 Stunden, um einen “blutigen Anfänger” auf die nächsten Deutschen Trading-Meisterschaften vorzubereiten, wie würdest du starten? 

Marcus Klebe: So würde ich die zwei Stunden aufteilen:

– zeitliche Ressourcen besprechen
– Produkte kennen lernen und wählen
– Strategie entwickeln
– Risikomanagement besprechen
– Tradingtagebuch anlegen
– Strategie für die Steigerung des Risikos besprechen

Bei welchem Broker tradest du und warum hast du diesen gewählt?

Marcus Klebe: Ich bin bei mehreren Brokern in den USA und England. Wichtig ist mir, dass die Konten Segregated Accounts sind, die getrennt von dem Vermögen der Kapitalanlagegesellschaft auf den Namen des Anlegers geführt werden. Ansonsten ist die Auswahl des Brokers schon ein sehr wichtiger Punkt für den Erfolg. Wichtig ist ja, dass ich die Möglichkeiten habe, verschiedene Produkte an den verschiedensten Märkten zu handeln und das dann auch noch zu entsprechend günstigen Konditionen. Auch spielt die Erreichbarkeit des Supports eine wichtige Rolle. Der Prozess der Brokerauswahl ist in meinem Coaching ein fester Bestandteil.

Welche Möglichkeiten haben unsere Leser, um mit dir in Kontakt zu treten und dir zu folgen? 

Marcus Klebe: Aktuell gebe ich nur sehr selten Seminare für kleine Gruppen und Einzel-Coachings auf Anfrage. Da das Feedback der Teilnehmer sehr positiv ist und die Nachfrage meine Ressourcen überschreitet, werde ich Ende 2018 / Anfang 2019 ein Online-Seminar anbieten. Dort werde ich mein Wissen und meine Erfahrungen in einem Videokurs teilen. Einfach nach Marcus Klebe googeln und man wird mich denke ich finden.

by Mrz 27, 2018 Keine Kommentare
Frédéric Ebner der Trading-Millionär im Interview

Frédéric Ebner der Trading-Millionär im Interview

Interviews

Frédéric Ebner – Trading, Emotionen, die erste Million und vieles mehr 

Wir von InsideTrading hatten ein sehr interessantes Skype-Interview mit dem Autor, Trader und Finanzexperten Frédéric Ebner. Wir sind über seine Trading-Ausbildungen „TradingMillionär“ und „TradingStarter“ gestolpert und haben für euch mal nachgefragt. In dem Interview sprechen wir über seine erste Umsatzmillion, die Bücher, die ihn geprägt haben und vieles mehr. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen, Teilen und Kommentieren.  


EXCLUSIVE FÜR INSIDE: FREDERIC SCHENKT IHNEN 3 ERFOLGSINDIKATOREN

WARMUP: 10 KURZE FRAGEN ZUM AUFLOCKERN

Was gab es bei dir heute zum Frühstück?
Bei mir gab es heute ein Nutella-Brot.

Sport oder Couch?
Vor einem halben Jahr hätte ich dir sofort “Sport” gesagt. Da habe ich noch 3 Mal die Woche trainiert. Wir haben uns dann aber entschieden in ein Eigenheim zu investieren, daher arbeiten wir seitdem an der Optimierung unserer 4 Wände, was momentan mein Sportersatz ist.

Was bestellst du in einer Bar?
Ich trinke nicht viel Alkohol. Von demher bestelle ich meistens eine Spezi oder ein Mineralwasser. Ab und zu trinke ich auch Rotwein oder Cocktails. Cocktails meistens dann, wenn ich im Urlaub bin.

Welches Buch würdest du zum Kauf weiterempfehlen, dass dich persönlich in der Vergangenheit motiviert bzw. inspiriert hat?
Ich schaue bei diesem Thema gerne auf meine Anfänge zurück. Einige Titel haben durchaus mein Leben verändert. Dazu gehört zum Beispiel: 
“Der Weg zur finanziellen Freiheit” von Bodo SchäferIn diesem Buch geht es darum, wie man in 7 Jahren zur ersten Million kommt. Bei mir hat etwas länger gedauert. Die erste Million Umsatz habe ich zwar etwas später erreicht, aber sie kam (lacht). Das Buch war für mich sozusagen der Grundstein des Reich-Werdens. Die meisten sind am Anfang ihrer beruflichen Karriere nicht in der Situation 200.000 € im Jahr zu verdienen. Das sage ich daher, da es ab dieser Einkommenshöhe nicht mehr so schwer ist, höhere Beträge zu verdienen. Aber wenn man von dem Durchschnittsverdiener ausgeht, dann bewegt sich der Großteil zwischen 40.000 € und 80.000 €. Da kann so ein Buch schon sehr lebensverändernd sein.

Netflix, Sky, Amazon und Co. sorgen immer häufiger dafür, dass wir für nichts mehr Zeit haben. Bei welcher Serie bleibst du derzeit hängen?
Ich schaue seit langer Zeit überhaupt keine Serien mehr an. Früher habe ich
mir “Prison Break” angesehen. Die hat mir sehr gut gefallen. Ganz früher so mit 15 Jahren war es “MacGyver”, der mich mit seiner Fähigkeit, aus Nichts etwas Fantastisches zu erschaffen, fasziniert hat.

Wen oder was zitierst du am häufigsten?
Ich habe keine bestimmte Person oder Zitate, die ich häufig zitiere. Zitate sind toll und ich mag sie, aber auf ein spezielles kann ich mich nicht festlegen. Aber ich bin der Meinung, dass das richtige Zitat einem in gewissen Situationen den nötigen Antrieb geben kann. Bei mir ist eher so, dass, wenn ich mit Freunden oder Geschäftspartnern spreche, Sprüche oder Zitate zum Vorschein kommen, die ich ziemlich cool finde. Diese Situationen geben mir Denkanstöße, auf die ich selber nicht gekommen wäre.
Ich habe hier was… Es ist zwar kein Zitat, aber ein Moto: Es gibt viele Menschen, die perfektionistisch veranlagt sind. Da fällt mir dann meistens nur ein Satz ein. “Bring die Sachen, die du hast auf die Straße und schraub danach daran weiter.” Das bedeutet, wenn du bei einer Sache 80% der angestrebten Qualität erreicht hast, dann kannst du es veröffentlichen, präsentieren oder rausbringen. Die Optimierung kann man immer noch später machen. Bei vielen sind die letzten 20% die, an denen sie scheitern und vorher aufgeben.

Die machen aber oft den Unterschied, ob es gut oder großartig ist.
Definitiv! Da hast du absolut recht. Du sprichst mit dem Zitat “Lauf die Extra-Meile”. Aber meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es viele Menschen vom Erfolg abhält, weil sie nur Perfektion anstreben, es aber nicht hinbekommen. Gerade am Anfang (einer Karriere/Selbstständigkeit) zweifelt man zu viel. Hierfür ist dieses Motto gedacht! Sobald das Geschäft läuft, heißt es aber dann: Lauf die Extra-Meile und gebe mehr als 100% Qualität oder Power. 

Da fällt mir ein gutes Zitat von Tim Ferris ein. “Wenn dir dein erstes Produkt ein Jahr später nicht peinlich ist, dann hast du zu lange gewartet.”
Du hast es auf den Punkt gebracht. Ganz genau! Das ist das, was ich ausdrücken wollte.

Womit kann man dir mal so richtig die Stimmung verderben?
Mit einer Liebesschnulze, die schlechte Werte wie z. B. fremdgehen übermittelt. Das mag ich überhaupt nicht, weil mir das zu sehr unter die Haut geht und es nicht meinen Werten entspricht.

2017 werde ich …
Das Leben leben und einen neuen Videokurs in dem Bereich “Forex-Trading” auf den Markt bringen und meinen Schülern helfen, noch intensiver in die Thematik des professionellen Tradings einzusteigen.

Single und das ist gut so oder Beziehungsmensch? Alan oder Charlie/Marshal oder Barney – wer bist du?
Absoluter Beziehungsmensch. Ich bin glücklich verheiratet. Wie gesagt, ich mag es nicht, wenn es um Themen wie fremdgehen geht. “Treue” ist für mich ein Wert, der einen sehr hohen Stellenwert für mich besitzt, da eine Beziehung für mich etwas “Heiliges” ist. Da gibt es für mich nichts, was darüber hinaus geht. Meine Familie und meine Ehe sind für mich das Wichtigste. Ein Grundsatz von mir ist deshalb auch: Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, dann ist auch wirklich Feierabend. Die Arbeit bleibt bei der Arbeit. Nach Feierabend bin ich zu 100% für meine Familie da.

 

TRADING-MILLIONÄRE: STATISTISCHES-TRADING: SCHLUSS MIT LUSTIG – JETZT WIRD ES ERNST!

 

Wenn du auf einer Party gefragt wirst, “Was machst du eigentlich beruflich?”, wie sieht deine Antwort aus?

Frédéric Ebner: Zum einen, dass ich professioneller Trader bin und zum anderen, dass ich das auch anderen Leuten beibringe. Im Grunde genommen, dass ich Leuten das beibringe, was ich in den letzten Jahren gemacht habe. Genau diese Arbeit liebe ich. Ich bin selbst auch Trainer im Kampfsportbereich. Das hat mir bei meiner jetzigen Coaching-Arbeit sehr geholfen und mich zu dem noch motiviert, auch im Beruflichen Leuten zu helfen. Natürlich nicht, wie sie ein erfolgreicher Kampfsportler werden, sondern wie man über Trading erfolgreich Geld verdient.

Welche Kampfsportart unterrichtest du? 

Frédéric Ebner: Unteranderem habe ich auch kurze Abstecher zum Karate, Hapkido, Wing Chun und Arnis gemacht.

In verschiedenen Foren und auf einigen anderen Plattformen wirst du als Experte auf den Gebieten “Finanzmarkt, Börse und Trading” gehandelt. Wie kam es dazu? What is your story? 🙂

Frédéric Ebner: Bei mir ging es eigentlich in dem Alter zwischen 15 und 17 Jahren los. Ich habe mich zu diesem Zeitpunkt schon extrem für das Geld verdienen interessiert, weil ich mir selbst die Frage gestellt habe, was ich im Leben erreichen will. Mein Traum war es, dass ich auf der Hängematte liegen kann und mir um Geld keine Gedanken machen muss. Ich wollte einfach frei sein. Deshalb kam bei mir die Überlegung auf, wie ich das Ziel erreichen kann. Als ich dann wie vorhin beschrieben das Buch von Bodo Schäfer gelesen habe, ging der Weg in die richtige Richtung los. So habe ich mich dann in die Bereiche Investment, Unternehmertum und Immobilien eingearbeitet. Mit 18 habe ich meine ersten Aktien gekauft. Manche mit Gewinn und manche mit Verlust. Im Anschluss habe ich Bücher gelesen und Seminare besucht, um mich einfach selbst weiterzubilden und in die Thematiken weiter einzuarbeiten.

Wie kam der Sprung zustande, dass du den Wunsch hattest, Ausbilder zu werden?

Frédéric Ebner: Dieser Wunsch ist bei meinen Trainingseinheiten im Kampfsportbereich aufgekommen. Ich habe schnell gemerkt, dass ich Leuten sehr gut etwas beibringen kann. Das wollte ich dann natürlich auch auf beruflicher Ebene umsetzen, da ich mich selbst als gut einschätze, in dem, was ich beruflich mache. Etwas, dass meine Art zu unterrichten ausmacht, ist der starke Praxisbezug. Ich erkläre komplexe Zusammenhänge so, dass es jeder verstehen kann. Mit einfachen Worten und nicht viel Kauderwelsch. Das wurde mir auch häufig von Leuten, die ich unterrichtete, bestätigt.

Seit wie vielen Jahren bist du jetzt an den Märkten aktiv und mit welchen Produkten hast du angefangen? Erinnerst du dich noch an deinen ersten Kauf?

Frédéric Ebner: Ja auf jeden Fall. Mein erster Aktien-Kauf mit 18 Jahren waren Anteile am Unternehmen “Palm”. Ich nenne es mal den Vorreiter vom heutigen iPhone. Das Gerät hatte schon einen Touchscreen. Ich habe damals schon zu meinen Eltern gesagt, dass das die Zukunft sein wird und durch die Decke geht. Leider ist der Wert der Aktie runtergegangen und ich habe somit Verluste eingefahren. Man kann zusammenfassend sagen, dass die Technik die richtige war, aber die Firma die falsche.

Wie würdest du deinen Tradingstil in ein paar Sätzen zusammenfassen?

Frédéric Ebner: Risikoreich, spaßig und flexibel. Das ist mein Tradingstil. Das, was ich meinen Kunden beibringe, sind die Grundlagen bzw. das sichere Trading. Ich trade schon seit vielen Jahren und weiß daher, wo die Risiken sind und wie hoch das Risiko für mich ist. In meinem Coaching ist deshalb auch die Sicherheit das Wichtigste, was ich versuche meinen Kursteilnehmern beizubringen.

Wie sieht dein perfekter Arbeitstag aus. Welche Rolle spielen hierbei unterstützende Medien wie Charts und News?

Frédéric Ebner: Ich schalte meinen Rechner an, checke meine Emails und schaue einfach, was so anfällt. In den meisten Fällen bin ich erstmal damit beschäftigt, gefühlte 100 Emails zu löschen.

Wie spät ist es dann in der Regel?

Frédéric Ebner: Ungefähr 07:30 Uhr. Anschließend öffne ich die Newsportale (z. B. Finanzen100, Bloomberg) und schaue, was es so Neues gibt. Der nächste Schritt ist dann, dass ich meine Tradingplattform öffne. Man kann im Grunde sagen, dass ich schaue, wie der Markt großflächig aussieht.

Danach geht dann sofort das Traden los?

Frédéric Ebner: Ja genau. Ich arbeite mit einer Strategie, die ich in meinem neuen Videokurs vorstelle. Diese habe ich gemeinsam mit Berufstradern entwickelt. Mit dieser Strategie kann man den ganzen Tag über erfolgreich traden. Sie zeigt, wo der Markt aktuell ist. Meine neu entwickelte Software überwacht eine Vielzahl der wichtigsten Devisenpaare und stellt auf eine einfache grafische Art dar, wo gerade Lücken oder Chancen sind, um in den Markt profitabel einzusteigen.

Wie lange tradest du dann? von 9 Uhr bis 18 Uhr?

Frédéric Ebner: Der erste Tagesabschnitt dauert etwa bis zur Mittagszeit, dann lege eine lange Pause ein. Anschließend starte ich dann wieder gegen 14:30 Uhr, weil das die Zeit ist, in der ein Wechsel ansteht und sich dadurch gute Möglichkeiten ergeben. Normalerweise ist dann aber gegen 16 Uhr oder 17 Uhr Schluss. Zwischendurch ist es oft ziemlich ruhig, weil sich auf dem Markt nicht so viel tut. In dieser Zeit befasse ich mich mit dem Marketing meiner Produkte. Ich habe aber Alarmtöne aktiviert, die mir signalisieren, wenn sich wieder etwas tut. So kann ich von einer auf die andere Sekunde wieder dabei sein.

Was muss passieren, dass du einen Tag nicht tradest? Krankheit, Verluste am Vortag?

Frédéric Ebner: Ich habe eine ganz klare Regel. Wenn ich emotional viel zu sehr geladen bin, dann trade ich nicht. Außerdem wenn ich innerhalb einer Woche mehr als 5% Verlust gemacht habe. Dann ist die Woche tradingtechnisch vorzeitig für mich beendet.

Was führt dazu, dass du einen Tradingtag vorzeitig abbrichst/ beendest?

Frédéric Ebner: Schlechte Emotionen und zu hohe Verluste.

Was kommt dir bei dem Wort “Risikomanagement” als erstes in den Sinn?

Frédéric Ebner: Chancen-Risiko-Verhältnis im Vergleich zur Frequenz und Money-Management.

Was verbindest du mit dem Wort Frequenz?

Frédéric Ebner: Das Wort bedeutet für mich, wie viele Trades ich eingehe. Viele machen den Fehler, jedes Setup mitmachen zu wollen. Bei meinem Coaching zeige ich meinen Schülern gerne, dass es nicht wichtig ist viele Trades zu machen, sondern dass die Trades, die man machst, cool sind. Sie sollten einen guten Gewinn abwerfen und ein schönes Chancen-Risiko-Verhältnis aufzeigen. Denn auf ein Jahr gerechnet, ist man damit erfolgreicher, als wenn man jeden Trade mitnimmt. Im Umkehrschluss hat man weniger Stress, weniger Trades, aber mehr Geld.

Wenn die Gier nicht wäre! 

Frédéric Ebner: Ja, genau!

Angenommen du könntest die Zeit zurückdrehen und deinem Trading-Anfänger-Ich zwei Tipps geben, welche wären das?

  1. Genau zu wissen, ob man die Zeit aufbringen möchte, um es professionell zu lernen.
  2. Nach Entscheidungsfindung direkt in eine Vollzeitausbildung investieren. Das kostet natürlich etwas mehr Geld, aber man hat dann von Anfang an einen optimalen Einstieg.

Kritik, Erfahrungen und Kommentare

Online-Trading-Kurse oder auch Onlinekurse im Allgemeinen stehen oft in der Kritik. Was macht deiner Meinung nach den Unterschied zwischen einem Kurs und einem großartigen Kurs?

Frédéric Ebner (Tradingmillionär): Der Unterschied liegt meiner Meinung nach in der Qualität der Inhalte und dem Praxisbezug. Der Praxisbezug ist einfach das Wichtigste bei einem Onlinekurs. Ich versuche das mal an einem Beispiel zu erläutern. Ein Buch ist ein gutes Produkt. In ihm kann man etwas nachlesen. Ein tolles Produkt wäre dann ein Buch, bei dem die Inhalte in einem Video aufbereitet sind. Über Videos lassen sich Inhalte einfach besser vermitteln. Das großartige Produkt wäre also ein Buch, das man lesen kann, zu dem es ein Video gibt, dass die Inhalte nochmal aufbereitet hat und das zusätzlich noch ein Onlinekurs oder ein Live-Seminar angeboten wird, um die theoretisch erworbenen Kenntnisse zu vertiefen.

Schreibst du die Inhalte aus deinen Videos nieder und bietest diese zusätzlich zu deinem Onlinekurs an?

Frédéric Ebner: Wenn es die Zeit zulässt oder es sich lohnt die Zeit für ein “großartiges” Produkt zu investieren, dann nehme ich den Mehraufwand auf mich.

Als Ersteller von Onlinekursen lässt Kritik oft nicht lange auf sich warten. Objektive Kritik verbessert unser Schaffen. Welche subjektiven Makel wurden dir in der Vergangenheit vorgeworfen?

Frédéric Ebner: Ich habe manchmal das Gefühl, dass Kritik von solchen Leuten kommt, die selbst mit ihrem Leben unzufrieden sind. Die einzige Kritik, die ab und zu aufkam war, dass ich oberflächlich coachen würde und gefühlstechnisch gesteuert wäre. Meiner Ansicht nach, war die Kritik inhaltlich nicht standhaft. Eine andere Kritik könnte lauten, dass die Inhalte aus meinem Kurs überall im Internet zu finden sind. Natürlich findet man alles im Internet. Sie finden auch eine Bauanleitung für ein Auto – bauen Sie deshalb selber ein Auto? Aber so wie ich das Produkt für meine Kunden aufbereitet habe, hebt es sich absolut ab. Es ist einfach und gut verständlich. Ich zeige meinen Kunden, wie und wo man beginnt, was eine gute und eine schlechte Strategie ist, wie ich mein Money-Management betreiben muss und ob dieses überhaupt wichtig ist. Das beste Feedback von meinen Kunden ist dann immer, dass sie vorher schon getradet haben, aber erst nach meinem Kurs so richtig verstanden haben, worum es geht und erst jetzt richtig gelernt haben zu traden. Wenn ich das immer mal wieder von meinen Coaching-Kunden höre, dann kann ich immer wieder über die Kritik lachen, von Leuten, die nicht richtig gelernt haben anzuwenden oder ohne zu überlegen einfach alles in den Dreck ziehen.

Welche Lehren hast du selbst aus dem Erstellen und Abhalten deiner Coachings gezogen? Kannst du uns von ein paar Erfahrungen berichten?

Frédéric Ebner: Dass man als Experte beim Coachen zu oft Wissen voraussetzt, das meine Schüler natürlich nicht haben können und dass man mit zu vielen Fremdwörtern um sich wirft. Ansonsten kann man allgemein bei Anfängern sagen, dass diese sich zu Beginn strikt an Prozesse halten und “Gewinn/ Verlust” ausblenden sollen.

Abschließende Worte und Tipps für unsere Leser

Angenommen du hast zwei Stunden, um einen blutigen Anfänger auf die Deutschen-Trading-Meisterschaften vorzubereiten. Wie würdest du vorgehen?

Frédéric Ebner: Er sollte eine ganz einfache Strategie strikt verfolgen. Wenn das und das passiert, dann hast du da und da einzusteigen, mit dem und dem Chancen-Risiko-Verhältnis. Bei jedem Trade sind sozusagen ein Stop-Lost und Take-Profit vordefiniert.

Bei welchem Broker tradest du und warum hast du diesen gewählt?

Frédéric Ebner: Ich trade bei Trade.com. Das ist der Broker meiner Wahl, da wir schon über viele Jahre erfolgreich zusammenarbeiten. Der Kundensupport ist spitze und die Zuverlässigkeit der Plattform ist auch sehr gut.

Was können unsere Leser bei dir lernen und wie sollen sie vorgehen, um mehr über deine Kurse zu erfahren?

Frédéric Ebner: Für einen kompletten Neuling im Bereich Trading empfehle ich meine kostenfreien Tradingindikatoren. Hier hat der Kunde einen top aufbereiteten Grundkurs, der im Preis sehr gering ist. Für jemanden, der sich schon etwas besser auskennt, empfehle ich Tradingmillionaer.de. Hier erlernt der Kunde eine ganz klare Strategie, bei der er nach Regeln handeln muss. Mein neuster Onlinekurs heißt Forexausbildung. Hier erhält der Kunde nochmal eine komplette Ausbildung von A bis Z in dem Bereich Forex-Trading, mit einem Indikator, der in Zusammenarbeit mit Berufs-Forex-Tradern entwickelt wurde. Das Ausbildungsprogramm ermöglicht einem Neueinsteiger und auch fortgeschrittenen Tradern, alles Notwendige zu lernen, um das Forex-Trading als Beruf und Haupteinkommensquelle zu betreiben und sichere Gewinne zu erwirtschaften.

Ist der Indikator auch im Kurs enthalten?

Frédéric Ebner: Ja, der ist im Kurs enthalten. Dieser ist natürlich einer der wichtigsten Bausteine für profitorientiertes Trading und meine Kunden bekommen diesen bei hrem Kauf zur Verfügung gestellt.

Vielen Dank Frédéric für deine vielen Antworten.

Frédéric Ebner: Sehr gerne. Hat mich auch sehr gefreut (vor unserem offiziellen Interview) etwas über dich und Trading-Kurs-Vergleich zu erfahren.

 

by Mrz 27, 2018 Keine Kommentare
VERMÖGENSBAUM | DIE WAHRHEIT ÜBER OTIS KLÖBER

VERMÖGENSBAUM | DIE WAHRHEIT ÜBER OTIS KLÖBER

Interviews

 

Otis Klöber: Dirigent oder Vollblut Trading-Coach???

 

Der Vermögensbaum von Otis Klöber wird seit Ende letzten Jahres in Foren und Blogartikeln immer häufiger diskutiert. Nachdem auch wir mehrfach um unsere Einschätzung gebeten wurden, haben wir uns einfach mal eingeschlichen! Als wir dann immer wieder hörten, dass er als Dirigent Konzerte leitete, hat uns das ziemlich stutzig gemacht. Wir haben einfach einen Vollblut Trader erwartet, der in seinem Leben noch nichts Anderes gemacht hat als die Finanzmärkte zu bändigen!

Nachdem wir aber sein kostenfreiesEbook Der Vermögensbaum – 5 Einkommensarten die Dich finanziell frei machen“ gelesen haben und ihm im TradingWebinar die ein oder andere „interessante / dumme“ Frage gestellt haben, konnte er uns von seinem Wissen überzeugen. Gleich am nächsten Tag haben wir ihn zum Interview eingeladen, um mehr über seinen Ansatz, ihn persönlich und sein Coaching zu erfahren.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen, Teilen und Kommentieren.

 

WARMUP: 10 KURZE FRAGEN ZUM AUFLOCKERN

Was gab es bei Dir heute zum Frühstück?
Bei mir gab‘s zusammen mit unserem Sohn eine Schüssel Knusper-Müsli mit Milch und einen schönen Milchkaffe bevor ich ihn zur Schule gebracht habe.

Sport oder Couch?
Früher gab‘s mehr Sport aber auch mehr Couch – etwa 15 Jahre ist es her, da habe ich meinen Fernseher abgeschafft und damit meine ich wirklich aus dem Haus geschafft! Ich war zwar regelmäßig joggen, aber damals hatte ich noch alleine gewohnt weil meine heutige Frau noch im Ausland studiert hatte und da hatte sich bei mir so eine Gewohnheit eingeschlichen, dass ich es mir manchmal „mit ein bisschen Fernsehen auf der Coach gemütlich gemacht hatte“ – dachte ich… Als ich mir dann aber mal auf Wochenbasis ausgerechnet hatte, wieviel Stunden da in sieben Tagen eigentlich wirklich so zusammen kamen, war ich so erschrocken, dass ich mir dachte – das ist die Zeit von einem kompletten Nebenjob! Wenn ich all diese Zeit in die Entwicklung wichtiger Projekte investieren würde, dann brauche ich mir nicht die Lebensgeschichten anderer Leute im Fernsehen anschauen, sondern entwickle und gestalte meine eigenen Lebenskonzepte – und genau das tue ich seither! Das Joggen kommt da aktuell eher etwas zu kurz, da gilt es also wieder nachzubessern.

Was bestellst Du in einer Bar?
Bitter Lemon. Das gibt’s bei mir zu Hause nicht und damit bleibt es „etwas Besonderes“ was ich einfach gerne trinke, auch an einer Bar. Wenn Du mich auf einen Cocktail einlädst, lehne ich jedoch auch nicht ab.

Welches Buch würdest Du zum Kauf weiterempfehlen, dass Dich persönlich in der Vergangenheit motiviert bzw. inspiriert hat?
Wirklich empfehlen würde ich ‚Leading Simple‘ von Boris Grundl empfehlen wer als Leader andere Menschen positiv führen, fair mit ihnen kommunizieren und sie inspirieren möchte. Dann ist Dr. Joseph Murphy‘s ‚Die Macht Ihres Unterbewusstseins‘ ein grossartiges Buch – und auch Robert Kiyosakis „Rich Dad Poor Dad“ ist ein „Muss“ in der heutigen Zeit.

Netflix, Sky, Amazon und Co. sorgen immer häufiger dafür, dass wir für nichts mehr Zeit haben. Bei welcher Serie bleibst Du derzeit hängen?
Wie gesagt – gezielt einen Spielfilm auf DVD schaue ich mir gerne mal an, ansonsten geht meine Zeit in wichtige Projekte oder ich verbringe Zeit mit meiner Familie. Und da ich nicht will, dass unser Sohn sich an regelmäßiges Fernsehen gewöhnt, haben wir auch jetzt noch keinen Fernseher.

Welches Zitat nutzt Du am häufigsten?
Ich verwende es vielleicht nicht unbedingt „häufig“, habe es jedoch meinem E-Book „Der Vermögensbaum – 5 Einkommensarten die Dich finanziell frei machen“ voran gestellt, denn Walt Disney`s Zitat „Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen“ stimme ich unbedingt zu! Und im Rahmen der Coachings nutze ich tatsächlich häufig frei nach Zig Ziglar „Sie müssen nicht vermögend sein um zu starten, aber sie müssen starten um vermögend zu werden.“ Denn beide Zitate finde ich sehr zutreffend!

Womit kann man Dir mal so richtig die Stimmung verderben?
Es kommt eher selten vor, dass „andere mir die Stimmung verderben“. Wenn dann tue ich das höchstens mal selber, indem ich mir etwas vorgenommen und nicht im angestrebten Zeitraum fertigbekommen habe. Ich bin ein sehr ausgeglichener Mensch und mein Umfeld ist inzwischen so wie ich es mir wünsche, da bekomme ich von außen oft eher „Stimmungsaufheller“ als Dämpfer. Ist mir auch lieber so.

2018 werde ich …
… als Dirigent Konzerte leiten, nach längerer Vorbereitungsphase geht 2018 ein weiteres Unternehmen an den Start und natürlich werden wir schwerpunktmäßig die ‚INX InvestingExperts GmbH‘ – Institut für Trading- & Portfoliomanagement weiter entwickeln und dabei der wachsenden Anzahl Teilnehmer in den ‚InvestingExperts Circles‘ helfen, weiterhin hervorragende Ergebnisse zu erzielen, wenn sie selbstständig mit Aktien handeln oder in Rohstoffe und Edelmetalle investieren.

Trump ist …
…keines meiner Spezialgebiete…

Bitcoins: Kritiker oder Investor?
Kryptische Währungen werden sicher eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Der Bitcoin als Zahlungsmittel ist jedoch nicht wirklich massentauglich, schlicht weil die Transaktionen zu langsam laufen würden wenn wirklich Milliarden von Menschen ihn als Zahlungsmittel verwenden würden. Wie immer bei neuen Trends welche aus der „Early-Bird“ Phase beginnen die Massen zu erreichen entstehen Blasen – und erst die Zeit wird zeigen was dauerhaft wirklich Bestand hat. Als Investor bin ich eher an soliden Werten und im Aktienhandel an kurzfristigen Trends interessiert – dies jedoch ohne die extremen Schwankungen welche die ‚Cryptos‘ so mit sich bringen. Trotzdem informiere ich mich natürlich und lerne auch in diesem Bereich weiter.

 

 

OTIS KLÖBER – SCHLUSS MIT LUSTIG – JETZT WIRD ES ERNST!

 

InsideTrading: Wenn Du auf einer Party gefragt wirst, “Was machst Du eigentlich beruflich?”, wie sieht Deine Antwort aus?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Dann sage ich „Ich arbeite als Dirigent und als Consultant. (Pause) Als Dirigent möchte ich Menschen mit Musik glücklich machen – und als Consultant im Trading- und Portfoliomanagement helfe ich Menschen dabei zu lernen, wie man erfolgreich mit Aktien handelt und in Rohstoffe und Edelmetalle investiert, so dass sie durchschnittlich zwischen 30-70% pro Jahr erzielen, um auf diese Weise nach und nach ebenfalls eigene Lebenskonzepte entwerfen zu können. “Dies ruft dann meist Antworten hervor im Sinne von „Ach, das klingt ja spannend“ – und je nachdem ob sich die Fragen dann eher auf den einen oder den anderen Bereich beziehen – oder auf die tatsächlich ja eher ungewöhnliche Verbindung von beidem, ergeben sich dann oft gute und tiefgründige Gespräche, da die meisten Menschen sich häufig von äußeren Umständen in ihrer Berufswahl und ihrem Lebensentwurf haben leiten lassen und sich nur schwer vorstellen können, wie man eigentlich ein selbst entworfenes Lebenskonzept entwickeln und umsetzen könnte.

Und wenn sie merken jemanden vor sich zu haben, der seiner Leidenschaft folgend die Dinge tut die er selbst für gut und richtig erachtet, dann wollen sie mehr darüber wissen – und da kann ich dann mit gezielten Fragen durchaus zum eigenen Nachdenken anregen. Und manchmal meldet sich dann jemand einige Zeit später bei mir und sagt, dass unser Gespräch so nachgewirkt habe und er sich über mich informiert habe, mein E-Book gelesen habe und gerne auch an seinem „Vermögensbaum“ arbeiten möchte – oder es kommt die Frage, ob man mal zu einem Konzert kommen bzw. eine Aufnahme hören könne. Und zu beidem sage ich gerne „ja“.

 

InsideTrading: In verschiedenen Foren und auf einigen anderen Plattformen wirst Du als Experte auf den Gebieten “Finanzmarkt, Börse und Trading” gehandelt. Wie kam es dazu? What is your story?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Ich erinnere mich, dass mein Vater mir als ich 8 Jahre alt war versuchsweise erklärte „was eine Aktie ist“ und auch wenn es dann noch etwa 25 Jahre gebraucht hatte bis ich die ersten Aktien erworben hatte, damit war der Grundstein gelegt. Als ich meiner Leidenschaft folgend dann ein eigenes Orchester gegründet hatte und damals aber noch im Angestelltenverhältnis zwar mit einigen der besten Musiker meiner Branche arbeiten durfte, mit Auftritten in den wichtigsten Konzertsälen in Europa und gastweise bis nach Japan und in die Carnegie Hall in New York – so war mein Berufsalltag dennoch zu 90% fremdbestimmt. Wann ich spielte, mit wem, wo, was, wie oft, wie lange – von 110 Konzerten hatte ich vielleicht auf 25 Konzerte selber Einfluss. Das wollte ich ändern und meine wenig strukturierte Art des Investierens auch. So hatte ich damals einen 6-stelligen Betrag durch andere Leute investieren lassen, dachte das sei „cleveres Delegieren – und musste in der Finanzkrise 2008 erleben, wie hilflos diese Leute plötzlich waren und überhaupt nicht wussten, wie mit den entstehenden Verlusten umgegangen werden sollte. Einige der Unternehmen in die man damals unser Geld investiert hatte, gab es schon wenige Jahre später gar nicht mehr!

Jetzt wollte ich die Situation grundsätzlich ändern. Raus aus dem Angestelltenverhältnis – und raus aus der Abhängigkeit im Umgang mit den Finanzen. Ich hatte mir vorgenommen eine Situation zu schaffen, in welcher ich selber entscheiden kann was ich tue, mit wem, wo, wann und wie häufig ich Musik mache – und wollte selber Einfluss haben auf mein Einkommen und den eigenen Vermögensaufbau. Und da ich lernwillig und fleißig bin, habe ich mich auf den Weg gemacht, habe Seminare besucht, Weiterbildungen, Workshops, habe viel gelesen, viel ausprobiert und mein Wissen gezielt durch Schulungen immer weiter vertieft, so dass ich heute nicht nur als Dirigent, sondern eben auch als Unternehmer, als Trader und Consultant erfolgreich bin und mein Wissen im Rahmen des Instituts (INX InvestingExperts GmbH) weitergebe.

 

InsideTrading: Seit wie vielen Jahren bist Du jetzt an den Märkten aktiv und mit welchen Produkten hast Du angefangen? Erinnerst Du Dich noch an Deinen ersten Kauf?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Mein erstes Investment vor etwa 13 Jahren war eine ‚Unternehmerische Beteiligung‘, die man mir vermittelt hatte, ein Rohrkrepierer… Seither habe ich sehr viel dazugelernt und würde heute keine klassischen „Finanzprodukte“ mehr kaufen, sondern möchte die Aktie selber besitzen.

 

InsideTrading: Wie würdest Du Deinen Tradingstil in ein paar Sätzen zusammenfassen?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Ich handle einen außerbörslichen Ansatz, der maximale zeitliche Flexibilität ermöglicht. Es ist eine Portfoliostrategie, welche sich an den aktuellen Bewegungen des Marktes orientiert, profitabel ist egal die Märkte nach oben, seitwärts oder abwärts verlaufen und auf Tagesbasis nur einen relativ geringen Anpassungsbedarf hat. Ein Portfolio zu betreuen ist heute kein Hexenwerk mehr und der Handel mit Aktien ist heute für jedermann der die Bereitschaft zur Umsetzung mitbringt auch definitiv erlernbar. Es gilt die Prinzipien zu verstehen wo Preisbewegungen und Preisveränderungen auftreten, um entsprechende Anpassungen vornehmen zu können – und dann muss man nur die Bereitschaft haben es auch zu tun. Wenn das gegeben ist, hat man Chancen welche einem Schule und der Finanzsektor nicht vermitteln. Und diese Unabhängigkeit zu haben macht nochmal extra Spaß!

 

InsideTrading: Wie sieht Dein perfekter Arbeitstag aus. Welche Rolle spielen hierbei unterstützende Medien wie Charts und News?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Die Auswahl durch klassische Chartanalyse ist für mich ganz klar das Mittel der Wahl. Nachrichten zu berücksichtigen, würde nur bedeuten ein weiteres Hamsterrad zu betreten. Denn die Nachrichten werden ja von anderen Menschen gemacht bzw. zu bestimmten Terminen kommuniziert. Und vielleicht möchte ich zu diesem Termin etwas anderes tun, oder es gibt jemanden der näher dran ist an der Quelle welche die Nachrichten verbreitet, was eine weitere Benachteiligung bedeuten würde. Erfolgreich die Historie mittels Unterstützung und Widerständen zu bewerten liegt mir da viel mehr. So wie man lernen kann, dass aus Buchstaben Worte werden oder wie aus Noten Musik entsteht, so kann man auch den Verlauf einer Aktie „verstehen“ lernen. Und das gefällt mir selbst und macht mir Spaß dies auch zu vermitteln.

Wer mir dabei mal über die Schulter schauen und wissen möchte, wie es dazu kam dass ich mit dem DAC Trading-Award mit 50.000,00 EUR ausgezeichnet wurde, kann mein kostenloses Büchlein „Der Vermögensbaum“ anfordern und erhält dann gratis auch eine Einladung zu einem meiner Online-Seminare, wo ich meinen Trading-Ansatz und das dazugehörige ‚Investoren-Pentagramm‘ inkl. LIVE Trading-Workshop vorstelle.

 

InsideTrading: Was muss passieren, dass Du einen Tag nicht tradest? (Krankheit, Verlust am Vortag, …)

Otis Klöber (Vermögensbaum): Ich unterscheide zwischen „Anpassung des Portfolios“, also der Optimierung eines laufenden Investments und einer „Neuplatzierung“. Eine Neuplatzierung nehme ich z.B. nicht vor, wenn der Markt aus irgendeinem Grund „in Unruhe“ geraten ist. Wenn man also die Auswirkungen davon im Chart als extreme Preisveränderung sehen kann. Bei mir ist auch nicht jeder Tag gleich. Ich habe viele Interessen, ich habe Familie, es kann also auch einfach sein, dass keine Neuplatzierung mache, weil ich andere Dinge zu tun habe. Oder weil auch nicht jeder Tag gleich interessante Einstiege bietet. Wie gesagt, die Flexibilität ist groß, die laufenden Titel für die nötigen Anpassungen behalte ich jedoch im Blick. Die 10-20 Minuten die ich dafür benötige bringe ich immer unter.

 

InsideTrading: Was führt dazu, dass Du Deinen Tradingtag abbrichst/ vorzeitig beendest?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Wie gerade gesagt, der Aufwand den es benötigt um 30% und mehr zu erreichen liegt im Schnitt bei 10-20 Minuten und an den Tagen an denen ich mir vornehme neu zu platzieren bei 1-2 Stunden. Da gibt es also keine Abbrüche, weil es auch keine zwanghafte Form der Umsetzung gibt.

 

InsideTrading: Was kommt Dir bei dem Wort “Risikomanagement” als erstes in den Sinn?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Dass die meisten Menschen so etwas leider nicht kenngelernt haben und sich darum der Risiken in klassischen Anlagen weder bewusst sind noch mental darauf vorbereitet sind adäquat damit umzugehen, wenn sie plötzlich auftreten. Lieber „manage ich ein Portfolio mit einer 1% Risikobereitschaft und bin an kleine Schwankungen gewöhnt, als mich ohne Kenntnis der Situation sinnbildlich „ins Hochgebirge“ zu begeben und mich plötzlich einem endlosen Abgrund gegenüber zu sehen, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Wenn Leute plötzlich 50% und mehr ihres Kapitals innerhalb weniger Tage oder Wochen verlieren, dann liegt das eben daran, dass sie kein Risikomanagement haben. Damit sowas in Zukunft möglichst zunehmend weniger Leuten passiert, ist ja einer der Gründe warum wir ein kostenloses Webinar mit LIVE Trading-Session anbieten, damit man unverbindlich mal sehen kann „wie unser Ansatz funktioniert.“

 

InsideTrading: Angenommen Du könntest die Zeit zurückdrehen und Deinem Trading-Anfänger-Ich zwei Tipps geben, welche wären das und wie alt warst Du damals?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Ich würde mir früher sagen „Trau Dich das Trading & Investing selber zu lernen“ statt zunächst zu denken „bestimmt können andere das besser für Dich machen“, spar Dir die unnötig verstrichenen Jahre die unproduktiv ins Land gegangen sind – und triff die Entscheidung „jetzt zu starten“ statt so einen großen Umweg zu gehen wie ich damals mit Anfang 30.

 

 

VERMÖGENSBAUM: KRITIK, ERFAHRUNGEN UND KOMMENTARE 

 

InsideTrading: Trading-Coaches und auch Online-Ausbildungen im Allgemeinen stehen oft in der Kritik. Was macht Deiner Meinung nach den Unterschied zwischen einem guten Kurs und einem großartigen Kurs aus? 

Otis Klöber (Vermögensbaum): Es gibt ein Zitat das sagt “wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“. Online zu arbeiten ist heute nicht mehr die Zukunft, sondern längst die Gegenwart. Zu einem selbst gewählten Termin von zuhause arbeiten zu können ist was viele Menschen sich heute wünschen. Statt im Stau zu stehen, statt langer Reisezeiten und hoher Reisekosten oder teurer Hotels lieber sein Geld für eine persönliche Online-Betreuung und konkrete Umsetzungshilfe zu investieren ist nicht nur zeitgemäß, sondern einfach sinnvoll.

Ich würde sagen: Ein guter Kurs ist derjenige, der Dir die richtigen Inhalte vermittelt, ein großartiger Kurs ist, wenn es Dir jemand so erklärt, dass Du es verstanden hast. Und sollte die erste Erklärung nicht ausreichend gewesen sein, dann liegt es am Trainer ein besseres Erklärbeispiel für Dich zu finden! Eben eines welches bei Dir den „Ah, jetzt hab’s ich verstanden, denn ich habe es erfolgreich angewandt und weiß was ich da getan habe“ Effekt verursacht!

Kritik als Feedback ist grundsätzlich ja positiv, denn nur dadurch kann man lernen und sich verbessern – allein jedoch weil viele Menschen das Wort „Trading“ im Kern zunächst gar nicht verstehen, dass es da um „den HANDEL mit Aktien“ geht, so wie andere Leute eben Möbel oder Autos günstig ankaufen und teurer wieder verkaufen, also einfach in der Lage sind zwei unterschiedliche Interessenten miteinander zu verbinden, herrscht viel Unkenntnis und damit Angst rund um das Thema. Der Finanzsektor tut sein Übriges indem er den Kunden in Unwissenheit hält und nur über Produkte informiert, jedoch nicht darüber, worauf es beim Aktienhandel oder beim Investieren eigentlich ankommt.

Wenn jemand sagt „ich helfe Dir“ und wie für jede vernünftige Ausbildung eine Gebühr erhebt, weil er seine Zeit und sein Knowhow investiert, ist da plötzlich eine Skepsis, weil man nicht genau weiß wofür eigentlich. Ganz normal dagegen finden die meisten Menschen es, wenn jemand sagt „Ich bringe Dir bei, wie du Dich als Autofahrer sicher im Straßenverkehr bewegst und je nach Anzahl der Stunden die Du benötigst, richtet sich Dein Ausbildungsinvestment, einverstanden?“ Das findet jeder fair und nachvollziehbar. Und das ist es ja auch. Völlig selbstverständlich begleichen Leute auch eine Gebühr im Golfclub oder für einen Segelschein – ein Golfschläger und ein Segelboot sind auf Verstandesebene jedoch sofort und sehr viel einfacher „greifbar“, das liegt beim Trading wie gesagt etwas anders, ist aber auch nur eine Frage einer offenen Kommunikation und die Bereitschaft die Wissens- und Verständnislücke zu schließen.

 

InsideTrading: Als Ersteller von Onlinekursen lässt Kritik oft nicht lange auf sich warten. Objektive Kritik verbessert unser Schaffen. Welche subjektiven Makel wurden Dir in der Vergangenheit vorgeworfen?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Ich hatte in knapp 5 Jahren nur ein einziges Mal einen Teilnehmer der seine „Geld-zurück-Garantie“ auch tatsächlich in Anspruch genommen hatte, weil er fand „dass meine Art der Zusammenarbeit zu persönlich sei und auch Themen behandle, die für ihn gar nicht relevant seien.“ Zu meiner Überraschung hat er sich dann 3 Jahre später wieder bei mir gemeldet, um einen zweiten Anlauf zu nehmen, wohl weil er gemerkt hat, dass eine persönliche Betreuung durch nichts zu ersetzen ist.

Dieses Denken „über Nacht reich werden zu wollen“ ist auch so eine Sache die es zu vermitteln gilt. Denn Erfolg kommt nie „über Nacht“ sondern ist immer ein Prozess, ein Weg. Auch der Sänger der „über Nacht zum Star“ wurde, hatte vorher Proben und Auftritte auf kleinen Bühnen gehabt und hat eine Lernkurve hinter sich, die nur eben niemand mitbekommen hat. Manchmal ist man sich auch einfach selbst im Weg – und falsche Glaubenssätze sind da ganz besonders große Stolpersteine die dann gerne als „gut gemeinte Kritik“ daherkommen, aber eigentlich eher aus Unkenntnis geäußerte Ängste sind.

Ab und zu gibt es auch Leute die sagen „ich bin ja gar nicht vom Fach“ weil ich nicht aus dem Finanzsektor komme und nicht hinter komplizierten Worthülsen eine Unnahbarkeit aufbaue, sondern eher persönlich arbeite. Wem das nicht gefällt, dem bin ich nie böse, dann passen wir einfach nicht zueinander und es ist besser dies gleich zu Beginn festzustellen und sich erst gar nicht auf eine Zusammenarbeit einzulassen. Dies vermeide ich jedoch, indem man völlig kostenlos und umfänglich mich und meine Vorgehensweise vorab kennenlernen kann.

Denn der ganze Gedanke unserer Community besteht auf Austausch und Respekt – und die Leute welche dann letztlich zu unseren Trading- & Investing-Circles dazukommen, sind Angestellte, Selbstständige und Unternehmer gleichermaßen, manche sind sogar direkt aus der Bank oder aus der Finanzberatung, das konkrete Wissen zur Anwendung haben jedoch sogar diese Leute nicht und sind froh sich einer Gruppe lernwilliger und erfolgsorientierter Investoren und Trader anschließen zu können, denn schließlich muss man nicht in jedes mögliche Fettnäpfen selber reintreten – und nicht mal in diesen Berufsfeldern bekommt man offensichtlich das nötige Praxiswissen, wie soll man es dann „Max Mustermann“ verdenken, dass er sich nicht auskennt und unterschwellige Ängste hat die er ausräumen lernen muss?

 

InsideTrading: Wie transparent bist Du in Bezug auf Deine eigenen Positionen?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Als Erweiterung meines Betreuungsangebotes kommuniziere ich auch meine eigenen Positionen, so dass man selber entscheiden könnte als Teilnehmer aufgrund der erlernten Vorgehensweise eigenverantwortlich eine ähnliche Position ebenfalls zu eröffnen.

 

InsideTrading: Welche Lehren hast Du selbst aus dem Erstellen und Abhalten Deiner Coachings gezogen? Kannst Du uns von ein paar Erfahrungen berichten?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Ich habe im Laufe der Jahre gelernt, wie ich bestimmte Inhalte und Vorgehensweisen so erklären kann, dass sie jedermann verstehen kann. Denn Trading ist ein Handwerk und eines das man nicht extra kompliziert machen muss. Und ich habe gelernt, dass es gilt neue Inhalte in Etappen zu vermitteln, dass also die gelernte Theorie immer sofort erst in die Praxis umgesetzt werden muss, bevor es ein neues Stück Knowhow gibt. Denn nur angewandtes Wissen ist echtes Wissen! So habe ich über die Jahre all mein Wissen zu einem ausgeklügelten Ausbildungskonzeptzusammengestellt, welches ich im besagten LIVE-Webinar unverbindlich vorstelle und welches sicherstellt, dass jeder Teilnehmer der die notwendige Umsetzungsbereitschaft zeigt eben auch wirklich erfolgreich werden kann.

 

 

ABSCHLIESSENDE WORTE UND TIPPS FÜR UNSERE LESER

 

InsideTrading: Angenommen Du hast 2 Stunden, um einen “blutigen Anfänger” auf die nächsten Deutschen Trading-Meisterschaften vorzubereiten, wie würdest du starten? 

Otis Klöber (Vermögensbaum): Ich würde ihm sagen: „Ich bedaure Dir mitteilen zu müssen, dass man in 2 Stunden nicht lernen kann wie man an einer Meisterschaft teilnehmen kann, nicht im Sport, nicht in der Musik und auch nicht an der Deutschen Trading-Meisterschaft. Wenn er dann schmollend abzieht, habe ich ihn davor beschützt sich einem ungleichen Wettbewerb auszusetzen, wenn er fragen würde „was müsste ich denn tun um im nächsten Jahr daran teilnehmen zu können“, dann würde ich es ihm vermitteln.

 

InsideTrading: Bei welchem Broker tradest Du und warum hast Du diesen gewählt?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Interactive Brokers ist ein international renommierter Broker der auch durch verschiedene Tochterunternehmen in Deutschland vertreten ist und in punkto Service und Gebührenstruktur aus meiner Sicht die erste Wahl ist. Aber das ist subjektiv und keine Empfehlung.

 

InsideTrading: Was können unsere Leser bei Dir in den Kursen lernen und welche Möglichkeiten gibt es teilzunehmen?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Wenn sich jemand für unsere Arbeit interessiert und lernen möchte wie man mit wenig Aufwand viel erreichen kann, der kann sich mein E-Book „Der Vermögensbaum – 5 Einkommensarten die Dich finanziell frei machen“ downloaden und in Ergänzung dazu mir kostenlos online mal „über die Schulter schauen“. Im E-Book gibt es zu den Terminen und für die Anmeldung dann entsprechende Hinweise oder auch über unsere Website: www.vermoegensbaum.de.

Wenn sich jemand für unsere Arbeit der ‚INX InvestingExperts GmbH‘ – Institut für Trading & Portfoliomanagement und die daran angeschlossenen ‚INX InvestingExperts Circles‘ interessiert und ebenfalls lernen möchte,wie man mit wenig Aufwand im Trading- & Investingviel erreichen kann, der kann sich mein E-Book „Der Vermögensbaum – 5 Einkommensarten die Dich finanziell frei machen“ downloaden und in Ergänzung dazu mir kostenlos online mal „über die Schulter schauen“. Im E-Book gibt es zu den Terminen und für die Anmeldung dann entsprechende Hinweise oder auch über unsere Website: www.vermoegensbaum.de.

 

by Mrz 20, 2018 Keine Kommentare
Wie Ihnen der Verstand bei der Partner- und Aktienauswahl die aussichtsreichsten Chancen raubt.

Wie Ihnen der Verstand bei der Partner- und Aktienauswahl die aussichtsreichsten Chancen raubt.

Interviews

Vor ein paar Wochen hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit meinem guten Freund, dem ehemaligen Fondsmanager Jürgen Wunner. Wie so häufig ging es um die richtige Asset-Auswahl. Nachdem wir über eine Vielzahl von fundamentalen Werten und Indikatoren gesprochen haben, kam die Frage auf: „Wie viele Informationen sind nötig, um eine Entscheidung zu treffen?“ Mich persönlich verunsichern an einem gewissen Punkt zuviele Informationen, sodass ich dann im Zweifel nichts mache und mich nur ärgere.

Daraufhin hat Jürgen einen sehr schönen Vergleich gezogen. Ich habe ihn gebeten, diesen für Sie noch einmal kurz niederzuschreiben. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und Kommentieren und möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei Jürgen Wunner bedanken.

Der Verstand bei der Partnerwahl

Sie kennen sicherlich die Situation in ihrem Leben: Sie sind abends unterwegs in einer Bar und plötzlich trifft sie der Blitz. Sie sehen Ihren „Traumpartner“. Er ist genauso, wie Sie sich ihn gewünscht haben. Es wäre so einfach, sofort hinzugehen und das zu sagen, was Ihnen gerade durch den Kopf geht. Doch jetzt kommt ihr „persönlicher Feind“ ins Spiel: Ihr Verstand. Sie denken nach und überlegen sich: „Wie könnte ich ihn ansprechen? Welcher coole Spruch könnte sein Interesse wecken? Wartet mein „Traumpartner“ auf seinen Freund oder seine Freundin? Warum ist so eine attraktive Person an diesem Abend alleine unterwegs? Ist mein Spruch auch cool genug? Bin ich für den „Traumpartner“ auch attraktiv genug? Vielleicht will er etwas ganz anderes hören? Oder ist er bereits fest liiert?“ Je mehr Sie nachdenken, umso größer werden die Zweifel in Ihnen. Diese sind die Saat der Mutlosigkeit. Sie beschließen abzuwarten. Ihnen wird bestimmt etwas einfallen. Da passiert es. Eine andere Person spricht Ihren „Traumpartner“ an und setzt sich zu ihm. Sie ärgern sich, warum sie nicht gehandelt haben. Es hätte so ein schöner Abend werden können.

Der Verstand bei der Aktienwahl

Ist es an der Börse nicht so ähnlich? Sie sehen eine Aktie, die Ihren Anlagekriterien entspricht. Sie sind begeistert von dem, was Sie sehen. Auch hier kommt wieder Ihr „persönlicher Feind“ der Verstand ins Spiel. Sie denken nach und stellen sich folgende Fragen: „Warum steht die Aktie in ihrem Kurs so tief und ist so niedrig bewertet? Warum gibt es so viele Verkaufsstudien? Wissen andere mehr als ich?“ Sie erkundigen sich bei sogenannten „Börsengurus“. Sie meinen, je mehr Informationen Sie erhalten, umso besser wird Ihre Entscheidung? Doch die Vielzahl an Informationen und Meinungen führen nicht zu Sicherheit, sondern zu Zweifeln. Und wir wissen ja bereits, was Zweifel bewirken: Mutlosigkeit. Sie warten erstmal ab und schauen zu, wie die Aktie steigt und steigt. Sie ärgern sich, warum Sie nicht gehandelt haben. Es hätte so ein erfolgreiches Investment werden können.

In beiden Fällen haben Sie nicht gehandelt, was Sie gesehen, sondern was Sie gedacht haben. Sie haben solange darüber nachgedacht, bis die Zweifel so groß wurden, dass Sie nicht mehr ins Handeln gekommen sind. Dadurch sind Ihnen zwei mögliche große Chancen in ihrem Leben entgangen. Deshalb:

„Handeln Sie, was Sie sehen.“
„Vertrauen Sie mehr Ihrer Intuition.“

 

Denn schon Erich Kästner wusste:
„Es gibt nichts Gutes außer man tut es.“

by Jan 18, 2018 Keine Kommentare
DIE WAHRHEIT ÜBER KARSTEN KAGELS | FOREX SIGNALE

DIE WAHRHEIT ÜBER KARSTEN KAGELS | FOREX SIGNALE

Interviews

Karsten Kagels – FOREX-Signale | Kaufmann und Trader durch und durch

 

Egal, ob ihr aktive Trader seid oder euch auch nur etwas mit der Thematik beschäftigt habt, ihr seid mit Sicherheit schon mal über den Namen Karsten Kagels gestolpert. Wir von Finde Deinen Trading-Coach hatten das Glück ihn in einem Interview so ziemlich alles zu fragen.

Ich verspreche euch, ihr werdet aus dem Interview einiges für euren eigenen Handel mitnehmen und bei der einen oder anderen Antwort ins Stottern geraten, mit wem er schon alles zusammengearbeitet hat.

Vielen Spaß beim Lesen und Teilen! 

 

 

WARMUP: 10 KURZE FRAGEN ZUM AUFLOCKERN

Was gab es bei dir heute zum Frühstück?
Das ist eine gute Frage. Bei mir gab es heute eine Doppelsemmel mit Weichkäse und Marmelade oben drauf. Dazu gab es noch etwas Gesundes. Ein paar Radieschen und einige Blätter Salat. Gestern gab es Müsli. Ich versuche alle 2 bis 3 Tage etwas Abwechslung reinzubringen.

Sport oder Couch?
Dadurch, dass ich keinen Fernseher habe, ist die Couch nicht unbedingt mein Favorit. Außer abends zum Abhängen und Entspannen. Sport ist bei mir in der letzten Zeit etwas zu kurz gekommen, da ich mir letztes Jahr den Fuß gebrochen hatte und somit 3 bis 4 Monate Zwangspause einlegen musste. Seitdem bin ich nicht wieder richtig in Fahrt gekommen. Sport ist schon super wichtig, da wir als Trader eh den ganzen Tag sitzen und vorm Computer arbeiten. Das ist quasi die moderne Couch von heute.

Was bestellst du in einer Bar?
Heutzutage bestelle ich schlicht und einfach ein Pils.

Welches Buch würdest du zum Kauf weiterempfehlen, dass dich persönlich in der Vergangenheit motiviert bzw. inspiriert hat?
Lass mich mal kurz überlegen. Das Letzte, welches ich gelesen habe und mir als erstes in den Sinn kommt, war Couchsurfing in Russland: Wie ich fast zum Putin-Versteher wurde.“ von Stephan Orth. Ich fand das Buch super witzig und interessant, da ich eine Russland-Affinität habe.

Netflix, Sky, Amazon und Co. sorgen immer häufiger dafür, dass wir für nichts mehr Zeit haben. Bei welcher Serie bleibst du derzeit hängen?
Ich bin nicht so der Seriensuchti. Was ich mir am Wochenende ansehe, ist ganz oldschool der „Weltspiegel“. Aber ansonsten bin ich zum Glück kein Fernseh- und Seriengucker.

Wen oder was zitierst du am häufigsten?
Immer schön locker bleiben, ist eines meiner Lebensphilosophien. 

Kagels-Trading – Schluss mit Lustig – Jetzt wird es ernst!

InsideTrading: Wenn du auf einer Party gefragt wirst, “Was machst du eigentlich beruflich?”, wie sieht deine Antwort aus?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Die meisten würden wahrscheinlich Börsenhändler sagen, aber für mich ist das eine kaufmännische Tätigkeit. Deshalb bezeichne ich mich selber als Kaufmann. Das bin ich schon mein ganzes Leben lang. Ob es physische Dinge sind, die ich früher verkauft habe oder wie heute digitale Dinge. Kaufmann hört sich zwar nicht super sexy an, aber Kaufmann ist Kaufmann.

InsideTrading: In verschiedenen Foren und auf einigen anderen Plattformen wirst du als Experte auf den Gebieten “Finanzmarkt, Börse und Trading” gehandelt. Wie kam es dazu? What is your story?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Meine Geschichte ist die, dass ich vor über 30 Jahren als Schüler das erste Mal Aktien gekauft habe. Dann habe ich mich halt dafür interessiert. In meiner Familie hat sich niemand dafür interessiert. Ich habe dann irgendwann einfach davon gehört und mir welche gekauft. Und dabei bin ich wohl hängen geblieben. Ich habe dann relativ schnell mitbekommen, dass ich die Frankfurter Allgemeine kaufen muss, da es zu diesem Zeitpunkt keine andere Möglichkeit gab sich zu informieren. Da standen eine Menge Börsenkurse drin und da habe ich mich dann durchgekämpft. Meine ersten Aktienkäufe gingen dann übrigens in die Hose. Davon habe ich mich nicht abschrecken lassen. Für mich war dann klar, dass ich BWL oder irgendwas in die wirtschaftliche Richtung studieren muss, um in einer Bank als Börsenhändler arbeiten zu können. Ich habe also begonnen BWL zu studieren und mich nebenbei weiterhin mit Aktien beschäftigt. Ich hatte das Glück, an den Vorgänger der Trader-Zeitschrift „Traders“ zu geraten. Die Zeitschrift hieß „Eberts Terminmarkt Magazin“. Mir hat ein Redakteur die Empfehlung gegeben, dass ich mich mit Robert Prechter unterhalten solle. Das habe ich auch getan. In diesem Gespräch hat er mir etwas von einem neuen System namens „Elliot Wave“ erzählt, das ich für ihn übersetzen sollte. Das habe ich dann auch getan. Dazu habe ich die deutschen Rechte dafür bekommen und nach einem halben Jahr Übersetzungsarbeit einen Verlag gefunden, der das Buch vertreiben wollte. Das war somit das erste deutsche Buch über das Elliot Wellen-Prinzip. Das Buch ist in den ersten Wochen ziemlich gut angekommen. Es wurden in dieser Zeit über 3000 Stück verkauft. Anschließend habe ich noch ein weiteres Buch Gezeitenwechsel-Die Elliot Wellen-Prognose für die 90er Jahre“ für Robert Prechter übersetzt.
Anschließend war ich einige Jahre im Import-/ Exportgeschäft tätig. Der Handel von physischen Produkten hatte einige Jahre geboomt. Als diese Phase abgeschwächt ist, habe ich mich wieder dazu entschlossen, mehr mit Aktien zu machen. So bin ich zu Joe Ross gekommen. Für ihn habe ich einige Bücher wie z. B. „Aktien-Trading, Bd.1, Elektronisches Day-Trading“ übersetzt und Seminare veranstaltet. Das Ganze habe ich 13 Jahre lang gemacht -bis 2013 um genau zu sein. Die letzten 3 bis 4 Jahre ging es um meine Projekte. In diesen eben beschriebenen Seminaren hat z. B. Michael Voigt teilgenommen, der sich davon inspirieren ließ und das Buch „Das große Buch der Markttechnik“ geschrieben hat. Er wird in Deutschland oft als deutscher Joe Ross bezeichnet.
Aber nichts gegen ihn. Er hat es sehr gut gemacht und vermarktet.

InsideTrading: Seit wie vielen Jahren bist du jetzt an den Märkten aktiv und mit welchen Produkten hast du angefangen?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Ich habe 1978 damit angefangen.

InsideTrading: Erinnerst du dich noch an deinen ersten Kauf?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Ja, auf jeden Fall. Mit diesem Kauf habe ich auch gleichzeitig das erste Mal in die Sch…e gegriffen. Dadurch, dass es 1978 zu dem Thema Aktien überhaupt keine Ausbildung gab, habe ich zum Anfang natürlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Ich habe Aktien von einem Stahlwerk gekauft, die von 50 DM auf 5 DM gefallen sind. Ich dachte mir bei 5 Mark kann man nicht viel falsch machen. In den darauffolgenden Monaten ist der Preis aber auf unter 50 Pfennig gefallen. Da ich mir ja wie vorhin schon gesagt immer die Frankfurter Allgemeine kaufen musste, um mich über aktuelle Kurse zu informieren, musste ich an einem Tag feststellen, das anstelle von Zahlen, nur noch ein Strich zu sehen war. Der Handel wurde ausgesetzt und nie wieder aufgenommen, da die Firma pleite war. Für viele andere wäre es ein Grund zum Aufhören gewesen, aber nicht für mich. Als Student habe ich dann auch mit Weizen, Orangensaft und Schweinebäuchen gehandelt. Es war halt damals die Zeit dafür.

InsideTrading: Wie würdest du dein Tradingstil in ein paar Sätzen zusammenfassen?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Das ist die klassische Chartanalyse. Ich glaube, dass das Wichtigste Widerstand und Unterstützung (Support and Resistance) sind. Der Trend ist natürlich auch wichtig, aber darauf schaue ich eben nicht im ersten Schritt. Ich habe zwar im Laufe der Jahre viele Indikatoren ausprobiert, aber nie wirklich einen Nutzen davon gehabt. Joe Ross hat mein Denken auch unterstützt, indem er gesagt hat, dass Indikatoren nur „Krücken“ oder „Ableitungen vom Preis“ seien. Für mich war eigentlich immer der Preis der Indikator. Heute würde ich vielleicht solche „Intermarket-Geschichten“ im Auge behalten. Aber auch auf Korrelationen beispielsweise kann man sich nicht immer verlassen, daher bleibe ich bei der klassischen Charttechnik ohne Indikatoren.

InsideTrading: Wie sieht dein perfekter Arbeitstag aus. Welche Rolle spielen hierbei unterstützende Medien wie Charts und News?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Ich bin Swing-Trader und kein Day-Trader. Der komplette Mai war für mich eigentlich der perfekte Urlaubsmonat. Denn in dem Monat ist so viel passiert, dass man sich hätte auf nichts festlegen können. Jedenfalls wenn man ein Trader ist, der Wert auf Sicherheit legt, dann hätte man im Mai auf jeden Fall die Füße stillhalten sollen. Es lohnt sich definitiv immer ein Blick auf Zinstermine, Arbeitsmarktdaten, politische Entscheidungen und die Earnings zu haben, damit man nicht böse überrascht wird.

Nachgefragt: Wie definierst du den Begriff Swing-Trading für dich?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Wenn du kein Day-Trader bist, dann bist du ein Swing-Trader. Das heißt, wenn du den Trade eine oder auch mehrere Nächte hältst. Läuft es dann richtig gut, bleibe ich auch mal zwei oder drei Wochen in dem Trade drin. Hier kommt es darauf an, ob man den Trend richtig erwischt und wie man sein Trademanagement gestaltet.

InsideTrading: Was führt dazu, dass du deinen Tradingtag abbrichst/ vorzeitig beendest?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Da ich kein Daytrader bin, kann ich nur einen Rat an alle Daytrader geben, da ich das selbst eine Zeit lang gemacht habe. Man sollte nach maximal 2 bis 3 Verlusten aufhören. Ansonsten kann das finanziell ganz schnell an die Grenzen gehen. Ein Daytrader sollte sich definitiv Bremsen einbauen.

Meine schlimmste Erfahrung war als Swingtrader 15 Verluste in Folge. Da fängt man schon an zu grübeln und zu zweifeln. Wir wissen halt nie, wie ein Trade ausgeht. Wenn man die Wahrscheinlichkeit zu 55% oder 60% ausmachen kann, dann bist du der King. Man könnte also quasi auch eine Münze werfen. So ist das halt als Trader.

InsideTrading: Was kommt dir bei dem Wort “Risikomanagement” als erstes in den Sinn?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Die Positionen klein zuhalten. Ich halte selbst nicht viel von den ganzen Börsenbüchern, obwohl ich viele davon übersetzt habe. Das einzige Zitat „Kleine Positionen handeln“, dass ich ganz passend fand, war aus der Reihe „Magier der Märkte“ von Jack D Schwager.

InsideTrading: Angenommen du könntest die Zeit zurückdrehen und deinem Trading-Anfänger-Ich zwei Tipps geben, welche wären das und wie alt warst du damals?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Eigentlich die Sachen, die ich dir schon aufgezählt habe. Ich habe niemanden gehabt, der mir irgendetwas gezeigt hat. Von daher habe ich ziemlich viele Fehler gemacht.

Als Trading-Anfänger sollte man sich nicht auf zu vielen verschiedenen Märkten umsehen. Man sollte erstmal bei einem bleiben –obwohl ich mittlerweile gerne meine Fühler ausstrecke. Ich schaue dann, ob dort eine Marktlage ist, die ich interessant finde und verstehe. Deshalb bewege ich mich auf mehreren Märkten.

Ganz wichtig ist, die Illusionen aus dem Kopf zu bekommen. Viele reden davon, dass man mit dem Traden reich wird. Aber die meisten werden definitiv nicht reich. Wenn man von dieser Illusion Abstand hält, ist man schon ein großes Stück sicherer unterwegs. Man muss einfach auf dem Boden der Tatsachen gelangen.

Kagels-Trading: Kritik, Erfahrungen und Kommentare

InsideTrading: Online-Trading-Kurse oder auch Onlinekurse im Allgemeinen stehen oft in der Kritik. Was macht deiner Meinung nach den Unterschied zwischen einem Kurs und einem großartigen Kurs?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Ein großartiger Service ist, wenn man die Kunden aufklärt, damit sie verstehen was man machst. Ich würde sehr gerne mehr machen, aber ich bin halt eine One-Man-Show. Heutzutage ist es so einfach, sich z. B. über YouTube zu informieren. Für mich ist deshalb großartiger Service, wenn man seine Kunden an die Hand nimmt, und ihnen wirklich alles zeigt, damit sie es verstehen.

InsideTrading: Welche Lehren hast du selbst aus dem Erstellen und Abhalten deiner Coachings gezogen? Kannst du uns von ein paar Erfahrungen berichten?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Ich habe nicht so viel Kritik bekommen. Ich versuche immer alles offen, ehrlich und transparent für alle zu gestalten. Sollte mal jemand meckern, aus welchem Grund auch immer, dann bekommt er sofort sein Geld zurück. Du kannst auch gerne selbst mal schauen, aber ich bin seit knapp 20 Jahren online aktiv und du wirst nicht viel Negatives über mich finden. (Anmerkung: Ich habe in meiner Recherche wirklich nichts gefunden)

Wichtig ist einfach nur, dass man keine falschen Versprechen macht und ehrlich bleibt. Man darf einfach kein Bluffer sein, ich bin nun mal Trader!

Während meiner 15 Verluste habe ich mal fast meinen kompletten Kundenstamm verloren, wobei es vorher sehr gut lief. Ich konnte Gewinne von knapp 60% in einem Jahr verbuchen und alle sind mir hinterhergerannt.

Abschließende Worte und Tipps für unsere Leser

InsideTrading: Angenommen du hast 2 Stunden, um einen “blutigen Anfänger” auf die nächsten Deutschen DAX-Trading-Meisterschaften vorzubereiten, wie würdest du starten?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): DAX ist halt nicht so einfach. Da muss ich dir ganz ehrlich sagen, dass ich in diesem Bereich maximal 1 bis 2 Trades im Monat mache (bis 100 Punkte). Viele wollen einfach viel Action. Wenn der Trade ziemlich schnell losgeht, dann würde ich auch mit einsteigen. Das kommt natürlich auf dein Zeitmanagement an, aber wenn es zu lange dauert, bis der Trade in Fahrt kommt, dann verliere ich meist das Interesse und bin raus.

InsideTrading: Bei welchem Broker tradest du und warum hast du diesen gewählt?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Ich trade seit 1996 bei Interactive Broker.

InsideTrading: Was können unsere Leser bei dir in den Kursen lernen und welche Möglichkeiten gibt es teilzunehmen?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Schaut euch einfach mal meine Trading-Signale an und eventuell ist etwas für euch dabei.

Die Forex-Signale von Kasten Kagels

Level: Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis

Signale: jeden Morgen die neusten Signale per E-Mail

Märkte: EURUSD, USDCHF, GBPUSD, USDJPY, USDCAD, AUDUSD, NZDUSD, EURCHF, EURGBP, EURJPY, AUDCAD, AUDCHF, AUDJPY, CADCHF, CHFJPY, EURAUD, EURCAD,  EURNZD, GBPAUD, GBPCAD, GBPJPY, GBPNZD, NZDCHF, NZDJPY

Kursbeschreibung: Forex-Signale

  • Mit Forex-Signalen regelmäßig Gewinne erzielen! (Slogan des Anbieters)
  • Optimales Chance/Risiko-Verhältnis.
  • Alle Signale basieren auf der Charttechnik und der Price Action Analyse.
  • Optimal auch für Berufstätige, die nebenberuflich mit Forex-Signalen traden wollen.
  • Einstiege erfolgen ausschließlich per Limit-Order oder Stop-Order.
  • Die Forex-Signale sind für Trader mit jeder Kontogröße handelbar.
  • Jedes CFD-SIGNAL enthält genaue Handelsanweisungen (Kauf, Verkauf, Gewinnrealisierung, Stop Loss, beschriebener Chart)
  • Die Kontaktaufnahme zum Signalanbieter (Karsten Kagels) ist jederzeit möglich.
  • Die Forex-Signale sind jederzeit zum Monatsende kündbar.
  • Teste die Forex-Trading-Signale 14 Tage lang für nur 1 Euro!

by Jan 08, 2018 Keine Kommentare
Zertifizierte Börsenausbildung – Richtig traden lernen | Interview

Zertifizierte Börsenausbildung – Richtig traden lernen | Interview

Interviews

Zertifiziert Traden lernen | Die Börsenausbildung

Es gibt unglaublich viele Trading- und Börsenausbildungen auf dem Markt und natürlich sind alle großartig! Nun aber mal Spaß beiseite: Durch unsere zahlreichen Interviews in den letzten Monaten und meine vorherigen Jobs habe ich schon einige Trading-Ausbildungen näher prüfen dürfen. An dieser Stelle möchte ich nicht über die Kompetenz der verschiedenen Trading-Coaches urteilen, denn das kann ich nicht. Was ich aber sagen kann, ist, dass ich noch keine so gut aufgearbeitete Tradingausbildung bzw. Börsenausbildung gesehen habe. Es handelt bei der zertifizierten Börsenausbildung von FinMent um eine Online-Ausbildung, die nicht nur aus Videos und Texten besteht, sondern auch interaktive Quiz beinhaltet. Dieses ermöglicht eine ständige Wissensüberprüfung, welche dich zu einem zertifizierten Trader macht. Aber schau´ selbst:

Gründer von FinMent sind Adrian Schmid und Ajder Veliev. Die beiden führen das unabhängige Börsen-Handelsbüro seit 2008 und verwalten dort ihr eigenes Geld und das ihrer Kunden. Darunter befindet sich auch ein Schweizer Hedgefond. Wir von InsideTrading.de hatten das Glück, einen der beiden Trading-Experten, Adrian Schmid, mit unseren Fragen zu löchern. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und Kommentieren.

Das große Interview mit Adrian Schmid

WARMUP: 10 KURZE FRAGEN ZUM AUFLOCKERN

Was gab es bei dir heute zum Frühstück?
Noch nichts außer 0,5 Liter Wasser und einem Espresso. Ich esse erst zum Mittag gegen 13 Uhr, wenn ich dazu komme.

Sport oder Couch?
Sport mindesten zweimal in der Woche. So bleibe ich fit. Das ist das A und O, um Leistung zu bringen und ist so gesehen auch die Basis für den Erfolg.

Was bestellst du in einer Bar?
Gerne erstmal ein kleines Bier. Das ist einfach sehr erfrischend und wenn ich Lust auf etwas Süßes habe, dann gibt es parallel noch einen Jack Daniels Cola dazu.

Welches Buch würdest du zum Kauf weiterempfehlen, dass dich persönlich in der Vergangenheit motiviert bzw. inspiriert hat?
Das Spiel der Spiele von Jesse Livermore. Aus dem Buch kann man gute Lehren ziehen. Es geht darum, was vor 100 Jahren an der Börse möglich war und was man im Vergleich zu heute erreichen konnte. Es geht auch darum, wie wichtig es ist, seinen Erfolg/ sein Kapital vor sich selbst zu schützen. Das geht nur mit einem klaren Handelsplan, der vorab festgelegt ist.

Netflix, Sky, Amazon und Co. sorgen immer häufiger dafür, dass wir für nichts mehr Zeit haben. Bei welcher Serie bleibst du derzeit hängen?
Zum Glück habe ich gerade keine Serie, die ich schaue. Aber House of Cards und Suits habe ich mir angesehen.

Wen oder was zitierst du am häufigsten?
Wer zockt, verliert!

Womit kann man dir mal so richtig die Stimmung verderben?
Ich mache meine Stimmung selten abhängig von anderen Menschen. Wenn ich meine Ziele nicht erreiche, dann ist meine Stimmung nicht besonders gut. Allerdings ist das äußerst selten der Fall.

Single und das ist gut so oder Beziehungsmensch? Alan oder Charlie/Marshal oder Barney – wer bist du?
Von allem etwas. Man lebt nur einmal 😊

Südsee oder Ostsee?
Südsee! Ich mag es, wenn es warm ist.

Trader oder Investor?
Trader und ein bisschen Investor  

 

Schluss mit Lustig: Adrian Schmid – Jetzt wird es ernst!

InsideTrading: Wenn du auf einer Party gefragt wirst, “Was machst du eigentlich beruflich?”, wie sieht deine Antwort aus?

zertifizierte Börsenausbildung: In der Regel sage ich einfach, dass ich im Büro arbeite. Dann muss ich auch nicht viel erklären. Sonst steht man nämlich schnell im Mittelpunkt und hat eine Menschentraube um sich herum. Außerdem reden die Menschen lieber über sich selbst. Daher tue ich ihnen gerne den Gefallen und lasse sie reden.

InsideTrading: In verschiedenen Foren und auf einigen anderen Plattformen wirst du als Experte auf den Gebieten “Finanzmarkt, Börse und Trading” gehandelt. Wie kam es dazu? What is your story? 🙂

zertifizierte Börsenausbildung: Schon als Jugendlicher hat mich die Börse begeistert. Das Geschrei der Händler im Hintergrund und die allgemeine Hektik an der Börse haben mich fasziniert. Ich war gefesselt von dem Gedanken, aus Geld mehr Geld zu machen. Ab 1994 entnahm ich dann die Börsenkurse aus der Zeitung und übertrug die Preise jeden Tag auf Millimeterpapier. So erhielt ich einen visuellen Verlauf. Die ersten Erfahrungen in meinem Börsenhandel waren negativ und frustrierend. Ich habe alles ausprobiert und ungefähr jeden Fehler gemacht, den man an der Börse machen kann. Teilweise sogar zwei oder dreimal und ich realisierte, dass ich so nicht weitermachen kann. Ich brauchte einen erfolgreichen Plan. Die einzige logische Möglichkeit, die ich sah, war es, mit dem Trend zu handeln und mir ein Risikomanagement mit Verlustbegrenzungsstopps einfallen zu lassen. Nicht nur die Verlustbegrenzung war wichtig, sondern auch die Gewinnrealisierung. Ich habe mich selber gewundert, wie gut das funktionierte. Ich konnte sogar meine sämtlichen Verluste wieder ausgleichen. Über die Jahre hinweg war es mein Ziel, diese Strategie zu perfektionieren. Mit bereits 20 Jahren war ich jüngster EUREX in Europa und startete dann meine Karriere im professionellen Handel. Dort lernte ich in der Praxis und von den alten Hasen alle Tricks und Kniffe. Dieses Wissen und meine Erfahrung aus über 20 Jahren Börsenhandel gebe ich an alle weiter, die ernsthaft am Börsenhandel interessiert sind.

InsideTrading: Adrian, was bedeute es, wenn du sagst, du warst der jüngste EUREX in Europa?

zertifizierte Börsenausbildung: Ich habe damals als jüngster in Europa meine Händlerzulassung bekommen.

InsideTrading: Seit wie vielen Jahren bist du jetzt an den Märkten aktiv und mit welchen Produkten hast du angefangen?

zertifizierte Börsenausbildung: Seit 23 Jahren bin ich im Börsenhandel und habe mit Aktien angefangen.

InsideTrading: Erinnerst du dich noch an deinen ersten Kauf?

zertifizierte Börsenausbildung: Nein, das müsste ich nachschauen. Aber ich habe gleich verschiedene Aktien gekauft.

InsideTrading: Wie würdest du deinen Investment- bzw- Tradingstil in ein paar Sätzen zusammenfassen? Was steckt hinter der FinMent-Handelsstrategie?

zertifizierte Börsenausbildung: Mittelfristiger bis langfristiger Handel. Trendfolgend und durch die Qualitätsauslese und Validierung der Chancen verschaffen wir uns einen mathematischen Vorteil. Somit sind wir ab einer Trefferquote von nur 18 Prozent profitabel.

InsideTrading:  Wie definiert ihr mittel- bis langfristig?

zertifizierte Börsenausbildung: Positionen über Tage und Wochen zu halten. Kein Day-Trading.

InsideTrading: Welche Märkte beobachtest du und wie findest du deine Einstiege?

zertifizierte Börsenausbildung: Ich handele, außer mit Rohstoffen (Lebensmitteln), in allen Märkten, da ich durch meine Käufe kein Preistreiber sein will. Es gibt genügend Alternativen Geld zu verdienen. Ansonsten muss der Wert mindesten 50 Mio. in Kapital Tagesvolumen haben. Die Einstige finde ich nach der Marktorientierung, der Qualitätsauslese und der anschließenden Validierung der besten Werte. Wenn ich handel, muss ich eine hohe Wahrscheinlichkeit haben, mindestens das Dreifache meines Risikos zu verdienen.

InsideTrading: Ist die Depotabsicherung (Hedging) für dich ein Thema?

zertifizierte Börsenausbildung: Depotabsicherung schon, aber nicht im Sinne des Hedgings. Ich habe es gern einfach und übersichtlich.

InsideTrading: Ist deine Depotabsicherung dann einfach der Stopp jeder einzelnen Position?

zertifizierte Börsenausbildung: Die Einzelposition ist mit einem Stopp gesichert. Das Depot wird auf verschiedene Branchenwerte verteilt und zeitlich versetzt aufgebaut, ohne ein Cluster-Risiko aufzubauen.

Adrian Schmid, Ajder Veliev

Die Gründer Ajder Veliev (links) und Adrian Schmid (rechts)

 

InsideTrading: Wie sieht dein perfekter Arbeitstag aus? Welche Rolle spielen hierbei unterstützende Medien wie Charts und News?

zertifizierte Börsenausbildung: Charts sind wichtig, weil sie alle Informationen der Kurshistorie beinhalten und ich daraus alles ablesen kann. Mehr benötige ich nicht. Das ist auch Bestandteil unserer Händlerausbildung. Der Name unseres Kurses lautet „Profitabel Handeln und Anlegen“. Wichtig im Handel ist, sich nur auf das Wesentliche zu konzentrieren und alles andere dann auszublenden. Das Verständnis ist dadurch speziell bei Anfängern viel höher und das Erreichen des Lernziels wird beschleunigt. Ich habe Jahre gebraucht, um zu dieser Erkenntnis zu erlangen. Hinterher ist man, wie in unserem Fall, immer schlauer. Wir möchten, dass unsere Teilnehmer nicht jahrelang herumdümpeln, sondern gezielt profitabel werden, ohne einen langen Weg gehen zu müssen.

InsideTrading: Was muss passieren, dass du einen Tag nicht tradest? (Krankheit, Verlust am Vortag)

zertifizierte Börsenausbildung: Ich habe fast immer Positionen, auch wenn ich mal krank sein sollte. Alle Positionen sind immer abgesichert und das Risiko habe ich vor dem Eingehen festgelegt. Da kann dann auch nichts verrutschen oder mich überraschen, wenn ich mein Risiko zeichne.

InsideTrading: Was führt dazu, dass du deinen Tradingtag abbrichst/ vorzeitig beendest?

zertifizierte Börsenausbildung: Schönes Wetter oder gerade Lust auf etwas anderes. Abgesehen davon, habe ich jederzeit die Möglichkeit, den aktuellen Börsenstand und meine Positionen abzufragen.

InsideTrading: Was kommt dir bei dem Wort “Risikomanagement” als erstes in den Sinn?

zertifizierte Börsenausbildung: Das ist die Händler-Lebensversicherung. Alle Händler, die ich kannte und das Risikomanagement vernachlässigt haben, sind heute keine Händler mehr.

InsideTrading: Angenommen du könntest die Zeit zurückdrehen und deinem Trading-Anfänger-Ich zwei Tipps geben, welche wären das und wie alt warst du damals?

zertifizierte Börsenausbildung: Damals war ich 12 Jahren alt. Ich würde folgendes sagen: Du wirst garantiert Geld an der Börse verdienen, wenn du dich durch dein Risikomanagement schützt und einen Vorteil im Börsenhandel suchst. Denk´ an den Leitsatz „Stärke bleibt stark und Schwäche bleibt schwach“. Gib dir etwas Zeit zu lernen und du wirst dein Ziel an der Börse erreichen. So kann jeder den richtigen Börsenhandel erlernen und wird profitabel.

 

Staatlich zertifizierte Börsenausbildung

InsideTrading: Wenn man sich die Börsenausbilung etwas genauer anschaut, erkennt man sofort die professionelle Aufarbeitung! Am Ende eines jeden Videos kann man durch die vorbereiteten Fragen gleich prüfen, ob man das Thema und die Inhalte wirklich verstanden hat. Damit heben sich die Lehrvideos von vielen anderen ab.

zertifizierte Börsenausbildung: Beim Lernen ist es wie im Handel. Damit es effektiv und erfolgreich ist, muss es einen strukturierten Ablauf haben. Durch unseren didaktischen Aufbau der Lerninhalte ist auch gewährleistet, dass jeder Teilnehmer unabhängig von seinem Alter und Erfahrung den Kurs für den profitablen Börsenhandel erlernt.

InsideTrading: Dennoch frage ich mich, wie eine solche Zertifizierung zustande kommt. Könntest du dazu bitte etwas mehr verraten?

zertifizierte Börsenausbildung: Ein zweites Mal würde ich das nicht nochmal machen. Es war sehr aufwendig, den Kurs zu erstellen. Wir haben mit 10 Personen über 2 Jahre dafür gebraucht, um alle Voraussetzungen für die Zertifizierung einzuhalten. Es wurde dann von mehreren Gutachtern geprüft, wie die Didaktik aufgebaut ist (Logik und Korrektheit des Inhaltes), damit auch gewährleistet werden kann, dass jeder Teilnehmer es versteht und alle Verträge und Informationen juristisch korrekt sind.

InsideTrading: Gibt es eine Abschlussprüfung?

zertifizierte Börsenausbildung: Ja und nach der Prüfung erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat

InsideTrading: Welche Lehren hast du selbst aus dem Erstellen und Abhalten deiner Coachings gezogen? Kannst du uns von ein paar Erfahrungen berichten?

zertifizierte Börsenausbildung: Ich hätte mich gefreut, wenn es vor 23 Jahren diese Möglichkeit zu lernen gegeben hätte. Früher hatte man nur in Handelshäusern die Möglichkeit, umfängliches Fachwissen zu erhalten. Sonst gab es nur wenig Bücher und das Internet stand noch in den Kinderschuhen. Die Wahrscheinlichkeit für Privatanleger nachhaltig profitabel zu handeln, lag vielleicht bei 1 Prozent. Heute können Sie jederzeit einfach den Kurs buchen und orts- und zeitunabhängig lernen.

zertifizierte DayTrader  

Abschließende Worte und Tipps für unsere Leser

InsideTrading: Angenommen du hast 2 Stunden, um einen “blutigen Anfänger” auf die nächsten Deutschen Trading-Meisterschaften vorzubereiten. Wie würdest du starten?

zertifizierte Börsenausbildung: In 2 Stunden kann kein Meistertrader vom Himmel fallen. Genauso wie kein frischer Fahrschüler in 2 Stunden perfekt Autofahren kann. Aber wenn der „blutige Anfänger“ täglich ein paar Minuten in seine Bildung investiert, wird er in einem Monat das Wissen und die Strategie haben, um erfolgreich zu handeln. Dann wird er bei der nächsten Meisterschaft ganz vorne dabei sein.

InsideTrading: Bei welchem Broker tradest du und warum hast du diesen gewählt?

zertifizierte Börsenausbildung: Ich bin bei Interactivebrokers aus drei Gründen: 1. Geringe Kosten 2. Ich kann dort alles handeln, was ich möchte 3. Die Größe des Brokers und die Kapitalversicherungen. Der Broker ist eigentümergeführt und seit über 40 Jahren im Geschäft.

InsideTrading: Was können unsere Leser bei dir in den Trading-Ausbildungen lernen, welche Möglichkeiten gibt es teilzunehmen und für wen ist das die Ausbildung gedacht?

zertifizierte Börsenausbildung: Die Ausbildung kann jeder Volljährige beginnen. Ob Mann oder Frau, jung oder alt, ist unwichtig. Unser ältester Teilnehmer ist jetzt 83 Jahre alt und profitabel. Die meisten sind berufstätig und haben grundsätzlich immer wenig Zeit, weswegen sie den Online-Kurs bevorzugen, um jederzeit von überall lernen zu können. Dabei erreichen Frauen ihr Ziel an der Börse schneller als Männer, weil sie konsequenter sind und sich an ihren Plan halten.

Die Börse lohnt sich immer. Einmal lernen und lebenslang davon profitieren. Wir bringen es jedem bei, der an der Börse nachhaltig Geld verdienen will.

Vielen Dank Adrian Schmid für deine Zeit. Wir wünsch dir und Ajder Veliev weiterhin viel Erfolg beim eigenen Handel und beim Ausbilden zukünftiger Trader.

KURSBESCHREIBUNG

  • zeit- und ortsunabhängig (Online-Börsenausbildung)
  • Kurze Lernabschnitte lassen sich leicht in den Alltag integrieren.
  • Betreuung während des gesamten Studiums, sodass alle Fragen beantwortet werden. Jeder Student erhält einen persönlichen Erfolgsmanager.
  • Leitfaden für den Börsenhandel.
  • Qualitätsauslese, um nur die besten Werte zu finden.
  • Zahlreiche Übungsaufgaben, die den Lernfortschritt aufzeigen und unterstützen.
  • Beim erfolgreichen Abschluss erhalten Sie ein Abschlusszertifikat
  • Alle Teilnehmer erhalten regelmäßig eine aktuelle Übersicht der besten Qualitätsaktien, um den Einstieg in den profitablen Börsenhandel zu vereinfachen.
  • Der Fokus liegt auf Berufstätige und Unternehmer, die wenig Zeit haben. Nach der Ausbildung brauchen die Teilnehmer nur 60 Min pro Woche, also maximal 10 Minuten pro Tag um den gesamten Börsenhandel zu bestreiten.

 

by Jul 03, 2017 Keine Kommentare
BANX Trading vs. BANX Broker – Die wichtigsten Unterschiede

BANX Trading vs. BANX Broker – Die wichtigsten Unterschiede

Anlageinstrumente

Unterschiede BANX Trading und BANX Broker

Trader, die sich schon einmal gründlich nach einem passenden Online Broker für den CFD Handel oder auch für den klassischen Aktienhandel umgesehen haben, werden unter Umständen auch auf den Anbieter BANX gestoßen sein. Wer sich dann genauer für diesen Anbieter interessiert hat, wird zudem gemerkt haben, dass hier zwei separate Online Broker am Markt präsent sind. Neben dem Anbieter BANX Trading gibt es auch BANX Broker. Im Prinzip handelt es sich bei diesen beiden Anbietern um zwei separate Marken, die aber zu dem gleichen Unternehmen gehören. Gleichwohl unterscheiden sich die beiden Anbieter zum Teil recht deutlich voneinander. Ein Vergleich zwischen BANX Trading und BANX Broker bietet sich also durchaus an. Letztendlich hängt es dabei von den Vorstellungen und den Ansprüchen der Trader selber ab, welchen dieser beiden Online Broker letztendlich der Vorzug gegeben wird. In den folgenden Abschnitten soll auf die Unterschiede in einigen wichtigen Kategorien geblickt werden.

 

Handelsangebot bei BANX Broker deutlich größer

Im Mittelpunkt des Interesses vieler Anleger und Trader, die auf der Suche nach einem passenden Online Broker sind, steht verständlicherweise das Angebot an handelbaren Werten. Hier gibt es auf dem Markt eine durchaus beachtliche Spannbreite zu verzeichnen. Es gibt Online Broker, die ihren Kunden den Zugang zu den Börsen ermöglichen und dabei den Handel mit praktisch allen verfügbaren Wertpapieren anbieten. Daneben finden sich viele Spezialanbieter, die sich auf eine bestimmte Auswahl von Produkten konzentrieren, die häufig mit einem Hebel angeboten werden. Um eine grobe Vorstellung von der Ausrichtung der beiden Anbieter BANX Trading und BANX Broker zu bekommen, sollten sich die Trader zunächst an der Unterscheidung orientieren, nach der es sich bei BANX Trading eher um den Spezialisten und bei BANX Broker eher um den Generalisten handelt. Zwar bietet auch BANX Trading mit rund 5.000 Produkten ein ausgesprochen breites Spektrum an Handelsmöglichkeiten an. Mit einer Auswahl von mehr als 1,2 Millionen Finanzprodukten wird dieses Angebot durch BANX Broker jedoch noch einmal ganz klar in den Schatten gestellt.

BANX Trading hat sich vor allem auf den CFD Handel konzentriert. Dabei kann auf eine beachtliche Auswahl von Aktien zugegriffen werden. Zudem stehen Produkte aus den Kategorien Indizes, Rohstoffe und Währungen im Programm. Im Gegensatz dazu kann BANX Broker auch als klassischer Broker genutzt werden, bei dem langfristig orientierte Anleger Aktien kaufen und in ihr Depot legen. Darüber hinaus kann aber auch mit vielen weiteren Finanzmarktprodukten gehandelt werden, wie etwa Optionsscheinen, Zertifikaten, Fonds und ETFs. Bei beiden Anbietern können im Handel Hebel eingesetzt werden. Bei BANX Trading stehen mit maximal 1:500 aber deutlich stärkere Hebel zur Verfügung. Bei BANX Broker kann maximal auf Hebel von 1:40 zugegriffen werden.

Unterschiedliche Konditionsmodelle

Entsprechend dem unterschiedlichen Handelsangebot müssen sich die Kunden bei beiden Anbietern auch auf etwas unterschiedliche Konditionen einstellen. Der zentrale Unterschied besteht zunächst darin, dass bei BANX Trading auf Basis von Spreads gehandelt wird, während die Handelskosten bei BANX Broker über Kommissionen berechnet werden. Die Spreads beginnen bei einem Konto bei BANX Trading bei 0,8 Punkten. Bei einigen Handelsarten kommen auch hier Kommissionen in Höhe von 4,5 US-Dollar je Lot hinzu. Bei BANX Broker kann dagegen ausschließlich auf Basis der Marktspreads gehandelt werden.

Unterschiede gibt darüber hinaus auch bei der Mindesteinzahlung. Während es bei BANX Trading keine Mindesteinzahlung gibt, das Konto also zunächst ohne Einzahlung geöffnet werden kann, ist es für ein Konto bei BANX Broker erforderlich, für eine Eröffnung mindestens 3.000 Euro zu hinterlegen. Das Konto kann dabei bei beiden Anbietern in einer Reihe verschiedener Währungen geführt werden, wobei die Auswahl bei BANX Broker noch deutlich breiter ist. Neben Euro, US-Dollar und britischem Pfund stehen bei BANX Broker insgesamt 14 Währungen zur Auswahl.

 

Beide Broker setzen auf unterschiedliche Handelssoftware

Auch mit Blick auf die Handelssoftware unterscheiden sich die beiden Anbieter deutlich voneinander. BANX Trading ist stärker auf kurzfristig ausgerichtete Händler spezialisiert und bietet daher zunächst die Standardsoftware MetaTrader 4 an. Für etwas professionellere Ansprüche kann auch über den LCG Trader gehandelt werden, der speziell auf das Handelsangebot von BANX Trading angepasst wurde und eine Reihe interessanter Zusatzfunktionen bietet. Bei BANX Broker wird standardmäßig über die Trader Work Station (TWS) gehandelt. Darüber hinaus steht auch der Web Trader als browserbasierte Lösung zur Verfügung. Bei beiden Anbietern steht zudem eine mobile Version für den Handel per App zur Verfügung. Unabhängig von der Handelssoftware, die eingesetzt wird, können unterschiedliche Funktionen zur Unterstützung des Handels genutzt werden. So kann bei beiden Anbietern per „One-Klick“ Handel gehandelt, Indikatoren und Alarme empfangen oder etwa Real Time Kurse genutzt werden. Die Möglichkeit, Marktnachrichten in Real Time zu empfangen, gibt es dagegen nur für Kunden von BANX Trading.

 

Einlagensicherung

Sowohl BANX Trading als auch BANX Broker treten als Anbieter auf, die sich direkt an den deutschen Markt richten. Zudem wird auch eine Niederlassung in Düsseldorf unterhalten. Die eigentlichen finanziellen Transaktionen werden allerdings über den Hauptstandort in London abgewickelt. Für die Einlagensicherung ist dieser Standort dann auch entscheidend. Prinzipiell kann bei beiden Anbietern auf eine Einlagensicherung vertraut werden. BANX Trading sichert die Einlagen der Kunden in Höhe von bis zu 50.000 Britsichen Pfund ab. Bei BANX Broker umfasst die Einlagensicherung sogar 500.000 US-Dollar je Kunde. Durch die Regulierung der britischen Behörde FCA sind beide Anbieter auch darüber hinaus an die Einhaltung wichtiger Standards im Bereich Kundenschutz gebunden.

 

Es gibt noch weitere Unterschiede – aber auch viele Gemeinsamkeiten

In vielerlei Hinsicht sind sich die beiden Anbieter aber auch sehr ähnlich. So können die Trader sowohl bei BANX Trading als auch bei BANX Broker auf einen Support in deutscher Sprache setzen, der zudem in der Zeit zwischen 9 Uhr und 19 Uhr unter anderem telefonisch zur Verfügung steht. Bei beiden Anbietern können die Trader zudem ein Demokonto nutzen, um den Handel zunächst risikolos zu testen. Unterschiede gibt es allerdings, wenn ein echtes Konto genutzt wird und Geld darauf eingezahlt werden soll. Während bei BANX Broker die Banküberweisung die einzige Möglichkeit sowohl bei Einzahlungen als auch bei Auszahlungen darstellt, kann bei BANX Trading zusätzlich auf die Kreditkarte sowie auf eine Reihe von E-Wallets zurückgegriffen werden.

 

Fazit – BANX bietet für jeden Anspruch das passende Programm

Ein Vergleich der beiden Anbieter mit dem Ziel, den richtigen Anbieter zu finden, ergibt Sinn, da unterschiedliche Gruppen von Tradern bzw. Anlegern angesprochen werden. BANX Trading ist dabei ganz klar auf kurzfristige Trader ausgerichtet, während BANX Broker eher strategisch und langfristig ausgerichtete Anleger im Blick hat.

 

BANX Broker versuns BANX Trading

by Mai 13, 2017 Keine Kommentare
SYSTEM-TRADING LERNEN | JURI OSTASCHOV WAHRE GESCHICHTE

SYSTEM-TRADING LERNEN | JURI OSTASCHOV WAHRE GESCHICHTE

Interviews

System-Trading lernen | JURI OSTASCHOV – Der Statistiker unter den Tradern

Ein Interview wie kein zweites… . Juri Ostaschov, der Gründer von Statistic-Trading und Ersteller des System-Trading online Kurses hat sich unseren Fragen gestellt. Es war unglaublich interessant zu sehen, wie er Themen angeht. Er analysiert wirklich alles und nimmt keine Trading-Floskel einfach so hin. Sein Name steht im Zusammenhang mit statistischem Trading und dieser ist dort Programm, aber lest selbst.

Vielen Dank Juri Ostaschov für deine Zeit und das Interview.

Statistisches System-Trading lernen

WARMUP: 10 KURZE FRAGEN ZUM AUFLOCKERN

Was gab es bei dir heute zum Frühstück?
Bei mir gibt es zum Frühstück eigentlich immer dasselbe. Da ich ein Mensch bin, der am frühen Morgen eigentlich keine feste Nahrung zu sich nehmen kann, weil mir sonst ganz schnell übel wird, habe ich mir da was einfallen lassen. Es gibt bei mir somit morgens immer einen Frühstücks-Shake. Dieser Frühstücks-Shake ist ein Mix aus Magerquark, Bananen, ab und zu ein wenig Haferflocken, Honig und Erdnüssen. Das sorgt dafür, dass ich power-geladen und satt in den Tag starten kann.

Sport oder Couch?
Kommt drauf an. Kann ich so pauschal nicht beantworten. Nach einem langen Tag freue ich mich auch auf die Couch. Dennoch bin ich auch sportlich sehr aktiv. Für mich ist Brazilian Jiu Jitsu mittlerweile auch so eine Art Couch. Wenn ich im Sparring bin, dann ist das wie ein Kurzurlaub. Ich glaube, das können irgendwie nur Sport-Freaks verstehen. Also: Sowohl als auch.

Was bestellst du in einer Bar?
Wenn ich in eine Bar gehe, ist das immer sehr unspektakulär. Ich trinke keinen Alkohol, war noch nie in meinem Leben betrunken und habe es eigentlich auch nicht vor. Ich bestelle mir meistens entweder einen alkoholfreien Fruchtcocktail oder einfach eine Fanta.

Welches Buch würdest du zum Kauf weiterempfehlen, dass dich persönlich in der Vergangenheit motiviert bzw. inspiriert hat?
Ich lese mittlerweile sehr viel und viele dieser Bücher bringen mich auch weiter. Wenn ich jetzt aber ein Buch nennen müsste, dann wäre es: Rich Dad Poor Dad. Dieses Buch hat mir in vielen Ansichten die Augen geöffnet und mich anders denken lassen. Dieses Buch ist einfach Pflicht-Lektüre. Sollte man, meiner Meinung nach, in der Schule einführen.

Netflix, Sky, Amazon und Co. sorgen immer häufiger dafür, dass wir für nichts mehr Zeit haben. Bei welcher Serie bleibst du derzeit hängen?
Derzeit bei Modern Family. Diese Serie ist einfach klasse.

Wen oder was zitierst du am häufigsten?
Ich bin ein Fan von Leonardo Davinci. Ich glaube, dass die meisten meiner Zitate von ihm stammen.

Womit kann man dir mal so richtig die Stimmung verderben?
Wenn man mir zugesagt hat, dass man eine Aufgabe erledigen wird, diese aber im Nachhinein nicht erledigt hat. Das regt doch, glaub´ ich, jeden auf.

2017 werde ich …
Noch intensiver und cleverer an meinen Zielen arbeiten.

Single und das ist gut so oder Beziehungsmensch? Alan oder Charlie/Marshal oder Barney – wer bist du?
Ich bin wohl eher der Marshal. Ich bin seit 8 Jahren glücklich in einer Beziehung.

Südsee oder Ostsee?
Malediven.

Der System-Trading Online-Kurs

Juri Ostaschov: „In diesem Online-Kurs soll Ihnen nicht beigebracht werden, wie Sie Charts interpretieren oder wie Sie die Markttechnik anwenden oder andere sehr diskretionäre Handelsansätze verwenden.

Es soll sich komplett darauf fokussiert werden, dass Sie beigebracht bekommen, wie Sie 100% objektive Handelssysteme entwickeln können.

Sie sollen nicht mehr von schlechten Martingale-Systemen verleitet werden, sondern Sie sollen die Fähigkeit erlernen, eigenständig Trading-Systeme zu entwickeln, die auf einer wissenschaftlichen Grundlage getestet worden sind.

Sie werden, nach diesem Kurs in der Lage sein, problemlos einen statistischen Vorteil am Markt nachweisen zu können. Denn „statistischer Vorteil“ ist nicht nur ein Wort was viele Trading-Coaches gerne einfach verwenden, weil Ihr Trading-System eine etwas höhere Trefferquote hat.

Einen statistischen Vorteil, oder auch einen Edge, können Sie mit einer wissenschaftlichen Herangehensweise nachweisen.“

 

Statistisches-System-Trading: Schluss mit Lustig – Jetzt wird es ernst!

Wenn du auf einer Party gefragt wirst, “Was machst du eigentlich beruflich?”, wie sieht deine Antwort aus?

Juri Ostaschov (System-Trading): Normalerweise antworte ich ungern auf diese Frage. Ich bin zwar seit nicht allzu langer Zeit auch  als Business Developer angestellt, aber wenn es eher auf meine Selbstständigkeit ankommt, rede ich ungern darüber. Viele Menschen, wieso auch immer, meinen dass Sie Lebens-Ratschläge geben müssten und einem dann erzählen wollen, wie unsicher der Börsenhandel sei und dass alles, was damit zu tun hat, ja eh nur Glücksspiel sei usw. Mit Gleichgesinnten unterhalte ich mich wiederum sehr gerne über meine Tätigkeit an den Börsen, da man in solchen “Kreisen” viel Wissen und Know-How mitnehmen kann.

In verschiedenen Foren und auf einigen anderen Plattformen wirst du als Experte auf den Gebieten “Finanzmarkt, Börse und Trading” gehandelt. Wie kam es dazu? What is your story?????

Juri Ostaschov (System-Trading): Ist das so ja? 🙂 Angefangen hat das alles irgendwann im Alter von 16 Jahren. Ich hatte in meiner Jugend viele kleine Nebenjobs und da es damals noch keinen Mindestlohn gab, wurden diese sogar noch schlechter bezahlt als heute. Irgendwann ist mir dann klar geworden, dass ich nicht hart, sondern clever arbeiten sollte. Und so kam es dazu, dass ich angefangen habe mich für die Börse zu interessieren. Und mit dem Beginn des 18. Lebensjahres habe ich auch sofort mein erstes Depot eröffnet und habe angefangen zu “handeln”. Am Anfang hatte ich eine sehr starke Glückssträhne und habe tatsächlich einen nicht ganz unbedeutenden Betrag verdient. Natürlich war das, wenn ich das jetzt betrachte, extremes Glück, aber dennoch hatte ich das Geld verdient. Aber naja, wie gewonnen so zerronnen. Mit dem gewonnen Geld wollte ich jetzt anfangen zu traden. Eröffnete somit ein CFD-Konto und legte los. Ich glaube 1 Woche später war das Geld pfutsch. Konto leer und die Wut-Skala auf Anschlag. Nachdem ich mich dann ungefähr 2-3 Monate beruhigt hatte, legte ich wieder los. Ich habe aber gelernt und fing an mir Know-How anzueignen. Man muss aber erstmal für sich selbst herausfinden, welches Know-How zu einem passt. Begonnen hat alles bei mir mit der technischen Analyse. Nachdem ich ein Buch gelesen habe, dachte ich mir, alles klar, jetzt kann ja nichts mehr schief gehen. Und es ging natürlich schief. Das eingezahlte Geld war wieder weg und die Fragezeichen wurden größer. Ich las weitere Bücher und füllte auch mein Trading-Konto wieder auf. Und wie in der einen schönen South-Park-Folge hieß es wieder: „Uuuuuuuuuund es ist weg.“ Somit find ich an zu hinterfragen, ob die technische Analyse überhaupt was für mich sei. So habe ich mich langsam an die Markttechnik herangetastet. Auch hier habe ich die Bücher verschlungen und habe mich wieder an das Trading gewagt. Das Geld verschwand immer noch, aber nicht mehr so schnell. Das war für mich schon ein Erfolg. Ich dachte mir: “Ok, Markttechnik könnte es sein, also bleib am Ball”. Und so blieb ich auch am Ball und habe mich stets verbessert. Von profitabel war noch lange nicht die Rede, aber ich konnte Erfolge verzeichnen. Als es dann irgendwie mit dem Wissen nicht mehr so richtig weiter ging, habe ich mich entschlossen ein Coaching durchzuziehen. Hiermit schöne Grüße an Oliver Najjar. Der Oliver hat mir dann gezeigt, wie viel tiefer man die Materie der Markttechnik noch verstehen kann und muss, um profitabel traden zu können. Dennoch hat sich mein Trading-Stil in eine etwas andere Richtung entwickelt, als ich angefangen habe, das Trading mit der Statistik zu verbinden. Dies war mein Trading-Moment. Es gab ein Buch, das mir sehr viele Gedankenanstöße gegeben hat: Die Formel des Glücks. Und so nahm dann die Entwicklung ihren Lauf. Das Ergebnis dieser Entwicklung oder nennen wir es: die nächste Stufe, ist Statistic-Trading. Der ganze Content mit den statistischen Analysen, den ich bei Statistic-Trading kostenfrei zur Verfügung stelle, ist das Ergebnis und der Prozess meiner Entwicklung. Aus dieser Entwicklung sind dann auch Produkte wie: „Der Markttechnische Trenderkennungs-Algorithmus (MTA)“, der hochperformante Trends nach festem Regelwerk auf dem Metatrader 5 aufzeigt und „Die Boomerang-Strategie“ entstanden. In Arbeit sind derzeit noch ein Workflow, der es dem Trader erleichtern soll zu erkennen, ob die Handelsstrategie, die er tradet aus wissenschaftlicher Sicht überhaupt zu gebrauchen ist und außerdem arbeite ich auch an einem statistischen Markttechnik-Kurs, der über 100-PDF-Seiten lang sein wird und dem Trader mein statistisches Know-How in Verbindung zur Markttechnik erklären soll.  

 

Seit wie vielen Jahren bist du jetzt an den Märkten aktiv und mit welchen Produkten hast du angefangen?

Juri Ostaschov (System-Trading): So wirklich in Berührung mit der Börse kam ich ungefähr im Alter von 16. Aktiv wurde ich dann mit 18 Jahren als ich mein erstes Depot eröffnete. Die Lernkurve begann aber erst im Alter von 21 Jahren so richtig nach oben zu gehen. Angefangen habe ich mit Optionsscheinen. Ich hatte nicht genug Geld, um mir viele Aktien kaufen zu können und so habe ich mich für Optionsscheine entschieden.

Erinnerst du dich noch an deinen ersten Kauf?

Juri Ostaschov (System-Trading): Mein erster Kauf war ein Optionsschein auf den Dax. Ob es ein Put oder Call war, kann ich tatsächlich nicht mehr sagen. Es war aber ein sehr aufregender “Klick”, das weiß ich noch.

Wie würdest du dein Tradingstil in ein paar Sätzen zusammenfassen?

Juri Ostaschov (System-Trading): Mein Tradingstil ist eine Mischung aus Markttechnik und Statistik. Meine Einstiege und meine Gesamt-Marktlage analysiere ich mit Hilfe der Markttechnik. Die Trade-Verwaltung und die Stop-Verwaltung läuft auf Basis von statistischen Analysen, die ich zu jedem Markt anfertige.

Wie sieht dein perfekter Arbeitstag aus. Welche Rolle spielen hierbei unterstützende Medien wie Charts und News?

Juri Ostaschov (System-Trading): Mein Haupt-Trading findet derzeit im Handel von Optionen statt. Ich verkaufe Monats-Optionen und lasse diese, außer in seltensten Ausnahmefällen, auslaufen. Dadurch ist mein “Arbeitstag” eigentlich gar nicht so ein Arbeitstag wie ihn sich die meisten höchstwahrscheinlich vorstellen. Das Managen der Options-Positionen kostet mich ungefähr 2-3 Stunden im Monat. Auch mein “Daytrading”-Bereich wird, wenn mein Handelsalgorithmus so langsam fertig wird, auch kaum Zeit in Anspruch nehmen. Für mich persönlich spielen Nachrichten überhaupt keine Rolle. Charts hingegen sind für mich essenziell.

Was muss passieren, dass du einen Tag nicht tradest? (Krankheit, Verlust am Vortag,…)

Juri Ostaschov (System-Trading): Ich setze, wenn es sein muss und es meine Handelsstrategie besagt, immer einen Trade um, egal ob ich krank bin oder einen Verlust am Vortag hatte. Für mich ist, da ich mich viel mit Handelssystemen und Statistiken beschäftige, das Trading an sich eine langweilige Sache. Denn Traden ist für mich, nach getaner Arbeit, nur eine Abfolge von Regeln und Systematiken, die ich mir vorher erarbeitet habe. Somit bleibt die Systematik bestehen, egal ob ich krank bin oder sonst was. Das ist einer der großen Vorteile, wenn man das Trading auf diese Art und Weise betrachtet. Was auf gar keinen Fall heißen soll, dass DAS der richtige Weg ist. Den muss jeder, wie ich denke, selber finden.

Was führt dazu, dass du deinen Tradingtag abbrichst/ vorzeitig beendest?

Juri Ostaschov (System-Trading): Mir würde jetzt eigentlich nichts einfallen, was einen Tradingtag für mich zum Abbruch führen würde. Vielleicht würde ein Black Swan Ereignis dazu führen, aber das müsste man alles genauer betrachten. Solange ich im Black Swan Ereignis richtig positioniert bin, führt auch das nicht zum Trading Abbruch 🙂

Was kommt dir bei dem Wort “Risikomanagement” als erstes in den Sinn?

Juri Ostaschov (System-Trading): Analysieren! Risikomanagement kann durch die Analyse des eigenen Tradings und des Trading-Systems perfektioniert werden. Das Blöde ist halt nur, dass sich nur die Wenigsten diese Arbeit machen.

Angenommen du könntest die Zeit zurückdrehen und deinem Trading-Anfänger-Ich zwei Tipps geben, welche wären das und wie alt warst du damals?

Juri Ostaschov (System-Trading): Das ist eine sehr interessante Frage. Ich glaube, ich würde meinem 18-jährigen Trading-Ich sagen: “Höre NIEMALS darauf, was dir irgendjemand über die Börse erzählt und prüfe alles selbst nach und beschäftige dich auf jeden Fall mit Statistik.” Aber ich glaube, dass mein 18-jähriges Trading-Ich darauf antworten würde: “Laber doch keinen Scheiss. Du bist gerade mal 25 Jahre alt, was willst du mir schon beibringen”. Und somit wäre mein Werdegang höchstwahrscheinlich auch nicht anders verlaufen 🙂

 

 

Kritik, Erfahrungen und Kommentare

 

Online-Trading-Kurse oder auch Onlinekurse im Allgemeinen stehen oft in der Kritik. Was macht deiner Meinung nach den Unterschied zwischen einem Kurs und einem großartigen Kurs?

Juri Ostaschov (System-Trading): Das ist natürlich eine sehr gute und berechtigte Frage, die nicht so einfach zu beantworten ist. Ich denke auch, dass die Antwort auf diese Frage eine sehr subjektive ist. Es existieren Lernwillige, die sehr glücklich darüber sind, dass man denen das beibringt, was sie brauchen und nicht das was sie gerne bestätigt haben wollen. Somit existieren aber auch Lernwillige, die einen dafür verfluchen, dass man deren falsche festgesetzte Meinung widerlegt. Gehört ein Lernwilliger zu der ersten Gruppe, also zu denen, die wirklich was lernen wollen und auch ihre Fehler eingestehen, diese anerkennen und neue Ansichten aufnehmen können, dann ist für diese Gruppe ein “großartiger Kurs”, wenn man ihnen die harten Fakten und Zahlen auf den Tisch legt. Sie erhalten somit einen wunderschönen “Aha-Effekt” und sind im Nachhinein auch sehr glücklich darüber, dass man ihnen nicht das erzählt hat, was sie gerne hören wollten. Sollten die Lernwilligen zur zweiten Gruppe gehören, dann ist es mit ehrlichen Produkten so gut wie unmöglich diesen Leuten einen “großartigen Kurs” anzubieten. Denn diese “Trader” wollen ja eigentlich nichts lernen, sondern nur von einem “Profi” deren Meinung bestätigt bekommen. Und dies wäre in meinen Augen einfach kein großartiger Kurs. Es bleibt wohl ein Zwiespalt, was einen großartigen Kurs wirklich ausmacht. Für mich reicht es, dass ich weiß, dass alle meine Produkte ehrlich und transparent sind. Es wird immer Leute geben, die das Haar in der Suppe finden, aber dann sind das auch nicht die Leute, die ich mit meinen Produkten ansprechen will und werde.

 

Abschließende Worte und Tipps für unsere Leser

 

Angenommen du hast 2 Stunden, um einen “blutigen Anfänger” auf die nächsten Deutschen Trading-Meisterschaften vorzubereiten, wie würdest du starten?

Juri Ostaschov (System-Trading): Ich würde erklären, was ein statistischer Vorteil ist und ihm empfehlen, die Strategie konstant durchzutraden.

Bei welchem Broker tradest du und warum hast du diesen gewählt?

Juri Ostaschov (System-Trading): Meine Broker sind: Captrader, FxFlat, CMC-Markets und bald noch ActiveTrades. Das sind die Broker, die mich von ihrer Seriösität und ihrer Einlagensicherheit überzeugt haben.

Was können unsere Leser bei dir in deinem Kursen lernen und welche Möglichkeiten gibt es teilzunehmen?

Juri Ostaschov (System-Trading): Wissen Sie wie man beginnt, wenn man eine Trading-Idee hat, aber nicht genau weiß, wie man diese nun wirklich richtig testet und validiert und seinen statistischen Vorteil beweisen kann?

Dafür ist der System-Trading Online-Kurs entwickelt worden!

Sie werden am Ende des Kurses in der Lage sein, anhand eines von uns erstellten und getesteten Workflows komplette Handelssysteme zu entwickeln.

Zudem werden Sie auch Antworten auf folgende Fragen finden:

  1. „Hat mein System einen statistischen Vorteil der wissenschaftlich nachgewiesen werden kann?“
  2. „Wie viel Kapital benötige ich um ein Handelssystem zu traden?“
  3. „Wie berechne ich das optimale Risiko von einem Handelssystem?“
  4. „Wie berechne ich mein optimales Risiko, wenn ich mehrere Handelssysteme in einem Portfolio handle?“
  5. „Reicht ein Backtest wirklich aus um Profitabilität nachzuweisen?“
  6. „Wie erstelle ich ein Risiko-Profil von meinem Trading-System und von meinem Trading-Portfolio?“
  7. „Wie optimiere ich meine Exit- und Entry-Strategie für die Zukunft?“
  8. „Welche Fehler können mir beim Backtesting passieren?“

Sollten Sie weitere Fragen haben, dann schreiben Sie Juri doch einfach persönlich: Hier geht es zur seiner Seite!

by Apr 27, 2017 Keine Kommentare
George Soros – Krieg und Frieden

George Soros – Krieg und Frieden

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Mit einem durch das Forbes Magazine geschätzten Vermögen über rund $25 Milliarden erfreut sich George Soros über den Platz 21 der reichsten Personen der Welt. Reich wurde er als Hedgefonds-Manager mit riskanten und aufsehenerregenden Spekulationen. Er ist einer der bekanntesten Investoren weltweit und fällt immer wieder durch spektakuläre Investments auf. Zuletzt verdoppelte Soros im August 2016 seine Wette gegen den SP500 auf ein Volumen in Höhe von einer Milliarde US-Dollar. Wenn George Soros eine Möglichkeit wittert, ist er ein gnadenloser Spekulant auf der Suche nach maximalem Profit. Doch er ist nicht nur der klassische Finanzhai. Soros ist eine extrem spannende Person. Er hat zwei Seiten – Krieg und Frieden. Ich möchte dich mit diesem Artikel in die Welt des Milliardärs mitnehmen.

Hier lassen sich Essays von George Soros lesen.

 

Werdegang von George Soros

Geboren wurde György Schwartz (bürgerlicher Name) am 12. August 1930 in Budapest. Heute ist George Soros ein US-amerikanischer Investor mit ungarischen Wurzeln. Trotz der jüdischen Herkunft konnte Soros die Besetzung durch das NS-Regime überleben, nachdem er sich mit seinem Vater lange Zeit versteckt hielt. Nach dem Besuch des Esperanto-Weltjugendkongresses blieb George Soros in England und studierte an der London School of Economics and Political Sciense (LSE) Philosophie und erlangte die Promotion. Die Lehren seines Dozenten Karl Popper prägten Soros Weltbild einer offenen Gesellschaft. Nachdem er 1956, mit 26 Jahren, in die USA zog, übernahm er 1968, mit 38 Jahren, erst das Management eines Hedgefonds, welcher in Curacao angesiedelt war, und gründete daraufhin 1969 seinen bekannten Quantum Funds. Heutzutage führt und managt er zahlreiche Fonds, zusammengefasst in der Soros Fund Management LLC.

 

Krieg mit George Soros

Soros ist ein unerbittlicher Investor. Wittert er eine Gelegenheit Gewinne zu machen, so nutzt er diese schamlos aus. Krieg mit bzw. gegen seine Milliarden ist ein schier unmögliches Unterfangen. So zwang der amerikanische Starinvestor Großbritannien 1992 zum Austritt aus dem europäischen Währungssystem (EWS) und besiegte die Bank of England im Kampf um die Bewertung des Pfund. Seitdem trägt George Soros auch den Beinamen „the man who broke the Bank of England“. Durch den Beitritt der Briten 1990 zur EWS verpflichteten sich diese, einen festen Wechselkurs zur deutschen Mark (DM) einzuhalten. Ohne Absprachen entschied sich die Bank of England am Anfang eine sehr hohe Bewertung des Pfund festzusetzen und durch Veränderungen des Leitzinses und Interventionen am Kapitalmarkt aufrechtzuerhalten. Es war die turbulente Anfangsphase des EWS bei dem die Dänen das Währungssystem ablehnten und auch die italienische Lira als überbewertet galt.

Schnell wetteten zahlreiche Investoren gegen das Pfund. Insgesamt 10 Milliarden Pfund wurden verkauft und vor allem gegen die deutsche DM und den französischen Franc eingetauscht. Durch diese Verkäufe des britischen Pfund sank der Wert des Pfund, welchen die Bank of England durch Interventionen wieder anheben zu versuchte. Dies konnte die britische Zentralbank entweder durch die Anhebung des Leitzinses oder das Einziehen von Pfund-Noten am Markt mit der Konsequenz der Verknappung der Währung tun. Das pfund konnte die BoE mit eigenen Devisen (Fremdwährung) am Markt aufkaufen und hatte somit lediglich einen begrenzten Spielraum das Pfund stützen zu können. Gingen die Währungsreserven zur Neige konnte die Bank of Engalnd das Pfund nicht mehr aufkaufen bzw. stützen.Am 16. September 1992, dem „Black Wednesday“, gab die Bank of England auf. Das Vereinigte Königreich musste die Schande über sich ergehen lassen aus dem EWS austreten zu müssen. Dies fachte die europafeindliche Stimmung im Königreich an. Auch verlor die damals noch hoch geschätzte Bank of England ihr Image der zuverlässigsten Zentralbank weltweit. Während Soros innerhalb einer Woche durch den im Wert sinkenden Pfund eine Milliarde US-Dollar verdiente, schätzte die britische Regierung 2005 die Kosten der Intervention der BoE für den Steuerzahler auf 3 bis 5 Milliarden Pfund. Noch heute stellt die Pfundkrise einen beschämenden Fleck in der Geschichte des Vereinigten Königreiches dar.

Vor allem in den 1990er Jahren fiel Soros durch zahlreiche große Spekulationen auf. 1993 wettete George Soros gegen die D-Mark und 1997 warf man ihm vor, Schuld an der malaysischen Finanzkrise zu sein. An der Finanzkrise 2008 verdiente Soros 2,9 Milliarden USD. Bis Ende 2009 stieg das Vermögen seiner Fonds-Gesellschaft auf 24 Milliarden USD.

Die Feldzüge von George Soros gegen Währungen, Indizes und Finanzsysteme können oft mit politischen Motiven in Verbindung gebracht werden. Immer wieder mischt sich der Großinvestor in Länder und Politik ein und nimmt aktiv Einfluss. So galten seine Wetten in den 1990er Jahren gegen europäische Währungen bereits dem Kampf für faire Bedingungen unterentwickelter Länder. Mit 23,5 Millionen US-Dollar setzte sich George Soros gegen die Wiederwahl des Republikaners George W. Bush ein. Die von Soros gegründete Open Society Foundations (OSF) ist in über 50 Ländern aktiv. Die Büros dieser Stiftung liegen nah an staatlichen Behörden oder direkt in den Gebäuden dieser. Vor allem in ehemaligen Ländern der sowjetischen Republik ist die Stiftung sehr aktiv. Mit viel Geld und viel Nähe zu staatlichen Institutionen vermutet man, dass George Soros immer wieder Einfluss auf Wahlen, Prozesse und Politik nimmt. Auch kommt er durch dieses weitverzweigte Netzwerk schneller an Informationen als andere Personen. Aktiv unterstützte Soros auch Dissidenten und Oppositionen in der Sowjetunion mit drei Millionen Dollar jährlich.

Zuletzt hatten Soros politische Einmischungen in der Ukrainekrise Aufsehen erregt. So bedankte sich Präsident Poroschenko 2014 für die Unterstützung des Investors. Soros investierte mehrere Milliarden Dollar in ukrainische Staatsanleihen, rief andere Investoren auf dies ebenfalls zu tun und forderte immer wieder vehement die EU auf selbst bis zu 50 Milliarden Euro zu investieren. Aus seiner Sicht muss die EU den Krieg der Ukraine unterstützen und selbst auch führen. Versuchte Soros damals noch Einfluss auf den Sturz der Sowjetunion zu nehmen, so tut er dies nun gegen Russland. Seine Fonds und er sind durch die russische Regierung auf Grund der tendenziell russlandfeindlichen Rhetorik des Investors als „unerwünscht“ eingestuft. 2016 kündigte Soros an, über 10 Jahre verteilt bis zu 500 Milliarden USD in die Ukraine investieren zu wollen, nachdem er 2015 den ukrainischen Orden der Freiheit erhalten hatte.

Frieden mit George Soros

Während der berühmte Hedgefonds-Manager politisch Einfluss nimmt und unerbittlich auf der Suche nach Profit vor scheinbar nichts zurückschreckt, gibt es auch eine andere Seite des Investors. Geprägt durch sein Philosophie-Studium und die Lehre der offenen Gesellschaft von Karl Popper pflegt George Soros ein philanthropisches Weltbild. Das Konzept der offenen Gesellschaft spiegelt sich auch in der Namensgebung der Open Society Fundation wider.

Mit der OSF und der Soros Foundation förderte er beispielsweise die Möglichkeit schwarzer südafrikanischer Studenten an der University of Cape Town studieren zu können. Die Time schätzte 2007 die Gesamtsumme der Spenden durch George Soros für das philanthropische Weltbild auf 7 Milliarden USD.

George Soros unterstützt die „Reporter ohne Grenzen“ finanziell und kritisiert immer wieder die Einmischung der USA in andere Länder als nicht förderlich. So behindere das Engagement der USA beispielsweise eine Friedensfindung zwischen Israel und Palästina. Ob der Vorwurf der politischen Einmischung der USA durch einen Investor, welcher sich aktiv weltweit politisch einmischt, jedoch viel Wert verliehen werden kann, ist zu bezweifeln.

Seit 2009 unterstützt George Soros Climate Policy Initative mit jährlich 10 Millionen US-Dollar zur Erforschung von Klimaschutzmaßnahmen. Das von ihm 2009 mit $50 Millionen gegründete Institute for New Economic Thinking soll neue Theorien der Volkswirtschaft entwickeln. 2010 erklärte sich Soros bereit weitere 7 Milliarden Dollar für gute Zwecke im Sinne der Initiative „The Giving Pledge“ zu spenden.

George Soros kritisiert die Deregulierung der Finanzmärkte – und das obwohl er auf der einen Seite davon profitiert und seine Fonds selbst in Steuerparadiesen angesiedelt hat, um sich dem Zugriff der Regulierung und Finanzämter in den USA und Europa zu entziehen.

 

Fazit

Ich finde George Soros einen sehr spannenden Charakter. Es ist ein Wechselspiel zwischen Krieg und Frieden. Auf der einen Seite der Philosophie-Student, welcher sich für Menschenrechte, Gleichberechtigung und eine offene Gesellschaft in Form der Philanthropie einsetzt. Auf der anderen Seite ein politisch unnachgiebig einflussnehmender Investor, welcher sein Netzwerk und seine finanzielle Macht maßlos zur Einflussnahme nutzt. George Soros setzt sich für sein Weltbild ein und führt auf der einen Seite Kriege gegen Systeme, welche ihm nicht gefallen, und auf der anderen Seite arbeitet er mit Spenden und Stiftungen an einer offenen Gesellschaft und Frieden.

Es ist unvorstellbar, wie viel Schlagkraft und Macht George Soros durch seine Milliarden ausübt. Er war bereits 1992 stärker als die Bank of England (nun gut, nicht er alleine) und kann wahrscheinlich auch heute noch Systeme, Regierungen, Währungen und Länder beeinflussen und/oder vernichten (wenn sich ihm andere Investoren anschließen). Hätte ich die Möglichkeit, Soros eine Frage zu stellen wäre es die, wie er die Konsequenzen seines Handelns bewertet? Durch seine Feldzüge und Einflussnahmen wurden viele Menschen arbeitslos, viele Steuergelder wurden vernichtet und ganze Länder in den Ruin getrieben. Ist es das aus seiner Sicht wert?

by Sep 30, 2016 3 Kommentare
Die Wahrheit über Koko Petkov

Die Wahrheit über Koko Petkov

Interviews

Das große Interview mit Koko Petkov

Er ist wahrscheinlich einer der bekanntesten Daytrader Deutschlands. Auch ist er wohl einer der am meisten diskutierten Trading-Coaches Deutschlands. Er polarisiert und sorgt für emotionale Reaktionen bei seinen Fans und Kritikern. Es geht um Koko Petkov. Trader, Coach, in Deutschland aufgewachsen und mittlerweile in Dubai lebend. Ich hatte die einmalige Möglichkeit mich am Mittwoch, dem 07.09.2016, mit ihm in Nordrhein-Westfalen zu treffen und ihm kritische Fragen zu stellen. Wie agiert er? Was ist dahinter? Ist an den Vorwürfen etwas dran?

Ich selbst hatte bereits 2015 Koko Petkov in meinem Blog „Seminare von Tradern – seriös oder dubiose Masche?“ für seine Form des Marketings harsch kritisiert. Doch es ist unfair über Menschen zu schreiben, welche man nicht kennt. Also wollte ich hinter die Fassade schauen und herausfinden ob etwas an meinen Vorwürfen dran ist. Nachdem ich Kontakt zu Koko aufgenommen hatte vereinbarten wir ein Treffen in Düsseldorf, um uns auszutauschen. Auf der einen Seite mit mir, ein kritisch hinterfragender Verbraucher, und auf der anderen Seite Koko Petkov, als bekannter und viel diskutierter Anbieter von Coachings.

Der Finanzmarkt hat ein Problem mit Betrügern. Ähnlich wie im Gesundheitswesen liegt dies an den asymmetrisch verteilten Informationen. Es gibt unwissenden Nachfrager, welche den wissenden Anbietern vertrauen müssen. Die Qualität der Dienstleistung bzw. des Dienstleisters kann der Kunde meist erst beurteilen, wenn ihn die positiven oder negativen Konsequenzen der Dienstleistung betreffen. Betrüger machen sich diese ungleich oder auch unfair verteilte Informationslage zu Nutze und bieten, versteckt hinter falschen Versprechungen, qualitativ schwache Coachings zu königlichen Preisen an. Die Kritiker werfen Petkov Betrug und Prahlerei vor während die Fans von seinem Wissen, Können und den Coachings schwärmen. Was ist dran? Was steckt hinter kostenfreien Webinaren wie: Vom Einsteiger zum Profitrader?

Das Treffen mit Koko Petkov

Das Treffen hat meine Erwartungen übertroffen. Ich hatte vermutet mit standarisierten aalglatten Aussagen abgespeist zu werden und nicht wirklich schlauer abzureisen als ich gekommen war. Doch ich wurde positiv überrascht. Erlebt habe ich einen freundlichen und bodenständigen Koko Petkov. Nichts zu sehen war vom schrillen und marketingtechnisch aufgebauschten Auftreten, welches wir von ihm im Internet kennen. Petkov war interessiert, kommunikativ, bodenständig, entspannt und lebensfroh. Während des Gesprächs nebenher am Laptop handelnd diskutierte er jede Frage, ging auf Einwände und auch kritische Vorwürfe ein. Er scheint an der Kommunikation mit seinem Umfeld sehr interessiert zu sein. Positiv zu bewerten ist die Erreichbarkeit. Petkov ist kein Trader, den man nur erreicht, wenn man viel Geld bezahlt. Er traf sich mit mir in NRW, er reagiert mit seiner Youtube-Video-Reihe „Frag den Koko“ auf Nutzerfragen und hört seinen Fans und Kritikern zu und antwortet auch.

Koko Petkov schein oder sein.

Gute Laune und Trading am Laptop während des Interviews in Düsseldorf.

Fragen und Antworten

Jonas Höfgen: Die meisten Menschen kennen dich aus der N24-Dokumentation „Daytrader – der Traum vom schnellen Geld“ (2010). Damals hattest du 170.000€ Schulden und hast das Trading erlernt. Bist du erst seitdem an der Börse aktiv und wie schnell konntest du den phänomenalen Gewinn von 150.000€ erreichen?

Koko Petkov: Ich bin seit Anfang 2008 an der Börse aktiv und bin mit der Finanzkrise in die Schulden gerutscht. Ich habe zwar seit 2008 kontinuierlich Geld in meine Ausbildung investiert, habe aber nur langsame Fortschritte gemacht. Ich habe ca. 2 Jahre gebraucht, um auf break even zu sein und noch weitere zwei Jahre, um positiv zu traden. Ende 2013 konnte ich die Schulden dann begleichen und ungefähr ein Jahr später hatte ich es geschafft mit meinem Trading-System 150.000€ zu verdienen. Es war eine schwere Zeit, aber ich habe an mich geglaubt und ich habe es geschafft. Jeder kann es schaffen. Es gehört viel Arbeit dazu, aber es ist möglich. Das möchte ich auch immer vermitteln.

Um die Doku reißerisch zu gestalten sind einige Szenen gestellt. Das meiste stimmt jedoch mit der Realität überein, berichtete Koko.

Jonas Höfgen: Was sind die drei ausschlaggebenden Bestandteile deiner Seminare?

Koko Petkov: Als erstes ist da die Struktur der Seminare. Man kann diese von überall auf der Welt belegen und sich das Coaching frei gestalten. Außerdem bieten wir eine Nachbetreuung der Kunden an. Als zweites lege ich viel Wert auf die Sicherheit. Risiko- und Money-Management sind sehr wichtig an der Börse. In erster Linie geht es darum, dass eigene Geld zu behalten. Das musste ich 2008 schmerzlich erfahren. Aufgrund meiner negativen Erfahrung möchte ich meinen Kunden heutzutage beibringen wie man Verluste und Schulden vermeidet. Ziel ist, dass meine Kunden weniger Geld verlieren und mehr verdienen. Der vielleicht entscheidende USP ist drittens, dass viel Wert auf die Einzelperson gelegt wird. Wir haben kleine Gruppen. Maximal 50 Personen. Mehr schaffe ich nicht zu betreuen und ich möchte ausreichend Zeit haben auf jeden einzugehen. Der mentale Aspekt ist mir wichtig.

Jonas Höfgen: Tradest du selbst aktiv oder machst du nur noch Coachings?

Koko Petkov: Ich trade regelmäßig. Muss ich. Ich muss gedanklich am Markt dabei sein. Ansonsten würde ich bei den Coachings und Live-Tradings Nichts zeigen können. Auch deswegen habe ich mittlerweile zehn Mitarbeiter. Die viele Arbeit, die hinter den Coachings steckt, haben wir verteilt. Allein müsste ich mich entscheiden, ob ich nur trade oder nur coache. Mit dem Team kann ich beides machen, was sehr wichtig ist.

Jonas Höfgen: Warum werden um dich und deine Angebote durch ein schrilles Marketing Emotionen aufgebaut und Stories konstruiert? Warum wird das Produkt nicht nüchtern präsentiert, sondern Elemente, wie Geld, Yachten oder schnelle Autos eingebaut?

Koko Petkov: Wenn man ein Produkt hat, dass gut ist, dann sollte man voll durchziehen. Meine Coachings sind gut und ich möchte möglichst viele Menschen erreichen. Das geht am besten mit genau diesem Marketing. Die Reichweite ist größer. Im Endeffekt kann ich so auch viele Menschen erreichen, die nach einer Ausbildung suchen, und besser bei mir buchen als auf einen Betrüger reinzufallen und das Geld umsonst zu verlieren.

Jonas Höfgen: Mit wie viel Geld agierst du an der Börse?

Koko Petkov: Ich handle meistens mit Hebel 4 oder 5. Wenn ich also beispielsweise 100.000€ auf meinem Tradingkonto habe, dann trade ich am Markt mit dem Risiko eines Tradingkontos von bis zu 500.000€. Einhergehend sind enorme Risiken. Das Geld, mit welchem ich agiere, habe ich nicht auf dem Trading-Konto, was ich jedem empfehlen würde. Doch ich besitze es. Sollte etwas schief gehen muss ich meine Schulden begleichen können.

Jonas Höfgen: Welche Art Kunden bucht deine Seminare? Sticht ein Charakter besonders hervor?

Koko Petkov: Alle möglichen Personen sind dabei. 16-jährige, aber auch Personen zwischen 60 und 70 Jahren. Arbeitslose, Angestellte, aber auch Manager, Rechtsanwälte oder Ärzte. Gemeinsam haben meine Kunden jedoch meist, dass sie eine neue Herausforderung suchen. Es sind mutige Menschen, welche den Schritt zum Trader wagen wollen und somit auch ein besonders großes Interesse und viel Motivation mitbringen. Bei mir bucht nicht der Durchschnittsbürger, sondern mutige Personen, welche etwas in ihrem Leben verändern wollen.

Jonas Höfgen: Wie wird man aus deiner Sicht Trader? Was muss man mitbringen?

Koko Petkov: Durchhaltevermögen. Das ist das Wichtigste. Übermut und voreilige, unüberlegte Entschlüsse führen zu Verlusten. Man sollte immer langsam vorgehen und nicht ins kalte Wasser springen. Die Arbeitsstelle sichert einen ab und nach der Arbeit kann man sich fortbilden oder traden. Der Markt kann jeden in die Knie zwingen. Nach einer Demokontophase reichen bereits 1.000€ um in einer Lernphase mit Echtgeld zu üben und lernen.

Jonas Höfgen: Was kosten deine Seminare?

Koko Petkov: Das günstigste Anfangsprodukt kostet 48€. Wer die teuerste Ausbildung wählt zahlt 2998€ oder auch 298€ im Monat für 12xMonate. Das kann man so pauschal nicht sagen. Der Kunde stellt sich sein Coaching selbst zusammen. Die Preise variieren. Der Kunde kann günstige Grundcoachings wählen oder kostenintensiver sich individueller und direkter coachen lassen inklusive einer Nachbetreuung.

Die Analyse

Ich wollte hinter die Fassade des Marketings schauen. Was ist die Wahrheit über Koko Petkov? Er polarisiert mit seinem Auftreten und seinem Marketing. Die einen Trader spricht es an. Die anderen wiederum nicht. Viele Diskussionen werden über ihn geführt. Dabei polarisiert aus meiner Sicht vor allem sein Ansatz groß zu Denken und an sich zu glauben. Im Gespräch sagte er, er könne sich nicht damit anfreunden immer nur klein zu denken, sondern möchte vermitteln, dass es jeder schaffen kann. Petkov spielt groß auf. Doch er glaubt an sich an auch daran, dass er anderen helfen kann es zu schaffen. Es genießt sein Leben. Seine freie Zeiteinteilung. Seine Arbeit zwischen Coaching und Trading. Sein Lifestyle. Er ist zufrieden und kommuniziert gerne. Er möchte nicht nur Geld verdienen, sondern auch sein Wissen und seine Lebenseinstellung verbreiten.

„Das meine ich so. Das lebe ich auch so. Ich kann mich mit diesem Kleindenken nicht anfreunden. Es ist möglich.“ – Koko Petkov

Wie sind seine Coachings einzuordnen? Laut Eigenaussage kennt Koko Petkov aus 4.000 Kunden vier, welche unzufrieden waren. Den Wahrheitsgehalt dieser Aussage können wir natürlich nicht nachvollziehen. Doch sollte er unseriöse Coachings anbieten, Qualität versprechen und nur heiße Luft liefern wäre das Luftschloss doch bereits geplatzt, oder? Seit 2014 bietet er Coachings an. Seit zwei Jahren halten sich die Angebote am Markt und werden weiterhin gebucht. Es gibt viele Vorwürfe im Internet, doch bisher keine fundierte Klagewelle, welche irgendwas aufgedeckt oder bewiesen hat. Mir gefällt der Aspekt der Nachbetreuung, die Preise und das 10-köpfige Team. Es handelt sich nicht um eine Person, welche sich bereichert, sondern um ein Unternehmen, welches einen Kostenblock refinanzieren und kaufmännisch Qualität bieten muss. Es wird an den Seminaren verdient und es gibt keine weiteren Angebote, wie Fonds oder Abonnements, welche verkauft werden.

Im Gegensatz zu Betrügern, welche nur das positive vom Himmel versprechen, sich selbst nur als Gewinner darstellen und auch Gewinne und Erfolge garantieren, was an der Börse nicht möglich ist, kennen wir auch die schlechten und erfolgslosen Zeiten von Koko Petkov (Doku 2010) und finden keine dubiosen Garantien und Versprechen. Auf der einen Seite ist die finanziell schwierige Lebensphase Koko’s ein Teil seiner Erfahrung und seines Werdegangs, auf der anderen Seite wird dieser Aspekt heutzutage natürlich im Marketing aufgegriffen und verwertet. Gemeinsam haben beide Parteien das Marketing. Ob Geldstapel, Yachten und teure Autos Teil im Marketingkonzept sein müssen kann man weiterhin kritisieren. Mit solchen Lockmitteln werden die Emotionen des potentiellen Kunden angesprochen und die Emotion nimmt unbewusst großen Einfluss auf die Kaufentscheidung. Das ist ein gängiges Marketingmittel. So wirbt auch die Kinderschokolade mit den gesunden Zutaten oder Krombacher mit dem Schutz der Regenwälder.

Ich habe die Vermutung, dass Koko Petkov sich im Internet überzogener und schriller darstellt bzw. dargestellt wird als er es in der Realität der Fall ist. Sein besonderer und lebensfreudiger Lifestyle wird durch das Marketing nochmals aufgebauscht. Gewerblich gilt Klotzen statt Kleckern um möglichst viele Menschen zu erreichen und das eigene Produkt, von dem Petkov in seinem Mehrwert für den Verbraucher überzeugt ist, an den Kunden zu bringen. Er polarisiert. Dies führt zu Diskussionen. Diskussionen erhöhen seine Bekanntheit und somit auch seine Reichweite, welche ihm Kunden bringt. Es ist ein durchaus legales Marketing, welches jedoch mit Sicherheit nicht den Geschmack aller trifft. Mutige Personen, welche etwas verändern wollen in ihrem Leben und den Lebensstil von Koko Petkov mögen fühlen sich angesprochen. Das Marketing und seine Arbeit funktionieren. Denn wer von uns kennt Koko Petkov nicht? Für die Interessierten: Kokos Erfolgsformel.

by Sep 14, 2016 11 Kommentare
Dein EA auf dem Prüfstand – die größten Fehler und Schwachstellen eines Expert Advisors.

Dein EA auf dem Prüfstand – die größten Fehler und Schwachstellen eines Expert Advisors.

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Dein EA auf dem Prüfstand – die größten Fehler und Schwachstellen eines Expert Advisors.

InsideTrading hat heute für euch Andrey Bulezyuk von in-trading.eu im Interview. Er ist der Autor des Buches „Algorithmisches Trading: MetaTrader4 | MQL4“.
Mehr zum Programmieren mit MQL5 findet ihr bei uns.
Algorithmisches Trading Inside Trading

Im Forex- und CFD-Handel sind nicht immer alle Versuche mit Erfolg gekrönt und daher greifen immer mehr Trader auf ein voll- oder halbautomatisiertes  Handelssystem zurück. Da es in den Weiten des Internets eine Vielzahl von Expert Advisors (EAs) gibt und viele von denen auch kostenfrei sind, bekommen wir immer wieder Fragen zu diesem Thema, welche wir jetzt einfach einmal an Andrey weitergegeben haben:

Inside: Hallo Andrey, kurz etwas zu deiner Person, wie bist du auf das Thema der EA-Programmierung aufmerksam geworden und in welchen Märkten bist du zu Hause?

Andrey: Hallo Inside, vielen Dank für die Einladung zu diesem Interview. Als ich anfing mich mit dem Forex-Markt auseinanderzusetzten, besaß ich bereits relativ gute Kenntnisse verschiedener Programmiersprachen. Aus diesem Grund betrachtete ich bereits als Anfänger das Trading aus einem anderen Winkel als typische Trading-Einsteiger. Die Anwendung des Programmierwissens auf den Forex-Markt ist unausweichlich für jeden, der programmieren kann.

Ich habe im Forex-Markt angefangen und fühle mich im “ Dschungel ” der Währungen und der Rohstoffe sicher. Gleichzeitig muss ich erwähnen, dass die Bewegungen des Forex-Marktes schwieriger zu interpretieren sind als es bei Aktien der Fall ist. Ein Bekannter von mir, CEO einer “Machine Learning” Firma in den USA, untersuchte mit verschiedenen Methoden den Forex- und Aktienmarkt. Seine Ergebnisse zeigen, dass der Forex-Markt Intraday beinahe komplett zufällig agiert. Automatisierte Systeme im Aktienmarkt sollten also tendenziell besser wirtschaften (ceteris paribus).

Inside: Welches sind deiner Meinung nach oftmals die größten Schwachstellen eines EA, die man in Form eines kostenfreien Download finden kann?

Andrey: Grundsätzlich sollte man nicht naiv sein und sich klar machen, dass man sich sogar bei bezahlten automatisierten Systemen (EA) nicht sicher sein kann, dass dieses System Geld generieren wird. Deswegen sollte man bei kostenloser Software erst recht vorsichtig sein.

Zu den Schwachstellen von kostenlosen EAs gehören die Abwesenheit des Supports bei Problemen und die mangelnde Individualisierung der Strategie/des EAs. Eine Anleitung zur Anwendung sowie der direkte Draht zu dem Entwickler fehlen meistens ebenfalls. Wenn man es mit dem automatisierten Handel ernst meint, sollte man sich einen kompetenten MQL4-Entwickler suchen und eine individuelle Software erstellen lassen.

Inside: Bevor unsere Leser einen teuren EA kaufen, worauf sollten diese achten? Kann man erkennen, ob die Statistiken auf der Webseite ein optimierter Backtest sind oder wirklich aus einem Live-Konto stammen?

Andrey: Je mehr ein EA kostet, desto mehr Ergebnisse sollte man von dem Anbieter verlangen. Vor allem bei Anbietern, welche einen 4-stelligen Betrag für ein System verlangen, sollte man Berichte einfordern.

Backtests und Live-Berichte sind gut, können aber gefälscht oder vom Käufer falsch interpretiert werden. Bei In-Trading bekommen die Leser/Auftragsgeber beispielsweise zuerst eine kostenlose Demoversion. Das ist die idealste und sicherste Lösung für den Kunden. Man riskiert keinen Cent und kann persönlich auf dem eigenen Rechner Live-Tests und Backtests durchführen, ohne Angst zu haben, dass der Anbieter diese auf seiner Seite verfälscht hat. Erst nachdem man sich als Anwender und Trader von der Software überzeugt hat, sollte man Geld überweisen.

Inside: Ein Leser hat einen EA gekauft. Was nun? Einschalten und vergessen?

Andrey: Nun, das ist der Punkt, an dem viele Trader scheitern. Genau so stellt man sich den automatisierten Handel vor: „Einschalten und vergessen“. Doch ein automatisiertes Handelssystem braucht regelmäßige Kontrolle der Software an sich und der darin integrierten Strategie. Man muss die von dem System getätigten Transaktionen genauso erfassen und analysieren, wie man es als manueller Trader auch gemacht hat.

Inside: Muss man den eigenen Rechner 24/5 eingeschaltet lassen?

Andrey: Nein. Zuerst muss man sich als Anwender festlegen, auf welchem Gerät der EA laufen soll. Es kann beispielsweise ein gemieteter VPS-Server oder ein eigener Mini-Server sein. Einen vollwertigen PC oder Laptop sollte man nicht für diesen – technisch gesehen – relativ anspruchslosen Prozess benutzen.

VPS-Server eignen sich als die einfachste Lösung für die meisten Trader. Man zahlt monatlich einen Betrag und muss sich nicht mehr um die technische Seite kümmern. Entscheidet man sich für einen gemieteten VPS-Server, so muss man die Internetgeschwindigkeit des Anbieters ins Visier nehmen und darauf achten, dass der “Ping” bis zu den Servern des Brokers möglichst klein ist. Dies ist vor allem bei solchen EAs wichtig, welche mit kleinsten Bewegungen arbeiten (z.B: Scalping-EA, Breakout-EA, News-EA, usw.).

Tipp: Ich persönlich habe einen Raspberry Pi 3 zu einem 24/7/365 Server umgewandelt. Diese Variante ist effizienter, aber auch komplizierter. Ein Raspberry Pi 3 ist ein Mini-Rechner, der nicht größer als eine Handfläche ist, kaum Strom verbraucht und Linux als Betriebssystem hat. Einen solchen R-Pi3 kann man für weniger als 100 Euro erwerben, am Modem oder hinter dem Bildschirm platzieren und muss sich weder Sorgen um den Platzbedarf, die Geräusche oder die Stromkosten machen. Langfristig gesehen ist ein R-Pi3 viel rentabler als ein gemieteter VPS-Server.

Welche Erfahrungen habt ihr mit bisher mit Expert Advisors (EAs) gesammelt?

by Jun 14, 2016 2 Kommentare
Top 4 Zitate von Top-Tradern

Top 4 Zitate von Top-Tradern

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Top 4 Zitate von Top-Tradern

Der Handel mit Finanzprodukten ist eine der wahrscheinlich rentabelsten Professionen, denen man nachgehen kann. Früher war Trading für Privatpersonen nahezu unmöglich, da die mit dem Handel verbundene Kostenquote riesig war. In der heutigen Zeit jedoch hat sich durch das Internet und die Direktbroker einiges geändert.

Trotz allem scheint es, als gäbe es noch Geheimnisse. In der Realität jedoch sind alle Informationen irgendwo erhältlich. Ein paar der Top-Einblicke erhält man durch Bücher und Papers der Großen in ihren Gebieten. Hier ein paar Zitate:

1. „Es dauert 20 Jahre eine Reputation aufzubauen, diese lässt sich jedoch in 5 Minuten ruinieren. Wenn man auf diese Art über Dinge nachdenkt, verändert man seinen Blick auf Dinge“ – Warren Buffet.

Warren Buffet – InsideTradingDas Zitat hat primär einmal wenig mit Trading per sé zu tun, jedoch lässt sich einiges daraus ableiten. Denken wir statt Reputation einmal an Tail Risks, also die Risiken, die nur sehr selten zum Vorschein treten. Dies können Flugzeugabstürze sein, Kriege oder sonstige Verwerfungen, die den Markt innerhalb kürzester Zeit massiv beeinflussen. Ist man in einer solchen Situation ohne ein beschränktes Risiko unterwegs, so kann dies einen Trader alles kosten. Wer den EUR/CHF ohne Stopp-Loss getradet hat, kann hiervon ein Lied singen. Solche Verluste sind meistens die, von denen ein Händler sich nicht mehr erholt, da sowohl die Psyche als auch der Geldbeutel ein klares NEIN aussprechen, sobald man der Trading Station das nächste Mal nahe kommt.

2. „Ich denke immer als erstes daran, mein Kapital zu schützen, bevor ich darüber nachdenke, wie ich es vermehren kann.“ – Paul Tudor Jones

Ähnlich wie das Zitat von Buffet geht es hier darum, konservativer zu denken und Kapitalschutz zu betreiben. Besonders interessant ist es hier, wenn ein Händler einen Ansatz des Risikomanagements nutzt, in dem er prozentuale Positionsgrößen verwendet. Stellen wir uns zwei Händler vor, die beide ein CRV von 1:1 realisieren und nach 5 Verlusttrades 5 Gewinntrades erzielen. Der eine Händler setzt jedoch kontinuierlich 3%, der andere 1% ein. Es könnte sich also folgende Situation ergeben.

Verlustentwicklung 1% und 3%

Wie eindeutig zu erkennen ist, bringt hohes Risiko meistens nur eine hohe Portfolio-Volatilität mit sich. Durch die Verzerrung der Relativität eines prozentualen Risikos braucht man immer wieder einen höheren Gewinn, um bei 100% herauszukommen. Dabei gilt der folgende Zusammenhang.

3

% Gewinn, um Verluste auszugleichen

Daher sollte man immer bedenken, dass man zwar durchaus mit nur wenigen Trades ein Konto verdoppeln kann, der Schaden aus einem Fehler jedoch gravierende Folgen nach sich zieht. Erfolg und Reputation wachsen eben mit der Zeit und nicht in einer Woche.

3. „Das Ziel eines erfolgreichen Trades sollte es sein die besten Trades zu machen. Geld ist dabei Nebensache“ – Alexander Elder

Nachdem hier bei InsideTrading oft gesagt wird, Trades seien zufällig und können nicht speziell ausgewählt werden, kommt nun so ein Zitat. Aber keine Sorge, es mangelt nicht an Konsistenz.
Die besten Trades sind all diejenigen Trades, die zu einer Strategie gehören. Es geht auch hier darum, ein Modell zu entwickeln und dieses zu verwenden, wenn die Marktsituation dies zulässt.
Es geht dabei um Prozessoptimierung, denn deine Handelsmethodik ist nur so gut wie der Prozess in dem es umgesetzt wird. Wenn sich Schritte automatisieren lassen, sollte das umgesetzt werden, da Automatisierung weniger Fehler und somit auch weniger Verluste bedeutet. Aber auch ein Trading Tagebuch oder Checklisten können dir helfen.

Der Wettbewerb zwischen Bulle und Bär sollte im Vordergrund stehen und weniger die tägliche oder gar intraday Gewinn und Verlustsituation.

4. „Ich habe über die Jahre gelernt, dass man sich nach einer Serie guter Gewinner, ein paar Tage Auszeit gönnen sollte. Natürlicherweise hat man eine Tendenz weiter zu machen. Aber die Erfahrung hat mich gelehrt, dass eine Pause in solchen Zeiten Gewinnphasen verlängern können.“ – Marty Schwarz

Diese These schließt sich mit der Idee eines eher distanzierteren Tradingstils; einem 4wie er auch von Arbeitstätigen ausgeübt werden könnte. Eine Phase guter Gewinne zeigt auch, dass der Markt eine Strategie gerade wohlwollend belohnt hat. Da sich Marktphasen aber abwechseln ist es nicht unwahrscheinlich, dass eine solche Phase auch irgendwann endet. Marty Schwarz sagt schlicht, dass es auch gut sei, sich zu entfernen, um auch der Psyche eine Verschnaufpause zu gönnen. Mit Geld kommt die Gier und Gier kann zu den Fehlern führen, welche einen Trader tief in die roten Zahlen stoßen können.
Um eben das zu vermeiden, sollte man lieber ein wenig „Urlaub“ vom Handel machen, als sich durch dumme „ungeduldige“ Trades die Gewinne wieder zu verhageln.

Mit diesem Input frisch „gestärkt“ wünschen wir eine erfolgreiche Woche.
InsideTrading – mehr vom Geld!

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by Mai 11, 2016 Keine Kommentare
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88 der beliebtesten Börsenzitate und Weisheiten von Warren Buffett

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88 der beliebtesten Börsenzitate und Weisheiten von Warren Buffett

Wenn der Starinvestor Warren Buffett redet, dann hören alle zu, denn er schaffte es, unglaublich komplizierte Dinge auf den Punkt zu bringen und in einem netten Statement zu verpacken. Oftmals schwirrt einem dies dann noch Wochen im Kopf herum.

Wer jetzt an einen geschniegelten Wall Street Investmentbänker denkt, den muss ich enttäuschen, denn Warren Buffett ist alles andere als das, aber seht selbst:


Der heute (x²+2)³/x-(x³·x³+28)·¼ Jahre alte (Stand 2015), in Omaha (USA) geborene Milliardär von nebenan. Mehr über Warren Buffett erfahrt ihr hier.

Meist ist es nicht, nötig ganze Autobiografien oder Artikel zu lesen, da sowieso nur ein paar Aussagen und Zitate im Kopf bleiben (obwohl es nicht schadet ein paar davon zu lesen). Bei der Recherche bin ich auf viele Zitate und Weisheiten von Warren Buffett gestoßen, sodass es teilweise schwer nachvollziehbar ist, ob all diese Börsenweisheiten richtig überliefert wurden. Da es in den meisten Fällen aber um die Aussagen selbst und nicht die genaue und perfekte Schreibweise geht, bitte ich Euch, mir kleine Abweichungen zu verzeihen.

PS ein Zitat ist nicht von Warren Buffett sondern aus meiner eigenen Feder. Wollen wir doch mal schauen, wer das Zitat als erstes erkennt. Für einen echten Insider sollte das kein Problem sein! 

PS PS  x ist selbstverständlich 2 und wir von InsideTrading hoffen, dass sich Warren Buffett noch lange bester Gesundheit erfreuen wird!

Viel Spaß beim Lesen und Philosophieren – es lohnt sich!

  1. Die wichtigsten Regeln: „Regel Nr. 1: „Verliere nie Geld“, Regel Nr. 2: „Vergiss nie Regel Nr. 1“

  2. Bei den Milliardären, die ich kenne, bringt das Geld nur ihre grundlegenden Charakterzüge zum Vorschein. Wenn sie Deppen waren, bevor sie zu Geld kamen, sind sie hinterher immer noch Deppen, aber mit einer Milliarde Dollar.

  3. Betrachte Fluktuationen am Markt als Freund, nicht als Feind. Profitiere vom Börsenwahn statt mit ihm mitzumachen.

  4. Das Risiko ist Teil von Gottes Spiel, für alle Menschen und Nationen in gleichem Maße.

  5. Das Risiko streuen müssen nur Investoren, die nicht wissen was sie tun.

  6. Das Wichtigste für einen Investor ist nicht der Intellekt sondern das Temperament. Dein Temperament sollte so sein, dass Du weder große Freude empfindest, wenn Du mit der Masse läufst, und ebenso wenig, wenn Du gegen den Strom schwimmst.

  7. Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.

  8. Der erfolgreiche Investor hat sehr viel Geduld, er kauft weit unter dem fairen Wert und verkauft weit über dem fairen Wert.

  9. Der Investor von heute profitiert nicht vom Wachstum von gestern.

  10. Der Preis ist, was du zahlst. Der Wert, ist was du bekommst.

  11. Der richtige Zeitpunkt, diese Anteile zu kaufen ist an Tagen ohne Y im Namen. (Im englischen endet jeder Wochentag auf „day“.)

  12. Der Schlüssel zum erfolgreichen Investieren liegt nicht in der Frage, wie sehr eine Industrie die Gesellschaft beeinflusst oder ob sie wachsen wird, sondern darin, herauszufinden, ob ein bestimmtes Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil hat und wenn ja, wie lange dieser anhalten wird.

  13. Die Frage, wie man reich wird, ist leicht zu beantworten. Kaufe einen Dollar, aber bezahle nicht mehr als 50 Cent dafür.

  14. Die Ketten der Gewohnheit sind zu leicht, um sie wahrzunehmen, bis sie zu schwer sind, um sie zu zerbrechen.

  15. Die Ketten, die unsere schlechten Angewohnheiten uns anlegen, nehmen wir erst wahr, wenn wir sie nicht mehr sprengen können.

  16. Die meisten Leute interessieren sich für Aktien, wenn alle anderen es tun. Die beste Zeit ist aber, wenn sich niemand für Aktien interessiert.

  17. Die wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten zeichnen lieber schwierige und komplizierte Verhaltensweisen als einfache aus, aber einfache Verhaltensweisen sind effektiver.

  18. Die Zeit ist der Freund toller Unternehmen und ist der Feind der mittelmäßigen.

  19. Die Zukunft ist niemals klar: Schon für ein bisschen Gewissheit muss man einen hohen Preis zahlen. Unsicherheit ist deshalb der Freund von Langfrist-Investoren.

  20. Diversifizieren ist ein Schutz gegen Unwissen. Es macht wenig Sinn für diejenigen, die Bescheid wissen.

  21. Du must nur sehr wenige Dinge in Deinem Leben richtig machen, solange Du nicht zu viele Dinge falsch machst.

  22. Ein Risiko entsteht, wenn du nicht weißt, was du tust.

  23. Eine Aktie, die man nicht 10 Jahre zu halten bereit ist, darf man auch nicht 10 Minuten besitzen.

  24. Eine Meinungsumfrage ersetzt nicht das selbständige Denken.

  25. Erfolgreiches Investieren benötigt Zeit, Disziplin und Geduld. Unabhängig davon, wie groß Dein Talent oder Deine Anstrengungen sind, einige Dinge brauchen einfach Zeit: Man kann kein Kind in einem Monat bekommen, indem man 9 Frauen schwängert.

  26. Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer ohne Badehose schwimmen gegangen ist.

  27. Es dauert zwanzig Jahre, sich eine Reputation zu erwerben und fünf Minuten, sie zu verlieren. Wenn man das im Auge behält, handelt man anders.

  28. Es gibt eine Menge Geschäftsfelder, von denen Charlie und ich nichts verstehen, aber das verursacht uns keine schlaflosen Nächte. Es bedeutet nur, dass wir zum nächsten weitergehen, und das sollte jeder Investor tun.

  29. Es ist bei weitem besser, ein herausragendes Unternehmen zu einem anständigen Preis zu kaufen, als ein anständiges Unternehmen zu einem herausragenden Preis.

  30. Es ist besser, ungefähr recht zu haben, als sich tödlich zu irren.

  31. Es ist gut mit Leuten herumzuhängen, die besser sind als Du. Such Dir Menschen, die ein besseres Benehmen haben als Du, und Du wirst automatisch in ihre Richtung treiben.

  32. Es ist nicht notwendig, außergewöhnliche Dinge zu tun, um außergewöhnliche Resultate zu erzielen.

  33. Es ist schmerzlich auf soviel Geld zu sitzen. Aber noch schmerzlicher ist es, etwas Dummes damit anzustellen.

  34. Es ist wesentlich besser, ein wundervolles Unternehmen zu einem fairen Preis zu kaufen, als ein faires Unternehmen zu einem wundervollen Preis zu erwerben.

  35. Es scheint da einen gewissen perversen menschlichen Charakterzug zu geben, der gerne einfache Dinge kompliziert macht.

  36. Gelegenheiten kommen unregelmäßig. Wenn es gerade Gold regnet, stell einen Eimer vor die Tür und keinen Fingerhut.

  37. Glücklicherweise gibt es mehrere Wege, die zum Finanzhimmel führen.

  38. Ich bin ein besserer Investor, weil ich ein Geschäftsmann bin und ein besserer Geschäftsmann, weil ich Investor bin.

  39. Ich bin fest davon überzeugt, dass es auf der ganzen Erde nicht so viele komplette Schnarchnasen gibt, wie in den Vereinigten Staaten. Niemand kann sich eine angemessene Vorstellung davon machen, der noch nicht hier war.

  40. Ich denke nie darüber nach, was die Börse machen wird. Ich weiß nicht, wie man die Börse oder die Zinsen oder die Konjunktur vorhersagen kann. Und ich habe keine Ahnung, ob die Börse in zwei Jahren höher oder tiefer stehen wird.

  41. Ich fühle mich nicht schuldig wegen meines Vermögens. So wie ich es sehe, habe ich einfach eine ganze Menge Berechtigungsscheine gegen die Gesellschaft. So als ob ich diese kleinen Papierstücke in Konsum umwandeln könnte. Wenn ich wollte, könnte ich 10.000 Leute anheuern, die nichts anderes täten, als den Rest meines Lebens jeden Tag ein Bild von mir zu malen. Das Bruttosozialprodukt würde dadurch steigen. Aber das Ergebnis wäre sinnlos und ich würde diese 10.000 Leute davon abhalten, über AIDS zu forschen, zu unterrichten oder Kranke zu pflegen. Deswegen tue ich das nicht. Ich verwende nur wenige dieser Berechtigungsscheine. Es gibt nicht viele materielle Güter, die ich gerne besitzen würde. Wenn meine Frau und ich gestorben sind, vermache ich alle diese Berechtigungsscheine der Wohlfahrt.

  42. Ich habe mich widerstrebend von dem Gedanken verabschiedet, mein Portfolio nach meinem Tod weiter zu managen – meine Hoffnung aufgebend, dem Begriff »über den Tellerrand schauen« eine neue Bedeutung zu geben. (im Original ‘thinking outside the box.’ Box ist hier doppeldeutig auch als Sarg zu verstehen.)

  43. Ich habe nicht vor, über sieben Fuß hohe Hürden zu springen. Ich suche einen Fuß hohe Hürden, die ich mit einem Schritt übersteigen kann.

  44. Ich trage teure Anzüge. Aber an mir sehen sie billig aus.

  45. Ich versuche nicht, zwei Meter hoch zu springen. Ich schaue mich nach Hindernissen um, die 30 Zentimeter hoch sind, und die ich einfach überschreiten kann.

  46. Ich versuche nie, mit Aktien Geld zu verdienen. Ich kaufe in der Überzeugung, dass die Börse am nächsten Tag auch für fünf Jahre schließen könnte.

  47. Ich wusste immer, dass ich reich werden würde. Ich glaube nicht, dass ich jemals eine Sekunde daran gezweifelt habe.

  48. Im Geschäftsleben ist der Rückspiegel immer klarer als die Frontscheibe.

  49. Institutionen, die mit Geschäftsanteilen handeln, ›Investoren‹ zu nennen ist wie jemanden, der nur One-Night-Stands hat, als ›romantisch‹ zu bezeichnen.

  50. Investiere nur in eine Aktie, deren Geschäft du auch verstehst.

  51. Investieren ist kein Spiel, in dem derjenige mit einem IQ von 160 diejenigen mit einem IQ von 130 schlägt. Vernunft ist wesentlich.

  52. Investoren, die in einem überhitzten Markt kaufen, müssen sich darüber klar werden, dass es oft eine lange Zeit braucht, bis auch der Wert eines herausragenden Unternehmens den Preis erreicht, den sie dafür bezahlt haben.

  53. Je klüger die Journalisten sind, desto besser für eine Gesellschaft. Bis zu einem gewissen Grad lesen Leute die Zeitungen, um sich zu informieren – und je klüger der Lehrer, desto klüger die Schüler.

  54. Kaufe nie eine Aktie, wenn du nicht damit leben kannst, dass sich der Kurs halbiert.

  55. Kaufe nur etwas, das du auch gerne behalten willst, wenn die Börse für zehn Jahre schließt.

  56. Kaufen Sie billig, verkaufen Sie nie!

  57. Konzentrieren Sie Ihre Investments. Wenn Sie einen Harem mit vierzig Frauen haben, lernen Sie keine richtig kennen.

  58. Kurzfristig ist der Markt ein Schönheitswettbewerb, langfristig ist er eine Waage.

  59. Man braucht 20 Jahre, um sich einen Ruf zu erarbeiten und es braucht nur 5 Minuten, um ihn zu ruinieren. Wenn man das im Kopf behält, geht man einige Dinge anders an.

  60. Man muss im Leben nur sehr wenig richtig machen, solange man nur nicht allzu viel falsch macht.

  61. Man sollte nur in Firmen investieren, die auch ein absoluter Vollidiot leiten kann, denn eines Tages wird genau das passieren!

  62. Nichts betäubt Rationalität mehr als ohne Aufwand verdientes Geld.

  63. Reich wird, wer in Unternehmen investiert, die weniger kosten, als sie wert sind.

  64. Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun.

  65. Seien Sie ängstlich, wenn die Welt gierig ist und seien Sie gierig, wenn die Welt ängstlich ist.

  66. Solange unsere Investments in jedem Jahr 15% Prozent zulegen, mache ich mir um Quartalszahlen keine Sorgen.

  67. Solltest Du Dich eines Tages in einem chronisch undichten Boot befinden, dann ist es wahrscheinlich besser, Deine Energie darein zu investieren, in ein anderes Boot umzusteigen, als ständig Lecks zu stopfen.

  68. Überlass es den Holzköpfen zu lesen, was Holzköpfe geschrieben haben.

  69. Unsere bevorzugte Haltezeit ist: für immer.

  70. Verlass dich niemals darauf, einen guten Verkaufspreis zu erzielen. Halte den Einkaufspreis so niedrig, dass selbst ein mittelmäßiger Verkauf ein gutes Ergebnis bringt.

  71. Vor langer Zeit hat mir Ben Graham beigebracht, dass ‘der Preis das ist, was Du zahlst, und der Wert das ist, was Du bekommst.’ Ob wir über Socken oder über Aktien reden: Ich mag es, Dinge zu kaufen, wenn sie heruntergesetzt sind.

  72. Vor langer Zeit hat uns Sir Isaac Newton drei Gesetze der Bewegung gegeben, die das Werk eines Genies sind. Aber Sir Isaacs Talente erstreckten sich nicht auf das Investieren: Er verlor eine Menge Geld im Südseeschwindel und erklärte später: »Ich kann die Bewegung der Sterne berechnen, aber nicht die Verrücktheit der Menschen.« Wäre er von seinem Verlust nicht so traumatisiert gewesen, hätte Sir Isaac vielleicht noch ein viertes Gesetz der Bewegung gefunden: Für Investoren im Allgemeinen gilt: je größer die Bewegung, desto kleiner der Gewinn.

  73. Warum nicht sein Geld nur in Unternehmen investieren, die man wirklich liebt? Wie Mae West sagte: »Ein Übermaß an guten Dingen kann etwas Wundervolles sein.«

  74. Warum soll ich die zweitbeste Aktie kaufen, wenn ich die beste haben kann?

  75. Was wir aus der Geschichte lernen, ist, dass Menschen nicht aus der Geschichte lernen.

  76. Wenn die Vergangenheit das Maß aller Dinge wäre, wären die reichsten Leute die Archivare.

  77. Wenn Du nicht bereit bist, eine Aktie für zehn Jahre zu halten, solltest Du auch nicht darüber nachdenken, sie für zehn Minuten zu besitzen. Wenn Du Dir ein Portfolio zusammenstellst, das Aktien von Unternehmen enthält, deren Einnahmen über die Jahre steigen, dann wird auch der Marktwert Deines Portfolios steigen.

  78. Wenn du zu den glücklichsten 1 Prozent der Menschheit gehörst, schuldest du es dem Rest der Menschheit, dir Gedanken über die anderen 99 Prozent zu machen.

  79. Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.

  80. Wenn jemand gute Aktien hat, wäre er verrückt, wenn er sie nur wegen eines Kursrückschlags verkaufen würde. Ich suche Unternehmen, die ich verstehe und von deren Zukunftsaussichten ich überzeugt bin.

  81. Wer sich nach den Tipps von Brokern richtet, kann auch seinen Friseur fragen, ob er einen neuen Haarschnitt empfiehlt.

  82. Wir denken uns arm, weil die falschen Dinge uns das Gefühl von Reichtum geben.

  83. Wie erkennt man, wann man am besten Aktien kauft: „Die Tatsache, dass Leute gierig, ängstlich und töricht sind, lässt sich sehr wohl voraussehen. Nicht jedoch in welcher Reihenfolge.

  84. Wir haben das 21. Jahrhundert begrüßt, indem wir in solch hochmoderne Branchen wie Baumaterialien, Teppiche, Dämmstoffe und Farben investiert haben.

  85. Wir lieben den Prozess weit mehr als den Fortgang.

  86. Wir versuchen einfach, vorsichtig zu sein wo andere gierig sind und gierig wo andere vorsichtig sind.

  87. Wir werden nicht für Aktivität bezahlt, sondern dafür Recht zu haben. 

  88. Zeit ist der Freund von wunderbaren Unternehmen und der Feind von mittelmäßigen Unternehmen.

 

Viele Grüße und ein erfolgreiches Handeln,

Erik

PS falls ihr noch weitere Zitate lesen möchtet, hier geht es zu denen von André Kostolany

 

by Sep 25, 2015 1 Kommentar
100 der beliebtesten Börsenzitate und Weisheiten von André Kostolany

100 der beliebtesten Börsenzitate und Weisheiten von André Kostolany

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100 der beliebtesten Börsenzitate und Weisheiten von André Kostolany

André Kostolany (* 9. Februar 1906 in Budapest, Österreich-Ungarn; † 14. September 1999 in Paris) war ein Börsianer, Finanzexperte, Spekulant, Journalist, Schriftsteller und Entertainer mit ungarischer Herkunft und US-amerikanischer Staatsbürgerschaft. Wer mehr zu seinem Leben erfahren möchte, findet hier seinen Lebenslauf.

Immer wieder schauen wir uns historische Kursverläufe an, hören aber denen, die sie erlebt haben, nicht zu. 

Meist ist es nicht, nötig ganze Autobiografien oder Artikel zu lesen, da sowieso nur ein paar Aussagen und Zitate im Kopf bleiben (obwohl es nicht schadet ein paar davon zu lesen). Bei der Recherche bin ich auf viele Zitate und Weisheiten von André Kostolany gestoßen, sodass es teilweise schwer nachvollziehbar ist, ob all diese Börsenweisheiten richtig überliefert wurden. Da es in den meisten Fällen aber um die Aussagen selbst und nicht die genaue und perfekte Schreibweise geht, bitte ich Euch, mir kleine Abweichungen zu verzeihen.

Viel Spaß beim Lesen und Philosophieren – es lohnt sich!

  1. 90 Prozent der Börsenspieler haben keine Ideen, geschweige denn Überlegungen. Sogar Renn- und Totospieler haben Ideen und Motivation. Die Börsenspieler gehen meist nur blind mit der Masse.

  2. Aktien kaufen und Baldrian trinken, wenn Sie wieder aufwachen, haben Sie Geld verdient.

  3. Als ich Auto fahren lernte, sagte einmal der Fahrer zu mir: „Sie werden nie wirklich Auto fahren können.“ – „Warum?“ fragte ich erschrocken. „Weil Sie immer nur auf die Motorhaube schauen. Heben Sie den Kopf und schauen Sie dreihundert Meter voraus auf die Straße.“ So ist es auch an der Börse. Vorstellen muß man sich nicht, was morgen oder übermorgen sein kann, sondern man muß die Zukunft erforschen, auf Jahre vorausdenken.

  4. An der Börse ist alles möglich – auch das Gegenteil.

  5. An der Börse ist eine halbe Wahrheit eine ganze Lüge.

  6. An der Börse sagt uns oft das Gefühl, was mir machen, und der Verstand, was wir vermeiden sollen.

  7. An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muss nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten.

  8. An der Börse sind zwei Jahre nicht genug, um ein Guru-Diplom zu erwerben. Dafür braucht man mindestens zwanzig Jahre.

  9. An der Börse wird immer das gleiche Theater gespielt, nur mit verschiedenen Darstellern.

  10. Anfangs war ich der festen Überzeugung, die Börse sei die größte Erfindung der Welt. Ich bin noch derselben Auffassung.

  11. Auch seine bis heute vielbeachteten „4 Gs“ trugen zu seinen Börsenerfolgen bei:
    • Geld, und zwar eigenes und kein geliehenes
    • Gedanken, die eigenen und nicht die irgendwelcher Börsenexperten
    • Geduld, denn an der Börse zählt: 2 + 2 = 5 – 1
    • Glück, das leider nicht jeder hat“

  12. Bargeld in der Tasche und gleichzeitig die Absicht zu haben, bei niedrigen Kursen in die Börse einzusteigen, ist dasselbe Vergnügen, wie hungrig zu sein und sich auf dem Weg ins Restaurant zu befinden.

  13. Bei jeder guten bürgerlichen französischen Familie hat man den dümmsten Sohn zur Börse geschickt. Bestimmt hat das seine Gründe.

  14. Beim Tiefstand der Kurse haben die Hartgesottenen die Papiere und die Zittrigen das Geld, auf dem Höhepunkt des Booms, die Hartgesottenen das Geld und die Zittrigen die Papiere.

  15. Betriebswirte, Wirtschaftsingenieure, Volkswirte und andere Experten sollten der Börse fernbleiben. Sie ist für die eine gefährliche Falle, die sich ihr mit wissenschaftlichen Methoden annähern wollen. Ich kann für sie nur Dante zitieren: „Lasst, die ihr eingeht, alle Hoffnung schwinden!“

  16. Betriebswirtschaft und Technik sind die größten Feinde der Börsenlogik, da die Börse ihre eigene Logik hat.

  17. Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.

  18. Börsengewinne sind Schmerzengeld. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld.

  19. Börsengurus empfehlen oft genau die Aktien, die sie selbst zu einem günstigen Kurs loswerden wollen!

  20. Börsenwissen ist das, was übrig bleibt, wenn man schon alle Details vergessen hat.

  21. Das Gefährlichste an der Börse ist die Überraschung. Dabei können nur die wenigsten Börsianer ihre Ruhe und Objektivität bewahren. Meistens ist die Ursache eines Börsenkrachs nicht objektive Überlegung, sondern ein massenpsychologisches Phänomen. Einer entdeckt irgendein Problem, so klein es auch sein mag, und das verbreitet sich wie ein Lauffeuer.

  22. Das große Unglück bei uns alten Spekulanten ist, daß wir zwar viele Erfahrungen gesammelt, unsere Waghalsigkeit jedoch verloren haben.

  23. Das wenige, was ich über Wirtschaft und Finanzen weiß, habe ich nicht an den Universitäten oder aus Fachbüchern, sondern im Dschungel gelernt. Bestimmt habe ich mehr Schulgeld bezahlt, als es mich in Harvard gekostet hätte.

  24. Denken Sie mal über Aluminium-Aktien nach(Kostolany in einer Audi-Werbung Ende der 90er Jahre)

  25. Die beiden schwersten Sachen an der Börse sind, einen Verlust hinzunehmen und einen kleinen Profit nicht zu realisieren. Am schwersten aber ist es, eine selbständige Meinung zu haben, das Gegenteil von dem zu machen, was die Mehrheit tut.

  26. Die Börse ist launisch und unberechenbar. Man muß auch die Reaktion des Publikums erraten.

  27. Die Deutschen sind der Tücke des Geldes nicht gewachsen. Das Volk der Romantiker, Philosophen und Musiker ist in Geldangelegenheiten unromantisch und verliert jeden Hang zur Philosophie und besonders zur Phantasie.

  28. Die Experten sagen’s, wissen’s aber nicht. (Kostolany über Anlageberater)

  29. Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten – oder umgekehrt.

  30. Die größte Spekulation der Welt wäre es, einen Politiker zu dem Wert einzukaufen, den er hat, und ihn zu dem Wert zu verkaufen, den er sich selbst einräumt.
  31. Die Logik an der Börse ist, daß man oft unlogisch sein muß – und das ist die große Kunst des Spekulierens und der Börsenanalyse.

  32. Die massenpsychologischen Reaktionen sind an der Börse wie im Theater:
    • Einer gähnt, und in kürzester Zeit gähnt jeder.
    • Einer hustet, hustet sofort der ganze Saal.

  33. Die meisten Menschen, die die Eigenschaft besitzen, viel Geld zu machen, haben selten auch die Eigenschaft, es zu genießen.

  34. Die Rothschilds können eine Hausse hervorrufen aber eine Baisse nicht verhindern.

  35. Die sicherste Bremse gegen eine wilde Spekulationswut ist der Verlust.

  36. Die sogenannte allgemeine Meinung an der Börse ist nicht einmal zehn Pfennig wert.

  37. EDV-Systeme verarbeiten, womit sie gefüttert werden. Kommt Mist rein, kommt Mist raus.

  38. Ein alter Börsianer kann alles verlieren, nur nicht seine Erfahrung.

  39. Ein Mann kann zwischen mehreren Methoden wählen, sein Vermögen loszuwerden: Am schnellsten geht es am Roulette-Tisch, am angenehmsten mit schönen Frauen und am dümmsten an der Börse.

  40. Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit.

  41. Entscheidungen über Geld trifft man, indem man die Zeitungen zwischen den Zeilen liest.

  42. Es gibt alte Piloten und es gibt kühne Piloten, aber es gibt keine alten, kühnen Piloten.

  43. Feststellen, wer ein guter Börsianer war, das können nur die Erben.

  44. Freund Grün bat den weisen Rabbi in Budapest um Rat, ob er seiner Tochter zur Hochzeitsnacht ein Nachthemd oder einen Pyjama schenken solle. „Ganz egal“, war das Urteil, „Nachthemd oder Pyjama, vernascht wird sie sowieso.“

  45. Geld flieht überall dort, wo man es festhalten will. Deshalb gleicht die Devisen-Zwangswirtschaft ein wenig dem Versuch, die Niagarafälle mit der Hand aufzuhalten.

  46. Geld ist der Sauerstoff der Börse.

  47. Gewinne an der Börse sind Schmerzensgeld. Erst kommen die Schmerzen und dann das Geld.

  48. Gewinnen kann man, verlieren kann man, aber zurückgewinnen: unmöglich.

  49. Gewinnen kann man, verlieren muss man.

  50. Ich bin früher täglich zur Börse gegangen, weil ich nirgendwo auf der Welt so viele Dummköpfe pro Quadrat­meter treffen kann wie dort.

  51. Ich empfehle meinen Lesern nicht nur, nicht an dem Treiben am Neuen Markt teilzunehmen. Nein, ich verbiete es ihnen. Alles wird mit einem fürchterlichen Krach enden.

  52. Ich frage mich oft, ob es nützlicher ist, während der Börsenzeit zur Börse oder zum Angeln zu gehen. An der Börse kann man zwar verschiedene Tips erfahren und dann das Gegenteil davon machen, beim Angeln aber kann man in Ruhe überlegen, was man besser nicht machen sollte.

  53. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie man schnell reich wird; ich kann Ihnen aber sagen, wie man schnell arm wird: indem man nämlich versucht, schnell reich zu werden.

  54. Ich will unabhängig sein. Und das beste Mittel für Unabhängigkeit ist Geld.

  55. Immer Angst haben, nie erschrecken!

  56. Immer wieder bin ich überrascht von der Überraschung der Experten, wenn der Dollar um ein paar Pfennige steigt.

  57. Inflation ist wie Nikotin oder Alkohol. In kleinem Maße stimulierend, man darf nur kein Kettenraucher werden oder Alkoholiker.

  58. Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln.

  59. Je geschickter ein Spekulant ist, desto eher geht er gegen die alllgemeine Tendenz.

  60. Je mehr Tips man nachläuft, um so größer sind die Enttäuschungen.

  61. Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten, und schauen Sie die Papiere nicht mehr an. Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich.

  62. Können die Kurse nicht weiter steigen, müssen sie fallen.

  63. Man kann auch von einem Dummkopf etwas lernen, besonders, was man nicht tun soll.

  64. Man soll die Ereignisse nicht mit den Augen verfolgen, sondern mit dem Kopf. Oft ist es sogar an der Börse besser, die Augen zu schließen.

  65. Mit der Wirtschaft und der Börse verhält es sich wie mit dem Mann und seinem Hund beim Spaziergang. Der Mann läuft langsam und gleichmäßig weiter. Der Hund läuft vor und zurück. Aber beide bewegen sich in die gleiche Richtung. Der Mann ist die Wirtschaft, der Hund die Börse.

  66. Mit wenig Wünschen und vielen kleinen Vergnügen so lange wie möglich zu leben, macht den Sinn.

  67. Nicht reich muß man sein, sondern unabhängig.

  68. Nicht wegen der eigenen Klugheit, sondern an der Dummheit der anderen verdient der erfolgreiche Börsianer.

  69. Oft kann man durch Zufall die glücklichsten Dummheiten begehen.

  70. Sie kennen ja meinen Leitsatz, den ich von einem ungarischen Zigeunermusiker habe: Ka Geld, ka Musik!

  71. Sind nicht die größten Wahrheiten immer auch simpel? Die zehn Gebote zum Beispiel sind ja auch simpel und trotzdem bestehen sie schon seit Jahrtausenden.

  72. Solange der Spekulant an der Börse operiert, ist das gewonnene Geld nur geliehenes Geld.

  73. Spekulieren kann jeder. Es zur richtigen Zeit zu tun – das ist die Kunst.

  74. Staatsbankrott? Bankenkrisen? Darauf gibt es nur eine Antwort: Viel Lärm um nichts!

  75. Steigt die Börse, kommt das Publikum, fällt die Börse, geht das Publikum.

  76. Verwenden Sie auf den Aktienkauf ebensoviel Zeit wie auf den Kauf eines Gebrauchtwagens!

  77. Viele Kapitalisten verbringen ein Drittel ihres Lebens damit, Kapital zu schaffen, ein weiteres Drittel, ihr Geld zu bewahren, und im letzten Drittel befassen sie sich mit der Frage, wem sie es vermachen sollen.

  78. Von einem Fünftel der Börse leben die Spekulanten, von vier Fünfteln die Brokerfirmen.

  79. Was an der Börse jeder weiß, macht mich nicht heiß.

  80. Was wäre die Börse ohne Narren?!

  81. Wenn alle Spieler auf eine angeblich todsichere Sache spekulieren, geht es fast immer schief.

  82. Wenn die Börse auf gute Nachrichten nicht mehr reagiert, herausgehen – und wenn schlechte Nachrichten keine Wirkung mehr haben, hereingehen.

  83. Wenn die Börsenspekulation leicht wäre, gäbe es keine Bergarbeiter, Holzfäller und andere Schwerarbeiter. Jeder wäre Spekulant.

  84. Wenn du einen Freund hast, schenke ihm einen Fisch. Aber wenn du ihn wirklich liebst, lehre ihn fischen.

  85. Wenn ein Bankier auf einen Vorschlag „nein“ sagt, meint er „vielleicht“, sagt er „vielleicht“, meint er „ja“, sagt er aber spontan „ja“, dann ist er kein guter Bankier.

  86. Wenn ein Spekulant auf einen Tip „ja“ sagt, meint er „vielleicht“, sagt er „vielleicht“, meint er „nein“, und wenn er spontan „nein“ sagt, ist er kein wirklicher Spekulant.

  87. Wenn es keine Narren auf der Welt gäbe – was wäre die Welt … und erst die Börse?

  88. Wenn irgendein Ereignis auf dem Markt eine psycholoigische Wirkung haben sollte, muss sie sofort kommen, denn am nächsten Tag ist das Ereignis vergessen

  89. Wenns um Geld geht, gibt’s nur ein Schlagwort: „Mehr!“

  90. Wer an der Börse nicht an Wunder glaubt, der ist ein Realist.

  91. Wer den Dollar nicht hat, wenn er zurückgeht, hat ihn auch nicht, wenn er wieder steigt.

  92. Wer die Aktien nicht hat, wenn sie fallen, der hat sie auch nicht, wenn sie steigen.

  93. Wer gut essen will, kauft Aktien; wer gut schlafen will, kauft Anleihen.

  94. Wer nicht fähig ist, sich selbst eine Meinung zu bilden und selbst eine Entscheidung zu treffen, sollte nicht zur Börse gehen.

  95. Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muss spekulieren.

  96. Wir befinden uns nicht mehr im Irrgarten der Währungsspekulation, sondern in einem wahrhaftigen Irrenhaus.

  97. Wirtschaft kann man nicht dozieren, man muß sie selbst erleben – und überleben.

  98. Wirtschaftsstudenten brauchen natürlich ihr Diplom als Eintrittskarte ins Erwerbsleben. Vielleicht werden sie sogar einmal gute Professoren. Aber haben sie schon einmal einen reichen Professor gesehen? – Um an der Börse Erfolg zu haben, halte ich Kenntnisse der Jurisprudenz, der Psychologie und der Philosophie für viel wichtiger.

  99. Wäre ich erst 70, also noch jung genug, würde ich die Hoffnung hegen, über die Berufspessimisten wahrhaft zu triumphieren.

  100. Über Hedgefonds sagte Kostolany, sie seien eine Irreführung des Publikums, eine doppelte sogar: Erstens sei es kein Hedge und zweitens kein echter Fonds. Daher sollten seriöse Anleger Hedgefonds nicht anfassen

 

 

by Sep 11, 2015 Keine Kommentare