Der Rohstoffmarkt schlug die letzten Tage medial hohe Wellen: Die OPEC beschließt eine Erdölförderungskürzung und auch einige Nicht-OPEC-Staaten verpflichten sich zu einer Reduktion der Förderung. Der Ölpreis explodierte daraufhin und das wäre so auch rational begründbar, denn wenn man die aktuell prognostizierte Nachfrage und das nun theoretisch reduzierte Angebot gegenüberstellt, dürften bereits im Frühjahr nächsten Jahres deutlich bemerkbare Lagerbestandsrückgänge feststellbar sein. Dass das Erdölangebot tatsächlich so zurückschreitet, wie es aktuell an den Finanzmärkten eingepreist wird, scheint aus mehreren Gründen äußerst unwahrscheinlich. Zum einen befindet sich der Markt mit dieser Abmachung nicht in einem sogenannten volkswirtschaftlich stabilen Nash-Gleichgewicht, denn jeder einzelne Vertragspartner hat einen Anreiz von der Abmachung abzuweichen (negativ inverse Anreizkompatibilität durch Nicht-Kooperation) und sich in diesem Falle nicht an der Förderreduktion zu beteiligen. Und genau das ist die Crux der aktuellen Abmachung: Es bestehen (noch) keine Strafen auf eine mögliche Nichteinhaltung des gemeinsamen Beschlusses. Man könnte auch sagen, das…


Hier geht es zum kompletten Artikel: Das Öl–Dilemma und was die Förderkürzung wirklich wert ist

Werde Insider

Werde Insider

Bleibe immer auf dem neuesten Stand.
Alles rund um InsideTrading und Partner.
Mache Dich fitt für Erfolg.

Du bist nun Insider.

Fast geschafft - der letzte Schritt

 

Wohin dürfen wir das kostenlose E-Book schicken?

Bitte hier die E-Mail Addresse eintragen

You have Successfully Subscribed!

Pin It on Pinterest

Share This