Bitcoin Steuer vermeiden – Wie geht das?

Bitcoin Steuer vermeiden – Wie geht das?

Bitcoin und andere Kryptowährungen werden immer beliebter bei Anlegern. Wenn man bedenkt, dass der Bitcoin 2009 mit 0,08 Cent (Dollar) pro Bitcoin gehandelt wurde und der Kurs Anfang Dezember 2020 bei 18.000 Dollar und Ende Februar 2021 sogar bei 53.000 Dollar lag, ist das nachvollziehbar. Zwischendurch schwankte der Kurs zwar stark, es waren aber oft große Gewinne möglich. Muss man diese Gewinne dann versteuern? Erfahren Sie hier, wann Sie Bitcoin Steuer zahlen müssen und wie Sie diese Steuern vermeiden können. Dies gilt dann übrigens auch für alle anderen Kryptowährungen – nicht nur für den Bitcoin.

 

Wann sind Steuern auf Gewinne aus Bitcoin Verkäufen zu zahlen?

Falls zwischen Kauf und Verkauf von Bitcoin mehr als ein Jahr liegt, sind Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoins steuerfrei. Verluste können in diesem Fall allerdings auch nicht steuerlich geltend gemacht werden.

Falls zu verschiedenen Zeiten Bitcoins gekauft wurden, können die Höhe der Gewinne und Verluste und sogar die Steuerfreiheit – völlig legal – durch die Wahl der Berechnungsmethode gesteuert und damit optimiert werden.

 

Wie werden die Gewinne oder Verluste berechnet?

Grundsätzlich ist die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem Kaufpreis der Gewinn (oder Verlust). Dieser Betrag ist anzusetzen und zu versteuern – falls der Verkauf innerhalb eines Jahres erfolgt. Wenn man nur einmal gekauft hat und nur einmal verkauft, ist die Berechnung des Gewinns kein Problem. Da der Bitcoins jedoch inzwischen auch in Anteilen von nur wenigen Promillen gehandelt wird und viele Anleger mehrmals Bitcoins gekauft haben, kann die Gewinnermittlung sehr aufwendig werden. Für die Berechnung gibt es verschiedene Methoden, die wir hier vorstellen. Grundsätzlich kann die Methode frei gewählt werden. Die Wahl sollte jedoch dokumentiert, begründet und genau überlegt werden. Kontaktieren Sie hierzu unbedingt einen Steuerberater. Dieser wird Ihnen gerne Tipps geben, wie Sie Freibeträge nutzen und Ihre Steuern optimieren können.

 

Folgende Methode sind zur Berechnung von Gewinn oder Verlust aus dem Verkauf von Bitcoin zulässig:

LiFo-Methode

Diese Methode heißt “Last-in-First-out”. Hier wird davon ausgegangen, dass die zuletzt gekauften Bitcoins zuerst verkauft werden.

Beispiel:

Im Juli 2019 wurden zwei Bitcoin gekauft und im Juli 2020 wurden zwei weitere Bitcoin gekauft. Im Dezember 2020 wurden zwei Bitcoin verkauft. Der Gewinn wird bei der LiFo-Methode aus der Differenz zwischen dem Verkaufspreis der zwei Bitcoin im Dezember 2020 und dem Kaufpreis der zwei Bitcoin im Juli 2020 errechnet. Da in diesem Fall weniger als 12 Monate zwischen Kauf und Verkauf lagen, ist der Gewinn zu versteuern.

 

FiFo-Methode

Bei dieser Berechnungsmethode geht man davon aus, dass die Bitcoins, die zuerst gekauft wurden, auch zuerst verkauft wurden. Dieses Verfahren nennt man daher auch “First-in-First-out”.

Beispiel:

Wäre beim o.g. Beispiel (siehe LiFo-Methode) die FiFo-Methode angewendet worden, wäre der Gewinn aus der Differenz zwischen dem Verkaufspreis im Dezember 2020 und dem Kaufpreis im Juli 2019 errechnet worden. Da in diesem Fall zwischen Kauf und Verkauf mehr als 12 Monate lagen, wäre der Gewinn steuerfrei.

 

Durchschnittsmethode

Es ist außerdem zulässig, einen Durchschnittswert aus allen Kaufpreisen zu bilden und diesen in Verbindung zum erzielten Verkaufspreis zu setzen.

 

Welche Steuerart gilt für Bitcoin Gewinne?

Es gibt keine explizite Bitcoin Steuer, sondern Gewinne oder Verluste aus dem Verkauf von Bitcoin werden steuerlich gesehen als Private Veräußerungsgeschäfte angesehen. Damit werden Verkäufe von Bitcoins genauso behandelt wie Erlöse aus dem Privatverkauf von Gemälden, Antiquitäten oder Kunstgegenständen. Es gibt dafür keinen einheitlichen Steuersatz, sondern es wird der persönliche Steuersatz der Einkommensteuer angewendet.

Gibt es einen Freibetrag für Gewinne aus Bitcoin Verkäufen?

Es gibt einen Freibetrag in Höhe von 600 Euro pro Person und Jahr, der angewendet werden kann, wenn Bitcoins innerhalb eines Jahres nach Kauf verkauft werden und damit Gewinne erzielt werden. Sobald dieser Freibetrag überschritten wird (und sei es nur um einen Cent!) ist für den Gesamtbetrag Steuer zu zahlen. Prüfen Sie daher – gemeinsam mit Ihrem Steuerberater – vorab alle privaten Veräußerungsgeschäfte.

 

Können Verluste steuerlich geltend gemacht werden?

Verluste beim Verkauf von Bitcoin können mit Gewinnen aus anderen privaten Veräußerungsgeschäften verrechnet werden. Voraussetzung ist, dass der Verkauf der Bitcoins innerhalb von 12 Monaten nach Kauf erfolgt. Später sind die Gewinne steuerfrei und Verluste können nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden.

 

Wie muss ich den gewerblichen Handel mit Bitcoin versteuern?

Falls man gewerblich mit Bitcoin handelt, sind alle Gewinne als Einnahmen aus Gewerbebetrieb steuerlich anzusetzen. Es gibt keine einheitliche Schwelle, ab wann der Handel mit Bitcoin als gewerblich angesehen wird und wann dieser noch als privates Veräußerungsgeschäft gilt. Betrachtet werden in der Regel der Umfang des Handels und die Tatsache, ob der Handel hauptberuflich durchgeführt wird.

Besprechen Sie dies unbedingt mit einem Steuerberater, damit Sie nicht von hohen Steuernachzahlungen überrascht werden.

 

Wie werden Zinsgewinne aus Bitcoin Geschäften versteuert?

Falls Sie Anlageangebote wahrnehmen, die lediglich Zinsen und keine direkten Kursgewinne aus Bitcoin-Geschäften bieten, so unterliegen diese Zinsen der Abgeltungssteuer, die immer zu zahlen ist, unabhängig vom Zeitverlauf. Hier gilt keine Spekulationsfrist von einem Jahr, die Zinsgewinne aus Bitcoin Verkäufen sind nicht steuerfrei.

 

Gelten die Regeln für Bitcoin auch für andere Kryptowährungen?

Die steuerlichen Regelungen für Bitcoins gelten auch für alle anderen Kryptowährungen, auch bei diesen werden Gewinne nicht durch die Abgeltungssteuer, sondern mit dem individuellen Einkommensteuersatz als Private Veräußerungsgeschäfte versteuert. Auch bei den anderen Kryptowährungen sind alle Gewinne steuerfrei, sobald der Verkauf später als 12 Monate nach dem Kauf erfolgt.

 

Kann der Handel mit Bitcoins auch über normale Banken erfolgen?

Früher erfolgten Kauf und Verkauf von Bitcoin über Broker, Wallets und Börsen im Internet. Seit 2020 dürfen auch alle Banken in Deutschland mit Bitcoin handeln. Dies wird den Umsatz wahrscheinlich nochmals erhöhen.

 

Fazit

Bitcoin und andere Kryptowährungen werden zunehmend als Anlage beliebter. Bedingt durch große Kursschwankungen sind solche Investitionen zwar keine sicheren Anlagen, können aber hohe Gewinne bescheren. Diese Gewinne sind darüber hinaus steuerfrei – wenn man die Spekulationsfrist von 12 Monaten beachtet und erst danach wieder verkauft.

Lassen Sie sich bezüglich der steuerlichen Behandlung der Gewinne unbedingt von einer guten Steuerberatungskanzlei beraten.

Kryptowährungen traden: ein Leitfaden

Kryptowährungen traden: ein Leitfaden

In den letzten Jahren haben die Kryptowährungen Bitcoin und Co. stark an Popularität gewonnen. Die Folge davon ist, dass der Kryptowährungsmarkt immer beliebter wurde, und dies eröffnete den Händlern einige Möglichkeiten, über die Preise am Markt zu spekulieren. Allerdings ist es wichtig, nicht blindlings mit dem Handel von Kryptowährungen zu beginnen.

 

Es ist nicht so einfach, wie es aussieht

Wer sich dazu entschlossen hat, mit Kryptowährungen zu handeln, der denkt oft daran, in kürzester Zeit zum Millionär zu werden. Sicherlich ist dieser Markt profitabel und aufregend, aber es ist nicht so einfach die Marktdynamik zu verstehen und zu wissen, welche Wege und Handlungen vorzunehmen sind. Doch genau das ist der Clou hinter dem Trading von Kryptowährungen.

Für diejenigen die bisher noch keinen Kontakt zu Kryptowährungen hatten und noch nie mit diesen gehandelt haben, ist es wichtig, dass sie die Dynamik und die Grundlagen der Börse verstehen. Denn hier geht es nicht nur um den Kauf und Verkauf, sondern es gibt zahlreiche Faktoren, die zu berücksichtigen sind und ebenso viele Möglichkeiten, um Gewinne zu erzielen. Das zeigt ebenfalls ein Blick auf https://www.trading-fuer-anfaenger.de/libertex/.

 

Die ersten Schritte in den Handel mit Kryptowährungen

Aufgrund des umfassenden Fachjargons und der Vielzahl der komplexen Handelsprozesse kann der Kryptowährungsmarkt für Einsteiger aber auch für erfahrene Trader entmutigend sein. Es helfen Trading Coaches und Ratgeber wie dieser hier. Dieser kurze Leitfaden ist in sechs Schritte aufgeteilt:

 

Schritt 1: CFDs auf Kryptowährungen

Bei CFDs handelt es sich um einen Vertrag, mit dem sich der Trader dazu verpflichtet, die Differenz zwischen dem Preis der Eröffnungsposition und dem Schlusskurs der eigenen Position zu handeln. Hier wird über den Preis am Markt spekuliert und nicht die Kryptowährung selbst gekauft.

Alternativ ist es möglich, Kryptowährungen über eine Börse zu kaufen.

 

Schritt 2: Lernen wie der Markt funktioniert

In seiner Funktionsweise unterscheidet sich der Kryptowährungsmarkt stark von den anderen Finanzmärkten. Daher ist es so wichtig, den Fachjargon und die damit verbundenen Fachbegriffe zu kennen, bevor mit dem Trading gestartet wird.

 

Schritt 3: Ein Konto eröffnen

Beim Trading von Kryptowährungen, anstelle des physischen Kaufs, ist es möglich, eine Position viel schneller zu eröffnen. Benötigt wird dafür kein digitales Wallet und auch kein Börsenkonto. Alles, was benötigt wird, ist ein Konto bei einem Hebelanbieter.

 

Schritt 4: Einen Trading-Plan erstellen

Um beim Trading erfolgreich zu sein, ist es notwendig, einen soliden Plan zu erstellen. Die gilt umso mehr für alle, die mit Kryptowährungen handeln wollen, da dieser Markt eine hohe Volatilität aufweisen kann. Dabei handelt es sich um ein zweischneidiges Schwert, denn zum einen wird der Markt durch die Volatilität sehr attraktiv, aber zum anderen ist es schwer, zu handeln. Daher sollte der Trading-Plan die Instrumente zum Risikomanagement enthalten sowie eine Skizze der Ziele. Auch eine Vorstellung darüber, welche Kryptowährungen gehandelt werden sollen sowie eine Strategie für das Öffnen und Schließen von Positionen (Handelsstrategie) ist notwendig.

 

Schritt 5: Eine Handelsplattform auswählen

 

Schritt 6: Öffnen, überwachen und schließen der ersten Position

 

Fazit: Der Handel mit Kryptowährungen kann lukrativ sein

Zu guter Letzt kann nur eines gesagt werden: Der Handel mit Kryptowährungen kann sich als unglaublich lukrativ herausstellen. Dabei sollte das Trading offen angegangen werden und es sollte nur das investiert werden, was man sich selbst leisten kann. Eine gute Strategie ist auch beim Handel von Kryptowährungen der Schlüssel zum Erfolg.

Kryptowährungen – Bitcoin und Co. – Was steckt hinter dem virtuellen Geld?

Die Idee von Kryptowährungen geht auf eine Person oder Gruppe mit dem Pseudonym Satoshi Nakamoto zurück. Wer sich genau hinter diesem Namen verbirgt, ist bis heute unklar. Elementar ist jedoch das unter diesem Pseudonym im Oktober 2008 veröffentlichte Whitepaper, das die Referenztechnologie von Bitcoins beschrieb.

Inhalt

Kryptowährungen am Beispiel Bitcoin – Die Idee / Vision hinter dem digitalen Geld

Die wichtigsten Begriffe – Fachjargon für Kryptowährungen

Was für Kryptowährungen gibt es und was unterscheidet sie?

Infografik Kryptowährungen

Die wichtigsten Fakten im Überblick

Wie geht es mit Kryptowährungen weiter?

 

Kryptowährungen am Beispiel Bitcoin – Die Idee / Vision hinter dem digitalen Geld

Die Vision:
Die Schaffung einer Währung, die den Mann in der Mitte (die Bank) als vertrauenswürdige Institution überflüssig macht. Dies soll durch eine transparente und dezentrale Technologie möglich gemacht werden. Da alle Transaktionen in diesem System irreversibel sind und öffentlich einsehbar gemacht werden, solle so zusätzliches Vertrauen entstehen. Dieses erhöhte Konsumentenvertrauen soll es ermöglichen, Geld direkt auszutauschen und die Gebühren für die Bank einzusparen, also im Endeffekt einen günstigeren und transparenteren Geldverkehr schaffen.

Der Schutz vor Rückabwicklung solle dabei durch komplexe mathematische Berechnungen garantiert werden, die einen Betrug unrentabel machen.

Aufgrund dieser hohen Komplexität, die diese Sicherheit garantiert, gibt es Miner, die mit speziellen Computern diese Rechnungen für die Nutzer der Währung durchführen.

Die wichtigsten Begriffe – Fachjargon für Kryptowährungen

Mining & Miner

Bezeichnet den Prozess, bei dem Privatpersonen oder Unternehmen Rechenleistung bereitstellen, um von Nutzern getätigte Transaktionen zu verwalten und abzuwickeln. Da anders als beim dem aktuellen Geldsystem keine Bank mehr als Intermediär zwischen den beiden Parteien steht und diese verbindet, muss eine andere Partei die Transaktionen in die Block-Chain oder jeweilige unterliegende Datenstruktur schreiben.

Miner überprüfen dabei auch das Netzwerk, um sicherzustellen, dass alle Transaktionen korrekt erfasst und gespeichert wurden.

Wallet
Wallet kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt– Brieftasche oder auch Geldbörse. Um nichts anderes handelt es sich auch in diesem Kontext, jedoch ist das Wallet digital und beinhaltet statt klassischer Währungen die vom Nutzer gehaltenen Kryptowährungen.

Coins / Token
Ein Coin oder Token ist vergleichbar mit einer ein Euro Münze. Kryptowährungen werden in Anteilen eines Coins oder Tokens notiert. Sprich: Preise werden wie bei herkömmlichen Währungen auch in Referenz zu einer Einheit des Coins angegeben. So kostet ein Kaffee beispielsweise: 0.0000178 Bitcoins.

Block
Ist eine nicht veränderbare Datei. Genauer ist ein Block eine Sammlung von Bitcoin Transaktionen, die zuvor noch nicht erfasst wurden. Man könnte einen Block mit einer Seite aus einem Rechnungsbuch vergleichen, in dem von Hand Käufe und Verkäufe mit Kugelschreiber notiert sind. Einmal geschrieben, lässt sich das erfasst nicht mehr ändern. Sobald eine Seite voll ist, der Block fertiggestellt wurde, wird eine neue Seite bzw. ein neuer Block begonnen. Zusammengefügt, ergibt sich daraus die gesamte Historie – die Blockchain.

Privater Schlüssel/ Private Key
Private Schlüssel oder im Englischen Fachjargon auch Private Key ist notwendig, damit sich der Nutzer authentifizieren und auf sein Wallet zugreifen kann. Sie sind vergleichbar mit einer PIN, welche bei der klassischen Kreditkarte oder Girokarte zum Einsatz kommt. Jedoch sind private Schlüssel wesentlich länger und komplizierter, um das Wallet vor fremden Zugriffen zu schützen. Der private Schlüssel sollte zu keinem Zeitpunkt bekanntgegeben oder weiterverschickt werden.

Das Gegenstück zum privaten Schlüssel ist der öffentliche Schlüssel. Dieser ist die Adresse des Wallets und kann bedenkenlos im Rahmen von Transaktionen oder ähnlich weitergegeben und verwendet werden.

Blockchain
Die Blockchain ist eine Datenbanktechnologie, welche auf der Idee basiert, Daten in einem Netzwerk zu verteilen und durch die somit erzielte öffentlich zugängliche Struktur das System besonders sicher zu machen. Durch die dezentrale Struktur gibt es kein gebündeltes Ausfallrisiko, ganz im Gegensatz zu zum Beispiel einer Bank, welche zentral alle Daten verwaltet und bei einem Ausfall der Datenbank das System funktionslos wird. Dazu steht die Blockchain Technoogie im Gegensatz. Bei ihr werden die Daten mit allen Nutzern geteilt und sind so auch nach dem Ausfall einzelner weiterhin verfügbar.

Bitcoingebühr
Wie bei Überweisungen oder anderen Bankgeschäften auch, entstehen bei Bitcoin Transaktionen Kosten. Die Gebühren entfallen an den Miner, der die Rechenleistung für die Transaktionen bereitgestellt hat. Der Mythos, dass Bitcoin Transaktionen kostenlos sind, ist also nicht korrekt. Die Kosten variieren je nach Größe und Geschwindigkeit der Transaktion und können für übliche Transaktionen mit einer Größe von ungefähr 250 Bytes zwischen 4 und 9 Dollar hoch sein.

Initial Coin Offerings
ICOs sind vergleichbar mit der ersten Platzierung von Aktien am Markt, den sogenannten IPOs oder Initial Public Offerings.
Dabei werden Anteile von Unternehmen in Aktien oder Coins verbrieft und an Investoren bzw. Anleger verkauft. Auf diese Art und Weise gewinnt das Unternehmen neues, frisches Kapital und kann dieses in die eigenen Geschäfte investieren. Damit hat das Unternehmen die Möglichkeit zu wachsen und so die Rendite der Anteilseigner zu erhöhen.

In Deutschland gibt es vermehrt ICO Events. Der aktuell größte Veranstalter für solche Events ist:

ICO-Festival

Welche Kryptowährungen gibt es und was unterscheidet sie?

Neben der Wohl bekanntesten Kryptowährung Bitcoins gibt es noch eine Vielzahl weiterer. Diese haben sich in den letzten Jahren zunehmend etabliert und stellen eine Alternative zu Bitcoins dar. Wichtig ist dabei zu verstehen, dass die Coins teilweise auf unterschiedlichen Technologien basieren und sich daraus verschiedene Vorteile und Nachteile ergeben. Der folgende Abschnitt soll eine kurze Übersicht liefern. Einen detaillierten Einblick liefert die nachfolgende Infografik

  • Bitcoin: Die bekannteste Kryptowährung. Sie basiert auf der Blockchain-Technologie, einer Datenbank, bei der alle teilnehmenden Computer verbunden sind und die gespeicherten Daten austauschen und somit sichern.
    Die mit Bitcoins stattfindenden Zahlungen sind durch die Nutzung pseudonymer Adressen anonym
  • Litecoin: Hat von der Technologie her große Ähnlichkeiten mit Bitcoins, jedoch wurde das System optimiert, wodurch die Transaktionsgeschwindigkeit verkürzt und die Transaktionskosten reduziert wurden
  • Dash: Unterscheidet sich von Bitcoins sowie anderen Kryptowährungen besonders dadurch, dass Transaktionen nicht öffentlich sind, also zu keinem Zeitpunkt von anderen Parteien einsehbar gemacht werden. Zudem werden Teile der Mininggebühren zur Weiterentwicklung der Währung verwendet.
  • Etherum: Obwohl Ethereum ebenfalls auf der den Bitcoins zugrundeliegenden Technologien basiert, unterscheidet sich diese Kryptowährung fundamental von den anderen, da sie durch die sogenannte Smart-Contract Technologie den einzelnen Nutzern einen direkten Geldtausch untereinander ermöglicht.
  • Ripple: Ist eine besonders exotische Kryptowährung. Sie soll einen Devisenmarkt abbilden, an dem unterschiedliche Währungen einfach gehandelt werden können. Dieser Markt unterstützt dabei sämtliche gängige Währungen – die Einzigartigkeit rührt daher, dass bei Ripple kein Mining stattfindet

Infografik Kryptowährungen

Die wichtigsten Fakten im Überblick

Warum kaufen Menschen Bitcoins
Geld wird in modernen Volkswirtschaften für den Austausch von Waren und Dienstleistungen verwendet. Diese Form der Geldwirtschaft hat im Vergleich zur ursprünglichen Tauschwirtschaft, in der zum Beispiel Fische gegen Felle getauscht wurden einen entscheidenden Vorteil: Geld verdirbt nicht.

Somit hat Geld im Wesentlichen 2 Funktionen:

  • Allgemeingültiges Tauschobjekt
  • Werterhalt

Eine knappe Mehrheit der in Studien von SMAVA befragten Personen, die aktuell Bitcoins kaufen haben jedoch andere Gründe für ihr Engagement:

53% erwerben Bitcoins aus reiner Neugier

Dies spiegelt sich auch in den erhobenen Kontoständen wieder. So befinden sich in 10.689.767 Wallets lediglich Beträge von 0 – 0,001 Bitcoins. Im Gegensatz dazu gibt es nur 3 Konten mit 100.000-1.000.000 Bitcoins.

Trotz einer Vielzahl von experimentellen Nutzern setzten sich Kryptowährungen weiter durch. Ihre Akzeptanz steigt merklich:

  • 7% der Befragten bezahlen bereits mit Kryptowährungen
  • Der Großteil der Teilnehmer der Umfrage kann sich vorstellen in Zukunft mit Kryptowährungen zu bezahlen

Marktanteil von Bitcoin
Obwohl Bitcoins wohl mit Abstand die bekannteste Kryptowährung am Markt ist, ist deren Marktanteil zwischen 2013 bis 2017 um 47% gesunken. Jedoch sollte dabei angemerkt werden, dass der Markt insgesamt im selben Zeitraum stark gewachsen ist und weitere Kryptowährungen zum Angebot hinzugekommen sind und sich etablieren konnten. Dazu gehört neben den oben genannten auch die für IOT (Internet Of Things) ausgelegte Währung IOTA.

Wie geht es mit Kryptowährungen weiter?

Zukunft gestaltet sich ungewiss, birgt jedoch große Potenzialen, denn es muss nicht nur einen Gewinner geben – unterschiedliche Technologien haben in unterschiedlichen Anwendungsfällen unterschiedliche Vorteile, wodurch auch in Zukunft die Existenz von unterschiedlichen Währungen wahrscheinlich ist.

Chancen

Dezentralisiertes Geldsystem:
Durch die dezentrale Funktionsweise der Kryptowährungen soll es keine zentralen Instanzen mehr geben, die Einfluss auf die Währungen nehmen können. Ein Konzept wie das der Zentralbanken existiert nicht. Dadurch wird das Geldsystem zumindest in der Theorie demokratischer, da nicht einige wenige darüber bestimmen können.

Schutz vor Inflation:
Anders als bei gängigen Währungen ist die Geldmenge bei den meisten Kryptowährungen nicht unendlich erweiterbar. Somit existiert keine Möglichkeit für geldpolitische Programme wie zum Beispiel die Geldschwemme der Zentralbanken in den vergangenen Jahren, die die Zinsen gesenkt und gleichzeitig durch Anleihekäufe mehr Geld in den Markt gepumpt haben.

Solche Aktivitäten schädigen den Wert einer Währung, sind aber bei Kryptowährungen wie Bitcoin oder Litecoin durch die endliche Verfügbarkeit ausgeschlossen.

Risiken

Stromverbrauch, Umweltschutz und Regulation:
Die Karte zeigt, welche Länder pro Jahr weniger Strom verbrauchen als alle für die Bitcoin-Infrastruktur betriebenen Computer. Anders formuliert heißt dass, anstatt den Strom für Computer aufzubringen, die Bitcoins möglich machen, könnte man auch eines der blau eingefärbten Länder mit dem Strom versorgen.

Diese Länder verbrauchen weniger Strom als die Bitcoin Produktion

Übersicht über die wichtigsten Zahlen im Zusammenhang mit dem Stromverbrauch:

  • eine Transaktion verbraucht etwa 300 kWh
  • ein Block benötigt ca. 570 MWh
  • der Gesamtbedarf der Bitcoin-Schürfung betrug 2017 rund 30 TWh/a (oder 3,4 GW)

Dieser hohe Stromverbrauch stellt ein Risiko sowohl für die Umwelt als auch für das System im Allgemeinen dar. Die starken Auswirkungen auf unsere Energienetze sowie die damit einhergehenden Treibhausgasemissionen könnten Regierungen zu stärkeren Regulierungen der Kryptowährungen veranlassen.

Risiko von Marktmacht weniger Miner:
Im Gegensatz zur Aussage oben haben sich inzwischen auch bei Kryptowährungen gewisse systemrelevante Miner hervorgetan. Aktuell (2018) stellen 5 Miner und Miningunternehmen über 50% der Rechenleistung zur Verfügung, die Blöcke verarbeitet. Somit besteht ein Risiko, dass diese in Zukunft höhere Gebühren verlangen könnten oder aber bestimmte Gruppen bei den Transaktionen bevorzugen.

 

Ripple kaufen (XRP) | Einfach erklärt | Coinbase & Binance

Ripple kaufen (XRP) | Einfach erklärt | Coinbase & Binance

Ripple (XRP) wird klassischerweise nur getauscht (trading), kann seit einiger Zeit jedoch auch direkt für Euro gekauft werden. Für das Trading eignen sich Bitcoins oder noch besser Ether, da hier die Transaktionskosten etwas geringer sind. Alternativ können Sie sich per CFD oder Zertifikat an der Ripple-Wertentwicklung beteiligen, ohne echte Ripple zu kaufen. Hier die Anleitungen, mit denen Sie Ripple als Coin, CFD bzw. Zertifikat kaufen können:

ANLEITUNG 1: Ripple (XRP) Coins über Binance kaufen (FÜR SCHNELLE LESER):

  1. Binance Konto eröffnen
  2. Unter „Kryptos kaufen“ eine Zahlungsmethode wählen
  3. Euro in XRP umtauschen

 

SCHRITT 1 – BINANCE KONTO ERÖFFNEN:

Im nächsten Schritt gehen Sie auf die Seite von www.binance.com und klicken auf registrieren. Auch dieser Prozess ist komplett selbsterklärend. Unter dem Artikel finden Sie einen Affiliatelink bzw. eine Referel-ID, durch welchen wir für unsere Arbeit einen kleinen Bonus erhalten.

SCHRITT 2 – Zahlungsmethode wählen

Nach der Registrierung auf Binance gehen Sie zurück zu Coinbase und klicken auf Konten:

  • Wählen Sie die Währung, die Sie senden möchten.
  • Die Empfänger-Adresse finden Sie auf der Seite von Binance. Klicken Sie dafür auf Funds -> Deposite/ Withdrawal.
  • Suchen Sie in der Liste nach Ethereum und klicken Sie auf Deposite.
  • Kopieren Sie die Empfänger-Adresse und gehen Sie zurück auf die Seite von Coinbase.
  • Geben Sie anschließend den Betrag ein, den Sie zum Kauf von Ripple (XRP) verwenden möchten und klicken Sie auf Fortfahren.

SCHRITT 3 – Euro gegen XRP Coins umtauschen

Sobald die Ethereum Ihrem Binance-Konto gutgeschrieben wurden, klicken Sie auf Exchange- > Basic. Suchen Sie jetzt auf der rechten Seite nach dem Währungspaar XRP/ETH und klicken Sie auf dieses. Anschließend klicken Sie unter dem Chartfenster auf den Tab „Market“ und geben Sie die Anzahl der Ripples (XRP)  ein, die Sie kaufen möchten. Bestätigen Sie abschließend den Kauf mit BUY Ripple (XRP).

 

Ripple (XRP) CFDs oder Zertifikate kaufen:

In der letzten Zeit haben sich weitere Wege eröffnet, über die Trader in Ripple investieren können. Zusätzlich zu den Coins selbst können Sie sich auch per CFD oder Zertifikat an Ripple beteiligen, um von der Wertentwicklung mit verschiedenen Finanzinstrumenten profitieren zu können.

Anleitung 2: Ripple-CFDs kaufen:

Ripple-CFDs stellen eine einfache Möglichkeit für Trader dar, um sich an der Wertentwicklung der Kryptowährung zu partizipieren. Ihr Wert ist von der Wertentwicklung des zugrundeliegenden Basiswerts abhängig. Der Vorteil für Trader besteht darin, dass Sie sich direkt an der Entwicklung des Coins beteiligen können, ohne Ripple physisch zu besitzen. Natürlich muss für den Handel mit Krypto-CFDs zuerst ein Konto bei einem CFD-Broker eröffnet werden, wobei zusätzliche Kosten entstehen können. Hier die Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Konto bei einem CFD-Broker Ihrer Wahl eröffnen
  2. Echtgeld auf Konto überweisen
  3. Echtgeld gegen Ripple-CFDs eintauschen

Anleitung 3: Ripple-Zertifikate kaufen:

Zum Abschluss der Erwerb von Ripple-Zertifikaten. Auch hier erwerben Sie keine physischen Ripple-Coins, da das Zertifikat lediglich die Performance der Kryptowährung nachbildet. Somit kann man sowohl auf steigende als auch fallende Kurse setzen. Trader haben hierbei die Auswahl zwischen verschiedenen Zertifikaten oder verschiedene Mini-Futures. Für die Zertifikate müssen Sie lediglich ein Wertpapierdepot anlegen und Echtgeld auf ihr Konto einzahlen:

  1. Konto bei einem Anbieter Ihrer Wahl eröffnen
  2. Echtgeld auf Konto überweisen
  3. Echtgeld gegen Ripple-Zertifikate eintauschen

Die wichtigsten Links:
Coinbase: https://www.coinbase.com/join/5a317472856bf90135a15639
Binance: https://www.binance.com/?ref=12922281 (12922281)

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Handelsentscheidungen,
Team InsideTrading

Bitcoin shorten – vom fallenden btc-Kurs profitieren

Bitcoin shorten – vom fallenden btc-Kurs profitieren

Der Bitcoin-Hype scheint kein Ende zu kennen und jeder spricht darüber: Taxifahrer, Friseure und Putzmänner. Jeder scheint ein Experte für Kryptowährungen zu sein. Aktuell haben sogar Sido, Kool Savas & Frauenarzt ein Lied zum Thema Veröffentlicht.

Es gibt keine Grenzen für Kursziele und durch die neuen Technologien ist der Traum vom schnellen Geld nun scheinbar in greifbare Nähe gerückt und zum Teil bereits Realität geworden.
Doch wie nachhaltig ist der Trend? Viele Finanzmarktexperten und Fondsmanager sehen die Entwicklung eher skeptisch. Nun bereiten sich zudem viele Hedgefonds auch darauf vor Bitcoin strukturiert zu shorten  – Bloomberg.

Was bedeutet Bitcoins shorten?

Bitcoins zu shorten bedeutet auf fallende Bitcoin Kurse zu setzen. Sie gewinnen also, wenn Bitcoins an Wert verlieren. Bitcoins shortet man, indem man sich zum Beispiel Bitcoins leiht, verkauft und sie zu einem späteren Zeitpunkt zurückgibt. Ist der Kurs des Coins in der Zwischenzeit gefallen, haben Sie einen Gewinn gemacht, andernfalls einen Verlust. Da dies nicht immer so einfach möglich ist, gibt es Finanzprodukte, die diesen Prozess abbilden und es so für den Anleger sehr einfach machen.

Wie können Sie Bitcoins shorten – CFDs oder Futures

Bitcoins lassen sich auf zwei verschiedene Arten und Weisen einfach shorten. Zum einen besteht die Möglichkeit dies über CFDs und zum anderen über einen Future zu machen. Die genauen Hintergründe zu den beiden Möglichkeiten haben wir unten für Sie aufgeschlüsselt. Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung:

  • Bitcoins können Sie bis zu einem Volumen von 10 Bitcoins sehr gut über CFDs shorten. Bei größeren Volumen eignen sich Futures besser, da es keine Volumenbeschränkung pro Trade gibt
  • Bitcoin-Futures werden an regulierten Märkten gehandelt
  • CFDs haben eine negative Balance Protektion und schützen den Anleger vor Nachzahlungen
  • Wenn Sie sich für einen CFD-Broker entscheiden, überprüfen Sie dessen Angebot und gleichen Sie es mit Ihrer Erwartungshaltung ab. Ein Beispiel für eine solche Checkliste finden Sie unten

Lassen Sie uns aber ein wenig mehr ins Detail gehen.

Der Bitcoin-Kursverlauf lässt nichts Gutes ahnen– Bitcoin verkaufen?

Bitcoins haben in der jungen Vergangenheit zu einer Kurs-Rally geführt, die in der Vergangenheit ihres gleichen sucht. Selten waren Kursanstiege so dramatisch und nicht einmal die Mississippi-Blase, kann den Siegeszug des Bitcoins noch übertrumpfen.

Die Historie scheint einen gerade darauf aufmerksam machen zu wollen, dass diese Entwicklung nicht gesund sein kann, denn auch damals hieß es: „so etwas hat es noch nie gegeben, jetzt wird alles anders“.

Daher stellt sich vielen nun die Frage: „Halte ich meine Bitcoin oder verkaufe ich Bitcoin über eine btc exchange und profitiere vom aktuell sehr guten btc to eur Wechselkurs?“
Diese Frage ist höchst individuell zu beantworten. Sicherlich hat Bitcoin noch einiges an Euphorie-Potenzial aber je nach persönlicher finanzieller Situation kann sich ein Ausstieg bereits jetzt nachhaltig für die Familienkasse bemerkbar machen.
Was, wenn Sie zum aktuellen Zeitpunkt keine Bitcoins haben, welche Chancen bieten sich Ihnen dann beim aktuellen btc-Kurs?

Bitcoin shorten – von fallenden btc Kursen profitieren

Anstelle Bitcoins einfach nur zu kaufen und von steigenden Kursen zu profitieren, gibt es auch bei Kryptowährungen die Möglichkeit, auf fallende Bitcoin-Euro-Kursen zu setzen.
Das Konzept ist beim Kryptowhährungshandel dasselbe wie beim Aktienhandel. Ob Bitcoins, Litecoins, Etherium, IOTA oder Aktien: es lassen sich immer beide Seiten des Trends nutzen.

Bei Bitcoins sowie Währungen im Allgemeinen, gibt es dafür viele Wege.Die beiden einfachsten werden in den folgenden zwei Abschnitten diskutiert:

Bitcoin CFD – mit einem CFD auf fallende btc-Kurse setzen

CFDs sind Contract for Difference.Diese haben beim normalen Währungshandel für Privatkunden bereits den Löwenanteil des Marktes für sich beanspruchen können. Diese Produkte sind sehr einfach strukturiert und auch die Wertentwicklung der Position ist einfach nachvollziehbar: anders als zum Beispiel bei Optionen.

CFDs eignen sich durch den Hebel bereits bei kleineren Kontogrößen, um Shortpositionen auf Bitcoin einzunehmen. Wenn Sie Bitcoin shorten, verkaufen Sie vereinfacht gesagt jemandem Bitcoins, die Sie noch nicht besitzen. Dadurch entsteht eine Verpflichtung, diese zu einem späteren Zeitpunkt zu liefern. Fällt nun der Bitcoin-Kurs im Laufe der Zeit, so können Sie ihre Verpflichtungen zu einem günstigeren btc-Kurs ausgleichen. Die Differenz ist Ihr Gewinn.
Geschäfte, die diesen Prozess abbilden, können Sie bei verschiedenen Brokern sehr einfach handeln. Die Auswahl des richtigen Krypto-CFD-Brokers sollten Sie dabei z.B. an den folgenden Kriterien festmachen:

  • Welchen Hebel bietet mir der Broker für Paare wie btc to eur oder eth to eur
  • Wie viele Kryptowährungen sind beim Broker vertreten? Hat er Bitcoin, Litecoin, Etherium, IOTA und die anderen großen alle als CFD im Angebot?
  • Wie hoch sind die Overnight-Gebühren?
  • Welche Meinungen haben die anderen Kunden?
  • Kenne ich Kunden des Brokers?
  • Welche Weiterbildungsmöglichkeiten hat der Broker im Angebot?
  • Gibt es themenspezifische Webinare?

Wie gehen Sie nun aber mit der Situation um, wenn Sie recht viele Bitcoins besitzen oder aber ein großes Budget haben und viel Geld bewegen wollen?

Bitcoin Future – Gewinne durch Bitcoin-Kursverlusten erzielen

Futures könnten in diesem Zusammenhang genau die richtige Lösung für Sie sein. Die CBOE sowie CME hat für den Bitcoin einen eigenen Future aufgelegt. Die Terminkontrakte erlauben es den Händlern sowohl Long- als auch Short-Positionen auf Bitcoin einzunehmen. Somit gibt es eine neue Alternative in Bitcoins auf einen fallenden btc to eur Kurs zu setzen.

Ein Future ist von der Wertentwicklung her vergleichbar mit einem CFD – mit dem Unterschied, dass Futures nur eine beschränkte Laufzeit haben und somit nicht wie ein Bitcoin-CFD als Position unendlich lang gehalten werden kann. Um trotz allem langfristig durch den Future positioniert sein zu können, lassen sich die Kontrakte rollen. Mehr dazu finden Sie in unserem Artikel zur Rolle von Futures.
Futures liefern zudem aufgrund der Tatsache, dass sie die Spielwiese für institutionelle Investoren sind, ausreichendes Volumen um auch mehr als 10 BTC zu handeln. Dieser Wert stellt bei CFD-Brokern oftmals die Obergrenze dar. Dabei ist allerdings die Mindestposition oftmals gleich dem Bitcoin-Future, welcher mit einem Bitcoin pro Kontrakt normiert ist.

Bitcoin-Futures werden zudem an einem regulierten Markt gehandelt, was zusätzliche Sicherheiten verspricht. Im Gegensatz zu den teils weniger renommierten Bitcoin Exchanges unterliegt der Handel der vollen Transparenz, welche auch bei anderen Finanzprodukten vorliegt. Zudem wird der Future auch über Clearing Häuser gecleart. Dies soll das Settlement garantieren und mehr Klarheit zur Abwicklung geben.
Mehr Informationen zum BTC Future findet sich beispielsweise auf der Seite der CBOE.

Bitcoin CFD oder Bitcoin Future zum Shorten von BTC

Ob ein CFD auf Bitcoin oder aber der BTC Future die richtige Lösung für einen Short-Trade in BTC ist, muss individuell entschieden werden. Möchten Sie echte Bitcoin beziehen bzw. über den Terminmarkt veräußern, und ist es für Sie wichtig, dass Sie Bitcoin an einem regulierten Markt handeln und ein standardisiertes, sicheres Clearing (Erfüllung) Ihres Trades haben. Ist dies der Fall, so ist der Future für Sie wahrscheinlich die beste und aktuell einzige Lösung die diese Ansprüche erfüllt.

Möchten Sie schnell handeln und aktiv am Markt sein, so sind unter Umständen CFDs eine gute Wahl. Diese sind oftmals durch den Broker sehr liquide gehalten und können somit auch IntraDay schnell und einfach gehandelt werden. Großer Nachteil könnte für manche die Beschränkung der Positionsgröße auf 10 btc sein, wobei dies eher die Ausnahme der Regel ist. Neben dieser Einschränkung kommt erschwerend die Tatsache hinzu, dass Sie über Bitcoin nicht die Möglichkeit besitzen, auch wirklich Bitcoin zu beziehen, bzw. liefern zu lassen. Somit haben Sie mit CFDs ein Produkt, welches Ihnen erlaubt an der Wertentwicklung von Bitcoin zu partizipieren, nicht aber Bitcoin zukünftig auch als Zahlungsmittel zu nutzen oder Ihre Bitcoins an eine andere Person zu verkaufen.

Somit liegt die endgültige Entscheidung über den richtigen Handelsweg ist bei Ihnen. Sie können Bitcoin nun auf zwei Wegen shorten, bzw. über einen geregelten Markt verkaufen. Sie haben somit einen erweiterten Überblick über die aktuell verfügbaren Möglichkeiten gewonnen und können besser am Markt agieren. Viel Erfolg.

Bitcoins kaufen – Vorteile, Nachteile und mögliche Auswirkungen

Bitcoins kaufen – Vorteile, Nachteile und mögliche Auswirkungen

Bitcoins gehören zu den meist diskutiertesten Finanzthemen der letzten Jahre. Jeder ist ein Experte und hat zumeist eine vordefinierte Meinung. Wir beschäftigen uns heute mit den Vorteilen, Nachteilen und möglichen Auswirkungen von Bitcoins.

Viele sind reich geworden, noch viel mehr wollen reich werden, aber ist das das Ziel von Bitcoins?

Neben diesen Gesichtspunkten wollen wir uns den häufigsten Fragen und Gerüchten in einzelnen Unterpunkten widmen.

 

Bitcoins kaufen – Vorteile und Chancen

  • Vertrauen! Jede Währung (EUR, USD, YEN, …) lebt nur von dem Vertrauen in die Währung. Dazu drei Beispiele:
    • Versuchten morgen alle ihr Geld vom Bankkonto abzuheben, würden viele vor leeren Automaten stehen.
    • Sollte Ihre Hausbank pleitegehen, gehört Ihr hart verdientes Bankguthaben der Bank und nicht Ihnen.
    • Ihr Geld kann von Behörden reguliert, besteuert und eingefroren werden.

In all den Szenarien bleibt Ihnen nur das Vertrauen in eine dritte Partei (Staat, Bundesbank, Zentralbank, …). Der Einlagensicherungsfond, der eine Summe bis zu 100.000 Euro abdeckt, wird in diesen Fällen greifen. Sollte sich Ihr Vertrauen jedoch nicht auszahlen, sind Sie ganz schnell mittellos. Bitcoin-Besitzer sind von keiner weiteren Partei abhängig. Die Bitcoins gehören zu jedem Zeitpunkt dem Besitzer und keinem anderen.
Expertenmeinung: Es gibt einiges an Studien zu verschiedenen Krisenszenarien und fast alle Experten sind sich einig, dass der Staat den Ausfall von ein oder zwei Banken abfangen könnte. Sollte jedoch eine Bankenkrise eintreten, kann das kein Staat und auch keine Behörde abfangen. Die Bafin beschreibt es so: Zum Artikel.

  • Begrenzte Verfügbarkeit | inflationsgeschützt! Über die Geldmenge wird von einer Reihe von Behörden entschieden, woraufhin einfach mehr Geld ins System gebracht oder dem System entzogen wird. Bitcoins hingegen werden über eine sehr komplexe Formel von Computern berechnet. Dieses nennt man „Mining“ oder „Schürfen“. Dieser Prozess ist vergleichbar mit dem Abbau von Gold – langwierig, zeitintensiv und sehr teuer.
    Beispiel:  Als Deutschland seine Kriegsschulden nicht mehr begleichen konnte, druckte der Staat immer mehr Geld. Es kam sogar so weit, dass ein Laib Brot den Gegenwert einer Schubkarre voll Geld hatte.
  • Geschwindigkeit! Die Transaktionen mit Bitcoins sind deutlich schneller als mit den bisherigen Systemen (Visa, …).
  • Bitcoin = Bargeld! Tausende von Jahren haben wir zunächst Ware gegen Ware und dann Geld gegen Waren getauscht. Erst seit ein paar Jahrhunderten zahlen wir für unser Geld Zinsen, Steuern, Transaktionsgebühren, und vieles weitere. Bitcoins haben den Vorteil, dass sich keine weiteren Parteien etwas vom Kuchen abschneiden können.
  • Dezentralisiert! Sollten die Systeme meiner Bank ausfallen, dann komme ich an mein Geld nicht mehr heran – zumindest für den Moment nicht. Bitcoins bzw. Kryptowährungen im Allgemeinen sind komplett dezentralisiert und laufen auf verschiedenen Servern auf der ganzen Welt verteilt.
    Ein passender Vergleich: In einem Interview wurden Bitcoins einmal mit dem Internet verglichen. Selbst wenn ganze Länder vom Netz genommen werden, wird es das Internet noch geben und so ist es auch mit der digitalen Währung Bitcoin. Es ist möglich, dass Teile mal für einen Moment nicht verfügbar sind, aber mehr nicht.
  • Können Bitcoins abgeschaltet werden? Nein, können sie nicht! So wie auch das Internet von keinem einzelnen kontrolliert wird, so kontrolliert auch keiner alle Bitcoins. Daher kann auch keiner Bitcoins komplett abschalten!
    Beispiel: Selbst wenn in China Bitcoins abgeschaltet oder verboten werden, können Chinesen noch über verschiedene Wege auf ihre Bitcoins zugreifen.
  • Können Bitcoins verboten werden? Nein, Bitcoins können nicht verboten werden. Jeder Bürger (egal aus welchem Land) kann frei über sein Zahlungsmittel entscheiden. Wenn ich Hühner habe, dann kann ich die Eier gegen andere Waren tauschen. Ein KFZ-Mechaniker könnte Ihr Auto auch im Tausch gegen den Wochenendeinkauf reparieren.
    Wir wählen das Zahlungsmittel Euro nur aus dem Grund, da es skalierbar ist und einen einheitlichen Wert darstellt. Es ist ein Leichtes, dem Mechaniker, Bauern oder auch jedem anderen Bitcoins zu überweisen.
    Anmerkung: Sollte es irgendwann kaum noch Bargeld geben, dann wird die Hemmschwelle auch noch mal um einiges geringer. Mehr zum Thema der Bargeldabschaffung.
  • Wertanlage (Store of Value)! Aktuell werden Bitcoins oft mit Gold verglichen. Auch wenn das Bezahlen mit Bitcoins möglich ist halten viele an ihren Bitcoins fest und sehen diese als Wertanlage.
  • Spekulation! Wir waren uns nicht sicher, ob dieser Punkt als Vorteil oder Nachteil zu sehen ist und daher haben wir diesen bei beiden Aufzählungen dabei.
    Bitcoins sind eine Währung, auf die aktuell viele Spekulanten aufspringen. Das kann zu starken Preisansteigen führen, aber auch zu einem schnellen Abverkauf. Dieses sollte nicht der Grund für einen Einstieg sein, aber es könnte einen netten Bonus darstellen.
  • Währungskriege! Auf lange Sicht könnten damit die ganzen Währungskriege zwischen den verschiedenen Ländern bzw. Währungszonen (der Euro wird nicht nur von einem Land verwendet) aufhören. Die aktive Beeinflussung der Währung kann das Verhältnis zwischen Import und Export positiv beeinflussen. Dieses Interesse verfolgt so gut wie jeder Staat.
  • Bitcoin-Geldautomaten! In den USA und auch in ein paar weiteren Ländern kann man schon heute Bitcoins aus einem Geldautomaten bekommen.
  • Geheimhaltung! Es ist nicht nachzuvollziehen, wie viel Geld Sie wohin geschickt haben.
  • Spenden! Gemeinnützigen Organisationen Geld zu spenden, ist für viele ein zweischneidiges Schwert, da es nicht nachzuvollziehen ist, wo die Geldspende landet. Ein Unternehmen aus den USA hat eine Technologie entworfen, die es ihnen ermöglicht, zu sehen, was mit ihrem Geld gekauft wurde. Dieses ist nur durch die Entwicklung von Bitcoins und auch anderen Kryptowährungen möglich gewesen.

 

 

Bitcoins kaufen – Nachteile und Risiken

  • Starke Preisschwankung! Unternehmer starten, ihre Services gegen Bitcoins zu tauschen. Durch die starken Schwankungen werden die Preise jedoch noch immer in EUR oder USD angegeben. Beispielsweise kostet das Erstellen einer Webseite bei einem Webdesigner 3.000 EUR. Sie zahlen dann sozusagen den heutigen Gegenwert von 3.000 EUR in Bitcoin.
    Sollten die Preise irgendwann nur noch wenige Prozentpunkte im Jahr schwanken, dann werden noch viel mehr Unternehmer diesen Schritt wagen.
  • Zugang! Der Zugang ist noch nicht lange so benutzerfreundlich, dass bisher nur die in Bitcoins investiert haben, die technisch sehr versiert sind. Die Infrastruktur rund um die verschiedenen Kryptowährung wächst aber exponentiell und es wird in nächster Zeit immer mehr Apps und Programme geben, die den Umgang erleichtern.
  • Dem traditionellen Bankensystem den Rücken kehren! Es gibt schon jetzt einige, die dem traditionellen Bankensystem den Rücken gekehrt haben und für ihre erbrachten Leistungen Bitcoins oder Bitcoin-ähnliche Währungen verlangen und auch nur noch auf diesem Weg bezahlen. In Ländern wie beispielsweise Venezuela ist das schon der größere Teil der Bevölkerung. Die Tendenz ist hier stark steigend.
    Hiervon sind wir in Deutschland noch weit entfernt, aber sich schon jetzt mit diesem System zu beschäftigen, ist „höchstwahrscheinlich“ keine verschenkte Zeit und ein gutes Investment. Auf Bitcoin.de können Sie in nur wenigen Schritten für ein paar Euros Bitcoins erwerben.
  • Transaktionskosten! Beim Versenden von Bitcoins entstehen Kosten. Diese Transaktionsgebühren steigen mit der Zeit. Grund ist die komplexe Verschlüsselung von Bitcoins.
  • Besteuerung! Mit Hilfe von Bitcoins können Geschäfte und Transaktionen getätigt werden, die der Staat nicht einsehen kann. So könnten viele Unternehmen am Staat vorbeiarbeiten und ihrer Steuerpflicht nicht nachkommen. Hier muss eine Lösung gefunden werden.
  • Schwarzmarkt! Der Staat hatte in den 70er Jahren das Ziel (den Traum), die totale Kontrolle aller Finanztransaktionen zu haben und jede Transaktion zu dokumentieren. Dieser Traum muss durch eine digitale Währung wie Bitcoins aufgegeben werden.
    Vor allem für den Waffen- und Drogenhandel ist dies förderlich.
  • Wallets und Hacker! Bitcoins werden in sogenannten Wallets aufbewahrt. Diese wurden in der letzten Zeit immer mal wieder gehackt. Daher gilt auch hier, dass Sie Ihre Investments streuen sollten. Investieren Sie nicht all Ihr Geld in nur ein Anlagegut. Haben Sie mehrere Bitcoins, dann verwenden Sie verschiedene Wallets.
  • Dezentralisiert! Sollten die Systeme Ihrer Bank ausfallen oder gehackt werden, muss die Bank für die Schäden aufkommen. Bei einem Verlust Ihrer Bitcoins haften Sie selbst. Dieses wird sich in Zukunft aber auch noch ändern.
  • Verfügbarkeit! Obwohl Bitcoins im Leben vieler angekommen sind, können wir damit aktuell noch nicht durchs Leben gehen. Im Supermarkt sind die kryptischen Währungen noch nicht angekommen.

 

Mögliche Auswirkungen von Bitcoins

Erinnern Sie sich an die Zeiten, wo Handys noch in Aktenkoffern getragen werden mussten und die Sim-Karten noch so groß wie Telefonkarten waren? Mit der heutigen Ausführung und Benutzerfreundlichkeit einiger Kryptowährungen befinden wir uns gerade auf diesem Entwicklungsniveau – dort werden wir aber nicht lange bleiben und dann ist die digitale Währung genauso massentauglich wie das Handy heute. Dieses wird wie auch damals zu vielen neuen Großkonzernen und dem Untergang vieler jetziger Unternehmen führen. Bestes Beispiel von damals ist Nokia, die Apple für ihr Smartphone ausgelacht haben.

In Deutschland hinken wir technologisch gesehen weit hinterher. Dieses wird uns in den nächsten Jahren auf die Füße fallen. Egal, ob es die Automobilbranche ist oder das Finanzsystem. Die ganzen großen Konzerne wie Facebook, Apple, Google und Amazon haben meist mehr Bargeld rumliegen, als unsere großen Vorzeigeunternehmen insgesamt wert sind.

Seien Sie daher proaktiv, machen Sie sich mit den Möglichkeiten der neuen Tehnologien vertraut und beschäftigen Sie sich schon jetzt mit dem Thema. Cryptowährungen haben das Potenzial, eine ähnliche Erfolgsgeschichte zu durchlaufen wie soziale Netzwerke, die unsere Art mit dem Internet umzugehen gravierend geändert haben. Es gibt bereits etablierte, deutsche Anbieter, wie Bitcoin.de, die Ihnen als Plattform seriös alle notwendigen Services rund um Bitcoin zur Verfügung stellen. Lassen Sie sich also von den technologischen Entwicklungen nicht abhängen.

Team
InsideTrading

Eine Alternative zum Kaufen, Verkaufen und sicheren Aufbewahren von Bitcoin, Ethereum und Litecoin ist Coinbase. Mit diesem Link erhalten Sie beim Eröffnen eines Kontos 10$ (8€) in Bitcoins geschenkt. Die Mindesteinlage beträgt gerade mal 100$ (84€). Zur Seite von Coinbase!

IOTA kaufen | Schritt für Schritt Anleitung

IOTA kaufen | Schritt für Schritt Anleitung

IOTA werden nicht direkt gekauft, sondern getauscht (trading). Dafür eignen sich Bitcoins oder noch besser Ether, da hier die Transaktionskosten etwas geringer sind.

 

Für schnelle Leser:

  1. Bitcoins oder Ether auf Bitcoin.de kaufen.
  2. Bei Bitfinex registrieren.
  3. Bitcoins oder Ether von Bitcoin.de zu Bitfinex transferieren.
  4. Auf Bitfinex die Bitcoins bzw. Ether gegen IOTA tauschen.

WICHTIG!!!

Bitfinex nimmt gerade keine neuen Kunden an, daher empfehlen wir für den Kauf von IOTA auf die Plattform von Binance zurückzugreifen. Alternative zu Bitcoin.de können Sie auch Coinbase verwenden. Coinbase schenkt allen Neukunden mit diesem Link 10$ (ca. 8,50€) in Bitcoins.

 

Hier geht es zum UPDATE: WIE KAUFE ICH IOTAS? | UPDATE! |COINBASE & BINANCE 

 Ausführliche Schritt für Schritt Anleitung:

 

1. Bitcoins oder Ether auf Bitcoin.de kaufen.

Die Plattform ist ziemlich selbsterklärend. Registrieren Sie sich einfach und wählen Sie einen Verkäufer aus. Wie lange dieser Prozess dauert, hängt stark von Ihrer gewählten Bank ab.
Die 2-Faktor-Authentifizierung empfehlen wir Ihnen hier

 

 

2. Bei Bitfinex registrieren.

Klicken Sie einfach auf „OPEN ACCOUNT“ und bestätigen Sie im nächsten Schritt Ihre E-Mail-Adresse.

 

3. Bitcoins oder Ether von Bitcoin.de zu Bitfinex transferieren.

Klicken Sie auf den gelben Button „mein Bitcoin.de“ und wählen Sie Ein- /Auszahlung. Wechseln Sie anschließend von dem Reiter „Einzahlung“ zu „Auszahlung“ (siehe Screenshot).

 

Empfängeradresse

Die Empfängeradresse erhalten Sie im Login-Bereich von Bitfinex. Klicken Sie dafür oben rechts auf Deposit -> Bitcoin -> Exchange Wallet. Diesen Schlüssel kopieren Sie in das Feld Empfängeradresse auf Bitcoin.de.

Die Gutschrift der Bitcoins bzw. Ether auf Bitfinex kann einige Minuten dauern.

 

4. Auf Bitfinex die Bitcoins bzw. ETher gegen IOTA tauschen.

Wählen Sie auf der Bitfinex-Plattform „Trading“ (oben links) aus,  im Untermenü klicken Sie auf „Iota“ -> IOTA/BTC.

Jetzt öffnet sich auf der linken Seite das Orderformular (ORDER FORM). Wählen Sie hier einfach „Market“ statt „Limit“ und geben Sie die gewünschte Anzahl an (AMOUNT).

 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Handelsentscheidungen,
Team InsideTrading

 

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Bitcoins – Segen oder Fluch???

Bitcoins – Segen oder Fluch???

Bitcoins – Segen oder Fluch???

Was sind Bitcoins und Blockchains eigentlich? Handel betreiben Menschen seit zehntausenden Jahren. Hierbei werden Güter und Leistungen getauscht. Die Form des Handels hat sich seit jeher weiterentwickelt. Neben dem Tauschhandel wurden vereinzelt auch Naturalien, wie z.B. Muscheln, als Währung genutzt. Vor rund 4.000 Jahren setzte sich die Münze als Zahlungsmittel durch. Die Banknote tauchte vor 1.000 Jahren zum ersten Mal auf und erst seit etwa 100 Jahren ist unser derzeitiges Zahlungsmittel, Münzen und Banknoten, nicht mehr durch Gold gedeckt und im Wert bestimmt. Immer wieder hat sich die Form des Geldes verändert. Mittlerweile tauchen immer öfter digitale Währungen, wie z.B. der Bitcoin, auf. Wird das die nächste Revolution am Finanzmarkt? Was sind Bitcoins und Blockchains eigentlich?

Umfragen ergeben, dass die meisten Menschen das Wort „Bitcoin“ kennen, aber nicht verstehen. Nach diesem Artikel wirst du bestens informiert sein. Nicht nur Anleger interessieren sich für den Bitcoin und dessen Funktionsweise, die Blockchain, sondern auch Banken. Laut dem Manager Magazin investierten zuletzt 42 internationale Großbanken in die Firma „R3“. Die Banken-Szene wittert ein großes Geschäft, weswegen sich beispielsweise bereits Nasdaq, Visa und die Citygroup unter dem Namen Chain.com engagieren. Digitale Währungen stellen für Banken ein potentielles Geschäft aber auch eine Gefahr dar. Die Bank Santander schätzt das Einsparpotential für Nutzer der Währung auf unglaubliche 20 Milliarden Dollar. Jährlich!

Die aktuelle Situation

Der Bitcoin rüttelt am bestehenden Status quo. Um zu verstehen wie dieser funktioniert, müssen wir auch die aktuell etablierten, monetären Systeme kennen. Eine zentrale Funktion nimmt das Geld ein. Es ist das Tauschmittel unserer Zeit. Arbeit, Existenz, Wohlstand, Freizeit, Freiheit und viele weitere Dinge sind vom Geld abhängig. Doch Geld ist kein Rohstoff, der gefördert wird oder auch kein Produkt, welches von Bauern angebaut werden kann. Geld wird in unserem System durch die Zentralbank generiert und kontrolliert. Durch Eingriffe am Finanzmarkt regulieren Notenbanken die Geldmenge. Das generierte Geld wird durch Banken genutzt, investiert und in Form von Krediten ausgeschüttet. Staaten regulieren die Banken und beeinflussen mit Gesetzen den Umlauf von Geldmengen. Alles dreht sich in unserer heutigen Epoche um Banken. Die milliardenschweren Rettungen von Großbanken in Deutschland und auch anderen Ländern wurde stark kritisiert, waren aber wichtig. Banken sorgen für Liquidität am Markt durch Kreditvergabe, unterstützen Investitionen und sorgen für die sichere Aufbewahrung von Vermögen. Bei Bedarf kümmern sich Banken um eine attraktive Anlage von Vermögen und garantieren den Kunden eine schnelle Verfgbarkeit ihrer Guthaben zu jeder Zeit an jedem Ort. Banken wickeln Überweisungen, Handel, Börsengänge, Transaktionen und zahlreiche weitere Dinge ab. Alles, was mit Geld zu tun hat, hat auch mit Banken zu tun – und heutzutage hat fast alles mit Geld zu tun. Kunden benötigen diese mächtigen Institutionen und müssen ihnen vertrauen. Jeder Nutzer von Geld ist auf Mittler angewiesen; ob Broker, Banken oder andere Finanz-Institute. Man hat nur mit Hilfe von Mittlern Zugriff auf die Märkte.

Was ist Geld?

Geld ist auf Grund seiner Komplexität sehr schwer zu definieren. Es ist die am weitesten entwickelte Form des Handels. Mankiw befand, dass Geld alle werthaltigen Dinge sind, welche zm Kauf und Verkauf von Waren und Leistungen genutzt wurden. Keynes prägte die noch heutzutage meist gültige Sichtweise, dass jedes Eigentum, welches als Tauschmittel akzeptiert wird, „Geld“ genannt werden kann. Jeder tauschbarer Vermögensgegenstand stellt dementsprechend in gewisser Form Geld dar, wenn dieses durch die Gesellschaft als Zahlungsmittel akzeptiert ist.

Wenn ein Vermögensgegenstand ein Transaktionsmittel ist oder werden will, so muss dieser diverse Anforderungen erfüllen. Geld muss eine Recheneinheit sein. Werte müssen sich in Einheiten des Geldes beschreiben lassen und die Recheneinheiten müssen allen bekannt sein. Geld muss ein Tauschmittel sein für den Kauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen. Geld stellt jedoch ebenfalls ein Wertaufbewahrungsmittel dar. Es kann zu einer zeitlichen Diskrepanz zwischen Erhalt und Ausgabe des Geldes kommen. Beispielsweise wird Arbeitszeit mit Geld bezahlt. Der Wert der Arbeitszeit wird jedoch erst viele Wochen nach Erbringung dieser ausbezahlt und oftmals erst viele Monate später ausgegeben. Geld ist des weiteren nützlich, werthatig, knapp, teilbar, transportfähig, unzerstörbar und homogen.

Neben den soeben definierten Funktionen des Geldes wird zwischen zwei Arten von Geld unterschieden. Auf der einen Seite existiert das Rechengeld (Fiatwährung), welches durch Staaten und Zentralbanken generiert und in Umlauf gebracht wird. Auf der anderen Seite verfügen Waren teilweise jedoch auch über einen eigenen Wert, welcher sich durch Angebot und Nachfrage ergibt. Mit diesen werthaltigen Waren lässt sich ebenfalls handeln. Es nennt sich Warengeld. Rechengeld kann materiell in Form von Münzen und Banknoten angewendet aber auch elektronisch durch Überweisungen genutzt werden. Eine Form dieses virtuellen Geldes ist die kryptografische Währung (Krypto-Währung). Dieses Rechengeld ist, grob gesagt, ein Algorithmus durch welchen Transaktionen generiert werden. Dieses Geld wird nicht druch Banken, Staaten oder Zentralbanken geschaffen, reguliert und verwaltet. Der Bitcoin stellt eine Ausprägung der Krypto-Wärhung dar.

 

Bitcoin

Was ist die Definition des Bitcoin? Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) definiert dies wie folgt: „Bitcoins (BTC) sind eine virtuelle Währung, deren Transaktionen und Guthaben in einem dezentralen Netzwerk verwaltet werden. Durch kryptografische Berechnungen kann prinzipiell jeder Netzwerk-Nutzer an der Geldschöpfung teilnehmen. Eine Zentralbank, die diese Aufgabe bei realen Währungen wahrnimmt, existiert daher nicht. Mit Bitcoins, die es seit 2009 gibt, können inzwischen zahlreiche Waren, Dienstleistungen, IT-Anwendungen oder Freizeitangebote erworben werden. Der private Handel unterliegt keiner Erlaubnispflicht, nur das Betreiben von Marktplätzen, an denen Bitcoins gehandelt werden, unterliegt einer Lizenz, welche von der BaFin auszustellen ist.“

Der Begriff „Bitcoin“ steht einerseits für das Währungs-System Bitcoin andererseits aber auch für eine einzelne Recheneinheit. Ein Bitcoin basiert auf kryptografischen Protokollen. Diese Protkolle sind eine einzigartige kryptografische Signatur, welche nur ein einziges Mal existiert und nicht willkürlich vervielfältigt werden kann. Der Bitcoin kann online zwischen Anbieter und Nachfrager Peer-to-Peer gehandelt werden. Die Transaktion wird im Protkoll erfasst und gespeichert. Mit jeder Transaktion erweitern diese beiden Parteien das Protokoll. Hierdurch kann der Nachfrager nach Bitcoins auch die Echtheit prüfen und ob der Anbieter diesen Bitcoin rechtmäßig besitzt. Es sind keine Banken oder sonstige Dienstleister nötig. Bitcoins können von den Anwendern erstellt, gelagert, verwaltet und verschickt werden. Durch das kryptografische Protokoll, welches einzigartig ist, kann die Echtheit selbstständig überpüft werden. Besitzer benötigen lediglich ein Programm namens „Bitcoin Core“ auf ihrem PC. Mit diesem können sie ihre Bitcoins, welche in der Online-Geldbörse namens „Wallet“ liegen, verwalten, halten und verschicken. Der Besitzer verfügt über das krypotgrafische Protokoll. Kommt es zu einer Transaktion, so können die interagierenden PCs selbstständig die Protokolle lesen, erweitern und auf Echtheit testen. Die digitale Signatur eines Bitcoin wird durch die Blockchain authentifiziert. In dieser befinden sich alle Protokolle in verschlüsselter Form.

Der Bitcoin basiert auf einem mathematischen Algorithmus. Da dieser endlich ist, können maximal 21 Millionen Bitcoins existieren. Derzeit befinden sich rund 12 Millionen Bitcoins im Umlauf mit einem Wert in Höhe von rund 4 Milliarden US-Dollar. Bitcoins kann man auf Websites/Börsen oder an BTC-Geldautomaten erwerben. Bitcoins werden beim sogenannten Mining geschöpft. Hierbei stellen Nutzer Rechenleistung zur Verfügung und erhalten im Gegenzug Bitcoins. Die Rechenleistung wird benötigt, um den Algorithmus zu errechnen.

Der Bitcoin kann als open-source Nutzer zu Nutzer (P2P) Krypto-Währung bezeichnet werden. Die Idee ist, dass keine kontrollierenden Mittler nötig sind und Bitcoins quasi anonym verschickt werden können. Um das Protokoll genauer zu verstehen, muss man wissen, dass es einen öffentlichen und einen privaten Schlüssel gibt. Mit „Schlüssel“ ist das Protkoll bzw. ein Teil des Algorithmus bezeichnet. Jede Transaktion wird im öffentlichen Schlüssel, der Blockchain, gespeichert. Hierdurch ist für jeden ersichtlich, wann der Bitcoin wo war und wem er derzeit gehört. Die Echtheit und das Recht des Besitzers diesen Bitcoin zu besitzen, kann so bestätigt werden. Der Besitzer des Bitcoins verfügt zusätzlich über den privaten Schlüssel. Nur dieser stellt den Wert bzw. die eigentliche Recheneinheit zum Bezahlen dar. Bei einer Transaktion übermittelt die zahlende Partei der erhaltenden Partei den privaten Schlüssel. Die erhaltende Partei bzw. der PC dieses Nachfragers gleicht den privaten Schlüssel daraufhin mit dem öffentlichen Schlüssel in der Blockchain ab. Da jeder Schlüssel, also jedes kyptografische Protkoll, einzigartig ist, kann so die Echtheit festgestellt werden. Der Bitcoin ist dementsprechend diebstahlsicher. Es ist also so, als wäre auf einem Gelschein der aktuelle Besitzer gespeichert. Bezahlt ein Dieb mit diesem Geldschein, kann sofort erkannt werden, dass er nicht der rechtmäßige Besitzer ist. Die vielen Millionen jährlichen Transaktionen kann man nicht auf einen Geldschein schreiben. Bei digitalen Währungen lässt sich dieses Prinzip, die Transaktionen zu erfassen, jedoch umsetzen.

Die Blockchain

Durch das Mining wird die Blockchain bzw. ein öffentlicher und ein privater Schlüssel erstellt. Mining stellt das Suchen eines Rechners nach möglichen Algorithmen dar, welche einzigartig, logisch und nutzbar sind. Der Miner stellt hierfür Rechenleistung zur Verfügung. Während der private Schlüssel als Bitcoin in Umlauf ist, so liegt die Blockchain durchgehend beim Miner. Alle zehn Minuten wird die Blockchain hierbei aktualisiert und mit jeder Transaktion wird ein neuer Block an die Kette (Chain) gehängt. Miner, welche ihre Rechenleistung zur Verfügung stellen, erhalten einen bestimmten Betrag des errechneten Betrages als Transaktionsgebühr. Mit der Zeit müssen immer aufwendigere Algorithmen errechnet werden, um weitere Blockchains und Bitcoins zu schöpfen. Dies wurde bewusst entwickelt. Die Entwickler orientierten sich hierbei am Abbau von Gold. Während ein Rohstoff anfangs einfach gefördert werden kann, steigen mit der Zeit der Aufwand und die Kosten der Förderung. Auch dadurch erhält der Rohstoff einen gewissen Wert. Er ist endlich.

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Die Entwickler

In einer Rundmail der „kryptografischen Mailing-Liste“ auf metzdowd.com aus dem Jahr 2008 definierte Satoshi Nakamoto das Anliegen und den Sinn des Bitcoin. Es ist bis heute ungeklärt, ob es sich bei dem Namen um eine Person oder eine Gruppe handelt. Über die Identität ist so gut wie Nichts bekannt.

„Das Kernproblem konventioneller Währungen ist das Ausmaß an Vertrauen, das nötig ist, damit sie funktionieren. Der Zentralbank muss vertraut werden, dass sie die Währung nicht entwertet, doch die Geschichte des Fiatgeldes ist voll von Verrat an diesem Vertrauen. Banken muss vertraut werden, dass sie unser Geld aufbewahren und es elektronisch transferieren, doch sie verleihen es in Wellen von Kreditblasen mit einem kleinen Bruchteil an Deckung. Wir müssen den Banken unsere Privatsphäre anvertrauen, vertrauen, dass sie Identitätsdieben nicht die Möglichkeit geben, unsere Konten leerzuräumen. Ihre massiven Zusatzkosten machen Micropayments unmöglich.“

Eine Generation früher hatten Nutzer von Time-Sharing-Computersystemen ein ähnliches Problem. Vor dem Aufkommen von starker Verschlüsselung mussten die User sich auf Passwortschutz für ihre Daten verlassen und dem Systemadministrator vertrauen, dass dieser ihre Informationen vertraulich hielt. Diese Privatsphäre konnte jederzeit aufgehoben werden, wenn der Administrator zu dem Schluss kam, dass sie weniger wog als andere Belange, oder auf Anweisung seiner Vorgesetzten. Dann aber wurde starke Verschlüsselung für die Masse der Nutzer verfügbar, und Vertrauen war nicht länger nötig. Daten konnten auf eine Weise gesichert werden, die einen Zugriff durch Dritte – egal aus welchem Grund, egal mit wie guten Entschuldigungen, egal was sonst – unmöglich machten. Es ist Zeit, dass wir dasselbe mit Geld machen. Mit einer elektronischen Währung, die auf einem kryptografischen Beweis beruht und kein Vertrauen in Mittelsmänner benötigt, ist Geld sicher und kann mühelos transferiert werden.

– Satoshi Nakamoto

Bis 2009 arbeitete Nakamoto mit anderen Entwicklern im Netzwerk zusammen bis er Mitte 2010 den Netzwerkzugangsschlüssel an Gavon Andresen übergab und sich aus dem Projekt zurückzog und seitdem nicht mehr in Erscheinung trat. Gavin Andresen ist der Chef-Wissenschaftler der Bitcoin Foundation und kann mit dem Schlüssel einige Eingriffe in die Währung unternehmen. 2009 schuf Nakamoto zuvor den ersten Genesis Block und begründete damit den Bitcoin. Ein Genesis Block stellt den ersten Block einer Blockchain dar. Er ist immer gleich, quasi die grundlegende Programmierung und ist das Fundament der Blockchain.

Interessant ist, dass Nakamoto im Genesis Block neben der Programmierung folgenden Text hinterließ: „The Times 03/Jan/2009 Chancellor on brink of second bailout for banks“. Er deutete auf einen Artikel in der Times vom 03. Januar 2009 hin. Dies ist als Botschaft zu verstehen. Wahrscheinlich startete Nakamoto als Reaktion auf die Finanzkrise und diesen Artikel sein Projekt den Bitcoin zu entwickeln. Die Roh-Version des Genesis Blocks sieht wie folgt aus (Auszug):

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Der Artikel der New York Times startet wie folgt:

 3

Die Geschichte um Satoshi Nakamoto mutet wie eine Heldengeschichte aus einem Hollywood-Film an. Eine geheime Gruppe oder Person, welche kurz über einige Jahre auftaucht, deren/dessen Identität aber niemanden bekannt ist. Mit einer Rundmail, einem revolutionären Algorithmus und einer Botschaft im Genesis Block soll die Welt verbessert bzw. die Macht der Banken gebrochen werden. Hat sich Hollywood schon die Rechte daran gesichert?

 

Potential und Gefahren des Bitcoins

Das Potential des Bitcoins ist umstritten und wird daher auch hitzig diskutiert. Für die einen ist es der Durchbruch im Kampf gegen die unliebsamen aber übermächtigen Banken. Für andere wiederum stellen sich noch zahlreiche Frage inwiefern der Bitcoin eine eigenständige Währung werden könnte.

Sicher ist, dass der Bitcoin als ergänzende Währung durchaus hilfreich ist. Er könnte sich als Arbitragewährung etablieren und die Transaktion von Devisenzahlungen vereinfachen. Anbieter und Nachfrager können hierbei auf Banken als Mittler verzichten. Große Arbitrage-Transaktionen verschlingen meist auch viele Gebühren.

Die Software des Bitcoin lässt sich auch nachträglich verändern, um Fehler zu beheben oder Innovationen einzuführen. Diese Änderung muss jedoch von genügend Nutzern angenommen werden. Was bedeutet genügend? Mehr als 50% der Rechenleistung müssen bei Nutzern liegen, die der Änderung zustimmen. Nun besteht die Gefahr, dass einzelne Akteure selbst mehr als 50% der Rechenleistung auf sich vereinen. Im Juli 2014 überstieg der Mining-Pool GHash beispielsweise kurzzeitig diese Marke. Das Problem besteht darin, dass der Besitzer von mehr als 50% der Rechenleistung bereits bestätigte Blöcke in der Blockchain rückgängig machen kann und durch neue ersetzen kann. Learncyptography.com erklärt, dass eine sogenante 51%-Attack dazu führen kann, dass der Inhaber andere am Übermitteln von Bitcoins oder dem Finden von neuen Blockchains (mining) kurzzeitig hindern kann. Auch könnte er doppelte Transaktionen durchführen. Er kann jedoch keine gefälschten Bitcoins in Umlauf bringen und auch keine Bitcoins von anderen Nutzern klauen. Eine 51% Attack verbraucht jedoch Unmengen Geld, Strom und Rechenleistung.

John Williams, Chef der San Fransico FED, warnte davor, dass die Bitcoin-Technologie aus seiner Sicht Kriminalität und Terrorismus begünstigt. Wenn Zentralbanken, Staaten und Geschäftsbanken keinen Einfluss mehr auf das Vermögen und die Transaktionen haben, so könnten Kriminelle und Terroristen ihre Gelder ungehemmt bewegen und verschieben. Die Finanzierung von Zellen könnte, wie jetzt, nicht mehr behindert werden. 2011 wurden tatsächlich Drogen im Tausch gegen Bitcoins angeboten.

Die Debatte um eine unabhängige Währung wurde Mitte 2010 befeuert als Visa, Mastercard und vor allem PayPal Konten von WikiLeaks sperrten und Transaktionen verhinderten, um die Finanzierung von WikiLeaks trocken zu legen.

Der Journalist Timothy B. Lee warnt vor den Risiken, dass Malware, Datenverlust oder der Einbruch von Online Börsen zum Verlust des Vermögens führen könnten. Nutzer speichern ihr Vermögen online, welches natürlich auch durch Gefahren dessen bedroht ist. „Nur Bares ist Wahres“. Wird das Vermögen nur noch elektronisch verschoben so kann dies, wie eben beschrieben, gehindert oder verhindert werden. Auch Staaten könnten versuchen regulierend einzugreifen. Der Wert des Bitcoins ist fraglich. Dieser entsteht durch Angebot und Nachfrager. Wer heute einen Bitcoin im Wert von 100$ erhält, könnte morgen bereits nur noch 50$ besitzen.

Die Geldschöpfung stellt traditionell und auch gesetzlich ein Monopol der Notenbank dar. Eine neue Währung einzuführen ist jedoch nicht illegal. Wo Zentralbanken und Staaten die bestehenden Währungen stützen, ist die Schaffung einer neuen Währung jedoch schwierig.

Deflationäre aber auch inflationäre Risiken werden von Ökonomen nicht erkannt. Eric Posner beschrieb in seinem Artikel „Fool’s Good“, dass dem Bitcoin sowieso das Ende droht. Er geht zwar darauf ein, dass der Bitcoin ein Ponzischema (Schneeballsystem) ist, was Experten bereits ablehnen, erklärt jedoch, dass es jederzeit möglich ist weitere kryptografische Währungen zu programmieren. Auch solche, welche mehr als 21 Millionen Bitcoins generieren können. Schnell würde die ganze Welt Bitcoins schürfen, da jeder reich werden möchte, wenn Bitcoins offiziell anerkannt sind. Die Menge an Bitcoins würde explodieren. Es würde zu einer Inflation kommen, die Bitcoins würden ihren Wert verlieren und das System Bitcoin wäre wieder am Null-Punkt.

Es gibt derzeit noch viele offene rechtliche Fragen. Beispielsweise erklärte die US-Finanzaufsicht FinCEN 2013, dass Personen, welche Bitcoins schürfen und diese gegen Entgeld an andere Personen verkaufen als Zahlungsdienstleister einzuordnen seien und deswegen der Aufsicht und den Regulierungen, vor allem der Melde- und Buchführungs-Pflicht, unterliegen.

Bezüglich Bitcoins findet man zahlreiche Vor- aber auch Nachteile. Es ist eine revolutionäre Technologie mit vielen guten Ansätzen. Doch wie bei jeder Innovation stellen sich zahlreiche, hauptsächlich rechtliche, Fragen, welche erst im praktischen Gebrauch erkannt und gelöst werden müssen. Kryptografische Währung sind noch in den Anfängen ihres Gebrauchs. Die Nutzung dessen könnte in einer immer schnelleren und technologisierteren Welt weiter zunehmen.

 

Ereignisse

Am 13. Juni 2011 erbeutete ein Dieb 25.000 BTC im Wert von damals 502.750 US-Dollar vom Computer des Nutzers Allinvain und konnte diese ungemerkt wieder in Umlauf bringen.

Angreifer konnten sich am 19. Juni 2011 Zugang zur größten Online-Börse Mt.Gox verschaffen und eine Verkaufsorder von 100.000 BTC zum Preis von 1 Cent bei einem gegenwärtigen Marktpreis von $17 je BTC mit gestohlenen BTCs erwirken. Mehrere Börsen brachen auf Grund des Preis-Schocks zusammen. Die Preise konnten sich jedoch schnell wieder erholen.

Am 26. Juli 2011 musste der Betreiber einer Tauschbörse Bitomat.pl eingestehen, dass auf Grund von Datenverlust Bitcoin-Einlagen von Kunden in Höhe von 17.000 BTC (ca. 170.000€) verloren gegangen seien.

Im August 2011 stellte der E-Wallet-Betreiber MyBitcoin.com seinen Betrieb ein, nachdem er gehackt worden war. Die Kunden erhielten etwa die Hälfte ihrer Einlagen zurück.

Anfang 2014 mussten zahlreiche Börsen kurzzeitig den Betrieb einstellen nachdem es zu massiven Attacken von Botnetzen kam.

Ebenfalls Anfang 2014 musste die Bitcoin-Börse Mt.Gox nach jahrelangen fragwürdigen Vorgängen die Insolvenz in Japan und den USA anmelden. 850.000 Bitcoins waren verloren gegangen. Rund 750.000 von Kunden.

Am 15. August 2015 musste ein schwerer Software-Fehler im Bitcoin-System behoben werden. Hierbei konnte eine präparierte Transaktion auf Grund eines fehlerhaften Ganzzahlüberlaufs als gültig akzeptiert werden und führte zu einer Gutschrift von 184 Milliarden Bitcoins. Das Netzwerk wurde vom Betreiber umgehend gestoppt, Updates wurden verteilt und der fehlerhafte Block aus der Blockchain entfernt.

Grennpeace, Wikipedia, Dell, WordPress, PayPal. Die Anzahl namenhafter Unternehmen, welche die Bezahlung und Spend emit Bitcoins akzeptieren, steigt.

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