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  • Länder der Eurozone um Zinserhöhungen besorgt
  • DE30 könnte letztes Tief bei 12.297 Punkten erneut testen
  • Deutsche Bank (DBK.DE) steigt trotz Ausstieg aus dem Euro Stoxx 50

Die asiatische Sitzung war ein bisschen gemischt. Der japanische Nikkei (JAP225) schloss 0,05% tiefer. Größere Rückgänge wurden in Australien beobachtet, wo der S&P/ASX 200 (AUS200) 0,28% an Wert verlor, nachdem der AUD aufgrund des RBA-Treffens aufwertete. Auf der anderen Seite sahen wir deutliche Zuwächse auf den chinesischen Märkten. Der Hang Seng (CHNComp) wird um 0,65% höher gehandelt, während andere Indizes aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt über 1% zulegen.

Bei der Mehrheit der europäischen Aktienmärkte wurden zu Beginn der Sitzung am Dienstag Gewinne beobachtet. Der italienische FTSE MIB (ITA40) schnitt in den ersten Handelsminuten besser ab als seine Pendants aus der Region, während der spanische IBEX leicht zurücklag. Alle 19 Sektor-Subindizes des STOXX Europe 600 wurden am Dienstag höher gehandelt. Die größten Anstiege verzeichnen Banken und Versicherungen, während Medienwerte und Bergbauunternehmen nur geringfügig höher gehandelt werden.

Der DE30 stieg am Morgen. Die Bullen konnten jedoch den 33er EMA im H4-Chart nicht überwinden (grüne Linie). Im Gegenzug entfernte sich der Kurs von der Widerstandszone und könnte sein jüngstes Tief bei 12.297 Punkten testen, zumindest wenn sich die Stimmung nicht verbessert. Quelle: xStation 5

Finanzminister und Notenbanker der Eurozone werden sich am Freitag in Wien treffen. Eines der Themen, die auf der Tagesordnung stehen sollen, ist die Fähigkeit der Eurozone zukünftige Zinserhöhungen zu bewältigen. Während sich die EZB darauf vorbereitet, ihre geldpolitischen Maßnahmen auslaufen zu lassen, tauchte die Diskussion auf, ob das Ende des billigen Geldes die europäischen Finanzmärkte destabilisieren wird oder nicht. Einige Mitgliedstaaten haben bereits ihr Besorgnis zum Ausdruck gebracht. Die Deutsche Bundesbank sagte, dass Häuser in der größten Wirtschaft Europas um bis zu 35% überbewertet sind. In Frankreich wurden Sorgen über den hoch verschuldeten Unternehmenssektor laut, während Italien befürchtet, dass der italienische Anleihemarkt bei Zinserhöhungen zum Ziel von Spekulanten werden könnte. Wie man sehen kann, sind die Einsätze hoch, daher ist eine vernünftige Diskussion sowie rechtzeitige Reaktionen erforderlich. Anleger aus Europa werden vermutlich den eingehenden Nachrichtenfluss im Auge behalten, da neue Bemerkungen die Bewertung der europäischen Vermögenswerte beeinflussen könnten.

Wichtige europäische Aktienindizes nach der ersten Handelsstunde:
– DE30: -0,05%
– FTSE 100 (UK100): +0,10%
– CAC 40 (FRA40): -0,15%
– IBEX (SPA35): +0,47%
– FTSE MIB (ITA40): +1,04%

Die Deutsche Bank (DBK.DE) führt trotz enttäuschender Nachrichten die Gewinne der DE30-Werte an. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten
Die Deutsche Bank (DBK.DE) gehört am Dienstag zu den stärksten DE30-Werten. Dies ist eine recht interessante Entwicklung, da die jüngsten Nachrichten über das Unternehmen nicht als optimistisch bezeichnet werden können. Die Bank kündigte an, dass der Leiter der österreichischen Niederlassung, Rainer Polster, das Unternehmen verlassen wird, um “eine neue Herausforderung in der deutschen Finanzindustrie” zu suchen. Noch entmutigender ist jedoch die Tatsache, dass die Deutsche Bank nicht mehr im Euro Stoxx 50 notieren wird. Der deutsche Kreditgeber wird die Indexzusammensetzung am 24. September (Montag) verlassen.

Die Deutsche Bank (DBK.DE) handelt weiterhin innerhalb des bärischen Trendkanals. Die gute Performance von heute bietet jedoch die Chance ein Test der 10 EUR-Marke vorzunehmen. Quelle: xStation 5

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

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