Liebe Leser, mit Alex von reich-mit-plan.de habe ich eine kleine Aktion gestartet. Er führt den Dividenden-Alarm-Indikator und ich mein Barometer. Beides sind interessante und individuelle Systeme für die Bewertung von Märkten und Einzelwerten. Meine Leser kennen mein Barometer und seine Leser seinen Indikator. Nun wollen wir über kreuz uns vorstellen und somit den Austausch unserer Gedanken und Ideen verbessern. Meinen Artikel zum Börsen Barometer findest du hier und folgend nun seinen Beitrag zum Dividenden-Alarm:

Der Dividenden-Alarm Indikator

Langfristig und antizyklisch investieren

Viele langfristig agierende Investoren die mir begegnen, haben keine wirkliche Strategie beim Investieren. Die meisten investieren ständig, also jeden Monat mittels Sparplänen oder sobald ein bestimmter Geldbetrag auf dem Konto angesammelt wurde. Gut, dass könnte man auch schon als Strategie definieren, wenn es auch kein antizyklisches Vorgehen bedeutet.

Ausgewählt werden dann Aktien von Unternehmen, bei denen bestimmte Kennzahlen passen oder weil das Unternehmen gut ins Depot passt. Für viele spielt der Aktienkurs überhaupt keine Rolle, meist auch weil sie nicht ermitteln können, ob eine Aktie günstig oder teuer bewertet ist. Sie wollen nur Dividenden kassieren und eigentlich ist bei ihnen jeder Tag ein Kauftag. Buy&Hold forever. Sie wollen so sein wie Warren Buffett, wobei auch er nicht ständig kauft und auf die richtigen Gelegenheiten wartet.

Solchen Vorgehensweisen und derartigen Argumenten kann ich leider überhaupt nichts abgewinnen, denn diese Denkweise ist mir einfach nicht zu Ende gedacht. Sie zeigt nur, dass Anleger die so denken, Angst haben etwas zu verpassen (zum Beispiel die Dividendenzahlung) oder selbst nicht erkennen wann der Markt oder einzelne Aktien tief genug gefallen sind um sich für langfristige Investments zu positionieren.

Die wirklich guten Investitionsgelegenheiten gibt es leider selten. Wenn es aber mal eine dieser Gelegenheiten gibt, dann haben die wenigsten genügend Cash in ihrem Depot. Und weil die zu teuer gekauften Depotpositionen dann ein beachtliches Minus angesammelt haben, hält sich die Lust am weiteren Investieren in Grenzen. Das ständige Investieren und das Nicht-warten-können, rächt sich dann. Dabei würde sich das Warten auf die entscheidenden Marktphasen mehr als lohnen.

Es bringt leider überhaupt nichts, sich verhältnismäßig teure Aktien zu kaufen, nur um eine Dividende kassieren zu können. Wer auf ein bis zwei Jahresdividenden verzichten kann, wird mit Einstiegskursen belohnt, die ein Vielfaches an Jahresdividenden einbringt. Anhand von realen Beispielen werde ich dir das in diesem Artikel noch darlegen.

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Mit einer antizyklischen Vorgehensweise, dazu gehört auch das Warten und sammeln von Cash, verzichtet man jetzt auf wenige Dividenden und spart sich später zudem hohe Kursverluste im Depot. Dazu bekommt man die Möglichkeit, wirklich günstige Aktien mit einem sehr guten Chance-Risiko-Verhältnis und historisch hohen Dividendenrenditen einsammeln zu können.

Wie mein automatisiertes Investitionsverhalten aussieht, warum ich in günstigen Marktphasen genug Cash habe und wie mir der Dividenden-Alarm Indikator dabei hilft, dass möchte ich dir gern in diesem Artikel ein wenig aufzeigen.

Wer bin ich überhaupt?

Zuerst möchte ich mich bei Jonas bedanken, dass ich den Dividenden-Alarm Indikator hier in seinem Blog vorstellen darf. Mein Name ist Alex und ich bin der Autor des Finanzblogs Reich-mit-Plan.de. Seit Anfang 2014 bin ich finanziell Unabhängig und hatte dadurch viel Zeit den Dividenden-Alarm zu entwickeln.

Früher habe ich meine Dividenden-Alarm Strategie manuell verfolgt. Dies war sehr zeitaufwendig und ich konnte nur wenige Aktien überwachen. Seit meinem Ausstieg aus dem aktiven Berufsleben nutzte ich die Zeit, um meinen Dividenden-Alarm zu automatisieren.

Dadurch können nun voll automatisch über 300 Dividenden-Aktien in Real-Time überwacht werden. Dazu werden automatisch Kaufsignale und Verkaufsignale für jede einzelne Aktie ermittelt. Die gesamte Entwicklung der überwachten Dividenden-Aktien wird zudem für die Generierung des Dividenden-Alarm Indikators genutzt.

Wie funktioniert der Dividenden-Alarm Indikator?

fghfghAuf diesem Bild ist der Dividenden-Alarm Indikator abgebildet. Bis Ende 2015 wurden die Daten nur alle paar Tage erfasst, daher auch die etwas langgezogenen Linien. Erst seit Anfang 2016, werden die Daten täglich erfasst, was zu einer deutlich genaueren Darstellung führt.

Ermittelt werden die Dividenden-Aktien, die sich derzeit auf einem historisch niedrigen Niveau befinden (Kaufsignal). Die Anzahl dieser Aktien wird ins Verhältnis gesetzt mit den Dividenden-Aktien, die sich aktuell auf einem historisch hohen Niveau befinden (Verkaufssignal). Je mehr Aktien ein Signal dominieren, desto mehr schlägt der Dividenden-Alarm Indikator in die entsprechende Richtung aus.

Die blaue Linie zeigt den Verlauf des Dividenden-Alarm Indikators. Solange er sich zwischen der roten und der grünen Linie bewegt, gibt es für einen langfristigen Dividenden-Investor nicht viel zu tun. Während dieser neutralen Phase sammelt man ausschließlich Cash im Depot. Gesammelt werden Dividendenerträge, Sparraten und sonstige Gelder die in den Vermögenstopf wandern können. Nur vereinzelt wird auch mal eine Aktie gekauft oder auch mal verkauft.

Dividenden-Alarm Indikator – Kaufphase

Erst wenn die blaue Linie die rote oder grüne Linie kreuzt, beginnt die heiße Phase für langfristige Investoren, die antizyklisch agieren wollen. Sollte der Indikator die grüne Linie bei 30% nach unten durchbrechen, dann wird die Kaufphase aktiviert. Der Markt bzw. der Großteil der beobachteten Dividenden-Aktien hat dann ein sehr günstiges Niveau erreicht. Erst jetzt beginnen wir mit dem platzieren unserer Cash-Position. Zuletzt gab es im Januar und Februar 2016 eine Kaufphase.

Während dieser Kaufphase bleibt genügend Zeit sich mit den Dividenden-Aktien zu befassen, die dann ein Kaufsignal generieren. Nach und nach sammelt man die Dividenden-Perlen ein, die man gern im Depot haben möchte. Ganz wichtig: Gekauft werden während einer Kaufphase (Dividenden-Alarm Indikator) nur Aktien die ein Kaufsignal (einzelne Aktien) generieren. In der Kaufphase werden ausschließlich Aktien gekauft. Es werden keine Aktien verkauft und es wird auch kein Cash mehr gesammelt.

Dividenden-Alarm Indikator – Verkaufsphase

Ähnlich verhält es sich mit der Verkaufsphase. Auch wenn dies für die meisten Buy&Hold Anleger nicht interessant ist, so möchte ich diese Phase auch kurz ansprechen. Sollte der Indikator die rote Linie bei 70% nach oben durchbrechen, dann wird die Verkaufsphase aktiviert. Der Markt bzw. der Großteil der beobachteten Dividenden-Aktien hat dann ein sehr teures Niveau erreicht. Punktuell veräußern wir einzelne Aktien und bauen damit unsere Cash-Position auf. Zuletzt war diese Phase im März und April 2015 aktiv.

Während dieser Verkaufsphase bleibt genügend Zeit sich mit den Dividenden-Aktien zu befassen, die dann auch ein Verkaufssignal generieren. Wir trennen uns nur von wirklich teuren Dividenden-Aktien und nehmen unsere Gewinne mit. Ganz wichtig: Verkauft werden während einer Verkaufsphase (Dividenden-Alarm Indikator) nur Aktien die ein Verkaufssignal (einzelne Aktien) generieren. In der Verkaufsphase werden ausschließlich Aktien verkauft um Cash aufzubauen. Es werden keine Aktien gekauft.

ghjghjghDieses Schema zeigt das Zusammenspiel von Phasen (Indikator) und Signalen (einzelne Aktien). Nur wenn eine einzelne Aktie ein Kaufsignal während einer Kaufphase generiert, ist sie auch wirklich kaufenswert. Und nur wenn eine einzelne Aktie ein Verkaufssignal während einer Verkaufsphase generiert, ist sie verkaufenswert. Ob man eine Aktie dann tatsächlich kauft oder verkauft, hängt natürlich von persönlichen und subjektiven Entscheidungskriterien an.

Praxisbeispiele

Am besten versteht man theoretische Erklärungen, anhand von praxisnahen Beispiele. Dazu zeige ich immer wieder gern, eine Übersicht des Dividenden-Alarm Indikators. Die vollständige Tabelle mit weiteren Beispielen, findest du auf dieser Seite. Für diesen Artikel möchte ich gern die Beispiele von IBM und BASF ein wenig unter die Lupe nehmen.

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Wer sich heute unbedingt IBM ins Depot legen muss, der zahlt einen Preis von 137 Euro je Aktie. Dafür erhält man eine Jahresdividende von 5 Euro. Im Februar dieses Jahres, während der letzten Kaufphase beim Dividenden-Alarm Indikator, konnte man IBM allerdings für 104 Euro einsammeln. Dieses Kaufniveau bedeutet bei IBM einen Kursvorteil von insgesamt 33 Euro, was fast sieben Jahresdividenden entspricht.

Bei der BASF Aktie sah es ähnlich aus. Heute kostet eine BASF Aktie fast 80 Euro. Als Jahresdividende bekommt man eine Ausschüttung von knapp 3 Euro. Auch die BASF Aktie generierte während der letzten Kaufphase ein Kaufsignal und damit einen Aktienkurs von 57 Euro im Tief. Dieses Kaufniveau bedeutet bei BASF einen Kursvorteil von insgesamt 23 Euro, was mehr als sieben Jahresdividenden entspricht.

Fazit

Diese einfache Rechnung zeigt, dass es sich durchaus lohnen kann auf eine Kaufphase in Verbindung mit einem Kaufsignal zu warten. Mit dieser antizyklischen Vorgehensweise, spart man sich nicht nur mehrere Jahresdividenden, zugleich positioniert man sich mit einem deutlich besseren Chance-Risiko-Verhältnis.

Wie die Tabelle weiter zeigt, hat man bereits nach wenigen Wochen ordentliche Kursgewinne zu verzeichnen und man musste keine hohen Kursverluste aussitzen, weil man die Aktien zu früh und zu teuer gekauft hat.

Der Dividenden-Alarm eignet sich sehr gut für langfristig orientierte Anleger. Auch wer sich schwer tut selbst die besagten Marktphasen und dann auch die richtigen Aktien zu ermitteln, kann von den Auswertungen des Dividenden-Alarms profitieren.

Um die Dividenden-Alarm Strategie weiter zu vertiefen, empfehle ich interessierten Lesern den kostenlosen Dividenden-Alarm Newsletter. In unregelmäßigen Abständen gibt es immer wieder neue Artikel, in denen die Dividenden-Alarm Strategie anhand von realen Beispielen genau beschrieben wird.

Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit und dass ihr den Artikel bis zum Ende gelesen habt. Gern können wir in Zukunft gemeinsam antizyklisch handeln und Dividendenperlen finden.

Alex vom Dividenden-Alarm

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