Trading-PC - Ihr Partner für Multi Monitor Systeme


InsideTrading.de – Kurze Kennenlernfrage – Wer sind die Personen hinter trading-pc.com – stellen Sie sich doch kurz vor und erzählen Sie knapp wie sie zu der Spezialisierung auf Trading Computer gekommen sind und was für eine Rolle Sie im speziellen im Unternehmen haben.

trading-pc.com – Antwort: Hinter Trading-PC.com, einer Marke der heutigen XECURIS GmbH & Co. KG, stehen die beiden Geschäftsführer Sebastian Lohr und Thomas Hoyer. Zu der Spezialisierung auf Multimonitorsysteme und Trading-Lösungen sind wir gekommen, da wir für den eigenen Handel ab ca. 1997-2000 derartige Systeme nutzen wollten, es aber auf dem Markt keine qualifizierten Anbieter gab. So wurde die heutige Firma damals nach Abschluss des Studiums als 100% Inhabergeführte „L&H Consulting GbR“ gegründet und die Marke Trading-PC entstand. Man würde es bei moderner Betrachtung als „Start-UP“ (auf dem elterlichen Bauernhof) bezeichnen.

InsideTrading.de – Kurzer Einstieg – Handeln Sie selbst – wenn ja was und wie und wieso diese Produkte/Basiswerte?

trading-pc.com – Wir haben seit der „Wende“ zu Beginn der 1990er Jahre Erfahrung mit Finanzen und Börse, Anfangs Investmentfonds, sind wir ab Ende 1998 übergegangen zum Futureshandel mittels technischer Analyse und automatischen Handelssystemen mit dem Klassiker der damaligen Zeit, der „Tradestation 2000“. Ebenfalls spielen auch klassische Langfristinvestments in Aktien eine Rolle. Wir kennen alle Bereiche der handelbaren Instrumente, außer Anleihen- und Bondhandel.

InsideTrading.de – Bei trading-pc.com bieten Sie Professionelle Computersysteme für Trader an. Sie haben sowohl private als auch institutionelle Kunden, die Deutsche Bank und Commerzbank zählen auch dazu. Wie unterscheiden sich die Anforderungen der Kundengruppen?

trading-pc.com – Der Unterschied liegt darin, dass die Banken und Institutionellen Kunden sehr genaue Anforderungsprofile haben aufgrund langjähriger Erfahrungen, während viele private Trader noch im Stadium des „Erfahrung sammeln“ sind. Ebenso sind sich die Institutionellen Kunden auch der technischen Risiken bewusst, die es für den Handel zu reduzieren gilt, während für viele private Teilnehmer die Details der technische Infrastruktur eher eine untergeordnete Rolle spielt.
Für private Kunden während des „Erfahrung sammeln“ empfiehlt es sich, generell ausbaufähige, modulare Systeme zu wählen, da gerade der diskretionäre Handel ganz besondere Anforderungen stellt wie: 

  • Überblick über die Märkte und die Entwicklung wichtiger Tradingpunkte
  • Darstellungsfläche für Symbole, Zeitebenen, Orderplattformen
  • sonstige Informationen, Scanner, News usw.

„Diskretionärer Handel“ bedeutet wortwörtlich eben: „Alles selbst machen, anschauen, bewerten, umsetzen“ – und dazu benötigt es einfach Ruhe für die Konzentration auf das wesentliche. Die Aufgabe des Diskretionären Händler ist es, um den Buchautor Michael Voigt zu zitieren: „ …nicht den Markt zu interpretieren, sondern zu suchen, Wo Bewegung entsteht“ – womit die sinnvolle Platzierung und Verwaltung von Limiten gemeint ist.
Es ist nachgewiesen, daß bei einer genauen „Selbstbeobachtung“ (z.B. ein Tradingtagebuch, wo man seinen Tagesablauf und die aufgerufenen Informationen, die Mausklicks, die aufgerufenen Märkte und Einstellungsänderungen notiert wie. z.B. ständiges Umschalten von Zeitebenen) die Effizienz um ca. 35% steigern kann, die Anzahl der Mausklicks um 80% reduzieren und damit die Konzentration um 100% steigern kann.

Ergonomische Punkte wie Ermüdung, mangelnde Konzentration, instabile Setups und „optische Täuschungen“ durch sich ständig ändernde Chartdarstellungen beim Hin- und Herschalten zwischen den Charts sind unseres Erachtens ein großer Bestandteil für Tradingfehler, mangelndem Überblick oder mangelnder Performance.

Mit dem richtigen Setup hat ein Daytrader effektiv gesehen am Tag nicht mehr als 15 Minuten Arbeit – platzieren und verschieben von Limiten (inkl. Stops). Dann hat man auch die Ruhe und die Zeit für die Überlegung zu Handelsplänen, Handelsstrategien und Handelsdisziplin.

InsideTrading.de – Was sind die meist nachgefragten Features bei Privatkunden und was würden Sie einem Einsteiger als erstes Setup empfehlen?

trading-pc.com – Unsere Erfahrung zeigt, dass wir keinen einzigen Kunden haben, der Wert auf billige Qualität legt. Bei den nachgefragten Features sind generell 2 Tendenzen zu beobachten:

  1. Bei Kunden mit Beratung von uns: Risikorelevante Features werden mit gebucht bzw. bestellt – hier treten i.d.R. auch in der Folgezeit der Nutzung weniger Probleme auf bzw. kann schneller und besser geholfen werden
  2. Kunden ohne Beratung und reiner Onlinekauf in unserem Store: Es werden fast ausnahmslos nur leistungsfähige Komponenten ausgewählt, aber bei Sicherheitsfeatures wird gespart bzw. werden diese abgewählt.


Bezüglich „Einsteiger“ sind wir der Meinung, dass es in dem Sinn keinen „Einsteiger“ beim Börsenhandel gibt und das er auch diesselben Anforderungen hat wie ein „Erfahrener“ Händler. Jeder Händler spielt ab dem ersten Trade in der 1. Liga auch mit erfahrenen Händlern, evtl. kann der einzige Unterschied heutzutage nur das Ordervolumen und die Kontogröße sein.
Unserer Meinung nach gibt es nur „Erfahrene“ und „weniger Erfahrene“ Händler, nur wird, wenn man in das Orderbuch der Börse schaut, dort niemals der Hinweis stehen: „Ich bin weniger Erfahren / ich bin Einsteiger – bitte nehmt beim Handel Rücksicht auf mich!“. Demzufolge ist jeder Händler auch für die Gestaltung des persönlich optimalen Setups verantwortlich.
Jedem „Einsteiger“ empfehlen wir grundsätzlich zu überlegen, bei einem Kauf einer Lösung diese modular offen bzw. erweiterbar zu gestalten, so dass er ohne in das funktionierende System einzugreifen („Never change a running system“) problemlos das System weiter ausbauen kann.
Eine Regel gilt: Ausreichend Anzeigefläche ist durch nichts zu ersetzen.

InsideTrading.de – Vom Einsteiger zum alten Hasen – viele private Trader die der Tätigkeit bereits einer Weile nachgehen haben bereits einen Trading PC – meist jedoch selbst zusammengestellt. Warum lohnt es sich trotzdem sich für ein System von Ihnen zu entscheiden?

trading-pc.com – Meist sind es „gewachsene“ Lösungen und im Laufe der Zeit eine bunte Zusammenstellung verschiedener Bildschirme, Auflösungen, Darstellungsgrößen. Wir haben auch viele Kunden, die früher selbst PCs „zusammengebastelt“ haben, um zu wissen, wie es geht. Bei uns geht es darum, langfristig eine stabile Produktpalette anzubieten, denn es gibt immer zwei Herangehensweisen: Man kauft irgendwelche Geräte die theoretisch zusammenpassen sollten – meist eine Einmal-Variante oder eine passende Lösung für einen speziellen Einsatzzweck, die hundertfach erprobt ist. Es ist natürlich auch für Nutzer sehr komfortabel – bei Problemen immer sofort einen Ansprechpartner zu haben, denn auch für Anwendungssoftware im Trading gilt: Keine ist 100% fehlerfrei.




Trading-PC - Ihr Partner für Multi Monitor Systeme


InsideTrading.de – Haben Sie auch eine Ladenpräsenz in der man die Produkte ausprobieren kann oder haben Sie sich dazu entschieden auf eine solche zu verzichten, wenn ja warum?

trading-pc.com – Da unsere Kundengruppe sehr speziell und weltweit aktiv ist, macht eine Ladenpräsenz keinen Sinn, da wir zum einen keinen stationären Einzelhandel betreiben und an sich ausschließlich Lösungsanbieter sind. Zudem ist unsere Kundengruppe auch sehr auf Understatement bedacht, was wohl größtenteils auch mit der Rolle zusammenhängt, die unsere Kundengruppe in unseren allgemeinen Medien spielt. Wenn Sie sich diverse Videos bei z.B. YouTube anschauen, werden Sie bei vielen namhaften Tradern und Coaches eher erst auf den zweiten Blick unsere Lösungen und Multimonitorsysteme sehen.

InsideTrading.de – Ihre letzten Worte im Interview – was würden Sie einem privaten Trader mit auf den Weg für seine Karriere geben – ein Buch, ein Tipp, was fällt Ihnen als erstes ein?

trading-pc.com – Wir würden 3 Tipps geben…

Tipp 1: Es ist nicht die Aufgabe des Traders, den Markt zu „Interpretieren“ (Hätte, wäre, Wenn – Betrachtung), sondern zu „Suchen“ (Ist-Betrachtung), wo Bewegung entsteht und wie er seine persönliche Orderlage/Limite platziert, um daran zu partizipieren.

Tipp 2: Buchempfehlung: „Das Große Buch der Markttechnik“ von Michael Voigt, die Folgebände, Videos und Seminare – am besten 10.000x durcharbeiten, anhören, wiederholen. Die Essenzen daraus Grafisch aufarbeiten und über dem Trading-PC System anbringen – zum 10.000fachen täglichen wiederholen und trainieren.

Tipp 3: Ein Trader handelt nicht „den Dax“ oder „den EUR / USD“, ein Händler handelt Signale. Wo sie auftreten – egal – man nehme immer das mit dem geringsten Risiko. Es gilt hier daraus folgend wieder weiter mit Tipp 1.

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