Die wichtigste Aufgabe für einen angehenden Trader ist die Auswahl eines guten Brokers. Glücklicherweise gibt es in Deutschland mittlerweile viele professionelle Anbieter, welches den Vergleich von Brokern aber nicht unbedingt einfacher gestaltet. Trotzdem sind die meisten Anbieter sehr hilfreich ­– auch der Testsieger 2016, der detailliert aufgeführt ist.

Doch was macht einen guten Broker aus und welcher Broker passt am besten auf die jeweiligen Bedürfnisse? Wer einen für sich persönlich geeigneten Broker finden möchte, muss bei der Brokerwahl daher in erster Linie seinen eigenen Trading-Stil und seine Bedürfnisse kennen. Den einen besten Broker gibt es in dem Sinne nicht. Verschiedene Trading-Stile und Trading-Bedürfnisse harmonisieren mit verschiedenen Brokern am besten. Am Anfang spielt der Kostenfaktor sicherlich eine der größten Rollen, daher sollte man sich vor der Auswahl eines Brokers zunächst auch über die Kostenseite informieren.

Gebühren und Konditionen

Zunächst sollte man sich die Frage stellen, welche Kosten überhaupt anfallen können. In erster Linie sind das die Ordergebühren für Kauf und Verkauf. Auch die Kursstellung und der damit zusammenhängende Spread, also die Kursspanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs, sollten nicht außer Acht gelassen werden. Dieser ist letztendlich für Kosten bei jedem Trade verantwortlich. Des Weiteren sollten beim Handel mit kreditfinanzierten Hebeln (Margin-Trading) die Finanzierungskosten berücksichtigt werden. Diese fallen in Form eines Zinses bei Trades an, die über Nacht gehalten werden. Zusätzlich ist es wichtig zu prüfen, ob es weitere Kosten in Form von Inaktivitätsgebühren, Plattformkosten oder Ähnlichem gibt. Je nach Art des Tradingstils gibt es manche Gebühren, die wichtig sind und andere wiederum, die vernachlässigt werden können. Das wichtigste Kriterium ist hierbei die Handelsfrequenz des Setups.

Als Daytrader, der mit vielen Trades pro Tag handelt, sollte man besonders auf die Ordergebühren pro Trade achten und hier jeden möglichen Cent einsparen. Diese Gebühren sind für den Positionstrader, der eine Haltedauer von mehreren Tagen oder Wochen hat, weniger wichtig. Dieser sollte viel mehr die Finanzierungskosten berücksichtigen, die jede Nacht anfallen und sich ebenfalls aufsummieren können. Der Daytrader hingegen hält nur sehr selten Trades über Nacht und kann daher die Finanzierungskosten vernachlässigen. Ein weiterer interessanter Punkt in Anlehnung an die Kosten ist das Angebot von Cashback-Systemen. Häufig ist es so, dass Brokervergleichsportale, die mit einem Broker kooperieren und für die Vermittlung eine Provision erhalten, einen erheblichen Teil der Ordergebühren an den Kunden zurückzahlen. Ein Einzahlungsbonus kann bei der Auswahl des Brokers ebenfalls berücksichtigt werden, sollte allerdings nicht das Hauptkriterium sein. Dennoch ist das Angebot gerade für Anfänger attraktiv, da sie häufig nur über ein sehr kleines Konto verfügen und sich somit einen hilfreichen Zuschuss holen.

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