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  • EMI zum Dienstleistungssektor könnte letzte Chance für GBP sein
  • US-Handelsbilanzdefizit dürfte im Juli weiter steigen
  • Keine Zinserhöhung der Bank of Canada zu erwarten

Am Mittwoch erhalten wir eine ganze Reihe an unterschiedlichen Daten. Der Marathon beginnt mit dem britischen EMI zum Dienstleistungssektor, gefolgt von den Einzelhandelsumsätzen aus der Eurozone. Am frühen Nachmittag werden die USA und Kanada ihre Handelsbilanzzahlen veröffentlichen, die angesichts anhaltender Handelskonflikte für die Märkte von größerer Bedeutung sein könnten. Später wird die Bank of Canada ihren Zinsentscheid bekannt geben. Ölhändler werden sich am Abend auf den API-Bericht zu den Rohöllagerbeständen konzentrieren.

10:30 Uhr | Großbritannien, EMI zum Dienstleistungssektor: Die EMIs zur Fertigung als auch zum Baugewerbe aus Großbritannien enttäuschten die Anleger in diesem Monat. Der endgültige Wert zum Dienstleistungssektor wird heute veröffentlicht. Dies ist die letzte Chance, das Britische Pfund vor dem Treffen der Bank of England nächste Woche zu retten. Es sieht jedoch so aus, als ob die BoE bis zum Brexit in einer Wartehaltung bleibt, weshalb das Treffen in der nächsten Woche wahrscheinlich ein unbedeutendes Ereignis sein wird. Die von Bloomberg befragten Ökonomen erwarten im August einen leichten Aufwärtstrend von 53,5 auf 53,9 Punkte.

11:00 Uhr | Eurozone, Einzelhandelsumsätze (Juli): Die Einzelhandelsumsätze aus der Eurozone haben sich stark verschlechtert, nachdem sie im November 2017 auf 3,9% im Jahresvergleich gestiegen waren. Wir haben in den darauf folgenden Monaten eine allmähliche Verschlechterung beobachten können und erwarten heute einen Anstieg von 1,2% auf 1,3% im Jahresvergleich. Abgesehen davon werden eine Stunde früher (10:00 Uhr) die endgültigen EMI-Werte für die Eurozone veröffentlicht. Die endgültigen Werte weichen jedoch selten signifikant von den vorläufigen Daten ab. Daher ist es unwahrscheinlich, dass es in der Folge zu größeren Preisbewegungen kommen wird.

14:30 Uhr | USA und Kanada, Handelsbilanz (Juli): Da die USA immer noch einen Handelskonflikt mit China führen und die amerikanisch-kanadischen Beziehungen in Bezug auf den NAFTA-Deal immer noch in Frage gestellt werden, könnten die Handelsbilanzdaten einige Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die US-Handelsbilanz für Juli wird voraussichtlich ein Defizit von 47,6 Mrd. USD (46,3 Mrd. USD im Juni) aufweisen. Bei den kanadischen Daten wird ein Defizit von 1,2 Mrd. CAD gegenüber den vorherigen 0,63 Mrd. CAD erwartet.

16:00 Uhr | Kanada, Zinsentscheid der Bank of Canada: Angesichts der Tatsache, dass die BoC bei den geldpolitischen Schritten häufig der Fed folgt, ist es unwahrscheinlich, dass sich das Zinsniveau heute ändern wird. Die US-Notenbank trifft sich erst am 26. September wieder. In der Tat schätzt der Geldmarkt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung während der heutigen Sitzung auf lediglich 9,2% ein. Da die US-Notenbank jedoch im September die Zinsen erhöhen wird, stehen auch für Kanada bei der nächsten Sitzung (Oktober) die Chancen bei 82,1%.

22:40 Uhr | USA, API-Bericht zu den Rohöllagerbeständen: Aufgrund des US-Feiertages am Montag werden die Öldaten diese Woche mit einer Verzögerung von einem Tag veröffentlicht. Die jüngste Rallye am Ölmarkt brachte den Brent-Preis in die Nähe von 79,75 USD, bevor dieser wieder umkehrte. Der WTI-Preis hingegen konnte die 71 USD-Marke überwinden. Die heutigen Daten werden voraussichtlich einen Anstieg der Rohöllagerbestände um 1 Mio. Barrel aufzeigen und könnten als Hinweis für den morgigen DoE-Bericht dienen.

Folgende Reden von Zentralbankmitgliedern stehen heute auf der Agenda:
– 10:30 Uhr | Praet von der EZB
– 15:20 Uhr | Bullard von der Fed
– 22:00 Uhr | Kashkari von der Fed

USDCAD konnte über die mittelfristige Aufwärtstrendlinie zurückkehren. Darüber hinaus überschritt das Paar später die kurzfristige Abwärtstrendlinie und könnte daher seinen Kurs fortsetzen.. Quelle: xStation 5

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Maximilian Wienke

Marktanalyst bei XTB

Maximilian Wienke, geboren 1992 in Kassel, beendete 2017 erfolgreich sein betriebswirtschaftliches Studium (B.A. Business Management) mit einem Doppelabschluss an der International Business School Nürnberg sowie der University of Sunderland.
Als jahrelanger aktiver Trader eignete er sich bereits in jungen Jahren Kenntnisse über diverse Finanz- und Kapitalmarktthemen an, insbesondere über derivative Finanzinstrumente, Charttechnik und automatisierte Handelssysteme. Erste praktische Berufserfahrungen sammelte er im Bankensektor (u.a. im Bereich Merchant Banking und Trading Capital Markets), bevor er 2017 in Frankfurt am Main seine Tätigkeit als Marktanalyst bei XTB Deutschland begann.

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