Trading-Heroes24 – Die Wahrheit, Erfahrungen & Kritik

Trading-Heroes24 – Die Wahrheit, Erfahrungen & Kritik

Die Wahrheit über TRADING HEROES24 | Erfahrungsbericht

Trading-Heroes24: „Erfahren Sie, wie wir durch diesen ungewöhnlichen Trick, täglich zwischen 184,00 € und 397,00 € verdienen…“ – gutes Marketing oder echter Erfolg??? Im Interview mit Markus Noack haben wir über das Trading-Erfolgsprogram von ihm und Elmar Bluhm (Wirtschaftsmathematiker und Profi-Trader) gesprochen.

Falls Sie von den beiden noch nicht gehört haben, dann empfehlen wir Ihnen sich das kostenfreie Video einmal anzuschauen:

 

10 kurze Fragen zum Auflockern:

Was gab es bei Dir heute zum Frühstück?
Blueberry-Pancakes weil wir Montags meist Team-Frühstück ab 09:00 Uhr abhalten.

Sport oder Couch?
Eindeutig Sport! – ohne wäre undenkbar! Meist in den frühen Morgenstunden, damit ich voller Energie in den Tag starte… Ich spiele leidenschaftlich gerne Tennis seit meiner Kindheit, liebe es bereits morgens zu joggen oder ein paar Bahnen zu schwimmen, obwohl mein Nachbar mich ständig  für verrückt erklärt 🙂

 Was bestellst du in einer Bar?
Vodka Manhatten oder oder auch mal nur ein Bud Light…

Welches Buch würdest du zum Kauf weiterempfehlen, dass Dich persönlich in der Vergangenheit motiviert bzw. inspiriert hat?
Die Macht Ihres Unterbewusstseins von Dr. Joesph Murphy

Netflix, Sky, Amazon und Co. sorgen immer häufiger dafür, dass wir für nichts mehr Zeit haben. Bei welcher Serie bleibst Du derzeit hängen?
Ich nutze keins der genannten Dinge.

Welches Zitat nutzt Du am häufigsten?
Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden…

Womit kann man dir mal so richtig die Stimmung verderben?
Wenn ich mir im Konferenzraum einen Kaffee holen will und der Satzbehälter am Kaffeeautomat mal wieder übervoll ist…mein Team kann das bestätigen 🙂

2019 werde ich …
Zusammen mit meinem Expertenteam, das stärkste und mächtigste Trading-System aller Zeiten (REAL MAGIC ROBOT)  launchnen, welches sogar auf 30-Sekunden-Charts unschlagbar gut arbeitet. Es wird die mächtigste Waffe für jeden Trader sein.. UND: Endlich meine Reise nach Hawaii antreten.

Bitcoins: Kritiker oder Investor?
Ich verurteile niemals Investoren die risikofreudig sind! Im Gegenteil, ich schätze Menschen, die nicht immer nur sichere Anlagestrategien suchen, bei denen es am Ende nur wenig Rendite gibt.

Allerdings investiere ich persönlich und auch keiner aus meinem Team in Kryptowährungen. Wieso Monate auf einen Profit warten, wenn dieser bereits nach ein paar Stunden oder gar nach 3-4 Minuten beim beim Scalptrading erwirtschaftet werden kann…

Wenn Du die Möglichkeit hättest eine Nachricht mit der ganzen Welt zu teilen, was würdest Du sagen?
Bildet euch trotz Massenmedien stets eure eigene Meinung. Sonst bekommt Ihr diese aufgezwängt!

 

 

Schluss mit Lustig – Jetzt wird es ernst!

InsideTrading: Wenn du auf einer Party gefragt wirst, “Was machst Du eigentlich beruflich?”, wie sieht deine Antwort aus?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Du meinst abgesehen von meinem Zweitjob (nachts im Fledermauskostüm das Verbrechen in der Stadt bekämpfen)  ?? … nein Spaß!!! 🙂 Ich antworte meist: Ich bin leidenschaftlicher Trader und arbeite zusätzlich, gemeinsam mit einem großartigen Team daran, stets die besten Strategien und Systeme für unsere Kunden zu entwickeln.

 

InsideTrading: In verschiedenen Foren und auf einigen anderen Plattformen wirst Du als Experte auf den Gebieten “Finanzmarkt, Börse und Trading” gehandelt. Wie kam es dazu? What is your story?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Das >>>DELUXE-PAKET war unser Durchbruch! Es hat die Sichtweise vieler Trader teilweise total zerstört, denn wir haben damit eine der einfachsten und zeitgleich lukrativsten Trading-Methoden überhaupt veröffentlicht. Vielen Tradern wurde bewusst, dass man keinesfalls 20 Indikatoren und Analyse-Tools auf seinem Chart benötigt. So absurd es klingt, aber die Strategie aus dem DELUXE-PAKET arbeitet nach Naturgesetzen und wird auch dann noch funktionieren, wenn der 3. Weltkrieg ausbricht! Keine andere Strategie sagt größere Mega-Trends auf einfachste Art und Weise voraus! Daher sind wir unheimlich stolz, dieses System entwickelt zu haben.

 

InsideTrading: Seit wie vielen Jahren bist du jetzt an den Märkten aktiv und mit welchen Produkten hast du angefangen? Erinnerst du dich noch an deinen ersten Kauf?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Uhhhhhh gute Frage… mittlerweile kann ich sicherlich auf weit über 10 Jahre Erfahrung zurückblicken. Ergänze ich diese Erfahrungen mit den Erfahrungen aus meinem Expertenteam, so stehen wir garantiert zusammen mit über 120 Jahren geballter Erfahrung da!

Mein erstes Produkt war ehrlich gesagt ein Buch, über das Leben von Martin A. Armstrong. Einige Jahre später wurde sein Leben sogar verfilmt (The Forecaster =mittlerweile immer noch bei Amazon als DVD erhältlich) Armstrong hatte durch seine Entdeckung (Der Pi-Code) einen Traum in mir geweckt. Nämlich das es möglich ist, alle großen Ereignisse in der Wirtschaft vorherzusagen. In seinem Film wird Armstrong befragt, ob er etwa eine Glaskugel besitzt um Großereignisse wie bsp. den Irak-Krieg etc. vorherzusagen ? Darauf sagte er nur: Nein er besitze keine Glaskugel, aber man erkennt bereits im Vorfeld das die Diktatoren und Machtmenschen dieser Welt, Ihre Gelder bereits vor Kriegsausbruch in den Märkten verschieben… somit ist es möglich auch Kriege vorherzusagen.

Ohhhhhhh einfach eine Legende dieser Typ! 🙂

 

InsideTrading: Wie würdest du dein Tradingstil / Investment-Ansatz in ein paar Sätzen zusammenfassen?

TEAM – TRADING HEROES24 (vertreten durch: Markus Noack): Scalp-Trading = kurze Haltedauer = schnelles Ergebnis, kaum Wartezeit, keine Übernachtgebühren! Und UNBEDINGT: Break-even-Strategien vermeiden! Meiner Meinung nach ist Break-even der größte Irrtum im gesamten Trading! Break-Even ist ein Dämon der den Trugschluss vermittelt, seine Gewinne abzusichern und seine Verluste zu begrenzen. In Wahrheit aber und vor allem auf lange Sicht mindert man damit eher potentielle Gewinne!!

 

InsideTrading: Wie sieht dein perfekter Arbeitstag aus. Welche Rolle spielen hierbei unterstützende Medien wie Charts und News?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Ich handle meist erst nachmittags, sobald der Dow Jones bzw. die US-Börsen öffnen. Warum ? Der Dow ist und bleibt der Leitwolf, der Bewegung in die Märkte bringt. Genau diese Bewegungen brauchen wir Trader! Wenn keine wirklich wichtigen Ereignisse anstehen, wie bsp. Wahlen oder Zinsentscheid, dann nutze ich wenig bis gar keine Wirtschaftsnachrichten. Die meisten Strategien von TRADING HEROES 24 sind völlig unabhängig von dem täglichen Wirrwarr an Nachrichtenflut! Persönlich nutze ich natürlich den MT4 und den Ninjatrader.

 

InsideTrading: Was muss passieren, dass du einen Tag nicht tradest? (Krankheit, Verlust am sind  Vortag,…)

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Ich trade täglich – ohne Wenn und Aber! Allerdings meist nur nachmittags für max. 30 Minuten und Abends ab ca. 20:30 für nochmal 20 Minuten. Das wars!

 

InsideTrading: Was führt dazu, dass du deinen Tradingtag abbrichst/ vorzeitig beendest?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Wenn mein Freund Elmar mich mal wieder kurzfristig  zu einem Bootstrip oder einem Angelausflug bei schönem Wetter überredet. 🙂

 

InsideTrading: Was kommt dir bei dem Wort “Risikomanagement” als erstes in den Sinn?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): STOP-Loss ein – Emotionen aus!

 

InsideTrading: Angenommen du könntest die Zeit zurückdrehen und deinem Trading-Anfänger-Ich zwei Tipps geben, welche wären das und wie alt warst du damals?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): 
– Break-Even-Strategien unbedingt vermeiden!
– Charttechnik schlägt Indikatoren!
– Mit Diversifikationsstrategien vertraut machen (nach Warren Buffett)

 

 

Trading Heroes24 | Kritik, Erfahrungen und Kommentare

InsideTrading: Trading-Coaches und auch Online-Ausbildungen im Allgemeinen stehen oft in der Kritik. Was macht deiner Meinung nach den Unterschied zwischen einem guten Kurs und einem großartigen Kurs aus?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Ein guter Kurs beinhaltet eine gewisse Struktur und ist auch für Anfänger geeignet.

Ein großartiger Kurs  bündelt das nötige Wissen auf das das wichtigste!!! 

Wir haben uns bei Trading Heroes24 auf die Fahne geschrieben, dass ein gutes Produkt einen echten Mehrwert darstellen muss und unsere Kunden nicht erst eine Lernphase von mehreren Wochen oder gar Monaten durchlaufen müssen, welche schnell zur Überforderung führen kann. So muss beispielsweise kein Anfänger sich mit  Ichimoku-Strategien oder Renko-Strategien befassen, wenn er die gleichen oder gar besseren Ergebnisse auch mit einfachster Charttechnik erzielen kann!

Das >>> DELUXE-PAKET muss ich an dieser Stelle einfach nochmals ins Spiel bringen. Nirgendwo gibt es eine verlässlichere Methode, die selbst blutige Anfänger im Handumdrehen erlernen können!

 

InsideTrading: Als Ersteller von Onlinekursen lässt Kritik oft nicht lange auf sich warten. Objektive Kritik verbessert unser Schaffen. Welche subjektiven Makel wurden dir in der Vergangenheit vorgeworfen?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Ohja, ein westenlicher Kritikpunkt in der Vergangenheit war, dass wir zuwenig die Funktionen des MT4 erklären. Wir haben dies nun aber deutlich verbessert! Allerdings findet man auf youtube und Co. mittlerweile zahlreiche kostenlose und gut gemachte Erklärvideos für die wichtigsten Funktionen des MT4. Auch Broker bieten hierzu immer wieder kostenlose Webinare an. Wir wollen kein Wissen bereitstellen, welches man mit wenigen Mausklicks überall bekommt – dies entspricht sicherlich nicht unserer Firmen-Philosophie! Dennoch ist unser Support-Team jederzeit für Rückfragen da!

 

InsideTrading: Wie transparent bist du in Bezug auf deine eigenen Positionen?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Die Kunden und Mitglieder von Trading Heroes24 fordern kaum Einsicht in unseren eigenen Handel! Warum ? Weil Sie selbst in der Lage sind erfolgreich zu handeln! Das heißt, Sie hinterfragen oder misstrauen uns nicht! Denn unsere Kunden wissen genau: Auch wenn Sie heute nur 20 € pro Position gewinnen, werden mit dem richtigen Moneymanagement auch irgendwann 2000 € daraus und so weiter! Und genau das liebe ich so beim Trading! Trading ist das einzigste  Business weltweit, dass unendlich skalierbar ist – und das ohne mehr Arbeit reinzustecken! Schließlich arbeitet man zeitlich nicht mehr, wenn man 2 Kontrakte oder 200 Kontrakte kauft!

 

InsideTrading: Welche Lehren hast du selbst aus dem Erstellen und Abhalten deiner Coachings gezogen? Kannst du uns von ein paar Erfahrungen berichten?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Natürlich sammelt man im Laufe der Jahre so einige Erfahrungen im Coachingbereich. Was aber immer wieder auffällig ist, ist die Tatsache, dass es manchen Kunden und Interessenten einfach schwer fällt mit alten Verhaltensmustern zu brechen. So wollen z.B. viele Trader unbedingt eine DAX-Strategie haben.

Entschuldige jetzt bitte meine deutlichen Worte, aber unterm Strich sollte es einem Trader sch**ßegal sein ob er seine Gewinne vom DAX bezieht oder vom EUR/JPY, Gold, Brent Öl etc.! Was viele einfach nicht verstehen wollen: Ein Rohstoff-Trader mit einer guten Swingtrading-Strategie, kann am Monatsende genauso erfolgreich mit seiner Strategie sein, wie ein Scalp-Trader im Forex-Markt auf M1-M5.

Wichtig ist immer, dass die Strategie zu den persönlichen Bedingungen passt!

 

Trading Heroes24 | Erfahrungen deiner Kunden

 

 

 

Hier ein paar weitere Feedbacks der letzten Tage:

 

Ihr Support für Ihre Kunden ist sehr vorbildlich und die Produkte von Ihrem Unternehmen sind hervorragend. Ihnen und ihrem Team wünsche ich ein schönes Wochenende.
(P. Hofstätter)

Als erstes möchte ich möchte ich mich bedanken für die tollen Videos und guten ausführlichen Anleitungen von euch! Ich habe alle 3 Pakete von euch erworben und konnte bereits ein einige Trades mit euren Strategien erfolgreich umsetzen.
(V. Hesse)

 

Guten Tag,
Ich wollte Ihnen mal ein kleines Feedback geben zu Deluxe-Paket. Ich kann nur sagen was besseres gibt es nicht!! Seit ich nach dieser Methode handle, hab ich fast nur noch Gewinne. Klar sind ein paar Verluste auch mal die Tagesordnung aber das macht man mit dem nächsten Trade wieder gut. Ich verstehe Sie also absolut das man für diese Strategie eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben musste. Die Investition zum Deluxe-Paket und z Trading Heroes24 sich mehr als gelohnt hat.

An alle ein grosses Danke schön für diese Leistung.
Freundliche Grüsse
(D. Hartmann)

 

Vielen Dank. Habe bereits erste Einblicke gewonnen und bin sehr dankbar, dass es Trading Heroes 24 gibt.
(M. Hofer) 

 

Hallo Ihr da in BW. Hat man euch eigentlich schon gesagt das IHR SPITZE seit ??
Nein??? Dann tu ich das jetzt mal , und ich mus sagen das ich Froh bin euch Entdeckt zu haben . Ihr habt recht es gibt zu viele Brocker und andere die nur das Geld im Auge haben wobei ihr euer Wissen weiter gebt!!
(T. Kayser)

 

 

Abschließende Worte und Tipps für unsere Leser

 

InsideTrading: Angenommen du hast 2 Stunden, um einen “blutigen Anfänger” auf die nächsten Deutschen Trading-Meisterschaften vorzubereiten, wie würdest du starten? (gerne in Stichpunkten, damit es nicht zu lang wird)

 

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Ein blutiger Anfänger wird auf einer Meisterschaft höchstwahrscheinlich nicht erfolgreich abschneiden! Dennoch hier meine beste Herangehensweise:

– Scalp-Trading ab M1-M5 (max. auf M15 handeln)

– Viele Trader (gerade Anfänger) scheuen die kleinen Zeiteinheiten wie M1 & M5, da es in diesen Zeiten oft sehr chaotisch zugehen kann.

Allerdings sind die wahren Profis meist Scalp- oder Swingtrader! Ein Scalp-Trader setzt im Vergleich zu einem Daytrader immer deutlich mehr Positionen um, was am Ende einen enormen Vorteil darstellt. Echte Profis warten niemals stundenlang auf Ihr Resultat (Gewinn oder Verlust)! Genau aus diesem Grund wird der Highfrequency-Handel auch im großen Stil von Wallstreet Hedgefonds so gerne genutzt.

– Auf den Forex-Markt auf Hauptwähungspaare mit geringem Spread stürzen

– Große Broker wählen = je größer der Anbieter, desto geringe die Gebühren

– Take-Profit-STOP-Verhältnis max. 2:1 / 1,5:1 oder gar 1:1

– Preisumkehr-Strategie nutzen

– Break-even vermeiden

– Wenn möglich algorithmische Analysen verwenden

– Keinesfalls vollautomatische Systeme (EA´s nutzen), da Broker EA´s auslesen können und geschickt gegen dich manipulieren können.

– Money-Management auf Strategie abstimmen

Diversifikationsstrategie nutzen: Wenn man bsp. 2-3 hintereinander im EUR/USD falsch liegt, dann einen Wechsel auf einen komplett anderen, gegensätzlichen Markt in Betracht ziehen. (z.B. von EUR/USD nicht auf EUR/GBP, sondern dann auf AUD/CAD wechseln = Gesetz der Diversifikation).

 

InsideTrading: Bei welchem Broker tradest du und warum hast du diesen gewählt?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): ICMarkets und Tickmill = geringster Spread im Forex-Markt! Und vorallem keine Fake-Spreads wie die meisten Broker! Spreads sind dort in Echtzeit ablesbar! Will hier aber keine Werbung für Broker machen 🙂

 

InsideTrading: Was können unsere Leser bei dir in den Kursen lernen und welche Möglichkeiten gibt es teilzunehmen?

Markus Noack (TEAM – TRADING HEROES24): Bei den Produkten von Trading Heroes24 lernet man definitiv alles nötige von A-Z um die Märkte zu beherrschen!!!

Geballtes Insiderwissen, leicht und verständlich erklärt (Schritt für Schritt Anleitungen). Alles zu 100% nachvollziehbar und verständlich! Für jeden was dabei!

 

 

 

Weitere Informationen und die wichtigsten Links von unserem Interview:

 

JETSET-Tradersystem (Scalp-Trading-Strategie): 
https://trading-heroes24.com/

 

DELUXE-PAKET (Strategie für Longterm-Trader und auch Aktieninvestoren):
https://trading-heroes24.com/deluxe-paket/

 

WOLFE WAVE Robot (präzise Signale nach der legendären Strategie von Bill Wolfe):
https://www.tradingheroes24-tools.com/ww-robot

 

 

 

Vielen Dank für das tolle Interview 🙂 macht weiter so!!!
Liebe Grüße vom gesamten Team von Trading Heroes24

 

 

 

Breakout Fox | Erfahrungen, Kritik & Testbericht zu Frederic Ebner

Geld ist der Beziehungskiller Nummer eins. Für Frederic Ebner ist dieses Thema zentral, da er selbst in seinem Leben diese Erfahrung bereits schmerzlich erleiden musste.

Als Folge aus diesem Erlebnis hat er sich der Börse zugewandt und es dort über Jahre harter Arbeit und dem aktiven Austausch mit seinem guten Freund und Geschäftspartner Ben, der als Trader bei einer großen Investment-Bank arbeitet, zu einem stattlichen Vermögen gebracht.

Die Grundlage für sein heutiges Vermögen ist dabei in seinen systematischen Trading-Ansätzen zu finden, die er gemeinsam mit Ben (der aufgrund von Klauseln im Arbeitsvertrag anonym bleiben möchte) entwickelt hat. Sie haben ihm erlaubt, sich aus seiner finanziellen Misere zu befreien und heute ein finanziell freies Leben als Unternehmer und Trader zu führen.

Exclusiv für unsere Leser 3 der Indikatoren, die Frederic erfolgreich gemacht haben.

 

Soweit seine Selbstdarstellung!

Wir haben uns einen seiner Kurse gekauft, um ihn einmal auf Leib und Nieren überprüfen zu können und unsere Eindrücke mit Ihnen teilen zu können.

Der Artikel strukturiert sich dabei in vier Abschnitte:

  1. Überblick Frederic Ebner – wer ist er?
  2. Beschreibung des Handelssystems „Breakout Fox“
  3. Fazit zum Indikator / Trading Ansatz
  4. Fazit zum Kurs

Wer ist Frederic Ebner?

Frederic Ebner ist nach eigenen Angaben Trading Millionär und lebt einen entsprechenden Lifestyle, welcher viel mit Reisen und freier Zeiteinteilung einher geht. Er ist glücklich verheiratet, hat aber noch keine Kinder.

Er sagt von sich selbst, dass Treue und Partnerschaftlichkeit einen enorm hohen Stellenwert einnimmt. Das äußert sich auch in seinem Eigenheim, das sich das Paar mit viel Engagement und Energie eingerichtet haben, um sich ein gemeinsames Leben aufzubauen. Sollte ihn das nicht einbinden, so geht er gerne zum Sport und nimmt diesen mit bis zu drei Trainingseinheiten auch relativ ernst.

Neben dem Privatleben, dem er viel Zeit widmet, steht für ihn selbstverständlich die Börse, sowie seine börsennahen Services, welche er anbietet, sowie Erfolg im Allgemeinen im Vordergrund. Wir durften ihn für ein Interview mit InsideTrading bereits einmal auf den Zahn fühlen und hatten in diesem Zusammenhang auch gefragt, welches Buch er jedem unserer Leser empfehlen würde. Da dieses einfach zu gut zu ihm, seiner Erfolgsgeschichte und dem Ziel des Erfolgreich Werdens und Geldverdienens passt, wollen wir es Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten: “Der Weg zur finanziellen Freiheit” von Bodo Schäfer

Zusammen mit der Einleitung halten wir das für genug Hintergrundwissen über Frederic Ebner. Lassen Sie uns daher direkt in das Thema einsteigen.

Exklusiv für unsere Leser: Kostenfreie Indikatoren von Frederic Ebener

 

Beschreibung des Handelssystems „Breakout Fox“

Frederic erklärt in dem Kurs vor allem, wie die Strategie umzusetzen ist. Da wir die Details hier nicht einfach preisgeben können, gehen wir etwas mehr auf den technischen Hintergrund ein.
Der Breakout Fox ist eine Ausbruchsstrategie/Momentum-Strategie. Obwohl er nach seinem System, das Signal grundsätzlich immer handelt, interpretieren wir es vielmehr als ein Trendfolgesystem. Das bedeutet, dass man immer mit der aktuellen Trendrichtung und mit dem aktuellen Momentum des Marktes handelt. Dabei gibt Frederic Ebners Breakout Fox eine genaue Einstiegs- und Stopp-Logik vor, die von dem Indikator vorgegeben werden. Wir würden nur einfach die Signale gegen den aktuellen Trend ignorieren.

Der Breakout Fox Indikator zeichnet dabei mit Pfeilen ein, ob die Order in Long oder Short Richtung zu platzieren ist, Sie also auf steigende oder fallende Kurse setzen sollen. Zusätzlich können Sie sich ein akustisches Signal geben lassen, um keines der Signale zu verpassen.

Figure 1: Signale mit dem Momentum des Marktes – Signale gegen die aktuelle Bewegung sollte man vielleicht besser ignorieren.

Momentum Signale haben dabei den Vorteil, dass sie recht häufig vorkommen, also viele Tradingmöglichkeiten liefern, gerade wenn der Markt einmal etwas volatiler ist, sich also schnell bewegt.

Frederic liefert im Rahmen des Kurses auch Empfehlungen, auf welchen Märkten der Breakout Fox am besten zu handeln ist, sowie zu welchen Uhrzeiten die Märkte am interessantesten sind.

Damit ist der Breakout Fox eine in sich schlüssige und vollständig durchdachte Momentum-Trading-Strategie, mit Einstiegs-, Ausstiegs- und Stopp-Loss Logik, die es jedermann erlaubt diese umzusetzen, ganz gleich dem Erfahrungsstand.

 

Fazit zum Indikator/Trading Ansatz

Der Indikator ist sehr schlicht gehalten, wirkt aber gut umgesetzt und liefert sowohl eine grafische Darstellung der Einstiegskurse als auch des Einstiegszeitpunktes. Somit können Sie die Signale auch im Nachhinein noch verfolgen und eigenständig auswerten.

Der Trading Ansatz ist speziell für kürzere Zeiteinheiten ausgelegt und somit für Trader geeginte, die selbst aktiv ihre Trades managen wollen und möglichst sofort Ergebnisse erzielen möchten.

Durch die einfache Umsetzbarkeit des Ansatzes ist er für jeden geeignet, ganz gleich welche Erfahrung Sie haben. Selbst wenn Sie ganz neu an der Börse sind, können Sie die Strategie mit kurzer Übungsphase selbst problemlos umsetzen.

Interessant kann dieser Ansatz auch für Swing-Trader oder Investoren sein, die neben ihren längerfristigen Strategien mit kurzfristigen Engagements die Entwicklung ihres Kontos glätten wollen, da sie beispielsweise mit kurzfristigen Trades Korrekturen ihrer länger laufenden Positionen ausgleichen können.

Exklusiv für unsere Leser: Kostenfreie Indikatoren von Frederic Ebener

 

Fazit zum Kurs

Der Kurs ist modular strukturiert und erlaubt es so sich Stück für Stück mit dem gekauften Produkt sowie allen damit in Verbindung stehenden Themen auseinander zu setzen. Auf diese Art und Weise können Sie sich dem Thema auch mit nur wenig Zeit nach und nach annehmen.

Figure 2: Übersicht über den Kursaufbau des Breakout Fox von Frederic Ebner

Der Breakout Fox Komplettpaket Kurs startet bei null und führt Sie in 6 Schritten von der Kontoeröffnung bis hin zum Einsatz des Indikators und des Trading Systems auf einem Demo- oder Live-Konto.

Auch die notwendigen Installationen werden sehr gut beschrieben und sind einfach nachvollziehbar, weshalb sich den Kurs auch für Einsteiger sehr gut eignet.

Bei Fragen steht Frederic selbst immer sehr schnell zur Seite und beantwortet diese in den Kommentaren sehr ausführlich und freundlich, sodass auch potenzielle Missverständnisse oder Rückfragen einfach ausgeräumt werden können.

Zusätzlich zu den Inhalten werden als Bonus noch zwei E-Books bereitgestellt, die zusätzliche Inspiration gerade für Teilzeit-Trader und Neueinsteiger liefern, um grobe Fehler zu vermeiden und das richtige Mindset zu entwickeln.

Der Kurs ist insofern auch sehr authentisch, da einige der Videos von einem Kunden von Frederic aufgezeichnet wurden und er den Indikator sowie seinen Umgang damit zeigt. Ihm unterlaufen dabei auch immer wieder ein paar „Patzer“ und „Fehler“, was das Ganze aber sympathisch macht und umso mehr verdeutlicht, wie selbstsicher Frederic mit seinem Produkt ist.

Figure 3: Screenshot aus dem Kursvideo

 

Das soll auch unser Fazit für den Kurs sein. Er führt Sie, ganz gleich welche Vorerfahrung Sie mitbringen, an den Momentum-Trading-Ansatz heran. Dieser Trading-Stil zeichnet sich besonders dadurch aus, dass er die Chance mit sich bringt in kurzen Zeitspannen relativ hohe Gewinne zu erwirtschaften und ist damit besonders für Menschen eignet, die wenig Zeit haben, aber beim Trading trotz allem einen direkten Erfolg sehen möchten.

 

Starten Sie mit den 3 Kostenfreien Indikatoren von Frederic Ebener, um ein Gefühl für die Arbeit von Frederic Ebener und seinem Team zu erhalten.

Team,
InsideTrading

Die 113 besten Zitate von Charlie Munger über Investments und wie man ein gutes Leben führt

Die 113 besten Zitate von Charlie Munger über Investments und wie man ein gutes Leben führt

Wir haben Ihnen die 113 besten Zitate des legendären Star-Investors und Denkers Charlie Munger zusammengestellt. Wir glauben, dass es keine zweite Liste dieser Art im deutschsprachigen Raum gibt. Da die meisten seiner Zitate wie auch sein Buch vornehmlich in Englisch erhältlich sind und auch wir diese Zusammenstellung eigenständig haben übersetzen lassen. Aus unserer Sicht ist Charlie als Partner und Innovator des Investment Stils von Warren Buffet und gleichzeitigem Geschäftspartner für mehr als 50 Jahre die perfekte Quelle für neue Inspiration und Einsichten. Die Zitate haben wir über viele Stunden und Werke gesammelt.

Damit wünschen wir Ihnen viel Spaß.

  1. Drei Grundregeln für eine erfolgreiche Karriere: 1) Verkaufe nichts, was Du nicht selbst kaufen würdest; 2) Arbeite niemals für jemanden, den Du nicht respektierst oder bewunderst; 3) Arbeite nur mit Menschen, mit denen Du gerne zusammenarbeitest.

 

  1. Wenn Du denkst, Du hättest einen IQ von 160, er liegt, aber bei 150 ist das ein Desaster. Es ist wesentlich besser einen IQ von 130 zu haben und zu denken er liegt bei 120.

 

  1. Nehme kein Kokain, renne keinen abgefahrenen Zügen hinterher und vermeide Situationen, in denen du an AIDS erkranken könntest.

 

  1. Was Du vermeiden solltest? Eine einfache Antwort darauf ist: Faulheit und Unzuverlässigkeit. Wenn Du unzuverlässig bist, spielt es keine Rolle, was Deine Tugenden sind. Du bewegst Dich mit diesen Eigenschaften direkt auf einen Abgrund zu. Das zu tun, wozu Du Dich verpflichtet hast, sollte ein automatischer Teil deines Verhaltens sein. Du willst Faulheit und Unzuverlässigkeit vermeiden.

 

  1. Das Leben bringt Tiefschläge, schreckliche Tiefschläge und unfaire Tiefschläge mit sich. Manche Menschen erholen sich davon, andere nicht. Ich persönliche glaube, dass die Einstellung von Epictetus in diesem Zusammenhang die Beste ist. Er glaubte daran, dass jede verpasste Chance im Leben eine Möglichkeit ist sich angemessen zu verhalten, dass jede verpasste Chance eine Möglichkeit ist etwas zu lernen und dass es eines jeden Aufgabe ist nicht in Selbstmitleid zu versinken, sondern stattdessen den Tiefschlag auf konstruktive Art und Weise für sich zu nutzen. Das finde ich eine sehr gute Idee.

 

  1. Wenn Dir ein irgendjemand erzählt, er hätte eine Möglichkeit für Dich viel Geld ohne jegliches Risiko zu verdienen, höre ihm nicht weiter zu! Folge diesem Ratschlag und Du wirst Dir eine Menge an Unglück ersparen.

 

  1. In meinem ganzen Leben habe ich niemanden kennengelernt, der in breiteren Themen über ein gutes Fachwissen oder Weisheit verfügt hat, der nicht ständig gelesen hat, … wirklich nicht ein einziger. Du wärst beeindruckt, wie viel Warren Buffet oder auch ich täglich lesen. Meine Kinder lachen mich immer aus, sie glauben, ich sei ein Buch aus dem ein paar Beine herausragen.

 

  1. Du musst nicht brillant sein, einfach nur im Durchschnitt ein wenig schlauer als die anderen, aber dafür über eine lange Zeit.

 

  1. Ich denke immer wieder an den Jungen, der zu Mozart gegangen ist und sagte: „Ich würde gerne Symphonien schreiben“. Als Mozart antwortete: „Du bist zu jung“, reagierte der Junge mit: „Aber du warst auch jung als du angefangen hast“. Mozart schloss daraufhin das Gespräch mit der Aussage: „Ja aber ich habe niemanden um Rat gefragt, wie man sie schreibt.“

 

  1. Genau wie Warren Buffet, hatte ich das tief verwurzelte Bedürfnis reich zu werden. Nicht weil ich gerne Ferraris haben wollte – Ich wollte die Unabhängigkeit. Die Freiheit ist was ich so sehr wollte.

 

  1. Um das zu bekommen, was Du willst musst Du es Dir auch verdienen. Die Welt ist nicht ganz verrückt genug, um eine Gruppe von Menschen unverdient zu belohnen.

 

  1. Die wirklich herausragenden Intellektuellen habe ich in Büchern nicht im Klassenzimmer getroffen. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das erste mal Ben Franklin las. Ich hatte Thomas Jefferson bereits mit sieben oder acht Jahren über dem Bett. Meine Familie war besessen von der Idee durch Disziplin, Wissen und Selbst-Kontrolle voran zu kommen.

 

  1. Sowohl Warren Buffet als auch ich, bestehen darauf fast jeden Tag Zeit zur freien Verfügung zu haben, um einfach dazusitzen und nachzudenken. Das ist heutzutage in amerikanischen Unternehmen sehr unüblich. Dabei ist es das was uns erfolgreich macht, wir lesen und denken.

 

  1. Neid ist eine wirklich dämliche Sünde, denn Sie ist die einzige, an der man wirklich niemals spaß haben wird.

 

  1. Gebe weniger aus als das was Du verdienst, spare immer etwas. Lege das Geld auf ein Steuerfreies Bankkonto und über Zeit wird es sich zu einem stattlichen Betrag entwickeln. Schwerer ist es nicht.

 

  1. Es gibt keinen besseren Lehrer als die Geschichte, wenn es darum geht die Zukunft auszumachen. Antworten, die Milliarden von Dollar wert sind verstecken sich in einem 30$ Geschichts-Buch.

 

 

  1. Es bedarf einer Starken Persönlichkeit, sich mit all dem Geld hinzusetzten und nichts zu tun. Aber ich bin nicht an die Spitze gekommen, weil ich mittelmäßigen Chancen nachgerannt bin.

 

  1. Wenn Du Dir das Auto von jemandem ausgeliehen hattest, bringe es immer vollgetankt zurück.

 

  1. Das Beste was ein Mensch machen kann, ist es einem anderen Menschen dabei zu helfen sich mehr Wissen anzueignen.

 

  1. Ein guter Lehrer zu sein ist eine echte Gabe

 

  1. Es hat einige große Vorzüge in eine Position zu kommen, in der man einige großartige Investments macht und sich zurücklehnt. Man gibt weniger Geld für Broker aus und muss sich weniger Schwachsinn anhören.

 

  1. Hochintelligente Menschen können komplett nutzlos sein und viele von Ihnen sind es.

 

  1. Benjamin Graham sagte immer: “es kommt nicht auf die schlechten Investitionen an, die fehlschlagen, sondern es kommt auf die guten Ideen an, die Exzessiv genutzt werden.”

 

  1. Die Ironie der Natur ist, dass Du immer das bekommst, was Du Dir wünschst. Wenn Du Ameisen möchtest, musst Du einfach nur Zucker auf den Boden streuen.

 

  1. Offensichtlicher weise, musst Du um in einer kompetitiven Umgebung gut zu werden viel darüber nachdenken und trainieren. Du musst Dich permanent weiterentwickeln, weil die Welt sich kontinuierlich verändert und Deine Wettbewerber auch weiter an sich arbeiten. Du musst jeden Tag etwas schlauer ins Bett gehen, als Du morgens aufgestanden bist. Auf diese Weise wirst Du vielleicht nur langsam aufsteigen, aber Du steigst sicher auf.

 

  1. Treffe nur Entscheidungen, wenn Du einen Vorteil hast. Das ist grundlegend. Du musst einfach die Wahrscheinlichkeiten verstehen und die Disziplin haben, nur dann zu wetten, wenn die Chancen auf Deiner Seite stehen. Wir für unseren Teil, halten einfach nur unsere Köpfe unten, um so dem Seiten- und Gegenwind bestmöglich standzuhalten. Unsere Ergebnisse fahren wir nach einer Periode von mehreren Jahren ein.

 

  1. Nur in Märchen, wird Eroberern gesagt, dass sie Nackt sind.

 

  1. Menschen hatten schon immer das Bedürfnis, jemanden zu haben, der Ihnen die Zukunft vorhersagt. Vor langer Zeit haben Könige Menschen angestellt, um Ihnen die Zukunft aus Schafseingeweiden zu lesen. Es gab immer einen Markt für Menschen, die daran glauben, sie könnten die Zukunft vorhersagen. Sich heutige Vorhersagen anzuschauen, ist mindestens genauso verrückt als den Aussagen der Deutungen aus den Schafseingeweiden Beachtung zu schenken.

 

  1. Bleibe beim Investieren ruhig auf Deinem Arsch sitzen. Dann bezahlst Du weniger Broker-Gebühren, musst Dir weniger Schwachsinn anhören und wenn Du glück hast, bekommst du vom Staat noch ein, zwei oder gar drei Prozentpunkte pro Jahr geschenkt

 

  1. Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen ein Hamburger 0,05 $ gekostet hat und der Mindestlohn bei 0,40 $ pro Stunde lag. Ich habe also eine extrem starke Inflation in meiner Lebenszeit erlebt. Hat es das Investitionsklima gestört oder negativ beeinflusst? Ich glaube nicht.

 

  1. Kein intelligenter Pilot, so groß sein Talent auch sein mag, kommt ohne seine Checkliste aus.

 

  1. Du brauchst ein passioniertes Interesse daran, warum die Dinge so sind wie sie sind. Die Fertigkeit, seinen Geist über längere Zeit auf eine Sache zu konzentrieren, erhöht die Fertigkeit, sich auf die Realität zu konzentrieren. Wenn Du keinen solchen Fokus hast, bist Du prädestiniert zu versagen, selbst wenn Du hochintelligent bist.

 

  1. Es gibt schlechtere Situationen als in Geld zu ertrinken und dabei nur herumzusitzen. Ich erinnere mich noch an die Zeiten, in denen das nicht so war – und ich möchte nicht dorthin zurück.

 

  1. Es wird immer Menschen geben, die schneller reich werden als Du, das ist keine Tragödie.

 

  1. Du musst das Geschäftsmodell bewerten, um eine Aktie bewerten zu können.

 

  1. Sobald Du einmal verschuldet bist, ist es die Hölle wieder heraus zu kommen. Übertrage niemals Deine Kreditkartenschulden. Du wirst nicht vorankommen, wenn Du achtzehn Prozent Zinsen bezahlen musst.

 

  1. Ich glaube, dass man die Realität anerkennen muss, auch wenn man sie nicht mag. Ich würde sogar sagen, gerade wenn man sie nicht mag.
  2. Denke daran, dass Reputation und Integrität unsere Wertvollsten Assets sind und wir diese in der Zeitdauer eines Herzschlags verlieren können.

 

  1. 99 % der Probleme, die unsere Zivilisation gefährden lassen, sind das Ergebnis zu optimistischem Buchhalter. Und diese verdammten Buchhalter, mit Ihrem Fetisch für Mathematische Korrektheit, wollen Ihre Aufmerksamkeit nun auch noch Bilanzierungen widmen, die zu pessimistisch sind – Das ist doch verrückt. 99 % der Probleme, kommen von zu optimistischen Einschätzungen, daher brauchen wir ein System in dem Grundsätzlich konservativer bilanziert wird.

 

  1. Die beste Vorbereitung für ein hohes Alter, ist ein gut geführtes vorangegangenes Leben.

 

  1. Ich glaube daran, dass es Zielführend ist, zu meistern, was andere Menschen vorher herausgefunden haben. Ich denke nicht, dass es möglich ist sich selbst hinzusetzen und alles selbstständig zu erdenken, niemand ist so intelligent.

 

  1. Es ist für die meisten Investoren nicht möglich, den Markt über längere Zeit zu schlagen. Daher bist Du bestens beraten, in ein diversifiziertes Portfolio aus günstigen Index-Fonds oder Exchange Traded Fonds zu investieren.

 

  1. Lebe im Rahmen Deiner Möglichkeiten und spare damit Du investieren kannst.

 

  1. Sie machen das nicht in echten Flugzeugen, aber in Simulatoren. Der Pilot macht etwas extrem dummes, sodass der Co-Pilot wissen muss, dass das Flugzeug abstürzen wird. Aber da der Pilot es macht, Sitzt der Co-Pilot oft nur da und greift nicht ein, da der Pilot die Authoritätsfigur ist. In Vierundzwanzig Prozent der Testfälle stürzt das Flugzeug ab. Aus meiner Sicht ist das ein sehr mächtiges Psychologisches Phänomen.

 

  1. Arbeite an Deiner Wortwahl und passe Dein Verhalten entsprechend an. Wenn Du in Deinem Umfeld durch diese neuen Verhaltensmuster an Beliebtheit verlierst, dann zur Hölle mit denen.

 

  1. Ein Teil dessen, was Du lernen musst ist wie man mit Fehlern umgeht und wie neue Informationen Deine Chancen verändern. Das Leben ist in Teilen wie ein Pokerspiel in welchem man manchmal auch ein heißgeliebtes Blatt wegwerfen muss.

 

  1. Verkehre Dinge immer auch ins Gegenteil. Stelle Probleme und Situationen immer auf den Kopf. Was passiert, wenn alle unsere Pläne schief gehen? Wo wollen wir unter keinen Umständen und wie kommt man dorthin? Anstatt sich auf den Erfolg zu konzentrieren, mache eine mit allen Möglichkeiten zu versagen. Ganz nach dem Motto: „sag mir wo ich sterben werde und ich gehe dort nicht hin“.

 

  1. Es ist sehr hilfreich an seine eigenen Fehler erinnert zu werden. Warren Buffet und ich sind ziemlich gut darin. Wir reiben uns unsere eigenen Fehler regelmäßig unter die Nase und das ist eine sehr gute Mentale Angewohnheit.

 

  1. Was könnte besser sein, als wenn eine neue Idee oder ein neuer Ansatz aufkommt Ihn als Ersatz für Deinen alten heranzuziehen. Warren Buffet und ich machen das regelmäßig, wohingegen die meisten anderen an Ihren alten Mitteln festhalten.

 

  1. Das große Geld liegt nicht im Kauf oder Verkauf, sondern im Warten.

 

  1. Ich habe mein Leben nichts anderes gemacht als Aktien zu kaufen, die gestiegen sind und auf meinem Hintern zu sitzen und dabei zuzusehen, wie meine Familie immer reicher wurde. Viel mehr habe ich der Gesellschaft nicht zurückgegeben. Ich glaube das ist in etwa wie an der Wallstreet, mit dem Unterschied, dass ich mich dafür schäme und versuche es durch Philanthropie wieder gut zu machen.

 

  1. Stelle Dir vor, dass das Leben richtig hart wird. Dann frage dich, ob Du dem gewachsen bist. Wenn die Antwort ja ist, dann hast Du gewonnen.

 

  1. Wenn Du aus allen unseren Investitionen die besten fünfzehn streichen würdest, wäre unsere Performance ziemlich durchschnittlich. Wir haben zu unseren Prinzipien gehalten, als Chancen sich boten und haben Sie vehement abgelehnt.

 

  1. Fast alle guten Unternehmen investieren Geld in Aktivitäten, die heute nicht lukrativ erscheinen, aber die großen Gewinner von morgen werden können.

 

  1. Wähle Deine Kunden so aus als ob es Freunde wären.

 

  1. Im Geschäftsleben zeigt sich oft, dass Erfolgreiche Geschäftsstrategien fast immer einzelne Faktoren radikal maximieren oder minimieren. Ein gutes Beispiel dafür sind Discounter.

 

  1. Wir suchen nach Pferden, die in einem aus zwei Rennen gewinnen und bei denen wir einen drei zu eins Gewinn machen.

 

  1. In Wahrheit suchst Du nach einer falsch bepreisten Wette. Nichts anderes ist investieren. Dabei musst Du genug wissen, um einzuschätzen, ob die Wette falsch bepreist ist. Das ist dann Value-Investing.

 

  1. Ein großartiges Unternehmen zu einem fairen Preis, ist immer besser als ein gutes Unternehmen zu einem großartigen Preis.

 

  1. Gebe immer Dein bestes, lüge nicht. Wenn Du sagst, dass Du etwas tun wirst, mache es. Niemand interessiert sich für Entschuldigungen. Gehe frühzeitig zu Meetings. Komme niemals zu spät, solltest Du doch einmal zu spät sein, komme nicht mit ausreden, sondern entschuldige Dich einfach. Du schuldest den Leuten eine Entschuldigung aber keine Ausrede.

 

  1. Es hört nicht auf mich zu begeistern, zu sehen wie viel man erreichen kann, wenn man einfach nur die einfach zu erlernenden und offensichtlichen Dinge meistert und konsequent anwendet.

 

  1. Wenn Du den Menschen immer wieder sagst, warum Sie etwas besser verstehen, werden Sie es stärker in Betracht ziehen und sind eher dazu geneigt dem zuzustimmen.

 

  1. Bis zu meinem Tod werde ich nicht ein einziges mal auch nur 100$ gegen das Casino setzen – denn das Haus gewinnt immer.

 

  1. Ich versuche mich von Menschen zu trennen, die mir im Vertrauen immer von Sachen erzählen, von denen Sie keine Ahnung haben.

 

  1. Ohne eine gewisse Mathematische Mündigkeit im Erwachsenenalter, bist Du der Einbeinige Mann in einem Arschtritt-Wettbewerb!

 

  1. In meinem Leben gibt es nur wenige Fragen auf die ich mit meinem 40$ Taschenrechner und einer simplen Zinseszins-Tabelle keine Antwort finde.

 

  1. Ein jeder von uns lernt, verändert oder verwirft ständig Ideen. Das schnelle verwerfen einer Idee zum richtigen Zeitpunkt ist dabei eine der wertvollsten Qualitäten, die Du Dir aneignen kannst. Du musst dich dazu zwingen Argumente gegen Deine eigene Position zu finden.

 

  1. Was ist das Geheimnis des Erfolgs? Meine Antwort braucht nur ein Wort: Rationalität!

 

  1. Opportunitätskosten sind ein essentieller Filter, dem Du Beachtung schenken solltest. Wenn Du zwei interessante Angebote hast, dass eine aber eine bessere Rendite abwirft, dann musst Du Dir keine weiteren Gedanken mehr machen. Das ist genau das was wir tun, wir suchen nach Kaufmöglichkeiten.

 

  1. Heutzutage scheint es die Hauptaufgabe eines CEO zu sein, den Aktienkurs steigen zu lassen. Das führ zu allerlei fragwürdigem Verhalten. Wir wollten das einfach mal so gesagt haben.

 

  1. Intelligente Menschen machen dumme Dinge!

 

  1. Investiere in Unternehmen, die von jedem Idioten geführt werden können. Denn eines Tages, wird ein Idiot kommen. Wenn es dann nicht ein wenig Missmanagement verträgt, ist es schnell kein Unternehmen mehr.

 

  1. Es gibt nur einen sicheren Weg an die Spitze: Harte Arbeit

 

  1. Mache das was Du gern machst und sei gut darin.

 

  1. Du bist gut daran beraten etwas zu machen, für das Du auch geschaffen bist. Hätte Warren Buffet damals mit Ballett angefangen, hätte wohl niemand von Ihm gehört.

 

  1. Intelligent zu sein und etwas zu machen, was noch niemand vorher gemacht hat sind zwei unterschiedliche Dinge.

 

  1. Deine Schulden sind immer dieselben und garantiert zu 100% richtig. Es sind Deine Anlagen, um die Du dich kümmern musst.

 

  1. Jede intelligente Form des Investierens ist Value-Investing. Mehr zu bekommen als das wofür Du bezahlst.

 

  1. Der Unterschied zwischen guten und schlechten Unternehmen ist, dass gute Unternehmen mit einer guten Entscheidung nach der anderen aufwarten, während schlechte einen Fehler nach dem anderen begehen.

 

  1. Die meisten Menschen konnten es nie verstehen, dass ich ein Nachrangiger Partner von Warren Buffet geworden bin. Dabei war das für mich vollkommen in Ordnung. Es wird immer Menschen geben, die besser sind als man selbst und dabei sollte einem das eigene Ego nicht im Weg stehen. Man muss lernen zu folgen bevor man ein Führer werden kann. Die Menschen sollten lernen alle Rollen zu spielen.

 

  1. Sowohl die Macht des Zinseszinses zu kennen, als auch über die Schwierigkeit bescheid zu wissen ihn zu erhalten ist die Grundlage von vielerlei Dingen.

 

  1. Aus meiner Sicht ist Motivation wichtiger als Geistige-Kapazitäten

 

  1. Ich würde mir eher eine Giftschlange in mein Hemd legen, als einen Vermögensberater zu engagieren.

 

  1. Wenn Du in jungen Jahren einer starken Ideologie ausgesetzt bist und sie dann anfängst wiederzugeben, ist Dein Gehirn in einer sehr unglücklichen Situation gefangen.

 

  1. Unsere Aufgabe ist es große Ideen und Chancen zu erkennen, wenn sie sich offenbaren und zu erkennen, wann sich keine Chancen bieten. Große Chancen kommen immer zu den vorbereiteten Menschen.

 

  1. Du brauchst unterschiedliche Checklisten und Modelle für unterschiedliche Unternehmen. Man kann es nicht alles vereinfachen und sagen, diese drei Dinge sind erfolgsentscheidend. Du musst Dir diese Dinge selbst herleiten und verinnerlichen, für den Rest Deines Lebens.

 

  1. Eliminiere zu Beginn alles, was Du nicht machen solltest. Gefolgt von einem multidisziplinären Ansatz, um die Dinge zu bewerten, die bleiben. Dann solltest Du eine Entscheidung fällen, sofern sich die Richtigen Rahmenbedingungen ergeben.

 

  1. Ich habe nicht das geringste Interesse in Gold, ich versteh gerne was funktioniert und was nicht funktioniert in unseren Systemen. Für mich ist das absolut grundlegend. Du brauchst eine moralische Verpflichtung rational zu handeln und ich für meinen Teil sehe keinen Rationalen Grund Gold zu halten. Selbst wenn es funktioniert bist Du, wenn du es machst einfach nur komisch.

 

  1. Es gibt zwei arten von Fehlern: 1) nichts tun, was Warren Buffet „Daumen Lutschen“ nennt und 2) Zu wenig von den Sachen kaufen, von denen wir viel hätten kaufen sollen.

 

  1. Ich erachte Track-Records als sehr wichtig. Wenn du es schaffst einen perfekten Track-Record in etwas so einfachem wie Ehrlichkeit zu haben, bist Du auf dem Weg zum Erfolg.

 

  1. Einige wirtschaftliche Verwerfungen kommen daher, dass eine Mehrheit glaubt, dass andere Menschen richtig liegen. Andere kommen von dem bestreben eine große Menge an Menschen, mit sozial verwerflichen Dingen, Ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Ich stand Börsenweisheiten schon immer skeptisch gegenüber. Du musst einfach nur dann wenn alle Ihren Kopf verlieren, Deinen behalten.

 

  1. Im Spiel des Investierens, geht es darum bessere vorhersagen über die Zukunft zu machen, als andere Marktteilnehmer. Wie aber macht man das? Eine Möglichkeit, ist es Deine Versuche auf Bereiche zu beschränken, in denen Du entsprechende Kompetenzen hast. Wenn Du versuchst von allem die Zukunft vorherzusagen, nimmst Du Dir zu viel vor und Du wirst aufgrund mangelnder Spezialisierung scheitern.

 

  1. Oftmals schaut man sich ein Unternehmen mit großartigen Zahlen an. Dann stellt man sich die Frage, wie lange schaffen Sie es noch das aufrecht zu erhalten? Die Antwort darauf zu finden ist einfach. Du musst Dir anschauen, welche Faktoren dazu führen, dass die Ergebnisse heute so gut sind wie sie sind und dann nachvollziehen, ob es Gründe dafür geben könnte, dass diese Faktoren verschwinden.

 

  1. Versicherungen und andere Finanzdienstleister, die ihre Risiken falsch einschätzen, erleben eine vergleichbar schmerzliche Erfahrung wie der man, der eine Katze an ihrem Schwanz trägt. Eine solche Erfahrung kann man auf keine andere Art und Weise machen.

 

  1. Einige der größten und offensichtlichsten als solche erkennbaren Chancen, kommen zu demjenigen, der kontinuierlich nach Ihnen sucht und aufmerksam wartet. Sich mit der Analyse beschäftigen und bereit sind dann, wenn die Chancen sich ergeben aggressiv die verfügbaren, in der Vergangenheit geduldig angesammelten Ressourcen einzusetzen.

 

  1. Meine Angewohnheit, weitaus mehr Zeit in meine Weiterbildung zu investieren und zum Nachdenken zu nutzen, als mit dem Tun zu verbringen, ist kein Zufall.

 

  1. Wie Du lernst ein großartiger Investor zu sein?
    Als erstes musst Du Deine eigene Art verstehen lernen. Jeder Mensch muss gegeben seines eigenen Grenznutzen handeln. Wenn Verluste dazu führen, dass Du dich schrecklich fühlst und Verluste gehören einfach dazu, dann solltest Du sehr konservativ handeln. Ich glaube nicht, dass es Strategien gibt, die für jeden richtig sind. Sondern alle Strategien müssen individuell gewählt werden.

 

  1. Ein Investor kann 90% seines Kapitals in einer einzigen Firma halten, wenn es denn die richtige Firma ist.

 

  1. Wie jeder gute Mathematiker, ist ein Pilot dazu gemacht, um zu denken. Manchmal vorwärts manchmal rückwärts. Ebenso hat er gelernt sich am meisten, auf das zu konzentrieren, was er versucht zu vermeiden, anstatt über das nachzudenken, was er gerne hätte.

 

  1. Wie kommt es, dass manche Menschen schlauer werden als andere? Teilweise mag das sicher am angeborenen Temparament liegen. Manche Menschen sind einfach nicht zum investieren gemacht. Sie sind zu ängstlich und hadern zu sehr. Wenn Du allerdings die richtige Persönlichkeitsstruktur hast und geduldig aber auch in den richtigen Momenten aggressiv sein kannst. Dann musst Du einfach nur nach und nach das Spiel lernen, zum einen Durch das Tun zum anderen durch ein aktives Selbststudium.

 

  1. Für uns gibt es im Prinzip nur drei Investitionsentscheidungen: Ja, Nein und zu kompliziert, um es zu verstehen.

 

  1. Ich hatte Kinder in guten und in schlechten Phasen meines Lebens. Um wirklich ehrlich zu sein, haben meine Kinder, die in der Zeit geboren und groß geworden sind, in der ich weniger Geld hatte, härter gearbeitet.

 

  1. Das Unternehmen, das eine neue Maschine braucht, sie aber nicht kauft. Bezahlt bereits für Sie.

 

  1. Es macht mir einfach Spaß, dazusitzen und andere Menschen auszustechen, die so viel intelligenter sind als ich. Einfach nur weil ich mich darauf trainiert habe, objektiver und multidisziplinärer zu sein. Des Weiteren kann man viel Geld damit verdienen (ich kann das aus meiner eigenen Erfahrung sagen).

 

  1. Die folgende Lehre ist eine essenzielle für jeden von uns: Die Fähigkeit Kritik konstruktiv aufzunehmen und aus Ihr zu lernen.

 

  1. Viele der Unternehmen, die wir bei Berkshire Hathaway kaufen, sind ein wenig altbacken – so wie wir.

 

  1. Die gröbsten Fehler, die wir in der Geschichte von Berkshire gemacht haben, waren Unterlassungen. Wir haben Chancen kommen sehen und haben sie nicht ergriffen. Diese Fehler haben uns Milliarden gekostet und wir werden sie immer weiter machen. Wir werden besser darin, aber wir werden diesen Fehler niemals überkommen.

 

  1. Unsere Aufgabe ist sehr eintönig, wir investieren große Summen von Geld in Unternehmen. Diese haben wir gekauft, weil wir glauben, dass sie unterbewertet sind. Sobald wir das Unternehmen gekauft haben, gilt es zu warten, bis diese Ihren Inneren-Wert erreichen. Das ist hart! Aber wenn man die Chance hat nach und nach mehrere großartige Unternehmen zu kaufen, ist das eine gute Sache.

 

  1. Grundsätzlich gilt, je mehr du von den Fehlern anderer lernen kannst, anstatt sie selbst zu machen, desto besser bist Du dran. Auch wenn ich niemanden kenne bei dem eine solche Entwicklung sehr schnell ging.

 

  1. Wenn Du die Wahrheit sagst, musst Du Dich nicht mehr an deine Lügen erinnern

 

  1. Aus unserer Sicht, gibt es einen großen unterschied zwischen dem was man legal machen darf und dem was man bereit sein sollte zu tun. Man sollte nicht einmal in die nähe dieser Grenze kommen.
    Jeder sollte eine Art inneren Kompass haben der einem hilft, diese Grenze zu umschiffen, denn es gibt eine Menge Dinge, die absolut legal sind, die man aber trotz allem nicht machen sollte. Nach diesem Prinzip verfahren auch wir.

 

  1. Wenn Du einfach nur versuchst mit der Zeit immer ein kleines bisschen besser zu werden, beginnst Du Investitionen zu treffen, die über die Zeit mit fast garantierter Sicherheit zu guten Ergebnissen führen. Die Schlüssel sind: Harte Arbeit und Übung. Es ist wie mit dem Golf spielen, Du musst daran arbeiten, wenn Du aufhörst Dein Spiel weiter zu entwickeln, werden andere Menschen dich überholen.

 

  1. Warren Buffet und ich haben uns seitdem wir uns kennen gelernt haben zu so viel besseren Investoren entwickelt. Wenn unsere Entwicklung zu irgendeinem Zeitpunkt stagniert hätte, wären wir mit Sicherheit nicht in der Lage gewesen so gute Ergebnisse zu erzielen. Grundlage des Spiels ist es also zu lernen und sich weiter zu entwickeln und ich glaube nicht, dass Menschen bereit dazu sind, die sich nicht wirklich für ein Thema interessieren und den Lernprozess genießen. Du musst also lernen, am Lernen Spaß zu haben.
OTIS KLÖBER – DIRIGENT & VOLLBLUT TRADER

OTIS KLÖBER – DIRIGENT & VOLLBLUT TRADER

Der Vermögensbaum von Otis Klöber wird seit Ende letzten Jahres in Foren und Blogartikeln immer häufiger diskutiert. Nachdem auch wir mehrfach um unsere Einschätzung gebeten wurden, haben wir uns einfach mal eingeschlichen! Als wir dann immer wieder hörten, dass er als Dirigent Konzerte leitete, hat uns das ziemlich stutzig gemacht. Wir haben einfachen einen Vollblut-Trader erwartet, der in seinem Leben noch nichts anderes gemacht hat, als die Finanzmärkte zu bändigen!
Nachdem wir aber sein kostenfreies Buch gelesen haben und ihm im Webinar die ein oder andere „interessante / dumme“ Frage gestellt haben, konnte er uns von seinem Wissen überzeugen. Gleich am nächsten Tag haben wir ihn zum Interview eingeladen, um mehr über seinen Ansatz, ihn persönlich und sein Coaching zu erfahren. Seine Performenz und das Konzept seiner Ausbildung macht ihn unserer Meinung nach zu einem der besten Trading-Coaches Deutschlands.

Wer ist Otis Klöber?

Heute ist Otis Klöber Managing Partner der „INX InvestingExperts GmbH – Institut für Trading & Portfolio-Management“ mit Sitz am Kurfürstendamm in Berlin. Als Initiator und Gründer der “INX InvestingExperts Circles” gibt er sein Wissen u.a. in Seminaren und Workshops weiter, um Menschen zu unterstützen, ebenfalls ein an Ihren Zielen und Träumen ausgerichtetes Leben zu führen.

Die 3 besten deutschen Trading-Coaches im Vergleich | Traden lernen

Die 3 besten deutschen Trading-Coaches im Vergleich | Traden lernen

Es gibt eine ganze Reihe an Börsenexperten, Trading-Coaches, Erfolgsgeschichten, großen Namen und noch größeren Marketern in der Finanzwelt – Gefühlt werden es sogar jeden Tag mehr! Viele von ihnen geben alles im Marketing und sind dort, ohne jede Frage, absolute Experten. In unserer kleinen Reihe „Die drei besten Trading-Coaches im Vergleich“ wollen wir Ihnen drei Trading-Coaches vorstellen, von denen wir wissen, dass Sie auch am Finanzmarkt aktiv traden.

Wie kann ich das Traden lernen?

Wir bekamen in den letzten Monaten immer häufiger Anfragen von Lesern, ob wir auch ein Ausbildungsprogramm anbieten oder ihnen zumindest einen Trading-Coach empfehlen können. Bisher haben wir beides stets verneint und wir werden auch weiterhin keine Trading-Ausbildungen anbieten, jedoch möchten wir Ihnen heute drei interessante Trading-Coaches vorstellen.

Wem würden wir unser Geld anvertrauen?

In der Redaktion haben wir uns die Frage gestellt: „Wem würden wir unser Geld anvertrauen?“. Wir sind selbst auf den Finanzmärkten aktiv, haben unterschiedliche Trading-Ansätze, kennen viele Trader persönlich und stehen auch mit einigen Trading-Coaches im ständigen Austausch. Jedoch kennen wir nicht alle Coaches und können daher nicht ausschließen, dass es bessere gibt. Auch die Kontostände der uns bekannten Trading-Coaches kennen wir nicht.

Die Reihenfolge der Nennung bildet keinen Maßstab und hat keinerlei Aussagekraft. Zu jedem Coach haben wir, Ihnen deren Kontaktdaten und wenn vorhanden deren Freebies verlinkt. 

VERMÖGENSBAUM | DIE WAHRHEIT ÜBER OTIS KLÖBER

VERMÖGENSBAUM | DIE WAHRHEIT ÜBER OTIS KLÖBER

 

Otis Klöber: Dirigent oder Vollblut Trading-Coach???

 

Der Vermögensbaum von Otis Klöber wird seit Ende letzten Jahres in Foren und Blogartikeln immer häufiger diskutiert. Nachdem auch wir mehrfach um unsere Einschätzung gebeten wurden, haben wir uns einfach mal eingeschlichen! Als wir dann immer wieder hörten, dass er als Dirigent Konzerte leitete, hat uns das ziemlich stutzig gemacht. Wir haben einfach einen Vollblut Trader erwartet, der in seinem Leben noch nichts Anderes gemacht hat als die Finanzmärkte zu bändigen!

Nachdem wir aber sein kostenfreiesEbook Der Vermögensbaum – 5 Einkommensarten die Dich finanziell frei machen“ gelesen haben und ihm im TradingWebinar die ein oder andere „interessante / dumme“ Frage gestellt haben, konnte er uns von seinem Wissen überzeugen. Gleich am nächsten Tag haben wir ihn zum Interview eingeladen, um mehr über seinen Ansatz, ihn persönlich und sein Coaching zu erfahren.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen, Teilen und Kommentieren.

 

WARMUP: 10 KURZE FRAGEN ZUM AUFLOCKERN

Was gab es bei Dir heute zum Frühstück?
Bei mir gab‘s zusammen mit unserem Sohn eine Schüssel Knusper-Müsli mit Milch und einen schönen Milchkaffe bevor ich ihn zur Schule gebracht habe.

Sport oder Couch?
Früher gab‘s mehr Sport aber auch mehr Couch – etwa 15 Jahre ist es her, da habe ich meinen Fernseher abgeschafft und damit meine ich wirklich aus dem Haus geschafft! Ich war zwar regelmäßig joggen, aber damals hatte ich noch alleine gewohnt weil meine heutige Frau noch im Ausland studiert hatte und da hatte sich bei mir so eine Gewohnheit eingeschlichen, dass ich es mir manchmal „mit ein bisschen Fernsehen auf der Coach gemütlich gemacht hatte“ – dachte ich… Als ich mir dann aber mal auf Wochenbasis ausgerechnet hatte, wieviel Stunden da in sieben Tagen eigentlich wirklich so zusammen kamen, war ich so erschrocken, dass ich mir dachte – das ist die Zeit von einem kompletten Nebenjob! Wenn ich all diese Zeit in die Entwicklung wichtiger Projekte investieren würde, dann brauche ich mir nicht die Lebensgeschichten anderer Leute im Fernsehen anschauen, sondern entwickle und gestalte meine eigenen Lebenskonzepte – und genau das tue ich seither! Das Joggen kommt da aktuell eher etwas zu kurz, da gilt es also wieder nachzubessern.

Was bestellst Du in einer Bar?
Bitter Lemon. Das gibt’s bei mir zu Hause nicht und damit bleibt es „etwas Besonderes“ was ich einfach gerne trinke, auch an einer Bar. Wenn Du mich auf einen Cocktail einlädst, lehne ich jedoch auch nicht ab.

Welches Buch würdest Du zum Kauf weiterempfehlen, dass Dich persönlich in der Vergangenheit motiviert bzw. inspiriert hat?
Wirklich empfehlen würde ich ‚Leading Simple‘ von Boris Grundl empfehlen wer als Leader andere Menschen positiv führen, fair mit ihnen kommunizieren und sie inspirieren möchte. Dann ist Dr. Joseph Murphy‘s ‚Die Macht Ihres Unterbewusstseins‘ ein grossartiges Buch – und auch Robert Kiyosakis „Rich Dad Poor Dad“ ist ein „Muss“ in der heutigen Zeit.

Netflix, Sky, Amazon und Co. sorgen immer häufiger dafür, dass wir für nichts mehr Zeit haben. Bei welcher Serie bleibst Du derzeit hängen?
Wie gesagt – gezielt einen Spielfilm auf DVD schaue ich mir gerne mal an, ansonsten geht meine Zeit in wichtige Projekte oder ich verbringe Zeit mit meiner Familie. Und da ich nicht will, dass unser Sohn sich an regelmäßiges Fernsehen gewöhnt, haben wir auch jetzt noch keinen Fernseher.

Welches Zitat nutzt Du am häufigsten?
Ich verwende es vielleicht nicht unbedingt „häufig“, habe es jedoch meinem E-Book „Der Vermögensbaum – 5 Einkommensarten die Dich finanziell frei machen“ voran gestellt, denn Walt Disney`s Zitat „Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen“ stimme ich unbedingt zu! Und im Rahmen der Coachings nutze ich tatsächlich häufig frei nach Zig Ziglar „Sie müssen nicht vermögend sein um zu starten, aber sie müssen starten um vermögend zu werden.“ Denn beide Zitate finde ich sehr zutreffend!

Womit kann man Dir mal so richtig die Stimmung verderben?
Es kommt eher selten vor, dass „andere mir die Stimmung verderben“. Wenn dann tue ich das höchstens mal selber, indem ich mir etwas vorgenommen und nicht im angestrebten Zeitraum fertigbekommen habe. Ich bin ein sehr ausgeglichener Mensch und mein Umfeld ist inzwischen so wie ich es mir wünsche, da bekomme ich von außen oft eher „Stimmungsaufheller“ als Dämpfer. Ist mir auch lieber so.

2018 werde ich …
… als Dirigent Konzerte leiten, nach längerer Vorbereitungsphase geht 2018 ein weiteres Unternehmen an den Start und natürlich werden wir schwerpunktmäßig die ‚INX InvestingExperts GmbH‘ – Institut für Trading- & Portfoliomanagement weiter entwickeln und dabei der wachsenden Anzahl Teilnehmer in den ‚InvestingExperts Circles‘ helfen, weiterhin hervorragende Ergebnisse zu erzielen, wenn sie selbstständig mit Aktien handeln oder in Rohstoffe und Edelmetalle investieren.

Trump ist …
…keines meiner Spezialgebiete…

Bitcoins: Kritiker oder Investor?
Kryptische Währungen werden sicher eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Der Bitcoin als Zahlungsmittel ist jedoch nicht wirklich massentauglich, schlicht weil die Transaktionen zu langsam laufen würden wenn wirklich Milliarden von Menschen ihn als Zahlungsmittel verwenden würden. Wie immer bei neuen Trends welche aus der „Early-Bird“ Phase beginnen die Massen zu erreichen entstehen Blasen – und erst die Zeit wird zeigen was dauerhaft wirklich Bestand hat. Als Investor bin ich eher an soliden Werten und im Aktienhandel an kurzfristigen Trends interessiert – dies jedoch ohne die extremen Schwankungen welche die ‚Cryptos‘ so mit sich bringen. Trotzdem informiere ich mich natürlich und lerne auch in diesem Bereich weiter.

 

 

OTIS KLÖBER – SCHLUSS MIT LUSTIG – JETZT WIRD ES ERNST!

 

InsideTrading: Wenn Du auf einer Party gefragt wirst, “Was machst Du eigentlich beruflich?”, wie sieht Deine Antwort aus?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Dann sage ich „Ich arbeite als Dirigent und als Consultant. (Pause) Als Dirigent möchte ich Menschen mit Musik glücklich machen – und als Consultant im Trading- und Portfoliomanagement helfe ich Menschen dabei zu lernen, wie man erfolgreich mit Aktien handelt und in Rohstoffe und Edelmetalle investiert, so dass sie durchschnittlich zwischen 30-70% pro Jahr erzielen, um auf diese Weise nach und nach ebenfalls eigene Lebenskonzepte entwerfen zu können. “Dies ruft dann meist Antworten hervor im Sinne von „Ach, das klingt ja spannend“ – und je nachdem ob sich die Fragen dann eher auf den einen oder den anderen Bereich beziehen – oder auf die tatsächlich ja eher ungewöhnliche Verbindung von beidem, ergeben sich dann oft gute und tiefgründige Gespräche, da die meisten Menschen sich häufig von äußeren Umständen in ihrer Berufswahl und ihrem Lebensentwurf haben leiten lassen und sich nur schwer vorstellen können, wie man eigentlich ein selbst entworfenes Lebenskonzept entwickeln und umsetzen könnte.

Und wenn sie merken jemanden vor sich zu haben, der seiner Leidenschaft folgend die Dinge tut die er selbst für gut und richtig erachtet, dann wollen sie mehr darüber wissen – und da kann ich dann mit gezielten Fragen durchaus zum eigenen Nachdenken anregen. Und manchmal meldet sich dann jemand einige Zeit später bei mir und sagt, dass unser Gespräch so nachgewirkt habe und er sich über mich informiert habe, mein E-Book gelesen habe und gerne auch an seinem „Vermögensbaum“ arbeiten möchte – oder es kommt die Frage, ob man mal zu einem Konzert kommen bzw. eine Aufnahme hören könne. Und zu beidem sage ich gerne „ja“.

 

InsideTrading: In verschiedenen Foren und auf einigen anderen Plattformen wirst Du als Experte auf den Gebieten “Finanzmarkt, Börse und Trading” gehandelt. Wie kam es dazu? What is your story?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Ich erinnere mich, dass mein Vater mir als ich 8 Jahre alt war versuchsweise erklärte „was eine Aktie ist“ und auch wenn es dann noch etwa 25 Jahre gebraucht hatte bis ich die ersten Aktien erworben hatte, damit war der Grundstein gelegt. Als ich meiner Leidenschaft folgend dann ein eigenes Orchester gegründet hatte und damals aber noch im Angestelltenverhältnis zwar mit einigen der besten Musiker meiner Branche arbeiten durfte, mit Auftritten in den wichtigsten Konzertsälen in Europa und gastweise bis nach Japan und in die Carnegie Hall in New York – so war mein Berufsalltag dennoch zu 90% fremdbestimmt. Wann ich spielte, mit wem, wo, was, wie oft, wie lange – von 110 Konzerten hatte ich vielleicht auf 25 Konzerte selber Einfluss. Das wollte ich ändern und meine wenig strukturierte Art des Investierens auch. So hatte ich damals einen 6-stelligen Betrag durch andere Leute investieren lassen, dachte das sei „cleveres Delegieren – und musste in der Finanzkrise 2008 erleben, wie hilflos diese Leute plötzlich waren und überhaupt nicht wussten, wie mit den entstehenden Verlusten umgegangen werden sollte. Einige der Unternehmen in die man damals unser Geld investiert hatte, gab es schon wenige Jahre später gar nicht mehr!

Jetzt wollte ich die Situation grundsätzlich ändern. Raus aus dem Angestelltenverhältnis – und raus aus der Abhängigkeit im Umgang mit den Finanzen. Ich hatte mir vorgenommen eine Situation zu schaffen, in welcher ich selber entscheiden kann was ich tue, mit wem, wo, wann und wie häufig ich Musik mache – und wollte selber Einfluss haben auf mein Einkommen und den eigenen Vermögensaufbau. Und da ich lernwillig und fleißig bin, habe ich mich auf den Weg gemacht, habe Seminare besucht, Weiterbildungen, Workshops, habe viel gelesen, viel ausprobiert und mein Wissen gezielt durch Schulungen immer weiter vertieft, so dass ich heute nicht nur als Dirigent, sondern eben auch als Unternehmer, als Trader und Consultant erfolgreich bin und mein Wissen im Rahmen des Instituts (INX InvestingExperts GmbH) weitergebe.

 

InsideTrading: Seit wie vielen Jahren bist Du jetzt an den Märkten aktiv und mit welchen Produkten hast Du angefangen? Erinnerst Du Dich noch an Deinen ersten Kauf?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Mein erstes Investment vor etwa 13 Jahren war eine ‚Unternehmerische Beteiligung‘, die man mir vermittelt hatte, ein Rohrkrepierer… Seither habe ich sehr viel dazugelernt und würde heute keine klassischen „Finanzprodukte“ mehr kaufen, sondern möchte die Aktie selber besitzen.

 

InsideTrading: Wie würdest Du Deinen Tradingstil in ein paar Sätzen zusammenfassen?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Ich handle einen außerbörslichen Ansatz, der maximale zeitliche Flexibilität ermöglicht. Es ist eine Portfoliostrategie, welche sich an den aktuellen Bewegungen des Marktes orientiert, profitabel ist egal die Märkte nach oben, seitwärts oder abwärts verlaufen und auf Tagesbasis nur einen relativ geringen Anpassungsbedarf hat. Ein Portfolio zu betreuen ist heute kein Hexenwerk mehr und der Handel mit Aktien ist heute für jedermann der die Bereitschaft zur Umsetzung mitbringt auch definitiv erlernbar. Es gilt die Prinzipien zu verstehen wo Preisbewegungen und Preisveränderungen auftreten, um entsprechende Anpassungen vornehmen zu können – und dann muss man nur die Bereitschaft haben es auch zu tun. Wenn das gegeben ist, hat man Chancen welche einem Schule und der Finanzsektor nicht vermitteln. Und diese Unabhängigkeit zu haben macht nochmal extra Spaß!

 

InsideTrading: Wie sieht Dein perfekter Arbeitstag aus. Welche Rolle spielen hierbei unterstützende Medien wie Charts und News?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Die Auswahl durch klassische Chartanalyse ist für mich ganz klar das Mittel der Wahl. Nachrichten zu berücksichtigen, würde nur bedeuten ein weiteres Hamsterrad zu betreten. Denn die Nachrichten werden ja von anderen Menschen gemacht bzw. zu bestimmten Terminen kommuniziert. Und vielleicht möchte ich zu diesem Termin etwas anderes tun, oder es gibt jemanden der näher dran ist an der Quelle welche die Nachrichten verbreitet, was eine weitere Benachteiligung bedeuten würde. Erfolgreich die Historie mittels Unterstützung und Widerständen zu bewerten liegt mir da viel mehr. So wie man lernen kann, dass aus Buchstaben Worte werden oder wie aus Noten Musik entsteht, so kann man auch den Verlauf einer Aktie „verstehen“ lernen. Und das gefällt mir selbst und macht mir Spaß dies auch zu vermitteln.

Wer mir dabei mal über die Schulter schauen und wissen möchte, wie es dazu kam dass ich mit dem DAC Trading-Award mit 50.000,00 EUR ausgezeichnet wurde, kann mein kostenloses Büchlein „Der Vermögensbaum“ anfordern und erhält dann gratis auch eine Einladung zu einem meiner Online-Seminare, wo ich meinen Trading-Ansatz und das dazugehörige ‚Investoren-Pentagramm‘ inkl. LIVE Trading-Workshop vorstelle.

 

InsideTrading: Was muss passieren, dass Du einen Tag nicht tradest? (Krankheit, Verlust am Vortag, …)

Otis Klöber (Vermögensbaum): Ich unterscheide zwischen „Anpassung des Portfolios“, also der Optimierung eines laufenden Investments und einer „Neuplatzierung“. Eine Neuplatzierung nehme ich z.B. nicht vor, wenn der Markt aus irgendeinem Grund „in Unruhe“ geraten ist. Wenn man also die Auswirkungen davon im Chart als extreme Preisveränderung sehen kann. Bei mir ist auch nicht jeder Tag gleich. Ich habe viele Interessen, ich habe Familie, es kann also auch einfach sein, dass keine Neuplatzierung mache, weil ich andere Dinge zu tun habe. Oder weil auch nicht jeder Tag gleich interessante Einstiege bietet. Wie gesagt, die Flexibilität ist groß, die laufenden Titel für die nötigen Anpassungen behalte ich jedoch im Blick. Die 10-20 Minuten die ich dafür benötige bringe ich immer unter.

 

InsideTrading: Was führt dazu, dass Du Deinen Tradingtag abbrichst/ vorzeitig beendest?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Wie gerade gesagt, der Aufwand den es benötigt um 30% und mehr zu erreichen liegt im Schnitt bei 10-20 Minuten und an den Tagen an denen ich mir vornehme neu zu platzieren bei 1-2 Stunden. Da gibt es also keine Abbrüche, weil es auch keine zwanghafte Form der Umsetzung gibt.

 

InsideTrading: Was kommt Dir bei dem Wort “Risikomanagement” als erstes in den Sinn?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Dass die meisten Menschen so etwas leider nicht kenngelernt haben und sich darum der Risiken in klassischen Anlagen weder bewusst sind noch mental darauf vorbereitet sind adäquat damit umzugehen, wenn sie plötzlich auftreten. Lieber „manage ich ein Portfolio mit einer 1% Risikobereitschaft und bin an kleine Schwankungen gewöhnt, als mich ohne Kenntnis der Situation sinnbildlich „ins Hochgebirge“ zu begeben und mich plötzlich einem endlosen Abgrund gegenüber zu sehen, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Wenn Leute plötzlich 50% und mehr ihres Kapitals innerhalb weniger Tage oder Wochen verlieren, dann liegt das eben daran, dass sie kein Risikomanagement haben. Damit sowas in Zukunft möglichst zunehmend weniger Leuten passiert, ist ja einer der Gründe warum wir ein kostenloses Webinar mit LIVE Trading-Session anbieten, damit man unverbindlich mal sehen kann „wie unser Ansatz funktioniert.“

 

InsideTrading: Angenommen Du könntest die Zeit zurückdrehen und Deinem Trading-Anfänger-Ich zwei Tipps geben, welche wären das und wie alt warst Du damals?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Ich würde mir früher sagen „Trau Dich das Trading & Investing selber zu lernen“ statt zunächst zu denken „bestimmt können andere das besser für Dich machen“, spar Dir die unnötig verstrichenen Jahre die unproduktiv ins Land gegangen sind – und triff die Entscheidung „jetzt zu starten“ statt so einen großen Umweg zu gehen wie ich damals mit Anfang 30.

 

 

VERMÖGENSBAUM: KRITIK, ERFAHRUNGEN UND KOMMENTARE 

 

InsideTrading: Trading-Coaches und auch Online-Ausbildungen im Allgemeinen stehen oft in der Kritik. Was macht Deiner Meinung nach den Unterschied zwischen einem guten Kurs und einem großartigen Kurs aus? 

Otis Klöber (Vermögensbaum): Es gibt ein Zitat das sagt “wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“. Online zu arbeiten ist heute nicht mehr die Zukunft, sondern längst die Gegenwart. Zu einem selbst gewählten Termin von zuhause arbeiten zu können ist was viele Menschen sich heute wünschen. Statt im Stau zu stehen, statt langer Reisezeiten und hoher Reisekosten oder teurer Hotels lieber sein Geld für eine persönliche Online-Betreuung und konkrete Umsetzungshilfe zu investieren ist nicht nur zeitgemäß, sondern einfach sinnvoll.

Ich würde sagen: Ein guter Kurs ist derjenige, der Dir die richtigen Inhalte vermittelt, ein großartiger Kurs ist, wenn es Dir jemand so erklärt, dass Du es verstanden hast. Und sollte die erste Erklärung nicht ausreichend gewesen sein, dann liegt es am Trainer ein besseres Erklärbeispiel für Dich zu finden! Eben eines welches bei Dir den „Ah, jetzt hab’s ich verstanden, denn ich habe es erfolgreich angewandt und weiß was ich da getan habe“ Effekt verursacht!

Kritik als Feedback ist grundsätzlich ja positiv, denn nur dadurch kann man lernen und sich verbessern – allein jedoch weil viele Menschen das Wort „Trading“ im Kern zunächst gar nicht verstehen, dass es da um „den HANDEL mit Aktien“ geht, so wie andere Leute eben Möbel oder Autos günstig ankaufen und teurer wieder verkaufen, also einfach in der Lage sind zwei unterschiedliche Interessenten miteinander zu verbinden, herrscht viel Unkenntnis und damit Angst rund um das Thema. Der Finanzsektor tut sein Übriges indem er den Kunden in Unwissenheit hält und nur über Produkte informiert, jedoch nicht darüber, worauf es beim Aktienhandel oder beim Investieren eigentlich ankommt.

Wenn jemand sagt „ich helfe Dir“ und wie für jede vernünftige Ausbildung eine Gebühr erhebt, weil er seine Zeit und sein Knowhow investiert, ist da plötzlich eine Skepsis, weil man nicht genau weiß wofür eigentlich. Ganz normal dagegen finden die meisten Menschen es, wenn jemand sagt „Ich bringe Dir bei, wie du Dich als Autofahrer sicher im Straßenverkehr bewegst und je nach Anzahl der Stunden die Du benötigst, richtet sich Dein Ausbildungsinvestment, einverstanden?“ Das findet jeder fair und nachvollziehbar. Und das ist es ja auch. Völlig selbstverständlich begleichen Leute auch eine Gebühr im Golfclub oder für einen Segelschein – ein Golfschläger und ein Segelboot sind auf Verstandesebene jedoch sofort und sehr viel einfacher „greifbar“, das liegt beim Trading wie gesagt etwas anders, ist aber auch nur eine Frage einer offenen Kommunikation und die Bereitschaft die Wissens- und Verständnislücke zu schließen.

 

InsideTrading: Als Ersteller von Onlinekursen lässt Kritik oft nicht lange auf sich warten. Objektive Kritik verbessert unser Schaffen. Welche subjektiven Makel wurden Dir in der Vergangenheit vorgeworfen?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Ich hatte in knapp 5 Jahren nur ein einziges Mal einen Teilnehmer der seine „Geld-zurück-Garantie“ auch tatsächlich in Anspruch genommen hatte, weil er fand „dass meine Art der Zusammenarbeit zu persönlich sei und auch Themen behandle, die für ihn gar nicht relevant seien.“ Zu meiner Überraschung hat er sich dann 3 Jahre später wieder bei mir gemeldet, um einen zweiten Anlauf zu nehmen, wohl weil er gemerkt hat, dass eine persönliche Betreuung durch nichts zu ersetzen ist.

Dieses Denken „über Nacht reich werden zu wollen“ ist auch so eine Sache die es zu vermitteln gilt. Denn Erfolg kommt nie „über Nacht“ sondern ist immer ein Prozess, ein Weg. Auch der Sänger der „über Nacht zum Star“ wurde, hatte vorher Proben und Auftritte auf kleinen Bühnen gehabt und hat eine Lernkurve hinter sich, die nur eben niemand mitbekommen hat. Manchmal ist man sich auch einfach selbst im Weg – und falsche Glaubenssätze sind da ganz besonders große Stolpersteine die dann gerne als „gut gemeinte Kritik“ daherkommen, aber eigentlich eher aus Unkenntnis geäußerte Ängste sind.

Ab und zu gibt es auch Leute die sagen „ich bin ja gar nicht vom Fach“ weil ich nicht aus dem Finanzsektor komme und nicht hinter komplizierten Worthülsen eine Unnahbarkeit aufbaue, sondern eher persönlich arbeite. Wem das nicht gefällt, dem bin ich nie böse, dann passen wir einfach nicht zueinander und es ist besser dies gleich zu Beginn festzustellen und sich erst gar nicht auf eine Zusammenarbeit einzulassen. Dies vermeide ich jedoch, indem man völlig kostenlos und umfänglich mich und meine Vorgehensweise vorab kennenlernen kann.

Denn der ganze Gedanke unserer Community besteht auf Austausch und Respekt – und die Leute welche dann letztlich zu unseren Trading- & Investing-Circles dazukommen, sind Angestellte, Selbstständige und Unternehmer gleichermaßen, manche sind sogar direkt aus der Bank oder aus der Finanzberatung, das konkrete Wissen zur Anwendung haben jedoch sogar diese Leute nicht und sind froh sich einer Gruppe lernwilliger und erfolgsorientierter Investoren und Trader anschließen zu können, denn schließlich muss man nicht in jedes mögliche Fettnäpfen selber reintreten – und nicht mal in diesen Berufsfeldern bekommt man offensichtlich das nötige Praxiswissen, wie soll man es dann „Max Mustermann“ verdenken, dass er sich nicht auskennt und unterschwellige Ängste hat die er ausräumen lernen muss?

 

InsideTrading: Wie transparent bist Du in Bezug auf Deine eigenen Positionen?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Als Erweiterung meines Betreuungsangebotes kommuniziere ich auch meine eigenen Positionen, so dass man selber entscheiden könnte als Teilnehmer aufgrund der erlernten Vorgehensweise eigenverantwortlich eine ähnliche Position ebenfalls zu eröffnen.

 

InsideTrading: Welche Lehren hast Du selbst aus dem Erstellen und Abhalten Deiner Coachings gezogen? Kannst Du uns von ein paar Erfahrungen berichten?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Ich habe im Laufe der Jahre gelernt, wie ich bestimmte Inhalte und Vorgehensweisen so erklären kann, dass sie jedermann verstehen kann. Denn Trading ist ein Handwerk und eines das man nicht extra kompliziert machen muss. Und ich habe gelernt, dass es gilt neue Inhalte in Etappen zu vermitteln, dass also die gelernte Theorie immer sofort erst in die Praxis umgesetzt werden muss, bevor es ein neues Stück Knowhow gibt. Denn nur angewandtes Wissen ist echtes Wissen! So habe ich über die Jahre all mein Wissen zu einem ausgeklügelten Ausbildungskonzeptzusammengestellt, welches ich im besagten LIVE-Webinar unverbindlich vorstelle und welches sicherstellt, dass jeder Teilnehmer der die notwendige Umsetzungsbereitschaft zeigt eben auch wirklich erfolgreich werden kann.

 

 

ABSCHLIESSENDE WORTE UND TIPPS FÜR UNSERE LESER

 

InsideTrading: Angenommen Du hast 2 Stunden, um einen “blutigen Anfänger” auf die nächsten Deutschen Trading-Meisterschaften vorzubereiten, wie würdest du starten? 

Otis Klöber (Vermögensbaum): Ich würde ihm sagen: „Ich bedaure Dir mitteilen zu müssen, dass man in 2 Stunden nicht lernen kann wie man an einer Meisterschaft teilnehmen kann, nicht im Sport, nicht in der Musik und auch nicht an der Deutschen Trading-Meisterschaft. Wenn er dann schmollend abzieht, habe ich ihn davor beschützt sich einem ungleichen Wettbewerb auszusetzen, wenn er fragen würde „was müsste ich denn tun um im nächsten Jahr daran teilnehmen zu können“, dann würde ich es ihm vermitteln.

 

InsideTrading: Bei welchem Broker tradest Du und warum hast Du diesen gewählt?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Interactive Brokers ist ein international renommierter Broker der auch durch verschiedene Tochterunternehmen in Deutschland vertreten ist und in punkto Service und Gebührenstruktur aus meiner Sicht die erste Wahl ist. Aber das ist subjektiv und keine Empfehlung.

 

InsideTrading: Was können unsere Leser bei Dir in den Kursen lernen und welche Möglichkeiten gibt es teilzunehmen?

Otis Klöber (Vermögensbaum): Wenn sich jemand für unsere Arbeit interessiert und lernen möchte wie man mit wenig Aufwand viel erreichen kann, der kann sich mein E-Book „Der Vermögensbaum – 5 Einkommensarten die Dich finanziell frei machen“ downloaden und in Ergänzung dazu mir kostenlos online mal „über die Schulter schauen“. Im E-Book gibt es zu den Terminen und für die Anmeldung dann entsprechende Hinweise oder auch über unsere Website: www.vermoegensbaum.de.

Wenn sich jemand für unsere Arbeit der ‚INX InvestingExperts GmbH‘ – Institut für Trading & Portfoliomanagement und die daran angeschlossenen ‚INX InvestingExperts Circles‘ interessiert und ebenfalls lernen möchte,wie man mit wenig Aufwand im Trading- & Investingviel erreichen kann, der kann sich mein E-Book „Der Vermögensbaum – 5 Einkommensarten die Dich finanziell frei machen“ downloaden und in Ergänzung dazu mir kostenlos online mal „über die Schulter schauen“. Im E-Book gibt es zu den Terminen und für die Anmeldung dann entsprechende Hinweise oder auch über unsere Website: www.vermoegensbaum.de.

 

Adrian Schmid | Vermögensverwalter und und fachlicher Gutachter für Börsenpublikationen

Adrian Schmid | Vermögensverwalter und und fachlicher Gutachter für Börsenpublikationen

Staatlich zertifizierte Börsenausbildung

Es gibt unglaublich viele Trading- und Börsenausbildungen auf dem Markt und natürlich sind alle großartig! Nun aber mal Spaß beiseite: Es handelt sich bei der zertifizierten Börsenausbildung von FinMent um eine Online-Ausbildung, die nicht nur aus Videos und Texten besteht, sondern auch interaktive Quiz beinhaltet. Dieses ermöglicht eine ständige Wissensüberprüfung, welche Sie zu einem zertifizierten Trader macht.

Wer ist Adrian Schmid?

Das sagt Adrian Schmid über sich selbst: „Bereits mit 20 Jahren habe ich als jüngster in Europa meine EUREX Börsenhändlerprüfung für den Handel an dem europäischen, amerikanischen und asiatischen Markt abgelegt und arbeitete dann als Händler für renommierte deutsche Wertpapierhandelshäuser. Der Aufstieg zum Chefhändler gelang mir mit 22 Jahren. Durch dieses Fachwissen konnte ich mir meinen Lebenstraum erfüllen. Heute bin ich in der Vermögensverwaltung für einen Schweizer Hedgefonds tätig und fachlicher Gutachter für Börsenpublikationen.“

 

KARSTEN KAGELS – TRADER DURCH UND DURCH

KARSTEN KAGELS – TRADER DURCH UND DURCH

Egal, ob Sie aktiver Trader sind oder sich nur etwas mit der Thematik beschäftigen, Sie sind mit Sicherheit schon einmal über den Namen Karsten Kagels gestolpert. Wir von InsideTrading hatten das Glück, ihn in einem Interview so ziemlich alles fragen zu können, was uns auf unserer Trader-Seele lag.

Ich verspreche Ihnen, Sie werden aus dem Interview mit Karsten Kagels einiges für Ihren eigenen Handel mitnehmen und bei der einen oder anderen Antwort ins Stottern geraten, mit wem er schon alles zusammengearbeitet hat.

Wer ist Karsten Kagels?

Karsten Kagels (geb. 1963) ist seit mehr als 30 Jahren aktiver Trader an den internationalen Finanz- und Rohstoffmärkten.
Spezialisiert ist er im Bereich des Swing-Trading und Positions-Trading an den Forexmärkten, Futuresmärkten und wichtigsten Aktienmärkten.
Die Analyse der Börsencharts auf Grundlage der Preisbewegung (price action) ist eine wesentliche Voraussetzung für seine Handelsentscheidungen.

DIE WAHRHEIT ÜBER KARSTEN KAGELS | FOREX SIGNALE

DIE WAHRHEIT ÜBER KARSTEN KAGELS | FOREX SIGNALE

Karsten Kagels – FOREX-Signale | Kaufmann und Trader durch und durch

 

Egal, ob ihr aktive Trader seid oder euch auch nur etwas mit der Thematik beschäftigt habt, ihr seid mit Sicherheit schon mal über den Namen Karsten Kagels gestolpert. Wir von InsideTrading.de hatten das Glück ihn in einem Interview so ziemlich alles zu fragen.

Ich verspreche euch, ihr werdet aus dem Interview einiges für euren eigenen Handel mitnehmen und bei der einen oder anderen Antwort ins Stottern geraten, mit wem er schon alles zusammengearbeitet hat.

Vielen Spaß beim Lesen und Teilen! 

 

 

WARMUP: 10 KURZE FRAGEN ZUM AUFLOCKERN

Was gab es bei dir heute zum Frühstück?
Das ist eine gute Frage. Bei mir gab es heute eine Doppelsemmel mit Weichkäse und Marmelade oben drauf. Dazu gab es noch etwas Gesundes. Ein paar Radieschen und einige Blätter Salat. Gestern gab es Müsli. Ich versuche alle 2 bis 3 Tage etwas Abwechslung reinzubringen.

Sport oder Couch?
Dadurch, dass ich keinen Fernseher habe, ist die Couch nicht unbedingt mein Favorit. Außer abends zum Abhängen und Entspannen. Sport ist bei mir in der letzten Zeit etwas zu kurz gekommen, da ich mir letztes Jahr den Fuß gebrochen hatte und somit 3 bis 4 Monate Zwangspause einlegen musste. Seitdem bin ich nicht wieder richtig in Fahrt gekommen. Sport ist schon super wichtig, da wir als Trader eh den ganzen Tag sitzen und vorm Computer arbeiten. Das ist quasi die moderne Couch von heute.

Was bestellst du in einer Bar?
Heutzutage bestelle ich schlicht und einfach ein Pils.

Welches Buch würdest du zum Kauf weiterempfehlen, dass dich persönlich in der Vergangenheit motiviert bzw. inspiriert hat?
Lass mich mal kurz überlegen. Das Letzte, welches ich gelesen habe und mir als erstes in den Sinn kommt, war Couchsurfing in Russland: Wie ich fast zum Putin-Versteher wurde.“ von Stephan Orth. Ich fand das Buch super witzig und interessant, da ich eine Russland-Affinität habe.

Netflix, Sky, Amazon und Co. sorgen immer häufiger dafür, dass wir für nichts mehr Zeit haben. Bei welcher Serie bleibst du derzeit hängen?
Ich bin nicht so der Seriensuchti. Was ich mir am Wochenende ansehe, ist ganz oldschool der „Weltspiegel“. Aber ansonsten bin ich zum Glück kein Fernseh- und Seriengucker.

Wen oder was zitierst du am häufigsten?
Immer schön locker bleiben, ist eines meiner Lebensphilosophien. 

Kagels-Trading – Schluss mit Lustig – Jetzt wird es ernst!

InsideTrading: Wenn du auf einer Party gefragt wirst, “Was machst du eigentlich beruflich?”, wie sieht deine Antwort aus?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Die meisten würden wahrscheinlich Börsenhändler sagen, aber für mich ist das eine kaufmännische Tätigkeit. Deshalb bezeichne ich mich selber als Kaufmann. Das bin ich schon mein ganzes Leben lang. Ob es physische Dinge sind, die ich früher verkauft habe oder wie heute digitale Dinge. Kaufmann hört sich zwar nicht super sexy an, aber Kaufmann ist Kaufmann.

InsideTrading: In verschiedenen Foren und auf einigen anderen Plattformen wirst du als Experte auf den Gebieten “Finanzmarkt, Börse und Trading” gehandelt. Wie kam es dazu? What is your story?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Meine Geschichte ist die, dass ich vor über 30 Jahren als Schüler das erste Mal Aktien gekauft habe. Dann habe ich mich halt dafür interessiert. In meiner Familie hat sich niemand dafür interessiert. Ich habe dann irgendwann einfach davon gehört und mir welche gekauft. Und dabei bin ich wohl hängen geblieben. Ich habe dann relativ schnell mitbekommen, dass ich die Frankfurter Allgemeine kaufen muss, da es zu diesem Zeitpunkt keine andere Möglichkeit gab sich zu informieren. Da standen eine Menge Börsenkurse drin und da habe ich mich dann durchgekämpft. Meine ersten Aktienkäufe gingen dann übrigens in die Hose. Davon habe ich mich nicht abschrecken lassen. Für mich war dann klar, dass ich BWL oder irgendwas in die wirtschaftliche Richtung studieren muss, um in einer Bank als Börsenhändler arbeiten zu können. Ich habe also begonnen BWL zu studieren und mich nebenbei weiterhin mit Aktien beschäftigt. Ich hatte das Glück, an den Vorgänger der Trader-Zeitschrift „Traders“ zu geraten. Die Zeitschrift hieß „Eberts Terminmarkt Magazin“. Mir hat ein Redakteur die Empfehlung gegeben, dass ich mich mit Robert Prechter unterhalten solle. Das habe ich auch getan. In diesem Gespräch hat er mir etwas von einem neuen System namens „Elliot Wave“ erzählt, das ich für ihn übersetzen sollte. Das habe ich dann auch getan. Dazu habe ich die deutschen Rechte dafür bekommen und nach einem halben Jahr Übersetzungsarbeit einen Verlag gefunden, der das Buch vertreiben wollte. Das war somit das erste deutsche Buch über das Elliot Wellen-Prinzip. Das Buch ist in den ersten Wochen ziemlich gut angekommen. Es wurden in dieser Zeit über 3000 Stück verkauft. Anschließend habe ich noch ein weiteres Buch Gezeitenwechsel-Die Elliot Wellen-Prognose für die 90er Jahre“ für Robert Prechter übersetzt.
Anschließend war ich einige Jahre im Import-/ Exportgeschäft tätig. Der Handel von physischen Produkten hatte einige Jahre geboomt. Als diese Phase abgeschwächt ist, habe ich mich wieder dazu entschlossen, mehr mit Aktien zu machen. So bin ich zu Joe Ross gekommen. Für ihn habe ich einige Bücher wie z. B. „Aktien-Trading, Bd.1, Elektronisches Day-Trading“ übersetzt und Seminare veranstaltet. Das Ganze habe ich 13 Jahre lang gemacht -bis 2013 um genau zu sein. Die letzten 3 bis 4 Jahre ging es um meine Projekte. In diesen eben beschriebenen Seminaren hat z. B. Michael Voigt teilgenommen, der sich davon inspirieren ließ und das Buch „Das große Buch der Markttechnik“ geschrieben hat. Er wird in Deutschland oft als deutscher Joe Ross bezeichnet.
Aber nichts gegen ihn. Er hat es sehr gut gemacht und vermarktet.

InsideTrading: Seit wie vielen Jahren bist du jetzt an den Märkten aktiv und mit welchen Produkten hast du angefangen?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Ich habe 1978 damit angefangen.

InsideTrading: Erinnerst du dich noch an deinen ersten Kauf?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Ja, auf jeden Fall. Mit diesem Kauf habe ich auch gleichzeitig das erste Mal in die Sch…e gegriffen. Dadurch, dass es 1978 zu dem Thema Aktien überhaupt keine Ausbildung gab, habe ich zum Anfang natürlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Ich habe Aktien von einem Stahlwerk gekauft, die von 50 DM auf 5 DM gefallen sind. Ich dachte mir bei 5 Mark kann man nicht viel falsch machen. In den darauffolgenden Monaten ist der Preis aber auf unter 50 Pfennig gefallen. Da ich mir ja wie vorhin schon gesagt immer die Frankfurter Allgemeine kaufen musste, um mich über aktuelle Kurse zu informieren, musste ich an einem Tag feststellen, das anstelle von Zahlen, nur noch ein Strich zu sehen war. Der Handel wurde ausgesetzt und nie wieder aufgenommen, da die Firma pleite war. Für viele andere wäre es ein Grund zum Aufhören gewesen, aber nicht für mich. Als Student habe ich dann auch mit Weizen, Orangensaft und Schweinebäuchen gehandelt. Es war halt damals die Zeit dafür.

InsideTrading: Wie würdest du dein Tradingstil in ein paar Sätzen zusammenfassen?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Das ist die klassische Chartanalyse. Ich glaube, dass das Wichtigste Widerstand und Unterstützung (Support and Resistance) sind. Der Trend ist natürlich auch wichtig, aber darauf schaue ich eben nicht im ersten Schritt. Ich habe zwar im Laufe der Jahre viele Indikatoren ausprobiert, aber nie wirklich einen Nutzen davon gehabt. Joe Ross hat mein Denken auch unterstützt, indem er gesagt hat, dass Indikatoren nur „Krücken“ oder „Ableitungen vom Preis“ seien. Für mich war eigentlich immer der Preis der Indikator. Heute würde ich vielleicht solche „Intermarket-Geschichten“ im Auge behalten. Aber auch auf Korrelationen beispielsweise kann man sich nicht immer verlassen, daher bleibe ich bei der klassischen Charttechnik ohne Indikatoren.

InsideTrading: Wie sieht dein perfekter Arbeitstag aus. Welche Rolle spielen hierbei unterstützende Medien wie Charts und News?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Ich bin Swing-Trader und kein Day-Trader. Der komplette Mai war für mich eigentlich der perfekte Urlaubsmonat. Denn in dem Monat ist so viel passiert, dass man sich hätte auf nichts festlegen können. Jedenfalls wenn man ein Trader ist, der Wert auf Sicherheit legt, dann hätte man im Mai auf jeden Fall die Füße stillhalten sollen. Es lohnt sich definitiv immer ein Blick auf Zinstermine, Arbeitsmarktdaten, politische Entscheidungen und die Earnings zu haben, damit man nicht böse überrascht wird.

Nachgefragt: Wie definierst du den Begriff Swing-Trading für dich?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Wenn du kein Day-Trader bist, dann bist du ein Swing-Trader. Das heißt, wenn du den Trade eine oder auch mehrere Nächte hältst. Läuft es dann richtig gut, bleibe ich auch mal zwei oder drei Wochen in dem Trade drin. Hier kommt es darauf an, ob man den Trend richtig erwischt und wie man sein Trademanagement gestaltet.

InsideTrading: Was führt dazu, dass du deinen Tradingtag abbrichst/ vorzeitig beendest?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Da ich kein Daytrader bin, kann ich nur einen Rat an alle Daytrader geben, da ich das selbst eine Zeit lang gemacht habe. Man sollte nach maximal 2 bis 3 Verlusten aufhören. Ansonsten kann das finanziell ganz schnell an die Grenzen gehen. Ein Daytrader sollte sich definitiv Bremsen einbauen.

Meine schlimmste Erfahrung war als Swingtrader 15 Verluste in Folge. Da fängt man schon an zu grübeln und zu zweifeln. Wir wissen halt nie, wie ein Trade ausgeht. Wenn man die Wahrscheinlichkeit zu 55% oder 60% ausmachen kann, dann bist du der King. Man könnte also quasi auch eine Münze werfen. So ist das halt als Trader.

InsideTrading: Was kommt dir bei dem Wort “Risikomanagement” als erstes in den Sinn?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Die Positionen klein zuhalten. Ich halte selbst nicht viel von den ganzen Börsenbüchern, obwohl ich viele davon übersetzt habe. Das einzige Zitat „Kleine Positionen handeln“, dass ich ganz passend fand, war aus der Reihe „Magier der Märkte“ von Jack D Schwager.

InsideTrading: Angenommen du könntest die Zeit zurückdrehen und deinem Trading-Anfänger-Ich zwei Tipps geben, welche wären das und wie alt warst du damals?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Eigentlich die Sachen, die ich dir schon aufgezählt habe. Ich habe niemanden gehabt, der mir irgendetwas gezeigt hat. Von daher habe ich ziemlich viele Fehler gemacht.

Als Trading-Anfänger sollte man sich nicht auf zu vielen verschiedenen Märkten umsehen. Man sollte erstmal bei einem bleiben –obwohl ich mittlerweile gerne meine Fühler ausstrecke. Ich schaue dann, ob dort eine Marktlage ist, die ich interessant finde und verstehe. Deshalb bewege ich mich auf mehreren Märkten.

Ganz wichtig ist, die Illusionen aus dem Kopf zu bekommen. Viele reden davon, dass man mit dem Traden reich wird. Aber die meisten werden definitiv nicht reich. Wenn man von dieser Illusion Abstand hält, ist man schon ein großes Stück sicherer unterwegs. Man muss einfach auf dem Boden der Tatsachen gelangen.

Kagels-Trading: Kritik, Erfahrungen und Kommentare

InsideTrading: Online-Trading-Kurse oder auch Onlinekurse im Allgemeinen stehen oft in der Kritik. Was macht deiner Meinung nach den Unterschied zwischen einem Kurs und einem großartigen Kurs?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Ein großartiger Service ist, wenn man die Kunden aufklärt, damit sie verstehen was man machst. Ich würde sehr gerne mehr machen, aber ich bin halt eine One-Man-Show. Heutzutage ist es so einfach, sich z. B. über YouTube zu informieren. Für mich ist deshalb großartiger Service, wenn man seine Kunden an die Hand nimmt, und ihnen wirklich alles zeigt, damit sie es verstehen.

InsideTrading: Welche Lehren hast du selbst aus dem Erstellen und Abhalten deiner Coachings gezogen? Kannst du uns von ein paar Erfahrungen berichten?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Ich habe nicht so viel Kritik bekommen. Ich versuche immer alles offen, ehrlich und transparent für alle zu gestalten. Sollte mal jemand meckern, aus welchem Grund auch immer, dann bekommt er sofort sein Geld zurück. Du kannst auch gerne selbst mal schauen, aber ich bin seit knapp 20 Jahren online aktiv und du wirst nicht viel Negatives über mich finden. (Anmerkung: Ich habe in meiner Recherche wirklich nichts gefunden)

Wichtig ist einfach nur, dass man keine falschen Versprechen macht und ehrlich bleibt. Man darf einfach kein Bluffer sein, ich bin nun mal Trader!

Während meiner 15 Verluste habe ich mal fast meinen kompletten Kundenstamm verloren, wobei es vorher sehr gut lief. Ich konnte Gewinne von knapp 60% in einem Jahr verbuchen und alle sind mir hinterhergerannt.

Abschließende Worte und Tipps für unsere Leser

InsideTrading: Angenommen du hast 2 Stunden, um einen “blutigen Anfänger” auf die nächsten Deutschen DAX-Trading-Meisterschaften vorzubereiten, wie würdest du starten?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): DAX ist halt nicht so einfach. Da muss ich dir ganz ehrlich sagen, dass ich in diesem Bereich maximal 1 bis 2 Trades im Monat mache (bis 100 Punkte). Viele wollen einfach viel Action. Wenn der Trade ziemlich schnell losgeht, dann würde ich auch mit einsteigen. Das kommt natürlich auf dein Zeitmanagement an, aber wenn es zu lange dauert, bis der Trade in Fahrt kommt, dann verliere ich meist das Interesse und bin raus.

InsideTrading: Bei welchem Broker tradest du und warum hast du diesen gewählt?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Ich trade seit 1996 bei Interactive Broker.

InsideTrading: Was können unsere Leser bei dir in den Kursen lernen und welche Möglichkeiten gibt es teilzunehmen?

Karsten Kagels (FOREX-Signale): Schaut euch einfach mal meine Trading-Signale an und eventuell ist etwas für euch dabei.

Die Forex-Signale von Kasten Kagels

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Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten

Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten

Die 11 besten Börsenfime aller Zeiten

Es gibt eine ganze Reihe von Erfolgsgeschichten, großen Namen und noch größeren Krisen in der Finanzwelt. Viele von diesen haben es sogar bis nach Hollywood geschafft. In unserer Reihe “ Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten” haben wir die interessantesten für euch einmal zusammengetragen.

Bei einigen der Top 11 konnten wir sogar den kompletten Film, die Dokumentation bzw. die Serie auf YouTube finden und haben sie für euch gleich integriert. Zudem haben wir bei einigen ausgewählten Filmen die Bücher, auf deren Grundlage der Film entstand, verlinkt, denn oft sind die Bücher um ein Vielfaches besser und umfangreicher als der daraus entstandene Film.

Viel Spaß beim Lesen und Teilen.

 

 

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Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten

The Big Short (2015)

Platz 5: The Big Short (2015)

The Big Short erreichte in unserer Redaktion nur den Platz 5, gehört aber zu meinen absoluten persönlichen Favoriten. Es ist ein US-amerikanischer Film von Adam McKay und basiert auf dem sehr lesenswerten Buch The Big Short: Inside the Doomsday Machine von Michael Lewis.

 

Die Story:

Der Hedgefondsmanager Michael Berry erkennt schon vor dem endgültigen Ausbruch der US-Immobilienkrise im Jahr 2007 die bevorstehende Gefahr und versteht es, daraus seinen Nutzen zu ziehen. Mit spektakulären Leerverkäufen wettet er daher gegen die großen Banken, die ihn – getrieben von der Geldgier sogar noch großzügig unterstützen. Nach und nach werden auch andere Anleger auf sein Tun aufmerksam und wetten ebenfalls gegen den Markt. Berry geht davon aus, dass auch die vermeintlich sicheren Schuldner durch den extremen Anstieg der Zinsen schon bald ihre Kredite nicht mehr zahlen können, sodass man durch den Einsatz von verhältnismäßig geringen Geldmitteln große Gewinne erzielen kann. Als die Immobilienblase im Jahr 2008 tatsächlich platzt, werden die Beteiligten über Nacht steinreich. Eine ausführliche Buchvorstellung findet ihr auf dem Blog von Jonas Höfgen.

 

Trailer:

 

 

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Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten

Too Big to Fail – Die große Krise (2011)

Platz 10: Too Big to Fail – Die große Krise (2011)

Too Big to Fail – Die große Krise ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 2011. Der Originaltitel ist Too Big to Fail und bedeutet zu deutsch: zu groß, um unterzugehen. Im Mittelpunkt steht die Finanzkrise ab 2007 mit den damaligen Schlüsselfiguren sowie deren Handlungsweisen.

 

Die Story

Als die gesamte Finanzwelt im Jahr 2008 aufgrund der Immobilienkrise völlig aus der Bahn geworfen wurde, sind die Banken hochverschuldet und Lehman Brothers steht sogar vor der Insolvenz. Richard Fuld versucht als Geschäftsführer zusammen mit dem damaligen Finanzminister Hank Paulson und Ben Bernanke – dem Boss der amerikanischen Notenbank- mit allen Mitteln zu retten. Die Angst vor dem Versagen der Banken, die ihren Kunden keine Kredite mehr zur Verfügung stellen können, stellt sie unter so starken Druck, dass immer stärker auch das Privatleben ins Schwanken gerät. Den Ausbruch einer Weltwirtschaftskrise wollen sie mit allen Mitteln abwenden.

 

Der Trailer

Warren Buffett zu dem Thema “Too Big to Fail”

 

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Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten

Million Dollar Traders (2009, BBC Dokumentation)

Platz 11: Million Dollar Traders (2009, BBC Dokumentation)

Million Dollar Trades ist eine Dokumentation des britischen Fernsehsenders BBC. In dieser werden 12 Laien zu Hedge-Fonds Managern ausgebildet und sollen anschließend ein Vermögen von 1 Million Dollar verwalten. Unterstützt wurde die Reality-TV-Serie von dem Hedge-Fund Manager Lex van Dam, der damit das Experiment der Turtel Terders von Richard Dennis (1980) erneut aufleben lassen wollte. Das Ziel war es zu zeigen, dass jeder mit der richtigen Schulung am Markt erfolgreich agieren könnte. Die komplette Serie wird auf YouTube gezeigt.

 

Million Dollar Traders (Full Series 1 of 3)

Million Dollar Traders (Full Series 2 of 3)

Million Dollar Traders (Full Series 3 of 3)


Platz 10 >>

Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten

Enron: The Smartest Guys in the Room (2005 Dokumentation)

 

Platz 9: Enron – The Smartest Guys in the Room (2005 Dokumentation)

Enron – The Smartest Guys in the Room ist eine Dokumentation aus dem Jahre 2005. Sie zeigt die größten Firmenpleiten der US-amerikanischen Wirtschaftsgeschichte und deren Ursachen. Als Vorlage diente das Buch von Bethany McLean und Peter Elkind. Beide werden im Abspann des Films zusammen mit dem Regisseur Alex Gibney als Autoren genannt. 2008 erschien die Original-DVD mit deutschen Untertiteln.

 

Die Story:

Durch einen schweren Bilanzbetrug bereicherten sich die Manager des US-Energieriesen Enron und führten 2001 eine der größten Firmenpleiten der Wirtschaftsgeschichte herbei. Die Pleite führte nicht nur dazu, dass über 20.000 Angestellte ihren Arbeitsplätze verloren, sondern vernichtete auch den Pensionsfonds der Mitarbeiter im Wert von über zwei Milliarden Dollar. Der Film ziegt den Zusammenbruch des Bilanzbetrugs der verantwortlichen Manager und die Verstrickungen des Unternehmens in die kalifornische Stromkrise. Die Dokumentation enthält unter anderem Interviews mit den Autoren McLean und Elkind, mit ehemaligen Enron-Führungskräften, Enron-Brokern, Analysten, Journalisten und dem früheren Gouverneur von Kalifornien (Gray Davis). Sie zeigt firmeneigene Aufnahmen von Mitarbeiterversammlungen sowie Originalmitschnitte aus den Anhörungen nach der Pleite.

 

Der Trailer:

 

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Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten

Wall Street: Geld schläft nicht (2010)

 

Platz 8: Wall Street – Geld schläft nicht (2010)

 

Der Film “Wall Street: Geld schläft nicht” ist eine Fortsetzung des Klassikers “Wall Street” von 1987. Beide Filme stammen von Oliver Stone. Der Originaltitel lautet Wall Street: Money Never Sleeps.

 

Die Story:

Während der Geldhai Gordon Gekko im Gefängnis sitzt, stirbt sein Sohn. Seine Tochter Winnie gibt ihrem Vater die Schuld am Tod des Bruders, worunter die Vater-Tochter-Beziehung stark leidet.

Mit dem Ziel die Beziehung zu seiner Tochter wieder zu verbessern, verbündet sich Gekko nach seiner Entlassung mit Winnies Verlobtem. Jake ist selbst an der Wall Street und so entwickelt sich ein mehr oder weniger professionelles Verhältnis zwischen den beiden Brokern, welches von der Tochter Winnie kritisch beobachtet wird.

 

Der Trailer:

 

Wall Street – Geld schläft nicht – Ist Gier gut?

 

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Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten

Der große Crash – Margin Call (2011)

Platz 7: Der große Crash – Margin Call (2011)

Der große Crash – Margin Call ist ein US amerikanischer Thriller aus dem Jahre 2011. Der Originaltitel lautet Margin Call was so viel wie “Forderung weiterer Sicherheiten” bedeutet.

 

Die Story

An der Wall Street im Jahre 2008 jonglieren Vermögensberater, Broker und Börsenmakler noch ohne schlechtes Gewissen mit hohen Einsätzen und erzielen schwindelerregende Gewinnmargen. Die Finanzkrise hat bereits Einzug gehalten und der Hauptleidtragende in einer großen Investmentfirma ist Top-Risk-Analyst Eric Dale. Vor seiner Kündigung arbeitete Dale an einer Analyse der aktuellen Unternehmenssituation. Diese brisanten Daten übergibt er bei seiner Entlassung seinem ehemaligen Schützling, dem intelligenten Jungtalent Peter Sullivan. Nach einigen weiteren Berechnungen erkennt Sullivan, dass der finanzielle Untergang seiner Firma bevorsteht. Von den Ergebnissen alarmiert, beschließt die Konzernführung zum bevorstehenden Wochenende eine hochspekulative Rettungsaktion. Es folgt eine moralische und zunehmend dramatische Achterbahnfahrt, die allen Beteiligten innerhalb einer Stunde an den Rand der Katastrophe katapultieren wird.

 

Der Trailer


 

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Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten

Die Glücksritter (1983)

Platz 6: Die Glücksritter (1983)

Die Glücksritter ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1983 und somit der älteste in unserer Reihe “Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten”. Der Original-Filmtitel ist Trading Places und beschreibt ein Wortspiel: Es bedeutet einerseits „Handelsplätze“ und andererseits „die Plätze tauschen“ – was die beiden Helden des Films auch tun.

 

Die Story:

Die beiden Duke Brüder sind zwei kauzige, alte und steinreiche Warentermin-Börsenmakler. Aus einer Laune heraus schließen sie eine Wette ab. Das Ziel dieser Wette ist es herauszufinden, ob der Erfolg im Leben von den Genen oder der Erziehung und dem Umfeld abhängt. Sie tauschen das Leben des Bettlers Billy Ray Valentine mit dem ihres Geschäftsführers Louis Winthorpe aus. Dazu schieben sie dem High-Society-Manager Drogen unter und lassen ihn wegen angeblichen Diebstahls verhaften. Die Arbeit, das Haus und das Geld des ehemaligen Managers übertragen sie dem Bettler Billy Ray, der somit zum neuen Geschäftsführer wird.

 

Die besten Szenen:

 

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Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten

Ri$iko – Der schnellste Weg zum Reichtum (2000)

Platz 4: Ri$iko – Der schnellste Weg zum Reichtum (2000)

Risiko – Der schnellste Weg zum Reichtum (Originaltitel: Boiler Room) ist ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 2000. Der Film wurde in New York City und auf Long Island gedreht. Im Original heißt der Film Boiler Room – ein Ausdruck, der im Englischen für eine dubiose Firma steht, in der Anrufer unter schlechten Arbeitsbedingungen minderwertige Aktien an leichtgläubige Kunden verhökern, wobei manipulative Verkaufstechniken eingesetzt werden. Der Film ist ebenso wie “The Wolf of Wall Street” (2013) von der Karriere Jordan Belforts inspiriert. Im Film nehmen die Protagonisten auf die Spielfilme “Wall Street” und “Glengarry Glen Ross” Bezug.

 

Die Story:

Der Hauptdarsteller Seth hat das College abgebrochen, um in seinem Apartment ein florierendes Casino zu betreiben. Sein Vater, der ein konservativer Richter ist, bekommt davon Wind und ist empört. Mit dem Ziel seinem Vater ein besser Sohn zu sein, beschließt Seth bei einer Börsenkanzlei anzuheuern. Nach kurzer Zeit merkt Seth jedoch, dass in der Kanzlei nur Phantomaktien verhökert werden. Zu allem Überfluss beginnt der Jung-Broker eine Affäre mit der Sekretärin Abby, die vom FBI überwacht wird. Seths Gewissen regt sich allerdings erst, als er einen kleinen Investor um dessen gesamte Ersparnisse bringt.

 

Trailer:

Der komplette Film:

 

 

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Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten

Inside Job (2010 Dokumentation)

Platz 3: Inside Job (2010 Dokumentation)

Inside Job ist ein spannender wie erschreckender Dokumentarfilm von Charles H. Ferguson über die weltweite Finanzkrise ab 2007. Der Film wurde von Sony produziert, Matt Damon gesprochen und im Mai 2010 bei den Filmfestspielen in Cannes gezeigt. Er erhielt 2011 den Oscar für den besten Dokumentarfilm.

Der globale Finanzcrash verschlang über 20 Billionen USD und führte dazu, dass Millionen von Menschen sowohl ihr Zuhause als auch ihren Job verloren. Der Oscar-Gewinner Charles Ferguson erstellte die Dokumentation “Inside Job” auf der Grundlage einer umfangreichen Recherche. Er führte Interviews mit einflussreichen Branchenkennern, Politikern und Journalisten. Inside Job zeigt den Aufstieg der skrupellosen Finanzbranche und enthüllt die korrosiven Beziehungen zwischen korrupten Politikern, Regierungsbehörden und der akademischen Welt.

 

Trailer:

 

 

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Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten

The Wolf of Wall Street

Platz 2: The Wolf of Wall Street (2013)

Die US-amerikanische Filmbiografie “The Wolf of Wall Street” erzählt die Geschichte des Börsenmarklers Jordan Belfort (gespielt von Leonardo DiCaprio). Der Film zeigt den raschen Aufstieg seiner eigens gegründeten Scheinfirma, seinen ausschweifenden Lebensstil und seine Drogensucht. Auf dem Höhepunkt der Finanzwelt angekommen, beginnt seine Erfolgskurve sich allmählich nach unten zu neigen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller “The Wolf of Wall Street”, das 2007 erschien,

Zur Hauptperson:

Der unternehmerische Geist des in Queens geborenen Jordan Belfort zeigte schon früh. Bereits im Alter von 24 Jahren ging sein erstes Unternehmen pleite, mit dem er sich allerdings das College finanzieren konnte. Mit 100 USD in der Tasche machte er sich auf den Weg zur Wall Street und baute schlussendlich mit Stratton Oakmont eines der größten amerikanischen Investmentunternehmen auf. Dieses wurde jedoch wegen Betruges geschlossen und Belfort wurde zu 4 Jahren Haft verurteilt. Im Anschluss schrieb er seine eigene Geschichte auf. Seine Memorien wurden schnell zum Bestseller und schließlich von Martin Scorsese verfilmt. Heute ist Belfort Motivationstrainer und lebt in Los Angeles.

Trailer:


Vortrag: Arm und Reich


Ratschläge von Mark Hanna aus The Wolf of Wallstreet



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Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten

Wall Street (1987)

Platz 1: Wall Street (1987)

Der US-amerikanische Spielfilm “Wall Street” erzählt die Geschichte des Nachwuchs-Börsenmaklers Bud Fox (gespielt von Charlie Sheen). Die Handlung spielt im Jahre 1985 in New York City. In seinem Streben tritt er an die Heuschrecke Gordon Gekko heran und gerät zunehmend in kriminelle Insider-Geschäfte.

Als Vorbild für Gordon Gekko dienten die beiden Wallstreet-Millionäre Ivan Boesky und Carl Icahn. Die Machenschaften der beiden sind Thema in den Büchern „Mr. Diamond“ von Douglas Frantz und „Club der Diebe“ von James B. Stewart.

Zitate des Films:

“Gier ist gut. Gier ist richtig. Gier funktioniert. Gier schafft Klarheit. Gier hat das beste im Menschen hervorgebracht.” (Gorden Gekko gespielt von Michael Douglas)

“Wenn du einen Freund brauchst, kauf Dir einen Hund.” (Gorden Gekko gespielt von Michael Douglas)

“Wenn Dir der Feind überlegen ist, geh’ ihm aus dem Weg! Ist er zornig, reize ihn! Und wenn er ebenbürtig ist, kämpfe! Und falls nicht, teile mit ihm und fang von vorne an!” (Bud Fox gespielt von Charlie Sheen)



Die 11 besten Börsenfilme aller Zeiten:

  1. Wall Street (1987)
  2. The Wolf of Wall Street (2013)
  3. Inside Job (2010 Dokumentation)
  4. Ri$iko – Der schnellste Weg zum Reichtum (2000)
  5. The Big Short (2015)
  6. Die Glücksritter (1983)
  7. Der große Crash – Margin Call (2011)
  8. Wall Street: Geld schläft nicht (2010)
  9. Enron: The Smartest Guys in the Room (2005 Dokumentation)
  10. Too Big to Fail – Die große Krise (2011)
  11. Million Dollar Traders (2009, BBC Dokumentation)
Die Wahrheit über Koko Petkov

Die Wahrheit über Koko Petkov

Das große Interview mit Koko Petkov

Er ist wahrscheinlich einer der bekanntesten Daytrader Deutschlands. Auch ist er wohl einer der am meisten diskutierten Trading-Coaches Deutschlands. Er polarisiert und sorgt für emotionale Reaktionen bei seinen Fans und Kritikern. Es geht um Koko Petkov. Trader, Coach, in Deutschland aufgewachsen und mittlerweile in Dubai lebend. Ich hatte die einmalige Möglichkeit mich am Mittwoch, dem 07.09.2016, mit ihm in Nordrhein-Westfalen zu treffen und ihm kritische Fragen zu stellen. Wie agiert er? Was ist dahinter? Ist an den Vorwürfen etwas dran?

Ich selbst hatte bereits 2015 Koko Petkov in meinem Blog „Seminare von Tradern – seriös oder dubiose Masche?“ für seine Form des Marketings harsch kritisiert. Doch es ist unfair über Menschen zu schreiben, welche man nicht kennt. Also wollte ich hinter die Fassade schauen und herausfinden ob etwas an meinen Vorwürfen dran ist. Nachdem ich Kontakt zu Koko aufgenommen hatte vereinbarten wir ein Treffen in Düsseldorf, um uns auszutauschen. Auf der einen Seite mit mir, ein kritisch hinterfragender Verbraucher, und auf der anderen Seite Koko Petkov, als bekannter und viel diskutierter Anbieter von Coachings.

Der Finanzmarkt hat ein Problem mit Betrügern. Ähnlich wie im Gesundheitswesen liegt dies an den asymmetrisch verteilten Informationen. Es gibt unwissenden Nachfrager, welche den wissenden Anbietern vertrauen müssen. Die Qualität der Dienstleistung bzw. des Dienstleisters kann der Kunde meist erst beurteilen, wenn ihn die positiven oder negativen Konsequenzen der Dienstleistung betreffen. Betrüger machen sich diese ungleich oder auch unfair verteilte Informationslage zu Nutze und bieten, versteckt hinter falschen Versprechungen, qualitativ schwache Coachings zu königlichen Preisen an. Die Kritiker werfen Petkov Betrug und Prahlerei vor während die Fans von seinem Wissen, Können und den Coachings schwärmen. Was ist dran? Was steckt hinter kostenfreien Webinaren wie: Vom Einsteiger zum Profitrader?

Das Treffen mit Koko Petkov

Das Treffen hat meine Erwartungen übertroffen. Ich hatte vermutet mit standarisierten aalglatten Aussagen abgespeist zu werden und nicht wirklich schlauer abzureisen als ich gekommen war. Doch ich wurde positiv überrascht. Erlebt habe ich einen freundlichen und bodenständigen Koko Petkov. Nichts zu sehen war vom schrillen und marketingtechnisch aufgebauschten Auftreten, welches wir von ihm im Internet kennen. Petkov war interessiert, kommunikativ, bodenständig, entspannt und lebensfroh. Während des Gesprächs nebenher am Laptop handelnd diskutierte er jede Frage, ging auf Einwände und auch kritische Vorwürfe ein. Er scheint an der Kommunikation mit seinem Umfeld sehr interessiert zu sein. Positiv zu bewerten ist die Erreichbarkeit. Petkov ist kein Trader, den man nur erreicht, wenn man viel Geld bezahlt. Er traf sich mit mir in NRW, er reagiert mit seiner Youtube-Video-Reihe „Frag den Koko“ auf Nutzerfragen und hört seinen Fans und Kritikern zu und antwortet auch.

Koko Petkov schein oder sein.

Gute Laune und Trading am Laptop während des Interviews in Düsseldorf.

Fragen und Antworten

Jonas Höfgen: Die meisten Menschen kennen dich aus der N24-Dokumentation „Daytrader – der Traum vom schnellen Geld“ (2010). Damals hattest du 170.000€ Schulden und hast das Trading erlernt. Bist du erst seitdem an der Börse aktiv und wie schnell konntest du den phänomenalen Gewinn von 150.000€ erreichen?

Koko Petkov: Ich bin seit Anfang 2008 an der Börse aktiv und bin mit der Finanzkrise in die Schulden gerutscht. Ich habe zwar seit 2008 kontinuierlich Geld in meine Ausbildung investiert, habe aber nur langsame Fortschritte gemacht. Ich habe ca. 2 Jahre gebraucht, um auf break even zu sein und noch weitere zwei Jahre, um positiv zu traden. Ende 2013 konnte ich die Schulden dann begleichen und ungefähr ein Jahr später hatte ich es geschafft mit meinem Trading-System 150.000€ zu verdienen. Es war eine schwere Zeit, aber ich habe an mich geglaubt und ich habe es geschafft. Jeder kann es schaffen. Es gehört viel Arbeit dazu, aber es ist möglich. Das möchte ich auch immer vermitteln.

Um die Doku reißerisch zu gestalten sind einige Szenen gestellt. Das meiste stimmt jedoch mit der Realität überein, berichtete Koko.

Jonas Höfgen: Was sind die drei ausschlaggebenden Bestandteile deiner Seminare?

Koko Petkov: Als erstes ist da die Struktur der Seminare. Man kann diese von überall auf der Welt belegen und sich das Coaching frei gestalten. Außerdem bieten wir eine Nachbetreuung der Kunden an. Als zweites lege ich viel Wert auf die Sicherheit. Risiko- und Money-Management sind sehr wichtig an der Börse. In erster Linie geht es darum, dass eigene Geld zu behalten. Das musste ich 2008 schmerzlich erfahren. Aufgrund meiner negativen Erfahrung möchte ich meinen Kunden heutzutage beibringen wie man Verluste und Schulden vermeidet. Ziel ist, dass meine Kunden weniger Geld verlieren und mehr verdienen. Der vielleicht entscheidende USP ist drittens, dass viel Wert auf die Einzelperson gelegt wird. Wir haben kleine Gruppen. Maximal 50 Personen. Mehr schaffe ich nicht zu betreuen und ich möchte ausreichend Zeit haben auf jeden einzugehen. Der mentale Aspekt ist mir wichtig.

Jonas Höfgen: Tradest du selbst aktiv oder machst du nur noch Coachings?

Koko Petkov: Ich trade regelmäßig. Muss ich. Ich muss gedanklich am Markt dabei sein. Ansonsten würde ich bei den Coachings und Live-Tradings Nichts zeigen können. Auch deswegen habe ich mittlerweile zehn Mitarbeiter. Die viele Arbeit, die hinter den Coachings steckt, haben wir verteilt. Allein müsste ich mich entscheiden, ob ich nur trade oder nur coache. Mit dem Team kann ich beides machen, was sehr wichtig ist.

Jonas Höfgen: Warum werden um dich und deine Angebote durch ein schrilles Marketing Emotionen aufgebaut und Stories konstruiert? Warum wird das Produkt nicht nüchtern präsentiert, sondern Elemente, wie Geld, Yachten oder schnelle Autos eingebaut?

Koko Petkov: Wenn man ein Produkt hat, dass gut ist, dann sollte man voll durchziehen. Meine Coachings sind gut und ich möchte möglichst viele Menschen erreichen. Das geht am besten mit genau diesem Marketing. Die Reichweite ist größer. Im Endeffekt kann ich so auch viele Menschen erreichen, die nach einer Ausbildung suchen, und besser bei mir buchen als auf einen Betrüger reinzufallen und das Geld umsonst zu verlieren.

Jonas Höfgen: Mit wie viel Geld agierst du an der Börse?

Koko Petkov: Ich handle meistens mit Hebel 4 oder 5. Wenn ich also beispielsweise 100.000€ auf meinem Tradingkonto habe, dann trade ich am Markt mit dem Risiko eines Tradingkontos von bis zu 500.000€. Einhergehend sind enorme Risiken. Das Geld, mit welchem ich agiere, habe ich nicht auf dem Trading-Konto, was ich jedem empfehlen würde. Doch ich besitze es. Sollte etwas schief gehen muss ich meine Schulden begleichen können.

Jonas Höfgen: Welche Art Kunden bucht deine Seminare? Sticht ein Charakter besonders hervor?

Koko Petkov: Alle möglichen Personen sind dabei. 16-jährige, aber auch Personen zwischen 60 und 70 Jahren. Arbeitslose, Angestellte, aber auch Manager, Rechtsanwälte oder Ärzte. Gemeinsam haben meine Kunden jedoch meist, dass sie eine neue Herausforderung suchen. Es sind mutige Menschen, welche den Schritt zum Trader wagen wollen und somit auch ein besonders großes Interesse und viel Motivation mitbringen. Bei mir bucht nicht der Durchschnittsbürger, sondern mutige Personen, welche etwas in ihrem Leben verändern wollen.

Jonas Höfgen: Wie wird man aus deiner Sicht Trader? Was muss man mitbringen?

Koko Petkov: Durchhaltevermögen. Das ist das Wichtigste. Übermut und voreilige, unüberlegte Entschlüsse führen zu Verlusten. Man sollte immer langsam vorgehen und nicht ins kalte Wasser springen. Die Arbeitsstelle sichert einen ab und nach der Arbeit kann man sich fortbilden oder traden. Der Markt kann jeden in die Knie zwingen. Nach einer Demokontophase reichen bereits 1.000€ um in einer Lernphase mit Echtgeld zu üben und lernen.

Jonas Höfgen: Was kosten deine Seminare?

Koko Petkov: Das günstigste Anfangsprodukt kostet 48€. Wer die teuerste Ausbildung wählt zahlt 2998€ oder auch 298€ im Monat für 12xMonate. Das kann man so pauschal nicht sagen. Der Kunde stellt sich sein Coaching selbst zusammen. Die Preise variieren. Der Kunde kann günstige Grundcoachings wählen oder kostenintensiver sich individueller und direkter coachen lassen inklusive einer Nachbetreuung.

Die Analyse

Ich wollte hinter die Fassade des Marketings schauen. Was ist die Wahrheit über Koko Petkov? Er polarisiert mit seinem Auftreten und seinem Marketing. Die einen Trader spricht es an. Die anderen wiederum nicht. Viele Diskussionen werden über ihn geführt. Dabei polarisiert aus meiner Sicht vor allem sein Ansatz groß zu Denken und an sich zu glauben. Im Gespräch sagte er, er könne sich nicht damit anfreunden immer nur klein zu denken, sondern möchte vermitteln, dass es jeder schaffen kann. Petkov spielt groß auf. Doch er glaubt an sich an auch daran, dass er anderen helfen kann es zu schaffen. Es genießt sein Leben. Seine freie Zeiteinteilung. Seine Arbeit zwischen Coaching und Trading. Sein Lifestyle. Er ist zufrieden und kommuniziert gerne. Er möchte nicht nur Geld verdienen, sondern auch sein Wissen und seine Lebenseinstellung verbreiten.

„Das meine ich so. Das lebe ich auch so. Ich kann mich mit diesem Kleindenken nicht anfreunden. Es ist möglich.“ – Koko Petkov

Wie sind seine Coachings einzuordnen? Laut Eigenaussage kennt Koko Petkov aus 4.000 Kunden vier, welche unzufrieden waren. Den Wahrheitsgehalt dieser Aussage können wir natürlich nicht nachvollziehen. Doch sollte er unseriöse Coachings anbieten, Qualität versprechen und nur heiße Luft liefern wäre das Luftschloss doch bereits geplatzt, oder? Seit 2014 bietet er Coachings an. Seit zwei Jahren halten sich die Angebote am Markt und werden weiterhin gebucht. Es gibt viele Vorwürfe im Internet, doch bisher keine fundierte Klagewelle, welche irgendwas aufgedeckt oder bewiesen hat. Mir gefällt der Aspekt der Nachbetreuung, die Preise und das 10-köpfige Team. Es handelt sich nicht um eine Person, welche sich bereichert, sondern um ein Unternehmen, welches einen Kostenblock refinanzieren und kaufmännisch Qualität bieten muss. Es wird an den Seminaren verdient und es gibt keine weiteren Angebote, wie Fonds oder Abonnements, welche verkauft werden.

Im Gegensatz zu Betrügern, welche nur das positive vom Himmel versprechen, sich selbst nur als Gewinner darstellen und auch Gewinne und Erfolge garantieren, was an der Börse nicht möglich ist, kennen wir auch die schlechten und erfolgslosen Zeiten von Koko Petkov (Doku 2010) und finden keine dubiosen Garantien und Versprechen. Auf der einen Seite ist die finanziell schwierige Lebensphase Koko’s ein Teil seiner Erfahrung und seines Werdegangs, auf der anderen Seite wird dieser Aspekt heutzutage natürlich im Marketing aufgegriffen und verwertet. Gemeinsam haben beide Parteien das Marketing. Ob Geldstapel, Yachten und teure Autos Teil im Marketingkonzept sein müssen kann man weiterhin kritisieren. Mit solchen Lockmitteln werden die Emotionen des potentiellen Kunden angesprochen und die Emotion nimmt unbewusst großen Einfluss auf die Kaufentscheidung. Das ist ein gängiges Marketingmittel. So wirbt auch die Kinderschokolade mit den gesunden Zutaten oder Krombacher mit dem Schutz der Regenwälder.

Ich habe die Vermutung, dass Koko Petkov sich im Internet überzogener und schriller darstellt bzw. dargestellt wird als er es in der Realität der Fall ist. Sein besonderer und lebensfreudiger Lifestyle wird durch das Marketing nochmals aufgebauscht. Gewerblich gilt Klotzen statt Kleckern um möglichst viele Menschen zu erreichen und das eigene Produkt, von dem Petkov in seinem Mehrwert für den Verbraucher überzeugt ist, an den Kunden zu bringen. Er polarisiert. Dies führt zu Diskussionen. Diskussionen erhöhen seine Bekanntheit und somit auch seine Reichweite, welche ihm Kunden bringt. Es ist ein durchaus legales Marketing, welches jedoch mit Sicherheit nicht den Geschmack aller trifft. Mutige Personen, welche etwas verändern wollen in ihrem Leben und den Lebensstil von Koko Petkov mögen fühlen sich angesprochen. Das Marketing und seine Arbeit funktionieren. Denn wer von uns kennt Koko Petkov nicht? Für die Interessierten: Kokos Erfolgsformel.

Dax Handeln – Kann man den Dax kaufen?

Dax Handeln – Kann man den Dax kaufen?

Dax Handeln

Kann man den Dax kaufen?

Immer wieder liest man Dinge wie: „Habe gerade den DAX gekauft“ oder „morgen überlege ich den DAX einzukaufen“. Anfänger wundern sich meist, googlen und finden nichts. Kann man den DAX kaufen? Fortgeschrittene formulieren ihre Aktion oftmals zu knapp und für Anfänger verwirrend, worüber Profis meist lachen können.

Doch fragt man in Foren nach, so werden bei der Beantwortung dieser Frage viele verschiedene Begriffe durcheinander geworfen. Die meisten wollen helfen – was an sich eine lobenswerte Einstellung ist – doch schaffen am Ende durch wahllos in den Raum gestellte Phrasen und Aussagen meist nur mehr Verwirrung beim Anfänger. Für eine befriedigende Beantwortung der Frage „Kann man den DAX kaufen“ reichen ein paar Zeilen einfach nicht aus. Zudem möchte jemand, der eine solche Frage postet eigentlich wissen: „Wie kann ich den Dax kaufen“!

Daher haben wir uns, von InsideTrading.de, vorgenommen, dieses Thema zu sortieren und strukturierte Handlungsanweisungen zu geben. Damit dieser Artikel auch in Zukunft vielen Tradern, Investoren, Händlern, Anfängern und „Dummies“ weiterhilft, bitten wir euch in den Kommentaren alles aufzuzählen, was eurer Meinung nach an Produktkategorien noch fehlt und wie man das ein oder andere noch besser oder einfacher formulieren kann.

Kann man den DAX als Aktie kaufen?

Nein, man kann nicht einfach so Dax-Anteile kaufen! Der Dax ist keine Aktie. Er ist, wie es in einem Forum so schön beschrieben wurde, einfach nur eine Liste der 30 „wichtigsten“ und umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands.

Der Dax, welcher auch oft nicht ganz korrekt als DAX30, GER30, DB DAX oder L&S DAX bezeichnet wird, ist ein Index (mehr zu den verschiedenen DAX-Bezeichnungen und Indikationen). Das Wort Index kommt aus dem Lateinischen und bezeichnet eine Art Verzeichnis. Viele Länder haben einen oder mehrere Indizes (die Mehrzahl von Index), welche die Entwicklung eines bestimmten Marktes, einer Brache oder eines Bereiches an der Börse widerspiegeln. In Deutschland gibt es beispielsweise den DAX, der bezogen auf die Marktkapitalisierung, den Streubesitz und Börsenumsatz die 30 größten deutschen Unternehmen zusammengefasst, den MDAX (Mid-Cap-DAX, beinhaltet die 50 nächstgrößten Unternehmen), den SDAX (Small-Cap-DAX, die 50 Unternehmen, die hinsichtlich Umsatz und Marktkapitalisierung den MDAX- Unternehmen folgen), den TecDax und viele weitere.

Ein Index wird immer in Punkten angeben, die keinen direkten Bezug auf eine Währung haben. Steht oder notiert der Dax beispielsweise bei 9.000 Punkten, dann sind das keine 9.000 EUR, sondern es sind und bleiben 9.000 Punkte (hierzu mehr im Verlauf des Artikels unter der Überschrift DA Day-Trading).

Lesen Sie am Ende des Tages, dass einer der Indizes gestiegen ist, heißt das somit einfach nur, dass die in ihm gelisteten Unternehmen oder zumindest ein großer Teil, an der Börse im Wert gestiegen sind (der Aktienpreis ist gestiegen). Der Leitindex eines Landes ist der Index mit den größten und wichtigsten Unternehmen des Landes. Die Unternehmen unterschiedlichster Formen sollen ein Abbild der wirtschaftlichen Performance des Landes geben. So wird ein Leitindex, wie der DAX, meist als eine Art Indikator für die wirtschaftliche Situation des Landes gesehen. Ein oberflächlicher Vergleich von Index zu Land ist dadurch möglich.

Wer mehr über die Zusammensetzung, Berechnung und Geschichte des deutschen Aktienindex erfahren möchte, kann das in dem Artikel nachlesen: Dax 30 – Leitindex des deutschen Aktienmarktes.

Als Einsteiger ist Ihnen aus den Nachrichten wahrscheinlich nur der Xetra DAX bekannt und noch immer fragen Sie sich – Wie kann man auf den Dax setzen oder in den Dax investieren?

Den Dax mit Aktien nachbilden

Ein praktisch veranlagter Einsteiger wird sich jetzt fragen: Kann man nicht einfach alle Dax-Aktien auf einmal kaufen? Rein theoretisch ist das möglich. Man könnte sich von jedem Unternehmen Aktien besorgen. Hierbei besteht jedoch das Problem, dass Indizes mit einer Gewichtung arbeiten. Einige Unternehmen haben mehr Einfluss (meist die Unternehmen mit der größten Marktkapitalisierung) wodurch man sein Portfolio immer wieder der Gewichtung des Index anpassen müsste. Dies wäre, auf Grund der Gebühren, ein teurer Spaß.

In den Dax investieren, ihn handeln oder kaufen

Es ist gar nicht so einfach den Dax (Dachs) einzufangen (sorry, aber das wollte ich unbedingt einbauenJ). Die Banken, Broker, Finanzdienstleister und Wetthäuser haben jedoch erkannt, dass es eine große Nachfrage von Seiten der Anleger gibt Indizes zu handeln. So wurden zahlreiche Finanzprodukte entwickelt, welche Indizes nachbilden bzw. eine Illusion des jeweiligen Index darstellen. Anleger, Investoren, Trader und Spekulanten können dadurch eine Art Abbildung des Dax kaufen und somit sowohl von einem steigenden als auch fallenden deutschen Leitindex profitieren.

Bevor wir nun jedoch direkt in den technischen Part einsteigen, wie man den DAX handeln kann, wollen wir Ihnen ein paar Tipps diesbezüglich mit auf den Weg geben. Es ist unglaublich wichtig, sich als Trader seines Investments bewusst zu sein und dieses vorzubereiten. Dazu gehört das Definieren von Ziel, Zeitraum, Summe und anderen Aspekten.

Möchten Sie beispielsweise einmalig ein paar hundert oder tausend Euro investieren und das Geld dort für einen längeren Zeitraum liegen lassen? Wollen Sie jeden Monat ein paar Euro in einen Dax-Sparplan investieren? Wollen Sie ein Trader werden und von kurzfristigen Bewegungen (fallend und steigend) profitieren oder haben Sie die Absicht aus Spaß an der Freude kurzfristige „Wetten“ zu platzieren?

Die nachfolgenden Aufzählungen sind nicht vollständig. Da es unglaublich viele verschiedene Finanzprodukte gibt, würde es den Rahmen sprengen diese zu erklären und vor allem Einsteiger unnötig verwirren. Auch die vier von mir festgelegten Kategorien werden eventuell auf einer anderen Seite andere Namen erhalten und zudem gibt es bestimmt auch Fortgeschrittene, die sich durch die Klassifizierung auf den Schlips getreten fühlen. Bedenken Sie daher immer, dass wir Anfängern eine Anleitung an die Hand geben wollen, damit sie nicht bei dem falschen Broker landen und ihr hart erarbeitetes Geld verlieren.

 

Der Investor – langfristiger Anlagehorizont

Der Investor kauft ein Finanzprodukt in der Regel, weil er an den Wert des Produktes glaubt und zudem möchte er dieses Finanzprodukt auch für einen längeren Zeitraum in seinem Depot halten. Die einfachste und meiner Meinung nach auch beste Möglichkeit, um als Investor den Dax zukaufen, sieht wie folgt aus:

  1. Ein Depot bei einer Online Bank wie zum Beispiel der Comdirect eröffnen.
  2. Einen ETF (Exchange Trades Funds), der den Dax abbildet, auswählen. ETFs sind passiv gemanagte Fonds mit jährlichen sehr geringen Kosten. Auch bei der Auswahl des Produkts kann die Bank weiterhelfen.
  3. Kaufen Sie diesen Fond in einem Demokonto bei der Online Bank und verkaufen Sie diesen nach ein paar Tagen wieder. Wichtig, es sollte zu diesem Zeitpunkt zu einer Kurs- bzw. Preisveränderung gekommen sein. Alles, was Sie während des Prozesses nicht verstanden haben, fragen Sie telefonisch direkt bei der Bank nach. Durch den Kauf und Verkauf sollten Sie ein Gefühl für Kosten bekommen und in der Lage sein, einen angemessenen Betrag für sich zu definieren.
  4. Jetzt sollten Sie zur Umsetzung bereit sein und das Grundkonzept verstanden haben. Bedenken Sie aber dennoch, dass die Börse keine Einbahnstraße ist und es nicht schaden kann, zu dem Thema noch ein paar weitere Artikel zu lesen.

Entstehende Kosten: jährliche Verwaltungsgebühren, einmalige Kaufs- und Verkaufsgebühren

 

Der Dax-Sparer – Einen Dax Sparplan einrichten

Für die, die keinen Einmalbetrag in den Dax investieren wollen, sondern jeden Monat ein paar Euro investieren möchten, ist ein ETF-Sparplan genau das Richtige. Die Vorteile hier sind, dass oft keine Transaktionsgebühren für den Kauf anfallen und man 100% investieren kann, ohne das ein Rest entsteht. Kostet ein ETFbeispielsweise 80,00EUR und Sie sparen jeden Monat 100EUR, dann erhalten Sie für Ihre 100EUR, 1,25 ETF-Anteile. Die Handlungsanweisung ähnelt hier schon sehr der des Investors.

Jedoch sollten Sie einen Sparplan für mindestens 2 Monate in einem Demokonto testen und auch dann wieder das Gespräch mit der Bank suchen. Gerade bei der Comdirect ist vieles aber auch selbsterklärend.

Entstehende Kosten: jährliche Verwaltungsgebühren, viele Banken bieten einige ETFs gebührenfrei an, sodass für den monatlichen Kauf keine Kosten entstehen.
Tipp: Für alle die an einem Sparplan interessiert sind, für die bieten wir in unserem Newsletter einen speziellen Service an der auf dem Artikel Cost Average 3.0 basiert.

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Der Trader – von kurzfristigen Bewegungen profitieren

Der Trader versucht von kurz- oder mittelfristigen Bewegungen in einem Markt zu profitieren. Hierfür werden oft professionelle Handelsplattformen verwendet, wie zum Beispiel die TraderWorkStation, der AgenaTrader oder auch der MetaTrader. Zudem werden beim Traden des Öfteren große Hebel eingesetzt.

Die beiden Begriffe, die in Foren in diesem Zusammenhang immer wieder auftauchen, sind Futures und CFDs. Es gibt auch viele weitere Produkte. Zum Beispiel Optionen oder Optionsscheine, um zwei zu nennen. Wir wollen uns jedoch erst einmal auf Futures und CFDs konzentrieren.

Wenn ein Trader den Dax-Future (FDax) handelt, dann handelt er an der sogenannten Terminbörse. Eine Kursveränderung von einem Dax-Punkt führt im F-Dax zu einem Gewinn oder auch Verlust von 25EUR. Das heißt, sollte der Markt mal 50, 100 oder auch 200 Punkte gegen Sie laufen, dann kann das schnell zu großen Verlusten führen (Es gibt nicht nur den Dax-Future sondern noch viele weitere und um korrekt zu sein, einige Broker bieten auch schon den Mini FDax mit einem Punktwert von 5 EUR an.)

Eine Alternative zum F-Dax ist der CFD-Markt (Contract For Difference). Der Unterschied hier ist, dass der CFD-Broker oft als MarketMaker auftritt und der Broker Ihre Position nicht an den Markt weitergibt. In diesem Fall betreibt der Broker ein Bookmatching und stellt somit auch die Liquidität. Das muss aber nichts Schlechtes sein. Der große Vorteil ist hier, dass eine 1-Punkt-Veränderung im Dax nur 1 EUR oder sogar noch weniger kostet und nicht gleich 25 EUR. Mehr zu den Unterschieden zwischen CFDs und Futures erfahren Sie hier.

Intensivieren Sie Ihre Erfahrung und vor Allem Ihr Wissen bezüglich der Finanzprodukte bevor Sie Ihr privates Geld voreilig riskieren.

Ein Broker, mit dem wir gute Erfahrungen gemacht haben, ist Banx Broker. Bei diesem Broker haben Sie die Möglichkeit sowohl den FDax als auch CFDs zu handeln und Sie können alles kostenfrei in einem Demokonto testen.

  

Der Zocker: Wetten platzieren

Wer den Handel an der Börse aus Spaß an der Freude betreiben möchte und auf die Entwicklung des Dax wie bei einer Sportwette setzten möchte, für den ist der neuste Trend „binäre Optionen“ eventuell genau das Richtige. Da das unserer Meinung nach aber nichts mit dem Investieren von Geldern zu tun hat, möchten wir hierzu nicht mehr sagen und auch keinen Anbieter verlinken. Bitte beachten Sie jedoch, dass binäre Optionen sehr riskant sind.

Wir hoffen Sie der Welt des Handelns von Indizes näher geführt haben zu können. Nun wissen Sie, was sich hinter der Phrase „Ich habe den DAX gekauft“ verstecken kann. Bei Fragen und Anregungen können Sie gern die Kommentar-Funktion nutzen. Wir beantworten jede Frage und helfen gern.

Unser Traden Lernen Ratgeber

DAX-Indikationen und unterschiedliche Kursstellungen

DAX-Indikationen und unterschiedliche Kursstellungen

DAX-Indikationen und unterschiedliche Kursstellungen

Immer wieder kommt es in Foren zu der Frage: „Warum gibt es so viele unterschiedliche Werte bzw. Kursstellungen für den DAX?“.

Manchmal heißt es in den Medien nur DAX, oft liest man aber auch DB-DAX, ein anderes Mal ist die Sprache von dem L&S DAX, DAX30, GER30 und so könnte ich wahrscheinlich noch viel andere Bezeichnungen aufzählen. Weiterhin ist dann oft auch noch die Rede von DAX-Indikationen, von einem Kassamarkt, Xetra und dem DAX-Future. Heute möchte ich versuchen, diese Begriffe zu definieren und in einen geordneten Zusammenhang zu bringen.

Der einzig echte DAX

Der Dax ist ein eingetragenes Warenzeichen der Deutschen Börse AG und darf von keinem anderen als der Deutschen Börse verwendet werden. Grundlage der Berechnung sind die Xetra-Kurse der 30 DAX-Aktien und der von der Deutschen Börse festgelegte Gewichtungsschlüssel.

Weitere Informationen zur DAX-Berechnung, Gewichtung und Zusammensetzung findet ihr in meinem Artikel der letzten Woche: DAX 30-Leitindex des deutschen Aktienmarktes.

Dadurch, dass der DAX ein geschütztes Produkt ist, dürfen Broker, Banken, Finanzinstitute und andere Marktteilnehmer diesen nicht einfach verwenden. Damit beispielsweise Banken oder auch Broker die real-time-Kurse verwenden dürfen, müssen sie die Deutsche Börse dafür bezahlen. Ich habe gelesen, dass selbst der verzögerte Kurs kostenpflichtig ist, diese Informationen stammen aber nicht aus erster Hand.

Der DAX-Future

Vereinfacht lässt sich der DAX-Future als eine Art Wette auf den DAX Stand zu einem bestimmten Termin in der Zukunft verstehen. Der Kurs des Futures wird durch Angebot und Nachfrage an der Terminbörse bestimmt. Ein Future bewegt sich grundsätzlich synchron zum Kassamarkt des Underlying (Benzin, Orangensaft-Konzentrat, DAX…). Unterschiede zwischen dem Kassamarkt und dem Future würden Abirtragegeschäfte (risikolose Geschäfte) erlauben. Diese Chancen werden von Marktteilnehmer in der Regel sofort erkannt, sodass Abweichungen und Divergenzen sofort ausgeglichen werden. Dennoch kann der Preis eines Futures von dem Basispreis abweichen, gerade wenn der Erfüllungszeitpunkt noch weit in der Zukunft liegt. Zum Verfallstermin entspricht der DAX-Future aber dem DAX30.

Kassamarkt

Der Gegensatz zum Terminmarkt (Future-Markt) ist der Kassamarkt. Bei einem Terminmarkt sind Abschluss und Erfüllung von einander zeitlich getrennt, wohingegen am Kassamarkt die Ausführung einer Wertpapierorder und die Erfüllung eng beieinander liegen. Nachfolgend ist mit dem Kassamarkt der von der Deutschen Börse AG gestellte DAX-Kurs (Xetra) gemein.

DAX-Indikationen – Warum?

Die Finanzdienstleister versuchen natürlich die Gebühr, die für die Verwendung der echten DAX-Kurse an die Deutsche Börse AG bezahlt werden müssen, zu umgehen. Das schaffen sie,  in dem sie eine Abbildung des DAX veröffentlichen. Dies hat dann lustige Namen wie beispielsweise GER30, Deutsche Bank Indikation, L&S DAX und so weiter zur Folge. Die Vorteile einer solchen Indikation liegen für Finanzdienstleister nicht nur in den geringeren Kosten, sondern auch im Marketingeffekt, denn die meisten Unternehmen stellen ihre Indikationen Nachrichtensendern und Finanzseiten kostenfrei zur Verfügung. Aus diesem Grund sind alle Emittenten von DAX-Indikationen auch immer daran interessiert, so nahe wie möglich an den Xetra-Wert heranzukommen. Ein ganz wichtiger weiterer Grund, warum viele Banken ihre eigene Indikation stellen, ist zudem, dass sie ihren Kunden auch den außerbörslichen Handel verschiedener Derivate (Zertifikate, Optionsscheine…) ermöglichen und dafür eine Einschätzung des Underlyings (z.B. DAX) benötigen.

Wie berechnen sich diese DAX-Indikationen?

Wie sich diese DAX-Indikationen berechnen und auf welcher Grundlage sie entstehen, war die für mich interessanteste Frage beim Research für diesen Artikel. Und nachdem ich keine zufriedenstellenden Antworten im WorldWideWeb finden konnte, suchte ich das direkte Gespräch mit allen großen Banken, die Indikationen stellen. In den netten und teilweise auch sehr lehrreichen Gesprächen konnte, beziehungsweise wollte mir keiner konkrete Antworten geben (verständlich, aber schade). Alle Banken meinten, dass sich die DAX-Indikationen während der Xetra-Handelszeit auf den DAX und den DAX-Future beziehen.

Außerhalb der Xetra-Handelszeit ist es wohl noch wesentlich komplizierter, Aussagen zu treffen.

Gerade die Vorindikation (vor dem Xetra-Handelsstart um 9 Uhr) ist für viele Anleger und Trader von großer Bedeutung. Diese DAX-Indikationen sind keine simplen Vermutungen, sondern eine Annährung anhand einer komplexen Formel. In diese Berechnung fließen dann Nachrichten, Ereignisse und Börsenstimmung aus den USA, aus dem Asien-Handel und frühe Meldungen aus Europa mit ein.

 

Nach dem Xetra-Handelsschluss um 17:30 stehen für die DAX-Indikationen noch der Dax-Future und der L-DAX zur Verfügung (das L steht hier für Late). Dieser wird von der Deutschen Börse auf Basis der 30 Dax-Unternehmen berechnet.

 

Das Problem hierbei ist wohl, dass um 17:30 viel Marktteilnehmer den Handel einstellen und dieser im Zuge dessen sehr illiquide wird, was beide Notationen sehr schwankungsanfällig macht und zu irrationalen, nicht gerechtfertigten Ausschlägen führen kann. Aus diesem Grund sind der DAX-Future und der L-DAX als Gradmesser für eine gute Indikation aus Sicht vieler Marktteilnehmer nicht gerechtfertigt. Deshalb wird sich für die Berechnung der DAX-Indikationen nach weiteren relevanten Indikatoren umgeschaut, sodass beispielsweise der Dow-Jones, der S&P 500, viele nachbörsliche Nachrichten und andere externe Faktoren eine große Rolle spielen.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass während der Xetra-Handelszeit viele Indikationen als eine sehr gute Orientierung dienen, da die Abweichungen oft nur minimal sind. Aber vor allem vor und nach Börsenschluss sind Indikationen von großer Bedeutung für den Handel.

Beste Grüße,

InsideTrading

PS: Wenn ihr etwas mitnehmen konntet, dann teilt diesen Artikel und unterstützt uns!

88 der beliebtesten Börsenzitate und Weisheiten von Warren Buffett

88 der beliebtesten Börsenzitate und Weisheiten von Warren Buffett

88 der beliebtesten Börsenzitate und Weisheiten von Warren Buffett

Wenn der Starinvestor Warren Buffett redet, dann hören alle zu, denn er schaffte es, unglaublich komplizierte Dinge auf den Punkt zu bringen und in einem netten Statement zu verpacken. Oftmals schwirrt einem dies dann noch Wochen im Kopf herum.

Wer jetzt an einen geschniegelten Wall Street Investmentbänker denkt, den muss ich enttäuschen, denn Warren Buffett ist alles andere als das, aber seht selbst:


Der heute (x²+2)³/x-(x³·x³+28)·¼ Jahre alte (Stand 2015), in Omaha (USA) geborene Milliardär von nebenan. Mehr über Warren Buffett erfahrt ihr hier.

Meist ist es nicht, nötig ganze Autobiografien oder Artikel zu lesen, da sowieso nur ein paar Aussagen und Zitate im Kopf bleiben (obwohl es nicht schadet ein paar davon zu lesen). Bei der Recherche bin ich auf viele Zitate und Weisheiten von Warren Buffett gestoßen, sodass es teilweise schwer nachvollziehbar ist, ob all diese Börsenweisheiten richtig überliefert wurden. Da es in den meisten Fällen aber um die Aussagen selbst und nicht die genaue und perfekte Schreibweise geht, bitte ich Euch, mir kleine Abweichungen zu verzeihen.

PS ein Zitat ist nicht von Warren Buffett sondern aus meiner eigenen Feder. Wollen wir doch mal schauen, wer das Zitat als erstes erkennt. Für einen echten Insider sollte das kein Problem sein! 

PS PS  x ist selbstverständlich 2 und wir von InsideTrading hoffen, dass sich Warren Buffett noch lange bester Gesundheit erfreuen wird!

Viel Spaß beim Lesen und Philosophieren – es lohnt sich!

  1. Die wichtigsten Regeln: „Regel Nr. 1: „Verliere nie Geld“, Regel Nr. 2: „Vergiss nie Regel Nr. 1“

  2. Bei den Milliardären, die ich kenne, bringt das Geld nur ihre grundlegenden Charakterzüge zum Vorschein. Wenn sie Deppen waren, bevor sie zu Geld kamen, sind sie hinterher immer noch Deppen, aber mit einer Milliarde Dollar.

  3. Betrachte Fluktuationen am Markt als Freund, nicht als Feind. Profitiere vom Börsenwahn statt mit ihm mitzumachen.

  4. Das Risiko ist Teil von Gottes Spiel, für alle Menschen und Nationen in gleichem Maße.

  5. Das Risiko streuen müssen nur Investoren, die nicht wissen was sie tun.

  6. Das Wichtigste für einen Investor ist nicht der Intellekt sondern das Temperament. Dein Temperament sollte so sein, dass Du weder große Freude empfindest, wenn Du mit der Masse läufst, und ebenso wenig, wenn Du gegen den Strom schwimmst.

  7. Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.

  8. Der erfolgreiche Investor hat sehr viel Geduld, er kauft weit unter dem fairen Wert und verkauft weit über dem fairen Wert.

  9. Der Investor von heute profitiert nicht vom Wachstum von gestern.

  10. Der Preis ist, was du zahlst. Der Wert, ist was du bekommst.

  11. Der richtige Zeitpunkt, diese Anteile zu kaufen ist an Tagen ohne Y im Namen. (Im englischen endet jeder Wochentag auf „day“.)

  12. Der Schlüssel zum erfolgreichen Investieren liegt nicht in der Frage, wie sehr eine Industrie die Gesellschaft beeinflusst oder ob sie wachsen wird, sondern darin, herauszufinden, ob ein bestimmtes Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil hat und wenn ja, wie lange dieser anhalten wird.

  13. Die Frage, wie man reich wird, ist leicht zu beantworten. Kaufe einen Dollar, aber bezahle nicht mehr als 50 Cent dafür.

  14. Die Ketten der Gewohnheit sind zu leicht, um sie wahrzunehmen, bis sie zu schwer sind, um sie zu zerbrechen.

  15. Die Ketten, die unsere schlechten Angewohnheiten uns anlegen, nehmen wir erst wahr, wenn wir sie nicht mehr sprengen können.

  16. Die meisten Leute interessieren sich für Aktien, wenn alle anderen es tun. Die beste Zeit ist aber, wenn sich niemand für Aktien interessiert.

  17. Die wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten zeichnen lieber schwierige und komplizierte Verhaltensweisen als einfache aus, aber einfache Verhaltensweisen sind effektiver.

  18. Die Zeit ist der Freund toller Unternehmen und ist der Feind der mittelmäßigen.

  19. Die Zukunft ist niemals klar: Schon für ein bisschen Gewissheit muss man einen hohen Preis zahlen. Unsicherheit ist deshalb der Freund von Langfrist-Investoren.

  20. Diversifizieren ist ein Schutz gegen Unwissen. Es macht wenig Sinn für diejenigen, die Bescheid wissen.

  21. Du must nur sehr wenige Dinge in Deinem Leben richtig machen, solange Du nicht zu viele Dinge falsch machst.

  22. Ein Risiko entsteht, wenn du nicht weißt, was du tust.

  23. Eine Aktie, die man nicht 10 Jahre zu halten bereit ist, darf man auch nicht 10 Minuten besitzen.

  24. Eine Meinungsumfrage ersetzt nicht das selbständige Denken.

  25. Erfolgreiches Investieren benötigt Zeit, Disziplin und Geduld. Unabhängig davon, wie groß Dein Talent oder Deine Anstrengungen sind, einige Dinge brauchen einfach Zeit: Man kann kein Kind in einem Monat bekommen, indem man 9 Frauen schwängert.

  26. Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer ohne Badehose schwimmen gegangen ist.

  27. Es dauert zwanzig Jahre, sich eine Reputation zu erwerben und fünf Minuten, sie zu verlieren. Wenn man das im Auge behält, handelt man anders.

  28. Es gibt eine Menge Geschäftsfelder, von denen Charlie und ich nichts verstehen, aber das verursacht uns keine schlaflosen Nächte. Es bedeutet nur, dass wir zum nächsten weitergehen, und das sollte jeder Investor tun.

  29. Es ist bei weitem besser, ein herausragendes Unternehmen zu einem anständigen Preis zu kaufen, als ein anständiges Unternehmen zu einem herausragenden Preis.

  30. Es ist besser, ungefähr recht zu haben, als sich tödlich zu irren.

  31. Es ist gut mit Leuten herumzuhängen, die besser sind als Du. Such Dir Menschen, die ein besseres Benehmen haben als Du, und Du wirst automatisch in ihre Richtung treiben.

  32. Es ist nicht notwendig, außergewöhnliche Dinge zu tun, um außergewöhnliche Resultate zu erzielen.

  33. Es ist schmerzlich auf soviel Geld zu sitzen. Aber noch schmerzlicher ist es, etwas Dummes damit anzustellen.

  34. Es ist wesentlich besser, ein wundervolles Unternehmen zu einem fairen Preis zu kaufen, als ein faires Unternehmen zu einem wundervollen Preis zu erwerben.

  35. Es scheint da einen gewissen perversen menschlichen Charakterzug zu geben, der gerne einfache Dinge kompliziert macht.

  36. Gelegenheiten kommen unregelmäßig. Wenn es gerade Gold regnet, stell einen Eimer vor die Tür und keinen Fingerhut.

  37. Glücklicherweise gibt es mehrere Wege, die zum Finanzhimmel führen.

  38. Ich bin ein besserer Investor, weil ich ein Geschäftsmann bin und ein besserer Geschäftsmann, weil ich Investor bin.

  39. Ich bin fest davon überzeugt, dass es auf der ganzen Erde nicht so viele komplette Schnarchnasen gibt, wie in den Vereinigten Staaten. Niemand kann sich eine angemessene Vorstellung davon machen, der noch nicht hier war.

  40. Ich denke nie darüber nach, was die Börse machen wird. Ich weiß nicht, wie man die Börse oder die Zinsen oder die Konjunktur vorhersagen kann. Und ich habe keine Ahnung, ob die Börse in zwei Jahren höher oder tiefer stehen wird.

  41. Ich fühle mich nicht schuldig wegen meines Vermögens. So wie ich es sehe, habe ich einfach eine ganze Menge Berechtigungsscheine gegen die Gesellschaft. So als ob ich diese kleinen Papierstücke in Konsum umwandeln könnte. Wenn ich wollte, könnte ich 10.000 Leute anheuern, die nichts anderes täten, als den Rest meines Lebens jeden Tag ein Bild von mir zu malen. Das Bruttosozialprodukt würde dadurch steigen. Aber das Ergebnis wäre sinnlos und ich würde diese 10.000 Leute davon abhalten, über AIDS zu forschen, zu unterrichten oder Kranke zu pflegen. Deswegen tue ich das nicht. Ich verwende nur wenige dieser Berechtigungsscheine. Es gibt nicht viele materielle Güter, die ich gerne besitzen würde. Wenn meine Frau und ich gestorben sind, vermache ich alle diese Berechtigungsscheine der Wohlfahrt.

  42. Ich habe mich widerstrebend von dem Gedanken verabschiedet, mein Portfolio nach meinem Tod weiter zu managen – meine Hoffnung aufgebend, dem Begriff »über den Tellerrand schauen« eine neue Bedeutung zu geben. (im Original ‘thinking outside the box.’ Box ist hier doppeldeutig auch als Sarg zu verstehen.)

  43. Ich habe nicht vor, über sieben Fuß hohe Hürden zu springen. Ich suche einen Fuß hohe Hürden, die ich mit einem Schritt übersteigen kann.

  44. Ich trage teure Anzüge. Aber an mir sehen sie billig aus.

  45. Ich versuche nicht, zwei Meter hoch zu springen. Ich schaue mich nach Hindernissen um, die 30 Zentimeter hoch sind, und die ich einfach überschreiten kann.

  46. Ich versuche nie, mit Aktien Geld zu verdienen. Ich kaufe in der Überzeugung, dass die Börse am nächsten Tag auch für fünf Jahre schließen könnte.

  47. Ich wusste immer, dass ich reich werden würde. Ich glaube nicht, dass ich jemals eine Sekunde daran gezweifelt habe.

  48. Im Geschäftsleben ist der Rückspiegel immer klarer als die Frontscheibe.

  49. Institutionen, die mit Geschäftsanteilen handeln, ›Investoren‹ zu nennen ist wie jemanden, der nur One-Night-Stands hat, als ›romantisch‹ zu bezeichnen.

  50. Investiere nur in eine Aktie, deren Geschäft du auch verstehst.

  51. Investieren ist kein Spiel, in dem derjenige mit einem IQ von 160 diejenigen mit einem IQ von 130 schlägt. Vernunft ist wesentlich.

  52. Investoren, die in einem überhitzten Markt kaufen, müssen sich darüber klar werden, dass es oft eine lange Zeit braucht, bis auch der Wert eines herausragenden Unternehmens den Preis erreicht, den sie dafür bezahlt haben.

  53. Je klüger die Journalisten sind, desto besser für eine Gesellschaft. Bis zu einem gewissen Grad lesen Leute die Zeitungen, um sich zu informieren – und je klüger der Lehrer, desto klüger die Schüler.

  54. Kaufe nie eine Aktie, wenn du nicht damit leben kannst, dass sich der Kurs halbiert.

  55. Kaufe nur etwas, das du auch gerne behalten willst, wenn die Börse für zehn Jahre schließt.

  56. Kaufen Sie billig, verkaufen Sie nie!

  57. Konzentrieren Sie Ihre Investments. Wenn Sie einen Harem mit vierzig Frauen haben, lernen Sie keine richtig kennen.

  58. Kurzfristig ist der Markt ein Schönheitswettbewerb, langfristig ist er eine Waage.

  59. Man braucht 20 Jahre, um sich einen Ruf zu erarbeiten und es braucht nur 5 Minuten, um ihn zu ruinieren. Wenn man das im Kopf behält, geht man einige Dinge anders an.

  60. Man muss im Leben nur sehr wenig richtig machen, solange man nur nicht allzu viel falsch macht.

  61. Man sollte nur in Firmen investieren, die auch ein absoluter Vollidiot leiten kann, denn eines Tages wird genau das passieren!

  62. Nichts betäubt Rationalität mehr als ohne Aufwand verdientes Geld.

  63. Reich wird, wer in Unternehmen investiert, die weniger kosten, als sie wert sind.

  64. Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun.

  65. Seien Sie ängstlich, wenn die Welt gierig ist und seien Sie gierig, wenn die Welt ängstlich ist.

  66. Solange unsere Investments in jedem Jahr 15% Prozent zulegen, mache ich mir um Quartalszahlen keine Sorgen.

  67. Solltest Du Dich eines Tages in einem chronisch undichten Boot befinden, dann ist es wahrscheinlich besser, Deine Energie darein zu investieren, in ein anderes Boot umzusteigen, als ständig Lecks zu stopfen.

  68. Überlass es den Holzköpfen zu lesen, was Holzköpfe geschrieben haben.

  69. Unsere bevorzugte Haltezeit ist: für immer.

  70. Verlass dich niemals darauf, einen guten Verkaufspreis zu erzielen. Halte den Einkaufspreis so niedrig, dass selbst ein mittelmäßiger Verkauf ein gutes Ergebnis bringt.

  71. Vor langer Zeit hat mir Ben Graham beigebracht, dass ‘der Preis das ist, was Du zahlst, und der Wert das ist, was Du bekommst.’ Ob wir über Socken oder über Aktien reden: Ich mag es, Dinge zu kaufen, wenn sie heruntergesetzt sind.

  72. Vor langer Zeit hat uns Sir Isaac Newton drei Gesetze der Bewegung gegeben, die das Werk eines Genies sind. Aber Sir Isaacs Talente erstreckten sich nicht auf das Investieren: Er verlor eine Menge Geld im Südseeschwindel und erklärte später: »Ich kann die Bewegung der Sterne berechnen, aber nicht die Verrücktheit der Menschen.« Wäre er von seinem Verlust nicht so traumatisiert gewesen, hätte Sir Isaac vielleicht noch ein viertes Gesetz der Bewegung gefunden: Für Investoren im Allgemeinen gilt: je größer die Bewegung, desto kleiner der Gewinn.

  73. Warum nicht sein Geld nur in Unternehmen investieren, die man wirklich liebt? Wie Mae West sagte: »Ein Übermaß an guten Dingen kann etwas Wundervolles sein.«

  74. Warum soll ich die zweitbeste Aktie kaufen, wenn ich die beste haben kann?

  75. Was wir aus der Geschichte lernen, ist, dass Menschen nicht aus der Geschichte lernen.

  76. Wenn die Vergangenheit das Maß aller Dinge wäre, wären die reichsten Leute die Archivare.

  77. Wenn Du nicht bereit bist, eine Aktie für zehn Jahre zu halten, solltest Du auch nicht darüber nachdenken, sie für zehn Minuten zu besitzen. Wenn Du Dir ein Portfolio zusammenstellst, das Aktien von Unternehmen enthält, deren Einnahmen über die Jahre steigen, dann wird auch der Marktwert Deines Portfolios steigen.

  78. Wenn du zu den glücklichsten 1 Prozent der Menschheit gehörst, schuldest du es dem Rest der Menschheit, dir Gedanken über die anderen 99 Prozent zu machen.

  79. Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.

  80. Wenn jemand gute Aktien hat, wäre er verrückt, wenn er sie nur wegen eines Kursrückschlags verkaufen würde. Ich suche Unternehmen, die ich verstehe und von deren Zukunftsaussichten ich überzeugt bin.

  81. Wer sich nach den Tipps von Brokern richtet, kann auch seinen Friseur fragen, ob er einen neuen Haarschnitt empfiehlt.

  82. Wir denken uns arm, weil die falschen Dinge uns das Gefühl von Reichtum geben.

  83. Wie erkennt man, wann man am besten Aktien kauft: „Die Tatsache, dass Leute gierig, ängstlich und töricht sind, lässt sich sehr wohl voraussehen. Nicht jedoch in welcher Reihenfolge.

  84. Wir haben das 21. Jahrhundert begrüßt, indem wir in solch hochmoderne Branchen wie Baumaterialien, Teppiche, Dämmstoffe und Farben investiert haben.

  85. Wir lieben den Prozess weit mehr als den Fortgang.

  86. Wir versuchen einfach, vorsichtig zu sein wo andere gierig sind und gierig wo andere vorsichtig sind.

  87. Wir werden nicht für Aktivität bezahlt, sondern dafür Recht zu haben. 

  88. Zeit ist der Freund von wunderbaren Unternehmen und der Feind von mittelmäßigen Unternehmen.

 

Viele Grüße und ein erfolgreiches Handeln,

Erik

PS falls ihr noch weitere Zitate lesen möchtet, hier geht es zu denen von André Kostolany

 

100 der beliebtesten Börsenzitate und Weisheiten von André Kostolany

100 der beliebtesten Börsenzitate und Weisheiten von André Kostolany

100 der beliebtesten Börsenzitate und Weisheiten von André Kostolany

André Kostolany (* 9. Februar 1906 in Budapest, Österreich-Ungarn; † 14. September 1999 in Paris) war ein Börsianer, Finanzexperte, Spekulant, Journalist, Schriftsteller und Entertainer mit ungarischer Herkunft und US-amerikanischer Staatsbürgerschaft. Wer mehr zu seinem Leben erfahren möchte, findet hier seinen Lebenslauf.

Immer wieder schauen wir uns historische Kursverläufe an, hören aber denen, die sie erlebt haben, nicht zu. 

Meist ist es nicht, nötig ganze Autobiografien oder Artikel zu lesen, da sowieso nur ein paar Aussagen und Zitate im Kopf bleiben (obwohl es nicht schadet ein paar davon zu lesen). Bei der Recherche bin ich auf viele Zitate und Weisheiten von André Kostolany gestoßen, sodass es teilweise schwer nachvollziehbar ist, ob all diese Börsenweisheiten richtig überliefert wurden. Da es in den meisten Fällen aber um die Aussagen selbst und nicht die genaue und perfekte Schreibweise geht, bitte ich Euch, mir kleine Abweichungen zu verzeihen.

Viel Spaß beim Lesen und Philosophieren – es lohnt sich!

  1. 90 Prozent der Börsenspieler haben keine Ideen, geschweige denn Überlegungen. Sogar Renn- und Totospieler haben Ideen und Motivation. Die Börsenspieler gehen meist nur blind mit der Masse.

  2. Aktien kaufen und Baldrian trinken, wenn Sie wieder aufwachen, haben Sie Geld verdient.

  3. Als ich Auto fahren lernte, sagte einmal der Fahrer zu mir: „Sie werden nie wirklich Auto fahren können.“ – „Warum?“ fragte ich erschrocken. „Weil Sie immer nur auf die Motorhaube schauen. Heben Sie den Kopf und schauen Sie dreihundert Meter voraus auf die Straße.“ So ist es auch an der Börse. Vorstellen muß man sich nicht, was morgen oder übermorgen sein kann, sondern man muß die Zukunft erforschen, auf Jahre vorausdenken.

  4. An der Börse ist alles möglich – auch das Gegenteil.

  5. An der Börse ist eine halbe Wahrheit eine ganze Lüge.

  6. An der Börse sagt uns oft das Gefühl, was mir machen, und der Verstand, was wir vermeiden sollen.

  7. An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muss nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten.

  8. An der Börse sind zwei Jahre nicht genug, um ein Guru-Diplom zu erwerben. Dafür braucht man mindestens zwanzig Jahre.

  9. An der Börse wird immer das gleiche Theater gespielt, nur mit verschiedenen Darstellern.

  10. Anfangs war ich der festen Überzeugung, die Börse sei die größte Erfindung der Welt. Ich bin noch derselben Auffassung.

  11. Auch seine bis heute vielbeachteten „4 Gs“ trugen zu seinen Börsenerfolgen bei:
    • Geld, und zwar eigenes und kein geliehenes
    • Gedanken, die eigenen und nicht die irgendwelcher Börsenexperten
    • Geduld, denn an der Börse zählt: 2 + 2 = 5 – 1
    • Glück, das leider nicht jeder hat“

  12. Bargeld in der Tasche und gleichzeitig die Absicht zu haben, bei niedrigen Kursen in die Börse einzusteigen, ist dasselbe Vergnügen, wie hungrig zu sein und sich auf dem Weg ins Restaurant zu befinden.

  13. Bei jeder guten bürgerlichen französischen Familie hat man den dümmsten Sohn zur Börse geschickt. Bestimmt hat das seine Gründe.

  14. Beim Tiefstand der Kurse haben die Hartgesottenen die Papiere und die Zittrigen das Geld, auf dem Höhepunkt des Booms, die Hartgesottenen das Geld und die Zittrigen die Papiere.

  15. Betriebswirte, Wirtschaftsingenieure, Volkswirte und andere Experten sollten der Börse fernbleiben. Sie ist für die eine gefährliche Falle, die sich ihr mit wissenschaftlichen Methoden annähern wollen. Ich kann für sie nur Dante zitieren: „Lasst, die ihr eingeht, alle Hoffnung schwinden!“

  16. Betriebswirtschaft und Technik sind die größten Feinde der Börsenlogik, da die Börse ihre eigene Logik hat.

  17. Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.

  18. Börsengewinne sind Schmerzengeld. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld.

  19. Börsengurus empfehlen oft genau die Aktien, die sie selbst zu einem günstigen Kurs loswerden wollen!

  20. Börsenwissen ist das, was übrig bleibt, wenn man schon alle Details vergessen hat.

  21. Das Gefährlichste an der Börse ist die Überraschung. Dabei können nur die wenigsten Börsianer ihre Ruhe und Objektivität bewahren. Meistens ist die Ursache eines Börsenkrachs nicht objektive Überlegung, sondern ein massenpsychologisches Phänomen. Einer entdeckt irgendein Problem, so klein es auch sein mag, und das verbreitet sich wie ein Lauffeuer.

  22. Das große Unglück bei uns alten Spekulanten ist, daß wir zwar viele Erfahrungen gesammelt, unsere Waghalsigkeit jedoch verloren haben.

  23. Das wenige, was ich über Wirtschaft und Finanzen weiß, habe ich nicht an den Universitäten oder aus Fachbüchern, sondern im Dschungel gelernt. Bestimmt habe ich mehr Schulgeld bezahlt, als es mich in Harvard gekostet hätte.

  24. Denken Sie mal über Aluminium-Aktien nach(Kostolany in einer Audi-Werbung Ende der 90er Jahre)

  25. Die beiden schwersten Sachen an der Börse sind, einen Verlust hinzunehmen und einen kleinen Profit nicht zu realisieren. Am schwersten aber ist es, eine selbständige Meinung zu haben, das Gegenteil von dem zu machen, was die Mehrheit tut.

  26. Die Börse ist launisch und unberechenbar. Man muß auch die Reaktion des Publikums erraten.

  27. Die Deutschen sind der Tücke des Geldes nicht gewachsen. Das Volk der Romantiker, Philosophen und Musiker ist in Geldangelegenheiten unromantisch und verliert jeden Hang zur Philosophie und besonders zur Phantasie.

  28. Die Experten sagen’s, wissen’s aber nicht. (Kostolany über Anlageberater)

  29. Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten – oder umgekehrt.

  30. Die größte Spekulation der Welt wäre es, einen Politiker zu dem Wert einzukaufen, den er hat, und ihn zu dem Wert zu verkaufen, den er sich selbst einräumt.
  31. Die Logik an der Börse ist, daß man oft unlogisch sein muß – und das ist die große Kunst des Spekulierens und der Börsenanalyse.

  32. Die massenpsychologischen Reaktionen sind an der Börse wie im Theater:
    • Einer gähnt, und in kürzester Zeit gähnt jeder.
    • Einer hustet, hustet sofort der ganze Saal.

  33. Die meisten Menschen, die die Eigenschaft besitzen, viel Geld zu machen, haben selten auch die Eigenschaft, es zu genießen.

  34. Die Rothschilds können eine Hausse hervorrufen aber eine Baisse nicht verhindern.

  35. Die sicherste Bremse gegen eine wilde Spekulationswut ist der Verlust.

  36. Die sogenannte allgemeine Meinung an der Börse ist nicht einmal zehn Pfennig wert.

  37. EDV-Systeme verarbeiten, womit sie gefüttert werden. Kommt Mist rein, kommt Mist raus.

  38. Ein alter Börsianer kann alles verlieren, nur nicht seine Erfahrung.

  39. Ein Mann kann zwischen mehreren Methoden wählen, sein Vermögen loszuwerden: Am schnellsten geht es am Roulette-Tisch, am angenehmsten mit schönen Frauen und am dümmsten an der Börse.

  40. Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit.

  41. Entscheidungen über Geld trifft man, indem man die Zeitungen zwischen den Zeilen liest.

  42. Es gibt alte Piloten und es gibt kühne Piloten, aber es gibt keine alten, kühnen Piloten.

  43. Feststellen, wer ein guter Börsianer war, das können nur die Erben.

  44. Freund Grün bat den weisen Rabbi in Budapest um Rat, ob er seiner Tochter zur Hochzeitsnacht ein Nachthemd oder einen Pyjama schenken solle. „Ganz egal“, war das Urteil, „Nachthemd oder Pyjama, vernascht wird sie sowieso.“

  45. Geld flieht überall dort, wo man es festhalten will. Deshalb gleicht die Devisen-Zwangswirtschaft ein wenig dem Versuch, die Niagarafälle mit der Hand aufzuhalten.

  46. Geld ist der Sauerstoff der Börse.

  47. Gewinne an der Börse sind Schmerzensgeld. Erst kommen die Schmerzen und dann das Geld.

  48. Gewinnen kann man, verlieren kann man, aber zurückgewinnen: unmöglich.

  49. Gewinnen kann man, verlieren muss man.

  50. Ich bin früher täglich zur Börse gegangen, weil ich nirgendwo auf der Welt so viele Dummköpfe pro Quadrat­meter treffen kann wie dort.

  51. Ich empfehle meinen Lesern nicht nur, nicht an dem Treiben am Neuen Markt teilzunehmen. Nein, ich verbiete es ihnen. Alles wird mit einem fürchterlichen Krach enden.

  52. Ich frage mich oft, ob es nützlicher ist, während der Börsenzeit zur Börse oder zum Angeln zu gehen. An der Börse kann man zwar verschiedene Tips erfahren und dann das Gegenteil davon machen, beim Angeln aber kann man in Ruhe überlegen, was man besser nicht machen sollte.

  53. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie man schnell reich wird; ich kann Ihnen aber sagen, wie man schnell arm wird: indem man nämlich versucht, schnell reich zu werden.

  54. Ich will unabhängig sein. Und das beste Mittel für Unabhängigkeit ist Geld.

  55. Immer Angst haben, nie erschrecken!

  56. Immer wieder bin ich überrascht von der Überraschung der Experten, wenn der Dollar um ein paar Pfennige steigt.

  57. Inflation ist wie Nikotin oder Alkohol. In kleinem Maße stimulierend, man darf nur kein Kettenraucher werden oder Alkoholiker.

  58. Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln.

  59. Je geschickter ein Spekulant ist, desto eher geht er gegen die alllgemeine Tendenz.

  60. Je mehr Tips man nachläuft, um so größer sind die Enttäuschungen.

  61. Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten, und schauen Sie die Papiere nicht mehr an. Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich.

  62. Können die Kurse nicht weiter steigen, müssen sie fallen.

  63. Man kann auch von einem Dummkopf etwas lernen, besonders, was man nicht tun soll.

  64. Man soll die Ereignisse nicht mit den Augen verfolgen, sondern mit dem Kopf. Oft ist es sogar an der Börse besser, die Augen zu schließen.

  65. Mit der Wirtschaft und der Börse verhält es sich wie mit dem Mann und seinem Hund beim Spaziergang. Der Mann läuft langsam und gleichmäßig weiter. Der Hund läuft vor und zurück. Aber beide bewegen sich in die gleiche Richtung. Der Mann ist die Wirtschaft, der Hund die Börse.

  66. Mit wenig Wünschen und vielen kleinen Vergnügen so lange wie möglich zu leben, macht den Sinn.

  67. Nicht reich muß man sein, sondern unabhängig.

  68. Nicht wegen der eigenen Klugheit, sondern an der Dummheit der anderen verdient der erfolgreiche Börsianer.

  69. Oft kann man durch Zufall die glücklichsten Dummheiten begehen.

  70. Sie kennen ja meinen Leitsatz, den ich von einem ungarischen Zigeunermusiker habe: Ka Geld, ka Musik!

  71. Sind nicht die größten Wahrheiten immer auch simpel? Die zehn Gebote zum Beispiel sind ja auch simpel und trotzdem bestehen sie schon seit Jahrtausenden.

  72. Solange der Spekulant an der Börse operiert, ist das gewonnene Geld nur geliehenes Geld.

  73. Spekulieren kann jeder. Es zur richtigen Zeit zu tun – das ist die Kunst.

  74. Staatsbankrott? Bankenkrisen? Darauf gibt es nur eine Antwort: Viel Lärm um nichts!

  75. Steigt die Börse, kommt das Publikum, fällt die Börse, geht das Publikum.

  76. Verwenden Sie auf den Aktienkauf ebensoviel Zeit wie auf den Kauf eines Gebrauchtwagens!

  77. Viele Kapitalisten verbringen ein Drittel ihres Lebens damit, Kapital zu schaffen, ein weiteres Drittel, ihr Geld zu bewahren, und im letzten Drittel befassen sie sich mit der Frage, wem sie es vermachen sollen.

  78. Von einem Fünftel der Börse leben die Spekulanten, von vier Fünfteln die Brokerfirmen.

  79. Was an der Börse jeder weiß, macht mich nicht heiß.

  80. Was wäre die Börse ohne Narren?!

  81. Wenn alle Spieler auf eine angeblich todsichere Sache spekulieren, geht es fast immer schief.

  82. Wenn die Börse auf gute Nachrichten nicht mehr reagiert, herausgehen – und wenn schlechte Nachrichten keine Wirkung mehr haben, hereingehen.

  83. Wenn die Börsenspekulation leicht wäre, gäbe es keine Bergarbeiter, Holzfäller und andere Schwerarbeiter. Jeder wäre Spekulant.

  84. Wenn du einen Freund hast, schenke ihm einen Fisch. Aber wenn du ihn wirklich liebst, lehre ihn fischen.

  85. Wenn ein Bankier auf einen Vorschlag „nein“ sagt, meint er „vielleicht“, sagt er „vielleicht“, meint er „ja“, sagt er aber spontan „ja“, dann ist er kein guter Bankier.

  86. Wenn ein Spekulant auf einen Tip „ja“ sagt, meint er „vielleicht“, sagt er „vielleicht“, meint er „nein“, und wenn er spontan „nein“ sagt, ist er kein wirklicher Spekulant.

  87. Wenn es keine Narren auf der Welt gäbe – was wäre die Welt … und erst die Börse?

  88. Wenn irgendein Ereignis auf dem Markt eine psycholoigische Wirkung haben sollte, muss sie sofort kommen, denn am nächsten Tag ist das Ereignis vergessen

  89. Wenns um Geld geht, gibt’s nur ein Schlagwort: „Mehr!“

  90. Wer an der Börse nicht an Wunder glaubt, der ist ein Realist.

  91. Wer den Dollar nicht hat, wenn er zurückgeht, hat ihn auch nicht, wenn er wieder steigt.

  92. Wer die Aktien nicht hat, wenn sie fallen, der hat sie auch nicht, wenn sie steigen.

  93. Wer gut essen will, kauft Aktien; wer gut schlafen will, kauft Anleihen.

  94. Wer nicht fähig ist, sich selbst eine Meinung zu bilden und selbst eine Entscheidung zu treffen, sollte nicht zur Börse gehen.

  95. Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muss spekulieren.

  96. Wir befinden uns nicht mehr im Irrgarten der Währungsspekulation, sondern in einem wahrhaftigen Irrenhaus.

  97. Wirtschaft kann man nicht dozieren, man muß sie selbst erleben – und überleben.

  98. Wirtschaftsstudenten brauchen natürlich ihr Diplom als Eintrittskarte ins Erwerbsleben. Vielleicht werden sie sogar einmal gute Professoren. Aber haben sie schon einmal einen reichen Professor gesehen? – Um an der Börse Erfolg zu haben, halte ich Kenntnisse der Jurisprudenz, der Psychologie und der Philosophie für viel wichtiger.

  99. Wäre ich erst 70, also noch jung genug, würde ich die Hoffnung hegen, über die Berufspessimisten wahrhaft zu triumphieren.

  100. Über Hedgefonds sagte Kostolany, sie seien eine Irreführung des Publikums, eine doppelte sogar: Erstens sei es kein Hedge und zweitens kein echter Fonds. Daher sollten seriöse Anleger Hedgefonds nicht anfassen

 

 

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